Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzbekleidung mit einem Befestigungsmittel zur Befestigung
der Schutzbekleidung am Körper des Benutzers nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Eine derartige Schutzbekleidung, die zumindest teilweise aus Metallringgeflecht aufgebaut
ist, ist aus der
WO 2006/011416 A1 bekannt und wird z.B. vom Metzgern getragen, um sich gegen Hieb-, Stich- und Schnittverletzungen
zu schützen. Solche Metallringgefechte sind hochflexibel und erhalten der Hand, die
sie schützen sollen, ihre Beweglichkeit. Um die Schutzbekleidung am Körper des Benutzers
zu befestigen, sind Befestigungsmittel in Form von Bändern vorgesehen, die mit dem
Schutzhandschuh verbunden oder auch verkettet sind. Bevorzugte Befestigungsform ist
eine Knopfeinrichtung, wobei der Druckknopf an einer Stelle des Handschuhs befestigt
ist, und am bandförmigen Befestigungsmittel die Druckknopfaufnahme längsverschieblich
befestigbar ist, um eine Anpassung an unterschiedliche Größen zu erlauben. Zu diesem
Zweck ist die Druckknopfaufnahme an einem Klemmelement befestigt, das mit Rippen des
Kunststoffbandes in Eingriff gelangt, um dadurch eine zuverlässige Fixierung, bedarfsweise
aber auch eine leichtgängige Öffnung des Befestigungsmittel zu ermöglichen.
[0003] Aus der
FR 2 729 274 A1 und der vergleichbaren
US 2004/0181848 A1 sind Schutzhandschuhe bekannt, bei denen ein Teil eines Druckknopfs zur Befestigung
eines Schließbands in einem Aufnahmekanal für das Schließband fest angeordnet ist.
Am Schließband ist das andere Teil der Druckknopfeinrichtung befestigt. Die eigentliche
Fixierung erfolgt über eine entlang des Schließbands beweglich verstellbare Schnalle,
die mit einem weiteren am Aufnahmekanal jedoch nicht am Befestigungsmittel festgelegte
Druckknopfeinrichtung zusammenwirkt. Am Bandauslass aus dem Aufnahmekanal und am Bandende
erfolgt damit eine Befestigung mittels nicht vom Handschuh abnehmbarer Teile.
[0004] Aus der
US-A 5,054,126 ist ein Schutzhandschuh mit zwei herkömmlichen Druckknöpfen auf einem textilen Schießband
zum Verschließen bekannt. Am Umfang des Schließbands sind ein Druckknopf für eine
erste Druckknopfaufnahme und davon beabstandet eine Druckknopfaufnahme für einen zweiten
Druckknopf vorgesehen. Das Gegenstück ist durch ein entlang des Schließband verstellbares
Element gebildet, das auf der einen Seite die erste Druckknopfaufnahme und auf der
anderen Seite den zweiten Druckknopf ausbildet. Soll der Handschuh zur Nutzung an
der anderen Hand gewendet werden, ist daher zuerst dieses Element an die geänderte
Lage des Gegenstücks anzupassen, was das Handling des Handschuhs erschwert. Das textile
Schließband bereitet Nachteile beim Sterilisieren und genügt insofern nicht den an
die erforderliche Hygiene zu stellenden Bedingungen. Es unterliegt zudem einem deutlich
höheren Verschleiß als der restliche Schutzhandschuh.
[0005] Aus der
DE 20 2005 011 181 U1 ist ein Schutzhandschuh aus einem Metallringgeflecht bekannt, bei dem das Schließband
an seinem linearem Ende ein von der Schieße verschiedenes Anschlagteil aufweist, das
mit dem Rand einer Schlaufe einen Formschluss eingeht, und nicht durch die Schlaufe
hindurch gezogen werden kann.
[0006] Auswechselbare Druckknopfverschlüsse an sich sind für en Textilbereich bereits seit
mehr als 100 Jahren aus der
DE 192 929 C bekannt. Sie haben jedoch die Entwicklung auf dem Gebiet der Schutzhandschuhe aus
Metallringgeflecht offensichtlich nicht beeinflusst, wie auch der weitere genannte
Stand der Technik deutlich macht.
Offenbarung der Erfindung
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine langlebige Schutzbekleidung zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Schutzbekleidung mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen
gelöst.
[0009] Die Schutzbekleidung weist am Befestigungsmittel zur Befestigung der Schutzbekleidung
am Körper des Benutzers eine Fixiereinrichtung auf, von der ein erstes Teil durch
ein vorzugsweise im Metallringgeflecht vorgesehenes Knopfloch hindurchgeknöpft ist,
so dass das Befestigungsmittel in seiner Längsrichtung am Schutzhandschuh fixiert
ist. Ist das Befestigungsmittel nicht metallisch, kann es auf Grund der einfachen
Befestigung zum Sterilisieren leicht entfernt werden, und einer dem Material angemessenen
Reinigung unterworfen werden. Der Handschuh selbst ist problemlos zu sterilisieren,
so dass insbesondere den im Lebensmittelbereich bestehenden Hygieneanforderungen Rechnung
getragen wird. Zudem kann der Handschuh beidseitig eingesetzt werden, da bedarfsweise
lediglich das Schließband in der entsprechenden Richtung eingeknöpft werden muss.
[0010] Vorzugsweise ist die Fixiereinrichtung eine Knopfeinrichtung bestehend aus einem
Knopf, vorzugsweise einem Druckknopf und einer zugehörigen Aufnahme, wobei der Knopf
im Bereich des Knopflochs mit seinem Unterteil fixiert wird. Das weitere Teil der
Fixiereinrichtung ist längsverschieblich am Ende des Befestigungsmittel angeordnet.
Die dort gelagerte Knopfaufnahme wirkt mit dem Knopf zusammen, wobei es nicht darauf
ankommt, welches Teil an welchem Ende angeordnet ist. Bedarfsweise besteht auch die
Möglichkeit, das Band mehrteilig auszugestalten, und den Knopf in geeigneter Weise
am Metallringgeflecht zu fixieren, um dort dann das Befestigungsmittel festzulegen.
[0011] Weitere Vorteile ergeben sich aus dem weiteren Unteransprüche und der nachfolgenden
Beschreibug.
[0012] Kurzbeschreibung der Figuren.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1,2:
- einen Teil einer Schutzbekleidung in Form eines Schutzhandschuhes am Arm eines Benutzers
in einer Ansicht auf Hand und Arm von oben sowie von unten,
- Fig. 3:
- eine vergrößerte Seitenansicht auf den einknöpfbaren Teil einer Fixiereinrichtung,
- Fig. 4:
- eine Draufsicht auf eine derartiges Teil gemäß Fig. 3, die am Befestigungsmittel fixiert
ist,
- Fig. 5:
- eine Seitenansicht auf die Fixiereinrichtung gemäß Fig. 3 im im Metallringgeflecht
eingeknöpften Zustand,
- Fig. 6:
- eine Darstellung gemäß Fig. 5 mit vollständiger Fixiereinrichtung.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
[0014] Bevor die Erfindung im Detail beschrieben wird, ist darauf hinzuweisen, dass sie
nicht auf die jeweiligen Bauteile der Vorrichtung sowie die jeweiligen Verfahrensschritte
beschränkt ist, da diese Bauteile und Verfahren variieren können. Die hier verwendeten
Begriffe sind lediglich dafür bestimmt, besondere Ausführungsformen zu beschreiben
und werden nicht einschränkend verwendet. Wenn zudem in der Beschreibung oder in den
Ansprüchen die Einzahl oder unbestimmte Artikel verwendet werden, bezieht sich dies
auch auf die Mehrzahl dieser Elemente, solange nicht der Gesamtzusammenhang eindeutig
etwas Anderes deutlich macht.
[0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Schutzhandschuh als Schutzbekleidung, der hier beispielhaft
für die Befestigung einer Bekleidung mittels eines Befestigungsmittels an einem Benutzer
herangezogen wird. Die Befestigungsart, das heißt die Verwendung eines Befestigungsmittels,
das in einer Schutzbekleidung eingeknöpft ist, die zumindest teilweise aus Metallringgeflecht
besteht, ist jedoch grundsätzlich bei einer Schutzbekleidung möglich, die auch an
anderen Teile des Körpers wie zum Beispiel an den Beinen oder am Körper selbst angebracht
wird. Eine derartige Schutzbekleidung dient dem Schutz zum Beispiel vom Metzgern gegen
Stich-, Hieb- und Schnittverletzungen. Die Schutzbekleidung wird über Befestigungsmittel
10 am Körper des Benutzers fixiert. Ein Schutzhandschuh verfügt zudem meist über eine
Stulpe 22, die über Aussteifungsmittel 23 ausgesteift ist. Die Schutzbekleidung besteht
zumindest teilweise aus einem Metallringgeflecht, kann jedoch auch andere Materialien
umfassen.
