| (19) |
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(11) |
EP 2 024 258 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.05.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/000846 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/137551 (06.12.2007 Gazette 2007/49) |
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| (54) |
ANORDNUNG EINER ANTENNE AN EINEM CONTAINER
ARRANGEMENT OF AN ANTENNA ON A CONTAINER
DISPOSITION D'UNE ANTENNE SUR UN CONTENEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
29.05.2006 DE 102006025214
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.2009 Patentblatt 2009/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Reel Reinheimer Elekrronik Gmbh |
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35435 Wettenberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REINHEIMER, Hans-Jörg
35435 Wettenberg (DE)
- BUCHWEITZ, Knut
07745 Jena (DE)
- HEIERLI, Jakob
9411 Reute (CH)
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| (74) |
Vertreter: Stamer, Harald |
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Jahnstrasse 7 35579 Wetzlar 35579 Wetzlar (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2007/040748 US-A1- 2005 252 259
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GB-A- 2 359 208
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- ISA TELEMATICS GMBH: "Autarke GPS/GSM Container Überwachung CSB (Container Security
Box)" INTERNET CITATION, [Online] Juni 2005 (2005-06), XP002376612 Gefunden im Internet:
URL:http://www.isatelematics.org/CSB_D_ISA T_1.pdf> [gefunden am 2006-04-11]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung umfassend einen Antennenträger mit Antenne
für elektromagnetische Strahlung befestigt an der Innenseite einer aus Stahlblech
bestehenden Containerwand mit Belüftungsöffnungen, die mit einer gegen Spritzwasser
schützenden Abdeckung auf der Außenseite der Containerwand verdeckt sind, wobei die
Abdeckung vor den Belüftungsöffnungen einen Hohlraum bildet.
[0002] Für den weltweiten Transport von Halbfertig- und Fertigprodukten sind aus Stahlblech
bestehende Container üblich. Die Container weisen auf einer Stirnseite verschließbare
Türen auf, die auch besonders gesichert werden können. Die Wände der Container sind
zur Stabilisierung üblicherweise trapezförmig profiliert. Die Abmessungen der Container
sind weitgehend genormt. Für den Schiffstransport sind die Container stapelbar, wobei
die Stapel miteinander verriegelbar sind. Beim Bahn- und Lkw-Transport werden jeweils
einzelne Container verladen.
[0003] Zur Steuerung des Materialflusses von Halbfertigprodukten und auch Fertigprodukten
ist es notwendig, den Transportweg und den jeweiligen Standort der Container verfolgen
zu können. Teure Containerinhalte müssen darüber hinaus gegen Diebstahl oder Manipulation
der Ware überwacht werden. Gewünscht wird eine möglichst lückenlose Überwachung bzw.
Meldung bei Aufbruch eines Containers.
[0004] Es ist bekannt, den Standort eines Containers z.B. über GPS (Global Positioning System)
zu bestimmen und über GSM (Global System for Mobile Communication) zu melden. Die
Standortmeldung kann auch eine Information über eine unzulässige Öffnung des Containers
enthalten.
[0005] Elektronische Systeme zur Standortbestimmung und Meldung können in robuster und weitgehend
wartungsfreier, sowie energiearmer Ausgestaltung konstruiert werden, so daß sie bei
Ausstattung mit modernen Batterien über einen langen Zeitraum einsatzbereit bleiben.
Voraussetzung für ihre Nachweisfunktion ist, daß sie gegen Manipulation, Zerstörung
oder Verlust am Container weitgehend gesichert sind. Im Wartungsfall sollen sie darüber
hinaus einfach und schnell austauschbar sein. Zum Signalempfang und zur Signalübertragung
weisen die Systeme geeignete Antennen auf.
[0006] Bekannte Systeme zur Standortbestimmung und Überwachung der Container sind als flache
geschlossene Kästen mit innen liegenden Antennen ausgestaltet. Diese Kästen sind in
geeigneten Ausnehmungen außen am Container befestigt. Den Türen des Containers können
Sensoren zugeordnet sein, die eine unberechtigte Öffnung der Tür detektieren. Andere
bekannte Systeme sind an der Türinnenseite befestigt, wobei ihre Antennen aus Dichtlippen
der Türflügel herausgeführt werden, bzw. in diese eingebaut sind.
[0007] Aus
US 2004/0066328 A1 ist eine Anordnung bekannt, bei der in einem auswechselbaren Kästchen eine Sendeelektronik
mit Antenne vorhanden ist. Das Kästchen wird außerhalb des Containers im Schließbereich
der Containertüren mechanisch gesichert auf eine Verriegelungsstange für die Containertüren
aufgesetzt. Ein Türöffnungssensor wird durch einen Türspalt hindurch in den Containerinnenraum
geführt und mit einer Sicherungselektronik in dem Kästchen verbunden.
[0008] Aus
WO 2004/021299 A1 ist eine Anordnung bekannt, bei der auf der äußeren Containerwand in einem trapezförmig
nach innen weisenden Bereich eine Antennenanordnung befestigt und flächenbündig mit
einer Kunststoffabdeckung versehen ist.
[0009] Aus
GB 2359208 A ist eine Anordnung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
[0010] Aus
WO 2007/040748 A1, welches Teil des Standes der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ ist; ist es bekannt,
innerhalb eines Containers eine Sende-/Empfangselektronik anzuordnen und die Zuleitung
zur Antenne durch eine vorhandene Belüftungsöffnung in der Containerwand aus dem Containerinneren
herauszuführen. Die Antenne kann innerhalb einer die Belüftungsöffnungen abdeckenden
Kappe angeordnet sein und mit dieser verbunden sein.
[0011] An den Außenwänden der Container angebrachte Systeme können beim Verladen und Stapeln
der Container beschädigt werden. Außerdem kann ein unberechtigter Eingriff zur Manipulation
des Systems nicht zuverlässig verhindert werden. Innen liegende Systeme benötigen
in jedem Fall eine nach außen geführte Antenne, da die Containerwandungen eine nahezu
perfekte Abschirmung für elektromagnetische Strahlung bilden. Die zwischen Dichtlippen
der Türflügel liegenden Antennen können bei geschlossenen Türen an ihren außen liegenden
Enden beschädigt werden und sind beim Bewegen der Türflügel zusätzlichen Belastungen
ausgesetzt.
[0012] Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der Antennen anzugeben,
die einerseits gegen Beschädigungen und Eingriffe von Außen gesichert ist, eine zuverlässige
Kommunikation von im Innern eines Containers angeordneten elektronischen Systemen
zur Standortbestimmung und Überwachung des Containerinhalts mit der Außenwelt gewährleistet
und die in einfacher Weise nachrüstbar und austauschbar ist.
[0013] Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Abdeckung aus Kunststoff besteht, die Antenne durch eine Belüftungsöffnung
in den Hohlraum hineinragt und der Antennenträger Massebezugsfläche der Antenne ist
und als magnetisierbare Metallplatte ausgebildet ist. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
[0014] Die Erfindung macht sich zunutze, daß genormte Container jeweils an mindestens einer
Seitenwand mit Belüftungsöffnungen versehen sind, über die ein temperaturbedingter
Druckausgleich des Containervolumens mit dem Außenraum möglich ist. Die Belüftungsöffnungen
bestehen üblicherweise aus einem Raster von Bohrungen mit einem Durchmesser von etwa
8 mm. Von außen ist auf dieses Raster eine gegen Spritzwasser schützende, nicht lösbare
Abdeckung gesetzt. Die Abdeckung bildet vor dem Lochraster einen geschlossenen Hohlraum,
der nach unten mit in der Höhe und Lage gegeneinander versetzt angeordneten Stegen
gegen eindringendes Spritzwasser geschützt ist. Darunter ist die Abdeckung mit Schlitzen
für den Lufteintritt versehen. Die Abdeckung ist in ein nach innen weisendes Profilsegment
der Containerwand eingesetzt, so daß sie gegen Stöße beim Verladen gesichert ist.
Der Hohlraum vor den Belüftungsöffnungen hat eine Höhe von etwa 2,5 cm.
[0015] Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß der vorhandene Hohlraum vor den
Belüftungsöffnungen bei entsprechender Ausbildung und Anordnung des Antennenträgers
und der Antennenform ausreicht, um eine Empfangs- und Sendeübertragung aus dem Containerinnenraum
nach außen herstellen zu können. Es muß lediglich darauf geachtet werden, daß die
Abdeckung aus Kunststoff besteht. Das Verschließen einzelner Belüftungsöffnungen durch
die Antennenanordnung beeinflußt den notwendigen Druckausgleich nicht.
[0016] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung schematisch
dargestellt und wird nachfolgend anhand der Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig.1
- einen Ausschnitt einer Container-Außenseite mit Abdeckung für Belüftungsöffnungen
und
- Fig.2
- einen Querschnitt durch die Containerwand mit Antennenanordnung.
[0017] Fig.1 zeigt einen Ausschnitt aus einer trapezförmig profilierten Containerwand 1
in Aufsicht von außen. In ein nach innen weisendes Profilsegment 2 der Containerwand
1 ist eine Abdeckung 3 eingesetzt. Die Abdeckung 3 ist durch nicht weiter dargestellte
Befestigungsmittel fest mit der Containerwand 1 verbunden. Im unteren Bereich der
Abdeckung 3 sind Schlitze 4 als Luftdurchlaß angeordnet. Im oberen Bereich ist ein
durch die Abdeckung 3 geschütztes Raster von Belüftungsöffnungen 5 angedeutet.
[0018] Fig.2 zeigt einen Querschnitt durch die Containerwand 1 im Bereich der Abdeckung
3. In der Containerwand 1 sind drei untereinander liegende Belüftungsöffnungen 5,
5', 5" aus dem in Fig.1 angedeuteten Raster dargestellt. Die Abdeckung 3 bildet vor
den Belüftungsöffnungen 5, 5', 5" einen Hohlraum 6. Unterhalb des Hohlraums 6 sind
drei in der Höhe und seitlich zueinander versetzt angeordnete Stege 7 vorgesehen,
die einen Eintritt von Spritzwasser durch die Schlitze 4 hindurch in den Hohlraum
6 verhindern. Die Abdeckung 3 ist durch eine Dichtung 8 auch rundum gegen Eindringen
von Wasser oder Staub geschützt. Die Dichtung 8 kann auch durch einen geeigneten Kleber
zur Befestigung der Abdeckung 3 an der Containerwand 1 dargestellt werden.
[0019] An der Innenseite 9 der Containerwand 1 ist ein Antennenträger 10 angeordnet. Der
Antennenträger 10 wird durch eine magnetisierbare Metallplatte 11 gebildet, die mit
Permanentmagnetflächen 12, 13 versehen ist. Die Magnetflächen 12,13 dienen der Haftung
des Antennenträgers 10 an der Containerwand 1. Die Metallplatte 11 solldabei möglichst
mit flächigem Kontakt auf der Containerwand 1 anliegen. Der in der Fig.2 dargestellte
Luftabstand dient der deutlicheren Darstellung der Teile der Anordnung. Außerdem wird
dadurch angedeutet, daß in der Realität durch einen ungleichmäßigen Lackauftrag auf
der Containerwand 1 oder andere Unebenheiten ein ideal flächiger Kontakt nicht zu
erreichen ist, es sei denn die Ansetzfläche wird vorher plan geschliffen.
[0020] Auf der Metallplatte 11 ist eine Antenne 14 derart befestigt, daß sie durch eine
Öffnung in der Metallplatte 11 hindurchgeht. Die Antenne 14 ist in einem Leitungsbereich
in an sich bekannter Weise von einer, dielektrischen Ummantelung 15 und im übrigen
von einer abriebfesten Schutzhülle 16 umgeben. Die Schutzhülle 16 dient auch dazu,
daß die Antenne 14 beim Einstecken in eine der Belüftungsöffnungen 5, 5', 5" nicht
beschädigt wird. Zusätzlich kann zum Schutz der Antenne in die Belüftungsöffnung ein
Kunstoffring eingesetzt sein.
[0021] Um die Antenne 14 herum ist auf der Metallplatte 11 ein an sich üblicher Steckeranschluß
17 vorgesehen, der elektrisch leitenden Kontakt zur Metallplatte 11 hat. Die Metallplatte
11 bildet damit die Massebezugsfläche für die Antenne 14. Das an den Steckeranschluß
16 anzuschließende Verbindungskabel von der Antenne 14 zu der Empfangs- bzw. Sendeelektronik
ist nicht dargestellt.
