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(11) |
EP 2 022 903 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.2014 Patentblatt 2014/28 |
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Anmeldetag: 23.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Befestigungsanordnung und Montageverfahren zum Einbau einer Trägerplatte in eine Durchgangsöffnung
zwischen Wänden
Fixing device and mounting method for installing a support plate into a passage opening
between walls
Dispositif de fixation et procédé de montage destiné à l'installation d'une plaque
de support dans une ouverture de passage entre des murs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
26.06.2007 DE 102007029647
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.2009 Patentblatt 2009/07 |
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Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Habicht, Olaf
8413 Neftenbach (CH)
- Liu, Yinyuan
86163 Augsburg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 122 396 US-A- 4 165 588
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DE-A1- 4 125 976 US-A- 5 242 239
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung und ein Montageverfahren zum Einbau
einer Trägerplatte in eine Durchgangsöffnung zwischen Wänden.
[0002] Eine Befestigungsanordnung zum Einbau einer Trägerplatte in eine Durchgangsöffnung
zwischen Wänden, bei welcher Befestigungsmittel in den Endbereichen der Trägerplatte
angeordnet sind und jeweils eine Zapfenverbindung zu einem Haltebauteil umfassen,
das im montierten Zustand dem zugeordneten Stirnende der Trägerplatte gegenüberliegend
an der zugehörigen Begrenzungswand der Durchgangsöffnung angebracht ist, wobei die
Trägerplatte sich in Plattenlängsrichtung erstreckende Hohlkammern aufweist, ist z.
B. aus der
DE 295 03 845 U1 bereits bekannt. Die Trägerplatte wird hierbei von einem im Querschnitt gesehen abgewinkelten
Hohlprofil-Sturzteil gebildet, das an seinen Enden über jeweils ein Eckelement mit
einem zugeordneten Hohlprofil-Laibungsteil steckverbunden ist. Das Hohlprofil-Sturzteil
und die beiden Hohlprofil-Laibungsteile bilden nach dem Einbau in eine Türöffnung
gemeinsam einen Verkleidungsrahmen, durch den die oft unansehnlichen Begrenzungsflächen
der Türöffnung im Rohbauzustand abgedeckt sind. Für eine tragende Funktion ist der
Verkleidungsrahmen aber nicht dimensioniert. Zudem setzt der bekannte Verkleidungsrahmen
das Vorhandensein von seitlichen Laibungsteilen als Stützen für die das Hohlprofil-Sturzteil
tragenden Eckelemente voraus, die sich konstruktiv nicht bei allen technischen Lösungen
vorsehen lassen werden.
[0003] Die
EP 1 22 396 A2 offenbart ein modulares Scherengitter. Das Scherengitter ist aus modularen Elementen,
die als Profile ausgebildet sind, gebildet, welche mit Verbindungselementen zusammengesteckt
werden, wobei das Verbindungselement Zapfen als Verbindungsmittel aufweist, die in
das Profil der Elemente eingesteckt werden können. Zur Bildung des Scherengitters
ist es unabdingbar, dass für ein seitliches Einstecken der Zapfen in das Profil der
modularen Elemente ein Weg zur Verfügung steht, welcher Weg mindestens der Länge der
Zapfen entspricht. Das modulare Element kann daher nicht zwischen Wänden eingesetzt
werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, auf einfache Weise eine Trägerplatte in eine Durchgangsöffnung
zwischen Wänden einbauen zu können, ohne dass die Trägerplatte von Säulen abgestützt
sein muss.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 sowie
des Verfahrens nach Anspruch 13 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen
Ansprüchen angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß umfasst die Befestigungsanordnung zwei Montageplatten, die konsolenartig
auf einander gegenüberliegenden Begrenzungswänden der Durchgangsöffnung angebracht
werden können, damit die Trägerplatte über die Tragzapfen zwischen den beiden Montageplatten
aufgehängt werden kann. Bei ausreichend biegesteifer Trägerplatte kann der Abstand
zwischen den Montageplatten somit ohne Zwischenbefestigung frei überbrückt werden,
wodurch die Trägerplatte zu einem Freiträger wird. Da die Tragzapfen in die zugeordnete
Hohlkammer im Endbereich der Trägerplatte eingreifen müssen, ist eine zur verdeckten
Befestigung günstige Anordnung der Tragzapfen unter Überdeckung zur Stirnseite der
Trägerplatte gegeben.
[0008] Die erfindungsgemäße Trägerplatte nimmt nur wenig Bauraum in Anspruch und kann daher
z.B. anstelle eines Trennwandbereiches mit Sturz oberhalb einer Türöffnung oder anstelle
eines Unterzuges einer Betondecke des Gebäudes vorgesehen werden, um z. B. das gewünschte
lichte Maß für einen Durchgang, den Einbau einer Tür oder ähnliches bereitzustellen.
