[0001] Die Erfindung betrifft zunächst einen Staubsauger mit einem darin angeordneten Filterbeutel,
wobei der Filterbeutel eine Halteplatte mit einer Einströmöffnung aufweist, welche
Einströmöffnung einem, einen ersten Druckbereich begrenzenden Stutzen zugeordnet ist,
wobei zwischen der Halteplatte und dem Stutzen eine erste Dichtung angeordnet ist.
[0002] Staubsauger der in Rede stehenden Art sind bekannt, so weiter insbesondere in Form
von Haushalts-Sauggeräten. Diese dienen der Saugbearbeitung von Flächen, so insbesondere
von Bodenflächen, wie Hartböden oder Teppichböden, darüber hinaus aber auch unter
Nutzung entsprechender Vorsätze zur Saugbearbeitung von Überbodenflächen. Der in dem
Staubsauger angeordnete Filterbeutel dient zur Filtrierung des mit Staub beladenen
Saugluftstromes. Zur Anordnung und Halterung des Filterbeutels in einer Filterbeutelkammer
weist der Filterbeutel eine, eine Einströmöffnung belassende Halteplatte auf. Die
Einströmöffnung ist im Betriebszustand einem Stutzen des Staubsaugers strömungsmäßig
zugeordnet, welcher Stutzen den Luftströmungsanschluss zwischen einem, einen Saugmund
aufweisenden Gerätevorsatz und dem Filterbeutel darstellt. Zur Abdichtung der sich
zwischen Halteplatte bzw. Einströmöffnung und Stutzen einstellenden Schnittstelle
ist es weiter bekannt, eine Dichtung vorzusehen.
[0003] Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, einen Staubsauger der in Rede stehenden Art insbesondere
hinsichtlich der Dichtausgestaltung zwischen Stutzen und Halteplatte weiter zu verbessern.
[0004] Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruchs
1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass die Halteplatte mittels einer zweiten
Dichtung zu einem durch eine gehäusefeste Trennwand gegebenen zweiten Druckbereich
hin abgedichtet ist. Die Trennwand ist bspw. gebildet aus einem Abschnitt einer den
Filterbeutel aufnehmenden Filterbeutelkammer, die insbesondere bei einer Anordnung
eines die Luftströmung erbringenden Gebläsemotors in Strömungsrichtung hinter dem
Filterbeutel gegenüber dem Druckbereich in dem Stutzen und darüber hinaus auch gegenüber
dem Umgebungsdruck bzw. dem Druckbereich hinter dem Gebläsemotor abgedichtet ist.
Durch die Anordnung eines zweiten Dichtelements zwischen Halteplatte und dieser Trennwand
ist eine zusätzliche Absicherung geschaffen. Leckagen an der einen oder anderen Dichtung
führen nicht unmittelbar zu einem Kurzschluss der Druckbereiche. Die Trennwand ist
in weiter bevorzugter Ausgestaltung in diesem Zusammenhang eine die Schnittstelle
zwischen Halteplatten-Einströmöffnung und Stutzen umfassende, bodenartige Wandung,
so dass beide Dichtungen bspw. konzentrisch zueinander angeordnet sein können, dies
weiter ggf. unter Aufspannen einer gemeinsamen Trenn- / Dichtebene.
[0005] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung,
oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruchs 1 oder zu Merkmalen
weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen
Merkmalen des Anspruches 1 oder des jeweiligen weiteren Anspruches oder jeweils unabhängig
von Bedeutung sein.
[0006] So ist in einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen,
dass beide Dichtungen auf einer Seite dem Druck eines dritten Druckbereichs ausgesetzt
sind. Dieser Druckbereich unterscheidet sich druckmäßig von dem Druck der beiden weiteren
Druckbereiche. So steht in einer bevorzugten Ausführungsform in diesem dritten Druckbereich
der Umgebungsdruck an; alternativ auch der Druck hinter dem Sauggebläse. Entsprechend
dichtet eine Dichtung, weiter bevorzugt eine von der Einströmöffnung betrachtete innere
Dichtung den ersten Druckbereich zum dritten Druckbereich ab und die zweite, äußere
Dichtung den zweiten Druckbereich zum dritten Druckbereich. Entsprechend führt eine
mögliche Leckage innerhalb einer der Dichtungen nicht zu einem unmittelbaren Kurzschluss
zwischen dem ersten und dem zweiten Druckbereich, so dass sogenanntes Rohgas, d.h.
staubbeladene Saugluft, aus dem durch den Stutzen begrenzten ersten Druckbereich zur
Reingasseite nach dem Filterbeutel strömen kann. Dieser vorteilhafte Effekt wird in
bevorzugter Ausgestaltung noch dadurch erhöht, dass der Druck im dritten Druckbereich
höher ist als der jeweilige Druck im ersten Druckbereich und im zweiten Druckbereich.
So ist weiter stets der Druck im ersten Druckbereich, d.h. innerhalb des Stutzens
und in Fortsetzung desselben auch innerhalb des Filterbeutels stets geringer als der
Druck im zweiten Druckbereich in Strömungsrichtung hinter dem Filterbeutel, weiter
in dem sich zwischen Filterbeutelwandung und Filterkammer einstellenden Raum. Dieser
Druck im zweiten Druckbereich wiederum ist bei entsprechender Anordnung des Sauggebläses
strömungsmäßig hinter dem Filterbeutel und der Filterkammer stets geringer als der
Umgebungsdruck, weiter auch stets geringer als der Druck hinter dem Sauggebläse, welcher
Druck dem des dritten Druckraumes entspricht. Dadurch bedingt, dass beide Dichtungen
zufolge dieser Ausgestaltung auf jeweils einer Seite dem Druck des dritten Druckbereichs,
bspw. dem Umgebungsdruck ausgesetzt sind, wird bei einer Beschädigung einer der Dichtungen,
insbesondere der inneren, die Rohgasseite verschließenden Dichtung, immer die relativ
saubere Umgebungsluft aus dem dritten Druckbereich angesaugt, so weiter in den Rohgasbereich
bzw. in den Reingasbereich des zweiten Druckbereichs bei Beschädigung der anderen
Dichtung. Entsprechend der Druckverhältnisse gelangt kein Rohgas, d.h. mit Sauggut
beladene Saugluft auf die Reingasseite. Zwischen den Dichtungen ist zur Erlangung
dieses Effekts eine Verbindungsöffnung zum dritten Druckbereich vorgesehen, deren
Öffnungsfläche größer gewählt ist als eine Öffnungsfläche einer möglichen Leckage.
So ist die vorzusehende Verbindungsöffnung bevorzugt größer als 2 mm
2 gewählt. Bei konzentrischer Anordnung der beiden Dichtungen sowie weiter der Einströmöffnung
und des Stutzens bzw. der Stutzenanschlussebene ist in bevorzugter Ausgestaltung auch
die Verbindungsöffnung zum dritten Druckbereich als konzentrische Öffnung, weiter
im Zusammenhang mit dem diese durchsetzenden Stutzen als konzentrische Ringöffnung
gebildet.
[0007] Die beiden Dichtungen können fest mit der Halteplatte verbunden sein, so weiter Bestandteil
sein des auswechselbaren Filterbeutels. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, beide
Dichtungen fest mit dem Stutzen oder weiter alternativ mit der Trennwand zu verbinden,
dies jeweils unter Berücksichtigung der vorzusehenden Verbindungsöffnung zu den, weiter
bevorzugt in einem Querschnitt aufeinander zuweisenden Flächen beider Dichtungen.
[0008] In weiter alternativer Ausgestaltung kann eine Dichtung fest mit der Halteplatte
verbunden sein und die andere Dichtung fest mit dem Stutzen. Alternativ zu dieser
Anordnung kann auch die andere Dichtung fest mit der Trennwand verbunden sein. In
weiterer Ausgestaltung ist eine Dichtung mit dem Stutzen und die andere Dichtung mit
der Trennwand verbunden. Bei einer Anordnung einer Dichtung oder auch beider Dichtungen
an der Halteplatte ergibt sich der vorteilhafte Effekt eines steten Wechsels dieser
einen oder beiden Dichtungen beim üblichen Filterbeutelwechsel.
[0009] Die feste Verbindung der Dichtung mit dem Stutzen und / oder der Halteplatte und
/ oder der Trennwand ist in einer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes durch eine
Steckhalterung erreicht. Eine solche Steckhalterung ist insbesondere in Verbindung
mit dem Stutzen oder mit der Trennwand von Vorteil. Durch Lösen der Steckhalterung
kann eine so angeordnete Dichtung, ggf. beide so angeordnete Dichtungen im Schadensfall
ausgewechselt werden. Weiter alternativ kann die feste Verbindung der Dichtung mit
dem Stutzen und / oder der Halteplatte und / oder der Trennwand durch eine Anformung
erreicht sein, so weiter bspw. bei Ausgestaltung der tragenden Abschnitte (Stutzen,
Halteplatte oder Trennwand) aus einem Kunststoffmaterial durch Anspritzen der Dichtung
bzw. beider Dichtungen. Weiter besteht auch die Möglichkeit, die eine oder beide Dichtungen
mit dem jeweiligen Teil zu verkleben oder zu verschweißen.
[0010] Als Dichtung kommen übliche Lippendichtungen in Frage, weiter jedoch auch bspw. O-Ring-Dichtungen
oder Dichtringe, die jedenfalls aus einem Gummimaterial bzw. aus einem gummiähnlichen
Material wie TPE bestehen.
[0011] In weiter bevorzugter Ausgestaltung ist die erste Dichtung, weiter insbesondere die
innere, den vom Stutzen begrenzten ersten Druckbereich vom dritten Druckbereich abtrennende
Dichtung mit Bezug auf den Stutzen sich nach radial außen erweiternd ausgebildet.
Dies führt im Zusammenhang mit dem außen anstehenden höheren Druck zu einer verbesserten
Dichtanlage. So kann die erste Dichtung im Querschnitt von innen, d.h. vom Stutzen
aus betrachtet, konkav gewölbt sein. Diese Erweiterung der ersten Dichtung ist jedenfalls
angrenzend an dem Dichtbereich vorgesehen, muss sich entsprechend im Querschnitt nicht
zwingend über die gesamte Dichtungslänge erstrecken.
