| (19) |
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(11) |
EP 2 012 619 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.02.2010 Patentblatt 2010/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/003155 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/118632 (25.10.2007 Gazette 2007/43) |
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UNTERFLUR-FÜHRUNGSANORDNUNG FÜR MÖBELTEILE, INSBESONDERE SCHUBLADEN IM KORPUS VON
MÖBELSTÜCKEN
FLUSH-MOUNTED GUIDING ARRANGEMENT FOR FURNITURE PARTS, ESPECIALLY DRAWERS IN THE CARCASS
OF PIECES OF FURNITURE
DISPOSITIF DE GUIDAGE ENCASTRÉ POUR ÉLÉMENTS DE MEUBLES, EN PARTICULIER DE TIROIRS
DANS LE CORPS DE MEUBLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.04.2006 DE 202006006065 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2009 Patentblatt 2009/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Grass GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- BERGER, Horst
33729 Bielefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Helber, Friedrich et al |
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Zenz, Helber & Hosbach
Patentanwälte
Scheuergasse 24 D-64673 Zwingenberg D-64673 Zwingenberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 621 107 DE-U1- 9 318 383 DE-U1- 29 600 180 US-A1- 2001 019 235
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EP-A1- 1 374 730 DE-U1- 9 320 197 DE-U1-202004 015 100 US-A1- 2004 227 440
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterflur-Führungsanordnung für die einstellbare Halterung
von-Möbelteilen, insbesondere Schubladen etc., die mittels eines Paars von Ausziehführungen
mit jeweils einer an der Tragwand des Korpus des Möbelstücks befestigbaren Führungsschiene
und einer - gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Mittelschiene - durch Wälzkörper
längsverschieblich auf dieser geführten im seitlichen Randbereich an der Unterseite
des ausziehbaren Möbelteils positionierbaren, die Führungsschiene zumindest teilweise
von oben umgreifenden, als an der Unterseite offene Profilschiene ausgebildeten Laufschiene,
auszieh- und einschiebbar im Korpus eines Möbelstücks gelagert sind, und zumindest
in dem in Ausziehrichtung vorderen Endbereich der Laufschiene ein an der Unterseite
des zu halternden Möbelteils angreifender Verstellbeschlag mit einem Verstellmechanismus
zur Verstellung der Position einer Laufschiene relativ zum ausziehbaren Möbelteil
rechtwinklig zueinander verlaufenden Koordinatenachsen gebildeten kartesischen Koordinatensystems
vorgesehen ist, wobei der Verstellbeschlag einen in Anlage an der Unterseite des ausziehbaren
Möbelteils befestigbaren Grundbauteil aufweist, welcher einen in der bestimmungsgemäßen
Befestigungsposition der Laufschiene der Ausziehführung am ausziehbaren Möbelteil
federnd in eine an der Laufschiene vorgesehene Rastaufnahme eingreifendes Rastorgan
aufweist, wobei der Verstellmechanismus ein Verstellorgan mit einem Gewindeschaft
aufweist, dessen Längsmittelachse parallel zur Unterseite des ausziehbaren Möbelteils
und im Weseitlichen rechtwinklig zur Laufschienen-Ausziehrichtung angeordnet ist,
und wobei der Gewindeschaft des Verstellorgans einerseits in Gewindeeingriff mit einem
an der Laufschiene oder dem Grundbauteil vorgesehenen komplementären Gegengewinde
steht und andererseits drehbar in Schafflängsrichtung jedoch unverschieblich am Grundbauteil
bzw. der Laufschiene gehaltert ist.
[0002] Die einschieb- und ausziehbare Halterung von Schubladen - aber auch anderen im Korpus
von Schränken einschieb- und ausziehbar gelagerten Möbelteilen, wie Arbeitsplatten,
Geräteträger etc. - erfolgt heute zumindest bei qualitativ hochwertigen Möbelstücken
mit jeweils an den die Schublade im Schrankkorpus aufnehmenden seitlichen Tragwänden
montierbaren Ausziehführungen, welche jeweils eine an der zugeordneten Tragwand befestigbare,
als metallische Profilschiene ausgebildete Führungsschiene und eine durch Wälzkörper
verschieblich auf dieser geführte, ebenfalls als metallische Profilschiene ausbildete
Laufschiene aufweisen, wobei bei so genannten "Vollauszügen" zwischen Führungsschiene
und Laufschiene auch noch eine Mittelschiene zwischengeschaltet sein kann. Der seitliche
Randbereich der ausziehbaren Möbelteile, d. h. in der Regel der Schubladen wird dabei
auf der Oberseite der Laufschiene, d. h. in so genannter Unterfluranordnung unterhalb
des Bodens aufgesetzt gehalten. Selbst bei exakter Herstellung der Bauteile des Schrankkorpus
und der Schublade und bei lehrenhaltige Montage der Ausziehführungen im Schrankkorpus
ist nicht auszuschließen, dass die Ausrichtung der Schubladen im Schrankkorpus oder
auch benachbarter Schubladen eines Schubladenschranks relativ zueinander bei der Montage
nicht exakt erfolgt oder sich nachträglich - z. B. durch maßliche Veränderungen der
hölzernen Bauteile des Möbelstücks selbst durch Austrocknung oder Feuchtigkeitsaufnahme
aus der Atmosphäre - ändert Insbesondere bei Schubladen-Schränken mit einer Vielzahl
von benachbart zueinander angeordneten Schubladen werden solche Fehlausrichtungen
der Schubladen zueinander in Form von unterschiedlichen Spaltgrößen oder über die
Breite einer Schublade sich ändernder Spalt größer sichtbar. Bei nicht exakt horizontaler
Montage der Führungsschienen im Korpus können auch erkennbar unterschiedliche Neigungen
der Frontblenden von Schubladen resultieren, die vom Benutzer als ästhetisch unbefriedigend
empfunden werden. Es besteht daher ein Bedürfnis an der Möglichkeit der einstellbaren
Halterung von Schubladen und anderen ausziehbaren Möbelteilen im zugeordneten Korpus,
um bei der Montage aufgetretene oder auch nachträglich festgestellte Fehlausrichtungen
korrigieren zu können.
