Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum
einer Brennkraftmaschine, insbesondere einen Common-Rail-Injektor, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Dokument
DE 10 2006 036 446 A1 ist ein Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine
bekannt, bei dem eine Düsennadel mit einer rückwärtigen Steuerfläche einer Steuerkammer
ausgesetzt ist. Die Steuerkammer steht über einen Zulaufdrosselkanal dauerhaft mit
dem Hochdruckbereich eines Common-Rails in Verbindung. Der Steuerkammer ist ein Steuerventil
zugeordnet, das einen kombinierten Zu- und Ablaufdrosselkanal in einer ersten Schaltstellung
zum Schließen der Düsennadel mit dem Hochdruckbereich verbindet und in einer zweiten
Schaltstellung einen Dichtsitz zum Hochdruckbereich schließt und gleichzeitig einen
Dichtsitz zum Niederdruckbereich hin öffnet.
[0003] Ein Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff mit einem 4/2-Wege-Ventil zum Ansteuern
einer Düsennadel geht aus
US 7111614 B1 hervor. Dabei wird von dem 4/2-Wege-Ventil die hydraulische Verbindung einer Druckkammer
der Düsennadel zum Hochdruckbereich geschaltet. Das gleiche Steuerventil schaltet
einen Zulaufdrosselkanal zu einem Steuerraum in der ersten Schaltstellung zum Öffnen
der Düsennadel zu einem Niederdruckbereich und in der zweiten Schaltstellung zum Schließen
der Düsennadel zum Hochdruckbereich hin frei.
[0004] Aus der
DE 195 33 786 B4 ist weiterhin ein Injektor bekannt, der ein mit einem elektromagnetischen Aktuator
betätigbares Steuerventil aufweist. Das Steuerventil weist ein zwischen zwei Schaltstellungen
verstellbares Ventilglied auf, wobei in einer ersten Schaltstellung des Steuerventils
ein drosselfreier Zulaufkanal hydraulisch mit einem drosselfreien Rückfüllkanal verbunden
wird, welcher wiederum in eine Steuerkammer mündet, die von einer Stirnseite des Ventilelementes
begrenzt ist. Auf diese Weise kann eine schnelle, drosselfreie Rückbefüllung der Steuerkammer
und damit ein schnelles Schließverhalten des Ventilelementes des Injektors erzielt
werden. In einer zweiten Schaltstellung des Steuerventils ist der drosselfreie Zulaufkanal
gesperrt und die Steuerkammer ist über den Rückfüllkanal hydraulisch mit einem Niederdruckbereich
des Injektors verbunden, so dass ein schneller Druckabfall in der Steuerkammer und
damit ein schnelles Öffnungsverhalten des Ventilelementes realisiert werden kann.
Nachteilig bei dem bekannten Injektor ist es jedoch, dass es zu Druckschwingungen
in der Steuerkammer und damit zu Schwingungen bei der Ventilelementbewegung, insbesondere
30 bei der Ventilelementöffnungsbewegung kommen kann.
Offenbarung der Erfindung
Technische Aufgabe
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Injektor vorzuschlagen, bei dem Druckschwingungen
in der Steuerkammer bei gleichzeitiger Realisierung einer schnellen Ventilelementschließbewegung
minimiert werden.
Technische Lösung
[0006] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass ein Rückfüllkanal vorgesehen ist,
der von dem Steuerventil in die Steuerkammer führt, wobei in der ersten Schaltstellung
des Steuerventils der Rückfüllkanal hydraulisch mit dem Zulaufkanal verbunden ist,
so dass Kraftstoff aus dem Hochdruckbereich über den Zulaufkanal, das Steuerventil
und den Rückfüllkanal in die Steuerkammer strömen kann, und dass die Verbindung zwischen
dem Rückfüllkanal und dem Zulaufkanal in der zweiten Schaltstellung des Steuerventils
gesperrt ist. Der Rückfüllkanals wird dabei vom Steuerventil, d.h. von einem Ventilglied
des Steuerventils aktiv geschaltet, derart, dass die Verbindung zwischen dem Rückfüllkanal
und dem Zulaufkanal in der zweiten Schaltstellung des Steuerventils gesperrt und in
der ersten Schaltstellung zum schnellen Rückbefüllen der Steuerkammer geöffnet ist.
