[0001] Die Erfindung betrifft eine sanitäre Handbrause gemäß dem Oberbegiff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige sanitäre Handbrause ist in der
US 6021960 beschrieben.
WO 2005118967 offenbart eine sanitäre Handbrause mit a) einem an einem Brauseschlauch anschließbaren
Handgriff; b) einem von dem Handgriff getragenen Duschkopf, welcher eine Mehrzahl
von Wasseraustrittsöffnungen umfaßt; c) mindestens einen in dem Duschkopf angeordneten
Leuchtmittel; und d) mindestens einem Akkumulator, durch welchen das Leuchtmittel
mit Energie versorgbar ist. Unter Akkumulator ist grundsätzlich jede wiederaufladbare
Batterie zu verstehen, welche gegebenenfalls in einem separaten Gehäuse untergebracht
sein kann. Zum Aufladen des Akkumulators wird in der
WO 2005/118967 A1 die Handbrause in eine im Verwendungsbereich der Handbrause angebrachte Ladestation
eingesteckt, welche in der Regel gleichzeitig die normale Halterung für die Handbrause
bildet. Der Akkumulator ist für den Benutzer von außen unzugänglich im Inneren der
Handbrause angeordnet und kann nicht aus der Handbrause herausgenommen werden, ohne
daß die Handbrause dazu wenigstens teilweise auseinandergenommen werden müßte.
[0003] Der Akkumulator kann also vom Benutzer nur aufgeladen werden, indem dieser die Handbrause
in die Ladestation bringt, welche sich jedoch im Naßbereich des Badezimmers befindet.
Der Gedanke, daß im Naßbereich seines Badezimmers Strom, nämlich der Ladestrom zum
Aufladen des Akkumulators, fließt, ist manchem Benutzer unangenehm und wird als Gefahrenquelle
empfunden.
US 2003 0125842 beschreibt eine Handbrause, die ein Multifunktionswassersteuermodul aufweist. Der
Modul wird durch Batterien gespeist.
[0004] Bei der Handbrause der
WO 2005/118967 A1 kann außerdem der Fall auftreten, daß sich der Akkumulator während des Betriebs vollständig
entleert und es dem Benutzer dann verwehrt ist, in den Genuß des als angenehm empfundenen
Leuchtens der Leuchtmittel zu kommen. Daher muss der Akkumulator erst wieder aufgeladen
werden, wobei die Handbrause nicht gleichzeitig verwendet werden kann, wenn der Akkumulator
aufgeladen wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Handbrause der eingangs genannten Art zu schaffen,
welche diesen Problemen Rechnung trägt.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer sanitären Handbrause der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Akkumulatoreinheit Anschlüsse zur Verbindung mit einem Ladegerät aufweist.
[0007] Dadurch kann die Akkumulatoreinheit mit dem Akkumulator einfach von dem Benutzer
aus der sanitären Handbrause herausgenommen und einer externen Ladestation, die sich
nicht im Naßbereich des Badezimmers befinden muß, zugeführt werden. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, eine entleerte Akkumulatoreinheit einfach gegen eine aufgeladene
Akkumulatoreinheit auszutauschen, so daß die Handbrause stets vollständig betriebsbereit
ist, auch während die entleerte Akkumulatoreinheit aufgeladen wird.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Es ist insbesondere praktisch, wenn die Aufnahmeeinrichtung im Handgriff vorgesehen
ist. Ein Handgriff mit üblichen Abmessungen bietet genügend Raum, um eine Aufnahmeeinrichtung
vorzusehen, in der eine Akkumulatoreinheit lösbar gehalten ist.
[0010] Um eine sichere Befestigung der Akkumulatoreinheit an der Handbrause zu gewährleisten,
ist es vorteilhaft, wenn die Aufnahmeeinrichtung eine Verriegelungseinrichtung umfaßt,
mit der die Akkumulatoreinheit lösbar in der Aufnahmeeinrichtung gehalten ist. Dabei
ist es insbesondere günstig, wenn die Verriegelungseinrichtung ein zwischen einer
Verriegelungsstellung, in welcher die Akkumulatoreinheit vor einem Herausnehmen oder
Herausfallen gesichert ist, und einer Freigabestellung, in welcher die Akkumulatoreinheit
aus der Aufnahmeeinrichtung herausgenommen werden kann, bewegbares Haltemittel umfaßt,
welches unter Vorspannung in die Akkumulatoreinheit eingreift. Aufgrund der Vorspannung
des Haltemittels ist verhindert, daß die Akkumulatoreinheit versehentlich aus der
Handbrause herausfällt.
