(19)
(11) EP 2 023 063 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
11.02.2009  Patentblatt  2009/07

(21) Anmeldenummer: 08104676.5

(22) Anmeldetag:  09.07.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F25D 23/02(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA MK RS

(30) Priorität: 23.07.2007 ES 200702175

(71) Anmelder: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Beguiristain Igoa, Jose Angel
    31820 Etxarri Aranatz (ES)

   


(54) Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür


(57) Türrand-Abschlusselement (2) einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines Kältegerätes. Das Türrand-Abschlusselement (2) ist mehrteilig ausgebildet und weist mindestens zwei miteinander korrespondierende, zusammenfügbare Profil-Elemente (4, 6) auf, die in einem zusammengefügten Zustand eine die Gesamtheit des Türrand-Abschlusselements (2) formende Profilstruktur-Einheit bilden. Das eine Profil-Element bildet ein mit einem Türrand eines Türkörpers verbindbares Grundprofil (4) und das andere Profil-Element mindestens ein mit dem Grundprofil (4) verbindbares Verkleidungsprofil (6), welches zumindest einen Teilbereich (12, 16,18) des Grundprofils (4) verkleidet.




Beschreibung

TECHNISCHES GEBIET



[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines Kältegerätes; ferner betrifft die Erfindung eine Haushaltsgeräte-Tür, ein Haushaltsgerät sowie ein Tür-Abschlusselemente-Set mit einem solchen Türrand-Abschlusselement; Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen mit einem solchen Türrand-Abschlusselement, sowie ein Verfahren zur Herstellung von Haushaltsgeräten mit derartigen Türen.

STAND DER TECHNIK



[0002] Aus der DE 103 02 797 A1 ist ein Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür eines Haushalts-Kältegerätes bekannt, wobei das Türrand-Abschlusselement als solches einteilig ausgebildet und aus einem einzelnen Profil-Element hergestellt ist. Das Türrand-Abschlusselement besitzt einen sich über die gesamte Tiefe des Abschlusselementes erstreckenden Fensterausschnitt, der durch eine separate oder integrale, einzelne Scheibe optional verschlossen werden kann. Durch Weglassen der Scheibe oder aber durch den Einsatz unterschiedlicher Scheibentypen können unterschiedliche Erscheinungsbilder des Türrand-Abschlusselementes realisiert werden. Ferner offenbart die DE 103 02 797 A1 ein Kältegerät mit einem solchen Türrand-Abschlusselement.

[0003] Obwohl sich mit diesem vorbekannten Türrand-Abschlusselement bereits diverse unterschiedliche Erscheinungsbilder des Abschlusselementes und der Tür und des Kältegerätes, in welches dieses Abschlusselement integriert wird, realisieren lassen, so hat es sich doch gezeigt, dass sich mit dieser Technik nur eine relativ begrenzte Typenvielfalt und Formenvielfalt von Türrand-Abschlusselementen sowie entsprechenden Türen und Haushaltsgeräten mit unterschiedlichen Erscheinungsbilder rationell herstellen lassen. Darüber hinaus ergeben sich aufgrund der beschriebenen Bauweise des vorbekannten Türrand-Abschlusselementes bauliche und konstruktive Beschränkungen, die verhindern, dass das Türrand-Abschlusselement für optionale Zusatzkomponenten oder Zusatzfunktionen der zugehörigen Tür bzw. des Haushaltsgerätes genutzt werden kann. Besonders in der Serienproduktion von Haushaltsgeräten mit sehr großen Stückzahlen ist es jedoch wichtig, unterschiedliche Erscheinungsbilder und eine große Typenvielfalt mit einem möglichst geringen Aufwand an Material, Werkzeugen und Fertigungsmitteln produzieren zu können.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde, ein verbessertes Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines Kältegerätes; zu schaffen, das auf konstruktiv einfach und effektive Art und Weise und mit einfachen fertigungstechnischen Mitteln in unterschiedlichsten Erscheinungsbildern und Varianten hergestellt werden kann, und welches bei Bedarf auch für optionale Zusatzkomponenten oder Zusatzfunktionen der zugehörigen Tür bzw. des Haushaltsgerätes genutzt werden kann; ferner sollen eine Haushaltsgeräte-Tür, ein Haushaltsgerät und ein Tür-Abschlusselemente-Set mit einem solchen Türrand-Abschlusselement angegeben werden; überdies soll ein besonders geeignetes Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen sowie eines Haushaltsgerätes mit mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, unter Verwendung eines solchen Tür-Abschlusselementes geschaffen werden.

[0005] Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt gelöst durch ein Türrand-Abschlusselement mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

[0006] Dieses Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines Kältegerätes, ist dadurch gekennzeichnet, dass es mehrteilig ausgebildet ist und mindestens zwei miteinander korrespondierende, zusammenfügbare Profil-Elemente aufweist, die in einem zusammengefügten Zustand eine die Gesamtheit des Türrand-Abschlusselements formende Profilstruktur-Einheit bilden; und dass das eine Profil-Element ein mit einem Türrand eines Türkörpers verbindbares Grundprofil und das andere Profil-Element mindestens ein mit dem Grundprofil verbindbares Verkleidungsprofil bildet, welches zumindest einen Teilbereich des Grundprofils verkleidet.

[0007] Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind also zwei oder mindestens zwei Profil-Elemente vorhanden, die zusammen erst das Türrand-Abschlusselement und dessen Gesamt-Profilstruktur ausbilden. Da eines dieser Profil-Elemente ein Verkleidungsprofil ist, übernimmt es nicht nur strukturelle Funktionen im Gesamtverbund mit dem anderen Profil-Element, d.h. dem Grundprofil, sondern kann gleichzeitig dazu dienen, das äußere Erscheinungsbild der Gesamteinheit des Türrand-Abschlusselement maßgeblich zu beeinflussen. Grundsätzlich ist es dadurch möglich, mit einem jeweils gleichen Grundprofil und diversen Verkleidungsprofilen, die jeweils gleich oder im Wesentlichen gleich geformt sind, aber ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild besitzen, das äußere Erscheinungsbild des gesamten Türrand-Abschlusselementes maßgeblich zu beeinflussen bzw. bei Bedarf zu variieren. "Im Wesentlichen gleich geformte" Verkleidungsprofile bedeutet, dass diese Profile zumindest in einem Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil bildet, identisch geformt sind, die anderen Bereiche des Profils aber durchaus unterschiedliche Formen oder Detailformen aufweisen können. Dies gestattet es zum Beispiel, für den Grundkörper und für den oder die Verkleidungskörper jeweils nur ein einzelnes Formwerkzeug zu verwenden - oder im Falle von "im Wesentlichen gleich geformten" Verkleidungsprofilen: im Wesentlichen gleichartige Formwerkzeuge, die sich jeweils nur geringfügig voneinander unterscheiden. Auf diese Weise können mit vergleichsweise sehr geringen Aufwendungen für Werkzeuge und Fertigungsmittel (z.B. Spritzgussformen) Türrand-Abschlusselemente in vielen unterschiedlichen Varianten bzw. mit unterschiedlichen äußeren Erscheinungsbildern produziert werden. Eine entsprechende Produktion ist besonders dann sehr effektiv und rationell realisierbar, wenn die Formen des Grundprofils und des Verkleidungsprofils unverändert beibehalten werden, jedoch diejenigen Materialeigenschaften dieser Profile variiert werden, welche das äußere Erscheinungsbild und/oder die optischen Eigenschaften beeinflussen. Dies ist besonders in der Serienproduktion von Haushaltsgeräten mit sehr großen Stückzahlen vorteilhaft. So kann zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten mit unterschiedlichem äußeren Erscheinungsbild beispielsweise stets der gleiche Grundprofil-Typ verwendet und nur der Verkleidungsprofil-Typ bzw. dessen äußeres Erscheinungsbild variiert werden.

[0008] Darüber hinaus trägt der Aufbau des erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselementes aus mindestens zwei miteinander korrespondierenden, zusammenfügbaren Profil-Elementen dazu bei, die strukturellen und fertigungstechnischen Eigenschaften des Türrand-Abschlusselementes zu verbessern. Geht man davon aus, dass Türrand-Abschlusselemente für Haushaltsgeräte in der Regel aus Kunststoff und in einem Spritzgussverfahren hergestellt werden, so wird klar, dass bei einteiligen Türrand-Abschlusselementen, die in möglichst einfachen Spritzgussformen produziert werden sollen und leicht entformbar sein müssen, der Formenschatz relativ beschränkt ist. Werden hingegen mindestens zwei Profil-Elemente verwendet, so können diese selbst zwar in einfachen Spritzgussformen, z.B. ohne Hinterscheidungen, gefertigt werden, sie lassen sich jedoch bei Bedarf zu komplexeren Formen oder Formen mit einer größeren Formenvielfalt zusammenfügen. Einfache Spritzgussformen und eine gute Entformbarkeit setzen zudem in der Regel voraus, dass es sich bei dem herzustellenden Profil-Element um ein offenes Profilelement ohne oder mit möglichst wenigen Hinterschneidungen handelt. Die Festigkeitseigenschaften von offenen Profilen sind, z.B. hinsichtlich Biege- oder Torsionsbeanspruchungen, jedoch bekanntlich schlechter als bei geschlossenen Profilen. Bei der erfindungsgemäßen Lösung können die einzelnen (offenen) Profil-Elemente, die als solche einfach herstellbar und leicht entformbar sind, bei Bedarf jedoch zu einem geschlossenen Profil bzw. Hohlprofil zusammengefügt werden. Dadurch sind verbesserte Festigkeitseigenschaften des Türrand-Abschlusselementes bei gleichzeitig geringem Materialverbrauch und geringem Gewicht erzielbar. Zudem kann durch Verwendung der Profil-Elemente ein Türrand-Abschlusselement geschaffen werden, welches in seinem Inneren über vorbestimmte Hohlräume verfügt, die zur geschützten Aufnahme bzw. Anbringung von Geräte-Funktionselementen oder Geräte-Bedienelementen oder anderen Einbauteilen nutzbar sind. Da eines der Profil-Elemente als Verkleidungselement ausgebildet ist, kann es in der Art einer Kappe oder Klappe auch lösbar ausgestaltet werden, so dass etwaige Funktionselemente oder Geräte-Bedienelemente, z.B. zu Bedienungs- oder Wartungszwecken, leicht zugänglich sind.

[0009] Zusammenfassend schafft die erfindungsgemäße Lösung somit ein verbessertes Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines Kältegerätes; das auf konstruktiv einfach und effektive Art und Weise und mit einfachen fertigungstechnischen Mitteln in unterschiedlichsten Erscheinungsbildern und Varianten rationell hergestellt werden kann, und welches bei Bedarf auch für optionale Zusatzkomponenten oder Zusatzfunktionen der zugehörigen Tür bzw. des Haushaltsgerätes nutzbar ist.

[0010] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem zweiten Aspekt gelöst durch eine Haushaltsgeräte-Tür mit den Merkmalen des Anspruchs 19. Diese Haushaltsgeräte-Tür weist mindestens ein Türrand-Abschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 18 auf.

[0011] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem dritten Aspekt gelöst durch ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 20. Dieses Haushaltsgerät, insbesondere Kältegerät, weist einen Gehäusekörper mit einem Türrahmen und einer daran beweglich gelagerten Haushaltsgeräte-Tür nach Anspruch 19 auf.

[0012] Mit der erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Tür und dem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät sind im Wesentlichen die gleichen Vorteile erzielbar, wie sie zuvor im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselement erläutert wurden.

[0013] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem vierten Aspekt gelöst durch ein Tür-Abschlusselemente-Set mit den Merkmalen des Anspruchs 23.

[0014] Dieses Tür-Abschlusselemente-Set, mit mindestens einem Türrand-Abschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 18 weist ein einheitlich geformtes Grundprofil und jeweils mindestens ein Verkleidungsprofil von mindestens einem ersten und einem zweiten Verkleidungsprofil-Typ auf. Die Verkleidungsprofile dieser Verkleidungsprofil-Typen sind zumindest in einem Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil bildet, identisch geformt und besitzen ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild.

[0015] "Set" ist hier nicht notwendiger Weise als ein einzelner Satz dieser entsprechend Komponenten zu verstehen, sondern ist insbesondere im Hinblick auf eine Serienproduktion auch im industriellen Größenmaßstab mit entsprechenden Stückzahlen der betreffenden Teile zu verstehen. Mit dem erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselemente-Set sind im Wesentlichen die gleichen Vorteile erzielbar, wie sie zuvor im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselement erläutert wurden. Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Tür-Abschlusselemente-Set besonders vorteilhaft im Rahmen des nachfolgend genannten Herstellungsverfahrens verwendbar.

[0016] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem fünften Aspekt gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 25.

[0017] Diese Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei die erste Variante ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres Erscheinungsbild besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht, mittels eines Tür-Abschlusselemente-Sets nach einem der Ansprüche 23, 24, umfasst folgende Schritte, jedoch nicht zwingender Weise in der nachfolgend angegebenen Reihenfolge:
  1. a) Für beide Tür-Varianten:

    a1) jeweils Bereitstellen eines einheitlich (bzw. identisch) geformten Grundprofils;

    und
  2. b) Zur weiteren Herstellung der ersten Tür-Variante:

    b1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils des ersten Verkleidungsprofil-Typs; und

    b2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils mit dem betreffenden Grundprofil und dadurch Herstellung eines ersten Türrand-Abschlusselementes eines zweiten Türrand-Abschlusselement-Typs; und

    b3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür der ersten Tür-Variante;

    und
  3. c) Zur weiteren Herstellung der zweiten Tür-Variante:

    c1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils des zweiten Verkleidungsprofil-Typs; und

    c2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils mit dem betreffenden Grundprofil und dadurch Herstellung eines zweiten Türrand-Abschlusselementes eines zweiten Türrand-Abschlusselement-Typs; und

    c3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür der zweiten Tür-Variante.



[0018] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sind im Wesentlichen die gleichen Vorteile erzielbar, wie sie zuvor im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselement erläutert wurden. Darüber hinaus trägt es wesentlich zur Rationalisierung und Kostenreduzierung bei der Grosserienproduktion von Haushaltsgeräte-Türen und Haushaltsgeräten mit solchen Türen bei.

[0019] Weitere bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der zuvor genannten erfindungsgemäßen Lösungen sind jeweils Gegenstand der zugehörigen abhängigen Ansprüche, die ihre Stütze in der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen finden.

[0020] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zusätzlichen Ausgestaltungsdetails und weiteren Vorteilen ist nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben und erläutert.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN



[0021] Es zeigt:
Fig. 1
eine schematische perspektivische Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselementes mit einem Grundprofil und einem Verkleidungsprofil;
Fig. 2
eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene II-II in Fig. 1;
Fig. 3
eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene III-III in Fig. 1;
Fig. 4
eine schematische Frontalansicht des Grundprofils des Tür- Abschlusselementes von Fig. 1;
Fig. 5
eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene V-V in Fig. 4;
Fig. 6
eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene VI-VI in Fig. 1;
Fig. 7
eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene VII-VII in Fig. 1;
Fig. 8
eine schematische Schnittansicht entlang der mittleren Symmetrieebene des Tür-Abschlusselementes in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils und des Verkleidungsprofils;
Fig.9
eine schematische perspektivische Rückseitenansicht des Tür- Abschlusselementes von Fig. 1 in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils und des Verkleidungsprofils; und
Fig.10
eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Kühlschranks mit dem Tür-Abschlusselement von Fig. 1.

DARSTELLUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN



[0022] In der Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselementes 2 (nachfolgend kurz Abschlusselement 2 genannt) dargestellt, welches in diesem Beispiel das Abschlusselement einer Tür eines Haushalts-Kühlschranks bildet. In der Fig. 1 ist die Längs-, Tiefen und Höhenrichtung des Abschlusselementes durch ein kartesisches Koordinatensystem mit den Achsen X, Y und Z angedeutet. Das Abschlusselement 2 ist mehrteilig ausgebildet und weist mindestens zwei miteinander korrespondierende, zusammenfügbare Profil-Elemente 4, 6 aufweist, die in einem zusammengefügten Zustand eine die Gesamtheit des Abschlusselements 2 formende Profilstruktur-Einheit bilden. Das eine, in der Fig. 1 untere Profil-Element, bildet einen mit einem Türrand eines Türkörpers verbindbares Grundprofil 4; und das andere, in der Fig. 1 obere Profil-Element, bildet ein mit dem Grundprofil 4 verbindbares Verkleidungsprofil 6, welches im zusammengefügten Zustand zumindest einen Teilbereich des Grundprofils 4 verkleidet. Das Abschlusselement 2 besitzt eine leistenartige, langgestreckte Form. Die Gesamtlänge des Abschlusselements 2 in Längsrichtung X entspricht vorzugsweise der Breite der Tür bzw. des Türkörpers, an die bzw. den es später angeschlossen werden soll. In diesem Beispiel ist das Abschlusselement 2 als ein oberes Türrand-Abschlusselement ausgebildet. Es könnte in einer anderen Ausführungsform jedoch ebenso als unteres Türrand-Abschlusselement ausgebildet sein.

[0023] Sowohl das Grundprofil 4 als auch das Verkleidungsprofil 6 sind jeweils aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial in einem Spritzgussverfahren hergestellt. Beide Kunststoffmaterialen sind vom gleichen Materialtyp (oder sind zumindest untereinander kompatibel) und ultraschall-verschweißbar, so dass die Profil-Elemente 4, 6, wie nachfolgend noch genauer erläutert werden wird, miteinander verschweißt werden können. In diesem Ausführungsbeispiel sind das Grundprofil 4 aus einem opaken und das Verkleidungsprofil 6 aus einem transparenten thermoplastischen Kunststoffmaterial des gleichen Kunststofftyps hergestellt. In einer weiteren Variante kann insbesondere das Verkleidungsprofil 6 jedoch auch vollständig (oder teilweise) aus einen transluzenten oder opaken Material bzw. Kunststoffmaterial hergestellt sein.

[0024] Das Grundprofil 4 ist halbschalenartig oder kappenartig ausgebildet und dazu ausgelegt, auf einen Türrand aufgesteckt und an diesem befestigt zu werden. An seinen Seitenbereichen besitzt es jeweils eine von seiner Oberseite her zugängliche Einstecköffnung 8 für einen Gelenkzapfen eines Türgelenkes, oder andere Mitteln zum Verbinden mit einen Türgelenkmechanismus, so dass das Abschlusselement 2 sowohl für Türen geeignet ist, bei denen die Tür-Schwenkachse auf der linken Türseite liegen, als auch für solche, bei denen die Schwenkachse auf der rechten Türseite liegt. Die nicht benötigte Einstecköffnung 8 kann durch eine Kappe oder dergleichen abgedeckt werden. Das Grundprofil 4 weist ferner einen offenen Hohlprofilquerschnitt auf, der in der Abbildung nach Fig. 1 nach unten offen ist.

