[0001] Die Erfindung betrifft ein Kufensportgerät in Form eines Schlittschuhs, dessen Schuh
mit einem als Wechselmesserhalter ausgebildeten Grundkörper verbunden ist, an welchem
ein Wechselmesser lös- und verriegelbar befestigt ist.
[0003] Aus Stabilitätsgründen setzen diese Konstruktionen ein relativ stabiles, nämlich
ausschließlich aus Stahl bestehendes, Laufmesser voraus.
[0004] Sie sind weniger geeignet für ein Kufensportgerät, dessen Kufe aus einem z. B. aus
Kunststoff bestehenden Grundkörper mit einem an diesem auswechselbar befestigten Komposit-Laufmesser
besteht, wie es aus
DE 42 33 880 C1 bekannt ist.
[0005] Nach diesem Konzept gestaltete Schlittschuhe haben sich grundsätzlich in der Praxis
bewährt.
[0006] Das als Wechselmesser dienende Komposit-Laufmesser ist bei diesen Schlittschuhen
mit über seine Länge verteilten Schrauben mit dem Grundkörper verbunden.
[0007] Allerdings ist der Austausch dieses Wechselmessers wegen der Vielzahl von Schrauben
noch relativ kompliziert und zeitaufwendig.
[0008] Zweckmäßiger ist die aus
US 2 108 128 bekannte Lösung, bei welcher das Wechselmesser nach Art einer Kappe über den Wechselmesserhalter
gestülpt ist und diesen teilweise umgreift.
[0009] Die Stabilität und damit Belastbarkeit eines derart ausgebildeten und gehalterten
Wechselmessers ist allerdings gering und für eine Fertigung aus Kunststoff völlig
ungeeignet.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Wechselmesser und den
Wechselmesserhalter des im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Kufensportgerätes
so zu gestalten, dass die Verwendung eines teilweise aus einem spritzfähigen Material,
insbesondere Kunststoff, bestehenden Komposit-Laufmessers möglich ist, das unter Verzicht
auf Schraubverbindungen wie eine Kappe über den Wechselmesserhalter gestülpt werden
kann und trotz dieser einfachen Verbindungsart eine hohe Belastbarkeit des Kufensystems
gewährleistet ist.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Kufensportgerät der im Oberbegriff genannten
Art mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0012] Nach diesem Vorschlag weist das Wechselmesser einen Träger auf, in dessen Unterseite
eine Laufschiene eingebettet ist.
[0013] Nach einem weiteren Merkmal besitzen der Wechselmesserhalter einen V-förmigen Querschnitt
und der Wechselmesserträger eine dem Wechselmesserquerschnitt entsprechende V-förmige
Aufnahme.
[0014] Durch die V-förmige Spreizung des Wechselmesserträgers und der V-förmigen Aufnahme
des Wechselmesserhalters entsteht eine extrem stabile und spielfreie Verbindung dieser
beiden Systemteile.
[0015] Außerdem kann, wie ferner mit der Erfindung vorgeschlagen ist der Wechselmesserhalter
und der Wechselmesserträger aus Kunststoff oder einem anderen spritzfähigem Material
bestehen, während die in den Wechselmesserträger eingebettete Laufschiene aus einem
anderen Material, z.B. aus Stahl, besteht.
[0016] Die mit der Erfindung vorgeschlagene Verbindungstechnik, nach welcher der Wechselmesserträger
den Wechselmesserhalter von außen V-förmig umgreift, ermöglicht die Aufnahme der bei
hohen Beschleunigungs- und Kurvenfahrten auftretenden Querkräfte, die mit einer aus
US 2 108 128 bekannten Konstruktion nicht aufgenommen werden könnten. Außerdem werden bei dieser
Konstruktion fertigungsbedingte Toleranzen zwischen Wechselmesserhalter und Wechselmesserträger
ausgeglichen.
[0017] Die V-förmige Querschnittsform, bei welcher gemäß Anspruch 2 das V-förmige Wechselmesser
den V-förmigen Wechselmesserhalter an seinen Außenkonturen spitzwinklig umschließt,
führt dazu, dass das Kufensystem mit zunehmendem vertikalen Druck versteift wird.
[0018] Aufgrund der hohen Formfestigkeit des Wechselmesserhalters kann das Wechselmesser
mit in Front- und Heckbereich vorgesehenen Rastclipdrückern befestigt werden, wie
diese mit Anspruch 3 vorgeschlagen sind.
[0019] Die weiteren Vorschläge nach den Ansprüchen 4 bis 6 führen ohne Beeinträchtigung
der werkzeuglosen Austauschbarkeit des Wechselmessers und ohne Gewichtserhöhung zu
einer weiteren Verbesserung der Stabilität.
[0020] Zur Schonung der Laufflächen und insbesondere der scharfen Messerkanten ist mit den
Ansprüchen 7 und 9 eine an sich aus
DE 31 04 483 C2 bekannter Kufenschoner vorgeschlagen, der jedoch an die besondere Konstruktion des
erfindungsgemäßen Kufensportgerätes angepasst ist.
[0021] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines besonders bevorzugten Ausführungsbeispieles,
das in den Zeichnungen dargestellt ist, im Einzelnen erläutert. In den Zeichnungen
zeigen
- Figur 1:
- Seitenansicht einer Schlittschuhkufe mit Wechselmesser,
- Figur 2:
- Aufsicht der Kufe gemäß Figur 1,
- Figur 3:
- vergrößerter Teilschnitt längs der Linie A-A in Figur 1 mit aufgesetztem Kufenschoner,
- Figur 4:
- vergrößerter Schnitt längs der Linie B-B in Figur 1,
- Figur 5:
- vergrößerte perspektivische Teildarstellung des Wechselmessers im vorderen Bereich
und
- Figur 6:
- Seitenansicht der Kufe mit aufgesetztem Kufenschoner.
[0022] In den Zeichnungen ist eine erfindungsgemäß gestaltete Kufe dargestellt, welche mit
der Kufenhalter-Sohlenplatte 4 und der Kufenhalter-Fersenplatte 5 an einem nicht dargestellten
Schuh befestigbar ist.
[0023] Die Kufe weist symmetrisch zur Mittellinie einen V-förmig ausgebildeten Wechselmesser-Halter
14 auf, der aus Kunststoff oder einem anderen spritzfähigen Material besteht. Am Wechselmesserhalter
14 ist das als Kompositbauteil ausgebildete Wechselmesser 1 befestigt. Es weist, wie
in
DE 42 33 880 Cl im Einzelnen erläutert, einen aus Kunststoff oder dergleichen Material bestehenden
Träger 1a auf, in dessen Unterseite eine vorzugsweise aus Stahl bestehende Laufschiene
1b eingebettet ist, wie im einzelnen aus Figur 3 und 4 ersichtlich ist.
[0024] Das Wechselmesser 1 weist im vorderen und hinteren Bereich beidseitig Rastlöcher
17 auf, in welche in den Wechselmesserhalter integrierte, beidseitig angeordnete Rast-Clip-Drücker
2 einrasten.
[0025] Um eine spielfreie Verrastung des Wechselmessers 1 am Wechselmesserhalter 14 mit
den jeweiligen Rast-Clip-Drückern 2 zu gewährleisten, ist das Wechselmesser 1 im Bereich
seiner Rastlöcher 17 gegen die Halterinnenseite vorgespannt, wie mit der gestrichelten
Linie 13 in Figur 3 angedeutet ist.
[0026] Zur Befestigung des Wechselmessers 1 am Wechselmesser-Halter 14 werden zunächst die
im hinteren Bereich befindlichen Rast-Clip-Drücker 2 in die entsprechenden Rastlöcher
17 eingerastet, worauf das Wechselmesser in Figur 1 im Uhrzeigersinn gegen den vorderen
Bereich des Wechselmesser-Halters 14 verschwenkt wird und das Wechselmesser 1 über
die hintere Vorspannungslinie 10 sowie die vordere Vorspannungslinie 9 soweit nach
oben gedrückt wird, bis die im vorderen Bereich befindliche und beidseitig am Wechselmesser-Halter
14 vorgesehenen Rast-Clip-Drücker 2 in die entsprechenden Rastlöcher 17 einrasten.
[0027] Im ausgerasteten Zustand ist das Wechselmesser 1 vorgespannt, so dass es im vorderen
und hinteren Bereich entsprechend den beiden Vorspannungslinien 9 und 10 eine Gegenkrümmung
aufweist. Nach dem Einrasten der Rast-Clip-Drücker 2 in die vorderen und hinteren
Rastlöcher 17 wird das Wechselmesser 1 mit der in den Wechselmesserhalter 14 integrierten
Form- und Stabilisierungsleiste 16, welche Querkräfte am Wechselmesserträger 1a aufnimmt
und der Längsachsenzentrierung dient, in seiner endgültigen Position am Wechselmesser-Halter
14 kraftschlüssig fixiert.
