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(11) |
EP 2 012 942 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.07.2016 Patentblatt 2016/30 |
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Anmeldetag: 25.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/000732 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/124722 (08.11.2007 Gazette 2007/45) |
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ROHRLEITUNGSSYSTEM MIT EINER VORRICHTUNG ZUR PARALLELEN REINIGUNG DIESER ROHRLEITUNGEN
PIPING SYSTEM WITH A DEVICE FOR THE SIMULTANEOUS PARALLEL CLEANING OF SAID PIPING
SYSTEM
SYSTÈME DE CONDUITES AVEC UN DISPOSITIF DE NETTOYAGE SIMULTANÉ ET PARALLÈLE DE CES
CONDUITES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
29.04.2006 DE 102006020079
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2009 Patentblatt 2009/03 |
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Patentinhaber: |
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- Wolf, Peter
26209 Hatten (DE)
- Jaske, Wolfgang
49811 Lingen (DE)
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Erfinder: |
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- Wolf, Peter
26209 Hatten (DE)
- Jaske, Wolfgang
49811 Lingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Siekmann, Gunnar et al |
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Jabbusch Siekmann & Wasiljeff
Patentanwälte
Hauptstrasse 85 26131 Oldenburg 26131 Oldenburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 824 773 US-A- 4 627 486
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DE-A1- 3 827 357 US-A- 4 724 007
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] In dieser Anmeldung wird ein neues System zur gleichzeitigen automatischen Reinigung
mehrerer parallel verlaufender Rohrleitungen mittels eines Treibmediums bevorzugt
dem Betriebsmedium beschrieben, die z.B. einen Kondensationswärmetauscher und einen
Wärmetauscher durchlaufen, ohne dabei den Betrieb weiterer im System befindlicher
Rohre zu behindern.
[0002] Der Transport von Flüssigkeiten und Feststoffen durch Rohrleitungen verursacht in
vielen Fällen ein Verschmutzen dieser durch Anhaftungen an den Rohrwänden, so dass
es zu einer Beeinträchtigung der Transporteigenschaften bzw. zu einer Verminderung
des Wärmeübergangs bei Wärmetauschern führt.
[0003] Die bisher bekannten automatischen Reinigungssysteme, die eine Reinigung der Rohrleitungen
mittels eines Reinigungskörpers (Molch), dessen Durchmesser in etwa dem der Rohrleitung
entspricht oder sich anpasst, arbeiten alle mit aufwendigen Ventilschaltungen, um
den Molch während des Betriebs auszuschleusen und für den Reinigungsdurchgang wieder
einzuschleusen. Dies geschieht zum einen, wenn die Laufrichtung des Molches der Strömungsrichtung
des Fluids entspricht, durch Bypassleitungen mit unterschiedlich konstruierten Fördermechanismen,
die den Molch vom Ende eines Leitungssystems nach dem Reinigungsvorgang wieder an
seinen Anfang zu bringen. Um die Länge der Bypassleitungen kurz zu halten, sind der
Anfang und das Ende der Rohrleitung in räumlicher Nähe zu halten. (
DE 41 19 743 A1, De
103 18 902 B3,
US 3,425,083,
US 5,890,531) Wenn die Reinigung der Rohrleitung auch gegen die Strömungsrichtung des Fluids erfolgen
kann, befindet sich an jedem Ende der Rohrleitung eine Auffang- bzw. Parkeinrichtung
für den Molch. Eine Bypassleitung für eine Molchschleusung ist dann nicht zwingend
notwendig. (
WO 99/23438)
[0004] Dokument
DE 3 824 773-A1 zeigt eine gattungsgemäße Vorrichtung und den Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Bei allen zitierten Systemen ist eine gleichzeitige Reinigung von Rohrleitungen nicht
möglich, da bei Ankunft des ersten Molches das Treibmedium für den Molch einen starken
Druckabfall erfährt, da durch Ankunft des ersten Molches der Durchgang dieser Leitung
frei wird. Des Weiteren ist durch die große Anzahl der Ventile pro Leitung, die aufwendig
gesteuert werden müssen und der Installationsaufwand für die Bypassleitungen, wenn
der Anfang und das Ende der Rohrleitung weit voneinander entfernt ist, der Betrieb
für die Reinigung von Mehrleitungssystemen wirtschaftlich bei vielen Anwendungen kaum
vertretbar.
Würdigung des Standes der Technik
Allgemeine Beschreibung:
[0006] Ein molchbares Mehrrohrsystem ist insbesondere für wärmeübertragende Systeme, bei
denen mit Wandanhaftungen zu rechnen ist, wichtig, da hierdurch größere Wärmeübertragungsleistungen
bei einer noch vertretbaren Leitungsanzahl und Leitungslänge realisiert werden können.
[0007] Die vorliegende Anmeldung stellt eine Vorrichtung vor, die es ermöglicht, mehrere
Rohrleitungen gleichzeitig zu reinigen ohne, den Betrieb nicht im Reinigungsmodus
befindlicher Rohrleitungen zu beeinträchtigen.
[0008] Das System basiert darauf, dass mehrere Leitungen am Anfang und am Ende des Systems
durch die Vorrichtung wieder in eine Sammelleitung zusammengeführt werden, wie dies
z.B. auch bei herkömmlichen Wärmetauschern der Fall ist. Das gesamte Rohrleitungssystem
ist mit mehreren Vorrichtungen ausgestattet. Zum Beispiel werden vier Leitungen jeweils
an ihrem Ende in eine Vorrichtung zusammengeführt. Bei einem Leitungssystem mit sechzehn
Rohrleitungen werden dann acht Vorrichtungen benötigt.
[0009] Der oben genannte Druckabfall wird in der Einzelleitung dadurch verhindert, dass
der Abfluss zur Sammelleitung durch den Molch abgesperrt wird, sodass der Fluiddruck
für die noch im Rohrsystem verbliebenen Molche nicht abfällt. Der Molch übernimmt
erfindungsgemäß nach seinem Reinigungsdurchgang am Ende der einzelnen Rohrleitung
die Funktion eines Ventils.
[0010] Die Vorrichtung zum gleichzeitigen Molchen von Einzelleitungen ist anwendbar für
Rohrleitungssysteme deren Anfang und Ende räumlich nicht in der Nähe liegen. An beiden
Enden des Rohrleitungssystems befinden sich eine Verteiler- bzw. eine Sammeleinrichtung,
die den Fluidstrom auf mehrere Rohre verteilt bzw. den Fluidstrom wieder auf ein Rohr
zusammenführt. Die Vorrichtung ist mit den entsprechenden Zu- und Abläufen, deren
Absperreinrichtungen ausgestattet. Die Molchaufbewahrungsstation fungiert in der Vorrichtung
gleichzeitig als Absperrvorrichtung während des Reinigungsmodus. Das Rohrleitungssystem
kann aus mehreren derart aufgebauten Einheiten bestehen. Die Rohre werden in Richtung
und in Gegenrichtung des Fluidstroms gereinigt. Als Antrieb für die Molche wird mindestens
eine zusätzliche Pumpe (Molchpumpe) verwendet, da der Reinigungsprozess vom normalen
Förderbetrieb abgekoppelt sein muss. Die Reinigung der Rohrleitung in beide Richtungen
wird durch den Anschluss der Molchpumpe an beide Enden des Rohrleitungssystems ermöglicht.
Als Treibmedium für die Molche wird bevorzugt das durch die Rohrleitung geforderte
Medium benutzt, andere Treibmedien sind auch möglich. Die durch den Molchprozess von
der Rohrwand gelösten Anhaftungen können separat gesammelt werden.
[0011] Die Vorrichtung besteht aus einer Verteiler- bzw. Sammeleinrichtung mit den notwendigen
Zu- und Abläufen, die wiederum alle absperrbar sind. Der erste Abgang wird für den
Zulauf bzw. Ablauf im Normalbetrieb benötig. Der zweite Abgang leitet das Treibmittel
und den Schmutz des Reinigungsvorgangs ab und der dritte Abgang ist der Anschluss
für das Treibmittel des Molches für den Reinigungsmodus. Des Weiteren ist für jeden
Molch eine Positionierungseinheit, die über einen Schaltkontakt auch die Molcherkennung
übernimmt, vorhanden.
[0012] Der Molchvorgang in Strömungsrichtung des Fördermediums wird durch eine Absperrung
des Zulaufs und des Sammelablaufs für den normalen Förderbetrieb am anderen Ende des
Rohrsystems eingeleitet. Die Ventile der Leitung zur Molchpumpe und zum Ableiten des
Schmutzes am Ende des Leitungssystems werden geöffnet. Die Leitung zur Ableitung des
Treibmediums für den Molchvorgang in umgekehrter Richtung bleibt geschlossen. Die
Molchpumpe startet und baut hinter den Molchen einen Druck auf, sodass diese durch
die Rohrleitung getrieben werden. Der vom Molch gelöste Schmutz kann dann separiert
und abgeführt werden.
[0013] Ein Molchvorgang gegen die Fluidstromrichtung wird durch die Absperrung des Zulaufs
für den normalen Förderbetrieb und in diesem Fall der Sammelrohrleitung am gegenüber
liegenden Ende des Rohrleitungssystems eingeleitet. Gleichzeitig öffnen die Ventile
zur Zuführung des Treibmittels und deren Ableitung am gegenüber liegenden Ende des
Rohrleitungssystems. Am Ende des Reinigungsvorgangs, wenn alle Molche ihr Ziel erreicht
haben, schließen sich diese Ventile wieder und die Ventile für die Verteilung und
Sammlung des Fördermediums werden wieder geöffnet und der normale Betrieb kann wieder
aufgenommen werden.
[0014] Das Ende eines Reinigungsvorgangs wird durch die Überwachung der Ankunft der Molche
in den Einzelleitungen festgestellt, sodass darüber der Reinigungsrhythmus des gesamten
Systems gesteuert werden kann.
Technische Beschreibung:
[0015] Die Vorrichtung im ersten Ausführungsbeispiel in Abbildung 1 zur gleichzeitigen automatischen
Reinigung von Rohrleitungen besteht erfindungsgemäß aus einer Verteiler- bzw. Sammelrohrleitung
(1) für den normalen Förderbetrieb und einer Sammelkammer (2) für den Molchbetrieb
der zu molchenden Rohrleitungen (3). Die Verteiler- bzw. Sammelrohrleitung (1) ist
in diesem Ausführungsbeispiel mit einem Kolben (8) als Abschiebeeinrichtung versehen.
Des Weiteren befinden sich an der Vorrichtung der Anschluss für die Molchpumpe als
Zulauf (4) des Treibmediums -und der Anschluß (5) für den Abfluss bzw. Zufluss für
das zu transportierende Fluid sowie ein Ablauf (6) für den Abfluss des Mediums, dass
zum Molchen verwendet wird. Am Ende der zu molchenden Rohrleitungen (3) befindet sich
eine Einrichtung zum Abbremsen der Molche (9). Diese Molchbremsen (7) können zur Erkennung
des Molches (9) auch als Registrierungseinheit ausgeführt sein.
[0016] Die Abbildung 1 zeigt in einem schematisierten Ausführungsbeispiel die Schieberstellungen
der Vorrichtung zur parallelen gleichzeitigen Reinigung von Rohrleitungen (3) im Normalbetrieb.
Das zu fördernde Fluid strömt durch die Rohrleitungen (3) in die Bohrung (11) als
Verlängerung der Rohrleitungen (3) der Vorrichtung und wird in der Vorrichtung in
der Verteiler- und Sammelrohrleitung (1) verteilt oder wieder zusammengeführt.
[0017] In Abbildung 2 ist die Schieberstellung während des Molchvorgangs am Startpunkt der
Molche (9) dargestellt. Der Schieber der Leitung, die das Fluid zum Molchen führt
ist geöffnet und der Kolben (8) verschließt die Öffnungen (10) der Bohrung (11) zur
Verteiler- bzw. Sammelrohrleitung (1). Wenn die Molchpumpe mit der Förderung des Treibmediums
für den Molchvorgang beginnt, werden die Molche (9) durch den sich aufbauenden Druck
hinter den Molchen (9) durch die Bohrung (11) und die Rohrleitungen (3) getrieben.
[0018] In Abbildung 3 sind die Einzelsegmente einer anderen Ausführungsvariante dargestellt.
Diese Ventilvariante arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die in Abbildung 1 und
2. Die beiden Varianten unterscheiden sich lediglich in der Organisation und Steuerung
der Zu- und Abflüsse. Diese Variante besteht aus drei mit Bohrungen versehenen Platten
(12a-c), die verschiedene Aufgaben in dem Ventil übernehmen. Die Bohrungen stellen
das Ende der zu Molchenden Rohre dar, die Bohrungen sind die Zylinder für die Kolben
die die Aufgaben der Ventile des ersten Ausführungsbeispiels übernehmen und die Bohrungen
sind die Sammelrohre für die Zu- und Abläufe des verwendeten Fluids und des Treibmittels
für den Molchvorgang wie die Verteiler- bzw. Sammelrohrleitungen (1) im ersten Ausführungsbeispiel.
[0019] Die Platten werden wie in Abbildung 4 derart übereinander gelegt, dass die Bohrungen
hydraulisch über die Bohrungen miteinander verbunden sind, sodass eine Verbindungsleitung
zwischen den Platten entsteht. In den Bohrungen enden die Fluid führenden Leitungen
des zu molchenden Rohrleitungssystems. Das Fluid sowie auch das Treibmittel für den
Molch fließt dann über die Bohrungen, die erheblich kleiner aber dafür in mehrfacher
Zahl ausgeführt sind als die Medium führenden Leitungen, damit der Molch die Rohrleitung
nicht verlassen kann, über die Bohrungen seinem Zielort zu oder es fließt in umgekehrter
Richtung aus seinem Reservoir über diesen Weg in das Rohrleitungssystem hinein, je
nach dem ob sich die Einrichtung am Ende oder am Anfang des Rohrleitungssystems befindet.
