[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Heizvorrichtung, welche insbesondere
als Zuheizer in einem Kraftfahrzeug zur Erwärmung von Luft zum Einsatz kommt, mit
einem Heizblock, welcher in einem gegenüberliegende Rahmenöffnung ausbildenden Gehäuse
gehalten ist und parallele Lagen von wärmeabgebenden und wärmeerzeugenden Elementen
umfasst. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine elektrische Heizvorrichtung
mit dem oberbegrifflichen Merkmalen von Anspruch 1.
[0002] Ein solcher Zuheizer zur Klimatisierung des Innenraums eines Kraftfahrzeuges ist
beispielsweise aus der
EP 1 564 503 bekannt. Die wärmeerzeugenden Elemente des Heizblocks umfassen üblicherweise mehrere
in einer Ebene übereinander vorgesehene PTC-Heizelemente, die zwischen Leiterbahnen,
die üblicherweise durch Blechbänder gebildet sind, angeordnet sind. Diese Leiterbahnen
sind mit unterschiedlicher Polarität bestromt. Die PTC-Elemente können mit diesen
Leiterbahnen verklebt sein. Auch ist es möglich, die Leiterbahnen unter Vorspannung
gegen die PTC-Heizelemente anzulegen. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass zur
Auskupplung der von den PTC-Heizelementen erzeugten Wärme und zur Einkupplung von
Strom eine gute Kontaktierung zwischen den Leiterbahnen und den PTC-Heizelementen
besteht.
[0003] Es können ein oder mehrere wärmeerzeugende Elemente als Teil des Heizblocks vorgesehen
sein. Die von den wärmeerzeugenden Elementen erzeugte Wärme wird über wärmeabgebende
Elemente an das zu erwärmende Medium, d.h. die Luft abgegeben. Diese durchströmt das
Gehäuse durch die beiden Rahmenöffnungen, die zwischen sich den ebenen Heizblock aufnehmen.
Die Rahmenöffnungen liegen dabei üblicherweise parallel zueinander an gegenüberliegenden
Seiten eines im Wesentlichen flachen, rahmenförmigen Gehäuses. Im Hinblick auf eine
möglichst kostengünstige Herstellung der elektrischen Heizvorrichtung werden die wärmeabgebenden
Elemente in der Regel aus mäandrierend gebogenen Blechstreifen gebildet, die Wellrippen
ausbilden. Diese Wellrippen liegen ein- oder beidseitig an wärmeabgebenden Elementen
an. Dementsprechend umfasst der Heizblock mehrere Lage von wärmeabgebenden und wärmeerzeugenden
Elementen, wobei auch im Hinblick auf die Wärmeauskopplung darauf zu achten ist, dass
die wärmeabgebenden Elemente gut an den wärmeerzeugenden Elementen anliegen. Auch
hierzu können die wärmeabgebenden Elemente mit den wärmeerzeugenden Elementen fest
verbunden und/oder durch wenigstens ein in dem Gehäuse aufgenommenes Federelement
unter Vorspannung angelegt werden.
[0004] Statt durch eine mäandrierendes Blechband kann das wärmeabgebende Element auch durch
ein stranggepresstes Aluminiumprofil gebildet sein, welches Stege ausbildet, die sich
im Wesentlichen rechtwinklig zu den Lagen des Schichtaufbaus, umfassend die wärmeabgebenden
und die wärmeerzeugenden Elemente erstrecken. In einem solchen Fall kann die Leiterbahn,
d.h. die in der Regel ebene Anlagefläche für das PTC-Heizelement durch die Außenfläche
eines solchen stranggepressten Aluminiumprofils gebildet werden. Bei beiden Alternativen
Wellrippenelement bzw. Strangpressprofil sind die Anlagefläche für die PTC-Heizelemente
elektrisch leitend ausgestaltet und elektrisch mit in dem Gehäuse üblicherweise isoliert
voneinander gehaltenen Kontakten verbunden. In dem erstgenannten Fall werden die Kontakte
in der Regel durch die freiliegenden Enden der Blechbänder gebildet.
[0005] Der geschichtete Heizblock aus parallelen wärmeabgebenden und wärmeerzeugenden Elementen,
gegebenenfalls unter Hinzufügung eines oder mehrerer sich parallel hierzu erstreckender
Federelemente ist vorzugsweise in einem Gehäuse mit einem U-förmigen Querschnitt gehalten.
Bei der Beaufschlagung des Schichtaufbaus mit einer Feder ist der Rahmen so zu dimensionieren,
dass die Federkraft dauerhaft auch bei den erhöhten Temperaturen halten kann. Dabei
ist zu beachten, dass der isolierende Rahmen heutzutage nicht zuletzt aus ökonomischen
Gründen als Spritzgussteil hergestellt wird. Übliche Gehäuse bestehen heutzutage aus
einem Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil. Das Gehäuseunterteil bildet hierbei
eine Aufnahme für die einzelnen Elemente des Heizblocks sowie erforderlichenfalls
des Federelementes aus. In diesem Gehäuseunterteil werden die einzelnen Elemente des
Heizblocks angeordnet. Danach wird der Heizblock durch Fügen von Gehäuseoberteil und
Gehäuseunterteil in dem Gehäuse eingeschlossen. Hierzu können Ränder, die die Rahmenöffnungen
umgeben, den Heizblock teilweise überdecken, so dass der Heizblock zwischen den Rahmenöffnungen
eingeschlossen und in dem Gehäuse gehalten ist. Die beiden Gehäuseteile werden danach
miteinander verbunden, beispielsweise über eine Rastverbindung.
[0006] Bei dieser Art der Montage stellt sich das Problem, dass die einzelnen Lagen des
Heizblocks an vorbestimmter Stelle in dem Gehäuse angeordnet werden müssen. Da nicht
jedem wärmeerzeugenden Element eigene Kontakte zugeordnet sind, müssen bei der Montage
auch die elektrischen Verhältnisse innerhalb des Heizblocks berücksichtigt werden.
Es besteht aber zur Verminderung der Herstellungskosten auch der Wunsch, die Teile
des Heizblocks möglichst standardisiert auszubilden, so dass für verschiedene Lagen
des Heizblocks identische Bauteile verwendet werden können.
[0007] Die
EP 1 432 287 A offenbart eine elektrische Heizvorrichtung mit einem aus Halbschalen (2a; 2b) zusammensteckbar
ausgebildeten Gehäuse (2). Jede der Gehäusehalbschalen (2a; 2b) umfasst in einem randnahen
Bereich ihrer Längsseite wechselweise nebeneinander angeordnete Einrastlaschen (32a)
und Rastzapfen (31), die von der jeweiligen Gehäusehalbschale (2a; 2b) abragen und
mit zugeordneten Rastzapfen (31) und Einrastlaschen (32a) der anderen Gehäusehalbschale
(32b; 32a) entsprechend derart zusammenwirken, dass diese beim Zusammensetzen der
Gehäusehalbschalen (2a; 2b) miteinander verrasten. Die Gehäusehalbschalen (2a; 2b)
haben zwischen jeweilig benachbarten Einrastlaschen (32a) und Rastzapfen (31) ein
zur Längsseite der Gehäusehalbschale (2a; 2b) zeigendes Stützelement (33), das eine
außenseitig liegende Gehäuseseitenwand (35; 36) mit einer innenseitig vorgesehenen
Seitenwand verbindet, die auf der zu den Einrastlaschen (32a) und Rastzapfen (31)
gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist.
[0008] Die
EP 1 652 704 offenbart eine elektrische Heizvorrichtung mit einem Gehäuse (20), dass ein Gehäuseunterteil
(20') und ein als Deckel ausgestaltetes Gehäuseoberteil (20") aufweist, wobei das
Gehäuseunterteil (20') und das Gehäuseoberteil (20") mittels an dem Gehäuse (20) vorgesehene
Rastverbindungen (21) unter Einlage eines Heizelementes (2) fest miteinander verbunden
werden. Die Rastverbindungen (21) werden durch an einem das Gehäuseoberteil (20")
umlaufenden Rand von diesem mit vorbestimmtem Abstand abragend angeordneten Stege
mit nach außen zeigenden Rastnasen ausgebildet, die in einem zusammengesetzten Zustand
des Gehäuses (20) in Eingriff mit dazu korrespondierenden Aussparungen in einer das
Gehäuseunterteil (20') umlaufenden Gehäuseseitenwand stehen.
[0009] Des Weiteren soll im Hinblick auf eine kostengünstige Herstellung der elektrischen
Heizvorrichtung das Gehäuse selbst möglichst einfach hergestellt werden können. Dabei
sind jedoch auch die besonderen Anforderungen zu beachten, die der Einbau von einem
oder mehreren Federelementen in das Gehäuse in der Praxis stellt, wenn beim Fügen
der Gehäuseteile der Heizblock bereits in dem Rahmen unter Vorspannung gesetzt ist,
so dass das Fügen gegen diese Vorspannung zu erfolgen hat.
[0010] Im Hinblick auf die zuvor diskutierten Probleme ist bereits mit der
EP 1 564 503 eine elektrische Heizvorrichtung der gattungsgemäßen Art vorgeschlagen, bei welcher
die Lagen des Heizblocks einschließlich eines Federelementes zunächst spannungsfrei
in ein Gehäuseunterteil eingesetzt werden. Ein damit verbindbares Gehäuseoberteil
bildet eine abgeschrägte Gleitfläche aus, welche das aus dem Gehäuseunterteil hochstehende
Ende des Federelementes in Bezug auf den Heizblock außenseitig übergreift. Beim Fügen
von Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil wird das Federelement dementsprechend in
Richtung auf den Heizblock gedrängt und legt sich unter Vorspannung an diesen an.
