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EP 2 012 003 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.2011 Patentblatt 2011/33 |
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Anmeldetag: 19.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Aufheizen einer keramischen Glühkerze und Glühkerzensteuergerät
Method for heating a ceramic glow plug and glow plug control device
Procédé destiné à chauffer une bougie de préchauffage en céramique et appareil de
commande de bougies de préchauffage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
06.07.2007 DE 102007031943 13.08.2007 DE 102007038131
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Patentinhaber: BorgWarner BERU Systems GmbH |
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71636 Ludwigsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kernwein, Markus
75015 Bretten-Büchig (DE)
- Stöckle, Jörg
71642 Ludwigsburg (DE)
- Toedter, Olaf, Dr.
75045 Walzbachtal (DE)
- Ruan, Ganghua
70569 Stuttgart (DE)
- Rottner, Marc
75428 Illingen (DE)
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Vertreter: Mommer, Niels |
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Twelmeier Mommer & Partner
Westliche 56-58 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 447 560 WO-A1-2007/033825 DE-C1- 19 936 729
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EP-A2- 1 162 368 DE-A1- 19 718 750
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufheizen einer keramischen Glühkerze und
ein Glühkerzensteuergerät zur Durchführung eines derartigen Verfahrens.
[0002] Zum Starten eines Motors müssen Glühkerzen möglichst schnell auf eine Betriebstemperatur
von typischerweise 1000°C bis 1300°C aufgeheizt werden. Kommt es beim Aufheizen zu
einem Überschwingen über die Betriebstemperatur hinaus, so wird die Glühkerze dadurch
belastet und im Extremfall sogar beschädigt. Um Überschwinger zu vermeiden ist es
deshalb bekannt, die an die Glühkerze angelegte elektrische Spannung während der Aufheizphase
schrittweise zu reduzieren (MTZ 61, 2000, 10).
[0003] Trotz eines viel versprechenden Potentials haben keramische Glühkerzen bisher nicht
die erhofften hohen Lebensdauern erreicht.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie keramische Glühkerzen möglichst
schnell auf ihre Betriebstemperatur aufgeheizt werden können und dabei möglichst wenig
belastet werden, so dass deren Lebensdauer durch das Aufheizen möglichst wenig beeinträchtigt
wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den im Anspruch 1 angegeben
Merkmalen gelöst. Die Aufgabe wird ferner durch ein Glühkerzensteuergerät gemäß Anspruch
14 gelöst, das derart eingerichtet ist, dass es im Betrieb zum Aufheizen einer Glühkerze
ein derartiges Verfahren durchführt.
[0006] Bei bekannten Aufheizverfahren wird zum Vermeiden eines Überschießens der Temperatur
der Glühkerze die angelegte Spannung im Laufe des Aufheizvorgangs schrittweise abgesenkt,
so dass die elektrische Spannung während des Aufheizvorganges im zeitlichen Mittel
abnimmt. Überraschender Weise lässt sich die Lebensdauer keramischer Glühkerzen, insbesondere
außen heizender Glühkerzen, erhöhen, indem genau das Gegenteil getan wird. Erfindungsgemäß
steigt nämlich die elektrische Spannung zu Beginn des Aufheizvorganges im zeitlichen
Mittel überproportional zur verstrichenen Aufheizzeit an.
[0007] Die elektrische Spannung kann zu Beginn des Aufheizganges beispielsweise stetig erhöht
werden. Vorzugsweise wird die Spannung stufenweise erhöht, wobei in einem solchen
Fall die Höhe der Stufen mit zunehmender Zeit zunimmt und/oder die Breite der Stufen
mit zunehmender Zeit abnimmt. Auf diese Weise ergibt sich während der Aufheizphase
zum Starten eines Motors ein Verlauf der elektrischen Spannung, der im zeitlichen
Mittel überproportional ansteigt.
[0008] Während im Stand der Technik zu Beginn des Aufheizvorganges zum Starten eines Motors
typischerweise die volle Bordnetzspannung an die Glühkerze angelegt wird, wird bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt zunächst eine wesentlich geringere Startspannung
von beispielsweise 6 Volt als Sockelwert angelegt. Ausgehend von dem Sockelwert wird
die elektrische Spannung dann bis zu einem Maximalwert erhöht, bei dem es sich um
den Wert der Bordnetzspannung handeln kann. Der Sockelwert ist bevorzugt von Null
verschieden und beträgt bevorzugt mindestens 4 Volt, insbesondere mindestens 5 Volt.
