Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kern für eine Matratze oder ein Möbelpolster
und eine damit gefertigte Matratze bzw. ein damit gefertigtes Möbelpolster.
Stand der Technik
[0002] Bei Matratzen und Möbelpolstern werden häufig Kerne aus einem Schaumkunststoffmaterial
oder auf der Basis von vulkanisiertem Latex eingesetzt. Der Kern wird meist mit Vertiefungen
oder Durchbrechungen versehen, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Dazu
sind bei der Herstellung entweder aufwändige Formen notwendig, oder die Durchbrechungen
werden nachträglich ausgeschnitten oder ausgestanzt, wobei Abfall anfällt.
[0003] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 20 2006 011 190 U1 ist eine Matratze bekannt, deren Kern Reihen von parallelen, gleich beabstandeten
und gleich langen Einschnitte aufweist, die den Kern durch seine Dicke hindurch durchsetzen.
Die Einschnitte benachbarter Reihen sind gegeneinander auf Lücke gesetzt. Dadurch
lässt sich der Kern in einer quer zur Richtung der Einschnitte verlaufenden Zugrichtung
auseinanderziehen, wobei die Einschnitte rautenförmige Durchbrechungen ausbilden.
Auf diese Weise wird eine Matratze geschaffen, deren Kern mit Durchbrechungen für
die Luftzirkulation versehen ist, ohne dass dabei Abfall anfällt.
[0004] Nachteilig an diesem bekannten Matratzenkern ist jedoch, dass der Kern permanent
unter einer Vorspannung in der Zugrichtung gehalten werden muss, da er sich sonst
wieder von selbst zusammenziehen würde. Um die nötige Vorspannung zu erzeugen, ist
der Kern von einem Träger gehalten, der den Kern entweder als starrer Ring umgibt
oder als Deckplatte erhöhter Stauchhärte ausgebildet ist. Ein derartiger harter Rand
oder eine entsprechend harte Deckplatte sind jedoch meist unerwünscht.
Darstellung der Erfindung
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Matratzenkern oder einen
Kern für eine andere Art von Möbelpolster anzugeben, der zwar ausziehbar ist, bei
dem aber ein Träger in Form eines harten Randes oder einer harten Deckplatte entfallen
kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Kern nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Die Erfindung stellt ausserdem eine mit
einem solchen Kern gefertigte Matratze und ein entsprechendes Möbelpolster zur Verfügung.
[0007] Der erfindungsgemässe Kern ist aus einem elastischen Material, vorzugsweise einem
Schaumstoffmaterial wie z.B. elastischem Polyurethanschaum oder einem Schaumstoff
auf Naturlatexbasis, gefertigt. Er weist eine Mehrzahl von Einschnitten auf, die ihn
in seiner Dickenausdehnung durchsetzen. Der Kern ist in einer Zugrichtung zumindest
bereichsweise auseinanderziehbar, wobei sich die Einschnitte in Durchbrechungen des
Kerns aufweiten. Dabei verformt sich das elastische Material des Kerns in der Umgebung
der Einschnitte in entsprechender Weise. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde,
dass die Einschnitte so ausgebildet und angeordnet werden können, dass es mindestens
einen auseinandergezogenen Zustand gibt, in dem der Matratzenkern auch ohne Anwendung
einer Zugkraft in der Zugrichtung stabil ist. Der Kern ist also sozusagen bistabil,
d.h., es gibt mindestens zwei stabile Zustände, in denen der Kern bezüglich der Zugrichtung
eine unterschiedliche Ausdehnung aufweist.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Einschnitte eine gekrümmte und/oder
abgeknickte Grundrissform auf und sind in Paaren von im Wesentlichen quer zur Zugrichtung
und quer zur Dickenausdehnung (Einschnittrichtung) verlaufenden, zueinander parallelen
Reihen angeordnet, wobei die Einschnitte jeweils eines Paares benachbarter Reihen
ineinander verzahnt angeordnet sind. Die Reihenpaare können gerade oder (leicht) gekrümmt
verlaufen. Wenn die Reihen gerade verlaufen, bedeutet der Ausdruck "verzahnt" im vorliegenden
Zusammenhang im mathematischen Sinn, dass es jeweils mindestens eine entlang den Reihen
verlaufende Gerade gibt, die alle Einschnitte sowohl der ersten als auch der zweiten
Reihe schneidet. Wenn die Reihen gekrümmt verlaufen, gibt es entsprechend eine "glatte"
Linie, die parallel zu den Reihen verläuft und alle Einschnitte schneidet. Vorzugsweise
weisen dabei die Einschnitte jeweils eines Paares benachbarter Reihen die gleiche
Grundrissform und gleiche Abmessungen auf, sind jedoch entgegengesetzt orientiert,
d.h., die Einschnitte innerhalb der einen dieser Reihen weisen im Wesentlichen eine
erste Orientierung auf, während die Einschnitte der anderen Reihe eine zweite, entgegengesetzte
Orientierung aufweisen.
[0009] Das Material zwischen den Einschnitten jeweils eines Paares benachbarter Reihen ist
dann in eine Kette von Bereichen gegliedert, die in einer besonderen Ausgestaltung
im Wesentlichen gleich geformt sind. Diese Bereiche sind im Wesentlichen von den Einschnitten
begrenzt und somit durch diese Einschnitte vom restlichen Material getrennt. Sie werden
im Folgenden auch als "Zwischenbereiche" bezeichnet. Im zusammengezogenen Zustand
des Kerns nehmen diese Bereiche relativ zueinander eine erste stabile Orientierung
ein. Beim Auseinanderziehen des Kerns ändern sie ihre relative Orientierung. Dabei
sind die Zwischenbereiche so angeordnet, dass sie relativ zueinander in eine zweite
stabile Orientierung kippen, wenn der Kern über einen bestimmten Punkt hinaus auseinandergezogen
wird.
[0010] Die Zwischenbereiche sind dazu im zusammengezogenen Zustand des Kerns vorzugsweise
so orientiert, dass sie beim Auseinanderziehen des Kerns quer zur Zugrichtung elastisch
gestaucht (komprimiert) werden. Das kann durch eine zickzackartige Anordnung der Zwischenbereiche
erreicht werden, d.h. dadurch, dass die Bereiche jeweils eine längliche Form aufweisen
und die dadurch definierten Längsachsen einen Winkel von deutlich weniger als 180°,
vorzugsweise kleiner 120°, einschliessen. Die Bereiche sind dann so angeordnet und
sind miteinander sowie mit dem umgebenden Material derart verbunden, dass sie den
durch die Stauchung resultierenden Kräften in Richtung der zweiten stabilen Orientierung
ausweichen können, wenn der Kern über einen bestimmten Punkt hinaus auseinandergezogen
wird.
[0011] Insbesondere ist in einer bevorzugten Ausgestaltung jeder Bereich
- nahe seinem ersten Ende über eine erste Materialbrücke mit dem nachfolgenden Bereich
verbunden;
- nahe dem ersten Ende über eine zweite Materialbrücke mit dem Material zwischen zwei
benachbarten Einschnitten der ersten der beiden benachbarten Reihen verbunden;
- nahe seinem zweiten Ende über eine dritte Materialbrücke mit dem vorhergehenden Bereich
verbunden; und
- nahe dem zweiten Ende über eine vierte Materialbrücke mit dem Schaumstoffmaterial
zwischen zwei benachbarten Einschnitten der zweiten der beiden benachbarten Reihen
verbunden. Über die zweiten und vierten Materialbrücken werden folglich die Zugkräfte
auf die Zwischenbereiche übertragen.
[0012] Während also zwischen den Reihen innerhalb eines Paares eine Orientierungsänderung
stattfindet, wird vorzugsweise der Abstand von jeweils einem Paar benachbarter Reihen
zum nächsten Paar benachbarter Reihen genügend gross gewählt, dass das Material im
Bereich zwischen den Paaren benachbarter Reihen (bevorzugt mindestens in einem durchgehenden,
parallel zu den Reihen verlaufenden Materialstreifen) beim Auseinanderziehen des Kerns
seine Form und Orientierung im Wesentlichen beibehält. Auf diese Weise werden die
Reihenpaare quasi voneinander "entkoppelt", d.h., die Längenausdehnung beim Auseinanderziehen
erfolgt praktisch nur innerhalb der Reihenpaare, während sich die Paare untereinander
nicht beeinflussen, wenn ein Reihenpaar auseinandergezogen wird. Der Ausdruck, dass
das Material seine Form und Ausdehnung "im Wesentlichen beibehält", ist so zu verstehen,
dass der betreffende Materialbereich in jeder Raumrichtung seine Abmessungen um weniger
als 1% ändert, wenn die Länge des Kerns in der Zugrichtung um 10% vergrössert wird.
[0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung weisen die Einschnitte einen bogenförmigen Grundriss
ohne Knicke, insbesondere einen im Wesentlichen teilkreisförmigen, insbesondere halbkreisförmigen
Grundriss auf.
