[0001] Die Erfindung betrifft eine Webmaschine und ein Verfahren zur Schussfadenüberwachung
in einer Webmaschine gemäss Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
[0002] Es sind verschiedene Webmaschinen bekannt, die eine Schussfaden-Überwachungsvorrichtung
zum Überwachen des Schussfadens besitzen. Beispielsweise wird in
US 5 083 584 vorgeschlagen, seitlich der Ware eine stationäre Schussfaden-Überwachungsvorrichtung
einzusetzen. Diese basiert auf einer triboelektrischen Messung, in welcher der von
der Ankunft des Schussfadens erzeugte Ladungsstoss gemessen wird.
[0003] Es zeigt sich allerdings, dass mit einem derartigen Verfahren insbesondere spät im
Maschinenzyklus auftretende Fehler nicht verlässlich gemessen werden können. Es stellt
sich deshalb die Aufgabe, eine Webmaschine bzw. ein Verfahren der eingangs genannten
Art bereitzustellen, das auch noch spät im Maschinenzyklus auftretende Fehler zu detektieren
vermag.
[0004] Diese Aufgabe wird von der Webmaschine bzw. dem Verfahren gemäss den unabhängigen
Ansprüchen gelöst.
[0005] Demgemäss wird der Sensor an der stationären Fadenklemme angeordnet, welche sich
im Bereich des Blattanschlags der Ware befindet. Derartige stationäre Fadenklemmen
sind in einigen Gerätetypen, insbesondere bei der Verarbeitung relativ dicker Garne,
vorgesehen und haben die Aufgabe, den Schussfaden gespannt zu halten.
[0006] Dank der Durchführung der Messung an der stationären Fadenklemme wird es möglich,
den Eintrag und das Anschlagen des Schussfadens bis ganz zum Schluss zu überwachen
und auch noch sehr späte Fehler, wie z.B. ein Fadenbruch oder ein Herausspringen aus
der Fadenklemme, zu detektieren.
[0007] Vorzugsweise ist der Sensor ein triboelektrischer Sensor. Denkbar ist jedoch insbesondere
auch der Einsatz optischer, kapazitiver, piezoelektrischer oder induktiver Sensoren.
[0008] Weitere bevorzugte Ausführungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie
aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Webmaschine mit einer ersten Ausführung eines erfindungsgemässen Detektors,
Fig. 2 eine Seitenansicht der stationären Fadenklemme von Fig. 1 mit triboelektrischem
und/oder piezoeketrischem Detektor,
Fig. 3 eine schematisierte Seitenansicht einer zweiten Ausführung der stationären
Fadenklemme mit optischem Detektor zur Messung in Transmission,
Fig. 4 eine schematisierte Seitenansicht einer dritten Ausführung der stationären
Fadenklemme mit optischem Detektor zur Messung in Reflektion,
Fig. 5 eine schematisierte Seitenansicht einer vierten Ausführung der stationären
Fadenklemme mit kapazitivem Detektor,
Fig. 6 eine schematisierte Seitenansicht einer fünften Ausführung der stationären
Fadenklemme mit induktivem oder kapazitiven Detektor,
Fig. 7 eine schematisierte Seitenansicht einer weiteren Ausführung mit triboelektrischem
Detektor an der Mündung der Klemme und
Fig. 8 eine schematisierte Seitenansicht einer weiteren Ausführung mit optischem Detektor
an der Mündung der Klemme.
Fig. 1 zeigt einen Bereich der Schussfaden-Ankunftsseite einer Projektil-Webmaschine.
Sichtbar ist das Blatt 1 mit einer Vielzahl von Blattstäben 2 und eine Randfadenklemme
3 für den Schussfaden 4. Schematisch dargestellt ist ferner das Fach 5 und die bereits
gewobene Ware 6 mit dem Blattanschlag 7.