Bevorzugt wird der Sockelwert zu Beginn des Verfahrens in einem einzigen Sprung von
Null aus angesteuert und erreicht, beispielsweise durch einen Einschaltvorgang.
[0009] Der überraschend positive Effekt des erfindungsgemäßen Verfahrens auf die Lebensdauer
keramischer Glühkerzen wird aus heutiger Sicht darauf zurückgeführt, dass sich in
dem keramischen Leiter einer keramischen Glühkerze lokale Strompfade ausbilden, die
bei Anlegen einer zu hohen Spannung vielleicht zu einer lokalen Überhitzung und damit
zu einer Schädigung der Glühkerze führen. Im Laufe des Aufheizvorgangs nimmt der elektrische
Widerstand temperaturbedingt zu, so dass die elektrische Spannung ohne Schädigung
des Materials ebenfalls erhöht werden kann, um ein möglichst schnelles Aufheizen auf
die gewünschte Betriebstemperatur zu erreichen. Für die Lebensdauer der Glühkerze
scheint dabei insbesondere der Beginn des Aufheizvorgangs kritisch zu sein. Um ein
möglichst schnelles Aufheizen zu erreichen, soll erfindungsgemäß die Spannung während
der Aufheizphase bis zu einem Maximum progressiv ansteigen und nach Erreichen des
Maximums, ggf. verzögert, auf einen niedrigeren Wert abgesenkt werden, der ausreicht,
um die gewünschte Betriebstemperatur zu halten.
[0010] Wie bereits erwähnt, kann die Spannung zu Beginn des Aufheizvorgangs stufenweise
erhöht werden. Bevorzugt bleibt die elektrische Spannung dabei höchstens in einem
Zeitintervall von 0,4 Sekunden, insbesondere höchstens von 0,2 Sekunden, besonders
bevorzugt in einem Zeitintervall von höchstens 0,1 Sekunde, konstant, bevor sie in
einem folgenden Zeitintervall erhöht wird.
[0011] Bevorzugt wird die elektrische Spannung in einem Verfahren der Pulsweitenmodulation
für kurze Zeitscheiben angelegt, so dass sich ein Verlauf einer effektiven Spannung
ergibt, der eine Stufenfunktion, ein Polygonzug oder beispielsweise parabelförmig
sein kann und im zeitlichen Mittel überproportional zur verstrichenen Aufheizzeit
ansteigt. Im zeitlichen Mittel über bevorzugt jeweils höchstens 0,3 Sekunden, vorzugsweise
über 0,2 Sekunden, insbesondere über 0,1 Sekunde, sollte die elektrische Spannung
aber überproportional zur verstrichenen Aufheizzeit ansteigen.
[0012] Bei einem Verfahren der Pulsweitenmodulation lässt sich ein kontinuierlicher Anstieg
der effektiven elektrischen Spannung erreichen, indem die Dauer Δt
1 der Spannungspulse erhöht und/oder die Dauer der zwischen den Spannungspulsen liegenden
Pausen Δt
2 reduziert wird, wobei die effektive elektrische Spannung Ueff zu einer Zeit t als
die im zeitlichen Mittel während eines Zeitintervalls anliegende Spannung, das mindestens
die Länge Δt
1 + Δt
2 hat und in dessen Mitte die Zeit t liegt, berechnet wird. Die effektive elektrische
Spannung wird also bestimmt, indem ein zeitlicher Mittelwert über ein gleitendes Zeitintervall
berechnet wird.
[0013] Besonders gute Ergebnisse lassen sich dadurch erzielen, dass die effektive elektrische
Spannung ausgehend von einer Startspannung möglichst kontinuierlich erhöht wird. Dies
kann beispielsweise dadurch geschehen, dass der Verlauf der elektrischen Spannung
ein Polygonzug ist. Je größer die Anzahl der Stützstellen ist, desto gleichmäßiger
ist der Anstieg der Spannung. Bevorzugt hat der Polygonzug mindestens 5 Stützstellen,
insbesondere mindestens 8 Stützstellen, besonders bevorzugt mindestens 12 Stützstellen.