[0014] Die Geometrie der Einschnitte bzw. der Zwischenräume zwischen den Einschnitten wird
vorzugsweise wie folgt gewählt, insbesondere, wenn ein für Matratzenkerne üblicherweise
eingesetztes Polyurethan-Kaltschaummaterial verwendet wird:
- Der Abstand zwischen den Enden zweier benachbarter Einschnitte innerhalb derselben
Reihe beträgt zwischen 2 und 10 mm, besonders bevorzugt 4 bis 6 mm.
- Die minimale Distanz zwischen zwei Einschnitten benachbarter Reihen in Zugrichtung
beträgt zwischen 2 und 7 mm, besonders bevorzugt 4 bis 6 mm. Diese Zahlen sind insbesondere
für halbkreisförmige Einschnitte mit einem Radius zwischen ca. 15 und ca. 30 mm, bevorzugt
ca. 20 bis 25 mm, vorteilhaft.
[0015] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf eine Matratze oder ein Möbelpolster
mit einem erfindungsgemässen Kern, der sich bevorzugt in einem zumindest teilweise
auseinandergezogenen Zustand befindet, und einem Überzug, der den Kern umgibt. Die
Matratze umfasst vorzugsweise ausserdem auf einer oder beiden Seiten des Kerns eine
Deckplatte oder Deckschicht, die auf dem Kern flächig aufliegt und mit diesem zumindest
abschnittweise verbunden, insbesondere verklebt ist. Da der Kern im auseinandergezogenen
Zustand selbst stabil ist, braucht die Deckplatte, anders als im Stand der Technik,
keine Längskräfte auszunehmen und kann dementsprechend dünn und/oder flexibel sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, in denen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Matratzenkerns;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt des Matratzenkerns;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht des Matratzenkerns der Fig. 1 in ei- nem vollständig
ausgezogenen Zustand;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt des Matratzenkerns im aus- gezogenen Zustand;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht des Matratzenkerns der Fig. 1 in ei- nem teilweise ausgezogenen
Zustand; sowie
- Fig. 6
- ein schematisches Diagramm der elastischen Energie in Abhän- gigkeit von der Längsausdehnung.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0017] Die Fig. 1 zeigt ein Funktionsmuster eines erfindungsgemässen Matratzenkerns in perspektivischer
Ansicht. Der Kern ist aus einem elastischen, nicht permanent verformbaren Schaumstoffmaterial
gefertigt, wie es üblicherweise für Matratzenkerne eingesetzt wird, z.B. aus Polyurethan-Kaltschaum.
Der Kern kann aber auch aus einem anderen Schaumkunststoffmaterial oder aus einem
natürlichen Schaumstoffmaterial auf der Basis von Latex gefertigt sein.
[0018] Das in der Fig. 1 dargestellte Funktionsmuster weist lediglich Abmessungen von Länge
L
1 = 60 cm, Breite B = 40 cm und Dicke D = 4 cm auf, während ein vollständiger Kern
in der Regel erheblich grössere Abmessungen aufweisen wird. Für die nachfolgend erläuterte
Funktion des Kerns ist dies jedoch ohne Bedeutung, da diese von den Gesamtabmessungen
des Kerns weitgehend unabhängig ist.
[0019] Wie man insbesondere in der Fig. 2 gut erkennt, ist der Kern von einer Vielzahl halbkreisförmiger
Einschnitte 3, 4 durch seine gesamte Dicke hindurch durchsetzt. Die Einschnitte werden
z.B. durch Stanzen mit einer Rollenstanze oder einer Brückenstanze in einfacher Weise
erzeugt, vorzugsweise nach der Konfektionierung des Ausgangsmaterials.
[0020] Die Einschnitte sind in Paaren 2a, 2b, 2c von parallelen Reihen angeordnet, die sich
quer zur Längsrichtung der Matratze in der Querrichtung (nachfolgend auch als laterale
Richtung bezeichnet) erstrecken. Dabei sind alle Einschnitte 3 der ersten Reihe jedes
Paares gleich orientiert, während die Einschnitte 4 der zweiten Reihe dazu entgegengesetzt
orientiert sind. Die Orientierungen der Einschnitte sind so gewählt, dass die Öffnungen
der Halbkreise in die Längsrichtung der Matratze weisen. Dabei weisen die Öffnungen
der Halbkreise der beiden Reihen jedes Paares aufeinander zu. Die Einschnitte der
zweiten Reihe sind derart symmetrisch versetzt zu den Einschnitten der ersten Reihe
angeordnet, dass sich die Enden von jeweils zwei benachbarten Halbkreisen der zweiten
Reihe in die Öffnung eines Halbkreises der ersten Reihe hinein erstrecken. In anderen
Worten sind die Einschnitte der ersten und der zweiten Reihe im Grundriss betrachtet
miteinander verzahnt, ragen also gegenseitig in die von ihnen begrenzten Materialbereiche
hinein.
