[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennleistenvorrichtung, insbesondere Übergangsprofileinrichtung
und/oder Revisionsvorrichtung für beispielsweise Flächenhohlraum-und/oder Doppelbodensysteme,
mit einer Basisprofilschiene und mit wenigstens einem Adapter zur wahlweisen Verbindung
mit zumindest einem Schenkel der Basisprofilschiene, wobei der Adapter je nach seiner
Einbaulage eine unterschiedliche Aufbauhöhe im Vergleich zum zugehörigen Schenkel
definiert, um Bodenbeläge verschiedener Materialstärken aufnehmen zu können.
[0002] Eine Trennleistenvorrichtung des eingangs beschriebenen Aufbaus ist Gegenstand der
DE 1 683 637. Hier geht es um eine Einfassung von mit einem Deckel abdeckbaren Öffnungen im Fußboden.
Die Öffnung dient zur Entnahme von elektrischem Strom oder anderen Medien.
[0003] Darüber hinaus kennt man eine Trennleistenvorrichtung durch die
DE 296 09 618 U1. Wie dort erläutert, dienen solche Trennleistenvorrichtungen in der Regel dazu, unterschiedliche
Bodensysteme miteinander zu verbinden, bzw. für eine saubere Trennung untereinander
zu sorgen. Bei diesen Bodensystemen kann es sich beispielsweise um Flächenhohlraumböden
handeln, die sich dadurch auszeichnen, dass einzelne Bodenelemente ein- oder zweilagig
einen durchgängigen Flächenboden bilden, welcher auf Stützen verlegt wird und so den
besagten Hohlboden definiert. Meistens werden zwei Lagen des Bodenbelages im Verband
und jeweils versetzt zueinander verlegt. Zur Wartung oder Nachversorgung von unterflur
verlegten Leitungsnetzen ist es erforderlich, Revisionsöffnungen einzubauen, die als
Revisionsrahmen auf eine Trennleistenvorrichtung zurückgreifen bzw. aus einer solchen
aufgebaut sind.
[0004] Im Gegensatz dazu setzt sich ein Doppelboden aus einlagig auf Stützen verlegten Bodenelementen
zusammen, die sich jedes für sich einzeln entfernen und wieder einfügen lassen. Damit
bietet der Doppelboden die größtmögliche Flexibilität für Wartungs- und Nutzungsänderungen.
Die angesprochenen Trennleistenvorrichtungen können an dieser Stelle jeweils randseitig
der Bodenelemente zu ihrer Einfassung oder auch im Übergangsbereich von einem Flächenhohlraumboden
oder einem Doppelboden zu einem Doppelboden bzw. einem anderen Doppelboden zur Anwendung
kommen. Daneben lassen sich mit den fraglichen Trennleistenvorrichtungen selbstverständlich
auch Übergänge bei sogenannten nassen Bodensystemen, also beispielsweise von einem
Estrichbereich zu einem Flächenhohlraumboden respektive Doppelboden realisieren.
[0005] Beim Stand der Technik verfügt die Trennleistenvorrichtung über einen vertikalen
Schenkel zur Trennung eines Estrichbereiches und eines Einlegbereiches des Hohlraumbodens.
An dem vertikalen Schenkel ist eine Trennleiste zur Trennung von Belägen des Estrichbereiches
und des Einlegbereiches höhenverstellbar und festlegbar vorgesehen. Die fragliche
Trennleiste kann als eine Art Adapter aufgefasst werden.
[0006] Daneben und unhängig von den beschriebenen Trennleistenvorrichtungen existieren zusammenfügbare
profilschienen, welche sich zur Abdeckung, Überbrückung und/oder Einfassung der Ränder
von Boden- und/oder Wandbelägen eignen und wie sie in der
DE 298 25 243 U1 beschrieben werden. Hier ist das Basisprofil mit einem U-förmigen Querschnitt ausgerüstet,
dessen die U-Schenkel verbindender Stegteil verlängert ist. In diesen Stegteil greift
ein Zwischenprofil ein.
[0007] Darüber hinaus werden im Stand der Technik Lösungen beschrieben, bei denen es sich
um Abschlussprofile handelt, die auch zur Überbrückung von Fugen von zwei Bodenbelägen
genutzt werden können. Dazu greift die bekannte Lehre auf ein Basisprofil zurück,
welches mit einem Abdeckprofil verbunden ist und zwischen denen ein Verbindungsstück
eingefügt wird. Rillungen oder Verzahnungen sorgen für eine gegenseitige Festlegung
(vgl.
