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EP 2 022 908 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2012 Patentblatt 2012/14 |
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Anmeldetag: 07.07.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Stirnabschalung
Bulkhead formwork
Coffrage frontal
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
23.07.2007 DE 202007010219 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.2009 Patentblatt 2009/07 |
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Patentinhaber: FWR Solutions GmbH |
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96342 Stockheim/Ofr. (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Willibald
96342 Stockheim (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Anwaltssozietät
Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 735 213 DE-U1- 9 301 565
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EP-A- 1 632 621 DE-U1- 9 311 710
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Stimabschalung der im Oberbegriff von Anspruch
1 erläuterten Art.
[0002] Eine derartige Stimabschalung ist aus der
EP 735 213 bekannt. Die bekannte Stirnabschalung besteht aus einem tafelförmigen Schalungsmaterial,
insbesondere einem Streckmetall, das beidseitig durch quer- bzw. längsverlaufende
Stäbe versteift ist. Die bekannte Stirnabschalung ist zum Abschalen von Arbeitsfugen
ausgebildet und wird dort eingesetzt, wo eine zwischen dem zuerst zu vergießenden
Betonierabschnitt an einer Seite der Schalung und dem anschießend zu betonierenden
Betonierabschnitt auf der anderen Seite der Schalung eine Bewehrung durchlaufen muss.
Das Schalungsmaterial der bekannten Stirnabschalung ist quer zur Betonplatte schmaler
als es der Dicke der Betonplatte entspricht, wodurch die obere freie Kante als Auflager
zum Auflegen der durchgehenden Bewehrung, insbesondere in Form durchgehender Bewehrungsstäbe,
dienen kann. Um jedoch sicher zu stellen, dass die Bewehrungsstäbe insbesondere beim
Betonieren des ersten Betonierabschnittes an ihrem vorbestimmten Platz verbleiben,
wird eine Schalungshilfe eingesetzt, die den vorbestimmten Abstand zwischen den durchlaufenden
Bewehrungsstäben festlegt und die diesen Abstand auch beim Betonieren beibehält. Die
Schalungshilfe enthält eine durchgehende Leiste, von der kammartig mit Zwischenräumen
eine Vielzahl von Schalungsmaterialstücken wegstehen. Zum Erstellen der Schalung wird
zunächst das tafelförmige Schalungsmaterial aufgestellt und auf geeignete Weise befestigt.
Anschließend wird die durchlaufende Bewehrung auf der oberen freien Kante des Schalungsmaterials
aufgelegt und durch die kammartige Schalungshilfe in den vorbestimmten Abständen zueinander
gehalten. Anschließend kann noch, wie üblich, eine Betondeckungsleiste aufgelegt werden
und der erste Betonierabschnitt ist fertig zum Betonieren. Die bekannte Stimabschalung
ist zwar zufriedenstellend in der Funktion, jedoch aufwendig in der Handhabung, wobei
sich insbesondere das nachträgliche Aufstecken der Schalungshilfe als schwierigerwiesen
hat, da die Bewehrung nur selten mit den zum Aufstecken erforderlichen, exakt bemessenen
Abständen liegt.
[0003] Aus der
DE 93 01 565 U ist ein Schalungselement bekannt, das aus einer Betondeckungsleiste und einer damit
verbundenen, streifenförmigen Positionierhilfe für die untere Bewehrung einer Stimabschalung
besteht. Die Positionierhilfe enthält Ausnehmungen, in die eine durchgehende, untere
Bewehrung eingelegt werden kann, so dass deren Abstände zueinander festliegen. Die
eigentliche Schalungstafel enthält untere Aussparungen und wird mit diesen über die
untere Bewehrung gesetzt. Die Oberkante der Schalungsmaterialtafel verläuft gerade,
so dass hier keine durchlaufende Bewehrung befestigt und positioniert werden kann.