[0021] Der minimale Abstand S
1 zwischen den Einschnitten der beiden Reihen, hier der Abstand des Endes jedes Einschnitts
der zweiten Reihe zu Mitte des nächsten Abschnitts der ersten Reihe, ist im Verhältnis
zum Radius der Halbkreise relativ gering, hier etwas weniger als ein Viertel des Radius.
Ebenfalls ist der laterale Abstand G benachbarter Einschnitte derselben Reihe im Verhältnis
zum Radius der Halbkreise relativ gering. Im vorliegenden Beispiel entspricht der
Abstand G in etwa dem Abstand S
1 und beträgt ca. 5 mm, während der Radius 22.5 mm beträgt.
[0022] Zwischen den Einschnitten der beiden Reihen werden so in Querrichtung verlaufende
Ketten von Materialbereichen 7, 8, 9 begrenzt, die zwecks besserer Erkennbarkeit in
der Fig. 2 unterschiedlich schraffiert dargestellt sind. Diese Materialbereiche werden
im Folgenden als "Zwischenbereiche" bezeichnet. Anhand dem Zwischenbereich 8 wird
erläutert, wie diese Bereiche mit dem umliegenden Material verbunden sind:
- Eine erste Materialbrücke 11 verbindet den Bereich 8 mit dem nachfolgenden Bereich
9. Diese Brücke hat an ihrer schmalsten Stelle eine Breite, die dem Abstand S1 entspricht.
- Eine zweite Materialbrücke 12 verbindet den Bereich 8 mit dem Material 6, das sich
zum nächsten Paar von Reihen von Einschnitten hin befindet. Diese Brücke geht in die
erste Materialbrücke 11 über, und die Trennlinie zwischen diesen beiden Materialbrücken
ist nicht scharf zu ziehen. Die Breite dieser Brücke ist einerseits durch den Abstand
S1, andererseits durch den Abstand G bestimmt.
- Entsprechende dritte und vierte Materialbrücken 13, 14 befinden sich am entgegengesetzten
Ende des Bereichs 8.
[0023] Die Zwischenbereiche 7, 8, 9 sind insgesamt also nur durch relativ schmale Materialbrücken
miteinander und mit dem umliegenden Material verbunden, während sie in einem erheblichen
Bereich ihres Umfangs durch Einschnitte 3, 4 begrenzt sind.
[0024] Die Einschnitte ermöglichen es, den Matratzenkern in der Längsrichtung entlang einer
Zugrichtung 5 auseinanderzuziehen. In der Fig. 3 ist der Kern in seiner vollständig
auseinandergezogenen Stellung dargestellt. Er weist nun eine Länge L
2 auf, die nahezu dem Doppelten der ursprünglichen Länge L
1 im zusammengezogenen Zustand entspricht.
[0025] Anders als bekannte Matratzenkerne des Standes der Technik ist der Kern im Zustand
der Fig. 3 stabil, d.h. er zieht sich nicht wieder selbsttätig in seinen zusammengezogenen
Zustand zurück, wenn keine Zugkraft mehr anliegt.
[0026] Es ist auch möglich, den Kern nur in Teilbereichen längs auseinanderzuziehen. Dies
ist beispielhaft in der Fig. 5 dargestellt. Auf einen ersten, zusammengezogenen Abschnitt
51 folgt ein zweiter, auseinandergezogener Abschnitt 52, wiederum gefolgt von einem
dritten, zusammengezogenen Abschnitt 53, von einem vierten, erneut auseinandergezogenen
Abschnitt 54 und schliesslich einem fünften, zusammengezogenen Abschnitt 55. Auf diese
Weise lässt sich eine Matratze fertigen, die in unterschiedlichen Abschnitten eine
unterschiedliche Härte aufweist.
[0027] Jeder auseinandergezogene Abschnitt in der Fig. 5 ist für sich genommen stabil. Tatsächlich
lässt sich sogar jedes in der Fig. 2 dargestellte Paar 2a, 2b, 2c usw. von Reihen
aufeinanderfolgender, miteinander verzahnter Einschnitte einzeln und unabhängig voneinander
in einen stabilen auseinandergezogenen Zustand bringen.