[0009] Die Randfadenklemme 3 bewegt sich synchron zum Blatt 1. Sie hält den eingetragenen
Schussfaden 4 an seinem Ende fest und führt ihn zusammen mit dem Blatt 1 gegen den
Anschlag 7.
[0010] Schematisch eingezeichnet in Fig. 1 ist ferner ein Rahmen 8 der Webmaschine, der
stationär ist und an welchem die übrigen Komponenten fest oder beweglich angeordnet
sind.
[0011] Wie bereits erwähnt, ist in der Webmaschine ferner mindestens eine stationäre Fadenklemme
10 vorgesehen. Sie befindet sich seitlich neben der Ware 6 auf Höhe des Anschlags
7. Sie ist fix mit dem Rahmen 8 verbunden.
[0012] Die Fadenklemme 10 dient dazu, den eingetragenen und vom Blatt 1 und der Randfadenklemme
3 zum Anschlag 7 gebrachten Schussfaden temporär zu halten. Sie hält in diesem Bereich
den Schussfaden gespannt. In der Regel hält sie mehrere Schussfäden gleichzeitig.
[0013] Der Arbeitsablauf der Webmaschine nach Fig. 1 ist wie folgt:
Zuerst wird der Schussfaden 4 ins Fach 6 eingetragen und sein Ende wird von der Randfadenklemme
3 ergriffen. Dann wird das Blatt 1 gegen den Anschlag 7 bewegt und drückt den Schussfaden
4 in diese Richtung. Gleichzeitig bewegt sich auch die Randfadenklemme 3, um der Bewegung
des Schussfadens 4 zu folgen. Im Lauf seiner Bewegung wird der Schussfaden kurz vor
oder nach Erreichen des Anschlags 7 horizontal (d.h. parallel zur Ware 6) in die Fadenklemme
10 eingeführt von dieser erfasst und temporär am Anschlag 7 gehalten. Nur wird der
Schussfaden beidseitig abgeschnitten bzw. abgelängt. Sodann verlässt der Schussfaden
4 auf der weiteren Bewegung der Ware 6 die Fadenklemme 10 wieder.
[0014] Vorzugsweise sind auf beiden Seiten der Ware 6 stationäre Fadenklemmen 10 angeordnet,
so dass der Schussfaden zwischen diesen gespannt gehalten werden kann. Die im Folgenden
beschriebene Schussfaden-Überwachungsvorrichtung kann an einer oder beiden dieser
Fadenklemmen angeordnet werden. Die Position der zweiten Fadenklemme wird in Fig.
1 durch die Bezugsziffer 10' angedeutet. Die Verwendung zweier Fadenklemmen mit der
im Folgenden beschriebenen Schussfaden-Überwachungsvorrichtung hat den Vorteil, dass
zusätzliche Fehlerarten detektiert werden können (z.B. ein Bruch des Schussfadens
auf der Eintragsseite oder ein Herausspringen aus der eintragsseitigen Fadenklemme),
welche mit nur einer Schussfaden-Überwachungsvorrichtung nicht erfassbar sind.
[0015] Der genaue Aufbau einer ersten Ausführung der Fadenklemme 10 ist aus Fig. 2 ersichtlich.
Sie besitzt zwei Arme 11, 12, welche gegeneinander gedrückt werden, so dass sie den
Schussfaden 4 zwischen sich einzuklemmen und zu halten vermögen. Vorzugsweise werden
sie federnd gegeneinander gedrängt, d.h. mittels elastischer Kräfte. In der vorliegenden
Ausführung ist mindestens einer der Arme, nämlich der obere Arm 12, elastisch und
wird unter Deformation gegen den anderen Arm gedrückt.
