[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Türantrieb nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der
DE 203 16 764 U1 ist ein Türantrieb der eingangs genannten Art bekannt. Es handelt sich um ein so
genanntes Schwenk-Schiebetür-System, bei dem ausgehend von einem Schließzustand der
zumindest eine Türflügel zunächst quer zu einer Portalöffnung im Fahrzeug bewegt wird,
bis er ausreichend vor der Portalöffnung ist, und anschließend in Längsrichtung aus
der Portalöffnung weggeschoben wird. Im geöffneten Zustand befindet er sich knapp
außerhalb der Fahrzeugwand und weitgehend parallel zu dieser.
[0003] Antriebe dieser Art haben sich ausgesprochen bewährt, sie sind insbesondere für Massentransportmittel
geeignet. Sie ermöglichen das Öffnen großer Portalöffnungen in relativ kurzer Zeit
und ohne störende Türflügel.
[0005] Für die Beschreibung wird ein x-y-z-Koordinatensystem verwendet. Die x-Achse liegt
in Fahrtrichtung nach vorn des Fahrzeugs, die y-Achse verläuft rechtwinklig zur Portalöffnung
bzw. zur senkrechten Fahrzeugwand in Fahrtrichtung nach links. Die x- und y-Achse
spannen eine waagerechte Ebene auf. Die z-Achse verläuft senkrecht nach oben.
[0006] Da Türantriebe dieser Art für relativ große Portalöffnungen vorgesehen sind, haben
sie eine relativ große Abmessung in x-Richtung. Insbesondere hat die bewegliche Anordnung
in x-Richtung eine relativ große Länge, die etwa dem entsprechenden Maß der Portalöffnung
gleicht.
[0007] Die Halteteile sind fest mit der Fahrzeugwand verbunden. Nun ist im praktischen Fahrbetrieb
die Fahrzeugwand nicht starr, vielmehr bewegt sie sich. Diese Bewegungen sind beispielsweise
bedingt durch Ungenauigkeiten bei der Verlegung von Schienen, auf denen das Fahrzeug
abläuft, Unebenheiten der Straßenoberflächen usw.. Sie führen dazu, dass die beiden
Halteteile sich in gewissem Maße relativ zueinander bewegen. Nun sind beim Stand der
Technik diese Halteteile jedoch miteinander weitgehend starr über die Querführungen
und die bewegliche Anordnung verbunden. Zwar können die Querführungen, die eine Führung
in y-Richtung darstellen, Bewegungen dieser Richtung ausgleichen, Bewegungen in anderen
Richtungen jedoch nicht.
[0008] Derartige fahrzeugbedingte Relativbewegungen können zu einem Verklemmen des Türantriebs
führen. Dem muss entgegengewirkt werden. Demgemäß setzt die Erfindung hier ein. Die
Erfindung hat es sich zum Ziel gemacht, Türantriebe dahingehend weiterzubilden, dass
ein Verklemmen im praktischen Fahrzustand möglichst nicht mehr auftritt.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, den Türantrieb der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, dass eine Verformung des Fahrzeugs und eine dadurch bedingte, relative
Bewegung zwischen den beiden Halteteilen die Funktion des Türantriebs möglichst nicht
beeinträchtigt, jedenfalls keine Schädigung und kein Verklemmen hervorruft.
[0010] Diese Aufgabe wird durch einen Türantrieb mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst.
[0011] Erfindungsgemäß ist also zumindest eine (und bevorzugt nur eine) der starren Verbindungen
aufgelöst, nämlich beweglich ausgebildet. Vorzugsweise wird die bewegliche Anordnung
auf ihrer einen Seite (beispielsweise der linken Seite) in üblicher Weise und nach
dem Stand der Technik über die Querführung mit dem Halteteil verbunden, hier findet
also keine Änderung gegenüber dem Stand der Technik statt. Entscheidend ist aber die
andere Seite, hier ist eine bewegliche Verbindung vorgesehen. Dadurch kann sich die
bewegliche Anordnung relativ zu dem benachbarten Halteteil bewegen. Wenn dieses Halteteil
also sich gegenüber dem anderen, nach dem Stand der Technik verbundenen Halteteil
bewegt, nimmt es nicht die bewegliche Anordnung mit, vielmehr führt es seine Bewegung
unabhängig von der beweglichen Anordnung durch. Dies wird dadurch erreicht, dass die
zwischengeordnete Querführung auf mindestens einer ihrer Seiten beweglich mit dem
betrachteten Halteteil und/oder mit der beweglichen Anordnung verbunden ist. Zusätzlich
kann die Querführung selbst so ausgelegt sein, dass sie die Relativbewegung, zumindest
einen Teil davon, aufnimmt.
[0012] Insgesamt wird erreicht, dass die bewegliche Anordnung die Bewegung nur eines der
beiden Halteteile mitmacht, nicht aber die Bewegung des anderen Halteteils. Eine Relativbewegung
zwischen den beiden Halteteilen ist daher für die Position der beweglichen Anordnung
unerheblich. Insbesondere führt eine Relativbewegung der beiden Halteteile zueinander
nicht zu einem Verklemmen, zu einer erhöhten Belastung einzelner Bauteile und insgesamt
zu einem Ausfallen des Türantriebs.
[0013] Die Querführungen sind als Rollenführungen ausgelegt. Sie haben jeweils mindestens
eine, vorzugsweise mindestens zwei Rollen. Vorzugsweise sind diese Rollen über in
x-Richtung verlaufende Achsstummel mit der beweglichen Anordnung verbunden. Zugehörige
Profilschienen, die ebenfalls zu jeder Querführung gehören, sind mit dem jeweils benachbarten
Halteteil beweglich oder starr verbunden. An diesen Profilschienen stützen sich die
Rollen ab. Es ist nun möglich, innerhalb der Profilschiene ausreichend Luft für eine
Bewegung der Rollen vorzusehen, so dass die Rollen im praktischen Betrieb des Fahrzeugs
nicht mit zu starker Belastung an der Profilschiene anliegen, vielmehr die zulässige
Relativbewegung ermöglicht wird.
[0014] Die Rollen können alternativ auch mit dem jeweiligen Halteteil verbunden sein. Es
ist aber auch möglich, die Rollen nicht direkt an der beweglichen Anordnung zu lagern,
vielmehr an einem Zwischenflansch bzw. einer Rollenplatte, die über eine in x-Richtung
verlaufende Schwenkachse mit der beweglichen Anordnung verbunden ist und mittig zwischen
den beiden Achsstummeln der beiden Rollen verläuft.
[0015] In einer bevorzugten Weiterbildung ist nur eine Querführung beweglich mit der beweglichen
Anordnung und/oder mit dem benachbarten Halteteil verbunden. Ausreichend ist die bewegliche
Verbindung an nur einer Seite und von nur einer Querführung. Dort können die Relativbewegungen
stattfinden. Die Relativbewegungen können auf unterschiedliche Seiten der Querführungen
verteilt sein.
[0016] Vorzugsweise ist eine der beiden Querführungen an ihrer einen Seite fest mit der
beweglichen Anordnung und an ihrer anderen Seite fest mit dem benachbarten Halteteil
verbunden, diese Querführung ist zudem vorzugsweise so ausgelegt, dass sie spielfrei
arbeitet. Sie hat beispielsweise drei Rollen, von denen sich zwei an einem unteren
Flansch einer Profilleiste abstützen, während eine dritte Rolle sich an einem oberen
Flansch abstützt, sie hat keine Tragfunktion, ihre Aufgabe ist es, die Spielfreiheit
zu bewirken.
[0017] Eine Querführung hat mindestens eine Rolle, vorzugsweise zwei Rollen, diese beiden
Rollen laufen an einer Unterseite der Profilschiene ab und haben nach oben ausreichend
Luft, so dass sie sich nach oben bewegen können. Bei einer Relativbewegung zwischen
den beiden
[0018] Halteteilen kann sich dann eine der beiden Rollen nach oben bewegen und dadurch eine
Relativbewegung zwischen den beiden Halteteilen ausgleichen. Eine Relativbewegung
zwischen den beiden Halteteilen tritt beispielsweise bei einer Torsion des Körpers
des Fahrzeugs um die x-Achse auf. Die Zuordnung der Rollen zur Profilschiene ist dabei
konstruktiv so ausgelegt, dass die Rollen die Profilschiene nicht verlassen können,
also nicht soweit abheben, dass sie jemals von der Profilschiene freikommen könnten.
[0019] Die bewegliche und gelenkige Verbindung, die einen in x-Richtung verlaufenden Gelenkstift
aufweist, ist vorzugsweise so ausgebildet, dass dieser Gelenkstift selbst in den beiden
anderen Richtungen nachgiebig ist. Hierzu ist der Gelenkstift zumindest teilweise
als elastisches Teil ausgeführt, beispielsweise als Gummigelenklager ausgebildet.
Dieses kann in einer Ausführung aus zwei Hülsen bestehen, die in ihrem Zwischenraum
mit Gummi ausgegossen sind. Die äußere Hülse ist dann beispielsweise mit der beweglichen
Anordnung verbunden, die innere Hülse mit dem benachbarten Halteteil. Möglich ist
auch eine Ausbildung des Gelenkstifts als elastisches Metallteil und / oder mit einer
teilweisen Kugelfläche.
[0020] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen
sowie der nun folgenden Beschreibung eines nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispiels
der Erfindung, das unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert wird. In dieser
zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Darstellung eines Türantriebs für zwei, hier nicht dargestellte
Türflügel,
- Fig. 2:
- eine perspektivische Darstellung des Details A aus Figur 1, jedoch ohne die Fahrzeugteile
aus Fig. 1,
- Fig. 3:
- eine perspektivische Darstellung einer beweglichen Anordnung ähnlich derjenigen aus
den Figuren 1 und 2,
- Fig. 4:
- eine Vergrößerung des linken Endbereichs der beweglichen Anordnung gemäß Figur 3,
- Fig. 5:
- eine vergrößerte Darstellung mit etwas anderer Blickrichtung des rechten Endbereichs
der beweglichen Anordnung gemäß Figur 3,
- Fig. 6:
- eine Sicht in y-Richtung für die Anordnung gemäß Figur 4 und zusätzlich auf den benachbarten
Halteteil und eine Profilschiene, und
- Fig. 7:
- eine Darstellung wie Figur 6 für die andere Endseite der beweglichen Anordnung, ebenfalls
mit benachbartem Halteteil und Profilschiene.
[0021] Figur 1 zeigt einen Türantrieb für zwei, hier nicht dargestellte und in bekannter
Weise ausgebildete und zu befestigende Türflügel. Der Türantrieb ist an der Wand 20
eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Schienenfahrzeugs, befestigt. Die Wand 20 hat
eine Portalöffnung 22. In bekannter Weise hat der Türantrieb zwei seitliche Halteteile,
nämlich ein linkes seitliches Halteteil 24 und ein rechtes seitliches Halteteil 26.
Sie sind über geeignete Mittel, die an sich bekannt sind und hier nicht relevant sind,
mit dem Fahrzeug verbunden, dies ist aus Fig. 1 ersichtlich.
[0022] Zwischen diesen Halteteilen 24, 26 befindet sich eine bewegliche Anordnung 28. In
bekannter Weise sind in ihr die notwendigen Längsführungselemente und Verriegelungselemente
usw. angeordnet. Auf sie kommt es hier aber nicht an, sie sind nach dem Stand der
Technik ausgebildet und werden deshalb nicht beschrieben. Im praktischen Betrieb bewegt
sich die bewegliche Anordnung 28 in y-Richtung relativ zu den beiden ortsfesten Halteteilen
24, 26. Dadurch wird die Querbewegung der Türflügel erreicht. Um diese Querbewegung
der beweglichen Anordnung 28 gegenüber dem Fahrzeug zu ermöglichen, sind Querführungen
vorgesehen, nämlich eine linke Querführung 30 und eine rechte Querführung 32. Die
Querführungen 30, 32 sind dadurch definiert, dass sie eine Bewegung in y-Richtung
ermöglichen, sie sind entsprechend ausgestaltet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind sie als Rollenführungen ausgeführt, hierzu haben sie Rollen 34, die in den Ausführungen
stets an der beweglichen Anordnung 28 angeordnet sind. Konkret haben die Rollen 34
Achsstummel, die sich in x-Richtung erstrecken und die in der beweglichen Anordnung
fest oder ggf. in x-Richtung verschiebbar angeordnet sind. Auf diese Rollen 34 wird
noch näher eingegangen.
