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(11) |
EP 2 018 215 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.02.2010 Patentblatt 2010/07 |
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Anmeldetag: 03.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/003910 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/134706 (29.11.2007 Gazette 2007/48) |
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BALLSCHLAGGERÄT, INSBESONDERE TENNIS- ODER SQUASHSCHLÄGER
BALL HITTING DEVICE, IN PARTICULAR A TENNIS OR SQUASH RACQUET
INSTRUMENT DE FRAPPE DE BALLE, EN PARTICULIER RAQUETTE DE TENNIS OU DE SQUASH
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.05.2006 DE 102006023618 11.07.2006 DE 102006032075
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.2009 Patentblatt 2009/05 |
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Patentinhaber: Kneissl Holding GmbH |
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6330 Kufstein (AT) |
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Erfinder: |
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- NAGLER, Hubert
2020 Hollabrunn (AT)
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| (74) |
Vertreter: Popp, Eugen |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Widenmayerstrasse 48 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ballschlaggerät, insbesondere Tennis- oder Squashschläger,
mit
- einem einen Griff umfassenden Schaft, und
- einem mit dem Schaft verbundenen Kopfrahmen, der eine Ballschlagfläche in Form von
sich kreuzenden Längs- und Quersaiten begrenzt, wobei die Längs- und Quersaiten -
insbesondere jeweils mäanderförmig - durch oben und unten einerseits sowie links und
rechts andererseits im Kopfrahmen ausgebildete Bohrungen hindurchgeführt sind.
[0002] Derartige Ballschlaggeräte sind allgemein bekannt. Es wird diesbezüglich nur beispielhaft
auf die
DE 10 2005 007 714 A1 verwiesen.
[0003] Bei vielen Spielern, insbesondere Top-Spielern, besteht der Wunsch, die Anzahl der
Längs- und Quersaiten jeweils individuell zu bestimmen. Es hat sich zum Beispiel herausgestellt,
daß 18 Längssaiten vorteilhaft sind für eine hohe Ballkontrolle. Die Beschleunigung
ist jedoch im Vergleich zu einer Bespannung mit nur 16 Längssaiten geringer. Dementsprechend
wählen Spieler, die für ihr Spiel mehr Beschleunigung brauchen, 16 Längssaiten.
[0004] Darüber hinaus und unabhängig von den vorstehenden Überlegungen hat sich gezeigt,
daß ein geringerer Längssaiten-Abstand zu ebenfalls höherer Ballkontrolle führt, während
ein größerer Längssaiten-Abstand den Vorteil einer erhöhten Beschleunigung mit mehr
Drall bzw. Spin zur Folge hat.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher zum einen die Aufgabe zugrunde, ein Ballschlaggerät
der hier fraglichen Art, insbesondere einen Tennisschläger zur Verfügung zu stellen,
dessen Anzahl von Längs- und/oder Quersaiten in einfacher Weise individuell veränderbar
ist.
[0006] Des weiteren liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen zur
Verfügung zu stellen, die es erlauben, den Längssaiten-Abstand geringfügig zu verändern,
um zum Beispiel dem Wunsch eines Spielers nach mehr Drall bzw. Spin gerecht werden
zu können. Dabei soll es sich ebenfalls um Maßnahmen handeln, die der Spieler individuell
selbst bei der Bespannung des Schlägers bewerkstelligen kann.
[0007] Die erstgenannte Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Die weitere Aufgabe wird primär durch die Maßnahmen des Anspruches 3 gelöst.
[0009] Um die Anzahl der Längssaiten um zum Beispiel zwei Längssaiten erhöhen oder reduzieren
zu können, ohne daß deren Parallelität und gegebenenfalls vorbestimmter Abstand voneinander
verlorengehen, gilt es, die Bohrungen für die Längs- und Quersaiten im oberen und
unteren Diagonalbogenbereich derart voneinander zu beabstanden, daß auf Kosten einer
obersten und untersten Quersaite sowohl links als auch rechts eine weitere Längssaite
im wesentlichen parallel zu den übrigen Längssaiten einziehbar ist, und umgekehrt.
Die Reduzierung der Anzahl der Längssaiten durch Wegnahme zum Beispiel der beiden
äußersten Längssaiten hat eine Erhöhung der Anzahl der Quersaiten um genau dieselbe
Anzahl der weggenommenen Längssaiten zur Folge. Dies bedeutet, daß bei einer Bespannung
mit (n), z.B. 16 bzw. (n + 2), z.B. 18 Längssaiten und (m), z.B. 21 bzw. (m - 2),
z.B. 19 Quersaiten die jeweils (n - 4) bzw. 12 inneren Längssaiten und (m - 4), z.B.
17 inneren Quersaiten unverändert bzw. ohne Umordnung der äußersten Längssaiten in
äußerste Quersaiten und umgekehrt durch die zugeordneten Bohrungen im Kopfrahmen hindurchgeführt
bleiben.
[0010] Letztlich wird erfindungsgemäß die Umlenkung der äußersten Längssaite in die äußerste
Quersaite am Kopfrahmen um einen Quersaiten-Abstand nach oben oder nach unten verschoben.
Bei einer Verschiebung dieser Umlenkung nach oben erfolgt eine Reduzierung der Längssaiten
um die beiden äußersten Längssaiten unter entsprechender Erhöhung der Quersaiten um
dieselbe Anzahl der reduzierten Längssaiten, und umgekehrt.
[0011] Ein wesentlicher Punkt der Lehre nach Anspruch 3 ff., die in Kombination mit der
vorstehend angegebenen Lehre, aber auch unabhängig davon verwirklicht werden kann,
besteht darin, daß der Querschnitt der Bohrungen für die Durchführung wenigstens eines
zentralen Teils der Längs- und/oder Quersaiten deutlich größer ausgebildet ist als
der Durchmesser der Längs- bzw. Quersaiten selbst, und daß an der Innen- und/oder
Außenseite des Kopfrahmens den oberen und unteren sowie gegebenenfalls linken und
rechten Bohrungen jeweils ein Ösenband mit Öffnungen für den Durchgang der Längs-
bzw. Quersaiten zugeordnet ist, deren Querschnitt jeweils etwa dem Querschnitt der
Längs- bzw. Quersaiten entspricht und deren Abstand voneinander den Abstand benachbarter
Längs- bzw. Quersaiten im Bereich der Schlagfläche bestimmt.
[0012] Vorzugsweise ist ein Satz von wenigstens zwei oberen/unteren und/oder linken/rechten
Ösenbändern zur Verfügung gestellt, wobei sich die Ösenbänder eines solchen Satzes
jeweils durch einen unterschiedlich großen Abstand der Öffnungen für den Durchgang
der Längs- und/oder Quersaiten auszeichnen. Der Abstand der Durchgangsöffnungen variiert
innerhalb einer vorgegebenen Bandbreite derart, daß die Durchgangsöffnungen der Ösenbänder
stets innerhalb der größeren Querschnitte der zugeordneten Bohrungen im Kopfrahmen
liegen.
[0013] Damit ist es möglich, mittels der Ösenbänder den Abstand der Längs- und/oder Quersaiten
innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu verändern, um mehr oder weniger Drall bzw.
Spin zu erhalten. Wie eingangs erwähnt, hat ein größerer Längssaiten-Abstand den Vorteil
einer erhöhten Beschleunigung mit mehr Drall bzw. Spin zur Folge, und umgekehrt. Man
spricht bei derartigen Ösenbändern vorzugsweise auch von sogenannten "Modulen".
[0014] Bei der letztgenannten Ausführungsform mit zwei oberen/unteren bzw. linken/rechten
Ösenbändern beträgt der Abstand zwischen benachbarten Durchgangsöffnungen zum einen
11,5 mm und zum anderen 11,1 mm. Diese Variationsbreite genügt, um die vorstehend
genannte zweite Aufgabe zu lösen.
[0015] Die Ösenbänder sind in herkömmlicher Weise als Kunststoffbänder mit röhrchenförmigen
Durchgangsöffnungen ausgebildet. Auf diese röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen ist
ein Lochband aufsteckbar, mittels dem der gegenseitige Abstand der röhrchenförmigen
Durchgangsöffnungen innerhalb der Bohrungen im Kopfrahmen fixierbar ist. Das Lochband
wird auf die röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen an der im Ösenband gegenüberliegenden
Seite des Kopfrahmens, in der Regel an der radial inneren Seite des Kopfrahmens aufgesteckt.
[0016] Nachstehend werden zwei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Konstruktion anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen oberen Diagonalbogenbereich eines erfindungsgemäß ausgebildeten Kopfrahmens
samt zugeordneter Bespannung in schematischer Draufsicht; und
- Fig. 2
- einen Teil eines Tennisschlägers mit zentral oberem und unterem Abschnitt des Kopfrahmens
im schematischen Längsschnitt.
[0017] In Fig. 1 ist der linke obere Diagonalbogenbereich 22 eines Kopfrahmens 11 eines
Tennis- oder Squashschlägers mit den in diesem Bereich eingezogenen Längs- und Quersaiten
14 bzw. 20 dargestellt. Im Kopfrahmen 11 sind Bohrungen 15 für die Längssaiten 14
bzw. 14' und Bohrungen 21 für die Quersaiten 20 bzw. 20' ausgebildet. Diese Bohrungen
sind zumindest in den beiden oberen und beiden unteren Diagonalbogenbereichen entsprechend
dem Bogenbereich 22 derart voneinander beabstandet, daß auf Kosten einer obersten
Quersaite 20' und entsprechend untersten Quersaite sowohl links als auch rechts eine
weitere Längssaite 14' im wesentlichen parallel zu den übrigen Längssaiten 14 einziehbar
ist, und umgekehrt. Dadurch verschiebt sich auch der Umlenkbereich 23 zwischen der
äußersten Quersaite einerseits und äußersten Längssaite andererseits im Diagonalbogenbereich
22 des Kopfrahmens 11 in Richtung des Doppelpfeiles 24.
[0018] Bei einer Bespannung mit 16 bzw. 18 Längssaiten 14 bzw. 14', die in Fig. 1 auch als
"LS" bezeichnet sind, und 21 bzw. 19 Quersaiten 20 bzw. 20', die in Fig. 1 auch als
"QS" bezeichnet sind, bleiben die jeweils 12 inneren Längssaiten 14 und 17 inneren
Quersaiten 20 unverändert bzw. ohne Umordnung der äußersten Längssaiten 14' in äußerste
Quersaiten 20' und umgekehrt durch die zugeordneten Bohrungen 15 bzw. 21 im Kopfrahmen
11 hindurchgeführt.
[0019] Wenn zur Reduzierung von 18 Längssaiten "LS" auf 16 Längssaiten "LS" die beiden äußersten
Längssaiten 14' weggenommen werden sollen, wird dadurch die Anzahl der Quersaiten
"QS" von 19 Quersaiten 20 auf dann 21 Quersaiten 20, 20' erhöht. Es werden also dadurch
zwei weitere äußerste Quersaiten 20' eingezogen, so wie dies in Fig. 1 "strich-punktiert"
dargestellt ist.
[0020] Um die vorgenannten Maßnahmen zu ermöglichen, sind also in den beiden oberen und
beiden unteren Diagonalbogenbereichen 22 mindestens jeweils 2 Bohrungen 15 bzw. 21
im Kopfrahmen vorgesehen, die eine Umlenkung der äußersten Quersaiten in äußerste
Längssaiten erlauben, und zwar unter Beibehaltung des jeweils vorgegebenen gegenseitigen
Abstandes der Längs- bzw. Quersaiten voneinander.
[0021] Fig. 2 zeigt - wie bereits erwähnt - einen Teil eines Tennisschlägers mit dem zentralen
oberen und unteren Abschnitt des Kopfrahmens 11 im schematischen Längsschnitt, wobei
dem unteren Abschnitt des Kopfrahmens ein Ösenband 17 mit etwas weiter voneinander
beabstandeten Durchgangsöffnungen bzw. konkret röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen
18, und dem oberen Abschnitt des Kopfrahmens 11 ein Ösenband 16 mit weniger weit voneinander
beabstandeten Durchgangsöffnungen bzw. röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen 18 zugeordnet
ist. Natürlich wird beim tatsächlichen Gebrauch sowohl dem oberen als auch dem unteren
Abschnitt des Kopfrahmens 11 jeweils ein Ösenband mit gleich weit voneinander beabstandeten
Durchgangsöffnungen 18 zugeordnet.
[0022] Der in Fig. 2 nur teilweise dargestellte Tennisschläger weist natürlich in an sich
bekannter Weise einen einen Griff umfassenden Schaft auf, der mit dem Kopfrahmen 11
unmittelbar oder über ein Herzstück 12 verbunden ist, wobei das Herzstück 12 durch
zwei Herzstege 13 seitlich begrenzt ist. Die Herzstege 13 gehen an der dem Kopfrahmen
11 gegenüberliegenden Seite in den Schaft über. Der Kopfrahmen 11, der in der Regel
ovalförmig ausgebildet ist und ein Hohlprofil aus Kunststoff umfaßt, begrenzt eine
Ballschlagfläche 19 in Form von sich kreuzenden Längssaiten 14 und Quersaiten, die
in Fig. 2 zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Konstruktion nicht dargestellt
sind. Die Längs- und Quersaiten sind jeweils mäanderförmig durch oben und unten einerseits
sowie links und rechts andererseits im Kopfrahmen ausgebildete Bohrungen (siehe dazu
Fig. 1) hindurchgeführt.
[0023] Wie Fig. 2 sehr gut erkennen läßt, ist der Querschnitt der Bohrungen 15 für die Durchführung
der Längssaiten 14 deutlich größer ausgebildet als der Durchmesser der Längssaiten
14 selbst. Der Innendurchmesser der Bohrungen 15 ist etwa 4-5 x größer als der Außendurchmesser
der Längssaiten 14.
[0024] Von der radial äußeren Seite des Kopfrahmens 11 her werden in die Bohrungen 15 röhrchenförmige
Durchgangsöffnungen 18 für die Längssaiten 14 eingesteckt, wobei die röhrchenförmigen
Durchgangsöffnungen 18 integraler Teil eines Ösenbandes 16 bzw. 17 sind. Der freie
Querschnitt der röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen 18 in den beiden Ösenbändern
16, 17 entspricht etwa dem Querschnitt der Längssaiten 14. Der Abstand der röhrchenförmigen
Durchgangsöffnungen 18 voneinander bestimmt natürlich den Abstand zwischen benachbarten
Längsseiten 14 im Bereich der Schlagfläche 19.
[0025] Von der radial inneren Seite des Kopfrahmens 11 her wird auf die röhrchenförmigen
Durchgangsöffnungen noch ein Lochband 25 aufgesteckt, um den gegenseitigen Abstand
zwischen den röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen innerhalb der deutlich größeren
Bohrungen 15 im Kopfrahmen zu stabilisieren und dauerhaft festzulegen.
[0026] Wie bereits oben erwähnt, ist ein Satz von wenigstens zwei oberen/unteren - gegebenenfalls
auch linken/rechten - Ösenbändern 16 bzw. 17 zur Verfügung gestellt, wobei sich die
Ösenbänder eines solchen Ösenband-Satzes jeweils durch einen unterschiedlich großen
Abstand der röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen 18 für den Durchgang der Längssaiten
14 auszeichnen. Der Abstand der Durchgangsöffnungen 18 variiert innerhalb einer vorgegebenen
Bandbreite derart, daß die Durchgangsöffnungen 18 der Ösenbänder 16 bzw. 17 stets
innerhalb der größeren Querschnitte der zugeordneten Bohrungen im Kopfrahmen 11 liegen.
Dies läßt Fig. 2 sehr gut erkennen.
[0027] Bei einer konkreten Ausführungsform mit einem Satz von zwei oberen/unteren Ösenbändern
16 bzw. 17 beträgt der Abstand zwischen benachbarten röhrchenförmigen Durchgangsöffnungen
18 zum einen 11,5 mm (siehe in Fig. 2 das untere Ösenband 17) und zum anderen 11,1
mm (siehe in Fig. 2 das obere Ösenband 16).
[0028] Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, daß natürlich sowohl oben als
auch unten jeweils Ösenbänder gleicher Art verwendet werden müssen. Gleiches gilt
auch dann, wenn links und rechts Ösenbänder zur Einstellung eines unterschiedlichen
Abstandes der Quersaiten verwendet werden.
[0029] Im übrigen ist der in Fig. 2 nur teilweise dargestellte Tennisschläger in herkömmlicher
Weise ausgebildet, so daß sich eine detaillierte Beschreibung desselben erübrigt.
Gleiches gilt natürlich auch für den Tennisschläger gemäß Fig. 1.
[0030] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
Bezugszeichen
[0031]
- 11
- Kopfrahmen
- 12
- Herzstück
- 13
- Herzstege
- 14
- Längssaiten
- 14'
- zusätzliche äußerste Längssaite
- 15
- Bohrungen im Kopfrahmen 11 für die Längssaiten
- 16
- Ösenband mit geringer voneinander beabstandeten Durchgangsöffnungen 18
- 17
- Ösenband mit etwas mehr voneinander beabstandeten Durchgangsöffnungen 18
- 18
- röhrchenförmige Durchgangsöffnungen für die Längssaiten als integraler Bestandteil
des Ösenbandes 16 bzw. 17
- 19
- Ballschlagfläche
- 20
- Quersaiten
- 20'
- zusätzliche äußerste Quersaite
- 21
- Bohrungen im Kopfrahmen 11 für den Durchgang von Quersaiten
- 22
- Diagonalbogenbereich des Kopfrahmens 11
- 23
- Umlenkbereich für äußerste Längs- und Quersaite
- 24
- Doppelpfeil
- 25
- Lochband
1. Ballschlaggerät, insbesondere Tennis- oder Squashschläger, mit
- einem einen Griff umfassenden Schaft, und
- einem mit dem Schaft verbundenen Kopfrahmen (11), der eine Ballschlagfläche (19)
in Form von sich kreuzenden Längs(14, 14')- und Quer(20, 20')saiten begrenzt, wobei
die Längs- und Quersaiten - insbesondere jeweils mäanderförmig - durch oben und unten
einerseits sowie links und rechts andererseits im Kopfrahmen (11) ausgebildete Bohrungen
(15 bzw. 21) hindurchgeführt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bohrungen (15; 21) für die Längs(14)- und Quer(20)seiten in den beiden oberen
und beiden unteren Diagonalbogenbereichen (22) jeweils derart voneinander beabstandet
sind, daß auf Kosten einer obersten und untersten Quersaite (20') sowohl links als
auch rechts eine weitere Längssaite (14') im wesentlichen parallel zu den übrigen
Längssaiten (14) einziehbar ist, und umgekehrt.
2. Ballschlaggerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einer Bespannung mit (n), z.B. 16 bzw. (n + 2), z.B. 18 Längssaiten (14, 14')
und (m), z.B. 21 bzw. (m - 2), z.B. 19 Quersaiten (20, 20') die jeweils (n - 4) bzw.
12 inneren Längssaiten (14) und (m - 4), z.B. 17 inneren Quersaiten (20) unverändert
bzw. ohne Umordnung der äußersten Längssaiten (14') in äußerste Quersaiten (20') und
umgekehrt durch die zugeordneten Bohrungen (15 bzw. 21) im Kopfrahmen (11) hindurchgeführt
bleiben.
3. Ballschlaggerät, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Querschnitt der Bohrungen (15 bzw. 21) für die Durchführung wenigstens eines zentralen
Teils der Längs- und/oder Quersaiten (14 bzw. 20) deutlich größer ausgebildet ist
als der Durchmesser der Längs- bzw. Quersaiten selbst, und daß an der Innen- und/oder
Außenseite des Kopfrahmens (11) den oberen und unteren sowie gegebenenfalls linken
und rechten Bohrungen (15 bzw. 21) jeweils ein Ösenband (16 oder 17) mit Öffnungen
(18) für den Durchgang der Längs- bzw. Quersaiten zugeordnet ist, deren Querschnitt
jeweils etwa dem Querschnitt der Längs- bzw. Quersaiten entspricht und deren Abstand
voneinander den Abstand benachbartet Längs- bzw. Quersaiten im Bereich der Schlagfläche
(19) bestimmt.
4. Ballschlaggerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Satz von wenigstens zwei oberen/unteren und/oder linken/rechten Ösenbändern (16
bzw. 17) zur Verfügung gestellt ist, die sich jeweils durch einen unterschiedlich
großen Abstand der Öffnungen (18) für den Durchgang der Längs- und/oder Quersaiten
(14 bzw. 20) auszeichnen, wobei der Abstand der Durchgangsöffnungen (18) nur innerhalb
einer vorgegebenen Bandbreite variiert derart, daß die Durchgangsöffnungen (18) der
Ösenbänder (16 bzw. 17) stets innerhalb der größeren Querschnitte der zugeordneten
Bohrungen (15 bzw. 21) im Kopfrahmen (11) liegen.
5. Ballschlaggerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem Satz von zwei oberen/unteren bzw. linken/rechten Ösenbändern (16 bzw. 17)
der Abstand zwischen benachbarten Durchgangsöffnungen (18) zum einen 11,5 mm (Ösenband
17) und zum anderen 11,1 mm (Ösenband 16) beträgt.
6. Ballschlaggerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchgangsöffnungen (18) in den Ösenbändern (16 bzw. 17) jeweils durch integral
ausgebildete Röhrchen definiert sind, deren freier Querschnitt etwa dem Querschnitt
der zugeordneten Längs- bzw. Quersaiten entspricht.
1. Ball hitting implement, especially a tennis or squash racquet, having
- a shaft including a grip and,
- connected to the shaft, a head frame (11) bounding a ball hitting surface (19) in
the form of longitudinal strings (14, 14') and cross strings (20, 20') that cross
one another, the longitudinal strings and cross strings being passed - in each case
especially in a serpentine arrangement - through holes (15 and 21, respectively) provided
in the head frame (11) on the one hand in the top and bottom and on the other hand
on the left-hand and right-hand sides,
characterised in that
the holes (15; 21) for the longitudinal strings (14) and cross strings (20) in the
two upper and two lower diagonal arc regions (22) are in each case so spaced apart
from one another that a further longitudinal string (14') both on the left-hand side
and on the right-hand side can be introduced substantially parallel to the other longitudinal
strings (14) at the cost of an uppermost and bottommost cross string (20'), and
vice versa.
2. Ball hitting implement according to claim 1,
characterised in that,
in the case of stringing with (n), for example 16, or (n + 2), for example 18, longitudinal
strings (14, 14') and m, for example 21, or (m - 2), for example 19, cross strings
(20, 20'), the respective (n - 4), or 12, inner longitudinal strings (14) and (m -
4), for example 17, inner cross strings (20) remain passed through the associated
holes (15 and 21, respectively) in the head frame (11) without change or without rearrangement
of the outermost longitudinal strings (14') as outermost cross strings (20'), and
vice versa.
3. Ball hitting implement, especially according to claim 1 or 2,
characterised in that
the cross-section of the holes (15 and 21) for the passing through of at least a central
portion of the longitudinal strings and/or cross strings (14 and 20, respectively)
is substantially larger than the diameter of the longitudinal strings and cross strings
themselves, and in that on the inside and/or outside of the head frame (11) the upper and lower and, optionally,
left-hand-side and right-hand-side holes (15 and 21, respectively) are in each case
associated with an eyelet band (16 or 17) having openings (18) for the passing through
of the longitudinal strings and/or cross strings, the cross-section of which in each
case corresponds approximately to the cross-section of the longitudinal strings and/or
cross strings and the spacing of which from one another governs the spacing of neighbouring
longitudinal strings and/or cross strings in the region of the hitting surface (19).
4. Ball hitting implement according to claim 3,
characterised in that
a set of at least two upper/lower and/or left-hand-side/right-hand-side eyelet bands
(16 and 17) is supplied, which are in each case distinguished by a differently sized
spacing of the openings (18) for the passing through of the longitudinal strings and/or
cross strings (14 and/or 20), the spacing of the pass-through openings (18) varying
only within a predetermined range so that the pass-through openings (18) of the eyelet
bands (16 and 17) are always located within the larger cross-sections of the associated
holes (15 and/or 21) in the head frame (11).
5. Ball hitting implement according to claim 4,
characterised in that
in a set of two upper/lower and/or left-hand-side/right-hand-side eyelet bands (16
and 17) the spacing between neighbouring pass-through openings (18) is on the one
hand 11.5 mm (eyelet band 17) and on the other hand 11.1 mm (eyelet band 16).
6. Ball hitting implement according to one of claims 3 to 5,
characterised in that
the pass-through openings (18) in the eyelet bands (16 and 17) are in each case defined
by integrally formed small tubes, the free cross-section of which corresponds approximately
to the cross-section of the associated longitudinal strings and cross strings.
1. Instrument pour frapper une balle, en particulier une raquette de tennis ou de squash,
comportant
- un manche muni d'une poignée, et
- un cadre supérieur (11) relié au manche, lequel délimite une surface de frappe (19)
formée par des cordes longitudinales (14, 14') et transversales (20, 20') se croisant,
les cordes longitudinales et transversales étant guidées - en particulier respectivement
en forme de méandres - à travers des forures (15 et 21), réalisées, d'une part, en
haut et en bas et, d'autre part, à gauche et à droite du cadre supérieur (11),
caractérisé en ce que les forures (15 ; 21) pour les cordes longitudinales (14) et les cordes transversales
(20), dans les deux zones courbes en biais supérieures et les deux zones courbes en
biais (22) inférieures, sont situées à distance les unes des autres, de telle sorte
que, à la charge d'une corde transversale (20') supérieure et inférieure tant à gauche
qu'à droite, une autre corde longitudinale (14') peut être insérée et tendue sensiblement
parallèlement aux autres cordes longitudinales (14), et inversement.
2. Instrument pour frapper une balle selon la revendication 1, caractérisé en ce que, lors de la réalisation du tamis avec (n), par exemple 16, ou (n + 2), par exemple
18, cordes longitudinales (14, 14') et (m), par exemple 21, ou (m - 2), par exemple
19, cordes transversales (20, 20'), les (n - 4) ou 12 cordes longitudinales (14) intérieures
et les (m - 4) ou 17 cordes transversales (20) intérieures restent guidées à travers
les forures (15 et 21) dans le cadre supérieur (11) de manière inchangée ou sans changement
des cordes longitudinales extérieures (14') en cordes transversales extérieures (20'),
et inversement.
3. Instrument pour frapper une balle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section des forures (15 et 21) pour le passage d'au moins une partie centrale
des cordes longitudinales et/ou cordes transversales (14 et 20) est nettement plus
grande que le diamètre des cordes longitudinales et cordes transversales elles-mêmes,
et en ce que, sur le côté intérieur et/ou extérieur du cadre supérieur (11), est associée aux
forures (15 et 21) supérieures et inférieures, ainsi que, le cas échéant, gauches
et droites, respectivement une bande à crampons (16 ou 17) avec des orifices (18)
pour le passage des cordes longitudinales et transversales, dont la section correspond
dans chaque cas à peu près à la section des cordes longitudinales et transversales
et dont la distance de l'un par rapport à l'autre détermine la distance entre des
cordes longitudinales ou transversales adjacentes dans la zone de la surface de frappe
(19).
4. Instrument pour frapper une balle selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu un ensemble d'au moins deux bandes à crampons (16 et 17) supérieures/inférieures
et/ou gauches/droites, qui se différencient respectivement par une distance de dimension
différente entre les orifices (18) pour le passage des cordes longitudinales et/ou
des cordes transversales (14 ou 20), la distance entre les orifices de passage (18)
n'étant variable que dans une fourchette prédéfinie, de telle sorte que les orifices
de passage (18) des bandes à crampons (16 ou 17) se situent toujours à l'intérieur
des sections plus grandes des forures (15 et 21) associées dans le cadre supérieur
(11).
5. Instrument pour frapper une balle selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans un ensemble de deux bandes à crampons (16 ou 17) supérieures/inférieures et/ou
gauches/droites, la distance entre des orifices de passage (18) adjacents mesure,
d'une part, 11,5 mm (bande à crampons 17) et, d'autre part, 11,1 mm (bande à crampons
(16).
6. Instrument pour frapper une balle selon l'une quelconque des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que les orifices de passage (18) dans les bandes à crampons (16 et 17) sont définis dans
chaque cas par des petits tubes réalisés intégralement, dont la section libre correspond
à peu près à la section des cordes longitudinales et des cordes transversales associées.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente