| (19) |
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(11) |
EP 2 015 998 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2010 Patentblatt 2010/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/002829 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/112943 (11.10.2007 Gazette 2007/41) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ENTBANDEROLISIEREN UND ZUFÜHREN VON LOSEM BLATTGUT
DEVICE AND METHOD FOR REMOVING PACKAGE BANDS AND FOR FEEDING LOOSE SHEET MATERIAL
DISPOSITIF ET PROCEDE POUR ENLEVER DES BANDES DE PAQUET ET POUR ALIMENTER DES FEUILLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
30.03.2006 DE 102006014827
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.2009 Patentblatt 2009/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOFFMANN, Paul
82538 Geretsried (DE)
- HOFER, Reinhard
84032 Altdorf (DE)
- SCHMIDT, Alfred
81377 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Höhfeld, Jochen |
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Klunker Schmitt-Nilson Hirsch
Patentanwälte
Destouchesstrasse 68 80796 München 80796 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 411 523 WO-A-03/107279 DE-A1- 4 010 340 DE-C2- 2 759 677 US-A- 4 404 723
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EP-B1- 0 764 131 DE-A1- 3 229 765 DE-A1- 19 529 669 JP-A- 62 135 145 US-A- 4 414 730
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen von losem
Blattgut zu einem Blattgutvereinzler. Die Erfindung betrifft des weiteren eine Banknotenbarbeitungsanlage
mit einem Blattgutvereinzler und einer derartigen Zuführvorrichtung.
[0002] Jedem Banknotensortierautomat sind in der Regel ein oder mehrere Blattgutvereinzler
vorgeschaltet. In ein Eingabefach der Blattgutvereinzler werden Stapel loser Banknoten
eingelegt, und die Banknoten werden von diesem Stapel einzeln abgezogen, in dem Sortierautomat
nach bestimmten Kriterien geprüft und entsprechend sortiert wieder ausgegeben.
[0003] Die
EP 0 764131 B1 schlägt zur Erhöhung der Durchsatzrate des Vereinzlers verschiedene Maßnahmen vor,
um den Vereinzelungsablauf ohne Unterbrechung durchführen zu können. In einer als
bevorzugt beschriebenen Ausführungsform sind die Eingabefächer transportabel ausgeführt
und können an einer Ladeposition mit Blattgut gefüllt und zu einem oder mehreren Vereinzlern
transportiert werden. Zum Transport der Eingabefächer ist ein entsprechendes Transportsystem
vorgesehen, das eine oder mehrere Transportstrecken umfassen kann, die auch miteinander
verbunden sein können. In der Transportstrecke können mehrere der transportablen Eingabefächer
hintereinander angeordnet sein. Die Transportstrecke hat somit Speicherfunktion. Insbesondere
kann das Eingabefach aus zwei Teilen bestehen, wobei das Oberteil im Vereinzler ortsfest
angeordnet ist und nur das Unterteil transportabel ausgeführt ist, um mit Hilfe des
Transportsystems von der Ladeposition zur Befüllung des Eingabefachs zu dem oder den
Vereinzlern transportiert zu werden.
[0004] In vielen Druckereien werden Banknoten in einer Schneideanlage, in der sie aus entsprechenden
Druckbögen in das vorgeschriebene Format zurechtgeschnitten werden, mittels Banderolen
zu Banknotenstapeln von jeweils 100 Banknoten zusammengefasst, sogenannten Banknotepäckchen.
Dies erleichtert die Handhabung der Banknoten und gestaltet den Transport der Banknoten
sicherer im Vergleich zu lose transportierten Banknoten. Erst vor dem Einlegen der
Banknotenstapel bzw. Banknotenpäckchen in das transportable Eingabefach werden die
Banderolen wieder manuell entfernt. Dies ist wegen des damit verbundenen Personalaufwands
nachteilhaft.
[0005] Aus der
DE 27 69 677 C2 ist es zudem bekannt, mehrere banderolierte Banknotenpäckchen in einem Behälter zu
transportieren. Aus diesem Behälter werden die Banknotepäckchen einzeln entnommen,
entbanderoliert und an ein Transportsystem übergeben.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, den Vorgang des Entbanderolierens,
insbesondere innerhalb des in der
EP 0 764 131 B1 beschriebenen Gesamtsystems, in günstiger, gebenenfalls auch optimaler Weise zu automatisieren.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung sowie durch eine Banknotenbearbeitungsanlage
mit den Merkmalen der nebengeordneten Ansprüche gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen
sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß erfolgt das Entbanderolieren nicht etwa vor dem Ablegen der Blattgutstapel
bzw. Banknotepäckchen in das transportable Eingabefach, sondern erst später während
des Transports des Fachs oder während einer Transportpause. D. h., die Blattgutstapel
werden in banderoliertem Zustand in das transportable Fach abgelegt und während des
Transports zum Vereinzler oder während einer Transportpause automatisch aus dem transportablen
Fach entnommen und von den Banderolen befreit, um auf diese Weise einen losen Blattgutstapel
zu erhalten, der dann in das transportable Fach zurückgelegt wird und weiter zum Blattgutvereinzler
transportiert wird. Als Transportpause im Sinne der vorliegenden Erfindung kann auch
ein Zeitraum zu verstehen sein, der nach Befüllen eines Fachs mit Blattgutstapeln
und vor dem eigentlichen Transportbeginn liegt.
[0009] Die Erfindung bietet insbesondere die beiden folgenden Vorteile. Einerseits ist die
zuverlässige und sichere Handhabung der Blattgutstapel bzw. Banknotenpäckchen bis
zu ihrem Ablegen in das transportable Fach sichergestellt. Die Gefahr, dass der Banknotenstapel
nach dem Entfernen der Banderolen und vor dem Einlegen in das transportable Fach in
Unordnung gerät, wie es beim manuellen Entfernen der Banderolen bisher geschehen konnte,
wird daher vermieden. Andererseits beansprucht die Entbanderolierstation keinen zusätzlichen
Bauraum im Bereich der Ladeposition, sondern kann stattdessen platzsparend im Bereich
der Transportstrecke für die verlagerbaren Fächer in die Anlage integriert werden.
[0010] Dabei bildet das transportable Fach vorzugsweise einen Teil des Eingabefachs des
Blattgutvereinzlers, wie in
EP 0 764121 B1 beschrieben. In diesem Falle werden die Blattgutstapel vorzugsweise mittels derselben
Transporteinrichtung in das transportable Fach zurück transportiert, mit der sie zuvor
aus dem transportablen Fach zum Entfernen der Banderolen entnommen wurden. Bevorzugt
ist diese Variante insbesondere deshalb, weil die Entbanderolierstation dann in bestehende
Anlagen, insbesondere solche, wie sie in der
EP 0 764 121 B1 beschrieben sind, integriert werden kann, ohne dass dazu besondere Anpassungen der
bestehenden Anlagen notwendig sind.
[0011] Für den Fall, dass das Entbanderolieren während des Transports, also bei bewegtem
Fach, stattfindet, ist es vorteilhaft, die Entbanderolierstation so auszuführen, dass
sie synchron mit dem transportablen Fach entlang der Transportstrecke mitbewegbar
ist.
[0012] Alternativ ist es auch möglich, die Transporteinrichtung so ausbilden, dass diese
wenigstens für die Dauer der Entnahme, vorzugsweise auch des Zurücklegens, des oder
der Blattgutstapel synchron mit dem transportablen Fach entlang der Transportstrecke
mitzubewegen.
[0013] Die Transporteinrichtung zum Entnehmen (und Zurückführen) der Blattgutstapel aus
den transportablen Fächern umfasst vorzugsweise zwei Greifelemente, um die Blattgutstapel
zwischen den Greifelementen aufzunehmen und klemmend zu transportieren. Auf diese
Weise können die Blattgutstapel sowohl aus den Fächern nach oben herausgehoben als
auch nach dem Herausheben in eine hängende Position verschwenkt werden, um aus dieser
hängenden Position in den eigentlichen Entbanderolierer abgesetzt zu werden.
[0014] Falls eine Anlagewand der Fächer Schlitze aufweist, wie es z. B. bei den aus der
EP 0 764 131 B1 bekannten transportablen Fächern der Fall ist, ist es vorteilhaft, die beiden Greifelemente
kammartig derartig auszubilden, dass sie durch die Schlitze der Fächer hindurchführbar
sind, um die den Fächern zu entnehmenden Blattgutstapel ergreifen zu können.
[0015] Die transportablen Fächer und dementsprechend auch die Entbanderolierstation können
mehrere banderolierte Blattgutstapel aufnehmen und sind vorzugsweise dazu geeignet,
mindestens fünf Banknotenpäckchen à 100 Banknoten zu fassen. In dem Entbanderolierer
können die Banderolen dieser Blattgutstapel entweder einzeln oder in Gruppen nacheinander
oder alle zur selben Zeit entfernt werden. Dazu dienen ein oder mehrere Schneiden
zum Durchtrennen der Banderolen. Diese Schneiden greifen vorzugsweise von einer Seite
des Blattgutstapels an den Banderolen an, während die durchtrennten Banderolen von
einer anderen Seite der Blattgutstapel, vorzugsweise von einer den Schneiden gegenüberliegenden
Seite, entfernt werden. Dabei erfolgt das Durchtrennen der Banderolen vorteilhafterweise
entlang der Längskanten des Blattguts, so dass die Schneiden beim Trennvorgang zwischen
benachbarte Blätter der Blattgutstapel eintauchen können und die Blätter nicht beschädigen.
Die Schneide oder Schneiden können so verlagerbar sein, dass die Banderolen benachbarter
Blattgutstapel nacheinander durchtrennbar sind.
[0016] Bei Verwendung nur einer Schneide, insbesondere aber auch bei Verwendung mehrerer
Schneiden, die die Banderole entlang der Längskanten des Blattgutstapels durchtrennt
bzw. durchtrennen, können unmittelbar vor dem Schritt des Durchtrennens und/ oder
bei dem Schritt des Durchtrennens wenigstens zwei der Blätter des Blattguts auseinandergedrängt
werden, und das Durchtrennen erfolgt im Bereich der beiden Blätter. Dieses Vorgehen
bietet den Vorteil, dass eine Beschädigung des Blattguts an den Längskanten durch
die Schneide bzw. eine der Schneiden wenigstens weitgehend vermieden werden kann.
[0017] Hierzu kann der Entbanderolierer wenigstens ein Trennelement, insbesondere eine Klinge,
aufweisen, das in Richtung einer zum Auftrennen der Banderole erfolgenden Relativbewegung
von Blattgutstapel und Schneide vor der Schneide angeordnet ist, so dass es zwischen
zwei Blätter des Blattgutstapels fährt und diese voneinander trennt und die Schneide
teilweise zwischen den Blättern bewegt wird. Das Trennelement kann dazu eine sich
in Richtung auf den Blattgutstapel zu verjüngende Vorderkante aufweisen, die zwar
im Wesentlichen spitz ausläuft, aber nicht scharf ist.
[0018] Die Schneiden können prinzipiell beliebig ausgebildet sein. Insbesondere kann die
Schneide ein um eine orthogonal zu einer Relativbewegung zwischen Schneide und Blattgutstapel
ausgerichtete Achse rotierendes Messer umfassen, das wenigstens während des Auftrennens
der Banderole durch einen Antrieb des Entbanderolierers in Rotation versetzt wird.
Diese Ausführungsform erlaubt eine besonders gute Auftrennung der Banderole unabhängig
von der Geschwindigkeit einer linearen Relativbewegung von Schneide und Blattgutstapel.
Bei Verwendung mehrerer Schneiden können die Schneiden insbesondere durch um eine
gemeinsame Achse rotierende Messer gegeben sein. Dies erlaubt einen besonders einfachen
Aufbau der Vorrichtung.
[0019] Um ein gutes Auftrennen der Banderole ohne eine Beschädigung des Blattguts zu ermöglichen
wird der banderolierte Blattgutstapel vorzugsweise zum Schneiden ausgerichtet.
[0020] Gemäß einer ersten Alternative kann bei der Vorrichtung hierzu in einer bevorzugten
Ausführungsform der Entbanderolierer wenigstens eine, vorzugsweise gegenüber der Horizontalen
geneigte, Ablage umfassen, auf der der wenigstens eine Blattgutstapel zum Auftrennen
der Banderole ablegbar ist. Die Ausrichtung kann dadurch in vorteilhafter Weise durch
die Schwerkraft erfolgen. Insbesondere kann hierzu im unteren Bereich der Ablage wenigstens
ein entsprechender Anschlag angeordnet sein, gegen den der Blattgutstapel auf der
Ablage durch die Schwerkraft gedrängt wird.
[0021] Weiter kann der Entbanderolierer eine Aufnahme zum Aufnehmen von zu entbanderolierenden
Blattgutstapeln zum Auftrennen der Banderolen aufweisen, die vorzugsweise eine bzw.
die auf einer zur Horizontalen geneigten Ablage aufweist. Weiterhin kann die Aufnahme
über seitliche Führungs- bzw. Ausrichtelemente verfügen.
[0022] Insbesondere kann die Aufnahme so ausgebildet sein, dass mittels der Aufnahme die
Schneide und der wenigstens eine Blattgutstapel relativ zueinander ausrichtbar und
in ausgerichteter Lage während des Schneidens haltbar sind. Auf diese Weise kann ein
besonders präzises Auftrennen erfolgen.
[0023] Weiter ist es bevorzugt, dass die Aufnahme wenigstens ein zwischen einer Aufnahmestellung
und einer Haltestellung bewegliches Element aufweist, wobei in der Aufnahmestellung
der wenigstens eine banderolierte Blattgutstapel in die Aufnahme einführbar ist und
durch Bewegung des Elements aus der Aufnahmestellung in die Haltestellung der Blattgutstapel
in einer vorgegebenen Lage haltbar ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es in vorteilhafter
Weise, auch zu entbanderolierende Blattgutstapel, die an den Enden auseinandergebogene
Blätter aufweisen, sicher zum Entbanderolieren auszurichten.
[0024] Prinzipiell genügt es, nur ein bewegliches Element vorzusehen, mittels dessen der
Banknotenstapel gegen einen entsprechenden Anschlag haltbar ist. Es ist jedoch auf
möglich, dass die Aufnahme wenigstens ein weiteres zwischen einer Aufnahmestellung
und einer Haltestellung bewegliches Element umfaßt, dessen Bewegung mit der des anderen
Elements so gekoppelt ist, dass der Blattgutstapel bei Bewegung aus der Aufnahmestellung
in die Haltestellung eingeklemmt wird. Insbesondere können die Elemente so ausgebildet
sein, dass der Blattgutstapel relativ zu der Schneide oder den Schneiden ausgerichtet,
insbesondere auf diese zentriert wird.
[0025] Dabei kann das Element oder können die Elemente zur Bewegung aus der Aufnahmestellung
in die Haltestellung dreh-, kipp- oder schwenkbar sein. Hierdurch kann bei geringem
Platzbedarf eine sehr große Öffnung erzielt werden, in die der zu entbanderolierende
Blattgutstapel eingeführt werden kann.
[0026] Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass das Element oder die Elemente zur
Bewegung aus der Aufnahmestellung in die Haltestellung linear verlagerbar gelagert
ist bzw. sind. Diese Ausführungsform erlaubt eine besonders gute Klemmung des zu entbanderolierenden
Blattgutstapels.
[0027] Um den Entbanderolierer für Blattgutstapel unterschiedlicher Dicke, beispielsweise
Blattgutstapel mit einer vorgegebenen Anzahl von Blättern einer für den Stapel festen,
aber sonst unterschiedlichen Dicke, einfach verwenden zu kann der Entbanderolierer
vorzugsweise eine Einstelleinrichtung umfassen, mittels derer die Weite der Aufnahme
auf die Dicke des oder der entnommenen Blattgutstapel einzustellbar ist. Dies ist
insbesondere dann einfach möglich, wenn der Blattgutstapel durch die Aufnahme zentriert
wird.
[0028] Als zweite Alternative ist es möglich, auf die Aufnahme zu verzichten. Die Transporteinrichtung
kann dann eine Halteeinrichtung umfassen, um dem Fach zu entnehmende Blattgutstapel
aus dem Fach in den Bereich der wenigstens einen Schneide zu transportieren, wobei
die Transporteinrichtung und der Entbanderolierer so ausgebildet sind, dass die Schneide
die Banderole auftrennt während der Blattgutstapel in der Halteeinrichtung gehalten
ist. Diese Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass ein besonders kompakter
Aufbau erzielt werden kann. Die hierbei notwendige Relativbewegung zwischen der Schneide
und dem Blattgutstapel kann durch Bewegung der Schneide, des Blattgutstapels oder
sowohl der Schneide als auch des Blattgutstapels erfolgen, wozu die Halteeinrichtung
und eine Schneideinrichtung mit der Schneide entsprechend angetrieben bewegbar ausgebildet
sein können.
[0029] Hierzu ist das Fach vorzugsweise so ausgebildet, dass in diesem bereits eine Ausrichtung
des oder der banderolierten Blattgutstapel erfolgen kann. Beispielsweise kann der
Fachboden gegenüber der Horizontalen geneigt sein.
[0030] Weiter ist es auch denkbar, weiterhin eine Ablage zu benutzen, die aber nur zur Ausrichtung
in einer Richtung dient.
[0031] Die Halteeinrichtung kann insbesondere eine Greifer, beispielsweise mit den bereits
erwähnten Greifelementen, umfassen, der den wenigstens einen zu entbanderolierenden
Blattgutstapel dem Fach entnimmt und relativ zu der oder den Schneiden bewegt.
[0032] Zum Entfernen der durchtrennten Banderolen dient ein Abstreifer, mittels dessen die
entfernten Banderolen ergriffen und einem Sammelbehälter zugeführt werden. Auch der
Abstreifer taucht vorteilhafterweise zwischen benachbarte Blätter der Blattgutstapel
ein, um die Banderolen zuverlässig erfassen zu können. Während des Entbanderolierens
liegen die Blattgutstapel vorzugsweise auf einer zur Horizontalen rückwärts geneigten
Ablage, um insbesondere beim Entfernen der Banderolen ein Mitziehen von Blattgut zu
vermeiden.
[0033] Des weiteren können eine Fotostation und/oder ein Lesegerät z. B. im Entbanderolierer
vorgesehen sein, um Informationen auf der Banderole fotografisch zu erfassen bzw.
Daten auf der Banderole zu lesen, wobei die Fotos bzw. die gelesenen Daten in Verbindung
mit einem Code für dasjenige Fach, in dem die zugehörigen Blattgutstapel transportiert
werden oder wurden, abgespeichert werden. Diese Informationen und Daten werden bei
der nachfolgenden Sortierung des Blattguts berücksichtigt. Dies kann von besonderer
Bedeutung sein, wenn mittels der Fächer z. B. Banknotenpäckchen depositbezogen transportiert
werden, wenn also in den einzelnen Fächern ganz bestimmte Banknotenpäckchen und/ oder
gegebenenfalls unterschiedliche Anzahlen an Banknotenpäckchen transportiert werden.
[0034] Das Einlegen der banderolierten Blattgutstapel in die transportablen Fächer kann
manuell oder z. B. mittels eines Roboters automatisch erfolgen. Letzteres ist insbesondere
vorteilhaft, wenn sich ein Banknotensortierautomat mit der erfindungsgemäßen Zuführvorrichtung
unmittelbar an eine Schneideanlage anschließt, in der einzelne Banknoten aus Banknotendruckbögen
zurechtgeschnitten und zu Banknotenstapeln zusammengefasst werden. In diesem Falle
wird die Zuführvorrichtung mit den Banknotenstapeln direkt von der Schneideanlage
automatisch beschickt.
