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EP 2 026 311 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
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Anmeldetag: 28.07.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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System zur Ermittlung von Verkehrsinformationen
System for determining traffic information
Système pour déterminer des informations de trafic
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
30.07.2007 DE 102007035624
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.2009 Patentblatt 2009/08 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Mathias, Paul, Dr.
52072 Aachen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/43104 DE-A1-102005 036 562 US-A1- 2007 067 829
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DE-A1- 4 341 813 US-A- 6 087 963
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Ermittlung von Verkehrsinformationen eines
Straßennetzes nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Derartige Systeme dienen der Ermittlung des aktuellen Verkehrszustandes im Straßennetz,
etwa für eine Stadt, sowie der aktuellen Verkehrsnachfragen für das Straßennetz, also
der Anzahl an Fahrzeugen, die von einem Ausgangspunkt zu einem Zielpunkt im Straßennetz
fahren möchten. Hierzu ist es bekannt, Verkehrsdaten an straßenseitigen Messquerschnitten
zu erheben, welche durch Induktionsschleifen, Passivinfrarotsensoren oder Videodetektionskameras
gebildet werden. Aus diesen makroskopischen Verkehrsdaten, aus den Schaltzuständen
von Verkehrssteuerungs- bzw. Verkehrsmanagementeinrichtungen, aus aktuellen Verkehrsstörungsmeldungen
sowie aus sonstigen planerischen Erhebungen werden Verkehrszustände für das Straßennetz
dynamisch berechnet. Diese Berechnungen nutzen entweder heuristisches Wissen, welches
in logischen Regeln oder Entscheidungstabellen formuliert ist, oder verkehrstechnische
Modelle, welche formalisiertes Wissen über die Dynamik des Verkehrssystems beeinhalten.
Ein Verkehrszustand wird meist in Form von Reisezeiten oder Verkehrsbelastungen für
die Strecken des Straßennetzes beschrieben.
[0003] Die Qualität der so ermittelten Verkehrsinformationen ist jedoch noch nicht zufriedenstellend.
Dies liegt darin begründet, dass nicht alle Strecken des Straßennetzes mit Erfassungseinheiten
ausgestattet sind und die Verkehrsnachfragebeziehungen nicht für das gesamte Straßennetz
genau bekannt sind. Dementsprechend sind die Berechnungsergebnisse mit Ungenauigkeiten
behaftet.
[0004] Für bestimmte Stichprobenflotten von Fahrzeugen, etwa Taxiflotten oder Busflotten,
liegen Verkehrsdaten von einzelnen verfolgten Fahrzeugen vor. Solche sogenannten Floating
Car Data (FCD) würden eine genauere Datenbasis für die zu ermittelnden Verkehrsinformationen
darstellen, wenn eine ausreichend große Anzahl von Fahrzeugen mit entsprechenden Fahrzeuggeräten
ausgerüstet wäre. Die geringe Ausstattungsrate liegt einerseits an den Kosten für
die erforderlichen Fahrzeuggeräte zur Verkehrsdatenabgabe sowie an der bislang fehlenden
Anonymität der von solchen Fahrzeuggeräten übertragenen Verkehrsdaten. Wünschenswert
wäre eine kostengünstige Datenübertragung ohne Rückschlussmöglichkeit seitens des
Datenempfängers auf Kennzeichen, Halter oder Führer des betreffenden Fahrzeugs.
[0005] Aus der Offenlegungsschrift
DE 10 2004 035 856 A1 ist ein Mautsystem bekannt, wobei in Verkehrsschildern elektrische Zusatzeinrichtungen
mit Datenempfängern untergebracht sind, welche Funksignale von am Verkehrsschild vorbeifahrenden
Kraftfahrzeugen empfangen. Der Datenempfänger ist ein Back-Scatter-Datenempfänger,
welcher ein Abfragesignal auf Mikrowellenbasis aussendet. Zur Identifizierung des
Kraftfahrzeugs weist dieses einen passiven Back-Scatter-Datensender zur modulierten
Rückstreuung des ausgesandten Abfragesignals auf. Zur Realisierung eines wegabhängigen
Mautsystems werden Informationen über die von einem identifizierten Fahrzeug zurückgelegten
Wege gesammelt. Hierzu übermitteln die elektrischen Zusatzeinrichtungen neben den
Fahrzeugdaten auch Positionsdaten an einen Empfänger.
[0006] Auch bei dieser Anwendung der Ermittlung von Verkehrsinformationen für die Erhebung
von Straßenbenutzungsgebühren sind die von einem Kraftfahrzeug übertragenen Daten
mit dem jeweiligen Fahrzeug verbunden, d.h. in der Mautzentrale müssen zur Gebührenfestlegung
die zurückgelegten Wege mit Rückschlussmöglichkeit auf ein bestimmtes Fahrzeug gesammelt
werden.
[0007] Außerdem offenbart die
WO 98/43104 A2 ein gattungsgemäßes System zur Ermittlung von Verkehrsinformationen.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein System zur Ermittlung von Verkehrsinformationen
der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit dem eine breite Datenbasis von mikroskopischen
Verkehrsdaten erreicht wird.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein gattungsgemäßes System zur Ermittlung
von Verkehrsinformationen eines Straßennetzes mit den im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen. Durch eine im Fahrzeug angeordnete Einheit
zur drahtlosen Aussendung eines das Fahrzeug identifizierenden Datums, wobei die Einheit
zur Erzeugung eines anonymen Identitätsdatums ausgebildet ist, wird es ermöglicht,
dass eine große Anzahl an Fahrzeugen auf kostengünstige Art und Weise Verkehrsdaten
an streckenseitige Erfassungseinheiten senden können. Durch die Übersendung eines
anonymen Identitätsdatums besteht seitens der Erfassungseinrichtung oder einer nachgeordneten
Einheit keine Möglichkeit, auf die Person des Fahrzeughalters oder Fahrzeugführers
zurückzuschließen. Hierdurch werden datenschutzrechtliche Bedenken gegen die bislang
bekannten fahrzeugseitigen Geräte ausgeräumt, was die Nutzung erfindungsgemäßer Fahrzeugeinheiten
durch einen großen Fahrzeugkreis fördert.
[0010] Vorzugsweise ist die Fahrzeugeinheit als RFID-Transponder mit aktiver Sendeeinheit
ausgebildet, welcher zur Energieversorgung an eine Batterie des Fahrzeuges angeschlossen
ist. Durch die niedrigen Kosten der RFID-Tags wird der fahrzeugseitige Kostenaufwand
besonders gering gehalten, was den Nutzungsgrad des erfindungsgemäßen Systems weiter
vergrößert. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass in der
Kommunikation zwischen Fahrzeug und streckenseitiger Erfassungseinheit die Erfassungseinheit
als reiner Empfänger und damit ebenfalls kostengünstig ausgeführt sein kann. Alternativ
kann die Fahrzeugeinheit jedoch auch als passiver RFID-Transponder ausgebildet sein,
wobei hier die Erfassungseinheit ein Abfragesignal aussendet, welches der passive
Transponder mit aufmoduliertem Identitätsdatum an die Erfassungseinheit zurücksendet.
Im Falle des passiven RFID-Tags ist fahrzeugseitig keine Energieversorgung erforderlich.
[0011] Erfindungsgemäß weist die Fahrzeugeinheit einen Generator zur zufälligen Erzeugung
des Identifikationsdatums auf. Wenn das Identifikationsdatum als Zufallszahl ausgebildet
ist, wird die Datensicherheit hinsichtlich einer Rückschlussmöglichkeit aus einem
übertragenen Identifikationsdatum auf den Fahrer oder Halter des übertragenden Fahrzeugs
noch weiter erhöht. Dies erhöht wiederum das Vertrauen in das erfindungsgemäße System,
was den Ausstattungsgrad von Fahrzeugen mit dem erfindungsgemäßen System noch steigert.
[0012] In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems ist der Zufallsgenerator
mit einer Motorzündung des Fahrzeugs derart gekoppelt, dass das Identitätsdatum jeweils
bei Betätigung der Motorzündung erzeugbar ist. Demnach wird bei jedem Fahrtbeginn
ein neues Identifikationsdatum generiert, was die Anonymität des Halters oder Fahrers
des übertragenden Fahrzeugs weiter verbessert.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems weist die streckenseitige
Erfassungseinrichtung eine Kommunikationseinheit zum Empfangen des Identifikationsdatums
und eine Speichereinheit zur Speicherung eines Verkehrsdatensatzes auf, wobei der
Verkehrsdatensatz das Identifikationsdatum und ein Zeitdatum umfasst, welches einen
Empfangszeitpunkt des Identifikationsdatums repräsentiert. Damit stehen in der streckenseitigen
Erfassungseinrichtung Verkehrsdatensätze zur Verfügung, welche die Information beinhalten,
zu welchem Zeitpunkt ein Fahrzeug mit einem bestimmten Identifikationsdatum diese
Erfassungseinrichtung passiert hat.
[0014] Vorzugsweise ist die streckenseitige Erfassungseinheit in ein Steuergerät einer Lichtzeichenanlage
integriert. Im Falle eines innerstädtischen Straßennetzes kann die Erfassungseinheit
im Kreuzungsgerät einer Lichtsignalanlage integriert sein, während im Falle eines
Autobahnnetzes die Erfassungseinheit in einer Streckenstation zur Ansteuerung von
Wechselzeichengebern integriert sein kann. In beiden Fällen kann die Erfassungseinheit
die Stromversorgung sowie die Kommunikationseinheit des jeweiligen Steuergeräts nutzen.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems weist
die streckenseitige Erfassungseinheit zur Energieversorgung ein mit einem Akkumulator
gekoppeltes Solarpaneel auf. Diese Art der autarken Energieversorgung kann gewählt
werden, wenn die Erfassungseinheit nicht in bereits vorhandene Steuergeräte integrierbar
ist, sondern aufgrund des gewünschten Aufstellungsortes als eigene bauliche Einheit
ausgeführt ist. Alternativ kann die als eigene bauliche Einheit ausgeführte Erfassungseinheit
jedoch auch an eine bereits vorhandene Stromversorgung, beispielsweise an die einer
Straßenbeleuchtung, angeschlossen werden.
[0016] In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems ist die
Kommunikationseinheit der streckenseitigen Erfassungseinrichtung zum zyklischen Aussenden
von gespeicherten Verkehrsdatensätzen an die Verarbeitungszentrale ausgebildet. Insbesondere
wenn für das Aussenden der Verkehrsdatensätze ein drahtloses Kommunikationsnetz benutzt
werden soll, können Kommunikationskosten gespart werden, wenn nicht nach jedem eingehenden
Identitätsdatum ein Verkehrsdatensatz übertragen wird, sondern wenn die Verkehrsdatensätze
in der Speichereinheit abgelegt werden und in Zyklen von ca. 5 bis 10 min der Speicherinhalt
gesammelt an die Verarbeitungszentrale übertragen wird.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems weist ein
von der streckenseitigen Erfassungseinrichtung ausgesandter Verkehrsdatensatz zusätzlich
ein einen Aufstellungsort der Erfassungseinrichtung repräsentierendes Positionsdatum
auf. Der auf diese Art komplettierte Verkehrsdatensatz stellt in der Verarbeitungszentrale
die Information sicher, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort ein Fahrzeug mit einem
bestimmten Identitätsdatum gefahren ist. Hierdurch lässt sich in der Verarbeitungszentrale
die Fahrtroute eines bestimmten Fahrzeugs anonymisiert verfolgen.
[0018] Mit Vorteil weist die streckenseitige Erfassungseinrichtung eine Komprimierungseinheit
zur Komprimierung von auszusendenden Verkehrsdatensätzen auf. Aufgrund des hierdurch
verringerten Datenvolumens für die Übertragung der Verkehrsdatensätze an die Verarbeitungszentrale
werden zusätzlich Kommunikationskosten eingespart.
[0019] Dies stellt einen besonderen Vorteil in einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Systems dar, in der die Kommunikationseinheit der Erfassungseinheit und eine Empfangseinheit
der Verarbeitungszentrale zur drahtlosen Datenübertragung über ein Zellularfunknetz
ausgebildet sind. Die Einsparung durch zyklische und komprimierte Datenübertragung
schlägt bei der Kommunikation über ein Mobilfunknetz besonders stark durch. Andererseits
sind zwischen einer Erfassungseinheit und der Verarbeitungszentrale keine aufwändig
zu verlegenden Datenleitungen erforderlich. Bei der Integration der Erfassungseinheit
in ein Steuergerät einer Lichtzeichenanlage können jedoch mit Vorteil die bereits
vorhandenen Datenleitungen zwischen dem Steuergerät und der als Verkehrsrechnerzentrale
oder Unterzentrale ausgebildeten Verarbeitungszentrale verwendet werden.
[0020] In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems sind die Erfassungseinrichtungen
derart verteilt an Strecken angeordnet, dass eine Fahrtroute eines Fahrzeuges innerhalb
eines Straßennetzes eindeutig verfolgbar ist. Die Erfassungseinrichtungen müssen also
derart platziert werden, dass zwischen ihnen keine Alternativstrecken durch das Fahrzeug
gewählt werden können. Sind zwischen zwei Knoten des Straßennetzes Alternativstrecken
möglich, sind diese durch gesonderte Erfassungseinrichtungen abzudecken. Um den erforderlichen
Abdeckungsgrad zu gewährleisten, werden die erfindungsgemäßen Erfassungseinrichtungen
zunächst vorzugsweise an Strecken angeordnet, an welchen keine herkömmlichen Verkehrsdetektoren
installiert sind.
[0021] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems weist die
Verarbeitungszentrale eine Auswertungseinheit zur Zuordnung von Verkehrsdatensätzen
mit übereinstimmenden Identifikationsdaten und zur Zuteilung der Verkehrsdatensätze
zu einem Verkehrsmodell auf. Aus den zugeordneten Verkehrsdatensätzen mit übereinstimmenden
Identifikationsdaten lassen sich die Fahrtrouten einzelner Fahrzeuge inklusive zeitlichem
Verlauf durch das Straßennetz rekonstruieren. Daraus können der aktuelle Verkehrszustand
sowie die aktuellen Verkehrsnachfragen innerhalb des Straßennetzes online und mit
hoher Präzision ermittelt werden. Zur Gewinnung einer Verkehrsprognose werden die
aktuellen Verkehrsdatensätze einem Verkehrsmodell zugeteilt, welches ausgehend von
den aktuell vorliegenden Verkehrsdaten den Verkehrszustand bzw. die Verkehrsnachfragen
zu einem künftigen Zeitpunkt abschätzt.
[0022] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems ist die Verarbeitungszentrale
zum Datenaustausch mit einer benachbarten Verarbeitungszentrale ausgebildet. Hierdurch
werden in die Berechnungen und Prognosen auch die Verkehrsdatensätze einer benachbarten
Verarbeitungszentrale berücksichtigt. Diese größere Datenbasis erhöht die Genauigkeit
der ermittelten Verkehrsinformationen.
[0023] Weitere Vorteile und Eigenschaften eines erfindungsgemäßen Systems zur Ermittlung
von Verkehrsinformationen in einem Straßennetz werden nachfolgend anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, in deren einziger
Figur das Verkehrsinformations-Ermittlungssystem schematisch veranschaulicht ist.
[0024] Gemäß der einzigen Figur weist ein erfindungsgemäßes System 10 zur Ermittlung von
Verkehrsinformationen eines Straßennetzes eine an einer Strecke S des Straßennetzes
angeordnete Einrichtung 30 zur Erfassung von Verkehrsdaten eines vorbeifahrenden Fahrzeugs
F, eine Zentrale 40 zur Verarbeitung der erfassten Verkehrsdaten zu Verkehrsinformationen
und Kommunikationsmittel zur Übertragung der erfassten Verkehrsdaten von der streckenseitigen
Erfassungseinrichtung 30 zur Verarbeitungszentrale 40 auf.
[0025] Erfindungsgemäß ist dem Fahrzeug F eine Einheit 20 zur drahtlosen Aussendung eines
das Fahrzeug F identifizierenden Datums ID angeordnet. Die Fahrzeugeinheit 20 ist
als RFID-Transponder mit aktiver Sendeeinheit 21 ausgebildet und zu dessen Energieversorgung
an eine Batterie B des Fahrzeugs F angeschlossen. Die Fahrzeugeinheit 20 weist ferner
einen Generator 22 zur zufälligen Erzeugung des Identifikationsdatums ID auf. Hierdurch
ist die Fahrzeugeinheit 20 zur Erzeugung eines anonymen Identitätsdatums ID ausgebildet,
welches einerseits ein individuelles Fahrzeug F auf seinem Weg durch das Straßennetz
eindeutig kennzeichnet, andererseits jedoch keine Rückschlussmöglichkeit auf die Person
des Fahrzeugführers oder Fahrzeughalters zulässt. Der Zufallsgenerator 22 ist mit
einer Motorzündung Z des Fahrzeugs F derart gekoppelt, dass das Identifikationsdatum
ID jeweils bei Betätigung der Motorzündung Z erzeugbar ist. Damit gilt die zufällig
ermittelte aber eindeutige Identifikationszahl ID für die Dauer einer Fahrt.
[0026] Die streckenseitige Erfassungseinrichtung 30 weist eine Kommunikationseinheit 31
zum Empfangen des Identifikationsdatums ID auf. Das empfangene Identifikationsdatum
ID wird mit einem Zeitdatum ZD zu einem Verkehrsdatensatz zusammengefasst, wobei das
Zeitdatum ZD den Empfangszeitpunkt des Identifikationsdatums ID an der Erfassungseinrichtung
30 repräsentiert. Auf diese Weise wird eine Vielzahl von Verkehrsdatensätzen empfangen
und in eine Speichereinheit 32 der Erfassungseinrichtung 30 abgelegt. In definierten
kurzen Zeitintervallen, die weniger als 5 bis 10 min dauern, werden die gespeicherten
Verkehrsdatensätze zyklisch an die Verarbeitungszentrale 40 übertragen. Die übertragenen
Verkehrsdatensätze weisen neben dem Identifikationsdatum ID und dem Zeitdatum ZD ein
Positionsdatum PD auf, welches den Ort der Erfassungseinrichtung 30 repräsentiert.
[0027] Zur Übertragung der Verkehrsdatensätze ist die Kommunikationseinheit 31 der Erfassungseinrichtung
30 und eine Empfangseinheit 41 der Verarbeitungszentrale 40 zur drahtlosen Datenübertragung
über ein Zellularfunknetz N ausgebildet. Zur Verringerung des Datenübertragungsvolumens
sowie der damit einhergehenden Übertragungskosten werden die zyklisch zu übertragenden
Verkehrsdatensätze mittels einer Komprimierungseinheit 33 der Erfassungseinrichtung
30 vor dem Absenden komprimiert.
[0028] Die Erfassungseinrichtung 30 kann in ein Steuergerät einer Lichtzeichenanlage mit
bereits vorhandener Stromversorgung und Kommunikationseinrichtung integriert werden,
ist jedoch im dargestellten Ausführungsbeispiel als selbstständige bauliche Einheit
ausgeführt. Durch Verwendung des Zellularfunknetzes N ist die Erfassungseinrichtung
30 unabhängig vom Vorhandensein eines Datenleitungsnetzes; des Weiteren ist zur autarken
Energieversorgung der Erfassungseinrichtung 30 ein Akkumulator 34 vorgesehen, der
von einem Solarpaneel 35 gespeist wird.
[0029] Die Erfassungseinrichtungen 30 sind nun innerhalb des Straßennetzes derart verteilt
an Strecken S angeordnet, dass eine Fahrtroute eines Fahrzeuges F innerhalb des Straßennetzes
eindeutig verfolgbar ist. Es ist dabei darauf zu achten, dass Alternativrouten zwischen
zwei Netzknoten nicht ohne gesonderte Erfassungseinrichtungen 30 verbleiben.
[0030] In der Verarbeitungszentrale 40 gehen über die Empfangseinheit 41 nun eine Vielzahl
an Verkehrsdatensätzen von sämtlichen Erfassungseinrichtungen 30 innerhalb des Straßennetzes
ein. Die Verkehrsdatensätze ID, ZD, PD werden einer Auswertungseinheit 42 der Verarbeitungszentrale
40 zugeführt, wo Verkehrsdatensätze mit übereinstimmenden Identifikationsdaten ID
zusammengeführt werden. Es werden daraus Fahrtrouten mit zeitlichem Verlauf sämtlicher
in einem Betrachtungszeitraum durch das Straßennetz fahrender Fahrzeuge F rekonstruiert.
Aus den Fahrtrouten werden in der Auswertungseinheit 42 der aktuelle Verkehrszustand
sowie die Verkehrsnachfragen im Straßennetz mit hoher Genauigkeit ermittelt. Eine
zusätzliche Erhöhung der Genauigkeit ergibt sich durch Berücksichtigung von Verkehrsdatensätzen
benachbarter Verarbeitungszentralen 40', wozu diese zu einem gegenseitigen Datenaustausch
ausgebildet sind.
[0031] Insgesamt wird durch das erfindungsgemäße System die Datengrundlage für die modellhafte
Berechnung der Verkehrszustände dramatisch erweitert und damit die Ergebnisqualität
der Modelle erheblich verbessert. Dabei werden die Ergebnisse umso besser, je mehr
Fahrzeuge F mit den als RFID-Transpondern ausgebildeten Fahrzeugeinheiten 20 ausgestattet
sind. Die Verarbeitungszentrale 40 wird beispielsweise durch eine Verkehrsmanagement-
oder Verkehrsinformationszentrale gebildet. Hier werden alle von den streckenseitigen
Erfassungseinrichtungen 30 einlaufenden Verkehrsdatensätze entgegengenommen, zugeordnet,
statistisch aufbereitet und netzweiten Zustandsschätzmodellen zur weiteren Nutzung
zugeleitet. Über die Fahrtroutenprofile können sowohl die Verkehrsnachfragebeziehungen
als auch die Verkehrsbelastungen und Reisezeiten akkurat bestimmt werden. Durch den
Datenaustausch zwischen Verarbeitungszentralen unterschiedlicher räumlicher Gebiete
ist es möglich, Fahrzeuge F über größere Netzgebiete hinweg zu verfolgen.
1. System (10) zur Ermittlung von Verkehrsinformationen eines Straßennetzes, mit einer
an einer Strecke (S) des Straßennetzes angeordneten Einrichtung (30) zur Erfassung
von Verkehrsdaten eines vorbeifahrenden Fahrzeugs (F), mit einer Zentrale (40) zur
Verarbeitung der erfassten Verkehrsdaten zu Verkehrsinformationen, mit einer im Fahrzeug
(F) angeordneten Einheit (20) zur drahtlosen Aussendung eines das Fahrzeug (F) identifizierenden
Datums (ID), und mit Kommunikationsmitteln zur Übertragung der erfassten Verkehrsdaten
von der streckenseitigen Erfassungseinrichtung (30) zur Verarbeitungszentrale (40)
, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugeinheit (20) zur Erzeugung eines anonymen Identitätsdatums (ID) ausgebildet
ist und einen Generator (22) zur zu- fälligen Erzeugung des anonymen Identifikationsdatums
(ID) aufweist.
2. System (10) nach Anspruch 1,
wobei die Fahrzeugeinheit (20) als RFID-Transponder mit aktiver Sendeeinheit (21)
ausgebildet ist, welcher zur Energieversorgung an eine Batterie (B) des Fahrzeugs
(F) angeschlossen ist.
3. System (10) nach Anspruch 1,
wobei der Zufallsgenerator (22) mit einer Motorzürzdung (Z) des Fahrzeugs (F) derart
gekoppelt ist, dass das anonyme Identifikationsdatum (ID) jeweils bei Betätigung der
Motorzündung (Z) erzeugbar ist.
4. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die streckenseitige Erfassungseinrichtung (30) eine Kommunikationseinheit (31)
zum Empfangen des anonymen Identifikationsdatums (ID) und eine Speichereinheit (32)
zur Speicherung eines Verkehrsdatensatzes aufweist, wobei der Verkehrsdatensatz das
anonyme Identifikationsdatum (ID) und ein Zeitdatum (ZD) umfasst, welches einen Empfangszeitpunkt
des Identifikationsdatums (ID) repräsentiert.
5. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei die streckenseitige Erfassungseinheit (30) in ein Steuergerät einer Lichtzeichenanlage
integriert list.
6. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei die streckenseitige Erfassungseinheit (30) zur EnergieVersorgung ein mit einem
Akkumulator (34) gekoppeltes Sogarpaneel (35) aufweist.
7. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Kommunikationseinheit (31) der streckenseitigen Erfassungseinrichtung (30)
zum zyklischen Aussenden von gespeicherten Verkehrsdatensätzen an die Verarbeitungszentrale
(40) ausgebildet ist.
8. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei ein von der streckenseitigen Erfassungseinrichtung (30) ausgesandter Verkehrsdatensatz
zusätzlich ein einen Aufstellungsort der Erfassungseinrichtung (30) repräsentierendes
Positionsdatum (PD) aufweist.
9. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
wobei die streckenseitige Erfassungseinrichtung (30) eine Komprimierungseinheit (33)
zur Komprimierung von auszusendenden Verkehrsdatensätzen aufweist.
10. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
wobei die Kommunikationseinheit (31) der Erfassungseinrichtung (30) und eine Empfangseinheit
(41) der Verarbeitungzentrale (40) zur drahtlosen Datenübertragung über ein Zellularfunknetz
(N) ausgebildet sind,
11. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
wobei die Erfassungseinrichtungen (30) derart verteilt an Strecken (S) angeordnet
sind, dass eine Fahrtroute eines Fahrzeuges (F) innerhalb des Straßennetzes eindeutig
verfolgbar ist.
12. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
wobei die Verarbeitungszentrale (40) eine Auswertungseinheit (42) zur Zuordnung von
Verkehrsdatensätzen mit übereinstimmenden anonymen Identifikationsdaten (ID) und zur
Zuteilung der Verkehrsdatensätze zu einem Verkehrsmodell aufweist.
13. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
wobei die Verarbeitungszentrale (40) zum Datenaustausch mit einer benachbarten verarbeitungszentrale
(40') ausgebildet ist.
1. System (10) for ascertaining traffic information for a road network, having a device
(30) which is arranged on a section (S) of the road network for the purpose of capturing
traffic data from a passing vehicle (F), having a control centre (40) for processing
the captured traffic data to produce traffic information, having a unit (20) which
is arranged in the vehicle (F) for the purpose of wirelessly sending a data item (ID)
which identifies the vehicle (F), and having communication means for transmitting
the captured traffic data from the capture device (30) of the section to the processing
control centre (40), characterized in that the vehicle unit (20) is designed to produce an anonymous identity data item (ID)
and has a generator (22) for randomly producing the anonymous identification data
item (ID).
2. System (10) according to Claim 1,
wherein the vehicle unit (20) is in the form of an RFID transponder with an active
transmission unit (21), which RFID transponder is connected to a battery (B) in the
vehicle (F) for the purpose of supplying power.
3. System (10) according to Claim 1,
wherein the random number generator (22) is coupled to an engine ignition (Z) in the
vehicle (F) such that the anonymous identification data item (ID) can be produced
whenever the engine ignition (Z) is operated.
4. System (10) according to one of Claims 1 to 3,
wherein the capture device (30) of the section has a communication unit (31) for receiving
the anonymous identification data item (ID) and a memory unit (32) for storing a traffic
data record, wherein the traffic data record comprises the anonymous identification
data item (ID) and a time data item (ZD) which represents a reception time for the
identification data item (ID).
5. System (10) according to one of Claims 1 to 4,
wherein the capture unit (30) of the section is integrated in a controller for a traffic
light installation.
6. System (10) according to one of Claims 1 to 5,
wherein the capture unit (30) of the section has a solar panel (35) coupled to a storage
battery (34) for the purpose of supplying power.
7. System (10) according to one of Claims 1 to 6,
wherein the communication unit (31) of the capture device (30) of the section is designed
to cyclically send stored traffic data records to the processing control centre (40).
8. System (10) according to one of Claims 1 to 7,
wherein a traffic data record sent by the capture device (30) of the section additionally
has a position data item (PD) which represents a setup location for the capture device
(30).
9. System (10) according to one of Claims 1 to 8,
wherein the capture device (30) of the section has a compression unit (33) for compressing
traffic data records which are to be sent.
10. System (10) according to one of Claims 1 to 9,
wherein the communication unit (31) of the capture device (30) and a reception unit
(41) of the processing control centre (40) are designed for wireless data transmission
via a cellular radio network (N).
11. System (10) according to one of Claims 1 to 10,
wherein the capture devices (30) are in a distributed arrangement on sections (S)
such that a journey route for a vehicle (F) within the road network can be tracked
explicitly.
12. System (10) according to one of Claims 1 to 11,
wherein the processing control centre (40) has an evaluation unit (42) for associating
traffic data records with matching anonymous identification data (ID) and for allocating
the traffic data records to a traffic model.
13. System (10) according to one of Claims 1 to 12,
wherein the processing control centre (40) is designed for data interchange with an
adjacent processing control centre (40').
1. Système ( 10 ) de détermination d'informations de trafic d'un réseau routier, comprenant
un dispositif ( 30 ) qui est disposé sur une voie ( S ) du réseau routier et qui est
destiné à relever des données de trafic d'un véhicule ( F ) qui y passe, comprenant
une centrale ( 40 ) de traitement des données de trafic relevées en des informations
de trafic comprenant une unité ( 20 ) embarquée dans le véhicule ( F ), pour l'émission
sans fil d'une donnée ( ID ) identifiant le véhicule ( F ), et comprenant des moyens
de communication, pour la transmission des données de trafic relevées du dispositif
( 30 ) de relevé du côté voie à la centrale ( 40 ) de traitement, caractérisé en ce que l'unité ( 20 ) de véhicule est constituée pour la production d'une donnée ( ID )
d'identification anonyme et comporte un générateur ( 22 ) de production au hasard
de la donnée ( ID ) d'identification anonyme.
2. Système ( 10 ) suivant la revendication 1,
dans lequel l'unité ( 20 ) de véhicule est constituée sous la forme d'un transpondeur
RFID, ayant une unité ( 21 ) d'émission active, qui est raccordée pour l'alimentation
en énergie à une batterie ( B ) du véhicule ( F ).
3. Système ( 10 ) suivant la revendication 1,
dans lequel le générateur ( 22 ) au hasard est couplé à un allumage ( Z ) du moteur
du véhicule ( F ), de manière à ce que la donnée ( ID ) d'identification anonyme puisse
être produite respectivement lors de l'actionnement de l'allumage ( Z ) du moteur.
4. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 3,
dans lequel le dispositif ( 30 ) de relevé du côté voie comporte une unité ( 31 )
de communication, pour la réception de la donnée ( ID ) d'identification anonyme,
et une unité ( 32 ) de mémoire, pour la mémorisation d'un jeu de données de trafic,
le jeu de données de trafic comprenant la donnée ( ID ) d'identification anonyme et
une donnée ( ID ) de temps, qui représente un instant de réception de la donnée (
ID ) d'identification.
5. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 4,
dans lequel l'unité ( 30 ) qui effectue des relevés du côté voie est intégrée dans
un appareil de commande d'une installation lumineuse de signalisation.
6. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 5,
dans lequel l'unité ( 30 ) qui effectue des relevés du côté voie comporte pour l'alimentation
en énergie, un panneau ( 35 ) solaire couplé à un accumulateur ( 34 ).
7. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 6,
dans lequel l'unité ( 31 ) de communication du dispositif ( 30 ) qui effectue des
relevés du côté voie est constituée pour l'émission cyclique de jeux de données de
trafic mémorisés vers la centrale ( 40 ) de traitement.
8. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 7,
dans lequel un jeu de données de trafic, émis par le dispositif ( 30 ) qui effectue
des relevés du côté voie, comporte supplémentairement une donnée ( PD ) de position
représentant un emplacement d'érection du dispositif ( 30 ) qui effectue des relevés.
9. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 8,
dans lequel le dispositif ( 30 ) qui effectue des relevés du côté voie comporte une
unité ( 33 ) de compression, pour compresser des jeux de données de trafic à émettre.
10. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 9,
dans lequel l'unité ( 31 ) de communication du dispositif ( 30 ) qui effectue des
relevés et une unité ( 41 ) de réception de la centrale ( 40 ) de traitement sont
constituées pour la transmission de données sans fil par un réseau ( N ) radio cellulaire.
11. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 10,
dans lequel les dispositifs ( 30 ) qui effectuent des relevés sont répartis sur des
voies ( S ), de manière à ce qu'un itinéraire d'un véhicule ( F ) puisse être suivi
nettement dans le réseau routier.
12. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 11,
dans lequel la centrale ( 40 ) de traitement comporte une unité ( 42 ) d'exploitation,
pour l'association de jeux de données de trafic à des données ( ID ) d'identification
anonymes en coïncidence et pour l'affectation des jeux de données de trafic à un modèle
de trafic.
13. Système ( 10 ) suivant l'une des revendications 1 à 12,
dans lequel la centrale ( 40 ) de traitement est constituée pour échanger des données
avec une centrale ( 40' ) de traitement voisine.

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