DE 20 2006 019 445 U1).
[0008] Sofern im Stand der Technik Revisionsabdeckungen angesprochen werden, ist es bereits
bekannt, unterschiedliche Materialstärken beidseitig des Rahmens auszugleichen (vgl.
US 4 139 972). Dazu wird auf eine kombinierte Klemm-Nerstellvorrichtung zurückgegriffen, die für
eine dickenvariable Festlegung des besagten Rahmens sorgt. Eine solche Vorgehensweise
mag bei einem Decken- oder Wandeinbau realisiert werden können, eignet sich jedoch
kaum in Verbindung mit einem Hohlraumboden, da die bekannte Flügelschraubenanordnung
in diesem Fall schwer zugänglich ist. Außerdem lässt der Komfort zu wünschen übrig
und kann der Ausgleich unterschiedlicher Materialstärken letztendlich nur vor Ort
vorgenommen werden, was die Montagezeit unverhältnismäßig verlängert und die Kosten
nach oben treibt. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
[0009] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige Trennleistenvorrichtung
so weiter zu entwickeln, dass unterschiedliche Bodensysteme problemlos aneinander
anschließen und kostengünstig verarbeitet werden können.
[0010] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung schlägt die Erfindung bei einer gattungsgemäßen
Trennleistenvorrichtung vor, dass die Basisprofilschiene im Querschnitt T-förmig ausgebildet
ist, wobei ihr waagerechter T-Schenkel beidseitig ihres senkrechten T-Schenkels zur
Aufnahme unterschiedlicher Adapter eingerichtet ist.
[0011] Erfindungsgemäß dient der Adapter primär dazu, unterschiedliche Aufbauhöhen gegenüber
dem (waagerechten) Schenkel der Basisprofilschiene realisieren zu können. Als Aufbauhöhe
wird im Rahmen der Erfindung die Gesamtmaterialstärke des Bodenbelages verstanden.
Hierbei kann es sich im Falle eines Flächenhohlraumbodens um ein oder mehrere Lagen
einzelner Bodenbeläge handeln, die übereinander und mit Versatz zueinander gelegt
sind und eine geschlossene Fläche bilden. Bei einem Doppelbodensystem entspricht dagegen
die Aufbauhöhe in der Regel der Materialstärke der jeweiligen Bodeneinlegeplatte.
In jedem Fall lassen sich mit der erfindungsgemäßen Trennleistenvorrichtung im Allgemeinen
wenigstens drei verschiedene Materialstärken des Bodenbelages beherrschen.
[0012] Dabei korrespondiert die größte Materialstärke des Bodenbelages dazu, dass gänzlich
ohne Adapter gearbeitet wird (denn er wird nur optional eingesetzt) und der Bodenbelag
direkt auf den waagerechten Schenkel der Basisprofilschiene aufgelegt und hieran gegebenenfalls
befestigt wird. Die nächst geringere oder mittlere Materialstärke des Bodenbelages
korrespondiert dazu, dass der Adapter seine sogenannte Eintauchposition gegenüber
dem fraglichen Schenkel einnimmt, was im Folgenden noch näher erläutert wird. Anschließend
an diese gleichsam mittlere Materialstärke des Bodenbelages lässt sich mit Hilfe des
Adapters noch eine geringste Materialstärke realisieren, indem der Adapter seine Auskragstellung
im Vergleich zum Schenkel der Basisprofilschiene einnimmt. In dem Fall liegt der Bodenbelag
nicht - wie bei der Eintauchposition - gleichsam vollflächig auf dem Adapter auf,
sondern vielmehr auf wenigstens einem Distanzsteg am Adapter, der in diesem Fall als
Auflager für den Bodenbelag fungiert.
[0013] Da die Basisprofilschiene im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist und darüber hinaus
ihr waagerechter T-Schenkel beidseitig des senkrechten T-Schenkels zur Aufnahme der
unterschiedlichen Adapter eingerichtet ist, lassen sich auf jeder Seite des senkrechten
T-Schenkels im Beispielfall wenigstens drei unterschiedliche Aufbauhöhen realisieren.
Dadurch kann die erfindungsgemäße Trennleistenvorrichtung im Übergangsbereich zwischen
einer Vielzahl unterschiedlicher Flächenhohlraumböden und Doppelböden oder allgemein
von Bodenbelägen eingesetzt werden, aber auch beim Anschluss eines Estrichbodens an
einen Doppelboden und/oder einen Flächenhohlraumboden.
[0014] Immer sorgt der Adapter und sorgen mit ihm seine beiden verschiedenen Einbaulagen
dafür, dass variierende Materialstärken und mithin
[0015] Aufbauhöhen verarbeitet werden können, wobei in sämtlichen Fällen das Bodenniveau
durchgängig in etwa gleich bleibt. Das heißt, dem fertigen Boden kann man nicht ansehen,
dass beispielsweise im Bereich der Trennleistenvorrichtung unterschiedliche Materialstärken
des Bodenbelages verarbeitet worden sind.
[0016] Zu diesem Zweck ist der Adapter im Detail mittels wenigstens eines Befestigungsmittels
lösbar am Schenkel festgelegt. Üblicherweise verfügt der Schenkel an dieser Stelle
über eine Aufnahmevorrichtung für das Befestigungsmittel. Bei der Aufnahmevorrichtung
mag es sich um eine Aufnahmenut mit beispielsweise einem Gewindekanal handeln, in
welchem eine Schraube als Befestigungsmittel lösbar aufgenommen wird und für die Festlegung
des Adapters sorgt. Selbstverständlich kann als Aufnahmevorrichtung im einfachsten
Fall auch eine simple Öffnung und/oder ein Gewindekanal fungieren, in den eine Schraube
lösbar eingebracht wird.
[0017] Wie bereits ausgeführt, verfügt der Adapter über wenigstens einen Distanzsteg als
mögliches Auflager für eine Belagplatte. Die Basisprofilschiene ist in der Regel mit
einer Aufnahme für den betreffenden Distanzsteg ausgerüstet. In dieser Aufnahme wird
der Distanzsteg aufgenommen, sofern der Adapter seine Eintauchposition einnimmt. Dann
liegt der Bodenbelag meistens vollflächig auf dem Adapter - regelmäßig seiner Rückseite
- auf.
[0018] Wird dagegen der Adapter zum Wechsel von der beschriebenen Eintauchposition in seine
Auskragstellung um ca. 180° gedreht, so liegt der Bodenbelag auf der Frontseite des
Adapters auf. Hier sorgen die nun auskragenden bzw. vorkragenden Distanzstege oder
der wenigstens eine Distanzsteg dafür, dass mit einer verringerten Materialstärke
im Vergleich zur Eintauchposition des Adapters gearbeitet werden kann. Denn nun liegt
der Bodenbelag nicht mehr vollflächig auf dem Adapter auf, sondern fungiert vielmehr
der Distanzsteg als Auflager für den Bodenbelag.
[0019] Als weitere Option empfiehlt die Erfindung, dass der vertikale T-Schenkel mit einer
zusätzlichen Belagtrennleiste ausgerüstet ist, welche in den Bereich eines Abdeckbelages
des eigentlichen Bodenbelages ragen mag. Schlussendlich ist der Adapter vorteilhaft
mit wenigstens einer Aufnahmenut für eine oder mehrere Dichtungen ausgerüstet. Meistens
ist die Aufnahmenut und mit ihr die Dichtung so angeordnet, dass sie dem Bodenbelag
zugewandt ist, der Bodenbelag folglich eine Abdichtung gegenüber der Trennleistenvorrichtung
erfährt.
[0020] Die Trennleistenvorrichtung als solche bzw. die Basisprofilschiene kann als durchgängiges
Strangpressprofil ausgeführt sein, welches je nach den Erfordernissen an der Baustelle
abgelängt wird. Auch ein Profil aus Druckguss hat sich bewährt. Ebenso können Profilstreifen
eingesetzt werden, die beispielsweise im Spritzguss hergestellt werden und aus Kunststoff
bestehen. Meistens kommen jedoch Metalle wie beispielsweise Aluminium oder Stahl zum
Einsatz. Bei den Bodenbelägen handelt es sich regelmäßig um solche aus Gipsfaserplatten.
Selbst die Basisprofilschiene und/oder der Adapter können grundsätzlich aus solchen
Gipsfaserplattenstreifen hergestellt werden.
[0021] Sofern die beschriebene Trennleistenvorrichtung als Übergang zwischen einem Estrichboden
und beispielsweise einem Hohlraumboden bzw. Doppelboden oder einem Flächenhohlraumboden
eingesetzt wird, dient der senkrechte oder vertikale T-Schenkel zur Trennung des zugehörigen
Estrichbereiches und eines Einlegebereiches für den fraglichen Hohlraumboden. Dabei
können sowohl Fließestrich als auch Betonestrich zum Einsatz kommen und wird der fragliche
Estrich auf den waagerechten T-Schenkel einseitig des vertikalen T-Schenkels aufgegossen.
Die andere Seite des waagerechten T-Schenkels jenseits des Estrichbereiches ist dagegen
unverändert zur Aufnahme des speziellen Adapters eingerichtet, so dass an den Estrichbereich
im Beispielfall wenigstens drei unterschiedliche Aufbauhöhen des Flächenhohlraumbodens
und/oder des Doppelbodens anschließen können.
[0022] Im Ergebnis wird eine Trennleistenvorrichtung zur Verfügung gestellt, die dazu geeignet
ist, sämtliche gängigen Materialstärken von insbesondere Flächenhohlraumböden und
Doppelböden verarbeiten zu können. Denn diese Materialstärken liegen meistens in den
Dicken 25, 28, 32, 34, 38 und 40 mm oder auch 42 mm vor. Dabei können mit den beiden
gegebenenfalls unterschiedlich gestalteten Adaptern jeweils auf einer Seite des vertikalen
T-Schenkels bis zu drei unterschiedliche Aufbauhöhen auf dem waagerechten T-Schenkel
- wie beschrieben - realisiert werden. Das gelingt, ohne dass komplizierte Anpassungs-
oder Fixierungsmaßnahmen vor Ort ausgeführt werden müssen.
[0023] Vielmehr reicht es aus, den Adapter im Bedarfsfall mit dem waagerechten T-Schenkel
zu verbinden und ihn entweder in seiner Eintauchposition gegenüber dem T-Schenkel
und gleichsam vollflächig zu nutzen oder den einen oder die mehreren Distanzstege
in ihrer Auskragstellung als Auflager einzusetzen. Der Wechsel von der Eintauchposition
in die Auskragstellung gelingt dabei einfach und reproduzierbar, indem der besagte
Adapter einfach um 180° um seine Längsachse gedreht wird. Hierin sind die wesentlichen
Vorteile zu sehen.
[0024] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- einen Hohlraumboden in perspektivischer Ansicht und schematisch,
- Fig. 2
- die Einzelteile der erfindungsgemäßen Trennleistenvorrichtung und
- Fig. 3a und 3b
- die Trennleistenvorrichtung mit den beiden Adaptern einerseits in der jeweiligen Eintauchposition
(Fig. 3a) und andererseits in der Auskragstellung (Fig. 3b).
[0025] In der Fig. 1 ist im linken Teil ein Flächenhohlraumboden dargestellt, dessen Bodenbelag
1 aus zwei Lagen an Bodenplatten bzw. Bodeneinlegeplatten 2 zusammengesetzt ist, die
mit Versatz zueinander verlegt sind und untereinander eine Verbindung eingehen, um
einen geschlossenen Flächenverbund zu bilden. In dem Flächenhohlraumboden erkennt
man eine angedeutete Revisionsvorrichtung 3. Rechts von dem Flächenhohlraumboden schließt
sich ein Doppelboden an, dessen einzelne Bodeneinlegeplatten 2 jeweils zu Revisionszwecken
oder auch aus anderen Gründen aufgenommen werden können. Die einzelnen Bodenplatten
2 respektive Bodeneinlegeplatten werden in einem Raster aus einzelnen Profilschienen
aufgenommen, das jeweils angedeutet ist.
[0026] Im Beispielfall verfügen der Bodenbelag 1 des Flächenhohlraumbodens einerseits und
der Bodenbelag 1' des Doppelbodens andererseits über unterschiedliche Materialstärken
S
1, S
2, wie insbesondere in den Fig. 3a und 3b angedeutet ist. Um diese unterschiedlichen
Materialstärken S
1, S
2 in der Tragkonstruktion für den Bodenbelag 1, 1' auszugleichen, und zwar bei im Wesentlichen
gleichen Bodenniveau, kommt erfindungsgemäß eine spezielle Trennleistenvorrichtung
zum Einsatz. Diese Trennleistenvorrichtung fungiert vorliegend als Übergangsprofileinrichtung,
um die unterschiedlichen Belagstärken bzw. Materialstärken S
1, S
2 von einerseits dem Bodenbelag 1 für den Flächenhohlraumboden und andererseits vom
Bodenbelag 1' des Doppelbodens auszugleichen bzw. zu überbrücken.
[0027] Grundsätzlich kann die nachfolgend noch beschriebene Trennleistenvorrichtung aber
auch zur Realisierung eines Rahmens der dargestellten Revisionsvorrichtung 3 eingesetzt
werden. In jedem Fall wird der jeweilige Bodenbelag 1, 1' von meistens höhenverstellbaren
Ständern 4 getragen, die für die gewünschte Beabstandung von einer Basisfläche sorgen
und so die Anbringung von Installationen 5 oder Rohren unterflur sicherstellen.
[0028] Im Detail setzt sich die erfindungsgemäße Trennleistenvorrichtung aus einer Basisprofilschiene
6 und wenigstens einem optional mit der Basisprofilschiene 6 verbindbaren Adapter
7 zusammen (vgl. Fig 2 und 3). Der Adapter 7 lässt sich wahlweise mit wenigstens einem
Schenkel 6a der Basisprofilschiene 6 koppeln. Im Ausführungsbeispiel und nicht einschränkend
wird der Adapter 7 jeweils mit dem waagerechten T-Schenkel 6a der Basisprofilschiene
6 verbunden. Dagegen dient der senkrechte oder vertikale T-Schenkel 6b der Basisprofilschiene
6 größtenteils zur Aufnahme einer Belagtrennleiste 8, welche über den Bodenbelag 1
hinaus bis in einen Abdeckbelag B reicht, bei dem es sich um einen PVC-Belag, Teppichbodenbelag,
Parkettbelag etc. handeln mag.
[0029] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 3a, 3b kommen zwei Adapter 7, 7' zum Einsatz.
Dabei findet sich ein Adapter 7 links von dem vertikalen T-Schenkel 6b und ist zur
Anbringung dort auf dem waagerechten T-Schenkel 6a eingerichtet. Rechts von dem vertikalen
T-Schenkel 6b ist ein anderer Adapter 7' realisiert. Der Adapter 7 dient im Ausführungsbeispiel
zur Aufnahme des Bodenbelages 1 des Flächenhohlraumbodens, während der Adapter 7'
den Bodenbelag 1' des Doppelbodens aufnimmt. Das ist natürlich nur beispielhaft und
nicht einschränkend zu verstehen.
[0030] Wenn man die unterschiedlichen Einbaulagen des Adapters bzw. der Adapter 7, 7' in
den Fig. 3a und 3b miteinander vergleicht, erkennt man, dass der jeweilige Adapter
7, 7' je nach seiner Einbaulage eine unterschiedliche Aufbauhöhe im Vergleich zum
zugehörigen Schenkel, vorliegend dem waagerechten T-Schenkel 6a, definiert. Auf diese
Weise können Beläge verschiedener Materialstärken S bzw. S
1, S
2 aufgenommen werden, und zwar bei gleichbleibendem Bodenniveau. Tatsächlich nimmt
der jeweilige Adapter 7, 7' in der Fig. 3a seine Eintauchposition ein, während die
Fig. 3b zur Auskragstellung des jeweiligen Adapters 7, 7' korrespondiert. Für den
Wechsel des Adapters 7, 7' von der Eintauchposition nach der Fig. 3a zur Auskragstellung
entsprechend der Fig. 3b ist es lediglich erforderlich, diesen um ca. 180° um seine
Längsachse L zu drehen.
[0031] Man erkennt, dass der jeweilige Adapter 7, 7' mit wenigstens einem Distanzsteg 9
ausgerüstet ist. Im Falle des Adapters 7 sind zwei Distanzstege 9 realisiert, die
zu einem insgesamt U-förmigen Querschnitt korrespondieren und zwischen sich eine Aufnahme
10 definieren. In diese Aufnahme 10 taucht in der Eintauchposition des Adapters 7
eine Aufnahmevorrichtung 11 für ein Befestigungsmittel 12 des Adapters 7, 7' ein.
Bei der Aufnahmevorrichtung 11 handelt es sich im Falle des Adapters 7 um eine Aufnahmenut
11, die innenseitig mit Längsrillen ausgerüstet ist, so dass hierin in beliebiger
Längsposition eine Schraube als Befestigungsmittel 12 klemmend zur Festlegung des
Adapters 7 an der Aufnahmevorrichtung 11 aufgenommen werden kann. Das gilt sowohl
für die Eintauchposition nach Fig. 3a als auch die Auskragstellung nach Fig. 3b des
zugehörigen Adapters 7.
[0032] In der Eintauchposition entsprechend der Fig. 3a tauchen die beiden Distanzstege
9 des Adapters 7 in zugehörige Aufnahmen 13 der Basisprofilschiene 6 ein. Im Falle
des Adapters 7' rechts des vertikalen T-Schenkels 6b ist lediglich ein Distanzsteg
9 realisiert, der in seiner Eintauchposition in eine Aufnahme 13 eintaucht. Diese
Aufnahme 13 wird randseitig des waagerechten T-Schenkels 6a definiert.
[0033] In den Fig. 3a und 3b erkennt man, dass auch die Belagtrennleiste 8 mit Hilfe einer
Schraube als Befestigungsmittel in einer zugehörigen Aufnahmevorrichtung 11' bzw.
Aufnahmenut 11' mit Hilfe eines weiteren Befestigungsmittels 12' festgelegt wird.
Ferner ist die Basisprofilschiene 6 respektive der jeweilige Adapter 7, 7' noch mit
einer Aufnahmenut 14 für eine Dichtung 15 ausgerüstet. Mit Hilfe der Dichtung 15 wird
der Bodenbelag 1 zum Unterflurbereich hin abgedeckt.
1. Trennleistenvorrichtung, insbesondere Übergangsprofileinrichtung und/oder Revisionsvomchtung
(3) für beispielsweise Flächenhohlraum- und/oder Doppelbodensysteme, mit einer Basisprofilschiene
(6), und mit wenigstens einem Adapter (7, 7') zur wahlweisen Verbindung mit zumindest
einem Schenkel (6a) der Basisprofilschiene (6), wobei der Adapter (7, 7') je nach
seiner Einbaulage eine unterschiedliche Aufbauhöhe im Vergleich zum zugehörigen Schenkel
(6a) definiert, um Bodenbeläge (1) verschiedener Materialstärken (S) aufnehmen zu
können, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisprofilschiene (6) im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist, wobei ihr waagerechter
T-Schenkel (6a) beidseitig ihres senkrechten T-Schenkels (6b) zur Aufnahme unterschiedlicher
Adapter (7, 7') eingerichtet ist.
2. Trennleistenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (7, 7') mittels wenigstens eines Befestigungsmittels (12) lösbar am zugehörigen
Schenkel (6a) festgelegt ist.
3. Trennleistenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (6a) eine Aufnahmevorrichtung (11) für das Befestigungsmittel (12) aufweist.
4. Trennleistenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (7, 7') zumindest einen Distanzsteg (9) als mögliches Auflager für eine
Belagplatte (2) aufweist.
5. Trennleistenvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisprofilschiene (6) mit einer Aufnahme (13) für den Distanzsteg (9) ausgerüstet
ist.
6. Trennleistenvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (7, 7') wenigstens zwei unterschiedliche Aufbauhöhen zur Verfügung stellt,
indem einerseits der Distanzsteg (9) des Adapters (7, 7') in die Aufnahme (13) der
Basisprofilschiene (6) eintaucht und andererseits in auskragender Stellung als Auflager
für eine oder mehrere Belagplatten (2) fungiert.
7. Trennleistenvorrichtung nach Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (7, 7') zum Wechsel von seiner Auskragstellung in seine Eintauchposition
um ca. 180° gedreht werden muss.
8. Trennleistenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale T-Schenkel (6b) eine Belagtrennleiste (8) aufnimmt.
9. Trennleistenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (7, 7') wenigstens eine Aufnahmenut (14) für eine Dichtung (15) aufweist.
