| (19) |
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(11) |
EP 2 015 938 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.04.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/054143 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/128709 (15.11.2007 Gazette 2007/46) |
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| (54) |
WALZE EINER DRUCKMASCHINE MIT EINER VORRICHTUNG ZUM ERZEUGEN EINER AXIALEN OSZILLATIONSBEWEGUNG
DER ROTIERENDEN WALZE
ROLLER OF A PRINTING MACHINE COMPRISING A DEVICE FOR GENERATING AN AXIAL OSCILLATING
MOVEMENT OF THE ROTATING ROLLER
ROULEAU D'UNE MACHINE À IMPRIMER COMPORTANT UN DISPOSITIF CONÇU POUR ANIMER LE ROULEAU
ROTATIF D'UN MOUVEMENT OSCILLANT AXIAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.05.2006 DE 102006021749
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.2009 Patentblatt 2009/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer AG |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RAUH, Volker, Gerold
97265 Hettstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stiel, Jürgen |
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Koenig & Bauer AG
Lizenzen - Patente
Friedrich-Koenig-Strasse 4 97080 Würzburg 97080 Würzburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 363 228 EP-A- 0 476 379
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EP-A- 0 453 847 DE-A1- 2 238 481
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Walze für eine Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum
Erzeugen einer axialen Oszillationsbewegung der rotierenden Walze gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf solche Vorrichtungen im Zusammenhang
mit Verreibwalzen eines Farb- oder Feuchtwerks einer Druckmaschine. Der Rotationsantrieb
solcher Walzen erfolgt in der Regel durch Reibschluss mit einer benachbarten Walze
oder einem benachbarten Zylinder, die bzw. der direkt oder indirekt über den Maschinenantrieb
angetrieben ist.
[0003] Aus der
DE 196 03 765 A1 ist eine solche Vorrichtung zum axialen Hin- und Herbewegen einer Verreibwalze bekannt,
wobei eine externe Energiequelle insbesondere in Form einer Kolben-/Zylindereinheit
für die Hin- und Herbewegung vorgesehen ist. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann
die Verreibwalze in ihrem Inneren zwei Druckräume aufweisen, durch deren Differenzdruckbeaufschlagung
die Hin- und Herbewegung der Verreibwalze erfolgt. Als Arbeitsmedium ist hierbei Druckluft
vorgesehen, die von einem externen Kompressor erzeugt wird.
[0004] Eine weitere Vorrichtung zum Erzeugen von axialen Bewegungen der Verreibwalzen von
Farb- und Feuchtwerken von Druckmaschinen ist aus der
DE-OS 2 235 313 bekannt. Hier ist ein externer doppeltwirkender Zylinder vorgesehen, dessen Kolben
einen Schenkel der Verreibwalze bildet. Über einen externen Hydraulikantrieb und ein
externes Umschaltventil wird den Druckräumen des Zylinders alternierend das Hydrauliköl
als Arbeitsfluid zugeführt. Das Hydrauliköl wird in einem externen Ölbehälter gespeichert.
Schließlich ist aus der
US 5,329,851 A eine selbst-oszillierende Walzenanordnung bekannt, wobei Arbeitsfluid aus einer externen
Druckluftquelle über ein Timer-gesteuertes externes Umschaltventil alternierend entgegengesetzt
wirkenden Druckräumen zugeführt wird.
[0005] Es ist auch bekannt, im Gegensatz zu den im Vorstehenden erläuterten motorischen
Antrieben einen rein mechanischen, selbst antreibenden Antrieb für die axiale Oszillationsbewegung
vorzusehen, vgl. beispielsweise
DE 29 31 141 C3. Die dort offenbarte Vorrichtung erhält ihren Antrieb von der Drehbewegung des Walzenmantels,
wobei die Reibbewegung über eine Kugel und eine nicht drehbar gelagerte Buchse erzeugt
wird, die eine schräg verlaufende Nut aufweist, zwischen der und einer zweiten, senkrecht
zur Mittelachse der Verreibwalze verlaufenden Nut in einer im Walzenmantel fest angeordneten
Buchse die Kugel abrollt. Bei solchen Walzen mit mechanischen Reibgetrieben besteht
die Gefahr von blockierenden Walzen, was zusätzlich zu beträchtlichen Folgeschäden
führen kann. Darüber hinaus ist es nicht möglich, die Verreibfrequenz, die durch die
baulichen Gegebenheiten fest vorgegeben ist, zu variieren.
[0006] Die
DE 36 20 423 A1 beschreibt verschiedene Ausführungen von Antrieben für die axiale Bewegung von oszillierenden
Walzen. In einer Ausführung wird mittels eines Druckmittelsystems die Walze bewegt,
wobei die Druckmittelversorgung außerhalb der Walze angeordnet ist. In einer anderen
Ausführung wird mittels eines mechanischen Getriebes die Axialbewegung erzeugt.
[0007] Die
DE 10 2005 019 266 A1 offenbart einen Antrieb für eine Farbwalze einer Druckmaschine. Der Antrieb weist
einen hydraulisch betätigbaren Hubzylinder auf, der die Walze oszillierend in Axialrichtung
verschiebt. Die zugehörige Druckmittelzufuhr erfolgt mittels einer Pumpe.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walze einer Druckmaschine mit einer
Vorrichtung zum Erzeugen einer axialen Oszillationsbewegung der rotierenden Walze
zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine
vollkommen autarke Walze bzw. Verreibwalze geschaffen wird, die nicht von zusätzlichen
Versorgungs- und/oder Steuereinheiten abhängig ist. Dennoch muss für den axialen Antrieb
nicht auf mechanische Getriebe mit den oben geschilderten bekannten Nachteilen zurückgegriffen
werden.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der motorische Antrieb vollständig im Inneren
der Walze angeordnet ist, wodurch der Aufbau besonders kompakt wird und der Antrieb
bzw. dessen Bauteile vor Beschädigungen geschützt sind.
[0012] Die Antriebsenergie kann grundsätzlich auf vielfältige Weise von der Rotation der
Walze abgeleitet werde, insbesondere beispielsweise auch auf magnetischem oder elektromagnetischem
Weg. Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass der motorische Antrieb ein insbesondere
im Inneren der Walze angeordnetes Antriebsrad umfasst, welches von der rotierenden
Walze antreibbar ist und insbesondere mit dieser reib- oder formschlüssig in Verbindung
stehen kann. Im Einzelnen ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass das Antriebsrad mit
einem zylindrischen Walzenmantel der Walze in Antriebsverbindung steht.
[0013] Auch die axiale Oszillationsbewegung könnte grundsätzlich auf vielfältige Weise bewirkt
werden, beispielsweise über einen elektromagnetischen Antrieb und ein geeignetes Getriebe.
Bevorzugt ist jedoch, wenn die Oszillationsbewegung durch alternierende Zufuhr eines
Arbeitsfluids in in jeweils entgegengesetzter axialer Richtung wirksame Druckkammern
bewirkbar ist.. Die Druckkammern können hierbei von einem doppelt wirkenden Zylinder
gebildet sein, der im Inneren der Walze angeordnet ist, entweder als separates Bauteil
oder definiert z.B. durch die Innenwandungen des Walzenmantels.
[0014] Gemäß einem besonders bevorzugten Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der
motorische Antrieb eine das Arbeitsfluid unter Arbeitsdruck setzende Pumpeneinrichtung
umfasst, die mit dem Antriebsrad verbunden ist und somit von diesem betätigt wird.
Diese Pumpeneinrichtung ist ebenfalls vorzugsweise im Inneren der Walze angeordnet.
[0015] Zum alternierenden Zuführen von Arbeitsfluid zu der einen oder zu der anderen Druckkammer
ist zweckmäßigerweise ein Umschaltventil vorgesehen, das ebenfalls vorzugsweise im
Inneren der Walze angeordnet ist.
[0016] Der motorische Antrieb kann insbesondere hydraulisch oder ggf. auch pneumatisch arbeiten.
Im Falle eines hydraulischen Antriebs kann ein Vorratsbehälter für Hydraulikflüssigkeit
vorgesehen sein, der vorzugsweise ebenfalls im Inneren der Walze angeordnet ist und
insbesondere über das Umschaltventil mit der Pumpeneinrichtung in Verbindung stehen
kann. Im Falle eines pneumatischen Antriebs kann als Arbeitsfluid insbesondere Luft
verwendet werden.
[0017] Der grundsätzliche Aufbau der Walze bzw. Verreibwalze könnte z.B. so sein, dass die
Walze einen zylindrischen Walzenmantel aufweist, der an einer nicht rotierbar, aber
in axialer Richtung verschieblich gelagerten Welle rotierbar gelagert ist. Vorzugsweise
ist der Aufbau jedoch so, dass die Walze einen zylindrischen Walzenmantel aufweist,
der relativ zu einer feststehenden Welle rotierbar ist, wobei der zylindrische Walzenmantel
zusätzlich über einen an der feststehenden Welle drehfest, jedoch in axialer Richtung
verschieblich gelagerten Schlitten entlang der feststehenden Welle hin und her verschiebbar
gelagert ist.
[0018] Bei einem solchen Aufbau ist die Anordnung der einzelnen Antriebskomponenten innerhalb
der Walze vorzugsweise so, dass die Zylinder-/Kolben-Anordnung zwischen der Welle
und dem Schlitten wirkt, dass die Pumpeneinrichtung samt Antriebsrad und ggf. samt
Vorratsbehälter vorzugsweise auf der feststehenden Welle, ggf. jedoch auch auf dem
Schlitten befestigt sind, und dass das Umschaltventil entweder vorzugsweise auf der
feststehenden Welle oder ggf. auch auf dem Schlitten angeordnet ist derart, dass das
Umschaltventil aufgrund einer Relativbewegung zwischen der feststehenden Welle und
dem Schlitten umschaltbar ist.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht eine kompakte und unempfindliche Bauweise
einer motorisch angetriebenen Verreibwalze, die kostengünstig herstellbar ist und
keinerlei externe Antriebskomponenten benötigt. Das Schadensrisiko insbesondere in
Bezug auf Folgeschäden aufgrund einer blockierenden Walze ist vergleichsweise gering
und aufgrund einer Druckbegrenzung der Pumpeneinrichtung besteht ein automatischer
Überlastungsschutz.
[0020] Die Erfindung schafft eine erhöhte Flexibilität, nachdem durch Änderung des Anschlages
für das Umschaltventil variable Verreibhübe erreichbar sind. Die ggf. einstellbare
Fördermenge der Pumpeneinrichtung bestimmt die Verreibfrequenz. Des Weiteren kann
der erfindungsgemäße Antrieb problemlos an unterschiedliche Walzendimensionen angepasst
werden.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher beschrieben.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine aufgebrochene und teilweise schematisierte Seitenansicht einer Walze mit innenliegendem
motorischem Antrieb, wobei zur besseren Klarheit der Darstellung Teile der Anordnung
weggelassen wurden,
- Fig. 2
- den Hydraulikplan des Antriebes gemäß Fig. 1 in schematischer Darstellung,
- Fig. 3
- eine Ausführungsform einer Pumpe innerhalb einer Walze und
- Fig. 4
- eine Druckeinheit einer Druckmaschine.
[0023] Die erfindungsgemäße Walze 01 gemäß dem beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiel,
beispielsweise eine Verreibwalze 01 eines nicht näher dargestellten Farbwerks oder
Feuchtwerks einer Druckmaschine, umfasst eine feststehende Welle 02 mit einer Achse
03. Ein Schlitten 04 ist mittels geeigneter Lager 05 an der Welle 02 in Richtung der
Achse 03 verschiebbar, aber verdrehsicher geführt. Die Verdrehsicherheit der Führung
ist in Fig. 1 durch einen in der Welle 02 befestigten Bolzen 06 angedeutet, der in
ein Langloch 07 oder einen Schlitz 07 im Schlitten 04 eingreift; selbstverständlich
könnte die Verdrehsicherheit auch auf andere Weise sichergestellt sein, z.B. über
einen geeigneten, z.B. polygonalen Querschnitt der Welle 02 und einen entsprechend
angepassten Führungsquerschnitt des Schlittens 04 bzw. des Lagers 05.
[0024] Ein zylindrischer Walzenmantel 08 der Walze 01 ist mittels Lager 09 auf dem Schlitten
04 zur freien Rotation in beide Drehrichtungen gelagert. Der Walzenmantel 08 der Walze
01 ist somit einerseits um die Achse 03 drehbar und andererseits längs der Achse 03
verschiebbar gelagert. Im Betrieb kann die Walze 01 bzw. Verreibwalze 01 an einer
benachbarten, während des Betriebes rotierend angetriebenen Walze oder einem rotierend
angetriebenen Zylinder (jeweils nicht dargestellt) anliegen und von dieser bzw. diesem
in Rotation versetzt werden.
[0025] Weiterhin ist eine im Folgenden zu beschreibende Einrichtung vorgesehen, um die Walze
01 während ihrer Rotation hin und her zu bewegen, der Walze 01 also gleichzeitig eine
axiale Oszillationsbewegung zu vermitteln, beispielsweise, um eine gleichmäßige Verteilung
von Druckfarbe zu erreichen.
[0026] Zu diesem Zweck ist auf der ruhenden bzw. feststehenden Welle 02 eine Pumpeneinrichtung
11, nämlich eine Pumpe 11, insbesondere eine Miniaturpumpe 11 für Hydraulikflüssigkeit
befestigt, die mittels eines Antriebsrades 12 antreibbar ist, welches mit seinem Umfang
an der Innenseite des Walzenmantels 08 anliegt und von diesem reibschlüssig antreibbar
ist. Die Pumpe 11 fördert unabhängig von der Drehrichtung des Antriebsrades 12 bzw.
der Rotationsrichtung des Walzenmantels 08. Mit der Bezugsziffer 13 ist ein Vorratsbehälter
für Hydraulikflüssigkeit bezeichnet, der ebenfalls auf der feststehenden Welle 02
befestigt ist und mit der Pumpe 11 ein gemeinsames Gehäuse (Fig. 1) aufweisen kann
oder auch außerhalb des Gehäuses, z. B. in einer Welle (02) angeordnet sein kann (Fig.
3).
[0027] Eine Zylinder-/Kolben-Anordnung 14 umfasst einen doppeltwirkenden Zylinder 16 mit
zwei Druckkammern 17 und 18, die durch den Kolben 19 voneinander getrennt sind und
jeweils einen Anschluss für eine Hydraulikleitung 32 bzw. 33 aufweisen, vgl. Fig.
2. Das eine Ende des Zylinders 16 ist über einen winkelförmigen Träger 22 mit der
feststehenden Welle 02 verbunden, während am entgegengesetzten Ende des Zylinders
16 die dem Kolben 19 zugeordnete Kolbenstange 21 aus dem Zylinder 16 austritt und
mit dem Schlitten 04 verbunden ist.
[0028] Die Zylinder-/Kolben-Anordnung 14 ist so angeordnet, dass durch die Anordnung der
Zylinder-/Kolben-Anordnung 14 die Pumpeneinrichtung 11 eine oszillierende Bewegung
in axialer Richtung einer Längsachse der Walze 01 erzeugt.
[0029] Wenn somit der Kolben 19 des an der feststehenden Welle 02 fixierten Zylinders 16
eine oszillierende Bewegung vollzieht, so wird diese parallel zur Achse 03 verlaufende
oszillierende Bewegung über die Kolbenstange 21 auf den Schlitten 04 übertragen und
von hier auf den auf dem Schlitten 04 drehbar gelagerten rotierenden Walzenmantel
08.
[0030] Um den Kolben 19 der Zylinder-/Kolben-Anordnung 14 in eine oszillierende, also hin
und her gehende Bewegung zu versetzen, wird den Druckkammern 17, 18 des Zylinders
16 abwechselnd Hydraulikflüssigkeit zugeführt, wobei dieses abwechselnde Zuführen
über ein Umschaltventil 23 gesteuert wird, welches im Falle des Ausführungsbeispiels
ebenfalls an der feststehenden Welle 02 befestigt ist. Das Umschaltventil 23 ist als
z. B. Wegeventil 23 ausgebildet und umfasst einen mittleren verschiebbaren Schaltabschnitt
24, der zwischen zwei Funktionspositionen verstellbar ist und zu diesem Zweck während
des axialen Verschiebens des Schlittens 04, d.h. an den jeweiligen Endabschnitten
des axialen Verstellwegs, mit seinem einen vorstehenden Ende 26 mit einer Anschlagsfläche
28 eines am Schlitten 04 befestigten Anschlagswinkels 29 oder mit seinem anderen vorstehenden
Ende 27 mit einer gegenüberliegenden Anschlagsfläche 31 des Schlittens 04 in Eingriff
kommt.
[0031] Auch kann das Umschaltventil 23 als Druckventil ausgebildet sein, welches in Abhängigkeit
des in den Druckkammern 17, 18 des Zylinders 16 bestehenden Druckes umschaltbar ist.
[0032] Wie aus Fig. 2 erkennbar weist das Umschaltventil 23 einerseits drei und andererseits
zwei Eingänge auf, die über die beiden Kanäle des verschieblichen Schaltabschnitts
24 durch Verschieben des Schaltabschnitts 24 in unterschiedlicher Kombination miteinander
verbindbar sind, nämlich derart, dass je nach Stellung des Schaltabschnitts 24 über
die Pumpe 11 entweder, wie dargestellt, die Druckkammer 18 über die Hydraulikleitungen
34, 33 oder aber, in der anderen, nicht dargestellten Position des Schaltabschnitts
24, die Druckkammer 17 über die Hydraulikleitung 34 und 32 mit Hydraulikflüssigkeit
beaufschlagt wird und die jeweils andere Druckkammer 17 bzw. 18 über die Hydraulikleitungen
32 und 36 (wie dargestellt) bzw. 33, 37 und 36 (in der anderen, nicht dargestellten
Position) mit dem Vorratsbehälter 13 verbunden wird.
[0033] Mittels des Umschaltventils 23 wird somit in den ggf. durch geeignete Anschläge definierten
und ggf. auch verstellbaren Endlagen des Schlittens 04 die Arbeitsrichtung der Zylinder-/Kolben-Anordnung
14 umgekehrt. Es kann in diesem Zusammenhang auch eine Fixierung, z. B. eine Rastung,
beispielsweise mittels einer Kugel vorgesehen sein, durch die eine Neutrallage ausgeschlossen
wird, in der sich die beiden Arbeitsrichtungen gegenseitig blockieren.
[0034] Im Falle der Erfindung bezieht somit der insbesondere die Bauteile 11; 12; 14 und
23 umfassende motorische Antrieb 11; 12; 14; 23 für die axiale Oszillationsbewegung
seine Antriebsenergie aus der Rotation der Walze 01 bzw. des Walzenmantels 08; der
motorische Antrieb 11; 12; 14; 23 ist gemäß dem beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel
vollständig innerhalb der Walze 01 untergebracht.
[0035] Bei einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist anstelle
des beschriebenen hydraulischen Systems ein pneumatisches System vorgesehen, wobei
als Arbeitsfluid insbesondere Luft einsetzbar ist. Ein Vorratsbehälter für das Arbeitsfluid
erübrigt sich in diesem Fall.
[0036] Ggf. kann gemäß einer weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsform auch
eine Druckluftversorgung ggf. über einen Steckanschluss von außen durch entsprechende
Bohrungen in der feststehenden Welle 02 hindurch erfolgen.
[0037] Die Pumpeneinrichtung 11 kann gemäß einer weiteren, ebenfalls nicht dargestellten
Ausführungsform grundsätzlich auch extern montiert sein, d.h. beispielsweise außerhalb
des Walzenmantels 08 auf der feststehenden Welle 02. Die Versorgungsleitungen können
in diesem Fall durch die feststehende Welle 02 hindurch in das Innere der Walze 01
geführt werden. Auch könnte der Zylinder 16 extern montiert sein, ebenso wie der Vorratsbehälter
13 und/oder das Umschaltventil 23. Eine externe Anordnung dieser Bauteile ermöglicht
ggf. deren gemeinsame Verwendung für mehrere Walzen. Auch ist bei einer externen Anordnung
eine etwaige Einstellung oder nachträgliche Verstellung von Betriebsparametern einfacher,
beispielsweise der Einstellung der Reibfrequenz. Auch ist eine Steuerung der Reibfrequenz
unabhängig von der Maschinendrehzahl möglich.
[0038] Die Pumpe 11 ist vorzugsweise als Axialkolbenpumpe ausgebildet, die mindestens einen
Kolben 38 aufweist. Vorzugsweise sind mehrere Kolben 38 rotationssymmetrisch zu der
Welle 02 der Walze 01 angeordnet. Eine Längsachse des Kolbens 38 ist vorzugsweise
parallel zu der Welle 02 oder der Walze 01 angeordnet.
[0039] Das Kolbengehäuse der Pumpe 11 ist fest, vorzugsweise reibschlüssig, insbesondere
mittels eines Spannsatzes mit der Welle 02 verbunden.
[0040] Als Antrieb für die Pumpe 11, insbesondere für die Kolben 38 ist eine vorzugsweise
umlaufende Kontaktfläche 39 vorgesehen, deren Ebene mit der Längsachse der Welle 02
eine Öffnungswinkel α ungleich 90° und ungleich 180° aufweist.
[0041] Die Kontaktfläche 39 ist geneigt zu einer Vertikalebene 41 mit z. B. einem Öffnungswinkel
β von 3° bis 20° angeordnet. Diese Kontaktfläche 39 rotiert mit dem Walzenmantel 08
und ist vorzugsweise reibschlüssig z. B. mittels eines Spannsatzes mit dem Walzenmantel
08 verbunden.
[0042] Die Walze 01 kann beispielsweise als direkt mit einer Farbauftragswalze 42 zusammenwirkenden
Reibwalze 43 ausgebildet sein. Die Farbauftragswalze 42 und/oder die Feuchtauftragswalze
46 ist direkt mit einem Formzylinder 44 in Kontakt. Auch kann die Walze 01 als Farbauftragswalze
42 oder Feuchtauftragswalze 46 ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, die Walze
als Zwischenwalze 47 eines Feuchtwerkes auszubilden. Diese Zwischenwalze 47 wirkt
vorzugsweise direkt mit der Feuchtauftragswalze 46 zusammen.
[0043] Der Antrieb der Walze 01, insbesondere des Walzenmantels 08, erfolgt beispielsweise
ausschließlich vorzugsweise reibschlüssig von einer mit der Walze 01 direkt zusammenwirkenden
Walze oder einem Formzylinder 44. Der Antrieb der Pumpe 11 erfolgt außerhalb der Walze
01 daher ausschließlich durch einen reibschlüssigen Antrieb durch die direkt zusammenwirkende
Walze oder dem direkt zusammenwirkenden Formzylinder 44.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 01
- Walze, Verreibwalze
- 02
- Welle, feststehende
- 03
- Achse (02)
- 04
- Schlitten
- 05
- Lager
- 06
- Bolzen
- 07
- Langloch, Schlitz
- 08
- Walzenmantel
- 09
- Lager
- 10
- -
- 11
- Pumpeneinrichtung, Pumpe, Miniaturpumpe
- 12
- Antriebsrad
- 13
- Vorratsbehälter
- 14
- Zylinder-/Kolben-Anordnung
- 15
- -
- 16
- Zylinder, doppeltwirkender (14)
- 17
- Druckkammer (16)
- 18
- Druckkammer (16)
- 19
- Kolben (14)
- 20
- -
- 21
- Kolbenstange
- 22
- Träger
- 23
- Umschaltventil, Wegeventil
- 24
- Schaltabschnitt (23)
- 25
- -
- 26
- Ende (24)
- 27
- Ende (24)
- 28
- Anschlagsfläche
- 29
- Anschlagswinkel
- 30
- -
- 31
- Anschlagsfläche
- 32
- Hydraulikleitung
- 33
- Hydraulikleitung
- 34
- Hydraulikleitung
- 35
- -
- 36
- Hydraulikleitung
- 37
- Hydraulikleitung
- 38
- Kolben
- 39
- Kontaktfläche
- 40
- -
- 41
- Vertikalebene
- 42
- Farbauftragswalze
- 43
- Reibwalze
- 44
- Formzylinder
- 45
- -
- 46
- Feuchtauftragswalze
- 47
- Zwischenwalze
- α
- Öffnungswinkel
- β
- Öffnungswinkel
1. Walze (01) für eine Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum Erzeugen einer axialen
Oszillationsbewegung der rotierenden Walze (01) der Druckmaschine mittels eines Antriebes
(11, 12, 14, 23), wobei der Antrieb (11, 12, 14, 23) eine ein Arbeitsfluid unter Arbeitsdruck
setzende Pumpeneinrichtung (11) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinrichtung (11) im Inneren der Walze (01) angeordnet ist, dass der Antrieb
(11, 12, 14, 23) ein Antriebsrad (12) umfasst, welches von der rotierenden Walze (01)
antreibbar ist, dass das Antriebsrad (12) im Inneren der Walze (01) angeordnet ist,
und dass die Pumpeneinrichtung (11) mit dem Antriebsrad (12) verbunden ist.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (12) mit der rotierenden Walze (01) reib- oder formschlüssig in Verbindung
steht.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (12) mit einem zylindrischen Walzenmantel (08) der Walze (01) in
Antriebsverbindung steht.
4. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in jeweils entgegen gesetzter axialer Richtung wirksame Druckkammern (17; 18) angeordnet
sind.
5. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinrichtung (11) von der Rotation der Walze (01) angetrieben ist.
6. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (01) eine freistehende Welle (02) aufweist.
7. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (01) einen zylindrischen Walzenmantel (08) aufweist.
8. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenmantel (08) um eine feststehende Welle (02) rotierbar ist.
9. Walze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Walzenmantel (08) entlang der feststehenden Welle (02) hin und her
verschiebbar gelagert ist.
10. Walze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der feststehenden Welle (02) ein Schlitten (04) drehfest, jedoch in axialer Richtung
verschiebbar gelagert ist.
11. Walze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlitten (04) der zylindrische Walzenmantel (08) rotierbar gelagert ist.
12. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (11, 12, 14, 23) eine Zylinder-/Kolben-Anordnung (14) umfasst.
13. Walze nach Anspruch 4 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkammern (17; 18) von einem doppelt wirkenden Zylinder (16) der Zylinder-/Kolben-Anordnung
(14) gebildet sind.
14. Walze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder-/Kolben-Anordnung (14) im Inneren der Walze (01) angeordnet ist.
15. Walze nach Anspruch 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder-/Kolben-Anordnung (14) zwischen der Welle (02) und dem Schlitten (04)
wirkt.
16. Walze nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (16) der Zylinder-/Kolben-Anordnung (14) mit der feststehenden Welle
(02) und der Kolben (19) der Zylinder-/Kolben-Anordnung (14) mir dem Schlitten (04)
verbunden ist.
17. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinrichtung (11) zumindest eine Pumpe (11) aufweist.
18. Walze nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (11) als mindestens einen Kolben (38) aufweisende Kolbenpumpe ausgebildet
ist.
19. Walze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenpumpe als Axialkolbenpumpe ausgebildet ist.
20. Walze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinrichtung (11) relativ zur feststehenden Welle (02) drehfest angeordnet
ist.
21. Walze nach Anspruch 6 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Pumpe (11) relativ zur feststehenden Welle (02) drehfest angeordnet
ist.
22. Walze nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinrichtung (11) an der feststehenden Welle (02) befestigt ist.
23. Walze nach Anspruch 1, 4 und nach einem der Ansprüche 6 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Pumpeneinrichtung (11) den Druckkammern (17; 18) alternierend Arbeitsfluid
zuführbar ist.
24. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (11, 12, 14, 23) ein Umschaltventil (23) aufweist.
25. Walze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) zum alternierenden Zuführen von Arbeitsfluid zu der einen
oder zu der anderen Druckkammer (17 bzw. 18) ausgebildet ist.
26. Walze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) innerhalb der Walze (01) angeordnet ist.
27. Walze nach Anspruch 6 und 24, 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) relativ zur feststehenden Welle (02) drehfest angeordnet
ist.
28. Walze nach Anspruch 7 und nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) aufgrund einer Relativbewegung zwischen der feststehenden
Welle (02) und dem Walzenmantel (08) umschaltbar ist.
29. Walze nach Anspruch 4 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) aufgrund des in den Druckkammern (17;18) herrschenden Druckes
umschaltbar ist.
30. Walze nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) einen beweglichen Schaltabschnitt (24) umfasst, welcher mit
dem Schlitten (04) bzw. einem hiermit verbundenen Betätigungselement oder mit der
feststehenden Welle (02) bzw. einem hiermit verbundenen Betätigungselement durch in
Eingriff kommen umschaltbar ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 24 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) an der feststehenden Welle (02) befestigt ist.
32. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsfluid eine Hydraulikflüssigkeit ist.
33. Walze nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorratsbehälter (13) für Hydraulikflüssigkeit vorgesehen ist.
34. Walze nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13) über das Umschaltventil (23) mit der Pumpeneinrichtung (11)
in Verbindung steht.
35. Walze nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13) im Inneren der Walze (01) angeordnet ist.
36. Walze nach Anspruch 6 und 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13) relativ zur feststehenden Welle (02) drehfest angeordnet
ist.
37. Walze nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13) mit der Pumpe (11) der Pumpeneinrichtung (11) ein gemeinsames
Gehäuse aufweist.
38. Walze nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13) an der feststehenden Welle (02) befestigt ist.
39. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsfluid ein Gas ist.
40. Walze nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsfluid Luft ist.
41. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (11, 12, 14, 23) im Inneren der Walze (01) angeordnet ist.
42. Walze nach einem der Ansprüche 4 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsfluid dem Inneren der Walze (01) über mindestens eine Bohrung in der feststehenden
Welle (02) zuführbar ist.
43. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (01) eine Verreibwalze (01) ist.
44. Walze nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (01) eine Verreibwalze (01) eines Farb- oder Feuchtwerks der Druckmaschine
ist.
45. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete, dass die Pumpeneinrichtung (11) eine zu einer Vertikalebene (41) geneigt angeordnete Kontaktfläche
(39) aufweist.
46. Walze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) eine eine Neutrallage ausschließende Einrichtung aufweist.
47. Walze nach Anspruch 24 oder 46, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltventil (23) eine Rasterung aufweist.
48. Walze nach Anspruch 17 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (11) innerhalb des Walzenmantels (08) angeordnet ist.
49. Walze nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Walzenmantels (08) angeordnete Pumpe (11) außerhalb des Walzenmantels
(08) ausschließlich reibschlüssig angetrieben ist.
50. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Antrieb (11, 12, 14, 23) vollständig innerhalb des Walzenmantels (08)
angeordnet ist.
51. Walze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder-/Kolben-Anordnung (14) die Pumpeneinrichtung (11) eine oszillierende
Bewegung in axialer Richtung einer Längsachse der Walze (01) erzeugend angeordnet
ist.
52. Walze nach Anspruch 4 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkammern (17; 18) innerhalb des Walzenmantels (08) angeordnet sind.
1. Roller (01) for a printing press comprising a device for generating an axial oscillating
movement of the rotating roller (01) of the printing press by means of a drive (11,
12, 14, 23), the drive (11, 12, 14, 23) comprising a pump device (11) subjecting a
working fluid to operating pressure, characterized in that the pump device (11) is arranged in the interior of the roller (01), in that the drive (11, 12, 14, 23) comprises a drive wheel (12) which can be driven by the
rotating roller (01), in that the drive wheel (12) is arranged in the interior of the roller (01), and in that the pump device (11) is connected to the drive wheel (12).
2. Roller according to Claim 1, characterized in that the drive wheel (12) has a frictional or interlocking connection to the rotating
roller (01).
3. Roller according to Claim 1 or 2, characterized in that the drive wheel (12) has a drive connection to a cylindrical roller sleeve (08) of
the roller (01).
4. Roller according to any of the preceding claims, characterized in that pressure chambers (17, 18) effective in opposite axial directions in each case are
arranged.
5. Roller according to Claim 1, characterized in that the pump device (11) is driven by the rotation of the roller (01).
6. Roller according to Claim 1, characterized in that the roller (01) has a detached shaft (02).
7. Roller according to any of the preceding claims, characterized in that the roller (01) has a cylindrical roller sleeve (08).
8. Roller according to Claim 7, characterized in that the roller sleeve (08) is rotatable about a fixed shaft (02).
9. Roller according to Claim 8, characterized in that the cylindrical roller sleeve (08) is mounted so as to be displaceable back and forth
along the fixed shaft (02).
10. Roller according to Claim 9, characterized in that a carriage (04) is mounted on the fixed shaft (02) so as to be nonrotatable but displaceable
in the axial direction.
11. Roller according to Claim 10, characterized in that the cylindrical roller sleeve (08) is rotatably mounted on the carriage (04).
12. Roller according to Claim 1, characterized in that the drive (11, 12, 14, 23) comprises a cylinder/piston arrangement (14).
13. Roller according to Claims 4 and 12, characterized in that the pressure chambers (17; 18) are formed by a double-acting cylinder (16) of the
cylinder/piston arrangement (14).
14. Roller according to Claim 12, characterized in that the cylinder/piston arrangement (14) is arranged in the interior of the roller (01).
15. Roller according to Claims 10 and 12, characterized in that the cylinder/piston arrangement (14) acts between the shaft (02) and the carriage
(04).
16. Roller according to Claim 15, characterized in that the cylinder (16) of the cylinder/piston arrangement (14) is connected to the fixed
shaft (02) and the piston (19) of the cylinder/piston arrangement (14) is connected
to the carriage (04).
17. Roller according to Claim 1, characterized in that the pump device (11) has at least one pump (11).
18. Roller according to Claim 17, characterized in that the pump (11) is in the form of a piston pump having at least one piston (38).
19. Roller according to Claim 18, characterized in that the piston pump is in the form of an axial piston pump.
20. Roller according to Claim 6, characterized in that the pump device (11) is arranged nonrotatably relative to the fixed shaft (02).
21. Roller according to Claims 6 and 17, characterized in that at least the pump (11) is arranged nonrotatably relative to the fixed shaft (02).
22. Roller according to Claim 20, characterized in that the pump device (11) is fastened to the fixed shaft (02).
23. Roller according to Claims 1, 4 and according to any of Claims 6 to 22, characterized in that working fluid can be fed alternately to the pressure chambers (17; 18) by means of
the pump device (11).
24. Roller according to Claim 1, characterized in that the drive (11, 12, 14, 23) has a changeover valve (23).
25. Roller according to Claim 24, characterized in that the changeover valve (23) is formed for alternate feeding of working fluid to the
one or the other pressure chamber (17 or 18).
26. Roller according to Claim 24, characterized in that the changeover valve (23) is arranged within the roller (01).
27. Roller according to Claims 6 and 24, 25 or 26, characterized in that the changeover valve (23) is arranged nonrotatably relative to the fixed shaft (02).
28. Roller according to Claim 7 and according to any of Claims 24 to 27, characterized in that the changeover valve (23) is switchable on the basis of a relative movement between
the fixed shaft (02) and the roller sleeve (08).
29. Roller according to Claims 4 and 24, characterized in that the changeover valve (23) is switchable on the basis of the pressure prevailing in
the pressure chambers (17; 18).
30. Roller according to any of Claims 24 to 29, characterized in that the changeover valve (23) comprises a moveable switching section (24) which is switchable
by engagement with the carriage (04) or with an actuating element connected thereto
or with the fixed shaft (02) or with an actuating element connected thereto.
31. Device according to any of Claims 6 and 24 to 30, characterized in that the changeover valve (23) is fastened to the fixed shaft (02).
32. Roller according to any of the preceding claims, characterized in that the working fluid is a hydraulic liquid.
33. Roller according to Claim 32, characterized in that a storage container (13) for hydraulic liquid is provided.
34. Roller according to Claim 33, characterized in that the storage container (13) is connected to the pump device (11) via the changeover
valve (23).
35. Roller according to Claim 33 or 34, characterized in that the storage container (13) is arranged in the interior of the roller (01).
36. Roller according to Claims 6 and 35, characterized in that the storage container (13) is arranged nonrotatably relative to the fixed shaft (02).
37. Roller according to Claim 33, characterized in that the storage container (13) has a common housing together with the pump (11) of the
pump device (11).
38. Roller according to Claim 36, characterized in that the storage container (13) is fastened to the fixed shaft (02).
39. Roller according to any of the preceding claims, characterized in that the working fluid is a gas.
40. Roller according to Claim 39, characterized in that the working fluid is air.
41. Roller according to any of the preceding claims, characterized in that the drive (11, 12, 14, 23) is arranged in the interior of the roller (01).
42. Roller according to any of Claims 4 to 41, characterized in that the working fluid can be fed to the interior of the roller (01) via at least one
bore in the fixed shaft (02).
43. Roller according to any of the preceding claims, characterized in that the roller (01) is a distributor roller (01).
44. Roller according to Claim 43, characterized in that the roller (01) is a distributor roller (01) of an inking or damping unit of a printing
press.
45. Roller according to Claim 1, characterized in that the pump device (11) has a contact surface (39) arranged inclined to a vertical plane
(41).
46. Roller according to Claim 24, characterized in that the changeover valve (23) has a device which excludes a neutral position.
47. Roller according to Claim 24 or 46, characterized in that the changeover valve (23) has a grid.
48. Roller according to Claim 17 and Claim 7, characterized in that the pump (11) is arranged within the roller sleeve (08).
49. Roller according to Claim 48, characterized in that the pump (11) arranged within the roller sleeve (08) is driven exclusively by frictional
contact outside the roller sleeve (08).
50. Roller according to Claim 7, characterized in that the total drive (11, 12, 14, 23) is arranged completely within the roller sleeve
(08).
51. Roller according to Claim 12, characterized in that the cylinder/piston arrangement (14) is arranged in such a way that the pump device
(11) produces an oscillating movement in the axial direction of a longitudinal axis
of the roller (01).
52. Roller according to Claim 4 and Claim 7, characterized in that the pressure chambers (17; 18) are arranged within the roller sleeve (08).
1. Rouleau (01) pour une machine à imprimer équipée d'un dispositif conçu pour produire
un mouvement oscillant axial du rouleau (01) en rotation de la machine à imprimer,
au moyen d'un entraînement (11, 12, 14, 23), l'entraînement (11, 12, 14, 23) comprenant
un dispositif à pompe (11) plaçant un fluide de travail sous une pression de travail,
caractérisé en ce que le dispositif à pompe (11) est disposé à l'intérieur du rouleau (01), en ce que l'entraînement (11, 12, 14, 23) comprend une roue d'entraînement (12), susceptible
d'être entraînée par le rouleau (01) en rotation, en ce que la roue d'entraînement (12) est disposée à l'intérieur du rouleau (01), et en ce que le dispositif à pompe (11) est relié à la roue d'entraînement (12).
2. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la roue d'entraînement (12) est reliée au rouleau (01) en rotation par une liaison
à friction ou à ajustement de forme.
3. Rouleau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la roue d'entraînement (12) est en liaison d'entraînement avec une enveloppe de rouleau
(08) cylindrique du rouleau (01).
4. Rouleau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des chambres à pression (17 ; 18), agissant dans un sens axial chaque fois opposé,
sont disposées.
5. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif à pompe (11) est entraîné par la rotation du rouleau (01).
6. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau (01) présente un arbre (02) libre.
7. Rouleau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rouleau (01) présente une enveloppe de rouleau (08) cylindrique.
8. Rouleau selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (08) est susceptible de tourner autour d'un arbre (02) fixe.
9. Rouleau selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (08) cylindrique est montée de façon déplaçable, dans un sens
et dans l'autre, le long de l'arbre (02) fixe.
10. Rouleau selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un chariot (4) est monté sur l'arbre (02) fixe, de manière bloquée en rotation mais
en pouvant cependant être déplacé en direction axiale.
11. Rouleau selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (08) cylindrique est montée à rotation sur le chariot (04).
12. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement (11, 12, 14, 23) comprend un agencement à piston et cylindre (14).
13. Rouleau selon les revendications 4 et 12, caractérisé en ce que les chambres à pression (17 ; 18) sont formées par un cylindre-vérin (16) à double
action de l'agencement à piston et cylindre (14).
14. Rouleau selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'agencement à piston et cylindre (14) est disposé à l'intérieur du rouleau (01).
15. Rouleau selon les revendications 10 et 12, caractérisé en ce que l'agencement à piston et cylindre (14) agit entre l'arbre (02) et le chariot (04).
16. Rouleau selon la revendication 15, caractérisé en ce que le cylindre (16) de l'agencement à piston et cylindre (14) est relié à l'arbre fixe
(02) et le piston (19) de l'agencement à piston et cylindre (14) est relié au chariot
(14).
17. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif à pompe (11) présente au moins une pompe (11).
18. Rouleau selon la revendication 17, caractérisé en ce que la pompe (11) est réalisée sous forme de pompe à pistons, présentant au moins un
piston (38).
19. Rouleau selon la revendication 18, caractérisé en ce que la pompe à pistons est réalisée sous forme de pompe à pistons axiaux.
20. Rouleau selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif à pompe (11) est disposé de manière assujettie en rotation par rapport
à l'arbre fixe (02).
21. Rouleau selon les revendications 6 et 17, caractérisé en ce qu'au moins la pompe (11) est disposée de manière assujettie en rotation par rapport
à l'arbre fixe (02).
22. Rouleau selon la revendication 20, caractérisé en ce que le dispositif à pompe (11) est fixé sur l'arbre fixe (02).
23. Rouleau selon les revendications 1, 4 et selon l'une des revendications 6 à 22, caractérisé en ce qu'un fluide de travail est susceptible d'être amené, de manière alternée, aux chambres
à pression (17 ; 18), au moyen du dispositif à pompe (11).
24. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement (11, 12, 14, 23) présente une soupape de commutation (23).
25. Rouleau selon la revendication 24, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) est réalisée pour assurer l'amenée alternante de fluide
de travail à l'une ou à l'autre chambre à pression (17 ou 18).
26. Rouleau selon la revendication 24, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) est disposée à l'intérieur du rouleau (01).
27. Rouleau selon les revendications 6 et 24, 25 ou 26, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) est disposée de manière assujettie en rotation par
rapport à l'arbre fixe (02).
28. Rouleau selon la revendication 7 et selon l'une des revendications 24 à 27, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) est susceptible d'être commutée, du fait d'un déplacement
relatif entre l'arbre fixe (02) et l'enveloppe de rouleau (08).
29. Rouleau selon les revendications 4 et 24, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) est susceptible d'être commutée, du fait de la pression
régnant dans les chambres à pression (17 ; 18).
30. Rouleau selon l'une des revendications 24 à 29, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) comprend un tronçon de commutation (24) mobile, susceptible
d'être commuté par la mise en prise avec le chariot (04), ou un élément d'actionnement
lui étant relié, ou avec l'arbre fixe (02), ou un élément d'actionnement lui étant
relié.
31. Rouleau selon l'une des revendications 6 et 24 à 30, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) est fixée à l'arbre fixe (02).
32. Rouleau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fluide de travail est un liquide hydraulique.
33. Rouleau selon la revendication 32, caractérisé en ce qu'un réservoir de stockage (13) pour du liquide hydraulique est prévu.
34. Rouleau selon la revendication 33, caractérisé en ce que le réservoir de stockage (13) est relié au dispositif à pompe (11) par l'intermédiaire
de la soupape de commutation (23).
35. Rouleau selon la revendication 33 ou 34, caractérisé en ce que le réservoir de stockage (13) est disposé à l'intérieur du rouleau (01).
36. Rouleau selon les revendications 6 et 35, caractérisé en ce que le réservoir de stockage (13) est disposé de manière assujettie en rotation par rapport
à l'arbre fixe (02).
37. Rouleau selon la revendication 33, caractérisé en ce que le réservoir de stockage (13) présente un carter commun avec la pompe (11) du dispositif
à pompe (11).
38. Rouleau selon la revendication 36, caractérisé en ce que le réservoir de stockage (13) est fixé sur l'arbre fixe (02).
39. Rouleau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fluide de travail est un gaz.
40. Rouleau selon la revendication 39, caractérisé en ce que le fluide de travail est l'air.
41. Rouleau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement (11, 12, 14, 23) est disposé à l'intérieur du rouleau (01).
42. Rouleau selon l'une des revendications 4 à 41, caractérisé en ce que le fluide de travail est susceptible d'être amené dans l'arbre fixe (02) par l'intermédiaire
d'un moins un perçage.
43. Rouleau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rouleau (01) est un rouleau de friction (01).
44. Rouleau selon la revendication 43, caractérisé en ce que le rouleau (01) est un rouleau de friction (01) d'un groupe encreur ou de mouillage
de la machine à imprimer.
45. Rouleau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif à pompe (11) présente une surface de contact (39), inclinée par rapport
à un plan vertical (41).
46. Rouleau selon la revendication 24, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) présente un dispositif excluant une position neutre.
47. Rouleau selon la revendication 24 ou 46, caractérisé en ce que la soupape de commutation (23) présente un crantage.
48. Rouleau selon la revendication 17 et la revendication 7, caractérisé en ce que la pompe (11) est disposée à l'intérieur de l'enveloppe de rouleau (08).
49. Rouleau selon la revendication 48, caractérisé en ce que la pompe (11), disposée à l'intérieur de l'enveloppe de rouleau (08), est entraînée,
exclusivement par une liaison par friction, à l'extérieur de l'enveloppe de rouleau
(08).
50. Rouleau selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'ensemble de l'entraînement (11, 12, 14, 23) est disposé entièrement à l'intérieur
de l'enveloppe de rouleau (08).
51. Rouleau selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'agencement à piston/cylindre (14) est disposé en inculquant au dispositif à pompe
(11) un mouvement oscillant en direction axiale d'un axe longitudinal du rouleau (01).
52. Rouleau selon la revendication 4 et la revendication 7, caractérisé en ce que les chambres à pression (17 ; 18) sont disposées à l'intérieur de l'enveloppe de
rouleau (08).
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