[0011] Dieser vorbekannte Vorschlag führt zu einer gewissen Erleichterung bei der Montage,
die jedoch voraussetzt, dass die Elemente des Heizblocks wie auch das Federelement
in der richtigen Positionierung in das Gehäuseunterteil eingebracht werden. Des Weiteren
hat das bei dieser elektrischen Heizvorrichtung verwirklichte Gehäuse verschiedene
Schrägflächen, die für das Verspannen und Einschließen des Federelementes beim Fügen
der Gehäuseteile erforderlich sind.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine elektrische Heizvorrichtung
anzugeben, die sich einfacher und damit kostengünstiger herstellen lässt.
[0013] Zur Lösung dieses Problems wird mit der vorliegenden Erfindung eine elektrische Heizvorrichtung
mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgeschlagen.
[0014] Mit der vorliegenden Erfindung wird im Hinblick auf eine leichte Herstellung der
erfindungsgemäßen Heizvorrichtung, insbesondere mit Rücksicht auf eine spritzgießtechnische
Herstellung des Gehäuses, vorgeschlagen, die Aufnahme und die Zapfenführung bildende
Funktionsfläche sowie die äußere Kontur vorgebende Konturflächen des Gehäuseunterteils
sowie die Führungszapfen bildende Funktionsflächen und die Abdeckung begrenzende Begrenzungsflächen
des Gehäuseunterteils ausschließlich so auszubilden, dass diese parallel oder senkrecht
zu der die Rahmenöffnung umfassenden Ebene verlaufen. In der nachfolgenden Beschreibung
der Erfindung wird auf die Ebene Bezug genommen, die die Rahmenöffnung umfasst. Mit
dieser Bezugnahme wird auch auf die Teilungsebene des Spritzgießwerkszeugs zur Herstellung
der Gehäuseelemente Bezug genommen. Da sich aber die Rahmenöffnung des Gehäuses parallel
zu der entsprechenden Teilungsebene erstreckt, scheint diese Bezugnahme sachgerecht
und mit Rücksicht auf eine Beschreibung des Gehäuses bzw. der elektrischen Heizvorrichtung
nach Entformen aus dem Spritzgießwerkzeug geboten, die Erfindung hinsichtlich ihrer
räumlich-körperlichen Ausgestaltung zu beschreiben. Diese Ausgestaltung bringt den
Vorteil mit sich, dass ein Spritzgießwerkzeug zur Herstellung von Gehäuseunterteil
und Gehäuseoberteil im Wege des Spritzguss von Thermoplasten keine Hinterschneidungen
aufweist und aufgrund der orthogonalen Ausrichtung der Funktions-, Kontur- und Begrenzungsflächen
der Gehäuseteile abformenden Werkzeugflächen, d.h. das Spritzgießwerkzeug insgesamt
mittels eines Stirnfräsers auf einfache Weise hergestellt werden kann. In Abkehr von
komplizierten Spritzgießwerkzeugen mit einer funkenerodier-ten, das Formnest ausbildenden
Formnestfläche Oberfläche, lässt sich dementsprechend das Spritzgießwerkzeug zur Herstellung
des Gehäuses der erfindungsgemäßen Heizvorrichtung kostengünstig und ohne besonderes
Know-how erstellen.
[0015] Als Funktionsflächen im Sinne der Erfindung werden solche Flächen der Gehäuseteile
angesehen, die die Aufnahme für den Heizblock begrenzen, das Fügen der Gehäuseteile
erlauben und die hierzu erforderliche Relativbewegung der Gehäuseteile führen. Als
Kontur- und Begrenzungsflächen im Sinne dieser Erfindung werden solche Flächen der
Gehäuseteile angesehen, die die äußere Kontur der Gehäuseteile und des Gehäuses insgesamt
definieren. Relativ schmale Stirnseiten bzw. Kantenflächen, an denen zwei ebene Flächen
rechtwinklig gegeneinander stoßen, gelten nicht als entsprechende Funktions-, Kontur-
und Begrenzungsflächen im Sinne der Erfindung. Diese Stirnflächen und Kantenflächen
können abgerundet bzw. angefast sein.
[0016] Das Gehäuse wird bei der vorliegenden Erfindung dieser bevorzugten Ausgestaltung
üblicherweise als rechteckiges Bauteil ausgebildet, welches eine im Wesentlichen ebenfalls
im wesentlichen rechteckige Aufnahme für den Heizblock umgibt und an seinen beiden
Außenseiten jeweils eine ebenfalls im wesentlichen ebenfalls rechteckige Gehäuseöffnung
vorgibt.
[0017] Das Gehäuseunterteil hat hierzu eine parallel zu der entsprechenden Gehäuseöffnung
verlaufende Anlagefläche, die gleichfalls eine Funktionsfläche im Sinne der Erfindung
ausformt und gegen die der Heizblock nach dem Einschieben in das Gehäuseunterteil
angelegt wird. An der gegenüberliegenden Seite des Gehäuseunterteils liegen die Zapfenführungen
frei. Diese Zapfenführungen sind in wenigstens einem der Holme, vorzugsweise an den
sich gegenüberliegenden Längsholmen eines Rahmenelementes des Gehäuseunterteils ausgeformt,
welches den Heizblock umfänglich umgibt und in sich einschließt. Dieses Rahmenelement
bildet den überwiegenden Teil des Gehäuseunterteils. Lediglich im Bereich der Rahmenöffnung,
die durch eine Stirnfläche des Rahmenelements gebildet wird, erstrecken sich Streben,
die Aufnahmeöffnung durchsetzen und zwischen der Außenseite des Gehäuses und dem Heizblock
vorgesehen sind, nachdem dieser in das Gehäuseunterteil eingeschoben ist.
[0018] Das Gehäuseoberteil besteht im Wesentlichen aus einer Abdeckung, die die andere,
sich parallel zu der von dem Rahmenelement gebildeten Rahmenöffnung erstreckt und
gleichfalls mit Streben durchsetzt ist, vorzugsweise korrespondierend zu den Streben
des Gehäuseunterteils. Diese Abdeckung ist ein im Wesentlichen flaches Bauteil mit
lediglich parallel bzw. orthogonal zu der die Rahmenöffnung des Oberteils verlaufenden
Oberflächen. Von der inwärtigen Oberfläche der Abdeckung ragen die Führungszapfen
ab, die sich dementsprechend stegförmig rechtwinklig zu der Ebene erstrecken, die
die Rahmenöffnung enthält. Vorzugsweise sind diese Führungszapfen überwiegend, wenn
nicht gar ausschließlich an den Längsseiten vorgesehen. An einer, gegebenenfalls an
beiden Querseiten des Gehäuseoberteils kann ferner ein Zapfen vorgesehen sein, der
mit einer korrespondierend hierzu an dem Gehäuseunterteil ausgebildeten Ausnehmung
zusammenwirkt, die an der gegenüberliegenden Querseite des Gehäuseunterteils fehlt,
so dass das Gehäuseoberteil sinnvoll nur in einer bestimmten Ausrichtung mit dem Gehäuseunterteil
verbunden werden kann.
[0019] Das Gehäuse der elektrischen Heizvorrichtung der vorliegenden Erfindung besteht vorzugsweise
allein aus den beiden Gehäuseteilen, d.h. Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil. Durch
Schweißen, Kleben oder Verklipsen kann an einer Stirnseite des Gehäuses, welche von
elektrischen Anschlusselementen überragt ist, ein Befestigungsflansch und/oder ein
Steuergehäuse zur Ansteuerung des Heizblocks befestigt werden. Diese zusätzlichen
Bauteile sind üblicherweise nicht Teil des Gehäuses der erfindungsgemäßen elektrischen
Heizvorrichtung. Deren Gehäuse hat bei einer vereinfachten Ausführung eine ebene,
einfache, rechteckige, kastenförmige Außenkontur.
[0020] Das Gehäuseunterteil bildet üblicherweise die Aufnahme für den Heizblock aus. Sofern
dieser unter Federvorspannung in dem Gehäuse gehalten ist, wird nach einer bevorzugten
Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, dass das Gehäuseunterteil
Anlageflächen für das wenigstens eine Federelement ausbildet, mit dem der Heizblock
unter Vorspannung in der Aufnahme gehalten werden kann. Diese Anlageflächen erstrecken
sich ausschließlich parallel bzw. senkrecht zu der die Rahmenöffnung umfassenden Ebene.
Es erstrecken sich üblicherweise diejenigen Anlageflächen für das Federelement, welche
die Federkraft widerlagern, streng rechtwinklig zu der Ebene, die auch die Rahmenöffnung
enthält. Parallel dazu und in einem relativ geringfügigen Umfang ist ferner eine oder
mehrere Anschlagflächen als Anlageflächen für das wenigstens eine Federelement vorgesehen,
gegen welche das Federelement anliegt, nachdem dieses in das Gehäuseunterteil eingesetzt
worden ist. Die Anschlagflächen geben somit die tiefste Lage des Federelementes in
dem Gehäuseunterteils vor.