[0022] Die Metallplatte 11 ist an einer Längsseite rechtwinklig zur Containerwand 1 abgewinkelt.
An dieser Abwinklung 18 ist ein Griff 19 parallel zur Containerwand 1 befestigt. Der
Griff 19 dient zum Abheben des Antennträgers 10 von der Containerwand 1. Andere Ausführungsformen
einer Angriffsmöglichkeit zum Abheben der magnetisch haftenden Metallplatte 11 liegen
im Rahmen fachmännischen Handelns.
[0023] Zur Anordnung des Antennenträgers 10 mit der daran befestigten Antenne 14 an der
Containerwand 1 wird das mit der Schutzhülle 16 versehene Antennenende durch eine
der Belüftungsöffnungen 5' hindurchgesteckt und in den Hohlraum 6 eingeführt. Die
in den Hohlraum 6 einzuführende Länge der Antenne 14 ist von der Übertragungsfrequenz
abhängig. Bei vorgegebener Höhe der Abdeckung 3 im Bereich des Hohlraums 6 ist es
daher vorteilhaft, wenn die Antenne 14 flexibel ausgebildet ist, so daß auch längere
Antennen 14 sich beim Anstoßen an der Abdeckung 3 daran gleitend umbiegen können.
Als flexible Antennenformen eignen sich insbesondere Stab- und Helix-Antennen, die
auch vor dem Einführen in den Hohlraum 6 mit einer leichten Krümmung versehen werden
können. Selbstverständlich können auch andere Antennenformen, z.B. Chip-Antennen,
mit Abstimmung auf andere Übertragungsfrequenzen eingesetzt werden, soweit sie sich
durch eine der Belüftungsöffnungen 5 in den Hohlraum 6 einführen lassen.
[0024] Eine Helix-Antenne ist in den für GPS und GSM verwendeten Frequenzbereichen im wesentlichen
eine durch Aufwickeln verkürzte Stabantenne. Die Gesamtlänge des aufgewickelten Drahtes
wirkt dabei als Lambda/4 Antenne. Durch die effektive Länge des Helix in Verbindung
mit einem gestreckten Teil als Stabantenne zwischen dem Fußpunkt und dem Beginn der
Helix läßt sich die Antenne auf zwei Resonanzfrequenzen abstimmen, bei denen sie an
50 Ohm Antennenwiderstand angepaßt werden kann. In der Anwendung einfacher ist es
jedoch, für unterschiedliche Frequenzen separate Antennenträger vorzusehen.
[0025] Für die Funktion der Metallplatte 11 als Massebezugsfläche ist eine durch Versuche
leicht zu ermittelnde Mindestfläche vorzusehen. Dabei kann es sich ergeben, daß die
Metallplatte 11 beim Ansetzen an die Containerwand 1 neben der zum Einführen der Antenne
in den Hohlraum 6 benutzten Belüftungsöffnung 5' weitere Belüftungsöffnungen 5, 5"
überdeckt. Sollte dabei eine Störung des Druckausgleichs für den Container-Innenraum
festgestellt werden, so kann die Metallplatte 11 mit einem an das Raster der Belüftungsöffnungen
5, 5', 5" angepaßten Lochraster 20 versehen werden.
[0026] Anstelle der magnetischen Haftung des Antennenträgers 10 an der Containerwand 1 kann
auch eine mechanische Befestigung in Form einer Spreizvorrichtung vorgesehen sein,
die an der Metallplatte 11 so befestigt ist, daß sie beim Einführen einer Antenne
in eine der Belüftungsöffnungen in eine weitere Belüftungsöffnung eingreift und darin
z.B. über ein Hebelwerk verriegelt werden kann. Wenn die Metallplatte 11 zusätzliche
Löcher 20 aufweist, kann auch ein separates Spreizelement durch einander gegenüber
liegende Löcher zur Befestigung des Antennenträgers 10 vorgesehen sein.
[0027] Der beschriebene Antennenträger 10 stellt ein robustes Bauelement dar, das in seinen
Abmessungen in vielfältiger Weise an die durch die Belüftungsöffnungen vorgegebenen
Bedingungen angepaßt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Containerwand
- 2
- nach innen weisendes Profilsegment
- 3
- Abdeckung
- 4
- Schlitze zum Lufteintritt
- 5
- Belüftungsöffnung
- 6
- Hohlraum
- 7
- Stege
- 8
- Dichtung
- 9
- Innenseite
- 10
- Antennenträger
- 11
- Metallplatte
- 12,13
- Permanentmagnet-Flächen
- 14
- Antenne
- 15
- dielektrische Ummantelung
- 16
- Schutzhülle
- 17
- Steckeranschluß
- 18
- Abwinklung
- 19
- Griff
- 20
- Lochraster
1. Anordnung umfassend einen Antennenträger (10) mit Antenne (14) für elektromagnetische
Strahlung befestigt an der Innenseite (9) einer aus Stahlblech bestehenden Containerwand
(1) mit Belüftungsöffnungen (5), die mit einer gegen Spritzwasser schützenden Abdeckung
(3) auf der Außenseite der Containerwand (1) verdeckt sind, wobei die Abdeckung (3)
vor den Belüftungsöffnungen (5) einen Hohlraum (6) bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Abdeckung (3) aus Kunststoff besteht,
- die Antenne (14) durch eine Belüftungsöffnung (5) in den Hohlraum (6) hineinragt,
und
- der Antennenträger (10) Massebezugsfläche der Antenne (14) ist und als magnetisierbare
Metallplatte (11) ausgebildet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (11) nahezu mit flächigem Kontakt zur Containerwand (1) auf dieser
aufliegt.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (11) mit Permanent-Magnetflächen (12, 13) zur Haftung an der Containerwand
(1) versehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetflächen (12, 13) gegenpolig ausgebildet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (11) mit einem Griff (19) zum Lösen der Magnethaftung versehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (11) mit einer lösbaren Spreizvorrichtung versehen ist, die in eine
der Belüftungsöffnungen (5) einsetzbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (11) ein an die Anordnung der Belüftungsöffnungen (5) angepaßtes
Lochraster (20) aufweist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (14) in eines der Löcher des Lochrasters (20) eingesetzt ist.
9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das der Antenne (14) zugeordnete Loch des Lochrasters (20) mit einer in
die Belüftungsöffnung (5) eingreifenden Kunststoffumrandung versehen ist.
10. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine in ein Loch des Lochrasters (20) und eine zugeordnete Belüftungsöffnung (5)
einsetzbare Spreitzvorrichtung zur Befestigung der Metallplatte (11) an der Containerwand
(1) vorgesehen ist.
11. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (14) als flexible Stabantenne ausgebildet ist.
12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (14) als flexible Helixantenne ausgebildet ist.
13. Anordnung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (14) durch Kombination einer Helix- und Stabantenne für zwei unterschiedliche
Resonanzfrequenzen ausgelegt ist.
14. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (14) mit einer abriebfesten Schutzhülle (16) versehen ist.
15. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, auf unterschiedliche Frequenzen abgestimmte Antennen (14) vorgesehen sind,
die auf getrennten Metallplatten (11) befestigt sind.
1. Arrangement comprising an antenna mount (10) with an antenna (14) for electric magnetic
radiation fastened on the inner side (9) of a container wall (1) made from sheet steel
with ventilation openings (5), which are covered by a cover (3) protecting against
spraywater on the outer side of the container wall (1), the cover (3) forming a cavity
(6) in front of the ventilation openings (5),
characterized in that
- the cover (3) is made from plastic,
- the antenna (14) protrudes through a ventilation opening (5) into the cavity (6),
and
- the antenna mount (10) is the earth reference surface of the antenna (14) and is
in the form of a magnetizable metal plate (11).
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the metal plate (11) rests on the container wall (1) virtually with flat contact
with respect to said container wall (1).
3. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the metal plate (11) is provided with permanent magnet faces (12, 13) for adhesion
to the container wall (1).
4. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the magnet faces (12, 13) are designed to have opposite polarity.
5. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the metal plate (11) is provided with a handle (19) for releasing the magnet adhesion.
6. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the metal plate (11) is provided with a releaseable spreading apparatus, which can
be inserted into one of the ventilation openings (5).
7. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the metal plate (11) has a grid of holes (20) matched to the arrangement of the ventilation
openings (5) .
8. Arrangement according to Claim 7, characterized in that the antenna (14) has been inserted into one of the holes of the grid of holes (20).
9. Arrangement according to Claim 7, characterized in that at least that hole of the grid of holes (20) which is associated with the antenna
(14) is provided with plastic edging engaging in the ventilation opening (5).
10. Arrangement according to Claim 7, characterized in that a spreading apparatus which can be inserted into a hole of the grid of holes (20)
and an associated ventilation opening (5) for fastening the metal plate (11) on the
container wall (1) is provided.
11. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the antenna (14) is in the form of a flexible rod antenna.
12. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the antenna (14) is in the form of a flexible helical anteanna.
13. Arrangement according to Claims 11 and 12, characterized in that the antenna (14) is designed, by combining a helical and a rod antenna for two different
resonant frequencies.
14. Arrangement according to Claims 11 or 12, characterized in that the antenna (14) is provided with an abrasion-resistant protective sheath (16).
15. Arrangement according to Claim 1, characterized in that a plurality of antennas (14) tuned to different frequencies are provided which are
fastened on separate metal plates (11).
1. Arrangement d'antenne comprenant un support d'antenne (10) avec une antenne (14) pour
un rayonnement électromagnétique, fixé sur le côté intérieur (9) d'une paroi de conteneur
(1) composée de tôle d'acier et munie d'ouvertures de ventilation (5) qui sont recouvertes
sur le côté extérieur de la paroi de conteneur (1) d'un habillage protecteur (3) de
protection contre les projections d'eau, l'habillage protecteur (3) formant devant
les ouvertures de ventilation (5) un espace creux (6),
caractérisé en ce que
- l'habillage protecteur (3) se compose de matière plastique,
- l'antenne (14) fait saillie dans l'espace creux (6) à travers une ouverture de ventilation
(5) et
- le support d'antenne (10) est la surface de référence de masse de l'antenne (14)
et il est réalisé sous la forme d'une plaque magnétique (11) magnétisable.
2. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque métallique (11) repose sur la paroi du conteneur (1) quasiment avec un
contact plan avec celle-ci.
3. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque métallique (11) est munie de surfaces magnétiques permanentes (12, 13)
pour adhérer à la paroi de conteneur (1).
4. Arrangement selon la revendication 3, caractérisé en ce que les surfaces magnétiques (12, 13) sont à polarisation opposée.
5. Arrangement selon la revendication 3, caractérisé en ce que la plaque métallique (11) est munie d'une poignée (19) pour libérer l'adhérence magnétique.
6. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque métallique (11) est munie d'un dispositif extensible amovible qui peut
être inséré dans l'une des ouvertures de ventilation (5).
7. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque métallique (11) présente une grille perforée (20) adaptée à la disposition
des ouvertures de ventilation (5).
8. Arrangement selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'antenne (14) est insérée dans l'un des trous de la grille perforée (20).
9. Arrangement selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins le trou de la grille perforée (20) qui est associé à l'antenne (14) est muni
d'une bordure en matière plastique qui vient en prise dans l'ouverture de ventilation
(5).
10. Arrangement selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif extensible pouvant être inséré dans un trou de la grille
perforée (20) et une ouverture de ventilation (5) associée pour fixer la plaque métallique
(11) à la paroi du conteneur (1).
11. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'antenne (14) est réalisée sous la forme d'une antenne fouet souple.
12. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'antenne (14) est réalisée sous la forme d'une antenne en spirale souple.
13. Arrangement selon les revendications 11 et 12, caractérisé en ce que l'antenne (14) est conçue pour deux fréquences de résonance différentes en combinant
une antenne en spirale et une antenne fouet.
14. Arrangement selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'antenne (14) est munie d'une gaine protectrice (16) résistante à l'usure.
15. Arrangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs antennes (14) accordées à des fréquences différentes sont prévues, lesquelles
sont fixées sur des plaques métalliques (11) séparées.


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