| (19) |
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(11) |
EP 2 016 356 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.2009 Patentblatt 2009/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2007/000214 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/128151 (15.11.2007 Gazette 2007/46) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM EINFRIEREN, TRANSPORTIEREN UND AUFTAUEN VON FLUIDEN
DEVICE FOR FREEZING, TRANSPORTING AND THAWING FLUIDS
DISPOSITIF POUR CONGELER, TRANSPORTER, ET DÉCONGELER DES FLUIDES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.05.2006 CH 737062006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.2009 Patentblatt 2009/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Zeta Holding GmbH |
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8144 Tobelbad/Graz (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MEIER, Hans, Peter
8855 Wangen SZ (CH)
- HENGSTLER, Jan
6440 Brunnen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Becker, Thomas et al |
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Becker & Müller
Turmstrasse 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 582 732 DE-B1- 2 433 539 US-A- 5 524 706 US-B1- 6 220 337
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DE-A1- 19 605 729 US-A- 1 329 603 US-B1- 6 196 296
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- DATABASE WPI Section PQ, Week 199214 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class
Q35, AN 1992-112138 XP002452293 -& SU 1 659 338 A (STR PROIZV OB PRIKASPIJSKKIRDO
[SU]) 30. Juni 1991 (1991-06-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
FELD DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vorrichtung zum Einfrieren, Transportieren
und Auftauen von Fluiden, insbesondere von sterilen Flüssigkeiten, Lösungen und Suspensionen
für die chemische, biotechnologische, pharmazeutische und Lebensmittelindustrie, gemäss
Patentanspruch 1 und ein Verfahren zum Auftauen von solchen Fluiden gemäss Patentanspruch
10.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Bei der Produktion in der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie,
aber auch in der Lebensmittelindustrie hat die zunehmende Globalisierung von Produktionsprozessen
steigende Anforderungen an die Logistik für das Lagern und Versenden von Produktstufen,
z B. aus Zellkulturen für das Down Stream Processing, geführt. Um dieser Problematik
gerecht zu werden, ist es immer wieder nötig, kleinere oder grössere Chargen von flüssigen
Zwischen- und/oder Endprodukten einzufrieren und die eingefrorenen Chargen zu transportieren.
Dazu sind aus dem Stand der Technik verschiedene Vorrichtungen bekannt, die einen
Behälter mit einer Gefrier-Auftau-Einrichtung umfassen, mit denen sich Chargen von
einigen wenigen bis zu mehreren hundert Litern gefrieren lassen.
[0003] Aus
US 5,524,706 ist zum Beispiel eine Vorrichtung mit einem aufrecht stehenden zylindrischen Behälter
mit einem trichterförmigen Boden mit einer zentralen Ablassöffnung bekannt Behälterwand
und -boden sind doppelwandig ausgebildet und werden beim Gefriervorgang von Kühlmittel
durchströmt. Um ein schonendes und gleichmässiges Gefrieren zu gewährleisten, sind
im Behälter eine Vielzahl von Kühlelementen angebracht Die Kühlelemente sind Hohlzylinder,
deren Durchmesser und Längen so aufeinander abgestimmt sind, dass sie konzentrisch
zueinander angeordnet den Behälterinnenraum jeweils von einem oberen Bereich, der
durch die maximale Füllhöhe vorgegeben ist, bis annähernd zum Boden durchsetzen. Der
Abstand der Kühlelemente vom Behälterboden und von den Kühlelementen zueinander ist
überall gleich. Durch oberseitige Rohrleitungen, die alle Kühlelemente verbinden,
kann über eine einzige Zuleitung und eine Ableitung an der Deckeloberseite das Kühlmittel
zu- und abgeführt werden. Zum Auftauen wird entsprechend warmes Medium durch die Kühlelemente
geleitet und nach dem vollständigen Verflüssigen des Behälterinhalts wird der Behälter
über die zentrale untere Ablassöffnung im Bereich des tiefsten Punkts des Behälters
entleert. Da die Kühlelemente gemäss der
US 5,524,706 einen grossen Teil des Behältervolumens einnehmen und eine sehr grosse Oberfläche
aufweisen, kann das Einfrieren und Auftauen schnell und schonend erfolgen, ohne dass
noch zusätzliche Verfahrensschritte nötig wären. Aus wirtschaftlichen Gründen ist
es jedoch sehr wünschenswert die Kühlelemente massiv zu verkleinern um Kosten zu sparen
und um das Nutzvolumen des Behälters zu steigern.
[0004] Von der Anmelderin wurde eine Gefrier- und Transportvorrichtung entwickelt, für die
der Gefrierprozess in seinem zeitlichen und örtlichen Verlauf von Temperaturen und
Phasenübergängen im Behälter quantifiziert wurde. Die Vorrichtung mit dem Markennamen
FreezeContainer
® ist in den Figuren 1a und 1b dargestellt und weist bei einem skalierbaren Volumen
von bis zu 300 Liter eine ganze Reihe von Vorteilen auf. Das Apparategewicht liegt
über 10% tiefer als bei anderen bekannten Vorrichtungen. Die FreezeContainer
® haben ein optimales Sterildesign mit sehr guten CIP Eigenschaften. Das Design der
Kühlelemente stellt einen über das Kesselvolumen zeitlich homogenen Phasenübergang
sicher, was wiederum kurze Prozesszeiten garantiert. Über diese Vorteile hinaus ist
das generelle Apparatedesign variabel genug, dass der FreezeContainer
® in komplexe Produktionsabläufe integriert werden kann und dabei die hohen Anforderungen
der Pharmaindustrie an Funktions- und Prozesssicherheit erfüllt.
[0005] Zum Auftauen wird wiederum warmes Medium durch Behälterwand, Behälterboden und die
Kühlschlange geleitet Der Auftauprozess wird vorzugsweise durch leichtes Schütteln
des Behälters unterstützt.
[0006] Der geschlossene Behälter wird von oben her über ein im Deckel angebrachtes Zuführrohr
mit Fluiden, insbesondere mit sterilen Flüssigkeiten, Lösungen und Suspensionen für
die chemische, biotechnologische, pharmazeutische und Lebensmittelindustrie, im Folgenden
als Produkt bezeichnet, befüllt Das Zuführrohr mündet genau über einer zentralen Ablassöffnung
am tiefsten Punkt des Bodens, so dass das Produkt nach vollständigem Auftauen über
den Bodenablass oder über das Zuführrohr entnommen werden kann.
[0007] Um das bereits hohe Mass an Funktionsumfang und Prozessanpassungsfähigkeit noch weiter
zu erhöhen, ist es gewünscht, das Produkt beim Auftauen umpumpen zu können, was mit
der bestehenden Vorrichtung nicht möglich ist
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0008] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Einfrieren,
Transportieren und Auftauen von Fluiden, insbesondere von sterilen Flüssigkeiten,
Lösungen und Suspensionen für die chemische, biotechnologische, pharmazeutische und
Lebensmittelindustrie zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile der bekannten Vorrichtungen
vermeidet und ein Höchstmass an Betriebsmöglichkeiten zulässt. Es ist eine weitere
Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Verfügung zu stellen,
bei der sich das gefrorene Produkt schneller und schonender als bisher auftauen lässt
und gleichzeitig die Durchmischung des aufgetauten Substrats erleichtert wird.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren
nach Anspruch 10, die ein beheiztes Tauchrohr umfassen, das frühzeitig aufgetaut wird
und daher ein Umpumpen, das heisst die Entnahme und Rückführung von aufgetautem und
vorzugsweise vorgewärmtem Produkt, während des gesamten Auftauvorgangs ermöglicht.
Die Nachteile der bekannten Verfahren werden vermieden und ein schnelleres Auftauen
erreicht
[0010] Die neue Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung weist mindestens ein Tauchrohr
auf, das mit den Wärmetauscherelementen mindestens über einen Teilbereich seiner Längsausdehnung,
der sich vorzugsweise annähernd von einem tiefsten Punkt des Behälters bis zu einer
maximalen Füllhöhe erstreckt, in thermischer Wirkverbindung steht Die maximale Füllhöhe
ist die Füllhöhe, bis zu welcher der Behälter mit zu gefrierendem Produkt gefüllt
werden und noch kontrolliert ausgefroren werden kann. Sie wird vor allem durch die
Anordnung der Wärmetauscherelemente bestimmt unter Berücksichtigung der Volumenausdehnung
in Folge von Dichteänderungen. Bei den im Folgenden dargestellten Ausführungsformen
liegt sie zwischen einem oberen Behälterrand und oberen Anteilen der Wärmetauscherelemente.
Vorzugsweise steht das Tauchrohr in direktem Kontakt mit mindestens einem Wärmetauscherelement
und ist passiv erwärmbar. Beim Auftauen lässt sich verflüssigtes Produkt über das
mindestens eine heizbare Tauchrohr, das wiederum vorzugsweise von oben her den Behälterinnenraum
durchsetzt und über einem tiefsten Punkt des Bodens mündet, entnehmen. Gegenüber den
bekannten Vorrichtungen mit dem frei im Behälterinnenraum und damit frei im gefrorenen
Produkt angeordneten Zuführrohr bringt das heizbare Tauchrohr den Vorteil mit sich,
dass das gefrorene Produkt im Inneren des Tauchrohrs sehr schnell auftaut und die
Entnahme des aufgetauten flüssigen Produkts nur in einer Anfangsphase des Auftauprozesses
blockiert ist. Bei der Entnahme wird das aufgetaute Produkt während der Passage durch
das beheizte Tauchrohr zudem schonend erwärmt, so dass es mit einer Temperatur deutlich
über dem Gefrierpunkt vorzugsweise von oben her auf noch gefrorene Anteile des Produktes
aufgegeben werden kann und den Auftauvorgang beschleunigt In einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind dazu Rückführleitungen an der Innenseite des Behälterdeckels angeordnet
[0011] Die Erwärmung des aufgetauten Produktes im Tauchrohr während der Entnahme bringt
einen wesentlichen Vorteil gegenüber einer Entnahme an einer Ablassöffnung im Boden
mit sich. Wird bei einer Vorrichtung, wie sie aus der
US 5,524,706 bekannt ist, das aufgetaute Produkt über den unteren Ablass entnommen, so hat das
Produkt eine Temperatur die nur knapp über dem Gefrierpunkt liegt Wird diese kalte
Flüssigkeit über die im Deckel angeordneten Einfüllstutzen auf das noch gefrorene
Produkt gepumpt, so beschleunigt dies den Auftauvorgang kaum. Gemäss der vorliegenden
Erfindung wird nun das umgepumpte Produkt vorgewärmt auf die noch gefrorenen Anteile
gegeben, was den Auftauvorgang erheblich beschleunigt. Zudem ist die Abgabe des aufgetauten
Produkts über die Ablassöffnung im Boden steriltechnisch nachteilig.
[0012] Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung liegt darin, dass der Weg, den das flüssige
Produkt beim Umpumpen ausserhalb des Behälters zurücklegen muss, sehr kurz gehalten
werden kann, da es nicht vom Bodenablass bis zur Zuführung im Deckel des Behälters
geleitet werden muss. Einerseits lassen sich dadurch unerwünschte Leitungen an der
Aussenseite des Behälters vermeiden und andererseits lassen sich das Be- und Entleeren
sowie das Umpumpen bei der neuen Vorrichtung bequem von oben her erledigen, da alle
Anschlüsse im Deckel oder zumindest in einem oberen Bereich des Behälters angeordnet
werden können.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0013] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Rührers werden nachstehend anhand
der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1a
- einen Längsschnitt durch einen Kühl-Auftaü-Behälter gemäss Stand der Technik mit einem
Kühlelement im Innenraum des Behälters und einem Bodenablass;
- Fig. 1b
- eine seitliche Ansicht des Behälters gemäss Figur 1a, in der ein Zuführrohr sichtbar
ist, wobei die innenliegenden Installationen strichliniert dargestellt sind;
- Fig. 2a
- einen Längsschnitt durch einen Behälter einer Vorrichtung gemäss einer Ausführungsform
der Erfindung, wobei ein Kühlelement und ein Tauchrohr nicht geschnitten dargestellt
sind;
- Fig. 2b
- eine Ansicht von schräg oben auf ein Tauchrohr gemäss einer Ausführungsform in Wirkverbindung
mit einer Kühlschlange, wobei nur die Anteile gezeigt sind, die im Inneren eines Behälters
zu liegen kommen;
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäss einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung mit wandseitig verlaufendem Tauchrohr, wobei wiederum ein Kühlelement nicht
geschnitten dargestellt ist;
- Fig. 4
- eine seitliche Ansicht einer Vorrichtung gemäss einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung, bei der die innenliegenden Installationen strichliniert dargestellt sind;
- Fig. 5a
- eine Ansicht von schräg unten auf einen Deckel einer Vorrichtung gemäss Figur 2 mit
den am Deckel angebrachten Kühl, Tauch- und Rückführelementen; und
- Fig. 5b
- eine seitliche Ansicht auf Deckel und Kühl-, Tauch- und Rückführelemente gemäss Figur
5a.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0014] In der Figur 1a ist ein Kühl-Auftau-Behälter B der Anmelderin im Längsschnitt dargestellt
Dieser Behälter ist wie bereits oben ausgeführt unter der Bezeichnung FreezeContainer
aus dem Stand der Technik bekannt. Der Behälter B ist mit einem oberen Deckel BD dicht
verschliessbar. Zusammen mit einem unteren Boden BB und einer Seitenwand BS definiert
der Deckel BD einen Innenraum I des Behälters B, in dem eine Kühlschlange KS angeordnet
ist Die Kühlschlange steht, wie in der Figur 1a angedeutet, mit der doppelwandigen
inneren Behälterwand über eine isolierte Kühlleitung KL in kommunizierender Verbindung.
Kühlmittel, das über eine entsprechende Zuleitung AM der doppelwandigen Behälterwand
BW zugeführt wird, wird nach dem Durchfliessen von Behälterwand BW und Boden BB über
die Kühlleitung KL in die Kühlschlange KS geleitet Es ist für den Fachmann offensichtlich,
dass es sich beim Einfrieren und Auftauen um technisch reversible Prozesse handelt,
die sich mit der in der Figur 1 dargestellten Vorrichtung und mit den gattungsgleichen
Vorrichtungen gemäss der Erfindung durchführen lassen. Der Einfachheit halber werden
in der folgenden Beschreibung daher die wesentlichen Elemente der Vorrichtungen primär
als zum Kühlen geeignet beschrieben. Wenn im Folgenden von Kühlelementen, Kühlschlangen
und ähnlichen Elementen die Rede ist, so ist klar, dass diese Wärmetauscher-Elemente
nicht nur zur Durchleitung eines kalten Mittels oder Mediums beim Einfrierprozess
geeignet sind, sondern auch zum Führen und Zusammenwirken mit einem warmen Medium
während dem Auftauen.
[0015] Die Geometrie der Kühlschlange KS ist mit einer Mehrzahl von vertikal verlaufenden
Abschnitten E
V, die jeweils über obere, respektive untere horizontale Abschnitte E
H miteinander verbunden sind, für einen optimalen zeitlichen und örtlichen Verlauf
von Temperaturen und Phasenübergängen im Behälterinnenraum I ausgelegt. Während die
oberen und unteren horizontalen Abschnitte E
H jeweils annähernd in einer Ebene liegen, reicht ein zentral im Behälter angeordneter
vertikaler Abschnitt E
Z weiter nach unten bis knapp an einen tiefsten Punkt im Behälter heran. Dadurch wird
sichergestellt, dass beim Auftauen der Bereich unmittelbar oberhalb einer zentralen
Ablassöffnung A im Behälterboden BB frühzeitig aufgetaut wird. Dies hat sich als besonders
vorteilhaft erwiesen, da im Bereich der Bodenablassöffnung die Anordnung von Wärmetauscherelementen
im Behälterboden sehr schwierig ist Die dem Deckel BD zugewandten oberen horizontalen
Teilstücke EHO verlaufen in einem Bereich knapp unterhalb der maximalen Füllhöhe FH
des Behälters B, respektive sie definieren die maximale Füllhöhe. Die vertikalen Teilstücke
am Beginn und am Ende der Kühlschlange durchsetzen den Behälterdeckel BD und sind
jeweils mit einem Kühlmitteleinlass ZM und mit der Kühlleitung KL und damit indirekt
dem Auslass AM verbunden.
[0016] Der Kühl-Auftau-Behälter B gemäss der Figur 1 mit einem Nutzvolumen von 300 Litern
weist eine im Wesentlichen zylindrische Form mit einer zentralen Längsachse L auf.
Gattungsgemässe Kühl-Auftau-Behälter B haben üblicherweise ein Volumen von einigen
wenigen bis mehreren Hundert Litern.
[0017] Die Figur 1b zeigt den Kühl-Auftau-Behälter B gemäss der Figur 1a in einer Seitenansicht
um 90° gedreht, in der ein Zuführrohr ZR sichtbar ist, das eine kommunizierende Verbindung
von der Deckeloberseite bis annähernd zum tiefsten Punkt im Inneren I des Behälters
B herstellt Das Zuführrohr ZR wird mit einem oberen vertikalen Rohrstück ZV zwischen
zwei vertikalen Abschnitten Ev , annähernd gleichmässig von diesen beabstandet, hindurchgeführt.
Oberhalb eines unteren horizontale Abschnittes E
HU knickt es ab und wird mit einem schräg liegenden Abschnitt ZS bis über den tiefsten
Punkt T des Behälters B geführt, wo es mit einer Öffnung ZO mündet
[0018] Der Behälter B wird vorzugsweise im geschlossenen Zustand, das heisst mit aufgesetztem
Deckel über das Zulaufrohr ZR mit dem zu gefrierenden Produkt befüllt Nach Erreichen
der gewünschten Füllhöhe wird ein entsprechendes Zulaufventil am oberseitigen Ende
des Zulaufrohres geschlossen und der Kühlvorgang wird gestartet, indem kaltes Medium
durch den Kühlkreislauf, der neben der Kühlschlange und der Behälterwand und dem Behälterboden
noch mindestens eine nicht in der Zeichnung dargestellte Pumpe und ein ebenfalls nicht
dargestelltes Kühlaggregat oder ein Kühlmittelreservoir umfasst, geleitet wird, bis
das Produkt im Behälterinnenraum kontrolliert ausgefroren ist und die gewünschte Minustemperatur
zur Lagerung oder zum Transport erreicht ist In diesem Zustand ist auch das Produkt,
das sich im Inneren des Zuführrohrs ZR befindet, gefroren und dieses ist blockiert.
Zum Auftauen wird warmes Medium durch den Kühlkreislauf geführt und zur Beschleunigung
des Auftauvorgangs wird der Behälter, der auf einer Grundpalette P montiert ist, leicht
geschüttelt Das tief herabgezogene zentrale Vertikalstück EZ stellt sicher, dass der
Bereich oberhalb der zentralen Auslassöffnung relativ bald aufgetaut ist Obwohl das
Zulaufrohr ZR genau in diesen Bereich mündet, lässt sich aufgetautes Produkt erst
absaugen, wenn das gesamte Lumen des Zulaufrohrs aufgetaut ist. Wie bereits oben kurz
ausgeführt, ist dies erst erreicht, wenn praktisch das gesamte Produkt aufgetaut ist.
