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(11) |
EP 2 020 561 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 02.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Leuchte
Luminaire
Luminaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.2009 Patentblatt 2009/06 |
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Patentinhaber: Engel, Hartmut S. |
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71634 Ludwigsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Engel, Hartmut S.
71634 Ludwigsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Postfach 31 02 20 80102 München 80102 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 242 938 DE-U1- 8 712 144 DE-U1- 29 919 055
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DE-U1- 8 615 418 DE-U1- 20 107 451 DE-U1-202006 017 356
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine Stand-, Wand- oder Mastleuchte
mit einer Basis-Befestigungseinheit und einer zumindest im Bereich ihres freien Endes
Leuchtmittel tragenden Säuleneinheit, die wenigstens eine zumindest im Wesentlichen
ebene Funktionsfläche (4) aufweist, in der wenigstens eine Ausnehmung (5) zur Aufnahme
eines Leuchtsystems vorgesehen ist. Ferner ist die Erfindung auf eine Bodenleuchte
gerichtet.
[0003] Bei dieser bekannten Leuchte handelt es sich um eine Tischlampe mit einem bezüglich
der Vertikalen geneigt angeordneten Blechgehäuse, dessen unterer Bereich zur Bildung
eines Standfußes abgewinkelt ist und dessen oberer Bereich bezüglich der Vertikalen
stärker geneigt und zur Aufnahme eines Leuchtmittels ausgebildet ist. Der Gehäusebereich
zwischen Standfuß und Leuchtmittelaufnahme ist als Kühlgehäuse ausgebildet und enthält
ein entsprechendes Kühlmodul, das dazu dient, die im Leuchtmittelbereich erzeugte
Wärme abzuführen. Die an eine Wärmeableitplatte des Kühlmoduls angeschlossene Leuchtvorrichtung
ist fest angeordnet und kinn als Leuchtdiode oder dergleichen ausgeführt sein, welche
Licht durch ein im Gehäuse vorgesehenes Fenster aussendet.
[0004] Weitere bekannte Leuchten dieser Art umfassen im Regelfall eine Säule, die ihrem
Befestigungsende gegenüberliegend einen Leuchtenkopf aufweist, der mit dem Ende der
Säule verbunden ist und gegebenenfalls zur Achse der Säule geneigt verläuft.
[0005] Aus der
DE 299 19 055 U1 ist eine indirekt und direkt abstrahlende Stehleuchte bekannt, die zwei mit einer
Bodenplatte fest verbundene, gegenseitig beabstandete vertikale Säulen aufweist, die
an ihrem freien Ende eine Leuchte zur Erzeugung von indirektem Licht tragen und zwischen
denen im Bereich zwischen bodenseitiger Trägerplatte und der das indirekte Licht erzeugenden
Leuchte schwenkbar gelagerte Direktlichtleuchten vorgesehen sind, die sowohl relativ
zu den vertikalen Säulen als auch relativ zueinander verschwenkbar gelagert sind.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Leuchte der eingangs angegebenen Art in der Weise
zu gestalten, dass unter Verwendung einfacher und damit wirtschaftlich zu fertigender
Komponenten eine zur Erfüllung unterschiedlicher Beleuchtungsaufgaben geeignete und
entsprechend anpassbare Struktur geschaffen wird, die gleichzeitig hohen Anforderungen
in ästhetischer Hinsicht Rechnung trägt.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe im Wesentlichen dadurch, dass die Säuleneinheit aus einem
stumpfwinkligen Profilteil besteht, dessen offene Seite durch eine kuppelbare, ebene
Funktionsfläche verschlossen ist, und dass die Licht-Abstrahlrichtung der Leuchte
sowohl durch die Neigung der Funktionsfläche bezüglich der Basis-Befestigungseinheit
als auch durch die einstellbare Lichtabstrahlrichtung des Leuchtsystem bestimmt ist.
[0008] Durch den Einsatz eines Leuchtsystems mit optischer Fokussierung, insbesondere eines
LED-Leuchtsystems mit optischer Fokussierung ist es möglich, die Säuleneinheit als
Flachsäule auszubilden, bei der die zumindest eine großflächige Lichtaustrittsöffnung
aufweisende Funktionsfläche das Erscheinungsbild dominiert. Diese Funktionsfläche
wird zur Komplettierung der Flachsäule vorzugsweise mit einem stumpfwinkligen Profilteil
kombiniert, dessen offene Seite durch die Funktionsfläche verschlossen wird, so dass
zur Aufnahme des Leuchtsystems und zugehöriger elektrischer bzw. elektronischer Funktionselemente
ein Innenraum mit vergleichsweise geringer Tiefe geschaffen wird.
[0009] Von besonderem Vorteil ist es, wenn sich die Funktionsfläche praktisch über die gesamte
Länge der Säuleneinheit erstreckt, denn auf diese Weise kann im Gegensatz zu herkömmlichen
Leuchten eine Bestückung der Funktionsfläche mit individuellen Leuchtsystemen in Abhängigkeit
von den jeweiligen Forderungen erfolgen, d.h. es kann in Abhängigkeit von der jeweiligen
Beleuchtungsaufgabe beispielsweise eine Bestückung mit Leuchtsystemen im Bereich des
freien Endes und gleichzeitig im bodennahen Bereich erfolgen, so dass eine großflächige
Ausleuchtung auch mit einer Akzentbeleuchtung kombiniert werden kann, ohne dass dazu
das Grundkonzept der Leuchte verändert oder modifiziert werden müsste.
[0010] Die vorgebbare Neigung der Säuleneinheit bezüglich der zugehörigen Befestigungseinheit
führt nicht nur zu einem charakteristischen Erscheinungsbild der Leuchte, sondern
trägt vor allem zur Vermeidung unerwünschter Lichtverschmutzung bei, da eine Lichtabstrahlung
nur gezielt zu den jeweils auszuleuchtenden Bereichen erfolgt. Die Neigung der Säuleneinheit
dient außerdem zur Vorgabe eines Teils des zusammen mit dem Leuchtsystem, insbesondere
LED-Leuchtsystem gebildeten Einstellwinkels für die Licht-Abstrahlrichtung. Dies ermöglicht
bei stets einseitig gerichteter Lichtabstrahlung insbesondere eine optimale leuchtennahe
Ausleuchtung mit hoher Lichtstärke und, falls gewünscht, gleichzeitig eine Ausleuchtung
eines entfernteren, auf der gleichen Seite der Leuchte gelegenen Bereichs mit reduzierter
Beleuchtungsstärke, wenn Leuchtsysteme in unterschiedlicher Höhe positioniert werden.
Diese gezielte Ausleuchtung gewünschter Bereiche ist stets verbunden mit der bereits
erwähnten Vermeidung einer störenden Lichtverschmutzung, d.h. einer unerwünschten
Aufhellung von nicht zu beleuchtenden Umgebungsbereichen der Leuchte bzw. des Nachthimmels.
[0011] Bevorzugt besteht jedes LED-Leuchtsystem aus wenigstens einer Gruppe von LED's mit
individueller oder gemeinsamer optischer Fokussierung, wobei jede Gruppe auf einem
Trägerelement angeordnet ist, das drehbar gelagert und dessen Neigung zur Achse der
in der Funktionsfläche vorgesehenen Ausnehmung vorgebbar ist. Im Regelfall werden
beispielsweise vier Gruppen von mehreren LED's zu einem Leuchtsystem zusammengefasst,
wobei die einzelnen Gruppen individuell richt- bzw. einstellbar sind.
[0012] Das LED-Leuchtsystem ist als auswechselbare Baueinheit ausgebildet und kann in eine
bevorzugt kreisrunde, mittels eines Deckglases verschließbare Ausnehmung in der Funktionsfläche
eingesetzt werden. Mit Abstand zum Deckglas ist in der Baueinheit eine parallel zum
Deckglas angeordnete Deckscheibe vorgesehen, die eine der Zahl der LED-Gruppen entsprechende
Ausnehmungen aufweist, so dass in der Vorderansicht hinter dem Deckglas lediglich
die Deckscheibe und die LED-Gruppen sichtbar sind.
[0013] Der Durchmesser der Ausnehmung in der Funktionsfläche wird vorzugsweise so gewählt,
dass der Bereich zwischen den Seitenschenkeln des Trägerprofils voll genutzt und damit
eine großflächige Lichtaustrittsfläche erhalten wird. Mehrere derartige Lichtaustrittsflächen
können übereinander und ggf. auch nebeneinander in der Funktionsfläche vorgesehen
werden.
[0014] Die ebene Funktionsfläche wird bevorzugt von rechteckigen, mit dem rückseitigen Profilteil
verschraubbaren Teileinheiten gebildet, die zur Aufnahme des zu einer Baueinheit zusammengefassten
Leuchtsystems dienen. Längs der Gesamt-Funktionsfläche können diese Teileinheiten
in Abhängigkeit von der jeweiligen Beleuchtungsaufgabe aneinandergrenzend oder mit
gegenseitigem Abstand positioniert werden.
[0015] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird eine Bodenleuchte
dadurch realisiert, dass in ein im Boden versenkbares Gehäuse, das topfförmig gestaltet
ist, zumindest eine Baueinheit der beschriebenen Art mit mehreren richtbaren LED-Leuchtsystemen
eingesetzt und diese Anordnung durch eine stabile, lichtdurchlässige Platte und eine
diese Platte halternde und auch die Baueinheit bezüglich des Gehäuses fixierende Abdeckplatte
verschlossen wird. Das Gehäuse weist dabei bevorzugt einen Umfangsflansch auf, der
im Querschnitt so gestaltet ist, dass die Abdeckplatte bündig zu seinem freien Rand
gelegen ist.
Bei dieser Ausführungsform ist vor allem von Vorteil, dass die in den bereits beschriebenen
Ausführungsvarianten verwendete, die Lichtquellen tragende Einbaueinheit praktisch
unverändert verwendet werden kann.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung
erläutert; in der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Längsschnittdarstellung einer Ausführungsform einer Leuchte nach
der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Leuchte nach Fig. 1 zur Erläuterung des Grundaufbaus,
- Fig. 3
- eine perspektivische Schnittsdarstellung einer Ausführungsform einer einen Bestandteil
der Funktionsfläche bildenden Teileinheit,
- Fig. 4
- eine Darstellung einer bevorzugten Lagerung der LED-Gruppen des Leuchtsystems, und
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in Form einer
Bodenleuchte.
[0017] Fig. 1 zeigt in Form einer perspektivischen Längsschnittdarstellung eine Ausführungsform
der Erfindung als speziell gestaltete Wegeleuchte. Sie umfasst eine in diesem Beispiel
in Form einer Platte ausgebildete Basis-Befestigungseinheit 1 und eine relativ zu
dieser Basis-Befestigungseinheit 1 mit vorgebbarer Neigung verlaufende Säuleneinheit
2.
[0018] Die Säuleneinheit 2 besteht aus einem stumpfwinkligen Profilteil 7, insbesondere
aus Aluminium, dessen offene Seite durch eine ebene Funktionsfläche 4 verschlossen
ist. Über die Länge bzw. Höhe der Säuleneinheit 2 verteilt sind in der Funktionsfläche
4 mehrere LED-Leuchtsysteme 3 vorgesehen. Diese LED-Leuchtsysteme können kreisrunden
Ausnehmungen 5 zugeordnet sein, die direkt in einer durchgehenden Funktionsfläche
4 vorgesehen sein können, aber bevorzugt wird die Funktionsfläche 4 im Bereich eines
jeden LED-Leuchtsystems 3 von einer rechteckigen, mit dem rückseitigen Profilteil
7 verschraubbaren Teileinheit 14 gebildet, die jeweils zur Aufnahme eines zu einer
Baueinheit zusammengefassten LED-Leuchtsystems dient. Längs der Gesamt-Funktionsfläche
können diese Teileinheiten 14 in Abhängigkeit von der jeweiligen Beleuchtungsaufgabe
aneinandergrenzend oder mit gegenseitigem Abstand angeordnet werden.
[0019] Jedes LED-Leuchtsystem 3 ist vorzugsweise als auswechselbare Baueinheit ausgebildet,
wobei die dem jeweiligen Leuchtsystem 3 zugeordnete Ausnehmung 5 in der Funktionsfläche
durch ein Deckglas 8 verschlossen ist.
[0020] Jedes LED-Leuchtsystem 3 umfasst vorzugsweise mehrere LED-Gruppen 11 mit optischer
Fokussierung, die richtbar gehaltert sind.
[0021] Ein im bodenseitigen Bereich der Säuleneinheit 2 gelegener Aufnahmeraum 6 wird zur
Unterbringung von Vorschaltgeräten und sonstigen gegebenenfalls erforderlichen elektrischen
Komponenten genutzt.
[0022] Es ist aus der Fig. 1 ersichtlich, dass die Säuleneinheit 2 bezüglich der Basis-Befestigungseinheit
1 geneigt angeordnet ist, wobei das Ausmaß der Neigung in Abhängigkeit vom Einsatzzweck
der Leuchte gewählt werden kann. Durch die bezüglich der Funktionsfläche zurückversetzte
Anordnung der Leuchtmittel, die Vorgabe der Abstrahlrichtung der Leuchtmittel und
auch durch die Neigung der Säuleneinheit 2 bezüglich der Basis-Befestigungseinheit
1 wird eine gezielte Beleuchtung der jeweils gewünschten Bereiche erhalten und gleichzeitig
sichergestellt, dass eine Lichtverschmutzung, d.h. eine nicht erwünschte und sich
nur nachteilig auswirkende Aufhellung von Umgebungsbereichen vermieden wird.
[0023] Die Schnittdarstellung nach Fig. 2 zeigt die konkrete Ausgestaltung des stumpfwinkligen
Profilteils 7 mit den Seitenschenkeln 9, deren freie Endbereiche zur Schraubfixierung
der Funktionsfläche 4 ausgebildet sind. Das jeweils einer Ausnehmung 5 in der Funktionsfläche
4 zugeordnete LED-Leuchtsystem 3 stellt eine konstruktive Einheit dar und umfasst
jeweils mehrere LED-Gruppen 11 mit optischer Fokussierung. Diese LED-Gruppen 11 sind
individuell gehaltert und bezüglich ihrer Abstrahlrichtung einstellbar, wozu jede
LED-Gruppe 11 auf einem Trägerschenkel 12 eines Winkelteils angeordnet ist, dessen
Drehschenkel 13 an einem Einsatzschalenteil 23 befestigt ist.
[0024] Mit Abstand von dem Deckglas 8 ist in dem Einsatzschalenteil 23 eine Deckscheibe
18 befestigt, die eine der Zahl der LED-Gruppen entsprechende Anzahl von Öffnungen
19 aufweist.
[0025] Wie der Fig. 2 entnehmbar ist, können die LED-Gruppen 11 teilweise die Öffnungen
19 durchgreifen, d.h. im Bereich dieser Öffnungen 19 sind die LED-Gruppen in ihrer
Neigung verstellbar und außerdem verdrehbar.
[0026] Der Anschluss der LED-Einheiten erfolgt über eine Anschlussklemme 15, die im rückwärtigen
Bereich des Einsatzschalenteils 23 befestigt ist.
[0027] Durch die Einstellbarkeit der Abstrahlrichtung der einzelnen LED-Gruppen 11 wird
in Verbindung mit der vorgebbaren Neigung der Säuleneinheit 2 die Voraussetzung für
eine optimale Ausleuchtung des jeweils gewünschten, vor der Funktionsfläche 4 gelegenen
Bereichs geschaffen.
[0028] Fig. 3 zeigt eine geschnittene, perspektivische Detailansicht einer Teileinheit 14
der Funktionsfläche 4, in die ein LED-Leuchtsystem 3 integriert ist. Diese Teileinheit
14 stellt eine Baugruppe dar, die als Standardbaugruppe verwendbar und in der jeweils
gewünschten Position in der Funktionsfläche durch Verschrauben mit dem Profilteil
7 positioniert werden kann.
[0029] Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, bildet jede dieser Teileinheiten 14 einen Bestandteil
der Funktionsfläche 4, wobei einzelne Teileinheiten 14 unmittelbar aneinandergrenzend
oder auch mit gegenseitigem Abstand zueinander angeordnet werden können. Zwischenbereiche
zwischen Teileinheiten 14 werden mittels entsprechend angepasster Deckflächen verschlossen.
[0030] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer möglichen Dreh-Schwenklagerung der
LED-Gruppen 11, die sich durch besondere Einfachheit auszeichnet.
[0031] Jede LED-Gruppe 11 ist dabei einem Trägerwinkelelement zugeordnet, dessen Trägerschenkel
12 und Drehschenkel 13 in ihrer Umrissform bevorzugt der Querschnittsform der LED-Gruppe
11 entsprechen. Die LED-Gruppe 11 ist auf dem Trägerschenkel 12 befestigt, und dieser
Trägerschenkel 12 ist über ein Knickgelenk 22 mit dem Drehschenkel 13 verbunden, wobei
Trägerschenkel 12, Drehschenkel 13 und Knickgelenk 12 bevorzugt aus einem Stanzteil
bestehen. Der Winkel zwischen Trägerschenkel 12 und Drehschenkel ist über das Knickgelenk
12 in vorgebbarer Weise einstellbar.
[0032] Der scheibenförmige Drehschenkel 13 ist mittig drehbar gelagert, und zwar über eine
Basisscheibe 20, die einen Ansatz aufweist, der in einen Drehbegrenzungsschlitz 21
im Drehschenkel 13 eingreift.
[0033] Die Art der Lagerung des Drehschenkels 13 an dem Einsatzschalenteil 23 ist der Fig.
2 zu entnehmen, wobei auch ersichtlich ist, dass die Basisscheibe 20 über eine Stanzlasche
10 bezüglich des Einsatzschalenteils 23 drehgesichert ist.
[0034] Durch entsprechende Ausgestaltung der Basis-Befestigungseinheit und die Wahl der
Längserstreckung der Funktionsfläche kann die erfindungsgemäße Leuchte nicht nur als
Wegeleuchte oder als vergleichsweise hohe Mastleuchte, sondern auch als Wandleuchte
verwendet werden, wobei die Halterung so gestaltet werden kann, dass die die Leuchteinheiten
aufweisende Funktionsfläche bezüglich der jeweiligen Wand unter einem vorgebbaren
Winkel verläuft und durch Orientierung der Funktionsfläche auf einfache Weise die
Haupt-Abstrahlrichtung des Lichtes vorgegeben werden kann.
[0035] Durch die Kombination eines Strangpressprofils mit einer im Wesentlichen ebenen Funktionsfläche
lassen sich mit geringem Aufwand Leuchten von sehr unterschiedlicher Länge zu vergleichsweise
geringen Kosten realisieren.
[0036] Fig. 5 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung in Form einer
Bodenleuchte.
[0037] Hierbei ist von besonderem Vorteil, dass die in Fig. 2 gezeigte Baueinheit 16 in
praktisch unveränderter Form verwendet und durch Integration dieser Baueinheit in
ein im Boden 24 versenkbares Gehäuses 25 Bodenleuchten geschaffen werden können, die
eine oder mehrere dieser Baueinheiten 16 umfassen.
[0038] Das Gehäuse 25 ist dabei in seiner Tiefe so gestaltet, dass unterhalb der jeweiligen
Baueinheit 16 ausreichend Raum zur Aufnahme der elektrischen bzw. elektronischen Funktionskomponenten,
insbesondere der Vorschaltgeräte 26 zur Verfügung steht. Öffnungsseitig weist das
Gehäuse 25 einen stabilen umlaufenden Flansch 28 auf, der zur formschlüssigen bzw.
bündigen Aufnahme einer stabilen Abdeckplatte ausgebildet ist. Der Umfangsflansch
29 der Baueinheit 16 wird unter Zwischenschaltung geeigneter Dichtungselemente zwischen
der Abdeckplatte 22 und dem horizontal verlaufenden Bereich des Gehäuseflansches 28
geklemmt.
[0039] Wie bereits im Zusammenhang mit den vorherigen Ausführungsbeispielen beschrieben,
sind die in der Baueinheit 16 enthaltenen LED-Gruppen 11 dreh- und schwenkbar gelagert,
so dass auch im Zusammenhang mit dieser Bodenleuchte die jeweils gewünschten und optimalen
Abstrahlcharakteristiken eingestellt werden können.
[0040] Die Dreh- und Schwenklagerung der Leuchtmittel trägt bei allen Ausführungsformen,
insbesondere bei den Ausführungsformen mit mehreren über die Höhe der Leuchte gezielt
verteilten Leuchtsystemen 3 dazu bei, dass beispielsweise ein sich vor der Leuchte
befindender bodenseitiger Bereich wirksam und mit hoher Leuchtdichte ausgeleuchtet
werden kann, während die sich im oberen Bereich der Leuchte befindenden Leuchtsysteme
3 hinsichtlich ihrer Abstrahlcharakteristiken so gewählt bzw. eingestellt werden können,
dass die jeweils gewünschte Ausleuchtung eines größeren Raumbereichs mit geringerer
Leuchtdichte sichergestellt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Basis-Befestigungseinheit
- 2
- Säuleneinheit
- 3
- LED-Leuchtsystem
- 4
- Funktionsfläche
- 5
- Ausnehmung
- 6
- Aufnahmeraum
- 7
- Profilteil
- 8
- Deckglas
- 9
- Seitenschenkel
- 10
- Stanzlasche
- 11
- LED-Gruppe mit optischer Fokussierung
- 12
- Trägerschenkel
- 13
- Drehschenkel
- 14
- Teileinheit der Funktionsfläche
- 15
- Anschlussklemme
- 16
- Baueinheit
- 17
- Drehachse
- 18
- Deckscheibe
- 19
- Öffnung in Deckscheibe
- 20
- Basisscheibe
- 21
- Begrenzungsschlitz
- 22
- Knickgelenk
- 23
- Einsatzschalenteil
- 24
- Boden
- 25
- Gehäuse
- 26
- Vorschaltgerät
- 27
- Abdeckplatte
- 28
- Flansch
- 29
- Umfangsflansch
1. Leuchte, insbesondere Stand-, Wand- oder Mastleuchte mit einer Basis-Befestigungseinheit
und einer zumindest im Bereich ihres freien Endes Leuchtmittel tragenden Säuleneinheit
(2), die wenigstens eine ebene Funktionsfläche (4) aufweist, in der wenigstens eine
Ausnehmung (5) zur Aufnahme eines Leuchtsystems (3) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Säuleneinheit (2) aus einem stumpfwinkligen Profilteil (7) besteht, dessen offene
Seite durch eine kuppelbare, ebene Funktionsfläche (4) verschlossen ist dass die Säuleneinheit
bezüglich der Basis-Befestigungseinheit geneigt ist, dass die Lichtabstrahlrichtung
des Leuchensystem einstellbar ist, und
dass die Licht-Abstrahlrichtung der Leuchte sowohl durch die Neigung der Funktionsfläche
(4) bezüglich der Basis-Befestigungseinheit (1) als auch durch die einstellbare Lichtabstrahlrichtung
des Leuchtsystems (3) bestimmt ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Funktionsfläche (4) zumindest im Wesentlichen über die gesamte Länge der
Säuleneinheit erstreckt und zur Aufnahme von LED-Leuchtsystemen (3) geeignet ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Leuchtsystem (3) ein LED-Leuchtsystem vorgesehen ist und dass jedes LED-Leuchtsystem
(3) aus wenigstens einer Gruppe von LED's mit individueller optischer Fokussierung
besteht, die auf einem Trägerelement angeordnet ist, dessen Neigung zur Achse der
in der Funktionsfläche (4) vorgesehenen Ausnehmung (5) vorgebbar ist.
4. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Leuchtsystem (3) ein LED-Leuchtsystem vorgesehen ist und dass jedes LED-Leuchtsystem
(3) aus wenigstens einer Gruppe von LED's mit gemeinsamer optischer Fokussierung besteht,
die auf einem Trägerelement angeordnet ist, dessen Neigung zur Achse der in der Funktionsfläche
(4) vorgesehenen Ausnehmung (5) vorgebbar ist.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes LED-Leuchtsystem (3) mehrere Einzelgruppen von LED's mit optischer Fokussierung
umfasst, deren Neigung zur Achse der zugehörigen Ausnehmung (5) individuell einstellbar
ist.
6. Leuchte nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Einstellbarkeit der Neigung in unterschiedliche Richtungen durch eine Verstellbarkeit
eines für die LED's bestimmten Trägerelements (12, 13) nach Art eines Kardangelenks
vorgesehen ist.
7. Leuchte nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Trägerelement von einem Schenkel (12) eines Halteorgans gebildet ist, dessen
anderer Schenkel (13) drehbar gelagert ist, und dass der Winkel zwischen beiden Schenkeln
(12, 13) einstellbar ist.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das insbesondere mit LED-Einheiten bestückte Leuchtsystem (3) als auswechselbare
Baueinheit (16) ausgebildet ist.
9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für jedes Leuchtsystem (3) eine kreisrunde, mittels eines von der Funktionsfläche
(3) gehaltenen Deckglases (8) verschließbare Ausnehmung (5) in der Funktionsfläche
(4) vorgesehen ist.
10. Leuchte nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass in jeder von einem Einsatzschalenteil (23) begrenzten Baueinheit (16) mit Abstand
vom Deckglas (8) eine Deckscheibe (18) im Einsatzschalenteil 23 gehaltert ist, die
für jede LED-Gruppe (11) eine Öffnung (19) aufweist, innerhalb der die LED-Gruppe
(11) verdreh- und verschwenkbar ist.
11. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Durchmesser der Ausnehmung (5) im Wesentlichen dem Innenabstand der Seitenschenkel
(9) des stumpfwinkligen Profilteils (7) des vorzugsweise aus Aluminium bestehenden
Profilteils (7) entspricht.
12. Leuchte nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerelement für die LED-Gruppen (11) aus einem Stanzteil besteht, wobei der
Trägerschenkel (12) mit dem Drehschenkel (13) über ein Knickgelenk einstellbar verbunden
ist und der Drehschenkel insbesondere einen Dreh-Begrenzungsschlitz (21) aufweist.
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ebene Funktionsfläche (4) zumindest teilweise von rechteckigen, mit dem stumpfwinkligenProfilteil
(7) verschraubbaren Teileinheiten (14) gebildet wird, in die jeweils eine das Leuchtsystem
(3) umfassende Baueinheit (16) integriert ist.
14. Leuchte nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede Teileinheit (14) mit der zugehörigen Baueinheit (16) ein geschlossenes, insbesondere
dichtes System bildet und abgedichtet in die Säuleneinheit integrierbar ist.
15. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der befestigungsseitige Bereich der Säuleneinheit (2) einen Aufnahmeraum (6) für
Funktionselemente bildet.
16. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungseinheit (1) aus einer insbesondere plattenförmigen Boden- oder Wandhalterung
besteht.
17. Leuchte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem im Boden (24) bündig versenkbaren Gehäuse (25) zumindest eine Baueinheit
(16) mit mehreren LED-Gruppen (11) mit optischer Fokussierung angebracht ist, und
dass jede Baueinheit (16) zwischen einem Winkelflansch (28) des Gehäuses (25) und
einer bündig in den Winkelflansch (28) eingesetzten Abdeckplatte (27) durch Klemmung
fixiert ist.
18. Leuchte nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elektrischen bzw. elektronischen Komponenten, insbesondere Vorschaltgeräte (26),
unterhalb den Baueinheiten (16) im Gehäuse (25) angeordnet sind.
1. A luminaire, in particular a standing lamp, a wall lamp or a pole-mounted lamp, having
a base mounting unit and a column unit (2) which carries lighting means at least in
the region of its free end and which has at lease one planar functional surface (4)
in which at least one cut-out (5) is provided for the reception of a lighting system
(3),
characterized in that
the column unit (2) comprises an obtuse angle section (7) whose open side is closed
by a couplable, planar functional surface (4); in that the column unit is inclined with respect to the base mounting unit; in that the light radiation direction of the lighting system can be set; and in that the light radiation direction of the luminaire is determined both by the inclination
of the functional surface (4) with respect to the base mounting unit (1) and by the
adjustable light radiation direction of the lighting system (3).
2. A luminaire in accordance with claim 1, characterized in that the functional surface (4) extends at least substantially over the total length of
the column unit and is suitable for the reception of LED lighting systems (3).
3. A luminaire in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that an LED lighting system is provided as the lighting system (3); and in that each LED lighting system (3) comprises at least one group of LEDs with individual
optical focusing which is arranged on a carrier element whose inclination toward the
axis of the cut-out (5) provided in the functional surface (4) is presettable.
4. A luminaire in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that an LED lighting system is provided as the lighting system (3); and in that each LED lighting system (3) comprises at least one group of LEDs with common optical
focusing which is arranged on a carrier element whose inclination toward the axis
of the cut-out (5) provided in the functional surface (4) is presettable.
5. A luminaire in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that each LED lighting system (3) includes a plurality of individual groups of LEDs with
optical focusing whose inclination toward the axis of the associated cut-out (5) is
individually adjustable.
6. A luminaire in accordance with claim 5, characterized in that a settability of the inclination in different directions by an adjustability of a
carrier element (12, 13) intended for the LEDs is provided in the manner of a Cardan
joint.
7. A luminaire in accordance with claim 6, characterized in that each carrier element is formed by a limb (12) of a holding member whose other limb
(13) is rotatably supported; and in that the angle between both limbs (12, 13) is adjustable.
8. A luminaire in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the lighting system (3), which is in particular equipped with LED units, is made
as a replaceable assembly (16).
9. A luminaire in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a circular cut-out (5) is provided in the functional surface (4) for each lighting
system (3) and is closable by means of a cover glass (8) held by the functional surface
(3).
10. A luminaire in accordance with claim 8 or claim 9, characterized in that a cover panel (18) is mounted spaced apart from the cover glass (8) in the insert
shell part (23) in each assembly (16) bounded by an insert shell part (23), said cover
panel having an opening (19) for each LED group (11) within which the LED group (11)
can be rotated and pivoted.
11. A luminaire in accordance with claim 1, characterized in that the diameter of the cut-out (5) substantially corresponds to the inner spacing of
the side limbs (9) of the obtuse angle section (7) of the section (7) preferably made
of aluminum.
12. A luminaire in accordance with claim 7, characterized in that the carrier element for the LED groups (11) is made of a stamped part, with the carrier
limb (12) being adjustably connected to the rotating limb (13) via a folding joint
and the rotating limb in particular having a rotating boundary slot (21).
13. A luminaire in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the planar functional surface (4) is formed at least party by rectangular part units
(14) which can be screwed to the obtuse angle section (7) and into which an assembly
(16) including the lighting system (3) is respectively integrated.
14. A luminaire in accordance with claim 13, characterized in that each part unit (14) forms a closed system, in particular a sealed system, with the
associated assembly (16) and can be integrated in the column unit in a sealed manner.
15. A luminaire in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the region of the column unit (2) at the mounting side forms a receiving space (6)
for functional elements.
16. A luminaire in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the mounting unit (1) is made of a floor mount or wall mount, in particular of plate
shape.
17. A luminaire, in particular in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least one assembly (16) having a plurality of LED groups (11) with optical focusing
is attached in a housing (25) which can be sunk flush in the floor (24); and in that each assembly (16) is fixed by clamping between an angled flange (28) of the housing
(25) and a cover plate (27) inserted flush into the angled flange (28).
18. A luminaire in accordance with claim 17, characterized in that the electrical or electronic components, in particular ballast (26), are arranged
beneath the assemblies (16) in the housing (25).
1. Luminaire, en particulier luminaire sur pied, luminaire mural ou luminaire de mât
comprenant une unité de fixation de base avec au moins de une unité à colonne (2)
qui porte un moyen d'éclairage au moins dans la zone de son extrémité libre et qui
comporte au moins une surface fonctionnelle plane (4) dans laquelle est prévu au moins
un évidement (5) pour la réception d'un système d'éclairement (3),
caractérisé en ce que
l'unité à colonne (2) est formée par une pièce profilée (7) à angle obtus, dont le
côté ouvert est fermé par une surface fonctionnelle plane (4) susceptible d'être accouplée,
en ce que l'unité à colonne est inclinée par rapport à l'unité de fixation de base de telle
façon que la direction de rayonnement de la lumière du système d'éclairement est réglable,
et
en ce que la direction de rayonnement de la lumière du luminaire est déterminée aussi bien
par l'inclinaison de la surface fonctionnelle (4) par rapport à l'unité de fixation
de base (1) que par le fait que la direction de rayonnement de la lumière du système
d'éclairement (3) est réglable.
2. Luminaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la surface fonctionnelle (4) s'étend au moins sensiblement sur la totalité de la
longueur de l'unité à colonne et convient pour la réception de systèmes d'éclairement
à diodes électroluminescentes (3).
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'il est prévu à titre de système d'éclairement (3) un système d'éclairement à diodes
électroluminescentes, et en ce que chaque système d'éclairement à diodes électroluminescentes (3) est formé par au moins
un groupe de diodes électroluminescentes avec focalisation optique individuelle, qui
est agencé sur un élément porteur dont l'inclinaison par rapport à l'axe de l'évidement
(5) prévu dans la surface fonctionnelle (4) est susceptible d'être prédéterminée.
4. Luminaire selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'il est prévu à titre de système d'éclairement (3) un système d'éclairement à diodes
électroluminescentes, et en ce que chaque système d'éclairement à diodes électroluminescentes (3) est formé par au moins
un groupe de diodes électroluminescentes avec focalisation optique commune, qui est
agencé sur un élément porteur dont l'inclinaison par rapport à l'axe de l'évidement
(5) prévue dans la surface fonctionnelle (4) est susceptible d'être prédéterminée.
5. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque système d'éclairement à diodes électroluminescentes (3) comprend plusieurs
groupes individuels de diodes électroluminescentes avec focalisation optique, dont
l'inclinaison par rapport à lac de l'évidement associé (5) est réglable individuellement.
6. Luminaire selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'il est prévu une possibilité de réglage de l'inclinaison dans des directions différentes
par une possibilité de mobilité d'un élément porteur (12, 13) destiné aux diodes électroluminescentes
à la manière d'une articulation de cardan.
7. Luminaire selon la revendication 6,
caractérisé en ce que chaque élément porteur est formé par un bras (12) d'un organe de maintien dont l'autre
bras (13) est monté en rotation, et en ce que l'angle entre les deux bras (12, 13) est réglable.
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le système éclairement (3), en particulier équipé d'unité à diodes électroluminescentes,
est réalisé sous forme d'une unité structurelle interchangeable (16).
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu pour chaque système d'éclairement (3) un évidement (5) dans la surface
fonctionnelle (4), de forme circulaire et susceptible d'être refermé au moyen d'un
couvercle en verre (8) maintenu par la surface fonctionnelle (3).
10. Luminaire selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que, dans chaque unité structurelle (16) délimitée par une pièce d'insert en forme de
coque (23), il est prévu une plaque de couverture (11) maintenue dans la pièce d'insert
en forme de coque (23) à distance du couvercle en verre (8), ladite plaque de couverture
comprenant pour chaque groupe de diodes électroluminescentes (11) une ouverture (19)
à l'intérieur de laquelle le groupe de diodes électroluminescentes (11) est susceptible
d'être tourné et pivoté.
11. Luminaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le diamètre de l'évidement (5) correspond sensiblement à la distance intérieure des
branches latérales (9) de la pièce profilée (7) à angle obtus, la pièce profilée (7)
étant constituée de préférence en aluminium.
12. Luminaire selon la revendication 7,
caractérisé en ce que l'élément porteur pour les groupes de diodes électroluminescentes (11) est une pièce
poinçonnée, et le bras porteur (12) est relié au bras rotatif (13) via une articulation
à fléchissement, et le bras rotatif comporte en particulier une fente de limitation
de rotation (21).
13. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la surface fonctionnelle plane (4) est formée au moins partiellement par des unités
partielles rectangulaires (14) susceptible d'être vissées sur la pièce profilée (7)
à angle obtus, une unité structurelle (16) qui comprend le système d'éclairement (3)
étant intégrée respectivement dans lesdites unités partielles.
14. Luminaire selon la revendication 13,
caractérisé en ce que chaque unité partielle (14) forme avec l'unité structurelle associée (16) un système
fermé, en particulier étanche, et est susceptible d'être intégrée de manière étanchée
dans l'unité à colonne.
15. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de l'unité à colonne (2) du côté de la fixation forme un logement de réception
(6) pour des éléments fonctionnels.
16. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de fixation (1) est une monture de sol ou une monture murale, en particulier
en forme de plaque.
17. Luminaire, en particulier selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une unité structurelle (16) avec plusieurs groupes de diodes électroluminescentes
(11) et avec focalisation optique est montée dans un boîtier (25) susceptible d'être
encastré en affleurement dans le sol (24), et en ce que chaque unité structurelle (16) est fixée par serrage entre une bride angulaire (28)
du boîtier (25) et une plaque de couverture (27) mise en place en affleurement dans
la bride angulaire (28).
18. Luminaire selon la revendication 17,
caractérisé en ce que les composants électriques ou électroniques, en particulier les ballasts (26), sont
agencés au-dessous des unités structurelles (16) dans le boîtier (25).
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