[0021] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind ausgewählte
Führungszapfen als Rastzapfen ausgebildet. Dies bedeutet zunächst, dass sich eine
parallel zu der Bewegung des Fügens von Gehäuseunterteil und Gehäuseoberteil erstreckende
Fläche des Rastzapfens in derjenigen Ebene liegt, die auch die übrigen Führungsflächen
der Rastzapfen umfasst. Der Rastzapfen dient dementsprechend auch der Führung der
Relativbewegung beim Fügen von Gehäuseunterteil und Gehäuseoberteil. Gemäß einer Besonderheit
der vorliegenden Erfindung mündet der Rastzapfen zur Verbindung von Gehäuseoberteil
und Gehäuseunterteil mit seiner Rastfläche in einem Fenster, welches an der Außenseite
des Gehäuseunterteils ausgebildet ist, und zwar dort, wo die zugeordnete Zapfenführung
mündet. Die Rastfläche des Rastzapfens erstreckt sich auch im Hinblick auf eine leichte
Herstellung des spritzgegossenen Kunststoffgehäuses parallel zu der Ebene, die die
Rahmenöffnung umfasst. Eine entsprechende Erstreckung weist die durch das Fenster
ausgebildete Rastgegenfläche auf.
[0022] Zur weiteren Vereinfachung der Herstellung der Spritzgussform wird gemäß einer weiteren
bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, dass ein die Rastfläche
überragender Raststeg des Rastzapfens von der äußeren Oberfläche der Abdeckung und
in einer Ausbuchtung abgeht, die an dem Außenrand der Abdeckung ausgeformt ist. Der
Raststeg erstreckt sich hierbei vorzugsweise von der die Rahmenöffnung enthaltenden
Ebene bis zu der Rastfläche und parallel zu den Führungsflächen der Führungszapfen.
Insofern erlaubt die bevorzugte Weiterbildung der vorliegenden Erfindung eine einfache
spanende Bearbeitung beispielsweise mit einem Schaftfräser als der die Rastzapfen
abformenden Werkzeugfläche des Spritzgießwerkzeugs. Als Ausbuchtung ist bei dieser
Ausgestaltung vorzugsweise eine Kontur zu verstehen, die von der die Abdeckung umfänglich
umgebenden Stirntrennfläche bzw. Randseite nach Innen verspringt und jedenfalls im
Bereich der von der Rastfläche überragten Außenfläche des Raststeges liegt.
[0023] Vorzugsweise erstrecken sich sämtliche Flächen der beiden Gehäuseteile ausschließlich
parallel oder senkrecht zu einer Ebene, welche die Rahmenöffnung enthält. Soweit auf
die Rahmenöffnung als Bezugsebene abgestellt wird, erfolgt dies im Hinblick auf die
Erkenntnis, dass die Rahmenöffnung den Boden einer Spritzgießform zur Ausbildung eines
Gehäuseunterteils bzw. eines -oberteils ausformt und jedenfalls parallel zu der Teilungsebene
des Spritzgießwerkzeugs liegt. Insofern bedeutet die Bezugnahme auf die Rahmenöffnung
gleichzeitig eine Bezugnahme auf die Teilungsebene des Spritzgießwerkzeugs. Lediglich
Kantenflächen zwischen rechtwinklig aufeinandertreffenden Flächen bzw. Stirnflächen
von Gehäuseteilen können nach einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
durch Fräsen oder Schleifen der die Kanten- bzw. Stirnflächen abformenden Spritzgießwerkzeuge
angefast bzw. abgerundet sein. Zu diesen Stirnflächen gehören beispielsweise die stirnseitigen
Endflächen der Führungszapfen, d. h. die sich in Einführrichtung vordere Fläche der
entsprechenden Führungszapfen bzw. die an den jeweiligen Enden ausgebildeten Stirnflächen
der Führungszapfen, die sich parallel zu der Einführrichtung erstrecken. Weitere Einzelheiten
und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der elektrischen Heizvorrichtung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf ein Gehäuseunterteil mit darin eingebautem Heizblock des in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt der Darstellung gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- eine perspektivische Seitenansicht des in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 5
- eine perspektivische Seitenansicht des Gehäuseoberteils der elektrischen Heizvorrichtung
nach Fig. 1;
- Fig. 6
- eine perspektivische Explosionsdarstellung eines wärmeerzeugenden Elementes der elektrischen
Heizvorrichtung nach Fig. 1;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie VII-VII gemäß der Darstellung in Fig. 6
eines montierten wärmeerzeugenden Elementes;
- Fig. 8
- eine perspektivische Seitenansicht eines Federelementes zur Verspannung des Heizblocks
des in den Fig. 1 bis 7 verdeutlichten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht eines Endes des Beispiels gemäß Fig. 1 vor dem Fügen der Gehäuseteile;
- Fig. 10
- eine Schnittansicht entlang der Linie X-X gemäß der Darstellung in Fig. 9;
- Fig. 11
- eine vergrößerte Detailansicht des Ausschnitts A in Fig. 10 und
- Fig. 12a
- bis e vergrößerte Detailansichten ähnlich zu Ansicht gemäß Figur 11 in verschiedenen
Stadien beim Fügen der Gehäuseteile.
[0024] Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der
elektrischen Heizvorrichtung mit einem Gehäuse 2, bestehend aus einem Gehäuseunterteil
4 und einem Gehäuseoberteil 6. Beide Gehäuseteile 4, 6 sind formschlüssig miteinander
verbunden und nehmen in sich einen Heizblock 8 auf, der aus mehreren in parallelen
Lagen zueinander angeordneten wärmeerzeugenden Elementen 10 und wärmeabgebenden Elementen
12 besteht. Die wärmeabgebenden Elemente 12 sind als Wellrippenelemente aus mäandrierend
gebogenen Blechstreifen gebildet.
[0025] An einer Stirnseite des Gehäuses 2 wird dieses von fünf in Querrichtung übereinander
angeordneten Kontaktzungen 14 überragt. Die Kontaktzungen 14 treten durch an dem Gehäuse
2 ausgesparte Schlitze 15 hindurch, die jeweils für sich eine Kontaktzunge 14 aufnehmen
und überwiegend durch das Gehäuseunterteil 4 gebildet sind, jedoch an einer Stirnseite
durch das Gehäuseoberteil 6 komplettiert sind.
[0026] Das Gehäuse 2 weist zwei gegenüberliegende Rahmenöffnungen auf, von denen in Fig.
1 lediglich die durch das Gehäuseoberteil 6 gebildete Rahmenöffnung 16 zu sehen ist.
Die von dem Gehäuseunterteil 4 gebildete Rahmenöffnung ist in Fig. 4 zu erkennen und
mit Bezugszeichen 18 gekennzeichnet. Die Rahmenöffnungen 16, 18 sind jeweils mit Streben
20 durchsetzt, die sich rechtwinklig zu den Lagen des Heizblocks 8 erstrecken und
die einander gegenüberliegenden Längsholme von Gehäuseunterteil 4 und Gehäuseoberteil
8 miteinander verbinden.
[0027] Die Fig. 2 zeigt Einzelheiten des Heizblocks 8 und dessen Aufnahme insbesondere in
dem Gehäuseunterteil 4 und zeigt das Gehäuseunterteil 4 in einer Draufsicht bei weggenommenem
Gehäuseoberteil. Die wärmeabgebenden Elemente 12 sind lediglich unvollständig an den
jeweiligen stirnseitigen Enden des Gehäuseunterteils 4 dargestellt. Dementsprechend
gibt die Darstellung in Fig. 2 auch einen Blick auf die von dem Gehäuseunterteil 4
gebildete Rahmenöffnung 18 frei.
[0028] Wie zu erkennen, weist das gezeigte Ausführungsbeispiel vier wärmeerzeugende Elemente
10 auf, die jeweils stirnseitig isolierend und mit gewisser Beweglichkeit quer zu
den Lagen des Schichtaufbaus (Heizblocks 8) in dem Gehäuseunterteil 4 aufgenommen
sind. Das Gehäuseunterteil 4 weist hierzu Passelementaufnahmen 22 auf, die sich einer
Aufnahme 24, die im Wesentlichen durch das Gehäuseunterteil 4 gebildet ist und den
Heizblock 8 aufnimmt, öffnen. An jeder Stirnseite des Gehäuseunterteils 4 sind bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei unterschiedliche Arten von Passelementaufnahmen
22a, 22b vorgesehen (vgl. auch Fig. 3). Korrespondierend zu der Geometrie der Passelementaufnahmen
22 haben die wärmeerzeugenden Elemente 10 an ihren stirnseitigen Enden Passelemente
26a, 26b, die jeweils nur in die entsprechend korrespondierenden Passelementaufnahme
22a bzw. 22b passen. Vorliegend sind die korrespondierenden Passelementaufnahmen 22
so auf die korrespondierend hierzu vorgesehenen Passelemente 26 abgestimmt, dass die
wärmeerzeugenden Elemente 10 um einige Zehntel Millimeter quer zur Längserstreckung
der Lagen des Heizblocks 8 in dem Gehäuse 2 beweglich sind. Die äußeren Passelemente
26a sind als Hammerkopf ausgebildet und greifen in entsprechend ausgebildete Passelementaufnahmen
22a ein. Diese sind in Längsrichtung des wärmeerzeugenden Elementes 10 wesentlich
kürzer als die zweiten, mittig vorgesehenen Passelementaufnahmen 22a. Die diesen länglichen
Passelementaufnahmen 22b zugeordneten Passelemente 26b sind stabförmig und weniger
breit als die hammerkopfartigen Passelemente 26a. Aufgrund dieser speziellen Ausgestaltung
passen die mittleren wärmeerzeugenden Elemente 10 nicht in die äußeren Positionen
für wärmeerzeugende Elemente 10 des Heizblocks. In entsprechender Weise lassen sich
die äußeren wärmeerzeugenden Elemente 10 nicht in der Mitte des Heizblocks 8 anordnen,
d.h. in das Gehäuse 2 einsetzen.
