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(11) |
EP 2 022 893 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
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Anmeldetag: 24.07.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Erfassung eines Abrisses einer Faserstoffbahn in einer Sektion einer
Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn und Vorrichtung zur Durchfühung des Verfahrens
Method for identifying a break in a sheet of fibrous material in a section of a production
machine for fibrous sheet material and device for implementing the method
Procédé destiné à détecter un condensé d'une bande fibreuse dans une section d'une
machine destinée à la fabrication d'une bande fibreuse et dispositif destiné à la
réalisation du procédé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.07.2007 DE 102007034828
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.2009 Patentblatt 2009/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bauer, Armin
3100 St. Pölten (AT)
- Üblacker, Armin
3364 Neuhofen (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 936 030
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DE-A1- 4 216 653
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung eines Abrisses einer Faserstoffbahn
in einer Sektion einer Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn, wobei die Faserstoffbahn
mittels wenigstens eines zumindest mehrere Bestandteile aufweisenden Bahnträgers durch
die Sektion geführt wird, wobei der Abriss durch mindestens eine optische Einrichtung
zur Bahnabrisserfassung, die mindestens eine Leuchtquelle und einen Detektor umfasst,
erfasst wird und wobei eine Abschlagvorrichtung für die Faserstoffbahn durch die Einrichtung
zur Bahnabrisserfassung direkt oder indirekt aktiviert wird.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung Vorrichtung zur Erfassung eines Abrisses einer Faserstoffbahn
in einer Sektion einer Maschine zur Herstellung der mittels wenigstens eines zumindest
mehrere Bestandteile aufweisenden Bahnträgers durch die Sektion geführten Faserstoffbahn,
mit mindestens einer optischen Einrichtung zur Bahnabrisserfassung, die mindestens
eine Leuchtquelle und einen Detektor umfasst, und mit einer durch die Einrichtung
zur Bahnabrisserfassung direkt oder indirekt aktivierbaren Abschlagvorrichtung für
die Faserstoffbahn.
[0003] Bei der Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn kann es sich beispielsweise um
eine Papier-, Karton- oder Tissuemaschine handeln. Hingegen kann es sich bei der Sektion
der Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn zumindest um eine Siebpartie, eine
Pressenpartie und eine Trockenpartie handeln. Somit kann es sich bei dem zumindest
mehrere Bestandteile aufweisenden Bahnträger zur Führung der Faserstoffbahn zumindest
um ein Formiersieb, einen Pressfilz und ein Trockensieb handeln. Der Bahnträger wird
in Fachkreisen auch als Bespannung bezeichnet.
[0004] Bei der Herstellung von sämtlichen, im Wesentlichen aus Faserstoffsuspensionen gebildeten
Papiersorten ist die rasche und zuverlässige Erfassung von Abrissen der Faserstoffbahn
während ihrer Herstellung äußerst wichtig, um eine Beschädigung von Teilen der Maschine
zur Herstellung der Faserstoffbahn zu verhindern.
[0005] An Stellen, an denen sich die Faserstoffbahn im freien Zug befindet, können Bahnabrisse
sehr zuverlässig erfasst werden, beispielsweise durch Lichtschranken.
[0006] Lichtschranken eignen sich jedoch nicht in Situationen, in denen die Faserstoffbahn
auf einer auch als Bahnträger dienenden Bespannung, wie etwa einem Formiersieb, einem
Pressfilz oder einem Trockensieb, aufliegt. In der Regel kommen hier optische Systeme
zum Einsatz, bei denen ein Detektor und eine Licht- bzw. Strahlungsquelle der Einrichtung
zur Bahnabrisserfassung auf derselben Seite der Faserstoffbahn angebracht sind.
[0007] Dabei sind verschiedene Verfahren zur Bahnabrisserfassung bekannt.
[0008] So wird bei dem bekannten Verfahren "Farberkennung" der Farbunterschied zwischen
der Faserstoffbahn und dem Trockensieb genutzt, um den Bahnabriss zu erkennen. In
der Figur 1 ist beispielhaft der Signalverlauf einer optischen Einrichtung zur Bahnabrisserfassung
beim Auftreten eines Bahnabrisses in einem Farbintensität-Zeit-Diagramm (F-t-Diagramm)
skizziert. Bei Über- oder auch Unterschreiten eines vorgegebenen Auslöseschwellwerts
S (gestrichelte Linie) der Farbintensität F wird ein Signal an eine Abschlagvorrichtung
gegeben. So kann der Auslöseschwellwert S für das Signal an die Abschlagvorrichtung
beispielsweise bei 50 % der Farbintensität F liegen. Diese Methode funktioniert besonders
gut bei einem deutlichen Farbunterschied, wie etwa dem zwischen einer weißen Faserstoffbahn
und einem grünen Trockensieb.
[0009] Ein Nachteil von Farberkennungssystemen besteht darin, dass diese umso unzuverlässiger
werden, je geringer der Farbunterschied zwischen Faserstoffbahn und Trockensieb ist.
Dies ist beispielsweise bei Maschinen zur Herstellung von Karton oder Verpackungspapieren,
wo bräunliche Papier- bzw. Kartonbahnen auf roten oder bernsteinfarbenen Trockensieben
aufliegen, der Fall. Hier kann nicht mehr eindeutig zwischen Faserstoffbahn und Trockensieb
differenziert werden. Dadurch kommt es entweder zu einer Bahnabrisserfassung ohne
Abriss oder zu einem Abriss ohne Bahnabrisserfassung. Ersteres führt zu einem unnötigen
Produktionsstillstand und damit zu finanziellen Einbußen für den Anlagenbetreiber,
letzteres birgt die Gefahr der Beschädigung der Maschine in sich.
[0010] Ein weiterer Nachteil von Farberkennungssystemen besteht darin, dass deren Funktionalität
durch Umgebungslicht gestört werden kann.
[0011] Überdies können Trockensiebe mit steigender Einsatzdauer stark verschmutzen, wodurch
die eigentliche Farbe des Trockensiebs durch die Schmutzablagerungen verdeckt wird.
In solchen Fällen hat es sich herausgestellt, dass ein Farberkennungssystem ebenfalls
nicht mehr zuverlässig funktioniert.
[0012] Es ist auch bekannt, dass die Farben von Trockensieben sich im Laufe des Einsatzes
ändern, beispielsweise verblassen, und somit Probleme bei der Abrisserkennung verursachen.
Dies kann bestenfalls durch ein ständiges Nachjustieren der Einrichtung zur Bahnabrisserfassung
behoben werden. Es können aber auch Fälle auftreten bei denen trotz des Nachjustierens
Bahnabrisse nicht mehr zuverlässig erkannt werden können.
[0013] In einigen Fällen hat es sich auch herausgestellt, dass Schwankungen der Restfeuchte
in der Faserstoffbahn die Funktionalität von Einrichtungen zur Bahnabrisserfassung
nachhaltig negativ beeinträchtigen können. Dies kann bis zu einem gewissen Grad durch
regelmäßiges Nachjustieren des Detektors in den Griff gebracht werden. Hierfür können
die Referenzsignale und der Auslöseschwellwert neu gesetzt werden, es kann auch der
Detektionswellenlängenbereich angepasst werden.
[0014] Ein weiteres bekanntes Verfahren stellt die "Erkennung von Änderungen in der Lichtstreuung
(Pseudo-Strukturerkennung)" dar, wobei Licht auf dem strukturierten Trockensieb anders
gestreut wird als auf der Faserstoffbahn. Dieser Unterschied wird genutzt, um Bahnabrisse
zu erkennen. Die Messung findet bei Wellenlängen etwas oberhalb des sichtbaren Bereichs
statt.
[0015] Es hat sich auch herausgestellt, dass Pseudo-Strukturerkennungssysteme ebenfalls
nicht zuverlässig funktionieren. Dies ist vermutlich auf Verschmutzungen im Trockensieb
oder auf die Transparenz der noch teilweise feuchten Faserstoffbahn zurückzuführen.
[0016] Weiterhin wird bei den beiden genannten Verfahren schmalbandig detektiert, das heißt
es wird innerhalb eines Wellenlängenbereichs von nur wenigen Nanometern, von etwa
20 bis 100, gemessen. Manche Sensormodelle lassen es zwar zu, die Intensitäten verschiedener
Wellenlängenbereiche zu einem Summensignal zusammenzufassen, wie dies etwa bei der
Addition der drei Intensitätskanäle eines RGB-Sensors geschieht. Jedoch wird auch
hier das Spektrum nicht kontinuierlich erfasst.
[0017] Bei Farberkennungssystemen tritt es des Öfteren auf, dass nur eine geringe Signaldifferenz
zwischen den reflektierten Intensitäten des Trockensiebs und der Faserstoffbahn erreicht
wird. Dies ist beispielsweise, wie bereits ausgeführt, bei Maschinen zur Herstellung
von Karton- oder Verpackungspapieren, wo bräunliche Papier- bzw. Kartonbahnen auf
roten oder bernsteinfarbenen Trockensieben aufliegen, der Fall. Hier kann es entweder
zu einer Bahnabrisserfassung ohne Abriss oder zu einem Abriss ohne Bahnabrisserfassung
kommen. Ersteres führt zu einem unnötigen Produktionsstillstand und damit zu finanziellen
Einbußen für den Anlagenbetreiber, letzteres birgt die Gefahr der Beschädigung der
Maschine in sich.
[0018] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 42 16 653 A1 ist beispielsweise ein Verfahren zur Erfassung von Bahnabrissen bekannt, bei dem
die Änderung der Farbtönung des Trockensiebs durch automatische Nachreferenzierung
korrigiert wird.
[0019] Aus der nicht vorveröffentlichten
EP 1936030A1 ist bekannt, die Abrisserkennung durch Messung der reflektierten Intensität im Bereich
von 200-1100 nm durch 20 führen.
[0020] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
der eingangs genannten Arten derart weiterzubilden, dass im Vergleich zum Stand der
Technik eine zuverlässigere Erfassung von Bahnabrissen in einer Sektion einer Maschine
zur Herstellung einer Faserstoffbahn ermöglicht wird. Diese Sektion soll insbesondere
eine einreihige Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
sein.
[0021] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, dass die von der Faserstoffbahn und/oder von wenigstens einem Bestandteil
des Bahnträgers reflektierte Intensität der Leuchtquelle in einem Wellenlängenbereich
zwischen 1380 bis 2.600 nm mittels des Detektors gemessen wird, um einen Abriss der
Faserstoffbahn zuverlässig zu erfassen.
[0022] Das erfindungsgemäße Verfahren weist neben der Detektion von Bestandteilen der Faserstoffbahn,
wie etwa Zellulose, Füllstoff oder Lignin, und/oder Bestandteilen des Bahnträgers,
wie beispielsweise PET, den großen Vorteil auf, dass in dem genannten Wellenlängenbereich
die Differenz zwischen der reflektierten Intensität der Faserstoffbahn und der reflektierten
Intensität zumindest eines Bestandteils des Bahnträgers sehr stark ausgeprägt ist.
Dadurch fallen die Beeinflussungen durch Bahnträgeralterung, Bahnträgerverschmutzungen
und Restfeuchte in der Faserstoffbahn deutlicher geringer als bei herkömmlichen Verfahren
aus. Überdies wird dieses Verfahren auch nicht von der Farbe der Faserstoffbahn und
der Feuchte des Bahnträgers, insbesondere des Trockensiebs beeinflusst.
[0023] Außerdem weist das erfindungsgemäße Verfahren eine geringe Anfälligkeit gegenüber
Fremdlicht auf. Zudem können auch die Bestandteile des Bahnträgers detektiert werden.
[0024] Die von der Faserstoffbahn und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Bahnträgers
reflektierte Intensität der Leuchtquelle wird bevorzugt in einem Wellenlängenbereich
in einem Bereich zwischen 1.380 und 1.650 nm, zwischen 1.600 und 1.700 nm, zwischen
2.200 und 2.500 nm oder zwischen 2.400 und 2.600 nm mittels des Detektors gemessen.
Diese Wellenlängenbereiche erlauben eine sichere Detektion der genannten Bestandteile
der Faserstoffbahn.
[0025] Im Hinblick auf eine praxisnahe und solide Ausführungsform ist vorgesehen, dass die
Leuchtquelle bevorzugt spezifisches Licht emittiert. Eine derartige Leuchtquelle hat
sich in angrenzenden Gebieten und ähnlichen Anwendungsfällen bereits bestens bewährt.
[0026] Damit das erfindungsgemäße Verfahren bei möglichst vielen, gegebenenfalls auch unterschiedlichen
Anwendungsfällen seine Verwendung finden kann, wird zwischen der Leuchtquelle und
dem Detektor der optischen Einrichtung zur Bahnabrisserfassung bevorzugt mindestens
ein Filter dazwischengeschaltet. Die Verwendung mindestens eines Filters erlaubt die
Durchführung größerer Messmodifikationen bei lediglich geringen Umbaumaßnahmen samt
einhergehenden Kosten.
[0027] Durch den Filter wird der Wellenlängenbereich bevorzugt von 1380 bis 2.600 nm gesetzt
bzw. begrenzt. Mit mehreren Filtern kann der gemessene Wellenlängenbereich auf einfacher
Weise nach oben und nach unten hin innerhalb der gewünschten Wellenlängen begrenzt
werden.
[0028] Der Detektor misst in bevorzugter Ausführung in einem Wellenlängenbereich von 1380
bis 2.600 nm, da hierbei wiederum die Wellenlängen der wesentlichen Bestandteile der
Faserstoffbahn, wie beispielsweise Lignin und/oder Cellulose, messtechnisch miterfasst
werden.
[0029] Ferner kann auch der Wellenlängenbereich für die Messung durch den Detektor und/oder
durch den Filter begrenzt werden. Dies erlaubt eine größere Anwendungsflexibilität
des Verfahrens bei einem geringen technischen Aufwand und überschaubaren Kosten.
[0030] Für die direkte oder indirekte Aktivierung der Abschlagvorrichtung für die Faserstoffbahn
durch die Einrichtung zur Bahnabrisserfassung wird bevorzugt mindestens ein Auslöseschwellwert
gesetzt, der vorzugsweise einstellbar ist. Somit kann in Abhängigkeit von den Eigenschaften
der Faserstoffbahn das "Aktivierungsverhalten" der Abschlagvorrichtung gezielt eingestellt
werden.
[0031] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, dass die von der Faserstoffbahn und/oder von wenigstens einem Bestandteil
des Bahnträgers reflektierte Intensität der Leuchtquelle in einem Wellenlängenbereich
zwischen 1380 bis 2.600 nm mittels des Detektors messbar ist, um einen Abriss der
Faserstoffbahn zuverlässig zu erfassen.
[0032] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise wiederum vollkommen gelöst und
es ergeben sich die bereits genannten erfindungsgemäßen Vorteile.
[0033] Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung und weitere Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0034] Es zeigen
- Figur 1
- einen beispielhaften Signalverlauf einer optischen Einrichtung zur Bahnabrisserfassung
beim Auftreten eines Bahnabrisses;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Teilabschnitts einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer Anordnung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit einer optischen Einrichtung zur Bahnabrisserfassung.
[0035] In der Figur 2 ist in einer Seitendarstellung schematisch ein Ausschnitt aus einer
Sektion 2 einer allgemein mit 1 bezeichneten Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
3 gezeigt. Die dargestellte Sektion 2 ist rein beispielhaft eine Trockenpartie, sie
kann selbstverständlich auch eine Siebpartie oder eine Trockenpartie sein.
[0036] In an sich bekannter Weise erfüllt die Trockenpartie 2 innerhalb der Maschine 1 die
Funktion, einer hergestellten und/oder bearbeiteten Faserstoffbahn 3 Feuchtigkeit
zu entziehen, das heißt sie zu trocknen.
[0037] Im in der Figur 2 gezeigten Beispiel erfolgt dies durch Kontakttrocknung, wobei eine
in der Zeichnung von links zuzuführende Faserstoffbahn 3 durch direkten Kontakt mit
einer Mehrzahl von Trockenzylindern 4 einerseits und einem die Trockenzylinder 4 umlaufenden
endlosen Trockensieb 5 andererseits getrocknet wird. Das Trockensieb 5 ist hierbei
der Bahnträger.
[0038] In der Figur 2 sind zwei Trockensiebe 5 in ihrem vollständigen Umlaufsweg dargestellt,
wobei jedes der Trockensiebe 5 jeweils eine Gruppe von Trockenzylindern 4 umläuft.
Genauer verläuft jedes Trockensieb 5 im Bereich der Trockenzylinder 4 wellenförmig
auf und ab, wobei das Trockensieb 5 am Wellenberg von einem Trockenzylinder 4 umgelenkt
wird und im Wellental von einer Saugwalze einer jeweiligen Unterdruckeinrichtung 6
umgelenkt wird. Nach dem Verlassen des letzten Trockenzylinders 4 der entsprechenden
Gruppe wird das Trockensieb 5 über mehrere Führungsrollen 7 wieder zum ersten Trockenzylinder
4 der Gruppe zurückgeführt.
[0039] Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Erfassung eines Abrisses einer
Faserstoffbahn 3 in der Trockenpartie 2 der Maschine 1 zur Herstellung der Faserstoffbahn
3 ist für jede Gruppe von Trockenzylindern 4 mindestens eine symbolisch angedeutete
optische Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung vorgesehen, welche in der Figur 3 prinzipiell
beschrieben wird. Überdies ist für jede Gruppe von Trockenzylindern 4 wenigstens eine
lediglich schematisch angedeutete Abschlagvorrichtung 9 für die Faserstoffbahn 3 vorgesehen,
die durch die optische Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung direkt oder indirekt
aktiviert wird.
[0040] Die Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Anordnung einer Vorrichtung
10 mit einer optischen Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung.
[0041] Die Vorrichtung 10 mit der optischen Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung kann in
einer Sektion, insbesondere in einer Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn 3 verwendet werden. Die Faserstoffbahn 3 liegt dabei auf dem
durch die Trockenpartie geführten Trockensieb 5 auf. Das Trockensieb 5 ist hierbei
der Bahnträger.
[0042] Die optische Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung umfasst eine spezifische Leuchtquelle
11 in Ausgestaltung einer Lichtquelle 12, wie beispielsweise eine Lampe 13 oder dergleichen,
und einen Detektor 14. Die optische Einrichtung 8 ist so ausgelegt, dass die von der
Faserstoffbahn 3 und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Trockensiebs 5 (gestrichelte
Darstellung) reflektierte Intensität I
R der Leuchtquelle 11 in einem Wellenlängenbereich L zwischen 1380 bis 2.600 nm mittels
des Detektors 14 messbar ist, um einen Abriss der Faserstoffbahn 3 zuverlässig zu
erfassen. Die von der Faserstoffbahn 3 und/oder von wenigstens einem Bestandteil des
Bahnträgers 2 reflektierte Intensität I
R der Leuchtquelle 11 ist insbesondere in einem Wellenlängenbereich L in einem Bereich
zwischen 1.380 und 1.650 nm, zwischen 1.600 und 1.700 nm, zwischen 1.900 und 2.000
nm, zwischen 2.000 und 2.150 nm, zwischen 2.200 und 2.500 nm oder zwischen 2.400 und
2.600 nm mittels des Detektors 14 messbar.
[0043] Die Leuchtquelle 11 emittiert Licht in dem genannten Wellenlängenbereich L, welches
von der Faserstoffbahn 3 und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Trockensiebs
5 reflektiert wird. Das reflektierte Licht wird dann von dem Detektor 14 gemessen
und das erhaltene Signal in bekannter Weise ausgewertet. Die Anstellungen, insbesondere
die Winkel und die Abstände, sowohl der Leuchtquelle 11 und des Detektors 14 können
dabei in einem dem Fachmann bekannten Rahmen gewählt werden.
[0044] In der dargestellten Ausführung ist zwischen der Leuchtquelle 11 und dem Detektor
14 der optischen Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung ein Filter 15 dazwischengeschaltet,
vorzugsweise in dargestellter Weise zwischen der Faserstoffbahn 3 bzw. dem Trockensieb
5 und dem Detektor 14. Dabei ist vorgesehen, dass der Detektor 14 in einem Wellenlängenbereich
L von 1380 bis 2.600 nm misst und/oder der Filter 15 den Wellenlängenbereich L von
1380 bis 2.600 nm setzt. Somit ist der Wellenlängenbereich L für die Messung durch
den Detektor 14 und/oder durch den Filter 15 begrenzt.
[0045] Für die direkte oder indirekte Aktivierung der lediglich angedeuteten Abschlagvorrichtung
9 für die Faserstoffbahn 3 ist durch die Einrichtung 8 zur Bahnabrisserfassung mindestens
ein Auslöseschwellwert S gesetzt.
[0046] Die in der Figur 3 dargestellte Vorrichtung 10 mit der optischen Einrichtung 8 zur
Bahnabrisserfassung eignet sich insbesondere auch hervorragend zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0047] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs genannten Arten derart weitergebildet werden, dass im Vergleich
zum Stand der Technik eine zuverlässigere Erfassung von Bahnabrissen in insbesondere
einreihigen Trockenpartien einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn ermöglicht
wird.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1
- Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
- 2
- Trockenpartie (Sektion)
- 3
- Faserstoffbahn
- 4
- Trockenzylinder
- 5
- Trockensieb (Bahnträger)
- 6
- Unterdruckeinrichtung
- 7
- Führungsrolle
- 8
- Einrichtung zur Bahnabrisserfassung
- 9
- Abschlagvorrichtung
- 10
- Vorrichtung
- 11
- Leuchtquelle
- 12
- Lichtquelle
- 13
- Lampe
- 14
- Detektor
- 15
- Filter
- F
- Farbintensität
- IR
- Reflektierte Intensität
- L
- Wellenlängenbereich
- S
- Auslöseschwellwert
- t
- Zeit
1. Verfahren zur Erfassung eines Abrisses einer Faserstoffbahn (3) in einer Sektion (2)
einer Maschine (1) zur Herstellung der Faserstoffbahn (3), wobei die Faserstoffbahn
(3) mittels wenigstens eines zumindest mehrere Bestandteile aufweisenden Bahnträgers
(5) durch die Sektion (2) geführt wird, wobei der Abriss durch mindestens eine optische
Einrichtung (8) zur Bahnabrisserfassung, die mindestens eine Leuchtquelle (11) und
