<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.4//EN" "ep-patent-document-v1-4.dtd">
<ep-patent-document id="EP08012243B1" file="EP08012243NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2022908" kind="B1" date-publ="20120404" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT..CHDE............LI..............................................................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2022908</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20120404</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>08012243.5</B210><B220><date>20080707</date></B220><B240><B241><date>20090303</date></B241><B242><date>20091021</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>202007010219 U</B310><B320><date>20070723</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20120404</date><bnum>201214</bnum></B405><B430><date>20090211</date><bnum>200907</bnum></B430><B450><date>20120404</date><bnum>201214</bnum></B450><B452EP><date>20111125</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04G  11/36        20060101AFI20081020BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E04G  11/08        20060101ALI20081020BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>E04B   5/32        20060101ALN20081020BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Stirnabschalung</B542><B541>en</B541><B542>Bulkhead formwork</B542><B541>fr</B541><B542>Coffrage frontal</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 735 213</text></B561><B561><text>EP-A- 1 632 621</text></B561><B561><text>DE-U1- 9 301 565</text></B561><B561><text>DE-U1- 9 311 710</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Fischer, Willibald</snm><adr><str>Schafgasse 8</str><city>96342 Stockheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>FWR Solutions GmbH</snm><iid>100127048</iid><irf>EP53116HKAEdrh</irf><adr><str>Schafgasse 8</str><city>96342 Stockheim/Ofr.</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Grünecker, Kinkeldey, 
Stockmair &amp; Schwanhäusser</snm><iid>100060488</iid><adr><str>Anwaltssozietät 
Leopoldstrasse 4</str><city>80802 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>LI</ctry></B840><B880><date>20090211</date><bnum>200907</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Stimabschalung der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine derartige Stimabschalung ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="EP735213A"><text>EP 735 213</text></patcit> bekannt. Die bekannte Stirnabschalung besteht aus einem tafelförmigen Schalungsmaterial, insbesondere einem Streckmetall, das beidseitig durch quer- bzw. längsverlaufende Stäbe versteift ist. Die bekannte Stirnabschalung ist zum Abschalen von Arbeitsfugen ausgebildet und wird dort eingesetzt, wo eine zwischen dem zuerst zu vergießenden Betonierabschnitt an einer Seite der Schalung und dem anschießend zu betonierenden Betonierabschnitt auf der anderen Seite der Schalung eine Bewehrung durchlaufen muss. Das Schalungsmaterial der bekannten Stirnabschalung ist quer zur Betonplatte schmaler als es der Dicke der Betonplatte entspricht, wodurch die obere freie Kante als Auflager zum Auflegen der durchgehenden Bewehrung, insbesondere in Form durchgehender Bewehrungsstäbe, dienen kann. Um jedoch sicher zu stellen, dass die Bewehrungsstäbe insbesondere beim Betonieren des ersten Betonierabschnittes an ihrem vorbestimmten Platz verbleiben, wird eine Schalungshilfe eingesetzt, die den vorbestimmten Abstand zwischen den durchlaufenden Bewehrungsstäben festlegt und die diesen Abstand auch beim Betonieren beibehält. Die Schalungshilfe enthält eine durchgehende Leiste, von der kammartig mit Zwischenräumen eine Vielzahl von Schalungsmaterialstücken wegstehen. Zum Erstellen der Schalung wird zunächst das tafelförmige Schalungsmaterial aufgestellt und auf geeignete Weise befestigt. Anschließend wird die durchlaufende Bewehrung auf der oberen freien Kante des Schalungsmaterials aufgelegt und durch die kammartige Schalungshilfe in den vorbestimmten Abständen zueinander gehalten. Anschließend kann noch, wie üblich, eine Betondeckungsleiste aufgelegt werden und der erste Betonierabschnitt ist fertig zum Betonieren. Die bekannte Stimabschalung ist zwar zufriedenstellend in der Funktion, jedoch aufwendig in der Handhabung, wobei sich insbesondere das nachträgliche Aufstecken der Schalungshilfe als schwierigerwiesen hat, da die Bewehrung nur selten mit den zum Aufstecken erforderlichen, exakt bemessenen Abständen liegt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="DE9301565U"><text>DE 93 01 565 U</text></patcit> ist ein Schalungselement bekannt, das aus einer Betondeckungsleiste und einer damit verbundenen, streifenförmigen Positionierhilfe für die untere Bewehrung einer Stimabschalung besteht. Die Positionierhilfe enthält Ausnehmungen, in die eine durchgehende, untere Bewehrung eingelegt werden kann, so dass deren Abstände zueinander festliegen. Die eigentliche Schalungstafel enthält untere Aussparungen und wird mit<!-- EPO <DP n="2"> --> diesen über die untere Bewehrung gesetzt. Die Oberkante der Schalungsmaterialtafel verläuft gerade, so dass hier keine durchlaufende Bewehrung befestigt und positioniert werden kann.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Die <patcit id="pcit0003" dnum="EP1632621A"><text>EP 1 632 621</text></patcit> betrifft ein Abschalelement zum Trennen eines Betonierabschnittes in Betonier-Teilabschnitte und weist eine streifenförmige aus Teil-Abschaltafeln zusammengesetzte Form auf, die in seiner Breite der Dicke des Betonierabschnittes angepasst ist. Zum Aufnehmen der Bewehrung ist das Abschalelement an seinen senkrecht verlaufenden Seitenkanten über die Dicke des Betonierabschnittes mit Ausnehmungen versehen, durch die sich die Bewehrung erstrecken kann. Die Anordnung der Ausnehmungen am seitlichen Rand hat jedoch den Nachteil, dass die Bewehrungen bereits mit dem Aufbau der Stirnabschalung eingelegt werden müssen und dann zunächst provisorisch gehalten werden müssen, bis die Teil-Abschaltafeln, zwischen denen die Ausnehmungen vorgesehen sind, aneinander befestigt sind. Korrekturen sind nur unter Aufwand möglich. Weiterhin ist bei einer seitlichen Anordnung von Ausnehmungen der Abstand der Bewehrungen quer zur Dicke des Betonierabschnittes festgelegt und kann ebenfalls nicht variiert werden. Sollte eine Bewehrung auch zwischen den seitlichen Rändern der einzelnen Abschaltafeln notwendig sein, so müssen, wie beispielsweise die Figuren 4 und 5 zeigen, Durchgangslöcher in der entsprechenden Schalungstafel vorgesehen werden, durch die die einzelnen Bewehrungsstäbe umständlich eingefädelt werden müssen. Der Einsatz von Bewehrungsmatten sowohl zur Aufnahme in den seitlichen Ausnehmungen als auch in den mittigen Durchgangslöchern der einzelnen Schalungstafeln ist nicht möglich, da in beiden Fällen die Bewehrungsmatte nur bis zum ersten Querstab aufgenommen werden kann.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stimabschalung zu schaffen, die einfach in der Handhabung ist und trotzdem eine sichere Positionierung einer oberen Bewehrung einer Platte gestattet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine einfach zu handhabende Stimabschalung geschaffen, die ohne größere Aufwendungen sowohl ein Auflager für eine durchgehende obere Bewehrung bietet, als auch das Beibehalten der vorbestimmten Abstände entlang der Schalungstafel sicherstellt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Stirnabschatung,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine vergrößerte Ansicht einer Positioniervertiefung, und</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>die Stirnabschalung gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref>, eingebaut in eine Schalung für eine Platte.</dd>
</dl></p>
<p id="p0010" num="0010"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine erfindungsgemäße Stirnabschalung 1 in perspektivischer, schematische Darstellung. Die Stirnabschalung 1 enthält ein Schalungsmaterial 2 in Form einer Tafel. Als Schalungsmaterial 2 kann jedes geeignete Schalungsmaterial eingesetzt werden, bevorzugt wird jedoch ein dünnes, blechförmiges Material, ein selektiv betondurchlässiges Material oder ein Metallblech eingesetzt. Als bevorzugtes Material für die Schalungstafel 2 wird Streckmetall verwendet. Die Stirnabschalung 1 ist als verlorene Schalung ausgebildet, d. h. sie verbleibt nach dem Betonieren im fertigen Beton.</p>
<p id="p0011" num="0011">Das tafelförmige Schalungsmaterial 2 wird in der benötigten Flächengröße bereitgestellt, die ausreicht, zumindest in Dickenrichtung der Platte die gesamte Plattendicke, abzüglich ggf. erforderlicher Betondeckungsleisten, zu überdecken. Am Schalungsmaterial 2 wird somit<!-- EPO <DP n="5"> --> eine obere, freie Kante 3 definiert, die beim senkrechten Einbau des tafelförmigen Schalungsmaterials 2 in eine umgebende Plattenschalung nach oben weist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der oberen freien Kante 3 ist wenigstens ein Auflager 4 für wenigstens eine durchgehende Bewehrung 5 (<figref idref="f0003">Figur 3</figref>) zugeordnet. Das Auflager 4 enthält eine Positioniervertiefung 6, die nach unten in einem Auflagergrund 7 endet. Die Positioniervertiefung 6 erstreckt sich, wie näher in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> ersichtlich, von der in der fertigen Schalung im Wesentlichen horizontal verlaufenden freien Kante 3 im Wesentlichen senkrecht nach unten in das tafelförmige Schalungsmaterial 2 hinein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel enthält die Positioniervertiefung 6 einen Schlitz mit zwei gegenüberliegenden Seitenbegrenzungen 6a und 6b, die im Wesentlichen geradlinig und parallel zueinander verlaufen. Der Auflagergrund 7 erstreckt sich im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Seitenbegrenzungen 6a, 6b und verläuft im dargestellten Ausführungsbeispiel gerade und im Wesentlichen parallel zur freien Kante 3. Der Übergang zwischen dem Auflagergrund 7 und den Seitenbegrenzungen 6a, 6b ist bevorzugt ausgerundet. Es ist jedoch auch möglich, die Form des Auflagergrundes an die äußere Form der aufzunehmenden Bewehrung 5 anzupassen, beispielsweise den Auflagergrund halb- bzw. teilkreisförmig auszurunden, mit einem Radius, der im Wesentlichen dem Radius der aufzunehmenden Bewehrungsstäbe entspricht. Die Tiefe der Positioniervertiefung 6, d. h. der Abstand zwischen dem Auflagergrund 7 und der freien Kante 3 ist auf die Stärke der Bewehrung 5 abgestimmt, so dass diese in der Positioniervertiefung 6 sicher aufgenommen werden können. Darüber hinaus legt die Tiefe der Positioniervertiefung 6 auch die Betonüberdeckung (ggf. zusammen mit Betondeckungsleisten) über die Bewehrung fest. Die Positioniervertiefung 6 kann auf einfache Weise in das Schalungsmaterial 2 eingeschnitten, ausgestanzt oder auf sonstige Weise eingeformt werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die erfindungsgemäße Stimabschalung 1 enthält bevorzugt eine Vielzahl zueinander beabstandeter Positioniervertiefungen 6, die an die Anzahl der erforderlichen durchgehenden Bewehrungen und deren erforderlichen Abstand zueinander angepasst sind. Es ist jedoch auch möglich, Positioniervertiefungen leer zu lassen, d. h. dort keine Bewehrung einzusetzen, falls dies nicht erforderlich ist, so dass nicht zu viele Varianten einer Stirnabschalung auf Vorrat gehalten werden müssen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Bereich 2a des Schalungsmaterials 2 zwischen der freien Kante und dem Auflagergrund 7 zumindest im Bereich der Positioniervertiefung(en) 6 frei von irgendwelchen Versteifungen, d. h. der Bereich 2a besteht nur aus dem Schalungsmaterial 2. Falls dieses schneid- oder stanzbar ist, ist es möglich, Stirnabschalungen<!-- EPO <DP n="6"> --> ohne die Positioniervertiefungen 6 auf die Baustelle zu liefern und die Positioniervertiefungen 6 erst auf der Baustelle an den vorbestimmten und für das speziell zu vergießende Beton an den notwendigen Stellen anzubringen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Außerhalb des Bereiches 2a enthält die erfindungsgemäße Stimabschalung 1 jedoch sehr wohl Versteifungen 8, insbesondere, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich, in Form wenigstens eines Gitterträgers. Die dargestellten Gitterträger enthalten drei Stäbe, die dreieckförmig durch Querverstrebungen zusammengehalten werden. Insbesondere ist eine der Versteifungen (Gitterträger 8a) unmittelbar anschließend an den Bereich 2a am tafelförmigen Schalungsmaterial 2 befestigt, so dass er den Auflagegrund 7 gegen die von der Bewehrung 5 (und den darauf einwirkenden Betondruck) aufgebrachten Kräfte versteift. Selbst wenn somit das Schalungsmaterial am Auflagergrund 7 verbogen wird oder reißt, kann die darauf abgestützte Bewehrung nicht tiefer in den Beton einsinken, als dies durch die Versteifung 8a gestattet wird. Die Versteifung 8a, d. h. der Gitterträger, verläuft parallel zur freien Kante 3 bzw. parallel zu dem Auflagergrund 7 der Positioniervertiefungen 6.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zusätzlich ist die Fläche des tafelförmigen Schalungsmaterials 2 durch weitere Versteifungen, insbesondere in Form von Gitterträgem 8 versteift, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel wenigstens zwei weitere Versteifungen 8b und 8c parallel zum Gitterträger 8a und somit zur freien Kante 3 vorgesehen sind und sich quer zu diesen wenigstens eine vierte Versteifung (Gitterträger 8d) im Wesentlichen senkrecht erstreckt. Auch der Gitterträger 8d endet jedoch am ersten Gitterträger 8a, d. h. an oder unterhalb des Auflagergrunds 7. Statt der Gitterträger kann jedoch jeder andere Art der Versteifung, beispielsweise in Form von Einzelstäben oder -leisten oder dergleichen eingesetzt werden.</p>
<p id="p0017" num="0017"><figref idref="f0003">Figur 3</figref> zeigt die Verwendung der erfindungsgemäßen Stimabschalung 1 beim Erstellen einer Arbeitsfuge bei der Herstellung einer Betonplatte. Zu diesem Zweck wird in üblicher Weise eine Plattenschalung aufgebaut, in der die erfindungsgemäße Stimabschalung 1 eingebaut wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird die erfindungsgemäße Stirnabschalung 1 einfach auf eine Unterlage 9 gesetzt und ggf. an den seitlichen Schalungswandungen (nicht gezeigt) befestigt. Durch die versteifenden Gitterträger 8 ist die erfindungsgemäße Stirnabschalung 1 im Wesentlichen selbsttätig standfähig. Wie <figref idref="f0003">Figur 3</figref> zeigt, ragt der Bereich 2a über die Versteifungen, d. h. die Gitterträger 8 hinaus, so dass eine durchgehende Bewehrung, dargestellt ist ein Bewehrungsstab 5, in die Positioniervertiefung 6 eingelegt werden kann. Dann wird der erste Betonierabschnitt 10 vergossen.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">In Abwandlung der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele kann auch ein selbstragendes, tafelförmiges Schalungsmaterial eingesetzt werden, in das die Positioniervertiefungen vorab eingebracht werden. Es ist weiterhin möglich eine schlecht oder nicht schneidfähige Tafel eines Schalungsmaterials zu verwenden und den Bereich um die Auflager aus Streckmetall oder einem anderen schneidfähigen Material zu fertigen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Stirnabschalung für eine Betonplatte, insbesondere für eine Boden- oder Deckenplatte, mit einer versteiften Schalungstafel (2), die innerhalb einer Plattenverschalung im Wesentlichen selbsttätig standfähig und deren obere freie Kante (3) als Auflager (4) zum Abstützen von nach Aufstellen der Schalungstafel (2) in die Plattenverschalung eingebrachte, die Schalungstafel (2) querende Bewehrungsstäbe (5) ausgebildet ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um das Einhalten der seitlichen Abstände der Bewehrungsstäbe (5) zu gewährleisten, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Mittel zum Einhalten der seitlichen Abstände der Bewehrungsstäbe aus einer Mehrzahl von zur oberen freien Kante (3) der Schalungstafel (2) hin offene Positioniervertiefungen (6) ausgebildet sind, die sich schlitzförmig in einem versteifungsfreien Randbereich (2a) der Schalungstafel (2) erstrecken, dass der Grund (7) jeder schlitzförmigen Positioniervertiefung (6) das Auflager zum Abstützen des in die Positioniervertiefung einzulegenden Bewehrungsstabs (5) bildet, und dass ein Versteifungselement (8a) derart unmittelbar anschließend an den Randbereich (2a) an der Schalungstafel (2) befestigt ist, dass es den das Auflager bildenden Grund (7) jeder Positioniervertiefung (6) gegen die vom zugehörigen Bewehrungsstab (5) und dem auf diesen einwirkenden Betondruck auf diesen ausgeübten Kräfte versteift.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Stirnabschalung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Auflagergrund (7) ausgerundet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Stirnabschalung nach Anspruch 1 und/oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens der Randbereich (2a) der Schalungstafel (2) aus Streckmetall besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Stirnabschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Versteifungselement (8) als parallel zur freien Kante (3) verlaufender Gitterträger ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Stirnabschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> weitere parallel zur freien Kante (3) verlaufende Gitterträger zum Versteifen der Schalungstafel (2) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Stirnabschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zusätzlich wenigstens ein senkrecht zur freien Kante (3) verlaufender Gitterträger zum Versteifen der Schalungstafel (2) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Face formwork for a concrete slab, in particular for a ground or floor slab, with a braced formwork panel (2) which is able to stand essentially of its own volition inside a slab shuttering, and the top free edge (3) of which is designed as a support (4) for supporting reinforcing bars (5) traversing the formwork panel (2) introduced into the slab shuttering once the formwork panel (2) has been put in place, and means are provided in order to ensure that the lateral spacing of the reinforcing bars (5) is preserved, <b>characterised in that</b> the means for preserving the lateral spacing of the reinforcing bars comprise a plurality of positioning recesses (6) open towards the top free edge (3) of the formwork panel (2) which extend in a slot-shaped arrangement in a peripheral region (2a) of the formwork panel (2) free of bracing, and the base (7) of every slot-shaped positioning recess (6) constitutes the support for supporting the reinforcing bar (5) to be laid in the positioning recess, and a bracing element (8a) is secured to the formwork panel (2) directly adjacent to the peripheral region (2a) in such a way that it braces the base (7) of every positioning recess (6) serving as the support against the forces expended on it by the co-operating reinforcing bar (5) and the concrete pressure acting on it.