| (19) |
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(11) |
EP 2 013 389 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.04.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2007/000192 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/128143 (15.11.2007 Gazette 2007/46) |
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| (54) |
BANDWEBMASCHINE
RIBBON LOOM
MÉTIER À TISSER POUR RUBAN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.05.2006 CH 72006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2009 Patentblatt 2009/03 |
| (73) |
Patentinhaber: TEXTILMA AG |
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6362 Stansstad (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SPEICH, Francisco
CH-5073 Gipf-Oberfrick (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder & Partner AG
Patent- & Markenanwälte VSP |
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Zwängiweg 7 8038 Zürich - 8038 Zürich - (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 526 199 WO-A-88/05089 WO-A-2004/111322 DE-A1- 4 240 709 GB-A- 2 115 022
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WO-A-85/01754 WO-A-99/57351 DE-A1- 4 222 454 DE-A1- 10 103 342
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Webmaschine, insbesondere Bandwebmaschine, gemäss dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Webmaschinen, insbesondere Bandwebmaschinen der eingangs genannten Art sind mehrfach
bekannt. Üblicherweise wird die zu transportierende Fadenmenge für Kettfäden und/oder
Schussfäden bei Webmaschinen entweder negativ gesteuert, nämlich spannungsgesteuert,
oder positiv mechanisch fest eingestellt der Verarbeitungsstelle zugeführt. Nachteilig
bei einer negativen Fadensteuerung ist die Belastung der Fäden, insbesondere beim
Einsatz von Fäden unterschiedlicher Qualität und Eigenschaften. Bei Gummifäden oder
anderen Fäden mit Elastizität muss die Negativsteuerung jeweils angepasst werden,
da sonst die Fäden mit schädlichen Spannungen belastet wären. Bei einer fest eingestellten,
positiven, mechanischen Steuerung ist es dagegen nachteilig, dass die Fadenzubringer
nur mit einer einstellbaren konstanten Zugkraft arbeiten können, die nur auf den schwächsten
Faden eingestellt werden kann, wodurch die Qualität der Webware beeinträchtigt wird.
[0003] Aus der
EP 1 526 199 A ist eine Webmaschine mit individuell antreibbaren Fadentransporteinrichtungen bekannt,
die entsprechend dem Musterprogramm individuell ansteuerbar sind, wobei die Steuerung
jedoch spannungsabhängig erfolgt und eine individuelle, übergeordnete Anpassung ist
nicht vorgesehen.
[0004] Aus der
WO 2004/111322 ist für Wirkmaschinen ein Mechanismus mit einer elektronischen Steuervorrichtung
zur Steuerung der Schussfadeneinbringung bekannt, der anhand eines Musterprogrammes
einen individuellen Fadentransport für die herzustellende Wirkware regelt. Die Wirkmaschine
enthält ferner ein Korrekturgerät, mit dem die mustergemässe Funktion von Komponenten
der Wirkmaschine mit einem einstellbaren Korrekturfaktor überlagert werden kann.
[0005] Aus der
WO-A-88/05089 ist ein Verfahren zum Regulieren der Kettfadenspannung bei Webmaschinen durch Regelung
der Antriebsgeschwindigkeit des Kettbaumes und/oder des Warenbaumes mit programmgesteuerten
Schrittmotoren bekannt. Ein Regulieren der Schussfadenspannung oder - menge ist dort
jedoch nicht offenbart, vorgesehen oder nahegelegt. Ein ähnliches Verfahren und eine
entsprechende Vorrichtung zur Freigabe und Regulierung der Kettfädenmenge ist aus
der
WO-A-91/05895 bekannt, die durch eine Steuerungseinrichtung z.B. mit einer Tastatur berechnet wird.
Ein Regulieren der Schussfadenspannung oder - menge ist jedoch auch hier nicht offenbart,
vorgesehen oder nahegelegt.
