[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines digitalen Steuersystems
für mehrere zu steuernde Objekte, insbesondere für spurgeführte Fahrspielzeuge auf
einer Autorennbahn, mit jeweils wenigstens einem Digitaldekoder in jedem zu steuernden
Objekt und mit mehreren Bediengeräten, die jeweils wenigstens ein Betätigungselement
zum Steuern eines dem Bediengerät zugeordneten Objekts aufweisen, wobei zu den Digitaldekodern
digital kodierte Datenpakete übertragen werden, die jeweils wenigstens Zustandsdaten
des wenigstens einen Betätigungselementes eines Bediengerätes sowie eine digitale
Adresse beinhalten, die die Zuordnung zwischen dem Bediengerät und einem Objekt dadurch
herstellt, dass jedem Bediengerät eine digitale Adresse zugeordnet ist und in dem
Digitaldekoder die digitale Adresse desjenigen Bediengerätes gespeichert ist, dem
das Objekt zugeordnet ist, wobei der Digitaldekoder in Abhängigkeit von den Zustandsdaten
der Betätigungselemente des zugeordneten Bediengerätes in einem digital kodierten
Datenpaket mit derselben digitalen Adresse, die in dem Digitaldekoder abgespeichert
ist, Steuerbefehle für das Fahrspielzeug auswählt und an das Fahrspielzeug weiter
gibt, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es ist beispielsweise bei Modelleisenbahnen bekannt wie aus dem
US-B1-6539292 Dokument, der als nöchstliegender Stand der Technik identifiziert wurde, Zusatzfunktionen
von Lokomotiven, wie beispielsweise des Ein-/Ausschalten eines Spitzenlichtes oder
das Aus-/Einfahren eines Stromabnehmers, durch jeweils dieser Zusatzfunktion fest
zugeordnete Schalter an einem Bediengerät zu steuern. Dies hat jedoch den Nachteil,
dass für jede Zusatzfunktion ein eigener Schalter am Bediengerät vorgesehen sein muss.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der o.g. Art dahingehend
zu verbessert, dass Zusatzfunktionen von zu steuernden Objekten einfach und intuitiv
durch einen Spieler ohne eine große Anzahl von Schaltern gesteuert werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der o.g. Art mit den in Anspruch
1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0005] Bei einem Verfahren der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Digitaldekoder
die von den Zustandsdaten abgeleiteten Steuerbefehle für das Fahrspielzeug zusätzlich
in Abhängigkeit von einem physikalischen Zustand des Fahrspielzeugs wählt.
[0006] Dies hat den Vorteil, dass ein und dasselbe Betätigungselement an einem Bediengerät
mehrere Funktionen haben kann, so dass Zusatzfunktionen des Fahrspielzeugs von bereits
vorhandenen Betätigungselementen der Bediengeräte geschaltet werden können, ohne für
diese Zusatzfunktionen zusätzliche Betätigungselemente an den Bediengeräten vorsehen
zu müssen.
[0007] Beispielsweise ist der physikalische Zustand eine Fahrgeschwindigkeit des Fahrspielzeugs
oder eine Position des Fahrspielzeugs auf einer Rennbahn.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform schaltet der Digitaldekoder in Abhängigkeit
von einer Betätigung eines vorbestimmten Betätigungselementes des Bediengerätes eine
vorbestimmte Zusatzfunktion des Fahrspielzeuges nur dann ein oder aus, wenn ein vorbestimmter,
physikalischer Zustand des Fahrspielzeuges vorliegt.
[0009] Der vorbestimmte, physikalische Zustand des Fahrspielzeuges ist beispielsweise eine
momentane Geschwindigkeit v des Fahrspielzeuges mit v = 0.
[0010] Die Zusatzfunktion ist beispielsweise ein Licht oder sind beispielsweise Lichter
am Fahrspielzeug, insbesondere Frontscheinwerfer, Rücklichter und/oder eine Innenraumbeleuchtung
des Fahrspielzeugs, sowie zusätzliche Beleuchtungselemente und/oder Antriebe.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in der einzigen Fig. eine beispielhafte, schematische Darstellung eines digitalen
Steuersystems für spurgeführte Fahrspielzeuge.
[0012] Nachfolgend wird die Erfindung lediglich beispielhaft anhand eines digitalen Steuersystems
für spurgeführte Fahrspielzeuge erläutert. Die Erfindung ist jedoch nicht auf spurgeführte
Fahrspielzeuge beschränkt, sondern kann bei jeder Art von digitaler Steuerung von
zu steuernden Objekten Anwendung finden, so beispielsweise auch bei Übertragung von
Steuerdaten an die Fahrspielzeuge über eine Funkstrecke auf einer gemeinsamen Frequenz.
[0013] Das in der einzigen Figur schematisch dargestellte, digitale Steuersystem für spurgeführte
Fahrspielzeuge 10, 12 umfasst Bediengeräte 14 und 16, nachfolgend auch Handregler
genannt, die mit einer Steuerzentrale 18 verbunden sind. Jedes Fahrspielzeug 10, 12
weist einen Führungskiel 20, Stromabnehmer 22 und einen Digitaldekoder 24 auf. Der
Führungskiel 20 ist zum Eingriff in eine Führungsnut einer nicht dargestellten Autorennbahn
ausgebildet. Auf der Autorennbahn sind benachbart zu jeder Führungsnut in bekannter
Weise zwei oder mehr Stromschienen angeordnet, wobei bei auf die Autorennbahn aufgesetztem
Fahrspielzeug 10, 12 die Stromabnehmer 22 einen elektrischen Kontakt mit den Stromschienen
herstellen. Über die Stromschienen und die Stromabnehmer wird das Fahrspielzeug 10,
12, der Digitaldekoder 24, weitere elektrische Bauteile sowie ein Antriebsmotor (nicht
dargestellt) mit elektrischer Energie versorgt.
[0014] Jedes Bediengerät 14, 16 weist ein erstes Betätigungselement in Form eines Stößels
26 und ein zweites Betätigungselement in Form eines Schalters 28 auf. Der Stößel 26
ist stufenlos zwischen einer ersten Position, in der er aus dem Bediengerät 14, 16
herausragt, und einer zweiten Position, in der er in das Bediengerät 14, 16 hinein
geschoben ist, manuell verschiebbar. Hierbei ist der Stößel 26 mit einer Federkraft
beaufschlagt, die den Stößel 26 in die erste Position drückt und entgegen der Federkraft
manuell stufenlos bis zur zweiten Position verschiebbar. Der Schalter 28 ist manuell
zwischen einer ersten und einer zweiten Position umschaltbar, wobei eine Federkraft
den Schalter in die erste Position drückt und mittels einer manuellen Betätigung entgegen
der Federkraft in die zweite Position gedrückt werden kann. Bei dem einen in der einzigen
Figur dargestellten Bediengerät 14 befinden sich die Betätigungselemente Stößel 26
und Schalter 28 jeweils in der ersten Position, d.h. in der Stellung ohne jede manuelle
Betätigung, und bei dem anderen in der einzigen Figur dargestellten Bediengerät 16
befinden sich die Betätigungselemente Stößel 26 und Schalter 28 jeweils in der zweiten
Position bei manueller Betätigung durch eine Spieler.
[0015] In bekannter Weise erfolgt die Steuerung der Fahrspielzeuge 10, 12 mittels der Bediengeräte
14, 16 derart, dass die Geschwindigkeit der Fahrspielzeuge 10, 12 über die Stößel
26 gesteuert wird. Je weiter der Stößel 26 in das jeweilige Bediengerät 14, 16 hinein
gedrückt wird, desto höher wird die Geschwindigkeit des diesem Bediengerät 14, 16
zugeordneten Fahrspielzeuges 10, 12. In der zweiten Stellung des Stößels 26 hat das
zugeordnete Fahrspielzeug 10, 12 die maximale Geschwindigkeit und in der ersten Stellung
des Stößels 26 hat das zugeordnete Fahrspielzeug 10, 12 die Geschwindigkeit 0, d.h.
das Fahrspielzeug 10, 12 steht.
[0016] Die manuelle Betätigung des Schalters 28 in die zweite Stellung bewirkt beispielsweise,
dass die nächste auf der Autorennbahn vorhandene Weiche umschaltet, wenn diese von
dem Fahrspielzeug 10, 12 überfahren wird, so dass das Fahrspielzeug die Spur, d.h.
die Führungsnut, wechselt.