Über die untere zentrale Ablassöffnung A, die über eine Ablassleitung AL mit einem
Ablassanschluss AA in einer Stirnseite des Grundpaletts P in Verbindung steht, kann
relativ früh im Auftauprozess aufgetautes Produkt abgelassen werden. Da im bekannten
Behälter aber keine Möglichkeit besteht, dieses verflüssigte Produkt zurückzuführen,
kann nicht umgepumt werden. Zudem ist das über die untere zentrale Ablassöffnung A
erhaltene Produkt noch sehr kalt und würde bei der Rückführung in den Behälterinnenraum
kaum eine den Auftauprozess unterstützende Wirkung zeigen.
[0019] Die Figur 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Gefrier-AuftauVorrichtung
1, die auf dem oben beschriebenen Kühl-Auftau-Behälter B basiert. Im Längsschnitt
der Figur 2a ist dargestellt, dass neu ein Tauchrohr 60 im GefrierAuftau-Behälter
10 angeordnet ist Das Tauchrohr trägt an einem ersten Ende oberhalb eines Deckels
20 vorzugsweise eine Armatur 64, die einen Zuführ- 65 und einen Absauganschluss 66
und entsprechende Ventile 67, 68 und ein Sperrventil 69 umfasst. Von der Armatur 64
ist das Tauchrohr 60 mit einem ersten vertikalen Abschnitt nach unten geführt, durchsetzt
den Deckel 20 und wird noch oberhalb einer Deckelunterkante 21 mit leichtem Gefälle
über ein radiales Teilstück 52 zum Zentrum des annähernd zylindrischen Behälterinnenraums
11 geführt. Beim Erreichen der Behälterlängsachse L biegt das Tauchrohr 60 wiederum
ab und erstreckt sich mit einem zweiten zentralen Vertikalstück 63 entlang der Zentralachse
L bis annähernd zum tiefsten Punkt des Behälterinnenraums und mündet dort in einer
Öffnung 63'. Das Tauchrohr 60 ist annähernd im gesamten Verlauf entlang der Längsachse
L konzentrisch von einem koaxial geführten vertikalen Teilstück 51 eines Kühlelements
umschlossen. Die übrigen Anteile des Kühlelements folgen in der Gestaltung im Wesentlichen
der bewährten Formgebung, wie sie die von den oben beschriebenen FreezeContainem der
Anmelderin bekannten Kühlschlangen aufweisen. Auch Wand 30 und Boden 40 des Behälters
10 sind wiederum auf bekannte Weise doppelwandig ausgebildet und tragen zum Wärmeaustausch
bei. Durch die neuen technischen Merkmale wird gemäss der vorliegenden Erfindung erreicht,
dass der Abschnitt des Tauchrohrs 60, der zwischen Behälterboden 30 und der maximalen
Füllhöhe F
max zu liegen kommt, in optimaler Wirkverbindung mit dem frei im Behälterinnenraum verlaufenden
Wärmetauscherelement, das heisst mit der Kühlschlange 50, steht
[0020] Soll zum Auftauen umgepumpt werden, so ist durch die erfindungsgemässe Anordnung
von Tauchrohr und Kühlschlange und/oder anderen Wärmetauscherelementen sichergestellt,
dass das Lumen des Tauchrohrs sehr bald nach Beginn des Durchleitens von warmem Medium
durch den Kühlkreislauf auftaut. Das aufgetaute Produkt, das sich wiederum am tiefsten
Punkt des Behälters sammelt, kann zu einem frühen Zeitpunkt im Abtauprozess nach oben
durch das Tauchrohr 60 abgezogen werden. Als zweiter äusserst vorteilhafter Effekt
kommt hinzu, dass sich das noch sehr kalte verflüssigte Produkt beim Transport durch
das zentrale Teilstück 63 erwärmt, da dieses vollumfänglich vom warmen Medium umströmt
ist.
[0021] Vorzugsweise bildet das zentrale Teilstück 63 des Tauchrohrs die innere Wandung des
hohlzylindrischen Teilstücks 51 der Kühlschlange, so dass Tauchrohr und Kühlschlange
als "Rohr im Rohr" integral miteinander verbunden sind und das Tauchrohr in den unmittelbaren
thermischen Wirkbereich des Kühlelements integriert ist Ein unterstes Teilstück 63'
des Tauchrohrs ist nicht mehr vom vertikalen Teilstück 51 der Kühlschlange umschlossen
und ragt um wenige Zentimeter nach unten aus diesem heraus. Das unterste Teilstück
63' kann sehr einfach durch Ablängen an die Grösse des Behälters 10 angepasst werden,
so dass sichergestellt ist, dass die untere Öffnung des Tauchrohrs auch im warmen
Zustand (d. h. beim Auftauen und Umpumpen) noch mit dem gewünschten geringen Abstand
von vorzugsweise 5 mm, mindestens aber 1 mm zum Behälterboden oder über einer unteren
Auslassöffnung im Boden zu liegen kommt Es lassen sich zum Beispiel bestehende Vorrichtungen
mit der erfindungsgemässen Kombination von Kühlelement und Tauchrohr, wie sie in der
Figur 2b mit den unterhalb des Deckels liegenden Anteilen dargestellt ist, nachrüsten
und vor Ort kann die Länge des Tauchrohrs genau und einfach angepasst werden. Der
Verlust von Produkt, das nicht aus dem Behälter abgesaugt werden kann, lässt sich
auf diese Weise minimieren. In der vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, wie
sie in der Figur 2b gezeigt ist, weist das Tauchrohr einen inneren Durchmesser von
18.1 mm und eine Wandstärke von 1.6 mm auf. Das zentrale Teilstück 51 der Kühlschlange
weist zum Beispiel für einen Behälter mit 300 Litern Nutzvolumen einen Durchmesser
von 42.4 mm auf, die übrigen Abschnitte der Kühlschlange jeweils 21.3 mm. Der freie
Strömungsquerschnitt in der Kühlschlange ist dadurch in allen Teilstücken annähernd
gleich gehalten. Die einzelnen Abschnitte von Tauchrohr und Kühlschlange sind vorzugsweise
aus Austenit-Stahl, zum Beispiel 4435/316L, und Hastelloy gefertigt und im Wolfram
Inert Gas (WIG) Verfahren orbital und von Hand miteinander verschweisst Um die Herstellung
der "Rohr in Rohr"-Lösung möglichst effizient gestalten zu können und um eine problemlose
Reinigung zu gewährleisten hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine obere Eintrittsstelle
des zentralen Teilstücks 63 des Tauchrohrs 60 in das zentrale vertikale Teilstück
51 der Kühlschlange 50 und eine entsprechende untere Austrittsöffnung mit einem ringförmigen
Stopfen 53 zu verschliessen. Das Wärmetauschermedium wird dem zentralen vertikalen
Teilstück 51 der Kühlschlange 50 über ein oberes horizontales Teilstück 56 und ein
unteres geneigtes Teilstück 57 zu- und/oder abgeführt, die jeweils in unmittelbarer
Nähe zu den jeweiligen Enden des vertikalen Teilstücks 51 seitlich in dieses münden.