[0016] Das wenigstens eine bandförmige Befestigungsmittel 10 ist zumindest teilweise in
einem Aufnahmekanal 11 gemäß Fig. 5, 6 aufgenommen, der auch durch Schlaufen gebildet
sein kann, also nicht umlaufend ausgebildet sein muss. Das Befestigungsmittel ist
mit dem Metallringgeflecht verbunden. An dem Befestigungsmittel 10 ist eine Fixiereinrichtung
12 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel ihrerseits als Knopfeinrichtung mit einem
Knopf 13 und einem damit bedarfsweise verbindbaren Aufnahme 14, die den Knopf aufnimmt,
ausgebildet ist. Andere Fixiereinrichtungen sind jedoch möglich, sofern, wie im Folgenden
noch dargestellt wird, wenigstens eines ihrer Teile in einem Knopfloch 15 der Schutzbekleidung
fixiert wird. Üblicherweise handelt es sich bei er Fixiereinrichtung um eine Druckknopfeinrichtung,
wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist, von der ein erstes Teil seinerseits
im Knopfloch 15 eingeknöpft wird.
[0017] Die Wandungen des Aufnahmekanals 11 und/oder Schlaufen bestehen vorzugsweise aus
Metallringgeflecht 20. Die Wandung des Aufnahmekanals 11 oder die Schlaufen weisen
ein das Knopfloch 15 auf, durch das ein erster Teil der Fixiereinrichtung 12, nämlich
der Knopf 13 oder die Aufnahme 14 lösbar durchgeknöpft ist. Das zugehörige weitere
Teil der Fixiereinrichtung 12, als das entsprechende Gegenstück, nämlich die Aufnahme
14 oder der Knopf 13 ist an diesem ersten Teil befestigbar.
[0018] Die Fixiereinrichtung 12, die vollständig zusammengebaut in Figur 6 zu erkennen ist,
weist an dem mit dem Knopfloch 15 zusammenhängenden Teil gemäß Fig. 3 eine Grundplatte
16 auf, die in die Schlaufe oder in den Aufnahmekanal 11 eingeführt wird, sowie eine
Einschnürung 17 auf, die gemäß Fig. 5, 6 so ins Knopfloch 15 eingeknöpft ist, dass
das Metallringgeflecht 20 an die Einschnürung 17 angrenzt. Vorzugsweise verläuft der
Schlitz des Knopflochs 15 quer zur Längsrichtung des bandförmigen Befestigungsmittels
10, also in der Darstellung der Fig. 4 von oben nach unten. Dies gestattet die Fixierung
des Befestigungsmittels in Längsrichtung, wobei das Befestigungsmittel insofern auch,
wie im Fig. 5 rechts dargestellt, hinter der Einknöpfung enden kann. Über der Einschnürung
17 ist das erste Teil der Fixiereinrichtung, in Fig. 3 der Knopf 13 angeordnet, der
insofern durch das Knopfloch 15 hindurch geknöpft wird, wenn das bandförmige Befestigungsmittel
am Metallringgeflecht bzw. am Schutzhandschuh befestigt wird. Grundsätzlich muss das
Knopfloch 15 nicht im Bereich des Metallringgeflechts vorgesehen sein, sofern entsprechend
geeignete Materialien ausgewählt werden, die eine Fixierung des Befestigungsmittels
in Befestigungsrichtung erlauben.
[0019] Das erste Teil der Knopfeinrichtung 12 ist fest mit dem Befestigungsmittel 10 verbunden.
Dies machen die Befestigungen 19 in Fig.4 bis 6 deutlich. Gleichzeitig ist dieser
erste Teil durch das Knopfloch formschlüssig mit dem Knopfloch 15 verbindbar und gleichzeitig
auf dem Befestigungsmittel 10 montiert, so dass das Befestigungsmittel in Befestigungsrichtung
nicht heraus gezogen werden kann.
[0020] Um den Handschuh an der Hand des Benutzers bzw. an der Schutzbekleidung am Körper
des Benutzers zu befestigen, wird das Befestigungsmittel 10 im Ausführungsbeispiel
um die Hand des Benutzers geführt, wobei dann das andere Ende des Befestigungsmittel
10 in Fig. 6 oben an der Fixiereinrichtung 12 mit dem weiteren Teil lösbar befestigt
ist. Das weitere Teil der Befestigungseinrichtung ist dort vorzugsweise längsverschieblich
fixierbar, was im Ausführungsbeispiel durch ein Klemmelement 30 erfolgt, das mit der
Aufnahme 14 als weiterem Teil verbunden ist und an dem das Befestigungsmittel 10 längsverschieblich
ist. Dies kann, wie im Stand der Technik bekannt, durch ein entsprechend mit Rippen
versehenes Band erfolgen, das in das Klemmelement 30 eingreift.
[0021] Vorzugsweise sind das erste Teil und das weitere Teil der Fixiereinrichtung 12 an
einem einstückigen, als Befestigungsmittel ausgebildeten Band fixiert bzw. fixierbar.
Bedarfsweise kann jedoch auch das eine Teil der Befestigungseinrichtung in die Schutzbekleidung
eingeknöpft werden und daran das andere Teil befestigt werden, das aber lediglich
an einer anderen Stelle mit der Schutzbekleidung verbunden ist, das heißt es ist in
diesem Fall kein durchgängiges Band verbunden, an dem die beiden Teil der Befestigungseinrichtung
fixiert sind.
[0022] Im Bereich der Schlaufen und/oder des Aufnahmekanals 11 sowie auch im Bereich des
Knopflochs 15 ist das Metallringgeflecht durch entsprechende Durchtrittsöffnungen
A, B durchbrochen. Diese Durchtrittsöffnungen dienen dazu, das Befestigungsmittel
10 wie z.B. ein Schließband auf die Außenseite des Schutzhandschuhs hindurchzuführen,
um es dort mit bekannten Fixiermitteln wie der Fixiereinrichtung 12 zu fixieren. In
den Fig. 7 und 8 wird davon Abstand genommen worden, derartige Fixierungen darzustellen,
da sie dem Fachmann bekannt sind. Ebenso versteht sich von selbst, dass das in Figur
7 dargestellte Schließband an seinem Ende im Aufnahmekanal 11 oder an einer geeigneten
anderen Stelle des Aufnahmekanals z. B. an dem Knopfloch 15 fixiert ist, um ein Herausziehen
zu vermeiden.
[0023] Die Öffnung zur Durchführung des Schließbands auf die Außenseite des Schutzhandschuhs
und/oder das Knopfloch 15 werden im Ausführungsbeispiel durch mehrere in Umfangsrichtung
des Schutzhandschuhs voneinander beabstandete Durchtrittsöffnungen A, B gebildet,
von denen wenigstens eine außenseitig und wenigstens eine innenseitig am Schutzhandschuh
vorgesehen sind. Das heißt, dass z.B. auch beim Wenden des Schutzhandschuhs das jeweilige
Knopfloch gegenüber dem für die andere Seiet des Handschuhs zuständigen Knopfloch
versetzt sein kann. Die Durchtrittsöffnungen A, B sind im Bereich des Aufnahmekanals
11 oder im Bereich von Schlaufen vorgesehen. Das Befestigungsmittel 10 kann damit
durch die Öffnungen wechselweise nach außen geführt oder dort festgeknöpft werden,
wobei gleichzeitig sichergestellt ist, dass der Grund der jeweiligen Öffnung immer
noch durch Metallringgeflecht abgedeckt ist. Dadurch ist es nahezu unmöglich mit einem
Messer oder Stichling durch die Schlitze bis zum Körper des Trägers zu gelangen.
[0024] Gemäß Fig. 7 ist der Aufnahmekanal 11 aus Metallringgeflecht gebildet, in dem die
Durchtrittsöffnungen A, B als Schlitze vorgesehen sind. Diese Schlitze befinden sich
wechselweise aus Sicht einer Mittellinie der Hand eines Trägers radial innenseitig
und radial außenseitig. Dadurch ist es möglich, dass das Befestigungsmittel 10 in
der Darstellung gemäß Fig. 7 durch die Öffnung A nach außen treten kann. Wird der
Handschuh gewendet, kann das Befestigungsmittel 10 durch die Öffnung B nach außen
treten, so dass das Befestigungsmittel 10 nur zurückgezogen und auf der entsprechenden
anderen Seite durchgeführt werden muss.
[0025] Die im Ausführungsbeispiel zwei Durchtrittsöffnungen A, B sind in Umfangsrichtung
und im Abstand X gemäß Fig. 8 zueinander versetzt. Dabei wird insbesondere aus Fig.
7 deutlich, dass der Grund der Durchtrittsöffnungen A, B durch die gegenüberliegende
Seite des Aufnahmekanals 11 bzw. der Schlaufe abgedeckt ist. Zur Verdeutlichung dessen
wurde in Fig. 8 im Bereich des Aufnahmekanals 11 die Ringstruktur nicht eingezeichnet.
Damit wird deutlich, dass die in Fig. 7 von außen zugängliche Durchtrittsöffnung A
rückseitig durch die Rückwand 11a des Aufnahmekanals 11 bedeckt ist, während die in
Fig. 8 hinten liegende Durchtrittsöffnung B durch die Vorderwand 11 b des Aufnahmekanals
11 abgedeckt ist. Die Durchtrittsöffnungen A,B können auch die Knopflöcher 15 sein.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 10
- Befestigungsmittel
- 11
- Aufnahmekanal
- 11a
- Rückwand
- 11 b
- Vorderwand
- 12
- Fixiereinrichtung
- 13
- Knopf
- 14
- Aufnahme
- 15
- Knopfloch
- 16
- Grundplatte
- 17
- Einschnürung
- 19
- Befestigung
- 20
- Metallringgeflecht
- 22
- Stulpe
- 23
- Aussteifung
- 30
- Klemmelement
- A,B
- Durchtrittsöffnungen
1. Schutzbekleidung, die zumindest teilweise aus eine Metallringgeflecht besteht, mit
wenigstens einem bandförmigen, zumindest teilweise in einem Aufnahmekanal (11) oder
in Schlaufen aufgenommenen und mit dem Metallringgeflecht (20) verbundenen Befestigungsmittel
(10) zur Befestigung der Schutzbekleidung am Körper des Benutzers, wobei dem bandförmigen
Befestigungsmittel eine Fixiereinrichtung zur Fixierung des Befestigungsmittels zugeordnet
ist. dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekanal (11) ein Knopfloch (15) aufweist, durch das ein erstes Teil der
Fixiereinrichtung (12) lösbar durchgeknöpft ist, und dass das zugehörige weitere Teil
der Fixiereinrichtung (12) am ersten durchgeknöpften Teil befestigbar ist.
2. Schutzbekleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung eine Knopfeinrichtung mit einem Knopf (13) und einer damit
bedarfsweise verbindbaren Aufnahme (14) als Teile der Fixiereinrichtung (12) ist.
3. Schutzbekleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Knopfloch mit seiner Längserstreckung quer zur Bandlaufrichtung des Befestigungsmittels
(10) im Aufnahmekanal (11) oder der Schlaufe vorgesehen ist.
4. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil der Fixiereinrichtung (12) fest mit dem Befestigungsmittel (10) verbunden
ist.
5. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil auf das bandförmige Befestigungsmittel (10) montiert ist.
6. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil formschlüssig mit dem Knopfloch (15) verbindbar ist.
7. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil längsverschieblich am Befestigungsmittel (10) fixierbar ist.
8. Schutzbekleidung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teile an einem Klemmelement (30) moniert ist, das entlang dem Befestigungsmittel
(10) längsverschieblich und bedarfsweise fixierbar ist.
9. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil und das zweite Teil an einem einstückigen, als Befestigungsmittel
ausgebildeten Band befestigt bzw. befestigbar sind.
10. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallringgeflecht wendbar ist und dass das Knopfloch (15) und/oder Öffnungen
zum Durchtritt des Befestigungsmittels (10) aus dem Aufnahmekanal (11) nach außen
durch mehrere in Umfangsrichtung des Schutzhandschuhs voneinander beabstandete Durchtrittsöffnungen
(A, B) gebildet sind, von denen wenigstens eine außenseitig und wenigstens eine innenseitig
am Schutzhandschuh vorgesehen ist.
11. Schutzhandschuh nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekanal (10) aus Metallringgeflecht gebildet ist und dass die Durchtrittsöffnungen
(A, B) als Schlitze am Aufnahmekanal aus Sicht der Mittellinie der Hand eines Träger
radial innenseitig und radial außenseitig vorgesehen sind.
12. Schutzhandschuh nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Durchtrittsöffnungen (A, B) in Umfangsrichtung um den Abstand X zueinander versetzt
sind.
13. Schutzhandschuh nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Grund der Durchtrittsöffnungen (A, B) durch die gegenüberliegende Seite des Aufnahmekanals
oder der Schlaufe abgedeckt ist.