In die Bohrungen der mittleren Platte werden segmentierte Kolben eingeführt, die durch
eine gesteuerte Einrichtung den Durchfluss durch die Bohrungen, die vertikal zu den
Plattenflächen verlaufen für den jeweiligen Betriebszustand den Durchfluss zulassen
oder absperren, wie beispielhaft in der Einzeldarstellung in Abbildung 5 dargestellt.
[0020] Es gibt für die Einrichtung zwei Betriebszustände, die gesteuert werden müssen. Dies
sind zum einen der normale Durchgang für das zu transportierende Fluid und der Molchvorgang.
Im Transportmodus wird das zu transportierende Fluid über den Zulauf über die Verbindungsleitung,
die über den Kolben in Zylinder freigegeben wurde, über die Bohrungen in die Bohrungen
und das Leitungssystem geführt. Die Kolben in den Zylindern sperren die Verbindungsleitungen
ab. Die Einrichtung im Ablauf des Rohrleitungssystems hat die gleiche Kolbenstellung.
[0021] Im Molchmodus werden am Startpunkt des Molches durch die Kolben in den Leitungen
die Verbindungen verschlossen, sodass durch eine zweite Pumpe neben der Förderpumpe
für den normalen Betrieb, über die Verbindung die Molche der Leitungen angetrieben
werden können. Am Ankunftspunkt der Molche sind die Abgänge der Leitung der Einrichtung
durch den Kolben der Leitungen geschlossen. Der Molch kommt über der Verbindungsleitung
zum Stillstand und riegelt einen Abfluss ab, sodass die parallel laufenden Molche,
die ihr Ziel noch nicht erreicht haben durch eine Querschnittsabnahme im zu molchenden
Rohrleitungssystem durch einen erhöhten Druck an ihr Ziel getrieben werden.
1. Vorrichtung zur parallelen Reinigung von Rohrleitungen (3) mittels jeweils eines Molches
(9), wobei die Rohrleitungen (3) ein Rohrleitungssystem ausbilden,
mit jeweils einer Verteiler- und Sammeleinrichtung an beiden Enden des Rohrleitungssystems,
wobei die Rohrleitungen (3) des Rohrleitungssystems in den Verteiler- und Sammeleinrichtungen
zusammengeführt sind,
wobei den Rohrleitungen (3) an deren Enden Molchbremsen (7) zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rohrleitungen (3) des Rohrleitungssystems in Bohrungen (11) als Verlängerung
der Rohrleitungen (3) bis in die Verteiler- und Sammeleinrichtungen fortgesetzt sind,
dass die Bohrungen (11) mit wenigstens einem Zulauf (4) und wenigstens einem Ablauf (6)
für ein Treibmedium der Molche (9) verbunden sind,
dass die den Rohrleitungen (3) zugeordneten Bohrungen (11) über durch einen kolben (8)
verschließbare Öffnungen (10) mit
der Verteiler- und Sammelrohrleitung (1) verbunden sind,
dass die Molchbremsen (7) derart in den Bohrungen (11) positioniert sind, dass der Abfluss
des Treibmediums am Ende eines Reinigungsdurchgangs durch den der jeweiligen Rohrleitung
(3) zugeordneten Molch (9) bei geschlossener Öffnung (10) verhindert ist, wobei der
Molch aus Ende der jeweiligen Rohrleitung (3) als Ventil füngiert Rohrleitungsssystem
mit einer und somit die parallel mitgelaufenen Molche (9) der gleichzeitig im Reinigungsprozess
befindlichen Rohrleitungen (3) ihren Durchlauf beenden können, da die Absperrung der
Rohrleitung (3) mit dem schnellsten Molch (9) in der zugeordneten Bohrung (11) zu
einer Erhöhung des Druckes des verwendeten Treibmediums führt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb für die Molche (9) mindestens eine separate Molchpumpe für den Reinigungsvorgang
verwendet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (8) segmentierte Kolben sind, die in Verbindungsleitungen geführt sind
und die Rohrleitungen (3) des Rohrleitungssystems je nach Kolbenstellung freigeben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die absperrbaren Öffnungen (10) ausgehend von den Rohrleitungen (3) des Rohrleitungssystems
vor den Molchbremsen (7) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Molch (9) eine Positionierungseinheit über einen Schaltkontakt vorhanden
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Molchbremsen (7) als Registrierungseinheiten zur Erkennung der Molche (9) ausgeführt
sind.
1. A pipeline system with a device for the simultaneous parallel cleaning of pipelines
(3) by means of a respective scraper (9), wherein the pipelines (3) form a pipeline
system, featuring a respective distribution and collection device on both ends of
the pipeline system, wherein the pipelines (3) of the pipeline system merge in the
distribution and collection devices, and wherein scraper brakes (7) are assigned to
the ends of the pipelines (3),
characterized in
that the pipelines (3) of the pipeline system are extended as far as the distribution
and collection devices in bores (11) in the form of extensions of the pipelines (3),
that the bores (11) are connected to at least one inlet (4) and at least one outlet (6)
for a driving medium of the scrapers (9),
that the bores (11) assigned to the pipelines (3) are connected to the distribution and
collection pipeline (1) by means of openings (10) that can be closed by a piston (8),
and
that the scraper brakes (7) are positioned in the bores (11) in such a way that the discharge
of the driving medium at the end of a cleaning pass is prevented by the scraper (9)
assigned to the respective pipeline (3) when the opening (10) is closed, wherein the
scraper acts as a valve at the end of the respective pipeline (3), and wherein the
parallel traveling scrapers (9) of the pipelines (3) being simultaneously cleaned
can therefore complete their pass because the blocking of the pipeline (3) with the
fastest scraper (9) in the assigned bore (11) leads to an increase in the pressure
of the driving medium used.
2. The device according to claim 1, characterized in that at least one separate scraper pump is used as drive for the scrapers (9) for the
cleaning process.
3. The device according to claim 1, characterized in that the pistons (8) are segmented pistons that are guided in connecting lines and release
the pipelines (3) of the pipeline system in dependence on the piston position.
4. The device according to claim 1, characterized in that the closable openings (10) are arranged in front of the scraper brakes (7) starting
from the pipelines (3) of the pipeline system.
5. The device according to claim 1, characterized in that a positioning unit in the form of a switching contact is provided for each scraper
(9).
6. The device according to one of claims 1-5, characterized in that the scraper brakes (7) are realized in the form of registration units for recognizing
the scrapers (9).
1. Système de conduites avec un dispositif de nettoyage simultané et parallèle des conduites
(3) au moyen respectivement d'un racleur (9), les conduites (3) formant un système
de conduites avec respectivement un dispositif de répartition et de collecte aux deux
extrémités du système de conduites, les conduites (3) du système de conduites étant
réunies dans les dispositifs de répartition et de collecte, des freins de racleur
(7) étant attribués aux conduites (3) à leurs extrémités, caractérisé
en ce que les conduites (3) du système de conduites continuent dans les orifices (11) en tant
que prolongement des conduites (3) jusque dans les dispositifs de répartition et de
collecte,
en ce que les orifices (11) sont reliés au moins avec une arrivée (4) et au moins avec une
sortie (6) pour un agent propulseur des racleurs (9),
en ce que les orifices (11) attribués aux conduites (3) sont reliés à la conduite de répartition
et de collecte (1) par des ouvertures (10) pouvant être fermées par un piston (8),
en ce que les freins de racleurs (7) sont positionnés dans les orifices (11) de telle manière
que l'écoulement de l'agent propulseur à la fin d'un passage de nettoyage par le racleur
(9) attribué à la conduite (3) respective est empêché avec l'ouverture (10) fermée,
le racleur agissant comme une soupape à l'extrémité de la conduite respective (3)
et de ce fait les racleurs (9) parallèlement entraînés des conduites (3) se trouvant
simultanément dans le processus de nettoyage, peuvent terminer leur cycle de passage,
étant donné que le blocage de la conduite (3) avec le racleur (9) le plus rapide dans
l'orifice (11) attribué, conduit à une augmentation de la pression de l'agent propulseur
utilisé.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une pompe de racleur séparée est utilisée pour l'opération de nettoyage en
tant qu'entraînement pour les racleurs (9).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pistons (8) sont des pistons segmentés qui sont guidés dans des conduites de
liaison et qui libèrent les conduites (3) du système de conduites selon la position
de piston.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures pouvant être bouchées (10) sont disposées avant les freins de racleur
(7) à partir des conduites (3) du système de conduites.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour chaque racleur (9), il existe une unité de positionnement sur un contact de
commutation.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les freins de racleur (7) sont exécutés sous la forme d'unités d'enregistrement pour
identifier les racleurs (9).
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