Vorteilhaft ist es insbesondere auch, wenn der Verlauf der elektrischen Spannung eine
stetig differenzierbare Funktion aproximiert und der Verlauf der elektrischen Spannung
dabei eine streng monoton steigende Steigung zeigt. Bevorzugt ist dabei insbesondere
ein parabelförmiger Anstieg der elektrischen Spannung.
[0014] Ein erfindungsgemäßes Glühkerzensteuergerät ist derart eingerichtet, dass es im Betrieb
zum Aufheizen einer Glühkerze das erfindungsgemäße Verfahren durchführt. Bevorzugt
sind in einem Speicher des Glühkerzensteuergeräts mindestens 5 Stützstellen einer
Sollkurve des elektrischen Spannungsverlaufs während des Aufheizvorgangs gespeichert.
Besonders bevorzugt sind mindestens 8 Stützstellen der Sollkurve gespeichert, welcher
der elektrische Spannungsverlauf während des Aufheizvorgangs folgen soll.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Beispiel des sich durch Pulsweitenmodulation ergebenden Verlaufs der Effektivspannung
Ueff einer keramischen Glühkerze beim Aufheizen;
- Figur 2
- den in Fig. 1 gezeigten Verlauf der Effektivspannung zusammen mit den bei der Pulsweitenmodulation
angelegten Spannungspulsen; und
- Figur 3
- den Verlauf der Effektivspannung Ueff beim Aufheizen einer Glühkerze auf ihre Betriebstemperatur
sowie zusätzlich den Verlauf der Effektivspannung Ueff nach Erreichen der Betriebstemperatur.
[0016] In Figur 1 ist die an eine keramische Glühkerze zum Aufheizen auf die Betriebstemperatur
angelegte Effektivspannung Ueff in Volt über der Zeit t in Sekunden aufgetragen. Zu
Beginn des Aufheizvorgangs zum Starten eines Motors wird eine Startspannung angelegt,
die geringer als eine Bordnetzspannung ist, welche heute zumeist 12 Volt beträgt.
Die Startspannung wird als Sockelwert, der größer als Null ist, gewählt und vorzugsweise
in einem Sprung erreicht.
[0017] Auf diese Weise wird ein Verfahren zum Aufheizen einer keramischen Glühkerze auf
ihre Betriebstemperatur zum Starten eines Motors realisiert. Bei dem Verfahren wird
eine veränderliche elektrische Spannung an die Glühkerze angelegt, wobei die elektrische
Spannung ausgehend von einem Sockelwert im zeitlichen Mittel überproportional zur
verstrichenen Aufheizzeit ansteigt, bis ein Maximalwert erreicht ist.
[0018] Figur 1 zeigt dabei, dass die Effektivspannung Ueff von einem Sockelwert von 6 Volt
parabelförmig auf einen Maximalwert von etwa 11 Volt ansteigt. Der Spannungsverlauf
folgt dabei einer Sollkurve Ueff (t) = 4,6 (Volt/sec) x t
2 + 2,6 (Volt/sec) x t + 6 Volt, worin Ueff die an der Glühkerze liegende effektive
Spannung in Volt und t die Zeit in Sekunden ist.
[0019] Die angegebene Effektivspannung Ueff wird durch ein Verfahren der Pulsweitenmodulation
von dem Glühkerzensteuergerät an die Glühkerze angelegt.
