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EP 2 012 082 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.04.2014 Patentblatt 2014/16 |
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Anmeldetag: 19.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Metall/Fixiermaterial-Sockel für Zündvorrichtungen von Airbags oder dergleichen Personenschutzeinrichtungen,
insbesondere bei Kraftfahrzeugen sowie Zündvorrichtung mit einem derartigen Sockel
Metal/fixing material cap for ignition devices for airbags or similar personal protection
devices, in particular for motor vehicles and ignition device with such a cap
Socle en métal/matériau de fixation pour dispositifs d'amorçage d'airbags ou dispositifs
de protection de personnes analogues, en particulier pour véhicules à moteur et dispositif
d'amorçage doté d'un tel socle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
06.07.2007 DE 102007031690
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Patentinhaber: BC Tech Holding AG |
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7000 Chur (CH) |
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Erfinder: |
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- Hartl, Helmut
1210 Wien (AT)
- Bauer, Christian
3430 Tulln (AT)
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Vertreter: Graf Glück Kritzenberger |
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Hermann-Köhl-Strasse 2a 93049 Regensburg 93049 Regensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102005 009 644 US-A1- 2003 192 446
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FR-A1- 2 893 191
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Metall/Fixiermittel-Sockel gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1 sowie auf eine Zündvorrichtung mit einem derartigen Sockel gemäß
Oberbegriff Patentanspruch 11.
[0002] Metall/Isoliermittel-Sockel für Zündvorrichtungen von Personenschutzeinrichtungen,
nämlich Airbags sind speziell auch als Metall/Glas-Durchführungen bekannt (
DE 10 2005 009 644 A1,
EP 1 061 325 A1). Diese Sockel bestehen im Wesentlichen aus einem ringförmigen Sockelkörper öder
Ring mit einer von einem Isolierkörper aus Glas oder einem Glaspfropfen dicht verschlossenen
Ringöffnung sowie aus wenigstens einem durch den Isolierkörper durch Einschmelzen
abgedichtet hindurchgeführten Stift, der als elektrischer Leiter an der die Außenseite
der Zündvorrichtung bildenden Seite der Metall/Glas-Durchführung ein äußeres elektrisches
Anschlusselement (Stecker) bildet und im Inneren der Zündvorrichtung mit einem elektrischen
Zündelement verbunden ist, welches beim Aktivieren der Zündvorrichtung zum Zünden
des einen geeigneten Zünd- oder Sprengstoff enthaltenden Zündsatzes dient.
[0003] Die Druckschrift
US 2003/0192446 A1 offenbart einen pyrotechnischen Zündkopf. Der Zündkopf umfasst einen napfartigen
Körper. Dieser napfartige Körper weist eine obere und eine untere Öffnung auf, wobei
die obere Öffnung kleiner ausgebildet ist als die untere Öffnung. Der Zündkopf weist
des Weiteren zwei Stifte auf, wobei die beiden Stifte unterseitig gegenüber der unteren
Öffnung des napfartigen Körpers vorstehen. Oberseitig stößt der erste Stift gegen
einen in die obere Ringöffnung hineinragenden Vorsprung. Der zweite Stift ist beabstandet
zum ersten geführt, durchdringt die obere Ringöffnung und schließt bündig mit der
Oberseite des napfartigen Körpers ab. Die untere Ringöffnung ist durch einen ersten
Isolierkörper, die obere Ringöffnung durch einen zweiten Isolierkörper verschlossen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Metall/Fixiermaterial-Sockel aufzuzeigen, der
sich durch eine vereinfachte Herstellung auszeichnet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist
ein Metall/Fixiermittel-Sockel entsprechend dem Patentanspruch 1 oder 3 ausgebildet.
Eine Zündvorrichtung für Personenschutzeinrichtungen von Kraftfahrzeugen, insbesondere
Airbags ist Gegenstand des Patentanspruches 14.
[0005] Nach einem ersten Aspekt der Erfindung sind der Ring oder Ringkörper des Metall/Fixiermittel-Sockels
aus einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise aus hochwertigem Stahl durch Kaltumformen
aus einem geeigneten Ausgangsmaterial hergestellt. Hierdurch ergibt sich neben einer
preiswerten Fertigung insbesondere auch der Vorteil, dass der Ring durch das Kaltumformen
bzw. durch den hierbei angewandten hohen Verformungsdruck eine hohe Festigkeit sowie
auch hohe Dichtigkeit aufweist.
[0006] Nach einem anderen Aspekt der Erfindung ist der Ring bzw. Ringkörper im Bereich seiner
wenigstens einen Ringöffnung zumindest mit einem in diese Ringöffnung hineinragenden
Vorsprung versehen, an dem dann ein als Masseleiter oder Masseanschluss dienender
Stift in geeigneter Weise befestigt ist. Die Ausbildung bietet die Möglichkeit, bei
der Herstellung des Metall/Fixiermittel-Sockels den Ring mit dem an dem Vorsprung
befestigten Stift vorzumontieren und dann diesen Stift als Montagehilfe für die Montage
des Isolierkörpers zu verwenden, z.B. auf diesen Stift eine den Isolierkörper bildende
und mit einem weiteren Stift versehene Glasperle aufzufädeln und anschließend die
so gebildete Anordnung beispielsweise zum Einschmelzen der Glasperle bzw. des den
Isolierkörper bildenden Glaspfropfens auf die erforderliche Temperatur zu erhitzen.
Hierdurch wird die Handhabung bei der Herstellung des Metall/Fixiermittel-Sockels
wesentlich vereinfacht.
[0007] Das Fixiermittel ist bei der Erfindung ein elektrisch isolierender Werkstoff, beispielsweise
in Form von Glas, Keramik, einer Glas-Keramik-Verbindung oder Kunststoff.
[0008] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder
in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der
Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
[0009] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und im Schnitt eine Zündvorrichtung für Personenschutzvorrichtungen
bzw. Airbags für Kraftfahrzeuge;
Fig. 2 in vereinfachter Darstellung eine Draufsicht auf einen Metall/Fixiermaterial-Sockel
in Form einer Metall/Glas-Durchführung der Vorrichtung der Figur 1.
[0010] Die in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Zündvorrichtung für Airbags oder dergleichen
Personenschutzeinrichtungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, umfasst im Wesentlichen
zwei Stifte 2 und 3 aus einem elektrisch leitenden bzw. metallischen Material, beispielsweise
aus Nickel-Eisen und mit einem geeigneten Oberflächen-Korrosionsschutz, beispielsweise
in Form einer Nickelschicht,
einen Metall/Fixiermaterial-Sockel in Form eines Metall/Glas-Sockels 4 bzw. in Form
einer hermetisch abgedichteten elektrischen Metall/Glas-Durchführung für die Stifte
2 und 3,
ein hülsenartiges, einen Innenraum der Zündvorrichtung 1 umschließendes Gehäuse 5,
einen in diesem Innenraum angeordneten Zündsatz 6 aus einem für derartige Zündsätze
geeigneten Zünd- oder Sprengstoff,
eine Abdeckung 7 sowie
einen elektrischen, im Zündsatz 6 angeordnetes und mit den dortigen Enden der Stifte
2 und 3 verbundenes Zündelemente 8, beispielsweise in Form einer Zünd- oder Drahtbrücke
oder in Form eines anderen, elektrischen Zündelementes.
[0011] Die Zündvorrichtung 1 ist in bekannter Weise Teil eines elektrisch betätigbaren Gasgenerators
zur Erzeugung eines das Personenschutzelement (Airbag) aktivierenden Gaserzeugers.
Der Metall/Glas-Sockel 4 besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Ringkörper
oder Ring 9, der aus einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise aus einem hochwertigen
Stahl durch Kaltumformen hergestellt ist, und zwar u.a. einstückig mit einem Vorsprung
9.2, der an der dem Innenraum der Zündvorrichtung 1 abgewandten unteren Stirnseite
des Ringes 9 von der Ringwandung 9.1 radial in die Ringöffnung hinein vorsteht. Im
Ring 9 ist ein Fixier- oder Isolierkörper 10 aufgenommen, durch den die beiden Stifte
2 und 3 parallel zueinander und parallel zur Achse des Ringes 9 und damit auch parallel
zur Achse des hülsenartigen Gehäuses 5 hermetisch dicht und elektrisch voneinander
getrennt hindurchgeführt sind, sodass sich die in den Innenraum der Zündvorrichtung
1 hineinragenden und mit dem Zündelement 8 verbundenen Enden und die aus der Zündvorrichtung
1 bzw. dem Metall/Glas-Sockel 4 vorstehenden und als Anschlussstecker dienenden Enden
der Stifte 2 und 3 ergeben. Der Isolierkörper 10 besteht aus einem für derartige Isolierkörper
geeigneten Material und ist beispielsweise als Glaspfropfen ausgeführt, der durch
eine Glas/Metall-Schmelzverbindung mit dem Ring 9 verbunden ist und in den die Stifte
2 und 3 eingeschmolzen sind. Auch andere elektrisch isolierende Materialien sind für
den Isolierkörper 10 denkbar, beispielsweise Keramiken, Keramik-Glas-Verbundmaterialien,
Kunststoffe, beispielsweise Epoxydharz usw..
