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(11) |
EP 2 020 305 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.11.2016 Patentblatt 2016/46 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.2011 Patentblatt 2011/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.07.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung und Verfahren zum Anpressen eines Umschlages oder Fälzels an einen beleimten
Rücken
Device for pressing a cover or a stub to a gummed spine
Dispositif destiné à la pression d'une enveloppe ou d'un renfort sur un dos encollé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.2009 Patentblatt 2009/06 |
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Patentinhaber: Müller Martini Holding AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Peter
8408 Winterthur (CH)
- Hug, Theo
8360 Wallenwil (CH)
- Boos, Konrad
9507 Stettfurt (CH)
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Vertreter: Kraus, Jürgen Helmut et al |
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Leinweber & Zimmermann
Rosental 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 109 041 DE-T2- 69 808 854 GB-A- 2 300 382 US-A- 6 024 525
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EP-A2- 1 834 805 GB-A- 2 149 351 GB-A- 2 300 382
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- angeblich offenkundige Vorbenutzung durch den EB4000 der Firma Heidelberger Druckmaschinen
AG auf der Messe IPEX 2006 vom 04. bis 11.04.2006 in Birmingham (GB)
- Ausdruck der Heidelberg Pressemeldung vom 23.02.2006
- Produktbroschüre "Eurobind 4000 - Intelligentes Automatisierungskonzept für Klebebinden
mit kürzesten Rüstzeiten"; Drucklegung 03/06
- Produktbroschüre "Eurobind 4000 - Intelligent Automation for Adhesive Binding with
Ultra-Fast Makeready"; Drucklegung 03/06
- Stromlaufplan für die Klebebinder Pressstation 1. Enthält Dokumente SLP FM.A0040A1/00,
SLP FM.A0040B1/00, SLP FM.A0040C1/00, SLP FM.A0040S1/ und SLP FM 0040F1/00
- Deckblatt und Seiten I.1, I.2, 1-2, A.1.1-A.1.2, B.1.3-B.1.8, D.2.41-D.2.46 der Bedienungsanleitung
eines Eurobind 4000 von 07/06 mit der Nr. FM.9964001/00
- Seiten G-1 bis G-3, G-6, G7, G20 bis G-26, G-31 bis G-36, G-46, L.1-1 bis L.1-3, L.1-6
bis L.1-8, L.1-20 bis L.1-31 bis L.1-36, L.1-46 des Teilekatalogs zur Anpressstation
1 und 2 des Eurobind 4000
- Teilezeichnung zum Seitenantrieb links
- Teilezeichnung zum Seitenantrieb rechts
- Stückliste aus SAP zur Andrückstation 1 mit dem Auflösungsdatum 31.05.2006
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Anpressen eines Umschlages
oder Fälzels an einen beleimten Rücken und benachbarte seitliche Flanken eines in
einer umlaufenden Klammer eines Klebebinders mit nach unten vorstehendem Rücken transportierten
Buchblocks, bestehend aus einer den Umschlag jeweils an den beleimten Rücken anpressenden
Rückenanpressvorrichtung und einer den Umschlag an die seitlichen Flanken anpressenden
Flankenanpressvorrichtung, die taktsynchron mit den die Buchblocks transportierenden
Klammern des Klebebinders angetrieben sind.
[0002] In Klebebindern werden an lose zusammengetragenen Buchblocks im Bereich des Buchrückens
mittels Klebstoff ein Umschlag oder Fälzel befestigt. Dabei wird zuerst der Buchblock
im Rückenbereich zwecks einer guten Verbindung mit dem Klebstoff bearbeitet, anschliessend
der Klebstoff auf den bearbeiteten Rücken und/oder den Umschlag resp. Fälzel aufgetragen,
die beiden Teile zusammengeführt und aneinander gepresst. Klebebinder verfügen über
eine Mehrzahl, in einer geschlossenen Umlaufbahn in gleichen Abständen an Zugmitteln
umlaufende Klammern, in die die Buchblocks während des gesamten Bindeprozesses eingespannt
sind, wobei die Rücken nach unten gerichtet aus den Klammern herausragen und die seitlichen
rückennahen Bereiche, die Flanken, frei zugänglich sind. Nachdem die losen Buchblocks
in die Klammern überführt sind, werden sie an den an der Umlaufbahn angeordneten Bearbeitungsstationen
vorbeigeführt und während der Vorbeifahrt durch die Bearbeitungsstationen bearbeitet.
[0003] Die Rückenform und die Festigkeit sind wichtige Qualitätsmerkmale der Bindung eines
Buches und werden insbesondere durch die Funktionen der Anpressung mitbestimmt. Bekannte
Anpressvorrichtungen weisen eine flache Rückenanpressvorrichtung auf, die den Umschlag
an den Buchrücken anpresst, sowie eine Flankenanpressvorrichtung, die den Umschlag
mittels Pressleisten im rückennahen Bereich des Buchblocks seitlich anpresst. Die
Rückenform kann durch die zeitlichen Abläufe zwischen der Rückenanpressung und der
Flankenanpressung beeinflusst werden. Erreicht beispielsweise die Flankenanpressvorrichtung
ihre innere Endlage bevor die Rückenanpressvorrichtung ihre obere Endlage erreicht
hat, werden die Buchrücken tendenziell rund. Erreicht dagegen die Rückenanpressvorrichtung
ihre obere Endlage bevor die Flankenanpressvorrichtung ihre innere Endlage erreicht
hat, werden die Buchrücken tendenziell kantig. Der Hub der Flankenanpressvorrichtung
muss deshalb an das abzupressende Produkt angepasst werden. Bei der Verarbeitung von
Umschlägen wird in der Regel mit einem grösseren Hub gearbeitet als bei der Verarbeitung
von Fälzeln. Dies erfolgt beispielsweise durch Austausch von Steuerkurven oder durch
Verstellung von Antriebskoppelsystemen auf mechanische Art.
[0004] Aus der
DE 102 27 950 A1 ist eine Anpressvorrichtung bekannt, bei der der Antrieb der Flankenanpressleisten
gemeinsam durch eine Steuerkurve, einem Schwenkhebel und eine Kurvenrolle erfolgt.
Durch Verschieben von Hebel-Lagerstellen lassen sich der Hub der Flankenanpressleisten
verstellen. Nachteilig an dieser Lösung ist der Umstand, dass die Verstellungen sich
gegenseitig beeinflussen können. Zudem kann die Phasenlage der Flankenanpressvorrichtung
zu der Rückenanpressvorrichtung nicht verändert werden.
[0005] Nach einem weiteren Stand der Technik werden die Flankenanpressleisten direkt durch
zugeordnete Steuerkurven oder Kurbeltriebe angetrieben, wobei mindestens die innere
Endlage einer Flankenanpressschiene verstellbar ausgeführt ist, zwecks Anpassung an
die Buchdicke. Soll der Hub der Flankenanpressleisten verändert werden, müssen die
entsprechenden Steuerkurven oder Kurbeln ausgetauscht werden. Ein weiterer Nachteil
dieser Lösung bildet auch der grosse Zeitaufwand, der für den Austausch von Teilen
erforderlich ist.
[0006] Während dem Pressvorgang darf zwischen der Anpressung und dem Buchblock in Rückenlängsrichtung
keine oder eine nur geringfügige Relativgeschwindigkeit bestehen.
[0007] Der Antrieb der gesamten Anpressvorrichtung erfolgt entweder durch eine mechanische
Koppelung mit dem Antrieb des Klebebinders oder mittels eines elektrischen Einzelantriebs,
der dem Antrieb des Klebebinders folgt.
[0008] Ein anderer Nachteil der bekannten Lösungen mit nur einem Antrieb für die gesamte
Anpressvorrichtung besteht durch die fehlende Ansprechempfindlichkeit der Überlastabsicherung
des einzigen Antriebs, die so eingestellt werden muss, dass sie die maximal auftretenden
Betriebskräfte ohne anzusprechen sicher übertragen kann. Damit ist ein Ansprechen
auf Überlast von Organen mit kleinerem Kraftbedarf nicht möglich.
[0009] Ein weiterer Nachteil bekannter Vorrichtungen ist, dass mechanische Antriebsorgane
wie Kurbeln oder Steuerkurven abhängig von der Teilung zwischen den Klammern sind.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klebebinder und ein Verfahren zu
schaffen, die mit geringerem Aufwand und während laufender Maschine an die Anforderungen
der zu fertigenden Produkte angepasst resp. eingestellt werden kann.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils der
Ansprüche 1 und 12 gelöst.
[0012] Die Erfindung wird anschliessend unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich
aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten verwiesen wird, anhand
eines Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt einer Seitenansicht eines Klebebinders mit einer Anpressvorrichtung
und
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Ebene I-I in Fig. 1.
[0013] Die in den Fig. 1 und Fig. 2 gezeigte Anpressvorrichtung 1 ist ausschliesslich an
einem Maschinengestell eines Klebebinders befestigt. Die am Rücken 12 und an den benachbarten
seitlichen Flanken 13 zu pressenden Buchblocks 5 sind mit nach unten herausragendem
Rücken 12 in in Transportrichtung T umlaufenden Klammern 14 des Klebebinders eingespannt.
In stromaufwärts des Klebebinders angeordneten Bearbeitungsstationen (nicht dargestellt)
werden die Buchblocks 5 vorgängig am Rücken 12 zwecks einer optimalen Verbindung mit
dem Klebstoff bearbeitet. Durch eine unmittelbar vor der Anpressvorrichtung 1 angeordnete
Zusammenführungsvorrichtung 10 werden die durch einen Umschlaganleger zugeführten
Umschläge 11 mit den Buchblocks 5 im Bereich des Rückens 12 zusammengeführt und an
letzteren angedrückt. In Fig. 1 ist die Zusammenführungsvorrichtung 10 als eine mit
der Geschwindigkeit der Klammern 14 angetriebene Walze dargestellt. Ebenfalls denkbar
ist eine Zusammenführung mittels einer die Umschläge 11 an die Rücken 12 der Buchblocks
5 hebenden und mit der Geschwindigkeit der Klammern 14 angetriebenen Leiste. Anstelle
von Umschlägen 11 können alternativ in einer Fälzelstation Fälzel 29 an den beleimten
Rücken 12 angeklebt werden. Der für die Verbindung der Umschläge 11 oder Fälzel 29
mit Buchblocks 5 erforderliche Klebstoff wird vor dem Zusammenführen an den Buchblocks
5 und/oder Umschlägen 11 oder Fälzeln 29 über Walzen- oder Düsenauftragssysteme aufgebracht.
Die Anpressvorrichtung 1 besteht im Wesentlichen aus einer Flankenanpressvorrichtung
15, die eine vordere Pressleiste 8 und eine hintere Pressleiste 9 aufweist, sowie
der Rückenanpressvorrichtung 18, die Einzelantriebseinheiten 23,24 mit Antriebssteuerungen
25,26 aufweist welche einer motorischen Antriebsvorrichtung 20 zugeordnet sind. Die
Antriebsvorrichtung 20 weist einen die Rückenanpressvorrichtung 18 etwa gleichsinnig
zur Transportrichtung T des Buchblocks antreibenden Motor 3 und einen die Rückenanpressvorrichtung
18 gegen den Rücken 12 des Buchblocks 5 pressenden weiteren Motor 4 auf. Ein in einer
vertikal verschiebbar am Grundgestell des Klebebinders angeordneten horizontalen Längsführung
7 verschiebbar geführter Wagen 6 bildet eine Führungsanordnung der Anpressvorrichtung
1. Eine für die Funktion der Anpressvorrichtung 1 erforderliche, veränderbare ellipsenähnliche
Bewegungsbahn 27 des Wagens 6 mit der Rückenanpressvorrichtung 18 und der Flankenanpressvorrichtung
15 entsteht durch Überlagerung der horizontalen und vertikalen Bewegung der Längsführung
7 resp. des Wagens 6. Beim Durchlaufen des mittleren Abschnitts des oberen Bereichs
der Bewegungsbahn 27 wird der Umschlag 11 oder Fälzel 29 am Rücken 12 durch die Rückenanpressvorrichtung
18 und an den seitlichen Flanken 13 durch die Flankenanpressvorrichtung 15 angepresst.
Während des Pressvorgangs muss die Geschwindigkeit der Rückenanpressvorrichtung 18
und der Flankenanpressvorrichtung 15 in Transportrichtung T exakt der Geschwindigkeit
der Klammern 14 resp. der Buchblocks 5 entsprechen. Die Anpressvorrichtung 1 ist deshalb
taktsynchron zu den die Buchblocks 5 transportierenden Klammern 14 des Klebebebinders
angetrieben.
[0014] Das Anpressen von Fälzeln 29 erfolgt analog zum Anpressen der Umschläge 11. Bedingt
durch die nur wenige Millimeter langen Schenkel der Fälzel 29 muss jedoch die Flankenanpressvorrichtung
15 mit einem kleineren Hub betrieben werden als beim Anpressen von Umschlägen 11.
[0015] Die inneren Endlagen der hinteren Pressleiste 9 und der vorderen Pressleiste 8 sind
auf die Position der Flanken 13 resp. der Dicke oder Dickenunterschiede der zu verarbeitenden
Buchblocks 5 einstellbar. Die Hübe der hinteren Anpressleiste 9 und der vorderen Anpressleiste
8 sind ebenfalls verstellbar und im Wesentlichen davon abhängig, ob Buchblocks 5 mit
Umschlägen 11 oder Fälzeln 29 verpresst werden. Die obere Endlage der Längsführung
7 resp. Rückenanpressvorrichtung 18 und der Flankenanpressvorrichtung 15 sind entsprechend
dem Niveau der Rücken 12 ebenfalls einstellbar.
[0016] Die vordere Anpressleiste 8, die hintere Anpressleiste 9, die Längsführung 7 und
der Wagen 6 sind je mit Einzelantriebseinheiten 16,23,24 versehen und von diesen in
Richtung der Doppelpfeile hin und her antreibbar. Die Einzelantriebseinheiten 16,23,24
sind beispielhaft als elektrische Linearantriebe dargestellt. Es sind jedoch auch
Antriebsysteme mit rotativ arbeitenden Motoren und Kurbeln, Ritzel-Zahnstangensysteme,
Ritzel-Zahnriemensysteme oder Mutter-Spindelsysteme denkbar. Die Energiezufuhr kann
alternativ hydraulisch oder pneumatisch erfolgen. Jede Einzelantriebseinheit 16,23,24
wird gebildet durch einen Motor 2,3,4, und eine Antriebssteuerung 19,25,26 die den
Motor 2,3,4 mit Energie versorgt. Nicht dargestellte und mit den Antriebssteuerungen
19,25,26 verbundene Sensoren messen laufend die Lage der Einzelantriebseinheiten 16,23,24.
Die Antriebssteuerungen 19,25,26 regeln die Energiezufuhr an die ihnen zugeordneten
Motoren 2,3,4 aufgrund eines Vergleichs von Soll-Lagen der Einzelantriebseinheiten
16,23,24 mit deren Ist-Lagen. Derartige Systeme sind dem Fachmann unter dem Begriff
"Servoantrieb" bekannt. Die Soll-Lagen der Einzelantriebseinheiten 16,23,24 sind abhängig
von der Ist-Lage des Antriebs des Klebebinders und dem den Einzelantriebseinheiten
16,23,24 zugeordneten Bewegungsgesetz. Die Antriebssteuerungen 19,25,26 der Einzelantriebseinheiten
16,23,24 sind deshalb mit einer Steuervorrichtung 17 des Klebebinders verbunden, der
ein Lagesensor 28 zur Erfassung der Lage des Antriebs des Klebebinders zugeordnet
ist. Dadurch dass jeder Antriebsachse eine Einzelantriebseinheit 16,23,24 zugeordnet
ist, können jederzeit, auch während einer Produktion, Antriebsparameter ohne manuelle
Eingriffe verändert werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass jede Einzelantriebseinheit
16,23,24 optimal auf die für den Antrieb des zugeordneten Organs erforderliche Antriebskraft
eingestellt werden kann, womit pro Einzelantriebseinheit 16,23,24 ein Schutz gegen
Überbelastung erreicht wird. Für die Eingabe von Produkt- und Produktionsdaten umfasst
die Steuervorrichtung 17 zudem eine Bedieneinheit 21, beispielsweise eine Tastatur
und für die Ausgabe von Fehlermeldungen und anderen Daten eine Ausgabeeinheit 22,
beispielsweise einen Bildschirm. Bei einer alternativen Ausführung können die Bedieneinheit
21 und Ausgabeeinheit 22 durch ein sogenanntes "Touch Screen System" gebildet sein.
1. Klebebinder mit einer Vorrichtung zum Anpressen eines Umschlages (11) oder Fälzels
(29) an einen beleimten Rücken (12) und benachbarte seitliche Flanken (13) eines in
einer durch einen Antrieb umlaufenden Klammer (14) des Klebebinders mit nach unten
vorstehendem Rücken (12) transportierten Buchblocks (5), bestehend aus
einer den Umschlag (11) jeweils an den beleimten Rücken (12) anpressenden Rückenanpreßvorrichtung
(18), welche eine Einzelantriebseinheit (23, 24) aufweist, und
einer den Umschlag (11) an die seitlichen Flanken (13) anpressenden Flankenanpreßvorrichtung
(15), die taktsynchron mit den die Buchblocks (5) transportierenden Klammern (14)
des Klebebinders angetrieben sind, wobei der Flankenanpreßvorrichtung (15) eine Einzelantriebseinheit
(16) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) der Rückenanpreßvorrichtung (18) und der
Flankenanpreßvorrichtung (15) mit einer Steuervorrichtung (17) des Klebebinders, der
ein Lagesensor (28) zur Erfassung der Lage des Antriebs des Klebebinders zugeordnet
ist, verbunden und gemäß einem den Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) zugeordneten
Bewegungsgesetz steuerbar ausgebildet sind und die Soll-Lagen der Einzelantriebseinheiten
(16, 23, 24) abhängig von der Ist-Lage des Antriebs des Klebebinders und dem den Einzelantriebseinheiten
(16, 23, 24) zugeordneten Bewegungsgesetz sind.
2. Klebebinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flankenanpreßvorrichtung (15) wenigstens eine angetriebene Preßleiste (8, 9)
aufweist und daß die Einzelantriebseinheit (16) eine Antriebssteuerung (19) und einen
mit der Preßleiste (8, 9) resp. der Flankenanpreßvorrichtung (15) verbundenen, steuerbaren
Motor (2) aufweist.
3. Klebebinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheit (23, 24) der Rückenanpreßvorrichtung (18) eine Antriebssteuerung
(25, 26) aufweist, welche einer Antriebsvorrichtung (20) zugeordnet ist.
4. Klebebinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (20) jeweils einen die Rückenanpreßvorrichtung (18) etwa
gleichsinnig zur Transportrichtung (T) des Buchblocks (5) antreibenden Motor (3) und
einen die Rückenanpreßvorrichtung (18) gegen den Rücken (12) des Buchblocks (5) pressenden
weiteren Motor (4) aufweist.
5. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flankenanpreßvorrichtung (15) nach den Dickenunterschieden der Buchblocks (5)
verstellbar ist.
6. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) der Preßvorrichtungen (15, 18) unabhängig
voneinander steuerbar sind.
7. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) derart steuerbar ausgebildet sind, daß eine
Geschwindigkeit der Rückenanpreßvorrichtung (18) und eine Geschwindigkeit der Flankenanpreßvorrichtung
(15) in einer Transportrichtung (T) gleich einer Geschwindigkeit der Klammern (14)
ist.
8. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) derart steuerbar ausgebildet sind, daß ein
Hub der Flankenanpreßvorrichtung (15), insbesondere ein Hub einer vorderen Anpreßleiste
(8) und ein Hub einer hinteren Anpreßleiste (9) der Flankenanpreßvorrichtung (15),
verstellbar ist.
9. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) derart steuerbar ausgebildet sind, daß innere
Endlagen einer vorderen Anpreßleiste (8) und einer hinteren Anpreßleiste (9) der Flankenanpreßvorrichtung
(15) entsprechend einer Dicke der zu verarbeitenden Buchblocks (5) einstellbar sind.
10. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) derart steuerbar ausgebildet sind, daß eine
obere Endlage der Rückenanpreßvorrichtung (18) entsprechend einem Niveau der Rücken
(12) der Buchblocks (5) einstellbar ist.
11. Klebebinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) derart steuerbar ausgebildet sind, daß eine
ellipsenähnliche Bewegungsbahn (27) der Flankenanpreßvorrichtung (15) und der Rückenanpreßvorrichtung
(18) veränderbar ist.
12. Verfahren zum Klebebinden, bei dem ein Umschlag (11) oder Fälzel (29) an einen beleimten
Rücken (12) und benachbarte seitliche Flanken (13) eines in einer durch einen Antrieb
umlaufenden Klammer (14) eines Klebebinders mit nach unten vorstehendem Rücken (12)
transportierten Buchblocks (5) angepreßt werden,
wobei das Anpressen des Umschlags (11) an den beleimten Rücken (12) mittels einer
Einzelantriebseinheiten (23, 24) aufweisenden Rückenanpreßvorrichtung (18) erfolgt,
und wobei das Anpressen des Umschlags (11) an die seitlichen Flanken (13) mittels
einer taktsynchron mit den die Buchblocks (5) transportierenden Klammern (14) des
Klebebinders angetriebenen Flankenanpreßvorrichtung (15) erfolgt, welcher eine Einzelantriebseinheit
(16) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) der Rückenanpreßvorrichtung (18) und der
Flankenanpreßvorrichtung (15) mit einer Steuervorrichtung (17) des Klebebinders, der
ein Lagesensor (28) zur Erfassung der Lage des Antriebs des Klebebinders zugeordnet
ist, verbunden und gemäß einem den Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) zugeordneten
Bewegungsgesetz gesteuert werden und die Soll-Lagen der Einzelantriebseinheiten (16,
23, 24) abhängig von der Ist-Lage des Antriebs des Klebebinders und dem den Einzelantriebseinheiten
(16, 23, 24) zugeordneten Bewegungsgesetz sind.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) so gesteuert werden, daß eine Geschwindigkeit
der Rückenanpreßvorrichtung (18) und eine Geschwindigkeit der Flankenanpreßvorrichtung
(15) in einer Transportrichtung (T) gleich einer Geschwindigkeit der Klammern (14)
sind.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) so gesteuert werden, daß ein Hub der Flankenanpreßvorrichtung
(15), insbesondere ein Hub einer vorderen Anpreßleiste (8) und ein Hub einer hinteren
Anpreßleiste (9) der Flankenanpreßvorrichtung (15) verstellt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) so gesteuert werden, daß innere Endlagen
einer vorderen Anpreßleiste (8) und einer hinteren Anpreßleiste (9) der Flankenanpreßvorrichtung
(15) entsprechend einer Dicke der zu verarbeitenden Buchblocks (5) eingestellt werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) so gesteuert werden, daß eine obere Endlage
der Rückenanpreßvorrichtung (18) entsprechend einem Niveau der Rücken (12) der Buchblocks
(5) eingestellt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelantriebseinheiten (16, 23, 24) so gesteuert werden, daß eine ellipsenähnliche
Bewegungsbahn (27) der Flankenanpreßvorrichtung (15) und der Rückenanpreßvorrichtung
(18) verändert wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Steuervorrichtung (17) des Klebebinders Antriebsparameter der Einzelantriebseinheiten
(16, 23, 24) verändert werden.
1. Perfect binding machine, having an arrangement for pressing a cover (11) or backstrip
(29) against a glued back (12) and adjacent lateral flanks (13) of a book block (5),
which book block (5) is transported in a clamp (14) of the perfect binding machine
with its back (12) projecting downwards, said clamp (14) circulating by a drive, comprising
a back pressing arrangement (18) for pressing the cover (11) each time against the
glued back (12) and which has an individual drive unit (23, 24), and
a flank pressing arrangement (15) for pressing the cover (11) against the lateral
flanks (13) and which is driven in a cycle synchronised with the clamps (14) of the
perfect binding machine which transport the book block (5), the arrangement (15) for
applying pressure to the flanks having an individual drive unit (16) associated with
it,
characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) of the back pressing arrangement (18) and
the flank pressing arrangement (15) are connected to an arrangement (17) controlling
the perfect binding machine and having a position sensor (28) for detecting the position
of the drive of the perfect binding machine associated therewith, and are designed
to be controllable in accordance with a law of movement associated with the individual
drive units (16, 23, 24), the target positions of the individual drives (16, 23, 24)
being dependent on the actual position of the drive of the perfect binding machine
and the law of movement associated with the individual drives (16, 23, 24).
2. Perfect binding machine according to claim 1, characterised in that the flank pressing arrangement (15) has at least one driven pressure-applying strip
(8, 9) and in that the individual drive unit (16) has a drive control system (19) and a controllable
motive means (2), which controllable motive means (2) is connected to the pressure-applying
strip (8, 9), or the flank pressing arrangement (15), respectively.
3. Perfect binding machine according to claim 1 or 2, characterised in that the individual drive unit (23, 24) for the back pressing arrangement (18) has a drive
control system (25, 26) which is associated with a drive arrangement (20).
4. Perfect binding machine according to claim 3, characterised in that the drive arrangement (20) has in each case a motive means (3) which drives the back
pressing arrangement (18) in approximately the same direction as the direction (T)
in which the book block (5) is transported and a further motive means (4) which presses
the back pressing arrangement (18) against the back (12) of the book block (5).
5. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 4, characterised in that the flank pressing arrangement (15) is adjustable to suit the differences in the
thickness of the book block (5).
6. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 5, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) of the pressing arrangements (15, 18) are
controllable independently of one another.
7. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 6, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are designed to be controllable in such a
way that a speed of the back pressing arrangement (18) and a speed of the flank pressing
arrangement (15) in a direction of transport (T) are equal to a speed of the clamps
(14).
8. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 7, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are designed to be controllable in such a
way that a stroke of the flank pressing arrangement (15), and in particular a stroke
of a front pressure-applying strip (8) of the flank pressing arrangement (15) and
a stroke of a rear pressure-applying strip (9) thereof, are adjustable.
9. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 8, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are designed to be controllable in such a
way that inner end positions of a front pressure-applying strip (8) and a rear pressure-applying
strip (9) of the flank pressing arrangement (15) are able to be set to suit a thickness
of the book block (5) to be processed.
10. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 9, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are designed to be controllable in such a
way that an upper end position of the back pressing arrangement (18) can be set to
suit a level of the backs (12) of the book blocks (5).
11. Perfect binding machine according to one of claims 1 to 10, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are designed to be controllable in such a
way that a path of movement (27) similar to an ellipse of the flank pressing arrangement
(15) and of the back pressing arrangement (18) can be varied.
12. Method of perfect binding in which a cover (11) or backstrip (29) is pressed against
a glued back (12) and adjacent lateral flanks (13) of a book block (5), which book
block (5) is transported in a clamp (14) of a perfect binding machine with its back
projecting downwards, said clamp (14) circulating by a drive,
the pressing of the cover (11) against the glued back (12) being performed by means
of a back pressing arrangement (18) which has individual drive units (23, 24), and
the pressing of the cover (11) against the lateral flanks (13) being performed by
means of a flank pressing arrangement (15) which is driven in a cycle synchronised
with the clamps (14) of the perfect binding machine which transport the book blocks
(5), the flank pressing arrangement (15) having an individual drive unit (16) associated
with it,
characterized in that the individual drive units (16, 23, 24) of the back pressing arrangement (18) and
the flank pressing arrangement (15) are connected to an arrangement (17) controlling
the perfect binding machine and having a position sensor (28) for detecting the position
of the drive of the perfect binding machine associated therewith, and are controlled
in accordance with a law of movement associated with the individual drive units (16,
23, 24), the target positions of the individual drives (16, 23, 24) being dependent
on the actual position of the drive of the perfect binding machine and the law of
movement associated with the individual drives (16, 23, 24).
13. Method according to claim 12, characterized in that the individual drive units (16, 23, 24) are controlled in such a way that a speed
of the back pressing arrangement (18) and a speed of the flank pressing arrangement
(15), in a direction of transport (T), are equal to a speed of the clamps (14).
14. Method according to claim 12 or 13, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are controlled in such a way that a stroke
of the flank pressing arrangement (15), and in particular a stroke of a front pressure-applying
strip (8) of the flank pressing arrangement (15) and a stroke of a rear pressure-applying
strip (9) thereof, are adjusted.
15. Method according to one of claims 12 to 14, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are controlled in such a way that inner end
positions of a front pressure-applying strip (8) of the flank pressing arrangement
(15) and a rear pressure-applying strip (9) thereof are set to suit a thickness of
the book block (5) to be processed.
16. Method according to one of claims 12 to 15, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are designed to be controllable in such a
way that an upper end position of the back pressing arrangement (18) is set to suit
a level of the backs (12) of the book blocks (5).
17. Method according to one of claims 12 to 16, characterised in that the individual drive units (16, 23, 24) are controlled in such a way that a path
of movement (27) similar to an ellipse of the flank pressing arrangement (15) and
of the back pressing arrangement (18) is varied.
18. Method according to one of claims 12 to 17, characterised in that drive parameters of the individual drive units (16, 23, 24) are varied by the arrangement
(17) for controlling the perfect binding machine.
1. Relieuse-colleuse équipée d'un dispositif de compression d'une enveloppe (11), ou
d'une bande d'assemblage (29), contre un dos encollé (12) et contre des flancs voisins
(13) d'un corps d'ouvrage (5) convoyé, avec dos (12) saillant vers le bas, dans un
crampon (14) accomplissant par un entraînement une révolution dans ladite relieuse-colleuse,
comprenant
un dispositif (18) de compression contre le dos, qui plaque à chaque fois l'enveloppe
(11) contre le dos encollé (12), et présente une unité individuelle d'entraînement
(23, 24), et
un dispositif (15) de compression contre les flancs, qui plaque ladite enveloppe (11)
contre les flancs (13) et est entraîné en synchronisme avec les crampons (14) convoyant
les corps d'ouvrage (5) dans ladite relieuse-colleuse, une unité individuelle d'entraînement
(16) étant associée audit dispositif (15) de compression contre les flancs, caractérisée par le fait que
les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) du dispositif (18) de compression
contre le dos, et du dispositif (15) de compression contre les flancs, sont raccordées
à un dispositif de commande (17) de la relieuse-colleuse auquel un capteur de position
(28) pour détecter la position de l'entraînement de la relieuse-colleuse est associé,
et sont réalisées pour pouvoir être commandées en conformité avec une loi régissant
les mouvements, assignée auxdites unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24),
les position des consigne des unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) étant
dépendantes de la position réelle de l'entraînement de la relieuse-colleuse et de
la loi régissant les mouvements, assignée auxdites unités individuelles d'entraînement
(16, 23, 24).
2. Relieuse-colleuse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le dispositif (15) de compression contre les flancs est muni d'au moins un listel
de compression (8, 9) entraîné ; et par le fait que l'unité individuelle d'entraînement (16) comprend une commande d'entraînement (19)
et un moteur (2) apte à être commandé, respectivement raccordé audit listel de compression
(8, 9) ou audit dispositif (15) de compression contre les flancs.
3. Relieuse-colleuse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que l'unité individuelle d'entraînement (23, 24) du dispositif (18) de compression contre
le dos est pourvue d'une commande d'entraînement (25, 26), à laquelle un dispositif
d'entraînement (20) est associé.
4. Relieuse-colleuse selon la revendication 3, caractérisée par le fait que le dispositif d'entraînement (20) est respectivement doté d'un moteur (3) menant
le dispositif (18) de compression contre le dos, sensiblement dans le même sens que
la direction (T) de convoyage du corps d'ouvrage (5), et d'un moteur supplémentaire
(4) plaquant ledit dispositif de compression (18) contre le dos (12) dudit corps d'ouvrage
(5).
5. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que le dispositif (15) de compression contre les flancs peut être réglé en fonction des
différences d'épaisseur du corps d'ouvrage (5).
6. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) des dispositifs de compression
(15, 18) peuvent être commandées indépendamment les unes des autres.
7. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont réalisées pour pouvoir
être commandées de façon telle qu'une vitesse du dispositif (18) de compression contre
le dos, et une vitesse du dispositif (15) de compression contre les flancs, soient
égales à une vitesse des crampons (14) dans une direction de convoyage (T).
8. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont réalisées pour pouvoir
être commandées de façon à autoriser le réglage d'une course du dispositif (15) de
compression contre les flancs, notamment d'une course d'un listel antérieur de compression
(8) et d'une course d'un listel postérieur de compression (9) dudit dispositif (15)
de compression contre les flancs.
9. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont réalisées pour pouvoir
être commandées de façon à autoriser un ajustement de positions extrêmes intérieures
d'un listel antérieur de compression (8) et d'un listel postérieur de compression
(9) du dispositif (15) de compression contre les flancs, en concordance avec une épaisseur
des corps d'ouvrage (5) devant être traités.
10. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont réalisées pour pouvoir
être commandées de façon telle qu'une position extrême supérieure du dispositif (18)
de compression contre le dos puisse être ajustée en concordance avec un niveau des
dos (12) des corps d'ouvrage (5).
11. Relieuse-colleuse selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont réalisées pour pouvoir
être commandées de façon à autoriser la variation d'une trajectoire ellipsoïde de
mouvement (27) du dispositif (15) de compression contre les flancs et du dispositif
(18) de compression contre le dos.
12. Procédé de reliure par collage, dans lequel une enveloppe (11), ou une bande d'assemblage
(29), est plaquée contre un dos encollé (12) et contre des flancs voisins (13) d'un
corps d'ouvrage (5) convoyé, avec dos (12) saillant vers le bas, dans un crampon (14)
accomplissant par un entraînement une révolution dans une relieuse-colleuse,
la compression de ladite enveloppe (11) contre le dos encollé (12) ayant lieu au moyen
d'un dispositif (18) de compression contre le dos, muni d'unités individuelles d'entraînement
(23, 24), et
la compression de ladite enveloppe (11) contre les flancs (13) ayant lieu au moyen
d'un dispositif (15) de compression contre les flancs, auquel une unité individuelle
d'entraînement (16) est associée, et qui est entraîné en synchronisme avec les crampons
(14) convoyant les corps d'ouvrage (5) dans ladite relieuse-colleuse,
caractérisé par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) du dispositif (18) de compression
contre le dos, et du dispositif (15) de compression contre les flancs, sont raccordées
à un dispositif de commande (17) de la relieuse-colleuse auquel un capteur de position
(28) pour détecter la position de l'entraînement de la relieuse-colleuse est associé,
et sont commandées en conformité avec une loi régissant les mouvements, assignée auxdites
unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24), les positions de consigne des unités
individuelles d'entraînement (16, 23, 24) étant dépendantes de la position réelle
de l'entraînement de la relieuse-colleuse et de la loi régissant les mouvements, assignée
audites unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont commandées de façon telle
qu'une vitesse du dispositif (18) de compression contre le dos, et une vitesse du
dispositif (15) de compression contre les flancs, soient égales à une vitesse des
crampons (14) dans une direction de convoyage (T).
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont commandées de façon à provoquer
le réglage d'une course du dispositif (15) de compression contre les flancs, notamment
d'une course d'un listel antérieur de compression (8) et d'une course d'un listel
postérieur de compression (9) dudit dispositif (15) de compression contre les flancs.
15. Procédé selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont commandées de façon à provoquer
un ajustement de positions extrêmes intérieures d'un listel antérieur de compression
(8) et d'un listel postérieur de compression (9) du dispositif (15) de compression
contre les flancs, en concordance avec une épaisseur des corps d'ouvrage (5) devant
être traités.
16. Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont commandées de façon telle
qu'une position extrême supérieure du dispositif (18) de compression contre le dos
soit ajustée en concordance avec un niveau des dos (12) des corps d'ouvrage (5).
17. Procédé selon l'une des revendications 12 à 16, caractérisé par le fait que les unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24) sont commandées de façon à provoquer
la variation d'une trajectoire ellipsoïde de mouvement (27) du dispositif (15) de
compression contre les flancs et du dispositif (18) de compression contre le dos.
18. Procédé selon l'une des revendications 12 à 17, caractérisé par le fait que des paramètres d'entraînement des unités individuelles d'entraînement (16, 23, 24)
sont modifiés par le dispositif de commande (17) de la relieuse-colleuse.


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