[0035] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der begleitenden Zeichnungen beispielhaft beschrieben.
[0036] Darin zeigen:
- Figur 1
- eine Banknotenbearbeitungsanlage mit einer Zuführvorrichtung ein- schließlich Entbanderolierungsstation
gemäß einer bevorzugten Aus- führungsform der vorliegenden Erfindung schematisch in
perspektivi- scher Ansicht von hinten,
- Figur 2
- einen detaillierteren Ausschnitt der Zuführvorrichtung aus Figur 1 schematisch in
perspektivischer Ansicht von vorne,
- Figur 3
- eine teilweise perspektivische Ansicht einer Schneideinrichtung eines Entbanderolierers
einer Entbanderolierungsstation nach einer weiter bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung in der Zuführvorrich- tung in Figur 1
- Figur 4
- eine teilweise Seitenansicht eines Messers und eines Trennelements der Schneideinrichtung
in Figur 3,
- Figur 5
- eine teilweise perspektivische Ansicht einer Aufnahme des Entbande- rolierers in Figur
3
- Figur 6
- eine teilweise perspektivische Ansicht des Entbanderolierers in Figur 3 mit einem
Fach und einem Greifer, wobei der bewegbare Teil der Schneideinrichtung eine Anfangsstellung
einnimmt,
- Figur 7
- eine teilweise perspektivische Ansicht des Entbanderolierers in Figur 6 in einem späteren
Stadium des Entbanderolierungsverfahrens, in dem der nicht mehr gezeigte Greifer weggeschwenkt
ist,
- Figur 8
- eine teilweise perspektivische Ansicht des Entbanderolierers in Figur 7 in einem späteren
Stadium des Entbanderolierungsverfahrens, in dem der bewegliche Teil der Schneideinrichtung
nach Durchführung einer Relativbewegung zu der Aufnahme eine Endstellung erreicht
hat, und
- Figur 9
- eine teilweise perspektivische Ansicht einer Aufnahme eines Entban- derolierers nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform in der Anlage in Figur 1.
[0037] In Figur 1 ist als Beispiel für eine Blattgutbearbeitungsvorrichtung eine Banknotenbearbeitungsanlage
mit einem Banknotensortierapparat 1 dargestellt, der beispielsweise zur Prüfung druckfrischer
Banknoten und/oder zur Prüfung des Zustands und/oder der Art (Währung bzw. Denomination)
gebrauchter Banknoten dient. Dem Sortierautomat 1 ist ein Vereinzler 2 vorgeschaltet,
mittels dessen lose gestapelte Banknoten vereinzelt werden, so dass sie in dem Sortierautomat
1 separat geprüft werden können. Die Stapel loser Banknoten werden in Eingabefächern
13 bereitgestellt und mittels einer Vorrichtung 3 dem Vereinzler 2 zugeführt.
[0038] Die Zuführvorrichtung 3 in Figur 1 besitzt zwei Transportstrecken 11, 12, auf welchen
die Fächer 13 auf Schienen automatisch transportiert werden. Die obere Transportstrecke
11 dient dabei dem Transport der Fächer 13 mit den Banknoten zum Vereinzeler 2 hin.
Die untere Transportstrecke 12 dient dem Rücktransport der Fächer, nachdem die Banknoten
durch den Vereinzeler 2 aus dem jeweiligen Fach 13 entfernt worden sind. Transporteinheiten,
welche die Fächer 13 von der oberen 11 auf die untere 12 Transportstrecke bewegen
bzw. von der unteren 12 auf die obere 11 Transportstrecke, sind zur Verbesserung der
Übersichtlichkeit nicht dargestellt. In die Fächer 13 werden in der oberen Transportstrecke
11 Banknotenstapel manuell von einem Bediener eingelegt, ebenso kann eine automatische
Befüllung der Fächer 13 erfolgen. Das Entbanderolieren der Banknotenstapel erfolgt
anschließend vollkommen automatisch.
[0039] Zum Entbanderolieren der in den Fächern 13 transportierten banderolierten Banknotenstapel
(nicht dargestellt) dient eine Entbanderolierstation 4. Die Entbanderolierstation
4 ist platzsparend unterhalb eines Arbeitstisches 5, auf der auch die Bedienerkonsole
zur Überwachung und Steuerung des Gesamtprozesses durch eine Bedienperson vorgesehen
ist, entlang der Transportstrecke 11 untergebracht. Bestehende Banknotenbearbeitungsanlagen
können ohne aufwendige Umrüstung mit der Entbanderolierstation 4 nachgerüstet werden.
Nicht dargestellt sind etwaige, der Zuführvorrichtung 3 in Transportrichtung (Pfeil)
vorgelagerte Einrichtungen. So können beispielsweise die auf der unteren Transportstrecke
11 transportierten Fächer 13 mit Banknotenstapeln direkt aus einer Schneideanlage
beschickt werden. Sofern die Fächer 13 mit losem Blattgut gefüllt werden, besteht
die Möglichkeit, dass die Entbanderolierstation 4 deaktiviert wird, da ein Entbanderolieren
für derart beladene Fächer nicht notwendig ist.
[0040] Nachfolgend wird anhand der Figur 2 die Entbanderolierstation 4 und ihre Funktionsweise
detaillierter beschrieben. Während in Figur 1 die Gesamtanlage perspektivisch von
der Rückansicht dargestellt ist, zeigt der Ausschnitt in Figur 2 die Entbanderolierstation
4 perspektivisch von vorne. Die Transportstrecke 11 umfasst zwei parallel angeordnete,
gemeinsam angetriebene Transportriemen 14, welche mehrere hintereinander angeordnete
Träger 15 transportieren, von denen in Figur 2 nur einer gezeigt ist und auf welchen
jeweils ein Fach 13 zur Aufnahme von vertikal gestapelten Banknoten montiert ist.
Die Fächer 13 bilden den unteren Teil eines Eingabefachs für den Vereinzler 2, wie
in
EP 0 764131 B1 genauer beschrieben. Sie weisen eine aus Stäben gebildete Auflage 16 und eine ebenfalls
aus Stäben, die vertikal angeordnet sind, gebildete Rückwand 17 sowie eine seitliche
Rückhaltewand 18 auf, um die Banknotenstapel 19, welche in Figur 2 manuell zugeführt
werden, in einer leichten Neigung aufzunehmen, so dass der Stapel nicht verrutschen
kann.
[0041] Die durch Stäbe gebildeten Auflage 16 und Rückwand 17 erlauben es, mittels eines
rechenartigen Greifers 20 die in dem Fach 13 transportierten banderolierten Banknotenstapel
19 zu ergreifen und nach oben aus dem Fach 13 herauszuheben. Dazu besitzt der Greifer
20 zwei kammartige Greifelemente, die von hinten durch die Rückwand 17 so durchgeführt
werden, dass das untere Greifelement unter dem Banknotenstapel 19 unterhalb der Auflage
16 und das obere Greifelement über dem Banknotenstapel 19 zu liegen kommt. Die Greifelemente
werden dann aufeinander zubewegt, bis die Banknotenstapel 19 zwischen den Greifelementen
des Greifers 20 sicher geklemmt sind. Anschließend werden die so ergriffenen Banknotenstapel
im wesentlichen vertikal nach oben aus dem Fach 13 herausgehoben. Dieser Zustand ist
in Figur 2 für fünf Banknotenstapel 19 dargestellt, gebildet durch fünf banderolierte
Banknotenpäckchen mit jeweils 100 Banknoten.
[0042] Die Bewegung des Greifers 20 und seiner rechenartigen Greifelemente wird koordiniert
durch eine Transporteinrichtung 21, die im weiteren Verlauf des Entbanderoliervorgangs
den Greifer 20 mit den aus dem Fach 13 herausgehobenen Banknotenstapeln 19 um etwa
90° so verschwenkt, dass die Banknotenstapel 19 in einen hängenden Zustand überführt
werden, in welchem sie durch Absenken des Greifers 20 in einen Entbanderolierer 22
abgesetzt werden. Dort werden sie auf einer schräg orientierten Ablage verrutschsicher
gehalten.
[0043] Der Entbanderoliervorgang umfasst das Durchtrennen der Banderolen, entweder einzeln
oder in Gruppen nacheinander oder vorzugsweise für alle Banderolen gleichzeitig, und
das Entfernen der durchtrennten Banderolen. Zum Durchtrennen dient eine Schneideinrichtung
25, die mindestens eine Schneide und vorzugsweise eine der maximalen Anzahl von in
dem Fach 13 transportierbaren Banknotenstapeln á 100 Banknoten entsprechende Anzahl
von nebeneinander angeordneten Schneiden, um alle Banderolen gleichzeitig durchtrennen
zu können, aufweist. Dazu wird die Schneideinrichtung 25 entlang einer Seite der in
der Aufnahme 24 positionierten Banknotenstapel 19 entlang geführt, wobei im dargestellten
Ausführungsbeispiel die Banknotenstapel 19 so in der Aufnahme 24 aufgenommen werden,
dass die Schneiden der Schneideinrichtung 25 an den Längsseitenkanten der Banknoten
vorbeigeführt werden und dadurch zwischen benachbarte Banknoten eintauchen können,
um ein zuverlässiges Durchtrennen der Banderolen ohne Beschädigung der Banknoten zu
gewährleisten.
[0044] Auf der der Schneideinrichtung 25 gegenüberliegenden Seite ist eine Abstreifeinrichtung
26 zum Abstreifen und Entfernen der durchtrennten Banderolen vorgesehen. Die Abstreifeinrichtung
26 besitzt mindestens einen Greifer bzw. Abstreifer, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
eine der maximalen Anzahl von zu bearbeitenden Banknotenstapel entsprechende Anzahl
von Greifern bzw. Abstreifern, die die durchtrennten Banderolen - hier von unten -
ergreifen und über eine Rampe 27 in einen nicht dargestellten Sammelbehälter entsorgen.
