[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckerbrücke mit einer Grundplatte und mit
mindestens einem diese Grundplatte durchdringenden Steckerhohlstift. Des Weiteren
betrifft die Erfindung einen Steckerhohlstift zur Aufnahme in einer Steckerbrücke,
umfassend einen steckdosenseitigen Steckbereich, einen in der Steckerbrücke befestigbaren
Haltebereich und einen Anschlussbereich für ein Netzkabel.
[0002] Eine bekannte derartige Steckerbrücke einschließlich eines entsprechenden Steckerstiftes
ist in der
WO 03/092123 A1 beschrieben. Bei dieser Steckerbrücke ist der steckdosenseitig offene Hohlraum des
Hohlstiftes mit einer Abdichtung gegen Grundplattenmasseneindringen bei der Steckerbrückenfertigung
versehen. Der Hohlstift der bekannten Steckerbrücke wird aus einem gestanzten und/oder
geprägten Blechstück gebogen und stellt somit ein sogenanntes Stanz- oder Prägebiegeteil
dar.
[0003] In der
WO 03/092123 A1 ist auch die Funktion einer Steckerbrücke der eingangs genannten Art beschrieben.
Es handelt sich dabei um ein Teil eines Netzsteckers, in dem die Verbindung zwischen
von in die Steckdose einzuschiebenden Kontakten, insbesondere den Steckerstiften,
einerseits und den abisolierten Litzen eines Netzanschlusskabels andererseits erfolgt.
Die Steckerbrücke umschließt dabei die Stifte in der für die jeweilige elektrische
Norm korrekten geometrischen Ausrichtung und weist auf der Seite des Litzenanschlusses
Verbindungsmöglichkeiten, wie Crimpflügel zum Vercrimpen mit den Leitungen, Lötfahnen,
Einführtrichter für die Vercrimpung oder Verschraubung oder ähnliche andere Elemente,
auf.
[0004] In dem genannten Dokument ist auch ein Teil der Problematik beschrieben, die mit
dem Einsatz von Hohlstiften in bekannten Steckerbrücken verbunden ist. Zwar ist wegen
eines geringeren Materialaufwandes und einer technologisch weniger aufwändigen Fertigung
sowie wegen einer Gewichtsersparnis beim Transport der Einsatz eines Hohlstiftes im
Vergleich mit einem Steckerstift, dessen Form aus dem Vollen gedreht wird, vorteilhaft,
beim üblichen Umspritzen der Hohlstift-Steckerkontakte mit dem die Steckerbrücke bildenden
Kunststoff besteht jedoch nachteiligerweise die Möglichkeit, dass Kunststoffmaterial
in den Hohlraum des Steckerstiftes eindringt. Da aber nach den geltenden Sicherheitsvorschriften
kein Kunststoffmaterial der Steckerbrücke in den Hohlraum des Steckerstiftes eindringen
darf, besteht keine Möglichkeit, wasserdichte Stecker mit Hohlstift-Kontakten auszurüsten.
Dadurch, dass der steckdosenseitig offene Hohlraum gemäß der
WO 03/092123 A1 des Hohlstiftes mit einer Abdichtung versehen ist, soll diesem Problem abgeholfen
werden. Die bekannte technische Lösung vermag jedoch nicht zu verhindern, dass Wasser
oder Feuchtigkeit in das Innere des steckdosenseitigen Teils des Hohlstiftes eindringt
und dort eine Korrosion verursacht, was ebenfalls eine langfristige Stabilität des
Steckers und damit dessen Verwendbarkeit im Außenbereich, in Feuchträumen und dergleichen
in Frage stellen kann. Außerdem wird durch ein Stanz- oder Prägebiegeteil als Steckerstift
der bekannten Art aufgrund des Vorhandenseins der mit der Fertigung entstehenden Längsnaht
keine vollständige Rundheit bzw. Formstabilität im Querschnitt erreicht, was zu Schwierigkeiten
beim Stecken führen kann.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckerbrücke und einen
Steckerhohlstift der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der bzw. mit dem in technologisch
wenig aufwändiger Weise die Funktionalität und Langzeitstabilität eines mit diesen
Teilen ausgerüsteten Steckers erhöht werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Steckerhohlstift als nahtfreier,
einseitig offener Hohlzylinder mit anderseitig geschlossener, insbesondere abgerundeter,
Einsteckspitze, vorzugsweise zumindest teilweise als Tiefziehteil oder als Fließpressteil
gefertigt ist. Hierdurch gelingt es vorteilhafterweise, in technologisch einfacher
Weise einen vollkommen nahtfrei ausgebildeten formstabilen Steckerhohlstift herzustellen,
der vollständig gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz geschützt ist.
[0007] Das Tiefziehen ist entsprechend der Definition der DIN 8584 ein Zug-Druck-Umformen
eines Blechzuschnitts in einen einseitig offenen Hohlkörper oder eines bereits vorgezogenen
Hohlkörpers in einen solchen mit geringerem Querschnitt, ohne dass die Blechdicke
gewollt verändert wird. Man unterscheidet dabei ein Tiefziehen mit Werkzeugen, ein
Tiefziehen mit Wirkmedien, wie Gasen oder Flüssigkeiten, und ein Tiefziehen mit Wirkenergie.
Das erstgenannte Verfahren stellt dabei die klassische und weitestverbreitete Variante
dar, wobei die zur Umformung notwendige Presskraft mit Hilfe eines Stempels auf den
Boden des zu fertigenden Tiefziehteiles über die Bodenrundung und dem Seitenteil (Flansch)
in den eigentlichen Umformbereich geleitet wird, der sich zwischen einem Ziehring
und einem Niederhalter befindet. Die Umformung erfolgt durch radiale Zugspannung und
dadurch bewirkte tangentiale Druckspannungen. Durch die Druckspannungen erfolgt eine
Durchmesserreduzierung z. B. bei einer Ronde. Durch die radialen Zugspannungen im
Umformbereich wird eine Blechverdickung vermieden. Mit dem Stempel wird der Blechzuschnitt
durch den Ziehring gedrückt. Der Niederhalter verhindert die Bildung von Falten am
Ziehteil.
[0008] Das Fließpressen ist nach der DIN 8583 ein Druck-Umform-Verfahren, bei dem eine Massivumformung
eines Rohlings erfolgt, wobei im Ergebnis durch einen ein- oder mehrstufigen Fertigungsvorgang
ein Vollkörper oder - wie erfindungsgemäß vorgesehen - ein Hohlkörper entstehen kann.
Dabei wird der Werkstoff unter Einwirkung eines hohen Druckes zum Fließen gebracht.
Ein Stempel drückt den Rohling durch eine formgebende, im Querschnitt verminderte,
Werkzeugöffnung - eine Matrize. Dieser Umformprozess kann bei Raumtemperatur - in
diesem Fall spricht man von Kaltfließpressen - oder nach einer Erwärmung des Rohlings
erfolgen, wobei man dann von einem Halbwarmfließpressen oder Warmfließpressen spricht.
Zur Fertigung des erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes kann bevorzugt als Kaltfließpressen
ein sogenanntes Napfen eingesetzt werden. Hierbei werden eine hohe Maßgenauigkeit
sowie Oberflächengüte erreicht.
[0009] Die Grundplatte der erfindungsgemäßen Steckerbrücke kann dabei in an sich bekannter
Weise gegossen und/oder gespritzt sein, so dass der erfindungsgemäße Steckerhohlstift
- bzw. wie bei einem Stecker üblich zwei Steckerhohlstifte - verdreh- und auszugsicher
in der Platte befestigbar bzw. befestigt ist/sind.
[0010] Weitere vorteilhafte Merkmale sind aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden
Beschreibung zu entnehmen. Anhand mehrerer durch die beiliegende Zeichnung veranschaulichter
Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigen
[0011]
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausführung einer erfindungsgemäßen
Steckerbrücke,
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Ausführung einer
erfindungsgemäßen Steckerbrücke,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführung einer erfindungsgemäßen
Steckerbrücke,
- Fig. 4
- eine Darstellung einer bevorzugten Ausführung eines erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes,
- Fig. 5
- eine Darstellung wie in Fig. 4, jedoch geschnitten,
- Fig. 6
- eine Darstellung einer weiteren bevorzugten Ausführung eines erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes,
- Fig. 7
- eine Darstellung wie in Fig. 6, jedoch geschnitten.
[0012] In den Figuren der Zeichnung sind dieselben bzw. einander entsprechende Teile stets
auch mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so dass sie in der Regel auch jeweils
nur einmal beschrieben werden.
[0013] Wie zunächst aus Fig. 1, aber auch aus Fig. 2 und 3, hervorgeht, umfasst eine erfindungsgemäße
Steckerbrücke 1 eine Grundplatte 2 und mindestens einen diese Grundplatte 2 durchdringenden
erfindungsgemäßen Steckerhohlstift 3. Vorzugsweise sind - wie dargestellt - zwei derartige
Steckerhohlstifte 3 vorgesehen, die erfindungsgemäß jeweils - zumindest teilweise
- als Tiefziehteil oder als Fließpressteil gefertigt sind. Dabei kann auch vorgesehen
sein, dass der Steckerhohlstift 3 durch Tiefziehen oder Fließpressen mit anschließender
Umformung und/oder Prägung gefertigt ist. Bei der Grundplatte 2 kann es sich bevorzugt
um ein Guß- und/oder Spritzteil handeln.
[0014] Der erfindungsgemäße Steckerhohlstift 3, der in Fig. 4 und 5 als Einzelteil dargestellt
ist, weist entsprechend der Funktion und Lage seiner Teile einen steckdosenseitigen
Steckbereich 4, einen in der Steckerbrücke 2 befestigbaren Haltebereich 5 und einen
Anschlussbereich 6 für ein Netzkabel auf. Der Steckerhohlstift 3 ist als nahtfreier,
einseitig offener Hohlzylinder mit anderseitig geschlossener, insbesondere abgerundeter,
Einsteckspitze 4a ausgebildet.
[0015] Die Steckerbrücke 2 ist dabei insbesondere Bestandteil eines sogenannten nicht wieder
anschließbaren Netzsteckers, der mit einem Netzkabel eine bauliche Einheit bildet,
deren Bestandteile weder von Hand noch unter Verwendung eines Werkzeugs beschädigungsfrei
voneinander trennbar sein dürfen.
[0016] Außer den Steckbereichen 4, die in eine Steckdose einschiebbare Kontakte darstellen,
kann ein Stecker bzw. eine Steckerbrücke 2, mit den erfindungsgemäßen Steckerhohlstiften
3 in an sich bekannter Weise auch sogenannte, insbesondere um 90° gegenüber der Ebene
der Steckerhohlstifte 3 versetzt liegende Masse-Erdungsbügel aufweisen.
[0017] Im Anschlussbereich 6 für das Netzkabel erfolgt die Befestigung der abisolierten
Litzen des Kabels, wofür beispielsweise ein Vercrimpen, Verlöten oder eine Verschraubung
vorgesehen werden kann.
[0018] Der Steckerhohlstift 3 sollte zumindest in seinem steckdosenseitig aus der Grundplatte
2 herausragenden Steckbereich 4 als Tiefziehteil oder als Fließpressteil gefertigt
sein.
[0019] Der Haltebereich 5 und/oder der Anschlussbereich 6 für das Netzkabel kann zusätzlich
oder alternativ als Umform- und/oder Prägeteil ausgebildet sein.
[0020] So zeigt die in Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführung des erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes
3 einen Haltebereich 5, der bei einer durch Umformung erzeugten konkaven Wölbung 7
einen gegenüber dem Außendurchmesser D4 des Steckbereiches 4 verringerten Außendurchmesser
D5 aufweist. Außerdem sind in diesem Haltebereich 5 - insbesondere durch Prägung erzeugte
- sickenartige Vertiefungen bzw. mit dem Bezugszeichen 8 gekennzeichnete Rippen vorgesehen.
Dadurch wird erreicht, dass die Grundplatte 2 der Steckerbrücke 1 die Steckerhohlstifte
3 in der für die jeweilige elektrische Norm korrekten geometrischen Ausrichtung umschließt,
wobei durch einen form- und materialschlüssigen Verbund, in welchem der Steckerhohlstift
3 mit seinem die Grundplatte 2 durchdringenden Haltebereich 5 vom Material der Grundplatte
2 umspritzt bzw. umgossen ist, eine gegenseitige Befestigung erzielt wird, die eine
Verdrehung oder Axialverschiebung des erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes 3 sicher
verhindert.
[0021] Sowohl für die Grundplatte 2 als auch für den Steckerhohlstift 3 sind verschiedenartige
Ausbildungen möglich. So ist der Querschnitt des erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes
3 nicht auf eine kreisrunde Ausbildung beschränkt, sondern könnte auch durch eine
rechteckige Form gebildet sein. Für die Grundplatte 2 kann - wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt
- in vorteilhafter Ausbildung z. B. vorgesehen sein, dass daran insbesondere hakenförmig
ausgebildete Ausziehsicherungsteile 9 zur Kabelhalterung ausgebildet oder befestigt
sind.
[0022] Der Anschlussbereich 6 des erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes 3 kann in bevorzugter
Ausbildung - wie gezeigt - zumindest bereichsweise als Trichter 6a ausgebildet sein,
wobei insbesondere ein maximaler Außendurchmesser D6 des Trichters 6a größer ist als
ein maximaler Außendurchmesser D4 des Steckbereichs 4 und ein maximaler Außendurchmesser
D5 des Haltebereiches 5. Diese Formgestaltung ist insofern von technologischer Bedeutung,
als sie es ermöglicht, erfindungsgemäß in einem Blech durch Tiefziehen und nachfolgende
Umformung und/oder Prägung erzeugte Steckerhohlstifte 3 im Bereich des Außendurchmessers
D6 aus dem Blech auszustanzen. Der Trichter 6a kann als Einführ- und Befestigungshilfe
für die anzuschließenden Kabelenden dienen.
[0023] In einer weiteren Ausführung der Erfindung kann auch vorgesehen sein, dass der erfindungsgemäße
Steckerhohlstift 3 als ein aus zwei Komponenten bestehendes Montageteil ausgebildet
ist.
[0024] Eine solche zweiteilige Ausführung zeigen Fig. 6 und 7. Diese Ausführung unterscheidet
sich von der ersten Ausführung durch die Ausbildung des Anschlussbereiches 6. Dieser
ist in der zweiten Ausführung der Erfindung als Steckerteil, insbesondere als Flachstecker
6b, ausgebildet, der die zweite Komponente des Montageteils bildet, während der Steckbereich
4 und der Haltebereich 5 die erste Komponente bilden. Der Flachstecker 6b weist dabei
einen im Wesentlichen in Richtung der Längsachse X-X des Streckerhohlstiftes 3 verlaufenden
Steckabschnitt 61 und einen rechtwinklig dazu abgebogenen Befestigungsabschnitt 62
auf. Der Befestigungsabschnitt 62 ist mit dem Haltebereich 5 des Steckerhohlstiftes
3 verbördelt, wobei der Haltebereich 5 mit einem durchmesserverengten Abschnitt 51
eine im Befestigungsabschnitt 62 befindliche Öffnung 63 durchgreift, über der ein
Bördelrand 52 gebildet ist.
[0025] Wie schon aus den vorstehenden Ausführungen hervorgeht, ist die vorliegende Erfindung
nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfasst alle im
Sinne der Erfindung gleichwirkenden Mittel und Maßnahmen. So fällt es beispielsweise
- wie erwähnt - auch in den Rahmen der Erfindung, wenn der Steckerhohlstift nicht
rund ist. Der Begriff Hohlzylinder umfasst mithin erfindungsgemäß auch eine Ausbildung
als Hohlprisma. Die für die Durchmesser der einzelnen axial (Längsachse X-X) hintereinander
liegenden Bereiche des erfindungsgemäßen Steckerhohlstiftes - Steckbereich 4, Haltebereich
5, Anschlussbereich 6 - beschriebenen geometrischen Relationen sind dann entsprechend
auf die z. B. rechteckigen Außenkonturen der Bereiche zu übertragen. Der Anschluss
des Anschlussbereichs 6 kann auf eine Klemme, eine Feder oder mittels eines Gewindes
erfolgen, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
[0026] Ferner ist die Erfindung nicht auf die in den unabhängigen Ansprüchen definierten
Merkmalskombinationen beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination
von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmale definiert sein.
Dies bedeutet, dass grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal der unabhängigen Ansprüche
weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes
Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern sind die Ansprüche lediglich als ein erster
Formulierungsversuch für eine Erfindung zu verstehen.
Bezugszeichen
[0027]
- 1
- Steckerbrücke
- 2
- Grundplatte
- 3
- Steckerhohlstift
- 4
- Steckbereich von 4
- 4a
- Einsteckspitze von 4
- 5
- Haltebereich von 4
- 51
- durchmesserverengter Abschnitt von 5
- 52
- Bördelrand von 5
- 6
- Anschlussbereich von 4
- 6a
- Trichter in 6
- 6b
- Flachstecker in 6
- 61
- Steckabsabschnitt von 6b
- 62
- Befestigungsabschnitt von 6b
- 63
- Öffnung in 62
- 7
- Wölbung in 5
- 8
- Rippe in 5
- 9
- Auszugsicherung auf 2
- D4
- Durchmesser von 4
- D5
- Durchmesser von 5
- D6
- Durchmesser von 6
- X-X
- Längsachse
1. Steckerbrücke (1) mit einer Grundplatte (2) und mit mindestens einem diese Grundplatte
(2) durchdringenden Steckerhohlstift (3),
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhohlstift (3) als nahtfreier, einseitig offener Hohlzylinder mit anderseitig
geschlossener, insbesondere abgerundeter, Einsteckspitze, vorzugsweise zumindest teilweise
als Tiefziehteil oder als Fließpressteil, gefertigt ist.
2. Steckerbrücke (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhohlstift (3) durch Tiefziehen oder Fließpressen mit anschließender Umformung
und/oder Prägung gefertigt ist.
3. Steckerbrücke (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhohlstift (3) zumindest in einem steckdosenseitig aus der Grundplatte
(2) herausragenden Steckbereich (4) als Tiefziehteil oder als Fließpressteil gefertigt
ist.
4. Steckerbrücke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) gegossen und/oder gespritzt ist.
5. Steckerbrücke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhohlstift (3) in einem die Grundplatte (2) durchdringenden, in der Grundplatte
(2) befestigten Haltebereich (5) vom Material der Grundplatte (2) umspritzt bzw. umgossen
ist.
6. Steckerbrücke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhohlstift (3) in einem/dem in der Grundplatte (2) befestigten Haltebereich
(5) und/oder in einem Anschlussbereich (6) für ein Netzkabel als Umform- und/oder
Prägeteil gefertigt ist.
7. Steckerbrücke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (2) insbesondere hakenförmig ausgebildete Ausziehsicherungsteile
(9) zur Kabelhalterung ausgebildet oder befestigt sind.
8. Steckerbrücke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Steckerhohlstiftes (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 17.
9. Steckerhohlstift (3) zur Aufnahme in einer Steckerbrücke (2) nach einem der Ansprüche
1 bis 8, umfassend einen steckdosenseitigen Steckbereich (4), einen in der Steckerbrücke
(2) befestigbaren Haltebereich (5) und einen Anschlussbereich (6) für ein Netzkabel,
gekennzeichnet durch eine Ausbildung als nahtfreier, einseitig offener Hohlzylinder mit anderseitig geschlossener,
insbesondere abgerundeter, Einsteckspitze, vorzugsweise mit einer zumindest bereichsweisen
Ausbildung als Tiefziehteil oder als Fließpressteil.
10. Steckerhohlstift (3) nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch eine zumindest bereichsweise Ausbildung als Umform- und/oder Prägeteil.
11. Steckerhohlstift (3) nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Steckbereich (4) als Tiefziehteil oder als Fließpressteil gefertigt
ist.
12. Steckerhohistift (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebereich (5) und/oder der Anschlussbereich (6) für das Netzkabel als Umform-
und/oder Prägeteil ausgebildet ist.
13. Steckerhohlstift (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebereich (5), insbesondere bei Vorliegen einer durch Umformung erzeugten
konkaven Wölbung (7) einen gegenüber einem Außendurchmesser (D4) des Steckbereiches
(4) verringerten Außendurchmesser (D5) aufweist.
14. Steckerhohlstift (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass im Haltebereich (5) insbesondere durch Prägung erzeugte sickenartige Vertiefungen
und/oder Rippen (8) angeordnet sind.
15. Steckerhohlstift (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich (6) für das Netzkabel zumindest bereichsweise als Trichter (6a)
ausgebildet ist.
16. Steckerhohlstift (3) nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass ein maximaler Außendurchmesser (D6) des Trichters (6a) größer ist als ein maximaler
Außendurchmesser (D4) des Steckbereichs (4) und ein maximaler Außendurchmesser (D5)
des Haltebereiches (5).
17. Steckerhohlstift (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich (6) für das Netzkabel als Steckerteil, insbesondere als Flachstecker
(6b), ausgebildet ist.
18. Steckerhohlstift (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 17,
gekennzeichnet durch eine Ausbildung als ein aus zwei Komponenten bestehendes Montageteil.
19. Steckerhohlstift (3) nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten des Montageteils miteinander verbördelt sind.
20. Steckerhohlstift (3) nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Komponente des Montageteils durch den Steckbereich (4) und den Haltebereich
(5) und eine zweite Komponente durch den Anschlussbereich (6) gebildet sind.