[0029] Während die wärmeerzeugenden Elementen 10 nicht an jeder beliebigen Stelle im Gehäuse
2 eingesetzt werden können, sind die wärmeabgebenden Wellrippenelemente 12 unspezifisch
und als Längenabschnitte eines zunächst mäandrierend gebogenen Blechstreifens gefertigt
und von diesem Endlosmaterial auf Länge geschnitten. Jedes einzelne wärmeabgebende
Element 12 kann an beliebiger Position für ein wärmeabgebendes Element 12 innerhalb
des Heizblocks 8 eingesetzt werden.
[0030] Die Passelemente 26 sind einstückig an einem Positionsrahmen 28 angeformt, der in
den Fig. 6 und 7 zu sehen ist und unter Bezugnahme auf diese Figuren nachfolgend näher
erläutert wird. Der Positionsrahmen 28 besteht aus einem isolierenden Material und
dient der Positionierung von PTC-Heizelementen 30. Vorliegend ist zu jedem einzelnen
PTC-Heizelement 30 eine Aufnahme 32 in dem Positionsrahmen 28 ausgespart, die dieses
PTC-Heizelement 30 umfänglich fasst und somit festlegt. Beidseitig an den jeweiligen
PTC-Heizelementen 30, die nebeneinander in einer Ebene angeordnet sind, liegen Blechbänder
34, 36 an, welche elektrische Leiterbahnen zur Bestromung der PTC-Heizelemente 30
ausbilden und über welche die von den PTC-Heizelementen 30 erzeugte Wärme an die wärmeabgebenden
Elemente 12 mittels Wärmeübertragung geleitet wird. Diese liegen unmittelbar an den
Blechbändern 34, 36 an.
[0031] Die stirnseitigen Enden der Positionsrahmen 28 sind über einen Passelementsteg 38
über die Lage der Blechbänder 34, 36 hinaus verlängert. Am äußeren Ende der Passelementstege
38 befinden sich die jeweiligen Passelemente 26 des Positionsrahmens 28. Wie die Querschnittsansicht
entlang der in Fig. 6 eingezeichneten Linie VII-VII verdeutlicht (vgl. Fig. 7), wird
die überwiegende Erstreckung des Positionsrahmens 28 in Breitenrichtung von den jeweiligen
Blechbändern 34, 36 eingenommen. In Querschnittsansicht seitlich neben den Blechbändern
34, 36 weist der Positionsrahmen Haltestege 40 auf, die unmittelbar benachbart zu
dem seitlichen Rand der Blechbänder 34, 36 vorgesehen sind und die korrespondierenden
Blechbänder 34, 36 oberseitig überragen und diese außenseitig übergreifen, vorzugsweise
mit den Leiterbahnen 34, 36 in Berührung stehen und an diesen anliegen. Die Haltestege
40 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einteilig im Wege des Spritzgießens
zunächst als rechtwinklig zu der Haupterstreckungsrichtung des Positionsrahmens 28
abgehende Vorsprünge ausgebildet. Der Abstand einander gegenüberliegender Vorsprünge
ist so gewählt, dass das Blechband 34 bzw. 36 gerade zwischen diese Vorsprünge passt.
[0032] Das auf diese Weise mittels Spritzgießen hergestellte einteilige Bauteil wird danach
mit den wesentlichen Teilen des wärmeerzeugenden Elementes 10 versehen, d.h. die PTC-Heizelemente
30 werden in die korrespondierenden Aufnahmen 32 eingelegt und beidseitig von den
Blechbändern 34, 36 umgeben. Danach werden die Vorsprünge plastisch nach innen verformt
und so die Leiterbahnen 34, 36 übergreifend ausgebildet. Hierbei kommt üblicherweise
ein Warmumformen zum Einsatz, bei dem das die Haltestege 40 bildende Material lokal
im Bereich der Blechbänder 34, 36 aufwärmt und somit erweicht wird. Das jeweils zum
Einsatz kommende Mittel kann beispielsweise mittels Heißluft oder durch Wärmeleitung
den Positionsrahmen 28 lokal erwärmen. Im Falle der Erwärmung durch Wärmeleitung wird
das die Erwärmung bewirkende Mittel vorzugsweise durch ein Werkzeug gebildet, welches
gleichzeitig die Umformung der Haltestege 40 vornimmt.
[0033] Die Haltestege 40 sind in Längsrichtung des wärmeerzeugenden Elementes 10 nicht durchgängig
ausgebildet, sondern sind in Abschnitten 40.1 bis 40.5 vorgesehen. Diese Abschnitte
40.1 bis 40.5 lassen zwischen sich einen Durchgang 41 frei, der derart ausgestaltet
ist, dass jeweils eine Strebe 20 in Breitenrichtung zwischen die Abschnitte 40.1;
40.2; 40.3; 40.4 bzw. 40.5 passt. Der durch den Durchgang 41 gebildete Abschnitt verspringt
gegenüber der Außenfläche der Haltestege 40 jedenfalls so weit nach innen, dass zumindest
die halbe Dicke der Streben 20 zwischen die Haltestege 40 passt und dort aufgenommen
ist.
[0034] Allerdings fehlt es an einem formschlüssigen Eingriff zwischen den Streben 20 und
den Positionsrahmen 28 in einer Richtung quer zu den Lagen des Heizblocks 8, so dass
eine Beweglichkeit quer zu den Lagen des Heizblocks 8 gegeben ist zwischen den Streben
20 der Gehäuseteile 4, 6, die auch als erste Strebe 20 bezeichnet werden können, und
den Haltestegen 40, die als zweite Strebe 43 bezeichnet werden können.
[0035] Das wärmeerzeugende Element 10 ist als vormontiertes Bauteil ausgebildet und kann
somit bei der Montage gehandhabt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Leiterbahnen
34, 36 oder gar die in den Positionsrahmen 28 eingelegten PTC-Heizelemente 30 verloren
gehen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass üblicherweise die Haltestege lediglich
die Blechbänder 34, 36 in dem Positionsrahmen fixieren, diese aber nicht mit einer
Anpresskraft gegen die PTC-Heizelemente 30 legen, welche ausreicht, die PTC-Heizelemente
30 sicher beim Betrieb zu bestromen. Dies wird jedenfalls bei der im Rahmen der vorliegenden
Erfindung diskutierten Ausgestaltung durch ein Federelement bewirkt, welches nachfolgend
noch unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 näher erläutert werden wird.
[0036] Zunächst soll aber weiter auf diejenigen Merkmale eingegangen werden, die dafür Sorge
tragen, dass Teile des Heizblocks 8 nicht an beliebiger Stelle innerhalb des Gehäuses
2 eingebaut werden können.
[0037] Wie insbesondere den Fig. 3 und 6 zu entnehmen ist, ist ein Blechband, nämlich das
in Fig. 6 gezeigte Blechband 34, aus der Ebene des wärmeerzeugenden Elementes 10 herausgebogen.
Dementsprechend ergibt sich ein Versatz 42 zwischen der Ebene, in welcher das Blechband
34 in Anlage an den PTC-Heizelementen 30 anliegt, und einem freien Ende 44, welches
durch nochmaliges, jedoch gegenläufiges Umbiegen sich parallel zu dem erstgenannten
Hauptabschnitt des Blechbandes 34 erstreckt. Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, ist
dieses freie Ende 44 durch ein Vercrimpungselement 46 mechanisch und elektrisch mit
der zugeordneten Kontaktzunge 14 verbunden.
[0038] Die in Fig. 3 mit Bezugszeichen 10.3 und 10.4 gekennzeichneten oberen wärmeabgebenden
Elemente haben einen von dem oberen Blechband 34 nach oben abgehenden Versatz 42.3
und 42.4. Das untere wärmeerzeugende Element 10.1 hat einen nach unten abgehenden
Versatz 42.1. Die Blechbänder 34, 36 des mit Bezugszeichen 10.2 gekennzeichneten wärmeerzeugenden
Elementes 10 sind beidseitig zur Bildung eines Versatzes 42.20 bzw. 42.21 umbogen
und jeweils für sich mit einer Kontaktzunge 14 versehen. Aufgrund dieser Unterschiede
besteht die Möglichkeit, ein Vertauschen der Positionen für die wärmeerzeugenden Elemente
10.3 und 10.2 innerhalb des Gehäuses 2 zu vermeiden. Vorliegend erlaubt das Ausführungsbeispiel,
dass aufgrund der Gestaltung von Kontaktzungenaufnahmen 48 die beiden mittleren wärmeerzeugenden
Elemente 10.2 und 10.3 gegeneinander vertauscht werden können. Eine entsprechende
Vertauschbarkeit ist auch gegeben für die beiden äußeren wärmeerzeugenden Elemente
10.1 und 10.4.