Die Banderolen können auch in die entgegengesetzte Richtung und/oder durch die Ablage
hindurch nach unten abgezogen werden.
[0045] Die auf diese Weise entbanderolierten Banknotenstapel 19 werden anschließend in entsprechender
Weise mittels des Greifers 20 in das Fach 13 zurückgestapelt.
[0046] Der Entbanderoliervorgang kann in einer Transportpause oder auch während des Transports
des Fachs 13 entlang der Transportstrecke 11 erfolgen. Im letzteren Fall wird die
Entbanderolierstation, vorzugsweise synchron, mit dem bewegten Fach 13 mitbewegt und
anschließend wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeführt. Die Entbanderolierphase
ist in Figur 2 durch das punktiert dargestellte Fenster 28 angedeutet.
[0047] Während sich die Banknotenstapel 19 in der Aufnahme 24 des Entbanderolierers 22 befinden,
wird Information von den Banderolen mittels einer Fotostation 23 abfotografiert. Ein
in der Fotostation 23 integriertes Lesegerät dient des weiteren dazu, Daten von den
Banderolen auszulesen, z. B. mittels eines Barcodelesers oder eines OCR-Scanners.
Die Fotos und Daten werden dann in Verbindung mit einem Code für ein zugehöriges Fach
13 gespeichert, für die spätere Verarbeitung im Vereinzler 2 und/oder Sortierautomat
1.
[0048] Eine bevorzugte Ausführungsform der Schneideinrichtung und der Aufnahme ist in den
Figuren 3 bis 5 gezeigt.
[0049] Die nur teilweise gezeigte Schneideinrichtung 25' verfügt zwischen zwei Armen 30
gehalten über wenigstens zwei, im Beispiel fünf Schneiden, die durch auf einer Welle
31 angeordnete kreisförmige Messer 32 gegeben sind. Die Anzahl der Messer 32 entspricht
der maximalen Anzahl von gleichzeitig entbanderolierbaren Banknotenstapeln, im Ausführungsbeispiel
fünf. Die Welle 31 wird über einen Riemenantrieb 46 von einem nicht gezeigten Motor
angetrieben. Damit sind die Schneiden durch um eine gemeinsame Achse rotierende Messer
gegeben. Die Welle 31 und damit die Achse sind orthogonal zu der Richtung R einer
Relativbewegung zwischen den Schneiden 32 und dem der Übersichtlichkeit halber nicht
gezeigten, in der Aufnahme 24' gehaltenen Banknotenstapel 29 angeordnet. Die Messer
32 rotieren daher um eine orthogonal zu einer Relativbewegung zwischen Schneide und
Blattgutstapel ausgerichtete Achse. Die Messer werden wenigstens während des Auftrennens
der Banderole durch den Antrieb in Rotation versetzt.
[0050] In der Ebene jedes der Messer 32 ist jeweils ein Trennelement 33, insbesondere eine
Klinge, angeordnet, das in Richtung einer zum Auftrennen der Banderole erfolgenden
Relativbewegung R von Blattgutstapel und Schneide bzw. Messer 32 vor der Schneide
angeordnet ist, so dass es zwischen zwei Blätter des Blattgutstapels fährt und diese
voneinander trennt und die Schneide teilweise zwischen den Blättern bewegt wird.
[0051] Die Trennelemente 33 sind an ihrer Vorderkante 34 spitz zulaufend ausgebildet. Die
Vorderkante 34 ist jedoch so stumpf ausgebildet, dass diese Banknoten nicht einschneiden
kann, wenn die Schneideinrichtung 25' und der Banknotenstapel 19 relativ zueinander
bewegt werden, um die Banderole zu durchtrennen. Die Vorderkanten sind vorzugsweise
so geneigt, daß diese bei Auftreffen auf die Banderole diese in Richtung quer zur
Richtung R der Relativbewegung auf die Schneide zu, in Fig. 4 also nach oben, drängt.
[0052] Die Aufnahme 24' verfügt über einen als Ablage dienenden Boden 35, der parallel zu
der Richtung R und orthogonal zu der Richtung R geneigt ist. Entlang zweier Längsbacken
36 sind Halteelemente 37 angeordnet, die auf der von dem Boden 35 wegweisenden Seite
nach außen, d.h. von einem Aufnahmebereich für den Banknotenstapel weg, aufgebogen
sind, um ein Einsetzen eines Banknotenstapels 19 in die Aufnahme 24' zu erleichtern.
[0053] An den Enden weist die Aufnahme 24' noch Anschlagelemente 38 auf, die eine Bewegung
des Banknotenstapels in der Aufnahme 24' parallel zu der Richtung R begrenzen und
so eine Relativbewegung zwischen den Messern 32 und dem Banknotenstapel 19 erst ermöglichen.
[0054] Der Ablauf des Entbanderolierens, insbesondere des Durchtrennens der Banderole, ist
in den Figuren 6 bis 8 nochmals veranschaulicht.
[0055] Der Greifer 20, der zwei parallel zueinander ausgerichtet relativ zueinander durch
eine Stellvorrichtung 41 zueinander bewegbare Greifelemente aufweist, setzt einen
der Übersichtlichkeit nicht gezeigten Banknotenstapel 19 in die Aufnahme 24' während
sich der bewegliche Teil der Schneideinrichtung 25', insbesondere der in Fig. 3 gezeigte
Teil, einer Ausgangslage befindet, in der die Aufnahme 24' freigegeben ist
[0056] Der Greifer 20 gibt dann den Banknotenstapel frei, der nur noch in der Aufnahme gehalten
ist (vgl. Fig. 7).
[0057] Nachdem die Messer 32 in Rotation versetzt wurden, wird der bewegliche Teil der Schneideinrichtung
25' parallel zu den Längsbacken 36 der Aufnahme 24' und damit der Längskanten der
Banknoten des zu entbanderolierenden Banknotenstapels 19 über den Banknotenstapel
19 verfahren, so dass sich eine Relativbewegung R ergibt.
[0058] Die in Bewegungsrichtung vor den Messern 32 hervorstehenden Vorderkanten 34 der Trennelemente
33 trennen jeweils zwei aneinander anliegende Banknoten des Banknotenstapels bzw.
drängen diese auseinander. Die rotierenden Messer 32 fahren dann in den Zwischenraum
zwischen den auseinandergedrängten Banknoten und durchtrennen die Banderole, wenn
sie auf die Banderole treffen. Gegebenenfalls auftretende Kräfte auf den Banknotenstapel
19 werden durch den in Bewegungsrichtung R liegenden Anschlag 40 aufgefangen. Das
Abstreifen erfolgt wie oben geschildert durch die Abstreifeinrichtung 26, die hierzu
im Beispiel einer der Anzahl der Schneiden bzw. Messer 32 entsprechende, jeweils in
der Ebene der Messer 32 angeordnete Zinken 42 als Abstreifer umfaßt, die relativ zu
dem Banknotenstapel bzw. den Banknotenstapeln entgegen der Richtung R bewegt werden,
um die durchtrennten Banderolen abzustreifen, so dass sie schließlich in einen Sammelbehälter
43 gelangen können.
[0059] Danach wird der bewegliche Teil der Schneideinrichtung 25' wieder in die Ausgangslage
zurückgefahren und der Greifer 20 entnimmt den entbanderolierten Banknotenstapel bzw.
die entbanderolierten Banknotenstapel und legt sie in dem Fach 13 ab.
[0060] Ein weiteres Ausführungsbeispiel, das teilweise in Fig. 9 gezeigt ist, unterscheidet
sich von dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel durch die Ausbildung der Aufnahme
24". Alle anderen Teile sind unverändert, so dass die gleichen Bezugszeichen verwendet
werden und die Ausführungen zu den Teilen entsprechend auch hier gelten. Weiter werden
für gleiche Teil der Aufnahme 26" die gleichen Bezugszeichen verwendet wie bei der
Aufnahme 26' und die Erläuterungen zu diesen gelten entsprechend.
[0061] Der wesentliche Unterschied zwischen der Aufnahme 24' und der Aufnahme 24" besteht
zum einen darin, dass nun die Halteelemente 37' an den Enden der Längsbacken 36, die
ansonsten den Halteelementen 37 entsprechen, durch nur teilweise gezeigte Antriebselemente
44, im Beispiel Pneumatikzylinder eines elektrisch steuerbaren Pneumatiksystems, angetrieben
in einer Ebene orthogonal zu der Richtung R kippbar an einer der Längsbacken 36 gehalten
sind und die andere Längsbacke 36, in Figur 9 mit 36' bezeichnet, mit den Halteelementen
37 insgesamt durch nur ein nur teilweise gezeigtes Antriebselement 44, im Beispiel
einen Pneumatikzylinder eines elektrisch steuerbaren Pneumatiksystems, angetrieben
in einer Ebene orthogonal zu der Richtung R kippbar ausgebildet ist. Zum anderen ist
die kippbare Längsbacke 36' in einer Richtung orthogonal zu der Richtung R linear
bewegbar gelagert und durch wenigstens ein weiteres Antriebselement 45, im Beispiel
ebenfalls ein elektrisch steuerbarer Pneumatikzylinder, antreibbar.
[0062] Mittels des weiteren Antriebselements 45 kann der Abstand der Längsbacken 36, 36'
und damit die Weite der Aufnahme 24" entsprechend der Dicke des bzw. der zu entbanderolierenden
Banknotenstapel eingestellt werden.
[0063] Die Halteelemente 37' und die Halteelemente 37 an der Längsbacke 36' werden vor dem
Einsetzen der Banknotenstapel in die Aufnahme 24" so in eine Aufnahmestellung gekippt,
dass ihre dem Boden 35 abgewandeten Ende seitlich nach außen geneigt sind. In dieser
Lage sind die Banknotenstapel auch bei auseinanderstehenden Ende der Banknoten problemlos
in die Aufnahme 24" einsetzbar.
[0064] Nach dem Einsetzen werden die Halteelemente 37' bzw. 37 in ein Haltestellung gekippt,
in der diese wenigstens näherungsweise orthogonal zu dem Boden 35 ausgerichtet sind
und den bzw. die Banknotenstapel einklemmen. Das eigentliche Durchtrennen erfolgt
wie in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel.
[0065] In noch einem weiteren Ausführungsbeispiel wird statt einer Aufnahme nur eine optionale
Ablage, im Beispiel der Boden 35 benutzt. Zum Schneiden werden die Banknotenstapel
durch den Greifer 20 gehalten. Dazu sind die Arme 30 der Schneideinrichtung länger
ausgeführt, so dass die Messer 32 die Banderolen durchtrennen können, während der
Greifer 20 die Banknotenstapel hält.
[0066] Soll noch eine Ausrichtung der Banknotenstapel auf der Ablage 35 erfolgen, kann der
Greifer vor dem Durchtrennen kurz geöffnet werden, so dass die Banknotenstapel auf
der Ablage 35 aufsitzen, um dann die nun ausgerichteten Stapel wieder einzuklemmen.
Das Schneiden erfolgt wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
[0067] Sind die Fächer 13 so ausgebildet, dass darin befindliche Banknotenstapel hinreichend
genau aufeinander ausgerichtet sind, kann die Ablage auch entfallen.
[0068] Weiter ist als Variante auch denkbar, dass die Schneideinrichtung und die Abstreifeinrichtung
stationär sind, und der Greifer 20 zur Durchführung der Relativbewegung die Banknotenstapel
zum Durchtrennen und Abstreifen bewegt.
1. Verfahren zum Zuführen von losem Blattgut zu einem Blattgutvereinzler (2), umfassend
die Schritte:
- Transportieren von mehreren banderolierten Blattgutstapeln (19) mittels eines transportablen
Fachs (13),
- automatisches gleichzeitiges Entnehmen der mehreren banderolierten Blattgutstapel
(19) aus dem transportablen Fach (13) während des Transports oder während einer Transportpause,
- automatisches Entfernen der Banderolen von den Blattgutstapeln (19), um einen losen
Blattgutstapel zu erhalten,
- Zurücklegen des losen Blattgutstapels in das transportable Fach (13), und
- Transportieren des losen Blattgutstapels zu dem Blattgutvereinzler (2) mittels des
transportablen Fachs (13).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Entfernens der Banderole folgende Teilschritte umfasst:
- Durchtrennen der Banderole auf einer ersten Seite des Blattgutstapels und
- Entfernen der Banderole von einer zur ersten Seite verschiedenen zweiten Seite des
Blattgutstapels.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seite und die zweite Seite einander gegenüberliegende Seiten des Blattgutstapels
sind.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Durchtrennens entlang der Längskanten des Blattguts durchgeführt
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor dem Schritt des Durchtrennens und/oder bei dem Schritt des Durchtrennens
wenigstens zwei der Blätter des Blattguts auseinandergedrängt werden, und dass das
Durchtrennen im Bereich der beiden Blätter erfolgt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren banderolierten Blattgutstapel zum Schneiden ausgerichtet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Entfernens der durchtrennten Banderole mittels eines Abstreifers
(26) erfolgt, der die aufgetrennte Banderole in einen Sammelbehälter abstreift oder
die entfernte Banderole in einen Sammelbehälter deponiert.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Schritte des Entnehmens der mehreren Blattgutstapel aus und Zurücklegens
in das Fach (13) dieselbe Transportvorrichtung (21) verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das transportable Fach (13) derart zum Blattgutvereinzler (2) transportiert wird,
dass es einen Teil eines Eingabefachs des Blattgutvereinzlers zum Vereinzeln des losen
Blattgutstapels bildet.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Entfernen der Banderolen für alle Blattgutstapel gleichzeitig erfolgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Entfernen der Banderolen für alle Blattgutstapel oder für Gruppen der Blattgutstapel
nacheinander erfolgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch den Schritt des manuellen Einlegens der banderolierten Blattgutstape (19) in das
transportable Fach (13).
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch den Schritt des automatischen Einlegens der banderolierten Blattgutstapel (19) in
das transportable Fach (13).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Fach (13) im unmittelbaren Anschluss an eine Schneideanlage von dieser direkt
mit den mehreren banderolierten Blattgutstapeln (19) beschickt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der transportablen Fächer (13) aufeinander folgend transportiert werden und
das Entnehmen der banderolierten Banknotenstapel (19) aus den transportablen Fächern
für jedes Fach separat erfolgt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in den transportablen Fächern (13) unterschiedliche Anzahlen von mehreren banderolierten
Banknotenstapeln (19) transportiert werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt des fotografischen Erfassens von Informationen auf der Banderole
und des Speicherns des Fotos in Verbindung mit dem zugehörigen Fach (13).
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt des Lesens von Daten auf der Banderole und Speicherns der gelesenen
Daten in Verbindung mit dem zugehörigen Fach (13).
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass fünf oder mehr Blattgutstapel (19) mit jeweils 100 oder mehr Banknoten in dem Fach
(13) transportiert werden.
20. Vorrichtung zum Zuführen von losem Blattgut zu einem Blattgutvereinzler (2) umfassend
mindestens eine Transportstrecke (11) mit wenigstens einem entlang der Transportstrecke
verlagerbaren Fach (13), vorzugsweise mehreren entlang der Transportstrecke verlagerbaren
Fächern (13), zur Aufnahme von mehreren Blattgutstapeln (19) je Fach und zum Transportieren
der Blattgutstapel zu einem Blattgutvereinzler (2), gekennzeichnet durch eine Entbanderolierstation (4) mit einem Entbanderolierer (22) zum automatischen
Entfernen von Banderolen der banderolierten Blattgutstapel (19) und mit einer Transporteinrichtung
(21) zum gleichzeitigen Transportieren der mehreren Blattgutstapel aus dem wenigstens
einen Fach (13) bzw. einem der Fächer (13) zu dem Entbanderolierer (22) und zum Zurücktransportieren
des im Entbanderolierer (22) gebildeten losen Blattgutstapels in das Fach (13), und
dass der lose Blattgutstapel mittels des Fachs (13) entlang der Transportstrecke (11)
weiter transportierbar ist, um den losen Blattgutstapel dem Blattgutvereinzler (2)
zuzuführen.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Entbanderolier (22) mindestens eine Schneide zum Durchtrennen von Banderolen
und einen Abstreifer (26) zum Entfernen durchtrennter Banderolen umfasst, wobei die
Schneide und der Abstreifer angeordnet sind, an unterschiedlichen Seiten eines im
Entbanderolierer zu entbanderolierenden Blattgutstapels anzugreifen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide und der Abstreifer (26) angeordnet sind, um an einander gegenüberliegenden
Seiten des zu entbanderolierenden Blattgutstapels anzugreifen.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbanderolierstation (4) eingerichtet ist, einen dem Fach (13) entnommenen Blattgutstapel
im Entbanderolierer (22) relativ zur Schneide so zu positionieren, dass das Durchtrennen
entlang von Blattgutlängskanten erfolgt.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Entbanderolierer ein Trennelement, insbesondere eine Klinge, aufweist, das in
Richtung einer zum Auftrennen der Banderole erfolgenden Relativbewegung von Blattgutstapel
und Schneide vor der Schneide angeordnet ist, so dass es zwischen zwei Blätter des
Blattgutstapels fährt und diese voneinander trennt und die Schneide teilweise zwischen
den Blättern bewegt wird.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenn abhängig von Anspruch 20 eine und wenn abhängig von einem der Ansprüche 21 bis
24 die Schneide ein um eine orthogonal zu einer Relativbewegung zwischen Schneide
und Blattgutstapel ausgerichtete Achse rotierendes Messer umfaßt, das wenigstens während
des Auftrennens der Banderole durch einen Antrieb des Entbanderoliers in Rotation
versetzt wird.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass wenn abhängig von Anspruch 20 eine und wenn abhängig von einem der Ansprüche 21 bis
25 die Schneide verlagerbar ist, um damit nacheinander Banderolen von mehreren nebeneinander
angeordneten Blattgutstapeln (19) zu durchtrennen.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schneiden vorgesehen sind, um damit Banderolen aller oder einer Gruppe von
mehreren nebeneinander angeordneten Blattgutstapeln gleichzeitig zu durchtrennen.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden durch um eine gemeinsame Achse rotierende Messer gegeben sind.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Entbanderolier wenigstens eine, vorzugsweise gegenüber der Horizontalen geneigte,
Ablage umfaßt, auf der der wenigstens eine Blattgutstapel zum Auftrennen der Banderole
ablegbar ist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Entbanderolierer (22) eine Aufnahme (24) zum Aufnehmen von zu entbanderolierenden
Blattgutstapeln (19) zum Auftrennen der Banderolen aufweist, die vorzugsweise eine
bzw. die auf einer zur Horizontalen geneigten Ablage aufweist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme so ausgebildet ist, dass mittels der Aufnahme die Schneide und der wenigstens
eine Blattgutstapel relativ zueinander ausrichtbar und in ausgerichteter Lage während
des Schneidens haltbar sind.
32. Vorrichtung nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wenigstens ein zwischen einer Aufnahmestellung und einer Haltestellung
bewegliches Element aufweist, wobei in der Aufnahmestellung der wenigstens eine banderolierte
Blattgutstapel in die Aufnahme einführbar ist und durch Bewegung des Elements aus
der Aufnahmestellung in die Haltestellung der Blattgutstapel in einer vorgegebenen
Lage haltbar ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wenigstens ein weiteres zwischen einer Aufnahmestellung und einer Haltestellung
bewegliches Element umfaßt, dessen Bewegung mit der des anderen Elements so gekoppelt
ist, dass der Blattgutstapel bei Bewegung aus der Aufnahmestellung in die Haltestellung
eingeklemmt wird.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Element oder die Elemente zur Bewegung aus der Aufnahmestellung in die Haltestellung
dreh-, kipp- oder schwenkbar ist bzw. sind.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Element oder die Elemente zur Bewegung aus der Aufnahmestellung in die Haltestellung
linear verlagerbar gelagert ist bzw. sind.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Entbanderolierer eine Einstelleinrichtung umfasst, mittels derer die Weite der
Aufnahme auf die Dicke des oder der entnommenen Blattgutstapel einzustellbar ist.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung eine Halteeinrichtung umfaßt, um dem Fach (13) zu entnehmende
mehere Blattgutstapel aus dem Fach (13) in den Bereich wenn abhängig von Anspruch
20, 25 bis 36 einer und wenn abhängig zumindestens indirekt von Anspruch 21 der wenigstens
einen Schneide zu transportieren, wobei die Transporteinrichtung und der Entbanderolierer
so ausgebildet sind, dass die Schneide die Banderole auftrennt während die Blattgutstapel
in der Halteeinrichtung gehalten sind.
38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 37, gekennzeichnet durch einen Sammelbehälter, der relativ wenn abhängig von Anspruch 20, 25 bis 37 zu einem
und wenn abhängig zumindest indirekt von Anspruch 21 zum Abstreifer (26) so positioniert
ist, dass mittels des Abstreifers entfernte Banderolen in den Sammelbehälter fallen.
39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (21) der Entbanderolierstation (4) einen Greifer (20) mit
zwei Greifelementen umfasst, um zwischen den Greifelementen dem Fach (13) zu entnehmende
mehreren Blattgutstapel (19) aufzunehmen und klemmend zu transportieren.
40. Vorrichtung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Fach (13) mindestens eine Schlitze umfassende Wandung (16,17) aufweist und die
Greifelemente des Greifes (20) kammartig derart ausgebildet sind, dass sie durch die
Schlitze der Wandung (16,17) hindurchführbar sind, um dem Fach (13) zu entnehmende
mehrere Blattgutstapel (19) zu ergreifen.
41. Vorrichtung nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifelemente des Greifers (20) des weiteren dazu vorgesehen und eingerichtet
sind, die mehreren im Entbanderolierer (22) entbanderolierten Blattgutstapel in das
Fach (13) oder ein anderes der Fächer (13) zurück zu transportieren.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Fach (13) angepasst ist, einen Teil eines Eingabefachs eines Blattgutvereinzlers
(2) zu bilden, um entbanderolierte lose Blattgutstapel aus dem Fach (13) heraus dem
Blattgutvereinzler zuführen zu können.
43. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 42, gekennzeichnet durch einen Roboter zum Einlegen von mehreren banderolierten Blattgutstapeln in das Fach
(13) für deren Transport zur Entbanderolierstation (4).
44. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Entbanderolierer (22) eine Aufnahmekapazität für mindestens fünf Banknotenstapel
(19) ä 100 Banknoten besitzt.
45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 44, gekennzeichnet durch eine Fotostation (23) zum Abfotografieren von Informationen auf einer Banderole und
Speichern des Fotos in Verbindung mit einem zugeordneten Fach (13).
46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 45, gekennzeichnet durch ein Lesegerät (23) zum Lesen von Daten auf einer Banderole und Speichern der gelesenen
Daten in Verbindung mit einem zugeordneten Fach (13).
47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Entbanderolierstation (4) mit dem transportablen Fach (13) entlang der Transportstrecke
(11) mitbewegbar ist.
48. Banknotenbearbeitungsanlage, gekennzeichnet durch einen Blattgutvereinzler (2), eine dem Blattgutvereinzler vorgeschaltete Zuführvorrichtung
(3) nach einem der Ansprüche 20 bis 47 und einen dem Blattgutvereinzler (2) nachgeordneten
Banknotensortierautomat (1).
49. Verwendung einer Banknotenbearbeitungsanlage gemäss Anspruch 48, wobei die Entbanderolierstation
(4) der Zuführvorrichtung (3) deaktiviert ist, und mit einer Schneideanlage zum Zurechtschneiden
von Banknotendruckbögen in einzelne Banknoten und Zusammenfassen der einzelnen Banknoten
zu Banknotenstapeln, wobei die Fächer (13) der Zuführvorrichtung (3) mit den Banknotenstapeln
direkt aus der Schneideanlage beschickt werden.
1. A method for supplying loose sheet material to a sheet-material singler (2), comprising
the steps of:
- transporting several banded sheet-material stacks (19) by means of a transportable
pocket (13),
- automatically simultaneously removing the several banded sheet-material stacks (19)
from the transportable pocket (13) during transport or during a transport pause,
- automatically removing the bands from the sheet-material stacks (19) to obtain a
loose sheet-material stack,
- putting the loose sheet-material stack back into the transportable pocket (13),
and
- transporting the loose sheet-material stack to the sheet-material singler (2) by
means of the transportable pocket (13).
2. The method according to claim 1,
characterized in that the step of removing the band comprises the following substeps:
- severing the band on a first side of the sheet-material stack, and
- removing the band from a second side of the sheet-material stack different from
the first side.
3. The method according to claim 2, characterized in that the first side and the second side are mutually opposite sides of the sheet-material
stack.
4. The method according to claim 2 or 3, characterized in that the severing step is performed along the longitudinal edges of the sheet material.
5. The method according to claim 4, characterized in that immediately before the severing step and/or upon the severing step, at least two
of the sheets of the sheet material are pushed apart, and severing is effected in
the area of the two sheets.
6. The method according to any of the previous claims, characterized in that the several banded sheet-material stacks are aligned for cutting.
7. The method according to any of claims 2 to 6, characterized in that the step of removing the severed band is effected by means of a stripper (26) which
strips the split band into a collecting vessel or deposits the removed band into a
collecting vessel.
8. The method according to claim 1, characterized in that the same transport apparatus (21) is used for the steps of removing the several sheet-material
stacks from the pocket (13) and putting them back thereinto.
9. The method according to any of claims 1 to 8, characterized in that the transportable pocket (13) is transported to the sheet-material singler (2) in
such a way that it constitutes a part of an input pocket of the sheet-material singler
for singling the loose sheet-material stack.
10. The method according to any of claims 1 to 9, characterized in that the removal of the bands is effected simultaneously for all sheet-material stacks.
11. The method according to any of claims 1 to 9, characterized in that the removal of the bands is effected one after the other for all sheet-material stacks
or for groups of the sheet-material stacks.
12. The method according to any of claims 1 to 11, characterized by the step of manually inserting the banded sheet-material stacks (19) into the transportable
pocket (13).
13. The method according to any of claims 1 to 11, characterized by the step of automatically inserting the banded sheet-material stacks (19) into the
transportable pocket (13).
14. The method according to claim 13, characterized in that the pocket (13), immediately following a cutting installation, is fed with the several
banded sheet-material stacks (19) directly by said cutting installation.
15. The method according to any of claims 1 to 14, characterized in that several of the transportable pockets (13) are transported consecutively and the removal
of the banded bank-note stacks (19) from the transportable pockets is effected separately
for each pocket.
16. The method according to claim 15, characterized in that different numbers of several banded bank-note stacks (19) are transported in the
transportable pockets (13).
17. The method according to any of claims 1 to 16, characterized by the further step of photographically recording information on the band and storing
the photo in connection with the associated pocket (13).
18. The method according to any of claims 1 to 17, characterized by the further step of reading data on the band and storing the read data in connection
with the associated pocket (13).
19. The method according to any of claims 1 to 18, characterized in that five or more sheet-material stacks (19) with 100 or more bank notes each are transported
in the pocket (13).
20. An apparatus for supplying loose sheet material to a sheet-material singler (2) comprising
at least one transport path (11) with at least one pocket (13) displaceable along
the transport path, preferably several pockets (13) displaceable along the transport
path, for receiving several sheet-material stacks (19) per pocket and for transporting
the sheet-material stacks to a sheet-material singler (2), characterized by a debanding station (4) with a debander (22) for automatically removing bands of
the banded sheet-material stacks (19) and with a transport device (21) for simultaneously
transporting the several sheet-material stacks out of the at least one pocket (13)
or one of the pockets (13) to the debander (22) and for transporting the loose sheet-material
stack formed in the debander (22) back into the pocket (13), and in that the loose
sheet-material stack is transportable further along the transport path (11) by means
of the pocket (13) in order to supply the loose sheet-material stack to the sheet-material
singler (2).
21. The apparatus according to claim 20, characterized in that debander (22) comprises at least one cutter for severing bands and a stripper (26)
for removing severed bands, whereby the cutter and the stripper are disposed to act
on different sides of a sheet-material stack to be debanded in the debander.
22. The apparatus according to claim 21, characterized in that the cutter and the stripper (26) are disposed to act on mutually opposite sides of
the sheet-material stack to be debanded.
23. The apparatus according to claim 22, characterized in that the debanding station (4) is adapted to position a sheet-material stack taken from
the pocket (13) in the debander (22) relative to the cutter such that severing is
effected along longitudinal edges of the sheet material.
24. The apparatus according to claim 23, characterized in that the debander has a separation element, in particular a blade, which is disposed before
the cutter in the direction of a relative motion of sheet-material stack and cutter
carried out for splitting the band, so that it moves between two sheets of the sheet-material
stack and separates them from each other and the cutter is moved partly between the
sheets.
25. The apparatus according to any of claims 20 to 24, characterized in that, when dependently on claim 20 a, and when dependently on any of claims 21 to 24 the,
cutter comprises a knife rotating around an axis aligned orthogonally to a relative
motion between cutter and sheet-material stack, said knife being set rotating by a
drive of the debander at least during the splitting of the band.
26. The apparatus according to any of claims 20 to 25, characterized in that, when dependently on claim 20 a, and when dependently on any of claims 21 to 25 the,
cutter is displaceable to thereby sever bands one after the other from several sheet-material
stacks (19) disposed side by side.
27. The apparatus according to any of claims 20 to 26, characterized in that several cutters are provided to thereby simultaneously sever bands of all or of a
group of several sheet-material stacks disposed side by side.
28. The apparatus according to claim 27, characterized in that the cutters are given by knives rotating around a common axis.
29. The apparatus according to any of claims 20 to 28, characterized in that the debander comprises at least one deposit area, preferably inclined from the horizontal,
on which the at least one sheet-material stack can be deposited for splitting the
band.
30. The apparatus according to any of claims 20 to 29, characterized in that the debander (22) has a receiving means (24) for receiving sheet-material stacks
(19) to be debanded for splitting the bands, which preferably has a or the on a deposit
area inclined from the horizontal [sic].
31. The apparatus according to claim 30, characterized in that the receiving means is so configured that by means of the receiving means the cutter
and the at least one sheet-material stack are alignable relative to each other and
holdable in the aligned position during cutting.
32. The apparatus according to claim 30 or 31, characterized in that the receiving means has at least one element movable between a receiving position
and a holding position, whereby in the receiving position the at least one banded
sheet-material stack is insertable into the receiving means and by motion of the element
out of the receiving position into the holding position the sheet-material stack is
holdable in a predetermined position.
33. The apparatus according to claim 32, characterized in that the receiving means comprises at least one further element movable between a receiving
position and a holding position whose motion is so coupled with that of the other
element that the sheet-material stack is clamped in upon motion out of the receiving
position into the holding position.
34. The apparatus according to either of claims 32 to 33, characterized in that the element or elements for motion out of the receiving position into the holding
position are adapted to rotate, tilt or swivel.
35. The apparatus according to any of claims 32 to 34, characterized in that the element or elements for motion out of the receiving position into the holding
position are mounted to be linearly displaceable.
36. The apparatus according to any of claims 30 to 35, characterized in that the debander comprises an adjusting device by means of which the width of the receiving
means is adjustable to the thickness of the removed sheet-material stack or stacks.
37. The apparatus according to any of claims 20 to 36, characterized in that the transport device comprises a holding device for transporting several sheet-material
stacks to be taken from the pocket (13) out of the pocket (13) into the area of, when
dependently on claim 20, 25 to 36 a, and when dependently at least indirectly on claim
21 the at least one, cutter, whereby the transport device and the debander are so
configured that the cutter splits the band while the sheet-material stacks are held
in the holding device.
38. The apparatus according to any of claims 20 to 37, characterized by a collecting vessel which is so positioned relative, when dependently on claim 20,
25 to 37 to a, and when dependently at least indirectly on claim 21 to the, stripper
(26) that bands removed by means of the stripper fall into the collecting vessel.
39. The apparatus according to any of claims 20 to 38, characterized in that the transport device (21) of the debanding station (4) comprises a gripper (20) with
two gripping elements in order to receive several sheet-material stacks (19) to be
taken from the pocket (13) and clampingly transport them between the gripping elements.
40. The apparatus according to claim 39, characterized in that the pocket (13) has at least one wall (16, 17) comprising slots, and the gripping
elements of the gripper (20) are configured in comblike fashion such that they are
guidable through the slots of the wall (16, 17) in order to grasp several sheet-material
stacks (19) to be taken from the pocket (13).
41. The apparatus according to claim 39 or 40, characterized in that the gripping elements of the gripper (20) are furthermore provided and adapted to
transport the several sheet-material stacks debanded in the debander (22) back into
the pocket (13) or another one of the pockets (13).
42. The apparatus according to any of claims 20 to 41, characterized in that the pocket (13) is adapted to constitute a part of an input pocket of a sheet-material
singler (2) in order to permit debanded loose sheet-material stacks to be supplied
to the sheet-material singler out of the pocket (13).
43. The apparatus according to any of claims 20 to 42, characterized by a robot for inserting several banded sheet-material stacks into the pocket (13) for
transport thereof to the debanding station (4).
44. The apparatus according to any of claims 20 to 43, characterized in that the debander (22) possesses a receiving capacity for at least five bank-note stacks
(19) of 100 bank notes each.
45. The apparatus according to any of claims 20 to 44, characterized by a photo station (23) for photographing information on a band and storing the photo
in connection with an associated pocket (13).
46. The apparatus according to any of claims 20 to 45, characterized by a reading device (23) for reading data on a band and storing the read data in connection
with an associated pocket (13).
47. The apparatus according to any of claims 20 to 46, characterized in that the debanding station (4) is movable along the transport path (11) along with the
transportable pocket (13).
48. A bank-note processing system, characterized by a sheet-material singler (2), a supplying apparatus (3) according to any of claims
20 to 47 upstream of the sheet-material singler, and a bank-note sorting machine (1)
downstream of the sheet-material singler (2).
49. Use of a bank-note processing system according to claim 48, whereby the debanding
station (4) of the supplying apparatus (3) is deactivated, and having a cutting installation
for cutting bank-note print sheets to size into individual bank notes and combining
the individual bank notes into bank-note stacks, whereby the pockets (13) of the supplying
apparatus (3) are fed with the bank-note stacks directly from the cutting installation.
1. Procédé d'acheminement de produit en feuilles en vrac à une déliasseuse (2) de produit
en feuilles, comprenant les étapes :
- transport de plusieurs piles (19) de produit en feuilles banderolées au moyen d'un
casier transportable (13),
- prélèvement simultané automatique des plusieurs piles (19) de produit en feuilles
banderolées hors du casier transportable (13) pendant le transport ou pendant une
pause de transport,
- enlèvement automatique des banderoles des piles (19) de produit en feuilles afin
d'obtenir une pile de produit en feuilles en vrac
- replacement de la pile de produit en feuilles en vrac dans le casier transportable
(13), et
- transport de la pile de produit en feuilles en vrac à destination de la déliasseuse
(2) de produit en feuilles au moyen du casier transportable (13).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'étape de l'enlèvement des banderoles comprend les étapes partielles suivantes :
- sectionnement de la banderole d'un premier côté de la pile de produit en feuilles
et
- enlèvement de la banderole à partir d'un deuxième côté de la pile de produit en
feuilles différent du premier côté.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le premier côté et le deuxième côté sont des côtés opposé l'une à l'autre de la pile
de produit en feuilles.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'étape du sectionnement est exécutée le long des arêtes longitudinales du produit
en feuilles.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins deux des feuilles du produit en feuilles sont écartées l'une de l'autre immédiatement
avant l'étape du sectionnement et/ou lors de l'étape du sectionnement, et en ce que le sectionnement a lieu dans la zone des deux feuilles.
6. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plusieurs piles de produit en feuilles banderolées sont alignées pour le sectionnement.
7. Procédé selon une des revendications de 2 à 6, caractérisé en ce que l'étape de l'enlèvement de la banderole sectionnée a lieu au moyen d'un racloir (26)
qui, par un mouvement de raclage, fait tomber dans un récipient collecteur la banderole
sectionnée ou dépose dans un récipient collecteur la banderole enlevée.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que c'est le même dispositif de transport (21) qui est utilisé pour l'étape du prélèvement
des plusieurs piles de produit en feuilles hors du casier (13) et pour l'étape de
leur replacement dans ce dernier.
9. Procédé selon une des revendications de 1 à 8, caractérisé en ce que le casier transportable (13) est transporté de telle manière à destination de la
déliasseuse (2) de produit en feuilles qu'il constitue une partie d'un casier d'alimentation
de la déliasseuse de produit en feuilles destinée à au déliassage du produit en feuilles
en vrac.
10. Procédé selon une des revendications de 1 à 9, caractérisé en ce que l'enlèvement des banderoles a lieu en même temps pour toutes les piles de produit
en feuilles.
11. Procédé selon une des revendications de 1 à 9, caractérisé en ce que l'enlèvement des banderoles a lieu successivement pour toutes les piles de produit
en feuilles ou pour des groupes des piles de produits en feuilles.
12. Procédé selon une des revendications de 1 à 11, caractérisé par l'étape du placement manuel, dans le casier transportable (13), des piles de produit
en feuilles banderolées (19).
13. Procédé selon une des revendications de 1 à 11, caractérisé par l'étape du placement automatique, dans le casier transportable (13), des piles de
produit en feuilles banderolées (19).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que c'est au moment de quitter une installation de découpage que le casier (13) est chargé
directement par cette dernière des plusieurs piles de produit en feuilles banderolées
(19).
15. Procédé selon une des revendications de 1 à 14, caractérisé en ce que plusieurs des casiers transportables (13) sont transportés les uns après les autres
et en ce que le prélèvement des piles de billets de banque banderolées (19) hors des casiers transportables
a lieu séparément pour chaque casier.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que différents nombres de plusieurs piles de billets de banque banderolées (19) sont
transportés dans les casiers transportables (13).
17. Procédé selon une des revendications de 1 à 16, caractérisé par l'étape subséquente de la saisie photographique d'informations figurant sur la banderole
et de la mémorisation des photos en relation avec le casier correspondant (13).
18. Procédé selon une des revendications de 1 à 17, caractérisé par l'étape subséquente de la lecture de données figurant sur la banderole et de la mémorisation
des données lues en relation avec le casier correspondant (13).
19. Procédé selon une des revendications de 1 à 18, caractérisé en ce que cinq ou davantage piles de produit en feuilles (19) sont transportées à raison de
respectivement 100 ou davantage billets de banque dans le casier (13).
20. Dispositif d'acheminement de produit en feuilles en vrac à une déliasseuse (2) de
produit en feuilles, comprenant au moins une voie de transport (11) qui comporte au
moins un casier (13) déplaçable le long de la voie de transport, de préférence plusieurs
casiers (13) déplaçables le long de la voie de transport, pour la réception de plusieurs
piles de produit en feuilles (19) par casier et pour le transport des piles de produit
en feuilles à destination d'une déliasseuse (2) de produit en feuilles, caractérisé par une station de débanderolage (4) comprenant une débanderoleuse (22) destinée à l'enlèvement
automatique de banderoles des piles (19) de produit en feuilles banderolées ainsi
qu'un équipement de transport (21) destiné au transport simultané des plusieurs piles
(19) de produit en feuilles banderolées contenues dans le au moins un casier (13)
ou un des casiers (13) à destination de la débanderoleuse (22) et au transport de
retour, dans le casier (13), de la pile de produit en feuilles en vrac formée dans
la débanderoleuse (22), et en ce que la pile de produit en feuilles en vrac est ensuite
transportable au moyen du casier (13) le long de la voie de transport (11) afin d'acheminer
la pile de produit en feuilles en vrac à la déliasseuse (2).
21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé en ce que la débanderoleuse (22) comprend au moins un tranchant pour le sectionnement de banderoles
et un racloir (26) pour l'enlèvement de banderoles sectionnées, le tranchant et le
racloir étant agencés de manière à attaquer de différents côtés la pile de produit
en feuilles à débanderoler se trouvant dans la débanderoleuse.
22. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que le tranchant et le racloir (26) sont agencés de manière à attaquer sur des côtés
opposés entre eux de la pile de produit en feuilles à débanderoler.
23. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce que la station de débanderolage (4) est équipée pour positionner de telle sorte relativement
au tranchant dans la débanderoleuse (22) une pile de produit en feuilles prélevée
du casier (13) que le sectionnement a lieu le long d'arêtes longitudinales de produit
en feuilles.
24. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé en ce que la débanderoleuse comporte un élément de sectionnement, notamment une lame, agencé
avant le tranchant en direction d'un mouvement relatif de la pile de produit en feuilles
par rapport au tranchant et destiné à couper la banderole, de telle sorte qu'il s'introduit
entre deux feuilles de la pile de produit en feuilles et les sépare l'une de l'autre
et en ce que le tranchant est partiellement mû entre les feuilles.
25. Dispositif selon une des revendications de 20 à 24, caractérisé en ce que, lorsqu'en dépendance de la revendication 20, un, et lorsqu'en dépendance d'une des
revendications de 21 à 24, le tranchant comprend un couteau tournant autour d'un axe
orienté orthogonalement par rapport à un mouvement relatif entre le tranchant et la
pile de produit en feuilles, lequel couteau est, par un entraînement de la débanderoleuse,
mis en rotation au moins durant le sectionnement de la banderole.
26. Dispositif selon une des revendications de 20 à 25, caractérisé en ce que, lorsqu'en dépendance de la revendication 20, un, et lorsqu'en dépendance d'une des
revendications de 21 à 25, le tranchant est déplaçable afin de sectionner à l'aide
de ce dernier les unes après les autres des banderoles de plusieurs piles (19) de
produit en feuilles disposées les unes à côté des autres.
27. Dispositif selon une des revendications de 20 à 26, caractérisé en ce que plusieurs tranchants sont prévus afin de sectionner à leur aide en même temps des
banderoles de tous les groupes ou d'un groupe de plusieurs piles de produit en feuilles
disposées les unes à côté des autres.
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce que les tranchants consistent en des couteaux tournant autour d'un axe commun.
29. Dispositif selon une des revendications de 20 à 28, caractérisé en ce que la débanderoleuse comprend au moins un rack de dépose de préférence incliné par rapport
l'horizontale et sur lequel est déposable au moins une pile de produit en feuilles
pour le sectionnement de la banderole.
30. Dispositif selon une des revendications de 20 à 29, caractérisé en ce que la débanderoleuse (22) comporte un logement de réception (24) pour recevoir des piles
(19) de produit en feuilles à débanderoler en vue du sectionnement des banderoles,
lequel logement de réception comporte de préférence un ou le rack de dépose incliné
par rapport l'horizontale.
31. Dispositif selon la revendication 30, caractérisé en ce que le logement de réception est conçu de telle manière que, au moyen de ce logement
de réception, le tranchant et la au moins une pile de produit en feuilles sont orientables
relativement l'un à l'autre et maintenables durant le sectionnement dans la position
ainsi orientée.
32. Dispositif selon la revendication 30 ou 31, caractérisé en ce que le logement de réception comporte au moins un élément déplaçable entre une position
de réception et une position de maintien, la au moins une pile de produit en feuilles
banderolée pouvant, dans la position de réception, être introduite dans le logement
de réception, et la pile de produit en feuilles étant maintenable dans une position
prédéterminée par mouvement de l'élément passant de la position de réception à la
position de maintien.
33. Dispositif selon la revendication 32, caractérisé en ce que le logement de réception comprend au moins un élément supplémentaire déplaçable entre
une position de réception et une position de maintien et dont le mouvement est couplé
de telle manière avec celui de l'élément supplémentaire que la pile de produit en
feuilles est coincée lors d'un mouvement passant de la position de réception à la
position de maintien.
34. Dispositif selon une des revendications 32 ou 33, caractérisé en ce que l'élément ou les éléments est ou sont tournable(s), basculable(s) ou pivotable(s)
pour le mouvement passant de la position de réception à la position de maintien.
35. Dispositif selon une des revendications de 32 à 34, caractérisé en ce que l'élément ou les éléments est ou sont logé(s) de façon déplaçable linéairement pour
le mouvement passant de la position de réception à la position de maintien.
36. Dispositif selon une des revendications de 30 à 35, caractérisé en ce que la débanderoleuse comprend un équipement de réglage au moyen duquel la portée de
la réception est réglable en fonction de l'épaisseur de la ou des pile(s) de produit
en feuilles prélevée(s).
37. Dispositif selon une des revendications de 20 à 36, caractérisé en ce que l'équipement de transport comprend un équipement de maintien pour transporter du
casier (13) à la zone d'un au moins un tranchant lorsqu'en dépendance des revendications
20, 25 à 36, et du au moins un tranchant lorsqu'en dépendance au moins indirectement
de la revendication 21, plusieurs piles de produit en feuilles à prélever du casier
(13), l'équipement de transport et la débanderoleuse étant réalisés de telle manière
que le tranchant ouvre la banderole pendant que les piles de produit en feuilles sont
maintenues dans l'équipement de maintien.
38. Dispositif selon une des revendications de 20 à 37, caractérisé par un récipient collecteur qui est positionné de telle manière relativement à un racloir
(26) lorsqu'en dépendance des revendications 20, 25 à 37, et relativement au racloir
(26) lorsqu'en dépendance au moins indirectement de la revendication 21, que des banderoles
enlevées au moyen du racloir tombent dans le récipient collecteur.
39. Dispositif selon une des revendications de 20 à 38, caractérisé en ce que l'équipement de transport (21) de la station de débanderolage (4) comprend un préhenseur
(20) muni de deux éléments de préhension et destiné à recueillir entre les éléments
de préhension plusieurs piles (19) de produit en feuilles à prélever du casier (13)
et à les transporter de manière coincée.
40. Dispositif selon la revendication 39, caractérisé en ce que le casier (13) comporte au moins une paroi (16, 17) comprenant des fentes et en ce que les éléments de préhension du préhenseur (20) sont réalisés sous forme de peignes
de telle manière qu'ils peuvent être introduits à travers les fentes de la paroi (16,
17) afin de saisir plusieurs piles (19) de produit en feuilles à prélever du casier
(13).
41. Dispositif selon la revendication 39 ou 40, caractérisé en ce que les éléments de préhension du préhenseur (20) sont en outre prévus et équipés pour
retransporter dans le casier (13) ou dans un autre des casiers (13) les plusieurs
piles de produit en feuilles débanderolées dans la débanderoleuse (22).
42. Dispositif selon une des revendications de 20 à 41, caractérisé en ce que le casier (13) est adapté pour constituer une partie d'un casier d'alimentation d'une
déliasseuse (2) de produit en feuilles pour pouvoir acheminer du casier (13) à la
déliasseuse de produit en feuilles des piles de produit en feuilles débanderolées
en vrac.
43. Dispositif selon une des revendications de 20 à 42, caractérisé par un robot destiné à insérer dans le casier (13) plusieurs piles de produit en feuilles
banderolées pour leur transport à destination de la station de débanderolage (4).
44. Dispositif selon une des revendications de 20 à 43, caractérisé en ce que la débanderoleuse (22) possède une capacité de réception pour au moins cinq piles
de billets de banque (19) de 100 billets de banque chacune.
45. Dispositif selon une des revendications de 20 à 44, caractérisé par une station de photo (23) destinée à photographier des informations figurant sur
une banderole et à mémoriser la photo en relation avec un casier (13) y étant assigné.
46. Dispositif selon une des revendications de 20 à 45, caractérisé par un appareil de lecture (23) destiné à lires des données figurant sur une banderole
et à mémoriser les données lues en relation avec un casier (13) y étant assigné.
47. Dispositif selon une des revendications de 20 à 46, caractérisé en ce que la station de débanderolage (4) est déplaçable le long de la voie de transport (11)
de concert avec le casier transportable (13).
48. Installation de traitement de billets de banque, caractérisée par une déliasseuse (2) de produit en feuilles, un dispositif d'acheminement (3) couplé
en amont de la déliasseuse selon une des revendications de 20 à 47 et un automate
(1) de tri de billets de banque agencé en aval de la déliasseuse (2).
49. Utilisation d'une installation de traitement de billets de banque selon la revendication
48, la station de débanderolage (4) du dispositif d'acheminement (3) étant désactivée,
et avec installation de découpage pour le découpage à la taille requise de feuilles
d'impression de billets de banque en billets de banque distincts et pour le regroupement
des billets de banque distincts en des piles de billets de banque, les casiers (13)
du dispositif d'acheminement (3) étant chargés des piles de billets de banque directement
à partir de l'installation de découpage.
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