[0020] Bei einem Verfahren der Pulsweitenmodulation wird die Bordnetzspannung, die in der
Regel etwa 11 Volt bis 12 Volt beträgt, in Spannungspulsen für kurze Zeitintervalle
an die Glühkerze angelegt. Die Dauer dieser Spannungspulse und die Dauer der dazwischen
liegenden Zeitintervalle, in denen die Glühkerzen von der Bordnetzspannung abgekoppelt
sind, legen die Effektivspannung fest. Die Effektivspannung lässt sich beispielsweise
als die im zeitlichen Mittel anliegende Spannung berechnen, wobei das zeitliche Mittel
über die Summe der Zeitdauer Δt
1 eines Spannungspulses und einer daran anschließenden Zeitspanne Δt
2, in der die Glühkerze von der Bordnetzspannung getrennt ist, berechnet wird. Bei
einer näherungsweise konstanten Bordnetzspannung U
B ist in einem Zeitintervall Δt
1 + Δt
2 die effektive Spannung

[0021] In Figur 2 sind zusätzlich zu dem in Figur 1 gezeigten Verlauf der Effektivspannung
die bei der Pulsweitenmodulation angelegten Spannungspulse dargestellt. Wie man in
Figur 2 sieht, nimmt die Dauer der Spannungspulse mit zunehmender Zeit überproportional
zu und die Dauer der zwischen den Spannungspulsen liegenden Pausen entsprechend ab.
[0022] Die Zeitdauer eines Spannungspulses und einer darauf folgenden Zeitspanne, in der
die Glühkerze von der Bordnetzspannung abgekoppelt ist, betragen bei dem dargestellten
Beispiel zusammen 0,1 Sekunde. Der Zeitpunkt des Beginns eines Spannungspulses ist
in Figur 2 durch eine gestrichelte Linie am oberen Bildrand hervorgehoben. Zusätzlich
ist durch waagerechte Striche der Wert der im zeitlichen Mittel nach 0,5 s; 1,5 s;
2,5 s; 3,5 s; 4,5 s und 5,5 s anliegenden Spannung, also der Wert der Effektivspannung
zu diesem Zeitpunkt, dargestellt.
[0023] Mit dem vorstehend beschriebenen Spannungsverlauf lässt sich ein schnelles und schonendes
Aufheizen einer keramischen Glühkerze zum Starten eines Motors erreichen. Kurze Zeit
nachdem an der Glühkerze die Maximalspannung, also die Bordnetzspannung von etwa 11
V, anliegt, wird die Betriebstemperatur erreicht. Anschließend kann die Spannung auf
einen niedrigeren Wert abgesenkt werden, der zum Halten der Betriebstemperatur ausreicht.
Dieses Absenken kann in Stufen oder kontinuierlich erfolgen.
[0024] In Figur 3 ist der im Anschluss an ein erfindungsgemäßes Verfahren erfolgende weitere
Spannungsverlauf beispielhaft dargestellt. Die linke Hälfte von Figur 3 zeigt den
auch in Figur 1 gezeigten Verlauf der Effektivspannung. Die rechte Hälfte von Figur
3 zeigt, wie die Spannung nach Erreichen eines Maximalwertes stufenweise auf einen
Wert abgesenkt wird, der zum Halten der Betriebstemperatur ausreicht. Die Zeitskala
in der Rechten Hälfte von Figur 3 ist dabei größer als in der linken Hälfte gewählt.
1. Verfahren zum Aufheizen einer keramischen Glühkerze durch Anlegen einer veränderlichen
elektrischen Spannung an die Glühkerze, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung ausgehend von einem Sockelwert im zeitlichen Mittel überproportional
zur verstrichenen Aufheizzeit ansteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung eine durch ein Verfahren der Pulsweitenmodulation gebildete
Effektivspannung ist.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung während des Aufheizvorgangs höchstens für ein Zeitintervall
von 0,4 Sekunden konstant bleibt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung ausgehend von dem Sockelwert stufenlos ansteigt.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung parabelförmig ansteigt.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der elektrischen Spannung eine streng monoton steigende Steigung zeigt.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der elektrischen Spannung ein Polygonzug ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Polygonzug mindestens fünf Stützstellen aufweist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung ausgehend von dem Sockelwert in Stufen erhöht wird, wobei
die Höhe der Stufen mit zunehmender Zeit zunimmt und/oder die Breite der Stufen mit
zunehmender Zeit abnimmt.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung bis zu einem Maximum ansteigt und nach Erreichen des Maximums,
ggf. verzögert, auf einen niedrigeren Wert abgesenkt wird.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannung im zeitlichen Mittel über jeweils 0,3 Sekunden überproportional
zur verstrichenen Aufheizzeit ansteigt.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelwert mindestens 4 Volt beträgt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelwert zu Beginn des Verfahrens in einem einzigen Sprung von Null auf den
Sockelwert angesteuert wird.
