(19)
(11) EP 2 019 400 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.03.2013  Patentblatt  2013/13

(21) Anmeldenummer: 07014441.5

(22) Anmeldetag:  23.07.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01H 11/00(2006.01)
H01H 27/06(2006.01)

(54)

Schlüsselschalter mit Tast- und Rastfunktion

Key operated switch with touch and locking function

Interrupteur à clé à impulsion ou à accrochage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.01.2009  Patentblatt  2009/05

(73) Patentinhaber: Eurotec Engineering Ltd.
Burton upon Trent DE 15 QZX (GB)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.

(74) Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR 
Postfach 31 02 20
80102 München
80102 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-01/45124
DE-A1- 19 962 291
DE-A1- 1 928 788
DE-U- 7 419 684
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schalteinsatz für einen Schlüsselschalter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie beschrieben in DE-A1-199 62 291 wobei der Schalteinsatz ein Gehäuse aufweist, in dem zumindest ein elektrisches Schaltelement vorgesehen ist, das von einem Rotor betätigbar ist, wobei in dem Gehäuse zumindest eine Verstelleinrichtung vorgesehen ist, mit der einstellbar ist, ob das Schaltelement als Taster oder als Schalter arbeitet.

    [0002] Bei diesen bekannten Schalteinsätzen ist als Verstelleinrichtung ein lose in das Gehäuse eingesetzter Stift vorgesehen, der in zwei verschiedenen Orientierungen in das Gehäuse einsetzbar ist. Je nach Orientierung des Stiftes wird dieser so in das Gehäuse eingesetzt, dass ein Teil des Rotors an dem unteren Ende des Stiftes anschlägt oder aber sich an dem unteren Ende des Stiftes vorbei bewegen kann. Dies hat zur Folge, dass im einen Fall ein Totpunkt des Schaltelements nicht überwunden werden kann, so dass das Schaltelement als Taster arbeitet, wohingegen im anderen Fall, nämlich wenn der Rotor nicht an dem Stift anschlägt, ein Totpunkt des Schaltelements überwunden ist, so dass dieses als Schalter arbeitet.

    [0003] Zum Umstellen zwischen der Funktion als Taster oder als Schalter muss bei dem bekannten Schalteinsatz, der in das Gehäuse einsteckbare Stift aus dem Gehäuse herausgenommen werden und in einer geänderten Orientierung wieder in das Gehäuse eingesteckt werden. Dies ist eine sehr diffizile Tätigkeit, bei der es in der Praxis auch vorkommt, dass der Stift verloren geht.

    [0004] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schalteinsatz nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so zu verbessern, dass bei geringen Herstellungskosten ein einfacher, schneller und sicherer Wechsel zwischen den beiden Funktionsarten Tasten und Schalten möglich ist.

    [0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch, dass die Verstelleinrichtung zwei Stößel umfasst, die in dem Gehäuse beweglich gelagert sind und die miteinander gekoppelt sind. Durch die beiden miteinander gekoppelten Stößel können diese wechselseitig in das Gehäuse hineinbewegt werden, wobei ein Stößel im hineingeschobenen Zustand als Anschlag dienen kann, wohingegen der andere Stößel im eingeschobenen Zustand keinen Anschlag bildet. Da jedoch die beiden Stößel miteinander gekoppelt sind, ist es nicht erforderlich, den oder die Stößel aus dem Gehäuse zu entfernen, um einen Wechsel der Funktion zu bewirken. Ganz im Gegenteil ist es völlig ausreichend, wenn entweder der eine Stößel oder der andere Stößel in das Gehäuse hineingeschoben wird, was zur Folge hat, dass der jeweils andere Stößel aus dem Gehäuse teilweise vorsteht.

    [0006] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Beschreibung, der Zeichnung sowie den Unteransprüchen beschrieben.

    [0007] Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform können beide Stößel in das Gehäuse einschiebbar sein, was bei einfacher Konstruktion eine leichte Betätigung ermöglicht.

    [0008] Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann nur einer der beiden Stößel einen Anschlag für den Rotor oder für das Schaltelement bilden, so dass der andere Stößel dazu herangezogen werden kann, den einen Stößel aus seiner Anschlagsposition zu verschieben, wenn eine Funktion als Schaltelement gewünscht wird.