[0016] Wie aus Fig. 2 weiter ersichtlich, ist an der Fadenklemme 10 eine Schussfaden-Überwachungsvorrichtung
angeordnet. Diese besitzt einen triboelektrischen Sensor, welcher im wesentlichen
aus einem Leiterabschnitt 13 besteht, welcher an einem der Arme 11, 12 angeordnet
ist, und zwar in der vorliegenden Ausführung am unteren, massiveren Arm 11. Das obere
Ende des Leiterabschnitts 13 liegt an der Oberfläche der Fadenklemme 10 im Bereich
zwischen den Armen 11, 12, so dass es mit dem durch die Fadenklemme 10 geführten Schussfaden
in Kontakt kommt und so detektiert, ob der Schussfaden zwischen die Arme 11, 12 eingetreten
ist. Dabei werden zwischen dem Leiterabschnitt 13 und dem Schussfaden elektrische
Ladungen transferiert, welche einen detektierbaren Ladungsstoss erzeugen.
[0017] Zur Detektion des Signals ist ein hochohmiger elektrischer Verstärker 15 mit dem
Leiterabschnitt 13 verbunden.
[0018] Ist der Arm 11 aus Metall, so wird der Leiterabschnitt 13 vorzugsweise elektrisch
vom Arm 11 isoliert, mittels eines Isolators 14.
[0019] Weiter ist aus Fig. 2 ersichtlich, dass die beiden Arme 11, 12 mechanisch mit einer
gemeinsamen Halterung 16 verbunden sind, welche, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt,
am Rahmen 8 befestigt ist.
[0020] Im Arbeitszyklus der Webmaschine wird nun geprüft, ob der Schussfaden in einem vorgegebenen
Zeitintervall (= Intervall im Maschinenzyklus) bei der Fadenklemme 10 ankommt und
dabei von der Schussfaden-Überwachungsvorrichtung detektiert wird. Ist dies nicht
der Fall, so kann auf eine Fehlfunktion geschlossen werden.
[0021] Derartige Fehlfunktionen können durch verschiedene Ereignisse ausgelöst werden, insbesondere:
- Der Schussfaden kommt gar nicht bei der stationären Fadenklemme 10 an, z.B. weil er
von der beweglichen Randfadenklemme 3 nicht erfasst werden konnte;
- Die Fadenklemme 10 verliert den Schussfaden wieder;
- Die Fadenklemme 10 ist defekt und nicht in der Lage, den Schussfaden zu halten.
[0022] Die beschriebene triboelektrische Detektion des Schussfadens hat den Vorteil, dass
sie gegenüber Verschmutzungen relativ unempfindlich ist und eine relativ verlässliche
Detektion im Umfeld einer Webmaschine erlaubt. Denkbar sind jedoch auch andere Messverfahren,
von denen einige im Folgenden beschrieben werden.
[0023] Fig. 3 zeigt eine Ausführung der Schussfaden-Überwachungsvorrichtung mit optischem
Sensor, mit dem eine optische Absorption, Streuung und/oder Reflektion am Schussfaden
detektiert werden kann.
[0024] Wie schematisch dargestellt, arbeitet diese Ausführung als Lichtschranke und besitzt
eine Lichtquelle 18, deren Signal in einen schematisch gezeigten Lichtleiter 19 eingekoppelt
wird. Lichtleiter 19 ist am oberen Arm 12 angeordnet und führt das Licht in den Spalt
zwischen den Armen 11, 12. Gegenüber am unteren Arm 11 ist ein zweiter Lichtleiter
20 angeordnet, welcher das Licht empfängt und zu einem optischen Detektor 21 führt,
dessen Signal sodann vom Verstärker 15 verstärkt wird.
[0025] Tritt der Schussfaden in den Bereich zwischen den beiden Lichtleitern 19, 20, so
unterbricht er den Lichtgang, was zu einem entsprechenden Signal am Ausgang des Verstärkers
15 führt.