Am Gebäude selbst sind hierbei für die Schaffung der gewünschten Durchgangsöffnung
keine Umbaumaßnahmen erforderlich.
[0009] Um eine sehr stabile und biegesteife Anordnung des Tragzapfens an der Montageplatte
zu ermöglichen, weisen die beiden Montageplatten jeweils eine Dicke von mehreren Zentimetern
auf und sind weitgehend an das Querschnittsformat der Trägerplatte angepasst. Hierdurch
lassen sich die erste Montageplatte, die Trägerplatte und die zweite Montageplatte
derart aneinandergereiht zusammenbauen, dass ihre Oberseiten und Seitenflächen flächenbündig
und ohne oder zumindest mit wenig Abstand aneinander anschließen. Eventuell verbleibende
Fugen können mit Dichtungsmasse, z.B. auf Siliconbasis, abgespritzt bzw. gefüllt werden,
so dass auf den Sichtseiten insgesamt geschlossene Oberflächen entstehen. Dadurch
kann die Baugruppe aus Trägerplatte und den beiden Montageplatten das Erscheinungsbild
einer durchgehenden Trägerplatte bieten.
[0010] Insbesondere bei großer Plattenhöhe weist die Trägerplatte vorteilhaft eine längliche
Querschnittsform auf, wobei ihre Enden von jeweils zwei im Abstand voneinander angeordneten
Tragzapfen abgestützt werden.
[0011] Vorzugsweise ist die Trägerplatte als Strangpressprofil ausgebildet. Durch das Ablängen
eines entsprechenden Halbzeugstrangs in der gewünschten Breite kann die Trägerplatte
maßhaltig und dabei relativ kostengünstig hergestellt werden. Dies gilt besonders,
wenn die Querschnitte der Hohlkanäle so gestaltet sind, dass die Endabschnitte der
Hohlkanäle die Hohlkammern für den Eingriff der zugeordneten Tragzapfen bilden können.
[0012] Zur leichteren Handhabung der Trägerplatte beim Einbau besteht diese vorzugsweise
aus einer Leichtbauplatte. Bei einem Strangpressprofil für die Trägerplatte lassen
sich als bewährte Leichtbauwerkstoffe z.B. Aluminium oder je nach Festigkeitsanforderungen
auch Kunststoffe verwenden.
[0013] Damit die Tragzapfen z. B. durch Vernieten unlösbar an ihrer Montageplatte vormontiert
sein können und ihr Einsteckquerschnitt nicht an den Querschnitt ihrer Hohlkammer
angepasst sein muss, ist jedem Tragzapfen als Element zur Zwischenabstützung ein Befestigungsklotz
zugeordnet. Zweckmäßig besteht ein solcher Befestigungsklotz aus einem quaderförmigen
Block aus Vollmaterial, dessen Querschnittskontur an den lichten Querschnitt der Hohlkammer
bzw. des Hohlkanals in der Trägerplatte angepasst ist. Der dadurch drehsicher in seiner
Hohlkammer schiebegeführte Klotz weist in seinem Mittelbereich eine koaxial zum Tragzapfen
verlaufende Einschiebeöffnung auf, deren lichter Querschnitt auf den Querschnitt des
Tragzapfens abgestimmt ist. Fertigungstechnisch einfach und baulich unproblematisch
ist es, wenn der Tragzapfen zylindrisch und die Einschiebeöffnung als hierzu passende
Rundbohrung ausgebildet ist. Hierdurch bleibt die Trägerplatte zudem nach dem Aufschieben
der Klötze auf einander koaxial gegenüberliegende Tragzapfen noch um deren Mittellängsachse
drehbar, so dass eine Klappverlagerung der Trägerplatte vorgenommen werden kann.
[0014] Eine Klapplagerung der Trägerplatte über runde Tragzapfen hat für die Monteure den
Vorteil, dass das Plattengewicht bei der Montage bereits über die Drehlagerstellen
abgestützt werden kann, so dass die weitergehende Montage der Trägerplatte ohne nennenswerte
Belastung durch deren Eigengewicht vorgenommen werden kann. Um die Befestigungsklötze
nach Aufschieben auf ihren Tragzapfen zu sichern, sind vorzugsweise Gewindestifte
vorgesehen, die vollständig in das Gewindeloch eingedreht werden können. Infolge der
Klapplagerung kann die Trägerplatte auf einfache Weise in ihre Endlage geklappt werden,
wenn die anderen Tragzapfen zugeordneten Hohlkammern auf der Breitseite der Trägerplatte
für den Eintritt der Tragzapfen in ihre Hohlkammer ausreichend weit offen sind. Hierdurch
wird auch die Anwendung des besonders rationellen Montageverfahrens für die Trägerplatte
erst möglich.
[0015] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend beschrieben.
[0016] Dabei zeigen jeweils in perspektivische Schrägansicht:
- Fig. 1
- Befestigungsmittel am Endbereich einer Trägerplatte in Explosionsdarstellung,
- Fig. 2
- eine auf eine Wand aufgeschraubte Montageplatte für die Trägerplatte,
- Fig. 3
- den Endbereich der Trägerplatte bei eingeschobenen Befestigungsklötzen,
- Fig. 4
- den Endbereich der Trägerplatte in einer horizontalen Ansetzstellung zum unteren Tragzapfen
der Montageplatte,
- Fig. 5
- den Endbereich bei in die Trägerplatte eingreifendem Tragzapfen,
- Fig. 6
- den Endbereich der Trägerplatte während ihrer Hochklappbewegung und
- Fig. 7
- den Endbereich bei fertig montierter Trägerplatte.
[0017] Um die zeichnerische Darstellung zu vereinfachen, ist die Befestigungsanordnung einer
Trägerplatte 10 nur in einem ihrer beiden Endbereiche gezeigt, wobei die Befestigungsanordnung
am nicht gezeigten Endbereich spiegelsymmetrisch zu der am gezeigten Endbereich ausgebildet
ist. Die Trägerplatte 10 soll insgesamt so angeordnet werden, dass sie in einem Gebäude
einen Gang zwischen Gebäudemauern und Betondecke im oberhalb einer Durchgangsöffnung
liegenden Bereich abteilt, also eine Trennwand bildet, unterhalb welcher ein Durchgang
verbleibt, in den z. B. eine Schiebetür eingesetzt werden kann.
[0018] In Fig. 1 sind alle Bauelemente zu sehen, mit denen die Trägerplatte 10 in ihrem
gezeigten Endbereich befestigt ist.
[0019] Hierzu gehören zwei Hohlkammern 11 und 12 in der Trägerplatte 10 selbst, die von
Endabschnitten der die Trägerplatte 10 der Länge nach durchsetzenden Hohlkanälen gebildet
werden. Zwischen diesen Hohlkanälen befindet sich ein weiterer gerader Hohlkanal 13
mit etwa quadratischem Querschnitt, der durch seitliche Deckplatten der Trägerplatte
10 verbindende Querstege von den anderen beiden Hohlkanälen 11 und 12 getrennt ist.
Infolgedessen weisen die Hohlkammern 11 und 12 einen entsprechenden Abstand voneinander
auf.
[0020] In die Hohlkammern 11 und 12 lässt sich von der Stirnseite der Trägerplatte 10 aus
jeweils ein quaderförmiger Befestigungsklotz 14 der Länge nach einschieben, dessen
annähernd quadratischer Querschnitt auf einen lichten Führungsquerschnitt innerhalb
der Hohlkammer 11 bzw. 12 abgestimmt ist. In der zugeordneten Hohlkammern 11 bzw.
12 werden die Befestigungsklötze 14 somit parallel zur Mittellängsachse der Trägerplatte
10 gleitend linear schiebegeführt. Vom plattenabgewandten Stirnende der Befestigungsklötze
14 ausgehend ist aus diesen mittig eine Lagerbohrung 15 ausgespart, die sich als Sackloch
achsparallel zur Mittellängsachse des Befestigungsklotzes 14 über drei Viertel der
Klotzlänge erstreckt.
[0021] Im bohrungsseitigen Endbereich der Befestigungsklötze 14 ist seitlich jeweils eine
Gewindebohrung vorhanden, die radial auf die Lagerbohrung 15 ausgerichtet ist und
an dieser endet. In diese Gewindebohrung ist ein kurzer Gewindestift 16 eingedreht.
Achsparallel zu dieser Gewindebohrung ist am entgegengesetzten Ende der Befestigungsklötze
14 jeweils eine weitere Gewindebohrung angebracht, von welcher der Befestigungsklotz
14 vollständig durchsetzt ist. In diese Gewindebohrung ist ein längerer Gewindestift
17 eingedreht. Sowohl der Gewindestift 16 als auch der Gewindestift 17 sind jedoch
etwas kürzer als die zugehörige Gewindebohrung, wodurch sie sich vollständig im Klotz
14 versenken lassen.
[0022] Mittels der beiden in ihrer Hohlkammer 11 bzw. 12 schiebegeführten Befestigungsklötze
14 lässt sich eine Steckverbindung der Trägerplattenendbereiche zu einer zugeordneten
Montageplatte 18 herstellen. Bei der Montageplatte 18 handelt es sich um einen quaderförmigen
Block aus Aluminium oder ggf. aus Stahl, der eine erhebliche Dicke und ein in Höhe
und Breite der Stirnseite der Trägerplatte 10 angepasstes Format aufweist. Die Montageplatte
18 ist im unteren und im mittleren Bereich mit einem zentralen Loch versehen, durch
das jeweils der Gewindeschaft einer Zylinderschraube 19 mit Innensechskant hindurchgesteckt
ist. Die beiden Zylinderschrauben 19 stehen von der Rückseite der Montageplatte 18
ab, die im verschraubten Zustand flächig an der Gegenfläche einer Wand aufliegt. Gegenüber
den Schraubenlöchern versetzt, stehen von der gegenüberliegenden Breitseite der Montageplatte
18 jeweils mittig zwei zylindrische Tragzapfen 20 rechtwinklig ab, deren Außendurchmesser
an den Innendurchmesser der Lagerbohrung 15 in den Befestigungsklötzen angepasst ist.
Diese Tragzapfen 20 durchsetzen ein zugeordnetes Loch in der Montageplatte 18 und
sind mit dieser durch Vernieten unlösbar verbunden. Die Anordnungsstelle der Tragzapfen
20 an der Montageplatte 18 ist so gewählt, dass die Tragzapfen 20 koaxial zur Lagerbohrung
15 der in die Hohlkammer 11 bzw. 12 eingeschobenen Befestigungsklötze 14 ausgerichtet
sind, sobald die Breitseite der Montageplatte 18 passgenau auf der ebenen Stirnseite
der Trägerplatte 10 zur Anlage kommt. Die abstehende Länge der Tragzapfen 20 ist zudem
etwas geringer als die Bohrungstiefe der zugeordneten Lagerbohrung 15 im Befestigungsklotz
14.
[0023] Da die Trägerplatte 10 bei montierten Montageplatten 18 zur Anbringung nicht der
Länge nach auf die Tragzapfen 20 aufgesteckt werden kann, weist sie in ihren Endbereichen
jeweils zwei längliche Fenster 21 und 22 auf, durch welche die Tragzapfen 20 ohne
Axialbewegung der Trägerplatte 10 gegenüber der Montageplatte 18 quer in die zugeordnete
Hohlkammer 11 bzw. 12 verlagert werden können. Folglich ist der rechteckige lichte
Querschnitt der Fenster 21 und 22 etwas größer und länger als der Mittellängsschnitt
durch die Tragzapfen 20. Dabei ist das dem unteren Tragzapfen 20 zugeordnete Fenster
21 aus der unteren Begrenzungswand der Hohlkammer 12 und das dem oberen Tragzapfen
20 zugeordneten Fenster 22 aus der seitlichen Begrenzungswand der Hohlkammer 11 ausgespart.
[0024] Damit die Gewindestifte 16 bzw. 17 nach Steckverbindung von Montageplatten 18 und
Trägerplatte 10 noch zugänglich sind, ist die Seitenwand der Trägerplatte an den entsprechenden
Stellen mit mehreren Durchstecköffnungen 23 bzw. 24 für ein Drehwerkzeug wie z. B.
einen Inbusschlüssel versehen.
[0025] In Fig. 2 ist gezeigt, wie die Montageplatte 18 auf der Tragzapfenseite aussieht,
wenn sie mittels der beiden Zylinderschrauben 19 unter flächiger Anlage auf der zugeordnete
Wand 25 befestigt ist. Die Schraubenköpfe der Zylinderschrauben 19 sind dabei so tief
in der Montageplatte 18 versenkt, dass sie nicht aus deren Breitseite herausstehen.
Ferner ist zu erkennen, dass die freien Enden der Tragzapfen 20 mit einer Fase bzw.
Abrundung versehen sind, die durch Zentrieren ein Aufschieben des zugehörigen Befestigungsklotzes
14 auf den Tragzapfen 20 erleichtern soll.
[0026] Bevor die Trägerplatte 10 montiert werden kann, müssen zunächst die Befestigungsklötze
14 in ihre zugeordnete Hohlkammer 11 bzw. 12 eingeschoben werden, bis sie eine in
Fig. 3 sichtbare Ausgangsstellung eingenommen haben. In dieser Stellung ragen die
Befestigungsklötze 14 nur mit ihrem Endbereich in das Fenster 21 bzw. 22 hinein, ohne
jedoch den Durchtritt der Tragzapfen 20 durch ihr Fenster 21 oder 22 zu behindern.
Um ein zu weites Hineinschieben der Befestigungsklötze 14 in ihre Hohlkammer 11 bzw.
12 sicher zu verhindern, können vorteilhaft die kurzen Gewindestifte 16 so weit aus
ihrer Gewindebohrung herausgedreht werden, dass sie mit Erreichen der Ausgangsstellung
an der mittleren Begrenzungsfläche des Fensters 21 oder 22 anschlagen.
[0027] Bei entsprechend zurückgeschobenen Befestigungsklötzen 14 wird die Trägerplatte 10
zwischen den beiden montierten Montageplatten 18 unter etwa horizontaler Erstreckung
der Trägerplatte 10 mit der unteren Schmalseite voraus auf Höhe des unteren Tragzapfens
20 angesetzt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Die Trägerplatte 10 wird danach in Pfeilrichtung
horizontal querverschoben bis der untere Tragzapfen 20 durch das untere Fenster 21
hindurchgelangt ist und vollständig in der Hohlkammer 12 liegt, wie dies in Fig. 5
gezeigt ist.
[0028] Nun wird zunächst der untere Befestigungsklotz 14 linear in seiner Hohlkammer 12
auf die Montageplatte 18 zu verschoben, wobei der Tragzapfen 20 zunehmend in die Lagerbohrung
15 des Befestigungsklotzes 14 eindringt. Hat der Befestigungsklotz 14 seine etwa bündig
mit der Stirnseite der Trägerplatte 10 abschlie-ßende Endlage eingenommen, wird der
kurze Gewindestift 16 so weit angezogen, dass der Befestigungsklotz 14 auf dem Tragzapfen
20 schiebegesichert ist, eine Drehung des Befestigungsklotzes 14 gegenüber seinem
Tragzapfen 20 aber problemlos möglich bleibt. Nachdem die Trägerplatte 10 an ihren
entgegengesetzten Endbereichen solchermaßen drehgelagert ist, lässt sie sich gefahrlos
um die horizontale Drehachse hochklappen, die von den von entgegengesetzten Wänden
25 abragenden aber koaxial angeordneten unteren Tragzapfen 20 der beiden die Trägerplatte
10 haltenden Montageplatten 18 definiert wird.
[0029] Da durch die Drehlagerung der Trägerplatte 10 eine eindeutige Lagezuordnung besteht,
werden die oberen Tragzapfen 20 der beiden Montageplatten 18 beim in Fig. 6 gezeigten
Hochklappen der Trägerplatte 10 aus ihrer Horizontalstellung in die der Endlage entsprechende
Vertikalstellung um diese Achse auf einer Kreisbahn bewegt und automatisch durch das
seitliche Fenster 22 in die zugehörigen Hohlkammern 11 hinein verlagert.
[0030] In der in Fig. 7 gezeigten vertikalen Endlage der Trägerplatte 10 ist der Befestigungsklotz
14 ebenfalls vollständig auf den oberen Tragzapfen 20 aufgeschoben. Der kurze Gewindestift
16 bleibt zugänglich, da die entsprechende Seite des Befestigungsklotzes 14 dabei
im Fenster 22 liegt und kann problemlos endgültig angezogen werden. Der kurze Gewindestift
16 im unteren Befestigungsklotz bleibt zugänglich, weil er unter Überdeckung zur Durchstecköffnung
23 liegt und kann somit nachgezogen werden. Die langen Gewindestifte 17 aller Befestigungsklötze
14 liegen unter Überdeckung zu ihrer Durchstecköffnung 24 und können ebenfalls angezogen
werden, wonach die Montage der Trägerplatte 10 abgeschlossen und diese fest und spielfrei
zwischen den ihre Endbereichen haltenden Montageplatten 18 angebracht ist.
[0031] Zum Einbau der Trägerplatte 10 ergibt sich somit folgendes Montageverfahren:
Auf einander mit Abstand parallel gegenüberliegenden Wänden werden im ersten Arbeitsgang
zwei baugleiche Montageplatten 18 derart spiegelbildlich angeschraubt, dass die Montageplatten
18 selbst wandnahe Endabschnitte einer oberhalb eines Durchgangs zu erstellenden Trennwand
bilden, wobei die oberen und unteren Tragzapfen 20 der Montageplatten 18 koaxial zueinander
ausgerichtet sind.
[0032] Im zweiten Arbeitsgang wird die dem Abstand zwischen den Montageplatten 18 entsprechend
breite Trägerplatte 10 nach Einschieben der Befestigungsklötze 14 in ihre Hohlkammer
11 bzw. 12 gemäß Fig. 3 eingehängt, indem sie gemäß den Fig. 4 und Fig. 5 horizontal
angesetzt und anschließend querverschoben wird, bis die unteren Tragzapfen 20 in ihre
Hohlkammer 12 eingreifen, wonach die Trägerplatte 10 durch Aufschieben der Befestigungsklötze
14 auf ihren zugeordneten Tragzapfen 20 drehgelagert wird.
[0033] Die Trägerplatte 10 wird im dritten Arbeitsgang um die von den unteren Tragzapfen
20 festgelegte Drehachse geklappt, wie in Fig. 6 zu sehen ist, bis sie ihre vertikale
Endlage zwischen den beiden Montageplatte 18 eingenommen hat, wie in Fig. 7 am linken
Endbereich der Trägerplatte 10 zu sehen ist.
[0034] Im vierten Arbeitsgang schließlich werden die beiden oberen Befestigungsklötze 14
in ihrer zugeordneten Hohlkammer 11 auf ihre Montageplatte 18 zu längsverschoben,
bis sie vollständig auf den zugehörigen Tragzapfen 20 aufgeschoben sind und werden
anschließend durch Anziehen der Gewindestifte 16 und 17 gegenüber der Montageplatte
18 bzw. der Gewindestifte 17 gegenüber der Trägerplatte 10 in der ihrer Endlage entsprechenden
Position fixiert.
[0035] Ein ganz wesentlicher Vorteil dieser Trennwand aus zwei Montageplatten 18 und der
dazwischen angeordneten Trägerplatte 10 ist auch darin zu sehen, dass die oberen Schmalseiten
der Montageplatten 18 sowie die obere Schmalseite der Trägerplatte 10 unmittelbar
an die Unterseite einer Raumdecke anschließen können, weil oberhalb der Bauelemente
kein Freiraum für die Montage der Elemente benötigt wird.
Liste der Referenzzeichen
[0036]
- 10
- Trägerplatte
- 11
- Hohlkammer (oben)
- 12
- Hohlkammer (unten)
- 13
- Hohlkanal
- 14
- Befestigungsklotz
- 15
- Lagerbohrung
- 16
- Gewindestift (kurz)
- 17
- Gewindestift (lang)
- 18
- Montageplatte
- 19
- Zylinderschraube
- 20
- Tragzapfen
- 21
- Fenster (unten)
- 22
- Fenster (seitlich)
- 23
- Durchstecköffnung
- 24
- Durchstecköffnung
- 25
- Wand
1. Befestigungsanordnung für eine Trägerplatte in einer Durchgangsöffnung zwischen Wänden,
wobei Befestigungsmittel in den Endbereichen der Trägerplatte angeordnet sind und
jeweils eine Zapfenverbindung zu einem Haltebauteil umfassen, das im montierten Zustand
dem zugeordneten Stirnende der Trägerplatte gegenüberliegend an der zugehörigen Begrenzungswand
der Durchgangsöffnung angebracht ist, und wobei die Trägerplatte mit sich in Plattenlängsrichtung
erstreckenden Hohlkammern versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerplatte (10) an ihren entgegengesetzten Enden jeweils unter Zwischenschaltung
einer vormontierten Montageplatte (18, 18) an der gegenüberliegenden Begrenzungswand
(25, 25) angebracht und nach ihrer Anbringung zwischen wenigstens zwei Tragzapfen
(20, 20) gehalten ist, die jeweils von der Breitseite ihrer Montageplatte (18, 18)
abstehen und stützend in eine fluchtende Hohlkammer (11, 12) am ihnen zugeordneten
Ende der Trägerplatte (10) eingreifen, wobei die Hohlkammern (11, 12) zum Einführen
der Tragzapfen (20) durch Parallelverschiebung auf einer Umfangsseite offen sind.
2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Montageplatte (18) weitgehend an das Querschnittsformat der Trägerplatte (10)
angepasst ist.
3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerplatte (10) eine längliche Querschnittsform aufweist und an ihren beiden
entgegengesetzten Enden von einer Montageplatte (18) mit jeweils zwei Tragzapfen (20,
20) gehalten ist.
4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerplatte (10) ein Strangpressprofil ist, deren die Tragzapfen (20) aufnehmenden
Hohlkammern (11, 12) jeweils vom Endbereich eines Hohlkanals des Profils gebildet
sind.
5. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragzapfen (20) unlösbar an ihrer Montageplatte (18) befestigt und nach Montage
der Trägerplatte (10) mittels eines zugehörigen Befestigungsklotzes (14) an der Montageplatte
(18) abgestützt sind.
6. Befestigungsanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragzapfen (20) mit ihrer Montageplatte (10) vernietet sind.
7. Befestigungsanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Tragzapfen (20) eine zylindrische Grundform aufweist und im Einbauzustand koaxial
in eine angepasste Lagerbohrung (15) des Befestigungsklotzes (14) eingreift.
8. Befestigungsanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsklotz (14) eine längliche, nicht rotationssymmetrische Grundform
aufweist und in der zugeordneten Hohlkammer (11, 12) der Trägerplatte (10) linear
schiebegeführt ist.
9. Befestigungsanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsklotz (14) durch mindestens einen Gewindestift (16) auf dem Tragzapfen
(20) zu sichern ist.
10. Befestigungsanordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsklotz (14) in seiner Endlage durch Sicherungsmittel (Gewindestifte
17) gegenüber der Trägerplatte (10) festzulegen ist.
11. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Hohlkammern (12) im unteren Bereich der Trägerplatte (10) angeordnet und an
der unteren Schmalseite der Trägerplatte (10) offen sind.
12. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Hohlkammern (11) im oberen Bereich der Trägerplatte (10) angeordnet und an der
Breitseite der Trägerplatte (10) offen sind.
13. Montageverfahren für eine Trägerplatte mit einer Befestigungsanordnung nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf den die Durchgangsöffnung seitlich begrenzenden Wänden (25, 25) in einem ersten
Arbeitsgang zwei Montageplatten (18, 18) spiegelbildlich angebracht werden, auf deren
von ihnen abragenden Tragzapfen (20, 20) im zweiten Arbeitsgang die Trägerplatte (10)
eingehängt und drehbar in den Hohlkammern (12) gelagert wird, dass die Trägerplatte
(10) im dritten Arbeitsgang um die von den Tragzapfen (20, 20) festgelegte Drehachse
geklappt wird, bis sie ihre Endlage eingenommen hat und dass sie in einem vierten
Arbeitsgang in ihrer der Endlage entsprechenden Position fixiert wird.
14. Montageverfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerplatte (10) über zwei Befestigungsklötze (14, 14) drehbar gelagert wird,
wozu die in der Trägerplatte (10) schiebebeweglichen Befestigungsklötze (14, 14) unter
Einführung eines zylindrischen Tragzapfens (20) der zugeordneten Montageplatte (18)
in stirnseitige Lagerbohrungen (15) der Befestigungsklötze (14, 14) aufgeschoben werden.
15. Montageverfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerplatte (10) in ihrer Endlage über zwei Befestigungsklötze (14, 14) gehalten
wird, die zur Drehblockierung der Trägerplatte (10) auf ihren zugeordneten Tragzapfen
(20, 20) aufgeschoben werden.
1. Fixing device for a support plate in a passage opening between walls, wherein fixing
means are arranged in the end regions of the support plate and each comprise a mortise
and tenon joint to a retaining component, which in the fitted state is attached opposite
the associated side end of the support plate to the associated boundary wall of the
passage opening, and wherein the support plate is provided with hollow chambers which
extend in the longitudinal direction of the plate, characterised in that the support plate (10) is attached at its opposite ends with the interposition of
a prefitted mounting plate (18, 18) to the opposing boundary wall (25, 25) and after
its attachment is held between at least two support pegs (20, 20) which each protrude
from the broad side of their mounting plate (18, 18) and engage with supporting action
in an aligned hollow chamber (11, 12) at the end of the support plate (10) associated
therewith wherein the hollow chambers (11, 12) are open on a peripheral side for inserting
the support pegs (20) through parallel displacement.
2. Fixing device according to Claim 1 characterised in that the mounting plate (18) is adapted substantially to the cross-sectional format of
the support plate (10).
3. Fixing device according to Claim 1 characterised in that the support plate (10) has on oblong cross-sectional form and is held at its two
opposite ends by a mounting plate (18) each with two support pegs (20, 20).
4. Fixing device according to Claim 1 characterised in that the support plate (10) is an extruded pressed profiled part whose hollow chambers
(11, 12) which receive the support pegs (20) are each formed by the end region of
a hollow channel of the profile.
5. Fixing device according to Claim 1 characterised in that the support pegs (20) are fixed non-detachably on their mounting plate (18) and after
mounting the support plate (10) are supported on the mounting plate (18) by means
of an associated fixing block (14).
6. Fixing device according to Claim 5 characterised in that the support pegs (20) are riveted to their mounting plate (10).
7. Fixing device according to Claim 5 characterised in that the support peg (20) has a cylindrical basic shape and in the installed state engages
coaxially into an adapted bearing bore (15) of the fixing block (14).
8. Fixing device according to Claim 5 characterised in that the fixing block (14) has an oblong non-rotationally-symmetrical basic shape and
is guided with sliding action linearly in the associated hollow chamber (11, 12) of
the support plate (10).
9. Fixing device according to Claim 7 characterised in that the fixing block (14) is to be secured on the support peg (20) by at least one threaded
pin (16).
10. Fixing device according to Claim 8 characterised in that the fixing block (14) is to be fixed in its end position relative to the support
plate (10) by securing means (threaded pins 17).
11. Fixing device according to Claim 1 characterised in that two hollow chambers (12) are arranged in the lower region of the support plate (10)
and are open on the lower narrow side of the support plate (10).
12. Fixing device according to Claim 1 characterised in that two hollow chambers (11) are arranged in the upper region of the support plate (10)
and are open on the broad side of the support plate (10).
13. Mounting method for a support plate with a fixing device according to Claim 1 characterised in that in a first work step two mounting plates (18, 18) are attached mirror-symmetrical
on the walls (25, 25) defining the sides of the passage opening, wherein in a second
work step the support plate (10) is hung on the protruding support pegs (20, 20) of
the mounting plates and is mounted rotatable in the hollow chamber (12), that the
support plate (10) in the third work step is folded round the rotational axis which
is fixed by the support pegs (20, 20) until it has occupied its end position, and
that in a fourth work step it is fixed in its position corresponding to the end position.
14. Mounting method according to Claim 13 characterised in that the support plate (10) is mounted rotatable by way of two fixing blocks (14, 14),
whereby the fixing blocks (14, 14) which are movable with sliding movement in the
support plate (10) are pushed in by inserting a cylindrical support peg (20) of the
associated mounting plate (18) into end bearing bores (15) of the fixing blocks (14,
14).
15. Mounting method according to Claim 13 characterised in that the support plate (10) is held in its end position by way of two fixing blocks (14,
14) which are pushed onto their associated support pegs (20,20) to block rotation
of the support plate (10).
1. Dispositif de fixation pour une plaque de support dans une ouverture de passage entre
des parois, des moyens de fixation étant disposés dans les régions d'extrémité de
la plaque de support et comprenant chacun un assemblage à tenon et mortaise avec un
composant de retenue qui est installé dans l'état monté à l'opposé de l'extrémité
frontale associée de la plaque de support sur la paroi de limitation associée de l'ouverture
de passage, et la plaque de support étant pourvue de cavités s'étendant dans la direction
longitudinale de la plaque,
caractérisé en ce que
la plaque de support (10) est installée, au niveau de ses extrémités opposées, à chaque
fois en interposant une plaque de montage prémontée (18, 18) sur la paroi de limitation
opposée (25, 25) et après son installation, est retenue entre au moins deux tenons
de support (20, 20) qui font saillie chacun depuis le côté large de leur plaque de
montage (18, 18) et qui viennent en prise en s'appuyant dans une cavité en affleurement
(11, 12) au niveau de l'extrémité de la plaque de support (10) qui leur est associée,
les cavités (11, 12) étant ouvertes sur un côté périphérique pour l'introduction des
tenons de support (20) par déplacement parallèle.
2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la plaque de montage (18) est essentiellement adaptée au format en section transversale
de la plaque de support (10).
3. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la plaque de support (10) présente une forme allongée en section transversale et est
retenue au niveau de ses deux extrémités opposées par une plaque de montage (18) ayant
à chaque fois deux tenons de support (20, 20).
4. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la plaque de support (10) est un profilé filé dont les cavités (11, 12) recevant les
tenons de support (20) sont à chaque fois formées par la région d'extrémité d'un canal
creux du profilé.
5. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les tenons de support (20) sont fixés de manière inamovible sur leur plaque de montage
(18) et, après le montage de la plaque de support (10), sont supportés sur la plaque
de montage (18) au moyen d'un bloc de fixation associé (14).
6. Dispositif de fixation selon la revendication 5, caractérisé en ce que
les tenons de support (20) sont rivetés à leur plaque de montage (10).
7. Dispositif de fixation selon la revendication 5, caractérisé en ce que
le tenon de support (20) présente une forme de base cylindrique et vient en prise,
dans l'état installé, coaxialement dans un alésage de palier adapté (15) du bloc de
fixation (14).
8. Dispositif de fixation selon la revendication 5, caractérisé en ce que
le bloc de fixation (14) présente une forme de base allongée, n'ayant pas une symétrie
de révolution, et est guidé de manière à pouvoir coulisser linéairement dans la cavité
associée (11, 12) de la plaque de support (10).
9. Dispositif de fixation selon la revendication 7, caractérisé en ce que
le bloc de fixation (14) doit être fixé par au moins une goupille filetée (16) sur
le tenon de support (20).
10. Dispositif de fixation selon la revendication 8, caractérisé en ce que
le bloc de fixation (14) doit être fixé dans sa position finale par des moyens de
fixation (goupilles filetées 17) par rapport à la plaque de support (10).
11. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
deux cavités (12) sont disposées dans la région inférieure de la plaque de support
(10) et sont ouvertes au niveau du côté étroit inférieur de la plaque de support (10).
12. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que
deux cavités (11) sont disposées dans la région supérieure de la plaque de support
(10) et sont ouvertes au niveau du côté large de la plaque de support (10).
13. Procédé de montage pour une plaque de support comprenant un dispositif de fixation
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
dans une première passe de travail, sur les parois (25, 25) limitant latéralement
l'ouverture de passage, deux plaques de montage (18, 18) sont installées avec une
symétrie spéculaire, sur les tenons de support (20, 20) desquelles, faisant saillie
depuis celles-ci, la plaque de support (10) est accrochée dans une deuxième passe
de travail et est supportée de manière rotative dans les cavités (12), en ce que la plaque de support (10), dans une troisième passe de travail, est rabattue autour
de l'axe de rotation fixé par les tenons de support (20, 20) jusqu'à ce qu'elle ait
adopté sa position finale et en ce que, dans une quatrième passe de travail, elle est fixée dans sa position correspondant
à la position finale.
14. Procédé de montage selon la revendication 13, caractérisé en ce que
la plaque de support (10) est supportée de manière rotative par le biais de deux blocs
de fixation (14, 14), et pour ce faire les blocs de fixation (14, 14) déplaçables
par coulissement dans la plaque de support (10) sont poussés par introduction d'un
tenon de support cylindrique (20) de la plaque de montage associée (18) dans des alésages
de paliers frontaux (15) des blocs de fixation (14, 14).
15. Procédé de montage selon la revendication 13, caractérisé en ce que
la plaque de support (10) est retenue dans sa position finale par le biais de deux
blocs de fixation (14, 14) qui, pour le blocage en rotation de la plaque de support
(10), sont poussés sur leurs tenons de support associés (20, 20).
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