[0022] Tauchrohr und Kühlschlange können auch zweistückig gefertigt und ineinander gesteckt
sein, so dass die Tauchrohrwand mit einer Innenwand des zentralen Teilstücks 51 in
Kontakt kommt Für Behälter, die mehrfach verwendet werden, bietet sich die einstückige
Ausführungsform an, da sich diese wesentlich besser reinigen lässt.
[0023] Anhand der Figur 2a soll im Folgenden der Auftauvorgang und das Entnehmen von aufgetautem
Produkt beschrieben werden. Wir gehen davon aus, dass der Gefrier-Auftau-Behälter
10 bis zu einer maximalen Füllhöhe F
MAX mit gefrorenem Produkt gefüllt ist. Wird nun warmes Medium durch die Kühlschlange
geleitet, so wird das Substrat S im Wirkbereich WB der Wärmetauscherelemente, das
heisst im Wirkbereich der Kühlschlange und der doppelwandigen Behälterwand und des
doppelwandigen Behälterbodens vorzugsweise schonend langsam aufgetaut
[0024] In der Figur 2a ist angedeutet, dass die tief herabgezogenen Anteile der Kühlschlange,
nämlich das untere geneigte Radialstück 57 der Kühlschlange und der untere Bereich
des zentralen Teilstückes 51, sicherstellen, dass beim Auftauen das Produkt am und
um den tiefsten Punkt des Behälters sehr früh auftaut. Im Sinne der Erfindung ist
das Lumen des zentralen Abschnittes 63 des Tauchrohrs 60 als einer der ersten Bereiche
im Behälterinnenraum eisfrei. Das aufgetaute Produkt, das sich am tiefsten Punkt des
Behälters 10 sammelt, kann somit zu einem sehr frühen Zeitpunkt des Auftauprozesses,
aus dem Behälter 10 entnommen werden. Das verflüssigte Produkt wird beim Transport
durch den zentralen Tauchrohrabschnitt nach oben weiter erwärmt und bei geöffneten
Ventilen 69 und 68 über den Absauganschluss 66 der Armatur 64 einer nicht in den Figuren
dargestellten Fluid- Transporteinheit, vorzugsweise einem Förderer oder einer Pumpe,
zugeführt. Von dieser wird das vorgewärmte Produkt über eine Rückführleitung 70, wie
sie in der Figur 5 mit ihren Anteilen an der Deckeloberseite und an der Deckelunterseite
gezeigt ist, wieder in das Innere des Behälters 10 gefördert In der seitlichen Ansicht
gemäss Figur 5b auf den Deckel 20 sind das Fördermittel (zum Beispiel eine Pumpe)
und die Leitungen, die den Absauganschluss 66 der Tauchrohrarmatur 64 und einen Zuführanschluss
71 oberhalb des Deckels miteinander verbinden, nicht dargestellt. Bei geöffnetem Ventil
72 wird das erwärmte Produkt über die Rückführleitung 70, die mit einem Vertikalstück
73 den Deckel 20 durchsetzt und mit einem abgewinkelten Schenkel 74 mündet, in den
Behälter zurückgeführt. Eine endständige Abgabeöffnung 75 des Rohrschenkels 74 mündet
seitlich an einem vertikalen Teilstück der Kühlschlange oberhalb des durch die maximale
Füllhöhe F
MAX definierten Niveaus. Das vorgewärmte Produkt wird beim Umpumpen von oben her auf
die gefrorene Produktoberfläche aufgegeben und unterstützt dadurch den Auftauvorgang
von oben her. Die Positionierung der Abgabeöffnung 75 des Rohrschenkels 74 bedingt,
dass das umgepumpte Produkt an das vertikale Teilstück der Kühlschlange geleitet wird.
Dadurch lässt sich die Schaumbildung beim Umpumpen des Produktes erheblich vermindern.
[0025] Die Kombination des Entnehmens und Vorwärmens von aufgetautem Produkt mit einem efindungsgemässen
Tauchelement 60 mit der unmittelbaren Rückführung über die Rückführungsleitung 70
zu einem frühen Zeitpunkt, zu welchem ein Grossteil des Produkts im Innenraum 11 des
Behälters 10 noch gefroren ist, erlaubt ein schnelles und schonendes Auftauen.
[0026] Anstatt das Tauchrohr, wie vorangehend beschrieben, durch das zentrale Teilstück
der Kühlschlange zu führen, wird es in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung, wie sie in der Figur 4 dargestellt ist, alternativ geführt. Das Tauchrohr
60' verläuft hier durch ein Teilstück 51' einer Kühlschlange 50', das in einem oberen
Bereich parallel zwischen Behälterwand 40 und Längsachse L verläuft und in einem unteren
Bereich zum tiefsten Punkt des Behälters 10 hin geneigt ist Durch diese Konstruktion
ist wiederum sichergestellt, dass das Tauchrohr auf der gesamten Strecke vom tiefsten
Punkt des Behälters bis zur maximalen Füllhöhe konzentrisch vom entsprechend angepassten
Teilstück 51' der Kühlschlange 50' umschlossen ist
[0027] In weiteren Ausführungsformen umschliesst das Tauchrohr die Kühlschlange, so dass
bei der "Rohr im Rohr" Konstruktion das Tauchrohr aussen zu liegen kommt und vom innenliegenden
Teilstück der Kühlschlange gekühlt oder erwärmt wird. Hinsichtlich der Wärmeleitung
sind diese Ausführungsformen weniger bevorzugt Gleiches gilt für Ausführungsformen,
bei denen das Tauchrohr und ein zusammenwirkendes Teilstück der Kühlschlange als aneinanderliegende
Halbrohre ausgeführt sind, wobei hier noch eine verschlechterte Strömungsdynamik hinzukommt
[0028] In der Figur 3 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, in der ein Tauchrohr 80
nicht mit einer Kühlschlange KS, sondern mit einer doppelwandigen Behälterwand 40'
und einem doppelwandigen Behälterboden 30' in Wirkverbindung steht Um die Reinigung
des Behälterinnenraumes nicht zu erschweren ist das Tauchrohr 80 vollständig in Wand
40' und Boden 30' versenkt und mündet mit einer unteren Öffnung 81 im Bereich des
tiefsten Punktes des Behälters 10', vorzugsweise in einer zentralen unteren Ablassöffnung
31' im Boden 30'. Im oberen Bereich der Behälterwand 40' tritt das Tauchrohr nach
aussen und schafft über einen seitlichen Anschluss 82 eine kommunizierende Verbindung
zum Behälterinnenraum. Um die Strömung des Wärmetauschermediums in Behälterwand und
Boden nicht negativ zu beeinflussen kann das Tauchrohr auch an den Aussenseiten von
doppelwandiger Behälterwand 40' und doppelwandigem Behälterboden 30', also im Wesentlichen
im Dämmmantel 12 verlegt sein.
[0029] Die erfinderische Idee, ein Tauchrohr mit Wärmetauscherelementen in Wirkverbindung
zu bringen, ist nicht auf die bisher konkret beschriebenen und in den Figuren dargestellten
Elemente beschränkt, sondern lässt sich auf eine Vielzahl von weiteren Elementen übertragen.
Gefrier-Auftau-Elemente mit spiralförmig angeordneten Wärmetauschern lassen sich ebenso
mit einem Tauchrohr zur Entnahme und Vorwärmung von Produkt in Wirkverbindung bringen
wie platten- oder sternförmige Wärmetauscherelemente.
[0030] Entscheidend ist, dass zwischen dem Wärmetauscherelement und mindestens dem Abschnitt
des Tauchrohrs, der im Bereich des gefrorenen Produkts, das heisst annähernd vom tiefsten
Punkt des Behälters bis zur maximalen Füllhöhe, zu liegen kommt, respektive im gefrorenen
Zustand von diesem gefüllt ist, eine thermische Wirkverbindung besteht Ein direkter
Kontakt zwischen dem Tauchelement und dem Wärmetauscher-Element gemäss der vorangehend
beschriebenen "Rohr in Rohr" Ausführung und der "Rohr-in-Wand" Ausführung ist nicht
zwingend, aber von Vorteil.
[0031] Die technische Lehre der Erfindung lässt sich auch auf Einweg-Vorrichtungen übertragen,
die sich zunehmender Beliebtheit erfreuten, da sie durch reduzierte Kosten im CIP/SIP-Bereich
besonders wirtschaftlich sind. Bei solchen "single-use" Vorrichtungen kann in einer
echten Einweg-Version die gesamte Vorrichtung aus geeigneten Kunststoffen gefertigt
sein. In einer weiteren Ausführungsform werden die thermisch passiven Anteile, also
im Wesentlichen Boden, Deckel und Wand des Gebindes und das Tauchrohr als "disposables"
aus Kunststoff gefertigt, und die Wärmetauscherelemente sind aus Metall und werden
nach dem Gebrauch vom Gebinde getrennt, gereinigt und wiederverwertet.
[0032] In der Figur 5 ist eine Sprühleitung 90 dargestellt, die bei der Reinigung/CIP des
Behälterinnenraumes mit seinen Einbauten zum Einsatz kommt. Über einen Anschluss 91
wird Reinigungslösung zugeführt, die im dargestellten Ausführungsbeispiel über endständig
an zwei Sprühleitungen angebrachte Sprühköpfe versprüht wird. Da die Kühlschlange
und das Tauchrohr frei sind von grossflächigen Finnen, Einbauteilen und Leitblechen,
sind nicht nur die zu reinigenden Flächen, sondern auch die Sprühschatten auf ein
Minimum reduziert. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass sich die Reinigung und das
CIP/SIP der erfindungsgemässen Vorrichtung äusserst einfach und effizient gestaltet.
[0033] In einer weiteren Ausführungsform ist das Tauchrohr, das in Dimensionierung und Positionierung
im Wesentlichen am Zuführrohr ZR in einer Vorrichtung gemäss der Figur 1b entspricht,
elektrisch oder induktiv heizbar. Für die elektrische Variante sind vorzugsweise in
der Wand des Tauchrohrs Heizdrähte, -spulen oder andere -elemente isoliert von Produkt
und Umgebung angeordnet. Für die induktive Variante ist das Tauchrohr zumindest in
wichtigen Abschnitten vorzugsweise aus ferromagnetischem Material gefertigt. Da zur
elektrischen Erwärmung des Tauchrohrs eine Spannungsquelle nötig ist und zur induktiven
Erwärmung eine entsprechend starke Magnetquelle, kommen beide nur unter bestimmten
Bedingungen zum Einsatz.
Liste der Bezugszeichen
[0034]
- A
- Ablassöffnung
- AA
- Ablassanschluss
- AL
- Ablassleitung
- AM
- Kühlmittelauslass
- B
- Kühl-Auftau-Behälter
- BB
- Boden
- BD
- Deckel
- BW
- Wand
- EHo
- obere horizontale Abschnitte
- EHu
- untere horizontale Abschnitte
- Ev
- vertikale Abschnitte
- EZ
- zentraler Abschnitt
- FMAX
- maximale Füllhöhe des Behälters
- I
- Innenraum
- KS
- Kühlschlange
- KL
- Kühlleitung
- L
- Behälterlängsachse
- P
- Grundpalett
- T
- tiefster Punkt des Behälters
- ZM
- Kühlmitteleinlass
- ZO
- Öffnung
- ZR
- Zuführrohr
- ZS
- schräger Abschnitt des ZR
- ZV
- vertikales Zuführrohrstück
- 1,1',1"
- Vorrichtung
- 10,10',10"
- GefrierAuftau-Behälter
- 11
- Behälterinnenraum
- 12
- Dämmung
- 20
- Deckel von B
- 30,30'
- Boden von B
- 31'
- untere Ablassöffnung
- 40, 40'
- Wand von B
- 50
- Kühlelement
- 51
- vertikales Teilstück
- 52
- radiales Teilstück
- 53
- Stopfen
- 54
- Einlass, Zuführung
- 55
- Auslass, Abführung
- 56
- oberes horizontales Teilstück der Kühlschlange
- 57
- unteres geneigtes Radialstück
- 60,60'
- Tauchelement, Tauchrohr
- 61
- oberes vertikales Teilstück
- 62
- oberes horizontales Teilstück
- 63
- vertikales Teilstück
- 64
- Armatur
- 65
- Zuführanschluss
- 66
- Absauganschluss
- 67, 68, 69
- Ventile
- 70
- Rückführleitung
- 71
- Zuführanschluss
- 72
- Ventil
- 73
- Vertikalstück
- 74
- Rohrschenkel
- 75
- Abgabeöffnungen
- 80
- Tauchrohr
- 81
- untere Öffnung
- 82
- Anschluss (Tauchrohr)
- 90
- Sprühleitung
- 91
- Sprühleitungsanschluss
1. Vorrichtung zum Einfrieren, Transportieren und Auftauen von Fluiden, insbesondere
von sterilen Flüssigkeiten, Lösungen und Suspensionen für die chemische, biotechnologische,
pharmazeutische und Lebensmittelindustrie mit einem Behälter (10, 10'), umfassend
einen Deckel (20, 20', 20"), eine Wand (40, 40') und einen Boden (30, 30'), und mindestens
ein Wärmetauscherelement (50, 50') das mit den, in den Behälter eingefüllten Fluiden
in Wirkverbindung steht, so dass diese abkühlbar oder erwärmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tauchrohr (60, 80) mit mindestens einem Wärmetauscherelement (50, 50', 30, 30',
40, 40') über mindestens einen Teilbereich seiner Längsausdehnung in Wirkverbindung
steht und dass am Behälter (10, 10') in einem Bereich oberhalb der maximalen Füllhöhe
(FMAX), vorzugsweise im Deckel (20, 20'), eine Rückführleitung (70) angeordnet ist, so
dass während eines Auftauvorganges verflüssigtes und über das Tauchrohr (60, 80) vom
tiefsten Punkt des Behälters (10, 10') abgeführtes und vorgewärmtes Fluid über die
Rückführleitung (70) von oben auf noch gefrorenes Fluid umpumpbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tauchrohr (60, 60', 80) eine kommunizierende Verbindung zwischen einer ersten
unteren Öffnung (63',81) im Bereich eines tiefsten Punkts im Inneren des Behälters
10, 10') und einer oberseitig am Behälter (10, 10') oder am Deckel (20, 20', 20")
angeordneten zweiten Öffnung (66, 82) schafft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tauchrohr (60, 60', 80) mit einem Teilstück (63, 63') annähernd vom tiefsten
Punkt des Behälters bis mindestens zu einer maximalen Füllhöhe (FMAX) in thermischer Wirkverbindung mit dem Wärmetauscherelement (50, 50', 30, 30', 40,
40') steht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauscherelement eine Kühlschlange (50, 50') umfasst und das Tauchrohr (60,
60') über einen Teilbereich seiner Längsausdehnung koaxial in einem Teilstück (51,
51') der Kühlschlangen (50, 50') geführt ist und mit diesem in thermischer Wirkverbindung,
vorzugsweise in direktem Kontakt steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikales Teilstück (63) des Tauchrohrs (60) in einem Bereich, der sich annähernd
von der maximalen Füllhöhe (FMAX) bis zum tiefsten Punkt des Behälters (10) erstreckt, koaxial in einem zentralen
Abschnitt (51) der Kühlschlange (50) und entlang einer Längsachse (L) geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das axiale Teilstück (63) des Tauchrohrs (60) eine innere Wand des hohlzylindrischen
zentralen Abschnitts (51) der Kühlschlange (50) bildet, so dass Tauchrohr (60) und
Kühlschlange (50) in diesem Bereich als "Rohr in Rohr" integral miteinander verbunden
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauscherelement einen doppelwandigen Boden (30, 30') und eine doppelwandige
Wand (40, 40') umfasst und das Tauchrohr (60, 60') über einen Teilbereich seiner Längsausdehnung
in- oder außerhalb von Boden (30, 30') und Wand (40, 40') geführt ist und mit diesen
in thermischer Wirkverbindung, vorzugsweise in direktem Kontakt steht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführleitung (70) den Deckel (20, 20') durchsetzt und in mindestens einer,
vorzugsweise zwei Abgabeöffnungen (76, 77) oberhalb der maximalen Füllhöhe (FMAX) mündet, die derart angeordnet sind, dass das umgepumpte Fluid auf obere Teilstücke
von Wärmetauscherelementen (50, 50', 40, 40'), vorzugsweise der Kühlschlange (50,
50') geleitet wird und eine Schaumbildung vermindert ist.
9. Verfahren zum Auftauen von gefrorenen Fluiden, insbesondere von sterilen Flüssigkeiten,
Lösungen und Suspensionen für die chemische, biotechnologische, pharmazeutische und
Lebensmittelindustrie in einer Vorrichtung (1, 1', 1") gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein warmes Medium durch mindestens ein Wärmetauscherelement (50, 50', 30, 30', 40,
40') geführt wird und gefrorenes Fluid in einem Tauchrohr (60, 80), das mit dem mindestens
einen Wärmetauscherelement (50, 50', 30, 30', 40, 40') in Wirkverbindung steht, aufgetaut
wird und anschließend aufgetautes Fluid vom tiefsten Punkt im Inneren eines Behälters
(10, 10') durch das Tauchrohr abgezogen und vorgewärmt werden kann, bevor es über
eine Rückführleitung (70) von oben auf das sich noch im Behälter befindliche Fluid
umgepumpt wird.
1. Device for freezing, transporting and thawing fluids, in particular sterile fluids,
solutions and suspensions for the chemical, biotechnological, pharmaceutical and food
industry, with a container (10, 10') comprising a lid (20, 20', 20"), a wall (40,
40') and a base (30, 30'), and at least one heat exchanger element (50, 50') actively
communicating with the fluids with which the container is filled so that they can
be cooled or heated, characterised in that an immersion pipe (60, 80) is actively connected to at least one heat exchanger element
(50, 50', 30, 30', 40, 40') via at least a part-region of its longitudinal extension
and that a return line (70) is provided on the container (10, 10') in a region above
the maximum filling level (FMAX), preferably in the lid (20, 20'), so that a fluid liquefied during a thawing operation
and fed off via the immersion pipe (60, 80) from the deepest point of the container
(10, 10') and pre-heated can be pumped via the return line (70) onto still frozen
fluid from above.
2. Device as claimed in claim 1, characterised in that the immersion pipe (60, 60', 80) establishes a connection communicating between a
first bottom orifice (63', 81) in the region of a deepest point in the interior of
the container (10, 10') and a top-end second orifice (66, 82) disposed at the container
(10, 10') or at the lid (20, 20', 20").
3. Device as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the immersion pipe (60, 60', 80) is in an active thermal connection with the heat
exchanger element (50, 50', 30, 30', 40, 40') by means of a part-piece (63, 63') from
more or less the deepest point of the container up to a maximum filling level (FMAX).
4. Device as claimed in any of claims 1 - 3, characterised in that the heat exchanger element comprises a cooling coil (50, 50') and the immersion pipe
(60, 60') is run coaxially in a part-piece (51, 51') of the cooling coil (50, 50')
along a part-region of its longitudinal extension and is actively in thermal, preferably
direct, contact with it.
5. Device as claimed in claim 4, characterised in that a vertical part-piece (63) of the immersion pipe (60) is run coaxially in a central
portion (51) of the cooling coil (50) and along a longitudinal axis (L) in a region
which extends more or less from the maximum filling level (FMAX) to the deepest point of the container (10).
6. Device as claimed in claim 5, characterised in that the axial part-piece (63) of the immersion pipe (60) forms an internal wall of the
hollow cylindrical, central portion (51) of the cooling coil (50) so that the immersion
pipe (60) and cooling coil (50) are integrally connected to one another as a "pipe
in pipe" arrangement in this region.
7. Device as claimed in any of claims 1 - 3, characterised in that the heat exchanger element comprises a double-skin base (30, 30') and a double-skin
wall (40, 40'), and the immersion pipe (60, 60') is run inside or outside the base
(30, 30') and wall (40, 40') across a part-region of its longitudinal extension and
is in active thermal contact with them, preferably in direct contact.
8. Device as claimed in claim 1, characterised in that the return line (70) extends through the lid (20, 20') and opens into at least one,
preferably two discharge orifices (76, 77) above the maximum filling level (FMAX) which are disposed so that the pumped fluid is directed onto top part-pieces of
heat exchanger elements (50, 50', 40, 40'), preferably of the cooling coil (50, 50'),
and reduce the formation of foam.
9. Method of thawing frozen fluids, in particular sterile fluids, solutions and suspensions
for the chemical, biotechnological, pharmaceutical and food industries in a device
(1, 1', 1") as claimed in any preceding claim, characterised in that a warm medium is fed through at least one heat exchanger element (50, 50', 30, 30',
40, 40') and frozen fluid in an immersion pipe (60, 80) actively connected to the
at least one heat exchanger element (50, 50', 30, 30', 40, 40') is thawed, after which
thawed fluid can be drawn off from the deepest point in the interior of a container
(10, 10') through the immersion pipe and pre-heated before it is pumped via a return
line (70) onto the fluid still contained in the container from above.
1. Dispositif pour congeler, transporter et décongeler des fluides, en particulier des
liquides, solutions et suspensions stériles pour l'industrie chimique, biotechnologique,
pharmaceutique et agro-alimentaire comportant un réservoir (10, 10'), comprenant un
couvercle (20, 20', 20"), une paroi (40, 40') et un fond (30, 30'), et au moins un
élément échangeur thermique (50, 50') qui est en liaison fonctionnelle avec les fluides
contenus dans le réservoir, de manière à ce que ces derniers puissent être refroidis
ou réchauffés, caractérisé en ce qu'un tube plongeur (60, 80) est en liaison fonctionnelle avec au moins un élément échangeur
thermique (50, 50', 30, 30', 40, 40') sur au moins une partie de son extension longitudinale
et en ce qu'une conduite de remise en circulation (70) est agencée au niveau du réservoir (10,
10') dans une zone au-dessus de la hauteur de remplissage maximale (FMAX), de préférence dans le couvercle (20, 20'), de manière à ce qu'au cours d'un processus
de décongélation, du fluide sous forme liquide, évacué depuis le point le plus bas
du réservoir (10, 10') par l'intermédiaire du tube plongeur (60, 80) et préchauffé
puisse être recyclé par pompage par le haut sur du fluide encore congelé par l'intermédiaire
de la conduite de remise en circulation (70).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube plongeur (60, 60', 80) établit une liaison communicante entre un premier
orifice inférieur (63', 81) au niveau d'un point le plus bas à l'intérieur du réservoir
(10, 10') et un second orifice (66, 82) agencé sur la partie supérieure au niveau
du réservoir (10, 10') ou au niveau du couvercle (20, 20', 20").
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube plongeur (60, 60', 80), avec un segment (63, 63') s'étendant approximativement
du point le plus bas du réservoir jusqu'à au moins une hauteur de remplissage maximale
(FMAX), est en liaison thermique fonctionnelle avec l'élément échangeur thermique (50,
50', 30, 30', 40, 40').
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément échangeur thermique comprend un serpentin de réfrigération (50, 50') et
en ce que le tube plongeur (60, 60') est guidé sur un plan coaxial sur une partie de son extension
longitudinale dans un segment (51, 51') du serpentin de réfrigération (50, 50') et
est en liaison thermique fonctionnelle avec ledit segment, de préférence en contact
direct.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un segment vertical (63) du tube plongeur (60) est guidé dans une zone qui s'étend
approximativement depuis la hauteur de remplissage maximale (FMAX) jusqu'au point le plus bas du réservoir (10), sur un plan coaxial dans une section
centrale (51) du serpentin de réfrigération (50) et le long d'un axe longitudinal
(L).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le segment axial (63) du tube plongeur (60) forme une paroi interne de la section
centrale de type cylindre creux (51) du serpentin de réfrigération (50), de manière
à ce que tube plongeur (60) et serpentin de réfrigération (50) soient mis intégralement
en communication dans cette zone sous forme de « tubes concentriques ».
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément échangeur thermique comprend un fond à double cloison (30, 30') et une
paroi à double cloison (40, 40') et en ce que le tube plongeur (60, 60') est guidé sur une partie de son extension longitudinale
à l'intérieur ou à l'extérieur du fond (30, 30') et de la paroi (40, 40') et est en
liaison thermique fonctionnelle avec ces derniers, de préférence en contact direct.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la conduite de remise en circulation (70) traverse le couvercle (20, 20') et débouche
dans au moins un, de préférence deux orifices de décharge (76, 77) au-dessus de la
hauteur de remplissage maximale (FMAX), lesdits orifices de décharge étant agencés de telle manière que le fluide recyclé
par pompage est conduit sur des segments supérieurs d'éléments échangeurs thermiques
(50, 50', 40, 40'), de préférence du serpentin de réfrigération (50, 50') et que la
formation d'une mousse est atténuée.
9. Procédé pour décongeler des fluides congelés, en particulier des liquides, solutions
et suspensions stériles pour l'industrie chimique, biotechnologique, pharmaceutique
et agro-alimentaire dans un dispositif (1, 1', 1") selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'un fluide chaud est guidé à travers au moins un élément échangeur thermique (50, 50',
30, 30', 40, 40') et en ce que du fluide congelé est décongelé dans un tube plongeur (60, 80), qui est en liaison
fonctionnelle avec ledit au moins un élément échangeur thermique (50, 50', 30, 30',
40, 40'), puis en ce que du fluide décongelé peut être extrait du point le plus bas
à l'intérieur d'un réservoir (10, 10') par l'intermédiaire du tube plongeur et être
préchauffé avant qu'il soit recyclé par pompage par le haut sur le fluide se trouvant
encore dans le réservoir par l'intermédiaire d'une conduite de remise en circulation
(70).
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