[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 und Aufzugskabinen
mit einer solchen Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4.
[0002] Aufzugskabinen sind häufig klein und eng. Es besteht daher seit längerem der Wunsch,
die Aufzugskabinen möglichst ansprechend und angenehm zu gestalten, um den Passagieren
das Benutzen und den Aufenthalt in der Aufzugskabine angenehmer zu machen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine verbesserte Beleuchtungsvorrichtung und
mit entsprechenden Beleuchtungsvorrichtungen ausgestattete Aufzugskabinen vorzusehen,
die eine positive Wirkung auf Passagiere haben.
[0004] Gemäss Erfindung geht es primär darum, den Innenraum optisch so aufzuwerten, dass
der Aufenthalt in der Aufzugskabine als angenehmer empfunden wird. Ausserdem soll
in einer bevorzugten Ausführungsform die Beleuchtungsvorrichtung den Passagieren Information
über die Position und/oder den Bewegungszustand der Aufzugskabine vermitteln können.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss durch Beleuchtungsvorrichtungen
mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 und durch Aufzugskabinen mit den Merkmalen
des unabhängigen Anspruchs 4.
[0006] Gemäss Erfindung wird ein neuartiges Beleuchtungsmittel zum Einbau in eine Aufzugskabine
bereit gestellt. Das Beleuchtungsmittel umfasst einen lichtdurchlässigen, länglichen
Streifen, der zum Einbau in eine entsprechende längliche Ausnehmung einer Wandverkleidung
einer Aufzugskabine ausgelegt ist. Es wird mindestens ein Leuchtelement hinter der
Wandverkleidung montiert. Weiterhin sind Ansteuerungsmittel für das Ansteuern des
Leuchtelements vorgesehen, wobei die Ansteuerungsmittel eine Schnittstelle für Fahrinformation
aufweisen, um anhand der Fahrinformation das Leuchtelement situativ steuern zu können.
[0007] Eine erfindungsgemässe Aufzugskabine weist mindestens ein solches Beleuchtungsmittel
auf, wobei das Beleuchtungsmittel in eine vertikale Wandverkleidung integriert/eingebaut
ist, die einen Innenraum der Aufzugskabine an einer Seite räumlich begrenzt. Zu diesem
Zweck ist in der Wandverkleidung eine längliche Ausnehmung vorhanden und der Streifen
ist im Bereich der Ausnehmung befestigt.
[0008] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die abhängigen Ansprüche umschrieben.
[0009] Im Folgenden wird die Erfindung an Hand von Beispielen und mit Bezug auf die Zeichnungen
ausführlich beschrieben.
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Aufzugskabine, die mit einem erfindungsgemässen
Beleuchtungsmittel ausgestattet ist;
Fig. 2A eine schematische Draufsicht, die Details einer Aufzugskabine mit einem erfindungsgemässen
Beleuchtungsmittel zeigt;
Fig. 2B eine schematische Seitenansicht, die Details der erfindungsgemässen Beleuchtungsmittel
zeigt;
Fig. 3A eine schematische Draufsicht, die Details einer Aufzugskabine mit einem zweiten
erfindungsgemässen Beleuchtungsmittel zeigt;
Fig. 3B eine schematische Seitenansicht, die Details der zweiten erfindungsgemässen
Beleuchtungsmittel zeigt.
Fig. 4A eine schematische Draufsicht, die Details einer Aufzugskabine mit einem dritten
erfindungsgemässen Beleuchtungsmittel zeigt
Fig. 4B eine schematische Seitenansicht, die Details der dritten erfindungsgemässen
Beleuchtungsmittel zeigt.
[0010] In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Gezeigt ist ein perspektivischer
Blick in den Innenraum einer Aufzugskabine 10, die mit einem erfindungsgemässen Beleuchtungsmittel
20 (siehe Fig. 2A bis 3B) ausgestattet ist. Das Beleuchtungsmittel 20 ist im gezeigten
Beispiel in eine hinter Wandverkleidung 13 der Aufzugskabine 10 eingebaut. Das Beleuchtungsmittel
20 umfasst einen lichtdurchlässigen, länglichen Streifen 12, der in eine entsprechende
längliche Ausnehmung der Wandverkleidung 13 eingesetzt ist. Hinter diesem Streifen
12 befindet sich mindestens ein Leuchtelement 12.1, wie z.B. in Fig. 2A gezeigt. Weiterhin
sind Ansteuerungsmittel 30 vorhanden, die zum Ansteuern des Leuchtelements 12.1 dienen.