[0011] Eine technisch einfache Haltevorrichtung liegt vor, wenn das Haltemittel als Haltestift
ausgebildet ist, welcher in eine an der Akkumulatoreinheit vorgesehene Haltebuchse
eingreift. Eine Haltebuchse weist als Hohlzylinder einen inneren Kanal auf, in welchen
ein Haltestift mit dazu komplementärem Querschnitt gut eingreifen kann. Dadurch wird
eine Verrriegelung senkrecht zur Längsachse der Haltebuchse erzielt.
[0012] Eine Vorspannung des Haltemittels wird auf einfache Weise erreicht, wenn dazu eine
Feder eingesetzt wird.
[0013] Für den Benutzer ist es insbesondere angenehm, wenn zum Bewegen des Haltemittels
in seine Freigabestellung ein von Hand betätigbares Betätigungsmittel vorgesehen ist.
Anders ausgedrückt ist zum Lösen der Akkumulatoreinheit von der Handbrause kein weiteres
Werkzeug nötig, so daß die Akkumulatoreinheit bei Bedarf schnell und unkompliziert
aus der Handbrause herausgenommen werden kann. Eine sowohl technisch günstige als
auch eine vom Benutzer als angenehm empfundene Betätigungsart ermöglichende Ausgestaltung
wird erzielt, wenn das Betätigungsmittel als Druckknopf ausgebildet ist, welcher eine
Druckfläche aufweist, über die durch das Eindrücken des Druckknopfes auf eine Gegenfläche
des Haltestiftes eine Kraft ausübbar ist, so daß der Haltestift in seine Freigabestellung
bewegt wird.
[0014] Im Hinblick auf die meist längliche Ausgestaltung eines Handgriffs einer Handbrause
ist es günstig, wenn die Bewegungsrichtung des Druckknopfs im wesentlichen senkrecht
zur Bewegungsrichtung des Haltestifts verläuft. Beispielsweise kann der Druckknopf
in der Außenmantelfläche des Haltegriffs angebracht und radial zu dessen Längsachse
bewegt werden, wogegen die Verriegelung der Akkumulatoreinheit dann in Längsrichtung
des Handgriffes erfolgen kann.
[0015] Was das Leuchtmittel im Duschkopf betrifft, ist es aus technischer Sicht günstig,
wenn dieses durch wenigstens eine Leuchtdiode gebildet ist. Leuchtdioden zeichnen
sich zum einen durch ihre geringe Größe und zum anderen durch ihren geringen Energiebedarf
aus.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert; in dieser zeigen:
- Figur 1
- eine isometrische Darstellung einer sanitären Handbrause mit einer auswechselbaren
Akkumula- toreinheit;
- Figur 2
- eine isometrische Darstellung der Handbrause von Figur 1 aus einer anderen Blickrichtung;
- Figur 3
- eine isometrische Darstellung der Handbrause von Figur 1 aus einer dritten Blickrichtung,
wobei die auswechselbare Akkumulatoreinheit herausgenommen ist;
- Figuren 4A bis 4D
- isometrische Darstellungen der auswechselbaren Akkumulatoreinheit von Figur 1 aus
verschie- denen Blickrichtungen;
- Figur 5
- einen Schnitt durch die Handbrause von Figur 2 entlang der dortigen Schnittlinie V-V;
und
- Figur 6
- einen in größerem Maßstab dargestellten Axial- schnitt eines Abschnitts des Handgriffs
der Handbrause von Figur 2.
[0017] Figur 1 zeigt eine sanitäre Handbrause 10, welche einen Handgriff 12 sowie einen
abnehmbaren, mit dem Handgriff 12 lösbar verbundenen Duschkopf 14 umfaßt.
[0018] An dem dem Duschkopf 14 gegenüberliegenden Ende des Handgriffs 12 ist ein Anschlußnippel
16 vorgesehen, an welchem ein Brauseschlauch befestigt werden kann. Der Anschlußnippel
16 des Handgriffs 12 umgibt einen Endbereich einer in Figur 5 zu erkennende Wassereintrittskammer
18, welche in Richtung von dem Anschlußnippel 16 weg in einen wasserführenden Kanal
20 übergeht. Von diesem kann Wasser über eine hier nicht weiter interessierende, vom
Benutzer von außen betätigbare Umstelleinrichtung 22 zu jeweils einem von drei Verbindungskanälen
24 geführt werden, welche jeweils durch einen Stichkanal 24a und einen dazu geneigten
Kanal 24b gebildet sind und von denen in Figur 5 einer im Schnitt zu erkennen ist.
Jeder der drei Verbindungskanäle 24 steht mit jeweils einem von drei inneren Wasserwegen
26, 28, 30 im Duschkopf 14 in Verbindung, die wiederum zu funktionell unterschiedlichen,
als Wasseraustrittsöffnungen dienenden Düsen 32, 34, 36 führen.
[0019] Die Düsen 32, 34, 36 sind in einer in bekannter Weise als Düsenplatte 38 ausgebildeten
Seite eines zweiteiligen Gehäuses 40 des Duschkopfes 14 vorgesehen. Die Düsen 32,
34, 36 bilden beim dargestellten Ausführungsbeispiel drei Gruppen von Düsen, die jeweils
auf Kreisen mit unterschiedlichem Radius um den Mittelpunkt des in der Draufsicht
etwa kreisförmigen Duschkopfs 14 (vgl. z.B. Figur 2) angeordnet sind. Auf dem Kreis
mit kleinstem Radius liegen drei Düsen 32, mit denen sich verhältnismäßig harte, in
der Regel eine Massagewirkung erzielende Wasserstrahlen erzeugen lassen. Diese Düsen
32 werden von einer kreisbogenförmigen Schlitzdüse 34 umgeben, die sich über etwa
einen Bogen von 270° erstreckt. Dieser Schlitzdüse 34 läßt sich ein schwallartiger
Wasserstrahl entnehmen. Die Schlitzdüse 34 ihrerseits ist in einem Ringbereich, der
bis nahe an den umlaufenden Rand des Gehäuses 40 des Duschkopfs 14 heranreicht, von
einer Mehrzahl von Düsen 36 umgeben, die auf drei konzentrischen Kreisen liegen. Aus
diesen Düsen 36 tritt im Betrieb der Handbrause eine Vielzahl von verhältnismäßig
weichen, als besonders angenehm empfundenen Brausestrahlen aus.
[0020] Zur Verbindung der inneren Wasserwege 26, 28, 30 im Duschkopf 14 mit den Verbindungskanälen
24 im Handgriff 12 münden die Wasserwege 26, 28, 30 jeweils in außenliegenden Verbindungsstutzen,
von denen in Figur 5 einer zu erkennen und mit dem Bezugszeichen 42 versehen ist.
Mit jedem dieser Verbindungsstutzen 42 sitzt der Duschkopf 14 in jeweils einer dazu
komplementären Aufnahme im Handgriff 12, von denen in Figur 5 ebenfalls lediglich
eine zu erkennen ist; diese trägt das Bezugszeichen 44.
[0021] Das zweiteilig ausgebildete Gehäuse 40 des Duschkopfs 14 umfaßt eine als die bereits
erwähnte Düsenplatte 38 ausgebildete Schale 44 sowie eine gegenüberliegende Schale
46, welche nachträglich miteinander dicht verklebt oder verschweißt sind. In beiden
Schalen 44, 46 sind, hier nicht zu erkennen, die Wasserwege 26, 28, 30 im Duschkopf
14 ausgeformt, sei dies bereits bei einem formgebenden Spritzprozess oder erst nachträglich
durch Fräsen und/ oder Bohren. Auf den bei zusammengesetztem Gehäuse 40 aneinander
anliegenden Seiten der Schalen 44, 46 des Duschkopf-Gehäuses 40 weisen diese auf einem
Kreis, der zwischen der schlitzförmigen Düse 34 und der Düsengruppe 36 liegt, jeweils
eine kreisbogenförmige Nut auf, die bei zusammengesetzten Schalen 44, 46 einen schmalen,
kreisbogenförmigen Aufnahmeraum 48 ergeben, welcher im Schnitt in Figur 5 zu erkennen
ist. Dieser Aufnahmeraum 48 erstreckt sich wie die Schlitzdüse 34 über einen Winkel
von etwa 270° und dient der Aufnahme einer Leuchtdioden-Anordnung. Letztere umfaßt
mehrere Leuchtdioden 50, von denen in Figur 5 eine zu erkennen ist. Vorzugsweise sitzen
die Leuchtdioden 50 auf einem Flachbandkabel, welches denselben Radius hat wie der
Aufnahmeraum 48.
[0022] Die Leuchtdioden 50 sind dabei so ausgerichtet, daß sie ihr Licht hauptsächlich radial
nach außen abstrahlen, so daß dieses den radial außenliegenden Randbereich des Gehäuses
40 durchstrahlt. Dazu sind die beiden Schalen 44, 46 aus einem transparenten Material
gefertigt, wofür vorzugsweise Polycarbonate (PC) oder Polymethylmethacrylat (PMMA)
in Betracht kommen.
[0023] Die Leuchtdiodenanordnung 50 wird von einem in den Figuren nicht zu erkennenden wiederaufladbaren
Akkumulator, der in einer Akkumulatoreinheit 52 untergebracht ist, mit Energie versorgt.
Die Akkumulatoreinheit 52 hat, wie insbesondere in den Figuren 4A bis 4D zu erkennen
ist, eine Form in der Art eines Halbzylinders mit einer gewölbten Außenfläche 54,
einer ebenen Auflagefläche 56 sowie zwei sich gegenüberliegenden, bezogen auf die
ebene Auflagefläche 56 geneigten Stirnflächen 58 und 60. Die beiden Stirnflächen 58
und 60 bilden jeweils eine Art Fase des Halbzylinders und verlaufen von außen in Richtung
auf die Auflagefläche 56 schräg aufeinander zu. Auf der Stirnfläche 58 sind zwei Kontakte
62, 64 vorgesehen, von denen eine mit dem Pluspol und die andere mit dem Minuspol
des in der Akkumulatoreinheit 52 untergebrachten Akkumulators verbunden ist. Die Kontakte
62, 64 schließen bündig mit der Stirnfläche 58 ab und liegen beidseits einer über
die Stirnfläche 58 vorstehende Verriegelungsbuchse 66. Die Längsachse der Verriegelungsbuchse
66 verläuft dabei parallel zur Längsachse der Akkumulatoreinheit 52.
[0024] Auf der der Stirnfläche 58 gegenüberliegenden Stirnfläche 60 der Akkumulatoreinheit
52 ist eine Rastnase 68 vorgesehen. Die Kontakte 62, 64 und die Verriegelungsbuchse
66 sind bezogen auf die Erstreckung der Akkumulatoreinheit 52 senkrecht zu ihrer Auflagefläche
56 jeweils in etwa mittig angeordnet, wogegen die Rastnase 68 in großem Abstand zur
Auflagefläche 56 und dicht benachbart zur gewölbten Außenfläche 54 vorgesehen ist.
[0025] Der Handgriff 12 weist in einem dem Anschlußnippel 16 benachbarten Endbereich eine
Materialausnehmung auf, welche demjenigen Bereich der äußeren Kontur der Akkumulatoreinheit
52 entspricht, der durch ihre Auflagefläche 56 und ihre Stirnflächen 58 und 60 gebildet
ist. Diese Materialausnehmung bildet eine Aufnahme 70 mit einer Bodenfläche 72, deren
Abmessungen denjenigen der Auflagefläche 56 der Akkumulatoreinheit 52 entsprechen.
In Längsrichtung des Handgriffes 12 gehen von der Bodenfläche 72 jeweils in Richtung
auf die Außenfläche des Handgriffes 12 voneinander weg verlaufende, zur Bodenfläche
72 geneigte Flächen 74, 76 ab, deren Neigungswinkel zur Bodenfläche 72 zu dem Neigungswinkel
der Stirnflächen 58, 60 der Akkumulatoreinheit 52 bezogen auf deren Auflagefläche
56 komplementär ist.
[0026] In der geneigten Fläche 74 der Aufnahme 70 sind zu den Kontakten 62, 64 der Akkumulatoreinheit
52 passende Kontake 78, 80 vorgesehen (vgl. Figur 3). Diese stehen wiederum über hier
nicht dargestellte Leitungen und Anschlüsse mit der Leuchtdioden-Anordnung 50 bzw.
deren Flachkabel im Duschkopf 14 in Verbindung. Die Kontakte 78, 80 im Handgriff 12
sind derart angeordnet, daß sie die Kontakte 62, 64 der Akkumulatoreinheit 52 leitend
berühren, wenn diese in die Aufnahme 70 eingesetzt ist, wie es in den Figuren 1, 2,
5 und 6 gezeigt ist. Wie aus diesen Figuren ebenfalls ersichtlich ist, bildet die
gewölbte Außenfläche 54 der Akkumulatoreinheit 52 bei in den Handgriff 12 eingesetzter
Akkumulatoreinheit 52 eine Fortführung der Außenmantelfläche des Handgriffs 12.
[0027] Zur Arretierung der Akkumulatoreiriheit 52 im Handgriff 12 weist die geneigte Fläche
76 der Aufnahme 70 eine zur Rastnase 68 der Akkumulatoreinheit 52 komplementäre Ausnehmung
82 auf. Für den gleichen Zweck weist die gegenüberliegende geneigte Fläche 74 im Handgriff
12 eine im, in Figuren 5 und 6 zu erkennenden, radialen Schnitt dreieckige Ausnehmung
84 auf, so daß die Verriegelungsbuchse 66 der Akkumulatoreinheit 52 in einer Richtung
senkrecht zur Längsachse des Handgriffs 12 radial in die Ausnehmung 84 eingeführt
werden kann.
[0028] In diese Ausnehmung 84 mündet ein parallel zur Längsachse des Handgriffs 12 verlaufender
Führungskanal 86, in welchem ein Haltestift 88 verschiebbar gelagert ist. Der Haltestift
88 weist einen ersten Endbereich 90 mit einem Querschnitt auf, welcher demjenigen
des inneren Kanals der Verriegelungsbuchse 66 der Akkumulatoreinheit 52 entspricht.
Der Querschnitt des dem ersten Endbereich 90 gegenüberliegenden zweiten Endbereichs
92 des Haltestiftes 88 ist größer als derjenige des ersten Endbereichs 90 und entspricht
seinerseits dem Querschnitt des Führungskanals 86. Der Übergangsbereich 94 zwischen
dem ersten und dem zweiten Endbereichs 90,92 des Haltestiftes 88 ist konisch ausgebildet.
Der Haltestift 88 ist auf der Stirnseite des zweiten Endbereichs 92 mit einer Schraubenfeder
96 beaufschlagt und wird so stets in Richtung auf die Aufnahme 84 und bei eingesetzter
Akkumulatoreinheit 52 in den Innenkanal ihrer Verriegelungsbuchse 66 hineingedrückt.
Dadurch ist die in den Handgriff 12 eingesetzte Akkumulatoreinheit 52 vor einem Herausnehmen
oder -fallen gesichert.
[0029] Um nun die Akkumulatoreinheit 52 aus der Aufnahme 70 im Handgriff 12 herausnehmen
zu können, ist eine Einrichtung zum Entriegeln der Akkumulatoreinheit 52 in Form eines
Druckknopfes 98 vorgesehen. Der Druckknopf 98 weist einen Stößel 100 auf, der in einem
senkrecht zum Führungskanal 86 verlaufenden Stößelkanal 102 geführt ist (vgl. Figur
6). Der Stößel 100 hat einen kreisförmigen Querschnitt und ein freies Ende, an welchem
eine Fase 104 vorgesehen ist. Diese Fase 104 weist dieselbe Neigung auf, wie der konische
Bereich 94 des Haltestiftes 88.
[0030] Die Schraubenfeder 96 sitzt in einer Kammer 106, welche am der Ausnehmung 84 gegenüberliegenden
Ende des Führungskanals 86 vorgesehen ist und koaxial dazu verläuft. Die Kammer 106
weist einen etwas größeren Durchmesser auf als der Führungskanal 86 und hat eine Längserstreckung,
die geringer ist als die Längserstreckung der Schraubenfeder 96 in entspanntem Zustand.
D.h., die Schraubenfeder 96 stößt gegen eine am Übergang zwischen der Kammer 106 und
dem Führungskanal 86 gebildete Stufe an und ist dadurch an einer vollständigen Entspannung
gehindert.
[0031] Der Stößelkanal 102 ist derart angeordnet, daß bei in den Kanal 102 eingesetztem
Stößel 100 dessen Fase 104 auf dem konischen Bereich 94 des Haltestiftes 88 sitzt,
wenn der Haltestift 88 so in dem Führungskanal 86 positioniert ist, daß die Stirnseite
seines zweiten Endbereichs 92 mit dem der Kammer 106 benachbarten Ende des Führungskanals
86 bündig abschließt, wie es in Figur 6 gezeigt ist. Dabei verbleibt zwischen der
freien Stirnfläche des Stößels 100 und der Außenmantelfläche des ersten Endbereichs
90 des Haltestiftes 88 ein Abstand.
[0032] An seinem dem Ende mit der Fase 104 gegenüberliegenden Ende ist der Stößel 100 an
eine senkrecht zu seiner Längsachse verlaufende Druckplatte 108 angeformt. In Richtung
auf die Außenmantelfläche des Handgriffs 12 erweitert sich der Stößelkanal 102 zu
einer Ausnehmung 110, welche die Druckplatte 108 umgibt und aufnimmt. Letztere schließt
in ihrer dargestellten Grundstellung bündig mit der Außenfläche des Handgriffs 12
ab.
[0033] Wird nun der Druckknopf 98 von außen betätigt und die Druckplatte 108 mit dem Stößel
100 bezogen auf die Achse des Handgriffs 12 radial nach innen gedrückt, so wird der
Haltestift 88 durch die aufeinander liegenden schrägen Flächen der Fase 104 des Stößels
100 und des konischen Bereichs 94 des Haltestiftes 88 in Figur 6 nach links in Richtung
auf die Kammer 106 gezwungen und teilweise in diese hinein bewegt. Bei dieser Bewegung
des Haltestifts 88 fährt dessen erster Endbereich 90 aus dem inneren Kanal der Verriegelungsbuchse
66 der Akkumulatoreinheit 52 heraus und diese kann aus der Ausnehmung 70 im Handgriff
12 herausgenommen werden.
[0034] Wird der Druckknopf 98 losgelassen, so wird der Haltestift 88 durch die Schraubenfeder
96 wieder so weit zurückgeschoben, bis die Stirnfläche des zweiten Endbereichs des
Haltestiftes 88 mit dem Ende des Führungskanals 86 auf Seiten der Kammer 104 fluchtet
und der erste Endbereich 90 des Haltestifts 88 teilweise in die Ausnehmung 84 im Handgriff
12 ragt, wie es in Figur 6 dargestellt ist. Bei dieser Rückbewegung des Haltestifts
88 drückt dessen konischer Bereich 94 gegen die Fase 104 des Druckknopfs 98, wodurch
dieser wieder in seine Grundstellung gebracht wird, in der seine Druckplatte 108 bündig
mit der Außenmantelfläche des Handgriffs 12 abschließt.
[0035] Soll eine andere, gegebenenfalls neu aufgeladene Akkumulatoreinheit 52 in den Handgriff
12 der Handbrause 10 eingesetzt werden, so muß dazu ebenfalls der Druckknopf 98 betätigt
werden, um den Haltestift 88 in Richtung auf die Kammer 106 zu verfahren. Ansonsten
wäre ein Einbringen der Verriegelungsbuchse 66 der Akkumülatoreinheit 52 in die Ausnehmung
84 der Akkumulatoreinheit-Aufnahme 70 unmöglich, da die Akkumulatoreinheit 52 dann
mit der Außenmantelfläche ihrer Verriegelungsbuchse 66 auf den in die Ausnehmung 84
des Handgriffs 12 ragenden Endbereich 90 des Haltestifts 88 zu liegen käme.
[0036] Wie aus dem oben Gesagten hervorgeht, ist die Akkumulatoreinheit 52 der Handbrause
10 auf einfache Weise aus dem Handgriff 12 bzw. aus dessen Aufnahme 70 herauszunehmen,
da die Aufnahme 70 von außen für den Benutzer direkt zugänglich ist. Eine herausgenommene
Akkumulatoreinheit 52 kann dann einer externen, an einem beliebigen Ort plazierten
Ladestation zugeführt werden, durch welche der Akkumulator der Akkumulatoreinheit
52 aufgeladen werden kann. Die Kontakte 62, 64 an der Stirnfläche 58 der Akkumulatoreinheit
52 dienen dann als Anschlüsse zur Verbindung mit dem Ladegerät.
