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(11) |
EP 2 021 548 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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18.09.2013 Patentblatt 2013/38 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.03.2013 Patentblatt 2013/10 |
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Anmeldetag: 08.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/004035 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/131663 (22.11.2007 Gazette 2007/47) |
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Gewellte Räumleiste
Waved clearing bar
Barre d'usure ondulée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
11.05.2006 DE 102006021910
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.2009 Patentblatt 2009/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Küper GmbH & Co. KG |
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44803 Bochum (DE) |
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Erfinder: |
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- THOMAS, Jürgen
44388 Dortmund (DE)
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Vertreter: Behrendt, Arne et al |
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Schneiders & Behrendt
Rechts- und Patentanwälte
Huestrasse 23
(Westfalenbankgebäude) 44787 Bochum 44787 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 524 368 DE-U1- 8 707 182
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EP-A2- 0 284 582 US-A- 1 944 307
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Räumleiste für den Räumschild eines Schneepfluges die
in ihrem von der zu räumenden Straße abgewandten Bereich mit einem im Wesentlichen
planen Befestigungshals versehen ist, der dazu bestimmt ist, von Befestigungsmitteln
gegriffen und an dem Räumschild fixiert zu werden, wobei zumindest Teile der Befestigungsmittel
sich in Fahrtrichtung aus der Ebene des Befestigungshalses heraus erheben, wobei der
Querschnitt der Räumleiste quer zu deren Längserstreckung von einer Kontur umgrenzt
ist, die im straßennahen Bereich zwei lineare Abschnitte aufweist, von denen der erste
Abschnitt in Bezug auf die Fahrtrichtung des Schneepfluges derart angeordnet ist,
dass er bei der Fahrt des Schneepfluges den Schnee von der Straße abkratzt und nach
oben fördert, während der zweite Abschnitt parallel zur Straßenoberfläche verläuft
und als dem ständigen Verschleiß ausgesetzte Aufstandfläche dient und wobei, über
die gesamte Länge der Räumleiste oder zumindest im Bereich der Befestigungsmittel,
der Querschnitt der Räumleiste oberhalb des ersten linearen Abschnitts von einer gekrümmten
Kontur umgrenzt ist, die zwischen Straße und Befestigungshals einen außerhalb der
Ebene des Befestigungshalses liegenden Scheitelpunkt durchläuft.
[0003] Bei der Räumleiste handelt es sich um ein Verschleißteil, das an dem straßenseitigen
Ende des Räumschilds des Schneepflugs angebracht wird. Die Räumleiste wird auf den
Asphalt gedrückt, kratzt den Schnee von der Straße und leitet diesen in den Räumschild,
der den gesammelten Schnee zur Seite schiebt.
[0004] Eine übliche Räumleiste nach dem Stand der Technik zeigt Figur 1. Der gebogene Räumschild
1 eines Schneepflugs wird in Fahrtrichtung F entlang der Straße 2 geführt. Am straßenseitigen,
unteren Ende des Räumschilds 1 ist eine Räumleiste 3 angebracht, mit der der Räumschild
1 gegen die Straße 2 drückt. An ihrem oberen Ende weist die Räumleiste 3 einen im
Wesentlichen planen Befestigungshals 4 auf, mit dem die Räumleiste 3 an dem Räumschlid
1 befestigt ist. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von Befestigungsmitteln 5, welche
die Räumleiste im Bereich des Befestigungshalses 4 greifen und am Räumschild 1 fixieren.
Bei den Befestigungsmitteln 5 handelt es sich in der Regel um Schrauben (wie in Figur
1 dargestellt und bei der
DE 81 29 044 U1) oder um Klemmpratzen, welche die Räumleiste großflächig greifen und gegen das untere
Ende des Räumschilds 1 pressen. Klemmpratzen zeigt die
DE 30 38 121 A1. Darüber hinaus sind Sonderbefestigungen bekannt, so zum Beispiel aus der
DE 101 47 393 A1 derselben Anmelderin.