Die Ansteuerungsmittel 30 haben eine Schnittstelle 21, um Fahrinformation zum Beispiel
von einer Aufzugs- oder Kabinensteuerung 40 zu erhalten. Dadurch, dass die Ansteuerungsmittel
30 Fahrinformation empfangen, kann anhand der Fahrinformation das Leuchtelement 12.1
situativ gesteuert werden.
[0011] Der Begriff situativ wird hier verwendet, um zu umschreiben, dass die Lichtwahrnehmung,
die von dem Beleuchtungsmittel 20 ausgeht, sich je nach Position und/oder Geschwindigkeit
und/oder Fahrrichtung und/oder Beladungszustand und/oder Uhrzeit ändert, um einige
der Faktoren zu benennen, die einen Einfluss auf die Helligkeit und/oder Farbdarstellung
des Beleuchtungsmittels 20 haben können. Es liegt auf der Hand, dass die erfindungsgemässen
Ansteuerungsmittel 30 je nach Anforderungsprofil unterschiedlich ausgelegt werden
können.
[0012] Fig. 2A zeigt Details einer möglichen Ausführungsform in einer Draufsicht von oben.
In dieser Figur sind Teile der Seitenwände 14, 16 und die Rückwand 13 zu erkennen.
Mittig in der Rückwand 13 ist eine längliche Ausnehmung vorgesehen, die eine Längenausdehnung
senkrecht zur Zeichnungsebene hat. In diese Ausnehmung ist ein länglicher, lichtdurchlässiger
Streifen 12 eingesetzt. Hinter dem Streifen 12, d.h. auf derjenigen Seite der Wandverkleidung
13, die von dem Innenraum der Aufzugskabine 10 abgewandt ist, befinden sich die eigentlichen
Elemente der Beleuchtungsmittel 20. In Fig. 2A und Fig. 2B ist eine Ausführungsform
gezeigt, bei der Leuchtdioden als Leuchtelemente 12.1 dienen. Um den gesamten Streifen
12 von hinten beleuchten zu können, sind mehrere Leuchtdioden in einer Reihe übereinander
angeordnet. Je nach Breite des Streifens 12 sind auch Ausführungsformen mit zwei oder
mehreren parallel angeordneten Reihen von Leuchtdioden denkbar. In Fig. 2A ist nur
eine solche Leuchtdiode zu sehen. Fig. 2B zeigt einen Teil der Leuchtdiodenreihe.
Vorzugsweise sitzen die Leuchtelemente 12.1 auf einem gemeinsamen Träger 12.2. Vorzugsweise
wird eine Platine als Träger 12.2 für die Leuchtdioden verwendet. Um zu verhindern,
dass Licht seitlich austritt, kann ein Gehäuse 12.3 die Anordnung umgeben.
[0013] Vorzugsweise weist der Streifen 12 sogenannte Streumittel auf, um eine gleichmässige
Streuung des Lichts zu erreichen, das von den Leuchtelementen 12.1 abgegeben wird.
Vom Innenraum der Aufzugskabine 10 her betrachtet sind dann keine einzelnen Lichtpunkte
mehr zu erkennen, sondern der gesamte Streifen 12 scheint zu leuchten.
[0014] In Fig. 1 ist eine Situation dargestellt, wo ein oberer Endbereich 12.A des Streifens
12 heller leuchtet als ein unterer Endbereich 12.B.
[0015] Eine weitere mögliche Ausführungsform ist in den Figuren 3A und 3B gezeigt. In dem
gezeigten Fall kommt eine Leuchtstoffröhre als Leuchtelement 12.1 zum Einsatz. Um
die Bautiefe des gesamten Beleuchtungsmittels 20 gering zu halten, wird die Leuchtstoffröhre
seitlich parallel zum Streifen 12 angeordnet. Damit das Licht, das von der Leuchtstoffröhre
abgegeben wird in den Streifen eingekoppelt wird, kann zum Beispiel eine spiegelnde
Fläche als Streumittel eingesetzt werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein
längliches Blech 12.5 vorgesehen, das so geformt ist, das es wie eine Art Reflektor
dient. Vorzugsweise ist das Blech 12.5 aus einem reflektierenden Material gefertigt,
oder es ist mit einer reflektierenden Schicht 12.7 beschichtet, wie in Fig. 3B gezeigt.
Das Blech 12.5 dient gleichzeitig als Gehäuse des Beleuchtungsmittels 20.
[0016] Die Leuchtstoffröhre kann in einer handelsüblichen Lampenfassung sitzen. In den Figuren
3A und 3B ist jeweils nur der obere Kontakt 12.8 dieser Lampenfassung gezeigt. Die
Lampenfassung samt Röhre kann auf einer Trägerplatte 12.4 montiert sein.
[0017] Um Abschnitte mit unterschiedlicher Helligkeit realisieren zu können, können mehrere
Leuchtstoffröhren übereinander (in vertikaler Richtung) angeordnet werden. In diesem
Fall wird jede der Röhren separat von den Ansteuerungsmitteln angesteuert. Dadurch
kann die Helligkeit in Stufen geändert werden. Die untere Röhre kann z.B. ausgeschaltet
sein, während eine mittlere Röhre mit halber Lichtstärke und eine obere Röhre mit
voller Lichtstärke betrieben wird. Dadurch ergibt sich ein Bild, das ähnlich der in
Fig. 1 gezeigten Situation ist.
[0018] Figuren 4A und 4B zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform, in der das Licht seitlich
direkt in den Streifen 12 eingekoppelt wird. Dabei ist der Streifen 12 aus einem lichtleitenden
Material wie Glas oder Kunststoffglas gefertigt. Das Licht wird von mindestens einer
Seite des Streifens 12 durch eine Lichtquelle 13 wie Leuchtdioden, Leuchtstoffröhren
oder LCDs eingekoppelt. In Fig. 4A sind in der Draufsicht zwei oberste Leuchtdioden
je einer Leuchtdiodenreihe zu sehen, die sich über die gesamte Höhe des Streifens
12 erstrecken. Damit das Licht im innern der Aufzugskabine 10 sichtbar wird, ist das
lichtleitende Material mit Streumitteln versetzt. Diese Streumittel sind in Form von
kleinen Lufteinschlüssen oder Partikeln in den Streifen 12 integriert. Der Vorteil
dieser Ausführung ist die besonders geringe Einbautiefe. Zudem kann die Anzahl der
eingesetzten Leuchtdioden oder LCDs deutlich reduziert werden.
[0019] In einer weiteren erfindungsgemässen Ausführungsform ersetzen LCD-Bildschirme die
lichtdurchlässigen Streifen 12 und die Lichtquelle 13. Die Funktion der Streifen 12
sowie der Lichtquelle 13 werden von einem LCD-Bildschirmen integral wahrgenommen.
Solche LCD-Bildschirme bestehen mindestens aus einer lichtdurchlässigen Schicht, die
den LCD-Bildschirm gegenüber dem Innenraum der Aufzugskabine abschliesst. Diese lichtdurchlässige
Schicht schützt den Bildschirm vor Umwelteinflüssen. Vorzugsweise ist diese Schicht
mechanisch stabil, um den Bildschirm vor Stössen zu schützen. Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, dass sie besonders platzsparend ist und kleinste Einbautiefen der
erfinderischen Beleuchtungsmittel 20 ermöglicht.
[0020] Besonders als Streumittel geeignet sind kleine Partikel, die in das Material des
Streifens 12 integriert sind. Der Streifen 12 kann auch photolumineszierendes Material
umfassen, um besondere Lichteffekte zu ermöglichen. Vorzugsweise ist der Streifen
leicht milchig ausgeführt. Der Streifen 12 kann eine Breite von 1cm oder mehr haben.
Seine Länge L ist typischerweise grösser als die halbe Kabinenhöhe H. Vorzugsweise
ist die Länge grösser als 90% der Kabinenhöhe H.