[0003] Aus der
DE 296 00 180 U ist eine Unterflur-Führungsanordnung für Schubladen der eingangs erwähnten Art bekannt,
bei welcher der Verstellmechanismus am Boden und/oder der Blende der zugehörigen Schublade
befestigt ist
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine die Möglichkeit der Korrektur von
Fehlausrichtungen ausziehbarer Möbelteile im Korpus von Möbelstücken zu schaffen,
welche schnell und in einfacher Weise - auch nachträglich - ohne größeren Aufwand
durchführbar ist.
[0005] Ausgehend von einer Führungsanordnung der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Gewindeschaft
des Verstellorgans greift dabei bevorzugt in die an der Laufschiene vorgesehene komplementäre
Gewindebohrung ein und das aus der Gewindebohrung vortretende freie Ende des Gewindeschafts
ist drehbar, in Gewindeschaft Längsrichtung jedoch unverschieblich mit dem Grundbauteil
gekoppelt.
[0006] Die Kopplung des Gewindeschafts mit dem Grundbauteil erfolgt vorzugsweise dadurch,
dass im Bereich des freien Endes des Gewindeschafts des Verstellorgans eine umlaufende
Nut vorgesehen ist, in welcher ein am Grundbauteil vorgesehener Vorsprung eingreift
[0007] Der Vorsprung wird zweckmäßig von einer an der Grundbauteil vorgesehenen Mitnehmerplatte
mit einer an der Unterseite offenen schlitzförmigen Öffnung gebildet, deren lichte
Breite etwa gleich dem über den Nutgrund der im Gewindeschaft vorgesehenen Nut gemessenen
Durchmessers und deren Dicke zumindest in dem in der bestimmungsgemäßen Mitnahmeposition
innerhalb der Nut liegenden Bereich etwa gleich der lichten Breite der Nut bemessen
ist
[0008] Zur Erleichterung der Seitenverstellung des ausziehbaren Möbelteils ist in dem aus
der Gewindebohrung vortretenden Bereich des Gewindeschafts mit Vorteil eine Handhabe
zur Verdrehung des Gewindeschafts vorgesehen ist
[0009] Die Handhabe kann dabei von einem im Durchmesser gegenüber dem Gewindeschaft vergrößerten
umlaufenden Ringflansch gebildet werden, dessen äußere Umfangsfläche mit die Griffigkeit
erhöhenden Vorsprüngen, Riefen od. dgl. versehen ist
[0010] Alternativ oder - bevorzugt - zusätzlich sind in der Stirnseite des aus der Gewindebohrung
vortretenden Endes des Gewindeschafts Mittel zum Ansetzen eines Drehwerkzeugs vorgesehen.
[0011] Eine Höhenverstellung des ausziehbaren Möbelteils kann in erfindungsgemäßer Weiterbildung
dadurch verwirklicht werden, dass in der der Unterseite des ausziehbaren Möbelteils
zugewandten Oberseite des Grundbauteils ein sich in Laufschienen-Längsrichtung erstreckender
vertiefter Bereich vorgesehen ist, in welchen ein in der Ausgangsstellung bündig mit
der Oberseite des Grundbauteils abschließender plattenförmiger Verstellschieber in
Laufschienen-Längsrichtung verschieblich angeordnet ist, dessen dem Boden des vertieften
Bereichs zugewandte Unterseite in Bezug auf seine ebenflächige Oberseite in Laufschienen-Längsrichtung
schräg geneigt verläuft und dass in dem der Unterseite des Verstellschiebers gegenüberliegenden
Bereich der Laufschiene und/oder des Grundbauteils eine in Bezug auf die Schieber-Verstellrichtung
quer verlaufende erhöhte Kante oder Fläche vorgesehen ist, auf welcher die schräg
geneigte Unterseite des Verstellschiebers bei einer Verschiebung relativ zum Grundbauteil
aufläuft
[0012] Am Verstellschieber ist dann zweckmäßig eine aus dem Bereich des Grundbauteils in
den Bereich unterhalb der Unterseite des ausziehbaren Möbelteils vortretende Handhabe
angesetzt.
[0013] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird die Rastaufnahme von einem an der
Laufschiene vorgesehenen zahnstangenartigen Aufnahmebauteil mit einer Anzahl von in
gleichmäßiger Teilung rechtwinklig zur Laufschienen-Längsrichtung senkrecht verlaufenden
Rastzähnen gebildet, wobei das federnd in Rasteingriff mit der Rastaufnahme eingreifende
Rastorgan wenigstens einen komplementär zu den zwischen den Rastzähnen der Rastaufnahme
gebildeten Zwischenräumen geformten Rastvorsprung aufweist
[0014] Die in Einschubrichtung der Schublade einander zugewandten senkrechten Verriegelungsflächen
der Rastzähne der Rastaufnahme und des Rastvorsprungs des Rastorgans sind dann zweckmäßig
derart komplementär schräg geneigt zueinander ausgerichtet, dass der wenigstens eine
Rastvorsprung bei einer Relabvverschiebung des Rastorgangs relativ zur Rastaufnahme
in Einschubrichtung des ausziehbaren Möbelteils federnd auf der Verriegelungsfläche
des zugeordneten Rastzahns aufgleiten und in den in Einschubrichtung nächst folgenden
Zwischenraum zwischen den Rastzähnen der Rastaufnahme übertreten kann.
[0015] Um sicherzustellen, dass der ausziehbare Möbelteil, z. B. ein Schublade bei einer
notwendig werdenden vollständigen Herausnahme aus dem Möbelkorpus mit der Laufschiene
verbunden bleibt, können die zwischen den Rastzähnen gebildeten Zwischenräume der
Rastaufnahme an ihrem senkrechten oberen Ende durch eine obere Abschlusswand verschlossen
sein. Die Unterseite der Abschlusswand bildet dann in jedem Rastzahn-Zwischenraum
eine Anschlagfläche, über welche der Rastvorsprung des Rastorgans nur dann in senkrechter
Richtung hinwegtreten kann, wenn er entgegen der ihn in Eingriff in die Rastaufnahme
drängenden Federvorspannung um ein entsprechendes Maß in horizontaler Richtung aus
dem zugeordneten Rastzahn-Zwischenraum zurückgezogen ist.
[0016] Hierfür ist es dann von Vorteil, wenn am Grundbauteil ein um eine senkrecht zur Unterseite
des ausziehbaren Möbelteils verlaufende Achse verschwenkbarer Betätigungshebel vorgesehen
ist welcher derart getrieblich mit dem Rastorgan verbunden ist, dass das Rastorgan
bei einer Verschwenkung des Betätigungshebels aus seiner Ausgangsstellung aus der
federnden Eingriffsstellung mit der Rastaufnahme zurückgezogen wird.
[0017] Um auch Fehlausrichtungen von Schubladen ausgleichen zu können, bei denen die vordere
Schubladenblende mehr oder weniger abweichend zur Senkrechten verkippt ist, kann es
in erfindungsgemäßer Weise vorteilhaft sein, wenn auch an dem in Ausziehrichtung rückwärtigen
Ende der Laufschiene ein weiterer Verstellbeschlag vorgesehen ist, welcher funktionell
vergleichbar mit dem erfindungsgemäßen Verstellbeschlag ausgebildet sein kann. Auch
eine demgegenüber vereinfachte Ausführung dieses Verstellbeschlags - z.B. in der in
der nicht vorveröffentlichten älteren Gebrauchsmusteranmeldung 20 2006 003 035.2 beschriebenen
Ausgestaltung - kommt hier in Frage.
[0018] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben, und zwar zeigt
- Fig. 1
- eine isometrische Ansicht eines Teilbereichs der Seiten- und Rückwand ohne den Boden
einer Schublade mit an deren Unterseite angeordneter Ausziehführung, die mittels eines
in ihrem frontblendenseitigen vorderen Endbereich vorgesehenen Ausführungsbeispiels
eines in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Verstellbeschlags eine Verstellung
und Fixierung der Schublade auf der Oberseite ihrer Laufschiene in drei Koordinatenrichtungen
erlaubt
- Fig. 2
- eine maßstäblich vergrößerte isometrische Ansicht des frontblendenseitigen, an der
Ausziehführung vorgesehenen Verstellbeschlags gemäß Fig. 1, welche dessen Position
in Bezug auf die Seitenwand der Schublade mit Blickrichtung schräg von unten veranschaulicht;
- Fig. 3
- eine in der Fig. 1 ähnliche isometrische Ansicht mit abweichender Neigung der Blickrichtung;
- Fig. 4
- eine senkrecht und parallel zur Frontblende durch die Ausziehführung, die Seitenwand
und den Verstellbeschlag gemäß den Fig. 1 bis 3 geführte Schnittansicht;
- Fig. 5
- den innerhalb des strichpunktierten Kreises 5 in Fig. 4 liegenden Teilbereich der
Schnittansicht in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 6
- eine der Fig. 1 entsprechende isometrische Ansicht ohne die Seiten- und Rückwand der
Schublade;
- Fig. 7
- eine Ansicht auf die Unterseite des Verstellbeschlags und der zugehörigen Ausziehführung,
gesehen in Richtung des Pfeils 7 in Fig. 6;
- Fig. 8
- in einer der Fig. 6 entsprechende isometrische Ansicht, der funktionell zusammenwirkenden
Bauteile des Verstellbeschlags und des Vorderendes der Laufschiene in einer Explosionsdarstellung;
und
- Fig. 9
- den in Fig. 8 innerhalb des strichpunktierten Ovals 9 liegenden Ausschnitt, wobei
die den Verstellbeschlag an der Laufschiene verrastenden Funktionsbauteile in Rast-Eingriffsposition
dargestellt sind.
[0019] Nachstehend wird in Verbindung mit den Fig. 1 bis 9 ein Ausführungsbeispiel eines
in seiner Gesamtheit mit 122 bezeichneten, am vorderen Ende einer Ausziehführung 120
anbringbaren Verstellbeschlags beschrieben, welcher die Verstellung und Ausrichtung
einer Schublade 110 in einem zugehörigen Schrankkorpus ermöglicht Von der Schublade
110 ist in Fig. 1 nur die Seitenwand 112 und die Rückwand 116 dargestellt, während
der Boden und die Frontblende der Schublade nicht gezeigt sind, um den Blick auf den
Verstellbeschlag 122 freizugeben.