[0028] Anhand der Fig. 4 soll nun erläutert werden, was beim Auseinanderziehen innerhalb
eines Paares 2a', 2b', 2c' usw. von Reihen von Einschnitten geschieht. Zunächst einmal
ist festzustellen, dass die Materialbereiche 6 zwischen den benachbarten Reihenpaaren
beim Auseinanderziehen im Wesentlichen in ihrer Form und Orientierung unverändert
bleiben. Die zuvor beschriebenen Zwischenbereiche 7, 8, 9 usw., die sich zwischen
den Einschnitten der beiden Reihen desselben Reihenpaares befinden, erfahren dagegen
über die zweiten und vierten Materialbrücken 12, 14 eine Zugkraft in der Längsrichtung,
die dazu führt, dass sich die Orientierung dieser Bereiche gegenüber dem Rest des
Kerns wie auch relativ zueinander verändert. Die Zwischenbereiche "verschwenken" also
aus ihrer ursprünglichen zickzackartigen Orientierung, wie sie in der Fig. 2 dargestellt
ist, in Richtung einer ebenfalls zickzackartigen Orientierung, wie sie in der Fig.
4 dargestellt ist. Dabei bilden sie immer eine zusammenhängende Kette.
[0029] Durch die Bewegung der Zwischenbereiche 7, 8, 9 usw. vergrössern sich die ursprünglich
halbkreisförmigen Einschnitte 3, 4 zu Durchbrechungen 3', 4'. Diese Durchbrechungen
weisen zum jeweils nächsten Reihenpaar hin nach wie vor eine halbkreisförmige Begrenzung
21 auf (da ja die Materialbereiche zwischen den Reihenpaaren ihre Form nicht wesentlich
verändern). Zur Kette der Bereiche 7, 8, 9 usw. hin entspricht die Grundform der Begrenzung
22, 23 der Durchbrechungen dagegen zwei aneinandergereihten Teilkreisen oder Bögen
gleicher Länge und unterschiedlicher Orientierung.
[0030] Wenn der Matratzenkern aus der Ausgangsstellung der Fig. 2 heraus auseinandergezogen
wird, wirken zunächst in jedem Reihenpaar erhebliche elastische Rückstellkräfte. Dabei
erfolgt in Teilbereichen eine Stauchung (Kompression), in anderen Teilbereichen eine
Dehnung. Diese Kräfte versuchen den Kern wieder zusammenzuziehen. Wenn jedoch die
Orientierung der Zwischenbereiche 7, 8, 9 usw. erst einmal eine gewisse Winkelstellung
überschreitet, "schnappen" die Zwischenbereiche plötzlich in die Orientierung der
Fig. 4 und bleiben in dieser Orientierung stabil. Um den Kern wieder in die zusammengezogene
Stellung zurückzuführen, muss eine gewisse Schubkraft oder Kompressionskraft aufgebracht
werden, damit die Materialbereiche 7, 8, 9 usw. wieder in ihre ursprüngliche Orientierung
der Fig. 2 zurückschnappen.
[0031] Die diesem Verhalten zu Grunde liegende Physik ist im Energiediagramm der Fig. 6
in stark schematischer Weise verdeutlicht. Dieses Diagramm zeigt qualitativ den Verlauf
der makroskopischen "elastischen Energie" E (genau genommen der freien Enthalpie im
thermodynamischen Sinne) im Bereich eines Reihenpaars, wenn dieses Reihenpaar um eine
Längendifferenz x auseinandergezogen wird. Im zusammengezogenen Zustand X
1 = 0 ist der Kern hinsichtlich seiner Längenausdehnung stabil: Die elastische Energie
nimmt ihr globales Minimum 61 an. Wenn der Kern um einen kleinen Betrag gestaucht
(x < 0) oder auseinandergezogen (x > 0, Bereich 62) wird, steigt jeweils die elastische
Energie E an, und entsprechend wirkt eine Rückstellkraft, die dem Gradienten der Energie
entspricht. Wenn der Kern jedoch über einen Betrag x
m hinaus auseinandergezogen wird, überschreitet die Energie ein lokales Maximum 63
und sinkt anschliessend wieder, bis sie bei x = x
2 ein lokales Minimum 64 erreicht. Somit wirkt jenseits des Maximums 63 eine Kraft,
die die Zwischenbereiche 7, 8, 9 usw. in die Stellung des lokalen Minimums 64 drückt.
In dieser Stellung ist der Matratzenkern erneut stabil, solange er nicht wieder über
X
m hinaus zusammengestaucht wird.
[0032] Im Folgenden soll aufgezeigt werden, welche Faktoren diese Bistabilität in der Orientierung
der Zwischenbereiche begünstigen bzw. behindern.
[0033] Das Phänomen der "Bistabilität" scheint bei der vorliegenden Anordnung der Einschnitte
damit in Zusammenhang zu stehen, dass die Zwischenbereiche in der zusammengezogenen
Stellung relativ zueinander angewinkelt sind (Winkel α in der Fig. 2) und daher eine
Kette mit Zickzackform bilden. Wenn nun der Kern in der Zugrichtung 5 auseinandergezogen
wird, wird der Winkel α grösser, bis die Zwischenbereiche eine gerade Kette bilden
(α = 180°). Da aber die Gesamtlänge der Kette gerade der Breite B des Kerns entspricht
und daher unverändert bleibt, bedeutet dies, dass die Zwischenbereiche stark komprimiert
werden. Dies führt zu einem erheblichen Anstieg der in den Zwischenbereichen gespeicherten
elastischen Energie. Wenn nun aber der Kern weiter über den Punkt, an dem die Zwischenbereiche
eine gerade Kette bilden, hinaus auseinandergezogen wird, können die Zwischenbereiche
sich wieder ausdehnen, indem sie in die Orientierung der Fig. 4 umklappen. Der von
den Zwischenbereichen eingeschlossene Winkel α' ist nun wieder kleiner als 180°, wird
jedoch auf der in Zugrichtung gesehenen anderen Seite der Zwischenbereiche eingeschlossen.
Dies scheint ein Grundprinzip zu sein, das bei der vorliegenden grundsätzlichen Anordnung
der Einschnitte die Bistabilität ermöglicht. Es ist unmittelbar einsichtig, dass dieses
Prinzip auch mit anderen Grundrissformen der Einschnitte als der hier dargestellten
Halbkreisform und mit anderen Abmessungen ausgeführt werden kann, solange die Zwischenbereiche
beim Auseinanderziehen des Kerns quer zur Zugrichtung gestaucht oder komprimiert werden,
und dabei insbesondere, wenn die Zwischenbereiche anfänglich eine zickzackförmige
Kette bilden.
[0034] Eine wichtige, wenn auch sekundäre Rolle für die Bistabilität scheint auch der Stärke
der Materialbrücken zwischen den Zwischenbereichen 7, 8, 9 usw. sowie der Form der
Zwischenbereiche in der unmittelbaren Umgebung dieser Brücken zuzukommen. Wenn die
Materialbrücken zu breit sind und/oder wenn die Form von aneinander angrenzenden Zwischenbereichen
eine Orientierungsänderung behindert, wirkt dies dem beschriebenen Umklappen in die
zweite stabile Stellung entgegen. Die Grundrissform der Einschnitte und die relative
Anordnung der Einschnitte sollten also so gewählt sein, dass die Kräfte, die einer
Orientierungsänderung der Zwischenbereiche in Richtung der umgeklappten Stellung entgegenwirken,
geringer sind als die Kräfte, die jenseits von dem Punkt, an dem die Kette in sich
gerade ausgerichtet ist, auf die Zwischenbereiche in Richtung der umgeklappten Stellung
wirken.
[0035] Die "optimale" Stärke der Materialbrücken kann dabei nicht allgemeingültig angegeben
werden. Sie scheint vor allem von der Form der Einschnitte bzw. der Zwischenbereiche
und vom Material des Matratzenkerns abzuhängen. Die zu erwartende Grössenordnung kann
jedoch leicht an einem Beispiel verdeutlicht werden. So wurde ein Kern aus Polyurethan-Kaltschaum
gefertigt, der die folgenden Abmessungen aufwies: Radius der Einschnitte R = 22.5
mm; minimaler Abstand der Einschnitte innerhalb einer Reihe G = 5 mm (d.h., Mittenabstand
zwischen Einschnitten der selben Reihe 2R + G = 50 mm); Minimaler Längsabstand zwischen
Einschnitten der beiden Reihen eines Reihenpaars S
1 = 5 mm im zusammengezogenen Zustand; Mittenabstand zwischen Reihenpaaren A
1 = 30 mm im zusammengezogenen Zustand. Dieser Kern liess sich auf knapp die doppelte
Ausgangslänge auseinanderziehen (A
2 ≈ 2 A
1), und jedes Reihenpaar und damit auch der Kern als Ganzes war im auseinandergezogenen
Zustand stabil. Wenn dagegen S
1 auf 10 mm verdoppelt wurde, konnte kein stabiler auseinandergezogener Zustand mehr
erreicht werden. In diesem Beispiel scheint also der optimale Wert von S
1 vorzugsweise im Bereich um den Wert von G und insbesondere im Bereich von ca. 2 bis
7 mm zu liegen: bei einem kleineren Wert von S
1 besteht die Gefahr des Reissens, während bei einem zu grossen Wert keine Bistabilität
mehr gewährleistet ist. Dieser Wertebereich dürfte auch allgemeiner für andere Formen
der Zwischenbereiche gültig sein, die sich beim Umklappen räumlich nicht behindern.
[0036] Es sei aber betont, dass auch andere Abmessungen möglich sind, insbesondere bei speziellen
Formen der Zwischenbereiche oder bei anderer Materialwahl. Die Erfindung ist nicht
auf Einschnitte mit halbkreisförmigem Grundriss beschränkt. So scheinen sich insbesondere
auch andere gekrümmte Formen, insbesondere andere Arten von Bögen, zu eignen. Stattdessen
sind auch abgeknickte Formen denkbar, z.B. die Form der beiden Katheten eines gleichschenklig-rechtwinkligen
Dreiecks. Bei all diesen Formen scheint sich das Konstruktionsprinzip mit Paaren miteinander
verzahnten Reihen von Einschnitten gleicher Grösse und Form, jedoch unterschiedlicher
Orientierung, zu bewähren. Insbesondere scheint es sich zu bewähren, die Einschnitte
so zu wählen und anzuordnen, dass sich Ketten von Zwischenbereichen bilden, die durch
Materialbrücken mit Materialbereichen zwischen den Reihenpaaren verbunden sind und
ihre Orientierung ändern können.
[0037] Ein derartiger Matratzenkern lässt sich unmittelbar mit einer Matratzenhülle ausstatten,
um so eine vollständige Matratze zu erhalten. Um den Komfort zu verbessern, kann auf
den Kern eine Deckschicht oder Deckplatte aus dem selben oder aus einem anderen Material
aufgebracht werden und z.B. mit dem Kern verklebt werden. Die Deckschicht kann z.B.
auf der Ober- bzw. Unterseite unterschiedlich ausgestaltet sein. Da die Deckschicht
keine Zugkräfte aufzunehmen braucht, kann diese Schicht entsprechend dünn und/oder
flexibel sein. Sie kann zum Zwecke der besseren Durchlüftung ebenfalls Durchbrechungen
oder Kanäle aufweisen.
[0038] Mit dem erfindungsgemässen Kern lassen sich erhebliche Materialeinsparungen bei vereinfachter
Produktion erreichen. So lässt sich ein erfindungsgemässer Kern gemäss dem obigen
Beispiel ohne Komforteinbussen um 100% oder mehr ausziehen, so dass bei gegebener
Länge der Matratze eine Materialersparnis von mehr als 50% möglich ist. Gleichzeitig
entsteht ein Kern mit optimaler Durchlüftung. Wenn entsprechende Durchbrüche dagegen
auf traditionellem Wege durch Ausstanzen hergestellt werden, fällt dagegen das ausgestanzte
Material als Abfall an. Durch den erfindungsgemässen Kern wird also zugleich auch
das Abfallvolumen auf praktisch Null reduziert. Herstellung und Handhabung des Kerns
sind sehr einfach. Die Lagerung und der Transport der Kerne kann im zusammengeschobenen
Zustand erfolgen, wodurch der Platzbedarf reduziert ist. Auf diese Weise ermöglicht
der Kern der vorliegenden Erfindung weitere Kosteneinsparungen und eine verminderte
Umweltbelastung beim Transport.
[0039] Vorstehend wurde die Erfindung anhand eines Matratzenkerns beschrieben. Stattdessen
lässt sich die Erfindung aber auch bei Polsterkernen in Polstermöbeln usw. einsetzen,
wo sie ähnliche Vorteile bietet.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Matratzenkern
- 2a, 2b, 2c
- Reihenpaar
- 3, 4
- Einschnitt
- 5
- Zugrichtung
- 6
- Material zwischen zwei Reihenpaaren
- 7, 8, 9
- Zwischenbereiche
- 11, 12, 13, 14
- Materialbrücken
- 21, 22, 23
- Begrenzung
- 51, 52, 53, 54, 55
- Abschnitte
- 61
- globales Minimum
- 62
- Bereich
- 63
- lokales Maximum
- 64
- lokales Minimum
- L1, L2
- Länge
- B
- Breite
- D
- Dicke/Höhe
- A1 A2
- Mittenabstand
- S1
- Abstand
- R
- Radius
- G
- Abstand
- x
- Längendifferenz
- X1, X2, Xm
- Längendifferenz
- E
- "elastische Energie"
1. Kern (1) aus einem elastischen Material für eine Matratze oder ein Möbelpolster, welcher
eine Mehrzahl von den Kern in seiner Dickenrichtung durchsetzenden Einschnitten (3,
4) aufweist, die derart angeordnet sind, dass der Kern in einer Zugrichtung (5) auseinanderziehbar
ist, so dass die Einschnitte Durchbrechungen (3', 4') des Kerns bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte so ausgebildet und angeordnet sind, dass es mindestens einen auseinandergezogenen
Zustand gibt, in dem der Kern ohne Anwendung einer Zugkraft gegenüber dem Zusammenziehen
stabil ist.
2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (3, 4) eine gekrümmte und/oder abgeknickte Grundrissform aufweisen
und in Paaren (2a, 2b, 2c) von quer zur Zugrichtung und quer zur Einschnittrichtung
verlaufenden, parallelen Reihen angeordnet sind, wobei die Einschnitte jeweils eines
Paares (2a; 2b; 2c) benachbarter Reihen ineinander verzahnt angeordnet sind.
3. Kern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material zwischen den Einschnitten (3, 4) jeweils eines Paares (2a; 2b; 2c) benachbarter
Reihen eine Kette von Zwischenbereichen (7, 8, 9) bildet, die im zusammengezogenen
Zustand des Kerns relativ zueinander eine erste stabile Orientierung einnehmen und
beim Auseinanderziehen des Kerns ihre relative Orientierung verändern, wobei die Zwischenbereichen
(7, 8, 9) so angeordnet sind, dass sie relativ zueinander in eine zweite stabile Orientierung
kippen, wenn der Kern über einen bestimmten Punkt hinaus auseinandergezogen wird.
4. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbereichen (7, 8, 9) im zusammengezogenen Zustand des Kerns so orientiert
sind, dass sie beim Auseinanderziehen des Kerns quer zur Zugrichtung elastisch gestaucht
werden und den dadurch resultierenden Kräften in Richtung der zweiten stabilen Orientierung ausweichen,
wenn der Kern über einen bestimmten Punkt hinaus auseinandergezogen wird.
5. Kern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbereichen (7, 8, 9) im zusammengezogenen Zustand des Kerns zickzackartig
angeordnet sind.
6. Kern nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Zwischenbereich (8)
- nahe seinem ersten Ende über eine erste Materialbrücke (11) mit dem nachfolgenden
Zwischenbereich (9) verbunden ist;
- nahe dem ersten Ende über eine zweite Materialbrücke (12) mit dem Material zwischen
zwei benachbarten Einschnitten (3) der ersten der beiden benachbarten Reihen verbunden
ist;
- nahe seinem zweiten Ende über eine dritte Materialbrücke (13) mit dem vorhergehenden
Zwischenbereich (7) verbunden ist; und
- nahe dem zweiten Ende über eine vierte Materialbrücke (14) mit dem Material zwischen
zwei benachbarten Einschnitten (4) der zweiten der beiden benachbarten Reihen verbunden
ist.
7. Kern nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand von jeweils einem Paar (2b) benachbarter Reihen zum nächsten Paar (2a,
2c) benachbarter Reihen genügend gross gewählt ist, dass das Material (6) im Bereich
zwischen den Paaren (2a, 2b, 2c) benachbarter Reihen beim Auseinanderziehen des Kerns
seine Form und Orientierung im Wesentlichen beibehält.
8. Kern nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (3, 4) jeweils eines Paares (2a; 2b; 2c) benachbarter Reihen die
gleiche Grundrissform und gleiche Abmessungen aufweisen, wobei die Einschnitte (3)
innerhalb der einen dieser Reihen im Wesentlichen eine erste Orientierung aufweisen,
während die Einschnitte (4) der anderen Reihe eine zweite, entgegengesetzte Orientierung
aufweisen.
9. Kern nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Abstand zwischen den Enden zweier benachbarter Einschnitte innerhalb derselben
Reihe zwischen 2 und 10 mm beträgt; und dass
- die minimale Distanz zwischen zwei Einschnitten benachbarter Reihen in Zugrichtung
zwischen 2 und 7 mm beträgt.
10. Kern nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (3, 4) eine bogenförmige Grundrissform ohne Knicke und gleicher Grösse,
insbesondere eine im Wesentlichen halbkreisförmige Grundrissform, aufweisen.
11. Matratze mit einem Kern nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Matratzenüberzug,
der den Kern umgibt.
12. Matratze nach Anspruch 11, die ausserdem mindestens eine Deckplatte umfasst, die auf
dem Kern flächig aufliegt und mit diesem zumindest abschnittweise verbunden ist.
13. Möbelpolster mit einem Kern nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Überzug,
der den Kern zumindest teilweise umgibt.