[0021] Je nach Ausführungsform der Erfindung unterstützt das Beleuchtungsmittel 20 das Gefühl
der Vertikalbewegung für Passagiere, die sich in der Aufzugskabine 10 befinden. Ausserdem
kann es die "gefühlte" Fahrqualität verbessern. Weiterhin hilft es ein angenehmes
Umgebungsgefühl zu erzeugen.
[0022] Wenn z.B. ein wandernder Lichtbereich vorgesehen ist, der sich mit der Position der
Aufzugskabine 10 im Aufzugsschacht verlagert, kann dem Passagier ein Eindruck über
die momentane Position im Schacht vermittelt werden. Besonders bevorzugt ist eine
Ausführungsform, wo bei einer Aufwärtsfahrt der untere Bereich 12.B des Streifens
12 die Startposition für die Aufwärtsfahrt darstellt und durch einen hellen Lichtbereich
oder eine farbliche Hervorhebung gekennzeichnet ist. Der obere Bereich entspricht
dem Zielort im Aufzugsschacht. Wenn sich die Aufzugskabine 10 in Bewegung setzt, so
wandert der helle Lichtbereich oder die farbliche Hervorhebung synchron nach oben,
bis das Ziel erreicht ist. Bei der Abwärtsfahrt kann der Effekt analog oder umgekehrt
eingesetzt werden.
[0023] Der wandernde Lichtbereich kann auch so konzipiert sein, dass dieser nur die Fahrtrichtung
und/oder die Fahrgeschwindigkeit der Aufzugskabine 10 im Aufzugsschacht dem Passagier
vermittelt. In diesem Fall wandert der Lichtbereich vorzugsweise in einer Schleife
solange in eine Richtung nach unten oder nach oben, wie die Aufzugskabine 10 sich
in eine entsprechende Richtung bewegt. Die Schleife ist dermassen konzipiert, dass
wenn der z.B nach oben wandernde Lichtbereich das obere Ende des Streifens 12 des
Beleuchtungsmittels 20 erreicht, wieder am unteren Ende des Streifens 12 aufleuchtet
und seine Aufwärtsbewegung fortsetzt. Analog verhält sich die Schleife bei abwärtsgerichteter
Wanderbewegung des Lichtbereichs: erreicht der Lichtbereich das untere Ende des Streifens,
setzt der Lichtbereich seine Wanderbewegung wieder am oberen Ende des Streifens fort.
[0024] Vorzugsweise weist der Innenraum der Aufzugskabine 10 eine Deckenverkleidung 15 auf,
die im Wesentlichen horizontal verläuft und den Innenraum nach oben hin begrenzt.
Im Bereich der Deckenverkleidung 15 ist vorzugsweise ein Leuchtobjekt 11 angeordnet,
das weissliches Licht abgibt. Dieses Leuchtobjekt 11 wird auch als Funktionslicht
bezeichnet. Es sorgt für eine ausreichende Grundbeleuchtung in der Aufzugskabine 10.
Das weissliche Licht liegt vorzugsweise zwischen 3000 (warmes Licht) und 8000 Kelvin
(kaltes Licht).
[0025] Das Leuchtobjekt 11 und/oder die Beleuchtungsmittel 20 können von den Ansteuerungsmitteln
30 situativ angesteuert werden. Während der Fahrt kann z.B. das Leuchtobjekt 11 gedimmt
werden, um die Aufmerksamkeit der Passagiere auf die sich ändernde Farbe und/oder
Helligkeit der Beleuchtungsmittel 20 zu lenken.
[0026] Statt der genannten Leuchtdioden oder Leuchtstoffröhren kann auch ein LCD-Streifen
(Flüssigkristall) eingesetzt werden, der von hinten durchleuchtet wird.
[0027] Vorzugsweise ist die Aufzugs- oder Kabinensteuerung 40 mit einer Schachtinformationseinrichtung
der Aufzugsanlage verbunden, um von dort die notwendige Fahrinformation zu beziehen.
[0028] Durch die Ablenkung der Passagiere, aber auch durch die Information, die den Passagieren
je nach Ausführungsform indirekt über den "Lichtbalken" vermittelt wird, kann das
Wohlbefinden der Passagiere verbessert werden.
[0029] Je nach Ausführungsform kann der "Lichtbalken" einen Teil der üblichen Anzeigeelemente,
die typischerweise im Bedienerpanel integriert sind, ersetzen oder ergänzen.
[0030] Der "Lichtbalken" hat daher neben den rein ästhetischen Aspekten auch eine technische
Bedeutung, da sich zum Beispiel die Passagier auf das Aussteigen vorbereiten können,
sobald der helle Lichtbereich oder die farbliche Hervorhebung sich dem Ziel nähert,
was mit einer Annäherung der Aufzugskabine 10 an eine Zieletage einher geht.
[0031] Ingesamt kann das Ein- und Aussteigen schneller geschehen.
1. Beleuchtungsmittel (20) zum Einbau in eine Aufzugskabine (10),
dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsmittel (20) umfassen:
- einen lichtdurchlässigen, länglichen Streifen (12), der zum Einbau in eine entsprechende
längliche Ausnehmung einer Wandverkleidung (13) der Aufzugskabine (10) ausgelegt ist,
- mindestens ein Leuchtelement (12.1), das von einem Innenraum der Aufzugskabine (10)
aus gesehen zur Montage hinter der Wandverkleidung (13) ausgelegt ist,
- Ansteuerungsmittel (30) für das Ansteuern des Leuchtelements (12.1), wobei die Ansteuerungsmittel
(30) eine Schnittstelle (21) für Fahrinformation aufweisen, um anhand der Fahrinformation
das Leuchtelement (12.1) situativ steuern zu können.
2. Beleuchtungsmittel (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die Ansteuerungsmittel (30) unterschiedliche Helligkeitseindrücke und/oder Farbdarstellung
einstellbar ist/sind.
3. Beleuchtungsmittel (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtelement (12.1) seitlich neben dem Streifen (12) angeordnet ist und wobei
in den Streifen (12) Streumittel (12.5, 12.7) integriert sind, um Licht, das von dem
Leuchtelement (12.1) emittiert wird, im Innenraum der Aufzugskabine (10) sichtbar
zu machen.
4. Aufzugskabine (10) mit mindestens einem Beleuchtungsmittel (20) nach Anspruch 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugskabine (10) eine vertikale Wandverkleidung (13) umfasst, die einen Innenraum
der Aufzugskabine (10) an einer Seite räumlich begrenzt, wobei in der Wandverkleidung
(13) eine längliche Ausnehmung vorhanden und der Streifen (12) im Bereich der Ausnehmung
befestigt ist.
5. Aufzugskabine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtelement (12.1) Licht abgibt, das vom Innenraum her durch den Streifen (12)
hindurch sichtbar ist.
6. Aufzugskabine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (12) vertikal zu einem horizontalen Boden (17) der Aufzugskabine (10)
in der Wandverkleidung (13) angeordnet ist.
7. Aufzugskabine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum eine Deckenverkleidung (15) aufweist, die im Wesentlichen horizontal
verläuft und den Innenraum nach oben hin begrenzt, wobei im Bereich der Deckenverkleidung
(15) ein Leuchtobjekt (11) angeordnet ist, das weissliches Licht abgibt.
8. Aufzugskabine (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerungsmittel (30) das Leuchtobjekt (11) und/oder das Leuchtelement (12.1)
ansteuert.
9. Aufzugskabine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Ansteuerungsmittel (30) beim Betreten des Innenraumes eine andere Lichtintensität
und damit Helligkeit im Innenraum erzeugbar ist, als bei geschlossener Aufzugskabine
(10).
10. Aufzugskabine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (12) zusammen mit dem Leuchtelement (12.1) mehrfarbig ausgelegt ist.
11. Aufzugskabine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Fahrinformation um Information bezüglich der momentanen Geschwindigkeit
und/oder Fahrtrichtung und/oder Position der Aufzugskabine (10) in einem Aufzugsschacht
handelt.
12. Aufzugskabinen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (12) zusammen mit dem Leuchtelement (12.1) während einer Abwärts- oder
Aufwärtsbewegung der Aufzugskabine (10) eine sich ändernde Helligkeit oder Farbdarstellung
zeigen.