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(11) |
EP 2 025 837 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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18.02.2009 Patentblatt 2009/08 |
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Anmeldetag: 15.08.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK RS |
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Anmelder: ROTO FRANK AG |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rivera Franco, Gonzalo
08440 Cardedeu-Barcelona (ES)
- Canas Diaz, Francisco
08107 Martorelles-Barcelona (ES)
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Vertreter: Grosse, Rainer et al |
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Gleiss Grosse Schrell & Partner
Leitzstrasse 45 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
Drehhandhabe für einen Verschluss eines Flügels eines Fensters oder dergleichen sowie
Verfahren zur Betätigung des Verschlusses |
(57) Die Erfindung betrifft eine Drehhandhabe (1) für einen Verschluss eines Flügels eines
Fensters, einer Tür oder dergleichen, insbesondere eines Schiebeflügels, mit einem
Betätigungsgriff (3), der in seiner Ruhelage zumindest teilweise hinsichtlich seiner
Bauhöhe in dem Flügel versenkt anordenbar ist und aus der Ruhelage in eine Arbeitsstellung
als Klappgriff (2) in Herausraglage herausgeschwenkt werden kann, wobei er in der
Arbeitsstellung um eine Drehachse (17) verdrehbar ist. Es ist ein Bedienelement (13)
vorgesehen, mit dem eine Kupplungs- oder Entkupplungsstellung zu einem mit dem Betätigungsgriff
(3) in Kupplungsstellung mitdrehbaren und in Entkupplungsstellung nicht mitdrehbaren
Steuerelement (16) erfolgt.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Drehhandhabe für einen Verschluss eines Flügels eines
Fensters, einer Tür oder dergleichen, insbesondere eines Schiebeflügels, mit einem
Betätigungsgriff, der in seiner Ruhelage mindestens teilweise hinsichtlich seiner
Bauhöhe in dem Flügel versenkt anordenbar ist und aus der Ruhelage in eine Arbeitsstellung
als Klappgriff in Herausraglage herausgeschwenkt werden kann, wobei er in der Arbeitsstellung
um eine Drehachse verdrehbar ist.
[0002] Eine Drehhandhabe der eingangs genannten Art ist aus der
DE 102 04 744 A1 bekannt. Sie weist einen Betätigungsgriff auf, der in seiner Ruhelage versenkt in
dem zugehörigen Flügel ruht und aus dieser Ruhelage in eine Arbeitsstellung herausgeklappt
werden kann, sodass zumindest ein Bereich des Betätigungsgriffs aus der Ebene des
Flügels herausragt. Anschließend lässt sich der Betätigungsgriff unter Betätigung
des Verschlusses verdrehen. Durch das Versenken des Betätigungsgriffes kann ein benachbarter
Flügel in kurzer Entfernung parallel an dem erstgenannten Flügel vorbeibewegt werden,
ohne dass es zu einer Kollision mit der Drehhandhabe kommt. Voraussetzung ist dabei,
dass die Drehhandhabe zunächst unter Betätigung des Verschlusses in die Ausgangsdrehstellung
zurückgeführt und dann in Versenkstellung geklappt wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drehhandhabe der eingangs genannten
Art zu schaffen, die vielseitiger anwendbar und noch weniger störend ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Bedienelement, mit dem eine Kupplungs-
oder Entkupplungsstellung zu einem mit dem Betätigungsgriff in Kupplungsstellung mitdrehbaren
und in Entkupplungsstellung nicht mitdrehbaren Steuerelement erfolgt. Aufgrund dieser
Ausgestaltung lässt sich der Betätigungsgriff in jeder gewünschten Drehstellung mit
dem Steuerelement kuppeln beziehungsweise entkuppeln, sodass er stets in seine Ruhelage,
also versenkte Lage zurückgeführt werden kann, unabhängig davon, welche durch die
Drehstellung bewirkte Betriebsstellung bei dem Steuerelement vorliegt. Er kann daher
beispielsweise in Verriegelungsstellung in seine Ruhelage verbracht werden. Wurde
der Flügel durch Herbeiführen der entsprechenden Drehstellung des Betätigungsgriffs
entriegelt, liegt also als Betriebsstellung eine Entriegelungsstellung vor, so lässt
sich der Betätigungsgriff durch Entkupplung von dem in der Entriegelungsstellung verbleibenden
Steuerelement dennoch in seine Ruhelage, also in Versenkstellung verbringen, sodass
auch in dieser Betriebsstellung der Betätigungsgriff nicht störend seitlich vom Flügel
absteht. Entsprechendes gilt für andere Betriebsstellungen, die möglicherweise durch
Verdrehen des Betätigungsgriffes angefahren werden können. Aufgrund der Erfindung
ist somit die Stellung des Steuerelements unabhängig von der momentanen Stellung des
Betätigungsgriffs.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Betätigungsgriff
das Bedienelement aufweist. Da sich das Bedienelement am Betätigungsgriff befindet,
ist eine besonders einfache, vorzugsweise Einhandbedienung möglich, da beim Ergreifen
des Betätigungsgriffs zusätzlich auch eine Betätigung des Bedienelements - sofern
gewünscht - erfolgen kann.
[0006] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Bedienelement ein
Schiebeelement ist. Damit ist eine sehr einfache Betätigung des Bedienelements durch
Schiebebewegung möglich. Vorzugsweise wird der Betätigungsgriff mit der Hand des Nutzers
umschlossen, wobei er mit seinem Daumen das Schiebeelement betätigen kann.
[0007] Es ist vorteilhaft, wenn der Betätigungsgriff und/oder das Bedienelement ein manuell
betätigbares Bauteil ist beziehungsweise manuell betätigbare Bauteile sind. In einem
solchen Fall beziehungsweise in diesen Fällen erfolgt eine Betätigung der Drehhandhabe
somit manuell durch den Nutzer. Sollte eine motorische Betätigung erfolgen, so lässt
sich die Drehhandhabe in Bezug auf ihren Betätigungsgriff und/oder das Bedienelement
auch motorisch antreiben.
[0008] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Bedienelement mit einem Schwenkelement
zusammenwirkt, das in einer Kupplungsstellung mit dem Steuerelement in Eingriff und
in einer Entkupplungsstellung mit dem Steuerelement außer Eingriff steht. Mittels
des Bedienelements lässt sich somit das Schwenkelement in seiner Stellung beeinflussen,
derart, dass eine Kupplung zwischen dem Betätigungsgriff und dem Steuerelement hergestellt
wird, sodass beim Drehen des Betätigungsgriffs eine entsprechende Drehbewegung des
Steuerelements erfolgt, oder dass durch Entkupplung, also ein Betätigen des Bedienelements
derart, dass das Schwenkelement außer Eingriff zum Steuerelement steht, wodurch eine
Drehbewegung des Betätigungsgriffs möglich ist, ohne dass das Steuerelement mitgenommen
wird. Es verbleibt daher in seiner jeweiligen Lage. Der Betätigungsgriff hingegen
lässt sich beispielsweise aus der Arbeitsstellung in die Ruhelage zurückführen und
weist dadurch eine versenkte, nicht störende Position auf.
[0009] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schwenkelement um eine Schwenkachse
verschwenkbar gelagert ist. Der Betätigungsgriff ist vorzugsweise ebenfalls um diese
Schwenkachse als Klappgriff klappbar gelagert. Demgemäß bildet die Schwenkachse eine
gemeinsame Achse für das Schwenkelement und den Betätigungsgriff.
[0010] Es ist vorteilhaft, wenn das Bedienelement mit einem Schieber gekuppelt ist oder
den Schieber aufweist, wobei der Schieber mit dem Schwenkelement zusammenwirkt. Eine
Verlagerung des Schiebers führt dazu, dass das Schwenkelement in seine Kupplungsstellung
beziehungsweise Entkupplungsstellung gebracht wird.
[0011] Wie bereits erwähnt, ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Schwenkelement mitdreht,
wenn der Betätigungsgriff um seine Drehachse verdreht wird. Ist das Schwenkelement
nicht mit dem Steuerelement gekuppelt, so werden Betätigungsgriff und Schwenkelement
verdreht, ohne dass sich das Steuerelement mitdreht. Besteht eine Kupplung zwischen
Schwenkelement und Steuerelement, so wird bei einem Verdrehen des Betätigungsgriffs
über das Schwenkelement das Steuerelement mitgenommen.
[0012] Bevorzugt ist es, wenn mit dem Bedienelement die Kupplungs- oder Entkupplungsstellung
unabhängig von der Drehstellung des Betätigungsgriffs herbeiführbar ist. Dieses führt
- wie bereits schon erwähnt - zur Unabhängigkeit der Stellungen von Betätigungshandgriff
und Steuerelement, sofern die Entkupplungsstellung vorliegt. Ist die Kupplungsstellung
gewählt, so führt ein Verdrehen des Betätigungshandgriffs zur Mitnahme des Steuerelements.
[0013] Das Steuerelement weist bevorzugt einen Steuerbolzen, insbesondere Mehrkantbolzen,
vorzugsweise Vierkantbolzen, auf. Er dient zur drehfesten Mitnahme eines Verschlussbetätigungselements,
beispielsweise eines Zahnrads, dessen Zähne mit Ausnehmungen von Treibstangen kämmen.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Steuerelement mit
einer Drehraststellungseinrichtung zusammenwirkt. Durch die Drehraststellungen lässt
sich das Steuerelement spürbar in bestimmte Positionen drehen, beispielsweise in eine
Verriegelungsstellung und eine Entriegelungsstellung. Diese beiden Stellungen sind
aufgrund der Drehraststellungseinrichtung vom Nutzer spürbar, können jedoch durch
einen entsprechenden, leicht erhöhten Kraftaufwand überwunden werden.
[0015] Eine Weiterbildung der Erfindung ist durch ein Gehäuse gekennzeichnet, in das der
Betätigungsgriff in Ruhelage zumindest teilweise hinsichtlich seiner Bauhöhe versenkbar
ist. Das Gehäuse ist insbesondere als Einbaugehäuse ausgebildet.
[0016] Wie bereits erwähnt, liegt der Betätigungsgriff in Ruhelage vollständig oder im Wesentlichen
versenkt in dem Gehäuse, insbesondere Einbaugehäuse ein. Befindet sich der Betätigungsgriff
in Arbeitsstellung, so bildet seine Längserstreckung mit der Längserstreckung des
Gehäuses einen spitzen Winkel aus.
[0017] Ferner ist es vorteilhaft, wenn das Steuerelement schwimmend im Gehäuse gelagert
ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Steuerelement axial mittels einer Feder
federbelastet im Gehäuse lagert. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zwischen dem
Steuerelement und einem drehbar im Gehäuse gelagerten Drehteil die Feder wirkt. Insbesondere
ist vorgesehen, dass die Feder eine Lagerkugel beaufschlagt, die sich an dem Drehteil
oder an dem Steuerelement abstützt. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass
die Lagerkugel mit einer Teilkugelfläche in einer Lagervertiefung des Drehteils oder
des Steuerelements einliegt. Insbesondere wird aufgrund dieser vorstehend erwähnten
Lagerung des Steuerelements im Gehäuse erreicht, dass Toleranzen, Fluchtungsfehler
und dergleichen zu dem zu kuppelnden Verschluss ausgeglichen werden können. Insbesondere
ist vorgesehen, dass der Betätigungsgriff an dem Drehteil schwenkbar gelagert ist.
[0018] Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Betätigung eines Verschlusses
eines Flügels eines Fensters, einer Tür oder dergleichen, insbesondere eines Schiebeflügels,
mittels einer Drehhandhabe, die insbesondere - wie vorstehend erwähnt - ausgebildet
ist.
[0019] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels,
und zwar zeigt:
- Figur 1
- eine Drehhandhabe für einen Verschluss eines Flügels eines Fensters, einer Tür oder
dergleichen, insbeson- dere eines Schiebeflügels, in Frontansicht,
- Figur 2
- die Drehhandhabe der Figur 1 in Seitenansicht,
- Figur 3
- die Drehhandhabe der Figur 1 in Rückansicht,
- Figur 4
- die Drehhandhabe der Figur 1 in Stirnansicht von oben,
- Figur 5
- einen Längsschnitt durch die Drehhandhabe, die sich in Ruhelage befindet,
- Figur 6
- einen Längsschnitt durch die Drehhandhabe, die sich in Arbeitsstellung befindet,
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht der Drehhandhabe, teil- weise aufgeschnitten,
- Figur 8
- einen Längsschnitt durch die Drehhandhabe im Bereich eines Steuerelements der Drehhandhabe,
- Figur 9
- eine Explosionsdarstellung der Drehhandhabe,
- Figur 10
- eine perspektivische Ansicht der Drehhandhabe sowie einen Teillängsschnitt der Drehhandhabe,
jeweils in Ruhestellung,
- Figur 11
- der Figur 10 entsprechende Darstellungen, jedoch in Arbeitsstellung, bei nicht gedrehtem
Betätigungsgriff,
- Figur 12
- der Figur 11 entsprechende Darstellungen, jedoch bei gedrehtem Betätigungsgriff,
- Figur 13
- der Figur 12 entsprechende Darstellungen, jedoch nach Betätigung eines am Betätigungsgriff
vorgesehenen Bedienelements,
- Figur 14
- der Figur 12 entsprechende Darstellungen, jedoch bei einer Verdrehung des Betätigungsgriffes
um 180°,
- Figur 15
- der Figur 14 entsprechende Darstellungen, jedoch mit betätigtem Bedienelement.
[0020] Die Figur 1 zeigt die Frontansicht einer Drehhandhabe 1, mit der ein nicht dargestellter
Verschluss eines Flügels eines Fensters, einer Tür oder dergleichen, insbesondere
eines Schiebeflügels, betätigbar ist. Die Drehhandhabe 1 weist einen als Klappgriff
2 ausgebildeten Betätigungsgriff 3 auf. Die Drehhandhabe 1 weist ein Gehäuse 4 auf,
das als Einbaugehäuse 5 ausgebildet ist. Eine Frontplatte 6 besitzt einen Übergriffrand
7 derart, dass ein versenkter Einbau der Drehhandhabe 1 in einer entsprechenden Ausnehmung
des Schiebeflügels möglich ist, wobei sich nur der Übergriffsrand 7 auf der Oberseite
des Schiebeflügels abstützt.
[0021] Der Klappgriff 2 befindet sich in der Figur 1 in seiner Ruhelage, in der seine Oberseite
8 mit der Oberseite 9 der Frontplatte 6 fluchtet. Wie der Figur 1 zu entnehmen ist,
ist die Drehhandhabe 1 länglich gestaltet und es liegt demzufolge auch eine längliche
Gestalt beim Betätigungsgriff 3 vor. Dieser erstreckt sich allerdings mit seinem unteren
Endbereich 10 nicht bis zum unteren zugeordneten Ende 11 des Gehäuses 4, sodass eine
Eingriffsmulde 12 ausgebildet wird. Der Nutzer kann daher mit einem Finger in die
Eingriffsmulde 12 eingreifen und die Unterseite und/oder den unteren Randbereich des
Betätigungsgriffs 3 beaufschlagen, um ihn in Klappstellung gemäß Figur 6 zu verlagern.
Diese Klappstellung stellt eine Arbeitsstellung dar. Am Betätigungsgriff 3 befindet
sich ein Bedienelement 13, das bevorzugt vom Nutzer mit dem Daumen betätigt werden
kann. Das Bedienelement ist als Schiebeelement 14 ausgebildet und befindet sich in
der Figur 1 in einer nicht wirksam werdenden Ineingriffstellung. Diese Ineingriffwirkung
wird deshalb nicht wirksam, weil sich der Betätigungsgriff 3 in Ruhelage befindet.
[0022] Die Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des Einbaugehäuses 5, wobei sich der Betätigungsgriff
3 in Ruhelage befindet. Aus der Rückseite 15 des Einbaugehäuses ragt ein Steuerelement
16 heraus, das um eine Drehachse 17 drehbar gelagert ist. Das Steuerelement 16 weist
bevorzugt einen als Steuerbolzen 18, insbesondere Mehrkantbolzen 19, bevorzugt einen
Vierkantbolzen 20 auf. Beim Einsetzen der Drehhandhabe 1 in die Ausnehmung des Schiebeflügels
kuppelt das Steuerelement 16 drehfest mit einem entsprechenden Betätigungselement
eines Verschlusses des Schiebeflügels, sodass eine Verdrehung des Steuerelements zu
einer Betätigung des Verschlusses führt.
[0023] Die Figur 3 zeigt eine Rückansicht der Drehhandhabe 1. Das Gehäuse 4 ist mittels
einer Rückwand 21 in seinem oberen Bereich verschlossen. Die Rückwand 21 wird von
vier Gewindeschrauben 22 gehalten. Die Ausbildung des Steuerelements 16 als Vierkantbolzen
20 ist der Figur 3 deutlich zu entnehmen.
[0024] Die Figur 4 zeigt eine Stirnansicht auf die Drehhandhabe 1.
[0025] Die Figur 5 zeigt - in Längsschnittansicht - den Innenaufbau der Drehhandhabe 1.
Der Betätigungsgriff 3 ist um eine Schwenkachse 23, die von einem Lagerstift 24 gebildet
ist, verschwenkbar, wobei die beiden Schwenkendstellungen (Ruhelage und Arbeitsstellung)
aus einem Vergleich der Figuren 5 und 6 hervorgeht. Der Lagerstift 24 ist an einem
Verdrehteil 25 angeordnet, das um die Drehachse 17 vorzugsweise um 360° verdrehbar
ist. Um die Schwenkachse 23 ist ein Schwenkelement 26 verschwenkbar gelagert. Hierzu
durchsetzt der Lagerstift 24 eine Aufnahmebohrung 27 des Schwenkelements. Beabstandet
zur Schwenkachse 23 weist das Schwenkelement 26 eine Steuerfläche 28 auf, die als
Schrägfläche 29 ausgebildet ist. Hierzu liegt abgewandt - gegenüberliegend zur Schwenkachse
23 - ein Mitnahmeende 30 des Schwenkelements 26. Das als Schiebeelement 14 ausgebildete
Bedienelement 13 ist mit einem Schieber 31 gekuppelt, wobei der Schieber 31 längsverschieblich
am Betätigungsgriff 3 lagert und vorzugsweise an einem Ende 32 eine Steuerfläche 33
aufweist, die als Schrägfläche 34 ausgebildet ist. Der Schieber 31 wird mittels einer
Feder 35, die als Schraubendruckfeder 36 ausgebildet ist, in Richtung auf das Bedienelement
13 (Pfeil 37) vorgespannt. Hierzu stützt sich die Schraubendruckfeder 36 sowohl an
dem Betätigungsgriff 3, als auch an dem Schieber 31 ab. Das als Schiebeelement 14
ausgebildete Bedienelement 13 ist in Richtung des Doppelpfeils 38 - ebenso wie der
Schieber 31 - am Betätigungsgriff 3 verschieblich gelagert.
[0026] Das Steuerelement 16 weist den bereits erwähnten Vierkantbolzen 20 auf, an den sich
ein querschnittsgrößerer Rundquerschnitt 39 anschließt, der um die Drehachse 17 drehbar
in einem Lagertopf 40 gelagert ist. Der Lagertopf 40 befindet sich innerhalb des Gehäuses
4 in drehfester Stellung. Er weist zwei diametral gegenüberliegende Federschächte
41 auf. Ferner durchsetzt der Lagertopf 40 die Rückseite 15 des Gehäuses 4 mit einem
Rohrfortsatz 42. In den beiden Federschächten 41, die nach hinten von der Rückseite
15 des Gehäuses 4 verschlossen werden, liegen Federn 43 ein, die als Schraubendruckfedern
44 ausgebildet sind. Die beiden Schraubendruckfedern 44 beaufschlagen jeweils eine
Rastkugel 45, wobei die beiden Rastkugeln 45 - gemäß Figur 8 - in Rastausnehmungen
46 am Umfang eines Flansches 47 des Steuerelements 16 - abhängig von der Drehstellung
des Steuerelements 16, eintreten können und hierdurch Vorzugstellungen des Steuerelements
16 definieren. Der Flansch 47 ist im Wesentlichen scheibenförmig ausgestaltet und
schließt an den Rundquerschnitt 39 an. Der Flansch 47 besitzt an seiner Rückseite
48 eine Ausnehmung 49. Von der Rückseite 48 geht eine Sackbohrung 50 aus, die koaxial
zur Drehachse 17 verläuft und eine Feder 51 aufnimmt, die als Schraubendruckfeder
52 ausgebildet ist und eine Lagerkugel 53 beaufschlagt, die hierdurch gegen das Verdrehteil
25 gedrängt wird und mit einer Teilkugelfläche in einer formangepassten Lagervertiefung
54 des Verdrehteils 25 einliegt. Durch die Wirkung der Federkraft der Schraubendruckfeder
52 wird das Steuerelement 16 in Richtung des Pfeils 55 (Figur 5) beaufschlagt. Es
liegt - abhängig vom Betriebszustand - mit seinem Flansch 47 am Lagertopf 40 an und
drängt diesen ebenfalls in Richtung des Pfeils 55, sodass er gegen die Innenseite
der Rückseite 15 des Gehäuses 4 gedrängt wird. Aus alledem geht hervor, dass das Steuerelement
16 zu einem gewissen Grade schwimmend in dem Gehäuse 4 gelagert ist, sodass eventuell
bestehende Toleranzen, Lagefehler sowie Fluchtungsfehler hinsichtlich der mit dem
Vierkantbolzen 20 erfolgenden Kupplung zu dem erwähnten Verschluss ausgeglichen werden
können.
[0027] Das als Einbaugehäuse 5 ausgebildete Gehäuses 4 kann aufgrund dreier Befestigungsbohrungen
56 mittels geeigneter Befestigungsschrauben an dem erwähnten Schiebeflügel in Versenkstellung
befestigt werden. "Versenkstellung" bedeutet, dass die Oberseite der Frontplatte 6
mit der entsprechenden Oberfläche des Schiebeflügels fluchtet beziehungsweise im Wesentlichen
fluchtet.
[0028] Gemäß der Figuren 8 und 9 befindet sich innerhalb des Gehäuses 4 ein Innenlagerteil
57, das aus einem ersten Lagerteil 58 und einem zweiten Lagerteil 59 besteht und mittels
vier Gewindeschrauben 60 mit dem Gehäuse 4 verschraubt ist.
[0029] Der Aufbau der Drehhandhabe 1 geht insbesondere aus der Explosionsdarstellung der
Figur 9 hervor. Unter anderem ist erkennbar, dass das Verdrehteil 25 Lagerböcke 61
aufweist, die vom Lagerstift 24 durchsetzt werden. Ein Friktionsring 62 nimmt den
Rand des Verdrehteils 25 auf und lagert das Verdrehteil 25 in einer Aufnahme 63 des
Innenlagerteils 15. Eine der Befestigungsbohrungen 56 ist in einem Einsetzteil 64
ausgebildet, das in das Gehäuse 4 einsetzbar ist. Der Schieber 31 wird mittels einer
Rückabdeckung 65 an dem Betätigungsgriff 3 gehalten. Dem wippenartigen Schwenkelement
26 ist eine Feder 66 zugeordnet, die gemäß Pfeil 67 in Figur 5 das Schwenkelement
26 in Uhrzeigerrichtung um die Schwenkachse 23 verdreht, wodurch die Steuerflächen
28 und 33 aufeinandertreten. Eine Feder 68, die als Schraubendruckfeder 69 ausgebildet
ist, beaufschlagt die Rückseite des Betätigungsgriffs 23 durch entsprechendes Abstützen
an einer Innenfläche des Gehäuses 4 derart, dass der Betätigungsgriff 3 um die Schwenkachse
23 in Richtung seiner Ruhelage gemäß Figur 5 gedrängt wird. Mittels einer clipsbaren
Schraubenkopfabdeckung 70 lässt sich die zugehörige Befestigungsbohrung 56 abdecken.
[0030] Es ergibt sich folgende Funktion: Befindet sich die Drehhandhabe 1 gemäß Figur 5
in Ruhelage, das heißt, der Betätigungsgriff 3 ist eingeklappt, so fluchtet die Drehhandhabe
in diesem Zustand mit dem Schiebeflügel eines Fensters, einer Tür oder dergleichen,
in den sie versenkt eingebaut ist. Da kein Teil der Drehhandhabe vorsteht, lassen
sich die Schiebeflügel mehrflügliger Anordnungen sehr eng benachbart zueinander platzieren
und aneinander vorbeischieben, ohne dass es zu Kollisionen der Drehhandhabe mit einem
vorbeigeschobenen Flügel kommt. Soll der zugehörige Verschluss mittels der Drehhandhabe
betätigt werden, so greift der Nutzer mit einem Finger in die Eingriffsmulde 12 und
verschwenkt den Betätigungsgriff 3 in seine Arbeitsstellung, die aus der Figur 6 hervorgeht.
Der Figur 6 ist ebenfalls zu entnehmen, dass durch das Verschwenken des Betätigungsgriffs
3 um die Schwenkachse 23 das Mitnahmeende 30 des Schwenkelements 26 in die Ausnehmung
49 des Steuerelements 16 eintritt. Hierdurch ist eine Drehkupplung zwischen dem mittels
des Verdrehteils 25 um die Drehachse 17 drehbar gelagerten Betätigungsgriff 3 und
dem Steuerelement 16 geschaffen. Aus der Figur 6 ist erkennbar, dass in dieser Situation
das Bedienelement 13 eine durch die Feder 35 unterstützte Position einnimmt, wobei
durch die Verlagerung des Betätigungsgriffs 3 aus der Ruhelage in die Arbeitsposition
der Schieber 31 das Schwenkelement 26 derart beaufschlagt, dass es mit dem Steuerelement
16 kuppelt.
[0031] Die Situation gemäß Figur 5 geht nochmals in perspektivischer Draufsicht und Teilschnittansicht
aus der Figur 10 hervor. Die Situation gemäß Figur 6 geht ebenfalls in perspektivischer
Ansicht und Teilschnittansicht aus der Figur 11 hervor. Die Figur 7 verdeutlicht den
inneren Aufbau der Drehhandhabe 1 anhand einer teilweise aufgeschnittenen perspektivischen
Darstellung der Drehhandhabe 1. Hierbei befindet sich der Betätigungsgriff 3 in seiner
Ruhelage.
[0032] Die Figur 12 zeigt eine Verdrehstellung des Betätigungsgriffs 3 der Drehhandhabe
1, die aus der Situation gemäß Figur 11 herbeigeführt werden kann. Hierzu dreht der
Nutzer - ausgehend von der Situation der Figur 11 - den Betätigungsstift 3 um die
Drehachse 17. Hierbei nimmt das Schwenkelement 26 das Steuerelement 16 mit, sodass
mittels des Vierkantbolzens 20 ein Verschluss des Flügels betätigt werden kann. Beispielsweise
lässt sich dadurch der Verschluss aus seiner Verriegelungsstellung in seine Entriegelungsstellung
verbringen. Es ist nun beispielsweise möglich, den Schiebeflügel aus seiner Schließstellung
in eine Öffnungsschiebestellung zu verlagern. Um ein störendes Herausragen des Betätigungsgriffs
3 aus seinem Gehäuse 4 heraus zu beseitigen, ist es - gemäß Figur 13 - nunmehr möglich,
durch Betätigung des Bedienelements 13 den Schieber 31 so zu verlagern, dass seine
Steuerfläche 33 die Steuerfläche 28 des Schwenkelements 26 verlässt und eine angrenzende
Betätigungsfläche 71 des Schwenkelements 16 derart beaufschlagt, dass es entgegen
der Wirkung der Feder 66 um den Lagerstift 24 verschwenkt, wodurch das Mitnahmeende
30 aus der Ausnehmung 49 des Steuerelements 16 austritt und daher keine Kupplung mehr
zwischen dem Betätigungsgriff 3 und dem Steuerelement 16 besteht. Es ist daher möglich,
ohne dass die Lage des Steuerelements 16 verändert wird, nunmehr den Betätigungsgriff
3 in die Position gemäß Figur 11 zurückzuführen und in die Position gemäß Figur 10
einzuklappen. Die Folge ist, dass jetzt der Flügel nicht durch störende Elemente seitlich
überragt wird und daher beispielsweise ein benachbarter Flügel sehr eng an dem Flügel
vorbeigeschoben werden kann.
[0033] Gemäß Figur 14 ist es auch möglich, nicht nur eine 90° Verdrehung des Betätigungsgriffs
3 und des Steuerelements 16 vorzunehmen, sondern beispielsweise eine 180° Drehung.
Auch in der Position der Figur 14 kann eine Entkopplung des Betätigungsgriffs 3 von
dem Steuerelement 16 mittels der Bedienung des Bedienelements 13 vorgenommen werden.
Das Bedienelement 13 wird bevorzugt mittels des Daumens des Nutzers betätigt. Auch
aus der Stellung der Figur 15 lässt sich der Betätigungsgriff 3 in seine Position
gemäß Figur 10 zurückführen, ohne dass dabei das Steuerelement 16 aus der 180° Verdrehstellung
verlagert wird. Selbstverständlich sind auch andere Drehwinkel realisierbar. Die verschiedenen
Drehwinkel werden bevorzugt durch leichte Rastwirkungen der Rastkugeln 15 gekennzeichnet,
die in entsprechend angeordnete Rastausnehmungen 46 des Flansches 47 des Steuerelements
16 eintreten können.
[0034] Soll der Schiebeflügel durch entsprechende Betätigung seines Verschlusses wieder
verriegelt werden, so wird der Betätigungsgriff 3 aus der Stellung der Figur 10 bei
betätigtem Bedienelement 13 zunächst in die Stellung der Figur 11 verbracht, dann
- bei einer 90° Verdrehung - in die Stellung gemäß Figur 13 verdreht, dann durch Betätigung
des Bedienelements 13 die Kupplungsstellung mit dem Steuerelement 13 herbeigeführt
und anschließend unter Mitnahme des Steuerelements 16 in die Stellung gemäß Figur
11 verbracht und anschließend in die Ruhelage gemäß Figur 10 verschwenkt.
1. Drehhandhabe für einen Verschluss eines Flügels eines Fensters, einer Tür oder dergleichen,
insbesondere eines Schiebeflügels, mit einem Betätigungsgriff, der in seiner Ruhelage
zumindest teilweise hinsichtlich seiner Bauhöhe in dem Flügel versenkt anordenbar
ist und aus der Ruhelage in eine Arbeitsstellung als Klappgriff in Herausraglage herausgeschwenkt
werden kann, wobei er in der Arbeitsstellung um eine Drehachse verdrehbar ist, gekennzeichnet durch ein Bedienelement (13), mit dem eine Kupplungs- oder Entkupplungsstellung zu einem
mit dem Betätigungsgriff (3) in Kupplungsstellung mitdrehbaren und in Entkupplungsstellung
nicht mitdrehbaren Steuerelement (16) erfolgt.
2. Drehhandhabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) das Bedienelement (13) aufweist.
3. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) ein Schiebeelement (14) ist.
4. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) und/oder das Bedienelement (13) ein manuell betätigbares
Bauteil ist beziehungsweise manuell betätigbare Bauteile sind.
5. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) mit einem Schwenkelement (26) zusammenwirkt, das in einer
Kupplungsstellung mit dem Steuerelement (16) in Eingriff und in einer Entkupplungsstellung
mit dem Steuerelement (16) außer Eingriff steht.
6. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (26) um eine Schwenkachse (23) verschwenkbar gelagert ist.
7. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) um die Schwenkachse (23) als Klappgriff (2) klappbar gelagert
ist.
8. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) mit einem Schieber (31) gekuppelt ist oder den Schieber (31)
aufweist, wobei der Schieber (31) mit dem Schwenkelement (26) zusammenwirkt.
9. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) eine Ausnehmung (49) aufweist, in die das Schwenkelement (26)
zum Herbeiführen der Kupplungsstellung eintritt und aus der das Schwenkelement (26)
zum Herbeiführen der Entkupplungsstellung heraustritt.
10. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (26) mitdreht, wenn der Betätigungsgriff (3) um seine Drehachse
(17) verdreht wird.
11. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Bedienelement (13) die Kupplungs- oder Entkupplungsstellung unabhängig von
der Drehstellung des Betätigungsgriffs (3) herbeiführbar ist.
12. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) einen Steuerbolzen (18), insbesondere Mehrkantbolzen (19),
aufweist.
13. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) mit einer Drehraststellungseinrichtung zusammenwirkt.
14. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (4), in das der Betätigungsgriff (3) in Ruhelage zumindest teilweise
hinsichtlich seiner Bauhöhe versenkbar ist.
15. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) mit dem Gehäuse (4) in Arbeitsstellung einen spitzen Winkel
einschließt.
16. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) ein Einbaugehäuse (5) ist.
17. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) schwimmend im Gehäuse (4) gelagert ist.
18. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) axial mittels einer Feder (51) federbelastet im Gehäuse (4)
lagert.
19. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steuerelement (16) und einem drehbar im Gehäuse (4) gelagerten Drehteil
(25) die Feder (51) wirkt.
20. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (51) eine Lagerkugel (53) beaufschlagt, die sich an dem Drehteil (25) oder
an dem Steuerelement (16) abstützt.
21. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkugel (53) mit einer Teilkugelfläche in einer Lagervertiefung (54) des Drehteils
(25) oder des Steuerelements (16) einliegt.
22. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) an dem Drehteil (25) schwenkbar gelagert ist.
23. Verfahren zur Betätigung eines Verschlusses eines Flügels eines Fensters, einer Tür
oder dergleichen, insbesondere eines Schiebeflügels, mittels einer Drehhandhabe, insbesondere
nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Drehhandhabe für einen Verschluss eines Flügels eines Fensters, einer Tür oder dergleichen,
insbesondere eines Schiebeflügels, mit einem Betätigungsgriff, der in seiner Ruhelage
zumindest teilweise hinsichtlich seiner Bauhöhe in dem Flügel versenkt anordenbar
ist und aus der Ruhelage in eine Arbeitsstellung als Klappgriff in Herausraglage herausgeschwenkt
werden kann, wobei er in der Arbeitsstellung um eine Drehachse verdrehbar ist, und
mit einem Bedienelement, mit dem eine Kupplungs- oder Entkupplungsstellung zu einem
mit dem Betätigungsgriff in Kupplungsstellung mitdrehbaren und in Entkupplungsstellung
nicht mitdrehbaren Steuerelement erfolgt, wobei der Betätigungsgriff das Bedienelement
aufweist und das Bedienelement ein Schiebeelement ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) mit einem Schwenkelement (26) zusammenwirkt, das in einer
Kupplungsstellung mit dem Steuerelement (16) in Eingriff und in einer Entkupplungsstellung
mit dem Steuerelement (16) außer Eingriff steht.
2. Drehhandhabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) und/oder das Bedienelement (13) ein manuell betätigbares
Bauteil ist beziehungsweise manuell betätigbare Bauteile sind.
3. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (26) um eine Schwenkachse (23) verschwenkbar gelagert ist.
4. Drehhandhabe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) um die Schwenkachse (23) als Klappgriff (2) klappbar gelagert
ist.
5. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) mit einem Schieber (31) gekuppelt ist oder den Schieber (31)
aufweist, wobei der Schieber (31) mit dem Schwenkelement (26) zusammenwirkt.
6. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) eine Ausnehmung (49) aufweist, in die das Schwenkelement (26)
zum Herbeiführen der Kupplungsstellung eintritt und aus der das Schwenkelement (26)
zum Herbeiführen der Entkupplungsstellung heraustritt.
7. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (26) mitdreht, wenn der Betätigungsgriff (3) um seine Drehachse
(17) verdreht wird.
8. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Bedienelement (13) die Kupplungs- oder Entkupplungsstellung unabhängig von
der Drehstellung des Betätigungsgriffs (3) herbeiführbar ist.
9. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) einen Steuerbolzen (18), insbesondere Mehrkantbolzen (19),
aufweist.
10. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) mit einer Drehraststellungseinrichtung zusammenwirkt.
11. Drehhandhabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (4), in das der Betätigungsgriff (3) in Ruhelage zumindest teilweise
hinsichtlich seiner Bauhöhe versenkbar ist.
12. Drehhandhabe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) mit dem Gehäuse (4) in Arbeitsstellung einen spitzen Winkel
einschließt.
13. Drehhandhabe nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) ein Einbaugehäuse (5) ist.
14. Drehhandhabe nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) schwimmend im Gehäuse (4) gelagert ist.
15. Drehhandhabe nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (16) axial mittels einer Feder (51) federbelastet im Gehäuse (4)
lagert.
16. Drehhandhabe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steuerelement (16) und einem drehbar im Gehäuse (4) gelagerten Drehteil
(25) die Feder (51) wirkt.
17. Drehhandhabe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (51) eine Lagerkugel (53) beaufschlagt, die sich an dem Drehteil (25) oder
an dem Steuerelement (16) abstützt.
18. Drehhandhabe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkugel (53) mit einer Teilkugelfläche in einer Lagervertiefung (54) des Drehteils
(25) oder des Steuerelements (16) einliegt.
19. Drehhandhabe nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (3) an dem Drehteil (25) schwenkbar gelagert ist.
20. Verfahren zur Betätigung eines Verschlusses eines Flügels eines Fensters, einer Tür
oder dergleichen, insbesondere eines Schiebeflügels, mittels einer Drehhandhabe nach
einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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