14. Glühkerzensteuergerät, dadurch gekennzeichnet, dass es derart eingerichtet ist, dass es im Betrieb zum Aufheizen einer Glühkerze ein
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche durchführt.
15. Glühkerzensteuergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Speicher des Glühkerzensteuergeräts mindestens fünf Stützstellen einer Sollkurve
des elektrischen Spannungsverlaufs während des Aufheizvorgangs gespeichert sind, vorzugsweise
mindestens acht Stützstellen, insbesondere mindestens 12 Stützstellen.
1. Method for heating-up of a ceramic glow plug by applying a variable electric voltage
to the glow plug, characterized in that a running mean of the electric voltage increases, starting from a base value, superproportional
to the elapsed heating-up time.
2. Method according to claim 1, characterized in that the voltage is an effective voltage provided by a pulse width modulation process.
3. Method according to any of the preceding claims, characterized in that during the heating-up process the electric voltage remains constant during a time
period of at the most 0.4 seconds.
4. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the electric voltage increases continuously from the base value.
5. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the electric voltage increases in a parabolic manner.
6. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the course of the electric voltage has a time derivative which exhibits a strictly
monotonic increase.
7. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the course of the electric voltage is a polygonal line.
8. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the polygonal line has at least five nodes.
9. Method according to any of claims 2 to 3, characterized in that starting from the base value the electric voltage is increased in steps, whereby
the height of the steps increases with increasing time and/or the width of the steps
decreases with increasing time.
10. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the electric voltage increases to a maximum and after reaching the maximum is decreased
to a lower value, possibly after delay.
11. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the running mean of the electric voltage over a each 0.3 seconds increases in a superproportional
manner to the elapsed heating-up time.
12. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the base value is at least 4 volts.
13. Method according to claim 12, characterized in that at the onset of the method the base value is set in a single jump from zero to the
base value.
14. A glow plug control unit, characterized in that it is configured in such a manner that for heating-up of a glow plug it carries out
a method according to any of the preceding claims.
15. A glow plug control unit according to claim 14, characterized in that in a memory of the glow plug control unit are stored at least 5 intermediate points
of a reference curve of the electric voltage course during the heating-up process.
1. Procédé de chauffage d'une bougie à incandescence céramique par application d'une
tension électrique variable à la bougie à incandescence, caractérisé en ce que la tension électrique progresse en moyenne temporelle de manière proportionnellement
supérieure au temps de chauffage écoulé en partant d'une valeur de référence.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tension électrique est une tension efficace obtenue par un procédé de modulation
de largeur d'impulsions.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension électrique reste constante au maximum pendant un intervalle de temps de
0,4 secondes au cours du cycle de chauffage.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension électrique progresse en continu en partant de la valeur de référence.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension électrique progresse en forme de parabole.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la courbe de tension électrique suit une progression ascendante fortement monotone.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la courbe de tension électrique est un tracé polygonal.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tracé polygonal présente au moins cinq points d'appui.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la tension électrique progresse par degrés en partant de la valeur de référence,
dans lequel la hauteur des degrés augmente avec le temps et/ou la largeur des degrés
baisse avec le temps.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension électrique progresse jusqu'à une valeur maximale et après obtention de
la valeur maximale, le cas échéant après temporisation, est ramenée à une valeur inférieure.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension électrique en moyenne temporelle progresse toutes les 0,3 secondes de
manière proportionnellement supérieure jusqu'au terme du temps de chauffage.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la valeur de référence est au moins de 4 volts.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que la valeur de référence au début du procédé est portée de zéro à la valeur de référence
en un seul bond.
14. Bougie à incandescence caractérisée en ce qu'elle est réglée de manière à effectuer un procédé selon l'une des revendications précédentes
en mode chauffage de bougie à incandescence.
15. Bougie à incandescence selon la revendication 14, caractérisée en ce qu'au moins cinq points d'appui d'une courbe de consigne de la courbe de tension électrique
sont stockées dans une mémoire de l'appareil de commande de bougie à incandescence
pendant le cycle de chauffage, de préférence au moins huit points d'appui, en particulier
au moins 12 points d'appui.