[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten gemäss
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist bekannt, den beim Stranggiessen erzeugten Giessstrang zu einzelnen Knüppeln
oder Vorblöcken zu schneiden, auf Raumtemperatur abzukühlen und dann in einem Walzwerk
wiedererwärmt zu Stahlstab, Draht und anderen Stahl-Langprodukten zu verwalzen.
[0003] Bekannt ist auch die gegossenen Knüppeln heiss (ca. 600°C) in den Walzwerksofen zwecks
Nacherwärmung vor dem anschliessenden Verwalzen einzusetzen.
[0004] Um Energie zu sparen und das Ausbringen zu erhöhen, wird seit langem nach Lösungen
gesucht, wie man eine Stranggiessanlage und eine Walzstrasse, vorzugsweise eine Giessader
und eine Walzader, direkt verbinden könnte.
[0005] Dabei stellen die unterschiedlichen Durchsätze, Geschwindigkeiten und Temperaturen
sowie Temperaturverteilungen (Strangguss-Oberfläche/Zentrum) am Auslauf der Giessanlage
und am Einlauf der Walzstrasse die Hauptprobleme dar.
[0006] Die minimale Einzugsgeschwindigkeit am Einlauf der Walzstrasse sollte keinesfalls
unter 4.2 m/min liegen um die Walzen infolge der langen Kontaktzeit mit dem Walzgut
nicht thermisch zu überlasten. Ausserdem soll der Knüppel am Einlauf der Walzstrasse
eine für das Walzen geeignete Temperatur sowohl an der Oberfläche als auch im Kern
(1150-1250°C) aufweisen. Insbesondere sollte die Oberflächentemperatur möglichst homogen
verteilt sein.
[0007] Aus der
EP-B1-0 761 327 ist ein Verfahren bekannt, bei dem der in einer Stranggiessmaschine erzeugte Giessstrang
einer Temperaturhalte- und Vorerwärmungsvorrichtung zugeführt wird, wonach er in einer
weiteren Temperaturausgleichs- und Schnellaufheizvorrichtung aufgeheizt wird, bevor
er in die Walzstrasse eingeführt wird. Nachteilig dabei sind die relativ hohen Kosten
für die Installation und für den Betrieb der Nacherwärmungseinrichtung.
[0008] In der Druckschrift
JP-A-01048609 ist ein Verfahren zur Steuerung der Geschwindigkeit eines Stranges geoffenbart, bei
dem der gegossene Strang direkt in ein Walzwerk überführt wird. Die Geschwindigkeit
bei der Stranggiessmaschine und der Walzstrasse wird gesteuert, indem bspw. die Walzgeschwindigkeit
korrigiert wird, wenn die aktuelle Auszugsgeschwindigkeit des Stranges ändert. Nachteilig
hierbei ist, dass die Walzgeschwindigkeit nicht erst geändert werden kann, wenn sich
die Auszugsgeschwindigkeit bei der Stranggiessmaschine ändert.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen,
das eine einfachere Anlagekonfiguration und einen kostengünstigeren Betrieb ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0011] Bevorzugte Weitergestaltungen des erfindungsgemässen Verfahrens bilden den Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0012] Es wurde überraschenderweise festgestellt, dass bei Verwendung von Stranggiesskokillen,
wie sie aus der
EP-B2-0 498 296 bekannt sind, die durch Schnell-Stranggiessen erzeugten Knüppel- und Vorblockstränge
ohne zusätzliches Aufheizen direkt einer Walzstrasse zugeführt werden können. Der
Formhohlraum dieser Stranggiesskokillen weist am eingiessseitigen Ende der Kokille
entlang einer Umfangslinie seines Querschnittes mindestens zwei Umfangsabschnitte
auf, die je eine Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes gegenüber den entsprechenden
Umfangsabschnitten des Formhohlraumquerschnittes am strangaustrittseitigen Ende der
Kokille in der Form von Ausbuchtungen begrenzen. Die Bogenhöhen der Ausbuchtungen
verkleinern sich in Stranglaufrichtung derart, dass sich während des Giessbetriebes
eine in Formhohlraum bildende Strangschale beim Durchlauf durch die Kokille verformt,
und dadurch eine gleichmässige Kühlung und Schalenwachstum bzw. eine homogene Temperaturverteilung
entlang des Strangumfanges gewährleistet wird, wodurch eine die direkte Einführung
in die Walzstrasse erlaubende hohe Stranggiessgeschwindigkeit möglich ist. Auch sind
die Temperaturverhältnisse im Giesstrang am Auslauf der Giessanlage für die Einführung
in die Walzstrasse geeignet, allenfalls kann eine Temperaturregulierung vorgesehen
sein, jedoch ist keine Aufheizung notwendig.
[0013] Es ist heute praktisch möglich, im Querschnitt vierkantige Stränge im Formatbereich
120-130 mm mit einer Geschwindigkeit von ca. 6m/min zu Giessen. Bei Kokillen-Querschnittsformen
nach der
EP-B2-0 498 296 ergibt sich ein Strang mit homogener Temperaturverteilung an der Oberfläche, ohne
kalte Kanten, welche sonst induktiv oder mittels Gasbrenner vor der Walzstrasse hätten
erwärmt werden müssen. Gleichzeitig werden bei diesem Format die giesstechnischen
Vorteile eines Quadrat-Querschnitts gegenüber einem Rundquerschnitt (günstigeres Verhältnis
Oberfläche/Volumen bei gleichem Metergewicht) weitgehend beibehalten.
[0014] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer Stranggiesskokille für das
erfindungsgemässe Verfahren ist die Umfangslinie eines etwa runden Formhohlraumquerschnittes
auf der Eingiessseite in mindestens drei im wesentlichen gleich grosse Umfangsabschnitte
unterteilt und jeder dieser Umfangsabschnitte weist auf der Eingiessseite die Querschnittsvergrösserung
des Formhohlraumes als Ausbuchtung auf. Die Bogenhöhen der Ausbuchtungen verkleinern
sich auf allen Umfangsabschnitten in Stranglaufrichtung mindestens entlang einer Teillänge
des Formhohlraumes.
[0015] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform einer Stranggiesskokille für das
erfindungsgemässe Verfahren weist die Umfangslinie eines polygonalen, vorzugsweise
viereckigen Formhohlraumquerschnittes auf der Eingiessseite zwischen allen Ecken Umfangsabschnitte
mit Querschnittsvergrösserungen des Formhohlraumes in der Form von Ausbuchtungen auf
und die Bogenhöhen der Ausbuchtungen verkleinern sich auf allen Umfangsabschnitten
in Stranglaufrichtung mindestens entlang einer Teillänge des Formhohlraumes.
[0016] Das Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten, bei welchem die in der Stranggiesskokille
erzeugten Knüppel- und Vorblockstränge unmittelbar - ohne zusätzliches Aufheizen -
einer Walzstrasse zugeführt und dort zu Langprodukten gewalzt werden, ermöglicht eine
einfache Anlagekonfiguration sowie einen kostengünstigen Betrieb.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt rein
schematisch:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitende
Stranggiessanlage mit einer Walzstrasse.
[0018] Fig.1 zeigt schematisch den Aufbau einer an sich bekannten Stranggiessanlage 10 mit
einer Giesspfanne 1, einem Zwischengefäss 2 (Tundish), einer mit Wasser gekühlten
Kokille 3, sowie einer Strangumlenkeinrichtung 6 für den Strang 5, der mittels Rollen
6' ausgezogen und in die Horizontale gebogen. Danach wird der Strang 5 erfindungsgemäss
direkt einer Walzstrasse 20 zugeführt, welche mehrere Walzeinheiten 21 mit Walzrollen
22 aufweist, was nicht weiter im Detail dargetan ist, da solche Walzstrassen 20 bzw.
Walzwerke bekannt sind.
[0019] Ein Formhohlraum 3' dieser Kokille 3 weist am eingiessseitigen Ende der Kokille entlang
einer Umfangslinie seines Querschnittes mindestens zwei Umfangsabschnitte auf, die
je eine Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes 3' gegenüber den entsprechenden
Umfangsabschnitten des Formhohlraumquerschnittes am strangaustrittseitigen Ende der
Kokille 3 in der Form von Ausbuchtungen begrenzen, was nicht näher veranschaulicht
ist.
[0020] Die Stranggiessgeschwindigkeit des Stranges 5 beträgt mindestens 4.2 m/min, um die
zulässige Kontaktzeit zwischen Strang und der Walzen am Einlauf der Walzstrasse nicht
zu überschreiten und dadurch deren Haltbarkeit nicht unzumutbar zu verkürzen.
[0021] Die Temperaturverhältnisse am Auslauf der Stranggiessanlage 10 für die Einführung
in die Walzstrasse sind genau angepasst, damit das Walzen des Stranges in optimaler
Weise erfolgen kann. Allenfalls kann jedoch ein passiver Temperaturausgleich, ohne
Fremdenergiezufuhr vorgenommen werden.
[0022] Der Formhohlraumquerschnitt der Stranggiesskokille ist im Wesentlichen als Vierrundformat
gebildet. Dieses Vierrundformat basiert auf einem Quadrat oder Rechteck, wobei es
in den Eckbereichen jedoch mit relativ grossen Radien versehen ist. Strangaustrittseitig
betragen diese Radien in den Eckbereichen vorteilhaft annähernd 20 bis 40 mm bei einer
Länge bzw. Breite des Formhohlraumquerschnittes von 120 bis 180 mm.
[0023] Zum Beispiel könnte bei einem Vierrundformat 120 mm eine Kantenverrundung von ca.
25 mm sowie die Stranggiessgeschwindigkeit mind. 5.2 m/min und entsprechend bei einem
Vierrundformat 180 mm eine Kantenverrundung von ca. 40 mm sowie Giessgeschwindigkeit
von mindestens 4.2 m/min vorgesehen sein.
[0024] Beim Ausguss 11 des oberhalb der Kokille 3 befindlichen Zwischengefässes 2 ist ein
an sich herkömmliches Regelorgan, vorzugsweise ein Schiebeverschluss 15 zwecks genauer
Zuflussregelung der abzugiessenden Stahlschmelze in die Kokille vorgesehen. Eine Regelung
der Füllstandshöhe der Schmelze in der Kokille 3 erfolgt in Abhängigkeit der Einlaufgeschwindigkeit
im ersten Walzgerüst (sog. Master-Slave Betrieb), dafür eine Regeleinrichtung 13 und
ein Füllstandsmessgerät 14 bei der Kokille 3 vorgesehen sind. Mit dieser Regelung
soll eine annähernd konstante Füllhöhe in der Kokille erzielt werden. Vorteilhaft
ist zudem ein am Zuflussregelorgan befestigtes und in die Kokille ragendes feuerfestes
Tauchrohr vorhanden, damit sich eine möglichst ruhige Badoberfläche in der Kokille
ergibt.
[0025] Die gegossenen Knüppelstränge bilden im Wesentlichen ein Vierrund-Format und deren
Verrundung entsprechend dem Format so gewählt wird, dass bei ausreichend grosser Giessgeschwindigkeit
ein Strang mit für das Walzen erforderlicher Temperaturverteilung produziert wird,
welches ohne jeglicher aktiver Nacherwärmung direkt verwalzt werden kann, d.h. die
gegossenen Stränge werden endlos, ohne in Stücke geteilt zu werden, der Walzstrasse
zugeführt.
1. Verfahren zur Erzeugung von Stahl-Langprodukten durch Stranggiessen von Stahl zu Knüppelsträngen
und anschliessendes Walzen dieser Knüppelstränge und Vorblockstränge zu den Langprodukten,
wie Stabstahl oder Draht, wobei der Flüssigstahl in eine Stranggiesskokille gegossen
wird, bei dem die aus einem Vierrund- oder im Wesentlichen einem runden Format ausgebildete
Stranggiesskokille einen beidseitig offenen Formhohlraum bildet, welcher am eingiessseitigen
Ende entlang einer Umfangslinie seines Querschnittes mindestens zwei Umfangsabschnitte
aufweist, die je eine Querschnittsvergrösserung des Formhohlraumes gegenüber den entsprechenden
Umfangsabschnitten des Formhohlraumquerschnittes am strangaustrittseitigen Ende der
Kokille in der Form von Ausbuchtungen begrenzen, und sich Bogenhöhen der Ausbuchtungen
in Stranglaufrichtung derart verkleinern, dass sich während des Giessbetriebes eine
in Formhohlraum bildende Strangschale beim Durchlauf durch die Kokille verformt, wobei
die gegossenen Knüppel- bzw. Vorblockstränge direkt einer Walzstrasse ohne Nacherwärmung
zugeführt werden und die Stranggiessgeschwindigkeit mindestens 4.2 m/min beträgt,
wobei beim Ausguss (11) eines oberhalb der Kokille (3) befindlichen Zwischengefässes
(2) ein Regelorgan, vorzugsweise ein Schiebeverschluss (15), zwecks genauer Regelung
der abzugiessenden Stahlschmelze in die Kokille vorhanden ist, wobei eine Regelung
der Füllstandshöhe der Schmelze in der Kokille (3) in Abhängigkeit der Einlaufgeschwindigkeit
in das erste Walzgerüst der Walzstrasse (20) erfolgt und das Regelorgan entsprechend
geregelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegossenen Knüppelstränge im Wesentlichen ein Vierrund-Format bilden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrundung beim Vierrund-Format entsprechend dem Format so gewählt wird, dass
bei ausreichend grosser Giessgeschwindigkeit ein Strang mit für das Walzen erforderlicher
Temperaturverteilung produziert wird, welches ohne jegliche aktive Nacherwärmung direkt
verwalzt werden kann
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegossenen Knüppelstränge im Wesentlichen kreisrund ausgebildet sind.
1. A process for producing steel long products by continuous casting of steel to form
billet and bloom strands and subsequent rolling of these billet and bloom strands
to form the long products, such as steel bars or wire, whereby the liquid steel being
cast into a continuous casting permanent mould, with which the continuous casting
permanent mould forming a quadruple round or substantially circular format forms a
mould cavity open on both sides, the mould cavity having on the end of the continuous
moulding permanent mould on the pouring in side, along a circumferential line of its
cross-section, at least two circumferential sections, which each define a cross-sectional
enlargement of the mould cavity in relation to the corresponding circumferential sections
of the mould cavity cross-section on the end of the permanent mould on the strand
outlet side, in the form of bulges, and curvature heights of the bulges decrease in
the direction of travel of the strand such that during the casting operation a strand
shell forming in the mould cavity deforms upon passing through the permanent mould,
whereby the cast billet respective bloom strands are fed directly to a roll train
substantially without any subsequent heating, and that the continuous casting speed
is at least 4.2 m/min, whereby the discharge (11) of an intermediate vessel (2) located
above the permanent mould (3) an adjustment device, preferably a slide closure (15),
is provided for the purpose of precise regulation of the molten steel to be cast into
the permanent mould, whereby a regulation of the filling level of the molten mass
in the permanent mould (3) being implemented dependently upon the inlet speed into
the first roll stand of the roll train (20), and the regulating device being correspondingly
regulated.
2. The process according to Claim 1, characterised in that the cast billet strands form a substantival quadruple round format.
3. The process according to Claim 2, characterised in that the rounding with the quadruple round format is chosen corresponding to the format
such that with a sufficiently high casting speed a strand with temperature distribution
required for rolling is produced which can be rolled directly without any active subsequent
heating.
4. The process according to Claim 1, characterised in that the cast billet strands are substantially circular in form.
1. Procédé de production de produits longs en acier par coulée continue d'acier en des
barres de billette et laminage ensuite de ces barres de billette et de ces barres
de bloom en produits longs, comme de l'acier en barre ou du fil, l'acier liquide étant
versé dans une lingotière de coulée continue dans lequel la lingotière de coulée continue,
d'un format carré ou rectangulaire à sommets arrondis de grand rayon ou d'un format
sensiblement circulaire, forme une empreinte de moulage ouverte des deux côtés qui,
à l'extrémité du côté d'entrée, a le long d'une ligne de pourtour de sa section transversale
au moins deux parties de pourtour qui délimitent, sous la forme de courbure, respectivement
un agrandissement de la section transversale de l'empreinte par rapport aux parties
de pourtour correspondantes de la section transversale de l'empreinte à l'extrémité
du côté de la sortie de la barre de la lingotière et les hauteurs d'arc des courbures
se rapetissent dans la direction de passage de la barre de manière à ce que, pendant
la coulée, une coquille de coulée se formant dans l'empreinte se déforme lorsqu'elle
passe dans la lingotière, les barres coulées de billette ou de bloom étant envoyées
directement à un train de laminoir sans post-chauffage et la vitesse de coulée continue
étant au moins de 4,2m/min, dans lequel, dans la busette (11) de coulée d'un récipient
(2) intermédiaire se trouvant au-dessus de la lingotière (3) il y a un organe de régulation,
de préférence une fermeture (15) à tiroir, en vue d'une régulation précise de l'acier
fondu à couler dans la lingotière, une régulation de la hauteur du niveau de la masse
fondue dans la lingotière 3 s'effectuant en fonction de la vitesse d'entrée dans la
première cage de laminoir du train (20) de laminoir et l'organe de régulation étant
régulé d'une manière correspondante.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barres de billette coulées forment sensiblement un format carré ou rectangulaire
à sommets arrondis de grand rayon.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'on choisit l'arrondi dans le format carré ou rectangulaire à sommets arrondis de grand
rayon conformément au format de manière à produire, pour une vitesse de coulée suffisamment
grande, une barre ayant une répartition de température nécessaire pour le laminage
qui, sans quelque post-chauffage actif que ce soit, peut être laminée directement.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barres de billette coulées sont sensiblement circulaires.