[0039] Die zuvor bereits unter Bezugnahme auf Fig. 1 erwähnten Schlitze 15 gehen von der
Außenseite des Gehäuses 2 ab und münden in den gegenüber den Schlitzen 15 jeweils
verbreiterten Kontaktzungenaufnahmen 48. Hinter dieser Kontaktzungenaufnahme 48 wird
wiederum ein verengter Schlitz 50 ausgebildet, der ein die Kontaktzunge 14 durch Stanzen
geformtes Blechstück sowie das freie Ende 44 des zugeordneten Blechbandes 34 aufnehmen
kann.
[0040] Das Gehäuseunterteil 4 kann in einer kostengünstig herzustellenden Spritzgießform
abgeformt werden, da sämtliche, für das Gehäuse 4 bedeutsame Flächen sich parallel
oder rechtwinklig zu der Rahmenöffnung 18 des Gehäuseunterteils 4 erstrecken.
[0041] So hat das Gehäuseunterteil 4 zunächst im Wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufende
Rahmenflächen 52a-d, die den Heizblock 8 umfänglich umgeben und rechtwinklig zu der
Ebene verlaufen, die die Rahmenöffnung 18 beinhaltet. An der Stirnseite, an der die
Kontaktzungen 14 aus dem Gehäuseunterteil 4 herausgeführt sind, öffnet sich die korrespondierende
Rahmenfläche 52b über vier Passelementstegaufnahmen 54 nach außen, deren Hauptwandungen
sich gleichfalls rechtwinklig zu der Ebene erstrecken, die die Rahmenöffnung 18 enthält.
Eine entsprechende Erstreckung haben diejenigen Funktionsflächen des Gehäuseunterteils
4, welche die Kontaktzungenaufnahme 48 sowie die hierhin führenden Schlitze 15 bzw.
50 im Wesentlichen ausbilden sowie diejenigen Wände, die die Passelementaufnahme 22
begrenzen und in Fig. 3 dargestellt sind. Die vorstehend beschriebenen Aufnahmen 15,
22, 50 und 54 werden auf Seiten des Gehäuseunterteils 4 durch einen Boden begrenzt,
der parallel zu der Ebene verläuft, die die Rahmenöffnung 18 des Gehäuseunterteils
4 enthält. Dieser Aufnahmeboden ist in Fig. 4 mit Bezugszeichen 56 gekennzeichnet.
Dieser Boden 56 bildet auch die Innenfläche der Streben 20 sowie randseitige Anschläge
58, 60 für das noch zu erläuternde Federelement einerseits sowie für das sich an der
gegenüberliegenden Längsseite befindliche äußere wärmeabgebende Element 12 andererseits.
Diese Anschläge 58 bzw. 60 wiederum sind parallel zu der Ebene, die auch die Rahmenöffnung
18 enthält.
[0042] Parallel zu dieser Ebene verläuft die innere Oberfläche des Gehäuseunterteils 4,
die stirnseitig von den stirnseitigen Enden der Wandungen gebildet wird, die die Passelementaufnahmen
22 bzw. die Kontaktzungenaufnahmen 48 ausbilden. An einer Längsseite wird dieser obere
Rand durch Abstandshalter 62 gebildet, die die Rahmenfläche 52c zu der Aufnahme 24
hin überragen und auf deren Funktion bei der Beschreibung des Federelementes nachfolgend
noch eingegangen wird. Unterhalb dieser oberen Ebene der inneren Oberfläche des Gehäuseunterteils
4 befinden sich innere Oberflächen 63 der beiden Längsholme 64, 66 des Gehäuseunterteils
4, die allerdings die randseitigen Anschläge 58, 60 so weit überragen, dass der Heizblock
8 nahezu vollständig, d.h. mit mehr als 70 % seiner höhenmäßigen Erstreckung in dem
Gehäuseunterteil 4 umfänglich gefasst ist. Die Längsholme 64, 66 sind von Zapfenführungen
68, 70, 72 durchsetzt, die sich rechtwinklig zu der Ebene erstrecken, die die Rahmenöffnung
18 enthält. Die Zapfenführungen 68, 70, 72 durchsetzen abschnittsweise im Wesentlichen
die gesamte Längserstreckung der Längsholme 64, 66.
[0043] In der Mitte der jeweiligen Längsholme 64, 66 befindet sich eine Zapfenführung 70,
die mit relativ geringer Länge ausgebildet ist und sich zu einem Fenster 74 öffnet,
welches an der Außenseite des Gehäuseunterteils 4 liegt. Benachbart zu dieser mittleren
Zapfenführung 70 ist die Zapfenführung 68 vorgesehen, die sich jeweils über etwa 1/3
der Länge der Längsholme 64, 66 erstrecken. An dem äußeren Ende dieser Zapfenführungen
68 befinden sich wiederum Zapfenführungen 70 mit zugeordneten Fenstern 74, wie vorstehend
beschrieben. An den stirnseitigen Enden der Längsholme 64, 66 sind wiederum relativ
kleine Zapfenführungen 72 ausgebildet, die sich von der inneren Oberfläche der Längsholme
64, 66 bis zu der Außenfläche des Gehäuseunterteils erstrecken, die auch die Rahmenöffnung
18 enthält.
[0044] Die die Zapfenführungen 68, 70, 72 bildenden bzw. begrenzenden Funktionsflächen erstrecken
sich sämtlich rechtwinklig zu der Ebene, die die Rahmenöffnung 18 enthält. Lediglich
die stirnseitigen Ränder der entsprechenden Öffnungen 68 bis 72 sind leicht angefast
bzw. abgerundet, um das Einführen von korrespondierenden Führungszapfen 76 bis 80
des Gehäuseoberteils 6 zu erleichtern. Zum leichteren Verbinden von Gehäuseunterteil
4 und Gehäuseoberteil 6 sind des Weiteren auch die freien Enden der Wandungen angefast
bzw. abgerundet, die die Abstandshalter 62 sowie die Aufnahmen 22b, 15, 50, 48 endseitig
begren-zen und die oberen Enden der Abstandshalter 62 bilden.
[0045] Das in Fig. 5 in perspektivischer Darstellung gezeigte Gehäuseoberteil 6 hat ebenfalls
ausschließlich orthogonal bzw. parallel zu der entsprechenden Gehäuseöffnung 16 ausgerichtete
Funktions- und Begrenzungsflächen. Als Funktionsflächen sind insbesondere die Führungsflächen
der zuvor bereits erwähnten Führungszapfen 76, 78, 80 vorgesehen, die in die entsprechenden
Zapfenführungen 68, 70, 72 eingebracht werden können. Die Führungszapfen 78 sind als
Rastzapfen ausgeformt und bilden Raststege 82 aus, die oberseitig von einem verdickten
Kopf des Rastzapfens 78 überragt sind, welche eine Rastfläche 86 ausbilden, die sich
parallel zu der Ebene erstreckt, die auch die Rahmenöffnung 16 enthält. Die Raststege
82 gehen von der Oberseite einer Abdeckung 88 ab, die als im Wesentlichen ebenes Bauteil
ausgeformt ist und die Rahmenöffnung 16 vorgibt und des Weiteren die äußere Oberfläche
der Streben 20 enthält. Die Abdeckung 88 ist rahmenförmige ausgebildet als Abdeckung
für das Gehäuseunterteil 4. Dementsprechend gehen die Führungszapfen 76 bis 80 von
der Innenseite der Abdeckung 88 rechtwinklig ab. Für die Raststege 82 ist eine Ausbuchtung
90 vorgesehen. Im Bereich der Ausbuchtung 90 ist die Randfläche der Abdeckung 88 nach
innen eingezogen, so dass die flache ebene Seitenfläche des Raststeges 82 sich zwar
parallel zu den Führungsflächen der Führungszapfen 76 bzw. 80 erstreckt, jedoch inwärtig
zu der jeweils äußeren Führungsfläche dieser Führungszapfen 76, 80 liegt. Die dem
Heizblock 8 zugewandten Innenflächen der entsprechenden Führungszapfen 76 bis 80 liegen
indes in einer Ebene.
[0046] An einer Stirnseite des Gehäuseoberteils 6 sind an der Innenwand der Abdeckung 88
fünf Aussparungen, korrespondierend zu den fünf Kontaktzungenaufnahmen 48 ausgebildet,
die einen Teil der Schlitze 15 bilden und auch einen oberen Randbereich, der Kontaktzungen
14 nach Montage des Heizblocks 8 in dem geschlossenen Gehäuse 2 umfassen. Auf der
gegenüberliegenden Stirnseite ist ein weiterer Führungszapfen 92 vorgesehen, welcher
mit einer korrespondierend hierzu an dem Gehäuseunterteil 4 ausgesparten weiteren
Führungsausnehmung 94 zusammenwirkt, jedoch nicht in die Passelementaufnahmen 22 bzw.
die Kontaktzungenaufnahmen 48 passt, so dass sichergestellt ist, dass das Gehäuseoberteil
6 in vorbestimmter und eindeutiger Weise auf das Gehäuseunterteil 4 aufgesetzt und
mit diesem gefügt wird. Auch die die weitere Zapfenführung 94 umgebenden sowie den
Führungszapfen 92 bildenden Wandungen erstrecken sich rechtwinklig zu der Ebene, die
auf Rahmenöffnung 16 bzw. 18 liegt.