[0025] Wie in der Fig. 2 zu erkennen ist, die eine Schnittansicht entlang der Ebene II-II in Fig. 1 zeigt, besitzt der Querschnitt des Grundprofils 4 in diesem Bereich im weitesten Sinne die Form eines umgedrehten "U" mit unterschiedlich langen Profilschenkeln, die eine vordere Wand 4a, eine hintere Wand 4b und eine dazwischen liegende obere Wand 4c bilden. 4c ist in dem in Fig. 2 gezeigten Bereich leicht gewölbt und verläuft schräg. In einem seitlichen Profilbereich des Abschlusselementes 2 hingegen, wie er in der Fig. 3 skizziert ist, die eine Schnittansicht entlang der Ebene III-III in Fig. 1 zeigt, besitzt der Querschnitt im Wesentlichen die Form eines annähernd symmetrischen, umgedrehten "U". Die unteren Randbereiche des Grundprofils 4 sind einem Türrand zugeordnet und mit diesem verbindbar. Die Profilkontur der Randbereiche bzw. Ränder entspricht hierbei im Wesentlichen der Kontur bzw. Profilkontur des zugeordneten Türrandes bzw. der den Türrand üblicher Weise bildenden Bleche, Kunststoffplatten oder Türprofile. Zum passgenauen Anschließen des Grundprofils 4 an den Türrand weist das Grundprofil 4 an seinem unteren Rand Türrand-Anschlusselemente auf, die zum Beispiel in Form von Nuten 10a, Rillen, klauenförmigen Bereichen, Anlageflächen 10b usw. ausgestaltet sein können und entsprechend mit dem Türrand korrespondieren.

[0026] Wie aus der Fig. 4 hervor geht, welche eine Frontalansicht des Grundprofils 4 zeigt, besitzt dieses bei Betrachtung in Frontalansicht eine sichtfensterartige Aussparung 12 in Form einer von der Oberseite des Grundprofils 4 her zu dessen Unterseite hin verlaufenden Einbuchtung. Die Aussparung 12 bzw. dieses Sichtfenster erstreckt sich über die gesamte Tiefe des Grundprofils 4 in diesem Bereich (siehe Fig. 1) und damit (in diesem Beispiel) auch über im Wesentlichen die gesamte Tiefe des Türrand-Abschlusselementes 2. Abgeschrägte oder gewölbte Seitenwände 14 umgeben die Aussparung 12 in diesem Fall an drei Seiten, so dass sich der freie Durchtrittsquerschnitt der sichtfensterartigen Aussparung 12 von der Rückseite zur Vorderseite des Grundprofils 4 hin erweitert.

[0027] In der Fig. 5 ist eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene V-V in Fig. 4 dargestellt. Wie aus dieser Zeichnung hervorgeht, besitzt das Grundprofil 4 an einem linken und rechten Seitenrand eines Frontbereichs 16 jeweils eine Nut 15.

[0028] Das Verkleidungsprofil 6 ist ebenfalls halbschalenartig oder rinnen- oder kappenartig ausgebildet. Wie die Fig. 6 zeigt, die einen Schnitt entlang der Ebene VI-VI in Fig. 1 darstellt, besitzt das Verkleidungsprofil 6 in einem mittleren, der Aussparung 12 und benachbarten Wandbereichen des Grundprofils 4 zugeordneten Bereich einen nach unten offenen Hohlprofilquerschnitt, der annähernd die Form eines umgedrehten "U"' besitzt, mit einer vorderen und hinteren Wand 6a, 6b und einen dazwischen liegenden horizontalen Wand 6c. In seitlichen Bereichen des Verkleidungselementes hingegen geht dieser U-förmige Querschnitt in einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt über, wie aus der Fig. 7 hervorgeht, welche einen Schnitt entlang der Ebene VII-VII in Fig. 1 zeigt.

[0029] Das Verkleidungsprofil 6 ist in der in Fig. 1 durch einen großen Pfeil angedeuteten Richtung, mit seiner offenen Seite nach unten, auf den Rücken und korrespondierende Aufnahmebereiche des Grundprofils 4 aufsteckbar. Im aufgesteckten bzw. mit dem Grundprofil 4 zusammengefügten Zustand verkleidet das Verkleidungsprofil 6 den Bereich des Sichtfensters bzw. der Aussparung 12 vollständig. Das Verkleidungsprofil 6 erstreckt sich hierbei auch über seitliche Ränder des Sichtfensters bzw. der Aussparung 12 hinweg über die angrenzenden Frontbereiche 16 und Deckenbereiche 18 des Grundprofils 4. Zudem erstreckten sich hintere Teilbereiche des Verkleidungsprofils 6 auch über rückwärtige Bereiche des Grundprofils 4 hinweg. Teile des Verkleidungsprofils 6 formen daher einen Teil der Vorder-, Ober- und Rückseite des aus dem Grundprofil 4 und dem Verkleidungsprofil 6 zusammengesetzten Abschlusselementes 2.

[0030] Fig. 8 zeigt eine schematische Schnittansicht entlang der in Fig. 1 und 4 erkennbaren mittleren Symmetrieebene des Tür-Abschlusselementes 2 in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6. Wie aus dieser Zeichnung erkennbar ist, formt in diesem Zustand das Verkleidungsprofil 6 zusammen mit dem Grundprofil 6 einen im Wesentlichen rundum geschlossenen Hohl-Profilquerschnitt aus, der sich über die gesamte Aussparung 12 sowie seitlich unmittelbar angrenzende Bereiche hinweg erstreckt. Hier ist das Türrand-Abschlusselement besonders verwindungssteif und fest, und es können daher Profil-Elemente mit vergleichsweise dünnen Wandstärken eingesetzt werden, was auch Materialeinsparungen ermöglicht. Wird ein transparentes oder transluzentes Verkleidungsprofil 6 verwendet, so bildet dieses aufgrund seiner zuvor beschriebenen Profilquerschnittsform im Bereich des Sichtfensters bzw. Aussparung 12 einen transparenten "Kasten".

[0031] Um das Zusammenfügen des Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6 bei einer Montage zu erleichtern, besitzen beide Profile 4, 6 Führungs- und Positionierungsmittel zum genauen Zusammenpassen dieser Profil-Elemente. Bei den Führungs- und Positionierungsmittel kann es sich insbesondere um miteinander korrespondierende Steckverbindungen handeln, zum Beispiel in Form von feder- und nut-artigen Elementen oder Bereichen oder auch Stiften, Zapfen, Zungen, die in entsprechend passende Öffnungen oder Aussparungen einsteckbar sind, oder um andere, in wenigstens einer Richtung eine formschlüssige Verbindung herstellende Elemente. Diese Führungs- und Positionierungsmittel können gleichzeitig als Verstärkungselemente für das so zusammengefügte Abschlusselement 2 dienen und dazu beitragen, z.B. dessen Biege- und/oder Torsionssteifigkeit und -Festigkeit zu erhöhen.

[0032] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt der vordere untere Rand 20 des Verkleidungsprofils 6 auf einem vorderen Vorsprung 22 des Grundprofils 4 auf. Und eine Feder 24 eines sich seitlich an den unteren Rand 20 anschließenden, L-förmig nach unten abgewinkelten Bereichs (siehe auch Fig. 6 und 7) ist in eine neben dem Vorsprung 22 vorgesehene, korrespondierende Nut 26 des Grundprofils 4 eingesteckt. Der hintere untere Rand 28 der Wand 6a des Verkleidungsprofils 6 liegt entweder auf der Oberseite eines hinteren Abschnitts der mittleren Wand 14 auf oder befindet sich in einem geringen Abstand dazu, oder aber besitzt eine ähnliche Nut-Feder-Anordnung wie am vorderen Rand 20. Die Seitenrändern 6a1 der vorderen Wand 6a des Verkleidungsprofils 6 stecken mit einer Feder (nicht dargestellt) in den Nuten 15 (siehe Fig. 1 und 3). Und die Seitenränder 6b1 der hinteren Wand 6b des Verkleidungsprofils 6 stecken in korrespondierenden seitlichen Nuten 30 (siehe Fig. 1) an der Rückseite des Grundprofils 4. Die Seitenränder 6a1 und 6b1 sind aufgrund der Form der Nuten 15, 30, bzw. der Form Seitenränder 6a1, 6b1 selbst, in Tiefenrichtung Y formschlüssig gesichert (siehe hierzu auch Fig. 1).

[0033] Ferner weisen das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 Verbindungsmittel auf. Diese Verbindungsmittel sind vorzugsweise integral mit diesen beiden Profil-Elementen 4, 6 ausgebildet. Im vorliegenden Fall besitzt das Verkleidungsprofil 6 an seinem vorderen und hinteren Rand mehrere integrale, zungenartige Laschen 32, die in korrespondierende Schlitze 34 (siehe Fig. 1 und 3) im Grundprofil 4 einsteckbar sind. Die Laschen 32 und Schlitze 34 dienen gleichzeitig als Führungs- und Positionierungshilfen. In der Fig. 1 ist nur ein einzelner Schlitz 34 in einem zeichnerisch ausgeschnitten Bereich dargestellt ist, da der Schlitz 34 verdeckt in der Nut 26 (siehe Fig. 2) liegt. Die Länge dieser Laschen 32 in Einsteckrichtung ist so gewählt, dass sie an der anderen Seite wieder etwas aus dem Grundprofil 4 herausragen. Mittels z.B. einer Ultraschallschweiß-Vorrichtung können diese Laschen 32 dann mit dem Material des Grundprofils 4 verschweißt oder zumindest so verformt werden, dass sie einen Formschluss bilden. Im zusammengefügten Zustand sind das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 somit unverlierbar miteinander verbunden. Darüber hinaus können das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 auch an anderen Bereichen miteinander verschweißt oder durch andere geeignete Verbindungsmittel, wie z.B. eine Rastverbindung, Haftmittel usw. miteinander verbunden sein.

[0034] Das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 dieses Ausführungsbeispiels formen in einem zusammengefügten Zustand zumindest an einem Frontbereich und an der Oberseite des Abschlusselementes 2 eine bündige Außenkontur. Zu diesem Zweck ist die Profilkontur des Grundprofils 4 in den Bereichen 16 und 18 zumindest entsprechend der jeweiligen Wandstärke und der Außenkontur des Verkleidungsprofils 6 von der Soll-Außenkontur des fertigen Abschlusselementes 2 nach innen versetzt ausgebildet bzw. abgestuft (siehe Fig. 1 und 4). Im vorliegenden Fall ist die Tiefe der Abstufungen teilweise geringfügig größer als die Wandstärke des Verkleidungsprofils 6 an der entsprechenden Stelle, so dass in diesen Bereichen zwischen der Innenfläche des Verkleidungsprofils 6 und der Außenfläche des Grundprofils 4 ein kleiner Zwischenraum verbleibt.

[0035] Fig. 9 zeigt eine schematische perspektivische Rückseitenansicht des Abschlusselementes 2 von Fig. 1 in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6. Wie in dieser Zeichnung zu erkennen ist, ist die Rückwand 4b des Grundprofils 4 von seitlichen, hinteren Profilrandbereichen 36 sowie einem unteren, hinteren Rand 38 (siehe auch Fig. 2 und 3) desselben über eine Stufe 4d hinweg in Tiefenrichtung Y zurück versetzt und bildet eine über einen Grossteil der Rückseite des Abschlusselementes 2 verlaufende Vertiefung. Die Profilrandbereiche 36 sowie der Rand 38 liegen bei diesem Ausführungsbeispiel einer Ebene.

[0036] Das erfindungsgemäße Tür-Abschlusselement 2 mit seinem Grundprofil 4 und Verkleidungsprofil 6 kann im Rahmen eines Tür-Abschlusselemente-Sets bereit gestellt werden, welches in einem Herstellungsverfahren von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten verwendbar ist, wobei die erste Variante ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres Erscheinungsbild besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht. Ebenso ist dieses Set in einem Verfahren zur Herstellung von Haushaltsgeräten mit solchen unterschiedlichen Tür-Varianten verwendbar. Das erfindungsgemäße Set umfasst für eine Serienproduktion zum Beispiel eine Vielzahl einheitlich und/oder identisch geformter Grundprofile 4 und eine Vielzahl von Verkleidungsprofilen 6 von mindestens einem ersten und einem zweiten Verkleidungsprofil-Typ. Diese Verkleidungsprofil-Typen sind zumindest in einem Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil 4 bildet, identisch geformt und besitzen ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild. So ist der erste Verkleidungsprofil-Typ zum Beispiel aus einem opaken thermoplastischen Kunststoffmaterial im Spritzgussverfahren hergestellt und der zweite Typ aus einen transparenten. Es ist jedoch bevorzugt, dass diese zwei Verkleidungsprofil-Typen völlig identisch geformt sind, so dass zu Ihrer Herstellung die gleiche Spritzgussform oder gleich geformte Spritzgussformen verwendet werden können, und z.B. nur das Kunststoffmaterial bzw. dessen Eigenschaften variiert werden müssen.

[0037] In der Fig. 10 ist in einer schematischen Perspektivansicht ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät in Form eines Kühlschranks 40 dargestellt. Der Kühlschrank 40 besitzt einen Gehäusekörper 42 mit einer vorderen Öffnung und einen Türrahmen, der hier von einem vorderen Bereich des Gehäusekörpers 42 gebildet ist. An dem Türrahmen ist eine Tür 44 mittels eines Scharnierelementes 45 schwenkbar gelagert. Das Scharnierelement 45 weist einen Gelenkzapfen auf, der in die Einstecköffnung 8 (siehe z.B. Fig. 1) des Abschlusselementes 2 einsteckbar ist. Die Tür 44 besitzt einen Türkörper 46, dessen oberer Rand mit einem erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselement 2 versehen ist, welches sich über die gesamte Breite der Tür 44 erstreckt. Die Höhe der Tür 44 einschließlich des Abschlusselementes 2 entspricht in diesem Beispiel im Wesentlichen der Höhe des Gehäusekörpers. 42 Ebenso entspricht die Breite der Tür 44 im Wesentlichen der Breite des Gehäusekörpers 42. Das Grundprofil 4 des Abschlusselementes 2 ist aus einem opaken Kunststoffmaterial hergestellt, während das Verkleidungsprofil 6 aus einem transparenten Kunststoffmaterial gefertigt ist. Das Abschlusselement 2 weist zudem eine mittiges Sichtfenster bzw. eine Aussparung 12 auf. Das Verkleidungsprofil 6 verkleidet das Sichtfenster 12 und erstreckt sich darüber hinaus auch noch über angrenzende Bereiche des Grundprofils 4. Im Bereich des Sichtfensters 12 fungiert das Verkleidungsprofil 6 gleichzeitig als Scheibe für das Sichtfenster 12.

[0038] An einem oberen, mittleren Frontbereich des Türrahmens bzw. Gehäusekörpers 42 ist eine Schalttafel 48 mit Geräte-Funktions- und -Bedienelementen 50 angeordnet, bei denen es sich zum Beispiel um einen AN/AUS-Schalter, Betriebszustandsanzeigen (z.B. Leuchten oder Displays), Einstellelemente und dergleichen handeln kann. Im geschlossenen Zustand der Tür 44 befinden sich diese Elemente 50 hinter dem Sichtfenster 12 und sind aufgrund der Transparenz des Verkleidungsprofils 6 auch im geschlossenen Zustand der Tür 44 gut von außen durch das Sichtfenster 12 und den im Sichtfenster 12 befindlichen Bereich des Verkleidungsprofils 6 hindurch einsehbar bzw. erkennbar.

[0039] Es wird nun ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken 40 mit im Wesentlichen gleichartig geformten Türen 44 in zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei die erste Variante ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres Erscheinungsbild besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht, sowie ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von solchen Türen 44 mittels eines erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselemente-Sets beschrieben werden.

[0040] Die jeweiligen Kühlschränke 40, an denen diese Türen 44 später montiert werden, besitzen wiederum einen Gehäusekörper 42 mit einem Türrahmen, an dem die jeweils zugeordnete Tür 44 schwenkbar lagerbar ist. Die zur Herstellung der ersten und zweiten Tür-Variante verwendeten Türkörper 46 sind einheitlich bzw. im Wesentlich identisch geformt, wobei es jedoch grundsätzlich ausreicht, dass diejenigen Türrand-Bereiche, an denen das Grundprofil 4 angebracht wird, identisch bzw. im Wesentlich identisch ausgebildet sind.

[0041] Für beide Tür-Varianten wird jeweils ein einheitlich bzw. identisch geformtes Grundprofil 4 bereitgestellt, wobei diese Bereitstellung jedoch nicht gleichzeitig oder am gleichen Ort erfolgen muss.

[0042] Zur weiteren Herstellung der ersten Tür-Variante wird wie folgt vorgegangen:

Es wird jeweils ein Verkleidungsprofil 6 des ersten Verkleidungsprofil-Typs bereitgestellt. Die Verkleidungsprofile 6 dieses ersten Typs sind in diesem Beispiel aus einem opaken thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt.

Das opake Verkleidungsprofil 6 wird mit einem Grundprofil 4 zusammengefügt und ultraschall-verschweißt. Dadurch wird ein Türrand-Abschlusselement 2 eines ersten Türrand-Abschlusselement-Typs geschaffen.

Dieses Abschlusselement 2 wird dann an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers 46 montiert und dadurch eine Tür 44 gemäß der ersten Tür-Variante geschaffen.



[0043] Die Tür 44 wird dann an dem Gehäusekörper 42 bzw. dessen Türrahmen schwenkbar befestigt.

[0044] Zur weiteren Herstellung der zweiten Tür-Variante wird wie folgt vorgegangen:

Es wird jeweils ein Verkleidungsprofil 6 des zweiten Verkleidungsprofil-Typs bereitgestellt. Die Verkleidungsprofile 6 dieses zweiten Typs sind in diesem Beispiel aus einem transparenten thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt.

Das transparente Verkleidungsprofil 6 wird mit einem Grundprofil 4 (d.h. dem gleichem einheitlichen Grundprofil-Typ wie bei der ersten Tür-Variante) zusammengefügt und ultraschall-verschweißt. Dadurch wird ein Türrand-Abschlusselement 2 eines zweiten Türrand-Abschlusselement-Typs geschaffen.

Dieses Abschlusselement 2 wird dann an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers 46 montiert und dadurch eine Tür 44 gemäß der zweiten Tür-Variante geschaffen.

Die Tür 44 wird dann an dem Gehäusekörper 42 bzw. dessen Türrahmen schwenkbar befestigt.



[0045] Es ist selbstverständlich, dass beispielsweise die Schritte des Bereitstellens des Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6 gleichzeitig, nacheinander oder in unterschiedlicher Reihenfolge erfolgen können und die Erfindung insbesondere diesbezüglich nicht auf eine bestimmte Reihenfolge beschränkt ist. Auch kann das erfindungsgemäße Verfahren für die jeweilige Tür-Variante bzw. das jeweilige Haushaltsgerät (hier: Kühlschrank 40) zusätzliche Schritte bzw. Zwischenschritte aufweisen, zum Beispiel zur Anbringung von Dichtungselementen an der Tür 44 oder dem Abschlusselement 2, oder z.B. zum Ausschäumen des Türkörpers 46 und/oder des Abschlusselementes 2 mit einem isolierenden Schaumstoffmaterial. Die Anzahl der benötigten Grundprofile 4 und Verkleidungsprofile 6 (entsprechend den jeweiligen Verkleidungsprofil-Typen) ist auf die Anzahl der zu fertigenden Türen bzw. Haushaltsgeräte abzustimmen.

[0046] Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt. Im Rahmen des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche sind auch andere Ausführungsformen realisierbar.

[0047] Obwohl in dem obigen Ausführungsbeispiel die Verbindung des Abschlusselementes 2 zum Türrand ausschließlich über das Grundprofil 4 hergestellt wurde, ist die Erfindung nicht auf eine solche Variante beschränkt. Auch das Verkleidungsprofil 6 kann je nach seiner Formgebung und entsprechend korrespondierender Formgebung des Grundprofils 4 Bereiche aufweisen, die dazu ausgelegt sind, mit dem Türrand verbunden zu werden.

[0048] In dem innerhalb des im Bereich des Sichtfensters 12 befindlichen, im Wesentlichen geschlossenen Hohl-Profilquerschnitt können auch Mittel zur Anbringung von Geräte-Funktionselementen und/oder Geräte-Bedienelementen vorgesehen sein, an denen oder in denen dann diese Funktions- oder Bedienelemente anzuordnen sind. Wird zum Beispiel ein Touch-Control-Element als Bedienelement verwendet, und wird dieses von innen her nahe genug an einer vorderen Innenfläche des Verkleidungsprofils 6 (oder auch des Grundprofils 4) angeordnet, so kann es durch das Verkleidungsprofil 6 (oder das Grundprofil 4) hinweg bedient werden. Eine solche Bedienbarkeit kann auch erzielt werden, falls das Bedienelement zum Beispiel in einer von außen zugänglichen Öffnung des Verkleidungsprofils 6 (oder des Grundprofils 4) angeordnet wird. Das Abschlusselement 2 kann an seiner Rückseite zumindest in Teilbereichen auch offen sein, so dass zum Beispiel ein am Gehäusekörper 42 des Haushaltsgerätes angeordnetes Geräte-Funktionselement und/oder Geräte-Bedienelement oder eine Schalttafel 50 oder dergleichen in das Abschlusselement 2 hinein ragt.

[0049] Bei Verwendung eines transparenten oder transluzenten Verkleidungsprofils 6 können am oder im Verkleidungsprofil 6 auch Dekorelemente, z.B. Klebefolien oder dergleichen, angebracht sein, die von außen sichtbar sind. Solche Dekorelemente können auch an denjenigen Bereichen des Grundprofils 4 angebracht sein, über die sich das transparente oder transluzenten Verkleidungsprofil 6 hinweg erstreckt und die von außen sichtbar sind. Zur Herstellung insbesondere des Verkleidungsprofils 6 in einer Spritzgussform lassen sich auch mehrere unterschiedliche Varianten des vorzugsweise gleichen Kunststofftyps verwenden; auf diese Weise ist z.B. ein Verkleidungsprofil 6 oder Grundprofil 4 herstellbar, welches integral sowohl opake als auch transparente oder transluzente Bereiche aufweist.

[0050] Auch das Grundprofil 4 kann grundsätzlich in verschiedenen, vorzugsweise aber gleich geformten Varianten bereitgestellt werden, die ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild aufweisen. Das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 können auch aus anderen geeigneten Werkstoffen hergestellt oder mit diesen kombiniert sein.

[0051] Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dienen lediglich dem besseren Verständnis der Erfindung und sollen den Schutzumfang nicht einschränken.

Bezugszeichenliste



[0052] 
2
Tür-Abschlusselement
4
Grundprofil
4a
Vordere Wand von 4
4b
Hintere Wand von 4
4c
Zwischenwand von 4
4d
Stufe
6
Verkleidungsprofil
6a
Vordere Wand von 6
6a1
Seitenränder von 6a
6b
Hintere Wand von 6
6b1
Seitenränder von 6b
6c
Obere Wand von 6
8
Einstecköffnungen in 4
10a
Nuten
10b
Anlageflächen von 4
12
Sichtfensterartige Aussparung in 4
14
Schräge Seitenwände
15
Nut
16
Frontbereiche von 4
18
Deckenbereiche von 4
20
Vorderer unterer Rand von 6
22
Vorsprung von 4
24
Feder von 6
26
Nut von 4
28
Hinterer unterer Rand von 6b
30
Nuten in 4
32
Laschen
34
Schlitze
36
Seitliche, hintere Profilrandbereiche von 4
38
Unterer, hinterer Rand von 4
40
Kühlschrank
42
Gehäusekörper
44
Tür
45
Scharnierelement
46
Türkörper
48
Schalttafel
50
Geräte-Funktions- und -Bedienelemente
X
Längsrichtung
Y
Tiefenrichtung
Z
Höhenrichtung



Ansprüche

1. Türrand-Abschlusselement (2) einer Haushaltsgeräte-Tür (44), insbesondere der Tür eines Kältegerätes (40),
dadurch gekennzeichnet, dass

das Türrand-Abschlusselement (2) mehrteilig ausgebildet ist und mindestens zwei miteinander korrespondierende, zusammenfügbare Profil-Elemente (4, 6) aufweist, die in einem zusammengefügten Zustand eine die Gesamtheit des Türrand-Abschlusselements (2) formende Profilstruktur-Einheit bilden; und

das eine Profil-Element ein mit einem Türrand eines Türkörpers (46) verbindbares Grundprofil (4) und das andere Profil-Element mindestens ein mit dem Grundprofil (4) verbindbares Verkleidungsprofil (6) bildet, welches zumindest einen Teilbereich (12, 16,18) des Grundprofils (4) verkleidet.


 
2. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
dieses als ein oberes Türrand-Abschlusselement (2) ausgebildet ist.
 
3. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) aus miteinander verschweißbaren, insbesondere ultraschall-verschweißbaren, Kunststoffmaterialien hergestellt sind.
 
4. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) Verbindungsmittel (32, 34) zum unverlierbaren Verbinden dieser Profil-Elemente (4, 6) in einem zusammengefügten Zustand besitzen.
 
5. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungsmittel (32, 34) integral mit dem Grundprofil (4) und(oder dem Verkleidungsprofil (6) ausgebildet sind.
 
6. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) Führungs- und Positionierungsmittel (15, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) zum genauen Zusammenpassen dieser beiden Profil-Elemente (4, 6) besitzen.
 
7. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest das Grundprofil (4) Türrand-Anschlusselemente (10a, 10b) zum passgenauen Anschließen des Grundprofils (4) an einen Türrand aufweist.
 
8. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) in einem zusammengefügten Zustand zumindest an einem Frontbereich des Türrand-Abschlusselementes (2), insbesondere an einem Frontbereich und einem oberen Bereich des Türrand-Abschlusselementes (2), eine bündige Außenkontur formen.
 
9. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) vollständig aus einen transparent Material hergestellt ist.
 
10. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (2) aus einem transluzenten Material hergestellt ist.
 
11. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) aus einem opaken Material hergestellt ist.
 
12. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) halbschalenartig oder kappenartig ausgebildet und dazu ausgelegt ist, auf einen Türrand aufgesteckt und/oder an diesem befestigt zu werden.
 
13. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) halbschalenartig oder rinnen- oder kappenartig ausgebildet und auf einen korrespondierenden Aufnahmebereich (14, 15, 22, 26, 34; 30) des Grundprofils (4) aufsteckbar und/oder an diesem zu befestigen ist.
 
14. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) einen offenen Hohlprofilquerschnitt besitzt und mit der offenen Seite dieses Hohlprofilquerschnitts auf das Grundprofil (4) aufsteckbar ist.
 
15. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Betrachtung des Türrand-Abschlusselementes (2) in Frontalansicht das Grundprofil (4) eine sichtfensterartige Aussparung (12) besitzt, welche sich über die gesamte Tiefe des Grundprofils (4) erstreckt; und das Verkleidungsprofil (6) in einem mit dem Grundprofil (4) zusammengefügten Zustand zumindest den Bereich des Sichtfensters (12) verkleidet.
 
16. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich das Verkleidungsprofil (6) in einem mit dem Grundprofil (4) zusammengefügten Zustand zumindest über seitliche Ränder des Sichtfensters (12) hinweg über angrenzende Frontbereiche (16) und/oder obere Bereiche (18) des Grundprofils (4) erstreckt.
 
17. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) in einem mit dem Grundprofil (4) zusammengefügten Zustand im Bereich des Sichtfensters (12) zusammen mit dem Grundprofil (4) einen im Wesentlichen geschlossenen Hohl-Profilquerschnitt ausbildet.
 
18. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb des im Bereich des Sichtfensters (12) befindlichen, im Wesentlichen geschlossenen Hohl-Profilquerschnitts Mittel zur Anbringung von Geräte-Funktionselementen oder Geräte-Bedienelementen vorgesehen sind.
 
19. Haushaltsgeräte-Tür (44) mit mindestens einem Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 18.
 
20. Haushaltsgerät, insbesondere Kältegeräte (40), mit einem Gehäusekörper (42) mit einem Türrahmen und einer daran beweglich gelagerten Haushaltsgeräte-Tür (44) nach Anspruch 19.
 
21. Haushaltsgerät (40), nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, dass
an dem Türrahmen ein Geräte-Funktionselement und/oder Geräte-Bedienelement (48; 50) angeordnet ist, welches sich im geschlossenen Zustand der Tür (44) hinter dem Türrand-Abschlusselement (2) befindet; und das Verkleidungsprofil (6) zumindest im Bereich des Geräte-Funktionselements und/oder Geräte-Bedienelements (48; 50) transparent oder transluzent ist.
 
22. Haushaltsgerät (40) nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) aus einem transparenten oder transluzenten Material hergestellt ist und im Bereich des Verkleidungsprofils (6) Geräte-Funktionselemente oder Geräte-Bedienelemente innerhalb des Türrand-Abschlusselementes (2) vorgesehen sind, die durch das transparente oder transluzente Verkleidungsprofil (6) hinweg bedienbar und/oder sichtbar sind.
 
23. Tür-Abschlusselemente-Set, mit mindestens einem Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, mit einem einheitlich geformten Grundprofil (4) und jeweils mindestens einem Verkleidungsprofil (6) von mindestens einem ersten und einem zweiten Verkleidungsprofil-Typ, wobei die Verkleidungsprofile (6) dieser Verkleidungsprofil-Typen zumindest in einem Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil (4) bildet, identisch geformt sind und ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild besitzen.
 
24. Tür-Abschlusselemente-Set nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verkleidungsprofile (6) der mindestens zwei, ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild besitzenden Verkleidungsprofil-Typen, im Wesentlichen völlig identisch geformt sind.
 
25. Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen (44) in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei die erste Variante ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres Erscheinungsbild besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht, mittels eines Tür-Abschlusselemente-Sets nach einem der Ansprüche 23, 24, umfassend folgende Schritte:

a) Für beide Tür-Varianten:

a1) jeweils Bereitstellen eines einheitlich geformten Grundprofils (4);

und

b) Zur weiteren Herstellung der ersten Tür-Variante:

b1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils (6) des ersten Verkleidungsprofil-Typs; und

b2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils (6) mit dem betreffenden Grundprofil (4) und dadurch Herstellung eines ersten Türrand-Abschlusselementes (2) eines ersten Türrand-Abschlusselement-Typs; und

b3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes (2) an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers (46) und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür (44) der ersten Tür-Variante;

und

c) Zur weiteren Herstellung der zweiten Tür-Variante:

c1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils (6) des zweiten Verkleidungsprofil-Typs; und

c2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils (6) mit dem betreffenden Grundprofil (4) und dadurch Herstellung eines zweiten Türrand-Abschlusselementes (2) eines zweiten Türrand-Abschlusselement-Typs; und

c3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes (2) an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers (46) und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür (44) der zweiten Tür-Variante.


 
26. Verfahren nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zur Herstellung der ersten und zweiten Tür-Variante verwendeten Türkörper (46) einheitlich geformt sind.
 
27. Verfahren zur Herstellung von Haushaltsgeräten, insbesondere Kältegeräten (40), mit im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen (44) in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei das jeweilige Haushaltsgerät (40) einen Gehäusekörper (42) mit einem Türrahmen und einer daran beweglich gelagerten Haushaltsgeräte-Tür (44) besitzt, umfassend das Verfahren nach einem der Ansprüche 25, 26.
 




Zeichnung

















Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente