[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeerzeugendes Element einer elektrishen
Heizvorrichtung mit den oberbegrifflichen Merkmalen von Anspruch 1.
[0002] Ein solcher Zuheizer zur Klimatisierung des Innenraums eines Kraftfahrzeuges ist
beispielsweise aus der
EP 1 564 503 bekannt. Die wärmeerzeugenden Elemente des Heizblocks umfassen üblicherweise mehrere
in einer Ebene übereinander vorgesehene PTC-Heizelemente, die zwischen Leiterbahnen,
die üblicherweise durch Blechbänder gebildet sind, angeordnet sind. Diese Leiterbahnen
sind mit unterschiedlicher Polarität bestromt. Die PTC-Elemente können mit diesen
Leiterbahnen verklebt sein. Auch ist es möglich, die Leiterbahnen unter Vorspannung
gegen die PTC-Heizelemente anzulegen. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass zur
Auskupplung der von den PTC-Heizelementen erzeugten Wärme und zur Einkupplung von
Strom eine gute Kontaktierung zwischen den Leiterbahnen und den PTC-Heizelementen
besteht.
[0003] Es können ein oder mehrere wärmeerzeugende Elemente als Teil des Heizblocks vorgesehen
sein. Die von den wärmeerzeugenden Elementen erzeugte Wärme wird über wärmeabgebende
Elemente an das zu erwärmende Medium, d.h. die Luft abgegeben. Diese durchströmt das
Gehäuse durch die beiden Rahmenöffnungen, die zwischen sich den ebenen Heizblock aufnehmen.
Die Rahmenöffnungen liegen dabei üblicherweise parallel zueinander an gegenüberliegenden
Seiten eines im Wesentlichen flachen, rahmenförmigen Gehäuses. Im Hinblick auf eine
möglichst kostengünstige Herstellung der elektrischen Heizvorrichtung werden die wärmeabgebenden
Elemente in der Regel aus mäandrierend gebogenen Blechstreifen gebildet, die Wellrippen
ausbilden. Diese Wellrippen liegen ein- oder beidseitig an wärmeabgebenden Elementen
an. Dementsprechend umfasst der Heizblock mehrere Lage von wärmeabgebenden und wärmeerzeugenden
Elementen, wobei auch im Hinblick auf die Wärmeauskopplung darauf zu achten ist, dass
die wärmeabgebenden Elemente gut an den wärmeerzeugenden Elementen anliegen. Auch
hierzu können die wärmeabgebenden Elemente mit den wärmeerzeugenden Elementen fest
verbunden und/oder durch wenigstens ein in dem Gehäuse aufgenommenes Federelement
unter Vorspannung angelegt werden. Statt durch eine mäandrierendes Blechband kann
das wärmeabgebende Element auch durch ein stranggepresstes Aluminiumprofil gebildet
sein, welches Stege ausbildet, die sich im Wesentlichen rechtwinklig zu den Lagen
des Schichtaufbaus, umfassend die wärmeabgebenden und die wärmeerzeugenden Elemente
erstrecken. In einem solchen Fall kann die Leiterbahn, d.h. die in der Regel ebene
Anlagefläche für das PTC-Heizelement durch die Außenfläche eines solchen stranggepressten
Aluminiumprofils gebildet werden. Bei beiden Alternativen Wellrippenelement bzw. Strangpressprofil
sind die Anlagefläche für die PTC-Heizelemente elektrisch leitend ausgestaltet und
elektrisch mit in dem Gehäuse üblicherweise isoliert voneinander gehaltenen Kontakten
verbunden. In dem erstgenannten Fall werden die Kontakte in der Regel durch die freiliegenden
Enden der Blechbänder gebildet.
[0004] Der geschichtete Heizblock aus parallelen wärmeabgebenden und wärmeerzeugenden Elementen,
gegebenenfalls unter Hinzufügung eines oder mehrerer sich parallel hierzu erstreckender
Federelemente ist vorzugsweise in einem Gehäuse mit einem U-förmigen Querschnitt gehalten.
Bei der Beaufschlagung des Schichtaufbaus mit einer Feder ist der Rahmen so zu dimensionieren,
dass die Federkraft dauerhaft auch bei den erhöhten Temperaturen halten kann. Dabei
ist zu beachten, dass der isolierende Rahmen heutzutage nicht zuletzt aus ökonomischen
Gründen als Spritzgussteil hergestellt wird. Übliche Gehäuse bestehen heutzutage aus
einem Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil. Das Gehäuseunterteil bildet hierbei
eine Aufnahme für die einzelnen Elemente des Heizblocks sowie erforderlichenfalls
des Federelementes aus. In diesem Gehäuseunterteil werden die einzelnen Elemente des
Heizblocks angeordnet. Danach wird der Heizblock durch Fügen von Gehäuseoberteil und
Gehäuseunterteil in dem Gehäuse eingeschlossen. Hierzu können Ränder, die die Rahmenöffnungen
umgeben, den Heizblock teilweise überdecken, so dass der Heizblock zwischen den Rahmenöffnungen
eingeschlossen und in dem Gehäuse gehalten ist. Die beiden Gehäuseteile werden danach
miteinander verbunden, beispielsweise über eine Rastverbindung.
[0005] Bei dieser Art der Montage stellt sich das Problem, dass die einzelnen Lagen des
Heizblocks an vorbestimmter Stelle in dem Gehäuse angeordnet werden müssen. Da nicht
jedem wärmeerzeugenden Element eigene Kontakte zugeordnet sind, müssen bei der Montage
auch die elektrischen Verhältnisse innerhalb des Heizblocks berücksichtigt werden.
Es besteht aber zur Verminderung der Herstellungskosten auch der Wunsch, die Teile
des Heizblocks möglichst standardisiert auszubilden, so dass für verschiedene Lagen
des Heizblocks identische Bauteile verwendet werden können.
[0006] Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeerzeugendes Element für eine elektrische
Heizvorrichtung und geht von einer elektrischen Heizvorrichtung aus, wie sie durch
die
EP 1 061 776 A1 gegeben ist. Bei diesem Stand der Technik umfasst das wärmeerzeugende Element einen
Positionsrahmen mit Aufnahmeöffnungen zur Aufnahme von wenigstens einem PTC-Heizelement.
Beiderseits der PTC-Elemente liegen Leiterbahnen an, die an dem Positionsrahmen über
elastische Rastnasen verrastet sind, die randseitig die Leiterbahnen übergreifen und
diese gegenüber dem Positionsrahmen fixieren.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein verbessertes wärmeerzeugendes
Element anzugeben.
[0008] Zur Lösung dieses Problems wird mit der vorliegenden Erfindung ein wärmeerzeugendes
Element mit dem Merkmalen von Anspruch 1 angegeben.
[0009] Das erfindungsgemäße wärmeerzeugende Element zeichnet sich dadurch aus, dass die
Haltestege mittels Spritzgießen einteilig an dem Positionsrahmen angeformt und nach
Auflegen der Leiterbahnen auf den Positionsrahmen durch Umformen die Leiterbahnen
übergreifend plastisch verformt sind.
[0010] Dadurch ist eine sichere bauliche Einheit aus dem Positionsrahmen, den hierin aufgenommenen
PTC-Elementen und den die PTC-Elemente in den Ausnehmungen haltenden und diese thermisch
kontaktierenden Leiterbahnen geschaffen.
[0011] Dementsprechend fixieren die Haltestege die lose aufgelegten und vorzugsweise in
Form von Blechbändern verwirklichten Leiterbahnen gegenüber dem Positionsrahmen, wodurch
eine vormontierte Baugruppe geschaffen wird, deren Teile unverlierbar miteinander
verbunden sind. Dementsprechend kann das wärmeerzeugende Element leicht gehandhabt
und einfach in das Gehäuse eingesetzt werden. Des weiteren liegen die Haltestege an
den Leiterbahnen an, so dass die Elemente des wärmeabgebenden Elements eng aneinanderanliegend
miteinander verbunden sind und auch die PTC-Heizelemente durch Anliegen an den Innenseiten
der Leiterbahnen in den Aufnahmen fixiert sind, so dass beispielsweise mehrere PTC-Heizelemente
in einer Aufnahme an vorbestimmten Stellen angeordnet und fixiert werden können.
[0012] Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen wärmeerzeugenden Elementes sind
in den Ansprüchen 2 bis 5 angegeben.
[0013] Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der elektrischen Heizvorrichtung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf ein Gehäuseunterteil mit darin eingebautem Heizblock des in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt der Darstellung gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- eine perspektivische Explosionsdarstellung eines wärmeerzeugenden Elementes der elektrischen
Heizvorrichtung nach Fig. 1;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie VII-VII gemäß der Darstellung in Fig. 6
eines montierten wärmeerzeugenden Elementes;
[0014] Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der
elektrischen Heizvorrichtung mit einem Gehäuse 2, bestehend aus einem Gehäuseunterteil
4 und einem Gehäuseoberteil 6. Beide Gehäuseteile 4, 6 sind formschlüssig miteinander
verbunden und nehmen in sich einen Heizblock 8 auf, der aus mehreren in parallelen
Lagen zueinander angeordneten wärmeerzeugenden Elementen 10 und wärmeabgebenden Elementen
12 besteht. Die wärmeabgebenden Elemente 12 sind als Wellrippenelemente aus mäandrierend
gebogenen Blechstreifen gebildet.
[0015] An einer Stirnseite des Gehäuses 2 wird dieses von fünf in Querrichtung übereinander
angeordneten Kontaktzungen 15 überragt. Die Kontaktzungen treten durch an dem Gehäuse
2 ausgesparte Schlitze 16 hindurch, die jeweils für sich eine Kontaktzunge aufnehmen
und überwiegend durch das Gehäuseunterteil 4 gebildet sind, jedoch an einer Stirnseite
durch das Gehäuseoberteil 6 komplettiert sind.
[0016] Das Gehäuse 2 weist zwei gegenüberliegende Rahmenöffnungen auf, von denen in Fig.
1 lediglich die durch das Gehäuseoberteil 6 gebildete Rahmenöffnung 16 zu sehen ist.
Die von dem Gehäuseunterteil 4 gebildete Rahmenöffnung ist in Fig. 4 zu erkennen und
mit Bezugszeichen 18 gekennzeichnet. Die Rahmenöffnungen 16, 18 sind jeweils mit Streben
20 durchsetzt, die sich rechtwinklig zu den Lagen des Heizblocks 8 erstrecken und
die einander gegenüberliegenden Längsholme von Gehäuseunterteil 4 und Gehäuseoberteil
8 miteinander verbinden.
[0017] Die Fig. 2 zeigt Einzelheiten des Heizblocks 8 und dessen Aufnahme insbesondere in
dem Gehäuseunterteil 4 und zeigt das Gehäuseunterteil 4 in einer Draufsicht bei weggenommenem
Gehäuseoberteil. Die wärmeabgebenden Elemente 12 sind lediglich unvollständig an den
jeweiligen stirnseitigen Enden des Gehäuseunterteils 4 dargestellt. Dementsprechend
gibt die Darstellung in Fig. 2 auch einen Blick auf die von dem Gehäuseunterteil 4
gebildete Rahmenöffnung 18 frei.
[0018] Wie zu erkennen, weist das gezeigte Ausführungsbeispiel vier wärmeerzeugende Elemente
10 auf, die jeweils stirnseitig isolierend und mit gewisser Beweglichkeit quer zu
den Lagen des Schichtaufbaus (Heizblocks 8) in dem Gehäuseunterteil 4 aufgenommen
sind. Das Gehäuseunterteil 4 weist hierzu Passelementaufnahmen 22 auf, die sich einer
Aufnahme 24, die im Wesentlichen durch das Gehäuseunterteil 4 gebildet ist und den
Heizblock 8 aufnimmt, öffnen. An jeder Stirnseite des Gehäuseunterteils 4 sind bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei unterschiedliche Arten von Passelementaufnahmen
22a, 22b vorgesehen (vgl. auch Fig. 3). Korrespondierend zu der Geometrie der Passelementaufnahmen
22 haben die wärmeerzeugenden Elemente 10 an ihren stirnseitigen Enden Passelemente
26a, 26b, die jeweils nur in die entsprechend korrespondierenden Passelementaufnahme
22a bzw. 22b passen. Vorliegend sind die korrespondierenden Passelementaufnahmen 22
so auf die korrespondierend hierzu vorgesehenen Passelemente 26 abgestimmt, dass die
wärmeerzeugenden Elemente 10 um einige Zehntel Millimeter quer zur Längserstreckung
der Lagen des Heizblocks 8 in dem Gehäuse 2 beweglich sind. Die äußeren Passelemente
26a sind als Hammerkopf ausgebildet und greifen in entsprechend ausgebildete Passelementaufnahmen
22a ein. Diese sind in Längsrichtung des wärmeerzeugenden Elementes 10 wesentlich
kürzer als die zweiten, mittig vorgesehenen Passelementaufnahmen 22a. Die diesen länglichen
Passelementaufnahmen 22b zugeordneten Passelemente 26b sind stabförmig und weniger
breit als die hammerkopfartigen Passelemente 26a. Aufgrund dieser speziellen Ausgestaltung
passen die mittleren wärmeerzeugenden Elemente 10 nicht in die äußeren Positionen
für wärmeerzeugende Elemente 10 des Heizblocks. In entsprechender Weise lassen sich
die äußeren wärmeerzeugenden Elemente nicht in der Mitte des Heizblocks anordnen,
d.h. in das Gehäuse 2 einsetzen.
[0019] Während die wärmeerzeugenden Elementen 10 nicht an jeder beliebigen Stelle im Gehäuse
2 eingesetzt werden können, sind die wärmeabgebenden Wellrippenelemente 12 unspezifisch
und als Längenabschnitte eines mäandrierend gebogenen zunächst Blechstreifens als
gefertigt und von diesem Endlosmaterial auf Länge geschnitten. Jedes einzelne wärmeabgebende
Element 12 kann an beliebiger Position für ein wärmeabgebendes Element innerhalb des
Heizblocks 8 eingesetzt werden.
[0020] Die Passelemente 26 sind einstückig an einem Positionsrahmen 28 angeformt, der in
den Fig. 4 und 5 zu sehen und unter Bezugnahme auf diese Figuren nachfolgend näher
erläutert wird. Der Positionsrahmen 28 besteht aus einem isolierenden Material und
dient der Positionierung von PTC-Heizelementen 30. Vorliegend ist zu jedem einzelnen
PTC-Heizelement 30 eine Aufnahme 32 in dem Positionsrahmen 28 ausgespart, die dieses
PTC-Heizelement umfänglich fasst und somit festlegt. Beidseitig an den jeweiligen
PTC-Heizelementen 30, die nebeneinander in einer Ebene angeordnet sind, liegen Blechbänder
34, 36 an, welche elektrische Leiterbahnen zur Bestromung der PTC-Heizelemente 30
ausbilden und über welche die von den PTC-Heizelementen erzeugte Wärme an die wärmeabgebenden
Elemente 12 mittels Wärmeübertragung geleitet wird. Diese liegen unmittelbar an den
Blechbändern 34, 36 an.
[0021] Die stirnseitigen Enden der Positionsrahmen 28 sind über einen Passelementsteg 38
über die Lage der Blechbänder 34, 36 hinaus verlängert. Am äußeren Ende der Passelementstege
38 befinden sich die jeweiligen Passelemente 26 des Positionsrahmens 28. Wie die Querschnittsansicht
entlang der in Fig. 4 eingezeichneten Linie VII-VII verdeutlicht (vgl. Fig. 5), wird
die überwiegende Erstreckung des Positionsrahmens 28 in Breitenrichtung von den jeweiligen
Blechbändern 34, 36 eingenommen. In Querschnittsansicht seitlich neben den Blechbändern
34, 36 weist der Positionsrahmen Haltestege 40 auf, die unmittelbar benachbart zu
dem seitlichen Rand der Blechbänder 34, 36 vorgesehen sind und die korrespondierenden
Blechbänder 34, 36 oberseitig überragen und diese außenseitig übergreifen, vorzugsweise
mit den Leiterbahnen 34, 36 in Berührung stehen und an diesen anliegen. Die Haltestege
40 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einteilig im Wege des Spritzgießens
zunächst als rechtwinklig zu der Haupterstreckungsrichtung des Positionsrahmens 28
abgehende Vorsprünge ausgebildet. Der Abstand einander gegenüberliegender Vorsprünge
ist so gewählt, dass das Blechband 34 bzw. 36 gerade zwischen diese Vorsprünge passt.
Das auf diese Weise mittels Spritzgießen hergestellte einteilige Bauteil wird danach
mit den wesentlichen Teilen des wärmeerzeugenden Elementes 10 versehen, d.h. die PTC-Heizelemente
30 werden in die korrespondierenden Aufnahme 32 eingelegt und beidseitig von den Blechbändern
34, 36 umgeben. Danach werden die Vorsprünge plastisch nach innen verformt und so
die Leiterbahnen 34, 36 übergreifend ausgebildet. Hierbei kommt üblicherweise ein
Warmumformen zum Einsatz, bei dem das die Haltestege 40 bildende Material lokal im
Bereich der Blechbänder 34, 36 aufwärmt und somit erweicht wird. Das jeweils zum Einsatz
kommende Mittel kann beispielsweise mittels Heißluft oder durch Wärmeleitung den Positionsrahmen
28 lokal erwärmen. Im Falle der Erwärmung durch Wärmeleitung wird das die Erwärmung
bewirkende Mittel vorzugsweise durch ein Werkzeug gebildet, welches gleichzeitig die
Umformung der Haltestege 40 vornimmt.
[0022] Die Haltestege 40 sind in Längsrichtung des wärmeerzeugenden Elementes 10 nicht durchgängig
ausgebildet, sondern sind in Abschnitten 40.1 bis 40.5 vorgesehen. Diese Abschnitte
40.1 bis 40.5 lassen zwischen sich einen Durchgang 41 frei, der derart ausgestaltet
ist, dass jeweils eine Strebe 20 in Breitenrichtung zwischen die Abschnitte 40.1;
40.2; 40.3; 40.4 bzw. 40.5 passt. Der durch den Durchgang 41 gebildete Abschnitt verspringt
gegenüber der Außenfläche der Haltestege 40 jedenfalls so weit nach innen, dass zumindest
die halbe Dicke der Streben 20 zwischen die Haltestege 40 passt und dort aufgenommen
ist.
[0023] Allerdings fehlt es an einem formschlüssigen Eingriff zwischen den Streben 20 und
den Positionsrahmen 28 in einer Richtung quer zu den Lagen des Heizblocks 8, so dass
eine Beweglichkeit quer zu den Lagen des Heizblocks 8 gegeben ist zwischen den Streben
20 der Gehäuseteile 4, 6, die auch als erste Strebe bezeichnet werden können, und
den Haltestegen 40, die als zweite Strebe 43 bezeichnet werden können.
[0024] Das wärmeerzeugende Element 10 ist als vormontiertes Bauteil ausgebildet und kann
somit bei der Montage gehandhabt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Leiterbahnen
34, 36 oder gar die in den Positionsrahmen 28 eingelegten PTC-Heizelemente 30 verloren
gehen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass üblicherweise die Haltestege lediglich
die Blechbänder 34, 36 in dem Positionsrahmen fixieren, diese aber nicht mit einer
Anpresskraft gegen die PTC-Heizelemente 30 legen, welche ausreicht, die PTC-Heizelemente
30 sicher beim Betrieb zu bestromen. Dies wird jedenfalls bei der im Rahmen der vorliegenden
Erfindung diskutierten Ausgestaltung durch ein Federelement bewirkt, welches nachfolgend
noch unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 näher erläutert werden wird.
[0025] Zunächst soll aber weiter auf diejenigen Merkmale eingegangen, die dafür Sorge tragen,
dass Teile des Heizblocks 8 nicht an beliebiger Stelle innerhalb des Gehäuses 2 eingebaut
werden kann.
[0026] Wie insbesondere den Fig. 3 und 4 zu entnehmen ist, ist ein Blechband, nämlich das
in Fig. 4 gezeigte Blechband 34, aus der Ebene des wärmeerzeugenden Elementes 10 herausgebogen.
Dementsprechend ergibt sich ein Versatz 42 zwischen der Ebene, in welcher das Blechband
34 in Anlage an den PTC-Heizelementen 30 anliegt, und einem freien Ende 44, welches
durch nochmaliges, jedoch gegenläufiges Umbiegen sich parallel zu dem erstgenannten
Hauptabschnitt des Blechbandes 34 erstreckt. Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, ist
dieses freie Ende 44 durch ein Vercrimpungselement 46 mechanisch und elektrisch mit
der zugeordneten Kontaktzunge 14 verbunden.
[0027] Die in Fig. 3 mit Bezugszeichen 10.3 und 10.4 gekennzeichneten oberen wärmeabgebenden
Elemente haben einen von dem oberen Blechband 34 nach oben abgehenden Versatz 42.3
und 42.4. Das untere wärmeerzeugende Element 10.1 hat einen nach unten abgehenden
Versatz 42.1. Die Blechbänder 34, 36 des mit Bezugszeichen 10.2 gekennzeichneten wärmeerzeugenden
Elementes 10 sind beidseitig zur Bildung eines Versatzes 42.20 bzw. 42.21 umbogen
und jeweils für sich mit einer Kontaktzunge 14 versehen. Aufgrund dieser Unterschiede
besteht die Möglichkeit, ein Vertauschen der Positionen für die wärmeerzeugenden Elemente
10.3 und 10.2 innerhalb des Gehäuses 2 zu vermeiden. Vorliegend erlaubt das Ausführungsbeispiel,
dass aufgrund der Gestaltung von Kontaktzungenaufnahmen 48 die beiden mittleren wärmeerzeugenden
Elemente 10.2 und 10.3 gegeneinander vertauscht werden können. Eine entsprechende
Vertauschbarkeit ist auch gegeben für die beiden äußeren wärmeerzeugenden Elemente
10.1 und 10.4.
[0028] Die zuvor bereits unter Bezugnahme auf Fig. 1 erwähnten Schlitze 15 gehen von der
Außenseite des Gehäuses 2 ab und münden in den gegenüber den Schlitzen 15 jeweils
verbreiterten Kontaktzungenaufnahmen 48. Hinter dieser Kontaktzungenaufnahme 48 wird
wiederum ein verengter Schlitz 50 ausgebildet, der ein die Kontaktzunge 14 durch Stanzen
geformtes Blechstück sowie das freie Ende 44 des zugeordneten Blechbandes 34 aufnehmen
kann.
[0029] Das Gehäuseunterteil 4 kann in einer kostengünstig herzustellenden Spritzgießform
abgeformt werden, da sämtliche, für das Gehäuse 4 bedeutsame Flächen sich parallel
oder rechtwinklig zu der Rahmenöffnung 18 des Gehäuseunterteils 4 erstrecken.
[0030] So hat das Gehäuseunterteil 4 zunächst im Wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufende
Rahmenflächen 52a-d, die den Heizblock 8 umfänglich umgeben und rechtwinklig zu der
Ebene verlaufen, die die Rahmenöffnung 18 beinhaltet. An der Stirnseite, an der die
Kontaktzungen 14 aus dem Gehäuseunterteil 4 herausgeführt sind, öffnet sich die korrespondierende
Rahmenfläche 52b über vier Passelementstegaufnahmen 54 nach außen, deren Hauptwandungen
sich gleichfalls rechtwinklig zu der Ebene erstrecken, die die Rahmenöffnung 18 enthält.
Eine entsprechende Erstreckung haben diejenigen Funktionsflächen des Gehäuseunterteils
4, welche die Kontaktzungenaufnahme 48 sowie die hierhin führenden Schlitze 15 bzw.
50 im Wesentlichen ausbilden sowie diejenigen Wände, die die Passelementaufnahme 22
begrenzen und in Fig. 3 dargestellt sind. Die vorstehend beschriebenen Aufnahmen 15,
22, 50 und 54 werden auf Seiten des Gehäuseunterteils 4 durch einen Boden begrenzt,
der parallel zu der Ebene verläuft, die die Rahmenöffnung 18 des Gehäuseunterteils
4 enthält.
[0031] Die besondere Ausgestaltung der wärmeerzeugenden Elemente 10 ermöglicht eine einfachere
Montage, da die durch die ersten und zweiten Streben 20, 43 gebildete Gitteranordnung
nicht vollständig Teil des Gehäuses ist, sondern die zweiten Streben mit den Positionsrahmen
28 ausgebildet werden und sich somit zuverlässig dort befindet, wo die PTC-Heizelemente
30 innerhalb des Heizblocks 8 zum Liegen kommen.
[0032] Da das wärmeabgebende Element 12 als vormontierte Baueinheit vorbereitet wird und
des Weiteren durch die Passelemente 26 und die zugehörigen Aufnahmen 22 sichergestellt
ist, dass die wärmeerzeugenden Elemente 12 lediglich an vorbestimmten Stellen innerhalb
des Gehäuses 2 eingebaut werden können, kann die Fertigung der elektrischen Heizvorrichtung,
insbesondere die Montage der Einzelteile auch durch wenig geübtes Personal erfolgen.
[0033] Die konkrete Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels gibt eine eindeutige Zuordnung
von verschiedenen Bauteilen der elektrischen Heizvorrichtung vor. Wird diese eindeutige
Zuordnung nicht eingehalten, lassen sich die Bauteile der elektrischen Heizvorrichtung
nicht montieren.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 2
- Gehäuse
- 4
- Gehäuseunterteil
- 6
- Gehäuseoberteil
- 8
- Heizblock
- 10
- wärmeerzeugende Element
- 12
- wärmeabgebendes Element
- 14
- Kontaktzunge
- 15
- Schlitz
- 16
- Rahmenöffnung, Gehäuseoberteil
- 18
- Rahmenöffnung, Gehäuseunterteil
- 20
- Strebe/ erste Strebe
- 22
- Passelementaufnahme
- 24
- Aufnahme für den Heizblock
- 26
- Passelement
- 28
- Positionsrahmen
- 30
- PTC-Heizelement
- 32
- Aufnahme für PTC-Heizelement
- 34
- Blechband
- 36
- Blechband
- 38
- Passelementsteg
- 40
- Haltestege
- 40.1 bis 40.5
- Abschnitte der Haltestege
- 41
- Durchgang
- 42
- Versatz
- 43
- Zweite Strebe
- 44
- freies Ende des Blechbandes 34
- 46
- Vercrimpungselement
- 48
- Kontaktzungenaufnahme
- 50
- Schlitz
- 52
- Rahmenfläche
- 54
- Passelementstegaufnahme
- 64
- Längsholm
- 66
- Längsholm
- 68
- Zapfenführung
- 70
- Zapfenführung
- 72
- Zapfenführung
- 74
- Fenster
- 90
- Ausbuchtung
1. Wärmeerzeugendes Element (10) einer elektrischen Heizvorrichtung mit einem Positionsrahmen
(28) aus einem isolierenden Material, welcher nebeneinander liegende Aufnahmen (32)
für jeweils wenigstens ein PTC-Heizelement (30) ausbildet, die zwischen Leiterbahnen
(34, 36) angeordnet sind, an denen die PTC- Heizelemente (30) elektrisch leitend anliegen,
wobei
der Positionsrahmen (28) die Leiterbahnen (34, 36) umgebende und begrenzende Haltestege
(40) umfasst, die die Leiterbahnen (34, 36) außenseitig übergreifen und
an den Leiterbahnen (34, 36) anliegen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltestege (40) mittels Spritzgießen einteilig an dem Positionsrahmen (28) angeformt
und nach Auflegen der Leiterbahnen (34, 36) auf den Positionsrahmen (28) durch Umformen
die Leiterbahnen (34, 36) übergreifend plastisch verformt sind.
2. Wärmeerzeugendes Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestege (40) lediglich randseitig an den Leiterbahnen (34, 36) anliegen.
3. Wärmeerzeugendes Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestege (40) abschnittsweise ausgebildet sind und zwischen sich jeweils einen
Durchgang (41) ausbilden.
4. Wärmeerzeugendes Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang (41) bis zu der als auf den Positionsrahmen aufgelegtes durchgehendes
Blechband (34, 36) ausgebildeten Leiterbahn reicht.
5. Wärmeerzeugendes Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestege (40) mittels Warmumformen über die Leiterbahnen (34, 36) gebogen sind.
1. A heat generating element (10) of an electric heater, comprising:
a positional frame (28) made of an insulating material, which defines receptacles
(32) arranged side by side for receiving at least one PTC heating element (30), which
are arranged between conductor paths (34, 36), against which the PTC heating elements
(30) are placed in an electrically conductive manner, wherein the positional frame
(28) comprises retaining ridges (40) surrounding and limiting the conductor paths
(34, 36), which retaining ridges (40) externally overlap the conductor paths (34,
36) and abut on the conductor paths (34, 36),
characterized in that,
the retaining ridges (40) are formed integrally with the positional frame (28) by
injection molding and are plastically deformed after placing the conductor paths (34,
36) on the positional frame (28) to externally overlap the conductor paths (34, 36)
after plastic deformation.
2. The heat generating element according to claim 1, wherein the retaining ridges (40)
abut on the conductor paths (34, 36) merely on an edge side thereof.
3. The heat generating element according to claim 1 or 2, wherein the retaining ridges
(40) are formed in a plurality of sections with a passage (41) between adjacent sections
(40).
4. The heat generating element according to claim 3, wherein the passage (41) extends
to the conductor path formed by a continuous sheet metal band (34, 36).
5. The heat generating element according to claim 1, wherein the retaining ridges (40)
are bent over the conductor paths (34, 36) by thermoforming.
1. Élément de production de chaleur (10) d'un dispositif de chauffage électrique avec
un châssis de positionnement (28) en matériau isolant qui constitue des logements
placés côte à côte (32) pour chacun des au moins un élément chauffant PTC (30) qui
sont agencés entre des pistes conductrices (34, 36) avec lesquelles les éléments de
chauffage PTC (30) sont en contact électrique, dans lequel
le châssis de positionnement (28) comporte des nervures de retenue (40) entourant
et délimitant les pistes conductrices (34, 36), qui chevauchent les pistes conductrices
(34, 36) par l'extérieur et sont adjacentes aux pistes conductrices (34, 36),
caractérisé
en ce que les nervures de retenue (40) sont conformées en une seule pièce sur le châssis de
positionnement (28) via moulage par injection, et sont déformées plastiquement de
manière à réaliser un chevauchement par déformation des pistes conductrices (34, 36)
après l'application des pistes conductrices (34, 36) sur le châssis de positionnement
(28).
2. Élément de production de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les nervures de retenue (40) sont adjacentes aux pistes conductrices (34, 36) uniquement
par leurs bords.
3. Élément de production de chaleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les nervures de retenue (40) sont réalisées sous forme de sections et constituent
toutes entre elles un passage (41).
4. Élément de production de chaleur selon la revendication 3, caractérisé en ce que le passage (41) atteint la piste conductrice constituée sous forme d'une bande de
tôle (34, 36) continue appliquée sur le châssis de positionnement.
5. Élément de production de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les nervures de retenue (40) sont pliées par formage à chaud sur les pistes conductrices
(34, 36).