TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür,
insbesondere der Tür eines Kältegerätes; ferner betrifft die Erfindung eine Haushaltsgeräte-Tür,
ein Haushaltsgerät sowie ein Tür-Abschlusselemente-Set mit einem solchen Türrand-Abschlusselement;
Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen
gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen mit einem solchen Türrand-Abschlusselement,
sowie ein Verfahren zur Herstellung von Haushaltsgeräten mit derartigen Türen.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der
DE 103 02 797 A1 ist ein Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür eines Haushalts-Kältegerätes
bekannt, wobei das Türrand-Abschlusselement als solches einteilig ausgebildet und
aus einem einzelnen Profil-Element hergestellt ist. Das Türrand-Abschlusselement besitzt
einen sich über die gesamte Tiefe des Abschlusselementes erstreckenden Fensterausschnitt,
der durch eine separate oder integrale, einzelne Scheibe optional verschlossen werden
kann. Durch Weglassen der Scheibe oder aber durch den Einsatz unterschiedlicher Scheibentypen
können unterschiedliche Erscheinungsbilder des Türrand-Abschlusselementes realisiert
werden. Ferner offenbart die
DE 103 02 797 A1 ein Kältegerät mit einem solchen Türrand-Abschlusselement.
[0003] Obwohl sich mit diesem vorbekannten Türrand-Abschlusselement bereits diverse unterschiedliche
Erscheinungsbilder des Abschlusselementes und der Tür und des Kältegerätes, in welches
dieses Abschlusselement integriert wird, realisieren lassen, so hat es sich doch gezeigt,
dass sich mit dieser Technik nur eine relativ begrenzte Typenvielfalt und Formenvielfalt
von Türrand-Abschlusselementen sowie entsprechenden Türen und Haushaltsgeräten mit
unterschiedlichen Erscheinungsbilder rationell herstellen lassen. Darüber hinaus ergeben
sich aufgrund der beschriebenen Bauweise des vorbekannten Türrand-Abschlusselementes
bauliche und konstruktive Beschränkungen, die verhindern, dass das Türrand-Abschlusselement
für optionale Zusatzkomponenten oder Zusatzfunktionen der zugehörigen Tür bzw. des
Haushaltsgerätes genutzt werden kann. Besonders in der Serienproduktion von Haushaltsgeräten
mit sehr großen Stückzahlen ist es jedoch wichtig, unterschiedliche Erscheinungsbilder
und eine große Typenvielfalt mit einem möglichst geringen Aufwand an Material, Werkzeugen
und Fertigungsmitteln produzieren zu können.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde,
ein verbessertes Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere
der Tür eines Kältegerätes; zu schaffen, das auf konstruktiv einfach und effektive
Art und Weise und mit einfachen fertigungstechnischen Mitteln in unterschiedlichsten
Erscheinungsbildern und Varianten hergestellt werden kann, und welches bei Bedarf
auch für optionale Zusatzkomponenten oder Zusatzfunktionen der zugehörigen Tür bzw.
des Haushaltsgerätes genutzt werden kann; ferner sollen eine Haushaltsgeräte-Tür,
ein Haushaltsgerät und ein Tür-Abschlusselemente-Set mit einem solchen Türrand-Abschlusselement
angegeben werden; überdies soll ein besonders geeignetes Verfahren zur Herstellung
von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen sowie eines Haushaltsgerätes
mit mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, unter Verwendung eines solchen
Tür-Abschlusselementes geschaffen werden.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt gelöst durch ein Türrand-Abschlusselement
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0006] Dieses Türrand-Abschlusselement einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines
Kältegerätes, ist dadurch gekennzeichnet, dass es mehrteilig ausgebildet ist und mindestens
zwei miteinander korrespondierende, zusammenfügbare Profil-Elemente aufweist, die
in einem zusammengefügten Zustand eine die Gesamtheit des Türrand-Abschlusselements
formende Profilstruktur-Einheit bilden; und dass das eine Profil-Element ein mit einem
Türrand eines Türkörpers verbindbares Grundprofil und das andere Profil-Element mindestens
ein mit dem Grundprofil verbindbares Verkleidungsprofil bildet, welches zumindest
einen Teilbereich des Grundprofils verkleidet.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind also zwei oder mindestens zwei Profil-Elemente
vorhanden, die zusammen erst das Türrand-Abschlusselement und dessen Gesamt-Profilstruktur
ausbilden. Da eines dieser Profil-Elemente ein Verkleidungsprofil ist, übernimmt es
nicht nur strukturelle Funktionen im Gesamtverbund mit dem anderen Profil-Element,
d.h. dem Grundprofil, sondern kann gleichzeitig dazu dienen, das äußere Erscheinungsbild
der Gesamteinheit des Türrand-Abschlusselement maßgeblich zu beeinflussen. Grundsätzlich
ist es dadurch möglich, mit einem jeweils gleichen Grundprofil und diversen Verkleidungsprofilen,
die jeweils gleich oder im Wesentlichen gleich geformt sind, aber ein unterschiedliches
äußeres Erscheinungsbild besitzen, das äußere Erscheinungsbild des gesamten Türrand-Abschlusselementes
maßgeblich zu beeinflussen bzw. bei Bedarf zu variieren. "Im Wesentlichen gleich geformte"
Verkleidungsprofile bedeutet, dass diese Profile zumindest in einem Bereich, welcher
einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil bildet, identisch geformt
sind, die anderen Bereiche des Profils aber durchaus unterschiedliche Formen oder
Detailformen aufweisen können. Dies gestattet es zum Beispiel, für den Grundkörper
und für den oder die Verkleidungskörper jeweils nur ein einzelnes Formwerkzeug zu
verwenden - oder im Falle von "im Wesentlichen gleich geformten" Verkleidungsprofilen:
im Wesentlichen gleichartige Formwerkzeuge, die sich jeweils nur geringfügig voneinander
unterscheiden. Auf diese Weise können mit vergleichsweise sehr geringen Aufwendungen
für Werkzeuge und Fertigungsmittel (z.B. Spritzgussformen) Türrand-Abschlusselemente
in vielen unterschiedlichen Varianten bzw. mit unterschiedlichen äußeren Erscheinungsbildern
produziert werden. Eine entsprechende Produktion ist besonders dann sehr effektiv
und rationell realisierbar, wenn die Formen des Grundprofils und des Verkleidungsprofils
unverändert beibehalten werden, jedoch diejenigen Materialeigenschaften dieser Profile
variiert werden, welche das äußere Erscheinungsbild und/oder die optischen Eigenschaften
beeinflussen. Dies ist besonders in der Serienproduktion von Haushaltsgeräten mit
sehr großen Stückzahlen vorteilhaft. So kann zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig
geformten Haushaltsgeräte-Türen in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten
mit unterschiedlichem äußeren Erscheinungsbild beispielsweise stets der gleiche Grundprofil-Typ
verwendet und nur der Verkleidungsprofil-Typ bzw. dessen äußeres Erscheinungsbild
variiert werden.
[0008] Darüber hinaus trägt der Aufbau des erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselementes
aus mindestens zwei miteinander korrespondierenden, zusammenfügbaren Profil-Elementen
dazu bei, die strukturellen und fertigungstechnischen Eigenschaften des Türrand-Abschlusselementes
zu verbessern. Geht man davon aus, dass Türrand-Abschlusselemente für Haushaltsgeräte
in der Regel aus Kunststoff und in einem Spritzgussverfahren hergestellt werden, so
wird klar, dass bei einteiligen Türrand-Abschlusselementen, die in möglichst einfachen
Spritzgussformen produziert werden sollen und leicht entformbar sein müssen, der Formenschatz
relativ beschränkt ist. Werden hingegen mindestens zwei Profil-Elemente verwendet,
so können diese selbst zwar in einfachen Spritzgussformen, z.B. ohne Hinterscheidungen,
gefertigt werden, sie lassen sich jedoch bei Bedarf zu komplexeren Formen oder Formen
mit einer größeren Formenvielfalt zusammenfügen. Einfache Spritzgussformen und eine
gute Entformbarkeit setzen zudem in der Regel voraus, dass es sich bei dem herzustellenden
Profil-Element um ein offenes Profilelement ohne oder mit möglichst wenigen Hinterschneidungen
handelt. Die Festigkeitseigenschaften von offenen Profilen sind, z.B. hinsichtlich
Biege- oder Torsionsbeanspruchungen, jedoch bekanntlich schlechter als bei geschlossenen
Profilen. Bei der erfindungsgemäßen Lösung können die einzelnen (offenen) Profil-Elemente,
die als solche einfach herstellbar und leicht entformbar sind, bei Bedarf jedoch zu
einem geschlossenen Profil bzw. Hohlprofil zusammengefügt werden. Dadurch sind verbesserte
Festigkeitseigenschaften des Türrand-Abschlusselementes bei gleichzeitig geringem
Materialverbrauch und geringem Gewicht erzielbar. Zudem kann durch Verwendung der
Profil-Elemente ein Türrand-Abschlusselement geschaffen werden, welches in seinem
Inneren über vorbestimmte Hohlräume verfügt, die zur geschützten Aufnahme bzw. Anbringung
von Geräte-Funktionselementen oder Geräte-Bedienelementen oder anderen Einbauteilen
nutzbar sind. Da eines der Profil-Elemente als Verkleidungselement ausgebildet ist,
kann es in der Art einer Kappe oder Klappe auch lösbar ausgestaltet werden, so dass
etwaige Funktionselemente oder Geräte-Bedienelemente, z.B. zu Bedienungs- oder Wartungszwecken,
leicht zugänglich sind.
[0009] Zusammenfassend schafft die erfindungsgemäße Lösung somit ein verbessertes Türrand-Abschlusselement
einer Haushaltsgeräte-Tür, insbesondere der Tür eines Kältegerätes; das auf konstruktiv
einfach und effektive Art und Weise und mit einfachen fertigungstechnischen Mitteln
in unterschiedlichsten Erscheinungsbildern und Varianten rationell hergestellt werden
kann, und welches bei Bedarf auch für optionale Zusatzkomponenten oder Zusatzfunktionen
der zugehörigen Tür bzw. des Haushaltsgerätes nutzbar ist.
[0010] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem zweiten Aspekt gelöst
durch eine Haushaltsgeräte-Tür mit den Merkmalen des Anspruchs 19. Diese Haushaltsgeräte-Tür
weist mindestens ein Türrand-Abschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 18 auf.
[0011] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem dritten Aspekt gelöst
durch ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 20. Dieses Haushaltsgerät,
insbesondere Kältegerät, weist einen Gehäusekörper mit einem Türrahmen und einer daran
beweglich gelagerten Haushaltsgeräte-Tür nach Anspruch 19 auf.
[0012] Mit der erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte-Tür und dem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät
sind im Wesentlichen die gleichen Vorteile erzielbar, wie sie zuvor im Zusammenhang
mit dem erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselement erläutert wurden.
[0013] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem vierten Aspekt gelöst
durch ein Tür-Abschlusselemente-Set mit den Merkmalen des Anspruchs 23.
[0014] Dieses Tür-Abschlusselemente-Set, mit mindestens einem Türrand-Abschlusselement nach
einem der Ansprüche 1 bis 18 weist ein einheitlich geformtes Grundprofil und jeweils
mindestens ein Verkleidungsprofil von mindestens einem ersten und einem zweiten Verkleidungsprofil-Typ
auf. Die Verkleidungsprofile dieser Verkleidungsprofil-Typen sind zumindest in einem
Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil bildet,
identisch geformt und besitzen ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild.
[0015] "Set" ist hier nicht notwendiger Weise als ein einzelner Satz dieser entsprechend
Komponenten zu verstehen, sondern ist insbesondere im Hinblick auf eine Serienproduktion
auch im industriellen Größenmaßstab mit entsprechenden Stückzahlen der betreffenden
Teile zu verstehen. Mit dem erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselemente-Set sind im Wesentlichen
die gleichen Vorteile erzielbar, wie sie zuvor im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Türrand-Abschlusselement erläutert wurden. Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße
Tür-Abschlusselemente-Set besonders vorteilhaft im Rahmen des nachfolgend genannten
Herstellungsverfahrens verwendbar.
[0016] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gemäß einem fünften Aspekt gelöst
durch ein Verfahren nach Anspruch 25.
[0017] Diese Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen
in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei die erste Variante ein erstes
äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres Erscheinungsbild
besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht, mittels eines Tür-Abschlusselemente-Sets
nach einem der Ansprüche 23, 24, umfasst folgende Schritte, jedoch nicht zwingender
Weise in der nachfolgend angegebenen Reihenfolge:
- a) Für beide Tür-Varianten:
a1) jeweils Bereitstellen eines einheitlich (bzw. identisch) geformten Grundprofils;
und
- b) Zur weiteren Herstellung der ersten Tür-Variante:
b1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils des ersten Verkleidungsprofil-Typs; und
b2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils mit dem betreffenden Grundprofil und dadurch
Herstellung eines ersten Türrand-Abschlusselementes eines zweiten Türrand-Abschlusselement-Typs;
und
b3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes an einen Türrand eines korrespondierenden
Türkörpers und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür der ersten Tür-Variante;
und
- c) Zur weiteren Herstellung der zweiten Tür-Variante:
c1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils des zweiten Verkleidungsprofil-Typs; und
c2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils mit dem betreffenden Grundprofil und dadurch
Herstellung eines zweiten Türrand-Abschlusselementes eines zweiten Türrand-Abschlusselement-Typs;
und
c3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes an einen Türrand eines korrespondierenden
Türkörpers und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür der zweiten Tür-Variante.
[0018] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sind im Wesentlichen die gleichen Vorteile erzielbar,
wie sie zuvor im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Türrand-Abschlusselement erläutert
wurden. Darüber hinaus trägt es wesentlich zur Rationalisierung und Kostenreduzierung
bei der Grosserienproduktion von Haushaltsgeräte-Türen und Haushaltsgeräten mit solchen
Türen bei.
[0019] Weitere bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der zuvor genannten erfindungsgemäßen
Lösungen sind jeweils Gegenstand der zugehörigen abhängigen Ansprüche, die ihre Stütze
in der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen finden.
[0020] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zusätzlichen Ausgestaltungsdetails
und weiteren Vorteilen ist nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben und erläutert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0021] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselementes
mit einem Grundprofil und einem Verkleidungsprofil;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene III-III in Fig. 1;
- Fig. 4
- eine schematische Frontalansicht des Grundprofils des Tür- Abschlusselementes von
Fig. 1;
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene V-V in Fig. 4;
- Fig. 6
- eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene VI-VI in Fig. 1;
- Fig. 7
- eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene VII-VII in Fig. 1;
- Fig. 8
- eine schematische Schnittansicht entlang der mittleren Symmetrieebene des Tür-Abschlusselementes
in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils und des Verkleidungsprofils;
- Fig.9
- eine schematische perspektivische Rückseitenansicht des Tür- Abschlusselementes von
Fig. 1 in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils und des Verkleidungsprofils;
und
- Fig.10
- eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Kühlschranks mit dem Tür-Abschlusselement
von Fig. 1.
DARSTELLUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0022] In der
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselementes
2 (nachfolgend kurz Abschlusselement 2 genannt) dargestellt, welches in diesem Beispiel
das Abschlusselement einer Tür eines Haushalts-Kühlschranks bildet. In der Fig. 1
ist die Längs-, Tiefen und Höhenrichtung des Abschlusselementes durch ein kartesisches
Koordinatensystem mit den Achsen X, Y und Z angedeutet. Das Abschlusselement 2 ist
mehrteilig ausgebildet und weist mindestens zwei miteinander korrespondierende, zusammenfügbare
Profil-Elemente 4, 6 aufweist, die in einem zusammengefügten Zustand eine die Gesamtheit
des Abschlusselements 2 formende Profilstruktur-Einheit bilden. Das eine, in der Fig.
1 untere Profil-Element, bildet einen mit einem Türrand eines Türkörpers verbindbares
Grundprofil 4; und das andere, in der Fig. 1 obere Profil-Element, bildet ein mit
dem Grundprofil 4 verbindbares Verkleidungsprofil 6, welches im zusammengefügten Zustand
zumindest einen Teilbereich des Grundprofils 4 verkleidet. Das Abschlusselement 2
besitzt eine leistenartige, langgestreckte Form. Die Gesamtlänge des Abschlusselements
2 in Längsrichtung X entspricht vorzugsweise der Breite der Tür bzw. des Türkörpers,
an die bzw. den es später angeschlossen werden soll. In diesem Beispiel ist das Abschlusselement
2 als ein oberes Türrand-Abschlusselement ausgebildet. Es könnte in einer anderen
Ausführungsform jedoch ebenso als unteres Türrand-Abschlusselement ausgebildet sein.
[0023] Sowohl das Grundprofil 4 als auch das Verkleidungsprofil 6 sind jeweils aus einem
thermoplastischen Kunststoffmaterial in einem Spritzgussverfahren hergestellt. Beide
Kunststoffmaterialen sind vom gleichen Materialtyp (oder sind zumindest untereinander
kompatibel) und ultraschall-verschweißbar, so dass die Profil-Elemente 4, 6, wie nachfolgend
noch genauer erläutert werden wird, miteinander verschweißt werden können. In diesem
Ausführungsbeispiel sind das Grundprofil 4 aus einem opaken und das Verkleidungsprofil
6 aus einem transparenten thermoplastischen Kunststoffmaterial des gleichen Kunststofftyps
hergestellt. In einer weiteren Variante kann insbesondere das Verkleidungsprofil 6
jedoch auch vollständig (oder teilweise) aus einen transluzenten oder opaken Material
bzw. Kunststoffmaterial hergestellt sein.
[0024] Das Grundprofil 4 ist halbschalenartig oder kappenartig ausgebildet und dazu ausgelegt,
auf einen Türrand aufgesteckt und an diesem befestigt zu werden. An seinen Seitenbereichen
besitzt es jeweils eine von seiner Oberseite her zugängliche Einstecköffnung 8 für
einen Gelenkzapfen eines Türgelenkes, oder andere Mitteln zum Verbinden mit einen
Türgelenkmechanismus, so dass das Abschlusselement 2 sowohl für Türen geeignet ist,
bei denen die Tür-Schwenkachse auf der linken Türseite liegen, als auch für solche,
bei denen die Schwenkachse auf der rechten Türseite liegt. Die nicht benötigte Einstecköffnung
8 kann durch eine Kappe oder dergleichen abgedeckt werden. Das Grundprofil 4 weist
ferner einen offenen Hohlprofilquerschnitt auf, der in der Abbildung nach Fig. 1 nach
unten offen ist.
[0025] Wie in der
Fig. 2 zu erkennen ist, die eine Schnittansicht entlang der Ebene II-II in Fig. 1 zeigt,
besitzt der Querschnitt des Grundprofils 4 in diesem Bereich im weitesten Sinne die
Form eines umgedrehten "U" mit unterschiedlich langen Profilschenkeln, die eine vordere
Wand 4a, eine hintere Wand 4b und eine dazwischen liegende obere Wand 4c bilden. 4c
ist in dem in Fig. 2 gezeigten Bereich leicht gewölbt und verläuft schräg. In einem
seitlichen Profilbereich des Abschlusselementes 2 hingegen, wie er in der
Fig. 3 skizziert ist, die eine Schnittansicht entlang der Ebene III-III in Fig. 1 zeigt,
besitzt der Querschnitt im Wesentlichen die Form eines annähernd symmetrischen, umgedrehten
"U". Die unteren Randbereiche des Grundprofils 4 sind einem Türrand zugeordnet und
mit diesem verbindbar. Die Profilkontur der Randbereiche bzw. Ränder entspricht hierbei
im Wesentlichen der Kontur bzw. Profilkontur des zugeordneten Türrandes bzw. der den
Türrand üblicher Weise bildenden Bleche, Kunststoffplatten oder Türprofile. Zum passgenauen
Anschließen des Grundprofils 4 an den Türrand weist das Grundprofil 4 an seinem unteren
Rand Türrand-Anschlusselemente auf, die zum Beispiel in Form von Nuten 10a, Rillen,
klauenförmigen Bereichen, Anlageflächen 10b usw. ausgestaltet sein können und entsprechend
mit dem Türrand korrespondieren.
[0026] Wie aus der
Fig. 4 hervor geht, welche eine Frontalansicht des Grundprofils 4 zeigt, besitzt dieses
bei Betrachtung in Frontalansicht eine sichtfensterartige Aussparung 12 in Form einer
von der Oberseite des Grundprofils 4 her zu dessen Unterseite hin verlaufenden Einbuchtung.
Die Aussparung 12 bzw. dieses Sichtfenster erstreckt sich über die gesamte Tiefe des
Grundprofils 4 in diesem Bereich (siehe Fig. 1) und damit (in diesem Beispiel) auch
über im Wesentlichen die gesamte Tiefe des Türrand-Abschlusselementes 2. Abgeschrägte
oder gewölbte Seitenwände 14 umgeben die Aussparung 12 in diesem Fall an drei Seiten,
so dass sich der freie Durchtrittsquerschnitt der sichtfensterartigen Aussparung 12
von der Rückseite zur Vorderseite des Grundprofils 4 hin erweitert.
[0027] In der
Fig. 5 ist eine schematische Schnittansicht entlang der Ebene V-V in Fig. 4 dargestellt.
Wie aus dieser Zeichnung hervorgeht, besitzt das Grundprofil 4 an einem linken und
rechten Seitenrand eines Frontbereichs 16 jeweils eine Nut 15.
[0028] Das Verkleidungsprofil 6 ist ebenfalls halbschalenartig oder rinnen- oder kappenartig
ausgebildet. Wie die
Fig. 6 zeigt, die einen Schnitt entlang der Ebene VI-VI in Fig. 1 darstellt, besitzt das
Verkleidungsprofil 6 in einem mittleren, der Aussparung 12 und benachbarten Wandbereichen
des Grundprofils 4 zugeordneten Bereich einen nach unten offenen Hohlprofilquerschnitt,
der annähernd die Form eines umgedrehten "U"' besitzt, mit einer vorderen und hinteren
Wand 6a, 6b und einen dazwischen liegenden horizontalen Wand 6c. In seitlichen Bereichen
des Verkleidungselementes hingegen geht dieser U-förmige Querschnitt in einen im Wesentlichen
L-förmigen Querschnitt über, wie aus der
Fig. 7 hervorgeht, welche einen Schnitt entlang der Ebene VII-VII in Fig. 1 zeigt.
[0029] Das Verkleidungsprofil 6 ist in der in Fig. 1 durch einen großen Pfeil angedeuteten
Richtung, mit seiner offenen Seite nach unten, auf den Rücken und korrespondierende
Aufnahmebereiche des Grundprofils 4 aufsteckbar. Im aufgesteckten bzw. mit dem Grundprofil
4 zusammengefügten Zustand verkleidet das Verkleidungsprofil 6 den Bereich des Sichtfensters
bzw. der Aussparung 12 vollständig. Das Verkleidungsprofil 6 erstreckt sich hierbei
auch über seitliche Ränder des Sichtfensters bzw. der Aussparung 12 hinweg über die
angrenzenden Frontbereiche 16 und Deckenbereiche 18 des Grundprofils 4. Zudem erstreckten
sich hintere Teilbereiche des Verkleidungsprofils 6 auch über rückwärtige Bereiche
des Grundprofils 4 hinweg. Teile des Verkleidungsprofils 6 formen daher einen Teil
der Vorder-, Ober- und Rückseite des aus dem Grundprofil 4 und dem Verkleidungsprofil
6 zusammengesetzten Abschlusselementes 2.
[0030] Fig. 8 zeigt eine schematische Schnittansicht entlang der in Fig. 1 und 4 erkennbaren mittleren
Symmetrieebene des Tür-Abschlusselementes 2 in einem zusammengefügten Zustand des
Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6. Wie aus dieser Zeichnung erkennbar ist,
formt in diesem Zustand das Verkleidungsprofil 6 zusammen mit dem Grundprofil 6 einen
im Wesentlichen rundum geschlossenen Hohl-Profilquerschnitt aus, der sich über die
gesamte Aussparung 12 sowie seitlich unmittelbar angrenzende Bereiche hinweg erstreckt.
Hier ist das Türrand-Abschlusselement besonders verwindungssteif und fest, und es
können daher Profil-Elemente mit vergleichsweise dünnen Wandstärken eingesetzt werden,
was auch Materialeinsparungen ermöglicht. Wird ein transparentes oder transluzentes
Verkleidungsprofil 6 verwendet, so bildet dieses aufgrund seiner zuvor beschriebenen
Profilquerschnittsform im Bereich des Sichtfensters bzw. Aussparung 12 einen transparenten
"Kasten".
[0031] Um das Zusammenfügen des Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6 bei einer Montage
zu erleichtern, besitzen beide Profile 4, 6 Führungs- und Positionierungsmittel zum
genauen Zusammenpassen dieser Profil-Elemente. Bei den Führungs- und Positionierungsmittel
kann es sich insbesondere um miteinander korrespondierende Steckverbindungen handeln,
zum Beispiel in Form von feder- und nut-artigen Elementen oder Bereichen oder auch
Stiften, Zapfen, Zungen, die in entsprechend passende Öffnungen oder Aussparungen
einsteckbar sind, oder um andere, in wenigstens einer Richtung eine formschlüssige
Verbindung herstellende Elemente. Diese Führungs- und Positionierungsmittel können
gleichzeitig als Verstärkungselemente für das so zusammengefügte Abschlusselement
2 dienen und dazu beitragen, z.B. dessen Biege- und/oder Torsionssteifigkeit und -Festigkeit
zu erhöhen.
[0032] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt der vordere untere Rand 20 des Verkleidungsprofils
6 auf einem vorderen Vorsprung 22 des Grundprofils 4 auf. Und eine Feder 24 eines
sich seitlich an den unteren Rand 20 anschließenden, L-förmig nach unten abgewinkelten
Bereichs (siehe auch Fig. 6 und 7) ist in eine neben dem Vorsprung 22 vorgesehene,
korrespondierende Nut 26 des Grundprofils 4 eingesteckt. Der hintere untere Rand 28
der Wand 6a des Verkleidungsprofils 6 liegt entweder auf der Oberseite eines hinteren
Abschnitts der mittleren Wand 14 auf oder befindet sich in einem geringen Abstand
dazu, oder aber besitzt eine ähnliche Nut-Feder-Anordnung wie am vorderen Rand 20.
Die Seitenrändern 6a1 der vorderen Wand 6a des Verkleidungsprofils 6 stecken mit einer
Feder (nicht dargestellt) in den Nuten 15 (siehe Fig. 1 und 3). Und die Seitenränder
6b1 der hinteren Wand 6b des Verkleidungsprofils 6 stecken in korrespondierenden seitlichen
Nuten 30 (siehe Fig. 1) an der Rückseite des Grundprofils 4. Die Seitenränder 6a1
und 6b1 sind aufgrund der Form der Nuten 15, 30, bzw. der Form Seitenränder 6a1, 6b1
selbst, in Tiefenrichtung Y formschlüssig gesichert (siehe hierzu auch Fig. 1).
[0033] Ferner weisen das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 Verbindungsmittel auf.
Diese Verbindungsmittel sind vorzugsweise integral mit diesen beiden Profil-Elementen
4, 6 ausgebildet. Im vorliegenden Fall besitzt das Verkleidungsprofil 6 an seinem
vorderen und hinteren Rand mehrere integrale, zungenartige Laschen 32, die in korrespondierende
Schlitze 34 (siehe Fig. 1 und 3) im Grundprofil 4 einsteckbar sind. Die Laschen 32
und Schlitze 34 dienen gleichzeitig als Führungs- und Positionierungshilfen. In der
Fig. 1 ist nur ein einzelner Schlitz 34 in einem zeichnerisch ausgeschnitten Bereich
dargestellt ist, da der Schlitz 34 verdeckt in der Nut 26 (siehe Fig. 2) liegt. Die
Länge dieser Laschen 32 in Einsteckrichtung ist so gewählt, dass sie an der anderen
Seite wieder etwas aus dem Grundprofil 4 herausragen. Mittels z.B. einer Ultraschallschweiß-Vorrichtung
können diese Laschen 32 dann mit dem Material des Grundprofils 4 verschweißt oder
zumindest so verformt werden, dass sie einen Formschluss bilden. Im zusammengefügten
Zustand sind das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 somit unverlierbar miteinander
verbunden. Darüber hinaus können das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 auch
an anderen Bereichen miteinander verschweißt oder durch andere geeignete Verbindungsmittel,
wie z.B. eine Rastverbindung, Haftmittel usw. miteinander verbunden sein.
[0034] Das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 dieses Ausführungsbeispiels formen
in einem zusammengefügten Zustand zumindest an einem Frontbereich und an der Oberseite
des Abschlusselementes 2 eine bündige Außenkontur. Zu diesem Zweck ist die Profilkontur
des Grundprofils 4 in den Bereichen 16 und 18 zumindest entsprechend der jeweiligen
Wandstärke und der Außenkontur des Verkleidungsprofils 6 von der Soll-Außenkontur
des fertigen Abschlusselementes 2 nach innen versetzt ausgebildet bzw. abgestuft (siehe
Fig. 1 und 4). Im vorliegenden Fall ist die Tiefe der Abstufungen teilweise geringfügig
größer als die Wandstärke des Verkleidungsprofils 6 an der entsprechenden Stelle,
so dass in diesen Bereichen zwischen der Innenfläche des Verkleidungsprofils 6 und
der Außenfläche des Grundprofils 4 ein kleiner Zwischenraum verbleibt.
[0035] Fig. 9 zeigt eine schematische perspektivische Rückseitenansicht des Abschlusselementes
2 von Fig. 1 in einem zusammengefügten Zustand des Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils
6. Wie in dieser Zeichnung zu erkennen ist, ist die Rückwand 4b des Grundprofils 4
von seitlichen, hinteren Profilrandbereichen 36 sowie einem unteren, hinteren Rand
38 (siehe auch Fig. 2 und 3) desselben über eine Stufe 4d hinweg in Tiefenrichtung
Y zurück versetzt und bildet eine über einen Grossteil der Rückseite des Abschlusselementes
2 verlaufende Vertiefung. Die Profilrandbereiche 36 sowie der Rand 38 liegen bei diesem
Ausführungsbeispiel einer Ebene.
[0036] Das erfindungsgemäße Tür-Abschlusselement 2 mit seinem Grundprofil 4 und Verkleidungsprofil
6 kann im Rahmen eines Tür-Abschlusselemente-Sets bereit gestellt werden, welches
in einem Herstellungsverfahren von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen
in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten verwendbar ist, wobei die erste
Variante ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres
Erscheinungsbild besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht. Ebenso
ist dieses Set in einem Verfahren zur Herstellung von Haushaltsgeräten mit solchen
unterschiedlichen Tür-Varianten verwendbar. Das erfindungsgemäße Set umfasst für eine
Serienproduktion zum Beispiel eine Vielzahl einheitlich und/oder identisch geformter
Grundprofile 4 und eine Vielzahl von Verkleidungsprofilen 6 von mindestens einem ersten
und einem zweiten Verkleidungsprofil-Typ. Diese Verkleidungsprofil-Typen sind zumindest
in einem Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil
4 bildet, identisch geformt und besitzen ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild.
So ist der erste Verkleidungsprofil-Typ zum Beispiel aus einem opaken thermoplastischen
Kunststoffmaterial im Spritzgussverfahren hergestellt und der zweite Typ aus einen
transparenten. Es ist jedoch bevorzugt, dass diese zwei Verkleidungsprofil-Typen völlig
identisch geformt sind, so dass zu Ihrer Herstellung die gleiche Spritzgussform oder
gleich geformte Spritzgussformen verwendet werden können, und z.B. nur das Kunststoffmaterial
bzw. dessen Eigenschaften variiert werden müssen.
[0037] In der
Fig. 10 ist in einer schematischen Perspektivansicht ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät
in Form eines Kühlschranks 40 dargestellt. Der Kühlschrank 40 besitzt einen Gehäusekörper
42 mit einer vorderen Öffnung und einen Türrahmen, der hier von einem vorderen Bereich
des Gehäusekörpers 42 gebildet ist. An dem Türrahmen ist eine Tür 44 mittels eines
Scharnierelementes 45 schwenkbar gelagert. Das Scharnierelement 45 weist einen Gelenkzapfen
auf, der in die Einstecköffnung 8 (siehe z.B. Fig. 1) des Abschlusselementes 2 einsteckbar
ist. Die Tür 44 besitzt einen Türkörper 46, dessen oberer Rand mit einem erfindungsgemäßen
Türrand-Abschlusselement 2 versehen ist, welches sich über die gesamte Breite der
Tür 44 erstreckt. Die Höhe der Tür 44 einschließlich des Abschlusselementes 2 entspricht
in diesem Beispiel im Wesentlichen der Höhe des Gehäusekörpers. 42 Ebenso entspricht
die Breite der Tür 44 im Wesentlichen der Breite des Gehäusekörpers 42. Das Grundprofil
4 des Abschlusselementes 2 ist aus einem opaken Kunststoffmaterial hergestellt, während
das Verkleidungsprofil 6 aus einem transparenten Kunststoffmaterial gefertigt ist.
Das Abschlusselement 2 weist zudem eine mittiges Sichtfenster bzw. eine Aussparung
12 auf. Das Verkleidungsprofil 6 verkleidet das Sichtfenster 12 und erstreckt sich
darüber hinaus auch noch über angrenzende Bereiche des Grundprofils 4. Im Bereich
des Sichtfensters 12 fungiert das Verkleidungsprofil 6 gleichzeitig als Scheibe für
das Sichtfenster 12.
[0038] An einem oberen, mittleren Frontbereich des Türrahmens bzw. Gehäusekörpers 42 ist
eine Schalttafel 48 mit Geräte-Funktions- und -Bedienelementen 50 angeordnet, bei
denen es sich zum Beispiel um einen AN/AUS-Schalter, Betriebszustandsanzeigen (z.B.
Leuchten oder Displays), Einstellelemente und dergleichen handeln kann. Im geschlossenen
Zustand der Tür 44 befinden sich diese Elemente 50 hinter dem Sichtfenster 12 und
sind aufgrund der Transparenz des Verkleidungsprofils 6 auch im geschlossenen Zustand
der Tür 44 gut von außen durch das Sichtfenster 12 und den im Sichtfenster 12 befindlichen
Bereich des Verkleidungsprofils 6 hindurch einsehbar bzw. erkennbar.
[0039] Es wird nun ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken 40
mit im Wesentlichen gleichartig geformten Türen 44 in zwei unterschiedlichen Tür-Varianten,
wobei die erste Variante ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante
ein zweites äußeres Erscheinungsbild besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild
abweicht, sowie ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von solchen Türen
44 mittels eines erfindungsgemäßen Tür-Abschlusselemente-Sets beschrieben werden.
[0040] Die jeweiligen Kühlschränke 40, an denen diese Türen 44 später montiert werden, besitzen
wiederum einen Gehäusekörper 42 mit einem Türrahmen, an dem die jeweils zugeordnete
Tür 44 schwenkbar lagerbar ist. Die zur Herstellung der ersten und zweiten Tür-Variante
verwendeten Türkörper 46 sind einheitlich bzw. im Wesentlich identisch geformt, wobei
es jedoch grundsätzlich ausreicht, dass diejenigen Türrand-Bereiche, an denen das
Grundprofil 4 angebracht wird, identisch bzw. im Wesentlich identisch ausgebildet
sind.
[0041] Für beide Tür-Varianten wird jeweils ein einheitlich bzw. identisch geformtes Grundprofil
4 bereitgestellt, wobei diese Bereitstellung jedoch nicht gleichzeitig oder am gleichen
Ort erfolgen muss.
[0042] Zur weiteren Herstellung der ersten Tür-Variante wird wie folgt vorgegangen:
Es wird jeweils ein Verkleidungsprofil 6 des ersten Verkleidungsprofil-Typs bereitgestellt.
Die Verkleidungsprofile 6 dieses ersten Typs sind in diesem Beispiel aus einem opaken
thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt.
Das opake Verkleidungsprofil 6 wird mit einem Grundprofil 4 zusammengefügt und ultraschall-verschweißt.
Dadurch wird ein Türrand-Abschlusselement 2 eines ersten Türrand-Abschlusselement-Typs
geschaffen.
Dieses Abschlusselement 2 wird dann an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers
46 montiert und dadurch eine Tür 44 gemäß der ersten Tür-Variante geschaffen.
[0043] Die Tür 44 wird dann an dem Gehäusekörper 42 bzw. dessen Türrahmen schwenkbar befestigt.
[0044] Zur weiteren Herstellung der zweiten Tür-Variante wird wie folgt vorgegangen:
Es wird jeweils ein Verkleidungsprofil 6 des zweiten Verkleidungsprofil-Typs bereitgestellt.
Die Verkleidungsprofile 6 dieses zweiten Typs sind in diesem Beispiel aus einem transparenten
thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt.
Das transparente Verkleidungsprofil 6 wird mit einem Grundprofil 4 (d.h. dem gleichem
einheitlichen Grundprofil-Typ wie bei der ersten Tür-Variante) zusammengefügt und
ultraschall-verschweißt. Dadurch wird ein Türrand-Abschlusselement 2 eines zweiten
Türrand-Abschlusselement-Typs geschaffen.
Dieses Abschlusselement 2 wird dann an einen Türrand eines korrespondierenden Türkörpers
46 montiert und dadurch eine Tür 44 gemäß der zweiten Tür-Variante geschaffen.
Die Tür 44 wird dann an dem Gehäusekörper 42 bzw. dessen Türrahmen schwenkbar befestigt.
[0045] Es ist selbstverständlich, dass beispielsweise die Schritte des Bereitstellens des
Grundprofils 4 und des Verkleidungsprofils 6 gleichzeitig, nacheinander oder in unterschiedlicher
Reihenfolge erfolgen können und die Erfindung insbesondere diesbezüglich nicht auf
eine bestimmte Reihenfolge beschränkt ist. Auch kann das erfindungsgemäße Verfahren
für die jeweilige Tür-Variante bzw. das jeweilige Haushaltsgerät (hier: Kühlschrank
40) zusätzliche Schritte bzw. Zwischenschritte aufweisen, zum Beispiel zur Anbringung
von Dichtungselementen an der Tür 44 oder dem Abschlusselement 2, oder z.B. zum Ausschäumen
des Türkörpers 46 und/oder des Abschlusselementes 2 mit einem isolierenden Schaumstoffmaterial.
Die Anzahl der benötigten Grundprofile 4 und Verkleidungsprofile 6 (entsprechend den
jeweiligen Verkleidungsprofil-Typen) ist auf die Anzahl der zu fertigenden Türen bzw.
Haushaltsgeräte abzustimmen.
[0046] Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt. Im Rahmen des
Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche sind auch andere Ausführungsformen realisierbar.