1. A separating strip device, particularly a transmission profile device and/or inspection
device (3) for, for example, hollow-surface and/or double-floor systems, having a
base profile strip (6), and having at least one optional adapter (7, 7') for selective
connection to at least one leg (6a) of the base profile strip (6), wherein the adapter
(7, 7'), depending on its installation position, defines a different structural height
as compared to the associated leg (6a) so as to be able to accommodate floorings (1)
of different material thicknesses (S), characterised in the base profile strip (6) has a T-shaped cross section, wherein its horizontal T
leg (6a) is equipped on both sides of the vertical T leg (6b) thereof to accommodate
various adapters (7, 7').
2. The separating strip device in accordance with claim 1, characterised in that adapter (7, 7') fastened to the associated leg (6a) in a detachable manner by means
of at least least one fastening means (12).
3. The separating strip device in accordance with claim 2 characterised in that the leg (6a) has a holder device (11) for the fastening means (12).
4. The separating strip device in accordance with any one of claims 1 to 3 characterised in that the adapter (7,7') has at least one spacer (9) as a possible support for a flooring
panel (2).
5. The separating strip device in accordance with claim 4, characterised in that the base profile strip (6) has a holder (13) for the spacer (9).
6. The separating strip device in accordance with claim 5 characterised in that the adapter (7,7') makes at least two different structural height available, in that on the one hand the spacer (9) of the adapter (7,7') is inserted into the holder
(13) of the base profile strip (6) and on the other hand, in a projecting position
it acts as a support for one or more flooring panels (2).
7. The separating strip device in accordance with claim 6 characterised in that the adapter (7,7') has to be rotated about approximately 180° to be changed from
its projecting position into its inserted position.
8. The separating strip device in accordance with any one of claims 1 to 7 characterised in that the vertical T leg (6b) accommodates a flooring separating strip (8).
9. The separating strip device in accordance with any one of claims 1 to 8 characterised in that the adapter (7, 7') has at least one groove (14) for accommodating a seal (15).
1. Dispositif de baguette de séparation, notamment système de profilé de passage et/ou
de dispositif de regard (3) pour par exemple des cavités dans des surfaces et/ou des
systèmes à double sol, avec un rail profilé de base (6), et avec au moins un adaptateur
(7, 7') pour la liaison au choix avec au moins l'une des branches (6a) du rail profilé
de base (6), en fonction de sa position de montage, l'adaptateur (7, 7') définissant
une hauteur de structure en comparaison de la branche (6a) associée, pour permettre
de recevoir des revêtements de sol (1) présentant différentes épaisseurs de matière
(S) caractérisé en ce que le rail profilé de base (6) est conçu avec une section en forme de T, la branche
horizontale de son T (6a) étant ménagée de part et d'autre de la branche verticale
de son T (6b) pour recevoir différents adaptateurs (7, 7').
2. Dispositif de baguette de séparation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'adaptateur (7, 7') est immobilisé de façon amovible sur la branche associée (6a)
par au moins un moyen de fixation (12).
3. Dispositif de baguette de séparation selon la revendication 2, caractérisé en ce que la branche (6a) comporte un dispositif de logement (11) pour le moyen de fixation
(12).
4. Dispositif de baguette de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que l'adaptateur (7, 7') comporte au moins un listel d'écartement (9) en tant qu'appui
possible pour une dalle de revêtement (2).
5. Dispositif de baguette de séparation selon la revendication 4, caractérisé en ce que le rail profilé de base (6) est équipé d'un logement (13) pour le listel d'écartement
(9).
6. Dispositif de baguette de séparation selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'adaptateur (7, 7') met à disposition au moins deux différentes hauteurs de structure,
en ce que d'une part, le listel d'écartement (9) de l'adaptateur (7, 7') plonge dans le logement
(13) du rail profilé de basse (6) et en ce que d'autre part, en position en porte à faux, il fait office d'appui pour une ou pour
plusieurs dalles de revêtement (2).
7. Dispositif de baguette de séparation selon la revendication 6, caractérisé en ce que pour le faire passer de sa position en porte à faux dans sa position en plongée,
il faut tourner l'adaptateur (7, 7') de 180°.
8. Dispositif de baguette de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à
7, caractérisé en ce que la branche verticale du T (6b) recueille une baguette de séparation de revêtement
(8).
9. Dispositif de baguette de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à
8, caractérisé en ce que l'adaptateur (7, 7') comporte au moins une rainure de logement (14) pour un joint
(15).