[0012] Der Stift 2 bildet den Masseanschluss und ist hierfür auch mit dem freien Ende 9.2.1
des Vorsprungs 9.2 elektrisch verbunden, beispielsweise durch Löten, z.B. Hartlöten,
oder durch Schweißen, beispielsweise Widerstands- oder Laserschweißen. Weiterhin bildet
der Vorsprung 9.2 auch eine zusätzliche mechanische bzw. formschlüssige Abstützung
für den Isolierkörper 10.
[0013] Der Metall/Glas-Sockel 4 ist bei der dargestellten Ausführungsform in ein Ende des
hülsenartigen Gehäuses 5 eingesetzt und mit seinem Ring 9 an diesem Ende mit dem Gehäuse
5 abgedichtet verbunden, und zwar beispielsweise kraftschlüssig durch entsprechendes
Verformen oder Verpressen des Gehäuses 5 auf dem Ring 9 oder aber durch Verschweißen,
beispielsweise Widerstands- oder Laserschweißen. Auch andere Verbindungen des Metall/Glas-Sockels
4 mit dem Gehäuse 5 sind möglich.
[0014] Die vorbeschriebene Zündvorrichtung 1 zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass der Ring
9 durch Kaltumformen hergestellt ist, was durch eine wirtschaftliche Materialnutzung
und durch Reduzierte Fertigungszeiten zu erheblichen Kosteneinsparungen bei der Herstellung
der Zündvorrichtung 1 führt. Durch die Verwendung von hochwertigen Stahlmaterialen
für den Ring 9 wird außerdem auch eine ausreichend hohe Festigkeit für den Metall/Fixiermittel-Sockel
bzw. für den Metall/Glas-Sockel 4, insbesondere gegen ein unerwünschtes Auspressen
des Isolierkörpers 10 aus dem Ring 9 erreicht.
[0015] Die für die Stifte 2 und 3, den Metall/Glas-Sockel 4 und das Gehäuse 5 verwendeten
metallischen Werkstoffe sind prozesssicher vernickelbar. Durch den Vorsprung 9.2 wird
eine vereinfachte Anbindung des Metall/Glas-Sockels an den Masseleiter, nämlich an
den Stift 2 erreicht. Speziell durch diese vereinfachte Masseleiteranbindung ergibt
sich auch die Möglichkeit, für beide Leiter einfache und identische Stifte 2 und 3
zu verwenden. Die Montage der Stifte 2 und 3 und des Isolierkörpers 10, insbesondere
auch die Montage des oder der für die Herstellung der Isolierkörper 10 verwendeten
Glasperlen wird wesentlich vereinfacht und zwar u.a. dadurch, dass bei am Vorsprung
9.2 vormontiertem Stift 2 der Isolierkörper, z.B. die den Isolierkörper 10 bildende
Glasperle zusammen mit dem Stift 3 auf den am Ring 9 gehaltenen Stift 2 aufgesetzt
werden kann und dadurch die den Metall/Glas-Sockel 4 bildenden Elemente während des
weiteren Prozesses zuverlässig aneinander gesichert sind.
[0016] Das Verbinden des Stiftes 2 mit dem Vorsprung 9.2 kann durch Löten bei geringem Verbrauch
an Lotmaterial erfolgen oder aber es besteht, wie bereits ausgeführt, die Möglichkeit
einer Verbindung des Stiftes 2 mit dem Vorsprung 9.2 durch Schweißen, wobei sich durch
die reduzierte Masse im Bereich des Vorsprunges 9.2 bei kurzen Prozesszeiten optimale
Temperaturverhältnisse beim Schweißen erreichen lassen.
