[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines Bauteils mit einer nanostrukturierten
Beschichtung, bei dem die Nanostrukturierung der Beschichtung unter Verwendung von
Nanopartikeln erzeugt wird. Weiterhin betrifft die Erfindung Polymerfolien, in die
Nanopartikel eingebracht sind.
[0002] Aus der
DE 601 09 793 T2 ist es bekannt, Polymerfolien mit verkapselten bioaktiven Substanzen zu imprägnieren.
Hierbei wird eine poröse, ebene PTFE-Folie verwendet, wobei in den Poren der Polymerfolie
die Nanopartikel eingebunden werden können.
[0003] Weiterhin ist es gemäß
DE 10 2004 025 001 A1 möglich, nanoskalige Partikel in eine Polymerschicht einzubringen, indem die nanoskaligen
Partikel enthaltende Polymere geschmolzen und mit einer Geschwindigkeit von 250 m/min
auf eine Oberfläche aufgebracht werden. Dort bildet sich eine mit den Partikeln versetzte
Beschichtung aus.
[0004] Schließlich ist es aus der
DE 103 22 182 A1 bekannt, dass eine Beschichtung, die aus einem Polymermaterial sowie darin eingebundenen
Partikeln besteht, nach der Aufbringung auf eine Oberfläche einer Pyrolyse und/oder
Carbonisierung unterworfen werden kann. Hierbei wird das Polymer umgewandelt, wobei
ein poröses kohlenstoffbasiertes Material als Matrix für die Partikel entsteht.
[0005] Gemäß der
US 2005/0287308 A1 ist ein Verfahren beschrieben, mit dem sich nanostrukturierte Beschichtungen herstellen
lassen. Zu dem Zweck wird ein Aerosol, enthaltend Mikropartikel von beispielsweise
zwei Materialien gebildet, wobei das Aerosol laminar fließt. Von den fließenden Mikropartikeln
werden beispielsweise mit einem Laserstrahl durch Ablation Nanopartikel abgetrennt,
welche sich als nanostrukturierter Film auf einem zu beschichtenden Substrat abscheiden.
Hierzu ist eine vergleichsweise komplizierte Vorrichtung notwendig, welche die Erzeugung
des Aerosols aus den Mikropartikeln und deren laminare Leitung über das beschichtende
Substrat gewährleistet. Hierbei müssen bei einer gewünschten Schichtdicke und Zusammensetzung
während des Beschichtungsverfahrens verschiedene Parameter berücksichtigt werden.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung nanostrukturierter Beschichtungen
mit beliebigen Schichtmaterialien anzugeben, mit dessen Hilfe eine einfache Beschichtung
bei vergleichsweise freier Wahl der Schichtmaterialien möglich ist und eine gleichmäßige
Verteilung der Nanopartikel in der Beschichtung erzeugt werden kann.
[0007] Diese Erfindung wird mit dem eingangs genannten Verfahren zum Erzeugen eines Bauteils
mit einer nanostrukturierten Beschichtung dadurch gelöst, dass zur Nanostrukturierung
der Beschichtung unter Verwendung von Nanopartikeln folgende Verfahrensschritte durchgeführt
werden. Zunächst wird eine mit den zu verwendenden Nanopartikeln gefüllte Folie aus
einem Polymermaterial hergestellt. Anschließend wird die Folie auf die zu beschichtende
Oberfläche des Bauteils aufgebracht. Zum Schluss wird das die Folie bildende Polymer
durch eine Nachbehandlung von der Oberfläche entfernt, wobei die Nanopartikel die
Beschichtung bilden. Dabei müssen die Schichtbestandteile nicht ausschließlich durch
die Nanopartikel gebildet werden. Es kann während der Nachbehandlung der Oberfläche
auch ein weiteres Schichtmaterial in das Verfahren eingebracht werden, welches beispielsweise
eine Matrix bildet, in die die Nanopartikel eingebracht sind. Die Nanostrukturierung
besteht in diesem Falle aus der feindispersen Verteilung der Nanopartikel. Die Nanostrukturierung
kann jedoch auch durch die Nanopartikel erzeugt werden, wenn diese die Beschichtung
bilden. Hierbei sind Wechselwirkungen zwischen den Nanopartikeln verantwortlich, die
sich aufgrund der im Verhältnis zum Volumen der Nanopartikel großen Fläche bei der
Schichtbildung stark auswirken. Weiterhin kann durch die Nachbehandlung auch ein Anschmelzen
von Nanopartikeln bewirkt werden, was den Schichtzusammenhalt auch ohne Verwendung
weiterer Beschichtungsstoffe, die eine Matrix zur Einbindung der Nanopartikel bilden
könnten, ermöglicht.
[0008] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Nachbehandlung in
einer Wärmebehandlung des Bauteils besteht. In diesem Fall wird die Zerstörung des
Polymermaterials durch eine thermische Beanspruchung bewerkstelligt, die die thermische
Belastbarkeit des Polymermaterials übersteigt. Eine Wärmebehandlung lässt sich vorteilhaft
sehr einfach durchführen. Sie eignet sich insbesondere für großflächige Bauteile,
da der Angriff bei der Wärmebehandlung ganzflächig erfolgt.
[0009] Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann die Nachbehandlung auch mit
einem Laserstrahl oder einem Partikelstrahl, insbesondere einem Kaltgasbeschichtungsstrahl
durchgeführt werden. Wird ein Laserstrahl für die Nachbehandlung genutzt, so dient
dieser lediglich zur Einbringung der zur Zersetzung und Entfernung des Polymermaterials
notwendigen Energie. In diesem Fall wird die Beschichtung lediglich aus den Nanopartikeln
gebildet.
[0010] Wird zur Nachbehandlung ein Partikelstrahl verwendet, so wirkt sich dessen thermische
beziehungsweise kinetische Energie positiv auf die Zersetzung des Polymermaterials
aus. Gleichzeitig werden die Partikel des Partikelstrahls unter der Voraussetzung
der Wahl geeigneter Prozessparameter auf der Oberfläche des Bauteils abgeschieden,
wodurch sich ein Verbund zwischen den Beschichtungspartikeln und den Nanopartikeln
ergibt. Die gleichmäßige Verteilung der Nanopartikel in diesem Schichtverbund wird
durch eine gleichmäßige Verteilung in der Polymerfolie gewährleistet.
[0011] Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Nanopartikel
in das Polymermaterial eingebracht werden, indem diese bei dem Vorgang der Extrusion
des Polymermaterials direkt der Polymerschmelze zugesetzt werden. Ein Extrusionsvorgang
ist der gebräuchlichste Herstellungsprozess für Halbzeuge aus Polymeren. Hierbei wird
aus dem Ausgangsmaterial des Polymers eine Polymerschmelze hergestellt und anschließend
extrudiert, wobei die Polymerschmelze grundsätzlich zur Aufnahme der Nanopartikel
geeignet ist. Hierbei werden die beim Extrudieren zum Einsatz kommenden Mischvorgänge
gleichzeitig genutzt, um eine gleichmäßige Verteilung der Nanopartikel in der Schmelze
zu erreichen.
[0012] Um eine Zusetzung von Nanopartikeln zur Polymerschmelze zu ermöglichen, ohne dass
die Nanopartikel agglomerieren, kann ein Transport und Dosierungssystem Verwendung
finden, wie es beispielsweise in der
WO 2005/123978 A1 beschrieben wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, aus den Nanopartikeln eine
wässrige Dispersion herzustellen, wodurch diese beispielsweise durch ein Pumpfördersystem
der Polymerschmelze zugesetzt werden können. Im weiteren Verfahren der Herstellung
der mit Nanopartikeln gemischten Polymerschmelze verdampft das Wasser aufgrund der
Temperaturentwicklung. Dieses Verfahren ist in der
DE 103 48 548 A1 näher beschrieben. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, aus den Nanopartikeln und
der Polymerschmelze durch Rühren eine Mischung mit feindisperser Verteilung der Nanopartikel
herzustellen. Hierbei können unterstützend auch Haftvermittler zum Einsatz kommen,
die die Dispergierung der Nanopartikel in der Polymerschmelze erleichtern. Die Polymerschmelze
kann dann in bekannter Weise beispielsweise mittels eines Extruders weiter verarbeitet
werden. Dieses Verfahren ist in der
EP 1 394 197 A1 bekannt.
[0013] Aus der Polymerschmelze; die vorher mit den Nanopartikeln versetzt wurde, kann die
Folie zur Anwendung in dem Beschichtungsverfahren direkt hergestellt werden. Alternativ
ist es auch möglich, die Polymerschmelze zu einem Kunststoffgranulat zu verarbeiten,
welches seinerseits wieder den Ausgangsstoff für die Herstellung der Folie bilden
kann. Dies ermöglicht vorteilhaft die Herstellung der erfindungsgemäßen Polymerfolie
mit gewöhnlichen Extrusionsautomaten, welche nicht mit einer geeigneten Dosierungsvorrichtung
für die Nanopartikel ausgestattet sind. Dies ist vorteilhaft, da ein Verwender des
erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete granulatförmige Rohmaterialien beziehen kann
ohne mit den Anschaffungskosten einer modifizierten Extrusionsmaschine belastet zu
werden. Verschiedene Granulate mit unterschiedlichen Nanopartikeln können dabei bei
dem Fertigungsvorgang der Polymerfolie gemischt werden, wodurch die Lagerhaltung vereinfacht
wird. Die für den Anwendungsfall notwendigen Folien können jeweils direkt vor der
Verarbeitung hergestellt werden.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn bei einem Verfahren zur Herstellung einer mit Nanopartikeln
gefüllten Folie beziehungsweise eines mit Nanopartikeln gefüllten Granulates die Nanopartikel
in die Folie beziehungsweise das Granulat eingebracht werden, indem diese bei dem
Vorgang der Extrusion des Polymermaterials direkt der Polymerschmelze zugesetzt werden.
Die mit diesen Verfahren verbundenen Vorteile sind im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Beschichtungsverfahren bereits erläutert worden.
[0015] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden im Nachfolgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Gleiche oder sich entsprechende Zeichnungselemente sind jeweils mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden nur insoweit mehrfach erläutert, wie sich Unterschiede zwischen
den einzelnen Figuren ergeben. Es zeigen
- Figur 1 und 2
- Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Polymerfolie,
die mit Nanopartikeln gefüllt ist, anhand ausgewählter schematisch dargestellter Verfahrensschritte
und
- Figur 3
- Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung der mit Nanopartikeln
gefüllten Beschichtung anhand schematisch dargestellter, ausgewählter Verfahrensschritte.
[0016] Figur 1 stellt dar, wie ein Granulat 11 aus einem Polymermaterial 12 hergestellt
werden kann, wobei hierfür ein Extrusionsautomat 13 verwendet wird. Dieser Extrusionsautomat
13 ist im Vergleich zu herkömmlichen Extrusionsautomaten dahingehend modifiziert worden,
dass eine Dosiervorrichtung 14 vorgesehen ist, mit der Nanopartikel in nicht näher
dargestellter Weise beim Durchmischen im Extrusionsautomaten 13 der Polymerschmelze
zugeführt werden können. Die Polymerschmelze wird mittels einer nicht näher dargestellten
Extruderschnecke 15, in der auch eine Mischung des Polymermaterials 12 erfolgt, und
einer Heizvorrichtung 16 hergestellt. Das hergestellte Granulat 11 bildet einen Vorrat
17, welcher später das Ausgangsmaterial für einen weiteren Extrusionsvorgang mit einem
gewöhnlichen Extrusionsautomaten 18 bilden kann. Mittels des Extrusionsautomaten 18
wird eine Folie aus Granulat 11 hergestellt, welche mit Nanopartikeln gefüllt ist.
[0017] In Figur 2 ist ein alternatives Verfahren zur Herstellung der Folie 19 dargestellt.
Dieses unterscheidet sich von dem Verfahren gemäß Figur 1 lediglich darin, dass mit
dem modifizierten Extrusionsautomaten 13, mit dem eine Zusetzung von Nanopartikeln
erfolgen kann, gleich die mit Nanopartikeln gefüllte Folie 19 hergestellt werden kann.
[0018] Gemäß Figur 3 ist die Beschichtung eines Bauteils 20 mit der Folie 19, in der die
Nanopartikel 21 gleichmäßig verteilt sind, schematisch dargestellt. Hierzu wird die
Folie 19 zunächst auf die zu beschichtende Oberfläche 22 des Bauteils 20 aufgebracht
und bleibt aufgrund ihres Adhäsionsvermögens auf der Oberfläche 22 haften.
[0019] Die weitere Bearbeitung der Folie kann beispielsweise durch einen Laserstrahl 23
erfolgen, wodurch das Polymermaterial der Folie 19 verdampft. Dabei verbleiben die
Nanopartikel 21 auf der Oberfläche 22 des Bauteils 20 haften und bilden eine dünne
Beschichtung 24. Alternativ (nicht dargestellt) kann der Energieeintrag des Laserstrahls
auch so groß sein, dass die Nanopartikel 21 aufgeschmolzen werden und daher eine geschlossene
Schicht auf der Oberfläche 22 des Bauteils 20 ausbilden.
[0020] Gemäß einer anderen Alternative kann zur Nachbehandlung auch ein Partikelstrahl 25
verwendet werden, welcher Mikropartikel 26 für eine Bildung einer Schichtmatrix der
Beschichtung 24 aufweist. Die sich ausbildende Schichtenmatrix 27 enthält die Nanopartikel
21. Das Material der Folie 19 verdampft beim Auftreffen des Partikelstrahls.
1. Verfahren zum Erzeugen eine Bauteils (20) mit einer nanostrukturierten Beschichtung
(24), bei dem die Nanostrukturierung der Beschichtung (24) unter Verwendung von Nanopartikeln
(21) erzeugt wird,
mit den Verfahrensschritten, dass
- zunächst eine mit den zu verwendenden Nanopartikeln (21) gefüllte Folie (19) aus
einem Polymermaterial (12) hergestellt wird,
- die Folie (19) auf die zu beschichtende Oberfläche (22) des Bauteils (20) aufgebracht
wird und
- das die Folie (19) bildende Polymer durch eine Nachbehandlung von der Oberfläche
(22) entfernt wird, wobei die Nanopartikel (21) die Beschichtung (24) bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nachbehandlung in einer Wärmebehandlung des Bauteils besteht
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nachbehandlung mit einem Laserstrahl (23) durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nachbehandlung mit einem Partikelstrahl (25), insbesondere einem Kaltgas-Beschichtungsstrahl
durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nanopartikel (21) in das Polymermaterial (12) eingebracht werden, indem diese
bei dem Vorgang der Extrusion des Polymermaterials (12) direkt der Polymerschmelze
zugesetzt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass aus der Polymerschmelze die Folie (19) hergestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass aus der Polymerschmelze ein Granulat (11) hergestellt wird, welches später als Ausgangsmaterial
für eine Extrusion der Folie dient.
1. Process for producing a component (20) with a nanostructured coating (24), in which
the nanostructuring of the coating (24) is produced using nanoparticles (21), comprising
the following process steps:
- first of all, a film (19) filled with the nanoparticles (21) to be used is produced
from a polymer material (12),
- the film (19) is applied to the surface (22) of the component (20) to be coated,
and
- the polymer which forms the film (19) is removed from the surface (22) by means
of further treatment, wherein the nanoparticles (21) form the coating (24).
2. Process according to Claim 1,
characterized
in that the further treatment consists in a heat treatment of the component.
3. Process according to Claim 1,
characterized
in that the further treatment is carried out using a laser beam (23).
4. Process according to Claim 1,
characterized
in that the further treatment is carried out using a particle beam (25), in particular a
coating beam of cold gas.
5. Process according to one of the preceding claims,
characterized
in that the nanoparticles (21) are introduced into the polymer material (12) by being added
directly to the polymer melt during the process for extruding the polymer material
(12).
6. Process according to Claim 4,
characterized
in that the film (19) is produced from the polymer melt.
7. Process according to Claim 4,
characterized
in that granules (11), which later serve as starting material for extruding the film, are
produced from the polymer melt.
1. Procédé de production d'un composant ( 20 ) ayant un revêtement ( 24 ) nanostructuré,
dans lequel on produit la nanostructuration du revêtement ( 24 ), en utilisant des
nonoparticules ( 21 ),
ayant les stades de procédé, dans lesquels
- on produit d'abord une feuille ( 19 ) en une matière ( 12 ) polymère chargée des
nanoparticules ( 21 ) à utiliser,
- on met la feuille ( 19 ) sur la surface ( 22 ) à revêtir du composant ( 20 ) et
- on élimine le polymère formant la feuille ( 19 ) par un traitement ultérieur de
la surface ( 22 ), les nanoparticules ( 21 ) formant le revêtement ( 24 ).
2. Procédé suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que le traitement ultérieur consiste en un traitement thermique du composant.
3. Procédé suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que l'on effectue le traitement ultérieur par un faisceau ( 23 ) laser.
4. Procédé suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que l'on effectue le traitement ultérieur par un jet ( 25 ) de particules, notamment
par un jet de revêtement à gaz froid.
5. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que l'on incorpore les nanoparticules ( 21 ) dans la matière ( 12 ) polymère, en les
ajoutant directement au polymère fondu, lors de l'opération d'extrusion de la matière
( 12 ) polymère.
6. Procédé suivant la revendication 4,
caractérisé
en ce qu'on produit la feuille ( 19 ) en le polymère fondu.
7. Procédé suivant la revendication 4,
caractérisé
en ce qu'on produit, à partir du polymère fondu, un produit ( 11 ) granulé, qui sert ultérieurement
de matière première pour une extrusion de la feuille.