Darstellung der Erfindung
[0006] Zweck der Erfindung ist es, eine Webmaschine der eingangs genannten Art weiter zu
verbessern.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Dadurch, dass bei einer Webmaschine, insbesondere bei einer Bandwebmaschine, mit zumindest
einer elektrisch angetriebenen Fadentransporteinrichtung für zumindest einen Schussfadens,
einem Warenabzug für die Webware, und einer elektronischen Steuereinrichtung zur Steuerung
der Webmaschine an Hand eines Musterprogramms für die herzustellende Webware vorgesehen
ist, dass die Steuereinrichtung Steuermittel aufweist, um die Lieferlänge des zuzuführenden
Schussfadens automatisch an der zumindest einen Fadentransporteinrichtung einzustellen,
wird zunächst einmal sichergestellt, dass für jede Schussfadenlegung und jedes Muster
stets die exakt erforderliche Fadenlänge zur Verfügung steht. Ein Abziehen des Schussfadens
beispielsweise von einem Konus mittels einer Schusseintrageinrichtung ist nicht mehr
erforderlich. Dadurch verbessern sich die Webware generell und die Musterbildung insbesondere
wesentlich. Während des Webvorganges werden Störungen wie Fadenbrüche und Fehlstellen
weitgehend verhindert. Dadurch, dass die Lieferlänge nicht nur unter Verwendung von
Daten aus dem Musterprogramm und dem Warenabzug, sondern insbesondere auch von Daten
zu der, beim Webvorgang sich durchaus verändernden Breite der herzustellenden Webware
berechenbar ist, haben die Massnahmen der Erfindung zudem zur Folge, dass auf solche
Änderungen während des Webvorganges reagiert werden kann.
[0008] Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Webmaschine eine elektrisch angetriebene weitere
Fadentransporteinrichtung für die Kettfäden aufweist. Die Steuereinrichtung weist
dabei auch Steuermittel auf, um die Lieferlänge der zuzuführenden Kettfäden entsprechend
den am Musterprogramm vorgegebenen Daten, automatisch an der Fadentransporteinrichtung
einzustellen. Die Lieferlänge der weiteren Fadentransporteinrichtung für die Kettfäden
ist ebenfalls unter Verwendung von Daten aus dem Musterprogramm, dem Warenabzug und
der Breite der herzustellenden Webware berechenbar. (Anspruch 2)
[0009] Besonders vorteilhaft ist eine Weiterbildung nach Anspruch 3, da sich durch den Korrekturfaktor
K
s, welcher die mustergemässen Funktionsdaten zumindest der Schussfadenzuführung zusätzlich
verändert, eine weitere individuelle Anpassung beispielsweise an unterschiedliche
Fadenqualitäten und/oder Mustereigenschaften der herzustellenden Webware erreichen
lässt. Vorzugsweise wird auch für den Warenabzug und/oder die Kettfadenzuführung ein
solcher Korrekturfaktor K
K bzw. K
w vorgesehen (Anspruch 4).
[0010] Ein besonders vorteilhaftes Korrekturgerät weist nach Anspruch 5 einen Bildschirm,
vorzugsweise einen Touchscreen auf, sowie ein Edierelement zum manuellen Wählen von
verschiedenen Anzeige- und Steuerebenen, insbesondere jener für die Handhabung des
Korrekturfaktors bzw. der Korrekturfaktoren.
[0011] Vorteilhaft ist die Ausführung der Webmaschine gemäss Anspruch 6, wenn die Steuerung
der Fadentransporteinrichtung als ein integrierter Bestandteil der Maschinensteuerung
ausgebildet ist.
[0012] Für eine Webmaschine mit verschiedenartigen Schussfäden, insbesondere für verschiedenfarbige
Schussfäden ist es vorteilhaft, wenn gemäss Anspruch 7 zumindest zwei elektrisch angetriebene
Fadentransporteinrichtungen für Schussfaden vorgesehen und die Steuermittel entsprechend
ausgebildet sind. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn - gemäss Anspruch 8 - für
die Fadentransporteinrichtungen für die Schussfäden unterschiedliche Korrekturfaktoren
vorgesehen sind, insbesondere wenn die durch diese Fadentransporteinrichtungen Schussfäden
unterschiedlicher Art zugeführt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
beschrieben, dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Webmaschine in Seitenansicht;
- Figur 2
- eine Fadentransporteinrichtung aus Figur 1 in schaubildlicher Darstellung; und
- Figur 3
- eine Anzeige- und Schaltebene eines Korrekturgerätes für die Einstellung eines Korrekturfaktors.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0014] Die Figur 1 zeigt das Schema einer Webmaschine, die vorzugsweise eine Bandwebmaschine
ist, in Seitenansicht, bei der an einer Webstelle 2 Kettfäden 4 mittels einer Fachbildeeinrichtung
6 zu einem Webfach 8 geöffnet werden. Mittels einer nicht näher dargestellten Schusseinrichtung
wird jeweils ein Schussfaden 10 bei jeder Fachöffnung in das Webfach 8 eingetragen
und mittels eines ebenfalls nicht näher dargestellten Webblattes an der Warenkante
12 angeschlagen.
[0015] Die hergestellte Webware 14 wird mittels eines Warenabzuges 16 abgezogen und zu einer
Warenrolle 18 aufgerollt.
[0016] Die Kettfäden werden von einem oder mehreren Zetteln 20, 20a, 20b, 20c der Webstelle
2 zugeführt. Wenigstens einer Anzahl der Zettel ist jeweils eine individuell steuerbare
Fadentransporteinrichtung 22a, 22b, 22c zugeordnet. An der Webstelle 2 können weiter
eine oder mehrere Schussfäden 10 nacheinander zugeführt werden, die jeweils von Fadenspulen
24ä, 24b mittels steuerbarer Fadentransporteinrichtungen 26a, 26b individuell steuerbar
abgezogen werden.
[0017] Die Figur 2 zeigt ein Beispiel einer solchen Fadentransporteinrichtung in schaubildlicher
Darstellung, bei der ein Motor 28, beispielsweise ein Schrittmotor, über ein Getriebe
30 mindestens eine von zwei Rollen 32, 34 antreibt, um die ein zu transportierender
Faden 4, 10 geschlungen ist.
[0018] Die Webmaschine ist mit einer Steuereinrichtung 36 ausgestattet, welche die Komponenten
der Webmaschine anhand eines Musterprogramms steuert. Ein solches Musterprogramm kann
entweder auf der Webmaschine selbst oder an einem externen Mustergerät 38 hergestellt
sein, von dem das Musterprogramm beispielsweise über Leitungen oder über eine Diskette
40 in ein Lesegerät 42 der Steuereinrichtung 36 eingelesen wird. Die Steuereinrichtung
36 enthält Steuermittel, um die Lieferlänge der zuzuführenden Kettfäden 4 und/oder
der Schussfäden 10 entsprechend dem aus dem Musterprogramm vorgegebenen Warenmuster
einzustellen. Ferner weist die Steuereinrichtung 36 ein manuell betätigbares Korrekturgerät
zur individuellen Überlagerung der Lieferdaten mindestens eines Schussfadens 10 und
mindestens eines Kettfadens 4 für mindestens einen Schusseintrag um einen einstellbaren
Korrekturfaktor K
S bzw. K
K auf, der plus oder minus sein kann. Das Korrekturgerät wird anhand der Figur 3 näher
beschrieben.
[0019] Das Korrekturgerät enthält einen vorzugsweise als Touchscreen ausgebildeten Bildschirm
44, der eine Reihe von Anzeige- und Schaltelemente für manuell wählbare Anzeige- und
Schaltebenen aufweist. In einem ersten Schaltfeld 46 kann mittels Wahltasten 48a,
48b eine beliebige Fadentransporteinrichtung 22a, 22b, 22c, 26a, 26b angewählt werden,
die dann im Anzeigefeld 50 erscheint. In einem zweiten Schaltfeld 52 kann dann der
Korrekturfaktor K
S bzw. K
K ebenfalls mit Wähltasten 54a, 54b auf einen gewünschten Wert eingestellt werden,
der im Anzeigefeld 55 erscheint. In einem dritten Schaltfeld 56 kann schliesslich
eingestellt werden, für welchen Schuss oder welchen Schussbereich der jeweils eingestellte
Korrekturfaktor K
S bzw. K
K gültig sein soll. Mittels Wähltasten 58a, 58b kann die Nummer des Schusses x
1 bis x
n eingestellt werden, wobei dann die eingestellten Werte an den Anzeigefeldern 60a,
60b angezeigt werden. Eine Stelltaste X dient zum Wechsel des Anzeigefeldes bzw. zum
generellen Rückstellen der Einstellungen, sodass die Steuereinrichtung die Komponenten
ausschliesslich nach dem eingegebenen Musterprogramm steuert. Im gezeigten Beispiel
ist am Korrekturgerät für die Fadentransportvorrichtung Nr. 26a ein Korrekturfaktor
K
S = 102% eingestellt, das bedeutet, dass die durch die Steuermittel anhand des Musterprogramms
vorgegebene bereits individuelle Normallieferlänge, die 100% beträgt, um 2% zu erhöhen
ist. Dieser Wert soll dann für die Schüsse x
1 und x
2 bzw. x
1 bis x
2 gelten.
[0020] Mittels des Korrekturgerätes kann nicht nur die normale Liefermenge der Schussfäden
sondern alternativ oder zusätzlich auch die Liefermenge einzelner oder mehrerer Kettfäden
und/oder die Geschwindigkeit des Warenabzuges mit einem Korrekturfaktor K
W überlagert werden. Die Korrekturfaktoren K
S, K
W, K
K können für verschiedene Komponenten gleich sein, vorzugsweise sind sie jedoch verschieden.
Insbesondere für die im Ausführungsbeispiel dargestellten Fadentransporteinrichtungen
26a, 26b für die Schussfäden kann ein unterschiedlicher Korrekturfaktor K
S vorzusehen sein, wenn die durch diese Fadentransporteinrichtungen 26a und 26b Schussfäden
unterschiedlicher Art zugeführt werden. Ähnliches gilt grundsätzlich auch für die
Korrekturfaktoren K
K für die Fadentransporteinrichtungen 22a, 22b, 22c für die Kettfäden.
Bezugszeichenliste
[0021]
- Ks
- Korrekturfaktor für den Schussfaden
- Kw
- Korrekturfaktor für den Warenabzug
- Kk
- Korrekturfaktor für die Kettfäden
- X
- Stelltaste
- 2
- Webstelle
- 4
- Kettfäden
- 6
- Fachbildeeinrichtung
- 8
- Webfach
- 10
- Schussfaden
- 12
- Warenkante
- 14
- Webware
- 16
- Warenabzug
- 18
- Warenrolle
- 20
- Zettel
- 20a
- Zettel
- 20b
- Zettel
- 20c
- Zettel
- 22a
- Fadentransporteinrichtung
- 22b
- Fadentransporteinrichtung
- 22c
- Fadentransporteinrichtung
- 24a
- Fadenspule
- 24b
- Fadenspule
- 26a
- Fadentransporteinrichtung
- 26b
- Fadentransporteinrichtung
- 28
- Motor
- 30
- Getriebe
- 32
- Rolle
- 34
- Rolle
- 36
- Steuereinrichtung
- 38
- Mustergerät
- 40
- Diskette
- 42
- Lesegerät
- 44
- Bildschirm
- 46
- erstes Schaltfeld
- 48a
- Wahltaste
- 48b
- Wahltaste
- 50
- Anzeigefeld
- 52
- zweites Schaltfeld
- 54a
- Wahltaste
- 54b
- Wahltaste
- 55
- Anzeigfeld
- 56
- drittes Schaltfeld
- 58a
- Wahltaste
- 58b
- Wahltaste
- 60a
- Anzeigefeld
- 60b
- Anzeigefeld
1. Bandwebmaschine, mit
- zumindest einer elektrisch angetriebenen Fadentransporteinrichtung (26a, 26b) für
zumindest einen Schussfadens (10),
- einem Warenabzug (16) für die Webware (14), und
- einer elektronischen Steuereinrichtung (36) zur Steuerung der Bandwebmaschine an
Hand eines Musterprogramms für die herzustellende Webware,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (36) Steuermittel aufweist, um die Lieferlänge des zuzuführenden
Schussfadens (10) automatisch an der zumindest einen Fadentransporteinrichtung (26a,
26b) einzustellen, wobei die Lieferlänge der zumindest einen Fadentransporteinrichtung
(26a, 26b) unter Verwendung von Daten aus dem Musterprogramm, dem Warenabzug (16)
und der Breite der herzustellenden Webware (14) berechenbar ist.
2. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elektrisch angetriebene weitere Fadentransporteinrichtung (22a, 22b, 22c) für
die Kettfäden (4), wobei die Steuereinrichtung (36) auch Steuermittel aufweist, um
die Lieferlänge der zuzuführenden Kettfäden (4) entsprechend den am Musterprogramm
vorgegebenen Daten, automatisch an der Fadentransporteinrichtung (22a, 22b, 22c) einzustellen,
wobei die Lieferlänge der weiteren Fadentransporteinrichtung für die Kettfäden (4)
ebenfalls unter Verwendung von Daten aus dem Musterprogramm, dem Warenabzug (16) und
der Breite der herzustellenden Webware (14) berechenbar ist.
3. Bandwebmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (36) ein manuell betätigbares Korrekturgerät zur individuellen
Überlagerung der mustergemässen Funktionsdaten zumindest der Lieferdaten des Schussfadens
(10) für mindestens einen Schusseintrag um einen einstellbaren Korrekturfaktor Ks aufweist.
4. Bandwebmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrekturgerät Berechnungsmittel zur individuellen Überlagerung der Lieferdaten
der Kettfäden (4) und/oder der Funktionsdaten des Warenabzuges (16) um einen einstellbaren
Korrekturfaktor (Kk, Kw) aufweist.
5. Bandwebmaschine nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrekturgerät einen Bildschirm (44), vorzugsweise Touchscreen, sowie eine Anzeige-
und Steuerebene für die manuelle Einstellung zumindest einer der Korrekturfaktoren
(Ks, Kw, Kk) aufweiset.
6. Bandwebmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der zumindest einen Fadentransporteinrichtung (22a, 22b, 22c, 26a,
26b) als ein integrierter Bestandteil der Maschinensteuerung ausgebildet ist.
7. Bandwebmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest zwei elektrisch angetriebene Fadentransporteinrichtungen (26a, 26b)
für Schussfäden (10) aufweist.
8. Bandwebmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die zumindest zwei elektrisch angetriebenen Fadentransporteinrichtungen (26a,
26b) für Schussfäden (10) die Einstellung unterschiedlicher Korrekturfaktoren Ks ermöglicht ist.
1. Ribbon loom with
- at least one electrically driven thread transport device (26a, 26b) for at least
one weft thread (10),
- a take-up (16) for the woven fabric (14), and
- an electronic control device (36) for controlling the ribbon loom on the basis of
a pattern program for the woven fabric to be produced,
characterized in that
the control device (36) has control means in order automatically to set, at the at
least one thread transport device (26a, 26b), the delivery length of the weft thread
(10) to be supplied, the delivery length of the at least one thread transport device
(26a, 26b) being calculable, using data from the pattern program, the fabric take-up
member (16) and the width of the woven fabric (14) to be produced.
2. The ribbon loom as claimed in claim 1,
characterized by an electrically driven further thread transport device (22a, 22b, 22c) for the warp
threads (4), the control device (36) also having control means in order automatically
to set, at the thread transport device (22a, 22b, 22c), the delivery length of the
warp threads (4) to be supplied, according to the data predetermined in the pattern
program, the delivery length of the further thread transport device for the warp threads
(4) likewise being calculable, using data from the pattern program, the take-up member
(16) and the width of the woven fabric (14) to be produced.
3. The ribbon loom as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the control device (36) has a manually actuable correcting apparatus for individually
superposing an adjustable correcting factor Ks upon the pattern-compatible functioning data of at least the delivery data of the
weft thread (10) for at least one weft insertion.
4. The ribbon loom as claimed in claim 3,
characterized in that the correcting apparatus has calculation means for individually superposing an adjustable
correcting factor (Kk, Kw) upon the delivery data of the warp threads (4) and/or the functioning data of the
take-up member (16).
5. The ribbon loom as claimed in either one of claims 3 and 4, characterized in that the correcting apparatus has a display screen (44), preferably a touch screen, and
also an indicator and control plane for the manual setting of at least one of the
correcting factors (Ks, Kw, Kk) .
6. The ribbon loom as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the control of the at least one thread transport device (22a, 22b, 22c, 26a, 26b)
is designed as an integrated constituent of the machine control.
7. The ribbon loom as claimed in one of the preceding claims, characterized in that it has at least two electrically driven thread transport devices (26a, 26b) for weft
threads (10).
8. The ribbon loom as claimed in claim 7,
characterized in that the setting of different correcting factors Ks is made possible for the at least two electrically driven thread transport devices
(26a, 26b) for weft threads (10).
1. Métier à rubans comportant :
- au moins une installation de transport de fil (26a, 26b) à entraînement électrique
pour au moins un fil de trame (10),
- un enroulement de produit (16) pour le tissu (14), et
- une installation de commande électronique (36) pour commander le métier à rubans
à l'aide d'un programme de motifs pour le produit à fabriquer,
caractérisé en ce que
l'installation de commande (36) comporte des moyens de commande pour régler automatiquement
la longueur de fourniture du fil de trame (10) à alimenter sur au moins une installation
de transport de fil (26a, 26b),
la longueur de fourniture d'au moins une installation de transport de fil (26a, 26b)
se calcule en utilisant les données du programme de motifs, de l'enroulement de produit
(16) et de la largeur du tissu (14) à fabriquer.
2. Métier à rubans selon la revendication 1,
caractérisé par
une autre installation de transport de fil (22a, 22b, 22c) à entraînement électrique
pour les fils de chaîne (4),
l'installation de commande (36) comportant également des moyens de commande pour régler
la longueur de fourniture des fils de chaîne (4) en fonction des données prédéfinies
par le programme de motifs, automatiquement à l'installation de transport de fil (22a,
22b, 22c),
la longueur de fourniture de l'autre installation de transport de fil pour les fils
de chaîne (4) se calculant également en utilisant les données du programme de motifs,
de l'enroulement de produit (16) et de la largeur du tissu (14).
3. Métier à rubans selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'installation de commande (36) comporte un appareil de correction à commande manuelle
pour combiner individuellement les données fonctionnelles des mesures de motifs au
moins des données de fourniture du fil de trame (10) pour au moins une insertion de
fil, avec un coefficient de correction Ks réglable.
4. Métier à rubans selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'appareil de correction comporte des moyens de calcul pour combiner individuellement
les données de fourniture des fils de chaîne (4) et/ou des données fonctionnelles
de l'enroulement de produit (16) selon un coefficient de correction (Kk, Kw), réglable.
5. Métier à rubans selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que
l'appareil de correction comporte un écran (44) de préférence un écran tactile ainsi
qu'un plan d'affichage et de commande pour régler manuellement au moins l'un des coefficients
de correction (Ks, Kw, Kk).
6. Métier à rubans selon les revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la commande d'au moins une installation de transport de fil (22a, 22b, 22c, 26a, 26b)
est réalisée sous la forme d'un composant intégré dans la commande de machine.
7. Métier à rubans selon les revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
elle comporte au moins deux installations de transport de fil (26a, 26b) à entraînement
électrique pour les fils de trame (10).
8. Métier à rubans selon la revendication 7,
caractérisé par
le réglage du coefficient de correction différent Ks, possible pour au moins deux installations de transport de fil (26a, 26b) à entraînement
électrique pour les fils de trame (10).


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