[0028] Die die Vorspannung bewirkende Gegenkrümmung des Wechselmessers 1 hat zur Folge,
dass über die gesamte Länge des Wechselmessers 1, insbesondere im Bereich der vorderen
und hinteren Rast-Clip-Drücker 2, eine konstante, vertikal gerichtete Spannung aufrechterhalten
wird, durch welche ein spielfreier und kraftschlüssiger Sitz des Wechselmessers 1
am Wechselmesser-Halter 14 gewährleistet ist.
[0029] Der Wechselmesserhalter 14 weist an seinem unteren Ende eine der Wandstärke der oben
gelegenen Zungen des Wechselmessers 1 entsprechende Ausnehmung 8 auf, so dass das
Wechselmesser 1 sich bündig an den Wechselmesserhalter 14 anschließt.
[0030] Wie die Zeichnungen erkennen lassen, weist das Wechselmesser 1 im vorderen und hinteren
Bereich Schlitze 18 und 19 auf, mit welchen verhindert wird, dass die Außenwandungen
des Wechselmessers 1 beim Aufsetzen auf den Wechselmesser-Halter 14, also bei Veränderung
der Vorspannungslinien 9 und 10, deformiert werden.
[0031] Zur Abnahme des Wechselmessers 1 sind die vorderen und hinteren Rast-Clip-Drücker
2 gegeneinander und einwärts bis in die mit 15 in Figur 3 mit gestrichelten Linien
angedeuteten Positionen aus den Rastlöchern 17 zu drücken, worauf das Wechselmesser
1 aufgrund seiner Vorspannungslinien 9 und 10 in Figur 1 angedeutete Position zurückfedert.
Das Wechselmesser 1 kann nun ohne Kraftaufwand vom Wechselmesser-Halter 14 abgenommen
werden. Das Einsetzen eines neuen Wechselmessers 1 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
[0032] Die beschriebene Rast-Clip-Technik ist auch bei Verwendung von herkömmlichen Vollstahlmessern
geeignet.
[0033] In diesem Fall ist das Stahlmesser mit Rastlöcher aufweisenden Zungen auszustatten,
welche angespritzt, angeklebt oder angeschweißt sind, wobei das Vollstahlmesser anstelle
der Formleiste 16 in einen im Wechselmesser-Halter 14 befindlichen Schlitz eingesteckt
wird, der entlang der Längsachse des Wechselmessers 14 verläuft.
[0034] Die spezielle Bauweise des erfindungsgemäßen Wechselmessers 1 gestattet minimale
Wandstärken, da die vorn und hinten beidseitig vorgesehenen, dünnwandigen, flexiblen
Zungen, in welchen sich die Rastlöcher 17 befinden, für ausreichende Steifigkeit der
Wand sorgen. Diese Zungen sind derart vorgespannt, dass sie vor Aufschieben des Wechselmessers
auf den Wechselmesserhalter 14, also im nicht aufgespreizten Zustand, die in Figur
3 mit gestrichelten Linien 13 angedeutete Position einnehmen. Diese Vorspannung gewährleistet
durch die optimale Konturanpassung zwischen dem Wechselmesserhalter 14 und dem Wechselmesserträger
1 sowie den Rast-Clip-Drückern 2 und den Rastlöchern 17 einen spielfreien Sitz.
[0035] Für die erforderliche Stabilität des extrem dünnwandigen und damit leichten Wechselmessers
1 sorgt die in den Wechselmesser-Halter 14 integrierte Form- und Stabilisierungsleiste
16, welche tief in den im Wechselmesser 1 vorgesehenen Schlitz eintaucht.
[0036] Diese Wechselmessergestaltung ermöglicht einen problemlosen, einfachen und extrem
schnellen Austausch des Wechselmessers 1 ohne mechanische Hilfsmittel.
[0037] Die spezielle V-förmige Kontur in Verbindung mit der in dem Wechselmesser-Halter
14 integrierten Form- und Stabilisierungsleiste 16 gewährleistet bei vergleichsweise
geringem Gewicht eine äußerst wirksame und belastbare Verbindung zwischen Wechselmesser
1 und Wechselmesser-Halter 14. Die mit den Rastlöchern 17 zusammenwirkenden Rast-Clip-Drücker
2, die im vorderen und hinteren Bereich angeordnet sind, ermöglichen bei Anwendung
geringer Kraft einen schnellen Austausch abgenutzter Messer gegen neue Messer in weniger
als zehn Sekunden. Auch ist die Herstellung eines Kufensystems mit diesem Kompositmesser
problemlos und kostengünstig.
[0038] Zeitaufwändiges Kufenschleifen und kostenintensive Wartungs-und Instandhaltungsarbeiten,
die nur durch teure Fachkräfte bei Verwendung teurer Schleifmaschinen ausgeführt werden
können, entfallen.
[0039] Ein von einer Fachkraft in herkömmlicher Weise mit relativ teuren Schleifmaschinen
durchgeführter Kufenschliff benötigt bei normaler Kantenabnutzung etwa die 15-fache
Arbeitszeit bei schlechterer Qualität der Kufenkanten und der Gleitoberfläche.
[0040] Wie die Figuren 1, 2 und 6 deutlich machen, sind die Kufenhalter-Sohlenplatte 4 und
die Kufenhalter-Fersenplatte 5 über diagonal und schräg zueinander verlaufende, sich
kreuzende Torsions- und Biegestäbe 3a und 3b mit dem Wechselmesser-Halter 14 im hinteren
bzw. dessen vorderen Bereich verbunden. Wie ferner erkennbar ist, verbinden die Torsions-
und Biegestäbe 3a, 3b unter Bildung eines Torsionsdoppelkreuzes 3 den Randbereich
der Kufenhalter-Sohlenplatte 4 bzw. der Kufenhalter-Fersenplatte 5 mit dem jeweils
gegenüberliegenden Randbereich des Wechselmesser-Halters 14. Dieses Torsionsdoppelkreuz
3 dient der Reduzierung der im Wechselmesser 1 und dem Wechselmesser-Halter 14 bei
Gebrauch entstehenden Torsions- und Biegekräfte. Hierdurch werden die durch laufdynamische
Einwirkung entstehenden Torsions- und Biegekräfte zwischen der Kufenhalter-Sohlenplatte
4 bzw. der Kufenhalter-Fersenplatte 5 und dem das Wechselmesser 1 tragenden Wechselmesser-Halter
14 aufgefangen und weitgehend neutralisiert.
[0041] Zwischen Torsionsdoppelkreuz 3 und dem Wechselmesser-Halter 14 sind Durchbrüche 7
ausgebildet, welche ohne Verlust der Stabilität zu einer Gewichtsminderung führen.
[0042] Eine weitere Verbesserung der Stabilität und damit eine verbesserte Aufnahme von
Torsions- und Biegekräften bewirkt die in Figur 2 erkennbare Gestaltung der Kufenhalter-Sohlenplatte
bzw. Fersenplatte 4 und 5.
[0043] Diese Platten bestehen jeweils aus einem in sich geschlossenen Ring 4a und 5a, in
welchem zur Bildung eines Torsionskreuzes 11 bzw. 12 diagonal verlaufende, sich im
Mittelpunkt kreuzende Speichen 11a, 11b bzw. 12a, 12b vorgesehen sind.
[0044] Auch vertikal auf das Wechselmesser 1 wirkende Kräfte werden von den Torsions- und
Biegestäben 3a, 3b des TorsionsDoppelkreuzes 3 aufgenommen und weitestgehend neutralisiert.
[0045] Wegen der durch das Torsions-Doppelkreuz erzielten Verwindungs- und Biegesteifigkeit
können Wechselmesser-Halter 14 mit vergleichsweise geringen Wandstärken verwendet
werden, was zum einen zur Gewichtsreduzierung und zum anderen zur Herabsetzung der
Herstellkosten und damit der Verkaufspreise führt.
[0046] Zur Schonung der Lauffläche und insbesondere der Kanten der Laufschiene 1b und um
sicheres Gehen außerhalb von Eisflächen zu ermöglichen, kann, wie mit den Figuren
3 und 6 veranschaulicht, auf den Wechselmesser-Halter 14 ein das Wechselmesser 1 vollständig
überdeckender Kufenschoner 20 aufgesetzt werden. Er weist an seinem vorderen und hinteren
Ende gegeneinander gerichtete Zapfen 21 und 22 auf, welche in die Durchbrüche 2a der
ringförmig gestalteten und in die Rastlöcher 17 eingreifenden Rast-Clip-Drücker 2
einrasten. Den Rastzapfen 21 und 22 sind am oberen Rand des Kufenschoners 20 vorgesehene
Entriegelungszungen 23 zugeordnet, mit welchen die Zapfen 21 und 22 gegen die Federwirkung
des aus elastischem Material bestehenden Kufenschoners 20 nach außen gedrückt werden
können, bis die Zapfen 21 bzw. 22 aus den Ausnehmungen 2a ausrasten, worauf der Kufenschoner
20 abgenommen werden kann. Die Seitenwände des im Querschnitt U-förmig gestalteten
Kufenschoners 20 sind mit über die Länge verteilten Schlitzen 24 ausgestattet, wodurch
die Flexibilität des Kufenschoners 20 erhöht und dieser konturgenau an den Wechselmesser-Halter
14 mit dem Wechselmesser-1 angepasst und mit diesem verrastet werden kann.
[0047] Bei dieser exakten Passform kann der Kufenschoner 20 aus einem leichten, extrem flexiblen
und trittsicheren Material, vorzugsweise Kunststoff, bestehen.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1
- Wechselmesser
- 1a
- Wechselmesserträger
- 1b
- Laufschiene
- 2
- Rast-Clip-Drücker
- 2a
- Ausnehmung
- 3
- Torsions-Doppelkreuz
- 3a
- Torsions- und Biegestäbe
- 3b
- Torsions- und Biegestäbe
- 4
- Kufenhalter-Sohlenplatte
- 4a
- Ring
- 5
- Kufenhalter-Fersenplatte
- 5a
- Ring
- 6
- Clip für Leuchtdiode oder Sender
- 7
- Kufenhalter-Durchbrüche
- 8
- Ausnehmung für das Wechselmesser 1
- 9
- vordere Vorspannungslinie des Wechselmessers
- 10
- hintere Vorspannungslinie des Wechselmessers
- 11
- Inneres Sohlenplatten-Torsionskreuz
- 11a
- Speichen
- 11b
- Speichen
- 12
- Inneres Fersenplatten-Torsionskreuz
- 12a
- Speichen
- 12b
- Speichen
- 13
- Position der nicht aufgespreizten Zungen des Wechselmessers 1
- 14
- Wechselmesser-Halter
- 15
- Position der eingedrückten Rast-Clip-Drücker 2
- 16
- Form- und Stabilisierungsleiste
- 17
- Rastlöcher
- 18
- vordere Schlitze des Wechselmessers
- 19
- hintere Schlitze des Wechselmessers
- 20
- Kufenschoner
- 21
- vordere Zapfen
- 22
- hintere Zapfen
- 23
- Entriegelungs-Zungen
- 24
- Schlitze
1. Kufensportgerät in Form eines Schlittschuhes, dessen Schuh mit einem als Wechselmesserhalter
ausgebildeten Grundkörper verbunden ist, an welchem ein Wechselmesser lös- und verriegelbar
befestigt ist, wobei das Wechselmesser den Wechselmesserhalter teilweise umgreift,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselmesser einen Träger (1a) aufweist, in dessen Unterseite eine Laufschiene
(1b) eingebettet ist, dass der Wechselmesserhalter (14) einen V-förmigen Querschnitt
und der Wechselmesserträger (1a) eine dem Wechselmesser-Querschnitt entsprechende
V-förmige Aufnahme besitzen und dass Wechselmesserhalter (14) und Wechselmesserträger
(1a) aus Kunststoff oder einem anderen spritzfähigen Material bestehen.
2. Kufensportgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das V-förmige Wechselmesser (1) den V-förmigen Wechselmesser-Halter (14) an seinen
Außenkonturen spitzwinklig umschließt.
3. Kufensportgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass sich im Front- und/ oder Heckbereich des Wechselmesserhalters (14) zur lösbaren Befestigung
und Verriegelung des Wechselmessers (1) Rast-Clip-Drücker (2) befinden, welche in
die elastisch verformbare Wandung des Wechselmesserhalters (14) integriert sind und
in die entsprechenden Rastlöcher (17) des Wechselmessers (1) federnd einrasten.
4. Kufensportgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselmesser (1) eine von der Krümmung des Wechselmesser-Halters (14) abweichende
Gegenkrümmung (9, 10) derart aufweist, dass das eingerastete Wechselmesser (1) gegenüber
dem Wechselmesser-Halter (14) verspannt ist.
5. Kufensportgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselmesser (1) vorzugsweise im vorderen und hinteren Bereich vertikale Schlitze
(18, 19) aufweist.
6. Kufensportgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselmesserhalter (14) mit einer in Längsrichtung verlaufenden Form- und Stabilisierungsleiste
(16) ausgestattet ist.
7. Kufensportgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch einen auf den Wechselmesser-Halter (14) aufsteckbaren, das Wechselmesser (1) kontur-
und passgenau überdeckenden Kufenschoner (20), welcher in Ausnehmungen (2a) der Rast-Clip-Drücker
(2) des Wechselmesser-Halters (14) einrastbare Zapfen (21, 22) aufweist.
8. Kufensportgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Wände des im Querschnitt V-förmig gestalteten Kufenschoners (20) vertikale Schlitze
(24) aufweisen.
9. Kufensportgerät nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kufenschoner (20) nahe der in die Rastlöcher (17) einrastbaren Zapfen (21, 22)
Entriegelungs-Zungen (23) aufweist, wobei der Kufenschoner (20) zumindest in diesem
Bereich aus elastisch federnden Material besteht.