1. Metall/Fixiermaterial-Sockel (4) für Zündvorrichtungen (1) von Airbags oder dergleichen
Personenschutzeinrichtungen, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, mit einem aus einem
metallischen Werkstoff hergestellten Ring (9), mit wenigstens einer Ringöffnung und
mit einem diese Ringöffnung dicht verschließenden Isolierkörper (10), sowie mit wenigstens
einem einen elektrischen Leiter bildenden und durch den Isolierkörper (10) abgedichtet
sowie vom Ring (9) elektrisch isoliert hindurch geführten Stift (3), sowie mit einem
weiteren einen elektrischen Leiter bildenden Stift (2), wobei der Ring (9) einstückig
mit wenigstens einem in die Ringöffnung hineinragenden Vorsprung (9.2) ausgebildet
ist, wobei durch den Isolierkörper (10) wenigstens der weitere Stift (2) abgedichtet
hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Stift (2) mit einem freien Ende (9.2.1) des Vorsprungs (9.2) verbunden
ist.
2. Sockel (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (9) durch Kaltumformen aus dem metallischen Werkstoff hergestellt ist und/oder
aus Stahl, vorzugsweise aus hochwertigem Stahl besteht und/oder im Bereich der Ringöffnung
profiliert ist.
3. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine weitere Stift (2) mit dem Vorsprung (9.2) durch Löten, beispielsweise
Hartlöten, oder durch Schweißen, beispielsweise Laserschweißen oder Widerstandsschweißen
verbunden ist.
4. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Vorsprung (9.2) an einer Stirnseite des Ringes (9), vorzugsweise
an einer bei montiertem Sockel (4) eine Außenseite der Zündvorrichtung (1) bildenden
Stirnseite des Ringes (9) vorgesehen ist.
5. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (9) eine einzige Ringöffnung mit einem Isolierkörper (10) aufweist, durch
den wenigstens zwei Stifte (2, 3) abgedichtet hindurchgeführt sind.
6. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (9) aus Stahl, vorzugsweise aus hochwertigen Stahl besteht.
7. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Stift (2, 3) aus einem metallischen Werkstoff, beispielsweise
aus einer Eisenlegierung, z.B. aus einer Nickel enthaltenden Eisenlegierung besteht.
8. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (10) form- und/oder kraftschlüssig im Ring gehalten ist, vorzugsweise
durch den wenigstens einen Vorsprung (9.2).
9. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper aus Glas, Keramik, Glas-Keramik-Verbindung oder Kunststoff besteht.
10. Sockel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (9) eine einzige Ringöffnung mit einem Isolierkörper (10) aufweist, durch
den wenigstens zwei Stifte (2, 3) abgedichtet hindurchgeführt sind.
11. Zündvorrichtung (1) für Airbags oder dergleichen Personenschutzeinrichtungen, insbesondere
für Kraftfahrzeuge, mit einem Sockel (4) und mit einem einen Zündsatz (6) enthaltenen
Gehäuse (5), welches an wenigstens einer Seite durch wenigstens den Sockel (4) dicht
verschlossen ist, welcher aus wenigstens einem Ring (9), aus wenigstens einem in einer
Öffnung des Ringes (9) angeordneten Isolierkörper (10) sowie aus wenigstens einem
einen elektrischen Leiter bildenden und abgedichtet durch den Isolierkörper (10) hindurch
geführten Stift (2, 3) besteht, und zwar zur Ansteuerung wenigstens eines im Gehäuse
(5) angeordneten elektrischen Zündelementes (8), wobei der Sockel (4) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
1. Metal/fixing material socket (4) for ignition devices (1) of airbags or similar occupant
protection devices, more particularly in the case of motor vehicles, with a ring (9)
made from a metal material, with at least one ring opening and with an insulating
body (10) which sealingly closes this ring opening, as well as with at least one pin
(3) which forms an electric conductor and is guided sealed through the insulating
body (10) and electrically insulated from the ring (9), as well as with a further
pin (2) forming an electric conductor, wherein the ring (9) is formed integral with
at least one projection (9.2) projecting into the ring opening, wherein at least the
further pin (2) is passed sealed through the insulating body (10), characterised in that the further pin (2) is connected to a free end (9.2.1) of the projection (9.2).
2. Socket (4) according to claim 1 characterised in that the ring (9) is made by cold-shaping the metal material and/or consists of steel,
preferably a high-grade steel and/or is profiled in the area of the ring opening.
3. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the at least one further pin (2) is connected to the projection (9.2) by soldering,
by way of example hard-soldering, or by welding, by way of example laser-welding or
resistance-welding.
4. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the at least one projection (9.2) is provided on an end side of the ring (9), preferably
on an end side of the ring (9) forming an outer side of the ignition device (1) when
the socket (4) is fitted.
5. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the ring (9) has a single ring opening with an insulating body (10) through which
at least two pins (2, 3) are passed in sealed manner.
6. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the ring (9) is made of steel, preferably high-grade steel.
7. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the at least one pin (2, 3) is made from a metal material, by way of example an iron
alloy, e.g. an iron alloy containing nickel.
8. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the insulating body (10) is held with positive- and/or force-locking engagement in
the ring, preferably by the at least one projection (9.2).
9. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the insulating body is made from glass, ceramic, glass-ceramic compound or plastics.
10. Socket (4) according to one of the preceding claims characterised in that the ring (9) has a single ring opening with an insulating body (10) through which
at least two pins (2, 3) are passed in sealed manner.
11. Ignition device (1) for airbags or similar occupant protection devices, more particularly
for motor vehicles, with a socket (4), and with a housing (5) which contains an ignition
unit (6) and is sealingly closed on at least one side by at least the socket (4) which
consists of at least one ring (9), of at least one insulating body (10) mounted in
an opening of the ring (9) as well as of at least one pin (2, 3) forming an electric
conductor and guided sealed through the insulating body (10), namely for triggering
at least one electric ignition element (8) mounted in the housing (5), wherein the
socket (4) is designed according to one of the preceding claims.
1. Socle (4) en métal / matériau de fixation pour dispositifs d'amorçage (1) de sacs
gonflables ou dispositifs de protection de personne similaires, en particulier pour
véhicules automobiles, comprenant une bague (9) fabriquée dans un matériau métallique,
comportant au moins une ouverture de bague et un corps isolant (10) fermant de manière
étanche cette ouverture de bague, ainsi qu'au moins une tige (3) formant un conducteur
électrique et guidée de manière étanche à travers le corps isolant (10) ainsi qu'électriquement
isolée de la bague (9) ainsi qu'une autre tige (2) formant un conducteur électrique,
la bague (9) étant formée d'un seul tenant avec au moins une saillie (9.2) s'avançant
à l'intérieur de l'ouverture de bague, au moins l'autre tige (2) étant guidée de manière
étanche à travers le corps isolant (10), caractérisé en ce que l'autre tige (2) est reliée à l'extrémité libre (9.2.1) de la saillie (9.2).
2. Socle (4) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague (9) est fabriquée par formage à froid dans un matériau métallique et / ou
en acier, est de préférence constituée d'acier de haute qualité et / ou est profilée
dans la région de l'ouverture de bague.
3. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une autre tige (2) est reliée à la saillie (9.2) par brassage, par
exemple par brasage fort, ou par soudage, par exemple par soudage au laser ou soudage
par résistance.
4. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une saillie (9.2) est prévue sur un côté frontal de la bague (9),
de préférence sur un côté frontal de la bague (9) formant un côté extérieur du dispositif
d'amorçage (1) lorsque le socle (4) est monté.
5. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague (9) présente une seule ouverture de bague avec un corps isolant (10) à travers
lequel au moins deux tiges (2, 3) sont guidées de manière étanche.
6. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague (9) est constituée d'acier, de préférence d'acier de haute qualité.
7. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une tige (2, 3) est constituée d'un matériau métallique, par exemple
un alliage de fer, par exemple d'un alliage de fer contenant du nickel.
8. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps isolant (10) est maintenu dans la bague par complémentarité de forme et/ou
à force, de préférence par ladite au moins une saillie (9.2).
9. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps isolant est constitué de verre, de céramique, d'un composé verre-céramique
ou de matière plastique.
10. Socle (4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague (9) présente une seule ouverture de bague avec un corps isolant (10) à travers
lequel au moins deux tiges (2, 3) sont guidées de manière étanche.
11. Dispositif d'amorçage (1) pour coussins gonflables ou dispositifs de protection de
personne similaires, en particulier pour véhicules automobiles, comprenant un socle
(4) et un boîtier (5) qui contient une composition d'amorçage (6) et qui est fermé
de manière étanche sur au moins un côté par ledit au moins un socle (4) qui est constitué
d'au moins une bague (9), d'au moins un corps isolant (10) disposé dans une ouverture
de la bague (9) ainsi que d'au moins une tige (2, 3) formant un conducteur électrique
et guidée de manière étanche à travers le corps isolant (10), et en fait pour exciter
au moins un élément d'amorçage électrique (8) disposé dans le boîtier (5), le socle
(4) étant formé selon l'une quelconque des revendications précédentes.

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