| (19) |
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(11) |
EP 2 026 976 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.04.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2007/000197 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/128012 (15.11.2007 Gazette 2007/46) |
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| (54) |
EINSATZELEMENT FÜR EINEN STEMPEL
STAMP INSERT
INSERT POUR TAMPON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.05.2006 AT 7692006 01.09.2006 AT 14602006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.2009 Patentblatt 2009/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Trodat GmbH |
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4600 Wels (AT) |
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Erfinder: |
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- ORTNER, Manfred
A-4624 Pennewang (AT)
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| (74) |
Vertreter: Ofner, Clemens et al |
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Anwälte Burger & Partner
Rechtsanwalt GmbH
Rosenauerweg 16 4580 Windischgarsten 4580 Windischgarsten (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2006/079129 DE-A1- 2 156 157 DE-U1- 20 309 613
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CH-A- 258 021 DE-A1- 2 856 854
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Einsatzelement für einen Stempel mit einem Stempelgestell
zum selbständigen Einfärben von Druckzeichen, mit mehreren nebeneinander angeordneten
Einstellrädern, welche auf einer Achse eines Einsatzkörpers drehbar angeordnet sind
und die Einstellräder zum Tragen von Drucktypenbändern ausgebildet sind, mit einem
die Drucktypenbänder zumindest im Bereich der Einstellräder abdeckenden Abdeckelement,
wobei das Abdeckelement einen im Querschnitt bezüglich der Achse U-förmig ausgebildeten
Grundkörper mit in Richtung der Achse voneinander distanzierten Endbereichen mit Stimwandteilen
umfasst und bei dem sich der gekrümmte Abschnitt des U-förmig ausgebildeten Grundkörpers
im Wesentlichen entlang des Umfangsbereiches der Einstellräder erstreckt, und das
Abdeckelement mit Schlitzen für den Durchtritt von Einstellradumfängen versehen ist
und mit zumindest einer Kupplungsvorrichtung zum Kuppeln des Abdeckelements mit dem
Einsatzkörper, wobei die Kupplungsvorrichtung ein erstes Kupplungselement am Einsatzkörper
sowie ein damit zusammenwirkendes zweites Kupplungselement am Abdeckelement umfasst
und die Kupplungselemente derart ausgebildet sind, dass die relative Kupplungsbewegungsrichtung
des ersten sowie zweiten Kupplungselements zueinander in etwa in Richtung der Achse
des Einsatzkörpers ausgerichtet ist.
[0002] Ein Bänderstempel umfassend ein einstückiges Griffgehäuse aus Kunststoff mit einer
Vorderund Rückwand und zwei Seitenwänden sowie darin feststehend gehalterte Griffscheiben
mit Trommeln, die von Stempelbänder mit Drucktypen umschlungen werden, ist aus der
DE 28 56 854 A1 bekannt geworden. Dabei bildet das einstückige Kunststoffgehäuse den Handgriff zur
Bedienung des Stempels aus und nimmt die einzelnen Stempelteile feststehend darin
auf. An der Gchäusevorderwand sowie der Gehäuserückwand sind Zungen ausgebildet, zwischen
denen einseitig offene Schlitze freigelassen sind. Zusätzlich ist im Stempelbereich
ein sich zwischen den Seitenwänden erstreckender Quersteg angeordnet, der auf die
Gehäuseseitenwände aufsteckbar ist. Dieser Steg ist von den Stempelbändern umschlungen
und dient beim Stempeln zur Abstützung derselben. Durch diesen Steg wird die Führung
für die verdrehbaren Stempelbänder im Zusammenwirken mit dem einstückigen Griffgehäuse
erzielt.
[0003] Aus der
DE 203 09 613 U1 ist ein Datumsstempel, umfassend ein Gehäuse mit einer Halterung, ein Stempelgestell
und eine Schutzabdeckung, die einen U-förmigen Querschnitt hat, bekannt geworden.
Das Stempelgestell ist dabei an der Halterung des Gehäuses verschwenkbar angeordnet,
wobei ein Farbkissen in dem Gehäuse eingebaut ist. Das Stempelgestell weist mehrere
Einstellscheiben sowie mehrere Stempelbänder auf, die jeweils mit einer Druckfläche
aus Buchstaben, Zahlen und/oder Bildzeichen versehen sind. Zur gegenseitigen Verbindung
der Schutzabdeckung mit dem Stempelgestell, weist einerseits das Stempelgestell zwei
beidseitig am unteren Teil angeordnete Klemmteile sowie andererseits die Schutzabdeckung
zwei beidseitig definierte Fixierungsteile auf. Die Fixierungsteile der Schutzabdeckung
sind im Bereich von Stimwandteilen derselben ausgebildet.' Die Verrastung der Schutzabdeckung
am Stempelgestell erfolgt dabei durch eine Aufweitung der U-förmigen Schenkel in etwa
in senkrechter Richtung bezüglich der Achse der Einstellscheiben. Die Verformung für
den Kupplungsvorgang erfolgt dabei zumeist im bogenförmigen Bereich des U-förmigen
Querschnitts der Schutzabdeckung. Dabei konnte nicht in allen Einwendungsfällen eine
sichere Halterung der Schutzabdeckung am Stempelgestell erzielt werden.
[0004] Aus der
WO 2006/079129 A1 ist ein Handstempel, insbesondere Selbstfärbestempel, umfassend einen Betätigungsbügel
und ein Stempelgehäuse mit einem Wendemechanismus für ein Typenaggregat bekannt geworden.
Das Typenaggregat ist mit Hilfe des Betätigungsbügels auf- und abbewegbar und dabei
um 180° von einer oberen Ruhelage in eine untere, gewendete Abdruckposition bewegbar.
Das Typenaggregat weist mehrere Einstellräder sowie Typenbänder auf. Weiters ist eine
haubenförmige Abdeckung für die Typenbänder vorgesehen, welche Schlitze für den Durchtritt
eines Umfangsteils der Einstellräder aufweist. Zwischen der haubenförmigen Abdeckung
und einem Lagerteil des Typenaggregats ist eine Kupplungsvorrichtung zur gegenseitigen
Verrastung angeordnet. An beiden Schenkeln des Lagerteils sind an der vom Typenband
abgewendeten Außenseite je zwei radial nach außen abstehende Rastansätze vorgesehen,
welche mit auskragenden Fortsätzen an der Stirnseite der Abdeckung in der gekuppelten
Stellung zusammenwirken. Der Kupplungsvorgang zwischen den Kupplungselementen erfolgt
dabei in radialer bzw. vertikaler Richtung bezüglich einer durch die Einstellräder
verlaufenden Längsachse. Dabei konnte nicht in allen Anwendungsfällen eine sichere
Halterung der haubenförmigen Abdeckung in Richtung der Drehachse der Einstellräder
erzielt werden.
[0005] Aus der
AT 000 379 U1 ist eine Abdeckfolie in Form eines U-förmigen Metall- oder Kunststoffkörpers bekannt
geworden, in dem Schlitze zum Durchragen von Einstellrädern vorgesehen sind und die
Abdeckfolie, die auf Radnaben der Einstellräder getragenen Drucktypenbänder abdeckt.
Zur Halterung bzw. Fixierung der Abdeckfolie weist der Einsatzkörper zwischen den
Seitenteilen sich erstreckende vordere und hintere Querteile auf, welche ihrerseits
Schlitze zur Aufnahme der über die Drucktypenbänder gesteckten Abdeckfolie aufweisen.
Dadurch ist es möglich, die Abdeckfolie mit ihren Schlitzen über die Einstellräder
soweit in die im Einsatzkörper vorgesehen Schlitze einzuschieben, bis dass die Abdeckfolie
durch Klemmung im Einsatzkörper gehalten ist. Dabei konnte jedoch nicht in allen Anwendungsfällen
eine sichere und dauerhafte Halterung zwischen der Abdeckfolie und dem Einsatzkörper
erzielt werden.