[0026] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung der Schussfaden-Überwachungsvorrichtung mit
optischem Sensor. Hier misst der optische Sensor in Reflektion. Hierzu ist nur ein
Lichtleiter 20 vorgesehen, in welchen Licht von der Lichtquelle 18 eingekoppelt, im
Bereich des Spalts zwischen den Armen 11, 12 reflektiert und in den Lichtleiter 20
zurückgekoppelt und sodann zum optischen Detektor 21 geführt wird. Zur Separation
des Lichts von der Lichtquelle 18 und des zurückgeworfenen Lichts ist ein teildurchlässiger
Spiegel bzw. Strahlteiler 22 vorgesehen.
[0027] Fig. 5 zeigt eine Schussfaden-Überwachungsvorrichtung mit kapazitivem Sensor. Dieser
besteht aus zwei Elektroden 24, 25, welche auf gegenüber liegenden Seiten des Spalts
zwischen den Armen 11, 12 angeordnet sind. Vorzugsweise ist mindestens eine der Elektroden
von einer isolierenden Deckschicht 26 bedeckt, so dass ein direkter elektrischer Kontakt
zwischen den Elektroden vermieden wird.
[0028] Das Einführen eines Schussfadens zwischen die Arme 11, 12, ändert deren Abstand und
somit die Kapazität zwischen den Elektroden. Zudem besitzt der Schussfaden eine dielektrische
Konstante ε ungleich jener von Luft, was ebenfalls zu einer Änderung der elektrischen
Kapazität führt, wenn sich der Schussfaden zwischen den Elektroden 24, 25 befindet.
Somit kann über eine kapazitive Messung mit einer geeigneten Messelektronik 28 die
Anwesenheit des Schussfadens detektiert werden.
[0029] Fig. 6 zeigt eine Schussfaden-Überwachungsvorrichtung mit induktivem Sensor. Dieser
besitzt beispielsweise eine Spule 30, die im Arm 11 angeordnet ist, und welche ein
magnetisches Feld erzeugt, das den anderen Arm 12 durchdringt. Ist der andere Arm
12 aus Metall, so bewirkt eine Bewegung des anderen Arms 12 eine Induktivitätsänderung
in der Spule 30, welche wiederum von einer geeigneten Messelektronik 28 detektiert
werden kann.
[0030] Denkbar sind beispielsweise auch Messverfahren, welche darauf abstützen, dass sich
der elektrische Widerstand zwischen den Armen 11, 12 beim Einführen des Schussfadens
ändert. Hierzu kann gemessen werden, was für ein Strom zwischen den Armen fliesst.
[0031] Weiter ist auch denkbar, dass die Änderung der Anpresskraft z.B. mit einem piezoelektrischen
Sensor detektiert wird. Ein solcher Sensor 31 ist schematisch in Fig. 2 eingezeichnet
und trägt einen der beiden Arme 11, 12.
[0032] Eine weitere Ausführung der Vorrichtung ist in Fig. 7 dargestellt. Hierbei handelt
es sich um einen triboelektrischen Sensor 13, 14, wie im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2. Der Sensor ist jedoch nicht zwischen den Armen 11, 12 angeordnet, sondern
an der Eingangsmündung 32 der Fadenklemme 10. Diese Eingangsmündung 32 wird von einem
Bereich gebildet, in welchem die Arme 11, 12 zwei sich aufweitende Führungsflächen
bilden, die den ankommenden Faden auffangen und zwischen die Arme 11, 12 führen. Diese
Anordnung kann im praktischen Betrieb von Vorteil sein, da der Sensor in einem konvexen
Teil der Oberfläche der Klemme angeordnet werden kann, so dass er weniger zur Verschmutzung
neigt.
[0033] Die Anordnung des Sensors an der Eingangsmündung der Klemme, so dass er das Eintreffen
des Schussfadens bei der Eingangsmündung detektiert, eignet sich auch für die anderen,
oben erwähnten Sensortypen. Ein Beispiel für einen optischen Sensor ist in Fig. 8
dargestellt. Hier sind im unteren Arm 11 der Klemme Bohrungen 34 vorgesehen, in denen
eine Lichtquelle 18, ein teildurchlässiger Spiegel 22 und ein Lichtdetektor 21 vorgesehen
sind. Die Funktionsweise der Anordnung entspricht im wesentlichen jener von Fig. 4.
[0034] Die vorliegende Schussfaden-Überwachungsvorrichtung eignet sich auch für den nachträglichen
Einbau in Webmaschinen, z.B. zusammen mit dem nachträglichen Einbau von stationären
Fadenklemmen 10.
1. Webmaschine mit einer stationären, seitlich der zu webenden Ware (6) angeordneten
Schussfaden-Überwachungsvorrichtung (13 - 15, 18 - 22) zur Detektion der Ankunft des
Schussfadens, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine mindesteins eine beim Blattanschlag (7) der Ware (6) angeordnete,
stationäre Fadenklemme (10) aufweist, welche zwei gegeneinander gedrückte Arme (11,
12) zum temporären Halten von Schussfäden besitzt, und dass die Schussfaden-Überwachungsvorrichtung
(13 - 15, 18 - 22) einen an der Fadenklemme (10) angeordneten Sensor aufweist, mit
welchem ein bei der Fadenklemme (10) ankommender Schussfaden detektierbar ist.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, wobei der Sensor ein triboelektrischer Sensor ist, mit
welchem ein von der Ankunft des Schussfadens erzeugter Ladungsstoss detektierbar ist.
3. Webmaschine nach Anspruch 2, wobei der Sensor einen elektrischen Leiterabschnitt (13)
aufweist, welcher an einer Oberfläche der Fadenklemme (10) endet, derart, dass er
mit einem durch die Fadenklemme (10) geführten Schussfaden in Kontakt kommt.
4. Webmaschine nach Anspruch 3, wobei der Leiterabschnitt (13) vom Arm (11, 12) elektrisch
isoliert ist.
5. Webmaschine nach Anspruch 1, wobei der Sensor ein optischer Sensor ist, mit welchem
eine optische Absorption, Streuung und/oder Reflektion am Schussfaden detektierbar
ist.
6. Webmaschine nach Anspruch 1, wobei der Sensor ein kapazitiver, piezoelektrischer oder
induktiver Sensor ist.
7. Webmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die beiden Arme (11, 12)
federnd gegeneinander gedrückt sind, und insbesondere wobei mindestens einer der Arme
elastisch ist und unter Deformation gegen den anderen Arm gedrückt ist.
8. Webmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sie nebst der stationären
Fadenklemme (10) eine bewegte Randfadenklemme (3) aufweist, welche ausgestaltet ist
zum Halten und Führen des Schussfadens während seiner Bewegung zum Blattanschlag (7)
hin.
9. Webmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Sensor misst, ob der
Schussfaden zwischen die Arme (11, 12) eingetreten ist.
10. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Sensor misst, ob der Schussfaden
an einer Eingangsmündung (32) der Fadenklemme angekommen ist.
11. Webmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche mit zwei Fadenklemmen (10, 10')
auf gegenüber liegenden Seiten der Ware, wobei bei jeder Fadenklemme je eine Schussfaden-Überwachungsvorrichtung
(13 - 15, 18 - 22) angeordnet ist.
12. Verfahren zur Schussfadenüberwachung in einer Webmaschine, in welcher ein Schussfaden
(4) nach Eintrag ins Fach (5) vom Blatt (1) gegen den Blattanschlag (7) der Ware (6)
geführt wird, wobei beim Blattanschlag (7) am Rand der Ware mindestens eine stationäre
Fadenklemme (10) vorgesehen ist, mit welcher der Schussfaden bei seiner Ankunft am
Blattanschlag (7) gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass detektiert wird, ob der Schussfaden (4) bei der stationären Fadenklemme (10) ankommt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei detektiert wird, ob der Schussfaden (4) in einem
vorgegebenen Zeitintervall bei der stationären Fadenklemme (10) ankommt .