[0047] Obwohl in dem obigen Ausführungsbeispiel die Verbindung des Abschlusselementes 2
zum Türrand ausschließlich über das Grundprofil 4 hergestellt wurde, ist die Erfindung
nicht auf eine solche Variante beschränkt. Auch das Verkleidungsprofil 6 kann je nach
seiner Formgebung und entsprechend korrespondierender Formgebung des Grundprofils
4 Bereiche aufweisen, die dazu ausgelegt sind, mit dem Türrand verbunden zu werden.
[0048] In dem innerhalb des im Bereich des Sichtfensters 12 befindlichen, im Wesentlichen
geschlossenen Hohl-Profilquerschnitt können auch Mittel zur Anbringung von Geräte-Funktionselementen
und/oder Geräte-Bedienelementen vorgesehen sein, an denen oder in denen dann diese
Funktions- oder Bedienelemente anzuordnen sind. Wird zum Beispiel ein Touch-Control-Element
als Bedienelement verwendet, und wird dieses von innen her nahe genug an einer vorderen
Innenfläche des Verkleidungsprofils 6 (oder auch des Grundprofils 4) angeordnet, so
kann es durch das Verkleidungsprofil 6 (oder das Grundprofil 4) hinweg bedient werden.
Eine solche Bedienbarkeit kann auch erzielt werden, falls das Bedienelement zum Beispiel
in einer von außen zugänglichen Öffnung des Verkleidungsprofils 6 (oder des Grundprofils
4) angeordnet wird. Das Abschlusselement 2 kann an seiner Rückseite zumindest in Teilbereichen
auch offen sein, so dass zum Beispiel ein am Gehäusekörper 42 des Haushaltsgerätes
angeordnetes Geräte-Funktionselement und/oder Geräte-Bedienelement oder eine Schalttafel
50 oder dergleichen in das Abschlusselement 2 hinein ragt.
[0049] Bei Verwendung eines transparenten oder transluzenten Verkleidungsprofils 6 können
am oder im Verkleidungsprofil 6 auch Dekorelemente, z.B. Klebefolien oder dergleichen,
angebracht sein, die von außen sichtbar sind. Solche Dekorelemente können auch an
denjenigen Bereichen des Grundprofils 4 angebracht sein, über die sich das transparente
oder transluzenten Verkleidungsprofil 6 hinweg erstreckt und die von außen sichtbar
sind. Zur Herstellung insbesondere des Verkleidungsprofils 6 in einer Spritzgussform
lassen sich auch mehrere unterschiedliche Varianten des vorzugsweise gleichen Kunststofftyps
verwenden; auf diese Weise ist z.B. ein Verkleidungsprofil 6 oder Grundprofil 4 herstellbar,
welches integral sowohl opake als auch transparente oder transluzente Bereiche aufweist.
[0050] Auch das Grundprofil 4 kann grundsätzlich in verschiedenen, vorzugsweise aber gleich
geformten Varianten bereitgestellt werden, die ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild
aufweisen. Das Grundprofil 4 und das Verkleidungsprofil 6 können auch aus anderen
geeigneten Werkstoffen hergestellt oder mit diesen kombiniert sein.
[0051] Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dienen lediglich
dem besseren Verständnis der Erfindung und sollen den Schutzumfang nicht einschränken.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 2
- Tür-Abschlusselement
- 4
- Grundprofil
- 4a
- Vordere Wand von 4
- 4b
- Hintere Wand von 4
- 4c
- Zwischenwand von 4
- 4d
- Stufe
- 6
- Verkleidungsprofil
- 6a
- Vordere Wand von 6
- 6a1
- Seitenränder von 6a
- 6b
- Hintere Wand von 6
- 6b1
- Seitenränder von 6b
- 6c
- Obere Wand von 6
- 8
- Einstecköffnungen in 4
- 10a
- Nuten
- 10b
- Anlageflächen von 4
- 12
- Sichtfensterartige Aussparung in 4
- 14
- Schräge Seitenwände
- 15
- Nut
- 16
- Frontbereiche von 4
- 18
- Deckenbereiche von 4
- 20
- Vorderer unterer Rand von 6
- 22
- Vorsprung von 4
- 24
- Feder von 6
- 26
- Nut von 4
- 28
- Hinterer unterer Rand von 6b
- 30
- Nuten in 4
- 32
- Laschen
- 34
- Schlitze
- 36
- Seitliche, hintere Profilrandbereiche von 4
- 38
- Unterer, hinterer Rand von 4
- 40
- Kühlschrank
- 42
- Gehäusekörper
- 44
- Tür
- 45
- Scharnierelement
- 46
- Türkörper
- 48
- Schalttafel
- 50
- Geräte-Funktions- und -Bedienelemente
- X
- Längsrichtung
- Y
- Tiefenrichtung
- Z
- Höhenrichtung
1. Türrand-Abschlusselement (2) einer Haushaltsgeräte-Tür (44), insbesondere der Tür
eines Kältegerätes (40),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Türrand-Abschlusselement (2) mehrteilig ausgebildet ist und mindestens zwei miteinander
korrespondierende, zusammenfügbare Profil-Elemente (4, 6) aufweist, die in einem zusammengefügten
Zustand eine die Gesamtheit des Türrand-Abschlusselements (2) formende Profilstruktur-Einheit
bilden; und
das eine Profil-Element ein mit einem Türrand eines Türkörpers (46) verbindbares Grundprofil
(4) und das andere Profil-Element mindestens ein mit dem Grundprofil (4) verbindbares
Verkleidungsprofil (6) bildet, welches zumindest einen Teilbereich (12, 16,18) des
Grundprofils (4) verkleidet.
2. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
dieses als ein oberes Türrand-Abschlusselement (2) ausgebildet ist.
3. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) aus miteinander verschweißbaren,
insbesondere ultraschall-verschweißbaren, Kunststoffmaterialien hergestellt sind.
4. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) Verbindungsmittel (32, 34) zum unverlierbaren
Verbinden dieser Profil-Elemente (4, 6) in einem zusammengefügten Zustand besitzen.
5. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungsmittel (32, 34) integral mit dem Grundprofil (4) und(oder dem Verkleidungsprofil
(6) ausgebildet sind.
6. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) Führungs- und Positionierungsmittel
(15, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) zum genauen Zusammenpassen dieser beiden Profil-Elemente
(4, 6) besitzen.
7. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest das Grundprofil (4) Türrand-Anschlusselemente (10a, 10b) zum passgenauen
Anschließen des Grundprofils (4) an einen Türrand aufweist.
8. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) und das Verkleidungsprofil (6) in einem zusammengefügten Zustand
zumindest an einem Frontbereich des Türrand-Abschlusselementes (2), insbesondere an
einem Frontbereich und einem oberen Bereich des Türrand-Abschlusselementes (2), eine
bündige Außenkontur formen.
9. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) vollständig aus einen transparent Material hergestellt
ist.
10. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (2) aus einem transluzenten Material hergestellt ist.
11. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) aus einem opaken Material hergestellt ist.
12. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Grundprofil (4) halbschalenartig oder kappenartig ausgebildet und dazu ausgelegt
ist, auf einen Türrand aufgesteckt und/oder an diesem befestigt zu werden.
13. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) halbschalenartig oder rinnen- oder kappenartig ausgebildet
und auf einen korrespondierenden Aufnahmebereich (14, 15, 22, 26, 34; 30) des Grundprofils
(4) aufsteckbar und/oder an diesem zu befestigen ist.
14. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) einen offenen Hohlprofilquerschnitt besitzt und mit der
offenen Seite dieses Hohlprofilquerschnitts auf das Grundprofil (4) aufsteckbar ist.
15. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Betrachtung des Türrand-Abschlusselementes (2) in Frontalansicht das Grundprofil
(4) eine sichtfensterartige Aussparung (12) besitzt, welche sich über die gesamte
Tiefe des Grundprofils (4) erstreckt; und das Verkleidungsprofil (6) in einem mit
dem Grundprofil (4) zusammengefügten Zustand zumindest den Bereich des Sichtfensters
(12) verkleidet.
16. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich das Verkleidungsprofil (6) in einem mit dem Grundprofil (4) zusammengefügten
Zustand zumindest über seitliche Ränder des Sichtfensters (12) hinweg über angrenzende
Frontbereiche (16) und/oder obere Bereiche (18) des Grundprofils (4) erstreckt.
17. Türrand-Abschlusselement (2) nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) in einem mit dem Grundprofil (4) zusammengefügten Zustand
im Bereich des Sichtfensters (12) zusammen mit dem Grundprofil (4) einen im Wesentlichen
geschlossenen Hohl-Profilquerschnitt ausbildet.
18. Türrand-Abschlusselement (2) nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb des im Bereich des Sichtfensters (12) befindlichen, im Wesentlichen geschlossenen
Hohl-Profilquerschnitts Mittel zur Anbringung von Geräte-Funktionselementen oder Geräte-Bedienelementen
vorgesehen sind.
19. Haushaltsgeräte-Tür (44) mit mindestens einem Türrand-Abschlusselement (2) nach einem
der Ansprüche 1 bis 18.
20. Haushaltsgerät, insbesondere Kältegeräte (40), mit einem Gehäusekörper (42) mit einem
Türrahmen und einer daran beweglich gelagerten Haushaltsgeräte-Tür (44) nach Anspruch
19.
21. Haushaltsgerät (40), nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, dass
an dem Türrahmen ein Geräte-Funktionselement und/oder Geräte-Bedienelement (48; 50)
angeordnet ist, welches sich im geschlossenen Zustand der Tür (44) hinter dem Türrand-Abschlusselement
(2) befindet; und das Verkleidungsprofil (6) zumindest im Bereich des Geräte-Funktionselements
und/oder Geräte-Bedienelements (48; 50) transparent oder transluzent ist.
22. Haushaltsgerät (40) nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkleidungsprofil (6) aus einem transparenten oder transluzenten Material hergestellt
ist und im Bereich des Verkleidungsprofils (6) Geräte-Funktionselemente oder Geräte-Bedienelemente
innerhalb des Türrand-Abschlusselementes (2) vorgesehen sind, die durch das transparente
oder transluzente Verkleidungsprofil (6) hinweg bedienbar und/oder sichtbar sind.
23. Tür-Abschlusselemente-Set, mit mindestens einem Türrand-Abschlusselement (2) nach
einem der Ansprüche 1 bis 18, mit einem einheitlich geformten Grundprofil (4) und
jeweils mindestens einem Verkleidungsprofil (6) von mindestens einem ersten und einem
zweiten Verkleidungsprofil-Typ, wobei die Verkleidungsprofile (6) dieser Verkleidungsprofil-Typen
zumindest in einem Bereich, welcher einen Füge-Bereich zum Zusammenfügen mit dem Grundprofil
(4) bildet, identisch geformt sind und ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild
besitzen.
24. Tür-Abschlusselemente-Set nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verkleidungsprofile (6) der mindestens zwei, ein unterschiedliches äußeres Erscheinungsbild
besitzenden Verkleidungsprofil-Typen, im Wesentlichen völlig identisch geformt sind.
25. Verfahren zur Herstellung von im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen
(44) in mindestens zwei unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei die erste Variante
ein erstes äußeres Erscheinungsbild und die zweite Variante ein zweites äußeres Erscheinungsbild
besitzt, welches vom ersten äußeren Erscheinungsbild abweicht, mittels eines Tür-Abschlusselemente-Sets
nach einem der Ansprüche 23, 24, umfassend folgende Schritte:
a) Für beide Tür-Varianten:
a1) jeweils Bereitstellen eines einheitlich geformten Grundprofils (4);
und
b) Zur weiteren Herstellung der ersten Tür-Variante:
b1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils (6) des ersten Verkleidungsprofil-Typs;
und
b2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils (6) mit dem betreffenden Grundprofil (4)
und dadurch Herstellung eines ersten Türrand-Abschlusselementes (2) eines ersten Türrand-Abschlusselement-Typs;
und
b3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes (2) an einen Türrand eines korrespondierenden
Türkörpers (46) und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür (44) der ersten Tür-Variante;
und
c) Zur weiteren Herstellung der zweiten Tür-Variante:
c1) Bereitstellen eines Verkleidungsprofils (6) des zweiten Verkleidungsprofil-Typs;
und
c2) Zusammenfügen des Verkleidungsprofils (6) mit dem betreffenden Grundprofil (4)
und dadurch Herstellung eines zweiten Türrand-Abschlusselementes (2) eines zweiten
Türrand-Abschlusselement-Typs; und
c3) Montieren dieses Türrand-Abschlusselementes (2) an einen Türrand eines korrespondierenden
Türkörpers (46) und dadurch Herstellen einer Haushaltsgeräte-Tür (44) der zweiten
Tür-Variante.
26. Verfahren nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zur Herstellung der ersten und zweiten Tür-Variante verwendeten Türkörper (46)
einheitlich geformt sind.
27. Verfahren zur Herstellung von Haushaltsgeräten, insbesondere Kältegeräten (40), mit
im Wesentlichen gleichartig geformten Haushaltsgeräte-Türen (44) in mindestens zwei
unterschiedlichen Tür-Varianten, wobei das jeweilige Haushaltsgerät (40) einen Gehäusekörper
(42) mit einem Türrahmen und einer daran beweglich gelagerten Haushaltsgeräte-Tür
(44) besitzt, umfassend das Verfahren nach einem der Ansprüche 25, 26.