[0037] Gegebenenfalls ist eine zweite, baugleiche Akkumulatoreinheit 52 vorhanden, die in
den Handgriff 12 eingesetzt werden kann, während die erste Akkumulatoreinheit 52 aufgeladen
wird.
1. Sanitäre Handbrause mit
einem an einen Brauseschlauch anschließbaren Handgriff (12);
einem von dem Handgriff (12) getragenen Duschkopf (14), welcher eine Mehrzahl von
Wasseraustrittsöffnungen (32, 34, 36) umfaßt;
mindestens einem in dem Duschkopf (14) angeordneten Leuchtmittel (50);
und
mindestens einem Akkumulator (52), durch welchen das Leuchtmittel (50) mit Energie
versorgbar ist, wobei
der Akkumulator (52) in einer Akkumulatoreinheit (52) untergebracht ist, die in einer
für einen Benutzer der Handbrause (10) von außen zugänglichen Aufnahmeeinrichtung
(70) lösbar gehalten ist dadurch gekennzeichnet, daß die Akkumulatoreinheit Anschlüsse (62, 64) zur Verbindung mit einem Ladegerät aufweist.
2. Handbrause nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (70) im Handgriff (12) vorgesehen ist.
3. Handbrause nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (70) eine Verriegelungseinrichtung (88, 96, 98) umfaßt, mittels
der die Akkumulatoreinheit (52) lösbar in der Aufnahmeeinrichtung (70) gehalten ist.
4. Handbrause nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (88, 96, 98) ein zwischen einer Verriegelungsstellung,
in welcher die Akkumulatoreinheit (52) vor einem Herausnehmen oder Herausfallen gesichert
ist, und einer Freigabestellung, in welcher die Akkumulatoreinheit (52) aus der Aufnahmeeinrichtung
(70) herausgenommen werden kann, bewegbares Haltemittel (88) umfaßt, welches unter
Vorspannung in die Akkumulatoreinheit (52) eingreift.
5. Handbrause nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltemittel (88) als Haltestift (88) ausgebildet ist, welcher in eine an der
Akkumulatoreinheit (52) vorgesehene Haltebuchse (66) eingreift.
6. Handbrause nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung des Haltemittels (88) durch eine Feder (96) bewirkt wird.
7. Handbrause nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Haltemittels (88) in seine Freigabestellung ein von Hand betätigbares
Betätigungsmittel (98) vorgesehen ist.
8. Handbrause nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsmittel (98) als Druckknopf (98) ausgebildet ist, welcher eine Druckfläche
(104) aufweist, über die durch das Eindrücken des Druckknopfes (98) auf eine Gegenfläche
(94) des Haltestifts (88) eine Kraft ausübbar ist, so daß der Haltestift (88) in seine
Freigabestellung bewegt wird.
9. Handbrause nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsrichtung des Druckknopfs (98) im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Haltestifts (88) verläuft.
10. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Leuchtmittel (50) eine Leuchtdiode (50) ist.
1. Sanitary hand-held sprinkler having:
a handle (12) which can be connected to a sprinkler hose;
a shower head (14) which is carried by the handle (12) and comprises a plurality of
water outlet apertures (32, 34, 36);
at least one illuminant (50) arranged in the shower head (14);
and
at least one battery (52) by which the illuminant (50) can be supplied with power;
wherein
the battery (52) is accommodated in a battery unit (52) which is held in a releasable
manner in a receiving device (70) which is accessible to a user of the hand-held sprinkler
(10) from outside;
characterised in that
the battery unit has connections (62, 64) for connection to a charger.
2. Hand-held sprinkler according to claim 1, characterised in that the receiving device (70) is provided in the handle (12).
3. Hand-held sprinkler according to claim 1 or 2, characterised in that the receiving device (70) comprises an interlocking device (88, 96, 98) by means
of which the battery unit (52) is held in the receiving device (70) in a releasable
manner.
4. Hand-held sprinkler according to claim 3, characterised in that the interlocking device (88, 96, 98) comprises a retaining means (88) which can be
moved between an interlocking position, in which the battery unit (52) is secured
against being taken out or dropping out, and a releasing position, in which the battery
unit (52) can be taken out of the receiving device (70), which retaining means (88)
engages in the battery unit (52) under pretensioning.
5. Hand-held sprinkler according to claim 4, characterised in that the retaining means (88) is constructed as a retaining pin (88) which engages in
a retaining bush (66) provided on the battery unit (52).
6. Hand-held sprinkler according to claim 4 or 5, characterised in that the pretensioning of the retaining means (88) is brought about by a spring (96).
7. Hand-held sprinkler according to one of claims 4 to 6, characterised in that a manually actuatable actuating means (98) is provided for moving the retaining means
(88) into its releasing position.
8. Hand-held sprinkler according to claim 7, characterised in that the actuating means (98) is constructed as a push-button (98) which has a pressure
surface (104) via which a force can be exerted on a counter-surface (94) of the retaining
pin (88) by depressing the push-button (98), so that said retaining pin (88) is moved
into its releasing position.
9. Hand-held sprinkler according to claim 8, characterised in that the direction of movement of the push-button (98) extends substantially perpendicularly
to the direction of movement of the retaining pin (88).
10. Hand-held sprinkler according to one of claims 1 to 9, characterised in that the illuminant (50) is a light-emitting diode (50).
1. Douchette sanitaire comprenant
une poignée (12) pouvant être raccordée à un flexible de ladite douchette;
un pommeau de douche (14), porté par ladite poignée (12) et offrant une pluralité
d'orifices (32, 34, 36) de sortie d'eau ;
au moins un moyen d'éclairage (50) logé dans ledit pommeau de douche (14);
et
au moins un accumulateur par l'intermédiaire duquel ledit moyen d'éclairage (50) peut
être alimenté en énergie, sachant que
ledit accumulateur est intégré dans une unité d'accumulation (52) retenue, de manière
libérable, dans un dispositif de réception (70) auquel un utilisateur de ladite douchette
(10) a accès depuis l'extérieur, caractérisée par le fait que l'unité d'accumulation présente des connexions (62, 64), en vue du raccordement à
un appareil de mise en charge.
2. Douchette selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le dispositif de réception (70) est prévu dans la poignée (12).
3. Douchette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le dispositif de réception (70) comprend un système de verrouillage (88, 96, 98)
au moyen duquel l'unité d'accumulation (52) est retenue dans ledit dispositif de réception
(70), de manière libérable.
4. Douchette selon la revendication 3, caractérisée par le fait que le système de verrouillage (88, 96, 98) présente un moyen de retenue (88) qui pénètre
dans l'unité d'accumulation (52), avec précontrainte, et est mobile entre une position
de verrouillage prévenant une extraction ou une chute de ladite unité d'accumulation
(52), et une position de libération dans laquelle ladite unité d'accumulation (52)
peut être extraite du dispositif de réception (70).
5. Douchette selon la revendication 4, caractérisée par le fait que le moyen de retenue (88) est réalisé sous la forme d'une broche de retenue (88),
pénétrant dans une douille de retenue (66) prévue sur l'unité d'accumulation (52).
6. Douchette selon la revendication 4 ou 5, caractérisée par le fait que la précontrainte du moyen de retenue (88) est exercée par un ressort (96).
7. Douchette selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée par le fait qu'un moyen d'actionnement (98), manoeuvrable à la main, est prévu pour déplacer le moyen
de retenue (88) vers sa position de libération.
8. Douchette selon la revendication 7, caractérisée par le fait que le moyen d'actionnement (98) est réalisé sous la forme d'un bouton-poussoir (98)
muni d'une surface de pression (104) par l'intermédiaire de laquelle une force peut
être appliquée à une surface complémentaire (94) de la broche de retenue (88), suite
à l'enfoncement dudit bouton-poussoir (98), de telle sorte que ladite broche de retenue
(88) soit déplacée vers sa position de libération.
9. Douchette selon la revendication 8, caractérisée par le fait que la direction de mouvement du bouton-poussoir (98) s'étend, pour l'essentiel, perpendiculairement
à la direction de mouvement de la broche de retenue (88).
10. Douchette selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que le moyen d'éclairage (50) est une diode luminescente (50).