(57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Strömungsarbeitsmaschine mit einem von einem
Gehäuse (1) und einer rotierenden Welle (2) gebildeten Strömungspfad, in welchem Reihen
von Rotorschaufeln (3) und Statorschaufeln (4) angeordnet sind, wobei in einem Spitzenbereich
der Schaufeln (3, 4) in einer Ringkanalwandung des Gehäuses (1) und/oder der Welle
(2) zumindest eine ringnutartige Ausnehmung (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschnitt und die Lage der Ausnehmung (5) wie folgt definiert sind:
ein in Strömungsrichtung stromauf angeordneter Begrenzungspunkt (E) der Ausnehmung
(5) weist einen Abstand e > 0 vor dem vorderen Schaufelspitzenpunkt (A) auf,
ein in Strömungsrichtung stromab angeordneter Begrenzungspunkt (F) der Ausnehmung
(5) weist einen Abstand (f) zu dem vorderen Schaufelspitzenpunkt (A) auf,
wobei folgendes gilt: 0,5 L > f > 0,
wobei L als Abstand der Schaufelspitzenpunkte (A und B) definiert ist;
wobei die Wandung der Ausnehmung (5) einen Punkt (S) einschließt, welcher auf einer
orthogonalen auf der Linie (AB) durch den Punkt (S) angeordnet ist,
wobei eine Gerade durch die Schaufelspitzenpunkte (A und B) und eine Tangente an die
Wandung der Ausnehmung (5) mindestens in einem Punkt der in einem Meridianschnitt
gegebenen Wandung der Ausnehmung (5) zwischen den Punkten (S) und (F) einen Winkel
(beta) einschließen, der 15° ≤ beta ≤ 70° beträgt,
wobei alle Punkte in einer Meridianebene liegen, die durch eine Achsrichtung (x) der
Achse (6) der Strömungsarbeitsmaschine und eine Radialrichtung (r) gebildet wird,
und
wobei alle Abstände parallel zu einer einen vorderen Schaufelspitzenpunkt (A) und
einen hinteren Schaufelspitzenpunkt (B) verbindenden Linie gemessen sind.
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