[0017] In dem digitalen Steuersystem ist jedes Bediengerät 14, 16 eindeutig einem Fahrspielzeug
10, 12 zugeordnet, so dass jeder Spieler, der ein Bediengerät 14, 16 in der Hand hält,
ein Fahrspielzeug 10, 12 über die Autorennbahn steuert. Hierzu sind die Bediengeräte
14, 16 mit der Steuerzentrale 18 verbunden. Diese setzt die Stellungen der Betätigungselemente
26, 28 eines jeden Bediengerätes 14, 16 in digital kodierte Signale um und fügt jedem
digital kodierten Signal oder Datenpaket eine digitale Adresse hinzu, die ein bestimmtes
Bediengerät 14, 16 identifiziert. Die Steuerzentrale 18 sendet die Datenpakete über
die Stromschienen der Autorennbahn, wie mit Pfeilen 30 symbolisiert, so dass diese
in jedem Fahrspielzeug 10, 12 über die Stromabnehmer 22 aufgenommen und an den jeweiligen
Digitaldekoder 24 weitergeleitet werden. In den Digitaldekodern 24 werden die digital
kodierten Signale oder Datenpakete ausgewertet, wobei zuerst die jeweilige digitale
Adresse gelesen wird. In jedem Digitaldekoder 24 ist eine digitale Adresse gespeichert
und der Digitaldekoder 24 vergleicht die digitale Adresse eines jeden empfangenen
Datenpaketes mit der gespeicherten digitalen Adresse. Stimmen beide überein, so identifiziert
der Digitaldekoder 24 das entsprechende Datenpaket als zu diesem Fahrspielzeug 10,
12 gehörend und wertet die in dem Datenpaket enthaltenen digital kodierten Daten aus.
Entsprechend bzw. in Abhängigkeit von diesen Daten bzw. den Zustandsdaten der Betätigungselemente
26, 28 der Bediengeräte 14, 16 wählt der Digitaldekoder 24 Steuerbefehle für das Fahrspielzeug
aus und gibt diese an das Fahrspielzeug 10, 12 weiter. Diese Steuerbefehle betreffen
beispielsweise die Fahrgeschwindigkeit, d.h. der Antriebsmotor des Fahrspielzeugs
10, 12 wird mit einer umso höheren Fahrspannung beaufschlagt, je mehr der Stößel 26
aus der ersten Position in Richtung der zweiten Position verschoben ist.
[0018] Der Zustand des Schalters 28 wird vom Digitaldekoder 24 entweder ignoriert, oder
in Abhängigkeit von der Betätigung des Schalters 28 durch einen Spieler wird wahlweise
eine Kennung von dem Fahrspielzeug 10, 12 beispielsweise über eine Infrarotdiode im
Fahrspielzeug 10, 12 ausgesendet.
[0019] Das Fahrspielzeug 10, 12 weist eine weitere Zusatzfunktion in Form von Frontscheinwerfern
32 und Rücklichtern 34 auf. Diese können wahlweise ein- oder ausgeschaltet werden.
[0020] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Digitaldekoder bei Betätigung des Schalters
28 die Lichter 32, 34 an- bzw. ausschaltet, wenn das Fahrspielzeug 10, 12 die Fahrgeschwindigkeit
null hat, d.h. wenn das Fahrspielzeug 10, 12 steht. Damit hat der Schalter 28 zwei
Funktionen, wobei eine dieser Funktionen, nämlich das Schalten der Lichter 32, 34,
in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit erfolgt. Mit anderen Worten wählt
der Digitaldekoder 24 die Steuerbefehle für das Fahrspielzeug 10, 12 nicht nur in
Abhängigkeit von den Zustanddaten der Betätigungselemente 26, 28 sondern auch in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit des Fahrspielzeugs 10, 12. Im Fahrbetrieb des Fahrspielzeugs
10, 12 werden jedoch bei Betätigung des Schalters 28 die Lichter nicht geschaltet,
die die Bedingung Geschwindigkeit null nicht erfüllt ist. Daher kann um Fahrbetrieb
des Fahrspielzeugs 10, 12 weiterhin der Schalter 28 zum Weichenstellen verwendet werden,
ohne die Funktion der Lichter 32, 34 zu beeinflussen.
[0021] Der Digitaldekoder bestimmt eine Geschwindigkeit "null" des Fahrspielzeugs beispielsweise
anhand einer Simulation der Massenträgheit, indem von der zuletzt an den Antriebsmotor
des Fahrspielzeugs 10, 12 angelegten Fahrspannung ausgegangen wird, die direkt einer
bestimmten Geschwindigkeit des Fahrspielzeugs 10, 12 entspricht. Abhängig von dieser
letzten Geschwindigkeit des Fahrspielzeugs 10, 12 bevor der Stößel 26 vollständig
frei gegeben wird und selbsttätig in die erste Stellung zurück kehrt, wählt der Digitaldekoder
24 eine vorbestimmte Zeitspanne die vergehen muss, bis das Fahrspielzeug 10, 12 ausrollend
zum vollständigen Stillstand gekommen ist. Erst nach Ablauf dieser vorbestimmten Zeitspanne
geht der Digitaldekoder 24 davon aus, dass das Fahrspielzeug 10, 12 steht (v=0) und
wählt die Schaltung der Zusatzfunktion "Licht" als Antwort auf die Betätigung des
Schalters 28.
[0022] In einer einfacheren Ausführungsform geht der Digitaldekoder 24 immer von einer festen
Zeitkonstante aus, die den Fall maximaler Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Loslassens
des Stößels 26 abdeckt, so dass in jedem Fall sichergestellt ist, dass das Fahrspielzeug
10, 12 nach Ablauf der festen Zeitkonstante ausgerollt ist und steht.
1. Verfahren zum Betreiben eines digitalen Steuersystems für mehrere zu steuernde Objekte,
insbesondere für spurgeführte Fahrspielzeuge (10, 12) auf einer Autorennbahn, mit
jeweils wenigstens einem Digitaldekoder (24) in jedem zu steuernden Objekt und mit
mehreren Bediengeräten (14, 16) die jeweils wenigstens ein Betätigungselement zum
Steuern eines dem Bediengerät zugeordneten Objekts aufweisen, wobei zu den Digitaldekodern
(24) digital kodierte Datenpakete übertragen werden, die jeweils wenigstens Zustandsdaten
des wenigstens einen Betätigungselementes eines Bediengerätes sowie eine digitale
Adresse beinhalten, die die Zuordnung zwischen dem Bediengerät (14, 16) und einem
Objekt dadurch herstellt, dass jedem Bediengerät (14, 16) eine digitale Adresse zugeordnet ist und
in dem Digitaldekoder (24) die digitale Adresse desjenigen Bedtengerätes (14, 16)
gespeichert ist, dem das Objekt zugeordnet ist, wobei der Digitaldekoder (24) in Abhängigkeit
von den Zustandsdaten der Betätigungselemente des zugeordneten Bediengerätes in einem
digital kodierten Datenpaket mit derselben digitalen Adresse, die in dem Digitaldekoder
abgespeichert ist, Steuerbefehle für das Fahrspielzeug (10, 12) auswählt und an das
Fahrspielzeug weiter gibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Digitaldekoder (24) die von den Zustandsdaten abgeleiteten Steuerbefehle für
das Fahrspielzeug (10, 12) zusätzlich in Abhängigkeit von einem physikalischen Zustand
des Fahrspielzeugs (10, 12) wählt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der physikalische Zustand eine Fahrgeschwindigkeit des Fahrspielzeugs oder eine Position
des Fahrspielzeugs auf einer Rennbahn ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Digitaldekoder in Abhängigkeit von einer Betätigung eines vorbestimmten Betätigungselementes
des Bediengerätes eine vorbestimmte Zusatzfunktion des Fahrspielzeuges nur dann ein-
oder ausschaltet, wenn ein vorbestimmter, physikalischer Zustand des Fahrspielzeuges
vorliegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte, physikalische Zustand des Fahrspielzeuges eine momentane Geschwindigkeit
v des Fahrspielzeuges mit v = 0 ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzfunktion ein Licht oder Lichter am Fahrspielzeug, insbesondere Frontscheinwerfer,
Rücklichter und/oder eine Innenraumbeleuchtung des Fahrspielzeuges, ist oder sind.
1. Process for operating a digital control system for several objects to be controlled,
in particular for track-guided toy vehicles (10, 12) on a car race track, comprising
at least one digital decoder (24) in each object to be controlled and with several
operating devices (14, 16), which in each case have at least one actuating element
for controlling one of the objects assigned to the operating device, where digitally
encoded data packets are transmitted to the digital decoders (24), which contain in
each case at least status information of at least one actuating element of an operating
device, as well as a digital address which creates the assignment between the operating
device (14, 16) and an object, in that each operating device (14, 16) is assigned
a digital address and the digital address of the operating device (14, 16) to which
the object is assigned is stored in the digital decoder (24), where the digital decoder
(24) selects the control commands for the toy vehicle (10, 12), depending upon the
status data of the actuating elements of the assigned operating device in a digitally
encoded data packet with the same digital address stored in the digital decoder, and
transmits them to the toy vehicle,
characterized in that
the digital decoder (24) selects the control commands for the toy vehicle (10, 12)
derived from the status data and in addition depending upon a physical status of the
toy vehicle (10, 12).
2. Process according to claim 1, characterized in that, the physical status is a vehicle speed of the vehicle or a position of the vehicle
on a race track.
3. Process according to claim 1 or 2, characterized in that, the digital decoder, depending upon an actuation of a predetermined actuating element
of the operating device, switches on or off a predetermined additional function of
the toy vehicle only when a predetermined physical status of the toy vehicle is present.
4. Process according to claim 3, characterized in that, the predetermined physical status of the toy vehicle is momentary speed v of the
toy vehicle with v=0.
5. Process according to claim 3, characterized in that, the additional function is a light or lights on the toy vehicle, especially headlights,
taillights and/or interior lighting of the vehicle.
1. Procédé pour le fonctionnement d'un système de commande numérique pour plusieurs objets
à commander, en particulier pour des automobiles-jouets (10, 12) guidées sur piste
sur un circuit automobile, comprenant respectivement au moins un décodeur numérique
(24) dans chacun des objets à commander et comprenant plusieurs appareils de commande
(14, 16) qui comprennent chacun au moins un élément d'actionnement pour commander
un objet associé à l'appareil de commande, dans lequel des paquets de données codés
de manière numérique sont transmis au décodeur numérique (24), ces paquets de données
comprenant chacun au moins des données d'accès dudit au moins un élément d'actionnement
d'un appareil de commande ainsi qu'une adresse numérique qui établit l'association
entre l'appareil de commande (14, 16) et un objet du fait qu'une adresse numérique
est associée à chaque appareil de commande (14, 16), et on mémorise dans le décodeur
numérique (24) l'adresse numérique de celui des appareils de commande (14, 16) auquel
est associé l'objet, et le décodeur numérique (24) sélectionne, en fonction des données
d'état des éléments d'actionnement de l'appareil de commande associé, dans un paquet
de données à codage numérique présentant la même adresse numérique que celle qui est
mémorisée dans le décodeur numérique, des ordres de commande pour l'automobile-jouet
(10, 12) et les transmet à l'automobile-jouet,
caractérisé en ce que
le décodeur numérique (24) choisit les ordres de commande dérivés des données d'état
pour l'automobile-jouet (10, 12) en supplément en fonction d'un état physique de l'automobile-jouet
(10, 12).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'état physique est une vitesse de circulation de l'automobile-jouet ou une position
de l'automobile-jouet sur une piste de course.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le décodeur numérique met en marche ou à l'arrêt une fonction additionnelle prédéterminée
de l'automobile-jouet, en fonction d'un actionnement d'un élément d'actionnement prédéterminé
de l'appareil de commande, uniquement quand on est en présence d'un état physique
prédéterminé de l'automobile-jouet.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'état physique prédéterminé de l'automobile-jouet est une vitesse momentanée v de
l'automobile-jouet telle que v = 0.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la fonction additionnelle est une lumière ou plusieurs lumières sur l'automobile-jouet,
en particulier un phare avant, des feux arrière et/ou un éclairage de l'habitacle
de l'automobile-jouet.