| (19) |
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(11) |
EP 2 027 633 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.06.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/005204 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/144156 (21.12.2007 Gazette 2007/51) |
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| (54) |
ELEKTRISCHER STECKVERBINDER
ELECTRICAL PLUG-TYPE CONNECTOR
CONNECTEUR ELECTRIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.06.2006 DE 202006009504 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.2009 Patentblatt 2009/09 |
| (73) |
Patentinhaber: CCS Technology, Inc. |
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Wilmington, DE 19803 (US) |
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Erfinder: |
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- STÖHR, Rainer
96524 Föritz (DE)
- PRASCHMA, Oliver
06484 Quedlinburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Sturm, Christoph et al |
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Quermann Sturm Weilnau
Patentanwälte
Unter den Eichen 7 65195 Wiesbaden 65195 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 571 735 DE-U1-202005 017 035
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WO-A-2005/101579 US-A1- 2005 202 697
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Aus der
US 2006/0014410 A1 ist ein als Datenbuchse ausgebildeter Steckverbinder bekannt, der ein Gehäuse und
eine im Gehäuse positionierte Verbindungseinrichtung aufweist. Das Gehäuse wird von
zwei Abschnitten gebildet, nämlich von einem vorderen Gehäuseabschnitt, in welchen
ein Datenstecker unter Kontaktierung der Verbindungseinrichtung einführbar ist, und
von einem hinteren Gehäuseabschnitt, über welchen ein Datenkabel an die im Gehäuse
positionierte Verbindungseinrichtung heranführbar ist. Die Verbindungseinrichtung
verfügt über eine starre Leiterplatte sowie eine flexible Leiterplatte, wobei ein
erster Abschnitt der flexiblen Leiterplatte sandwichartig in die starre Leiterplatte
eingelagert ist, und wobei ein zweiter Abschnitt der flexiblen Leiterplatte Kontaktfinger
bildet, auf welchen Kontaktfedern abschnittsweise aufliegen. Wird ein Datenstecker
mit seinen Kontakten in die Datenbuchse eingeführt, so kontaktieren die Kontakte des
Datensteckers die Kontaktfedern der Verbindungseinrichtung, wobei die Kontaktfedern
der Verbindungseinrichtung die Kontaktfinger der flexiblen Leiterplatte kontaktieren.
Bei dem aus dem Stand der Technik bekannten Steckverbinder kontaktieren demnach die
Kontakte eines Datensteckers mittelbar bzw. indirekt unter Zwischenschaltung der Kontaktfedern
die flexible Leiterplatte der Verbindungseinrichtung. Hierdurch werden lange elektrische
Leitungswege verursacht. Die Kontaktfedern der Verbindungseinrichtung übernehmen eine
doppelte Funktion, nämlich einerseits die Bereitstellung einer mechanischen Andruckkraft
zu den Kontakten des Datensteckers und andererseits die elektrische Kontaktierung
der Kontakte des Datensteckers mit der Verbindungseinrichtung der Datenbuchse.
[0003] "Ein Steckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
EP-A-1 571 735 bekannt.
[0004] Der hier verliegenden Erfindung liegt das Problem zu Grunde, einen neuartigen elektrischen
Steckverbinder zu schaffen.
[0005] Dieses Problem wird durch einen elektrischen Steckverbinder gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0006] Die Erfindung stellt einen völlig neuartigen Aufbau für einen elektrischen Steckverbinder
bereit, der eine optimale Kontaktierung der Kontakte des Datensteckers mit der flexiblen
oder starrflexiblen Leiterplatte der Verbindungseinrichtung der Datenbuchse ermöglicht.
Es können kurze elektrische Leitungswege realisiert werden.
[0007] Vorzugsweise dient das Andruckelement ausschließlich der Bereitstellung einer mechanischen
Andruckkraft zum Kontaktieren der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte mit den
Kontakten des Datensteckers, wobei das Andruckelement als elastischer, insbesondere
als metallischer. Federkamm ausgebildet ist, und wobei der Federkamm und/oder die
erste Seite der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte, an welcher der Federkamm
abschnittsweise anliegt, zumindest abschnittsweise mit einem elektrisch isolierenden
Werkstoff beschichtet ist.
[0008] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die flexible oder starrflexible
Leiterplatte als geschlitzte Leiterplatte mit mehreren parallel zueinander verlaufen
Schlitzen ausgebildet, wobei die Schlitze die Kontaktzungen begrenzen, mit welchen
die flexible oder starrflexible Leiterplatte gegen die Kontakte eines Datensteckers
drückbar ist.
[0009] Vorzugsweise sind Kontaktzungen einer der beiden Kontaktzungengruppen an dem der
oder insbesondere starren Leiterplatte zugewandten Ende eine andere Länge aufweisen
als die Kontaktzungen der anderen Kontaktzungengruppe.
[0010] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werde, ohne hierauf
beschränkt zu sein, anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1:
- eine Seitenansicht einer Verbindungseinrichtung eines erfindungs- gemäßen elektrischen
Steckverbinders nach einem ersten Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 2:
- eine perspektivische Ansicht der Verbindungseinrichtung der Fig.1;
- Fig. 3:
- eine Explosionsansicht der Verbindungseinrichtung der Fig. 1;
- Fig. 4:
- eine flexible Leiterplatte der Verbindungseinrichtung der Fig. 1 in Al- leindarstellung;
- Fig. 5:
- eine alternative flexible Leiterplatte für eine Verbindungseinrichtung;
- Fig. 6:
- eine Seitenansicht einer Verbindungseinrichtung eines erfindungs- gemäßen elektrischen
Steckverbinders nach einem zweiten Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 7:
- eine perspektivische Ansicht der Verbindungseinrichtung der Fig. 6;
- Fig. 8:
- eine Explosionsansicht der Verbindungseinrichtung der Fig. 6.
[0011] Fig. 1 bis 3 zeigen unterschiedliche Ansichten einer Verbindungseinrichtung 10 eines
als Datenbuchse ausgebildeten, elektrischen Steckverbinders zusammen mit Kontakten
11 eines sonst im Detail nicht gezeigten Datensteckers, wobei die Verbindungseinrichtung
10 In einem nicht-dargestellten Gehäuse der Datenbuchse positioniert ist, In welche
der Datenstecker mit seinen Kontakten 11 über eine Öffnung des Gehäuses zur elektrischen
Kontaktierung der Verbindungseinrichtung 10 der Datenbuchse eingeführt werden kann.
[0012] Die Verbindungseinrichtung 10 verfügt Ober eine erste starre Leiterplatte 12 sowie
eine flexible Leiterplatte 13. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1, 2 verläuft die flexible
Leiterplatte 13 in etwa senkrecht zur ersten starren Leiterplatte 12, wobei die flexiblen
Leiterplatte 13 an einer zweiten starren Leiterplatte 14 geführt ist. Wie am besten
Fig. 1, 2 entnommen werden kann, ist zwischen der zweiten starren Leiterplatte 14
und der ersten starren Leiterplatte 12 ein Freiraum bzw. Spalt 15 ausgebildet, im
Bereich dessen die flexible Leiterplatte 13 mit einem umgebogenen Abschnitt 13a geführt
ist. Die zweite starre Leiterplatte 14 und die flexible Leiterplatte 13 bilden zusammen
eine starrflexible Leiterplatte.
[0013] Gemäß Fig. 1, 2 liegen bei einem in eine Datenbuchse eingeführten Datenstecker die
Kontakte 11 desselben unmittelbar an der flexiblen Leiterplatte 13 an, wobei eine
Andruckkraft der flexiblen Leiterplatte 13 an die Kontakte 11 des Datensteckers von
einem Andruckelement 16 bereitgestellt wird. Das Andruckelement 16 liegt elektrisch
isoliert an Abschnitten einer ersten Seite 17 der flexiblen Leiterplatte 13 an, wobei
das Andruckelement 16 im gezeigten Ausfühningsbeispiel als metallischer Federkamm
ausgeführt ist. Der Federkamm kann auch aus einem anderen elastischen Werkstoff wie
z. B. Kunststoff bestehen. Der elastische Federkamm 16 verfügt über mehrere voneinander
getrennte Schenkel 18, die mit einem Abschnitt 19 an der ersten Seite 17 der flexiblen
Leiterplatte 13 elektrisch isoliert zur Anlage kommen. Hierzu sind entweder die Abschnitte
19 der Schenkel 18 des Andruckelements 16 mit einem elektrisch isolierenden Werkstoff
beschichtet, alternativ kann auch die erste Seite 17 der flexiblen Leiterplatte 13
abschnittsweise mit einem elektrisch isolierenden Werkstoff beschichtet sein, und
zwar in solchen Abschnitten, an welchen die Abschnitte 19 der Schenkel 18 des Andruckelements
16 zur Anlage kommen.
[0014] Über das Andruckelement 16 ist die flexible Leiterplatte 13 mit einer der ersten
Seite 17 gegenüberliegenden zweiten Seite 20 unmittelbar bzw. direkt gegen die Kontakte
11 eines Datensteckers drückbar, um so eine direkte und kurze elektrische Verbindung
zwischen den Kontakten 11 des Datensteckers und einem elektrischen Leitungsweg der
Verbindungseinrichtung 10 der Datenbuchse bereitzustellen. Dieser elektrische Leitungsweg
wird von elektrischen Leitern gebildet, die einerseits der flexiblen Leiterplatte
13 und andererseits der ersten starren Leiterplatte 12 zugeordnet sind. So trägt die
flexible Leiterplatte 13 im Bereich der zweiten Seite 20 elektrische Leiter, die mit
elektrischen Leitern der ersten starren Leiterplatte 12 elektrisch leitend verbunden
sind. Das Andruckelement 16 übernimmt demnach eine rein mechanische Funktion, nämlich
die Funktion der Bereitstellung einer mechanischen Andruckkraft für die flexible Leiterplatte
13 zum Kontaktieren der flexiblen Leiterplatte 13 mit Kontakten 11 des Datensteckers.
Das Andruckelement 16 ist im Gehäuse des erfindungsgemäßen Steckverbinders elektrisch
isoliert angeordnet, so dass demnach das Andruckelement 16 mit keiner weiteren Baugruppe
des erfindungsgemäßen Steckverbinders in einem elektrisch leitenden Kontakt steht.
[0015] Wie am besten Fig. 4 entnommen werden kann, ist die flexible Leiterplatte 13 der
Verbindungseinrichtung 10 des erfindungsgemäßen Steckverbinders als geschlitzte Leiterplatte
ausgeführt, die mehrere in etwa parallel zueinander verlaufende Schlitze 21 aufweist.
[0016] Die Schlitze 21 begrenzen Kontaktzungen 22 der flexiblen Leiterplatte 13. Mit den
Kontaktzungen 22 ist die flexible Leiterplatte 13 gegen die Kontakte 11 des Datensteckers
drückbar. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind in die flexible Leiterplatte 13 insgesamt
sieben Schlitze 21 eingebracht, die insgesamt acht Kontaktzungen 22 begrenzen. Mit
den acht Kontaktzungen 22 der flexiblen Leiterplatte 13 wirken acht Schenkel 18 des
Andruckelements 16 zusammen, wobei an jeder Kontaktzunge 22 der flexiblen Leiterplatte
13 ein Schenkel 18 des Andruckelements 16 im Bereich der ersten Seite 17 der flexiblen
Leiterplatte 13 anliegt. Im Bereich der gegenüberliegenden zweiten Seite 20 der flexiblen
Leiterplatte 13 tragen die Kontaktzungen 22 derselben elektrische Leiter, die mit
den Kontakten 11 des Datensteckers kontaktierbar sind.
[0017] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 sind die Kontaktzungen 22 der geschlitzten,
flexiblen Leiterplatte 13 an einem der starren Leiterplatte 12 abgewandten Ende 23
und an einem der starren Leiterplatte 12 zugewandten Ende 24 mechanisch miteinander
verbunden. An dem von der starren Leiterplatte 12 abgewandten Ende 23 sind dabei die
Kontaktzungen 22 der flexiblen Leiterplatte 13 unter Bildung von zwei Kontaktzungengruppen
miteinander verbunden, wobei eine erste Kontaktzungengruppe im gezeigten Ausführungsbeispiel
von den inneren bzw. mittleren vier Kontaktzungen 22 gebildet ist. Diese vier mittleren
bzw. inneren Kontaktzungen 22 sind über einen sich quer zur Längsrichtung der Kontaktzungen
22 erstreckenden Steg 25 miteinander verbunden. Eine zweite Kontaktzungengruppe wird
von äußeren Kontaktzungen 22 gebildet, im gezeigten Ausführungsbeispiel von den beiden
linken sowie den beiden rechten Kontaktzungen 22 der flexiblen Leiterplatte 13, wobei
auch diese äußeren vier Kontaktzungen über einen sich quer zur Längsrichtung der Kontaktzungen
22 erstreckenden Steg 25 mechanisch verbunden sind. Die beiden Stege 25 und 26, die
einerseits die mittleren Kontaktzungen und andererseits die äußeren Kontaktzungen
mechanisch miteinander verbinden, verlaufen parallel zueinander und sind durch einen
Schlitz 27 voneinander getrennt.
[0018] Im Bereich der Stege 25 und 26 sind vorzugsweise passive und/oder aktive elektrische
Bauelemente auf der flexiblen Leiterplatte 13 angeordnet, mit Hilfe derer eine Kompensation
von Nebensprechen durchgeführt werden kann.
[0019] Wie bereits ausgeführt, sind die Kontaktzungen 22 der flexiblen Leiterplatte 13 auch
an dem der starren Leiterplatte 12 zugewandten Ende 24 miteinander mechanisch verbunden.
Wie Fig. 4 entnommen werden kann, weisen die mittleren Kontaktzungen 22 der ersten
Kontaktzungengruppe an dem der starren Leiterplatte 12 zugewandten Ende 24 eine geringere
Länge als die äußeren Kontaktzungen 22 der zweiten Kontaktzungengruppe auf. Hierdurch
kann für die mittleren Kontaktzungen eine andere Flexibilität eingestellt werden als
für die äußeren Kontaktzungen 22, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn Datenstecker
mit einer unterschiedlichen Anzahl an Kontakten 11 in einen erfindungsgemäßen Steckverbinder
eingesteckt werden sollen.
[0020] Wie am besten Fig. 2, 3 entnommen werden kann, verfügt die erste starre Leiterplatte
12 über Ausnehmungen bzw. Bohrungen 28, In welche vorzugsweise als IDC-Schneidklemmen
ausgebildete Kontaktanschlüsse eingeführt und mit den elektrischen Leitern der ersten
starren Leiterplatine 12 elektrisch leitend verbunden sind. Die in die Bohrungen 28
eingeführten IDC-Schneidklemmen bilden Ausgangsanschlüsse des elektrischen Leitungswegs
der Verbindungseinrichtung 11, an die vorzugsweise Übertragungsadem eines Datenkabels
angeschlossen sind. Die Kontaktzungen 22 der flexiblen Leiterplatte 13, nämlich die
auf der zweiten Seite 20 derselben verlaufenden elektrischen Leiter, bilden Eingangsanschlüsse
des elektrischen Verbindungswegs der Verbindungseinrichtung 10, an welche die Kontakte
eines Datensteckers kontaktierbar sind.
[0021] Obwohl die Ausführung der flexiblen Leiterplatte 13 gemäß Fig. 1 bis 4 bevorzugt
ist, kann beim erfindungsgemäßen, elektrischen Steckverbinder auch eine flexible Leiterplatte
zum Einsatz kommen, wie sie in Fig. 5 gezeigt ist.
[0022] So zeigt Fig. 5 eine flexible Leiterplatte 29, deren Kontaktzungen 22 in Übereinstimmung
zum Ausführungsbeispiel 1 bis 4 sowohl an dem der starren Leiterplatte 12 zugewandten
Ende 24 als auch an dem der starren Leiterplatte 12 abgewandten Ende 23 mechanisch
miteinander verbunden sind, bei welcher jedoch sämtliche Kontaktzungen 22 an dem der
starren Leiterplatte 12 zugewandten Ende 24 über die gleiche Länge verfügen.
[0023] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 verläuft die erste starre Leiterplatte 12
mit den Bohrungen 28 für die IDC-Schneldklemmen in etwa senkrecht zur flexiblen Leiterplatte
13 der Verbindungseinrichtung 10. Fig. 6 bis 8 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Verbindungseinrichtung 31, eines erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbinders
zusammen mit den Kontakten 11 eines Steckers, wobei beim Ausführungsbeispiel der Fig.
6 bis 8 eine starre Leiterplatte 32 mit den Bohrungen für die IDC-Schneidklemmen in
etwa parallel zur flexiblen Leiterplatte 33 verläuft. Hinsichtlich der übrigen Detalls
stimmt jedoch das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis 8 mit dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 bis 4 überein, so dass hier zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen für
gleiche Baugruppen gleiche Bezugsziffern verwendet werden und auf die Ausführungen
zum Ausführungsbeispiel der Fig.1 bis 4 verwiesen wird. Die starre Leiterplatte 32
und die flexiblen Leiterplatte 33 bilden zusammen eine starrflexible Leiterplatte.
Gegebenenfalls kann auf die starre Leiterplatte 32 verzichtet und nur die flexible
Leiterplatte 33 eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- Verbindungseinrichtung
- 11
- Kontakt
- 12
- starre Leiterplatte
- 13
- flexible Leiterplatte
- 14
- starre Leiterplatte
- 15
- Spalt
- 16
- Andruckelement
- 17
- erste Seite
- 18
- Schenkel
- 19
- Abschnitt
- 20
- zweite Seite
- 21
- Schlitz
- 22
- Kontaktzunge
- 23
- Ende
- 24
- Ende
- 25
- Steg
- 26
- Steg
- 27
- Schlitz
- 28
- Bohrung
- 29
- flexible Leiterplatte
- 31
- Verbindungseinrichtung
- 32
- starre Leiterplatte
- 33
- flexible Leiterplatte
1. Elektrischer Steckverbinder, nämlich Datenbuchse zur kontaktierenden Aufnahme mindestens
eines Datensteckers, mit einem Gehäuse und einer im Gehäuse positionierten Verbindungseinrichtung
(10), wobei die Verbindungseinrichtung (10) mindestens eine Leiterplatte aufweist,
wobei die oder jede Leiterplatte elektrische Leiter aufweist, die einen elektrischen
Leitungsweg zwischen Eingangsanschlüssen und Ausgangsanschlüssen der Verbindungseinrichtung
(10) bilden, wobei eine flexible oder starrflexible Leiterplatte (13; 29; 33) über
ein Andruckelement (16), welches elektrisch isoliert an Abschnitten einer ersten Seite
(17) der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte (13; 29; 33) anliegt, mit einer
zweiten Seite 20) unmittelbar bzw. direkt gegen Kontakte eines Datensteckers drückbar
ist, um so eine elektrische Verbindung zwischen den Kontakten des Datensteckers und
dem elektrischen Leitungsweg der Datenbuchse bereitzustellen, wobei die flexible oder
starrflexible Leiterplatte (13; 29; 33) an der zweiten Seite (20), mit welcher dieselbe
gegen die Kontakte eines Datensteckers drückbar ist, elektrischer Leiter trägt, die
mit elektrischen Leitern einer starren Leiterplatte (14; 32) elektrisch leitend verbunden
sind, wobei die flexible oder starrflexible Leiterplatte (13; 29; 33) als geschlitzte
Leiterplatte mit mehreren -parallel zueinander verlaufen Schlitzen (21) ausgebildet
ist, wobei die Schlitze (21) Kontaktzungen (22) begrenzen, mit welchen die flexible
oder starrflexible Leiterplatte (13; 29; 33) gegen die Kontakte (11) eines Datensteckers
drückbar ist, und wobei die Kontaktzungen (22) der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte
(13; 29; 33) an einem der starren Leiterplatte (14; 32) zugewandten Ende (24) und
an einem der starren Leiterplatte (14; 32) abgewandten Ende (23) mechanisch miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzungen (22) der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte (13; 29; 33)
an dem der starren Leiterplatte (14; 32) abgewandten Ende (23) unter Bildung von zwei
Kontaktzungengruppen miteinander verbunden sind, wobei eine erste Kontaktzungengruppe
von inneren Kontaktzungen und eine zweite Kontaktzungengruppe von äußeren Kontaktzungen
gebildet ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckelement (16) als elastischer Federkamm ausgebildet ist, wobei der Federkamm
und/oder die erste Seite (17) der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte (13;
29; 33), an welcher der Federkamm anliegt, zumindest abschnittsweise mit einem elektrisch
isolierenden Werkstoff beschichtet ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckelement (16) ausschließlich der Bereitstellung einer mechanischen Andruckkraft
zum Kontaktieren der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte (13; 29; 33) mit den
Kontakten (11) des Datensteckers dient.
4. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckelement (16) in dem Gehäuse elektrisch isoliert angeordnet ist.
5. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzungen (22) der flexiblen oder starrflexiblen Leiterplatte (13; 33) im
Bereich des der starren Leiterplatte zugewandten Endes (24) unterschiedlich lang ausgebildet
sind.
6. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Kontaktzungen an dem der starren Leiterplatte zugewandten Ende kürzer
als die äußeren Kontaktzungen ausgebildet sind.
7. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible oder starrflexiblen Leiterplatte (13; 29) in etwa senkrecht zur starren
Leiterplatte (12) verläuft.
8. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible oder starrflexible Leiterplatte (33) in etwa parallel zur starren Leiterplatte
(32) verläuft.
9. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsanschlüsse der Verbindungseinrichtung der flexiblen oder starrflexiblen
Leitplatte (13; 29; 33) zugeordnet und von Kontaktzungen derselben gebildet sind.
10. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsanschlüsse der Verbindungseinrichtung der starren Leitplatte (12; 32)
zugeordnet und von dieselbe durchdringenden, vorzugsweise als IDC-Schneidklemmen ausgebildeten
Kontaktanschlüssen gebildet sind.
1. Electrical plug-type connector, namely a data socket for accommodating in contact-making
fashion at least one data plug, with a housing and a connecting device (10) positioned
in the housing, wherein the connecting device (10) has at least one printed circuit
board, wherein the or each printed circuit board has electrical conductors which form
an electrical conductor path between input and output terminals of the connecting
device (10), wherein a flexible or rigid-flexible printed circuit board (13; 29; 33)
can be pressed via a contact-pressure element (16), which bears in electrically insulated
fashion against sections of a first side (17) of the flexible or rigid-flexible printed
circuit board (13; 29; 33), with a second side (20) immediately or directly against
contacts of a data plug in order thus to provide an electrical connection between
the contacts of the data plug and the electrical conductor path of the data socket,
wherein on its second side (20), with which it can be pressed against the contacts
of a data plug, the flexible or rigid-flexible printed circuit board (13; 29; 33)
carries electrical conductors, which are electrically conductively connected to electrical
conductors of a rigid printed circuit board (14; 32), wherein the flexible or rigid-flexible
printed circuit board (13; 29; 33) is designed in the form of a slotted printed circuit
board with a plurality of slots (21) running parallel to one another, wherein the
slots (21) border contact tongues (22), with which the flexible or rigid-flexible
printed circuit board (13; 29; 33) can be pressed against the contacts (11) of a data
plug, and wherein the contact tongues (22) of the flexible or rigid-flexible printed
circuit board (13; 29; 33) are mechanically connected to one another at an end (24)
facing toward the rigid printed circuit board (14; 32) and at an end (23) facing away
from the rigid printed circuit board (14; 32), characterized in that the contact tongues (22) of the flexible or rigid-flexible printed circuit board
(13; 29; 33) are connected to one another at the end (23) facing away from the rigid
printed circuit board (14; 32) while forming two contact tongue groups, wherein a
first contact tongue group is formed by inner contact tongues and a second contact
group by outer contact tongues.
2. Plug-type connector according to Claim 1, characterized in that the contact-pressure element (16) is designed in the form of an elastic spring comb,
wherein the spring comb and/or the first side (17) of the flexible or rigid-flexible
printed circuit board (13; 29; 33), against which the spring comb bears, is coated
at least in sections with an electrically insulating material.
3. Plug-type connector according to Claim 1 or 2, characterized in that the contact-pressure element (16) serves exclusively to provide a mechanical contact-pressure
force for connecting the flexible or rigid-flexible printed circuit board (13; 29;
33) to the contacts (11) of the data plug.
4. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that the contact-pressure element (16) is arranged in an electrically insulated fashion
in the housing.
5. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that the contact tongues (22) of the flexible or rigid-flexible printed circuit board
(13; 33) are of different lengths in the region of the end (24) facing toward the
rigid printed circuit board.
6. Plug-type connector according to Claim 5, characterized in that the inner contact tongues at the end facing toward the rigid printed circuit board
are shorter than the outer contact tongues.
7. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that the flexible or rigid-flexible printed circuit board (13; 29) runs approximately
at right angles to the rigid printed circuit board (12).
8. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that the flexible or rigid-flexible printed circuit board (33) runs approximately parallel
to the rigid printed circuit board (32).
9. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 8, characterized in that the input terminals of the connecting device are associated with the flexible or
rigid-flexible printed circuit board (13; 29; 33) and are formed by contact tongues
thereof.
10. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that the output terminals of the connecting device are associated with the rigid printed
circuit board (12; 32) and are formed by contact terminals, which penetrate said printed
circuit board and are preferably designed in the form of IDC insulation displacement
connectors.
1. Connecteur électrique, à savoir un connecteur de données femelle pour recevoir en
contact au moins un connecteur de données mâle, avec un boîtier et un dispositif de
connexion (10) positionné dans le boîtier, le dispositif de connexion (10) présentant
au moins une carte à circuits imprimés, la ou chaque carte à circuits imprimés présentant
des conducteurs électriques, qui constituent une liaison électrique entre des raccords
d'entrée et des raccords de sortie du dispositif de connexion (10), une carte à circuits
imprimés flexible ou rigidement flexible (13 ; 29 ; 33) pouvant être pressée par le
biais d'un élément de pression (16), qui s'applique de manière électriquement isolée
contre des portions d'un premier côté (17) de la carte à circuits imprimés flexible
ou rigidement flexible (13 ; 29 ; 33), avec un deuxième côté (20) immédiatement ou
directement contre des contacts d'un connecteur de données mâle, afin d'établir une
connexion électrique entre les contacts du connecteur de données mâle et la liaison
électrique du connecteur de données femelle, la carte à circuits imprimés flexible
ou rigidement flexible (13 ; 29 ; 33), sur le deuxième côté (20), avec lequel elle
peut être pressée contre les contacts d'un connecteur de données mâle, portant des
conducteurs électriques, qui sont connectés de manière électriquement conductrice
à des conducteurs électriques d'une carte à circuits imprimés rigide (14 ; 32), la
carte à circuits imprimés flexible ou rigidement flexible (13 ; 29 ; 33) étant réalisée
sous forme de carte à circuits imprimés fendue avec plusieurs fentes (21) s'étendant
parallèlement les unes aux autres, les fentes (21) limitant des languettes de contact
(22), avec lesquelles la carte à circuits imprimés flexible ou rigidement flexible
(13 ; 29 ; 33) peut être pressée contre les contacts (11) d'un connecteur de données
mâle, et les languettes de contact (22) de la carte à circuits imprimés flexible ou
rigidement flexible (13 ; 29 ; 33) étant connectées à une extrémité (24) tournée vers
la carte à circuits imprimés rigide (14 ; 32) et à une extrémité (23) opposée à la
carte à circuits imprimés rigide (14 ;32), de manière mécanique les unes aux autres,
caractérisé en ce que les languettes de contact (22) de la carte à circuits imprimés flexible ou rigidement
flexible (13 ; 29 ; 33) sont connectées les unes aux autres à l'extrémité (23) opposée
à la carte à circuits imprimés rigide (14 ; 32) en formant deux groupes de languettes
de contact, un premier groupe de languettes de contact étant formé par des languettes
de contact intérieures et un deuxième groupe de languettes de contact étant formé
par des languettes de contact extérieures.
2. Connecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de pression (16) est réalisé sous forme de peigne à ressort élastique,
le peigne à ressort et/ou le premier côté (17) de la carte à circuits imprimés flexible
ou rigidement flexible (13 ; 29 ; 33) sur lequel s'applique le peigne à ressort étant
revêtu au moins en partie par un matériau électriquement isolant.
3. Connecteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de pression (16) sert exclusivement à fournir une force de pression mécanique
pour mettre en contact la carte à circuits imprimés flexible ou rigidement flexible
(13 ; 29 ; 33) avec les contacts (11) du connecteur de données mâle.
4. Connecteur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de pression (16) est disposé de manière électriquement isolée dans le boîtier.
5. Connecteur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les languettes de contact (22) de la carte à circuits imprimés flexible ou rigidement
flexible (13 ; 33) sont réalisées avec une longueur différente dans la région de l'extrémité
(24) tournée vers la carte à circuits imprimés rigide.
6. Connecteur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les languettes de contact intérieures sont réalisées à l'extrémité tournée vers la
carte à circuits imprimés rigide de manière plus courte que les languettes de contact
extérieures.
7. Connecteur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la carte à circuits imprimés flexible ou rigidement flexible (13 ; 29) s'étend approximativement
perpendiculairement à la carte à circuits imprimés rigide (12).
8. Connecteur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes 1 à
6, caractérisé en ce que la carte à circuits imprimés flexible ou rigidement flexible (33) s'étend approximativement
parallèlement à la carte à circuits imprimés rigide (32).
9. Connecteur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les raccords d'entrée du dispositif de connexion sont associés à la carte à circuits
imprimés flexible ou rigidement flexible (13 ; 29 ; 33) et sont formés par des languettes
de contact de celle-ci.
10. Connecteur selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les raccords de sortie du dispositif de connexion sont associés à la carte à circuits
imprimés rigide (12 ; 32) et sont formés par les raccords de contact la traversant,
de préférence réalisés sous forme de bornes autodénudantes IDC.
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