(19)
(11) EP 2 025 432 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.03.2014  Patentblatt  2014/12

(21) Anmeldenummer: 07014841.6

(22) Anmeldetag:  27.07.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B22D 11/04(2006.01)
B21B 1/46(2006.01)
B22D 11/041(2006.01)

(54)

Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten durch Stranggiessen und Walzen

Method for creating steel long products through strand casting and rolling

Procédé destiné à la production de produits allongés en acier par coulage en continu et laminage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.02.2009  Patentblatt  2009/08

(73) Patentinhaber: CONCAST AG
8027 Zürich (CH)

(72) Erfinder:
  • Kawa, Franz, Dr.
    8134 Adliswil (CH)
  • Roehrig, Adalbert
    8800 Thalwil (CH)

(74) Vertreter: Luchs, Willi 
Luchs & Partner AG Patentanwälte Schulhausstrasse 12
8002 Zürich
8002 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 498 296
EP-A- 1 839 776
JP-A- 1 048 609
EP-A- 1 466 682
DE-A1- 1 816 849
   
  • LIU JIAN ET AL: "Operational Success of a 5-Strand High Speed Convex Technology Billet Caster for SBQ Steels at Shagang Steel, CHINA" INTERNET ARTICLE, [Online] 14. Mai 2001 (2001-05-14), - 16. Mai 2001 (2001-05-16) Seiten 1-9, XP002461363 Singapore Gefunden im Internet: URL:http://www.concast-standard.com/pdf/Ca ster_SEAISI%20May01.pdf>
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.

[0002] Es ist bekannt, den beim Stranggiessen erzeugten Giessstrang zu einzelnen Knüppeln oder Vorblöcken zu schneiden, auf Raumtemperatur abzukühlen und dann in einem Walzwerk wiedererwärmt zu Stahlstab, Draht und anderen Stahl-Langprodukten zu verwalzen.

[0003] Bekannt ist auch die gegossenen Knüppeln heiss (ca. 600°C) in den Walzwerksofen zwecks Nacherwärmung vor dem anschliessenden Verwalzen einzusetzen.

[0004] Um Energie zu sparen und das Ausbringen zu erhöhen, wird seit langem nach Lösungen gesucht, wie man eine Stranggiessanlage und eine Walzstrasse, vorzugsweise eine Giessader und eine Walzader, direkt verbinden könnte.

[0005] Dabei stellen die unterschiedlichen Durchsätze, Geschwindigkeiten und Temperaturen sowie Temperaturverteilungen (Strangguss-Oberfläche/Zentrum) am Auslauf der Giessanlage und am Einlauf der Walzstrasse die Hauptprobleme dar.

[0006] Die minimale Einzugsgeschwindigkeit am Einlauf der Walzstrasse sollte keinesfalls unter 4.2 m/min liegen um die Walzen infolge der langen Kontaktzeit mit dem Walzgut nicht thermisch zu überlasten. Ausserdem soll der Knüppel am Einlauf der Walzstrasse eine für das Walzen geeignete Temperatur sowohl an der Oberfläche als auch im Kern (1150-1250°C) aufweisen. Insbesondere sollte die Oberflächentemperatur möglichst homogen verteilt sein.

[0007] Aus der EP-B1-0 761 327 ist ein Verfahren bekannt, bei dem der in einer Stranggiessmaschine erzeugte Giessstrang einer Temperaturhalte- und Vorerwärmungsvorrichtung zugeführt wird, wonach er in einer weiteren Temperaturausgleichs- und Schnellaufheizvorrichtung aufgeheizt wird, bevor er in die Walzstrasse eingeführt wird. Nachteilig dabei sind die relativ hohen Kosten für die Installation und für den Betrieb der Nacherwärmungseinrichtung.