[0008] Dadurch wird ein schnelles Rückbefüllen der Steuerkammer in der ersten Schaltstellung
des Steuerventils und damit ein schnelles Ventilelementschließen ermöglicht, über
den der Kraftstoff aus der Steuerkammer in der zweiten Schaltstellung des Steuerventils
gedrosselt in den Niederdruckbereich des Injektors und damit zum Injektorrücklauf
strömen kann. Durch das im Vergleich zum Stand der Technik langsamere Abströmen des
Kraftstoffes aus der Steuerkammer werden Schwingungen beim Öffnungsvorgang des Ventilselementes
in der Steuerkammer und damit bei der Öffnungsbewegung des Ventilelementes minimiert,
wodurch die Kennfeldsteilheit auch bei hohen Systemdrücken im Hochdruckbereich des
Injektors von über 2000 bar verringert wird. Ebenso wird die Toleranzempfindlichkeit
des Injektors minimiert. Zudem kann der zeitliche Abstand zweier aufeinander folgender
Einspritzungen - trotz des langsameren Abströmens durch den Ablaufdrosselkanal - aufgrund
der Minimierung der Schwingungen in der Steuerkammer verringert werden.
[0009] Das Konzept der Erfindung kann sowohl bei einem Injektor mit elektromagnetischem
Aktuator als auch bei einem Injektor mit piezoelektrischem Aktuator oder auch mit
einem Aktuator mit davon unterschiedlichem Wirkprinzip realisiert werden.
[0010] Die Kennfeldsteilheit, insbesondere bei hohen Systemdrücken wird reduziert, indem
zusätzlich zu dem Rückfüllkanal der Zulaufdrosselkanal vorgesehen ist, der die Steuerkammer
- dauerhaft - mit dem Hochdruckbereich verbindet. Hierdurch werden die Schwingungen
im Servokreislauf noch weiter verringert. Durch das Vorsehen einer Zulaufdrossel kann
die Öffnungsgeschwindigkeit des Ventilelementes auf einfache Weise durch die Abstimmung
des Verhältnisses der Durchflussquerschnitte des Zulaufdrosselkanals zu dem Ablaufdrosselkanal
abgestimmt werden. Der Zulaufdrosselkanal kann beispielsweise von einem Versorgungskanal
im Injektor, der einen Druckraum mit unter Hochdruck stehendem Kraftstoff versorgt,
abgezweigt werden. Zusätzlich oder alternativ ist es denkbar einen Zulaufdrosselkanal
unmittelbar zwischen dem Druckraum und der Steuerkammer anzuordnen, wobei der Zulaufdrosselkanal
beispielsweise in einem hülsenförmigen, die Steuerkammer radial außen begrenzenden
Bauteil eingebracht ist.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Steuerventil ein insbesondere
in axialer Richtung verstellbares Ventilglied, durch dessen Verstellen die mindestens
zwei, vorzugsweise ausschließlich zwei Schaltstellungen des Steuerventils realisiert
werden. Dabei liegt das Ventilglied in der ersten Schaltstellung, in der der Zulaufkanal
geöffnet und die Steuerkammer über den Zulaufkanal und den Rückfüllkanal mit dem Hochdruckbereich
verbunden ist, an einem ersten Steuerventilsitz an und in der zweiten Schaltstellung
an einem zweiten, dem ersten Steuerventilsitz vorzugsweise axial gegenüberliegenden
Steuerventilsitz. Es liegt im Rahmen der Erfindung, die beiden Steuerventilsitze identisch
oder vorzugsweise unterschiedlich auszubilden, wobei zumindest einer der Steuerventilsitze
als Flachsitz, Kegelsitz, Kugelsitz oder Schieberkante ausgebildet ist.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass der Ablaufdrosselkanal
in Kraftstoffströmungsrichtung zwischen, vorzugsweise axial zwischen der Steuerkammer
und dem ersten Steuerventilsitz angeordnet ist, so dass der Kraftstoff bei an dem
zweiten Steuerventilsitz anliegendem Ventilglied (zweite Schaltstellung) aus der Steuerkammer
zu dem ersten Steuerventilsitz und von dort aus in den Niederdruckbereich und zum
Injektorrücklauf strömen kann.
[0013] Alternativ ist der Ablaufdrosselkanal in Kraftstoffströmungsrichtung hinter dem ersten
Steuerventilsitz angeordnet, so dass der Kraftstoff bei an dem zweiten Steuerventilsitz
anliegenden Ventilglied aus der Steuerkammer zum ersten Steuerventilsitz und an diesem
vorbei durch den Ablaufdrosselkanal in den Niederdruckbereich und damit zum Injektorrücklauf
strömen kann.
[0014] Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform, bei der der Zulaufkanal mit einer
Drossel versehen ist. Durch das Ausbilden des Zulaufkanals als Drosselkanal kann die
Ventilelementschließgeschwindigkeit verbessert abgestimmt werden. Zusätzlich oder
alternativ kann im Zulauf zum Ventilsitz des Ventilelementes, beispielsweise in der
Ventilelementführung eine Drosselung vorgesehen werden, um das Schließverhalten des
Ventilelementes zu verbessern. Wird auf eine solche Drossel verzichtet, kann der effektive
Einspritzdruck erhöht werden. Ebenso wird durch das Vorsehen einer Drossel im Zulaufkanal
die Toleranzempfindlichkeit des Injektors verbessert.
[0015] Um Aktuatoren mit möglichst geringer Leistungsaufnahme und in der Folge einem geringen
Bauvolumen einsetzen zu können, ist eine Ausführungsform von Vorteil, bei der das
Steuerventil als in axialer Richtung druckausgeglichenes Ventil ausgebildet ist.
[0016] Eine Möglichkeit zur Realisierung eines druckausgeglichenen Steuerventils besteht
darin, dass in dem Ventilglied ein vorzugsweise zentrischer Axialkanal vorgesehen
ist, durch den der Kraftstoff in der zweiten Schaltstellung in den Niederdruckbereich
strömen kann, wobei bei in der ersten Schaltstellung befindlichem Steuerventil, also
bei an dem ersten Steuerventilsitz anliegendem Ventilglied an beiden Stirnseiten des
Ventilgliedes Niederdruck anliegt und die Führungsdurchmesser des Ventilgliedes zumindest
näherungsweise identisch sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese zeigen in:
- Fig. 1:
- eine schematische Darstellung eines Injektors mit einem als 4/2-Wegeventil ausgebildeten
Steuerventil, bei dem ein Ablaufdrosselkanal zwischen der Steuerkammer und einem ersten
Steuerventilsitz angeordnet ist,
- Fig. 2:
- eine schematische Darstellung eines als 4/2-Wegeventil ausgebildeten Injektors, bei
dem der Ablaufdrosselkanal dem ersten Steuerventilsitz nachgeordnet ist und
- Fig. 3:
- einen Injektor mit einem Steuerventil, wobei eine konstruktiv vorteilhafte Ausführungsform
des Steuerventils gezeigt ist.
Ausführungsformen der Erfindung
[0018] In den Figuren sind gleiche Bauteile und Bauteile mit der gleichen Funktion mit gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0019] In Fig. 1 ist stark schematisiert der Aufbau eines als Common-Rail-Injektor ausgebildeten
Injektors 1 gezeigt. Der Injektor 1 wird über eine Hochdruckversorgungsleitung 2 aus
einem Kraftstoff-Hochdruckspeicher 3 (Rail) mit unter hohem Druck (vorzugsweise höher
als 2000 bar) stehendem Kraftstoff, insbesondere Dieselöl oder Benzin, versorgt. Die
Hochdruckversorgungsleitung 2 setzt sich bevorzugt innerhalb des Injektors als Versorgungskanal
fort. Der Kraftstoff-Hochdruckspeicher 3 wird von einer als Radialkolbenpumpe ausgebildeten
Hochdruckpumpe 4 mit Kraftstoff aus einem auf Niederdruck liegendem Vorratsbehälter
5 versorgt. Ein Niederdruckbereich 6 des Injektors 1 ist über einen Rücklauf 7 mit
dem Vorratsbehälter 5 hydraulisch verbunden. Der Druck im Niederdruckbereich 6 des
Injektors 1 beträgt je nach Betriebszustand zwischen etwa 0 und 100 bar, vorzugsweise
zwischen etwa 0 und 10 bar. Über den Rücklauf 7 wird eine später noch zu erläuternde
Kraftstoffmenge (Steuermenge) aus einer Steuerkammer 8 abgeführt und über die Hochdruckpumpe
4 dem Hochdruckkreislauf wieder zugeführt.
[0020] Innerhalb eines zu einem Hochdruckbereich des Injektors 1 gehörenden Druckraum 9
ist ein in diesem Ausführungsbeispiel einteiliges Ventilelement 10 angeordnet. Alternativ
ist eine mehrteilige, insbesondere zweiteilige Ausbildung des Ventilelementes 10,
insbesondere mit Steuerstange und Düsennadel denkbar. Das Ventilelement 10 ist in
axialer Richtung längsverschieblich geführt und begrenzt mit seiner in der Zeichnungsebene
oberen Stirnseite 11 die Steuerkammer 8. Radial außen wird die Steuerkammer 8 von
einer Hülse 12 begrenzt, die von einer Schließfeder 13 in axialer Richtung gegen eine
Drosselplatte 14 gedrückt wird. Andernends stützt sich die Schließfeder 13 an einem
Umfangsbund 15 des Ventilelementes 10 ab und beaufschlagt dieses in Richtung auf seinen
Ventilsitz 16.
[0021] Wenn das Ventilelement 10 am Ventilsitz 16 anliegt, d.h. sich in einer Schließstellung
befindet, ist der Kraftstoffaustritt aus einer Düsenlochanordnung 17 in einen Brennraum
(nicht dargestellt) der Brennkraftmaschine gesperrt. Ist Sie dagegen vom Ventilsitz
16 abgehoben, kann Kraftstoff aus dem Druckraum 9 über Axialkanäle 18, die von einem
polygonförmig konturierten Führungsabschnitt 19 des Ventilelementes 10 gebildet sind,
an dem Ventilsitz 16 vorbei zur Düsenlochanordnung 17 und von dort aus in den nicht
gezeigten Brennraum strömen. Es ist denkbar, die Axialkanäle 18 als Drosselkanäle
auszubilden.
[0022] Damit das Ventilelement 10 von seinem Ventilsitz 16 abhebt und sich in der Zeichnungsebene
nach oben bewegt, muss der Kraftstoffdruck innerhalb der Steuerkammer 8 abgesenkt
werden. Hierzu wird ein der Steuerkammer 8 zugeordnetes Steuerventil 20 (Servoventil),
mittels eines Aktuators 21 von einer ersten Schaltstellung in eine zweite Schaltstellung
bewegt, wobei in der zweiten Schaltstellung ein von der Hochdruckversorgungsleitung
2 abgezweigter Zulaufkanal 22 mit Drossel 23 (alternativ drosselfrei) gesperrt ist,
so dass die hydraulische Verbindung zwischen dem Hochdruckbereich des Injektors 1
und der Steuerkammer 8 unterbrochen ist. Bevorzugt ist die Drossel 23 im Zulaufkanal
22 wesentlich größer als die Zulaufdrossel 27. Hierdurch ist das Ventilelementschließverhalten
unabhängig von dem Ventilelementöffnungsverhalten abstimmbar.
[0023] Beim Überführen des Steuerventils 20 von der ersten in die zweiten Schaltstellung
müssen bevorzugt keine (großen) Räume auf Systemdruck gebracht werden, so dass keine
ungewollten Schwingungen in der Steuerkammer 8 entstehen. In der zweiten Schaltstellung
des als 4/2-Wegeventil ausgebildeten Steuerventils 20 strömt Kraftstoff aus der Steuerkammer
8 über einen Ablaufdrosselkanal 24 mit Ablaufdrossel 25 zum Niederdruckbereich 6 des
Injektors 1 und von dort aus über den Rücklauf 7 zum Vorratsbehälter 5. Gleichzeitig
strömt Kraftstoff (unabhängig von der Schaltstellung des Steuerventils 20) über einen
Zulaufdrosselkanal 26 mit Zulaufdrossel 27 von dem Hochdruckbereich des Injektors
1 in die Steuerkammer 8, wobei der Zulaufdrosselkanal 27 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
von dem Zulaufkanal 22 abgezweigt ist. Dabei sind die Durchflussquerschnitte der Zulaufdrossel
27 und der Ablaufdrossel 25 derart aufeinander abgestimmt, dass bei in der zweiten
Schaltstellung befindlichem Steuerventil 20 ein Nettoabfluss von Kraftstoff aus der
Steuerkammer 8 resultiert und in der Folge der Druck in der Steuerkammer 8 absinkt
und somit das Ventilelement 10 von seinem Ventilsitz 16 in der Zeichnungsebene nach
oben abhebt und damit den Kraftstofffluss aus dem Druckraum 9 in den Brennraum der
Brennkraftmaschine freigibt.
[0024] Soll nun der Einspritzvorgang beendet, d.h. das Ventilelement auf seinen Ventilsitz
16 bewegt werden, so wird das Steuerventil 20 von der zweiten Schaltstellung in die
erste Schaltstellung überführt, in der ein drosselfreier Rückfüllkanal 28, der von
dem Steuerventil 20 in die Steuerkammer 8 führt hydraulisch mit dem Zulaufkanal 22
verbunden wird, so dass Kraftstoff aus dem Hochdruckbereich über den Zulaufkanal 22,
das Steuerventil 20 und den Rückfüllkanal 28 in die Steuerkammer 8 strömen kann, wodurch
der Druck in der Steuerkammer 8 rapide ansteigt. Der Druckanstieg der Steuerkammer
8 wird unterstützt durch den in die Steuerkammer 8 durch den Zulaufdrosselkanal 26
strömenden Kraftstoff. Es ist jedoch auch eine Ausführungsform des Injektors 1 ohne
Zulaufdrosselkanal 26 realisierbar. In der ersten Schaltstellung ist die hydraulische
Verbindung der Steuerkammer 8 zum Niederdruckbereich 6, also der Ablaufdrosselkanal
24 gesperrt, so dass kein Kraftstoff in den Niederdruckbereich 6 abströmen kann.
[0025] Wie sich aus Fig. 1 ergibt, ist der Zulaufdrosselkanal 26 in Strömungsrichtung zwischen
der Steuerkammer 8 und dem Steuerventil 20 angeordnet. Der Rückfüllkanal 28 selbst
wird nicht geschaltet, sondern lediglich der Zulaufkanal 22, wobei auch eine Ausführungsform
mit schaltbarem Rückfüllkanal 28 realisierbar ist.
[0026] In Fig. 2 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Injektors 1 gezeigt, das
weitestgehend dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 entspricht, so dass zur Vermeidung
von Wiederholungen im Wesentlichen nur auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 eingegangen wird.
[0027] Der wesentliche Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 besteht darin,
dass der Ablaufdrosselkanal 24 mit Ablaufdrossel 25 dem Steuerventil 20, genauer gesagt
den Steuerventilsitzen des Steuerventils 20 nachgeordnet ist. Zur Anbindung des Ablaufdrosselkanals
24 ist ein Ablaufkanal 29 zwischen der Steuerkammer 8 und dem Steuerventil 20 vorgesehen,
durch den Kraftstoff in der zweiten Schaltstellung des Steuerventils 20 zum Ablaufdrosselkanal
24 und von dort aus zum Niederdruckbereich 6 und zum Rücklauf 7 strömen kann. Dabei
ist es denkbar, dass in der ersten Schaltstellung des Steuerventils 20 nur der Ablaufdrosselkanal
24 geschaltet wird oder zusätzlich oder alternativ der Ablaufkanal 29.
[0028] In Fig. 3 ist eine konstruktiv konkretisierte mögliche Ausführungsform eines Injektors
1 gezeigt. Wesentlicher Bestandteil des Injektors 1 ist das Steuerventil 20 mit seinem
länglichen, kolbenförmigen Ventilglied 30, das fest mit einer Ankerplatte 31 des in
diesem Ausführungsbeispiel elektromagnetischen Aktuators 21 ausgebildet ist. Das Ventilglied
20 wird von einer Druckfeder 32 in Richtung auf seinen ersten, als Flachsitz ausgebildeten
Steuerventilsitz 33 federkraftbeaufschlagt. Das Ventilglied 30 ist zwischen dem ersten
Steuerventilsitz 33 und einem gegenüberliegenden zweiten, innenkonischen Steuerventilsitz
34 verstellbar. Zum Verstellen des Ventilgliedes 30 von dem ersten Steuerventilsitz
33 (erste Schaltstellung) zur Anlage an dem zweiten Steuerventilsitz 34 (zweite Schaltstellung)
muss der elektromagnetische Aktuator 21 bestromt werden, wohingegen die Bestromung
zum Rückstellen in die erste Schaltstellung unterbrochen wird.
[0029] In Fig. 3 ist die erste Schaltstellung des Ventilgliedes 30 gezeigt. Das Ventilglied
30 liegt an seinem ersten Steuerventilsitz 33 an, wodurch die Verbindung der Steuerkammer
8 zum Niederdruckbereich 6 und damit zum Rücklauf 7 unterbrochen ist. Der über die
Hochdruckversorgungsleitung 2 und dem Versorgungskanal 39 in den Druckraum 9 strömende
Kraftstoff gelangt über den in diesem Ausführungsbeispiel drosselfrei ausgebildeten
Zulaufkanal 22 in eine Ventilkammer 35 des Steuerventils 20 und von dort aus über
den Rückfüllkanal 28 in die Steuerkammer 8, die gleichzeitig dauerhaft über den Zulaufdrosselkanal
26 mit Zulaufdrossel 27 mit dem Druckraum 9 (Hochdruckbereich) des Injektors 1 verbunden
ist. Der Zulaufdrosselkanal 26 ist dabei in ein hülsenförmiges Bauteil 36 als Radialbohrung
eingebracht, wobei das hülsenförmige Bauteil 36, das die Steuerkammer 8 stirnseitig
begrenzende Ventilelement 10 führt und radial außen sowie axial nach oben die Steuerkammer
8 begrenzt. In der ersten Schaltstellung wird die Steuerkammer 8 schnell auf Systemdruck
gebracht, so dass sich das Ventilelement 10 in der Zeichnungsebene nach unten auf
seinen Ventilsitz 16 bewegt und die Düsenlochanordnung 17 in der Folge versperrt ist.
[0030] Zum Öffnen der Düsenlochanordnung 17 muss das Ventilelement 10 in der Zeichnungsebene
nach oben bewegt werden, wozu der Druck in der Steuerkammer 8 abgesenkt werden muss.
Hierzu wird der elektromagnetische Aktuator 21 bestromt, wodurch sich das Ventilglied
30 in der Zeichnungsebene nach oben bewegt und zur Anlage an dem zweiten Steuerventilsitz
34 kommt. Hierdurch wird die Verbindung des Zulaufkanals 22 zur Ventilkammer 35 und
damit zum Rückfüllkanal 28 und zur Steuerkammer 8 unterbrochen. Gleichzeitig, da das
Ventilglied 30 nicht mehr an seinen ersten Steuerventilsitz 30 anliegt, kann Kraftstoff
aus der Steuerkammer 8 über den Ablaufdrosselkanal 24 mit Ablaufdrossel 25 in eine
Zwischenkammer 37 radial außerhalb des ersten Steuerventilsitzes 33 und von dort aus
an dem ersten Steuerventilsitz 33 vorbei durch einen Axialkanal 38 innerhalb des Ventilgliedes
30 hindurch zum Niederdruckbereich 6 und damit zum Rücklauf 7 strömen. Hierdurch sinkt
der Druck in der Steuerkammer 8 und das Ventilelement 10 hebt von seinem Ventilsitz
16 ab, so dass der Einspritzvorgang beginnt. In den Schaltphasen des Steuerventils
20 gibt es (nahezu) keine Kurzschlussverluste durch gleichzeitig geöffnete Steuerventilsitze,
da beide Steuerventilsitze 33, 34 lediglich über den Ablaufdrosselkanal 24 mit Ablaufdrossel
25 hydraulisch miteinander verbunden sind.
[0031] Wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, handelt es sich bei dem Steuerventil 20 um ein in
axialer Richtung druckausgeglichenes Ventil. Dies wird dadurch erreicht, dass ein
erster Führungsdurchmesser D
1 und ein axial davon beabstandeter Führungsdurchmesser D
2 des Ventilgliedes 30 gleich groß sind und somit die in die beiden gegenüberliegenden
Axialrichtungen mit Niederdruck beaufschlagten Flächen des Ventilgliedes 30 gleich
groß sind.
[0032] Zum Optimieren der Ventilelementbewegung kann, beispielsweise im Bereich der Axialkanäle
18 eine Drosselung vorgesehen werden. Weiterhin kann im Zulaufkanal 22 eine Drossel
vorgesehen werden.
[0033] Von besonderem Vorteil zur Reduzierung von Bauteilspannungen ist es, dass die Steuerventilsitze
33,34 (Schaltkanten) in einem Abschnitt 40 des Injektors 1 angeordnet sind, der in
den Druckraum 9 hinein ragt und somit von unter Hochdruck stehendem Kraftstoff umgeben
ist.
[0034] Ferner ist es von Vorteil, dass die Steuerventilsitze 33,34 in unterschiedlichen
Kammern, nämlich der erste Steuerventilsitz 33 in der Ventilkammer 35 und der zweite
Steuerventilsitz 34 in der Zwischenkammer 37 angeordnet sind, wobei die Ventilkammer
35 und die Zwischenkammer 37 nur über den Ablaufdrosselkanal 24 mit einem geringeren
Durchflussquerschnitt verbunden ist. Axial zwischen der Ventilkammer 35 und der Zwischenkammer
37 ist ein Führungsabschnitt für das Ventilglied 30 vorgesehen.
1. Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine,
insbesondere Common-Rail-Injektor, mit einem in Abhängigkeit des Kraftstoffdruckes
in einer Steuerkammer (8) zwischen einer Schließstellung und einer den Kraftstofffluss
freigebenden Öffnungsstellung verstellbaren Ventilelement (10), und mit einem der
Steuerkammer (8) zugeordneten Steuerventil (20), das über einen Zulaufkanal (22) an
einen Hochdruckbereich des Injektors (1) angebunden ist, wobei ein Ablaufdrosselkanal
(24) und ein die Steuerkammer (8) dauerhaft mit dem Hochdruckbereich verbindender
Zulaufdrosselkanal (26) vorgesehen ist, wobei in einer ersten Schaltstellung des Steuerventils
(20) der Zulaufkanal (22) geöffnet und die Steuerkammer (8) mit dem Hochdruckbereich
des Injektors (1) verbunden und die Steuerkammer (8) von einem Niederdruckbereich
(6) getrennt ist, und wobei in einer zweiten Schaltstellung des Steuerventils (20)
der Zulaufkanal (22) gesperrt und die Steuerkammer (8) über den Ablaufdrosselkanal
(24) mit dem Niederdruckbereich (6) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückfüllkanal (28) vorgesehen ist, der von dem Steuerventil (20) in die Steuerkammer
(8) führt, und dass in der ersten Schaltstellung des Steuerventils (20) der Rückfüllkanal
(28) hydraulisch mit dem Zulaufkanal (22) verbunden und in der zweiten Schaltstellung
des Steuerventils (20) die Verbindung zwischen Rückfüllkanal (28) und Zulaufkanal
(22) gesperrt ist.
2. Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (20) ein, insbesondere axial, verstellbares Ventilglied (30) aufweist,
dass in der ersten Schaltstellung an einem ersten Steuerventilsitz (33) und in der
zweiten Schaltstellung an einem zweiten Steuerventilsitz (34) anliegt.
3. Injektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufdrosselkanal (24) in Kraftstoffströmungsrichtung zwischen der Steuerkammer
(8) und dem ersten Steuerventilsitz (33) angeordnet ist.
4. Injektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufdrosselkanal (24) in Kraftstoffströmungsrichtung hinter dem ersten Steuerventilsitz
(33) angeordnet ist.
5. Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufkanal (22) als Drosselkanal ausgebildet ist.
6. Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (20) als in axialer Richtung, zumindest näherungsweise, druckausgeglichenes
Ventil ausgebildet ist.
7. Injektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ventilglied (30) ein Axialkanal (38) vorgesehen ist, über den Kraftstoff in
der zweiten Schaltstellung des Steuerventils (20) in den Niederdruckbereich (6) strömt.
8. Injektor nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventilsitze (33, 34) in einen Abschnitt (40) des Injektors (1) eingeordnet
sind, der radial außen von unter Hochdruck stehendem Kraftstoff umgeben ist.
9. Injektor nach einem der Ansprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steuerventilsitze (33,34) in unterschiedlichen Kammern angeordnet sind,
zwischen denen vorzugsweise ein Führungsabschnitt für das Ventilglied (30) vorgesehen
ist, und die vorzugsweise nur über den Ablaufdrosselkanal (24) miteinander verbunden
sind.
1. Injector for injecting fuel into a combustion chamber of an internal combustion engine,
in particular common rail injector, having a valve element (10) which can be adjusted,
as a function of the fuel pressure in a control chamber (8), between a closed position
and an open position in which the flow of fuel is enabled, and having a control valve
(20) which is assigned to the control chamber (8) and which is connected via an inflow
duct (22) to a high-pressure region of the injector (1), with an outflow throttle
duct (24) and an inflow throttle duct (26), which permanently connects the control
chamber (8) to the high-pressure region, being provided, wherein in a first switching
position of the control valve (20), the inflow duct (22) is open and the control chamber
(8) is connected to the high-pressure region of the injector (1) and the control chamber
(8) is separated from a low-pressure region (6), and wherein in a second switching
position of the control valve (20), the inflow duct (22) is blocked and the control
chamber (8) is connected via the outflow throttle duct (24) to the low-pressure region
(6), characterized in that a back-filling duct (28) is provided which leads from the control valve (20) into
the control chamber (8), and in that, in the first switching position of the control valve (20), the back-filling duct
(28) is hydraulically connected to the inflow duct (22) and, in the second switching
position of the control valve (20), the connection between the back-filling duct (28)
and inflow duct (22) is blocked.
2. Injector according to Claim 1, characterized in that the control valve (20) has an in particular axially adjustable valve member (30)
which, in the first switching position, bears against a first valve seat (33) and,
in the second switching position, bears against a second control valve seat (34).
3. Injector according to Claim 2, characterized in that the outflow throttle duct (24) is arranged between the control chamber (8) and the
first control valve seat (33) in the fuel flow direction.
4. Injector according to Claim 2, characterized in that the outflow throttle duct (24) is arranged downstream of the first control valve
seat (33) in the fuel flow direction.
5. Injector according to Claim 1, characterized in that the inflow duct (22) is formed as a throttle duct.
6. Injector according to one of the preceding claims, characterized in that the control valve (20) is designed as a valve which is at least approximately pressure-balanced
in the axial direction.
7. Injector according to Claim 2, characterized in that an axial duct (38) is provided in the valve member (30), via which axial duct (38)
fuel flows into the low-pressure region (6) in the second switching position of the
control valve (20).
8. Injector according to one of Claims 2-7, characterized in that the control valve seats (33, 34) are arranged in a section (40), which is surrounded
radially at the outside by highly pressurized fuel, of the injector (1).
9. Injector according to one of Claims 2-8, characterized in that the two control valve seats (33, 34) are arranged in different chambers, between
which chambers is preferably provided a guide section for the valve member (30) and
which chambers are preferably connected to one another only via the outflow throttle
duct (24).
1. Injecteur pour injecter du carburant dans une chambre de combustion d'un moteur à
combustion interne, en particulier injecteur à rampe commune, comprenant un élément
de soupape (10) déplaçable en fonction de la pression de carburant dans une chambre
de commande (8) entre une position de fermeture et une position d'ouverture libérant
le flux de carburant et comprenant une soupape de commande (20) associée à la chambre
de commande (8), qui est reliée par le biais d'un canal d'afflux (22) à une région
de haute pression de l'injecteur (1), un canal d'étranglement de sortie (24) et un
canal d'étranglement d'amenée (26) reliant la chambre de commande (8) de manière durable
avec la région à haute pression étant prévus, le canal d'amenée (22) étant ouvert
dans une première position de commutation de la soupape de commande (20) et la chambre
de commande (8) étant connectée à la région à haute pression de l'injecteur (1), et
la chambre de commande (8) étant séparée d'une région à basse pression (6), et dans
une deuxième position de commutation de la soupape de commande (20), le canal d'amenée
(22) étant bloqué et la chambre de commande (8) étant connectée à la région à basse
pression (6) par le biais du canal d'étranglement de sortie (24), caractérisé en ce qu'il est prévu un canal de retour (28) qui conduit de la soupape de commande (20) dans
la chambre de commande (8), et en ce que dans la première position de commutation de la soupape de commande (20), le canal
de retour (28) est connecté hydrauliquement au canal d'amenée (22) et dans la deuxième
position de commutation de la soupape de commande (20), la connexion entre le canal
de retour (28) et le canal d'amenée (22) est bloquée.
2. Injecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la soupape de commande (20) présente un organe de soupape réglable, en particulier
axialement (30), qui, dans la première position de commutation, s'applique contre
un premier siège de soupape de commande (33) et dans la deuxième position de commutation
s'applique contre un deuxième siège de soupape de commande (34).
3. Injecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le canal d'étranglement de commande (24) est disposé dans la direction d'écoulement
du carburant entre la chambre de commande (8) et le premier siège de soupape de commande
(33).
4. Injecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le canal d'étranglement de sortie (24) est disposé dans la direction d'écoulement
du carburant derrière le premier siège de soupape de commande (33).
5. Injecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal d'amenée (22) est réalisé sous forme de canal d'étranglement.
6. Injecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape de commande (20) est réalisée sous forme de soupape équilibrée en pression,
dans la direction axiale, au moins approximativement.
7. Injecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans l'organe de soupape (30) est prévu un canal axial (38), par le biais duquel
du carburant s'écoule dans la deuxième position de commutation de la soupape de commande
(20) dans la région à basse pression (6).
8. Injecteur selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que les sièges de soupapes de commande (33, 34) sont disposés dans une portion (40) de
l'injecteur (1), qui est entourée radialement à l'extérieur par du carburant sous
haute pression.
9. Injecteur selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que les deux sièges de soupapes de commande (33, 34) sont disposés dans des chambres
différentes, entre lesquelles de préférence une portion de guidage pour l'organe de
soupape (30) est prévue, et qui sont de préférence connectées l'une à l'autre uniquement
par le canal d'étranglement de sortie (24).