    [0009] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Kopplung der beiden Stößel durch eine Feder erfolgen, die insbesondere vorgespannt sein kann. Als vorteilhaft hat sich eine Kopplung der beiden Stößel mit Hilfe einer bogenförmig gekrümmten Feder herausgestellt, wobei die Federenden rechtwinklig abgewinkelt und in die Enden der Stößel eingesteckt sind. In diesem Zusammenhang kann es ferner vorteilhaft sein, wenn die Feder durch eine gehäusefeste Führung geführt ist, um einen Wechsel der beiden Stößel zu gewährleisten. Hierbei kann die Führung zwei räumlich voneinander getrennte Führungsflächen umfassen, um eine gute und störungsfreie Zwangsführung der Feder sicherzustellen. In diesem Zusammenhang kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Führung eine konkav gekrümmte Führungsfläche aufweist, da dies ein ordnungsgemäßes Gleiten der Feder und damit ein ordnungsgemäßes Umschalten der beiden Stößel begünstigt.

    [0010] Wenn die Feder in einer schlitzförmigen Aussparung geführt ist, ist eine einfache Montage begünstigt, da die Feder bei der Montage in dieser schlitzförmigen Aussparung festgehalten ist.

    [0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Stößel so miteinander verbunden, dass sie nicht ohne Werkzeug aus dem Gehäuse entfernbar sind. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die beiden Stößel unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden sind.

    [0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist jeweils nur ein Stößel im Wesentlichen vollständig in dem Gehäuse versenkbar, was den Vorteil besitzt, dass beide Stößel nach Art eines mechanischen Wechselschalters arbeiten, so dass entweder der eine oder aber der andere Stößel im Wesentlichen vollständig in dem Gehäuse versenkt ist.

    [0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können die beiden Stößel mit unterschiedlichen Kennzeichnungen versehen sein, beispielsweise können diese unterschiedliche Farben aufweisen oder es können den Stößeln Kennbuchstaben zugeordnet sein, die erkennen lassen, ob bei niedergedrücktem Stößel die Funktion Tasten oder Schalten bzw. Rasten gewählt ist.

    [0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Gehäuse einen ersten Gehäuseabschnitt für den Rotor und für zumindest eine Kontaktbrücke und einen zweiten Gehäuseabschnitt für Anschlussklemmen auf. Auf diese Weise können die Anschlussklemmen seitlich an dem ersten Gehäuseabschnitt angeordnet werden, so dass der zweite Gehäuseabschnitt einen Aufnahmebereich für einen Schließzylinder zumindest teilweise radial nach außen begrenzt. Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn der Schalteinsatz einen Mitnehmer aufweist, der nicht über das Gehäuse hinausragt. Durch eine derartige Bauweise lässt sich ein kompakter Schlüsselschalter erzielen, da der Schließzylinder in den Aufnahmebereich eintauchen kann, der von dem zweiten Gehäuseabschnitt umgeben wird.

    [0015] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht der Vorderseite eines Schalteinsatzes;
    Fig. 2
    eine perspektivische Ansicht einer Verstelleinrichtung des Schalteinsatzes von Fig. 1;
    Fig. 3
    eine perspektivische Ansicht einer weiteren Verstelleinrichtung des Schalteinsatzes von Fig. 1;
    Fig. 4
    eine perspektivische Ansicht von Führungselementen der Verstelleinrichtung; und
    Fig. 5
    eine Schnittansicht der Darstellung von Fig. 4.


    [0016] Der in Fig. 1 dargestellte Schalteinsatz für einen Schlüsselschalter weist ein einstückiges Gehäuse 10 auf, das an seiner Rückseite durch einen mittels Rastlaschen 11 aufclipsbaren Deckel 12 verschlossen ist. Das Gehäuse 10 weist dabei einen ersten, kranzartigen Gehäuseabschnitt 10A auf, der einstückig mit einem zweiten Gehäuseabschnitt 10B verbunden ist, in dem mehrere Anschlussklemmen 14 vorgesehen sind. Jede der Anschlussklemmen 14 ist isoliert von den anderen Anschlussklemmen in einer eigenen Kammer untergebracht, wobei jeweils drei benachbarte Anschlussklemmen im Bereich des Außenumfangs des Gehäuses 10 angeordnet und jeweils einer (nicht dargestellten) Kontaktbrücke zugeordnet sind.

    [0017] Im Inneren des ersten Gehäuseabschnitts 10A ist ein verdrehbarer Rotor 16 angeordnet, der scheibenförmig ausgebildet ist und mit Hilfe von zwei Mitnehmern 18 durch den Bart eines (nicht dargestellten) Schließzylinders verdreht werden kann. Wie Fig. 1 dabei zeigt, stehen die beiden Mitnehmer 18 nicht über dem zweiten Gehäuseabschnitt 10B vor, so dass sich ein relativ flacher Schalteinsatz ergibt.

    [0018] Wenn der vorstehend beschriebene Schalteinsatz in einem Schlüsselschalter angeordnet wird, kann der Schließzylinder des Schlüsselschalters so montiert werden, dass dieser mit seinem Bart in den Aufnahmeraum 20 eintaucht, der an seiner Rückseite von dem Rotor 16 und an seinem Außenumfang von dem zweiten Gehäuseabschnitt 10B mit den Anschlussklemmen 14 begrenzt wird. Durch Betätigen des Schließzylinders lässt sich dann der Bart des Schließzylinders so verschwenken, dass dieser an einem der Mitnehmer 18 anliegt, wobei durch weiteres Verdrehen des Bartes der Rotor 16 in Drehung versetzt wird und dadurch die (nicht dargestellte) Kontaktbrücke innerhalb des ersten Gehäuseabschnitts 10A so betätigt, dass zwischen zwei der dargestellten Anschlussklemmen 14 ein Kontakt hergestellt wird. Um hierbei einstellen zu können, ob das Schaltelement bzw. die Kontaktbrücke als Taster oder als Schalter arbeitet, ist eine nachfolgend näher beschriebene Verstelleinrichtung vorgesehen. Diese Verstelleinrichtung bewirkt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, dass sich der Rotor nur bis zu einer bestimmten Position verdrehen lässt, in welcher ein Totpunkt des (nicht dargestellten) elektrischen Schaltelements nicht überschritten ist, so dass nach Loslassen des Schlüssels das Schaltelement wieder in seine Nullposition zurückkehrt. Wird jedoch durch Betätigen der Verstelleinrichtung der Anschlag aus dem Weg des Rotors entfernt, so lässt sich dieser etwas weiter in Betätigungsrichtung verdrehen, so dass der Totpunkt des Schaltelements überschritten wird und dieses als Schalter arbeitet, bei dem die geschaltete Stellung nach Loslassen des Schlüssels beibehalten wird.

    [0019] Da bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel für die drei in Fig. 1 links dargestellten Anschlussklemmen 14 ein elektrisches Schaltelement in Form einer Kontaktbrücke und für die beiden in Fig. 1 rechts dargestellten Anschlussklemmen 14 ein weiteres Schaltelement in Form einer Kontaktbrücke vorgesehen ist, sind bei dem dargestellten Schalteinsatz insgesamt zwei Verstelleinrichtungen 22 und 24 vorgesehen, mit denen für jedes Schaltelement einstellbar ist, ob dieses rastend, d.h. als Schalter oder aber tastend, d.h. als Taster arbeitet.

    [0020] Jede Verstelleinrichtung 22 und 24 weist zwei in dem Gehäuseabschnitt 10A beweglich gelagerte Stößel 26 und 28 auf, die beide in Führungskanäle des Gehäuses 10 einschiebbar sind, die einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet sind. Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, ist jeder Stößel 26, 28 im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet und weist an seiner Unterseite eine sich verbreiternde Basis 30, 32 auf. Hierbei kann die Basis 30 des näher zum Zentrum des Schalteinsatzes gelegenen Stößels 28 als Anschlag für einen Fortsatz 34 dienen, der am Außenumfang des Rotors 16 einstückig angeformt ist.

    [0021] Um den Stößel 28 entweder in eine Position zu bringen, in der dieser ein weiteres Verdrehen des Rotors stoppt (Fig. 2) oder aber um diesen Stößel 28 in eine Position zu bringen, in der die Basis 30 nicht als Anschlag für den Fortsatz 34 des Rotors 16 wirkt (Fig. 3), sind beide Stößel 26, 28 durch eine Feder 36 miteinander gekoppelt. Die Feder 36 ist annähernd halbkreisförmig gebogen, wobei die beiden Enden der Feder 36 um 90° abgewinkelt sind, so dass diese in eine Bohrung der Basis 30 und der Basis 32 eingesteckt werden können. Weiterhin ist die Feder 36 vorgespannt und durch zwei gehäusefeste Führungselemente 38 und 40 geführt, die in den Fig. 4 und 5 näher dargestellt sind. Das in Fig. 2 links angeordnete Führungselement 38 (Fig. 4) ist im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet und weist in seinem vorderen Drittel eine schlitzförmige Aussparung 42 auf, wobei die oberen Kanten der Aussparung 42 angeschrägt sind. Der Boden 43 der schlitzförmigen Aussparung 42 ist dabei konkav gekrümmt (vgl. Fig. 5), um ein Entlanggleiten der Feder 36 zu begünstigen.

    [0022] Das zweite Führungselement 40 ist im Wesentlichen L-förmig ausgebildet, wobei im Scheitel des L eine schlitzförmige Aussparung 44 vorgesehen ist, die ebenfalls konkav gekrümmt ist. Durch diese beiden Führungsflächen 43 und 44 ist die Führung der Feder 36 optimiert und die entstehende Reibung minimiert.

    [0023] Wie Fig. 1 weiterhin zeigt, steht bei jeder Verstelleinrichtung 22, 24 jeweils ein Stößel aus dem Gehäuse 10 deutlich vor, während der daneben liegende andere Stößel im Wesentlichen vollständig in dem Gehäuse versenkt ist. So ist bei der in Fig. 1 links angeordneten Verstelleinrichtung 22 der innen liegende Stößel 28 niedergedrückt, während der äußere Stößel 26 aus dem Gehäuse vorsteht. Dies entspricht der Funktion Tasten "T" der zugehörigen Schalteinrichtung. Entsprechend ist bei der in Fig. 1 rechts angeordneten Verstelleinrichtung 24 der äußere Stößel 26 niedergedrückt, so dass der innere Stößel 28 aus dem Gehäuse vorsteht, was der Funktion Rasten "R" des zugehörigen Schaltelements entspricht.

    [0024] Fig. 2 zeigt die Position der beiden Stößel 26 und 28 der Verstelleinrichtung 22. Wie zu erkennen ist, bildet die Basis 30 des niedergedrückten Stößels 28 einen Anschlag für den Fortsatz 34 des Rotors 16, so dass dieser (entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 2) nicht weiter verdreht werden kann. Hierdurch wird ein Totpunkt des zugehörigen Schaltelements nicht überschritten, so dass das Schaltelement als Taster arbeitet.

    [0025] Im Gegensatz dazu ist bei der Verstelleinrichtung 24 von Fig. 3 der äußere Stößel 26 niedergedrückt, so dass aufgrund der Kopplung durch die Feder 36 der innen liegende Stößel 28 in seiner Führung angehoben wird, so dass der Fortsatz 34 des Rotors 16 sich ungehindert unter der Basis 30 vorbeibewegen kann, so dass das zugehörige Schaltelement als Schalter arbeitet, da beim Schalten ein Totpunkt des Schaltelements überschritten ist und sich dieses nach Loslassen des Schlüssels nicht mehr in seine Nullposition zurückbewegt, obwohl der von einer Feder in seine Normalposition vorgespannte Rotor 16 sich wieder in diese Ausgangsposition zurückbewegt.

    [0026] Ein Umschalten zwischen den Funktionen Schalten und Rasten lässt sich auf einfachste Weise dadurch bewirken, dass der jeweils aus dem Gehäuse vorstehende Stößel mit Hilfe eines Fingers oder eines Schraubendrehers niedergedrückt wird. Dies bewirkt, dass der zugehörige Nachbarstößel sich aus dem Gehäuse heraus bewegt, da die beiden Stößel über die Feder 36 miteinander gekoppelt sind, die aufgrund ihrer Vorspannung innerhalb der Führungselemente 38 und 40 auf den Führungsflächen 43 und 44 entlang gleitet.

    Bezugszeichenliste



    [0027] 
    10
    Gehäuse
    10A
    erster Gehäuseabschnitt
    10B
    zweiter Gehäuseabschnitt
    11
    Rastlasche
    12
    Deckel
    14
    Anschlussklemme
    16
    Rotor
    18
    Mitnehmer
    20
    Aufnahmeraum
    22, 24
    Verstelleinrichtung
    26
    äußerer Stößel
    28
    innerer Stößel
    30, 32
    Basis
    34
    Fortsatz
    36
    Feder
    38, 40
    Führungselement
    42
    Aussparung
    43, 44
    Führungsfläche



    Ansprüche

    1. Schalteinsatz für einen Schlüsselschalter, wobei der Schalteinsatz ein Gehäuse (10) aufweist, in dem zumindest ein elektrisches Schaltelement vorgesehen ist, das von einem Rotor (16) betätigbar ist, wobei in dem Gehäuse (10) zumindest eine Verstelleinrichtung (22, 24) vorgesehen ist, mit der einstellbar ist, ob das Schaltelement als Taster oder als Schalter arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verstelleinrichtung zwei in dem Gehäuse (10) beweglich gelagerte Stößel (26, 28) umfasst, die miteinander gekoppelt sind.
     
    2. Schalteinsatz nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    beide Stößel (26, 28) in das Gehäuse (10) einschiebbar sind.
     
    3. Schalteinsatz nach Anspruch 1 und/oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    dass nur einer (28) der beiden Stößel (26, 28) einen Anschlag für den Rotor (16) oder für das Schaltelement bilden kann.
     
    4. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Kopplung der beiden Stößel (26, 28) durch eine insbesondere vorgespannte Feder (36) erfolgt.
     
    5. Schalteinsatz nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Feder (36) durch eine gehäusefeste Führung (38, 40) geführt ist.
     
    6. Schalteinsatz nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Führung (38, 40) zwei räumlich voneinander getrennte Führungsflächen (43, 44) umfasst.
     
    7. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Führung (38, 40) eine konkav gekrümmte Führungsfläche (43, 44) aufweist.
     
    8. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Feder (36) in zumindest einer schlitzförmigen Aussparung (42) geführt ist.
     
    9. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Stößel (26, 28) so miteinander verbunden sind, dass sie nichtohne Werkzeug aus dem Gehäuse (10) entfernbar sind.
     
    10. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    jeweils nur ein Stößel (26, 28) im Wesentlichen vollständig in dem Gehäuse (10) versenkbar ist.
     
    11. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die beiden Stößel (26, 28) mit unterschiedlichen Kennzeichnungen (R, T) versehen sind.
     
    12. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    das Gehäuse (10) einen ersten Gehäuseabschnitt (10A) für den Rotor (16) und für zumindest eine Kontaktbrücke und einen zweiten Gehäuseabschnitt (10B) für Anschlussklemmen (14) umfasst.
     
    13. Schalteinsatz nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der zweite Gehäuseabschnitt (10B) einen Aufnahmebereich (20) für einen Schließzylinder zumindest teilweise radial nach außen begrenzt.
     
    14. Schalteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Schalteinsatz einen Mitnehmer (18) umfasst, der nicht über das Gehäuse (10A, 10B) hinausragt.
     


    Claims

    1. A switch insert for a key-operated switch, wherein the switch insert has a housing (10) in which at least one electrical switching element is provided which can be actuated by a rotor (16), wherein at least one adjustment device (22, 24) is provided in the housing (10) with which it can be set whether the switching element works as a button or as a switch,
    characterised in that
    the adjustment device includes two pushers (26, 28) which are movably supported in the housing (10) and which are coupled to one another.
     
    2. A switch insert in accordance with claim 1,
    characterised in that
    both pushers (26, 28) can be pushed into the housing (10).
     
    3. A switch insert in accordance with claim 1 and/or claim 2, characterised in that
    only one (28) of the two pushers (26, 28) can form an abutment for the rotor (16) or for the switching element.
     
    4. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the coupling of the two pushers (26, 28) takes place by a spring (36) which is in particular preloaded.
     
    5. A switch insert in accordance with claim 4,
    characterised in that
    the spring (36) is led through a guide (38, 40) fixed at the housing.
     
    6. A switch insert in accordance with claim 5,
    characterised in that
    the guide (38, 40) includes two guide surfaces (43, 44) spatially separate from one another.
     
    7. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims 5 or 6,
    characterised in that
    the guide (38, 40) has a concavely curved guide surface (43, 44).
     
    8. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims 4 to 7,
    characterised in that
    the spring (36) is conducted in at least one slit-shaped cut-out (42).
     
    9. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the pushers (26, 28) are connected to one another so that they cannot be removed from the housing (10) without tools.
     
    10. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    only one respective pusher (26, 28) can be substantially completely sunk in the housing (10).
     
    11. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the two pushers (26, 28) are provided with different markings (R, T).
     
    12. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the housing (10) includes a first housing section (10A) for the rotor (16) and for at least one contact bridge and a second housing section (10B) for connector clamps (14).
     
    13. A switch insert in accordance with claim 12,
    characterised in that
    the second housing section (10B) at least partly radially outwardly bounds a reception region (20) for a lock cylinder.
     
    14. A switch insert in accordance with at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the switch insert includes a driver (18) which does not project beyond the housing (10A, 10B).
     


    Revendications

    1. Insert de commutation pour un commutateur à clé, dans lequel l'insert de commutation comprend un boîtier (10) dans lequel est prévu au moins un élément de commutation électrique qui peut être actionné par un rotor (16), dans lequel il est prévu dans le boîtier (10) au moins un système de conversion (22, 24) au moyen duquel il est possible d'établir si l'élément de commutation fonctionne comme commutateur à impulsion ou comme commutateur à accrochage,
    caractérisé en ce que le système de conversion comprend deux poussoirs (26, 28) montés mobiles dans le boîtier (10), qui sont couplés l'un avec l'autre.
     
    2. Insert de commutation selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que les deux poussoirs (26, 28) sont susceptibles d'être enfilés dans le boîtier (10).
     
    3. Insert de commutation selon la revendication 1 et/ou 2,
    caractérisé en ce que seul l'un (28) des deux poussoirs (26, 28) peut former une butée pour le rotor (16) ou pour l'élément de commutation.
     
    4. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le couplage des deux poussoirs (26, 28) a lieu au moyen d'un ressort (36), en particulier précontraint.
     
    5. Insert de commutation selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que le ressort (36) est guidé par un guidage (38, 40) solidaire du boîtier.
     
    6. Insert de commutation selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que le guidage (38, 40) comprend deux surfaces de guidage (43, 44) séparées l'une de l'autre dans l'espace.
     
    7. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes 5 ou 6,
    caractérisé en ce que le guidage (38, 40) comporte une surface de guidage incurvée concave (43, 44).
     
    8. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes 4 à 7,
    caractérisé en ce que le ressort (36) est guidé dans au moins une échancrure (42) en forme de fente.
     
    9. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que les poussoirs (26, 28) sont reliés l'un avec l'autre d'une telle manière qu'ils ne peuvent pas être enlevés hors du boîtier (10) sans outil.
     
    10. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que seul un poussoir (26, 28) est susceptible d'être respectivement escamoté sensiblement totalement dans le boîtier (10).
     
    11. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que les deux poussoirs (26, 28) sont dotés de marques de reconnaissance différentes (R, T).
     
    12. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le boîtier (10) comprend une première portion de boîtier (10A) pour le rotor (16) et pour au moins un pontet de contact, et une seconde portion de boîtier (10B) pour des bornes de connexion (14).
     
    13. Insert de commutation selon la revendication 12,
    caractérisé en ce que la seconde portion de boîtier (10B) délimite au moins partiellement radialement vers l'extérieur une zone de réception (20) pour un cylindre de fermeture.
     
    14. Insert de commutation selon l'une au moins des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que l'insert de commutation comprend un élément d'entraînement (18) qui ne dépasse pas au-delà du boîtier (10A, 10B).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente