| (19) |
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(11) |
EP 2 027 355 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.2012 Patentblatt 2012/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.05.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/004449 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/006417 (17.01.2008 Gazette 2008/03) |
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| (54) |
STECKVERBINDER
PLUG CONNECTOR
CONNECTEUR ENFICHABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.06.2006 DE 202006009491 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.2009 Patentblatt 2009/09 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Kronenberg, Ralf Max
42781 Haan (DE)
- Kronenberg, Max
42657 Solingen (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kronenberg, Ralf Max
42781 Haan (DE)
- Kronenberg, Max
42657 Solingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ernicke, Hans-Dieter et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. H.-D. Ernicke
Dipl.-Ing. Klaus Ernicke
Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 283 689 DE-U1-202004 004 933
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DE-U1-202004 004 734
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit den Merkmalen im Oberbegriff des
Hauptanspruchs.
[0002] Ein mehrteiliger Steckverbinder ist aus der
DE 20 2004 004 734 U1 bekannt. Er besteht aus zwei zusammensteckbaren Verbinderteilen mit einem im wesentlichen
U-förmigen oder kastenförmigen Querschnitt. In Steckstellung sind die Seitenwände
der beiden schalenförmigen Verbinderteile benachbart und weisen eine formschlüssige
Verbindung zur Sicherung des Zusammenhalts der beiden Verbinderteile auf. Die formschlüssige
Verbindung oder Clipsverbindung besteht aus mehreren Vorsprüngen am inneren Verbinderteil
und entsprechenden Aufnahmeöffnungen am äußeren Verbinderteil. Die Aufnahmeöffnungen
sind speziell für die Vorsprünge geschaffen und befinden sich in der Nähe der querlaufenden
Mittellinie im massiven Seitenwandbereich. Das äußere Verbinderteil weist mehrere
federnasenartige Rückhalteelemente an den Seitenwänden auf, die mit Abstand zur Mittellinie
und zur Aufnahmeöffnungen angeordnet sind.
[0003] Die
DE 299 09 413 U1 zeigt eine Variante eines zweiteiligen Steckverbinders, bei der die beiden zusammengesteckten
Verbinderteile durch Klemmschluss gehalten sind.
[0004] Aus der
EP 0 283 689 A1 ist ein-einteiliger Steckverbinder bekannt, der im Querschnitt eine U-Form und an
den Seitenwänden mehrere freigeschnittene und ausgestellte Rückhaltenasen aufweist.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen weiter verbesserten Steckverbinder
aufzuzeigen.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
[0007] Der beanspruchte mehrteilige Steckverbinder hat den Vorteil, dass durch die Benutzung
von Wandöffnungen im Bereich von Rückhalteelementen als Aufnahmeöffnung für eine formschlüssige
Verbindung der beiden Verbinderteile der Bauaufwand und die Kosten gemindert werden
können. Die Wandöffnungen können zu den Rückhalteelementen gehören und sind ohnehin
vorhanden. Als äußeres Verbinderteil können Standardverbinder verwendet werden, die
z.B. entsprechend der
EP 0 283 689 A1 ausgebildet sind und auch als Einzelverbinder benutzt werden können und die in entsprechend
großen Stückzahlen vorliegen. Der Standardverbinder erhält dadurch einen größeren
Einsatz- und Nutzungsbereich. Für diesen Mehrfachnutzen braucht der Standardverbinder
nicht umgerüstet zu werden.
[0008] Auf.Kundenseite kann die Entscheidung, ob mit einem einteiligen oder mehrteiligen
Steckverbinder gearbeitet wird, bedarfsweise getroffen werden. Für die zweiteilige
Nutzungsform braucht der Kunde nur die einen, z.B. die inneren Verbinderteile in seinem
Lager in bedarfsgerechter Anzahl vorzuhalten. Die äußeren Verbinderteile sind als
Standardverbinder ohnehin vorhanden. Dies senkt den Lageraufwand und die Kosten.
[0009] Die Benutzung von Wandöffnungen an den Rückhalteelementen als Aufnahmeöffnung für
die formschlüssige Verbindung hat weitere Vorteile. Es können ohnehin vorhandene Formgebungen
des äußeren Verbinderteils benutzt werden, so dass der Fertigungsaufwand verringert
wird. Ferner lassen sich die beiden Verbinderteile leichter zusammenstecken. Dies
gilt insbesondere, wenn die Wandöffnung nahe und z.B. unterhalb eines federnasenartig
ausgebildeten Rückhalteelements angeordnet ist, welches beim Zusammenstecken der Verbinderteile
leichter nachgibt und federnd ausweicht. Der Eingriff des Vorsprungs an einer unterhalb
des Rückhalteelements gelegenen Wandöffnung hat ferner den Vorteil, dass die Federeigenschaft
und der Federweg des Rückhalteelements nicht beeinträchtigt werden, wobei trotzdem
eine gute formschlüssige Verbindung geschaffen wird, die für einen sicheren Zusammenhalt
der Verbinderteile in Steckstellung sorgt. Beim Aufstecken der Hohlprofile drücken
diese die Rückhalteelemente etwas zurück, wodurch die Clipsverbindung zusätzlich stabilisiert
werden kann.
[0010] Der zweiteilige Steckverbinder ermöglicht eine rohrförmige Verbindergestalt, die
an der Stoßstelle der Abstandshalterhohlprofile umlaufend geschlossen ist und eine
hohe Sicherheit gegen Austritt eines im Abstandshalterrahmen befindlichen granulierten
Trocknungsmittels bietet. Zudem kann über Einbringung eines Dichtmittels, z.B. von
Butyl, eine gasdichte Verbindung geschaffen werden. Hierfür kann wahlweise das Innere
und/oder äußere Verbinderteil im Mittelbereich eine Absenkung aufweisen, in die ein
Dichtmittel in geeigneter Form nachträglich bei der Montage im Abstandshalterrahmen
eingebracht werden kann. Ein Dichtmittel kann alternativ als Auflage bereits von vorn
herein am Steckverbinder angeordnet sein. Der Steckverbinder kann offene Stirnseiten
aufweisen, die ein Durchrinnen des Trocknungsmittels und eine Ansammlung von Trocknungsmittel
an der Stoßstelle der Hohlprofile ermöglicht.
[0011] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0012] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im einzelnen zeigen:
- Figur 1 und 2:
- eine erste Variante eines mehrteiligen Steckverbinders in Verbindung mit einem Hohlprofil
und in zwei perspektivischen Ansichten,
- Figur 3 und 4:
- den mehrteiligen Steckverbinder von Figur 1 in Seitenansicht und geklappter Draufsicht,
- Figur 5:
- eine Stirnansicht des Steckverbinders gemäß Pfeil V von Figur 3,
- Figur 6:
- eine vergrößerte und abgebrochene Detaildarstellung des Bereiches VI von Figur 3,
- Figur 7:
- eine zweite Variante des zweiteiligen Steckverbinders in Seitenansicht und
- Figur 8:
- eine perspektivische Darstellung des Steckverbinders von Figur 7 mit einem Hohlprofil.
[0013] Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen Steckverbinder (1) für Hohlprofile (4)
von Abstandshalterrahmen für Isolierglasscheiben. Der Steckverbinder (1) besteht aus
mindestens zwei zusammensteckbaren Verbinderteilen (2,3) mit einem im wesentlichen
U-förmigen oder kastenförmigen Querschnitt, die in Steckstellung ineinander greifen.
Die Erfindung betrifft ferner die Ausgestaltung und gegenseitige Anpassung der Verbinderteile
(2,3).
[0014] In Figur 1 bis 6 ist eine erste Variante des mehrteiligen Steckverbinders (1) dargestellt.
Figur 7 und 8 zeigen eine zweite Variante, die besonders geeignet ist für eine gasdichte
Verbindung.
[0015] Das äußere Verbinderteil (2) besitzt im Querschnitt die erwähnte U-Form und bildet
eine Schale mit ausreichender Breite für die Steckaufnahme des inneren schmäleren
Verbinderteils (3). Das äußere Verbinderteil (2) besitzt eine quer liegende Mittelwand
(5) mit zwei hieran randseitig angrenzenden hochragenden, vorzugsweise ebenen Seitenwänden
oder Seitenstegen (6), die einen freien Rand (7) aufweisen. Das innere Verbinderteil
(3) ist ebenfalls im wesentlichen U-förmig oder schalenförmig gestaltet und besitzt
eine Mittelwand (16) und zwei hieran seitlich angrenzende Seitenwände oder Seitenstege
(17). In Steckstellung sind die beiden Verbinderteile (2,3) mit einander zugekehrten
Öffnungen quer zur Verbinderlängsachse (22) ineinander gesteckt und bilden miteinander
eine Rohrform mit einem innen liegenden Hohlraum (24). Figur 5 zeigt diese Anordnung
in der Stirnansicht. Die Seitenwände (6,17) sind dabei eng benachbart angeordnet und
können einander berühren.
[0016] Der Steckverbinder (1) kann wahlweise offene oder geschlossene Stirnseiten (23) aufweisen.
Bei offenen Stirnseiten (23), die auch bei beiden Verbinderteilen (2,3) offen sind,
kann ein im Abstandshalterrahmen befindliches Trocknungsmittel durch den Steckverbinder
(1) fließen. Alternativ kann der Steckverbinder (1) einen an den Stirnseiten (23)
und/oder ggf. im Innenbereich geschlossenen Innenraum für einen Granulatstop aufweisen.
Das innere Verbinderteil (3) kann alternativ eine zumindest bereichsweise massive
oder endseitig geschlossene Form haben.
[0017] Figur 1 und 2 sowie Figur 8 zeigen den mehrteiligen Steckverbinder (1) in Verbindung
mit einem Hohlprofil (4) eines Abstandshalterrahmens. Die Mittelwand (5) des äußeren
Verbinderteils (2) kann hierbei zur Rahmeninnenseite und zur Innenseite der Isolierglasscheibe
weisen. Die Mittelwand (16) des eingesteckten inneren Verbinderteils (3) weist in
diesem Fall zum Dachbereich des Hohlprofils (4) und zur Rahmenaußenseite. Die Anordnung
kann alternativ auch umgedreht sein, wobei das innere Verbinderteil (3) mit seiner
quer liegenden Mittelwand (16) zur Rahmeninnenseite weist.
[0018] Die endseitig auf den Steckverbinder (1) aufgeschobenen Hohlprofile (4) stoßen an
der Verbindungsstelle (21) zusammen. Dies kann zugleich die querliegende Mittellinie
oder Mittelachse des Steckverbinders (1) sein. In diesem mittleren Bereich hat der
Steckverbinder (1) auch mindestens einen Mittenanschlag (8). Der Steckverbinder (1)
und seine Verbinderteile (2,3) sind an die Innenkontur der Hohlprofile (4) angepasst
und sind dort formschlüssig geführt. Die Höhenanpassung kann insbesondere durch beidseits
der Mittellinie (21) mit Abstand angeordnete und aufragende Höcker (20) an der Mittelwand
(16) des inneren Verbinderteils (3) erfolgen. Die Seitenanpassung ist durch die Breite
des äußeren Verbinderteils (2) bestimmt. Dessen Seitenwände (6) können z.B. mit dem
freien Rand (7) an einer randseitigen Stufe der Hohlprofile (4) (nicht dargestellt)
formschlüssig anliegen und hier auch über geeignete Federnasen oder dergleichen eine
Höhentoleranz ausgleichen. Die Formgebung der Verbinderteile kann ansonsten ähnlich
wie in der
DE 20 2004 004 734 U1 sein.
[0019] Der Steckverbinder (1) besitzt eine formschlüssige Verbindung (9) seiner Verbinderteile
(2,3), die an den Seitenwänden (6,17) angeordnet und wirksam ist. Zur Bildung der
formschlüssigen Verbindung (9) weist ein Verbinderteil, vorzugsweise das innere Verbinderteil
(3), an ein oder beiden Seitenwänden (17) mindestens einen nach außen ragenden Vorsprung
(10) auf. Das andere Verbinderteil, vorzugsweise das äußere Verbinderteil (2), besitzt
an ein oder beiden Seitenwänden (6) mindestens eine zum Vorsprung (10) passende Aufnahmeöffnung
(11), in die der Vorsprung (10) in Steckstellung eingreift. Hierdurch wird eine vorzugsweise
nach allen Richtungen formschlüssig führende Clipsverbindung (9) geschaffen. In der
gezeigten Ausführungsform sind vier solcher Verbindungsstellen mit einem Vorsprung
(10) und einer Aufnahmeöffnung (11) vorhanden. Die Verbindungsstellen sind an beiden
Seitenwandpaarungen (6,17) und dabei jeweils beidseits der quer laufenden Mittellinie
(21) des Steckverbinders (1) angeordnet.
[0020] Das eine Verbinderteil, vorzugsweise das äußere Verbinderteil (2) kann als Standardverbinder
ausgebildet sein und auch für sich allein und in einteiliger Form als Steckverbinder
für Hohlprofile (4) von Abstandshalterrahmen dienen. Dieses Verbinderteil kann insbesondere
ähnlich wie der Verbinder aus der
EP 0 283 689 A1 ausgebildet sein. Dieses Verbinderteil (2) ist somit mehrfach verwendbar und kann
wahlweise als Einzelverbinder oder als Bestandteil eines mehrteiligen Steckverbinders
(1) benutzt werden.
[0021] Das Verbinderteil (2) hat an ein oder beiden Seitenwänden (6) ein oder mehrere Rückhalteelemente
(12), die für einen sicheren Sitz im Hohlprofil (4) sorgen und ein unerwünschtes Herausziehen
des Steckverbinders (1) aus dem Hohlprofil (4) verhindert. Die Rückhalteelemente (12)
können unterschiedlich gestaltet sein. In der gezeigten Form handelt es sich um federnde
Rückhaltenasen, die einen Bestandteil der Seitenwand (6) bilden können. Sie sind z.B.
aus der Seitenwand (6) freigeschnitten und schräg nach außen sowie ggf. auch schräg
nach oben gestellt bzw. gebogen. Im Mittelbereich der Mittellinie (21) bilden vier
solcher Rückhaltenasen die Mittenanschläge (8).
[0022] Den Rückhalteelementen (12) ist jeweils mindestens eine Wandöffnung (13) in der Seitenwand
(6) zugeordnet, die als Aufnahmeöffnung (11) für den Vorsprung (10) und die formschlüssige
Verbindung (9) dient. Sie ist im Bereich des Rückhalteelements (12) angeordnet und
befindet sich z.B. direkt am Rückhalteelement (12) oder in dessen enger Nachbarschaft.
Die Wandöffnung (13) kann eine Wanddurchbrechung bzw. Durchgangsöffnung darstellen
und durch die Herstellung und/oder Funktion des Rückhalteelements (12) bedingt sein.
Die Wandöffnung (13) kann z.B. durch den Freischnitt oder Ausschnitt des Rückhalteelements
(12) und dessen Ausbiegen aus der Seitenwand (6) entstehen und direkt hinter dem ausgestellten
Rückhalteelement (12) liegen. Sie kann alternativ zusätzlich vorhanden sein und sich
neben, insbesondere unter dem Rückhalteelement (12) befinden. Die Wandöffnung (13)
weist entgegen der Steckrichtung zumindest bereichsweise eine feste Umgrenzung bzw.
einen Rand auf, der einen Rückhalt oder Widerstand für den Vorsprung (10) bildet und
den Zusammenhalt der Verbinderteile (2,3) sichert.
[0023] In der gezeigten Ausführungsform sind die Rückhaltenasen (12) am freien Rand (7)
der Seitenwände (6) angeordnet und besitzen einen vergrößerten Freischnitt (14), der
bis unterhalb der Federnase (12) reicht. Der Freischnitt (14) ist schlitzartig ausgebildet
und erstreckt sich über das freie Vorderende der Rückhaltenase (12) hinaus in Richtung
zur Mittellinie (21). Wie Figur 3 in der Seitenansicht verdeutlicht, sind alle Rückhalteelemente
bzw. Rückhaltenasen (12) zur Mittellinie (12) ausgerichtet, wobei sich auch die schlitzartigen
Freischnitte (14) zur Mittellinie (21) hin öffnen und am freien Rand (7) münden. Die
Freischnitte (14) stellen Wandöffnungen (13) in den Seitenwänden (6) dar und dienen
als Aufnahmeöffnungen (11) für die Vorsprünge (10) zur Bildung der Clipsverbindung
(9). Die Vorsprünge (10) am anderen Verbinderteil (3) sind in ihrer örtlichen Lage
und in ihrer Formgebung derart an die Lage und Ausbildung der Wandöffnungen (13) bzw.
der Aufnahmeöffnungen (11) angepasst, dass sie bei zusammengesteckten Verbinderteilen
(2,3) in diesen formschlüssig eingreifen. Die Vorsprünge (10) befinden sich dabei
auch im Bereich der Rückhalteelemente (12) und sind in ihrer Lage an deren Anordnung
angepasst. Bei der gezeigten Ausführungsform liegt die Eingriffsstelle in dem unterhalb
der Rückhalteelemente (12) liegenden Bereich des Freischnitts (14) und der hier gebildeten
Wandöffnung (13).
[0024] Die Vorsprünge (10) haben einen für den Formschluss geeignete Formgebung. Dies kann
z.B. eine kegelartige oder halbkugelartige Form sein, wie sie in Figur 5 im Querschnitt
und in der Eingriffstellung in der Wandöffnung (13) beispielsweise dargestellt ist.
Die Vorsprünge (14) liegen dabei am oberen und unteren Rand der Wandöffnung (13) und
außerdem an dem von der Mittellinie (21) wegweisenden seitlichen Randbereich (15)
der Wandöffnung (13) an. Die Wandöffnung (13) umfasst dadurch den Vorsprung (10) an
drei Seiten und führt ihn formschlüssig. Zu diesem Zweck hat der Vorsprung (10) eine
entsprechend angepasste Lage und Form.
[0025] Zur Bildung einer in allen drei translatorischen Achsen formschlüssigen Verbindung
(9) wirken die beidseits der Mittellinie (21) angeordnete Vorsprünge (10) mit den
Wandöffnungen (13) und deren seitlichen Randbereichen (15) zusammen. Die jeweils gegenüberliegenden
Wandbereiche (15) verhindern eine Relativbewegung der Verbinderteile (2,3) in beiden
Richtungen entlang der Längsachse (22). Nach oben ist die Relativbewegung durch die
Rückhaltenasen (12) verhindert. In Querrichtung führt der gegenseitige Kontakt der
Seitenwände (6,17) und ggf. auch eine kegelartige oder keilartige Einspannung des
Vorsprungs (10) an der Wandöffnung (13).
[0026] In der gezeigten Ausführungsform können eine oder beide Verbinderteile (2,3) als
Metallteile und insbesondere als Stanz- und Biegeteile aus Metall, insbesondere Stahlblech,
ausgebildet sein. Die Freischnitte (14) sind hierbei einerseits stanztechnisch günstig
und bieten andererseits durch die Freistellung den Rückhalteelementen bzw. Rückhaltenasen
(12) die zur Toleranzaufnahme erforderliche Beweglichkeit. Durch ihre federnde Eigenschaft
können die Rückhaltenasen (12) an den formschlüssigen Verbindungsstellen beim Zusammenstecken
der Verbinderteile (2,3) auch ausweichen und die Vorsprünge (10) in die zugehörigen
tiefer liegenden Wandöffnungen (13) schnappen lassen. Bei Bedarf lassen sich die Verbinderteile
(2,3) auch wieder demontieren.
[0027] Ein oder beide Verbinderteile (2,3) können auch aus einem anderen Werkstoff bestehen
und mit einer anderen Fertigungstechnik hergestellt sein. Z.B. können sie ganz oder
teilweise aus Kunststoff oder einem Verbundmaterial bestehen. Ein oder beide Verbinderteile
(2,3) können ferner als Gussteile oder Spritzteile aus Kunststoff, Metall oder einem
anderen geeigneten Material bestehen.
[0028] In einer abgewandelten und nicht dargestellten Ausführungsform können die Wandöffnungen
(13) und ihre Zuordnung zu den Rückhalteelementen (12) anders ausgebildet sein. Die
Wandöffnungen (13) können z.B. als ein umlaufend begrenzter Freischnitt eines seitlich
ausgestellten Rückhalteelements (12) ausgebildet sein und sich in einem vom freien
Rand (7) distanzierten Seitenwandbereich befinden. Durch eine seitliche Ausstellung
des Rückhalteelements (12) wird der Freischnitt bzw. die Wandöffnung (13) frei und
bietet Raum für den Eingriff eines Vorsprungs (10). Der Vorsprung (10) kann dadurch
hinter dem ausgestellten Rückhalteelement (12) zu liegen kommen. Der dreiseitige Freischnitt
kann in diesem Fall so groß wie das hierdurch gebildete Rückhalteelement sein. Alternativ
kann der Freischnitt über das vordere freie Ende des Rückhalteelements hinausragen
und hier einen zusätzlichen Öffnungsbereich schaffen, der die besagte Wandöffnung
(13) und die Aufnahmeöffnung (11) für den Vorsprung (10) bildet. In diesem Fall ist
der in Richtung der Längsachse (22) führende Randbereich der Wand- oder Aufnahmeöffnung
(11, 13) zur Mittellinie (12) hin gerichtet. Durch die beidseits an der Mittellinie
(21) einander gegenüberliegenden Verbindungsstellen besteht auch in diesem Fall eine
nach allen Richtungen formschlüssige Führung und Verbindung (9).
[0029] In den gezeigten Ausführungsbeispielen sind vier Verbindungsstellen für die formschlüssige
Verbindung (9) vorhanden, von denen jeweils zwei an jeder Seitenwandpaarung (6,17)
und beidseits der Mittellinie (21) angeordnet sind. Die Zahl der Verbindungsstellen
kann alternativ kleiner oder größer sein. Insbesondere kann es genügen, zwei Verbindungsstellen
vorzusehen, die vorzugsweise beidseits der Mittellinie (21) an der gleichen Seitenwand
(6) oder diagonal einander gegenüber liegend an unterschiedlichen Seitenwänden (6,17)
angeordnet sind. Im Extremfall genügt auch eine einige Verbindungsstelle. In diesem
Fall empfiehlt sich eine Wandöffnung (13) bzw. Aufnahmeöffnung (11) mit einem umlaufenden
und mit dem Vorsprung (10) nach allen Seiten formschlüssig zusammen wirkenden Rand.
[0030] Der in den Ausführungsbeispielen gezeigte mehrteilige Steckverbinder (1) kann für
eine gasdichte Verbindung der Hohlprofile (4) adaptiert sein. Zu diesem Zweck können
ein oder beide Verbinderteile (2,3), z.B. das innere Verbinderteil (3) im Bereich
der Mittellinie (21) eine Absenkung (18) an der Mittelwand (16) aufweisen. Diese Absenkung
(18) bietet Platz für ein geeignetes Dichtmittel, welches z.B. aus Butyl besteht.
In der ersten Ausführungsform von Figur 1 bis 6 ist diese Absenkung (18) im Ausgangszustand
des Steckverbinders (1) leer. Sie wird erst beim Aufschieben der Hohlprofile (4) durch
ein von außen zugeführtes pastöses oder flüssiges Dichtungsmittel gefüllt. Das Dichtmittel
kann kurz vor dem Zusammenstoßen der Hohlprofile (4) durch den dann noch bestehenden
schmalen Schlitz eingefüllt werden. Alternativ kann die Außenwand oder Dachwand eines
oder beider Hohlprofile (4) nach Bildung der Stoßverbindung angebohrt werden, wobei
das Dichtmittel durch die im Absenkungsbereich angeordnete(n) Bohrung(en) eingefüllt
wird.
[0031] Wie Figur 4 in der Draufsicht verdeutlicht, kann das innere Verbinderteil (3) außerdem
im Bereich der Mittellinie (21) an seinen Seitenwänden (17) eine Einbuchtung (19)
aufweisen. Hierdurch wird im Zusammenspiel mit den ebenen und geraden Seitenwänden
(6) ein seitlicher Freiraum geschaffen, in dem flüssiges oder pastöses Dichtmittel
ebenfalls eindringen kann. Hierdurch umgibt das Dichtmittel das innere Verbinderteil
(3) an der Stoßstelle (21) an drei zusammenhängenden Seiten. Nach unten ist die Dichtigkeit
durch die Schalenform des äußeren Verbinderteils (2) Gewähr leistet.
[0032] Die Seitenwände (6) des äußeren Verbinderteils (2) können im Bereich der Mittellinie
oder Stoßstelle (21) eine eigenständig biegestabile Seitenwandhöhe aufweisen. Dies
ist günstig, wenn das Verbinderteil (2) als Standardverbinder und als Einzelverbinder
genutzt werden soll. Er hat dann an der Verbindungsstelle eine ausreichende Biegefestigkeit.
Die in der
DE 20 2004 004 734 U1 gezeigte Absenkung der Seitenwandhöhe ist als Abwandlung ebenfalls möglich.
[0033] Figur 7 und 8 zeigen eine Abwandlung des mehrteiligen Steckverbinders (1). In diesem
Fall ist an der muldenförmigen Absenkung (18) eine Auflage (25) aus einem Dichtungsmaterial,
z.B. aus Butyl, angeordnet. Die Auflage (25) kann ein kompressibles Dichtkissen bilden.
Es kann sich hierbei insbesondere um einen kompressiblen Schaumkörper handeln. Die
Auflage (25) ist in ihrer Formgebung an die Absenkung angepasst und füllt diese vorzugsweise
genau aus, so dass eine seitliche Führung gegeben ist. Die beidseits an die Absenkung
(18) anschließenden Höcker (20) können in diesem Fall länger sein.
[0034] Abwandlungen der gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind in verschiedener
Weise möglich. Insbesondere können die Merkmale der verschiedenen Ausführungsbeispiele
beliebig untereinander kombiniert werden. Außerdem können auf Einzelgestaltungsmerkmale,
wie die Absenkungen (18) oder die seitlichen Einbuchtungen verzichtet werden. Ferner
kann die Zahl, Ausbildung und Anordnung der Rückhalteelemente (12) und der Wandöffnungen
(13) beliebig variieren. Je nach Verbindergestaltung können sich die Rückhalteelemente
(12) und die Wandöffnungen (13) auch am inneren Verbinderteil (3) und die Vorsprünge
(10) am äußeren Verbinderteil (2) befinden. Die Auch die Art, Ausbildung und Anordnung
eines oder mehrerer Mittenanschläge (8) ist beliebig wählbar. Hierbei kann es sich
insbesondere auch um Festanschläge handeln.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0035]
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Verbinderteil, Außenteil, Unterteil
- 3
- Verbinderteil, Innenteil, Oberteil
- 4
- Hohlprofil
- 5
- Mittelwand Außenteil
- 6
- Seitenwand Außenteil
- 7
- Stegrand, freier Rand
- 8
- Mittenanschlag
- 9
- formschlüssige Verbindung, Clipsverbindung
- 10
- Vorsprung, Clipsnoppe, Ausprägung
- 11
- Aufnahmeöffnung, Clipsöffnung
- 12
- Rückhalteelement, Rückhaltenase
- 13
- Wandöffnung
- 14
- Freischnitt, Hinterschneidung
- 15
- Öffnungsrand
- 16
- Mittelwand Innenteil
- 17
- Seitenwand Innenteil
- 18
- Absenkung
- 19
- Einbuchtung
- 20
- Höcker
- 21
- Mittellinie, Stoßstelle
- 22
- Längsachse
- 23
- Stirnseite
- 24
- Hohlraum
- 25
- Auflage, Dichtkissen
1. Steckverbinder für Hohlprofile (4) von Abstandshalterrahmen für Isolierglasscheiben,
wobei der Steckverbinder (1) aus mindestens zwei zusammensteckbaren Verbinderteilen
(2,3) mit einem im wesentlichen U-förmigen oder kastenförmigen Querschnitt besteht,
die in Steckstellung benachbarte Seitenwände (6,17) aufweisen, wobei ein inneres Verbinderteil
(3) und ein äußeres Verbinderteil (2) an den Seitenwänden (6,17) eine formschlüssige
Verbindung (9) mit mindestens einem Vorsprung (10) und einer Aufnahmeöffnung (11)
aufweisen und das eine Verbinderteil (2) an seinen Seitenwänden (6) mindestens ein
Rückhalteelement (12) mit einer zugehörigen Wandöffnung (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in Steckstellung der Vorsprung (10) in eine Wandöffnung (13) greift, wobei die Wandöffnung
(13) als Freischnitt (14) oder Ausschnitt ausgebildet und unterhalb des zugehörigen
Rückhalteelements (12) angeordnet ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zusammenwirkende Vorsprünge (10) und Wandöffnungen (13) für eine nach allen
Richtungen wirksame formschlüssige Verbindung (9) vorgesehen sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Freischnitt (14) oder Ausschnitt als ein zur Mittellinie (21) des Steckverbinders
(1) sich öffnender Schlitz ausgebildet ist.
4. Steckverbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteelemente (12) am freien Rand (7) der Seitenwände (6) angeordnet sind,
wobei die Wandöffnung (13) als ein umlaufend begrenzter Freischnitt eines seitlich
ausgestellten Rückhalteelements (12) ausgebildet und in einem vom freien Rand (7)
distanzierten Seitenwandbereich angeordnet ist.
5. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (10) in der Lage und Form an den von der Mittellinie (21) wegweisenden
Randbereich (15) der Wandöffnung (13) angepasst ist und eine kegelartige oder halbkugelartige
Form aufweist.
6. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenwänden (17) des inneren Verbinderteils (3) beidseits der Mittellinie
(21) jeweils ein Vorsprung (10) angeordnet ist, wobei die vier Vorsprünge (10) an
die beidseits der Mittellinie (21) benachbarten Wandöffnungen (13) angepasst sind.
7. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Verbinderteil (2) mindestens einen Mittenanschlag (8) aufweist.
8. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Verbinderteil (2) im Bereich der Mittellinie (21) eine eigenständig biegestabile
Seitenwandhöhe aufweist.
9. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Verbinderteil (3) im Bereich der Mittellinie (21) an seiner Mittelwand
(16) eine Absenkung (18) aufweist, wobei in der Absenkung (18) eine Auflage (25) aus
einem Dichtungsmaterial, insbesondere aus Butyl, angeordnet ist.
10. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Verbinderteil (3) mit Abstand beidseits der Mittellinie (21) Höcker (20)
aufweist.
11. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Verbinderteil (3) im Bereich der Mittellinie (21) an seinen Seitenwänden
(17) eine Einbuchtung (19) aufweist.
12. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) offene Stirnseiten (23) aufweist.
13. Steckverbinder nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderteile (2,3) als Stanz- und Biegeteile aus Metall, insbesondere aus Stahlblech,
ausgebildet sind.
14. Steckverbinder nach nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderteile (2,3) als Spritz- oder Gussteile aus Metall oder Kunststoff ausgebildet
sind.
15. Verbinderteil, das zur Bildung eines mehrteiligen Steckverbinders (1) für Hohlprofile
(4) von Abstandshalterrahmen für Isolierglasscheiben gemäß Anspruch 1 vorgesehen ist,
wobei das innere Verbinderteil (3) einen im wesentlichen U-förmigen oder kastenförmigen
Querschnitt mit Seitenwänden (17) hat und an mindestens einer Seitenwand (17) mindestens
einen seitlichen Vorsprung (10) zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung (9) mit
einer Aufnahmeöffnung (11) an einem äußeren Verbinderteil (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (10) in seiner örtlichen Lage und seiner Form an eine unterhalb eines
zugehörigen Rückhalteelements (12) gelegene Wandöffnung (13) an einer Seitenwand (6)
des äußeren Verbinderteils (2) angepasst ist.
1. Plug connector for hollow profiles (4) of spacer frames for insulating glass panes,
wherein the plug connector (1) comprises at least two connector parts (2, 3) which
can be plugged together and which have a substantially U-shaped or box-shaped cross
section and which, in the plugged position, have adjacent side walls (6, 17), wherein
an inner connector part (3) and an outer connector part (2) have at the side walls
(6, 17) a positive-locking connection (9) comprising at least one projection (10)
and a receiving opening (11), and the one connector part (2) has at its side walls
(6) at least one retaining element (12) with an associated wall opening (13), characterized in that, in the plugged position, the projection (10) engages in a wall opening (13), wherein
the wall opening (13) is designed as a clearance (14) or cutout and is arranged below
the associated retaining element (12).
2. Plug connector according to Claim 1, characterized in that a plurality of interacting projections (10) and wall openings (13) are provided for
a positive-locking connection (9) acting in all directions.
3. Plug connector according to Claim 1 or 2, characterized in that the clearance (14) or cutout is formed as a slot which opens towards the centre line
(21) of the plug connector (1).
4. Plug connector according to Claim 1, 2 or 3 characterized in that the retaining elements (12) are arranged at the free edge (7) of the side walls (6),
wherein the wall opening (13) is formed as a peripherally bounded clearance of a laterally
protruding retaining element (12) and is arranged in a side wall region spaced apart
from the free edge (7).
5. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the projection (10) is adapted in its position and shape to the edge region (15)
of the wall opening (13) that points away from the centre line (21) and has a conical
or hemispherical shape.
6. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that a projection (10) is in each case arranged on both sides of the centre line (21)
on both side walls (17) of the inner connector part (3), wherein the four projections
(10) are adapted to the wall openings (13) situated adjacently on both sides of the
centre line (21).
7. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the outer connector part (2) has at least one central stop (8).
8. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the outer connector part (2) has an intrinsically flexurally stable side wall height
in the region of the centre line (21).
9. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that inner connector part (3) has a depression (18) on its central wall (16) in the region
of the centre line (21), wherein a pad (25) consisting of a sealing material, in particular
butyl, is arranged in the depression (18).
10. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the inner connector part (3) has humps (20) at a distance from one another on both
sides of the centre line (21).
11. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the inner connector part (3) has an indentation (19) on its side walls (17) in the
region of the centre line (21).
12. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the plug connector (1) has open end sides (23).
13. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the connector parts (2, 3) are designed as stamped and bent parts of metal, in particular
steel sheet.
14. Plug connector according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the connector parts (2, 3) are designed as injection-moulded or cast parts of metal
or plastic.
15. Connector part which is intended for forming a multi-part plug connector (1) for hollow
profiles (4) of spacer frames for insulating glass panes according to Claim 1, wherein
the inner connector part (3) has a substantially U-shaped or box-shaped cross section
with side walls (17) and has on at least one side wall (17) at least one lateral projection
(10) for forming a positive-locking connection (9) with a receiving opening (11) on
an outer connector part (2), characterized in that the projection (10) is adapted in its spatial position and its shape to a wall opening
(13) on a side wall (6) of the outer connector part (2), which wall opening is situated
below an associated retaining element (12).
1. Connecteur enfichable pour profilés creux (4) de châssis à entretoise pour des vitres
à verre isolant, le connecteur enfichable (1) se composant d'au moins deux parties
de connecteur (2, 3) enfichables entre elles au moyen d'une section transversale pour
l'essentiel en forme de U ou de caisson comportant, dans la position d'enfichage,
des parois latérales (6, 17) connexes, une partie de connecteur intérieure (3) et
une partie de connecteur extérieure (2) comportant une jonction réalisée par complémentarité
de formes (9) dotée d'au moins une saillie (10) et d'une ouverture réceptrice (11)
au niveau des parois latérales (6, 17) et la partie de connecteur (2) comportant,
au niveau de ses parois latérales (6), au moins un élément de retenue (12) équipé
d'une ouverture de paroi (13) associée, caractérisé en ce que la saillie (10) s'engrène dans une ouverture de paroi (13) dans la position d'enfichage,
l'ouverture de paroi (13) étant réalisée sous la forme d'une découpe non guidée (14)
ou d'un détouré prévu en dessous de l'élément de retenue (12) associé.
2. Connecteur enfichable selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs saillies (10) et ouvertures de paroi (13) en interaction sont prévues pour
réaliser une jonction réalisée par complémentarité de formes (9) active dans toutes
les directions.
3. Connecteur enfichable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la découpe non guidée (14) ou le détouré prennent la forme d'une fente s'ouvrant
en direction de la ligne médiane (21) du connecteur enfichable (1).
4. Connecteur enfichable selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les éléments de retenue (12) sont disposés au niveau du bord libre (7) des parois
latérales (6), l'ouverture de paroi (13) prenant la forme d'une découpe non guidée,
délimitée dans sa périphérie, d'un élément de retenue (12) évasé en côté et disposée
dans une région de paroi latérale située à une certaine distance du bord libre (7).
5. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la saillie (10) est adaptée, dans sa position et sa forme, à la région de bordure
(15) de l'ouverture de paroi (13) s'écartant de la ligne médiane (21) et présente
une forme de type conique ou hémisphérique.
6. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une saillie (10) est disposée respectivement au niveau des deux parois latérales (17)
de la partie de connecteur intérieur (3), des deux côtés de la ligne médiane (21),
les quatre saillies (10) étant adaptées, des deux côtés, aux ouvertures de paroi (13)
connexes à la ligne médiane (21).
7. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de connecteur extérieure (2) comporte au moins une butée centrale (8).
8. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de connecteur extérieure (2) présente, dans la région de la ligne médiane
(21), une hauteur de paroi latérale stable en flexion de façon autonome.
9. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de connecteur intérieure (3) comporte un affaissement (18) dans la région
de la ligne médiane (21), au niveau de sa paroi centrale (16), un appui (25) réalisé
à partir d'une matière étanche, notamment le butyle, étant disposé dans l'affaissement
(18).
10. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de connecteur intérieure (3) présente des protubérances (20) à une certaine
distance des deux côtés de la ligne médiane (21).
11. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de connecteur intérieure (3) présente une anfractuosité (19) dans la région
de la ligne médiane (21), au niveau de ses parois latérales (17).
12. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (1) présente des côtés avant (23) ouverts.
13. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties de connecteur (2, 3) prennent la forme de parties embouties ou incurvées
en métal, notamment en tôle d'acier.
14. Connecteur enfichable selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les parties de connecteur (2, 3) prennent la forme d'une pièce injectée ou brute
de fonderie en métal ou en matière plastique.
15. Partie de connecteur, prévue pour la formation d'un connecteur enfichable (1) en plusieurs
parties pour profilés creux (4) de châssis à entretoise de vitres à verre isolant
selon la revendication 1, la partie de connecteur intérieure (3) présentant une section
transversale pour l'essentiel en forme de U ou de caisson équipée de parois latérales
(17) et comportant, au niveau d'au moins une paroi latérale (17), au moins une saillie
latérale (10) pour la formation d'une jonction réalisée par complémentarité de formes
(9) équipée d'une ouverture réceptrice (11) placée au niveau d'une partie de connecteur
extérieure (2), caractérisé en ce que la saillie (10) est adaptée, dans sa position locale et sa forme, à une ouverture
de paroi (13) placée en dessous d'un élément de retenue (12) associé au niveau d'une
paroi latérale (6) de la partie de connecteur extérieure (2).
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