[0005] Beim Vorschub in Fahrtrichtung F löst die Räumleiste 3 auf der Straße 2 liegenden
Schnee 6 ab und leitet ihn aufwärts in Richtung des gebogenen Räumschildes 1. Insbesondere
bei schnellen Räumfahrten auf Autobahnen, die bei über 40 km/h durchgeführt werden,
kommt es aufgrund der schnellen Strömungsgeschwindigkeit des Schnees zu nicht unerheblichen
Schneeverwirbelungen im Räumschild, deren Ausläufer die Windschutzscheibe des Räumfahrzeugs
erreichen und diese mit Schnee zusetzen können. Die Sicht des Fahrers wird dadurch
erheblich eingeschränkt. In der Patentliteratur sind einige Druckschriften bekannt,
die sich mit der Fernhaltung des im Räumschild entstehenden Schneewirbels von der
Windschutzscheibe beschäftigen. Als Beispiel sind hier zu nennen die
US 5 309 653 und die
DE 299 01 383 U1.
[0006] Beide Druckschriften beschreiben einen großen apparativen Aufwand, die Auswirkungen
der im Räumschild entstehenden Schneeverwirbelungen einzudämmen. Sie erkennen und
behandeln aber nicht die eigentliche Ursache des Problems. Diese ist in den Teilen
der Befestigungsmittel zu sehen, die sich aus der Ebene des Befestigungshalses heraus
hervorheben. Diese Teile - in Figur 1 der Schraubenkopf 7 - stellen einen Strömungswiderstand
auf der im Übrigen planen Räumleiste 3 dar. Der aufgenommene Schnee 6 wird unmittelbar
unterhalb des Schraubenkopfes 7 in einer Verwirbelungszone 8 verwirbelt, so dass sich
im Räumschild 1 eine höchst turbulente Schneeströmung einstellt, deren Ausläufer die
Windschutzscheibe zusetzen, sofern hier keine geeigneten Abfangvorrichtungen vorgesehen
sind.
[0007] Auch wenn insbesondere Schraubenköpfe lediglich einen geringen Anteil der Gesamtbreite
einer Räumleiste einnehmen, zeigen Untersuchungen der Anmelderin doch, dass selbst
diese kleinen Strömungswiderstände am Übergang zwischen Räumleiste und Räumschild
erheblichem negativen Einfluss auf die Schneeströmung innerhalb des Räumschilds ausüben.
Bei der Verwendung vom Klemmpratzen tritt dieses Problem noch unangenehmer auf. Das
gesagte gilt nicht nur für Räumleisten mit einer vollständig planen Vorderseite, wie
bei dem in Figur 1 gezeigten Beispiel, sondern auch für Räumlelsten mit einer gekrümmten
Kontur am Querschnitt, wie sie aus der
DE 81 29 044 U 1 oder der
DE 44 04 969 B4 bekannt sind. Solange die Kontur In der dort offenbarten Weise gekrümmt ist, wird
der Schneestrom ebenfalls an den Befestigungsmitteln vorbeigeführt, weswegen es auch
hier zu Verwirbelungen kommt.
[0008] Die oben diskutierten Probleme treten bei einer nach dem Stand der Technik (
EP 0 284 582 A2) bekannten Räumschild mit angesetzter Räumleiste nicht auf. Dort ist die Räumleiste
nämlich mit einer Vielzahl von jeweils um ihre Längsachse rotierenden Eiskratzzähnen
versehen, die in Längsrichtung der Räumleiste gesehen einen Abstand zueinander haben
und mit ihren abgerundeten Spitzen das Eis von der Straßenoberfläche ablösen. Dabei
tritt das abgelöste Eis im Wesentlichen zwischen den Eiskratzzähnen hindurch, so dass
sich die oben diskutierten Probleme mit schnell nach oben strömenden Schnee nicht
einstellen.
[0009] Weiterhin offenbart die
US 1,944,307 ein Planiergerät zum Vertiefen und Planieren eines neben einer befestigten Straße
verlaufenden unbefestigten Seitenstreifens, mit mehreren an einem Träger befestigten
Planierplatten, die an ihrer Vorderseite wellenförmig profiliert sind. Dabei überdecken
diese Planierplatten den dahinter liegenden Träger vollständig, so dass das über die
Platten strömende, von der Straßenoberfläche losgelöste Material auf keinerlei Strömungswiderstände
stoßen kann. Somit stellt sich auch hier das oben diskutierte Problem nicht.