[0004] Die
EP 1 632 621 betrifft ein Abschalelement zum Trennen eines Betonierabschnittes in Betonier-Teilabschnitte
und weist eine streifenförmige aus Teil-Abschaltafeln zusammengesetzte Form auf, die
in seiner Breite der Dicke des Betonierabschnittes angepasst ist. Zum Aufnehmen der
Bewehrung ist das Abschalelement an seinen senkrecht verlaufenden Seitenkanten über
die Dicke des Betonierabschnittes mit Ausnehmungen versehen, durch die sich die Bewehrung
erstrecken kann. Die Anordnung der Ausnehmungen am seitlichen Rand hat jedoch den
Nachteil, dass die Bewehrungen bereits mit dem Aufbau der Stirnabschalung eingelegt
werden müssen und dann zunächst provisorisch gehalten werden müssen, bis die Teil-Abschaltafeln,
zwischen denen die Ausnehmungen vorgesehen sind, aneinander befestigt sind. Korrekturen
sind nur unter Aufwand möglich. Weiterhin ist bei einer seitlichen Anordnung von Ausnehmungen
der Abstand der Bewehrungen quer zur Dicke des Betonierabschnittes festgelegt und
kann ebenfalls nicht variiert werden. Sollte eine Bewehrung auch zwischen den seitlichen
Rändern der einzelnen Abschaltafeln notwendig sein, so müssen, wie beispielsweise
die Figuren 4 und 5 zeigen, Durchgangslöcher in der entsprechenden Schalungstafel
vorgesehen werden, durch die die einzelnen Bewehrungsstäbe umständlich eingefädelt
werden müssen. Der Einsatz von Bewehrungsmatten sowohl zur Aufnahme in den seitlichen
Ausnehmungen als auch in den mittigen Durchgangslöchern der einzelnen Schalungstafeln
ist nicht möglich, da in beiden Fällen die Bewehrungsmatte nur bis zum ersten Querstab
aufgenommen werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stimabschalung zu schaffen, die einfach
in der Handhabung ist und trotzdem eine sichere Positionierung einer oberen Bewehrung
einer Platte gestattet.
[0006] Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine einfach zu handhabende Stimabschalung
geschaffen, die ohne größere Aufwendungen sowohl ein Auflager für eine durchgehende
obere Bewehrung bietet, als auch das Beibehalten der vorbestimmten Abstände entlang
der Schalungstafel sicherstellt.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Stirnabschatung,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ansicht einer Positioniervertiefung, und
- Fig. 3
- die Stirnabschalung gemäß Figur 1, eingebaut in eine Schalung für eine Platte.
[0010] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Stirnabschalung 1 in perspektivischer, schematische
Darstellung. Die Stirnabschalung 1 enthält ein Schalungsmaterial 2 in Form einer Tafel.
Als Schalungsmaterial 2 kann jedes geeignete Schalungsmaterial eingesetzt werden,
bevorzugt wird jedoch ein dünnes, blechförmiges Material, ein selektiv betondurchlässiges
Material oder ein Metallblech eingesetzt. Als bevorzugtes Material für die Schalungstafel
2 wird Streckmetall verwendet. Die Stirnabschalung 1 ist als verlorene Schalung ausgebildet,
d. h. sie verbleibt nach dem Betonieren im fertigen Beton.
[0011] Das tafelförmige Schalungsmaterial 2 wird in der benötigten Flächengröße bereitgestellt,
die ausreicht, zumindest in Dickenrichtung der Platte die gesamte Plattendicke, abzüglich
ggf. erforderlicher Betondeckungsleisten, zu überdecken. Am Schalungsmaterial 2 wird
somit eine obere, freie Kante 3 definiert, die beim senkrechten Einbau des tafelförmigen
Schalungsmaterials 2 in eine umgebende Plattenschalung nach oben weist.
[0012] Der oberen freien Kante 3 ist wenigstens ein Auflager 4 für wenigstens eine durchgehende
Bewehrung 5 (Figur 3) zugeordnet. Das Auflager 4 enthält eine Positioniervertiefung
6, die nach unten in einem Auflagergrund 7 endet. Die Positioniervertiefung 6 erstreckt
sich, wie näher in Figur 2 ersichtlich, von der in der fertigen Schalung im Wesentlichen
horizontal verlaufenden freien Kante 3 im Wesentlichen senkrecht nach unten in das
tafelförmige Schalungsmaterial 2 hinein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel enthält
die Positioniervertiefung 6 einen Schlitz mit zwei gegenüberliegenden Seitenbegrenzungen
6a und 6b, die im Wesentlichen geradlinig und parallel zueinander verlaufen. Der Auflagergrund
7 erstreckt sich im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Seitenbegrenzungen 6a, 6b und
verläuft im dargestellten Ausführungsbeispiel gerade und im Wesentlichen parallel
zur freien Kante 3. Der Übergang zwischen dem Auflagergrund 7 und den Seitenbegrenzungen
6a, 6b ist bevorzugt ausgerundet. Es ist jedoch auch möglich, die Form des Auflagergrundes
an die äußere Form der aufzunehmenden Bewehrung 5 anzupassen, beispielsweise den Auflagergrund
halb- bzw. teilkreisförmig auszurunden, mit einem Radius, der im Wesentlichen dem
Radius der aufzunehmenden Bewehrungsstäbe entspricht. Die Tiefe der Positioniervertiefung
6, d. h. der Abstand zwischen dem Auflagergrund 7 und der freien Kante 3 ist auf die
Stärke der Bewehrung 5 abgestimmt, so dass diese in der Positioniervertiefung 6 sicher
aufgenommen werden können. Darüber hinaus legt die Tiefe der Positioniervertiefung
6 auch die Betonüberdeckung (ggf. zusammen mit Betondeckungsleisten) über die Bewehrung
fest. Die Positioniervertiefung 6 kann auf einfache Weise in das Schalungsmaterial
2 eingeschnitten, ausgestanzt oder auf sonstige Weise eingeformt werden.
[0013] Die erfindungsgemäße Stimabschalung 1 enthält bevorzugt eine Vielzahl zueinander
beabstandeter Positioniervertiefungen 6, die an die Anzahl der erforderlichen durchgehenden
Bewehrungen und deren erforderlichen Abstand zueinander angepasst sind. Es ist jedoch
auch möglich, Positioniervertiefungen leer zu lassen, d. h. dort keine Bewehrung einzusetzen,
falls dies nicht erforderlich ist, so dass nicht zu viele Varianten einer Stirnabschalung
auf Vorrat gehalten werden müssen.
[0014] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Bereich 2a des Schalungsmaterials
2 zwischen der freien Kante und dem Auflagergrund 7 zumindest im Bereich der Positioniervertiefung(en)
6 frei von irgendwelchen Versteifungen, d. h. der Bereich 2a besteht nur aus dem Schalungsmaterial
2. Falls dieses schneid- oder stanzbar ist, ist es möglich, Stirnabschalungen ohne
die Positioniervertiefungen 6 auf die Baustelle zu liefern und die Positioniervertiefungen
6 erst auf der Baustelle an den vorbestimmten und für das speziell zu vergießende
Beton an den notwendigen Stellen anzubringen.
[0015] Außerhalb des Bereiches 2a enthält die erfindungsgemäße Stimabschalung 1 jedoch sehr
wohl Versteifungen 8, insbesondere, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich,
in Form wenigstens eines Gitterträgers. Die dargestellten Gitterträger enthalten drei
Stäbe, die dreieckförmig durch Querverstrebungen zusammengehalten werden. Insbesondere
ist eine der Versteifungen (Gitterträger 8a) unmittelbar anschließend an den Bereich
2a am tafelförmigen Schalungsmaterial 2 befestigt, so dass er den Auflagegrund 7 gegen
die von der Bewehrung 5 (und den darauf einwirkenden Betondruck) aufgebrachten Kräfte
versteift. Selbst wenn somit das Schalungsmaterial am Auflagergrund 7 verbogen wird
oder reißt, kann die darauf abgestützte Bewehrung nicht tiefer in den Beton einsinken,
als dies durch die Versteifung 8a gestattet wird. Die Versteifung 8a, d. h. der Gitterträger,
verläuft parallel zur freien Kante 3 bzw. parallel zu dem Auflagergrund 7 der Positioniervertiefungen
6.