einen Detektor (14) umfasst, erfasst wird und wobei eine Abschlagvorrichtung (9) für
die Faserstoffbahn (3) durch die Einrichtung (8) zur Bahnabrisserfassung direkt oder
indirekt aktiviert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Faserstoffbahn (3) und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Bahnträgers
(2) reflektierte Intensität (IR) der Leuchtquelle (11) in einem Wellenlängenbereich (L) zwischen 1380 bis 2.600 nm mittels des Detektors (14) gemessen wird, um einen Abriss der Faserstoffbahn
(3) zuverlässig zu erfassen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Faserstoffbahn (3) und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Bahnträgers
(2) reflektierte Intensität (IR) der Leuchtquelle (11) in einem Wellenlängenbereich (L) in einem Bereich zwischen
1.380 und 1.650 nm, zwischen 1.600 und 1.700 nm, zwischen 1.900 und 2.000 nm, zwischen
2.000 und 2.150 nm, zwischen 2.200 und 2.500 nm oder zwischen 2.400 und 2.600 nm mittels
des Detektors (14) gemessen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchtquelle (11), wie insbesondere eine Lampe (13), spezifisches Licht emittiert.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Leuchtquelle (11) und dem Detektor (14) der optischen Einrichtung (8)
zur Bahnabrisserfassung mindestens ein Filter (15) dazwischengeschaltet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch den Filter (15) der Wellenlängenbereich (L) von 1380 bis 2.600 nm gesetzt bzw.
begrenzt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Detektor (14) in einem Wellenlängenbereich (L) von 1380 bis 2.600 nm misst.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wellenlängenbereich (L) für die Messung durch den Detektor (14) und/oder durch
den Filter (15) begrenzt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die direkte oder indirekte Aktivierung der Abschlagvorrichtung (9) für die Faserstoffbahn
(3) durch die Einrichtung (8) zur Bahnabrisserfassung mindestens ein Auslöseschwellwert
(S) gesetzt wird.
9. Vorrichtung (10) zur Erfassung eines Abrisses einer Faserstoffbahn (3) in einer Sektion
(2) einer Maschine (1) zur Herstellung der mittels wenigstens eines zumindest mehrere
Bestandteile aufweisenden Bahnträgers (5) durch die Sektion (2) geführten Faserstoffbahn
(3), mit mindestens einer optischen Einrichtung (8) zur Bahnabrisserfassung, die mindestens
eine Leuchtquelle (11) und einen Detektor (14) umfasst, und mit einer durch die Einrichtung
(8) zur Bahnabrisserfassung direkt oder indirekt aktivierbaren Abschlagvorrichtung
(9) für die Faserstoffbahn (3), insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens nach
einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Faserstoffbahn (3) und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Bahnträgers
(2) reflektierte Intensität (IR) der Leuchtquelle (11) in einem Wellenlängenbereich (L) zwischen 1380 bis 2.600 nm
mittels des Detektors (14) messbar ist, um einen Abriss der Faserstoffbahn (3) zuverlässig
zu erfassen.
10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Faserstoffbahn (3) und/oder von wenigstens einem Bestandteil des Bahnträgers
(2) reflektierte Intensität (IR) der Leuchtquelle (11) in einem Wellenlängenbereich (L) in einem Bereich zwischen
1.380 und 1.650 nm, zwischen 1.600 und 1.700 nm, zwischen 1.900 und 2.000 nm, zwischen
2.000 und 2.150 nm, zwischen 2.200 und 2.500 nm oder zwischen 2.400 und 2.600 nm mittels
des Detektors (14) messbar ist
11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchtquelle (11) eine spezifische Lichtquelle (12), wie insbesondere eine Lampe
(13), ist.
12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Leuchtquelle (11) und dem Detektor (14) der optischen Einrichtung (8)
zur Bahnabrisserfassung mindestens ein Filter (15) dazwischengeschaltet ist.
13. Vorrichtung (10) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch den Filter (15) der Wellenlängenbereich (L) von 1380 bis 2.600 nm setzbar bzw.
begrenzbar ist.
14. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Detektor (14) in einem Wellenlängenbereich (L) von 1380 bis 2.600 nm misst.
15. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wellenlängenbereich (L) für die Messung durch den Detektor (14) und/oder durch
den Filter (15) begrenzt ist.
16. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die direkte oder indirekte Aktivierung der Abschlagvorrichtung (9) für die Faserstoffbahn
(3) durch die Einrichtung (8) zur Bahnabrisserfassung mindestens ein Auslöseschwellwert
(S) gesetzt ist.
1. Method for detecting a break in a fibrous web (3) in a section (2) of a machine (1)
for producing the fibrous web (3), the fibrous web (3) being guided through the section
(2) by means of at least one web carrier (5) having at least several constituent parts,
the break being detected by at least one optical device (8) for web break detection,
which comprises at least one light source (11) and a detector (14), and a knock-off
device (9) for the fibrous web (3) being activated directly or indirectly by the device
(8) for web break detection,
characterized in that
the intensity (IR) of the light source (11) that is reflected from the fibrous web (3) and/or from
at least one constituent part of the web carrier (5) is measured by means of the detector
(14) in a wavelength range (L) between 1380 and 2600 nm, in order to detect a break
in the fibrous web (3) reliably.
2. Method according to Claim 1,
characterized in that
the intensity (IR) of the light source (11) that is reflected from the fibrous web (3) and/or from
at least one constituent part of the web carrier (5) is measured by means of the detector
(14) in a wavelength range (L) in a range between 1380 and 1650 nm, between 1600 and
1700 nm, between 1900 and 2000 nm, between 2000 and 2150 nm, between 2200 and 2500
nm or between 2400 and 2600 nm.
3. Method according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the light source (11), such as in particular a lamp (13), emits specific light.
4. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one filter (15) is interposed between the light source (11) and the detector
(14) of the optical device (8) for web break detection.
5. Method according to Claim 4,
characterized in that
the wavelength range (L) from 1380 to 2600 nm is set or limited by the filter (15).
6. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the detector (14) measures in a wavelength range (L) from 1380 to 2600 nm.
7. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the wavelength range (L) for the measurement is limited by the detector (14) and/or
by the filter (15).
8. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one triggering threshold (S) is set for the direct or indirect activation
of the knock-off device (9) for the fibrous web (3) by the device (8) for web break
detection.
9. Device (10) for detecting a break in a fibrous web (3) in a section (2) of a machine
(1) for producing the fibrous web (3), guided through the section (2) by means of
at least one web carrier (5) having at least several constituent parts, having at
least one optical device (8) for web break detection, which comprises at least one
light source (11) and a detector (14), and having a knock-off device (9) for the fibrous
web (3) that can be activated directly or indirectly by the device (8) for web break
detection, in particular for implementing a method according to one of the preceding
claims,
characterized in that
the intensity (IR) of the light source (11) that is reflected from the fibrous web (3) and/or from
at least one constituent part of the web carrier (5) can be measured by means of the
detector (14) in a wavelength range (L) between 1380 and 2600 nm, in order to detect
a break in the fibrous web (3) reliably.
10. Device (10) according to Claim 9,
characterized in that
the intensity (IR) of the light source (11) that is reflected from the fibrous web (3) and/or from
at least one constituent part of the web carrier (5) can be measured by means of the
detector (14) in a wavelength range (L) in a range between 1380 and 1650 nm, between
1600 and 1700 nm, between 1900 and 2000 nm, between 2000 and 2150 nm, between 2200
and 2500 nm or between 2400 and 2600 nm.
11. Device (10) according to Claim 9 or 10,
characterized in that
the light source (11) is a specific light source (12), such as in particular a lamp
(13).
12. Device (10) according to one of Claims 9 to 11,
characterized in that
at least one filter (15) is interposed between the light source (11) and the detector
(14) of the optical device (8) for web break detection.
13. Device (10) according to Claim 12,
characterized in that
the wavelength range (L) from 1380 to 2600 nm can be set or limited by the filter
(15).
14. Device (10) according to one of Claims 9 to 13,
characterized in that
the detector (14) measures in a wavelength range (L) from 1380 to 2600 nm.
15. Device (10) according to one of Claims 9 to 14,
characterized in that
the wavelength range (L) for the measurement is limited by the detector (14) and/or
by the filter (15).
16. Device (10) according to one of Claims 9 to 15,
characterized in that
at least one triggering threshold value (S) is set for the direct or indirect activation
of the knock-off device (9) for the fibrous web (3) by the device (8) for web break
detection.
1. Procédé pour détecter une rupture d'une nappe fibreuse (3) dans une section (2) d'une
machine (1) de fabrication de la nappe fibreuse (3), la nappe fibreuse (3) étant guidée
au moyen d'au moins un support de nappe (5) présentant au moins plusieurs constituants
à travers la section (2), la rupture étant détectée par au moins un dispositif optique
(8) de détection de rupture de nappe qui comprend au moins une source d'éclairage
(11) et un détecteur (14), et un dispositif d'abattage (9) pour la nappe fibreuse
(3) étant activé directement ou indirectement par le dispositif (8) de détection de
rupture de nappe,
caractérisé en ce que
l'intensité (IR) de la source d'éclairage (11) réfléchie par la nappe fibreuse (3) et/ou par au moins
un constituant du support de nappe (5) est mesurée dans une plage de longueur d'onde
(L) comprise entre 1380 et 2600 nm au moyen du détecteur (14) afin de détecter de
manière fiable une rupture de la nappe fibreuse (3).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'intensité (IR) de la source d'éclairage (11) réfléchie par la nappe fibreuse (3) et/ou par au moins
un constituant du support de nappe (5) est mesurée dans une plage de longueur d'onde
(L) comprise entre 1380 et 1650 nm, entre 1600 et 1700 nm, entre 1900 et 2000 nm,
entre 2000 et 2150 nm, entre 2200 et 2500 nm ou entre 2400 et 2600 nm au moyen du
détecteur (14).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la source d'éclairage (11), telle qu'une lampe (13), émet de la lumière spécifique.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'entre la source d'éclairage (11) et le détecteur (14) du dispositif optique (8) de
détection de rupture de nappe est interposé au moins un filtre (15).
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la plage de longueur d'onde (L) de 1380 à 2600 nm est fixée ou limitée par le filtre
(15).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le détecteur (14) mesure dans une plage de longueur d'onde (L) de 1380 à 2600 nm.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plage de longueur d'onde (L) pour la mesure est limitée par le détecteur (14) et/ou
par le filtre (15).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins une valeur de seuil de déclenchement (S) est fixée pour l'activation directe
ou indirecte du dispositif d'abattage (9) pour la nappe fibreuse (3) par le dispositif
(8) de détection de rupture de nappe.
9. Dispositif (10) pour détecter une rupture d'une nappe fibreuse (3) dans une section
(2) d'une machine (1) de fabrication de la nappe fibreuse (3) guidée à travers la
section (2) au moyen d'au moins un support de nappe (5) présentant au moins plusieurs
constituants, comprenant au moins un dispositif optique (8) de détection de rupture
de nappe, qui comprend au moins une source d'éclairage (11) et un détecteur (14),
et un dispositif d'abattage (9) pour la nappe fibreuse (3) pouvant être activé directement
ou indirectement par le dispositif (8) de détection de rupture de nappe, notamment
pour mettre en oeuvre un procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'intensité (IR) de la source d'éclairage (11) réfléchie par la nappe fibreuse (3) et/ou par au moins
un constituant du support de nappe (5) peut être mesurée dans une plage de longueur
d'onde (L) comprise entre 1380 et 2600 nm au moyen du détecteur (14) afin de détecter
de manière fiable une rupture de la nappe fibreuse (3).
10. Dispositif (10) selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'intensité (IR) de la source d'éclairage (11) réfléchie par la nappe fibreuse (3) et/ou par au moins
un constituant du support de nappe (5) peut être mesurée dans une plage de longueur
d'onde (L) comprise entre 1380 et 1650 nm, entre 1600 et 1700 nm, entre 1900 et 2000
nm, entre 2000 et 2150 nm, entre 2200 et 2500 nm ou entre 2400 et 2600 nm au moyen
du détecteur (14).
11. Dispositif (10) selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
la source d'éclairage (11) est une source de lumière spécifique (12), telle qu'une
lampe (13).
12. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce
qu'entre la source d'éclairage (11) et le détecteur (14) du dispositif optique (8) de
détection de rupture de nappe est interposé au moins un filtre (15).
13. Dispositif (10) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
la plage de longueur d'onde (L) de 1380 à 2600 nm peut être fixée ou limitée par le
filtre (15).
14. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications 9 à 13,
caractérisé en ce que
le détecteur (14) mesure dans une plage de longueur d'onde (L) de 1380 à 2600 nm.
15. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications 9 à 14,
caractérisé en ce que
la plage de longueur d'onde (L) pour la mesure est limitée par le détecteur (14) et/ou
par le filtre (15).
16. Dispositif (10) selon l'une quelconque des revendications 9 à 15,
caractérisé en ce
qu'au moins une valeur de seuil de déclenchement (S) est fixée pour l'activation directe
ou indirecte du dispositif d'abattage (9) pour la nappe fibreuse (3) par le dispositif
(8) de détection de rupture de nappe.


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