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Face formwork as claimed in claim 1, <b>characterised in that</b> the support base (7) is rounded.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Face formwork as claimed in claim 1 and/or 2, <b>characterised in that</b> at least the peripheral region (2a) of the formwork panel (2) is made from expanded metal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Face formwork as claimed in one of claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> the bracing element (8) is provided in the form of a lattice beam extending parallel with the free edge (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Face formwork as claimed in one of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> other lattice beams extending parallel with the free edge (3) are provided as a means of bracing the formwork panel (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Face formwork as claimed in one of claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> at least one lattice beam extending perpendicular to the free edge (3) is provided in addition as a means of bracing the formwork panel (2).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Coffrage frontal pour une plaque de béton, en particulier pour une dalle de plancher ou une dalle de recouvrement, avec un panneau de coffrage renforcé (2) qui est conçu pour pouvoir tenir debout quasiment tout seul à l'intérieur d'un coffrage de plaque et dont le bord libre supérieur (3) est conçu comme un appui (4) pour supporter des barres d'armature (5) qui sont introduites dans le coffrage de plaque après l'installation du panneau de coffrage (2) et qui traversent celui-ci, étant précisé qu'il est prévu des moyens pour garantir le respect des écartements latéraux des barres d'armature (5), <b>caractérisé en ce que</b> les moyens pour respecter les écartements latéraux des barres d'armature se composent de plusieurs creux de positionnement (6) qui sont ouverts en direction du bord libre supérieur (3) du panneau de coffrage (2) et qui s'étendent en forme de fentes dans une zone de bordure (2a) du panneau de coffrage (2) dépourvue de renforcement, <b>en ce que</b> le fond (7) de chaque creux de positionnement en forme de fente (6) forme l'appui pour supporter la barre d'armature (5) à placer dans le creux de positionnement, et <b>en ce qu'</b>un élément de renforcement (8a) est fixé au panneau de coffrage (2) directement dans le prolongement de la zone de bordure (2a) de manière à renforcer le fond (7), formant l'appui, de chaque creux de positionnement (6) à l'encontre des forces exercées par la barre d'armature associée (5) et par la pression du béton agissant sur celle-ci.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Coffrage frontal selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le fond d'appui (7) est arrondi.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Coffrage frontal selon la revendication 1 et/ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la zone de bordure (2a), au moins, du panneau de coffrage (2) se compose d'un métal déployé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Coffrage frontal selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de renforcement (8)<br/>
<!-- EPO <DP n="13"> -->est conçu comme une poutre en treillis qui s'étend parallèlement au bord libre (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Coffrage frontal selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu d'autres poutres en treillis parallèles au bord libre (3), pour renforcer le panneau de coffrage (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Coffrage frontal selon l'une des revendications 1 à 5, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu en supplément au moins une poutre en treillis perpendiculaire au bord libre (3), pour renforcer le panneau de coffrage (2).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="153" he="179" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="150" he="175" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP735213A"><document-id><country>EP</country><doc-number>735213</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE9301565U"><document-id><country>DE</country><doc-number>9301565</doc-number><kind>U</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP1632621A"><document-id><country>EP</country><doc-number>1632621</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