[0023] Die Querführungen haben zudem Profilschienen 36, die in den gezeigten Ausführungen
jeweils dem benachbarten Halteteil 24 bzw. 26 zugeordnet sind. Diese Profilschienen
bilden Laufrillen aus, in denen die Rollen 34 abrollen. Insbesondere bilden sie untere
Laufrillen aus, dort stützt sich das Gewicht der beweglichen Anordnung 28 und der
Türen an den Halteteilen 24 bzw. 26 ab. Die bewegliche Anordnung 28 samt ihrer beiden
Querführungen wird auch als Antriebsträger bezeichnet. Die Rollen haben einen geringeren
Durchmesser als die Profilschienenöffnung.
[0024] Vozugsweise sind die beiden Seiten nicht mehr baugleich, sondern unterschiedlich
ausgeführt. Eine Seite ist als Festlagerseite ausgebildet, die andere Seite als Loslager.
In der gezeigten Ausbildung ist es die linke Seite, die als Festlagerseite ausgeführt
ist, sie ist zudem weitgehend spielfrei ausgebildet. Die rechte Seite ist als Loslager
ausgebildet.
[0025] Zunächst wird die Festlagerseite beschrieben. Mit einem Körper 38 der beweglichen
Anordnung 28 ist fest eine Rollenplatte 40 verbunden, an dieser sind drei Rollen 34
angeordnet, die um jeweils eine in x-Richtung verlaufende Achse drehbar sind. Diesen
Rollen 34 ist eine C-förmige Profilschiene 36 zugeordnet, die im linken seitlichen
Halteteil 24 festliegt, wie die Figuren 1 und 2 zeigen. Die in y-Richtung vordere
und hintere Rolle 34 läuft jeweils an der Unterseite der Profilschiene in der dortigen
Führungsrille ab, diese beiden Rollen haben keinen Kontakt mit der Oberseite der Profilschiene
und der dortigen Führungsrille. Die mittlere Rolle hat dagegen nur Kontakt mit dieser
Oberseite, Fig. 6 zeigt dies. Die mittlere Rolle 34 dient dem Spielausgleich. Insgesamt
ist die Konstruktion so, dass die bewegliche Anordnung 28 gegenüber dem linken seitlichen
Halteteil 24 nur in y-Richtung und nur um eine vorgegebene Strecke bewegt werden kann.
Andere Bewegungen sind nicht vorgesehen.
[0026] Im Folgenden wird nun die rechte Seite, also das Loslager, beschrieben. Hier ist
die Rollenplatte 40 nicht mehr fest mit dem Körper 38 verbunden, vielmehr ist mit
der Rollenplatte 40 ein Gelenkstift 42 verbunden, der sich in x-Richtung erstreckt
und die Rollenplatte 40 trägt. Er greift in eine ihm angepasste Bohrung 44 im Körper
38 ein. Gegenüber dieser Bohrung 44 ist der Gelenkstift 42 in x-Richtung beweglich
und zudem drehbar. Dadurch ist die Rollenplatte 40 um den Gelenkstift 42 als Achse
schwenkbar, sie bewegt sich dabei in der y-z-Ebene. Die Rollenplatte 40 ist um das
Maß L (siehe Fig. 7) in x-Richtung verschiebbar.
[0027] An der Rollenplatte 40 sind nur zwei Rollen 34 angeordnet, sie stützen sich beide
an der Unterseite der zugehörigen Profilschiene 36 ab. Alternativ ist nur eine Rolle
34 vorgesehen. Die Profilschiene 36 auf der rechten Seite ist ebenso wie diejenige
auf der linken Seite fest mit dem zugehörigen Halteteil, nunmehr dem rechten seitlichen
Halteteil 26, verbunden, wie Figur 1 belegt. Die Achse des Gelenkstiftes 42 befindet
sich mittig zwischen den beiden Achsen der beiden Rollen 34. Wie auf der linken Seite
verlaufen die Achsstummel der beiden Rollen 34 in x-Richtung, also parallel zum Gelenkstift
42.
[0028] Es ist vorteilhaft, noch weitere Bewegungsfreiheiten vorzusehen, um andere Relativbewegungen
abzufangen. Dies ist beispielsweise aus Figur 7 ersichtlich, die die Loslagerseite
zeigt, während Figur 6 die Festlagerseite zeigt. Aus Figur 7 ist ersichtlich, dass
die Profilschiene 36 und die Rollen 34 so ausgebildet sind, dass die Rollen 34 um
einen Winkel W ausgehend von der Senkrechten, also der z-Achse, in beiden Richtungen
verschwenkt werden können. Dadurch können Winkelfehler abgefangen werden. Die erreichte
Bewegungsfreiheit ist durch den Pfeil 50 dargestellt.
[0029] Es ist insbesondere auch möglich, in Fig. 7 den Abstand des obersten Punktes der
Rollen 34 von der Oberseite der Profilschiene 36 größer als dargestellt auszubilden,
beispielsweise hier mindestens drei, mindestens fünf oder sogar mindestens 20 mm Luft
vorzusehen. Dabei müssen Vorkehrungen getroffen sein, dass die Rolle 34 niemals von
der Profilschiene 36 frei kommen kann. Hierzu können beispielsweise die freien Enden
der Flansche der Profilschiene 36 weiter nach innen und zum Achsstummel, der die Rolle
34 lagert, gezogen sein, so dass die Rolle 34 nur in y-Richtung in die Profilschiene
36 eingebracht werden kann, ansonsten aber die Profilschiene 36 nicht verlassen kann.
1. Türantrieb für mindestens einen Türflügel in einem Fahrzeug, wobei der mindestens
eine Türflügel im Schließzustand des Türantriebs eine Portalöffnung (22) in einer
Wand (20) des Fahrzeugs ausfüllt und sich im geöffneten Zustand vor der Wand (20)
und zumindest weitgehend außerhalb der Portalöffnung (22) befindet, wobei eine x-Achse
in Fahrtrichtung nach vorn des Fahrzeugs, eine y-Achse rechtwinklig zur Portalöffnung
(22) in Fahrtrichtung nach links und eine z-Achse senkrecht nach oben verlaufen und
der Türantrieb
a) zwei seitliche Halteteile (24, 26), die Befestigungsmittel für ihre Befestigung
an der Wand (20) haben,
b) eine bewegliche Anordnung (28), die sich zwischen diesen Halteteilen (24, 26) befindet
und die Mittel für die Aufnahme des mindestens einen Türflügels aufweist und
c) eine linke Querführung (30) und eine rechte Querführung (32) aufweist, die jeweils
zwischen der beweglichen Anordnung (28) und einem seitlichen Halteteil (24, 26) angeordnet
sind und eine Querführung der beweglichen Anordnung (28) in y-Richtung und damit quer
zur Portalöffnung (22) ermöglichen, wobei jede Querführung (30, 32) mindestens eine
Rolle (34) und eine zugehörige, in y-Richtung verlaufende Profilschiene (36) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine und bevorzugt nur eine der beiden Querführungen (30 bzw. 32) entweder
beweglich mit der beweglichen Anordnung (28) und/oder dem benachbarten Halteteil (24
bzw. 26) verbunden ist,
dass die bewegliche Verbindung eine Schwenkverbindung um einen in x-Richtung verlaufenden
Gelenkstift (42) aufweist, und dass die bewegliche Verbindung eine Längsbewegung in
x-Richtung um den in x-Richtung verlaufenden Gelenkstift (42) aufweist.
2. Türantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Gelenkstifts (42) auf der Mitte der Querführung angeordnet ist.
3. Türantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rollen (34) vorgesehen sind, und dass die Achse des Gelenkstifts (42) auf
der Mitte zwischen den Rollen (34) angeordnet ist.
4. Türantrieb nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querführung (30, 32) zwei Rollen (34) aufweist, und dass die Achse des Gelenkstifts
(42) mittig zwischen den Achsen der beiden Rollen (34) angeordnet ist.
5. Türantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Verbindungen der beiden Querführungen (30, 32), die nicht beweglich ausgebildet
sind, als starre Verbindungen ausgeführt sind.
6. Türantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querführung (30) mehr als zwei und vorzugsweise drei Rollen (34) aufweist, von
denen zwei sich an einer Unterseite einer Profilschiene (36) und eine sich an einer
Oberseite der Profilschiene (36) abstützt.
7. Türantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querführung (30) mit den mehr als zwei Rollen (34) an ihrer einen Seite fest
mit der beweglichen Anordnung (28) und an ihrer anderen Seite fest mit dem benachbarten
Halteteil (24, 26) verbunden ist.
8. Türantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Querführungen (32) maximal zwei und vorzugsweise zwei Rollen (34)
aufweist, dass diese beiden Rollen (34) an einer Unterseite einer Profilschiene (36)
ablaufen und dass die Querführung (30, 32) an zumindest einer Seite die bewegliche
Verbindung aufweist, vorzugsweise an der Seite, an der die Achsen der Rollen (34)
festgelegt sind.
9. Türantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (36) einen unteren Flansch aufweist, an dem die Rollen (34) ablaufen,
wobei dieser untere Flansch mit dem benachbarten Halteteil (24, 26) oder der beweglichen
Anordnung (28) gelenkig verbunden ist, und dass oberhalb der Rollen ein Freiraum von
mindestens 3, vorzugsweise 10 mm besteht.
1. A door drive for at least one door in a vehicle, wherein the at least one door fills
a portal opening (22) in a wall (20) of the vehicle when the door drive is in the
closed state and is situated in front of the wall (20) and at least largely outside
the portal opening (22) when in the open state, wherein an x-axis runs towards the
front of the vehicle in the direction of travel, a y-axis runs at right angles to
the portal opening (22) to the left in the direction of travel, and a z-axis runs
perpendicularly upwards, and the door drive has
a) two lateral retaining parts (24, 26), which have fastening means for the fastening
thereof to the wall (20),
b) a movable arrangement (28), which is situated between the said retaining parts
(24, 26) and has means for receiving the at least one door, and
c) a left-hand transverse guide (30) and a right-hand transverse guide (32), which
are each arranged between the movable arrangement (28) and a lateral retaining part
(24, 26) and allow the movable arrangement (28) to be guided transversely in the y-direction
and thus transversely to the portal opening (22), wherein each transverse guide (30,
32) has at least one roller (34) and an associated profiled rail (36) running in the
y-direction,
characterised in that
at least one and preferably only one of the two transverse guides (30 or 32) is connected
either movably to the movable arrangement (28) and/or to the adjacent retaining part
(24 or 26),
the movable connection has a pivoting connection about a joint pin (42) running in
the x-direction, and that the movable connection has a longitudinal movement in the
x-direction about the joint pin (42) running in the x-direction.
2. The door drive according to Claim 1, characterised in that the axis of the joint pin (42) is arranged on the centre of the transverse guide.
3. The door drive according to Claim 1 or 2, characterised in that a plurality of rollers (34) is provided, and that the axis of the joint pin (42)
is arranged on the centre between the rollers (34).
4. The door drive according to Claim 1, 2 or 3, characterised in that the transverse guide (30, 32) has two rollers (34), and that the axis of the joint
pin (42) is arranged centrally between the axes of the two rollers (34).
5. The door drive according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the connections of the two transverse guides (30, 32) that are not movable are configured
as rigid connections.
6. The door drive according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that a transverse guide (30) has more than two and preferably three rollers (34), of which
two are supported on an underside of a profiled rail (36) and one is supported on
an upper side of the profiled rail (36).
7. The door drive according to Claim 6, characterised in that the transverse guide (30) with the more than two rollers (34) is connected fixedly
on one side to the movable arrangement (28) and on the other side to the adjacent
retaining part (24, 26).
8. The door drive according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that one of the two transverse guides (32) has no more than two and preferably two rollers
(34), that these two rollers (34) run on an underside of a profiled rail (36) and
that the transverse guide (30, 32) has the movable connection on at least one side,
preferably on the side on which the axles of the rollers (34) are fixed.
9. The door drive according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the profiled rail (36) has a lower flange on which the rollers (34) run, wherein
this lower flange is connected in an articulated manner to the adjacent retaining
part (24, 26) or the movable arrangement (28), and that a free space of at least 3,
preferably 10 mm exists above the rollers.
1. Entraînement de porte pour au moins un battant de porte dans un véhicule automobile,
dans lequel au moins un battant de porte en l'état fermé de l'entraînement de porte
comble une ouverture de portail (22) dans une paroi (20) du véhicule et se trouve
en l'état ouvert devant la paroi (20) et au moins essentiellement à l'extérieur de
l'ouverture de portail (22), dans lequel un axe x dans la direction de direction s'étend
vers l'avant du véhicule, un axe y s'étend à angle droit par rapport à l'ouverture
de portail (22) dans la direction de conduite vers la gauche et un axe z s'étend perpendiculairement
vers le haut et l'entraînement de porte
a) présente deux éléments de retenue latéraux (24, 26), qui possèdent des moyens de
fixation pour leur fixation sur la paroi (20),
b) présente un dispositif mobile (28), qui se trouve entre ces éléments de retenue
(24, 26) et les moyens pour recevoir au moins un battant de porte et
c) un guide transversal gauche (30) et un guide transversal droit (32), qui sont disposés
respectivement entre le dispositif mobile (28) et un élément de retenue latéral (24,
26) et permettent un guidage transversal du dispositif mobile (28) dans la direction
y et donc transversalement à l'ouverture de portail (22), dans lequel chaque guide
transversal (30, 32) présente au moins un rouleau (34) et un rail de profilé (36)
afférent, s'étendant dans la direction y, caractérisé en ce que au moins un et de préférence seulement un des deux guides latéraux (30 ou 32) est
relié de manière mobile soit au dispositif mobile (28) et/soit à l'élément de retenue
voisin (24 ou 26), en ce que la liaison mobile présente une liaison pivotante autour d'un axe de charnière (42)
s'étendant dans une direction x, et en ce que la liaison mobile présente un mouvement longitudinale dans la direction x autour
d'un axe de charnière (42) s'étendant dans la direction x.
2. Entraînement de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de l'axe de charnière (42) est disposé au centre du guide transversal.
3. Entraînement de porte selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que plusieurs rouleaux (34) sont prévus, et en ce que l'axe de l'axe de charnière (42) est disposé au centre entre les rouleaux (34).
4. Entraînement de porte selon les revendications 1,2 ou 3, caractérisé en ce que le guidage transversal (30, 32) présente deux rouleaux (34), et en ce que l'axe de l'axe de charnière (42) est disposé au centre entre les axes des deux rouleaux
(34).
5. Entraînement de porte selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les liaisons des deux guides transversaux (30, 32), qui ne sont pas conçus de manière
mobile, sont réalisées comme des liaisons rigides.
6. Entraînement de porte selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que un guide transversal (30) présente plus de deux et de préférence trois rouleaux (34),
desquels deux s'appuient sur un côté inférieur d'un rail de profilé (36) et un s'appuie
sur un côté supérieur du rail de profilé (36).
7. Entraînement de porte selon la revendication 6, caractérisé en ce que le guide transversal (30) est relié à plus de deux rouleaux (34) sur un de ses côtés
solidement au dispositif mobile (28) et sur son autre côté est relié solidement à
l'élément de retenue voisin (24, 26).
8. Entraînement de porte selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que un des deux guides transversaux (32) présente au maximum deux et de préférence deux
rouleaux (34), en ce que ces deux rouleaux (34) roulent sur un côté inférieur d'un rail de profilé (36) et
en ce que le guide transversal (30, 32) présente sur au moins un côté la liaison mobile, de
préférence sur le côté sur lequel les axes des rouleaux (34) sont immobilisés.
9. Entraînement de porte selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le rail de profilé (36) présente un flasque inférieur, sur lequel les rouleaux (34)
roulent, dans lequel ce flasque inférieur est relié de manière articulée à l'élément
de retenue voisin (24, 26) ou au dispositif mobile (28), et en ce que au-dessus des rouleaux en espace libre d'au moins 3, de préférence 10 mm est constitué.