[0047] Die Fig. 8 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines Federelementes 96, welches
randseitig an dem Heizblock 8 anliegt und sich in seiner Einbaulage auf Höhe des Heizblocks
8 befindet. Die in Fig. 8 vordere Seite des Federelementes 96 bildet eine ebene Anlagefläche
98 aus, an der das benachbarte, in Fig. 3 oberste wärmeabgebende Element mit seinen
Lamellen anliegt. Genauer gesagt liegen die stirnseitig umbogenen Enden der mäandrierenden
Lamellen des Wellrippenbandes 12 an dieser Anlagefläche 98 an. Die Anlagefläche 98
wird durch ein zunächst flaches Blechband gebildet, an dem durch Stanzen beidseitig
quer abgehende Federschenkel 100 ausgeformt worden sind, die zunächst innerhalb der
Ebene der Anlagefläche 98 liegen und nach dem Stanzen durch Umbiegen in die wie in
den Fig. 8, 10, 11 und 12 erkennbare Form gebracht worden sind. Zwei Federschenkel
100o, 100u liegen in Breitenrichtung, d.h. quer zur Längserstreckung der ebenen Anlagefläche
98 und damit in Einführrichtung des Federelementes 96 bei einer Montage übereinander.
Jeder einzelne Federschenkel 100o. 100u bildet schräge Gleitfläche 102a, 102b, 102c
aus, die jeweils zwischen sich und der ebenen Anlagefläche einen Winkel von zwischen
35 und 55°, vorzugsweise von etwa 45°, einschließen. Zwischen den in Längsrichtung
des Federelementes 96 hintereinander vorgesehenen Paaren von Federschenkeln 100 befinden
sich flache Segmente 104, in denen das Federelement 96 als rechteckiges flaches Blechband
ausgeformt ist.
[0048] Das in Fig. 8 gezeigte Federelement 96 weist Paare von Federschenkeln 100o, 100u
entsprechend der Anzahl von Zwischenräumen zwischen den einzelnen Abstandshaltern
62 an dem Längsholm 64 auf (vgl. Fig. 4). Jedes Paare von Federschenkeln 100o, 100u
liegt in der Einbaulage des Federelementes 96 zwischen diesen Abstandshaltern 62.
Das flache Segment 104 überbrückt die Breite der Abstandshalter 62 und verbindet benachbarte
Federschenkelpaare 100o, 100u so miteinander. Die entsprechend hergestellte Feder
kann somit als einteiliges Bauteil in das Gehäuse 2, speziell in das Gehäuseunterteil
4, eingebracht werden, was die Herstellung der elektrischen Heizvorrichtung vereinfacht.
Die zwischen benachbarten Abstandshaltern 62 vorgesehenen Wandungsabschnitte der Rahmenfläche
42c bilden dementsprechend eine Stützfläche 106 für die jeweiligen Paare von Federschenkeln
100 aus. Aufgrund der Abstimmung des Federelementes 96, speziell der Ausgestaltung
der flachen Segmente 104 zwischen den Paaren von übereinander liegenden Federschenkeln
100 ist es nicht möglich, das Federelement 96 in falscher Ausrichtung in das Gehäuseunterteil
4 einzubringen. Das Federelement 96 lässt sich lediglich dann in seine Einbaulage
verschieben, bei welcher das Federelement 96 auf Höhe des Heizblocks 8 in dem Gehäuse
2 aufgenommen ist, wenn die ebene Anlagefläche 98 zu dem Heizblock 8 hin ausgerichtet
ist. Des Weiteren wird der Heizblock 8 durch die Abstandshalter 62 mit Abstand zu
den Stützflächen 106 gehalten, so dass das Federelement 96 beim Einführen in das Gehäuseunterteil
4 jederzeit und ohne Behinderung durch den Heizblock 8 an diese Flächen angelegt werden
kann.
[0049] Bei einer fortschreitenden Einführbewegung des Federelementes 96 in Richtung auf
den Heizblock 8, d.h. bei fortschreitendem Einbringen in den Heizblock 8 wird das
Federelement 96 dann zwangsläufig aufgrund der Federkraft durch den unteren Federschenkel
100u in Richtung auf den Heizblock 8 gedrängt, so dass die Lagen 10, 12 des Heizblocks
komprimiert werden. Die ebene Anlagefläche 98 weist dann bereits eine solche Überdeckung
mit dem benachbarten wärmeabgebenden Element 12 auf, dass bei fortschreitender Einbringbewegung
das Federelement 96 hinreichend in Einbringrichtung zwischen dem Heizblock 8 und dem
Gehäuseunterteil 4 geführt wird. Bei weiter fortschreitendem Einbringen wird schließlich
der untere Federschenkel 100u elastisch komprimiert. Die gehäuseseitige Gegenkraft
wird hierbei durch eine obere Kante 108 gebildet, die zwischen der Stützfläche 106
und der inneren Oberfläche des Längsholmes 64 durch die Stoßstelle der beiden Flächen
ausgebildet wird. Diese Kante 108 drängt beim Einbringen des Federelementes 96 zunächst
den unteren Federschenkel 100u nach innen. Bei fortlaufender Einbringbewegung wird
schließlich der obere Federschenkel 100o durch Zusammenwirken des nach innen abgeschrägt
umbogenen freien Endes des entsprechenden Federschenkels 100o nach innen gedrängt.
[0050] Wie den Fig. 10 und 11 zu entnehmen ist, weist das Gehäuse 2 ein weiteres Gehäuseelement
auf, welches mit dem Federelement 96 zusammenwirkt. Dieses weitere Gehäuseelement
wird durch eine Kante 110 des Gehäuseoberteils 6 gebildet, die zwischen der inneren
Oberfläche der Abdeckung 88 und einem Boden 112 des Gehäuseoberteils 6 ausgebildet
ist, und zwar durch die Stoßkante eines den Boden 112 des Gehäuseoberteils 6 begrenzenden
äußeren Randes 113 mit der inneren Oberfläche der Abdeckung 88. Der höhenmäßige Versatz
zwischen diesem Boden 112 und der inneren Oberfläche der Abdeckung 88 trägt dem Umstand
Rechnung, dass der Heizblock 8 die durch die Längsholme 64, 66 gebildete Oberfläche
63 überragt, und zwar in etwa mit gleicher Länge wie die Abstandshalter 62 die inneren
Oberfläche 63 der Längsholme 64, 66 überragt. Die Kante 110 liegt an einer schrägen
Gleitfläche 102a des Federelementes 96 an, die durch den oberen Federschenkel 100o
gebildet wird. Wie Fig. 10 und 12a zu entnehmen ist, befindet sich das obere Ende
des Federelementes 96 in einem im Wesentlichen druckfreien Zustand mit Abstand zu
dem Boden 112 des Gehäuseoberteiles 6.
[0051] Zur Beschreibung der Montage wird im Folgenden auf die Fig. 12a bis 12e verwiesen.
Zunächst werden die einzelnen Lagen 10, 12 in das Gehäuseunterteil 4 eingebracht.
Danach wird das Federelement 96 händisch ein Stück weit in das Gehäuseunterteil eingeschoben,
jedenfalls so weit, bis die Lagen des Heizblocks 8 gegeneinander gelegt und das Federelement
96 hinreichend tief zwischen dem Heizblock 6 und der Rahmenfläche 52c vorgesehen ist.
[0052] Diese anfängliche Einbringbewegung, bei welcher das Federelement 96 im Wesentlichen
keine Federvorspannung in den Heizblock 8 einbringt, wird das Federelement 96 über
dem Heizblock 8 zugewandten stirnseitigen Flächen der Abstandshalter 62 geführt, die
mit den flachen Segmenten 104 des Federelementes 96 zusammenwirkt. Aufgrund der Anlage
von Federelement 96 und Abstandshaltern 62 ist das Federelement mit seiner ebenen
Anlagefläche 98 parallel zu den Lagen 10, 12 des Heizblocks ausgerichtet. Nach diesem
ersten Montageschritt überragt das Federelement 96 die von dem Heizblock 8 eingenommene
Ebene um einen Längenabschnitt, der in Fig. 12a mit L gekennzeichnet ist. Danach wird
das Gehäuseoberteil 6 auf das Gehäuseunterteil 4 aufgesetzt. Die Führungszapfen 76,
78, 80, 92 greifen hierbei in die korrespondierenden Zapfenführungen 68, 70, 72, 94
ein. Dabei bleibt das Federelement 96 zunächst im Wesentlichen spannungsfrei. In diesem
Zustandkann bereits eine hinreichende Überdeckung zwischen den Führungszapfen und
den entsprechenden Ausnehmungen erreicht werden, so dass die beiden Gehäuseteile 4,
6 lediglich in linearer Richtung relativ zueinander verschoben werden können. Danach
erfolgt das Fügen der Gehäuseteile 4, 6 unter Aufbringen der Federkraft.
[0053] Zunächst werden die Federschenkel 100o, 100u geringfügig komprimiert, bis der Boden
112 des Gehäuseoberteils 6 gegen das obere Ende des Federelementes 96 anstößt (vgl.
Fig. 12b). Die beiden Kanten 108 und 110 sind hierbei bereits über ein gewisses Stück
entlang der schrägen Gleitflächen 102a und 102b geglitten. Der obere Federschenkel
100o ist hierdurch bereits so weit nach innen elastisch gebogen, dass bei fortschreitender
Einbringbewegung das freie, mittig des Federelementes 96 nach innen umbogene Ende
des Schenkels 100o, welche eine weitere schräge Gleitfläche 102c ausbildet, die Kante
108 zuverlässig passieren kann. Danach führt eine fortschreitende Fügebewegung zwischen
den beiden Gehäuseteilen 4, 6 auch zur Mitnahme des Federelementes 96. Dabei bewirkt
zunächst allein die Kante 108 eine weitere elastische Vorspannung des unteren Federschenkels
100u. Dieser untere Federschenkel 100u wird schließlich vollständig zwischen der Stützfläche
106 und dem Heizblock 8 aufgenommen. Beim zunehmenden Einbringen des Federelementes
96 in das Gehäuseunterteil 4 wird aber schließlich auch der obere Federschenkel 100o
durch Zusammenwirken der Kante 108 mit diesem oberen Federschenkel 100o in Richtung
auf den Heizblock 8 elastisch verformt und bewirkt dementsprechend eine Federkraft.
Diese elastische Federkraft wird vornehmlich dadurch bewirkt, dass die Kante 108 an
der weiteren schrägen Gleitfläche 102c abgleitet und den oberen Federschenkel 100o
in Richtung auf den Heizblock 8 drängt (Zwischenschritt zwischen Fig. 12c und Fig.
12d). Das Federelement 96 hat seine Endlage erreicht, wenn die beiden Gehäuseteile
4, 6 mit ihren jeweiligen einander zugerichteten Oberflächen aneinander anliegen.
Das Federelement 96 wird in dieser Einbaulage aufgrund der Federspannkraft zwischen
dem Heizblock 8 und der Rahmenfläche 52c verspannt und gehalten. Sofern das Federelement
96 durch eine unbeabsichtigte Kraft von außen verschoben wird, verhindert in jedem
Fall der Anschlag 58 bzw. der Boden 112 des Gehäuseoberteils 6, dass das Federelement
96 aus dem Gehäuse 2 herausgedrängt wird.
[0054] Kurz bevor die beiden Gehäuseteile 4, 6 aneinander liegen, werden die in den Führungskanälen
unter leichter elastischer Biegung der Raststege 82 in den Zapfenführungen 70 geführten
Köpfe 84 nach außen gedrängt, so dass sich deren Rastfläche 86 gegen eine Rastgegenfläche
114 anlegen bzw. diese mit leichtem Spiel überragen, so dass die beiden Gehäuseteile
4, 6 unverlierbar gegeneinander fixiert sind.
[0055] Wie die obige Beschreibung verdeutlicht, wird bei der Herstellung der elektrischen
Heizvorrichtung nach dem diskutierten Ausführungsbeispiel das Federelement 96 beim
Schließen des Gehäuses 2 durch Fügen von Gehäuseunterteil 4 und Gehäuseoberteil 6
in seine Einbaulage verbracht, in der sich das Federelement 96 auf Höhe des Heizblocks
8 befindet, d.h. in derjenigen Ebene angeordnet ist, die auch von dem Heizblock 8
eingenommen wird. Des Weiteren wird das Federelement 96 erst beim Einbringen unter
Federvorspannung gesetzt, und zwar erst dann, wenn die beiden Gehäuseteile 4, 6 durch
formschlüssigen Eingriff der Führungszapfen 76 bis 80 in die korrespondierenden Zapfenführungen
68, 70, 72 relativ zueinander geführt sind. Die konstruktive Ausgestaltung bietet
dementsprechend die Möglichkeit, die Bauteile des Heizblocks 8 spannungsfrei in die
durch das Gehäuse 2 gebildete Aufnahme 24 einzubringen. Erst danach erfolgt die Federverspannung,
und zwar bereits bei aneinander anliegenden und in Grenzen gegeneinander positionierten
Gehäuseteilen 4, 6. Sollte es danach aufgrund der erzeugten Federvorspannung beim
Fügen der Gehäuseteile 4, 6 zu einer Verschiebung der Elemente 10, 12 des Heizblocks
8 oder gar zu einem Herausdringen der Elemente 10, 12 des Heizblocks 8 aus der Aufnahme
24 kommen, werden diese Teile durch die den Heizblock 8 in dem Gehäuse 2 einschließenden
Teile der Gehäuseteile 4, 6 gehalten und in die gewünschte Position beim Fügen der
Gehäuseteile 4, 6 zurückgedrängt.
[0056] Hinsichtlich der konstruktiven Ausgestaltung ist die vorliegende Erfindung nicht
auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann beispielsweise ein Federelement
96 vorgesehen sein, welches einen Federschenkel 100 aufweist, der in der Einbaulage
zunächst im Wesentlichen spannungsfrei ist. Dieses Federelement 96 wird spannungsfrei
zusammen mit dem Heizblock 8 in die Aufnahme 24 eingebracht. Das Federelement 96 weist
einen Federschenkel 100 auf, der Federschenkel 100 bildet eine in Richtung auf den
Anschlag 58 nach außen und unten schräg geneigte Gleitfläche 102 ausbildet aus, und
zwar für einen Zapfen, der mit dem Federelement 96 zusammenwirkt und den entsprechenden
Federschenkel 96 beim Fügen von Gehäuseoberteil 6 und Gehäuseunterteil 4 unter Federvorspannung
setzt, so dass das Federelement 96 insgesamt gegen den Heizblock 8 unter Federvorspannung
angelegt wird. Bei dieser Ausgestaltung wird das Federelement 96 zunächst spannungsfrei
zusammen mit dem Heizblock 8 in dem Gehäuseunterteil 4 aufgenommen und bleibt aber
beim Erzeugen der Federvorspannung ortsfest relativ zu der Fügerichtung. Das Federelement
96 wird lediglich in der Ebene des Heizblocks 8 geringfügig verschoben und an den
Heizblock 8 angelegt. Des Weite
[0057] ren wird der bzw. die Federschenkel 100 zur Erzeugung der elastischen Vorspannung
verschwenkt. Die besondere Ausgestaltung der wärmeerzeugenden Elemente 10 ermöglicht
eine einfachere Montage, da die durch die ersten und zweiten Streben 20, 43 gebildete
Gitteranordnung nicht vollständig Teil des Gehäuses 2 ist, sondern die zweiten Streben
43 mit den Positionsrahmen 28 ausgebildet werden und sich somit zuverlässig dort befindet,
wo die PTC-Heizelemente 30 innerhalb des Heizblocks 8 zum Liegen kommen. Gegenüber
dem vorbekannten Stand der Technik, bei dem die Gitteranordnung allein durch die Gehäuseteile
ausgebildet werden, können dementsprechend Gehäuseteile hergestellt werden, die verhältnismäßig
einfach ausgebildet sind. Des Weiteren kann mit höheren Toleranzen gearbeitet werden,
da keine einteilig mit dem Gehäuse 2 verbundenen Streben 20 existieren, die sich parallel
zu den Lagen des Heizblocks 8 erstrecken und exakt auf Position der wärmeerzeugenden
Elemente 10 vorgesehen sein müssen. Durch die Dimensionierung der Streben 20 und des
Durchgangs 41 und insbesondere das Einfügen der Streben 20 zwischen zwei Abschnitte
der Haltestege 40 besteht indes die Möglichkeit, die ersten und zweiten Streben 20,
43 formschlüssig gegeneinander abzustützen und somit das Gehäuse 2 insgesamt zu versteifen.
[0058] Da das wärmeabgebende Element 12 als vormontierte Baueinheit vorbereitet wird und
des Weiteren durch die Passelemente 26 und die zugehörigen Aufnahmen 22 sichergestellt
ist, dass die wärmeerzeugenden Elemente 12 lediglich an vorbestimmten Stellen innerhalb
des Gehäuses 2 eingebaut werden können, kann die Fertigung der elektrischen Heizvorrichtung,
insbesondere die Montage der Einzelteile auch durch wenig geübtes Personal erfolgen.
[0059] Die konkrete Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels gibt eine eindeutige Zuordnung
von verschiedenen Bauteilen der elektrischen Heizvorrichtung vor. Wird diese eindeutige
Zuordnung nicht eingehalten, lassen sich die Bauteile der elektrischen Heizvorrichtung
nicht montieren.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 2
- Gehäuse
- 4
- Gehäuseunterteil
- 6
- Gehäuseoberteil
- 8
- Heizblock
- 10
- wärmeerzeugende Element
- 12
- wärmeabgebendes Element
- 14
- Kontaktzunge
- 15
- Schlitz
- 16
- Rahmenöffnung, Gehäuseoberteil
- 18
- Rahmenöffnung, Gehäuseunterteil
- 20
- Strebe/ erste Strebe
- 22
- Passelementaufnahme
- 24
- Aufnahme für den Heizblock
- 26
- Passelement
- 28
- Positionsrahmen
- 30
- PTC-Heizelement
- 32
- Aufnahme für PTC-Heizelement
- 34
- Blechband
- 36
- Blechband
- 38
- Passelementsteg
- 40
- Haltestege
- 40.1 bis 40.5
- Abschnitte der Haltestege
- 41
- Durchgang
- 42
- Versatz
- 43
- Zweite Strebe
- 44
- freies Ende des Blechbandes 34
- 46
- Vercrimpungselement
- 48
- Kontaktzungenaufnahme
- 50
- Schlitz
- 52
- Rahmenfläche
- 54
- Passelementstegaufnahme
- 56
- Boden
- 58
- randseitiger Anschlag Federelement
- 60
- randseitiger Anschlag wärmeabgebendes Element
- 62
- Abstandshalter
- 63
- Innere Oberfläche der Längsholme
- 64
- Längsholm
- 66
- Längsholm
- 68
- Zapfenführung
- 70
- Zapfenführung
- 72
- Zapfenführung
- 74
- Fenster
- 76
- Führungszapfen
- 78
- Führungszapfen
- 80
- Führungszapfen
- 82
- Raststeg
- 84
- Kopf
- 86
- Rastfläche
- 88
- Abdeckung
- 90
- Ausbuchtung
- 92
- weiterer Führungszapfen
- 94
- weitere Zapfenführung
- 96
- Federelement
- 98
- ebene Anlagefläche
- 100
- Federschenkel
- 102
- Gleitfläche
- 104
- flaches Segment
- 106
- Stützfläche
- 108
- Kante
- 110
- Kante
- 112
- Boden des Gehäuseoberteil
- 113
- äußerer Rand des Bodens 112
- 114
- Rastgegenfläche
- L
- Längenabschnitt
1. Elektrische Heizvorrichtung, insbesondere als Zusatzheizung für Kraftfahrzeuge, mit
einem gegenüberliegende Rahmenöffnungen (16; 18) ausbildenden Gehäuse (2), in dem
ein Heizblock (8) mit wenigstens einem Radiatorelement, wenigstens einem wärmeabgebendem
Element (12) umfassend wenigstens ein PTC-Heizelement (30) aufgenommen ist und in
dem mehrere elektrisch mit dem wenigstens einen PTC-Heizelement (30) verbundene Kontakte
(14) isoliert gehalten sind,
wobei das Gehäuse (2) ein Gehäuseunterteil (4), welches eine Aufnahme (24) für den
Heizblock (8) und einen die Aufnahme (24) umgebenden Rahmen ausbildet, und ein Gehäuseoberteil
(6) umfasst, welches zum Einschluss des Heizblocks (8) mit dem Gehäuseunterteil (4)
verbunden ist und Führungszapfen (76, 78, 80) aufweist, die von einer den Heizblock
(8) einschließenden Abdeckung (88) des Gehäuseoberteils (6) abragen, einstückig mit
dieser ausgebildet sind und in korrespondierend dazu an dem Gehäuseunterteil (4) ausgesparten
Führungsöffnungen, die in sich gegenüberliegenden Längsholmen (64, 66) des Gehäuseunterteils
(4) ausgeformt sind und Zapfenführungen (68, 70, 72) für die Führungszapfen (76, 78,
80) ausbilden, in Eingriff sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die Aufnahme (24) bildenden Funktionsflächen, welche die Aufnahme für den Heizblock
(8) begrenzen, und die die Führungszapfen (76, 78, 80) und die Zapfenführungen (68,
70, 72) bildenden Funktionsflächen, welche das Fügen der Gehäuseteile (4, 6) erlauben
und die hierzu erforderlichen Relativbewegungen der Gehäuseteile (4, 6) führen, sowie
die die äußere Kontur des Gehäuseunterteils (4) vorgebenden Konturflächen sowie die
die Abdeckung (88) begrenzenden Begrenzungsflächen des Gehäuseoberteils (6) ausschließlich
parallel oder senkrecht zu der die Rahmenöffnung (16; 18) umfassenden Ebene verlaufen,
wobei die Kontur- und Begrenzungsflächen die die äußere Kontur der Gehäuseteile (4,
6) und des Gehäuses (2) definierenden Flächen mit Ausnahme von schmalen Stirnseiten-
und Kantenflächen, an denen zwei ebene Flächen rechtwinklig aufeinander treffen, sind.
2. Elektrische Heizvorrichtung mit wenigstens einem in dem Gehäuse (2) aufgenommenen
Federelement (96), durch welches der Heizblock (8) unter Vorspannung in dem Gehäuse
(2) gehalten ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (4) Anlageflächen (52c; 58; 106) für das wenigstens eine Federelement
(96) ausbildet, die ausschließlich parallel oder senkrecht zu der die Rahmenöffnung
(18) umfassenden Ebene verlaufen.
3. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausgewählte Führungszapfen als Rastzapfen (78) ausgebildet sind, dass die diesen
Rastzapfen (78) zugeordneten Zapfenführungen (70) in einem sich zu der Außenseite
des Gehäuseunterteils (4) öffnenden Fenster (74) münden und dass an dem Rastzapfen
(78) ausgebildete Rastflächen (86) und durch das Fenster (74) gebildete Rastgegenflächen
(114) sich rechtwinklig zu der die Rahmenöffnung (16) umfassenden Ebene erstrecken.
4. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Rastfläche (86) überragter und diese tragender Steg (82) des Rastzapfens
(78) von der äußeren Oberfläche der Abdeckung (88) und in einer Ausbuchtung (90) abgeht,
die an dem Außenrand der Abdeckung (88) ausgeformt ist.
5. Elektrische Heizvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich Kantenflächen (108, 110) zwischen rechtwinkelig aufeinander treffenden
Flächen bzw. Stirnflächen von Gehäuseteilen durch Fräsen oder Schleifen angefast oder
abgerundet sind.
1. Dispositif de chauffage électrique, en particulier comme chauffage d'appoint pour
un véhicule automobile, comportant un boîtier (2) constituant des ouvertures de châssis
opposées (16, 18), dans lequel est agencé un bloc de chauffage (8) avec au moins un
élément de radiateur, avec au moins un élément dispensateur de chaleur (12) comportant
au moins un élément chauffant PTC (30), et dans lequel une pluralité de contacts (14)
connectés électriquement avec l'au moins un élément chauffant PTC (30) sont maintenus
isolés,
dans lequel le boîtier (2) comporte une partie de boîtier inférieure (4), qui constitue
un logement (24) pour le bloc de chauffage (8) et un châssis entourant le logement
(24), et une partie de boîtier supérieure (6), qui est connectée à la partie inférieure
du boîtier (4) pour inclure le bloc de chauffage (8), et comporte des pattes de guidage
(76, 78, 80) qui dépassent d'un couvercle (88) de la partie supérieure du boîtier
(6) comprenant le bloc de chauffage (8), constituées d'une seule pièce avec ladite
partie supérieure du boîtier et en prise dans des ouvertures de guidage correspondantes
réalisées dans la partie inférieure du boîtier (4), qui sont formées dans des longerons
longitudinaux (64, 66) opposés de la partie inférieure du boîtier (4) et constituent
des guides de patte (68, 70, 72) pour les pattes de guidage (76, 78, 80),
caractérisé
en ce que les surfaces fonctionnelles constituant les logements (24), qui délimitent les logements
pour le bloc de chauffage (8), et les surfaces fonctionnelles qui constituent les
pattes de guidage (76, 78, 80) et les guides de patte (68, 70, 72), qui permettent
l'agencement des éléments de boîtier (4, 6) et guident les déplacements relatifs nécessaires
correspondants des éléments de boîtier (4, 6), ainsi que les surfaces de contour qui
constituent le contour externe de la partie inférieure du boîtier (4) et les surfaces
de délimitation de la partie supérieure du boîtier (6) qui délimitent le couvercle
(88), sont disposées uniquement parallèlement ou perpendiculairement au plan comprenant
l'ouverture du châssis (16 ; 18), dans lequel les surfaces de bord et de délimitation
sont les surfaces qui définissent le contour externe des éléments de boîtier (4, 6)
et du boîtier (2), à l'exception de surfaces étroites frontales et latérales où deux
surfaces planes se rencontrent à angle droit.
2. Dispositif de chauffage électrique avec au moins un élément de ressort (96) compris
dans le boîtier (2), grâce auquel le bloc de chauffage (8) est maintenu sous précontrainte
dans le boîtier (2), selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie inférieure du boîtier (4) constitue des surfaces de contact (52c ; 58 ;
106) pour l'au moins un élément de ressort (96) qui sont disposées uniquement parallèlement
ou perpendiculairement au plan comprenant l'ouverture du châssis (18).
3. Dispositif de chauffage électrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des pattes de guidage sélectionnées sont constituées sous forme des pattes de verrouillage
(78), en ce que les guides de patte (70) associés à ces pattes de verrouillage (78) débouchent dans
une fenêtre (74) qui s'ouvre du côté extérieur de la partie inférieure du boîtier
(4), et en ce que des surfaces de verrouillage (86) constituées sur les pattes de verrouillage (78)
et des contre-surfaces de verrouillage (114) constituées par la fenêtre (74) s'étendent
perpendiculairement au plan comprenant l'ouverture du châssis (16).
4. Dispositif de chauffage électrique selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un flasque (82) de la patte de verrouillage (78) dépassant de la surface de verrouillage
(86) et supportant celle-ci ressort de la surface externe du couvercle (88) et forme
une protubérance (90) qui est formée sur le bord extérieur du couvercle (88).
5. Dispositif de chauffage électrique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que seules des surfaces de bord (108, 110) entre des surfaces qui se joignent à angle
droit ou des surfaces frontales d'éléments de boîtier sont usinées ou arrondies par
fraisage ou meulage.