[0020] Der Verstellbeschlag weist einen an der Unterseite der Schublade, d.h. im speziellen
Fall neben der Innenfläche der über die Unterseite des Bodens nach unten verlängerten
Seitenwand 112 an der Frontblende und/oder dem Boden der Schublade anbringbaren Grundbauteil
130 auf, welcher ein Rastorgan 132 schubladenbodenparallel und quer zur Ausziehrichtung
der Laufschiene 128 der Ausziehführung 120 federnd in eine an der Laufschiene 128
vorgesehenen Rastaufnahme 134 drängt
[0021] Diese Rastaufnahme wird von einem an der Laufschiene 128 vorgesehenen zahnstangenartigen
Aufnahmebauteil mit einer Anzahl von in gleichmäßiger Teilung rechtwinklig zur Laufschienen-Längsrichtung
senkrecht verlaufenden Rastzähnen 136 gebildet Das Rastorgan 132 seinerseits weist
komplementär zu den zwischen den Rastzähnen 136 gebildeten Zwischenräumen geformte
zahnartige Rastvorsprünge 138 auf, so dass die Laufschiene 128 und die Schublade 110
also bei in federnden Eingriff befindlichen Rastzähnen 136 und Rastvorsprüngen 138
in Schubladen-Ausziehrichtung in formschlüssigem Eingriff gehalten sind. Die in der
Eingriffsposition in Einschubrichtung der Schublade 110 einander zugewandten senkrechten
Verriegelungsflächen der Rastzähne 136 der Rastaufnahme 134 und des bzw. der Rastvorsprünge
138 des Rastorgans 132 sind dabei derart komplementär schräg geneigt ausgebildet,
dass die Rastvorsprünge bei einer Relatiwerschiebung des Rastorgans 132 relativ zur
Rastaufnahme 134 in Einschubrichtung der Schublade federnd aufeinander aufgleiten
und in den in Einschubrichtung nächst folgenden Zwischenraum zwischen den Rastzähnen
der Rastaufnahme 134 übertreten können.
[0022] Am oberen Ende sind die Zwischenräume zwischen den Rastzähnen der Rastaufnahme durch
eine senkrechte Abschlusswand 140 verschlossen, die sich auch noch etwas über die
freien Enden der Rastzähne hinweg über die Vorsprünge 138 des Rastorgans 132 erstreckt
Dadurch wird erreicht, dass die Schublade nur dann von der Laufschiene 128 abgehoben
werden kann, wenn das Rastorgan 132 um ein solches Maß in horizontaler Richtung aus
dem Rasteingriff mit der Rastaufnahme 134 zurückgezogen ist, dass die Rastvorsprünge
138 vor der freien Begrenzungskante der Abschlusswand 140 stehen.
[0023] In dem im dargestellten Fall als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildeten Rastorgan
132 ist eine Aufnahme 142 für das freie Ende eines Hebelarms 144a eines um eine senkrechte
Achse verschwenkbar am Grundbauteil 130 gelagerten doppelarmigen Hebels 144 eingeformt,
dessen zweiter Hebelarm eine Betätigungshandhabe 144b zum Zurückziehen der Rastvorsprünge
138 aus dem Viemegelungseingriff mit der Rastaufnahme 134 bildet Am Rastorgan 132
ist außerdem eine an der laufschienenabgewandten Rückseite des Hebelarms 144b unter
federnder Vorspannung anliegende langgestreckte Zunge 148 angespritzt, welche den
Doppelhebel 144 im Sinne des federnden Rasteingriffs der Rastvorsprünge 138 des Rastorgans
132 in die Zwischenräume zwischen den Rastzähnen 136 der Rastaufnahme 134 vorspannt
[0024] An der im dargestellten Fall als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildeten Rastaufnahme
134 ist in einem zur Frontblende der Schublade vortretenden Ansatz 150 eine parallel
zum Schubladenboden und rechtwinklig zur Laufschienen-Längsrichtung verlaufende Gewindebohrung
152 vorgesehen, mit welcher ein Gewindeschaft 154 eines Verstellorgans 156 in Gewindeeingriff
steht, dessen aus der Gewindebohrung vortretendes freies Ende frei drehbar, in Gewindeschaft-Längsrichtung
jedoch unverschieblich mit dem Grundbauteil 130 gekoppelt ist Diese Kopplung erfolgt
dadurch, dass im freien Ende des Gewindeschafts 154 eine umlaufende Nut 158 vorgesehen
ist in welche die seitlichen Begrenzungswände eines an der Unterseite offenen Schlitzes
161 in einer vom Grundbauteil 130 vortretenden und in Gewindeschaft-Längsrichtung
in Mitnahmeverbindung mit dem Grundbauteil stehenden Mitnehmerplatte 160 eingreifen.
In dem aus der Gewindebohrung vortretenden Bereich des Gewindeschafts ist außerdem
eine Handhabe 162 in Form eines im Durchmesser gegenüber dem Gewindeschaft 154 vergrößerten
Ringflanschs vorgesehen, dessen äußere Umfangsfläche mit die Griffigkeit erhöhenden
Vorsprüngen, Riefen od. dgl. versehen ist.
[0025] Außerdem ist im speziellen Fall zusätzlich in der Stirnseite des aus der Gewindebohrung
vortretenden Ende des Gewindeschafts 154 ein Kreuzschlitz 164 vorgesehen, in welchen
das Vorderende des Schafts eines Kreuzschlitz-Schraubenziehers eingeführt werden kann.
Der Gewindeschaft kann also wahlweise durch Verdrehen des Gewindeschafts 154 mittels
der Handhabe 162 von Hand oder durch Drehen eines mit seinem freien Ende in den Kreuzschlitz
164 eingeführten Schaft eines Kreuzschlitz-Schraubenziehers verdreht werden. Dabei
verschraubt sich dann der Gewindeschaft 154 - abhängig von der Drehrichtung in der
Gewindebohrung - in die eine oder andere Richtung, wodurch die Mitnehmerplatte 160
in Querrichtung der Schublade und somit über den Grundbauteil 130 die Schublade selbst
relativ zur Laufschiene 128 in Querrichtung verschoben wird.
[0026] Auf die Oberseite des Grundbauteils 130 ist ein sich in Laufschienen-Längsrichtung
erstreckender vertiefter Bereich 166 vorgesehen, in welchem ein in der Ausgangsstellung
bündig mit der Oberseite des Grundbauteils abschließender plattenförmiger Verstellschieber
168 in Laufschienen-Längsrichtung verschieblich angeordnet ist, welcher sich laufschienenseitig
noch bis über einen gegenüber der dem Boden der Schublade zugewandten oberen Schenkelfläche
der Laufschiene um das Maß der Tiefe des Bereichs 166 abgesenkten Laufschienenabschnitt
erstreckt Die dem Boden des vertieften Bereichs 166 zugewandte Unterseite des Verstellschiebers
168 verläuft in Bezug auf dessen ebenflächige Oberseite in Laufschienen-Längsrichtung
schräg geneigt In dem der Unterseite des Verstellschiebers gegenüberliegenden Bereich
der Laufschiene 128 ist eine in Bezug auf die Schieber-Verstellrichtung quer verlaufende
schräge Kante oder Fläche vorgesehen, auf welcher die schräg geneigte Unterseite des
Verstellschiebers 168 bei einer Verschiebung relativ zum Grundbauteil aufläuft. Der
Verstellschieber 168 wird deshalb bei einer Verschiebung in Richtung der Schubladen-Rückwand
116 angehoben, wobei die am Schubladen-Boden anliegende Oberseite des Verstellschiebers
168 die Schublade 110 relativ zur Laufschiene insgesamt anhebt Zur Höhenverstellung
der Schublade relativ zur Laufschiene ist am Verstellschieber 168 eine aus dem Bereich
des Grundbauteils 130 in den Bereich unterhalb des Schubladen-Bodens in Richtung der
Schubladen-Rückwand vortretende Handhabe 170 mit abgewinkeltem Griffende angesetzt
[0027] Es ist klar, dass zur sicheren - jedoch verstellbaren - Halterung der Schublade 110
der Laufschiene 128 der jeweils zugeordneten Ausziehführung 120 zusätzlich zur Halterung
durch den im vorderen frontblendenseitigen Ende vorgesehene Verstellbeschlag 122 eine
Halterung im rückwärtigen Endbereich erfolgen muss. Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist hier ein die Laufschiene 128 mit der Schubladen-Rückwand 116 verbindender zweiter
Verstellbeschlag (90) vorgesehen, welcher ebenfalls eine aktive Höhenverstellung der
Schublade 110 auf der Laufschiene ermöglicht und darüber hinaus auch in Ausziehrichtung
und rechtwinklig hierzu durchgeführte über den Verstellbeschlag 122 eingeleitete Verstellbewegungen
der Schubladen 110 zulässt
1. Führungsanordnung für die einstellbare Halterung von Möbelteilen, insbesondere Schubladen
(110) etc., die mittels eines Paars von Ausziehführungen (120) mit jeweils einer an
der Tragwand des Korpus des Möbelstücks befestigbaren Führungsschiene (124) und einer
- gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Mittelschiene (126) - durch Wälzkörper
längsverschieblich auf dieser geführten im seitlichen Randbereich an der Unterseite
des ausziehbaren Möbelteils positionierbaren, die Führungsschiene zumindest teilweise
von oben umgreifenden, als an der Unterseite offene Profilschiene ausgebildeten Laufschiene
(128), auszieh- und einschiebbar im Korpus eines Möbelstücks gelagert sind, und zumindest
in dem in Ausziehrichtung vorderen Endbereich der Laufschiene (128) ein an der Unterseite
des zu halternden Möbelteils (110) angreifender Verstellbeschlag (122): mit einem
Verstellmechanismus zur Verstellung der Position einer Laufschiene (128) relativ zum
ausziehbaren Möbelteil in Richtung wenigstens einer Achse eines von drei im Wesentlichen
rechtwinklig zueinander verlaufenden Koordinatenachsen gebildeten kartesischen Koordinatensystems
vorgesehen ist, wobei
der Verstellbeschlag (122) einen in Anlage an der Unterseite des ausziehbaren Möbelteils
befestigbaren Grundbauteil (130) aufweist, welcher einen in der bestimmungsgemäßen
Befestigungsposition der Laufschiene (128) der Ausziehführung am ausziehbaren Möbelteil
federnd in eine an der Laufschiene vorgesehene Rastaufnahme (134) eingreifendes Rastorgan
(132) aufweist, wobei der Verstellmechanismus ein Verstellorgan (156) mit einem Gewindeschaft
(154) aufweist, dessen Längsmittelachse parallel zur Unterseite des ausziehbaren Möbelteils
und im Wesentlichen rechtwinklig zur Laufschienen-Ausziehrichtung angeordnet ist,
und wobei der Gewindeschaft (154) des Verstellorgans (156) einerseits in Gewindeeingriff
mit einem an der Laufschiene (128) oder dem Grundbauteil (130) vorgesehenen komplementären
Gegengewinde steht und andererseits drehbar in Schaftlängsrichtung jedoch unverschieblich
am Grundbauteil (130) bzw. der Laufschiene (128) gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeschaft (154) des Verstellorgans (156) in die an der Laufschiene (128)
vorgesehene komplementäre Gewindebohrung (152) eingreift und dass das aus der Gewindebohrung
(152) vortretende freie Ende des Gewindeschafts (154) drehbar, in Gewindeschaft-Längsrichtung
jedoch unverschieblich mit dem Grundbauteil (130) gekoppelt ist.
2. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des freien Endes des Gewindeschafts (154) des Verstellorgans (156) eine
umlaufende Nut (158) vorgesehen ist, in welcher ein am Grundbauteil (130) vorgesehener
Vorsprung eingreift.
3. Führungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung von einer am Grundbauteil (130) vorgesehenen Mitnehmerplatte (160)
mit einer an der Unterseite offenen schlitzförmigen Öffnung (161) gebildet wird, deren
lichte Breite etwa gleich dem über den Nutgrund der im Gewindeschaft (154) vorgesehenen
Nut (158) gemessenen Durchmessers und deren Dicke zumindest in dem in der bestimmungsgemäßen
Mitnahmeposition innerhalb der Nut (158) liegenden Bereich etwa gleich der lichten
Breite der Nut bemessen ist.
4. Führungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem aus der Gewindebohrung (152) vortretenden Bereich des Gewindeschafts (154)
eine Handhabe (162) zur Verdrehung des Gewindeschafts (154) vorgesehen ist.
5. Führungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (162) von einem im Durchmesser gegenüber dem Gewindeschaft (154) vergrößerten
umlaufenden Ringflansch gebildet wird, dessen äußere Umfangsfläche mit die Griffigkeit
erhöhenden Vorsprüngen, Riefen od. dgl. versehen ist.
6. Führungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stirnseite des aus der Gewindebohrung (152) vortretenden Endes des Gewindeschafts
(154) Mittel zum Ansetzen eines Drehwerkzeugs vorgesehen sind.
7. Führungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der der Unterseite des ausziehbaren Möbelteils zugewandten Oberseite des Grundbauteils
(130) ein sich in Laufschienen-Längsrichtung erstreckender vertiefter Bereich (166)
vorgesehen ist, in welchen ein in der Ausgangsstellung bündig mit der Oberseite des
Grundbauteils (130) abschließender plattenförmiger Verstellschieber (168) in Laufschienen-Längsrichtung
verschieblich angeordnet ist, dessen dem Boden des vertieften Bereichs (166) zugewandte
Unterseite in Bezug auf seine ebenflächige Oberseite in Laufschienen-Längsrichtung
schräg geneigt verläuft und dass in dem der Unterseite des Verstellschiebers (168)
gegenüberliegenden Bereich der Laufschiene (128) des eine in Bezug auf die Schieber-Verstellrichtung
quer verlaufende erhöhte schräge Kante oder Fläche vorgesehen ist, auf welcher die
schräg geneigte Unterseite des Verstellschiebers bei einer Verschiebung relativ zum
Grundbauteil (130) aufläuft.
8. Führungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Verstellschieber (168) eine aus dem Bereich des Grundbauteils (130) in den Bereich
unterhalb der Unterseite des ausziehbaren Möbelteils in Richtung zur Schubladen-Rückwand
(116) vortretende Handhabe (170) angesetzt ist.
9. Führungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (134) von einem an der Laufschiene (128) vorgesehenen zahnstangenartigen
Aufnahmebauteil mit einer Anzahl von in gleichmäßiger Teilung rechtwinklig zur Laufschienen-Längsrichtung
senkrecht verlaufenden Rastzähnen (136) gebildet wird, und dass das federnd in Rasteingriff
mit der Rastaufnahme (134) eingreifende Rastorgan (132) wenigstens einen komplementär
zu den zwischen den Rastzähnen (136) der Rastaufnahme gebildeten Zwischenräumen geformten
Rastvorsprung (138) aufweist.
10. Führungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in Einschubrichtung der Schublade (110) einander zugewandten senkrechten Verriegelungsflächen
der Rastzähne (136) der Rastaufnahme (134) und des Rastvorsprungs (138) des Rastorgans
(132) derart komplementär schräg geneigt angeordnet sind, dass der wenigstens eine
Rastvorsprung (138) bei einer Relatiwerschiebung des Rastorgangs (132) relativ zur
Rastaufnahme (134) in Einschubrichtung des ausziehbaren Möbelteils federnd aufeinander
aufgleiten und in den in Einschubrichtung nächst folgenden Zwischenraum zwischen den
Rastzähnen (136) der Rastaufnahme (134) übertreten kann.
11. Führungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Rastzähnen (136) gebildeten Zwischenräume der Rastaufnahme (134)
an ihrem senkrechten oberen Ende durch eine obere Abschlusswand (140) verschlossen
sind.
12. Führungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundbauteil (130) ein um eine senkrecht zur Unterseite des ausziehbaren Möbelteils
verlaufende Achse verschwenkbarer Betätigungshebel (144) vorgesehen ist, welcher derart
getrieblich mit dem Rastorgan (132) verbunden ist, dass das Rastorgan (132) bei einer
Verschwenkung des Betätigungshebels (144) aus seiner Ausgangsstellung aus der federnden
Eingriffsstellung mit der Rastaufnahme (134) zurückgezogen wird.
13. Führungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass an dem in Ausziehrichtung rückwärtigen Ende der Laufschiene (128) ein weiterer Verstellbeschlag
(90) vorgesehen ist.
1. Guiding arrangement for the adjustable retention of furniture components, in particular
drawers (110) etc., which are mounted so as to be extensible and retractable in the
carcass of a piece of furniture by means of a pair of telescopic guides (120) each
having a guide rail (124) which can be fixed on the supporting wall of the carcass
of the piece of furniture and a runner (128) which - optionally with a central rail
(126) interposed - is guided on the latter so as to be longitudinally displaceable
by anti-friction bearings and can be positioned in the lateral edge region on the
underside of the telescopic furniture component and is constructed as a profiled rail
which is open on the underside, and at least in the front end region of the runner
(128) in the direction of extension there is provided an adjustment fitting (122)
which engages on the underside of the furniture component (110) to be retained and
has an adjustment mechanism for adjustment of the position of a runner (128) relative
to the extensible furniture component in the direction of at least one axis of a Cartesian
co-ordinate system formed by three co-ordinate axes which extend substantially perpendicular
to one another, wherein the adjustment fitting (122) has a base component (130) which
can be fixed in abutment on the underside of the extensible furniture component and
has a latching member (132) which in the proper fixing position of the runner (128)
of the telescopic guide on the extensible furniture component engages resiliently
in a latching receptacle (134) provided on the runner, wherein the adjustment mechanism
has a threaded shank (154), the longitudinal central axis of which is disposed parallel
to the underside of the extensible furniture component and substantially perpendicular
to the direction of extension of the runner, and wherein the threaded shank (154)
of the adjustment member (156) on the one hand is in threaded engagement with a complementary
matching thread on the runner (128) or the base component (130) and on the other hand
is retained in the longitudinal direction of the shank on the base component (130)
or the runner (128) so as to be rotatable but immovable, characterised in that the threaded shank (154) of the adjustment member (156) engages in the complementary
threaded bore (152) provided on the runner (128), and that the free end of the threaded
shank (154) projecting out of the threaded bore (152) is coupled to the base component
(130) so as to be rotatable but immovable in the longitudinal direction of the threaded
shank.
2. Guiding arrangement as claimed in Claim 1, further characterised in that in the region of the free end of the threaded shank (154) of the adjustment member
(156) a circumferential groove is provided in which a projection provided on the base
component (130) engages.
3. Guiding arrangement as claimed in Claim 2, characterised in that the projection is formed by a catch plate (160) provided on the base component (130)
with a slit-shaped opening (161) which is open on the underside, wherein the unobstructed
width of the slit-shaped opening is approximately equal to the diameter measured over
the base of the groove (158) provided in the threaded shank (154) and the thickness
of the slit-shaped opening is approximately equal to the unobstructed width of the
groove at least in the region lying within the groove (158) in the proper entrained
position.
4. Guiding arrangement as claimed in any one of Claims 1 to 3, characterised in that a handle (162) for turning the threaded shank (152) is provided in the region of
the threaded shank (154) projecting out of the threaded bore (152).
5. Guiding arrangement as claimed in Claim 4, characterised in that the handle (162) is formed by a circumferential annular flange which has a diameter
greater than that of the threaded shank (154) and of which the outer circumferential
surface is provided with projections, grooves or the like which improve the grip.
6. Guiding arrangement as claimed in Claim 4 or Claim 5, characterised in that means for application of a turning tool are provided in the end face of the threaded
shank (154) which projects out of the threaded bore (152).
7. Guiding arrangement as claimed in any one of Claims 1 to 6, characterised in that a recessed region (166) extending in the longitudinal direction of the runner is
provided in the upper face of the base component (130) facing the underside of the
extensible furniture component, and a plate-shaped adjustment slide which in the initial
position is flush with the upper face of the base component (130) is disposed in this
recessed region so as to be displaceable in the longitudinal direction of the runner,
wherein the underside of the adjustment slide facing the base of the recessed region
(166) is inclined obliquely relative to a planar upper face of the adjustment slide
in the longitudinal direction of the runner, and that a raised inclined edge or surface
which extends transversely with respect to the direction of adjustment off the slide
is provided in the region of the runner (128) lying opposite the underside of the
adjustment slide (168), wherein the obliquely inclined underside of the adjustment
slide runs up the raised inclined edge or surface during displacement relative to
the base component (130).
8. Guiding arrangement as claimed in Claim 7, characterised in that a handle (170) which projects out of the region of the base component (130) into
the region below the underside of the extensible furniture component in the direction
towards the rear drawer wall (116) is attached to the adjustment slide (168).
9. Guiding arrangement as claimed in any one of Claims 1 to 8, characterised in that the latching receptacle (134) is formed by a receiving component like a toothed rack
provided on the runner (128) with a plurality of uniformly spaced latching teeth extending
perpendicular to the longitudinal direction of the runner, and that the latching member
(132) which engages resiliently in the latching receptacle (134) has at least one
latching projection (138) formed so as to be complementary to the spaces formed between
the latching teeth (136) of the latching receptacle.
10. Guiding arrangement as claimed in Claim 9, characterised in that the vertical locking surfaces, which face one another in the direction of insertion
of the drawer (110), of the latching teeth (136) of the latching receptacle (134)
and of the latching projection (138) of the latching member (132) are disposed so
as to be inclined in a complementary manner in such a way that during a relative displacement
of the latching member (132) relative to the latching receptacle (134) the at least
one latching projection (138) and the latching receptacle slide resiliently on one
another in the direction of insertion of the extensible furniture component and can
pass into the next following space between the latching teeth (136) of the latching
receptacle (134).
11. Guiding arrangement as claimed in Claim 9 or Claim 10, characterised in that the spaces in the latching receptacle (134) formed between the latching teeth (136)
are closed at their vertical upper end by an upper boundary wall (140).
12. Guiding arrangement as claimed in any one of Claims 9 to 11, characterised in that an actuating lever (144) which is pivotable about an axis extending perpendicular
to the underside of the extensible furniture component is provided on the base component
(130) and is connected by gearing to the latching member (132) in such a way that
the latching member (132) is retracted out of the resilient engagement with the latching
receptacle (134) when the actuating lever (144) is pivoted out of its initial position.
13. Guiding arrangement as claimed in any one of Claims 1 to 11, characterised in that a further adjustment fitting (90) is provided on the rear end of the runner (128).
1. Dispositif de guidage pour la fixation réglable d'éléments de meubles, en particulier
de tiroirs (110) etc. qui sont montés de manière à pouvoir être extraits et insérés
dans le corps d'un meuble au moyen d'une paire de glissières télescopiques (120),
comprenant un rail de guidage (124) respectif fixable à une paroi portante du corps
du meuble et un rail de roulement (128) guidé longitudinalement sur le rail de guidage
au moyen d'éléments de roulement, et un rail central optionnel (126) intercalé entre
eux, le rail de roulement (128) étant positionnable dans la bordure latérale, sur
la face inférieure de l'élément de meuble extractible, et entourant au moins une partie
du rail de guidage à partir du haut, et étant constitué par un rail profilé ouvert
sur la partie inférieure, et une garniture de réglage (122) venant en prise avec la
partie inférieure de l'élément de meuble (110) à fixer étant prévue au moins dans
la zone d'extrémité avant du rail de roulement (128) dans la direction d'extraction,
comprenant un mécanisme de réglage destiné à régler la position d'un rail de roulement
(128) par rapport à l'élément de meuble extractible dans la direction d'au moins un
axe d'un système de coordonnées cartésiennes formé par trois axes de coordonnées sensiblement
perpendiculaires entre eux,
la garniture de réglage (122) présentant un composant de base (130) fixable en appui
contre la face inférieure de l'élément de meuble extractible, lequel composant de
base présente un organe d'encliquetage (132) venant en prise élastiquement dans un
logement d'encliquetage (134) prévu sur le rail de roulement dans la position de fixation
définie du rail de roulement (128) de la glissière télescopique sur l'élément de meuble
extractible, le mécanisme de réglage présentant un organe de réglage (156) avec une
queue filetée (154), dont l'axe central longitudinal est disposé parallèlement à la
face inférieure de l'élément de meuble extractible et sensiblement perpendiculairement
à la direction d'extraction du rail de roulement, et la queue filetée (154) de l'organe
de réglage (156) étant d'un côté en prise filetée avec un contre-filetage complémentaire
prévu sur le rail de roulement (128) ou le composant de base (130) et de l'autre côté
fixé de manière rotative dans la direction longitudinale de la queue mais fixe sur
le composant de base (130) ou le rail de roulement (128), caractérisé en ce que la queue filetée (154) de l'organe de réglage (156) vient en prise dans l'alésage
fileté complémentaire (152) prévu sur le rail roulement (128) et en ce que l'extrémité libre de la queue filetée (156) dépassant de l'alésage fileté (152) est
couplée de manière rotative mais fixe dans la direction longitudinale de la queue
filetée au composant de base (130).
2. Dispositif de guidage selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la zone de l'extrémité libre de la queue filetée (154) de l'organe de réglage
(156) est prévue une rainure périphérique (158) dans laquelle vient en prise une saillie
prévue sur le composant de base (130).
3. Dispositif de guidage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la saillie est formée par une plaque d'entraînement (160) prévue sur le composant
de base (130) avec une ouverture en forme de fente (161) ouverte sur la face inférieure,
dont la largeur intérieure est approximativement égale au diamètre mesuré sur le fond
de rainure de la rainure (158) prévue dans la queue filetée (154) et dont l'épaisseur
est mesurée au moins dans la zone située dans la position d'entraînement définie dans
la rainure (158) comme étant approximativement égale à la largeur intérieure de la
rainure.
4. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans la zone de la queue filetée (158) dépassant de l'alésage fileté (152) une prise
(162) est prévue pour la rotation de la queue filetée (154).
5. Dispositif de guidage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la prise (162) est formée par une bride annulaire périphérique de diamètre agrandi
par rapport à la queue filetée (154), dont la surface circonférentielle externe est
pourvue de saillies, cannelures ou similaires augmentant la préhension.
6. Dispositif de guidage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que sur la face frontale de l'extrémité de la queue filetée (154) dépassant de l'alésage
fileté (152) sont prévus des moyens d'installation d'un outil rotatif.
7. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que dans la face supérieure du composant de base (130) tournée vers la face inférieure
de l'élément de meuble extractible est prévue une zone évidée (166) s'étendant dans
la direction longitudinale du rail de roulement, dans laquelle une glissière de réglage
(168) en forme de plaque affleurant en position initiale la face supérieure du composant
de base (130) est disposée de manière mobile dans la direction longitudinale du rail
de roulement, glissière dont la face inférieure tournée vers le fond de la zone évidée
(166) et inclinée par rapport à sa face supérieure plane dans la direction longitudinale
du rail de roulement et en ce que dans la zone du rail de roulement (128) opposée à la face inférieure de la glissière
de réglage (168) une arête ou surface inclinée agrandie s'étendant transversalement
par rapport à la direction de réglage de la glissière est prévue, sur laquelle la
face inférieure inclinée de la glissière de guidage bute lors d'un déplacement par
rapport au composant de base (130).
8. Dispositif de guidage selon la revendication 7, caractérisé en ce que sur la glissière de réglage (168) est installée une prise (170) dépassant dans la
direction de la paroi arrière de tiroir (116) de la zone du composant de base (130)
dans la zone en dessous la face inférieure de l'élément de meuble extractible.
9. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le logement d'encliquetage (134) est formé par un composant de logement de type crémaillère
prévu sur le rail de roulement (128) avec une pluralité de dents d'encliquetage (136)
s'étendant à intervalles réguliers perpendiculairement à la direction longitudinale
du rail de roulement et en ce que l'organe d'encliquetage (132) venant en prise élastiquement dans la prise d'encliquetage
avec le logement d'encliquetage (134) présente au moins une saillie d'encliquetage
(138) formée de manière complémentaire aux intervalles formés entre les dents d'encliquetage
(136) du logement d'encliquetage.
10. Dispositif de guidage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les surfaces de blocage verticales tournées les unes vers les autres dans la direction
d'insertion du tiroir (110) des dents d'encliquetage (136) du logement d'encliquetage
(134) et de la saillie d'encliquetage (138) de l'organe d'encliquetage (132) sont
disposées inclinées de manière complémentaire de telle sorte que l'au moins une saillie
d'encliquetage (138) lors d'un déplacement relatif de l'organe d'encliquetage (132)
par rapport au logement d'encliquetage (134) dans la direction d'insertion de l'élément
de meuble extractible peut glisser et déborder dans l'intervalle immédiatement suivant
dans la direction d'insertion entre les dents d'encliquetage (136) du logement d'encliquetage
(134).
11. Dispositif de guidage selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que les intervalles du logement d'encliquetage formés entre les dents d'encliquetage
(136) sont fermés sur leur extrémité supérieure verticale par une paroi de fermeture
supérieure (140).
12. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce qu'est prévu sur le composant de base (130) un levier d'actionnement (144) pivotant autour
d'un axe perpendiculaire à la face inférieure de l'élément de meuble extractible,
lequel levier est relié en entraînement à l'organe d'encliquetage (132), de telle
sorte que lors d'un pivotement du levier d'actionnement (144) depuis sa position initiale
l'organe d'encliquetage (132) quitte la position de prise élastique avec le logement
d'encliquetage (134).
13. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'est prévue une garniture de réglage supplémentaire (90) sur l'extrémité arrière du
rail de roulement (128) dans la direction d'extraction.
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