[0008] In der Druckschrift JP-A-01048609 ist ein Verfahren zur Steuerung der Geschwindigkeit eines Stranges geoffenbart, bei dem der gegossene Strang direkt in ein Walzwerk überführt wird. Die Geschwindigkeit bei der Stranggiessmaschine und der Walzstrasse wird gesteuert, indem bspw. die Walzgeschwindigkeit korrigiert wird, wenn die aktuelle Auszugsgeschwindigkeit des Stranges ändert. Nachteilig hierbei ist, dass die Walzgeschwindigkeit nicht erst geändert werden kann, wenn sich die Auszugsgeschwindigkeit bei der Stranggiessmaschine ändert.

[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, das eine einfachere Anlagekonfiguration und einen kostengünstigeren Betrieb ermöglicht.

[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

[0011] Bevorzugte Weitergestaltungen des erfindungsgemässen Verfahrens bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

[0012] Es wurde überraschenderweise festgestellt, dass bei Verwendung von Stranggiesskokillen, wie sie aus der EP-B2-0 498 296 bekannt sind, die durch Schnell-Stranggiessen erzeugten Knüppel- und Vorblockstränge ohne zusätzliches Aufheizen direkt einer Walzstrasse zugeführt werden können. Der Formhohlraum dieser Stranggiesskokillen weist am eingiessseitigen Ende der Kokille entlang einer Umfangslinie seines Querschnittes mindestens zwei Umfangsabschnitte auf, die je eine Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes gegenüber den entsprechenden Umfangsabschnitten des Formhohlraumquerschnittes am strangaustrittseitigen Ende der Kokille in der Form von Ausbuchtungen begrenzen. Die Bogenhöhen der Ausbuchtungen verkleinern sich in Stranglaufrichtung derart, dass sich während des Giessbetriebes eine in Formhohlraum bildende Strangschale beim Durchlauf durch die Kokille verformt, und dadurch eine gleichmässige Kühlung und Schalenwachstum bzw. eine homogene Temperaturverteilung entlang des Strangumfanges gewährleistet wird, wodurch eine die direkte Einführung in die Walzstrasse erlaubende hohe Stranggiessgeschwindigkeit möglich ist. Auch sind die Temperaturverhältnisse im Giesstrang am Auslauf der Giessanlage für die Einführung in die Walzstrasse geeignet, allenfalls kann eine Temperaturregulierung vorgesehen sein, jedoch ist keine Aufheizung notwendig.

[0013] Es ist heute praktisch möglich, im Querschnitt vierkantige Stränge im Formatbereich 120-130 mm mit einer Geschwindigkeit von ca. 6m/min zu Giessen. Bei Kokillen-Querschnittsformen nach der EP-B2-0 498 296 ergibt sich ein Strang mit homogener Temperaturverteilung an der Oberfläche, ohne kalte Kanten, welche sonst induktiv oder mittels Gasbrenner vor der Walzstrasse hätten erwärmt werden müssen. Gleichzeitig werden bei diesem Format die giesstechnischen Vorteile eines Quadrat-Querschnitts gegenüber einem Rundquerschnitt (günstigeres Verhältnis Oberfläche/Volumen bei gleichem Metergewicht) weitgehend beibehalten.

[0014] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer Stranggiesskokille für das erfindungsgemässe Verfahren ist die Umfangslinie eines etwa runden Formhohlraumquerschnittes auf der Eingiessseite in mindestens drei im wesentlichen gleich grosse Umfangsabschnitte unterteilt und jeder dieser Umfangsabschnitte weist auf der Eingiessseite die Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes als Ausbuchtung auf. Die Bogenhöhen der Ausbuchtungen verkleinern sich auf allen Umfangsabschnitten in Stranglaufrichtung mindestens entlang einer Teillänge des Formhohlraumes.

[0015] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform einer Stranggiesskokille für das erfindungsgemässe Verfahren weist die Umfangslinie eines polygonalen, vorzugsweise viereckigen Formhohlraumquerschnittes auf der Eingiessseite zwischen allen Ecken Umfangsabschnitte mit Querschnittsvergrösserungen des Formhohlraumes in der Form von Ausbuchtungen auf und die Bogenhöhen der Ausbuchtungen verkleinern sich auf allen Umfangsabschnitten in Stranglaufrichtung mindestens entlang einer Teillänge des Formhohlraumes.

[0016] Das Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten, bei welchem die in der Stranggiesskokille erzeugten Knüppel- und Vorblockstränge unmittelbar - ohne zusätzliches Aufheizen - einer Walzstrasse zugeführt und dort zu Langprodukten gewalzt werden, ermöglicht eine einfache Anlagekonfiguration sowie einen kostengünstigen Betrieb.

[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt rein schematisch:
Fig. 1
eine schematische Darstellung einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitende Stranggiessanlage mit einer Walzstrasse.


[0018] Fig.1 zeigt schematisch den Aufbau einer an sich bekannten Stranggiessanlage 10 mit einer Giesspfanne 1, einem Zwischengefäss 2 (Tundish), einer mit Wasser gekühlten Kokille 3, sowie einer Strangumlenkeinrichtung 6 für den Strang 5, der mittels Rollen 6' ausgezogen und in die Horizontale gebogen. Danach wird der Strang 5 erfindungsgemäss direkt einer Walzstrasse 20 zugeführt, welche mehrere Walzeinheiten 21 mit Walzrollen 22 aufweist, was nicht weiter im Detail dargetan ist, da solche Walzstrassen 20 bzw. Walzwerke bekannt sind.

[0019] Ein Formhohlraum 3' dieser Kokille 3 weist am eingiessseitigen Ende der Kokille entlang einer Umfangslinie seines Querschnittes mindestens zwei Umfangsabschnitte auf, die je eine Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes 3' gegenüber den entsprechenden Umfangsabschnitten des Formhohlraumquerschnittes am strangaustrittseitigen Ende der Kokille 3 in der Form von Ausbuchtungen begrenzen, was nicht näher veranschaulicht ist.

[0020] Die Stranggiessgeschwindigkeit des Stranges 5 beträgt mindestens 4.2 m/min, um die zulässige Kontaktzeit zwischen Strang und der Walzen am Einlauf der Walzstrasse nicht zu überschreiten und dadurch deren Haltbarkeit nicht unzumutbar zu verkürzen.

[0021] Die Temperaturverhältnisse am Auslauf der Stranggiessanlage 10 für die Einführung in die Walzstrasse sind genau angepasst, damit das Walzen des Stranges in optimaler Weise erfolgen kann. Allenfalls kann jedoch ein passiver Temperaturausgleich, ohne Fremdenergiezufuhr vorgenommen werden.

[0022] Der Formhohlraumquerschnitt der Stranggiesskokille ist im Wesentlichen als Vierrundformat gebildet. Dieses Vierrundformat basiert auf einem Quadrat oder Rechteck, wobei es in den Eckbereichen jedoch mit relativ grossen Radien versehen ist. Strangaustrittseitig betragen diese Radien in den Eckbereichen vorteilhaft annähernd 20 bis 40 mm bei einer Länge bzw. Breite des Formhohlraumquerschnittes von 120 bis 180 mm.

[0023] Zum Beispiel könnte bei einem Vierrundformat 120 mm eine Kantenverrundung von ca. 25 mm sowie die Stranggiessgeschwindigkeit mind. 5.2 m/min und entsprechend bei einem Vierrundformat 180 mm eine Kantenverrundung von ca. 40 mm sowie Giessgeschwindigkeit von mindestens 4.2 m/min vorgesehen sein.

[0024] Beim Ausguss 11 des oberhalb der Kokille 3 befindlichen Zwischengefässes 2 ist ein an sich herkömmliches Regelorgan, vorzugsweise ein Schiebeverschluss 15 zwecks genauer Zuflussregelung der abzugiessenden Stahlschmelze in die Kokille vorgesehen. Eine Regelung der Füllstandshöhe der Schmelze in der Kokille 3 erfolgt in Abhängigkeit der Einlaufgeschwindigkeit im ersten Walzgerüst (sog. Master-Slave Betrieb), dafür eine Regeleinrichtung 13 und ein Füllstandsmessgerät 14 bei der Kokille 3 vorgesehen sind. Mit dieser Regelung soll eine annähernd konstante Füllhöhe in der Kokille erzielt werden. Vorteilhaft ist zudem ein am Zuflussregelorgan befestigtes und in die Kokille ragendes feuerfestes Tauchrohr vorhanden, damit sich eine möglichst ruhige Badoberfläche in der Kokille ergibt.

[0025] Die gegossenen Knüppelstränge bilden im Wesentlichen ein Vierrund-Format und deren Verrundung entsprechend dem Format so gewählt wird, dass bei ausreichend grosser Giessgeschwindigkeit ein Strang mit für das Walzen erforderlicher Temperaturverteilung produziert wird, welches ohne jeglicher aktiver Nacherwärmung direkt verwalzt werden kann, d.h. die gegossenen Stränge werden endlos, ohne in Stücke geteilt zu werden, der Walzstrasse zugeführt.


Ansprüche

1. Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten durch Stranggiessen von Stahl zu Knüppelsträngen und anschliessendes Walzen dieser Knüppelstränge und Vorblockstränge zu den Langprodukten, wie Stabstahl oder Draht, wobei der Flüssigstahl in eine Stranggiesskokille gegossen wird, bei dem die aus einem Vierrund- oder im Wesentlichen einem runden Format ausgebildete Stranggiesskokille einen beidseitig offenen Formhohlraum bildet, welcher am eingiessseitigen Ende entlang einer Umfangslinie seines Querschnittes mindestens zwei Umfangsabschnitte aufweist, die je eine Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes gegenüber den entsprechenden Umfangsabschnitten des Formhohlraumquerschnittes am strangaustrittseitigen Ende der Kokille in der Form von Ausbuchtungen begrenzen, und sich Bogenhöhen der Ausbuchtungen in Stranglaufrichtung derart verkleinern, dass sich während des Giessbetriebes eine in Formhohlraum bildende Strangschale beim Durchlauf durch die Kokille verformt, wobei die gegossenen Knüppel- bzw. Vorblockstränge direkt einer Walzstrasse ohne Nacherwärmung zugeführt werden und die Stranggiessgeschwindigkeit mindestens 4.2 m/min beträgt, wobei beim Ausguss (11) eines oberhalb der Kokille (3) befindlichen Zwischengefässes (2) ein Regelorgan, vorzugsweise ein Schiebeverschluss (15), zwecks genauer Regelung der abzugiessenden Stahlschmelze in die Kokille vorhanden ist, wobei eine Regelung der Füllstandshöhe der Schmelze in der Kokille (3) in Abhängigkeit der Einlaufgeschwindigkeit in das erste Walzgerüst der Walzstrasse (20) erfolgt und das Regelorgan entsprechend geregelt wird.
 
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegossenen Knüppelstränge im Wesentlichen ein Vierrund-Format bilden.
 
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrundung beim Vierrund-Format entsprechend dem Format so gewählt wird, dass bei ausreichend grosser Giessgeschwindigkeit ein Strang mit für das Walzen erforderlicher Temperaturverteilung produziert wird, welches ohne jegliche aktive Nacherwärmung direkt verwalzt werden kann
 
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegossenen Knüppelstränge im Wesentlichen kreisrund ausgebildet sind.
 


Claims

1. A process for producing steel long products by continuous casting of steel to form billet and bloom strands and subsequent rolling of these billet and bloom strands to form the long products, such as steel bars or wire, whereby the liquid steel being cast into a continuous casting permanent mould, with which the continuous casting permanent mould forming a quadruple round or substantially circular format forms a mould cavity open on both sides, the mould cavity having on the end of the continuous moulding permanent mould on the pouring in side, along a circumferential line of its cross-section, at least two circumferential sections, which each define a cross-sectional enlargement of the mould cavity in relation to the corresponding circumferential sections of the mould cavity cross-section on the end of the permanent mould on the strand outlet side, in the form of bulges, and curvature heights of the bulges decrease in the direction of travel of the strand such that during the casting operation a strand shell forming in the mould cavity deforms upon passing through the permanent mould, whereby the cast billet respective bloom strands are fed directly to a roll train substantially without any subsequent heating, and that the continuous casting speed is at least 4.2 m/min, whereby the discharge (11) of an intermediate vessel (2) located above the permanent mould (3) an adjustment device, preferably a slide closure (15), is provided for the purpose of precise regulation of the molten steel to be cast into the permanent mould, whereby a regulation of the filling level of the molten mass in the permanent mould (3) being implemented dependently upon the inlet speed into the first roll stand of the roll train (20), and the regulating device being correspondingly regulated.
 
2. The process according to Claim 1, characterised in that the cast billet strands form a substantival quadruple round format.
 
3. The process according to Claim 2, characterised in that the rounding with the quadruple round format is chosen corresponding to the format such that with a sufficiently high casting speed a strand with temperature distribution required for rolling is produced which can be rolled directly without any active subsequent heating.
 
4. The process according to Claim 1, characterised in that the cast billet strands are substantially circular in form.
 


Revendications

1. Procédé de production de produits longs en acier par coulée continue d'acier en des barres de billette et laminage ensuite de ces barres de billette et de ces barres de bloom en produits longs, comme de l'acier en barre ou du fil, l'acier liquide étant versé dans une lingotière de coulée continue dans lequel la lingotière de coulée continue, d'un format carré ou rectangulaire à sommets arrondis de grand rayon ou d'un format sensiblement circulaire, forme une empreinte de moulage ouverte des deux côtés qui, à l'extrémité du côté d'entrée, a le long d'une ligne de pourtour de sa section transversale au moins deux parties de pourtour qui délimitent, sous la forme de courbure, respectivement un agrandissement de la section transversale de l'empreinte par rapport aux parties de pourtour correspondantes de la section transversale de l'empreinte à l'extrémité du côté de la sortie de la barre de la lingotière et les hauteurs d'arc des courbures se rapetissent dans la direction de passage de la barre de manière à ce que, pendant la coulée, une coquille de coulée se formant dans l'empreinte se déforme lorsqu'elle passe dans la lingotière, les barres coulées de billette ou de bloom étant envoyées directement à un train de laminoir sans post-chauffage et la vitesse de coulée continue étant au moins de 4,2m/min, dans lequel, dans la busette (11) de coulée d'un récipient (2) intermédiaire se trouvant au-dessus de la lingotière (3) il y a un organe de régulation, de préférence une fermeture (15) à tiroir, en vue d'une régulation précise de l'acier fondu à couler dans la lingotière, une régulation de la hauteur du niveau de la masse fondue dans la lingotière 3 s'effectuant en fonction de la vitesse d'entrée dans la première cage de laminoir du train (20) de laminoir et l'organe de régulation étant régulé d'une manière correspondante.
 
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barres de billette coulées forment sensiblement un format carré ou rectangulaire à sommets arrondis de grand rayon.
 
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'on choisit l'arrondi dans le format carré ou rectangulaire à sommets arrondis de grand rayon conformément au format de manière à produire, pour une vitesse de coulée suffisamment grande, une barre ayant une répartition de température nécessaire pour le laminage qui, sans quelque post-chauffage actif que ce soit, peut être laminée directement.
 
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barres de billette coulées sont sensiblement circulaires.
 




Zeichnung








Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente