[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Entlüftung eines Kurbelgehäuses eines
Verbrennungsmotors gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine Einrichtung der gattungsgemäßen Art ist aus der Praxis des Motorenbaus, insbesondere
für Automobile, bekannt. Die Aufgabe einer derartigen Einrichtung besteht darin, einen
aus technischen und gesetzlichen Gründen erforderlichen Unterdruck im Kurbelgehäuse
der Brennkraftmaschine aufrecht zu erhalten, indem das Kurbelgehäuse entlüftet wird.
Im Kurbelgehäuse-Entlüftungsgas mitgeführte Ölanteile werden in einem Ölnebelabscheider
abgetrennt und das abgetrennte Öl wird vorzugsweise wieder dem Schmierölkreislauf
der Brennkraftmaschine zugeführt. Das vom Öl befreite Gas gelangt in das Ansaugrohr
der Brennkraftmaschine und durchläuft dann die im Zylinder stattfindende Verbrennung.
[0003] Aus der
DE 203 02 824 U1 ist ein gattungsgemäßer Ölabscheider bekannt, bei dem ein mit einem Laufrad bestückter
Rotor zugleich als Verdichter und als Fördereinrichtung dient, wodurch eine besonders
kompakte Bauform erreicht werden soll. Aus der
WO 02/070871 A2 ist eine Einrichtung für die Entlüftung eines Kurbelgehäuses einer Brennkraftmaschine
bekannt, mit einer vom Kurbelgehäuse zu einem Ansaugrohr der Brennkraftmaschine führenden
Entlüftungsleitung, in deren Verlauf ein Ölnebelabscheider angeordnet ist. Dabei ist
im weiteren Verlauf der Entlüftungsleitung eine Pumpe angeordnet, mit der im Kurbelgehäuse
ein Unterdruck gegenüber dem Umgebungsluftdruck erzeugbar ist. Dies soll verhindern,
dass sich im Kurbelgehäuse ein zu hoher Druck aufbaut, insbesondere dann, wenn die
Brennkraftmaschine im Bereich ihrer Null-Last läuft.
[0004] Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, eine gattungsgemäße Einrichtung gegenüber
dem bisher bekannten Stand der Technik derart zu verbessern, dass insbesondere ein
verringerter Bauraumbedarf erreicht werden kann.
[0005] Gelöst wird dieses Problem durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer Einrichtung für die
Entlüftung eines Kurbelgehäuses eines Verbrennungsmotors mit einem Ölnebelabscheider
und einer diesem nachgeschalteten Pumpe zur Erzeugung eines Unterdrucks, den Ölnebelabscheider
und die Pumpe als miteinander verbundene Baugruppe auszubilden. Hierdurch wird eine
besonders kompakte Bauweise erreicht, welche bei einem immer knapper werdenden Bauraumangebot
in einem Motorraum von großem Vorteil ist. Darüber hinaus entfällt eine weitere Leitung
zwischen Ölnebelabscheider und Pumpe, so dass sich einerseits die Teilevielfalt reduziert
und andererseits Montagekosten eingespart werden können. Bei der erfindungsgemäßen
Baugruppe mit integriertem Ölnebelabscheider und integrierter Pumpe, ist die Pumpe
dem Ölnebelabscheider in bekannter Weise nachgeschaltet. Prinzipiell ist auch denkbar,
dass bei einer derartigen Baugruppe ein für Wartungszwecke günstigerer Einbauort gefunden
werden kann, so dass ein Wechsel des Ölnebelabscheiders oder eine Wartung der Pumpe
einfacher und dadurch kostengünstiger ist.
[0007] Zweckmäßig ist zumindest ein Teil eines Stators der Pumpe in den Ölnebelabscheider
integriert. Hierdurch wird die enge Verzahnung zwischen der Pumpe und dem Ölnebelabscheider
deutlich ,was sich in einer sehr kompakten Bauweise und verbunden damit mit einem
sehr geringen Bauraumbedarf wiederspiegelt. Gleichzeitig ist durch diese Bauweise
eine vereinfachte Wartung möglich, da ein Teil des Stators der Pumpe vorzugsweise
gleichzeitig als Prallwand für den Ölnebelabscheider ausgebildet ist und, sofern diese
Prallwand mit einem entsprechenden Vlies oder ähnlichem belegt ist, einen vereinfachten
Zugriff darauf ermöglicht.
[0008] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildungsform der erfindungsgemäßen Lösung umfasst
der Ölnebelabscheider einen Impactor, der Strömungsdüsen und eine diesen gegenüberliegende
Prallwand aufweist. Derartige als Impactor ausgebildete Ölnebelabscheider sind seit
längerem aus beispielsweise
EP 1 068 890 B1 bekannt und gewährleisten eine zuverlässige Ölabscheidung über eine lange Betriebsdauer.
Selbstverständlich ist hierbei auch denkbar, dass dem Ölnebelabscheider ein zusätzlicher
Ölnebelvorabscheider oder ein zusätzlicher Ölnebelnachabscheider vor- beziehungsweise
nachgeschaltet ist. Als vorgeschalteter Ölnebelvorabscheider kommt beispielsweise
ein Zyklon in Frage, welcher eine zusätzliche Reinigung der ölnebelhaltigen Blow-by-Gase
bewirkt. Ein solcher Zyklon kann auch als Nachabscheider eingesetzt sein.
[0009] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine Lüfterschaufel der Pumpe
koaxial zur Achse des Ölnebelabscheiders angeordnet und umläuft diesen radial außen.
Eine derartige Anordnung der Lüfterschaufel der Pumpe gewährleistet eine besonders
kompakte Bauweise, wodurch sich der Bauraumbedarf der aus Ölnebelabscheider und Pumpe
gebildeten Baugruppe reduzieren lässt. Gleichzeitig kann bei einer derartigen Anordnung
ein Teil des Ölnebelabscheiders durch Teile des Stators der Pumpe gebildet werden,
wodurch sich die Kompaktheit der erfindungsgemäßen Baugruppe zusätzlich steigern lässt.
[0010] Zweckmäßig weisen der Ölnebelabscheider und die Pumpe ein gemeinsames Gehäuse auf
beziehungsweise sind in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet. Auch diese Maßnahme
begünstigt die kompakte Bauweise der aus Ölnebelabscheider und Pumpe gebildeten Baugruppe
und erübrigt darüber hinaus das Vorhalten eines weiteren Gehäuses, beispielsweise
für die Pumpe oder den Ölnebelabscheider. Ein gemeinsames Gehäuse reduziert daher
die Teilevielfalt und hilft mit, die Herstellungskosten der Baugruppe zu reduzieren.
[0011] Vorteilhafte, nachstehend näher erläuterte Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen
jeweils schematisch dargestellt.
[0012] Dabei zeigen,
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Ein- richtung,
- Fig. 2
- eine Darstellung wie in Fig. 1, jedoch bei einer an- deren Ausführungsform.
[0013] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Einrichtung 1 für die Entlüftung eines nicht
gezeigten Kurbelgehäuses eines Verbrennungsmotors dargestellt. Die Einrichtung 1 ist
dabei in einer Entlüftungsleitung angeordnet, welche vom Kurbelgehäuse zu einer Saugleistung,
beziehungsweise Ansaugleitung des Verbrennungsmotors führt, und weist im wesentlichen
einen Ölnebelabscheider 2 sowie eine stromab nachgeschaltete Pumpe 3 zur Erzeugung
eines Unterdrucks auf. Die Pumpe 3 ist dabei dem Ölnebelabscheider 2 nachgeschaltet,
so dass lediglich gereinigte Blow-by-Gase mit einem Lüfterrad 4 der Pumpe 3 in Berührung
kommen. Generell dient die Pumpe 3 zur Erzeugung eines Unterdrucks, welcher gewährleisten
soll, dass auch im Null-Last-Betrieb des Verbrennungsmotors ein zu hoher Gasdruck
im Kurbelgehäuse vermieden wird und die im Kurbelgehäuse auftretenden Blow-by-Gase
zuverlässig abgesaugt werden.
[0014] Gemäß der Erfindung sind dabei, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, der Ölnebelabscheider
2 und die Pumpe 3 als miteinander verbundene Baugruppe ausgebildet. Dies ermöglicht
eine besonders kompakte Bauweise der Einrichtung 1 und reduziert deren Bauraumbedarf,
was insbesondere bei dem geringen Bauraumangebot in heutigen Motorräumen von großem
Vorteil ist.
[0015] Der Ölnebelabscheider 2 weist Düsen 5, insbesondere Strömungs- bzw. Beschleunigungsdüsen
auf, welche den durch die Einrichtung 1 strömenden Gasstrom beschleunigen und einer
den Düsen 5 gegenüberliegenden Prallwand 6 zuführen. Die Prallwand 6 ist dabei beispielsweise
mit einem Gewebe oder einem Vlies belegt, was die Absorptionswirkung nochmals verbessert.
Das an der Prallwand aufgefangene Öl fließt gemäß den Fig. 1 und 2 in Richtung der
Schwerkraft auf einen Boden 7 des Ölnebelabscheiders 2 und von diesem zu einem Ölablass
8, welcher vorzugsweise mit einem nicht gezeigten Ölreservoir verbunden ist, so dass
das abgeschiedene Öl einem Schmierkreislauf erneut geführt werden kann.
[0016] Generell ist dabei denkbar, dass der Ölnebelabscheider 2, wie in den Fig. 1 und 2
gezeigt, als Impactor ausgebildet ist, wobei zusätzlich ein nicht gezeigter Ölnebelvorabscheider
bzw. Ölnebelnachabscheider vorgesehen sein kann. Ein derartiger Ölnebelvorabscheider,
welcher stromauf des Impactors bzw. des Ölnebelabscheiders 2 angeordnet ist, kann
beispielsweise als Zyklon ausgebildet sein.
[0017] Gemäß den Fig. 1 und 2 ist die Pumpe 3 als Ringkanallüfter ausgebildet, welcher über
ihre Lüfterschaufeln 9 gereingtes Blow-by-Gas in Richtung eines Ausgangs 10 drückt
und dadurch einen Unterdruck im Ölnebelabscheider 2 beziehungsweise in dem diesem
stromauf gelegenen Kurbelgehäuse erzeugt. Selbstverständlich sind auch andere Pumpenarten
bzw. Lüfterarten vorstellbar, welche kompakt bauen und den benötigten Unterdruck erzeugen
können. Die mit den Bezugszeichen 3 bezeichnete Pumpe gemäß den Fig. 1 und 2 steht
dabei auch für den Bauraum der Pumpe 3, so dass in diesem beispielsweise auch eine
Lagerung bzw. Ansteuerung der Pumpe 3 untergebracht sein kann.
[0018] Wie der Fig. 1 weiter zu entnehmen ist, ist zumindest ein Teil eines Stators 11 der
Pumpe 3 in den Ölnebelabscheider 2 integriert, wobei der Stator 11 gemäß der Fig.
1 die Prallwände 6 bildet.
[0019] Des weiteren kann vorgesehen sein, dass der Ölnebelabscheider 2 als schaltbarer Ölnebelabscheider
ausgebildet ist und ein Unterdruckventil 12, insbesondere ein federbelastetes Unterdruckventil
12, aufweist, welches bei definiertem Unterdruck eine Strömungsumlenkung bewirkt und
weitere Düsen 5' freigibt. In den Fig. 1 und 2 ist das Unterdruckventil 12 dabei als
Tellerventil ausgebildet. Bei geöffnetem Unterdruckventil 12 strömt somit Blow-by-Gas
sowohl durch die Düsen 5 als auch durch die weiteren Düsen 5'. Beiden Düsen 5 und
5' ist dabei gemein, dass sie den beschleunigten Blow-by-Gasstrom auf die Prallwand
6 lenken und dadurch eine Ölnebelabscheidung an dieser bewirken.
[0020] In Fig. 1 ist die Lüfterschaufel 9 der Pumpe 3 koaxial zur Achse 13 des Ölnebelabscheiders
2 angeordnet und umläuft diesen radial außerhalb. Demgegenüber ist die Lüfterschaufel
9 der Pumpe 3 gemäß den Fig. 2 in axialer Richtung versetzt zum Ölnebelabscheider
2 angeordnet, wodurch die Bauhöhe der in Fig. 2 gezeigten Variante der Einrichtung
1 leicht zunimmt. Sowohl der Ölnebelabscheider 2 als auch die Pumpe 3 sind gemäß der
Fig. 1 in einem gemeinsamen Gehäuse 14 angeordnet, so dass im Vergleich zu einer getrennten
Ausbildung der beiden Komponenten ein Gehäuse eingespart werden kann. Im Unterschied
dazu sind gemäß Fig. 2 die Pumpe 3 und die Prallwand 6 des Ölnebelabscheiders 2 in
einem ersten Gehäuseteil 14' angeordnet, während die Düsen 5 des Ölnebelabscheiders
2 in einem, mit dem ersten Gehäuseteil 14' verbindbaren, zweiten Gehäuseteil 14" angeordnet
sind. Dies bietet den Vorteil, dass die einzelnen Gehäuseteile 14' und 14'' eine Zerlegung
der Einrichtung 1 erlauben, was insbesondere bei einer Wartung von Vorteil ist. Insgesamt
zeichnet sich die Einrichtung 1 durch eine geringe Bauhöhe, beispielsweise 45 mm und
eine geringe Breite, beispielsweise 90 mm, aus.
[0021] Im folgenden soll kurz die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung 1 näher
erläutert werden:
[0022] Durch die Pumpe 3 wird deren Lüfterrad 4 mit den daran radial außenseitig angeordneten
Lüfterschaufeln 9 in eine Drehbewegung um die Achse 13 versetzt, wodurch Blow-by-Gase
in Richtung des Ausgangs 10 gedrückt werden und von einem Eingang 15 her angesaugt
werden. Treten die ölnebelhaltigen Blow-by-Gase in den Ölnebelabscheider 2 über den
Eingang 15 ein, so strömen sie entlang der Strömungsrichtung 16 bis zur Düse 5 bzw.
bis zu den Düsen 5, an welchen die Blow-by-Gase beschleunigt werden. Gegenüber den
Düsen 5 ist die Prallwand 6 angeordnet, auf welche die Blow-by-Gase aufprallen und
dabei zumindest einen Großteil ihres mittransportieren Öls an die Prallwand 6 abgeben.
Im weiteren strömen die Blow-by-Gase entlang der Richtung 16 zur Lüfterschaufel 9
und von dort zum Ausgang 10. Das an der Prallwand 6 aufgefangene Öl läuft in Richtung
der Schwerkraft und tropft auf den Boden 7, welcher an seiner tiefsten Stelle den
Ölablass 8 aufweist. Dieser Ölablass 8 ist vorzugsweise mit dem Ölreservoir verbunden
und führt das abgeschiedene Öl dem Ölkreislauf erneut zu. Durch die erfindungsgemäße
Einrichtung 1 kann eine besonders kompakte Bauweise erreicht werden, welche zudem
ein zusätzliches Gehäuse entweder für den Ölnebelabscheider 2 oder für die Pumpe 3
einspart und darüber hinaus zusätzliche Verbindungsleitungen zwischen dem Ölnebelabscheider
2 und der Pumpe 3 hinfällig werden lässt.
1. Einrichtung (1) für die Entlüftung eines Kurbelgehäuses eines Verbrennungsmotors,
- mit einer vom Kurbelgehäuse zu einer Ansaugleitung des Verbrennungsmotors führenden
Entlüftungsleitung, in deren Verlauf ein Ölnebelabscheider (2) zur Abscheidung des
Ölanteils aus ölnebelhaltigen Blow-by-Gasen aus dem Kurbelgehäuse angeordnet ist,
- mit einer dem Ölnebelabscheider (2) nachgeschalteten Pumpe (3) zur Erzeugung eines
Saug-Unterdrucks,
- wobei der Ölnebelabscheider (2) und die Pumpe (3) als miteinander verbundene Baugruppe
ausgebildet sind, wobei die Pumpe (3) zumindest einen Antrieb und ein damit verbundenes
Lüfterrad (4) umfasst und zusammen mir dem Ölnebelabscheider (2) in einem ein- oder
mehrteilig ausgebildeten Gehäuse (14, 14', 14'') angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ölnebelabscheider (2) als schaltbarer Ölnebelabscheider ausgebildet ist und ein
Unterdruckventil (12) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pumpe (3) als Ringkanallüfter ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil eines Stators (11) der Pumpe (3) in den Ölnebelabscheider (2)
integriert ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Merkmale,
- der Ölnebelabscheider (2) umfasst einen Impactor,
- der als Impactor ausgebildete Ölnebelabscheider (2) weist Strömungsdüsen (5) und
eine diesen gegenüberliegende Prallwand (6) auf.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Unterdruckventil (12) bei definiertem Unterdruck weitere Strömungsdüsen (5')
freigibt.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Lüfterschaufel (9) der Pumpe (3) koaxial zur Achse (13) des Ölnebelabscheiders
(2) angeordnet ist und radial außen um diesen umläuft.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Lüfterschaufel (5) der Pumpe (3) in axialer Richtung versetzt zum Ölnebelabscheider
(2) angeordnet ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pumpe (3) und die Prallwand (6) des Ölnebelabscheiders (2) in einem ersten Gehäuseteil
(14') angeordnet sind, während die Strömungsdüsen (5) des Ölnebelabscheiders (2) in
einem, mit dem ersten Gehäuseteil (14') verbindbaren zweiten Gehäuseteil (14") angeordnet
sind.
9. Kurbelgehäuse mit einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
1. A device (1) for ventilating a crank case of an internal combustion engine,
- with a ventilation line, leading from the crank case to a suction line of the internal
combustion engine, in the path of which an oil mist separator (2) for separating the
oil parts from the blow-by-gases containing the oil mist from the crank case is arranged,
- with a pump (3) arranged downstream of the oil mist separator (2) for producing
a negative suction pressure,
- wherein the oil-mist separator (2) and the pump (3) are embodied as connected modules,
wherein the pump (3) comprises at least one drive and a fan wheel (4) connected thereto,
and is arranged together with the oil mist separator (2) in a housing formed in one
part or in multiple parts(14, 14', 14''),
characterized in that the oil mist separator (2) is formed as a switchable oil mist separator comprising
a vacuum valve (12).
2. The device according to claim 1,
characterized in
that the pump (3) is formed as an annular ducted fan.
3. The device according to claim 1 or claim 2,
characterized in
that at least a portion of the stator (11) of the pump (3) is integrated in the oil mist
separator (2).
4. The device according to any one of the preceding claims,
characterized by the features
- the oil mist separator (2) comprises an impactor,
- the oil mist separator (2) formed as impactor comprises flow nozzles (5) and a deflector
wall (6) opposite thereto.
5. The device according to claim 4,
characterized in
that the vacuum valve (12) releases further flow nozzles (5') at a defined negative pressure.
6. The device according to any one of the preceding claims,
characterized in that a fan blade (9) of the pump (3) is arranged coaxial to the axis (13) of the oil mist
separator (2), and rotates radially outside around the same.
7. The device according to any one of the claims 1 to 5, characterized in
that a fan blade (5) of the pump (3) is arranged offset in axial direction to the oil
mist separator (2).
8. The device according to any one of the preceding claims, characterized in
that the pump (3) and the deflector wall (6) of the oil mist separator (2) are arranged
in a first housing part (14'), while the flow nozzles (5) of the oil mist separator
(2) are arranged in a second housing part (14'') which is connectable with the first
housing part (14').
9. A crankcase comprising a device according to any one of the claims 1 to 8.
1. Dispositif (1) destiné à la purge d'air d'un carter de vilebrequin d'un moteur à combustion
interne,
- comportant une conduite de purge d'air menant du carter de vilebrequin à une conduite
d'aspiration du moteur à combustion interne, sur le parcours de laquelle un séparateur
de brouillard d'huile (2) pour séparer la fraction d'huile des gaz de fuite contenant
un brouillard d'huile sortant du carter de vilebrequin est disposé,
- comportant une pompe (3) branchée en aval du séparateur de brouillard d'huile pour
générer une dépression d'aspiration,
- dans lequel le séparateur de brouillard d'huile (2) et la pompe (3) sont réalisés
comme un module relié, dans lequel la pompe (3) comprend au moins un entraînement
et une roue de ventilateur (4) qui y est reliée et est disposée conjointement au séparateur
de brouillard d'huile (2) dans un logement (14, 15', 14'') réalisé en un seul tenant
ou en plusieurs parties,
caractérisé en ce que
le séparateur de brouillard d'huile (2) est réalisé comme un séparateur de brouillard
d'huile commutable et présente une soupape de dépression (12).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la pompe (3) est réalisée comme un ventilateur à canal annulaire.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
au moins une partie d'un stator (11) de la pompe (3) est intégrée dans le séparateur
de brouillard d'huile (2).
4. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé par les caractéristiques
- le séparateur de brouillard d'huile (2) comprend un impacteur,
- le séparateur de brouillard d'huile (2) réalisé comme un impacteur présente des
buses d'écoulement (5) et une paroi de déflecteur (6) en vis-à-vis de celles-ci.
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la soupape de dépression (12) déclenche d'autre buses d'écoulement (5') en présente
d'une dépression définie.
6. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
une pale de ventilateur (9) de la pompe (3) est disposée coaxialement à l'axe (13)
du séparateur de brouillard d'huile (2) et en fait le tour radialement à l'extérieur.
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
une pale de ventilateur (5) de la pompe (3) est disposée en décalage dans la direction
axiale par rapport au séparateur de brouillard d'huile (2).
8. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pompe (3) et la paroi de déflecteur (6) du séparateur de brouillard d'huile (2)
sont disposées dans une première partie de logement (14'), alors que les buses d'écoulement
(5) du séparateur de brouillard d'huile (2) sont disposées dans une deuxième partie
de logement (14") pouvant être reliée à la première partie de logement (14').
9. Carter de vilebrequin comportant un dispositif selon une des revendications 1 à 8.