[0010] Ausgehend vom Stand der Technik der eingangs genannten Art liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Räumleiste für den Räumschild eines Schneepflugs
so weiterzubilden, dass eine turbulente Strömung innerhalb des Räumschilds weitestgehend
vermieden wird, um so Sicht behindernde Schneeverwehungen im Bereich der Windschutzscheibe
des Räumfahrzeugs ohne zusätzlichen apparativen Aufwand zu vermeiden.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einem Räumschild der
eingangs genannten Art vor, dass die Tangente an der gekrümmten Kontur im Scheitelpunkt
parallel zur Ebene des Befestigungshalses ausgerichtet ist, und dass die Tangente
an der gekrümmten Kontur in einem zwischen Straße und Scheitelpunkt liegenden Nachbarpunkt
des Scheitelpunktes die Ebene des Befestigungshalses durchstößt.
[0012] Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Ausbildung der Kontur der Vorderseite der Räumleiste
entsteht zwischen dem ersten linearen Abschnitt und dem Befestigungshals ein strömungsgünstiger
Buckel, in dessen "Schneeschatten" die hervorstehenden Teile der Befestigungsmittel
liegen. Somit wird ein Aufprall des Schnees auf diesen Strömungshindernissen und somit
ein Verwirbeln und Abspritzen des Schnees wirksam vermieden.
[0013] Das erfindungsgemäße Wellenprofil muss nicht über die gesamte Länge der Räumleiste
eingehalten werden. Es genügt prinzipiell, es lediglich im Bereich der Befestigungsmittel
vorzusehen. Allerdings wird die Geometrie der Räumleiste dadurch komplexer, die Kontur
ändert sich über die Länge, es entstehen unterschiedliche Querschnitte. Im Interesse
der Herstellungskosten empfiehlt es sich daher, die erfindungsgemäße Kontur über die
gesamte Länge der Räumleiste beizubehalten.
[0014] Der Abschirmeffekt des Buckels ist besonders effektiv, wenn der Scheitelpunkt möglichst
dicht an dem hervorstehenden Teil des Befestigungsmittels angenähert ist Geometrisch
ist dies dann erreicht, wenn der Lotpunkt des Scheitelpunkts in der Ebene des Befestigungshalses
einen kleineren Abstand zum hervorstehenden Teil des Befestigungsmittels hat als zum
Schnittpunkt der Ebene mit der Straße. Die genannten Abstände verstehen sich jeweils
als innerhalb der Ebene gemessen. Durch Verschleiß der Räumleiste "wandert" der Scheitelpunkt
in Richtung der Straße; der Abstand des Scheitelpunkts zum Schnittpunkt nimmt über
die Standzeit der Räumleiste ab. Mithin ist die Verschleißgrenze der Räumleiste etwa
dann erreicht, wenn der Abstand des Scheitelpunkts zur Straße kleiner ist als zum
hervorstehenden Teil.
[0015] Das verwirbelungsfreie Fließen des Schnees im Räumschild wirkt sich auch positiv
auf die Räumung auf: Das Gleitverhalten der Räumleiste wird verbessert, der Schnee
wird durch das Wellenprofil ein wenig in Fahrtrichtung geworfen und dabei vom Fahrtwind
aufgelockert und fließt deswegen im Räumschild besser zur Seite ab. Der Räumwiderstand
wird hierdurch reduziert, der Leistungsbedarf des Räumfahrzeugs sinkt.
[0016] Besonders wirkungsvoll ist dieser Effekt, wenn sich der Scheitelpunkt vor der Ebene,
oder noch besser vor den Teilen der Befestigungsmittel, die sich aus der Ebene des
Befestigungshalses hervorheben, befindet. "Vor" versteht sich hier in Fahrtrichtung
voran.
[0017] Wie eingangs erwähnt, handelt es sich bei einer Räumleiste um ein Verschleißteil,
das an seinem straßenseitigen Ende abnutzt. Bei im Stand der Technik bekannten Räumleisten
- vgl. Figur 1 und
DE 81 29 044 U1 - ist im gesamten Verschleißbereich der Räumleiste eine konstante Aufstandsfläche
vorgesehen. Mit der erfindungsgemäß gekrümmten Kontur geht über den Verschleißbereich
eine veränderliche Stärke der Räumleiste in Fahrtrichtung einher, die zu einer ungleichmäßigen
Abnutzung führt. Um dies zu kompensieren wird vorgeschlagen, die Kontur unterhalb
des Scheitelpunkts linear zu gestalten. Zum Ausgleich eines gewellten Konturverlaufs
auf der Vorderseite ist es auch möglich, auf der Rückseite der Kontur einen Sohlenpunkt
vorzusehen, dessen Tangente parallel zur Ebene des Befestigungshalses ausgerichtet
ist.
[0018] Die strömungsdynamisch optimierte Räumleiste wird vorzugsweise aus Gummi hergestellt.
Da die Gummioberfläche für die abrasive Schneeströmung zu weich ist, empfiehlt es
sich, die Kontur der Räumleiste zumindest abschnittsweise mit Stahl zu bewehren. Es
handelt sich dann um eine sogenannte Sandwich-Räumleiste aus Gummi und Stahl.
[0019] Zweckmäßigerweise wird in den Gummi ein Hartstoffkörper eingebettet. Dieser Hartstoffkörper
verlangsamt den Verschleiß der Räumleiste auf der Straße. Der Hartstoffkörper kann
wahlweise als keramischer Formkörper oder als ein von einem Stahlmantel umgebenen
Hartmetallkern ausgeführt sein. Der keramische Formkörper hat den Vorteil, dass er
durch einen Sinterprozess gefertigt werden kann, der einen großen Gestaltungsspielraum
hinsichtlich der Kontur des Formkörpers erlaubt. Somit ist es möglich, die Kontur
des Formkörpers parallel zu der Kontur der Räumleiste verlaufen zu lassen, womit der
Keramikanteil in der Verschleißfläche stets konstant bleibt. Der Sinterprozess des
Hartmetallkerns erlaubt dies nicht, so dass hier mit einer linearen Kontur vorlieb
genommen werden muss. Eine strömungsdynamisch nicht optimierte Räumleiste mit Hartmetallkern
beschreibt die Anmelderin in ihrer Offenlegungsschrift
DE 10 2004 029 165 A1.
[0020] Alternativ zu Gummi- oder Sandwich-Ausführungen ist die Erfindung auch als Vollstahl-Räumleiste
ausführbar.
[0021] Die vorliegende Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden. Hierfür zeigen:
- Fig. 1:
- Herkömmliche Räumleiste im Querschnitt (Stand der Technik);
- Fig. 2:
- erfindungsgemäße Räumleiste im Querschnitt;
- Fig. 2x:
- Vergrößerung der Figur 2 im Bereich des Scheitelpunkts;
- Fig. 3:
- Strömungsverhalten der Räumleiste aus Figur 2;
- Fig. 4:
- Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Räumleiste im Querschnitt.
[0022] Die in Figur 2 dargestellte erfindungsgemäße Räumleiste 3 wird anstelle einer herkömmlichen
Räumleiste am straßenseitigen Ende eines Räumschilds 1 mit Hilfe von bestehenden Befestigungsmitteln
5 am Befestigungshals 4 fixiert. Der Befestigungshals 4 bildet folglich das von der
zu räumenden Straße 2 abgewandte Ende der Räumleiste 3. Von vorne gesehen erstreckt
sich der plane Befestigungshals 4 innerhalb einer gedachten Ebene 9. Prinzipbedingt
ragen Teile 7 der Befestigungsmittel 5 in Fahrtrichtung F aus der Ebene 9 hervor,
um den Befestigungshals 4 greifen und fixieren zu können. In Figur 2 ist das Befestigungsmittel
als einfache Verschraubung ausgeführt. Bei dem Teil 7, der sich aus der Ebene 9 heraus
erhebt, handelt es sich um den Schraubenkopf 7. Gleichwohl könnten Teile einer Klemmpratze
oder einer Spezialbefestigung hervorstehen.
[0023] Der in Figur 2 dargestellte Querschnitt der Räumleiste 3 wird von einer Kontur umgrenzt,
die gekrümmte und lineare Abschnitte umfasst. Die Kontur ist beinahe über ihren gesamten
Umfang als gekrümmte Kontur 10 ausgeführt, lediglich im Bereich der Ebene 9 des Befestigungshalses
4 und an ihrem straßenseitigen Ende wird die gekrümmte Kontur 10 durch lineare Abschnitte
11a, 11b abgelöst, die später noch näher erläutert werden. Die Krümmung der gekrümmten
Kontur 10 kann mathematisch mit Hilfe von Tangenten beschrieben werden, die sich jeweils
in einem Punkt an die Kontur 10 anschmiegen.
[0024] Zwischen Straße 2 und Befestigungshals 4 weist die gekrümmte Kontur 10 einen Scheitelpunkt
12 auf; die zugehörige Tangente 13 erstreckt sich hier parallel zur Ebene 9 des Befestigungshalses
4. Unmittelbar unterhalb des Scheitelpunkts 12, in Richtung der Straße 2, liegt ein
Nachbarpunkt 14, dessen Tangente 15 die Ebene 9 in einem Durchstoßpunkt 16 unterhalb
des Scheitelpunkts 12 durchstößt. Der Nachbarpunkt 14 liegt in einem infinitesimalen
Abstand unterhalb des Scheitelpunkts 12. Da dies zeichnerisch kaum darstellbar ist
und der Durchstoßpunkt 16 sehr weit außerhalb der Zeichenfläche liegen würde, ist
der Nachbarpunkt 14 ein Stück weiter nach unten verschoben dargestellt. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist die Kontur 10 im Scheitelpunkt konkav gekrümmt. Bei einer
konvexen Krümmung im Sinne der Erfindung würde der Durchstoßpunkt 16 oberhalb des
Scheitelpunkts 12 liegen.
[0025] Entsprechend der konkaven Krümmung liegt der Scheitelpunkt 12 beim Ausführungsbeispiel
der Figur 1 in Fahrtrichtung gesehen vor der gedachten Ebene 9. Sein lotrechter Abstand
zur Ebene 9 ist so groß gewählt, dass er die aus der Ebene 9 hervortretende Teile
7 überragt. Durch Fällen des Lots von dem Scheitelpunkt 12 auf die Ebene 9 findet
man den gedachten Lotpunkt 120. Der Abstand des Lotpunkts 120 zu dem Schraubenkopf
7 ist in der Ebene 9 gemessen kleiner als der Abstand des Lotpunktes 120 zu dem gedachten
Schnittpunkt 160 der Ebene 9 mit der Straße 2. Durch diese Konstellation befindet
sich der Schraubenkopf 7 vergleichsweise dicht an dem Scheitelpunkt.
[0026] In ihrem straßennahen Bereich weist die Räumleiste 3 zwei lineare Abschnitte 11a,
11 b auf, ein erster 11a etwa quer zur Fahrtrichtung F, ein zweiter 11 b parallel
zur Asphaltoberfläche der Straße 2. Der erste lineare Bereich 11a erstreckt sich über
den bevorzugten Verschleißbereich h der Räumleiste. Er dient dazu, den Schnee von
der Straße abzukratzen und in Richtung der Krümmung im Bereich des Scheitelpunkts
12 zu fördern. Der zweite lineare Bereich 11b dient als Aufstandfläche der Räumleiste
2 und wird ständig abgeschliffen.
[0027] Auf der Rückseite der Räumleiste 3 durchläuft ihre Kontur 10 einen Sohlenpunkt 17,
dessen Tangente 171 ebenfalls parallel zur Ebene 9 des Halsbereiches 4 verläuft. Vom
zweiten linearen Abschnitt 11b zum Sohlenpunkt 17 beschreibt die Kontur 10 eine Krümmung,
die über den bevorzugten Verschleißbereich h eine in etwa gleich bleibende axiale
Stärke der Räumleiste 3 sicherstellt, damit eine möglichst gleichmäßige Abnutzung
gewährleistet ist. Es ist auch möglich, die Räumleiste 3 über den bevorzugten Verschleißbereich
h hinaus zu fahren, im Extremfall bis zum straßenseitigen Ansatz des Befestigungshals
4. Allerdings geht der erfindungsgemäße Effekt verloren, sobald die Räumleiste 3 über
den Scheitelpunkt 12 hinaus abgenutzt ist.
[0028] Die Räumleiste 3 besteht in ihrem Inneren aus Gummi, der an der Kontur mit aufvulkanisiertem
Stahl bewehrt ist (nicht gezeichnet). Im Verschleißbereich h ist ein Hartstoffkörper
18 eingebettet, dessen Kontur im Wesentlichen parallel zur Kontur 10 der Räumleiste
3 in diesem Bereich verläuft. Der Grünling eines keramischen Hartstoffkörpers kann
entsprechend geformt und dann gesintert werden. Der Hartstoffkörper 18 kann sich über
die gesamte Länge der Räumleiste 3 erstrecken oder es können eine Mehrzahl von säulenartigen
Hartstoffkörpern nebeneinander in die Räumleiste 3 eingebettet sein.
[0029] Das Strömungsverhalten der erfindungsgemäßen Räumleiste aus Figur 2 ist in Figur
3 dargestellt. Der auf der Straße 2 liegende Schnee 6 wird von dem ersten linearen
Abschnitt 11a gelöst und in Richtung des Scheitelpunkts 12 beschleunigt. Da die Kontur
der Räumleiste hinter dem Scheitelpunkt 12 sich in Richtung des Befestigungshalses
4 absenkt, behält der Schneestrom 19 hier seine Strömungsrichtung parallel zur Ebene
9 bei und strömt an den hervorstehenden Teilen 7 der Befestigung 5 vorbei, ohne dort
verwirbelt zu werden. Im Räumschild 1 wird er entsprechend zur Seite gelenkt. Vom
linearen Abschnitt 11a bis zum Befestigungshals 4 formt der gewellte Abschnitt der
Kontur einen strömungsgünstigen Buckel im Bereich des Scheitelpunkts 12, in dessen
"Schneeschatten" die hervorstehenden Teile 7 des Befestigungsmittels 5 liegen. Ein
Verwirbeln oder Abspritzen des Schnees wird somit wirksam vermieden.
[0030] Figur 4 zeigt eine Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Räumleiste. Diese
ist weitestgehend symmetrisch aufgebaut und weist im bevorzugten Verschleißbereich
h einen besonders langen linearen Abschnitt 11 a auf, in dem sich ein Hartstoffkörper
18 aus einem von einem Stahlmantel 20 umgebenden Hartmetallkern 21 befindet. Da die
Kontur des Hartmetallkerns keine beliebige Freiformfläche annehmen kann, ist seine
Kontur im Wesentlichen linear und erstreckt sich parallel zum linearen Abschnitt 11a
im bevorzugten Verschleißbereich h.
1. Räumleiste für den Räumschild (1) eines Schneepfluges die in ihrem von der zu räumenden
Straße (2) abgewandten Bereich mit einem im Wesentlichen planen Befestigungshals (4)
versehen ist, der dazu bestimmt ist, von Befestigungsmitteln (5) gegriffen und an
dem Räumschild (1) fixiert zu werden, wobei zumindest Teile (7) der Befestigungsmittel
(5) sich in Fahrtrichtung (F) aus der Ebene (9) des Befestigungshalses (4) heraus
erheben wobei der Querschnitt der Räumleiste (3) quer zu deren Längserstreckung von
einer Kontur umgrenzt ist, die im straßennahen Bereich zwei lineare Abschnitte (11a,
11b) aufweist, von denen der erste Abschnitt (11a) in Bezug auf die Fahrtrichtung
(F) des Schneepfluges derart angeordnet ist, dass er bei der Fahrt des Schneepfluges
den Schnee von der Straße abkratzt und nach oben fördert, während der zweite Abschnitt
(11b) parallel zur Straßenoberfläche verläuft und als dem ständigen Verschleiß ausgesetzte
Aufstandfläche dient, und wobei, über die gesamte Länge der Räumleiste (3) oder zumindest
im Bereich der Befestigungsmittel (5), der Querschnitt der Räumleiste (3) oberhalb
des ersten linearen Abschnitts (11a) von einer gekrümmten Kontur (10) umgrenzt ist,
die zwischen Straße (2) und Befestigungshals (4) einen außerhalb der Ebene (9) des
Befestigungshalses (4) liegenden Scheitelpunkt (12) durchläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangente (15) an der gekrümmten Kontur (10) im Scheitelpunkt (12) parallel zur
Ebene (9) des Befestigungshalses (4) ausgerichtet ist, und dass die Tangente (15)
an der gekrümmten Kontur (10) in einem zwischen Straße (2) und Scheitelpunkt (12)
liegenden Nachbarpunkt (14) des Scheitelpunktes (12) die Ebene (9) des Befestigungshalses
(4) durchstößt.
2. Räumleiste (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelpunkt (12) in der Ebene (9) des Befestigungshalses (4) einen Lotpunkt
(120) besitzt, wobei der innerhalb dieser Ebene (9) gemessene Abstand dieses Lotpunkts
(120) zum hervorstehenden Teil (7) des Befestigungsmittels (5) kleiner ist als der
innerhalb dieser Ebene (9) gemessene Abstand des Lotpunkts (120) zum Schnittpunkt
(160) dieser Ebene (9) mit der Straße (2).
3. Räumleiste (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Scheitelpunkt (12) in Fahrtrichtung (F) gesehen vor der Ebene (9) des Befestigungshalses
(4) befindet.
4. Räumleiste (3) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Scheitelpunkt (12) in Fahrtrichtung (F) gesehen vor den vorstehenden Teilen
(7) der Befestigungsmittel (5) befindet.
5. Räumleiste (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (10) zwischen Befestigungshals (4) und Straße (2) einen hinter der Ebene
(9) des Befestigungshalses (4) befindlichen Sohlenpunkt (17) durchläuft, wobei die
Tangente (171) an der Kontur (10) im Sohlenpunkt (17) parallel zur Ebene (9) des Befestigungshalses
ausgerichtet ist.
6. Räumleiste (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Räumleiste (3) zumindest teilweise aus Gummi besteht.
7. Räumleiste (3) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (6) der Räumleiste (3) zumindest abschnittsweise mit Stahl bewehrt ist.
8. Räumleiste (3) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gummi mindestens ein Hartstoffkörper (18) eingebettet ist.
9. Räumleiste (3) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Hartstoffkörper (18) um einen keramischen Formkörper handelt, dessen
Kontur parallel zu der Kontur (10) der Räumleiste verläuft.
10. Räumleiste (3) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Hartstoffkörper (18) um einen von einem Stahlmantel (20) umgebenden
Hartmetallkern (21) handelt.
11. Räumleite (3) nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Räumleiste (13) aus Stahl besteht.
1. Clearing bar for the clearing blade (1) of a snowplough, which, in the area facing
away from the road (2) to be cleared, is provided with a substantially planar attachment
neck (4) which is intended to be gripped by attachment means (5) and fixed to the
clearing blade (1), wherein at least parts (7) of the attachment means (5) rise out
of the plane (9) of the attachment neck (4) in the direction of travel (F), wherein
the cross-section of the clearing bar (3) is delimited transverse to its longitudinal
extension by a contour which has in the area close to the road two linear sections
(11 a, 11 b), of which the first section (11 a) is arranged in relation to the direction
of travel (F) of the snowplough such that, when the snowplough moves, it scrapes the
snow from the road and conveys it upwards, while the second section (11 b) runs parallel
to the road surface and serves as the contact area constantly exposed to wear, and
wherein, over the whole length of the clearing bar (3) or at least in the area of
the attachment means (5), the cross-section of the clearing bar (3) above the first
linear section (11a) is delimited by a curved contour (10) which passes through an
apex (12) lying outside of the plane (9) of the attachment neck (4) between road (2)
and attachment neck (4), characterized in that the tangent (13) to the curved contour (10) at the apex (12) is aligned parallel
to the plane (9) of the attachment neck (4), and in that the tangent (15) to the curved contour (10) at a neighbouring point (14) to the apex
(12) lying between road (2) and apex (12) penetrates the plane (9) of the attachment
neck (4).
2. Clearing bar (3) according to claim 1, characterized in that the apex (12) has a plumb point (120) in the plane (9) of the attachment neck (4),
wherein the distance, measured within this plane (9), of this plumb point (120) from
the projecting part (7) of the attachment means (5) is less than the distance, measured
within this plane (9), of the plumb point (120) from the intersection point (160)
of this plane (9) with the road (2).
3. Clearing bar (3) according to claim 1 or 2, characterized in that the apex (12), seen in the direction of travel (F), is located in front of the plane
(9) of the attachment neck (4).
4. Clearing bar (3) according to claim 3, characterized in that the apex (12), seen in the direction of travel (F), is located in front of the projecting
parts (7) of the attachment means (5).
5. Clearing bar (3) according to one of the previous claims, characterized in that the contour (10) between attachment neck (4) and road (2) passes through a bottom
point (17) located behind the plane (9) of the attachment neck (4), wherein the tangent
(171) to the contour (10) at the bottom point (17) is aligned parallel to the plane
(9) of the attachment neck.
6. Clearing bar (3) according to one of the previous claims, characterized in that the clearing bar (3) is made at least partly of rubber.
7. Clearing bar (3) according to claim 6, characterized in that the contour (10) of the clearing bar (3) is reinforced with steel, at least in sections.
8. Clearing bar (3) according to claim 6 or 7, characterized in that at least one hard-material body (18) is embedded in the rubber.
9. Clearing bar (3) according to claim 8, characterized in that the hard-material body (18) is a ceramic shaped body the contour of which runs parallel
to the contour (10) of the clearing bar.
10. Clearing bar (3) according to claim 9, characterized in that the hard-material body (18) is a hard-metal core (21) surrounded by a steel casing
(20).
11. Clearing bar (3) according to claims 1 to 5, characterized in that the clearing bar (3) is made of steel.
1. Lame de déblayage pour le bouclier de déblayage (1) d'un cluasse-neige, qui, dans
sa partie opposée à route (2) à déblayer, est munie d'un col de fixation (4) sensiblement
plat destiné à être saisi par des moyens de fixation (5) et à être fixé sur le bouclier
de déblayage (1), au moins des parties (7) des moyens de fixation (5) dépassant dans
le sens de déplacement (F) du plan (9) du col de fixation (4), la section transversale
de la lame de déblayage (3) étant délimitée, dans son extension longitudinale, par
un contour qui présente, dans sa partie proche de la route, deux parties linéaires
(11a, 11b) dont la première partie (11a) est disposée par rapport au sens de déplacement
(F) du chasse-neige de façon à ce qu'elle racle la neige de la route lors du déplacement
du chasse-neige et la transporte vers le haut tandis que la deuxième partie (11b)
est parallèle à la surface de la route et sert de surface d'appui exposée à une usure
permanente, et la section transversale de la lame de déblayage (3) étant délimitée,
sur toute la longueur de la lame de déblayage (3) ou au moins au niveau des moyens
de fixation (5), au-dessus de la première partie linéaire (11a), par un contour incurvé
(10) qui passe, entre la route (2) et le col de fixation (4), par un point culminant
(12) situé hors du plan (9) du col de fixation (4), caractérisée en ce que la tangente (15) du contour incurvé (10) est parallèle, au niveau du point culminant
(12) au plan (9) du col de fixation (4) et en ce que la tangente (15) du contour incurvé (10) rencontre le plan (9) du col de fixation
(4) au niveau d'un point (14) voisin du point culminant (12) se trouvant entre la
route (2) et le point culminant (12).
2. Lame de déblayage (3) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le point culminant (12) présente, dans le plan (9) du col de fixation (4), un point
d'aplomb (120), la distance, mesurée dans ce plan (9), entre ce point d'aplomb (120)
et la partie saillante (7) du moyen de fixation (5) étant inférieure à la distance
mesurée dans ce plan (9) entre le point d'aplomb (120) et le point d'intersection
(160) entre ce plan (9) et la route (2).
3. Lame de déblayage (3) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le point culminant (12) se trouve devant le plan (9) du col de fixation (4) dans
le sens du déplacement (F).
4. Lame de déblayage (3) selon la revendication 3, caractérisée en ce que le point culminant (12) se trouve devant les parties saillantes (7) des moyens de
fixation (5) dans le sens du déplacement (F).
5. Lame de déblayage (3) selon l'une de revendications précédentes, caractérisée en ce que le contour (10) entre le col de fixation (4) et la route (2) passe par un point inférieur
(17) situé derrière le plan (9) du col de fixation (4), la tangente (171) du contour
(10) étant orientée parallèlement au plan (9) du col de fixation.
6. Lame de déblayage (3) selon l'une de revendications précédentes, caractérisée en ce que la lame de déblayage (3) est constituée au moins partiellement de caoutchouc.
7. Lame de déblayage (3) selon la revendication 6, caractérisée en ce que le contour (6) de la lame de déblayage (3) est renforcé au moins partiellement par
une armature en acier.
8. Lame de déblayage (3) selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que, dans le caoutchouc, au moins un corps en matériau dur (18) est intégré.
9. Lame de déblayage (3) selon la revendication 8, caractérisée en ce que le corps en matériau dur (18) est un corps moulé en céramique dont le contour est
parallèle au contour (10) de la lame de déblayage.
10. Lame de déblayage (3) selon la revendication 9, caractérisée en ce que le corps en matériau dur (18) est un noyau métallique dur (21) entouré d'un revêtement
métallique (20).
11. Lame de déblayage (3) selon les revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la lame de déblayage (13) est constituée d'acier.
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