[0016] Zusätzlich ist die Fläche des tafelförmigen Schalungsmaterials 2 durch weitere Versteifungen,
insbesondere in Form von Gitterträgem 8 versteift, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel
wenigstens zwei weitere Versteifungen 8b und 8c parallel zum Gitterträger 8a und somit
zur freien Kante 3 vorgesehen sind und sich quer zu diesen wenigstens eine vierte
Versteifung (Gitterträger 8d) im Wesentlichen senkrecht erstreckt. Auch der Gitterträger
8d endet jedoch am ersten Gitterträger 8a, d. h. an oder unterhalb des Auflagergrunds
7. Statt der Gitterträger kann jedoch jeder andere Art der Versteifung, beispielsweise
in Form von Einzelstäben oder -leisten oder dergleichen eingesetzt werden.
[0017] Figur 3 zeigt die Verwendung der erfindungsgemäßen Stimabschalung 1 beim Erstellen
einer Arbeitsfuge bei der Herstellung einer Betonplatte. Zu diesem Zweck wird in üblicher
Weise eine Plattenschalung aufgebaut, in der die erfindungsgemäße Stimabschalung 1
eingebaut wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird die erfindungsgemäße Stirnabschalung
1 einfach auf eine Unterlage 9 gesetzt und ggf. an den seitlichen Schalungswandungen
(nicht gezeigt) befestigt. Durch die versteifenden Gitterträger 8 ist die erfindungsgemäße
Stirnabschalung 1 im Wesentlichen selbsttätig standfähig. Wie Figur 3 zeigt, ragt
der Bereich 2a über die Versteifungen, d. h. die Gitterträger 8 hinaus, so dass eine
durchgehende Bewehrung, dargestellt ist ein Bewehrungsstab 5, in die Positioniervertiefung
6 eingelegt werden kann. Dann wird der erste Betonierabschnitt 10 vergossen.
[0018] In Abwandlung der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele kann auch ein
selbstragendes, tafelförmiges Schalungsmaterial eingesetzt werden, in das die Positioniervertiefungen
vorab eingebracht werden. Es ist weiterhin möglich eine schlecht oder nicht schneidfähige
Tafel eines Schalungsmaterials zu verwenden und den Bereich um die Auflager aus Streckmetall
oder einem anderen schneidfähigen Material zu fertigen.
1. Stirnabschalung für eine Betonplatte, insbesondere für eine Boden- oder Deckenplatte,
mit einer versteiften Schalungstafel (2), die innerhalb einer Plattenverschalung im
Wesentlichen selbsttätig standfähig und deren obere freie Kante (3) als Auflager (4)
zum Abstützen von nach Aufstellen der Schalungstafel (2) in die Plattenverschalung
eingebrachte, die Schalungstafel (2) querende Bewehrungsstäbe (5) ausgebildet ist,
wobei Mittel vorgesehen sind, um das Einhalten der seitlichen Abstände der Bewehrungsstäbe
(5) zu gewährleisten, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Einhalten der seitlichen Abstände der Bewehrungsstäbe aus einer Mehrzahl
von zur oberen freien Kante (3) der Schalungstafel (2) hin offene Positioniervertiefungen
(6) ausgebildet sind, die sich schlitzförmig in einem versteifungsfreien Randbereich
(2a) der Schalungstafel (2) erstrecken, dass der Grund (7) jeder schlitzförmigen Positioniervertiefung
(6) das Auflager zum Abstützen des in die Positioniervertiefung einzulegenden Bewehrungsstabs
(5) bildet, und dass ein Versteifungselement (8a) derart unmittelbar anschließend
an den Randbereich (2a) an der Schalungstafel (2) befestigt ist, dass es den das Auflager
bildenden Grund (7) jeder Positioniervertiefung (6) gegen die vom zugehörigen Bewehrungsstab
(5) und dem auf diesen einwirkenden Betondruck auf diesen ausgeübten Kräfte versteift.
2. Stirnabschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagergrund (7) ausgerundet ist.
3. Stirnabschalung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Randbereich (2a) der Schalungstafel (2) aus Streckmetall besteht.
4. Stirnabschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (8) als parallel zur freien Kante (3) verlaufender Gitterträger
ausgebildet ist.
5. Stirnabschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass weitere parallel zur freien Kante (3) verlaufende Gitterträger zum Versteifen der
Schalungstafel (2) vorgesehen sind.
6. Stirnabschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich wenigstens ein senkrecht zur freien Kante (3) verlaufender Gitterträger
zum Versteifen der Schalungstafel (2) vorgesehen ist.
1. Face formwork for a concrete slab, in particular for a ground or floor slab, with
a braced formwork panel (2) which is able to stand essentially of its own volition
inside a slab shuttering, and the top free edge (3) of which is designed as a support
(4) for supporting reinforcing bars (5) traversing the formwork panel (2) introduced
into the slab shuttering once the formwork panel (2) has been put in place, and means
are provided in order to ensure that the lateral spacing of the reinforcing bars (5)
is preserved, characterised in that the means for preserving the lateral spacing of the reinforcing bars comprise a plurality
of positioning recesses (6) open towards the top free edge (3) of the formwork panel
(2) which extend in a slot-shaped arrangement in a peripheral region (2a) of the formwork
panel (2) free of bracing, and the base (7) of every slot-shaped positioning recess
(6) constitutes the support for supporting the reinforcing bar (5) to be laid in the
positioning recess, and a bracing element (8a) is secured to the formwork panel (2)
directly adjacent to the peripheral region (2a) in such a way that it braces the base
(7) of every positioning recess (6) serving as the support against the forces expended
on it by the co-operating reinforcing bar (5) and the concrete pressure acting on
it.
2. Face formwork as claimed in claim 1, characterised in that the support base (7) is rounded.
3. Face formwork as claimed in claim 1 and/or 2, characterised in that at least the peripheral region (2a) of the formwork panel (2) is made from expanded
metal.
4. Face formwork as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the bracing element (8) is provided in the form of a lattice beam extending parallel
with the free edge (3).
5. Face formwork as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that other lattice beams extending parallel with the free edge (3) are provided as a means
of bracing the formwork panel (2).
6. Face formwork as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that at least one lattice beam extending perpendicular to the free edge (3) is provided
in addition as a means of bracing the formwork panel (2).
1. Coffrage frontal pour une plaque de béton, en particulier pour une dalle de plancher
ou une dalle de recouvrement, avec un panneau de coffrage renforcé (2) qui est conçu
pour pouvoir tenir debout quasiment tout seul à l'intérieur d'un coffrage de plaque
et dont le bord libre supérieur (3) est conçu comme un appui (4) pour supporter des
barres d'armature (5) qui sont introduites dans le coffrage de plaque après l'installation
du panneau de coffrage (2) et qui traversent celui-ci, étant précisé qu'il est prévu
des moyens pour garantir le respect des écartements latéraux des barres d'armature
(5), caractérisé en ce que les moyens pour respecter les écartements latéraux des barres d'armature se composent
de plusieurs creux de positionnement (6) qui sont ouverts en direction du bord libre
supérieur (3) du panneau de coffrage (2) et qui s'étendent en forme de fentes dans
une zone de bordure (2a) du panneau de coffrage (2) dépourvue de renforcement, en ce que le fond (7) de chaque creux de positionnement en forme de fente (6) forme l'appui
pour supporter la barre d'armature (5) à placer dans le creux de positionnement, et
en ce qu'un élément de renforcement (8a) est fixé au panneau de coffrage (2) directement dans
le prolongement de la zone de bordure (2a) de manière à renforcer le fond (7), formant
l'appui, de chaque creux de positionnement (6) à l'encontre des forces exercées par
la barre d'armature associée (5) et par la pression du béton agissant sur celle-ci.
2. Coffrage frontal selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fond d'appui (7) est arrondi.
3. Coffrage frontal selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisé en ce que la zone de bordure (2a), au moins, du panneau de coffrage (2) se compose d'un métal
déployé.
4. Coffrage frontal selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de renforcement (8)
est conçu comme une poutre en treillis qui s'étend parallèlement au bord libre (3).
5. Coffrage frontal selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu d'autres poutres en treillis parallèles au bord libre (3), pour renforcer
le panneau de coffrage (2).
6. Coffrage frontal selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu en supplément au moins une poutre en treillis perpendiculaire au bord
libre (3), pour renforcer le panneau de coffrage (2).
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