[0006] Weitere Handstempel mit einem Stempelgehäuse, in welchem die Drucktypenbänder mit
den diesen zugeordneten Einstellrädern ortsfest darin angeordnet sind, sind aus der
DE 2 156 157 A sowie der
CH 258 021 A bekannt geworden.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einsatzelement für einen
Stempel zu schaffen, bei welchem eine positionsgenaue und sichere Halterung des Abdeckelements
an einem Einsatzkörper des Einsatzelements erzielt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zwischen dem Stirnwandteil
des Abdeckelements und einem Seitenteil des Einsatzkörpers eine Führungsvorrichtung
angeordnet ist. Der sich durch die Merkmale des Kennzeichenteiles des Anspruchs 1
ergebende Vorteil liegt darin, dass durch die Führungsvorrichtung einerseits der Fügevorgang
bzw. das Aufschieben des Abdeckelements auf den Einsatzkörper erleichtert wird und
andererseits eine zusätzliche Positionierung bezüglich der Längsachse der auf der
Achse angeordneten Einstellräder erzielt werden kann. Dadurch wird nicht nur eine
gegenseitige Vorausrichtung zwischen den zu fügenden Bauteilen erzielt, sondern auch
eine entsprechende Lagepositionierung. Darüber hinaus kann auch eine exakte Führung
und Abstützung zwischen dem Abdeckelement und dem Einsatzkörper erzielt werden. Gleichzeitig
können dadurch aber auch während des Verstellvorganges der einzelnen Einstellräder
unbeabsichtigt auf das Abdeckelement übertragene Kräfte ausgehend vom Abdeckelement
hin auf den Einsatzkörper abgetragen werden. Weiters wird durch die gewählte relative
Kupplungsbewegungsrichtung der zusammenwirkenden Kupplungselemente in senkrechter
Richtung zum U-förmig ausgebildeten Querschnitt des Abdeckelements eine noch sicherere
Verbindung sowie eine exakte gegenseitige Positionierung zwischen den zu kuppelnden
Bauteilen geschaffen. Diese ist unabhängig von der Anordnung und Lage der Schenkel
des Abdeckelements relativ gegenüber dem Einsatzkörper. Die gegenseitige Ausrichtung
des Abdeckelements bezüglich des Einsatzkörpers spielt auch im Zusammenwirken der
Einstellräder mit den diesen im Abdeckelement zugeordneten Schlitzen eine bedeutende
Rolle. Ist das Abdeckelement entsprechend positioniert in Richtung der Achse gehalten,
kann das Spiel zwischen dem Schlitz und dem jeweiligen Einstellrad gering gehalten
werden, ohne dass eine gegenseitige Berührung bzw. ein Schleifen erfolgt. Gleichfalls
spielt auch eine nachlassende Vorspannung des U-förmig ausgebildeten Abdeckelements
keine Rolle für die aufzubringende Klemmkraft. Eine unbeabsichtigte Trennung der Bauteile
durch eine Verstellung bzw. Verlagerung der Schenkel des Abdeckelements führen somit
zu keinem unbeabsichtigten Lösen der Kupplungsvorrichtung, wie dies beispielsweise
im Zuge der Betätigung der Einstellräder erfolgen kann. Dies deshalb, da die Kupplungsbewegungsrichtung
in etwa um 90° verdreht bezüglich der während der Verdrehbewegung der Einstellräder
aufzubringenden Druckkraft für die Kraftübertragung gewählt ist.
[0009] Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch mit
einfachen Mitteln ein leicht herzustellendes Kupplungselement geschaffen werden kann,
welches eine sichere, stabile und dauerhafte Halterung ermöglicht.
[0010] Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da dadurch ein sicheres
Zusammenwirken mit dem durch eine Aufnahmeöffnung gebildeten Kupplungselement sichergestellt
wird.
[0011] Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 oder 5 ist es möglich, das Lösen der miteinander
in Eingriff befindlichen Kupplungselemente für die bewusste Abnahme des Abdeckelements
vom Einsatzkörper zu erleichtern. Damit ist es nun mehr notwendig, von außen her mit
einem entsprechenden Werkzeug jeweils den Fortsatz außer Eingriff mit der Aufnahmeöffnung
zu bringen, wobei anschließend das Abdeckelement einfach abzunehmen ist.
[0012] Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäß Anspruch 6 oder 7 wir ein einfach herzustellendes
Kupplungselement geschaffen, welches ebenfalls eine sichere und dauerhafte Halterung
des Abdeckelements am Einsatzkörper gewährleistet.
[0013] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 8, da dadurch eine Abdeckung
des Kupplungselements von der Außenseite her durch das Abdeckelement erfolgt.
[0014] Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 ist es möglich, bei einer exakten Lagepositionierung
im Bereich der Achse eine zusätzliche Ausrichtbewegung des Abdeckelements im Bezug
zur Tragplatte bzw. Gehäusebügel zu ermöglichen.
[0015] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 10 ist von Vorteil, dass dadurch eine von außen
her in Richtung auf das Zentrum des Einsatzkörpers gerichtete Kupplungsbewegungsrichtung
geschaffen wird und dadurch für nicht fachkundige Anwender ein Lösen des Abdeckelements
vom Einsatzkörper erschwert bzw. verhindert wird.
[0016] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 11 wird erreicht, dass damit senkrecht zur
Fügerichtung der miteinander zu kuppelnden Bauteile, nämlich des Abdeckelements und
des Einsatzkörpers, ausgerichtete Kontaktflächen geschaffen werden, welche ein gegenseitiges
Lösen der Kupplungselemente verhindern.
[0017] Durch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 12 oder 13 können die dem Material innewohnenden
elastischen Eigenschaften für die Durchführung des Kupplungsvorganges herangezogen
werden, wobei dann der Grundkörper des Abdeckelements mit einer höheren Eigensteifigkeit
ausgebildet werden kann.
[0018] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 14 wird erreicht, dass so auch noch eine gewisse
Abdeckung der randseitig angeordneten Einstellräder erzielbar ist und trotzdem ein
einwandfreier Kupplungsvorgang der die Kupplungsvorrichtung bildenden Kupplungselemente
ermöglicht wird.
[0019] Bei den Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 15 bis 18 ist von Vorteil, dass so durch
den oder die Verbindungsstege ein zusätzlicher Zusammenhalt der einzelnen Wandteile
des Abdeckelements erzielbar ist und darüber hinaus noch eine gerichtete Kraftübertragung
und eine damit verbundene höhere Steifigkeit der miteinander in Eingriff befindlichen
Kupplungselemente der Kupplungsvorrichtung erzielbar ist. Durch die Anordnung des
Verbindungssteges im Scheitelabschnitt bzw. Scheitelbereich des im Querschnitt U-förmig
ausgebildeten Abdeckelements wird dieses in Richtung der Achse gesehen zusätzlich
versteift. So wird durch diese Verbindung in diesem Bereich die Schlitzbreite des
Schlitzes konstant gehalten und ein Schleifen bzw. Verklemmen der Einstellräder während
dem Einstellvorgang vermieden.
[0020] Durch die Ausbildung nach Anspruch 19 oder 20 ist es möglich, ein Hineinschwenken
der Schenkelenden des Abdeckelements hin in Richtung auf die Drucktypenbänder zu verhindern.
Dadurch wird nicht nur die Montage erleichtert sondern es werden auch Beschädigungen
sowie mögliche gegenseitige Verkantungen und damit ein erhöhter Kraftaufwand für den
Verstellvorgang vermieden.
[0021] Schließlich sind weitere, vorteilhafte Ausbildungen in den Ansprüchen 21 bis 22 gekennzeichnet,
wobei die dabei erzielbaren Vorteile der Beschreibung zu entnehmen sind.
[0022] Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Einsatzelement für einen Stempel mit einer zwischen dem Abdeckelement
und dem Einsatzkörper angeordneten Kupplungsvorrichtung in der gekuppelten Stellung,
in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 2
- das Einsatzelement nach Fig. 1 bei abgehobenem Abdeckelement, in schaubildlich vereinfachter
Darstellung;
- Fig. 3
- das Einsatzelement nach den Fig. 1 und 2 in voneinander getrennter Stellung ein- zelner
Bauteile, in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 4
- ein weiteres erfindungsgemäßes Einsatzelement für einen Stempel mit einer zwi- schen
dem Abdeckelement und dem Einsatzkörper angeordneten Kupplungsvor- richtung in der
gekuppelten Stellung, in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 5
- das Einsatzelement nach Fig. 4 bei abgehobenem Abdeckelement, in schaubildlich vereinfachter
Darstellung;
- Fig. 6
- das Einsatzelement nach den Fig. 4 und 5 in voneinander getrennter Stellung ein- zelner
Bauteile, in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 7
- ein anderes erfindungsgemäßes Einsatzelement für einen Stempel mit einer zwi- schen
dem Abdeckelement und dem Einsatzkörper angeordneten Kupplungsvor- richtung in der
gekuppelten Stellung sowie einem zusätzlichen Verbindungssteg im Scheitelabschnitt
des Abdeckelements, in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 8
- das Einsatzelement nach Fig. 7 mit abgehobenem Abdeckelement, in schaubildlich vereinfachter
Darstellung;
- Fig. 9
- das Einsatzelement nach den Fig. 7 und 8 in voneinander getrennter Stellung der einzelnen
Bauteile, in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 10
- das Abdeckelement gemäß der Fig. 7 bis 9 in Ansicht geschnitten und vereinfachter
Darstellung;
- Fig. 11
- ein weiteres erfindungsgemäßes Einsatzelement für einen Stempel mit einer zwi- schen
dem Abdeckelement und dem Einsatzkörper angeordneten Kupplungsvor- richtung in der
gekuppelten Stellung sowie einem zusätzlichen Verbindungssteg im Scheitelabschnitt
des Abdeckelements, in schaubildlich vereinfachter Darstellung;
- Fig. 12
- das Einsatzelement nach Fig. 11 mit abgehobenem Abdeckelement, in schaubild- lich
vereinfachter Darstellung;
- Fig. 13
- das Einsatzelement nach den Fig. 11 und 12 in voneinander getrennter Stellung der
einzelnen Bauteile, in schaubildlich vereinfachter Darstellung.
[0024] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0025] In den Fig. 1 bis 3 ist eine mögliche und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbildung
eines Stempels, insbesondere eines Einsatzelements 1 mit einem Einsatzkörper 2 für
einen Stempel, welcher beispielsweise als Datumsstempel ausgebildet ist, und individuell
auf das jeweilige Datum bzw. andere Schrift- und Druckzeichen einstellbar ausgebildet
ist, gezeigt. Der Einfachheit halber wurde hier nur das gesamte Einsatzelement 1 für
den Stempel dargestellt, wobei die weiteren Bauteile zur Bildung des Stempels, wie
beispielsweise das Stempelgestell sowie das selbständige Einfärben der Druckzeichen
und Ähnliches, hier nicht zur vorliegenden Erfindung zählen.
[0026] Das Einsatzelement 1 ist bei diesem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine
Tragplatte 3, einen Gehäusebügel 4 mit Seitenteilen 5, 6 sowie eine Achse 7 gebildet.
Die Tragplatte 3, einen Gehäusebügel 4 mit Seitenteilen 5, 6 sowie eine Achse 7 gebildet.
Die Tragplatte 3 weist in ihrem Zentrum einen Durchbruch für den Stempelteil auf,
um so einerseits eine einwandfreie Abstützung auf der zum Stempelauftrag vorgesehenen
Oberfläche zu gewährleisten bzw. andererseits auch noch weitere Druckzeichen zu tragen
bzw. aufzunehmen.
[0027] Dem Einsatzkörper 2 ist weiters ein Einstellrädersatz 8 mit mehreren Einstellrädern
9 zugeordnet, welche um die Achse 7 drehbar gelagert ausgebildet sind. Dabei dienen
die Einstellräder 9 zum Tragen von Drucktypenbändern 10, wobei die Einstellräder 9
an ihrem äußeren Umfang einen Einstellradumfang 11 ausbilden. Zur Abdeckung der Drucktypenbänder
10 ist zumindest im Bereich des Einstellrädersatzes 8 ein Abdeckelement 12 vorgesehen,
wobei dieses nebeneinander in Abhängigkeit von den einzelnen Einstellrädern 9 vorgesehene
Schlitze 13 für den Durchtritt zumindest des Einstellradumfanges 11 der Einstellräder
9 aufweist. Dabei weist das Abdeckelement 12 einen Grundkörper 14 auf, wobei dieser
in seinem Querschnitt bezüglich der Achse 7 U-förmig ausgebildet ist. Dadurch, dass
die Einstellradumfänge 11 durch die Schlitze 13 hindurchtreten und der Grundkörper
14 des Abdeckelements 12 die zwischen den Einstellrädern angeordneten Drucktypenbänder
10 abdeckt, ist für einen Benutzer eines derartigen Einsatzelements 1 bei Betätigung
der Einstellräder 9 ein Verschmutzen der Finger durch die bereits gebrauchten bzw.
verwendeten Druckzeichen mit der darauf noch anhaftenden Stempelfarbe vermieden.
[0028] Die Drucktypenbänder 10 können je nach darauf angeordneten Druck- bzw. Stempelzeichen
zueinander eine unterschiedliche Breite in Richtung der Achse 7 aufweisen. Im Bereich
der Tragplatte 3 ist den Drucktypenbändern 10 eine hier nicht näher beschriebenen
Führung zugeordnet, welche die auf den Drucktypenbändern 10 angeordneten Druckzeichen
ebenflächig bezüglich der Stempelfläche bzw. deren Oberfläche ausrichtet. Dadurch
wird in bekannter Weise eine satte Anlage und ein damit verbundenes, einwandfreies
Stempelergebnis erzielt.
[0029] Zur Halterung bzw. Kupplung des Abdeckelements 12 mit dem Einsatzkörper 2 ist zwischen
diesen zumindest eine Kupplungsvorrichtung 15 vorgesehen. Diese Kupplungsvorrichtung
15 weist ihrerseits jeweils zusammenwirkende Kupplungselemente 16, 17 am Einsatzkörper
2 bzw. an einem seiner diesen bildenden Bauteile sowie am Abdeckelement 12 auf. Dabei
sind die zusammenwirkenden Kupplungselemente 16, 17 derart ausgebildet, dass die relative
Kupplungsbewegungsrichtung der Kupplungselemente 16, 17 zueinander in etwa in Richtung
der Achse 7 des Einsatzkörpers 2 ausgerichtet ist. Dies bedeutet, bezogen auf die
U-förmige Ausbildung des Grundkörpers 14 des Abdeckelements 12, dass die Kupplungsbewegungsrichtung
in etwa in senkrechter Richtung bezüglich des U-förmig ausgebildeten Querschnitts
ausgerichtet ist. Durch die in etwa in Richtung der Achse 7 ausgerichtete Kupplungsbewegungsrichtung
kann ein unbeabsichtigtes Lösen des Abdeckelements 12 während dem Einstellvorgang
an dem Einstellradumfang 11 der Einstellräder 9 verhindert werden.
[0030] Mittels eines Doppelpfeils ist in der Fig. 2 die Kupplungsbewegungsrichtung der zusammenwirkenden
Kupplungselemente 16, 17 dargestellt, wobei für den Kupplungsvorgang zuerst die Kupplungselemente
17 mit dem Seitenwandteil 24, 25 auf die den Einstellrädern 9 zugewendete Richtung
- also nach innen - zu verstellen. Bei entsprechender Ausrichtung und Lage zueinander
kann dann das Kupplungselement 17 des Abdeckelements 12 mit dem ersten Kupplungselement
16 im Bereich des Seitenteils 4, 5 in Eingriff gebracht werden. Dabei kann gleichzeitig
während dem Fügevorgang aber auch eine elastische Verformung des Seitenteils 5, 6
des Einsatzkörpers erfolgen.
[0031] Am besten ist die Kupplungsvorrichtung 15 aus einer Zusammenschau der Fig. 2 und
3 zu ersehen. Hier ist das erste Kupplungselement 16 durch eine Aufnahmeöffnung 18
im Bereich des Seitenteils 5, 6 des Einsatzkörpers 2 gebildet. Dabei kann der Seitenteil
5, 6 Bestandteil der Tragplatte 3 und/oder des Gehäusebügels 4 sein.
[0032] Das Abdeckelement 12 weist den zuvor beschriebenen, in seinem Querschnitt U-förmig
ausgebildeten Grundkörper 14 sowie in Richtung der Achse 7 voneinander distanzierte
Endbereiche 19, 20 auf. Im Bereich dieser Endbereiche 19, 20 ist am Abdeckelement
12 das oder die Kupplungselemente 17 angeordnet, welche hier durch einen Fortsatz
21 gebildet sind. Dieses als Fortsatz 21 ausgebildete Kupplungselement 17 rastet nach
entsprechender gegenseitigen Verstellung bzw. Verlagerung des Abdeckelements 12 hin
in senkrechter Richtung auf die Achse 7 in das durch die Aufnahmeöffnung 18 ausgebildete
Kupplungselement 16 ein. In diesem Fall ragt das weitere Kupplungselement 17 in die
von den Einstellrädern 9 abgewendete Seite. Somit ist das erste Kupplungselement 16
bezüglich des weiteren Kupplungselements 17 auf der von den Einstellrädern 9 abgewendeten
Seite angeordnet und sind so am weitesten voneinander distanziert. Bevorzugt ist an
beiden Seitenteilen 5, 6 des Einsatzkörpers 2 sowie an den diesen zugewendeten Endbereichen
19, 20 des Abdeckelements 12 jeweils eine Kupplungsvorrichtung 15 mit den diesen bildenden
Kupplungselementen 16, 17 vorgesehen. Weiters erstreckt sich bevorzugt die Achse 7
zwischen den Seitenteilen 5, 6 des Einsatzkörpers 2 und lagert die Einstellräder 9.
[0033] Das erste Kupplungselement 16 mit seiner Aufnahmeöffnung 18 ist hier in etwa bügelförmig
ausgebildet und weist auf der der Fügeseite des Abdeckelements 12 zugewendeten Seite
eine bevorzugt ebenflächig ausgebildete Anlagefläche 22 auf, welche mit einer am Fortsatz
21 ausgebildeten, weiteren Anlagefläche 23 in der gekuppelten Stellung zusammenwirkt
und so ein unbeabsichtigtes Abziehen des Abdeckelements 12 vom Einsatzkörper 2 verhindert.
Zum leichteren Fügen weist der Fortsatz 21 in Kupplungs- bzw. Fügerichtung gesehen
eine abgeschrägt ausgebildete Leitfläche auf, um so den Füge- bzw. Kupplungsvorgang
zu erleichtern. Die beiden Anlageflächen 22, 23 sind bezüglich der Achse 7 parallel
zu dieser ausgerichtet. Bevorzugt sind die Anlageflächen 22, 23 auch parallel zu einer
hier nicht näher dargestellten Druckebene zum Aufnehmen des Druckbildes angeordnet.
[0034] Das Abdeckelement 12 weist zusätzlich zum Grundkörper 14 an seinen beiden Endbereichen
19, 20 jeweils diese zumindest bereichsweise abdeckende Stirnwandteile 24, 25 auf.
Dabei ist bevorzugt das weitere Kupplungselement 17 bzw. der Fortsatz 21 an diesen
Stirnwandteilen 24, 25 angeordnet. Zur Erleichterung der Fügebewegung ist der Stirnwandteil
24, 25 federnd mit dem Grundkörper 14 des Abdeckelements 12 verbunden.
[0035] Die in Richtung der Achse 7 erfolgende relative Kupplungsbewegungsrichtung zwischen
den Kupplungselementen 16, 17 kann währen dem Kuppelvorgang durch entsprechende Verlagerung
des Seitenteils 5, 6 und/oder des Stimwandteils 24, 25 erfolgen. Diese Verlagerungsbewegung
kann bei aus Kunststoff, beispielsweise durch einen Spritzgussvorgang, hergestellten
Bauteilen durch die dem Werkstoff innewohnenden elastischen Eigenschaften einfach
und sicher realisiert werden. Gleichfalls können aber auch an vorbestimmten Stellen
Materialschwächungen vorgesehen sein, welche eine Art Gelenk ausbilden, jedoch in
der gekuppelten Stellung die Seitenteile 5, 6 und/oder die Stimwandteile 24, 25 eine
ausreichende Festigkeit bzw. Stabilität in der Beibehaltung ihrer relativen Stellung
für die zusammenwirkenden Kupplungselemente 16, 17 aufweisen.
[0036] Weiters ist zwischen dem Stirnwandteil 24, 25 des Abdeckelements 12 und dem Seitenteil
5, 6 des Einsatzkörpers 2 zumindest eine Führungsvorrichtung 26 vorgesehen ist. Diese
Führungsvorrichtung 26 dient dazu, um einerseits den Fügevorgang bzw. das Aufschieben
des Abdeckelements 12 auf den Einsatzkörper 2 zu erleichtern und andererseits eine
zusätzliche Positionierung bezüglich der Längsachse der auf der Achse angeordneten
Einstellräder zu erzielen. Dadurch wird nicht nur eine gegenseitige Vorausrichtung
zwischen den zu fügenden Bauteilen erzielt, sondern auch eine entsprechende Lagepositionierung.
Darüber hinaus kann auch eine exakte Führung und Abstützung zwischen dem Abdeckelement
12 und dem Einsatzkörper 2 erzielt werden. Gleichzeitig können dadurch aber auch während
des Verstellvorganges der einzelnen Einstellräder 9 unbeabsichtigt auf das Abdeckelement
12 übertragene Kräfte ausgehend vom Abdeckelement 12 hin auf den Einsatzkörper 2 abgetragen
werden. Eine zusätzliche Begrenzung der Kupplungsbewegung zwischen dem Abdeckelement
12 und dem Einsatzkörper 2, insbesondere dem Gehäusebügel 4, ist durch entsprechende
zusammenwirkende Führungsteile der Führungsvorrichtung 26 möglich.
[0037] Unabhängig davon wäre es aber auch möglich, die zuvor beschriebenen Kupplungselemente
16, 17 seitenverkehrt bzw. zueinander spiegelbildlich am Abdeckelement 12 bzw. am
Seitenteil 5, 6 anzuordnen. So wäre dann die Aufnahmeöffnung 18 im Seitenwandteil
24, 25 und der Fortsatz 21 am Seitenteil 5, 6 angeordnet bzw. ausgebildet.
[0038] In den Fig. 4 bis 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
des Einsatzelements 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 verwendet werden.
Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in
den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0039] Diese hier in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Kupplungsvorrichtung 15 zwischen dem
Abdeckelement 12 und dem Einsatzkörper 2 weist ebenso wiederum die zusammenwirkenden
Kupplungselemente 16, 17 auf, wobei hier im Gegensatz zu der zuvor in den Fig. 1 bis
3 gezeigten Kupplungsvorrichtung 15 das erste Kupplungselement 16 durch eine Aufnahmeöffnung
27 in der Achse 7 gebildet ist. Bevorzugt ist dabei die Aufnahmeöffnung 27 in der
Achse 7 zylindrisch ausgebildet. Das weitere Kupplungselement 17 ist dabei in Richtung
auf die Einstellräder 9 ragend als zylindrischer Ansatz ausgebildet. Es greift somit
in der Kupplungsstellung von außen her hin in Richtung auf die Achse 7 in die dort
ausgebildete Aufnahmeöffnung 27 ein. Am Seitenteil 5, 6 sind einerseits für die Lagerung
der Achse 7 in etwa halbschalenförmig ausgebildet Lagerstellen 28 sowie andererseits
zur Abstützung eines Tragteils 29 des Abdeckelements 12 vorgesehene Stützflächen 30
ausgebildet. Der Tragteil 29 dient hier als Zwischenstück zwischen dem Stirnwandteil
24, 25 sowie dem zapfenartig ausgebildeten Kupplungselement 17 der Kupplungsvorrichtung
15.
[0040] Mittels eines Doppelpfeils ist in der Fig. 5 die Kupplungsbewegungsrichtung der zusammenwirkenden
Kupplungselemente 16, 17 dargestellt, wobei für den Kupplungsvorgang zuerst die Kupplungselemente
17 mit dem Tragteil 29 bzw. Seitenwandteil 24, 25 auf die von den Einstellrädern 9
abgewendete Richtung - also nach außen - zu verstellen sind. Erst bei entsprechender
Ausrichtung und Lage zueinander kann das Kupplungselement 17 des Abdeckelements 12
mit dem ersten Kupplungselement 16 im Bereich der Achse 7 in Eingriff gebracht werden.
Diese elastische Bewegung für den Kupplungsvorgang kann auch hier wiederum durch die
dem Material innewohnenden Eigenschaften der Bauteile erfolgen, insbesondere dann,
wenn diese aus einem Spritzgussteil aus Kunststoff gefertigt sind. Es wären aber auch
andere Werkstoffe, wie beispielsweise metallische Werkstoffe bzw. aber auch faserverstärkte
Kunststoffe denkbar, wobei stets darauf zu achten ist, dass die relative Kupplungsbewegungsrichtung
der Kupplungselemente 16, 17 zueinander bezüglich der Achse 7 des Einsatzkörpers 2
in etwa in Richtung derselben erfolgt.
[0041] Bei all diesen zuvor beschriebenen Ausbildungen ist stets je Seite eine zentrale
Anordnung der zusammenwirkenden Kupplungselemente 16, 17 vorgesehen. Dies erfolgt
zumeist im Bereich der Achse 7 bzw. einer zentrisch zu den U-förmig ausgebildeten
Schenkeln des Grundkörpers 14 verlaufenden Ebene. Eine weitere Abstützung des Abdeckelements
12 im gekuppelten Zustand erfolgt auch noch an der Tragplatte 3, wodurch eine so genannte
Dreipunktlagerung für das Abdeckelement 12 am Einsatzkörper 2 erzielt wird. Die zuvor
beschriebenen Kupplungselemente 16, 17 können dabei in Form einer Schnappverbindung
zusammenwirken, wobei hier ebenfalls eine in Richtung der Achse 7 gesehene Ausrichtung
erfolgen kann.
[0042] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Einsatzelements
1, insbesondere dessen Kupplungsvorrichtung 15 zwischen dem Abdeckelement 12 und dem
Einsatzkörper 2, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf
die speziell dargestellten Ausführungsvarianten desselben eingeschränkt ist, sondern
vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander
möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln
durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die
durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante
möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
[0043] In den Fig. 7 bis 10 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
des Einsatzelements 1 mit einem Einsatzkörper 2 für einen Stempel gezeigt, wobei wiederum
für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen
Fig. 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die
detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 hingewiesen bzw. Bezug
genommen.
[0044] Die hier gezeigte Kupplungsvorrichtung 15 zwischen dem Abdeckelement 12 und dem Einsatzkörper
2 ist gleich wirkend wie jene Kupplungsvorrichtung 15 ausgebildet, die bereits in
den Fig. 1 bis 3 detailliert beschrieben worden ist. Die Kupplungsvorrichtung 15 weist
hier wiederum die jeweils zusammenwirkenden Kupplungselemente 16, 17 am Einsatzkörper
2 bzw. an einem seiner diesen bildenden Bauteile sowie am Abdeckelement 12 auf. Dabei
sind die zusammenwirkenden Kupplungselemente 16, 17 wiederum derart ausgebildet, dass
die relative Kupplungsbewegungsrichtung der Kupplungselemente 16, 17 zueinander in
etwa in Richtung der Achse 7 des Einsatzkörpers 2 ausgerichtet ist. Dies bedeutet
bezogen auf die U-förmige Ausbildung des Grundkörpers 14 des Abdeckelements 12, dass
die Kupplungsbewegungsrichtung in etwa in senkrechter Richtung bezüglich des U-förmig
ausgebildeten Querschnitts ausgerichtet ist.
[0045] Bei den zuvor in den Fig. 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsformen des Abdeckelements
12 enden die Schlitze 13 zur Aufnahme der Einstellräder 9 jeweils vor Erreichen der
Enden der Schenkel des Grundkörpers 14 und sind dort durch einen stegartigen Bauteil
begrenzt, der seinerseits bei den Ausführungsformen gemäß der Fig. 1 bis 6 an der
Tragplatte 3 abgestützt ist.
[0046] Das Abdeckelement 12 ist bei dieser und den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
durch einzelne streifenförmige Wandteile 31 gebildet, zwischen welchen die Schlitze
13 ausgebildet sind. Diese Wandteile 31 sind in jedem Endbereich der Schenkel des
Grundkörpers 14 durch einen Haltesteg miteinander zu einem gemeinsamen Bauteil verbunden.
Zur Erhöhung der Stabilität der Wandteile 31 und/oder der Kupplungsvorrichtung 15
weist das Abdeckelement 12 zumindest im Bereich bzw. Abschnitt seines Scheitels im
Übergangsbereich zwischen den Schenkeln des U-förmigen Bauteils zumindest einen zusätzlichen
Verbindungssteg 32 auf. Dieser Verbindungssteg 32 erstreckt sich in paralleler Richtung
zur Achse 7 zwischen den voneinander distanzierten Endbereichen 19, 20, ist mit den
Wandteilen 31 verbunden und bevorzugt durchlaufend ausgebildet. Diese Ausrichtung
kann auch als senkrecht zum Querschnitt des Abdeckelements 12 bezeichnet werden. Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist hier der Verbindungssteg 32 nicht nur mit den Wandteilen
31 sondern auch mit den die die Kupplungselemente 17 tragenden bzw. aufnehmenden Seitenwandteilen
24, 25 verbunden. Damit kann die Aufgabe der Erfindung auch darin gesehen werden,
ein Abdeckelement 12 zu schaffen, welches insbesondere im Bereich seiner einzelnen
durch die Schlitze 13 voneinander getrennten Wandteile 31 eine höhere Festigkeit bzw.
Steifigkeit aufweist. Damit können vom gesamten Abdeckelement 12 höhere Belastung
aufgenommen werden. Diese Belastung auf das Abdeckelement 12 kann durch die Ausbildung
und Wirkungsweise der Kupplungsvorrichtung 15 als auch während dem Montagevorgang
am Einsatzkörper bzw. auch während dem Verstellvorgang von einzelnen Einstellrädern
9 auf dieses eingebracht werden. Diese Aufgabe ist dabei unabhängig von der Ausbildung
der Kupplungsvorrichtung 15 zu sehen. Dabei ist auch eine Mehrfachanordnung des Verbindungssteges
32 über den Erstreckungsweg des Schlitzes 13 im Querschnitt des Abdeckelements 12
gesehen, möglich.
[0047] Der Verbindungssteg 32 erstreckt sich in radialer Richtung bezüglich der Einstellräder
9 gesehen in einer ausgewählten, größeren Distanz derart zwischen den Endbereichen
19, 20 bzw. den Stirnwandteilen 24, 25, dass einerseits eine ungehinderte Aufnahme
der Einstellräder 9 und ein damit verbundenes Verstellen möglich ist und andererseits
ein stabiler Zusammenhalt der einzelnen Wandteile 31 an dem von der Achse 7 abgewendeten
Bereich der Einstellräder 9 geschaffen wird. Dabei sind die Einstellradumfänge 11
der Einstellräder 9 unter Einhaltung einer radialen Distanz vom Verbindungssteg 32
überspannt. Dies dient zur berührungsfreien Aufnahme der einzelnen Einstellräder 9
im Bereich des Verbindungssteges 32. Dieser Verbindungssteg 32 kann im Querschnitt
gesehen - also in Richtung seiner Längserstreckung bzw. in Richtung der Achse 7 -
ebenfalls U-förmig ausgebildet sein, wie dies am Besten aus der Fig. 10 zu ersehen
ist. Dabei ist der Verbindungssteg 32 gegenüber einer äußeren Oberfläche der einzelnen
Wandteile 31 erhaben ausgebildet und überragt diese Oberfläche an die von der Achse
7 abgewendeten Seite bzw. Richtung. Dadurch wird neben einer stabilen Kupplungsvorrichtung
15 auch noch eine hohe Stabilität des gesamten Abdeckelements 12 in seinem Scheitelabschnitt
erzielt. Dadurch kann mit geringeren Wandstärken das Auslangen gefunden werden und
trotzdem eine ausreichende Festigkeit sowohl für das Abdeckelement 12 als auch die
daran ausgebildete Kupplungsvorrichtung 15 erzielt werden.
[0048] Der Verbindungssteg 32 mit den hier daran angeordneten bzw. damit verbundenen Stirnwandteilen
24, 25 bildet eine ebenfalls U- bzw. C-förmige Anordnung aus, welche jedoch bezüglich
dem U-förmigen Abdeckelement 12 um 90° versetzt dazu angeordnet ist. Bei beiden U-förmigen
Bauteilen ragen die Schenkel bzw. Stimwandteilen 24, 25 in die gleiche Richtung.
[0049] Die Stimwandteile 24, 25 tragen wiederum die zuvor bereits beschriebenen Kupplungselemente
17 und bilden auch gleichzeitig die Führungsvorrichtung 26 zur Ausrichtung gegenüber
dem Gehäusebügel 4 aus.
[0050] Durch diesen zusätzlichen Verbindungssteg 32 ist eine Verformung der Seitenwandteile
24, 25 in Richtung der Achse 7 gesehen möglich, um die Kupplungselemente 16 bzw. 17
miteinander in bzw. außer Eingriff zu bringen. Dazu ist zwischen den Stirnwandteilen
24, 25 und den unmittelbar benachbarten Wandteilen 31 ein Spalt ausgebildet, welcher
in seiner lichten Weite beispielsweise zur Aufnahme des jeweiligen Einstellrades 9
der Schlitzbreite des Schlitzes 13 entsprechen kann oder aber auch geringfügig größer
ausgebildet sein kann. Dies ist von der Anordnung und Ausbildung der Kupplungselemente
16 am Gehäusebügel 4 bzw. den Seitenteilen 5, 6 abhängig. Wird ein etwas breiterer
bzw. größerer Spalt gewählt, ist der Kupplungsvorgang zwischen den beiden zusammenwirkenden
Kupplungselementen 16, 17 einfacher durchzuführen. Durch die Anordnung des Verbindungssteges
32 wird aber in diesem Bereich trotzdem eine ausreichende Festigkeit des gesamten
Abdeckelements 12, insbesondere auch dessen Kupplungsvorrichtung 15 erzielt.
[0051] Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Ausführungsformen des Abdeckelements 12 erfolgt
hier eine Verstellung bzw. Verschwenkung der Seitenwandteile 24, 25 um einen zentrisch
im Scheitelabschnitt des Abdeckelements 12 angeordneten Schwenkbereich durch Einwertsschwenken
der beiden Stimwandteile 24, 25. Bei den zuvor in Fig. 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsformen
werden die Seitenwandteile 24, 25 jedoch um einen im Bereich der Schenkelenden angeordneten
Schwenkbereich verschenkt. Dadurch erfolgt bezogen auf die Querschnitts-Symmetrieebene
des U-förmig ausgebildeten Abdeckelements 12 bzw. dessen Wandteilen 31 eine exzentrische
Verstellung bzw. Verschwenkung der Stirnwandteile 24, 25 während des Kupplungsvorganges.
[0052] Die vom Verbindungssteg 32 abgewendeten Enden der Wandteile 31 im Bereich der Schenkelenden
des U-förmigen Abdeckelements 12 können wiederum miteinander zu einem einstückigen
Bauteil verbunden sein. Dadurch wird wiederum die Stabilität der einzelnen Wandteile
31, insbesondere gegen Verformung in diesem Bereich verbessert. Die Schenkelenden
des Abdeckelements 12 im Bereich der Wandteile 31 ragen in die Tragplatte 3 innerhalb
eines Steges 33 in diese hinein. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Aufweiten der Schenkel
des U-förmig ausgebildeten Abdeckelements 12 in diesem Bereich vermieden. Zusätzlich
ist aber auch noch eine entsprechende Abstützung und eine damit verbundene Stabilisierung
des Abdeckelements 12 relativ gegenüber der Tragplatte 3 möglich.
[0053] Für die Montage des Abdeckelements 12 am Gehäusebügel 4 ist ein Überschieben des
Abdeckelements 12 über die Einstellräder 9 durch die elastische Aufweitung der Schenkel
des Abdeckelements 12 möglich. Diese Einschubbewegung erfolgt so lange, bis dass die
Kupplungselemente 16, 17 der Kupplungsvorrichtung 15 miteinander in Eingriff stehen.
Diese Aufschubbewegung wird durch die zuvor beschriebene Führungsvorrichtung 26 im
Bereich der Seitenwandteile 24, 25 sowie des Gehäusebügels 4 erleichtert. Eine Anschlagbegrenzung
für die Einschubbewegung kann ebenfalls im Bereich der Führungsvorrichtung 26 vorgesehen
sein, welche am besten aus der Fig. 7 zu ersehen ist. Dabei stützen sich Komponenten
bzw. Stege der Führungsvorrichtung 26, welche im Bereich der Stirnwandteile 24, 25
angeordnet sind, an damit zusammenwirkenden Stützflächen bzw. Stützkanten am Gehäusebügel
4 bzw. dessen Seitenteilen 5, 6 ab.
[0054] In den Fig. 11 bis 13 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige
Ausführungsform des Einsatzelements 1 mit einem Einsatzkörper 2 für einen Stempel
gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen
wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 10 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen
zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1
bis 10 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0055] Die hier gezeigte Kupplungsvorrichtung 15 zwischen dem Abdeckelement 12 und dem Einsatzkörper
2 ist gleich wirkend wie jene Kupplungsvorrichtung 15 ausgebildet, die bereits in
den Fig. 1 bis 3 bzw. 7 bis 10 detailliert beschrieben worden ist Deshalb wird nicht
näher nochmals darauf eingegangen.
[0056] Das Abdeckelement 12 bildet an seinen in Richtung der Achse 7 von einander distanzierten
Endbereichen 19, 20 Stirnseiten 34, 35 bzw. Stirnflächen aus, an welchen aufeinander
zugerichtete Stützelemente 36 angeordnet sind. Diese Stützelemente 36 dienen dazu,
dass sich das Abdeckelement 12 bei in montierter Stellung befindlicher Position am
Gehäusebügel 4 an einem dafür vorgesehenen Anlagebereich 37 abstützt. Damit wird eine
Montagehilfe erzielt, durch welche der Zusammenbau der Einheit aus dem Gehäusebügel
4, dem Einstellrädersatz 8 und dem Abdeckelement 12 mit der Tragplatte 3 erleichtert
wird. Zusätzlich ist es auch noch möglich, dass sich die Stützelemente 36 in Einschubrichtung
gesehen, auch noch an der Tragplatte 3 bzw. einem Bauteil derselben abstützen und
so eine zusätzliche Begrenzung der Einschubbewegung des Abdeckelements 12 relativ
gegenüber der Tragplatte 3 ausbilden. Damit kann nicht nur das Zusammenfedern des
U-förmig ausgebildeten Abdeckelements, insbesondere deren Wandteile 31, vermieden
werden, sondern auch eine exakte Positionierung des Abdeckelements 12 bezüglich der
Tragplatte 3 sowie dem Einstellrädersatz 8 erzielt werden.
[0057] Durch die Führungsvorrichtung 26 wird das Abdeckelement 12 auch in seinem Scheitelabschnitt
bezüglich des Einstellrädersatzes 8 und der Tragplatte 3 in seiner Lage exakt positioniert.
Dadurch wird ein störungsfreier Verstellvorgang der einzelnen Drucktypenbänder 10
durch die Einstellräder 9 ermöglicht.
[0058] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus des Einsatzelements 1 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich
und/ oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
[0059]
- 1
- Einsatzelement
- 2
- Einsatzkörper
- 3
- Tragplatte
- 4
- Gehäusebügel
- 5
- Seitenteil
- 6
- Seitenteil
- 7
- Achse
- 8
- Einstellrändersatz
- 9
- Einstellrad
- 10
- Drucktypenband
- 11
- Einstellradumfang
- 12
- Abdeckelement
- 13
- Schlitz
- 14
- Grundkörper
- 15
- Kupplungsvorrichtung
- 16
- Kupplungselement
- 17
- Kupplungselement
- 18
- Aufnahmeöffnung
- 19
- Endbereich
- 20
- Endbereich
- 21
- Fortsatz
- 22
- Anlagefläche
- 23
- Anlagefläche
- 24
- Stirnwandteil
- 25
- Stirnwandteil
- 26
- Führungsvorrichtung
- 27
- Aufnahmeöffnung
- 28
- Lagerstelle
- 29
- Tragteil
- 30
- Stützfläche
- 31
- Wandteil
- 32
- Verbindungssteg
- 33
- Steg
- 34
- Stirnseite
- 35
- Stirnseite
- 36
- Stützelement
- 37
- Anlagebereich
1. Einsatzelement (1) für einen Stempel mit einem Stempelgestell zum selbständigen Einfärben
von Druckzeichen, mit mehreren nebeneinander angeordneten Einstellrädern (9), welche
auf einer Achse (7) eines Einsatzkörpers (2) drehbar angeordnet sind und die Einstellräder
(9) zum Tragen von Drucktypenbändern (10) ausgebildet sind, mit einem die Drucktypenbänder
(10) zumindest im Bereich der Einstellräder (9) abdeckenden Abdeckelement (12), wobei
das Abdeckelement (12) einen im Querschnitt bezüglich der Achse (7) U-förmig ausgebildeten
Grundkörper (14) mit in Richtung der Achse (7) voneinander distanzierten Endbereichen
(19, 20) mit Stimwandteilen (24, 25) umfasst und bei dem sich der gekrümmte Abschnitt
des U-förmig ausgebildeten Grundkörpers (14) im Wesentlichen entlang des Umfangsbereiches
der Einstellräder (9) erstreckt, und das Abdeckelement (12) mit Schlitzen (13) für
den Durchtritt von Einstellradumfängen (11) versehen ist und mit zumindest einer Kupplungsvorrichtung
(15) zum Kuppeln des Abdeckelements (12) mit dem Einsatzkörper (2), wobei die Kupplungsvorrichtung
(15) ein erstes Kupplungselement (16) am Einsatzkörper (2) sowie ein damit zusammenwirkendes
zweites Kupplungselement (17) am Abdeckelement (12) umfasst und die Kupplungselemente
(16, 17) derart ausgebildet sind, dass die relative Kupplungsbewegungsrichtung des
ersten sowie zweiten Kupplungselements (16, 17) zueinander in etwa in Richtung der
Achse (7) des Einsatzkörpers (2) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stirnwandteil (24, 25) des Abdeckelements (12) und einem Seitenteil
(5, 6) des Einsatzkörpers (2) eine Führungsvorrichtung (26) angeordnet ist.
2. Einsatzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungselement (16) durch eine Aufnahmeöffnung (18) im Bereich des Seitenteils
(5, 6) des Einsatzkörpers (2) gebildet ist.
3. Einsatzelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (17) durch einen Fortsatz (21) im Bereich von den in
Richtung der Achse (7) voneinander distanzierten Endbereichen (19, 20) des Abdeckelements
(12) gebildet ist.
4. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (17) in die von den Einstellrädern (9) abgewendete Seite
ragend ausgebildet ist.
5. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungselement (16) bezüglich des zweiten Kupplungselements (17) auf
der von den Einstellräder (9) abgewendeten Seite angeordnet ist.
6. Einsatzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungselement (16) durch eine Aufnahmeöffnung (27) in der Achse (7)
gebildet ist.
7. Einsatzelement (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (27) in der Achse (7) zylindrisch ausgebildet ist.
8. Einsatzelement (1) nach einem der Ansprüche 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (17) in Richtung auf die Einstellräder (9) ragend ausgebildet
ist.
9. Einsatzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (17) als zylindrischer Ansatz ausgebildet ist.
10. Einsatzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungselement (16) bezüglich des zweiten Kupplungselements (17) auf
der den Einstellrädern (9) zugewendeten Seite angeordnet ist.
11. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Kupplungselemente (16, 17) jeweils zusammenwirkende Anlageflächen
(22, 23) aufweisen, welche bezüglich der Achse (7) parallel zu dieser ausgerichtet
sind.
12. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (17) am Stirnwandteil (24, 25) im Endbereich (19, 20)
des Abdeckelements (12) angeordnet ist.
13. Einsatzelement (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnwandteil (24, 25) federnd mit dem Grundkörper (14) des Abdeckelements (12)
verbunden ist.
14. Einsatzelement (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnwandteil (24, 25) mit einem Schenkelende des Abdeckelements (12) verbunden
ist.
15. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (12) weiters zumindest einen sich zwischen den voneinander distanzierten
Endbereichen (19, 20) erstreckenden, durchgehenden Verbindungssteg (32) umfasst und
dieser mit Wandteilen (31) des Grundkörpers (14) verbunden ist.
16. Einsatzelement (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (32) einen U-förmigen Querschnitt aufweist und die Wandteile
(31) auf die von der Achse (7) abgewendete Seite überragt.
17. Einsatzelement (1) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (32) mit den Stirnwandteilen (24, 25) des Abdeckelements (12)
verbunden ist.
18. Einsatzelement (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verbindungssteg (32) in einem Scheitelabschnitt des Abdeckelements
(12) angeordnet ist.
19. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (12) an seinen in Richtung der Achse (7) voneinander distanzierten
Stirnenden (34, 35) ausgehend vom Grundkörper (14) aufeinander zu gerichtete Stützelemente
(36) aufweist.
20. Einsatzelement (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass in der gekuppelten Stellung der Kupplungsvorrichtung (15) die Stützelemente (36)
jeweils an einem an einer Tragplatte (3) bzw. einem Gehäusebügel (4) des Einsatzkörpers
(2) ausgebildeten Anlagebereich (37) abgestützt sind.
21. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenteilen (5, 6) des Einsatzkörpers (2) sowie an den diesen zugewendeten
Endbereichen (19, 20) des Abdeckelements (12) jeweils eine Kupplungsvorrichtung (15)
vorgesehen ist.
22. Einsatzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Achse (7) zwischen den Seitenteilen (5, 6) des Einsatzkörpers (2) erstreckt.
1. Insert element (1) for a stamp with a stamp frame for automatically inking typeface
characters, with several setting wheels (9) disposed adjacent to one another which
are rotatably mounted on a shaft (7) of an insert body (2), and the setting wheels
(9) are designed to support typeface belts (10), with a cover element (12) covering
the typeface belts (10) at least in the region of the setting wheels (9), which cover
element (12) comprises a main body (14) with a U-shaped cross-section by reference
to the shaft (7) with end regions (19, 20) with end wall parts (24, 25) spaced apart
from one another in the direction of the shaft (7), and the curved portion of the
U-shaped main body (14) essentially extends along the circumferential region of the
setting wheels (9), and the cover element (12) is provided with slots (13) through
which setting wheel circumferences (11) extend, and with at least one coupling mechanism
(15) for coupling the cover element (12) with the insert body (2), which coupling
mechanism (15) comprises a first coupling element (16) on the insert body (2) and
a second coupling element (17) on the cover element (12) co-operating with it, and
the coupling elements (16, 17) are designed so that the direction of the relative
coupling movement of the first and second coupling elements (16, 17) with respect
to one another is oriented approximately in the direction of the shaft (7) of the
insert body (2), characterised in that a guide mechanism (26) is provided between the end wall part (24, 25) of the cover
element (12) and a side part (5, 6) of the insert body (2).
2. Insert element (1) as claimed in claim 1, characterised in that the first coupling element (16) is provided in the form of a receiving orifice (18)
in the region of the side part (5, 6) of the insert body (2).
3. Insert element (1) as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the second coupling element (17) is provided in the form of a projection (21) in
the region of the end regions (19, 20) of the cover element (12) spaced apart from
one another in the direction of the shaft (7).
4. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the second coupling element (17) is designed so that it projects through the side
remote from the setting wheels (9).
5. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the first coupling element (16) is disposed on the side remote from the setting wheels
(9) by reference to the second coupling element (17).
6. Insert element (1) as claimed in claim 1, characterised in that the first coupling element (16) is provided in the form of a receiving orifice (27)
in the shaft (7).
7. Insert element (1) as claimed in claim 6, characterised in that the receiving orifice (27) in the shaft (7) is cylindrical.
8. Insert element (1) as claimed in one of claims 1, 6 or 7, characterised in that the second coupling element (17) is designed to project in the direction towards
the setting wheels (9).
9. Insert element (1) as claimed in one of claims 1 or 6 to 8, characterised in that the second coupling element (17) is provided in the form of a cylindrical shoulder.
10. Insert element (1) as claimed in one of claims 1 or 6 to 9, characterised in that the first coupling element (16) is disposed on the side facing the setting wheels
(9) by reference to the second coupling element (17).
11. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the first and second coupling elements (16, 17) each have co-operating contact surfaces
(22, 23), which are oriented parallel with the shaft (7).
12. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the second coupling element (17) is disposed on an end wall part (24, 25) in the
end region (19, 20) of the cover element (12).
13. Insert element (I) as claimed in claim 12, characterised in that the end wall part (24, 25) is resiliently connected to the main body (14) of the
cover element (12).
14. Insert element (1) as claimed in claim 12 or 13, characterised in that the end wall part (24, 25) is connected to a leg end of the cover element (12).
15. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the cover element (12) also has at least one continuous connecting web (32) which
extends between the mutually spaced apart end regions (19, 20) and is connected to
wall parts (31) of the main body (14).
16. Insert element (1) as claimed in claim 15, characterised in that the connecting web (32) has a U-shaped cross-section and extends above the wall parts
(31) towards the side remote from the shaft (7).
17. Insert element (1) as claimed in claim 15 or 16, characterised in that the connecting web (32) is connected to the end wall parts (24, 25) of the cover
element (12).
18. Insert element (1) as claimed in one of claims 15 to 17, characterised in that at least one connecting web (32) is disposed in an apex portion of the cover element
(12).
19. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the cover element (12) has support elements (36) directed towards one another starting
from the main body (14) on its side ends (34, 35) spaced apart from one another in
the direction of the shaft (7).
20. Insert element (1) as claimed in claim 19, characterised in that when the coupling mechanism (15) is in the coupled position, the support elements
(36) are respectively supported on a contact region (37) formed on a support plate
(3) or a housing arch (4) of the insert body (2).
21. Insert element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a coupling mechanism (15) is provided respectively on both side parts (5, 6) of the
insert body (2) and on the end regions (19, 20) of the cover element (12) facing them.
22. Insert element (I) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the shaft (7) extends between the side parts (5, 6) of the insert body (2).
1. Insert (1) pour un tampon avec un support de tampon pour la coloration autonome de
signes d'impression, avec plusieurs roues de réglage (9) disposées les unes à côté
des autres, qui sont disposées d'une manière tournante sur un axe (7) d'un corps d'insert
(2), et les roues de réglage (9) sont réalisées pour supporter des bandes de type
d'impression (10), avec un élément de recouvrement (12) recouvrant les bandes de type
d'impression (10) au moins dans la zone des roues de réglage (9), où l'élément de
recouvrement (12) comprend un corps de base (14) réalisé en section transversale par
rapport à l'axe (7) en forme de U, avec des zones d'extrémité (19, 20) espacées l'une
de l'autre dans la direction de l'axe (7) avec des parties de parois frontales (24,
25), et dans lequel la section courbée du corps de base (14) en forme de U s'étend
sensiblement le long de la zone périphérique des roues de réglage (9), et l'élément
de recouvrement (12) présente des fentes (13) pour le passage de périmètre de roues
de réglages (11) et avec au moins un dispositif de couplage (15) pour le couplage
de l'élément de recouvrement (12) avec le corps d'insert (2), où le dispositif de
couplage (15) comporte un premier élément de couplage (16) au corps d'insert (2) ainsi
qu'un deuxième élément de couplage (17) coopérant avec celui-ci au corps de recouvrement
(12), et les éléments de couplage (16, 17) sont réalisés de telle sorte que la direction
de mouvement de couplage relative du premier ainsi que du deuxième élément de couplage
(16, 17) l'une à l'autre est orientée à peu près dans la direction de l'axe (7) du
corps d'insert (2), caractérisé en ce qu'il est disposé entre la partie de paroi frontale (24, 25) de l'élément de recouvrement
(12) et une partie latérale (5, 6) du corps d'insert (2) un dispositif de guidage
(26).
2. Insert (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément de couplage (16) est formé par une ouverture de réception (18)
dans la zone de la partie latérale (5, 6) du corps d'insert (2).
3. Insert (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le deuxième élément de couplage (17) est formé par un prolongement (21) au voisinage
des zones d'extrémité (19, 20) espacées l'une de l'autre dans la direction de l'axe
(7) de l'élément de recouvrement (12).
4. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément de couplage (17) est réalisé pour faire saillie dans le côté
éloigné des roues de réglage (9).
5. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier élément de couplage (16) est disposé relativement au deuxième élément
de couplage (17) sur le côté éloigné des roues de réglage (9).
6. Insert (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément de couplage (16) est réalisé par une ouverture de réception (27)
dans l'axe (7).
7. Insert (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'ouverture de réception (27) dans l'axe (7) est réalisée d'une manière cylindrique.
8. Insert (1) selon l'une des revendications 1, 6 ou 7, caractérisé en ce que le deuxième élément de couplage (17) est réalisé pour faire saillie en direction
des roues de réglage (9).
9. Insert (1) selon l'une des revendications 1 ou 6 à 8, caractérisé en ce que le deuxième élément de couplage (17) est réalisé comme bout rapporté cylindrique.
10. Insert (1) selon l'une des revendications 1 ou 6 à 9, caractérisé en ce que le premier élément de couplage (16) est disposé par rapport au deuxième élément de
couplage (17) sur le côté orienté vers les roues de réglage (9).
11. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les premier et deuxième éléments de couplage (16, 17) présentent des faces d'application
(22, 23) respectivement coopérantes, qui sont orientées relativement à l'axe (7) parallèlement
à celui-ci.
12. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément de couplage (17) est disposé à la partie de paroi frontale (24,
25) dans la zone d'extrémité (19, 20) de l'élément de recouvrement (12).
13. Insert (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce que la partie de paroi frontale (24, 25) est reliée d'une manière élastique au corps
de base (14) de l'élément de recouvrement (12).
14. Insert (1) selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la partie de paroi frontale (24, 25) est reliée à une extrémité de branche de l'élément
de recouvrement (12).
15. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement (12) comporte en outre au moins une baguette de liaison
continue (32) s'étendant entre les zones d'extrémité (19, 20) espacées l'une de l'autre
et celle-ci est reliée à des parties de paroi (31) du corps de base (14).
16. Insert (1) selon la revendication 15, caractérisé en ce que la baguette de liaison (32) présente une section transversale en forme de U et fait
saillie sur les parties de paroi (31) au côté éloigné de l'axe (7).
17. Insert (1) selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que la baguette de liaison (32) est reliée aux parties de paroi frontales (24, 25) de
l'élément de recouvrement (12).
18. Insert (1) selon l'une des revendications 15 à 17, caractérisé en ce qu'au moins une baguette de liaison (32) est disposée dans la section de sommet de l'élément
de recouvrement (12).
19. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement (12) présente à ses extrémités frontales (34, 35) espacées
l'une de l'autre dans la direction de l'axe (7) des éléments d'appui (36), partant
du corps de base (14), orientés les uns vers les autres.
20. Insert (1) selon la revendication 19, caractérisé en ce qu'en position couplée du dispositif de couplage (15), les éléments d'appui (36) s'appuient
chacun sur une zone d'application (37) réalisée à l'un parmi une plaque de support
(3) respectivement un étrier de boîtier (4) du corps d'insert (2).
21. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu aux deux parties latérales (5, 6) du corps d'insert (2) ainsi qu'aux
zones d'extrémité (19, 20) orientées vers celles-ci de l'élément de recouvrement (12)
respectivement un dispositif de couplage (15).
22. Insert (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe (7) s'étend entre les parties latérales (5, 6) du corps d'insert (2).
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