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(11) |
EP 2 027 626 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.2009 Patentblatt 2009/52 |
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Anmeldetag: 06.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/005035 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/144104 (21.12.2007 Gazette 2007/51) |
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| (54) |
MEHRSCHICHTIGE ANTENNE PLANARER BAUART
MULTILAYER ANTENNA HAVING A PLANAR DESIGN
ANTENNE MULTICOUCHE DE CONSTRUCTION PLANE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
14.06.2006 DE 102006027694
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.2009 Patentblatt 2009/09 |
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Patentinhaber: Kathrein-Werke KG |
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83022 Rosenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MIERKE, Frank
81667 München (DE)
- SCHILLMEIER, Gerald
81371 München (DE)
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Vertreter: Flach, Dieter Rolf Paul et al |
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Andrae Flach Haug
Adlzreiterstrasse 11 83022 Rosenheim 83022 Rosenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 376 758
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WO-A-01/80352
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige Antenne planarer Bauart nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Patchantennen bzw. sogenannte Microstrip-Antennen sind hinlänglich bekannt. Sie umfassen
üblicherweise eine elektrisch leitfähige Grundfläche, ein darüber angeordnetes dielektrisches
Trägermaterial und eine auf der Oberseite des dielektrischen Trägermaterials vorgesehene
elektrisch leitfähige Strahlungsfläche. Die obere Strahlungsfläche wird in der Regel
durch eine quer zu den vorstehend genannten Ebenen und Schichten verlaufende Speiseleitung
angeregt. Als Anschlusskabel dient vor allem ein Koaxialkabel, dessen Außenleiter
an einem Anschluss mit dem Masseleiter elektrisch verbunden ist, wohingegen der Innenleiter
des Koaxialkabels mit der oben liegenden Strahlungsfläche elektrisch verbunden ist.
[0003] Mehrschichtige Antennen planarer Bauart sind beispielsweise als sogenannte "stacked"-Patchantennen
bekannt geworden. Mittels eines derartigen Antennentyps besteht die Möglichkeit die
Bandbreite einer derartigen Antenne zu erhöhen bzw. Resonanzen in zwei oder mehreren
Frequenzbereichen zu gewährleisten. Durch derartige Antennen kann auch der Antennengewinn
verbessert werden.
[0004] Gemäß der Vorveröffentlichung
IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, VOL. AP-27, NO. 2, MARCH 1979, Seite
270 - 273 ist eine mehrschichtige Patchantenne beschrieben, die eine Resonanz in zwei Frequenzbereichen
ermöglicht. Dazu weist die Patchantenne z.B. neben der unten liegenden Massefläche
und der dazu versetzt angeordneten und über eine Speiseleitung angeregten Strahlungsfläche
eine oberhalb der Strahlungsfläche mit Seitenversatz dazu angeordnete Patchfläche.
Das Trägermaterial zwischen der Masse- und der Strahlungsfläche sowie zwischen der
Strahlungsfläche und der darüber befindlichen Patchfläche besteht jeweils aus einem
Substrat mit gleicher Dielektrizitätskonstante.
[0005] Eine Patchantenne mit Trägerschichten mit unterschiedlichen Dielektrizitätskonstanten
ist beispielsweise aus der Veröffentlichung
IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS'AND PROPAGATION, VOL. 47, NO. 12, DECEMBER 1999, Seiten
1780 - 1784 bekannt geworden. Als obere Trägerschicht für die obere metallische Fläche (Patchfläche)
dient Schaum. Der Abstand zwischen der oberen Patchfläche zu der darunter befindlichen
Strahlungsfläche entspricht dem Abstand zwischen der Strahlungsfläche zur unteren
Massefläche.
[0007] Zudem ist eine weitere Antenne mit mehrschichtigem Aufbau beispielsweise aus der
US 5,880,694 A bekannt geworden. Sie umfasst eine untere Massefläche, einen darauf sitzenden dielektrischen
Tragkörper mit einer auf der Oberseite befindlichen Strahlerfläche. Oberhalb der Strahlerfläche
ist ein weiterer dielektrischer Körper angeordnet, auf dem auf der zu der unteren
Massefläche entfernt liegenden Seite eine elektrisch leitfähige Patchfläche vorgesehen
ist.
[0008] Eine Streifenleiterantenne mit einer Anpassungsanordnung ist zudem aus der
EP 1 376 758 A1 bekannt geworden. Diese Vorveröffentlichung beschreibt unterschiedlichste Ausführungsbeispiele
für Streifenleiterantennen-Anordnungen. In einem Ausführungsbeispiel ist eine Streifenleiter-Antenne
beschrieben, welche über eine Massefläche ein abgestuftes Substrat mit mindestens
einem nach oben überstehenden tableauförmigen Vorsprung aufweist. Unterhalb dieses
tableauförmigen Vorsprunges ist benachbart zur Massefläche eine Aussparung in dem
Schaumstoff-Substrat vorgesehen, an deren oben liegender Begrenzungsfläche ein Streifenleiter
6 vorgesehen ist. Durch den in der Mitte gegebenen stufenförmigen erhabenen Vorsprung
ergeben sich an zwei gegenüberliegenden Seiten tieferliegende Treppen und damit der
Massefläche näher liegende treppenförmige Absätze, die mit dem oben liegenden Vorsprung
gemeinsam mit einer elektrisch leitfähigen Schicht versehen sind.
[0009] Nachteilig ist bei allen derartigen vorbekannten Antennenanordnungen der vergleichsweise
aufwendige Aufbau. Denn bei Verwendung handelsüblicher Patchantennen mit einer Massefläche,
einem darauf befindlichen elektrischen Tragkörper (Substrat) und einer darüber befindlichen
Strahlungsfläche ist es stets aufwendig, eine derartige Antenne zu einer mehrschichtigen
Antenne zu komplementieren. In Abhängigkeit von der Verwendung handelsüblicher Patchantennen,
die zumindest eine untere Massefläche, ein Substrat bestehend aus einem dielektrischen
Material, beispielsweise Keramik, und eine darauf befindliche Strahlungsfläche umfassen,
müsste dann jeweils eine gegebenenfalls unterschiedlich dicke dielektrische Trägerschicht
hergestellt und beispielsweise auf der Strahlungsfläche der handelsüblichen Patchantenne
positioniert und verankert werden, um auf der Oberseite dieser zusätzlichen dielektrischen
Tragschicht dann die elektrisch leitfähige Patchfläche anzuordnen. Eine davon abweichende
aber ebenfalls sehr aufwendige Konstruktion wäre es, beispielsweise ein Antennengehäuse,
unterhalb dessen eine handelsübliche Patchantenne eingebaut ist, mit einer zusätzlichen
elektrisch leitfähigen Patchfläche auszustatten, was aber ebenfalls aufwendige zusätzliche
bauliche Maßnahmen erfordern würde.
[0010] Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte mehrschichtige
Antenne planarer Bauart zu schaffen, insbesondere Patchantenne, die zur Erzielung
der an sich bekannten elektrischen Eigenschaften mit einem oberhalb der Strahlungsfläche
vorgesehenen Patchstrahler versehen ist, und die dabei insgesamt einfacher aufgebaut
is't und/oder verbesserte elektrische Eigenschaften aufweist.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Mit der erfindungsgemäßen Lösung lassen sich zahlreiche Vorteile realisieren.
[0013] Als wesentlicher Vorteil ergibt sich - was durchaus überraschend ist - dass die erfindungsgemäße
Antenne eine deutliche Verbesserung der Antenneneigenschaften aufweist, verglichen
mit einfachen normalen Patchantennen. Dies ist umso überraschender, als die zuoberst
auf der Patchantenne vorgesehene Strahlungsstruktur in extrem geringen Abstand oberhalb
der Strahlungsfläche der Patchantenne angeordnet ist und dabei in einer bevorzugten
Ausführungsform sogar eine Längs- und Quererstreckung aufweisen kann, die größer ist
als die darunter befindliche Strahlungsfläche. Zu erwarten wäre nämlich in einem derartigen
Fall, dass die zu oberst befindliche Patchfläche das Strahlungsdiagramm nachteilig
beeinflusst.
[0014] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Antenne ist, dass problemlos
handelsübliche Patchantennen mit einer Massefläche und einer Strahlungsfläche und
einem dazwischen befindlichen Dielektrikum, bevorzugt beispielsweise sogenannte Keramik-Patchantennen,
verwendet werden können, die baulich nicht verändert werden müssen. Es ist lediglich
erforderlich mittels einer geeigneten Haft- und/ oder Befestigungsschicht die erfindungsgemäße
dreidimensionale elektrisch leitfähige Struktur der zuoberst befindlichen Patchfläche
auf einer handelsüblichen Patchantenne zu befestigen.
[0015] Mit anderen Worten ist keine zusätzliche Trägerstruktur oder Haube erforderlich,
um diese Patchfläche zu halten.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als Haftstruktur zwischen
einer handelsüblichen Patchantenne und dem zuoberst befindlichen leitenden dreidimensionalen
Patchelement eine Haftschicht in Form eines doppelseitig klebenden Klebebandes oder
in Form einer vergleichbaren Klebe- oder Hefteinrichtung verwendet, wodurch eine problemlose
Befestigung des zuoberst liegenden Patchelementes auf einer herkömmlichen Patchantenne
möglich ist.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Abstand zwischen
dem dreidimensionalen Patchelement und der Strahlungsfläche einer Patchantenne einen
Abstand auf, der größer als 0,5 mm, insbesondere größer als 1 mm, beispielswiese um
1,5 mm ist. Obgleich der Abstand auch noch größer sein kann, ist grundsätzlich ein
derartig gering dimensionierter Abstand zwischen dem dreidimensionalen Patchelement
und der Strahlungsfläche einer mehrschichtigen Patchantenne voll ausreichend.
[0018] Die dreidimensionale Struktur des Patchelementes kann beispielsweise durch einen
sogenannten Volumenkörper realisiert werden, der neben seiner flächigen Erstreckung
(beispielsweise vergleichbar mit herkömmlichen Metallplättchen oder Metallschichten)
zusätzlich eine deutlich größere Höhe oder Dicke von einem oder mehreren Millimetern
aufweist.
[0019] Alternativ ist es aber ebenso möglich, dass beispielsweise ein derartiges dreidimensionales,
oberhalb der Strahlungsfläche angeordnetes Patchelement mit einem ganz oder teilweise
umlaufenden Rand oder Stegrand ausgestattet ist, wodurch quasi eine dreidimensionale
Struktur realisiert wird. Dies eröffnet die Möglichkeit, dass das mit einer dreidimensionalen
Struktur versehene Patchelement durch ein Blech oder Stanzteil gebildet sein kann,
in dem aus einem flächigen Element umlaufende Randabschnitte nach oben aufgestellt
werden, die quer und vorzugsweise senkrecht zur Ebene des Patchelementes ausgerichtet
sind. In den Ecken müssen die einzelnen Flansch- oder Randabschnitte nicht miteinander
zwingend elektrisch oder elektrisch-galvanisch verbunden sein. Die gegebene elektrische
Verbildung von einem aufgestellten Randelement zu einem benachbarten Randelement erfolgt
über den im Wesentlichen parallel zu der darunter befindlichen Strahlungs- und Massefläche
ausgerichteten Zentralabschnitt des Patchelementes.
[0020] Die erwähnte dreidimensionale Struktur (die deshalb "dreidimensionale" Struktur genannt
wird, weil sie gegenüber nach dem Stand der Technik verwendeten Metallplättchen oder
Metallfolien eine deutlich größere Materialdicke oder Materialhöhe aufweist) erfordert
nicht zwingend, dass der gesamte Körper als sogenannter Volumenkörper ausgebildet
ist oder der erwähnte umlaufende Rand zwingend im gesamten Randabschnitt der Pätchstruktur
umlaufend ausgebildet sein muss. Auch abschnittweise Rand- oder Stegelemente sind
ausreichend. Ebenso können in der Patchfläche selbst auch Ausnehmungen oder sogar
z.B. eine der darunter befindlichen Strahlungsfläche zugewandt liegende konkave Verformung
der Patchfläche vorgesehen sein. Ebenso können aber auch Ausnehmungen in der Patchfläche
eingearbeitet sein, die beispielsweise vom umlaufenden Rand aus in die Patchfläche
hineinragen. Ebenso möglich ist die Verwendung beispielsweise eines aus Kunststoff
bestehenden dielektrischen Körpers, welcher mit einer elektrisch leitfähigen Schicht
überzogen ist. Bei' Verwendung eines derartigen "Volumenkörpers" mit einer Dicke oder
Höhe von beispielsweise mehr als vorzugsweise 0,5 mm oder 1 mm, insbesondere mehr
als 1, 5 mm, sollte dieser zumindest auf einer parallel zur Strahlungsfläche befindlichen
Seite, vorzugsweise auf der zu der Strahlungsfläche benachbart liegenden Seite und
an seinen umlaufenden Wand- oder Randabschnitten mit einer elektrisch leitfähigen
Schicht versehen sein. Bei Bedarf kann auch die zur Strahlungsfläche der Patchantenne
abgewandelte obere Seite des elektrisch nicht leitfähigen Körpers mit einer elektrisch
leitfähigen Schicht ausgestattet sein.
[0021] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den anhand
von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im Einzelnen:
- Figur 1 :
- eine schematische axiale Querschnittsdarstellung durch eine handelsübliche Patchantenne
nach dem Stand der Technik;
- Figur 2 :
- eine schematische Draufsicht auf die nach dem Stand der Technik bekannte Patchantenne
gemäß Figur 1;
- Figur 3 :
- eine schematische Quer- oder Seitendarstellung einer erfindungsgemäßen Stacked-Patchantenne;
- Figur 4 :
- eine schematische Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3;
- Figur 5 :
- eine Figur 4 entsprechende Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Patchantenne mit einer
abweichenden Ausführungsform für das oben aufsitzende Patchelement;
- Figur 6 :
- eine Figur 3 entsprechende Seiten- oder Querschnittsdarstellung der erfindungsgemäßen
Patchantenne unter Wiedergabe einer verwendeten Trageinrichtung für das obere Patchelement;
- Figur 7 :
- ein zu Figur 6 abweichendes Ausführungsbeispiel in schematischer Seiten- und/oder
Querschnittsdarstellung;
- Figur 8 :
- eine schematische Draufsicht auf ein Patchelement, wie es bei weiterer Verarbeitung
bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 zur Anwendung gelangt;
- Figur 9a :
- ein zu Figur 7 abweichendes Ausführungsbeispiel;
- Figur 9b :
- eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 9a;
- Figur 10 :
- ein zu den Figuren 7, 9a und 9b nochmals abweichendes Ausführungsbeispiel;
- Figur 11 :
- ein zu den Figuren 7, 9a, 9b und 10 nochmals abweichendes Ausführungsbeispiel; und
- Figur 12 :
- ein nochmals abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit deutlich größerer Höhe oder Dicke
des Patchelementes.
[0022] In Figur 1 ist in schematischer Seitendarstellung und in Figur 2 in schematischer
Draufsicht der Grundaufbau eines handelsüblichen Patchstrahlers A (Patchantenne) gezeigt,
der anhand der Figuren 4.3 ff. zu einer mehrschichtigen Patchantenne (stacked-patch-antenna)
erweitert wird.
[0023] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Patchantenne umfasst mehrere längs einer axialen
Achse Z übereinander angeordnete Flächen und Schichten, auf die nachfolgend eingegangen
wird.
[0024] Aus der schematischen Querschnittsdarstellung gemäß Figur 1 ist zu ersehen, dass
die Patchantenne A auf ihrer sogenannten Unter- oder Anbauseite 1 eine elektrisch
leitfähige Massefläche 3 aufweist. Auf der Massefläche 3 bzw. mit Seitenversatz dazu
angeordnet ist ein dielektrischer Träger 5, der üblicherweise in Draufsicht eine Außenkontur
5' aufweist, die der Außenkontur 3' der Massefläche 3 entspricht. Dieser dielektrische
Träger 5 kann aber auch größer oder kleiner dimensioniert und/oder mit zur Außenkontur
3' der Massefläche 3 abweichender Außenkontur 5' versehen sein. Allgemein kann die
Außenkontur 3' der Massefläche n-polygonal sein und/oder sogar mit kurvigen Abschnitten
versehen oder kurvig gestaltet sein, obgleich dies unüblich ist.
[0025] Der dielektrische Träger 5 weist eine ausreichende Höhe oder Dicke auf, die in der
Regel einem Vielfachen der Dicke der Massenfläche 3 entspricht, also im Gegensatz
zur Massefläche 3, die näherungsweise lediglich aus einer zweidimensionalen Fläche
besteht, ist der dielektrische Träger 5 als dreidimensionaler Körper mit ausreichender
Höhe und Dicke gestaltet.
[0026] Auf der Oberseite 5a gegenüberliegend zur Unterseite 5b (die benachbart zur Massefläche
3 zu liegen kommt) ist eine elektrisch leitfähige Strahlungsfläche 7 ausgebildet,
die ebenfalls wieder näherungsweise als zweidimensionale Fläche verstanden werden
kann. Diese Strahlungsfläche 7 wird über eine Speiseleitung 9 elektrisch gespeist
und angeregt, die bevorzugt in Querrichtung, insbesondere senkrecht zur Strahlungsfläche
7 von unten her durch den dielektrischen Träger 5 in einer entsprechenden Bohrung
oder einem entsprechenden Kanal 5c verläuft.
[0027] Von einer in der Regel unten liegenden Anschlussstelle 11, an welcher ein nicht näher
gezeigtes Koaxialkabel angeschlossen werden kann, ist dann der Innenleiter des nicht
gezeigten Koaxialkabels mit der Speiseleitung 9 elektrisch-galvanisch und damit mit
der Strahlungsfläche 7 verbunden. Der Außenleiter des nicht gezeigten Koaxialkabels
ist dann mit der unten liegenden Massefläche 3 elektrisch-galvanisch verbunden.
[0028] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ff ist eine Patchantenne beschrieben, die
ein Dielektrikum 5 und eine in Draufsicht quadratische Form aufweist. Diese Form oder
die entsprechende Kontur oder Umrisslinie 5' kann aber auch von der quadratischen
Form abweichen und allgemein eine n-polygonale Form aufweisen. Obgleich unüblich,
können sogar kurvige Aüßenbegrenzungen vorgesehen sein.
[0029] Die auf dem Dielektrikum 5 sitzende Strahlungsfläche 7 kann eine gleiche Kontur oder
Umrisslinie 7' aufweisen wie das darunter befindliche Dielektrikum 5. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel ist die Grundform ebenfalls der Umrisslinie 5' des Dielektrikums
5 angepasst quadratisch gebildet, weist aber an zwei gegenüberliegenden Enden Abflachungen
7" auf, die quasi durch Weglassen eines gleichschenklig rechtwinkligen Dreiecks gebildet
sind. Allgemein kann also auch die Umrisslinie 7' eine n-polygonale Umrisslinie oder
Kontur darstellen oder sogar mit einer kurvigen Außenbegrenzung 7' versehen sein.
[0030] Die erwähnte Massefläche 3 wie aber auch die Strahlungsfläche 7 werden teilweise
als "zweidimensionale" Fläche bezeichnet, da deren Dicke so gering ist, dass sie quasi
nicht als "Volumenkörper" bezeichnet werden können. Die Dicke der Massefläche und
der Strahlungsfläche 3, 7 bewegt sich üblicherweise unter 1 mm, d.h. in der Regel
unter 0,5 mm, insbesondere unter 0,25 mm, 0,20 mm, 0,10 mm.
[0031] Oberhalb der so gebildeten Patchantenne A, die beispielsweise aus einer handelsüblichen
Patchantenne A bestenen kann, vorzugsweise aus einer sogenannten Keramik-Patchantenne
(bei der also die dielektrische Trägerschicht 5 aus einem Keramikmaterial besteht),
ist nunmehr bei einer erfindungsgemäßen Stacked-Patchantenne gemäß Figur 3 und 4 im
Höhenversatz zur oberen Strahlungsfläche 7 zusätzlich ein Patchelement 13 angeordnet
(Figur 3), welches gegenüber der erwähnten Massefläche 3 und der Strahlungsfläche
7 eine dreidimensionale Struktur mit deutlich unterschiedlicher, d.h. größerer Höhe
oder Dicke aufweist.
[0032] Die so geschilderte stacked-Patchantenne ist beispielsweise auf einem in Figur 3
lediglich als Linie angedeuteten Chassis B positioniert, welches beispielsweise das
Basis-Chassis für eine Kraftfahrzeug-Antenne darstellen kann, in welchem die erfindungsgemäße
Antenne gegebenenfalls neben weiteren Antennen für andere Dienste eingebaut sein kann.
Die erfindungsgemäße Stacked-Patchantenne kann beispielsweise insbesondere als Antenne
für die geostationäre Positionierung und/oder für den Empfang von Satelliten- oder
terrestrischen Signalen, beispielsweise des sogenannten SDARS-Dienstes, verwendet
werden. Einschränkungen für die Verwendung auch für andere Dienste sind jedoch nicht
gegeben.
[0033] Das Patchelement 13 kann beispielsweise aus einem elektrisch leitfähigen Metallkörper,
also beispielsweise einem Quader mit entsprechender Längs- und Quererstreckung und
ausreichender Höhe oder Dicke bestehen.
[0034] Wie aus der Draufsicht gemäß Figur 4 ersichtlich ist, kann dieses Patchelement 13
aber auch einen von einer rechteckförmigen oder quadratischen Struktur abweichenden
Umriss 13' aufweisen. Wie nämlich bekannt ist, kann durch Abarbeiten von Randbereichen
14, beispielsweise von in Figur 4 ersichtlichen Eckbereichen 13a noch eine gewisse
Anpassung der Patchantenne vorgenommen werden.
[0035] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Patchelement 13 eine Längserstreckung
und eine Quererstreckung auf, die zum einen größer ist als die Längs- und Quererstreckung
der Strahlungsfläche 7 und/oder zum anderen auch größer ist als die Längs- und Querstreckung
des dielektrischen Trägers 5 und/oder der darunter befindlichen Massefläche 3. Ganz
allgemein kann das Patchelement 13 ganz oder teilweise auch konvexe oder konkave und/oder
sonstige kurvige Umrisslinien oder einen n-polygonalen Umriss aufweisen oder Mischformen
von beiden, wie dies nur schematisch für ein abweichendes Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 5 in Draufsicht gezeigt ist, wobei das Patchelement 13 in diesem Fall eine unregelmäßige
Außenkontur oder einen unregelmäßigen Umriss 13' aufweist.
[0036] Die Dicke des Patchelementes 13 weist ein Maß auf, welches nicht nur das Doppelte,
das 3-, 4- oder 5 -face usw., sondern vor allem das 10-fache, 20-, 30-, 40-, 50-,
60-, 70-, 80-, 90- und/oder 100-fache und mehr der Dicke der Massefläche 3 und/oder
der Dicke der Strahlungsfläche 7 beträgt.
[0037] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Dicke oder Höhe 114 des Patchelementes 13
gleich oder größer als ein Abstand 17, der durch die Unterseite 13b des Patchelementes
13 und der Oberseite 7a der Strahlungsfläche 7 gebildet ist.
[0038] Andererseits sollte dieser Abstand 17 auch nicht kleiner als 0,5 mm sein, vorzugsweise
mehr als 0,6 mm, 0,7 mm, 0,8 mm, 0,9 mm oder gleich oder mehr als 1 mm betragen. Werte
um 1,5 mm, also allgemein zwischen 1 mm bis 2 mm oder 1 mm bis 3 mm, 4 mm oder bis
5 mm sind voll ausreichend.
[0039] Andererseits ist auch zu ersehen, dass die Höhe oder Dicke 114 des dreidimensionalen
Patchelementes 13 bevorzugt kleiner ist als die Höhe oder Dicke 15 des dielektrischen
Trägers 5. Bevorzugt weist die Dicke oder Höhe 114 des zuoberst liegenden Patchelementes
13 ein Maß auf, welches weniger als 90%, insbesondere weniger als 80%, 70%, 60%, 50%
oder sogar weniger als 40% und gegebenenfalls 30% oder weniger als 20% der Höhe oder
Dicke 15 des Trägerelementes 5 entspricht.
[0040] Andererseits ist eine Vorbeschränkung auf die vorstehend genannte Höhe nicht zwingend
notwendig. Von daher kann die Höhe oder Dicke 114 des dreidimensionalen Patchelementes
13 auch eine größere und vor allem deutlich größere Höhe oder Dicke aufweisen als
die Dicke des dielektrischen Trägers 5. Mit anderen Worten kann diese Höhe oder Dicke
15 des Trägerelementes 5 beispielsweise auch ein Maß aufweisen, welches bis zum 1,5-fachen,
2-fachen, 4-, 5-; 6-, 7-, 8-, 9- und/oder dem 10-fachen und mehr der Höhe oder Dicke
15 des Trägerelementes 5 entspricht.
[0041] Andererseits soll die Dicke oder Höhe 114 des Patchelementes 13 bevorzugt größer
sein als das Abstandsmaß 17 zwi-schen der Strahlungsfläche 7 und der Unterseite 13b
des Patchelementes 13.
[0042] Bevorzugt wird zwischen der Strahlungsfläche 7 und der Unterseite 13b des Patchelementes
13 (also für das Abstandsmaß 17) eine Trageinrichtung 19, insbesondere eine dielektrische
Trageinrichtung 19 mit einer Höhe 17 eingesetzt, worüber das Patchelement 13 gehalten
und getragen wird. Diese dielektrische Trageinrichtung 19 besteht bevorzugt aus einer
Haft- oder Montageschicht 19' (Figur 6), die beispielsweise als sogenannte doppelseitig
klebende Haft- und Montageschicht 19' ausgebildet sein kann. Es können hierzu handelsübliche
doppelseitig klebende Klebebänder oder doppelseitig klebende Schaumbänder, Klebepads
oder dergleichen verwendet werden, die eine entsprechende, vorstehend genannte Dicke
aufweisen. Dies eröffnet die einfache Möglichkeit, hierüber das erwähnte Patchelement
i3 auf der Oberseite einer handelsüblichen Patchantenne, insbesondere einer handelsüblichen
Keramik-Patchantenne zu befestigen und zu montieren.
[0043] Anstelle des elektrisch voll leitfähigen Metallkörpers als Patchelement 13 kann aber
auch beispielsweise ein Kunststoffkörper verwendet werden, der beispielsweise mit
einer elektrisch leitfähigen Unterseite 13b und elektrisch leitfähigen umlaufenden
Seitenbegrenzungen 13c versehen ist, beispielsweise durch Auftragen einer elektrisch
leitfähigen Außenschicht. Die Oberseite 13d muss nicht zwingend elektrisch leitfähig
sein, obgleich die gesamte Oberfläche des so gebildeten an sich nicht leitfähigen
Patchelementes 13 mit einer umlaufenden elektrisch leitfähigen Schicht versehen sein
kann.
[0044] Anhand von Figur 7 ist eine Abwandlung gezeigt, bei der das dreidimensionale Patchelement
13 nicht als Volumenkörper, sondern als mit einem umlaufenden Seiten- oder Randsteg
14 versehenes plattenförmiges Patchelement 13 ausgestaltet ist.
[0045] Ein derartiges Patchelement 13 kann beispielsweise aus einem Metallblech durch Stanzen
und Kanten hergestellt werden, wie es in Draufsicht beispielsweise in Figur 8 dargestellt
ist.
[0046] Figur 8 zeigt die Umrisslinien eines Metallteiles beispielsweise in annähernd quadratischer
Form, wobei in den Eckbereichen Ecken 25 ausgestanzt werden. Anschließend können längs
der Kantlinien 27 die so gebildeten Randbereiche oder -stege 14 gegenüber der Basisfläche
113 des Patchelementes 13 aufgestellt werden, so dass diese Randbereiche oder -stege
14 quer zur Basisfläche 113 des Patchelementes 13 und vorzugsweise senkrecht dazu
verlaufen. Die so gebildeten Schnittlinien zwischen zwei in Umfangsrichtung benachbart
zueinander liegenden und im gezeigten Ausführungsbeispiel senkrecht zueinander verlaufenden
Randstegen 14 müssen an ihren Schnitt- und/oder Berührungslinien nicht miteinander
elektrisch-galvanisch verbunden sein, beispielsweise durch Löten. Die elektrische
Verbindung über den flächigen Zentralabschnitt 113 des Patchelementes 13 ist ausreichend.
[0047] Auch in diesem Falle wird das so gebildete Patchelement 13 mit seiner Unterseite
13b mittels einer Trageinrichtung, beispielsweise mittels einer schichtförmigen dielektrischen
Trageinrichtung 19 bevorzugt in Form eines Haft- oder Montageträgers 19' auf der Oberseite
einer beispielsweise handelsüblichen Patchäntenne A befestigt, wobei eine handelsübliche
Patchantenne A auf der Oberseite ihrer Strahlungsfläche 7 noch mit einer dielektrischen
Schicht überzogen sein kann aber nicht sein muss.
[0048] Anhand von Figur 9a ist im schematischen Querschnitt und anhand von Figur 9b in schematischer
Draufsicht gezeigt, dass das beispielsweise anhand der Figuren 7 und 8 beschriebene
Patchelement 13 in seiner flächigen Unterseite 13b mit einer Ausnehmung oder einem
Loch 29 versehen sein kann. Diese Ausnehmung oder dieses Loch 29 ist bevorzugt in
jenem Bereich vorgesehen, in welchem die Speiseleitung 9 mit der Strahlungsfläche
7 in der Regel durch Löten verbunden ist. Denn an dieser Stelle ist üblicherweise
eine über die Oberfläche der Strahlungsfläche 7 überstehende Löterhebung 31 ausgebildet.
Selbst wenn nur eine sehr dünne Trageinrichtung 19 bevorzugt in Form eines Haft- oder
Montageträgers 19' verwendet wird, wird dadurch gewährleistet, dass an dieser Stelle
zum einen eine gute mechanische Haftverbindung zwischen dem Patchelement 13 über die
Trageinrichtung 19, bevorzugt in Form der Haft- und Montageschicht 19', mit der darunter
befindlichen in der Regel handelsüblichen Patchantenne hergestellt werden kann und
zum anderen eine elektrische Kontaktierung zwischen der Löterhebung 31 und dem Patchelement
13 sicher vermieden werden kann. Der besseren Darstellbarkeit ist in Figur 9a (wie
aber auch in den nachfolgend noch diskutierten Figuren 10 und 11) die Trageinrichtung
19 bevorzugt in Form einer Haft- und/oder Montageschicht 19' nicht eingezeichnet worden.
Der besseren Darstellung dienend ist dabei in Figur 9b das obere Patch 13 quasi "durchsichtig"
dargestellt worden, so dass die erwähnte Ausnehmung oder das Loch 29 nur durch eine
entsprechende Umrisslinie gekennzeichnet ist.
[0049] Ähnliche Vorteile können auch gemäß einer Ausbildung entsprechend Figur 10 erzielt
werden. Bei Figur 10 ist in der elektrisch leitfähigen unteren Ebene 13b des Patchelementes
13 eine nach oben konvex vorstehende Verformung 33 eingearbeitet, die bevorzugt oberhalb
der elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Speiseleitung 9 und der Speisefläche
7 zu liegen kommt, also in der Regel dort, wo eine Löterhebung 31 ausgebildet ist.
[0050] Schließlich ist anhand von Figur 11 lediglich gezeigt, dass die erwähnten Randabschnitte
14, die in den gezeigten Ausführungsbeispielen jeweils am umlaufenden Außenrand 113'
der Patchfläche des Patchelementes 13 vorgesehen sind, nicht senkrecht zur Basisfläche
113 des Patchelementes 13 ausgerichtet sein müssen, sondern beispielsweise wie anhand
von Figur 11 gezeigt ist, in einem gegenüber der Senkrechten abweichenden Winkelausrichtung
vorgesehen sein können. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 11 sind die Randseitenbegrenzungen
14 längs der axialen Anbaurichtung A (in Figur 1) divergierend, also von der Basis-
oder Zentralfläche 113 in Strahlungsrichtung voneinander weg verlaufend ausgerichtet.
Genauso können die Randseitenabschnitte aber auch aufeinander zuweisend ausgerichtet
sein. Genauso können an einer Seite die Seitenbegrenzungen 14 beispielsweise in anderer
Richtung A mehr auf den Zentralabschnitt 113 des Patches 13 zu gebogen sein und an
einer anderen Seite von der Zentralfläche 113 weglaufend ausgerichtet sein. Schließlich
müssen diese Stege oder Randabschnitte 14 nicht zwingend an der äußersten Umrisskante
oder Umrissrand 113' vorgesehen sein, sondern können dazu weiter nach innen versetzt
liegend ausgebildet sein, wie dies beispielsweise in Figur 11 für quer zur Basisfläche
113 verlaufende Stege oder andersartige Erhebungen 14' in strichlierter Darstellung
gezeigt ist, die zur Außenbegrenzung 113' weiter nach innen versetzt liegend auf dem
Patchelement angeordnet sind. Diese in Figur 11 gezeigten Stege oder Erhebungen 14'
können aber auch wieder von einer Senkrechten abweichend eher nach außen oder eher
nach innen geneigt verlaufend ausgerichtet sein. Im übrigen müssen sie auch im Querschnitt
nicht steg- oder bandförmig ausgestaltet sein, sondern können in einem dreieckförmigen
Querschnitt volumige Querschnitte oder beliebig geformte Querschnittsformen aufweisen.
[0051] Schließlich wird auch angemerkt, dass auch bei Verwendung eines Volumenkörpers, beispielsweise
vergleichbar der Ausführungsform nach Figur 3 oder 6, die umlaufenden Begrenzungsflächen
13' (Seitenbegrenzungen 13c) nicht senkrecht zur Unter- oder Oberseite 13b, 13d des
Patchelementes 13 ausgerichtet sein müssen, sondern ebenfalls mit schräg verlaufenden
Seitenflächen ausgestaltet sein können, vergleichbar den geneigt verlaufenden Rändern
oder Stegen 14 in Figur 11.
[0052] Die erfindungsgemäße Stacked-Patchantenne kann bevorzugt als Antenne im Rahmen einer
Kfz-Antenne neben weiteren Antennen für andere Dienste eingesetzt werden. Eine Beschränkung
hierauf ist jedoch nicht gegeben. Die dabei im Rahmen dieser erfindungsgemäßen Stacked-Patchantenne
verwendete handelsübliche Patchantenne A besteht vorzugsweise - wie erläutert - aus
einem dielektrischen Träger 5, dessen Ober- bzw. Unterseite aus einer metallischen
oder elektrisch-leitfähigen Schicht 7 bzw. 3 ausgebildet und auf dem Träger 5 fixiert
ist.
[0053] Schließlich wird noch auf Figur 12 verwiesen, in der ein weiteres Ausführungsbeispiel
gezeigt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein oben liegendes Patchelement 13
verwendet, welches - wie aus der Figur ersichtlich ist - eine Dicke oder Höhe 114,
die sogar größer ist als die Dicke oder Höhe des dielektrischen Trägers 5. Trotz dieser
vergleichsweise großen Höhe oder der größeren Erstreckung senkrecht zur Substratfläche
weist auch die so gebildete Patchantenne verbesserte elektrische Eigenschaften auf.
[0054] Anhand der beschriebenen Ausführungsbeispiele ist verdeutlicht worden, dass das Patchelement
13 größer als oder gleich wie oder dielektrische Träger 5 ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist das Patchelement 13 auch größer als die Massefläche 3 und größer als die Strahlungsfläche
7.
[0055] Nachfolgend werden noch Größenangaben bezüglich des Patchelementes 13 im Verhältnis
zum dielektrischen Träger 5, zur Massefläche 3 bzw. zur Strahlungsfläche 7 angegeben,
wobei sich die nachfolgenden Größenangaben und Größenverhältnisse jeweils auf eine
Erstreckungsrichtung in Längs- und/oder Querrichtung des Patchelementes 13, des Trägers
5, der Massefläche 3 sowie der Strahlungsfläche 7 (insbesondere parallel zu den beiden
senkrecht aufeinander stehenden Kantenlänge der genannten Teile) beziehen, also lineare
Größenverhältnisse und keine flächigen Größenverhältnisse wiedergeben.
[0056] Bevorzugt sollte die Anordnung so gewählt werden, dass das Patchelement 13 bis zu
100 % größer als der dielektrische Träger 5 und/oder bis zu 200 % größer als die Massefläche
3 und/oder bis zu 200 % größer als die Strahlungsfläche 7 ist.
[0057] Die Größenordnungen können in einer weiteren bevorzugten Variante alternativ oder
ergänzend auch so gewählt werden, dass das Patchelement (welches in der Regel größer
ist als der dielektrische Träger 5), eine minimale Größe aufweisen soll, die 20 %
kleiner ist als der dielektrische Träger 5 und/oder bis zu 5 % kleiner ist als die
Massefläche 3 und/oder bis zu 5 % kleiner ist als die Strahlungsfläche 7. Üblicherweise
sind die entsprechenden Größenordnungen jedoch größer als die vorstehend genannten
untersten Werte.
[0058] Bevorzugte Werte liegen beispielsweise so, dass das Patchelement 13 um 4 % bis 16
%, insbesondere um 6 % bis 12 % und insbesondere um 8 % größer ist als der elektrische
Träger 5 und/oder dass das Patchelement 13 um 8 % bis 34 % und insbesondere um 12
% bis 28 %, nämlich um 17 % größer als die Massefläche 3 ist und/oder um 21 % bis
84 %, insbesondere um 30 % bis 60 %, vor allem um 42 % größer ist als die Strahlungsfläche
7.
1. Mehrschichtige Antenne planarer Bauart, insbesondere Patchantenne, mit mehreren entlang
einer axialen Achse (Z) mit oder ohne Seitenversatz zueinander angeordneten Flächen
und/oder Schichten mit folgenden Merkmalen:
- es ist eine elektrisch leitende Massefläche (3) vorgesehen,
- es ist eine leitende Strahlungsfläche (7) vorgesehen, die im Abstand über der Massefläche
(3) angeordnet ist und im Wesentlichen parallel dazu verläuft,
- es ist ein dielektrischer Träger (5) vorgesehen, der zwischen der Massefläche (3)
und der Strahlungsfläche (7) angeordnet ist,
- die Strahlungsfläche (7) ist mit einer elektrisch leitenden Speiseleitung (9) elektrisch
verbunden,
- mit einer Trageinrichtung (19), die auf der zur Massefläche (3) gegenüberliegenden
Seite der Strahlungsfläche (7) vorgesehen ist, und
- mit einem elektrisch leitfähigen Patchelement (13), welches auf der zur Strahlungsfläche
(7) gegenüberliegenden Seite der Trageinrichtung (19) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch das folgende weitere Merkmal:
- das Patchelement (13) mit seinen Randbereichen (14) oder seinen umlaufend oder abschnittsweise
ausgebildeten Rand- oder Wandabschnitten (14) ist mit Höhenversatz oberhalb der Strahlungsfläche
(7) angeordnet, und
- das Patchelement (13) weist dabei eine Dicke oder Höhe (114) derart auf, dass der
zwischen der Strahlungsfläche (7) und der Unterseite (13b) des Patchelementes (13)
gebildete Abstand (17) oder die Höhe (17) der Trageinrichtung (19) kleiner ist als
die Dicke oder Höhe (114) des Patchelementes (13).
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke oder Höhe (114) des Patchelementes (13) kleiner ist als die Höhe (15) des
dielektrischen Trägers (5), wobei die Höhe (15) des dielektrischen Trägers (5) dem
Abstand zwischen der Massefläche (3) und der Strählungsfläche (7) entspricht.
3. Antenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (114) des Patchelementes (13) größer ist als die Höhe (15) des dielektrischen
Trägers (5), wobei die Höhe (15) des dielektrischen Trägers (5) dem Abstand zwischen
der Massefläche (3) und der Strahlungsfläche (7) entspricht, und dass die Dicke oder
Höhe (114) des Patchelementes (13) bis zum 1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8-, 9- oder
10-fachen und mehr der Höhe (15) des dielektrischen Trägers (5) entspricht.
4. Antenne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) zumindest im Wesentlichen eine Längs- oder Quererstreckung
der Strahlungsfläche (7) aufweist, die größer oder gleich ist als die Längs- bzw.
Quererstreckung des dielektrischen Trägers (5) oder größer ist als die Längs- oder
Quererstreckung der Massefläche (3).
5. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke oder Höhe (114) des Patchelementes (113) mehr als das Doppelte, mehr als
das 3-, 4- oder 5-fache, insbesondere mehr als das 6-, 7-, 8-, 9- oder 10-fache und
insbesondere mehr als das 20-, 30-, 40-, 50-, 60-, 70-, 80-, 90- oder 100-fache und
mehr der Dicke der Massefläche (3) und/oder der Dicke der Strahlungsfläche (7) beträgt.
6. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (17) der dielektrischen Trageinrichtung (19) größer als 0,5 mm, vorzugsweise
größer als 0,6 mm, 0,7 mm, 0,8 mm, 0,9 mm oder vorzugsweise größer als 1 mm ist.
7. Antenne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet dass die Höhe (17) der dielektrischen Trageinrichtung (19) weniger als 5 mm, insbesondere
weniger als 4 mm, 3 mm oder weniger als 2 mm beträgt.
8. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Trageinrichtung (19) aus einer Haft- oder Montageschicht (19')
besteht.
9. Antenne nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Trageinrichtung (19) aus einer doppelseitig klebenden Haft- oder
Montageinrichtung (19'), insbesondere einem doppelseitig klebenden Klebeband, Schaumband,
Acryl-klebeband oder Klebepad besteht.
10. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) aus einem dreidimensionalen Volumenkörper besteht.
11. Antennen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) einen metallplattförmigen, folienförmigen oder schichtförmigen
Zentral- oder Basisabschnitt (113) umfasst, wobei auf dem Zentral- oder Basisabschnitt
(113) die quer zu dessen Fläche wegstehende Wand- oder Randbereiche in Form von Erhebungen,
Ränder und/oder Stege (14) ausgebildet sind.
12. Antenne nach Anspruch 11, dadurch gekenntzeichnet, dass die Erhebungen, Ränder und/oder Stege (14) am umlaufenden Rand (113') des Zentral-
oder Basisabschnittes (113) des Patchelementes (13) ausgebildet sind.
13. Antenne nach Anspruch 11, dadurch gekenntzeichnet, dass die Erhebungen, Ränder und/oder Stege (14) an dem Außenrand (113') des Zentral- oder
Basisabschnittes (113) des Patchelementes (13') weiter nach innen versetzt liegend
vorgesehen sind.
14. Antenne nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) aus einem Metallblech besteht, dessen Stege oder Ränder (14)
durch Schneiden oder Stanzen und anschließendes Kanten gebildet sind.
15. Antenne nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder oder Stege (14) senkrecht zur Fläche des Zentral- oder Basisabschnittes
(113) des Patchelementes (13) ausgerichtet sind.
16. Antenne nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder oder Stege (14) in einem zur Senkrechten abweichenden Winkel zur Fläche
des Zentral- oder Basisabschnittes (113) des Patchelementes (13) ausgerichtet sind.
17. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Patchelement (13) eine Ausnehmung oder ein Loch (29) oder eine Vertiefung
(33) vorgesehen ist, welche sich über der unteren Ebene (13b) des Patchelementes (13)
von der darunter befindlichen Strahlungsfläche (7) weg erstreckt.
18. Antenne nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch oder die Ausnehmung (29) oder die Vertiefung (33) in dem Bereich vorgesehen
ist, bei dem in Draufsicht die Speiseleitung (9) mit der Strahlungsfläche (7) kontaktiert
ist.
19. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) aus Metall besteht.
20. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) einen elektrisch nicht leitfähigen Körper umfasst, der mit
einer elektrisch leitfähigen Schicht ganz oder teilweise überzogen ist, wobei zumindest
der Zentral- oder Basisabschnitt (113) und die umlaufenden Seitenbegrenzungen (13')
oder die vorgesehenen Ränder oder Stege (14) mit einer elektrisch leitfähigen Schicht
versehen sind.
21. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) bis zu 100 % länger oder breiter ist als der dielektrische
Träger (5) oder bis zu 200 % länger oder breiter ist als die Massefläche (3) oder
bis zu 200 % länger oder breite ist als die Strahlungsfläche (7).
22. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Patchelement (13) eine Länge oder Breite aufweist, die gleich oder größer als
ein Minimalwert ist, wobei der Minimalwert bezüglich der Länge bzw. oder Breite des
Patchelementes (13) 80 % der Länge Breite des dielektrischen Trägers (5) oder 95 %
der Länge bzw. Breite der Massefläche (3) der 95% der Länge bzw. Breite der Strahlungsfläche
(7) entspricht.
1. A multilayer antenna of planar construction, in particular a patch antenna, having
a plurality of faces and/or layers which are arranged along an axial axis (Z) and
may or may not be laterally offset with respect to one another, including the following
features:
- there is provided an electrically conductive ground face (3),
- there is provided a conductive radiation face (7) which is arranged at a distance
above the ground face (3) and extends substantially parallel thereto,
- there is provided a dielectric carrier (5) which is arranged between the ground
face (3) and the radiation face (7),
- the radiation face (7) is electrically connected to an electrically conductive supply
line (9),
- with a carrying means (19) which is provided on the side of the radiation face (7)
that opposes the ground face (3), and
- with an electrically conductive patch element (13) which is provided on the side
of the carrying means (19) that opposes the radiation face (7), characterized by the following further feature [sic]:
- the patch element (13) with its edge regions (14) or its peripherally or sectionally
configured edge or wall sections (14) is arranged with height displacement over the
radiation face (7), and
- the patch element (13) has a thickness or height (114) in this case such that the
distance (17) formed between the radiation face (7) and the underside (13b) of the
patch element (13), or the height (17) of the carrying means (19), is less than the
thickness or height (114) of the patch element (13).
2. The antenna as claimed in Claim 1, wherein the thickness or height (114) of the patch
element (13) is less than the height (15) of the dielectric carrier (5), the height
(15) of the dielectric carrier (5) corresponding to the distance between the outer
face (3) and the radiation face (7).
3. The antenna as claimed in Claim 1 or Claim 2, wherein the height (114) of the patch
element (13) is greater than the height (15) of the dielectric carrier (5), the height
(15) of the dielectric carrier (5) corresponding to the distance between the ground
face (3) and the radiation face (7), and wherein the thickness or height (114) of
the patch element (13) corresponds to up to one, two, three, four, five, six, seven,
eight, nine or ten and more times the height (15) of the dielectric carrier (5).
4. The antenna as claimed in Claims 1 to 3, wherein the patch element (13) has at least
substantially a longitudinal or transverse extension of the radiation face (7) which
is greater than or equal to the longitudinal or transverse extension of the dielectric
carrier (5) or is greater than the longitudinal or transverse extension of the ground
face (3).
5. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 4, wherein the thickness or height
(114) of the patch element (13) is more than double, more than three, four or five
times, in particular more than six, seven, eight, nine or ten and especially more
than 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90 or 100 and more times the thickness of the ground
face (3) and/or the thickness of the radiation face (7).
6. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 5, wherein the height (17) of the
dielectric carrying means (19) is greater than 0.5 mm, preferably greater than 0.6
mm, 0.7 mm, 0.8 mm, 0.9 mm or more preferably greater than 1 mm.
7. The antenna as claimed in Claim 6, wherein the height (17) of the dielectric carrying
means (19) is less than 5 mm, in particular less than 4 mm, 3 mm or less than 2 mm.
8. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 7, wherein the dielectric carrying
means (19) consists of an adhesion or mounting layer (19').
9. The antenna as claimed in either Claim 7 or Claim 8, wherein the dielectric carrying
means (19) consists of a double-sided adhesive adhesion or mounting means (19'), in
particular a double-sided adhesive tape, foam tape, acrylic adhesive tape or adhesive
pad.
10. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 9, wherein the patch element (13)
consists of a three-dimensional volume member.
11. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 10, wherein the patch element (13)
comprises a metal sheet-type, foil-type or layer-type central or base portion (113),
the wall or edge regions in the form of elevations, edges and/or webs (14) being configured
on the central or base portion (113), projecting transversely to the face thereof.
12. The antenna as claimed in Claim 11, wherein the elevations, edges and/or webs (14)
are configured on the peripheral edge (113') of the central or base portion (113)
of the patch element (13).
13. The antenna as claimed in Claim 11, wherein the elevations, edges and/or webs (14)
are provided further inwardly offset at the outer edge (113') of the central or base
portion (113) of the patch element (13).
14. The antenna as claimed in any one of Claims 11 to 13, wherein the patch element (13)
consists of a metal sheet, the webs or edges (14) of which are formed by cutting or
punching and subsequent edging.
15. The antenna as claimed in any one of Claims 11 to 14, wherein the edges or webs (14)
are oriented perpendicularly to the face of the central or base portion (113) of the
patch element (13).
16. The antenna as claimed in any one of Claims 11 to 14, wherein the edges or webs (14)
are oriented at an angle, diverging from the perpendicular, to the face of the central
or base portion (113) of the patch element (13).
17. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 16, wherein there is provided in
the patch element (13) a recess or a hole (29) or an indentation (33) which extends
above the lower plane (13b) of the patch element (13), away from the radiation face
(7) located therebelow.
18. The antenna as claimed in Claim 17, wherein the hole or the recess (29) or the indentation
(33) is provided in the region in which, in plan view, the supply line (9) is contacted
with the radiation face (7).
19. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 18, wherein the patch element (13)
is made from metal.
20. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 18, wherein the patch element (13)
comprises an electrically non-conductive body which is entirely or partially coated
with an electrically conductive layer, at least the central or base portion (113)
and the peripheral lateral boundaries (13') or the provided edges or webs (14) being
provided with an electrically conductive layer.
21. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 21 [sic], wherein the patch element
(13) is up to 100% longer or wider than the dielectric carrier (5) or is up to 200%
longer or wider than the ground face (3) or is up to 200% longer or wider than the
radiation face (7).
22. The antenna as claimed in any one of Claims 1 to 21, wherein the patch element (13)
has a length or width that is the same as or greater than a minimum value, the minimum
value, with regard to the length or the width of the patch element (13), corresponding
to 80% of the length or width of the dielectric carrier (5), or to 95% of the length
or width of the ground face (3), or to 95% of the length or width of the radiation
face (7).
1. Antenne multicouche de construction plane, en particulier antenne dite "patch", comprenant
plusieurs surfaces et/ou couches agencées le long d'un axe axial (Z) avec ou sans
déport latéral les unes par rapport aux autres, présentant les éléments suivants :
- il est prévu une surface de masse (3) électriquement conductrice,
- il est prévu une surface de rayonnement conductrice (7), qui est agencée à distance
au-dessus de la surface de masse (3) et qui s'étend sensiblement parallèlement à celle-ci,
- il est prévu un support diélectrique (5) qui est agencé entre la surface de masse
(3) et la surface de rayonnement (7),
- la surface de rayonnement (7) est reliée électriquement avec une ligne d'alimentation
(9) électriquement conductrice,
- comprenant un moyen porteur (19), prévu sur le côté de la surface de rayonnement
(7) à l'opposé de la surface de masse (3), et
- comprenant un élément patch électriquement conducteur (13), qui est prévu sur le
côté du moyen porteur (19) à l'opposé de la surface de rayonnement (7),
caractérisée par les autres caractéristiques suivantes :
- l'élément patch (13) est agencé avec ses régions de bordure (14) ou ses tronçons
de bordures ou de parois (14) réalisés de manière circonférentielle ou par secteur,
avec un décalage en hauteur au-dessus de la surface de rayonnement (7), et
- l'élément patch (13) présente ici une épaisseur ou une hauteur (114) telle que la
distance (17) formée entre la surface de rayonnement (7) et la face inférieure (13b)
de l'élément patch (13) ou bien la hauteur (17) du moyen porteur (19) est inférieure
à l'épaisseur ou la hauteur (114) de l'élément patch (13).
2. Antenne selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'épaisseur ou la hauteur (114) de l'élément patch (13) est inférieure à la hauteur
(15) du support diélectrique (5), et la hauteur (15) du support diélectrique (5) correspond
à la distance entre la surface de masse (3) et la surface de rayonnement (7).
3. Antenne selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la hauteur (114) de l'élément patch (13) est supérieure à la hauteur (15) du support
diélectrique (5), la hauteur (15) du support diélectrique (5) correspondant à la distance
entre la surface de masse (3) et la surface de rayonnement (7), et en ce que l'épaisseur ou la hauteur (114) de l'élément patch (13) correspond à une valeur allant
jusqu'à 1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8-, 9-, ou 10-fois et plus la hauteur (15) du
support diélectrique (5).
4. Antenne selon la revendication 1 à 3, caractérisée en ce que l'élément patch (13) est tel que la surface de rayonnement (7) présente au moins
sensiblement une extension longitudinale ou transversale qui est supérieure ou égale
à l'extension longitudinale ou transversale du support diélectrique (5), ou supérieure
à l'extension longitudinale ou transversale de la surface de masse (3).
5. Antenne selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que l'épaisseur ou la hauteur (114) de l'élément patch (13) s'élève à plus du double,
à plus de 3-, 4-, ou 5-fois, en particulier plus de 6-, 7-, 8-, 9,
- ou 10-fois, et en particulier plus de 20-, 30-, 40-, 50-, 60-, 70-, 80-, 90-, ou
100-fois et plus l'épaisseur de la surface de masse (3) et/ou l'épaisseur de la surface
de rayonnement (7).
6. Antenne selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la hauteur (17) du moyen porteur diélectrique (19) est supérieure à 0,5 mm, de préférence
supérieure à 0,6 mm, 0,7 mm, 0,8 mm, 0,9 mm, ou de préférence supérieure à 1 mm.
7. Antenne selon la revendication 6, caractérisée en ce que la hauteur (17) du moyen porteur de diélectrique (19) s'élève à moins de 5 mm, en
particulier moins de 4 mm, 3 mm, ou moins de 2 mm.
8. Antenne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le moyen porteur de diélectrique (19) est constitué d'une couche d'adhésion ou de
montage (19').
9. Antenne selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que le moyen porteur (19) est constitué par un moyen d'adhésion ou de montage (19') adhésif
sur les deux côtés, en particulier une bande autocollante biface, une bande en mousse,
une bande en acryl, ou un patin collant.
10. Antenne selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément patch (13) est un corps volumétrique tridimensionnel.
11. Antenne selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'élément patch (13) comprend un tronçon central ou tronçon de base (113) en forme
de feuille, de film ou de couche métallique, et les zones de parois ou de bordures
sont réalisées sur le tronçon central ou tronçon de base (13) en déplacement en éloignement
transversalement à la surface de celui-ci, sous la forme d'élévations, de bordures
et/ou de barrettes (14).
12. Antenne selon la revendication 11, caractérisée en ce que les élévations, les bordures et/ou les barrettes (14) sont réalisées sur la bordure
périphérique (113') du tronçon central ou tronçon de base (113) de l'élément patch
(13).
13. Antenne selon la revendication 11, caractérisée en ce que les élévations, les bordures et/ou les barrettes (14) sont prévues sur la bordure
extérieure (113') du tronçon central ou tronçon de base (113) de l'élément patch (13)
en étant disposées en décalage plus loin vers l'intérieur.
14. Antenne selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisée en ce que l'élément patch (13) est en tôle métallique dont les barrettes ou les bordures (14)
sont formées par découpe ou matriçage, et rabattement successif.
15. Antenne selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisée en ce que les bordures ou les barrettes (14) sont orientées perpendiculairement à la surface
du tronçon central ou tronçon de base (113) de l'élément patch (13).
16. Antenne selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisée en ce que les bordures ou les barrettes (14) sont orientées sous un angle différent de la perpendiculaire
par rapport à la surface du tronçon central ou tronçon de base (113) de l'élément
patch (13).
17. Antenne selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce qu'il est prévu dans l'élément patch (13) un évidement ou un trou (29) ou un renfoncement
(33) qui s'étend au-dessus du plan inférieur (13b) de l'élément patch (13) en éloignement
de la surface de rayonnement (7) qui se trouve au-dessous.
18. Antenne selon la revendication 17, caractérisée en ce que le trou ou l'évidement (29) ou le renfoncement (33) est prévu dans la région dans
laquelle, vue en élévation, la ligne d'alimentation (9) vient en contact avec la surface
de rayonnement (7).
19. Antenne selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que l'élément patch (13) est en métal.
20. Antenne selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que l'élément patch (13) comprend un corps non conducteur de l'électricité, qui est totalement
ou partiellement revêtu d'une couche électriquement conductrice, dans laquelle au
moins le tronçon central ou tronçon de base (113) et les délimitations latérales périphériques
(13') ou les bordures ou les barrettes (14) prévues sont doté(e)s d'une couche électriquement
conductrice.
21. Antenne selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que l'élément patch (13) est jusqu'à 100% plus long ou plus large que le support diélectrique
(5), ou jusqu'à 200 % plus long ou plus large que la surface de masse (3), ou jusqu'à
200 % plus long ou plus large que la surface de rayonnement (7).
22. Antenne selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que l'élément patch (13) présente une longueur ou une largeur qui est égale ou supérieure
à une valeur minimale, ladite valeur minimale correspondant, par référence à la longueur
ou la largeur de l'élément patch (13) à 80 % de la longueur ou de la largeur du support
diélectrique (5) ou 95 % de la longueur ou de la largeur de la surface de masse (3)
ou 95 % de la longueur ou de la largeur de la surface de rayonnement (7).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, 1979, vol. AP-27, 270-273 [0004]
- IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS'AND PROPAGATION, 1999, vol. 47, 1780-1784 [0005]
- IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, 1999, vol. 47, 1767-1771 [0006]