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(11) |
EP 2 024 686 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.11.2016 Patentblatt 2016/48 |
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Anmeldetag: 14.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/054616 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/134998 (29.11.2007 Gazette 2007/48) |
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HAUSGERÄT, VORZUGSWEISE KOCHFELD
HOUSEHOLD APPLIANCE, PREFERABLY COOKING HOB
APPAREIL MÉNAGER, DE PRÉFÉRENCE PLAQUE DE CUISSON
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.05.2006 DE 102006023702
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.2009 Patentblatt 2009/08 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- GRÄTZ, Franz
83374 Traunwalchen (DE)
- HAS, Uwe
84579 Unterneukirchen (DE)
- MARBACH, Andreas
83374 Traunwalchen (DE)
- VETTERL, Peter
83355 Grabenstätt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 797 052 DE-A1- 19 537 909 DE-A1-102005 042 223
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EP-A2- 1 583 396 DE-A1-102005 041 574 DE-C1- 19 960 495
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochfeld mit einer in einem Kochfeld angeordneten
Sensoreinrichtung für eine berührungslose Erfassung einer Wandtemperatur eines auf
dem Kochfeld abgestellten, Wärmeenergie abstrahlenden Gargeräts, welche Sensoreinrichtung
aus einer im Kochfeld versenkten Ruhestellung in eine die Kochfeldebene überragende
Arbeitsstellung bewegbar ist.
[0002] Bei elektrischen Hausgeräten, etwa bei Kochfeldern, sind die Funktionsorgane, wie
elektrisch beheizte Kochstellen und nicht-beheizte Induktions-Kochzonen, räumlich
relativ weit entfernt von ihren Bedienelementen wie Schalt- und Einstellorganen und
Anzeigeelementen, wie Signalleuchten oder akustische Signalgeber, die üblicher Weise
an der Frontseite des Kochfeldes in einem Bedienfeld angeordnet sind. Der Benutzer
muss also gedanklich die Zuordnung der Funktionsorgane zu den Anzeige- und/oder Bedienelementen
finden, was durch eine zweckmäßige Verteilung dieser Elemente entsprechend der Anordnung
der Funktionsorgane im Kochfeld erleichtert wird.
[0003] Bei einem bekannten Kochfeld (
DE 199 60 495 C1) ist als zusätzliches Funktionsorgan ein auf Infrarotstrahlen, die vom zu erhitzendem
Kochtopf ausgehen, reagierender Temperatursensor etwa im Eckenbereich des Kochfeldes
vorgesehen, der etwa domartig ausgebildet in der Arbeitsstellung aus einer Öffnung
des Kochfeldes z.B. einer Glaskeramikplatte ragt und in der Ruhestellung in der Öffnung
flächenbündig zur Kochplatte versenkt werden kann. Das Einschalten des Temperatursensors,
die Wahl der gewünschten Kochstufe und dergleichen wird am erwähnten frontseitigen
Bedienfeld durchgeführt. Ebenso wird dem Benutzer am Bedienfeld der erreichte Fortschritt
des Kochprozesses signalisiert.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hausgerät der eingangs
genannten Art so auszugestalten, dass ein Höchstmaß an logischer Zuordnung von Funktionsorganen
und zugehörigen Anzeige- und/oder Bedienelementen erhalten wird.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Hausgerät dadurch gelöst, dass die Anzeige- und/oder
Bedienelemente am Ort des zugehörigen Funktionsorgans angeordnet sind. Die Aufmerksamkeit
des Benutzers wird dadurch ohne jegliche gedankliche Tätigkeit auf dasjenige Funktionsorgan
gelenkt, das bedient/betätigt oder kontrolliert werden soll bzw. bei dem infolge einer
signalisierten Fehlfunktion (Warnsignal) ein sofortiges Eingreifen z.B. Abschalten
erforderlich ist. Auf diese Weise wird eine Benutzerführung ermöglicht, durch welche
dem Benutzer in seinem Blickfeld direkt und unmissverständlich der Ort angezeigt wird,
welche seiner Aufmerksamkeit und/oder seines Handelns bedarf. Anwendungsgerechte Funktionselemente
sind insbesondere solche, bei denen eine mechanische, manuelle Betätigung bzw. Bewegung
erforderlich ist, wie bei beweglichen Geräteteilen, Türen, Klappen, Sensoren der eingangs
genannten Art oder dergleichen, aber auch stationäre Funktionsorgane wie Kochstellen
insbesondere Induktions-Kochstellen, die beispielsweise mit einem signalgebenden Leuchtring
versehen sein können. Eine besonders vorteilhafte Anwendung der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Funktionsorgan eine in einem Kochfeld angeordnete Sensoreinrichtung
für die berührungslose Erfassung der Wandtemperatur eines auf dem Kochfeld abgestellten
Wärmeenergie abstrahlenden Gargerätes ist, die aus einer im Kochfeld versenkten Ruhestellung
manuell in eine die Kochfeldebene überragende Arbeitsstellung bewegbar ist. Im Sinne
einer Ausbildung der Anzeige- und/oder Bedienelemente als Bestandteile des Funktionsorgans
ist es vorteilhaft, wenn die Sensoreinrichtung zumindest teilweise ein domartiges,
in einer Kochfeldplatte des Kochfeldes versenkbares Gehäuse aufweist, in welchem Gehäuse
eine mit einer Steuereinrichtung verbundene Infrarotsensorik hinter einem auf das
Gargerät ausgerichteten Gehäusefenster angeordnet ist sowie optische und/oder akustische
Signalelemente für die Anzeige des Betriebszustandes der Sensoreinrichtung im Gehäuse
und/oder diesem unmittelbar örtlich zugeordnet vorgesehen sind.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das versenkbare Gehäuse in einem stationären
Aufnahmeteil verschiebbar gelagert und sowohl im Gehäuse als auch im Aufnahmeteil
sind Anzeige- und/oder Bedienelemente angeordnet. Am bewegbaren Teil des Funktionsorgans
können vorzugsweise nach Betätigung desselben Anzeigeelemente vorgesehen sein, während
am stationären Aufnahmeteil z.B. die Position des Funktionsorgans im Kochfeld kennzeichnende
Anzeigeelemente vorgesehen sein können, vorzugsweise in dem ein an der Oberfläche
der Kochfeldplatte vorgesehenes unmittelbares oder mittelbares Element des stationären
Aufnahmeteils mit einem vorzugsweise ringartigen, das versenkbare Gehäuse umgebenden
Signalelement versehen ist.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das versenkbare Gehäuse
zumindest an seiner oberen, auch in der versenkten Stellung erkennbaren Begrenzung,
optische Anzeige- und/oder Bedienelemente insbesondere Signalelemente auf. Derartige
Anzeige- und/oder Bedienelemente können auch z.B. als Schaltelemente ausgebildet sein
und insbesondere Anzeigeelemente können auch unterhalb der oberen Begrenzung des versenkbaren
Gehäuses an dessen in der Arbeitsstellung sichtbarem Schaft angeordnet sein.
[0009] Bei Verwendung von optischen Signalgebern für insbesondere die Anzeigeelemente ist
es vorteilhaft, wenn die Anzeige- und/oder Bedienelemente aus einem lichtleitendem
Material bestehen und als Leuchtkörper insbesondere in Verbindung mit lichtemittierenden
Dioden ausgebildet sind oder wenn hinsichtlich der Verschiebbarkeit zwischen dem stationären
Aufnahmeteil der Sensoreinrichtung und deren beweglichem Teil, nämlich dem Gehäuse
die Leuchtkörper mittels Lichtleiter mit einer zentralen Lichtquelle verbunden sind.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich in Varianten bzgl.
der Erkennbarkeit der Anzeige- und Bedienelemente z.B. dadurch, dass den optischen
Anzeige- und/oder Bedienelementen Einrichtungen zur Lichtunterbrechung, d.h. durch
Blinken oder Farbwechsel zugeordnet sind und/oder dass den Anzeige- und/oder Bedienelementen
akustische Signalgeber, z.B. Summer, zugeordnet sind.
[0011] Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
nachstehend erläutert.
[0012] Es zeigt:
- Fig. 1
- die perspektivische Darstellung eines Kochfeldes,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Schnittansicht eines als Sensoreinrichtung ausgebildeten Funktionsorgans
gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
[0013] Ein Kochfeld 1 gemäß Fig. 1 weist eine Glaskeramikplatte 2 auf, an deren beiden Seiten
metallische Randleisten 3 befestigt sind. Frontseitig endet die Glaskeramikplatte
2 in einer Plattenfassette 4, auf bzw. an der bei handelsüblichen Kochfeldern ein
Anzeige- und/oder Bedienfeld angeordnet ist. Auf der Glaskeramikplatte 2 sind vier
beheizbare Kochstellen 5 vorgesehen und durch Dekor entsprechend markiert. Unterhalb
der Glaskeramikplatte 2 sind den Kochstellen 5 zugeordnet an sich bekannte Heizelemente,
so genannte Strahlungsheizelemente. Durch die Auswahl entsprechender Leistungsstufen
werden die Heizleistungen der Heizelemente von einer Steuereinheit des Kochfeldes
1 in an sich bekannter Weise eingestellt. Im rückseitigen Eckbereich des Kochfeldes
1 ist eine Sensoreinrichtung 6 in einer Öffnung 7 (Fig. 2) der Glaskeramikplatte 2
versenkbar montiert. Die Sensoreinrichtung 6 ist in ihrem Grundaufbau und in ihrer
Grundfunktion aus der Druckschrift
DE 195 37 909 A1 bekannt. In der Arbeitsstellung kann die Sensoreinrichtung 6 beispielsweise die Temperatur
eines auf der entsprechenden Kochstelle 5 abgestellten, gestrichelt angedeuteten Kochgefäßes
8 bzw. dessen Außenwandtemperatur erfassen. Den gemessenen Temperaturwert übermittelt
die Sensoreinrichtung 6 an die nicht dargestellte Steuereinheit des Kochfeldes 1,
die wiederum die Heizelemente des Kochfeldes entsprechend ansteuert. Dabei kann die
Sensoreinrichtung 6 sowohl die Kochgefäßtemperaturen bei Gas-, Induktions- oder Strahlungsheizelemente-Kochfeldern
ermitteln als auch andere bei Kochfeldern aller Art relevanten Temperaturen messen.
In der kreisförmigen Plattenöffnung 7 der Glaskeramikplatte 2 ist von oben ein z.B.
metallischer Ring 9 gesteckt. Der Ring 9 weist eine sich unterhalb der Glaskeramikplatte
2 erstreckende Zylinderwand 10 auf, deren plattenunterseitiger Endabschnitt einen
Rastabschnitt 11 besitzt. Plattenoberseitig besitzt der Ring 9 einen sich umfangseitig
nach Innen und nach Außen erstreckenden Kragen 12 der außenseitig den oberen Plattenrand
im Bereich der Plattenöffnung 7 übergreift und auf der Glaskeramikplatte 2 ruht.
[0014] Die Sensoreinrichtung 6 weist gemäß Fig. 2 ein rohrförmiges Aufnahmeteil 13 auf,
dass im Bereich eines plattenoberseitigen Absatzes über eine Dichtung an die Unterseite
des Kragens 12 des Ringes 9 gedrückt ist. An einem mit dem unteren Endabschnitt des
Aufnahmeteils 13 verschnappten Boden 15 ist eine an sich bekannte Rastvorrichtung
16 ausgebildet. Weiterhin stützt sich an dem Boden 15 eine Druckfeder 17 ab, in der
die Energie gespeichert ist zur selbsttätigen Bewegung der Sensoreinrichtung 6 d.h.
des Gehäuses 18 aus der Ruhestellung unterhalb der Glaskeramikplatte (Fig. 1) in die
Arbeitsstellung oberhalb der Glaskeramikplatte 2 (Fig. 2). In dem Aufnahmeteil 13
ist ein domförmiges Gehäuse 18 vertikal verschiebbar geführt. Im Gehäuse 18 ist eine
Infrarotsensorik 19 angeordnet, die durch ein im Gehäuse 18 vorgesehenes Fenster einfallende
Wärmestrahlung detektiert und in ein geeignetes Messsignal umformt. Die Infrarotsensorik
19 ist über eine elektrische Leitung 26 mit einer nicht gezeigten Steuereinheit des
Kochfeldes 1 verbunden. Unterhalb einer parallel zum Boden 15 verlaufenden Trennwand
20 des Gehäuses 18 ist an dieser eine herzförmige, an sich bekannte, Kulissenführung
21 befestigt. Diese wirkt zusammen mit der Rastvorrichtung 16 und gewährleistet nach
leichtem Druck auf die Deckplatte 22 des Gehäuses 18 das selbsttätige Ausfahren der
Sensoreinrichtung 6 sowie ein Festhalten des Gehäuses 18 in der Ruheposition, wenn
das Gehäuse 18 entsprechend weit nach unten in das Kochfeldinnere gedrückt wird.
[0015] Wie in Fig. 2 angedeutet ist am oberen Ende des Gehäuses 18 ein dessen Deckplatte
22 umziehendes ringförmiges Anzeigeelement 23 angeordnet. In ähnlicher Weise ist der
innere Teil des Ringes 9 als ringförmiges Anzeigeelement 24 ausgebildet. Beiden als
Leuchtringe ausgebildeten und aus einem lichtleitendem Material bestehenden Anzeigeelementen
23, 24 ist jeweils als Lichtquelle eine lichtemittierende Diode 25 zugeordnet. Selbstverständlich
kann es vorteilhaft sein, am in der Arbeitsstellung des Gehäuses 18 sichtbaren Schaft
desselben unterhalb der Deckplatte 22 Anzeigelemente anzuordnen. Ferner kann das Funktionsorgan,
also im Beispiel die Sensoreinrichtung 6, mit einem oder mehreren Bedienelementen
versehen sein, z.B. mit einem Ein-Aus-Schalter im Bereich der Deckplatte 22. Schließlich
kann das Funktionsorgan auch akustische Signalgeber z.B. einen Summer 27 sowie Einrichtungen
zur Lichtunterbrechung durch Blinken oder durch Farbwechsel, unterschiedliche Färbung
der Anzeige und dergleichen aufweisen, wodurch nicht nur die Position und die Arbeitsbereitschaft
des Funktionsorgans angezeigt wird sondern auch weitere Signale z.B. bezüglich Temperatur-Sollwert,
Warnsignale bei Übertemperatur oder sonstige Nutzerhinweise dem Benutzer sichtbar
oder hörbar gemacht werden können. Die zur Ansteuerung der Anzeigen notwendigen Signale
können von einer zentralen Steuereinrichtung des Kochfeldes 1 abgegeben werden oder
von einer kleinen Steuereinheit im Funktionsorgan initiiert werden.
1. Kochfeld (1) mit einer darin angeordneten Sensoreinrichtung (6) für eine berührungslose
Erfassung einer Wandtemperatur eines auf dem Kochfeld (1) abgestellten, Wärmeenergie
abstrahlenden Gargeräts (8), welche Sensoreinrichtung (6) aus einer im Kochfeld (1)
versenkten Ruhestellung in eine die Kochfeldebene überragende Arbeitsstellung bewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass Anzeige- und/oder Bedienelemente (23, 24) für die Betätigung bzw. Überwachung der
Sensoreinrichtung (6) Bestandteil der Sensoreinrichtung (6) sind.
2. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (6) manuell oder motorisch bewegbar ist.
3. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (6) ein domartiges, in einer Kochfeldplatte (2) des Kochfeldes
(1) versenkbares Gehäuse (18) aufweist, in welchem Gehäuse eine mit einer Steuereinrichtung
verbundene Infrarotsensorik (19) hinter einem auf das Gargerät (8) ausgerichteten
Gehäusefenster angeordnet ist sowie optische und/oder akustische Signalelemente (23,
24) für die Anzeige oder für den Betriebszustand im Gehäuse (18) und/oder diesem unmittelbar
örtlich zugeordnet vorgesehen sind.
4. Kochfeld (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das versenkbare Gehäuse (18) in einem stationären Aufnahmeteil (13) verschiebbar
gelagert ist und dass im Gehäuse (18) und/oder im Aufnahmeteil (13) Anzeige- und/oder
Bedienelemente (23, 24) angeordnet sind.
5. Kochfeld (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Oberfläche der Kochfeldplatte (2) vorgesehener Ring (9) als unmittelbarer
oder mittelbarer Teil eines stationären Aufnahmeteils (13) für das versenkbare Gehäuse
(18) mit einem ringartigen, das Gehäuse (18) umgebenden Signalelement (24) versehen
ist.
6. Kochfeld (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem in der Arbeitsstellung des Gehäuses (18) sichtbaren Schaft desselben unterhalb
einer Deckplatte (22) Anzeigeelemente angeordnet sind.
7. Kochfeld (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (6) mit einem Ein-Aus-Schalter im Bereich einer Deckplatte
(22) versehen ist.
8. Kochfeld (1) nach einem der Ansprüche 3-7, dadurch gekennzeichnet, dass das versenkbare Gehäuse (18) zumindest an seiner oberen, auch in der versenkten Stellung
erkennbaren Begrenzung optische Anzeige- und/oder Bedienelemente insbesondere Signalelemente
(23) aufweist.
9. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- und/oder Bedienelemente (23, 24) als aus einem lichtleitenden Material
bestehende Leuchtkörper ausgebildet sind, denen Lichtquellen vorzugsweise lichtemittierende
Dioden (25) zugeordnet sind.
10. Kochfeld (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtkörper mittels Lichtleiter mit einer zentralen Lichtquelle verbunden sind.
11. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den optischen Anzeige- und/oder Bedienelementen Einrichtungen zur Lichtunterbrechung,
d.h. durch Blinken oder durch Farbwechsel zugeordnet sind.
12. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Anzeige- und/oder Bedienelementen akustische Signalgeber (27) z.B. Summer zugeordnet
sind.
1. Cooktop (1) with a sensor device (6) arranged therein for non-contact detection of
a wall temperature of a cooking vessel (8) radiating heat energy placed on the cooktop
(1), which sensor device (6) is able to be moved from a retracted rest position within
the cooktop (1) into an operating position projecting above the level of the cooktop,
characterised in that display and/or control elements (23, 24) for the actuation or monitoring of the sensor
device (6) are part of the sensor device (6).
2. Cooktop (1) according to one of the previous claims, characterised in that the sensor device (6) can be moved manually or by a motor.
3. Cooktop (1) according to one of the previous claims, characterised in that the sensor device (6) features a dome-shaped housing (18) able to be retracted into
a cooking zone (2) of the cooktop (1), in which housing an infrared sensor system
(19) connected to a control device is arranged behind a housing window aligned to
the cooking vessel (8) as well as optical and/or acoustic signal elements (23, 24)
for the display or for the operating state being provided in the housing (18) and/or
being assigned thereto in the immediate vicinity thereof.
4. Cooktop (1) according to claim 3, characterised in that the retractable housing (18) is supported to enable it to move within a stationary
mounting part (13) and that display and/or control elements (23, 24) are arranged
in the housing (18) and/or in the mounting part (13).
5. Cooktop (1) according to one of claims 3 or 4, characterised in that a ring (9) provided on the surface of the cooking zone (2) as a direct or indirect
part of a stationary mounting part (13) for the retractable housing (18) is provided
with an annular signal element (24) surrounding the housing (18).
6. Cooktop (1) according to one of claims 3 to 5, characterised in that display elements are arranged on the shaft visible in the operating position of the
housing (18) below a cover plate (22).
7. Cooktop (1) according to one of claims 3 to 6, characterised in that the sensor device (6) is provided with an on/off switch in the area of a cover plate
(22).
8. Cooktop (1) according to one of claims 3-7, characterised in that the retractable housing (18) at least on its upper delimiting part, also visible
in the retracted position, features optical display and/or control elements, especially
signal elements (23).
9. Cooktop (1) according to one of the previous claims, characterised in that the display and/or control elements (23, 24) are embodied as a light unit consisting
of light-conducting material, to which light sources light-emitting diodes (25) are
preferably assigned.
10. Cooktop (1) according to claim 9, characterised in that the light units are connected by means of optical fibres to a central light source.
11. Cooktop (1) according to one of the previous claims, characterised in that the optical display and/or control elements are assigned facilities for interrupting
the light, i.e. through flashing or through colour change.
12. Cooktop (1) according to one of the previous claims, characterised in that the display and/or control elements are assigned acoustic signal generators (27)
e.g. buzzers.
1. Table de cuisson (1) dotée d'un dispositif capteur (6) agencé dans celle-ci pour une
détection sans contact d'une température de paroi d'un appareil de cuisson (8) posé
sur la table de cuisson (1) et rayonnant de l'énergie thermique, lequel dispositif
capteur (6) peut être déplacé d'une position de repos rentrée dans la table de cuisson
(1) dans une position de travail dépassant du plan de table de cuisson, caractérisée en ce que des éléments d'affichage et/ou de commande (23, 24) pour actionner ou surveiller
le dispositif capteur (6) font partie intégrante dudit dispositif capteur (6).
2. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif capteur (6) peut être déplacé manuellement ou par moteur.
3. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif capteur (6) comporte un boîtier (18) en forme de dôme, escamotable
dans une plaque (2) de la table de cuisson (1), dans lequel boîtier un système de
capteur infrarouge (19), relié à un moyen de commande, est disposé derrière une fenêtre
de boîtier orientée sur l'appareil de cuisson (8), et en ce que des éléments de signalisation (23, 24) optiques et/ou acoustiques pour l'affichage
ou pour l'état de fonctionnement sont prévus dans le boîtier (18) et/ou associés localement
directement à ce dernier.
4. Table de cuisson (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que le boîtier escamotable (18) est logé de manière déplaçable dans un élément de réception
fixe (13) et en ce que des éléments de signalisation (23, 24) sont agencés dans ledit boîtier (18) et/ou
dans ledit élément de réception (13).
5. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisée en ce qu'une bague (9) prévue à la surface de la plaque (2) de table de cuisson en tant que
partie directe ou indirecte d'un élément de réception fixe (13) pour le boîtier escamotable
(18) est munie d'un élément de signalisation (24) de forme annulaire entourant ledit
boîtier (18).
6. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que sur une tige du boîtier (18), visible en position de travail de ce dernier, au-dessous
d'une plaque de recouvrement (22), des éléments d'affichage sont agencés.
7. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que le dispositif capteur (6) est pourvu d'un interrupteur On/Off dans la région d'une
plaque de recouvrement (22).
8. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que le boîtier escamotable (18) comporte au moins à sa limite supérieure, visible également
en position rentrée, des éléments optiques d'affichage et/ou de commande, en particulier
des éléments de signalisation (23).
9. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments d'affichage et/ou de commande (23, 24) sont réalisés sous forme d'éléments
lumineux constitués d'un matériau conducteur de lumière, auxquels sont associées des
sources lumineuses, de préférence des diodes électroluminescentes (25).
10. Table de cuisson (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que lesdits éléments lumineux sont reliés à une source lumineuse centrale, au moyen de
conducteurs de lumière.
11. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des moyens d'interruption de lumière, c.-à-d. par clignotement ou par changement
de couleur, sont associés aux éléments d'affichage et/ou de commande.
12. Table de cuisson (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des générateurs de signaux acoustiques (27), p. ex. des vibreurs sont associés aux
éléments d'affichage et/ou de commande.

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