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EP 2 014 534 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.04.2011 Patentblatt 2011/16 |
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Anmeldetag: 25.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schienenfahrzeug mit spezieller Anbindung für einen Geräteschrank
Rail vehicle with special connection for an equipment locker
Véhicule sur rails doté d'une intégration spéciale pour une armoire à outils
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
11.07.2007 DE 102007032305
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2009 Patentblatt 2009/03 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Assel, Eugen
96049 Bamberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 455 594 DE-A1-102005 057 119
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DE-A1- 3 201 882 DE-B- 1 136 743
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schienenfahrzeug mit wenigstens einem Geräteschrank,
der an einem Wagenkasten des Schienenfahrzeugs derart befestigt ist, dass bei einer
Verwindung des Wagenkastens eine mechanische Beanspruchung des Geräteschrankes unterhalb
eines vorgegebenen Wertes gehalten wird.
[0002] Bei einem solchen Schienenfahrzeug eingesetzte Geräteschränke, die zur Aufnahme elektrischer
Aggregate dienen können, sind typischer Weise mit Hilfe von vier Befestigungsschrauben
in den Eckbereichen des Schrankes mit einer Bodenstruktur eines Wagenkastens befestigt.
[0003] Bei höheren mechanischen Anforderungen, wie beispielsweise einem Auffahrstoß in Fahrtrichtung
müssen die in den Fahrräumen (Rückwand) und Fahrgasträumen (Wagenenden) eingebauten
Geräteschränke entsprechend vorgegebener Festigkeitsnachweise sowohl unten als auch
oben am Wagenkasten-Rohbau befestigt werden.
[0004] Während die Schrank-Beanspruchungen in Querrichtung und in Richtung der Hochachse
des Schienenfahrzeugs vergleichsweise niedrig sind, muss insbesondere den Beanspruchungen
in Fahrtrichtung Rechnung getragen werden. Bei solchen Beanspruchungen kann es vorkommen,
dass eine Verwindung des Wagenkastens von beispielsweise +/- 3mm auftritt. Bei einer
solchen Verwindung darf keine mechanische Beanspruchung auf den Geräteschrank selbst
bzw. auf die unteren Schrankverschraubungen über eine obere Schrankbefestigung stattfinden,
so dass eine geeignete mechanische Entkopplung für die obere Schrankbefestigung erforderlich
ist.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schienenfahrzeug
anzugeben, bei dem eine geeignete Anbindung für einen Geräteschrank an einen Wagenkasten
vorgesehen ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Schienenfahrzeug dadurch gelöst, dass
der Geräteschrank mit seinem einem Dachbereich des Schienenfahrzeugs zugewandten Ende
über eine Drahtverspannung oder Stangenverspannung an dem Wagenkasten befestigt ist.
[0007] Die gewählte Drahtverspannung weist eine derartige Flexibilität auf, dass der Geräteschrank
in geeigneter Weise an den Wagenkasten-Rohbau angebunden ist und auch etwaigen Verwindungen
des Wagenkastens beispielsweise bei einem Auffahrstoß ausgeglichen werden können.
[0008] Die Drahtverspannung kann bevorzugt aus Drahtseilen oder Stangen gebildet sein. Auch
der Einsatz einer Volldrahtverspannung ist möglich.
[0009] Bevorzugt werden die Drahtseile oder Stangen paarweise mit ihren einen Enden an zwei,
ggf. auch mehr, Befestigungspunkten am Wagenkasten und mit ihren anderen Enden jeweils
in Ecken des Geräteschrankes befestigt. Um lediglich Beanspruchungen in Fahrtrichtung
auszugleichen, reicht ein einzelnes kreuzförmig angeordnetes Paar Drahtseile, die
in einem spitzen Winkel zueinander stehen.
[0010] Um auch Beanspruchungen in Querrichtung zu genügen, können zwei jeweils kreuzförmig
angeordnete Paare von Drahtseilen oder Stangen vorgesehen sein, wobei die Befestigungspunkte
am Wagenkasten oberhalb des Geräteschrankes angeordnet sind. In diesem Fall erstreckt
sich das eine Paar Drahtseile zur einen Seite der Befestigungspunkte, während das
andere Paar Drahtseile auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet ist.
[0011] Zur geeigneten Einstellung der Drahtseilverspannung können Spannschlösser vorgesehen
sein.
[0012] Vorteilhafterweise erfolgt eine mechanische Anbindung der Drahtseilverspannung an
den Geräteschrank über Kranösen.
[0013] Auf Seiten des Wagenkastens kann auf dessen Innenseite eine Befestigungsschiene als
Anbindungselement für die Drahtverspannung zum Wagenkasten hin vorgesehen sein. Diese
Befestigungsschiene kann in eine Nut eines Strangpressprofils des Wagenkasten-Rohbaus
eingeschoben sein. Eine Anbindung der Befestigungsschiene an die Innenseite des Wagenkasten-Rohbaus
liegt ansonsten im Belieben des Fachmanns.
[0014] Alternativ zu dem Einsatz der angesprochenen Befestigungsschiene ist es ebenfalls
möglich, dass die Drahtverspannung über an dem Wagenkasten angeschweißte Befestigungslaschen
an den Wagenkasten angebunden ist. Auf diese Alternative kann beispielsweise dann
ausgewichten werden, wenn keine geeignete Nut für die Befestigungsschiene am Wagenkasten-Rohbau
zur Verfügung steht.
[0015] Als weitere Alternative zur Anbindung der Drahtverspannung am Wagenkasten ist zu
nennen, dass die Drahtverspannung über eine Kranöse und einen an den Wagenkasten angeschweißten
Befestigungsblock, in den die Kranöse eingeschraubt ist, an den Wagenkasten angebunden
ist.
[0016] Insofern stehen wenigstens drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die Drahtverspannung
am Wagenkasten-Rohbau zu befestigen.
[0017] Bei einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, die Drahtverspannung über
ein Zwischenstück mit dem Wagenkasten zu verbinden. Das Zwischenstück ist drehbar
am Wagenkasten angelenkt, so dass eine Relativbewegung des Wagenkastens ausgeglichen
werden kann. Bei dieser Ausführungsform weist das Zwischenstück zwei Befestigungspunkte
auf, von denen aus die Drahtseilverspannung zum Geräteschrank hin verläuft.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung
noch näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Ansicht von oben auf einen Geräteschrank in Kombination mit einer zugehörigen
Befestigungsanordnung,
- Figur 2
- eine Schnittansicht der Befestigungsanordnung von Figur 1,
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Befestigungsanordnung von Figur 1
- Figur 4
- eine Seitenansicht einer zu der Befestigungsanordnung von Figur 1 alternativen Befestigungsanordnung,
- Figur 5
- eine Seitenansicht einer zu der Befestigungsanordnung von Figur 1 weiteren alternativen
Befestigungsanordnung und
- Figur 6
- eine Ansicht einer alternativen Kombination eines Geräteschrankes mit einer zugehörigen
Befestigungsanordnung.
[0019] Der in Figur 1 dargestellte obere Bereich eines Geräteschrankes 1 zeigt eine Drahtseilverspannung,
die aus mehreren Elementen besteht.
[0020] Allgemein ist der Geräteschrank 1, der hier ohne Dachblech dargstellt ist, innerhalb
eines Schienenfahrzeugs untergebracht und mit hier nicht dargestellten Befestigungsschrauben
bodenseitig an einen Wagenkasten-Rohbau des Schienenfahrzeugs angebunden.
[0021] Die bereits erwähnte Drahtseilverspannung bildet eine obere Befestigungseinheit des
Geräteschrankes 1. Dabei erfolgt eine Anbindung an einen Wagenkasten-Rohbau mit Hilfe
einer Befestigungsschienenanordnung 2, die in einer Nut 3 eines Strangpressprofils
des Wagenkasten-Rohbaus eingebaut ist.
[0022] Die Befestigungsanordnung weist zwei Befestigungspunkte 4, 5 auf, die mit Seitenwandungen
des Geräteschrankes 1 fluchtend angeordnet sind. Die Befestigungsanordnung 2 ist oberhalb
der Dachseite des Geräteschrankes 1 vorgesehen und liegt in einem Abstand zu einer
hier nicht näher dargestellten Schienenfahrzeug-Seitenwand.
[0023] In sämtlichen Ecken der Dachseite des Geräteschrankes 1 sind beispielsweise verstärkte
Kranösen 26, 27, 28, 29 zur Krafteinleitung vorgesehen. Von jedem der Befestigungspunkte
4, 5 aus erstrecken sich jeweils zwei Drahtseile zu den beiden gegenüberliegenden
Ecken im Dachbereich des Geräteschrankes 1, so dass insgesamt vier Drahtseile 6, 7,
8, 9 vorgesehen sind. Jedes der Drahtseile 6, 7, 8, 9 ist mit einem Spannschloss 10,
11, 12, 13 versehen, das in herkömmlicher Weise zur Einstellung einer geeigneten Länge
des betreffenden Drahtseils 6, 7, 8, 9 bei der Anfangsmontage des Geräteschrankes
1 dient.
[0024] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel dienen die Drahtseile 6, 7 zur Abstützung in
Querrichtung und die Drahtseile 8, 9 (spitzer Winkel) in Fahrtrichtung (Auffahrstoß).
[0025] Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung können die Drahtseile 6, 7, 8, 9 auch
durch Stangen oder Volldrähte ersetzt sein.
[0026] Wie aus Figur 2 hervorgeht, setzt sich die Befestigungsanordnung aus zwei horizontal
übereinander angeordneten Befestigungsschienen 14, 15, einer wagenkastenseitigen Befestigungsverschraubung
16 im Bereich der Nut 3 eines Strangpressprofils 17 und zwei Kranösen, die mit dem
Befestigungsschienen verschraubt sind, zusammen, wobei in Figur 2 nur eine der Kranösen
18 sichtbar ist.
[0027] Jeweilige Enden der Drahtseile 6, 7, 8, 9 können somit sowohl schrankseitig als auch
wagenkastenseitig durch jeweilige Kranösen hindurchgeführt werden, wobei durch geeignetes
Verpressen endseitige Schlaufen hergestellt werden können.
[0028] In Figur 3 ist außerdem eine zweite Kranöse 19 dargestellt, wobei aus Gründen der
Veranschaulichung die Kranösen 18, 19 in Figur 3 gegenüber Figur 2 um 90° gedreht
dargestellt sind.
[0029] Die Figuren 4 und 5 zeigen zwei zu der Befestigungsanordnung 2 alternative Ausführungsformen
von Befestigungsanordnungen.
[0030] Ihre Anwendung bezieht sich auf den Fall, dass kein geeignetes Strangpressprofil
mit Nut zur Verfügung steht, die zum Einbau der oben näher erläuterten Befestigungsschienen
14, 15 geeignet ist. In solchen Fällen kann auf die Ausführungsformen nach den Figuren
4 und 5 ausgewichen werden.
[0031] Nach Figur 4 weist eine Befestigungsanordnung 20 eine Befestigungslasche 21 auf,
durch deren Öffnung sich die Drahtseile 6, 7, 8, 9 führen lassen. Die Befestigungslasche
21 ist an einem Wagenkastenprofilabschnitt 22 angeschweißt.
[0032] Nach der Ausführungsform von Figur 5 ist eine Kranöse 23 ähnlich denjenigen, die
bereits oben erläutert worden sind, in einen Befestigungsblock 24 eingeschraubt, der
wiederum mit seiner wagenkastenseitigen Anlagefläche mit einem Wagenkastenprofil 25
verschweißt ist.
[0033] Figur 6 zeigt eine alternative Ausführungsform, bei der die Drahtseilverspannung
oder die Stangenanordnung über ein allgemein trapezförmig ausgebildetes Zwischenstück
26 an einem Wagenkasten befestigt ist. An dem Zwischenstück 26 sind zwei Befestigungspunkte
27, 28 vorgesehen, von denen aus kreuzförmig angeordnete Stangen 29, 30 zum Geräteschrank
hinreichen. Das Zwischenstück 26 weist auf seiner dem Wagenkasten zugewandten Seite
eine drehbare Anlenkung an eine Halteeinrichtung auf, die unmittelbar am Wagenkasten
angebracht ist. Ein sich ergebender Drehpunkt ist Mittelpunkt eines Kreisbogens, auf
dem die Befestigungspunkte 27, 28 angeordnet sind.
[0034] Eine Bewegung des Wagenkastens in der Figur 6 nach rechts bewirkt, dass die Befestigungsanordnung
die gestrichelt gezeichneten Positionen einnimmt.
[0035] Die Drehbewegung des Zwischenstücks 26 findet im Wesentlichen in derjenigen Ebene
statt, die durch die Stangen aufgespannt ist.
1. Schienenfahrzeug mit wenigstens einem Geräteschrank (1), der an einem Wagenkasten
des Schienenfahrzeugs derart befestigt ist, dass bei einer Verwindung des Wagenkastens
eine mechanische Beanspruchung des Geräteschrankes (1) unterhalb eines vorgegebenen
Wertes gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Geräteschrank (1) mit seinem einem Dachbereich des Schienenfahrzeugs zugewandten
Ende über eine Drahtverspannung an dem Wagenkasten befestigt ist.
2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtverspannung aus Drahtseilen (6, 7, 8, 9) oder Stangen gebildet ist.
3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtseile (6, 7, 8, 9) oder Stangen paarweise mit ihren einen Enden an wenigstens
zwei Befestigungspunkten (4, 5) am Wagenkasten und mit ihren anderen Enden jeweils
in Ecken des Geräteschrankes (1) befestigt sind.
4. Schienenfahrzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei jeweils kreuzförmig angeordnete Paare von Drahtseilen (6, 7, 8, 9) oder Stangen
vorgesehen sind und die Befestigungspunkte (4, 5) am Wagenkasten oberhalb des Geräteschrankes
(1) angeordnet sind.
5. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtverspannung Spannschlösser (10, 11, 12, 13) aufweist.
6. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine mechanische Anbindung der Drahtverspannung an den Geräteschrank (1) über Kranösen
(26, 27, 28, 29) erfolgt.
7. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf einer Innenseite des Wagenkastens eine Befestigungsanordnung (2, 20, 30) als Anbindungselement
für die Drahtverspannung zum Wagenkasten hin vorgesehen ist.
8. Schienenfahrzeug nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Befestigungsschiene an der Befestigungsanordnung (2) in eine Nut (3) eines Strangpressprofils
des Wagenkastens eingeschoben ist.
9. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtverspannung über an dem Wagenkasten angeschweißte Befestigungslaschen (24)
an den Wagenkasten angebunden ist.
10. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtverspannung über eine Kranöse (23) und einen an den Wagenkasten angeschweißten
Befestigungsblock (24), in den die Kranöse (23) eingeschraubt ist, an den Wagenkasten
angebunden ist.
11. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtverspannung über ein an dem Wagenkasten drehbar angelenktes Zwischenstück
(26), das zwei Befestigungspunkte (27, 28) für die Drahtverspannung aufweist, an dem
Wagenkasten befestigt ist.
12. Schienenfahrzeug nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Zwischenstück (26) allgemein trapezförmig ausgebildet ist.
1. Rail vehicle with at least one equipment cabinet (1) which is attached to a wagon
body of the rail vehicle in such a way that mechanical stress on the equipment cabinet
(1) when the wagon body twists is kept below a predefined value,
characterized in that
the equipment cabinet (1) is attached by its end facing a roof area of the rail vehicle
to the wagon body via a tensioned wire arrangement.
2. Rail vehicle according to Claim 1,
characterized in that
the tensioned wire arrangement is formed from wire cables (6, 7, 8, 9) or rods.
3. Rail vehicle according to Claim 2,
characterized in that
the wire cables (6, 7, 8, 9) or rods are attached in pairs by their one ends to at
least two attachment points (4, 5) on the wagon body, and are attached by their other
ends in each case in corners of the equipment cabinet (1).
4. Rail vehicle according to Claim 3,
characterized in that
two pairs of wire cables (6, 7, 8, 9) or rods which are respectively arranged in a
cross shape are provided, and the attachment points (4, 5) on the wagon body are arranged
above the equipment cabinet (1).
5. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
the tensioned wire arrangement has clamping locks (10, 11, 12, 13).
6. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
the tensioned wire arrangement is connected mechanically to the equipment cabinet
(1) via crane eyelets (26, 27, 28, 29).
7. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
an attachment arrangement (2, 20, 30) is provided on the inside of the wagon body
as a connecting element for connecting the tensioned wire arrangement to the wagon
body.
8. Rail vehicle according to Claim 7,
characterized in that
an attachment rail on the attachment arrangement (2) is inserted into a groove (3)
in an extruded profile of the wagon body.
9. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
the tensioned wire arrangement is connected to the wagon body via attachment clips
(24) which are welded onto the wagon body.
10. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
the tensioned wire arrangement is connected to the wagon body via a crane eyelet (23)
and an attachment block (24) which is welded onto the wagon body and into which the
crane eyelet (23) is screwed.
11. Rail vehicle according to one of Claims 1 or 2,
characterized in that
the tensioned wire arrangement is attached to the wagon body via an intermediate element
(26) which is coupled in a rotatable fashion to the wagon body and has two attachment
points (27, 28) for the tensioned wire arrangement.
12. Rail vehicle according to Claim 11,
characterized in that
the intermediate element (26) is of a generally trapezoidal design.
1. Véhicule ferroviaire comprenant au moins une armoire ( 1 ) d'instruments, qui est
fixée à une caisse du véhicule ferroviaire, de manière à maintenir, lors d'une torsion
de la caisse, une sollicitation mécanique de l'armoire ( 1 ) d'instruments en dessous
d'une valeur prescrite,
caractérisé en ce que
l'armoire ( 1 ) d'instruments est, par son extrémité tournée vers la partie du toit
du véhicule ferroviaire, fixée à la caisse par un haubanage de fil.
2. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le haubanage de fil est formé de câbles ( 6, 7, 8, 9 ) ou de barres.
3. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 2,
caractérisé en ce que
les câbles ( 6, 7, 8, 9 ) de fil ou les barres sont fixés paire par paire par l'une
de leurs extrémités en au moins deux points ( 4, 5 ) de fixation à la caisse et par
leur autre extrémité respectivement à des coins de l'armoire ( 1 ) d'instruments.
4. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 3,
caractérisé
en ce qu'il est prévu deux paires, disposées respectivement en forme de croix, de câbles (
6, 7, 8, 9 ) de fil ou de barres et les points ( 4, 5 ) de fixation à la caisse sont
disposés au-dessus de l'armoire ( 1 ) d'instruments.
5. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le haubanage de fil a des manchons ( 10, 11, 12, 13 ) de serrage.
6. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé
en ce qu'une liaison mécanique du haubanage de fil à l'armoire ( 1 ) d'instruments s'effectue
par des oreilles ( 26, 27, 28, 29 ) de levage.
7. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que d'un côté intérieur de la caisse, un agencement ( 2, 20, 30 ) de fixation est prévu
sous la forme d'un élément de liaison du haubanage de fil à la caisse.
8. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 7,
caractérisé
en ce qu'un rail de fixation de l'agencement ( 2 ) de fixation est inséré dans une rainure
d'un profilé filé à la presse de la caisse.
9. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que le haubanage de fil est relié à la caisse par des éclisses ( 24 ) de fixation soudées
à la caisse.
10. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que le haubanage de fil est relié à la caisse par une oreille ( 23 ) de levage et par
un bloc ( 24 ) de fixation qui est soudé à la caisse et dans lequel l'oreille ( 23
) de levage est vissé.
11. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le haubanage de fil est fixé à la caisse par une pièce ( 26 ) intermédiaire, qui est
articulée à la caisse de manière à pouvoir tourner et qui a deux points ( 27, 28 )
de fixation du haubanage de fil.
12. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 11,
caractérisé
en ce que la pièce ( 26 ) intermédiaire est formée d'une manière générale en trapèze.