[0012] Auch ist in einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes die zweite Dichtung mit
Bezug auf den Stutzen sich nach radial innen erweiternd ausgebildet, dies mit dem
gleichen Effekt wie bezüglich der ersten Dichtung beschrieben. So liegt entsprechend
auch hier auf der inneren Seite der zweiten Dichtung ein höherer Druck an als auf
der Außenseite (zweiter Druckbereich), was entsprechend die Dichtanlage erhöht. Von
innen betrachtet, d.h. vom Stutzen aus her betrachtet, kann die zweite Dichtung im
Querschnitt konvex gewölbt vorgesehen sein. Die Erweiterung der zweiten Dichtung ist
jedenfalls angrenzend an dem Dichtbereich vorgesehen, kann sich jedoch auch über die
gesamte Erstreckungslänge der Dichtung ausformen.
[0013] Als herstellungs- und montagegünstig erweist sich eine Ausgestaltung, bei welcher
beide Dichtungen miteinander einteilig ausgebildet sind. Die so geschaffene Doppeldichtung
kann mit der Halteplatte oder mit dem Stutzen oder mit der Trennwand fest verbunden
sein, so bspw. steckverbunden oder angespritzt sein. Die beiden Dichtabschnitte dieser
Doppeldichtung können hierbei in einem gemeinsamen Sockelbereich wurzeln, so bspw.
in einem mit der Halteplatte verbundenen Sockelbereich. Von diesem erstrecken sich
dann die Dichtabschnitte jeweils in Richtung des Dichtbereiches der Trennwand bzw.
des Stutzens, unter Belassung der Verbindungsöffnung im Bereich der Trennwand. Sind
die Dichtungen über bspw. Querstege miteinander verbunden, so sind entsprechende Verbindungsöffnungen
vorgesehen, um die zugewandten Dichtflächen mit dem dritten Druckbereich zu verbinden.
[0014] Eine weitere Erhöhung der Dichtheit kann dadurch erreicht werden, dass an der Halteplatte
und / oder an der gehäusefesten Trennwand eine umlaufende Dichtrippe ausgebildet ist,
gegen welche eine Dichtung in Druckgefällerichtung anliegt. Hierbei handelt es sich
bevorzugt um eine biegesteife Dichtrippe, die weiter bspw. aus dem Halteplatten- bzw.
Trennwandmaterial herausgeformt ist. Es kann nur einer Dichtung eine solche Dichtrippe
zugeordnet sein. Alternativ können auch zwei Dichtrippen vorgesehen sein, zur Zusammenwirkung
mit der jeweils zugeordneten Dichtung, so bspw. eine Dichtrippe an der Halteplatte
und eine Dichtrippe an der gegenüberliegenden Trennwand.
[0015] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Filterbeutel für einen Staubsauger, mit
einer Halteplatte und einer Halteplattenöffnung, weiter mit einer an der Halteplatte
befestigten Dichtung zur Zusammenwirkung mit einem staubsaugerseitigen Stutzen.
[0016] Filterbeutel der in Rede stehenden Art sind bekannt. Es wird auf die eingangs erwähnten
Merkmale zum Stand der Technik verwiesen.
[0017] Im Hinblick auf den bekannten Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, einen Filterbeutel der in Rede stehenden Art hinsichtlich
der Abdichtung zwischen Halteplatte und staubsaugerseitigem Stutzen weiter zu verbessern.
[0018] Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruchs
13 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass die Dichtung mit Bezug zu der Halteplattenöffnung
sich nach radial außen oder nach radial innen erweiternd ausgebildet ist. Zufolge
dieser Ausgestaltung ist ein verbesserter Dichtsitz erreicht. Die Dichtung sperrt
in üblicher Weise einen Druckbereich, nämlich den Druckbereich innerhalb des Stutzens
bzw. innerhalb des Filterbeutels, von einem zweiten Druckbereich, weiter insbesondere
vom reingasseitigen Druckbereich ab. Die Drücke in diesen Druckbereichen sind stets
unterschiedlich. Die vorgesehene Dichtung an der Halteplatte ist im Querschnitt so
nach radial außen bzw. nach radial innen erweiternd ausgebildet, dass der Druckbereich
höheren Druckes die Dichtung stets in die Dichtanlagestellung drängt. Es ist entsprechend
eine erhöhte Dichtwirkung erreicht.
[0019] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung,
oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruchs 13 oder zu Merkmalen
weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen
Merkmalen des Anspruchs 13 oder des jeweiligen weiteren Anspruchs oder jeweils unabhängig
von Bedeutung sein.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind zwei Dichtungen
an der Halteplatte vorgesehen, weiter bevorzugt koaxial zueinander ausgerichtet mit
Bezug zu der halteplattenseitigen Öffnung. Weiter ist diesbezüglich vorgesehen, dass
eine dieser Dichtungen sich mit Bezug zu der Halteplattenöffnung nach radial außen
erweitert und die andere Dichtung entsprechend nach radial innen.
[0021] Die Dichtungen können im Querschnitt in Form üblicher Lippendichtungen ausgebildet
sein, weiter auch in Art eines Dicht-O-Ringes. Die Dichtungen bestehen hierbei aus
einem Gummimaterial oder einem gummiähnlichen Material wie TPE und sind weiter bevorzugt
fest an der Halteplatte angeordnet. So können die Dichtungen mit der Halteplatte verklebt
oder verschweißt sein, weiter alternativ bei einer Ausgestaltung der Halteplatte als
Kunststoffteil auch angespritzt sein.
[0022] In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass eine Dichtung, weiter bevorzugt die äußere
Dichtung, so angeordnet ist, dass sie außerhalb des zuzuordnenden, staubsaugerseitigen
Stutzens verläuft. Die innere Dichtung dient zur Zusammenwirkung mit diesem Stutzen,
während die äußere Dichtung bspw. zur Zusammenwirkung mit einem Staubsaugergehäuseabschnitt
dient.
[0023] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich
Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Staubsauger der in Rede stehenden Art in Form eines stielgeführten Handstaubsaugers,
aufnehmend einen Filterbeutel;
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung die Anordnung des Filterbeutels in einer Filterkammer
bei Zuordnung zu einem staubsaugerseitigen Stutzen, eine erste Ausführungsform der
Dichtanordnung betreffend;
- Fig. 3
- eine Querschnittdarstellung durch den Anschlussbereich von filterbeutelseitiger Halteplatte
und Stutzen, eine zweite Ausführungsform betreffend;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der Anordnung gemäß Fig. 3, eine dritte Ausführungsform
der Dichtanordnung betreffend;
- Fig. 5 - Fig. 10
- weitere der Fig. 4 entsprechende schematische Querschnittdarstellungen mit Dichtungsanordnungen
in verschiedenen Ausführungsformen.
[0024] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Staubsauger 1, insbesondere
Haushalts-Staubsauger, welcher als handgeführtes Stielgerät ausgeführt ist. Dieses
weist zunächst ein Basisgerät 2 auf, mit einem nicht dargestellten Elektromotor für
eine Saug- / Gebläseeinheit. An dem Basisgerät 2 ist eine zur Aufnahme des aufgesaugten
Staubgutes vorgesehene, luftundurchlässige Filterkassette 3 angedockt. Diese beihaltet
einen Filterbeutel 4.
[0025] Die Stromversorgung des in dem Basisgerät 2 integrierten Elektromotors erfolgt über
ein Elektrokabel 5.
[0026] Weiter besitzt das Basisgerät 2 einen schwanenhalsförmigen Fortsatz, welcher sich
über dem Bereich der Filterkassette 3 erstreckt. Im Bereich des freien Endes formt
dieser Fortsatz eine Steckaufnahme für einen Stiel 6 des Staubsaugers 1 aus. Im Bereich
des freien Endes des Stieles 6 ist ein Betätigungsgriff 7 vorgesehen. Dieser besitzt
eine daumenbetätigbare Stelleinheit in Form eines Schiebeschalters, über welchen die
Leistung des in dem Basisgerät 2 aufgenommenen Elektromotors einstellbar ist.
[0027] Zur Bodenbearbeitung ist das Basisgerät 2 strömungsmäßig mit einem Vorsatzgerät 8
verbunden. Dieses kann eine, eine rotierende Bürste aufweisende Saugdüse sein.
[0028] Der nicht dargestellte Saugmund des Vorsatzgerätes 8 steht strömungsmäßig in Verbindung
mit dem in der Filterkassette 3 aufgenommenen Filterbeutel 4, wozu ein Strömungskanal
12 das Basisgerät 2 durchsetzt. Endseitig geht dieser Strömungskanal 12 in einen Stutzen
13 über.
[0029] Dieser Stutzen 13 ist in einer, in einer Trennebene T zwischen Filterkassette 3 und
Basisgerät 2 ausgebildeten Kassettenaufnahme platziert. Diese Kassettenaufnahme formt
einen vom Stutzen 13 durchsetzten Boden 14 aus, zur Bildung einer Trennwand 15 zwischen
Basisgerät 2 bzw. dem den Stutzen 13 umgebenden Bereich und der angeschlossenen Filterkassette
3 bzw. dem sich zwischen Filterkassette 3 und dem eingesetzten Filterbeutel 4 sich
einstellenden Ringraum 16.
[0030] Ebenenversetzt zu der Trennwand 15 erstreckt sich eine in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einem Kunststoffwerkstoff hergestellte Halteplatte 9 des Filterbeutels 4, die
zugeordnet dem Stutzen 13 des Strömungskanals 12 eine Einströmöffnung 10 zur Einbringung
der staubbeladenen Saugluft besitzt. An der Halteplatte 9 ist unterseitig, d.h. abgewandt
der basisgeräteseitigen Trennwand 15 ein luftdurchlässiger Staubbeutel 11 befestigt.
In Betriebsstellung liegt der Filterbeutel 4 in Überkopfstellung in der Filterkassette
3 ein; wird demnach im Saugbetrieb von unten durch die Einströmöffnung 10 angeströmt.
[0031] Die Anordnung ist weiter so gewählt, dass die staubbeladene Saugluft den Stutzen
13 durchtretend durch den Filterbeutel 4 gesogen wird und von hier über den Ringraum
16 zwischen Filterkassette 3 und Filterbeutel 4 zum nachgeschalteten Gebläsemotor
gelangt. Entsprechend stellt sich im Stutzen 13 und weiter auch im Beutelinnern ein
erster Druckbereich P
1 ein, der kleiner ist als der Druck im zweiten Druckbereich P
2, welcher zweite Druckbereich P
2 durch den Ringraum 16 zwischen Filterbeutel 4 und Filterkassette 3 und weiter durch
die Trennwand 15 des Basisgerätes 2 begrenzt ist.
[0032] Der Druck im zweiten Druckbereich P
2 ist weiter zufolge der vorgesehenen Saugströmung kleiner als der Umgebungsdruck (dritter
Druckbereich P
3), welcher Druck sich u.a. auch innerhalb des Basisgerätes 2 umgebend den Stutzen
13 einstellt.
[0033] Der Druck im Druckbereich P
3 kann auch der Druck unmittelbar hinter dem Sauggebläse sein.
[0034] Der Übergang von Stutzen 13 zur Einströmöffnung 10 ist durch zwei im Wesentlichen
koaxial zu einer Einströmöffnungs-Achse x koaxial ausgerichtete Dichtungen 17 und
18 abgedichtet. So ist eine radial innere Dichtung 17 zur Abdichtung zwischen Halteplatte
9 und Stutzen 13 und eine radial äußere Dichtung 18 zur Abdichtung zwischen der Halteplatte
9 und der Trennwand 15 vorgesehen.
[0035] Eine Durchtrittsöffnung 19 in der Trennwand 15 zum Durchsatz des Stutzens 13 ist
gegenüber dem Stutzendurchmesser vergrößert ausgebildet, so dass sich umfangsmäßig
des Stutzens 13 ein Ringspalt 20 einstellt. Dieser Ringspalt stellt eine Verbindungsöffnung
21 dar, zum Verbinden des Druckraumes P
3 mit dem durch die koaxial angeordneten Dichtungen 17 und 18 zwischen diesen belassenen
Ringraum 22. Entsprechend steht der Druck des Druckbereiches P
3 jeweils auf einer Seite der Dichtungen 17 und 18 an, so weiter auf den aufeinander
zuweisenden Dichtflächen. Zufolge der vorbeschriebenen Druckverhältnisse steht an
diesen zugewandten Flächen der Dichtungen 17 und 18 ein stets höherer Druck an als
auf deren dem Ringraum 22 abgewandten Seiten. So wird bei einer Beschädigung einer
der Dichtungen 17 und / oder 18 stets die relativ saubere Umgebungsluft aus dem Druckbereich
P
3, je nachdem welche Dichtung beschädigt ist, entweder in den staubbeladenen Druckbereich
P
1 oder in den Reingasbereich (Druckbereich P
2) gesogen. Somit ist vermieden, dass schmutzbehaftete Luft aus dem Druckbereich P
1 in den staubgereinigten Druckbereich P
2 oder sogar in den Reinluftbereich des Druckbereiches P
3 gelangt.
[0036] Die Darstellungen in den Figuren 2 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsformen der
Dichtungen 17 und 18. So sind gemäß der schematischen Darstellung in Fig. 2 zwei einzelne
Dichtungen 17 und 18 vorgesehen, wobei jeweils vom Stutzen 13 aus betrachtet die äußere
Dichtung im Querschnitt konvex und die innere Dichtung 17 im Querschnitt konkav gewölbt
sind. Entsprechend liegen die Dichtungen 17 und 18 aufeinander zuweisend gekrümmt
vor, was aufgrund des innen anliegenden höheren Drucks des Druckbereiches P
3 zu einem verbesserten Dichtsitz führt.
[0037] Wie alternativ in Fig. 3 dargestellt, können die Dichtungen 17 und 18 auch einteilig
ausgeführt sein, so weiter bspw. im Querschnitt eine U-Form bildend, mit einer U-Öffnung,
die der Halteplatte 9 zugewandt ist. Bei Ausgestaltung der Halteplatte 9 als Kunststoffspritzteil
kann die so geschaffene Doppeldichtung 31 an der Halteplatte 9 angespritzt sein. Die
Dichtungen 17 und 18 sind durch die U-Schenkel gebildet, während der die Dichtungen
17 und 18 verbindende U-Steg den Ringspalt 20 bzw. der Verbindungsöffnung 21 zugewandt
ist. Unter dichtender Auflage der auf der Trennwand 15 aufliegenden Abschnitte der
Dichtungen 17 und 18 sind in dem U-Steg der Doppeldichtung 31 Öffnungen 23 belassen,
zur Verbindung des zwischen den Dichtungen 17 und 18 geschaffenen Ringraumes 22 mit
dem Druckbereich P
3.
[0038] Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung, bei welcher die innere Dichtung 17 als
umlaufende Lippendichtung stirnseitig an den Stutzen 13 angespritzt ist. Der freie
Endbereich der Dichtung 17 liegt dichtend auf der zugewandten, die Einströmöffnung
10 umgebenden Halteplattenfläche auf.
[0039] Die äußere Dichtung 18 ist an der Trennwand 15 gehaltert, so weiter steckgehaltert.
Hierbei handelt es sich um ein gesondertes Spritz-Dichtteil, welches ausgehend von
einem Anbindungsabschnitt 24 einen sich in Richtung auf die zugeordnete Halteplattenfläche
erstreckenden Schenkel 25 trägt. Letzterer ist mit einem angeformten Dichtring 26
versehen, zur dichtenden Auflage auf der zugeordneten Halteplattenfläche.
[0040] Durch die gewählte Steckzuordnung der äußeren Dichtung 18 an der Trennwand 15 ist
diese im Falle eines Defekts austauschbar.
[0041] Es sind in dieser Ausführungsform drei Dichtebenen geschaffen, nämlich eine Dichtebene
zwischen der äußeren Dichtung 18 bzw. Dichtring 26 und der Halteplatte 9, eine Dichtebene
zwischen äußerer Dichtung 18 bzw. Anbindungsabschnitt 24 und Trennwand 15, sowie eine
Dichtebene zwischen innerer Dichtung 17 und Halteplatte 9.
[0042] Eine ähnliche Ausgestaltung ist in Fig. 5 dargestellt. Auch hier ist die innere Dichtung
17 als Lippendichtung an dem Stutzen 13 angespritzt. Die äußere Dichtung 18 liegt
als Steckteil vor, mit einem den Öffnungsrand der Durchtrittsöffnung 19 umfassenden
Anbindungsabschnitt 24, der, zugewandt der Halteplatte 9, übergeht in einen im Querschnitt
nach radial außen sich erweiternden Dichtabschnitt 27. Dieser ist im Querschnitt geradlinig
gestaltet. Dessen freies Ende liegt umlaufend auf der zugewandten Halteplattenfläche
an. Es ergeben sich drei Dichtebenen, nämlich eine zwischen der Dichtung 18 und der
Halteplatte 9, eine Dichtebene zwischen Dichtung 18 und der Trennwand 15, sowie eine
Dichtebene zwischen der angespritzten Dichtung 17 und der Halteplatte 9.
[0043] Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die äußere Dichtung 18 dichtlippenartig
an die Halteplatte 9 angespritzt ist, dies weiter mit Bezug auf den Stutzen 13 sich
nach radial innen erweiternd, zur dichtenden Anlage an der zugewandten Oberfläche
der Trennwand 15.
[0044] Die innere Dichtung 17 ist in dieser Ausführungsform als Steckteil gebildet. Hierbei
umfasst ein umlaufender Kragen 28 den zugewandten Endabschnitt des Stutzens 13 wandungsaußenseitig.
Die Steckanordnung ist gesichert durch eine mantelaußenwandseitig auf dem Stutzen
13 vorgesehene Ringwulst 29, die in eine entsprechende Ringausnehmung 30 des Kragens
28 eintritt. Von diesem Kragen 28 ausgehend erstreckt sich die Dichtung 18 im Querschnitt
vom Stutzen 13 aus betrachtet konkav gekrümmt, die Öffnung 19 der Trennwand 15 durchtretend,
wobei weiter der freie Endbereich der Dichtung 18 vom Stutzen 13 aus betrachtet sich
nach radial außen erweitert zur Anlage auf der zugewandten Halteplattenfläche. Der
Durchtritt durch die Trennwandöffnung 19 erfolgt unter Belassung des radial außerhalb
der Dichtung 17 weiter vorgesehenen Ringspalts 20.
[0045] Durch die Ausbildung der inneren Dichtung 17 als Steckteil kann diese bei einem Defekt
ausgetauscht werden. Die unmittelbare Anordnung der äußeren Dichtung 18 an der Halteplatte
9 bietet den Vorteil einer regelmäßigen Erneuerung dieser Dichtung 18 mit jedem Filterbeutelwechsel.
[0046] In dieser Ausführungsform ergeben sich drei Dichtebenen. So stellt sich eine Dichtebene
zwischen der äußeren Dichtung 18 und der Trennwand 15 und eine Dichtebene zwischen
der inneren Dichtung 17 und der Halteplatte 9 ein. Die dritte Dichtebene ergibt sich
zwischen innerer Dichtung 17 bzw. Kragen 28 und Stutzen 13.
[0047] Auch kann, wie weiter in den Figuren 7 und 8 dargestellt, eine beide Dichtungen 17
und 18 ausformende Doppeldichtung 31 vorgesehen sein. So ist zunächst mit Bezug zu
Fig. 7 eine steckverbindbare Doppeldichtung 31 ausgebildet, zur Steckzuordnung zum
Stutzen 13, wobei hier eine Halterung gewählt ist gemäß der Ausführungsform in Fig.
6.
[0048] Auch hier erstreckt sich von dem Kragen 28 ausgehend zunächst der die innere Dichtung
17 ausbildende Abschnitt unter konkaver Krümmung die Trennwandöffnung 19 durchsetzend
bis zur Anlage an die zugewandte Halteplattenfläche. Die koaxial zu der inneren Dichtung
17 angeordnete äußere Dichtung 18 ist im Bereich zwischen Trennwand 15 und Halteplatte
9 über eine Queranbindung 32 mit der inneren Dichtung 17 verbunden. Diese Queranbindung
32 ist im Querschnitt stegartig gebildet. Weiter ist die Queranbindung 32 umlaufend
mit Öffnungen 33 versehen, zur druckmäßigen Verbindung des zwischen den Dichtungen
17 und 18 belassenen Ringraumes 22 mit dem Druckraum P
3.
[0049] Wie auch die Dichtungen 17 und 18 bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 sind auch
in dieser Ausführungsform die Dichtungen 17 und 18 im Querschnitt aufeinander zugerichtet
gewölbt, was den Dichtsitz der jeweiligen Dichtung gegen die jeweilige Anlagefläche
durch den inneren höheren Druck verbessert.
[0050] Bei einem möglichen Defekt einer oder beider Dichtungen 17 und / oder 18 ist durch
die Steckanordnung der Doppeldichtung 31 am Stutzen 13 ein Austauschen beider Dichtungen
17 und 18 möglich.
[0051] Es ergeben sich in dieser Ausführungsform insgesamt vier Dichtebenen, nämlich zwischen
innerer Dichtung 17 bzw. Kragen 28 und Stutzen 13, zwischen innerer Dichtung 17 und
Halteplatte 9, weiter zwischen äußerer Dichtung 18 und Halteplatte 9 und schließlich
zwischen äußerer Dichtung 18 und Trennwand 15.
[0052] Bei der in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsform sind die beiden Dichtungen 17
und 18 in einem gemeinsamen Wurzelbereich 34 miteinander verbunden, über welchen Wurzelbereich
34 die so gestaltete Doppeldichtung 31 durch Anspritzen an der Halteplatte 9 befestigt
ist. Vom Wurzelbereich 34 ausgehend erstreckt sich die äußere Dichtung 18 im Querschnitt
vom Stutzen 13 aus betrachtet konvex in Richtung auf die zugeordnete Anlagefläche
der Trennwand 15. Die innere Dichtung 17 erstreckt sich vom Wurzelbereich 34 ausgehend
entsprechend konkav in Richtung auf die Stirnrandkante des Stutzens 13, zur Steckverbindung
mit diesem.
[0053] Durch die unmittelbare Befestigung beider Dichtungen 17 und 18 an der Halteplatte
9 erfolgt in vorteilhafter Weise ein Austausch der Dichtungen bei jedem Filterbeutelwechsel.
[0054] Bei dieser Ausführungsform sind zwei Dichtebenen erreicht, eine zwischen der äußeren
Dichtung 18 und der Trennwand 15 und eine zwischen der inneren Dichtung 17 und dem
Stutzen 13.
[0055] Wie weiter aus der Darstellung in Fig. 9 zu erkennen, besteht auch die Möglichkeit,
beide Dichtungen 17 und 18 anzuspritzen, so insbesondere die innere Dichtung 17 stirnseitig
an dem Stutzen 13 und die äußere Dichtung 18 auf der der Trennwand 15 zugewandten
Oberfläche der Halteplatte 9. Auch hier ergibt sich der Vorteil einer steten Auswechslung
der äußeren Dichtung 18 bei jedem Filterbeutelwechsel. Hier ergeben sich zwei Dichtebenen,
eine zwischen der äußeren Dichtung 18 und der Trennwand 15 und eine zwischen der inneren
Dichtung 17 und der Halteplatte 9.
[0056] Schließlich kann, wie in Fig. 10 dargestellt, an der Halteplatte 9, zugeordnet dem
Rand der Einströmöffnung 10, eine axial in Richtung auf den Stutzen 13 abragende Dichtrippe
35 vorgesehen sein. Diese ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einteilig aus
der Halteplatte 9 geformt. Diese Dichtrippe 35 stützt radial innen die in diesem Ausführungsbeispiel
an die Stirnrandkante des Stutzens 13 angespritzte innere Dichtung 17 ab. Entsprechend
ist diese Dichtung 17 in Druckgefällerichtung abgestützt, was den Dichtsitz weiter
erhöht.
[0057] Eine solche Dichtrippe kann weiter bspw. auch umfassend die äußere Dichtung 18 im
zugeordneten Bereich der Trennwand 15 vorgesehen sein, um auch hier eine Abstützung
der äußeren Dichtung 18 in Druckgefällerichtung zu erreichen.
[0058] Durch die vorgeschlagenen Lösungen ist sichergestellt, dass auch bei einer Beschädigung
einer Dichtung kein Rohgas (verschmutzte Luft) in das Reingas (gereinigte Luft) gelangt.
Durch die Anordnung zweier im Wesentlichen koaxial zueinander angeordneter Dichtungen
17 und 18 und dem sich hierbei einstellenden Ringraum 22 ist eine Druckschleuse geschaffen,
die verhindert, dass Luft oder Schmutz von der einen zur anderen Seite der Dichtung
gelangt, da diese sich gegen das Druckgefälle bewegen müsste.
[0059] Gegenstand der Erfindung, der sowohl allein als auch in Kombination mit einem der
vorbeschriebenen Merkmale Bedeutung hat, ist auch ein Staubsauger, bei welchem beide
Dichtungen 17,18 fest mit der Halteplatte 9 verbunden sind.
[0060] Gegenstand der Erfindung, der sowohl allein als auch in Kombination mit einem der
vorbeschriebenen Merkmale Bedeutung hat, ist auch ein Staubsauger, bei welchem beide
Dichtungen 17,18 fest mit dem Stutzen 13 verbunden sind.
[0061] Gegenstand der Erfindung, der sowohl allein als auch in Kombination mit einem der
vorbeschriebenen Merkmale Bedeutung hat, ist auch ein Staubsauger, bei welchem beide
Dichtungen 17, 18 fest mit der Trennwand 15 verbunden sind.
[0062] Gegenstand der Erfindung, der sowohl allein als auch in Kombination mit einem der
vorbeschriebenen Merkmale Bedeutung hat, ist auch ein Staubsauger, bei welchem beide
Dichtungen 17, 18 miteinander einteilig ausgebildet sind.
[0063] Gegenstand der Erfindung, der sowohl allein als auch in Kombination mit einem der
vorbeschriebenen Merkmale Bedeutung hat, ist auch ein Staubsauger, bei welchem an
der Halteplatte 9 und/oder an der gehäusefesten Trennwand 15 eine umlaufende Dichtlippe
35 ausgebildet ist, gegen welche eine Dichtung 17,18 in Druckgefällerichtung anliegt.
[0064] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung
der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Bezugszeichen
[0065]
- 1
- Staubsauger
- 2
- Basisgerät
- 3
- Filterkassette
- 4
- Filterbeutel
- 5
- Elektrokabel
- 6
- Stiel
- 7
- Betätigungsgriff
- 8
- Vorsatzgerät
- 9
- Halteplatte
- 10
- Einströmöffnung
- 11
- Staubbeutel
- 12
- Strömungskanal
- 13
- Stutzen
- 14
- Boden
- 15
- Trennwand
- 16
- Ringraum
- 17
- Dichtung
- 18
- Dichtung
- 19
- Durchtrittsöffnung
- 20
- Ringspalt
- 21
- Verbindungsöffnung
- 22
- Ringraum
- 23
- Öffnungen
- 24
- Anbindungsabschnitt
- 25
- Schenkel
- 26
- Dichtring
- 27
- Dichtabschnitt
- 28
- Kragen
- 29
- Ringwulst
- 30
- Ringausnehmung
- 31
- Doppeldichtung
- 32
- Queranbindung
- 33
- Öffnungen
- 34
- Wurzelbereich
- 35
- Dichtrippe
- T
- Trennebene
- P1
- Erster Druckbereich
- P2
- Zweiter Druckbereich
- P3
- Dritter Druckbereich
- x
- Achse
1. Staubsauger (1) mit einem darin angeordneten Filterbeutel (4), wobei der Filterbeutel
(4) eine Halteplatte (9) mit einer Einströmöffnung (10) aufweist, welche Einströmöffnung
(10) einem, einen ersten Druckbereich (P1) begrenzenden Stutzen (13) zugeordnet ist, wobei zwischen der Halteplatte (9) und
dem Stutzen (13) eine erste Dichtung (17) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (9) mittels einer zweiten Dichtung (18) zu einem durch eine gehäusefeste
Trennwand (15) gegebenen zweiten Druckbereich (P2) hin abgedichtet ist.
2. Staubsauger nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass beide Dichtungen (17,18) auf einer Seite dem Druck eines dritten Druckbereichs (P3) ausgesetzt sind.
3. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck im dritten Druckbereich (P3) höher ist als der jeweilige Druck im ersten Druckbereich (P1) und im zweiten Druckbereich (P2).
4. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Dichtung (17,18) fest mit der Halteplatte (9) verbunden ist und die andere
Dichtung (18,17) fest mit dem Stutzen (13).
5. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Dichtung (17,18) fest mit der Halteplatte (9) verbunden ist und die andere
Dichtung (18, 17) fest mit der Trennwand (15).
6. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Dichtung (17,18) fest mit dem Stutzen (13) verbunden ist und die andere
Dichtung (18, 17) fest mit der Trennwand (15).
7. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Verbindung der Dichtung (17,18) mit dem Stutzen (13) und / oder der Halteplatte
(9) und / oder der Trennwand (15) durch eine Steckhalterung erreicht ist.
8. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Verbindung der Dichtung (17,18) mit dem Stutzen (13) und / oder der Halteplatte
(9) und / oder der Trennwand (15) durch eine Anformung erreicht ist.
9. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtung (17) mit Bezug auf den Stutzen (13) sich nach radial außen erweiternd
ausgebildet ist.
10. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung der ersten Dichtung (17) jedenfalls angrenzend an dem Dichtbereich
vorgesehen ist.
11. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dichtung (18) mit Bezug auf den Stutzen (13) sich nach radial innen erweiternd
ausgebildet ist.
12. Staubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung der zweiten Dichtung (18) jedenfalls angrenzend an dem Dichtbereich
vorgesehen ist.
13. Filterbeutel (4) für einen Staubsauger (1), mit einer Halteplatte (9) und mit einer
in der Halteplatte (9) vorgesehenen Einströmöffnung (10), weiter mit einer an der
Halteplatte (9) befestigten Dichtung (17,18) zur Zusammenwirkung mit einem staubsaugerseitigen
Stutzen (13), dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (17,18) mit Bezug zu der Einströmöffnung (10) sich nach radial außen
oder nach radial innen erweiternd ausgebildet ist.
14. Filterbeutel nach Anspruch 13 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Dichtungen (17,18) an der Halteplatte (9) vorgesehen sind.
15. Filterbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 14 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtung (18) so angeordnet ist, dass sie außerhalb des zuzuordnenden, staubsaugerseitigen
Stutzens (13) verläuft.