(19)
(11) EP 2 030 484 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Nach dem Einspruchsverfahren

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
22.06.2022  Patentblatt  2022/25

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.03.2016  Patentblatt  2016/09

(21) Anmeldenummer: 07764640.4

(22) Anmeldetag:  13.06.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H05B 33/08(2020.01)
H05B 37/02(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
H05B 45/14; H05B 45/10; H05B 47/18; H05B 45/12
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2007/005216
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/147512 (27.12.2007 Gazette  2007/52)

(54)

DIMMBARES BETRIEBSGERÄT MIT INTERNER DIMMKENNLINIE

DIMMABLE OPERATING DEVICE WITH INTERNAL DIMMING CALIBRATION CURVE

APPAREIL DE COMMANDE À GRADATION DE LUMIÈRE PRÉSENTANT UNE CARACTÉRISTIQUE DE GRADATION INTERNE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 22.06.2006 DE 102006028670

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.03.2009  Patentblatt  2009/10

(60) Teilanmeldung:
11163203.0 / 2346305
14164929.3 / 2765835

(73) Patentinhaber: Tridonic GmbH & Co KG
6851 Dornbirn (AT)

(72) Erfinder:
  • ZIMMERMANN, Michael
    8888 Heiligkreuz (CH)
  • HARTMANN, Martin
    6850 Dornbirn (AT)
  • JOHN, Andreas
    8892 Berschis (CH)
  • RICHTER, Falk
    6830 Rankweil (AT)
  • DÜNSER, Mathias
    6700 Bludenz (AT)

(74) Vertreter: Rupp, Christian et al
Mitscherlich PartmbB Patent- und Rechtsanwälte Sonnenstraße 33
80331 München
80331 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 422 975
EP-A1- 0 807 877
EP-A2- 1 135 005
WO-A1-02/079890
DE-A1-102004 061 294
DE-A1-102005 008 996
DE-U1- 20 220 356
DE-U1-202004 006 292
US-A1- 2005 116 667
US-A1- 2005 179 404
US-B1- 6 181 086
US-B1- 6 573 666
US-B1- 7 014 336
EP-A1- 0 807 877
EP-A1- 1 422 975
WO-A-02/079890
DE-A1- 10 112 114
DE-A1-102004 061 294
DE-A1-102005 008 996
DE-U1- 20 312 298
US-A1- 2004 135 522
US-A1- 2005 179 404
US-A1- 2006 091 827
US-B1- 6 181 086
US-B1- 6 573 666
   
  • CONTENTI C ED - INSTITUTE OF ELECTRICAL AND ELECTRONICS ENGINEERS: "Digitally addressable DALI dimming ballast" APEC 2002. 17TH. ANNUAL IEEE APPLIED POWER ELECTRONICS CONFERENCE AND EXPOSITION. DALLAS, TX, MARCH 10 - 14, 2002, ANNUAL APPLIED POWER ELECTRONICS CONFERENCE, NEW YORK, NY : IEEE, US, Bd. VOL. 2 OF 2. CONF. 17, 10. März 2002 (2002-03-10), Seiten 936-942, XP010583030 ISBN: 0-7803-7404-5
  • ROSS FOSLER et al.: "AN809: Digitally Ad- dressable DALI Dimming Ballast", microchip, vol. DS00809B, 2002, pages 1-18,
   


Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein dimmbares Betriebsgerät für Leichtmittel, die bspw. Leuchtdioden oder Gasentladungslampen sein können.

[0002] Zur Anweisung von Steuerbefehlen zu dimmbaren Betriebsgeräten einer lichttechnischen Anlage, verwenden viele der heute eingesetzten lichttechnischen Anlagen ein bspw. durch den DALI- bzw. DSI-Standard genormtes Bussystem, durch den u.a. externe Dimmwerte übermittelt werden können. Die zur Ansteuerung der einzelnen Leuchtmittel benötigten Steuergeräte setzen diese Werte bspw. mit Hilfe von Konvertierungstabellen intern in Dimmwerte um, die die eigentlichen Stufen der Helligkeitssteuerung der angeschlossenen Leuchtmittel darstellen und die ggf. höher aufgelöste Steuerwerte (z.B. mit 16 Bit quantisierte Steuerwerte) als die externen Dimmwerte darstellen.

[0003] Ein Betriebsgerät mit einer Konstantstromquelle als Treiberschaltung zur Ansteuerung eines mehrere Leuchtdioden umfassenden LED-Moduls ist in DE 20 2004 006 292 U1 offenbart. Die Treiberschaltung ist dabei mit dem LED-Modul über insgesamt drei Kanäle verbunden, von denen zwei Kanäle zur Spannungsversorgung des LED-Moduls mit einer im Dimmbetrieb impulsbreitenmodulierten Versorgungsspannung dienen und ein als Digitalschnittstelle ausgebildeter dritter Kanal ("Modulkennungskanal") zur uni- oder bidirektionalen Übermittlung digitaler Betriebsparameter und/oder Kalibrierdaten zwischen LED-Modul und Treiberschaltung genutzt wird, so dass sich die Treiberschaltung auf diese einstellen kann. Dies ermöglicht das Betreiben von LED-Modulen unterschiedlicher Art mit der gleichen Treiberschaltung unter gleichen Betriebsbedingungen.

[0004] In EP 1 135 005 A2 ist eine über eine digitale Datenschnittstelle steuerbare Schaltung zum Dimmen von Lichtquellen einer Beleuchtungsanlage beschrieben, welche über geeignete Mittel zur Erzeugung einer von einem vorgebbaren Sollwert abhängigen Steuersignals zur Helligkeitssteuerung der Lichtquellen sowie über Mittel zur Anpassung des Steuersignals an unterschiedliche Lichtquellenarten verfügt.

[0005] In DE 203 12 298 U1 ist ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betrieb einer Gasentladungsladungslampe offenbart, welches eine Speichereinrichtung umfasst, in der von einer Steuereinrichtung abrufbare Betriebsparameter abgelegt sind.

[0006] Dokument DE 101 12 114 A1 beschreibt eine Steuereinrichtung für eine Beleuchtungseinrichtung mit variabler Helligkeit und ein Verfahren zur Beleuchtungssteuerung.

[0007] Das Dokument "Digitally Addressable DALI Dimming Ballast" von Cecilia Contenti und Tom Ribarich beschreibt ein digital adressierbares digitales dimmbares Vorschaltgerät, das dem DALI-Standard entspricht.

AUFGABE DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG



[0008] Ausgehend von dem oben genannten Stand der Technik, ist die vorliegende Erfindung der Aufgabe gewidmet, eine flexible Ausgestaltung eines dimmbaren Betriebsgeräts für Leuchtmittel vorzuschlagen.

ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



[0009] Die im vorhergehenden Abschnitt definierte Aufgabe wird durch ein Betriebsgerät für Leuchtmittel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

[0010] Das Betriebsgerät kann insbesondere auch dazu ausgelegt sein, dass die vorgenannte Umsetzung hinsichtlich ihrer Dynamik programmierbar ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass programmierbar ist, durch welches zeitliche Übergangsverhalten (linearer, logarithmischer oder exponentieller Zeitverlauf etc.) ein einem externen Dimmwert zugeordneter interner Dimmwert erreicht wird.

[0011] Erfindungsgemäß kann auch die Zuordnung ("Mapping") eines im stationären Zustand anzusteuernden internen Dimmwerts zu einem externen Dimmwert programmierbar sein. In diesem Fall muss die Auflösung der internen Dimmwerte nicht höher sein als die der externen Dimmwerte.

[0012] Das Leuchtmittel kann beispielsweise eine einzelne Leuchtdiode oder ein mehrere Leuchtdioden umfassendes LED-Modul sein, wobei die stationäre Zuordnung eines internen Dimmwerts zu einem externen Dimmwert Fertigungstoleranzen der Leuchtdiode(n) kompensiert.

[0013] Das Betriebsgerät kann einen Flash-Speicher aufweisen, in dem die programmierbare Umsetzung der externen Dimmwerte in interne Dimmwerte gespeichert ist.

[0014] Es kann selektiv eine maximale Dimmwertbeschränkung unterhalb von 100% festlegbar ist, die selektiv durch einen Befehl von Aussen einschaltbar und/oder aufhebbar ist.

[0015] Die internen Dimmwerte können auf den Bereich zwischen 0% und der Dimmwertbeschränkung aufgeteilt sein, so dass eine maximale Auflösung der Dimmwerte in diesem Bereich herrscht.

[0016] Das Betriebsgerät kann über mehrere Ausgänge zur Ansteurung von Leuchtmitteln verfügen, wobei die internen Dimmkennlinien individuell für jeden dieser Ausgänge programmierbar sind. Die Ausgänge können dabei Leuchtmittel, bspw. LEDs, unterschiedlicher Farbe ansteuern.

[0017] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Konfiguration eine Betriebsgeräts für Leuchtmittel mit den Merkmalen des Anspruchs 8.

[0018] Die Umsetzung kann dabei hinsichtlich ihrer Dynamik programmiert werden, d.h. es kann programmiert werden, durch welches zeitliche Übergangsverhalten ein einem externen Dimmwert zugeordneter interner Dimmwert erreicht wird.

[0019] Insbesondere kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Zuordnung eines im stationären Zustand anzusteuernden internen Dimmwerts zu einem externen Dimmwert programmierbar ist.

[0020] Die Erfindung sieht vor, dem Betriebsgerät Wertezuweisungstabellen zur Umsetzung externer Dimmwerte in interne Dimmwerte über ein Bussystem mit Hilfe eines beispielsweise auf dem DALI-Standard beruhenden Kommunikationsprotokolls bereitzustellen, um das Steuergerät optimal auf das Leuchtmittel zu trimmen bzw. die Form der Dimmkennlinie individuell anzupassen. Dieses Verfahren erlaubt es insbesondere Herstellern von LED-Modulen, gerätespezifische Toleranzen unterschiedlicher LED-Module bei einer Kalibrierung der Dimmkennlinie auf ein neues LED-Modul zu berücksichtigen und auszugleichen, wodurch eine einfache und kostengünstige Möglichkeit gegeben ist, LED-Module mit einheitlichem Dimmverhalten auszuliefern.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN



[0021] Weitere Eigenschaften, Vorteile und Zweckmäßigkeiten der vorliegenden Erfindung werden nunmehr, Bezug nehmend auf die beigefügten Zeichnungen, anhand einer detaillierten Beschreibung der Ausführungsbeispiele vorliegender Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1
eine schematische Darstellung einer Dimmschaltung mit einem dimmbaren Betriebsgerät gemäß vorliegender Erfindung,
Fig. 2a
eine Prinzipskizze eines lichttechnischen Systems nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, umfassend eine Steuerungseinrichtung und ein über ein Betriebsgerät angesteuertes LED-Modul, welche an eine Busleitung angeschlossen sind, die zur Übermittlung von Betriebsparametern und Programmierdaten zwischen der Steuerungseinrichtung und dem Betriebsgerät dient, und
Fig. 2b
eine Variante des in Fig. 2a skizzierten lichttechnischen Systems mit einem Helligkeitsregelkreis zur automatischen Einstellung eines über einen Sollwert vorgebbaren Dimmlevels.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG



[0022] Im Folgenden werden die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis Fig. 2b im Detail beschrieben.

[0023] In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Dimmschaltung mit einem dimmbaren Betriebsgerät BG gemäß vorliegender Erfindung skizziert, welches zur Ansteuerung eines Leuchtmittels LM mit einer Leistungs-Stellgröße StG' über ein als "Ansteuerung" bezeichnetes Leistungsstellglied TB dient. Bei dem Leuchtmittel kann es sich dabei beispielsweise um eine Gasentladungslampe, eine LED oder um ein LED-Modul, bestehend aus einem Array mehrerer zueinander in Serie, einzeln oder gruppenweise parallel geschalteten Leuchtdioden LED1 bis LEDN, handeln. Indessen kann die Erfindung im Zusammenhang mit jedem dimmbaren Leuchtmittel verwendet werden.

[0024] Das Leistungsstellglied TB, dem über einen mit dem Betriebsgerät BG verbundenen Steuereingang ein zum Dimmen des Leuchtmittels LM benötigtes Steuersignal zuführbar ist, kann z.B. einen Phasenanschnittsdimmer, eine regelbare Konstantstromquelle, eine einstellbare Versorgungsspannung, einen Wechselrichter mit einstellbarer Taktfrequenz fT oder einen Pulsbreitenmodulator PWM umfassen, über den das Tastverhältnis d eines von dem Betriebsgerät BG generierten, dem Leuchtmittel LM in Form eines pulsbreitenmodulierten Steuersignals zugeführten periodischen Rechteckstroms variiert wird. Als Leistungs-Stellgröße StG' kann also abgesehen von dem Tastverhältnis d eines pulsbreitenmodulierten Steuersignals die Frequenz fLM eines zum Betrieb des Leuchtmittels LM benötigten Wechselstroms, die Stromstärke eines zur Speisung des Leuchtmittels LM dienenden Wechsel- oder Gleichstroms ILM bzw. der Spannungspegel ULM einer zur Energieversorgung des Leuchtmittels LM dienenden Versorgungsspannung herangezogen werden.

[0025] Das in Fig. 1 dargestellte Betriebsgerät BG weist hierbei eine Schnittstelle auf, über die dem Betriebsgerät BG eine zur Dimmung des Leuchtmittels LM benötigte externe Führungsgröße FG (in Fig. 1 bezeichnet als "externe Dimmwerte") zuführbar ist. Diese externen Dimmwerte werden über einen Datenumsetzer LMK in dem Betriebsgerät BG in interne Dimmwerte einer Steuergröße StG umgesetzt, auf deren Grundlage die Ansteuerung des Leistungsstellglieds TB erfolgt. Das Betriebsgerät BG greift dabei z.B. auf eine in einer Speichereinheit des Datenumsetzers LMK abgelegte Wertezuweisungstabelle (in Fig. 1 bezeichnet als "Abgleichstabelle") zu, aus der vorab abgelegte, linear, logarithmisch, exponentiell oder anderweitig interpolierte Zwischenwerte einer zum Dimmen des Leuchtmittels LM benötigten Dimmkennlinie entnommen werden können.

[0026] Der Wertebereich dieser Stützwerte wird dabei z.B. durch zwei parallel zur Zeitachse eines Dimmlevel-Zeit-Diagramms verlaufende Geraden begrenzt, wobei die Untergrenze des Wertebereichs durch den aktuellen Istwert einer voreingestellten Dimmstufe gebildet wird und die Obergrenze des Wertebereichs durch ein dem Datenumsetzer LMK zugeführtes Programmiersignal PS vorgebbar ist (oder umgekehrt).

[0027] Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der Datenumsetzer LMK zu den vorgenannten Stützwerten interpolierte Zwischenwerte für den Zeitverlauf der Dimmkennlinie berechnet und mit den hierbei erhaltenen Werten das Leistungsstellglied TB ansteuert. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die in dem nicht-flüchtigen Speicher des Datenumsetzers LMK gespeicherten Stützwerte über das vorstehend erwähnte Programmiersignal PS neu kalibriert werden können. Das Programmiersignal separat zu einer Busschnittstelle und/oder über dieselbe Busschnittstelle übermittelt werden, über die nach erfolgter Programmierung dann die externen Dimmwerte zu dem Betriebsgerät übertragen werden.

[0028] Nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die vorstehend beschriebene Schaltung, wie in Fig. 1 skizziert, weiterhin aufweisen einen optionalen Rückführungsleitung 1, über die dem Betriebsgerät BG wenigstens ein die Leistung der Leuchtmittel wiedergebender Leistungsparameter des Leuchtmittels LM als Istwert der Regelgröße RG zugeführt wird, sowie einen weiteren optionalen Rückführungsleitung 2, über die die Leistungs-Stellgröße StG' dem Betriebsgerät BG zugeführt wird,

[0029] Wie Fig. 1 weiter zu entnehmen ist, stellt das Betriebsgerät BG bei diesem Ausführungsbeispiel über das Leistungsstellglied TB abhängig von der durch den erfassten Leistungsparameter gebildeten Regelgröße RG und der dem Betriebsgerät BG vorgebbaren Führungsgröße FG für die im Dimmbetrieb von dem Leuchtmittel LM zu erzeugende Strahlungsleistung, ausgedrückt durch den Sollwert ΦLM, soll des von dem Leuchtmittel LM im Dimmbetrieb zu emittierenden Lichtstroms ΦLM, die vorstehend erwähnte Leistungs-Stellgröße StG' ein. Bei Feststellung einer Regelabweichung zwischen Führungsgröße FG und Regelgröße RG wird dabei eine geeignete Leistungs-Stellgröße StG' generiert, durch die die vorgenannte Regelabweichung zumindest näherungsweise kompensiert wird.

[0030] In Fig. 2a ist eine Prinzipskizze eines lichttechnischen Systems dargestellt, welches eine Steuerungseinrichtung StE und ein über ein Betriebsgerät BG angesteuertes Leuchtmittel umfasst, bei dem es sich z.B. um eine Gasentladungslampe oder, wie in Fig. 2a skizziert, um ein LED-Modul handeln kann.

[0031] Die Steuerungseinrichtung StE und das Betriebsgerät BG sind über digitale Schnittstellen IF1 bzw. IF2 an eine Busleitung BL angeschlossen, die zur Übermittlung von Betriebsparametern und ggf. auch Programmierdaten zwischen der Steuerungseinrichtung StE und dem Betriebsgerät BG dient. Die Spannungsversorgung des LED-Moduls erfolgt über das an eine Spannungsversorgung Ue angeschlossene Betriebsgerät BG.

[0032] Als Versorgungsspannung des LED-Moduls kann eine Gleichspannung dienen, die über einen Speicherkondensator C bereitgestellt und der Busleitung BL über einen Ausgang DC_OUT des Betriebsgeräts BG als Busspannung UBus aufgeschaltet wird.

[0033] Wie in Fig. 2a skizziert, verfügt die Steuerungseinrichtung StE neben einem zur Spannungsversorgung mit UBus dienenden Eingang DC_IN über einen Programmierdatenausgang PROG_OUT, über den ein Programmiersignal UProg, welches zur Einstellung eines vom Anwender vorgebbaren Dimmlevels bzw. zur Auswahl eines bestimmten Dimmkennlinienverlaufs (z.B. linear, logarithmisch, exponentiell etc.) verwendet wird, in digitalisierter Form über die digitale Busschnittstelle IF2 der Steuerungseinrichtung StE übertragen werden kann.

[0034] Nach Übertragung über die Busleitung BL wird das Programmiersignal UProg dem Betriebsgerät BG über einen Steuersignaleingang PROG_IN zugeführt, und an einen als "LED-Konverter" bezeichneten Datenumsetzer geleitet. Dieser berechnet zu einer Anzahl von hinterlegten Stützwerten interpolierte Zwischenwerte für den Zeitverlauf einer zum Dimmen der LEDs benötigten Dimmkennlinie und steuert mit den dabei erhaltenen Werten einen in das Betriebsgerät BG integrierten Pulsbreitenmodulator PWM an, über den das Tastverhältnis d eines von dem Betriebsgerät BG generierten, der LED-Treiberschaltung in Form eines pulsbreitenmodulierten Steuersignals UPWM zugeführten periodischen Rechteckstroms variiert wird.

[0035] Die Dimmkennlinie verläuft dabei innerhalb eines durch zwei parallel zur Zeitachse eines Dimmlevel-Zeit-Diagramms verlaufende Geraden begrenzten Wertebereichs, dessen Untergrenze durch den aktuellen Istwert einer voreingestellten Dimmstufe gebildet wird und dessen Obergrenze durch das Programmiersignal UProg vorgebbar ist (oder umgekehrt).

[0036] Alternativ zu der vorstehend erwähnten Berechnung können die interpolierten Zwischenwerte auch aus einer z.B. in einem Nurlesespeicher des LED-Konverters abgelegten Wertezuweisungstabelle entnommen werden, die den innerhalb des Wertebereiches liegenden Stützstellen je nach Vorgabe des Anwenders vorab berechnete, linear, logarithmisch, exponentiell oder anderweitig interpolierte Zwischenwerte zuordnet.

[0037] Dabei kann vorgesehen sein, dass die in dem Flash-EEPROM gespeicherten Stützwerte über das vorgenannte Programmiersignal UProg der Steuerungseinrichtung StE neu kalibriert werden können, bpsw. um herstellerspezifischer Toleranzen der durch die LED-Treiberschaltung angesteuerten Leuchtdioden LED1 bis LEDN des LED-Moduls zu minimieren bzw. zu kompensieren.

[0038] Zu diesem Zweck kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die vorgenannten Stützwerte aus dem Flash-EEPROM ausgelesen und über einen Datenausgang READ_OUT des Betriebsgeräts BG und dessen digitale Busschnittstelle IF1 auf einen Datenübertragungskanal der Busleitung BL aufgeschaltet werden, so dass sie der Steuerungseinrichtung StE über deren digitale Busschnittstelle IF2 und einen Dateneingang READ_IN zugänglich sind.

[0039] In Fig. 2b ist eine Schaltungsvariante des in Fig. 2a skizzierten lichttechnischen Systems mit einem Helligkeitsregelkreis LRK zur automatischen Einstellung eines über die Ausgangsspannung Usoll eines Sollwertgebers SWG vorgebbaren Dimmlevels dargestellt. Die Regelstrecke dieses Helligkeitsregelkreises LRK wird dabei durch das Bezug nehmend auf Fig. 2a beschriebene, über die digitale Busschnittstelle IF1 an die Busleitung BL angeschlossene Betriebsgerät BG und ein über das Betriebsgerät BG angesteuertes Leuchtmittel gebildet, bei dem es sich wiederum z.B. um eine Gasentladungslampe oder, wie in Fig. 2b skizziert, um ein LED-Modul, bestehend aus einem Array mehrerer zueinander in Serie geschalteter Leuchtdioden LED1 bis LEDN, handelt, welches über eine mit dem Ausgang des Betriebsgeräts BG verbundene LED-Treiberschaltung angesteuert wird.

[0040] Zur Ansteuerung des in das Betriebsgerät BG integrierten Pulsbreitenmodulators PWM, über den das Tastverhältnis d eines von dem Betriebsgerät BG generierten, der LED-Treiberschaltung in Form eines pulsbreitenmodulierten Steuersignals UPWM zugeführten periodischen Rechteckstroms variiert wird, wird eine Stellgröße UProg benötigt, die von einem Programmierdatenausgang PROG_OUT einer über eine digitale Busschnittstelle IF2 (z.B. eine DALI-Schnittstelle) an die Busleitung BL angeschlossenen digitalen Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE geliefert, in digitalisierter Form über deren digitale Busschnittstelle IF2 auf einen Datenübertragungskanal der Busleitung BL aufgeschaltet und dann an die digitale Busschnittstelle IF1 des Betriebsgeräts BG zu dessen Programmierdateneingang PROG_IN übertragen wird.

[0041] Der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE wird über einen Sensordateneingang DATA_IN ein durch eine Regelgröße U Reg wiedergegebener Messwert zugeführt, bei dem es sich z.B. um den aktuellen Istwert der auf einer von den Leuchtdioden LED1 bis LEDN des LED-Moduls oder einer Teilgruppe dieser Leuchtdioden beleuchteten Nutzfläche A durch den einfallenden Lichtstrom ΦLM hervorgerufenen Beleuchtungsstärke E handelt, die von einem lichtsensitiven Detektor eines über eine weitere digitale Busschnittstelle IF3 (z.B. eine DALI-Schnittstelle) ebenfalls an die Busleitung BL angeschlossenen Lichtsensormoduls LSM erfasst wird. Als Lichtsensor fungiert hierbei z.B. ein Fototransistor TPh, dessen Kollektorstrom (Fotostrom) proportional zu der durch die emittierte Lichtstrahlung der LEDs hervorgerufenen Beleuchtungsstärke E auf der vorgenannten Nutzfläche A ist und somit ein Maß für die Helligkeit dieser Strahlung liefert.

[0042] Die Spannungsversorgung des Lichtsensormoduls LSM erfolgt dabei ebenso wie die Spannungsversorgung der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE und des LED-Moduls über die als Busspannung UBus dienende Zwischenkreisspannung Uv des Betriebsgeräts BG, die den beiden erstgenannten Systemkomponenten jeweils über einen mit "DC_IN" bezeichneten Busspannungseingang zugeführt wird.

[0043] Wie Fig. 2b zu entnehmen ist, wird das Ausgangssignal UReg des Lichtsensormoduls LSM, bei dem es sich z.B. um eine von einem Messverstärker auf einen definierten Ausgangspegel verstärkte, zu dem Fotostrom proportionale Spannung handelt, über einen Sensordatenausgang DATA_OUT zu der digitalen Busschnittstelle IF3 des Lichtsensormoduls LSM geführt und in digitalisierter Form über die Busleitung BL und die digitale Busschnittstelle IF2 der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE zu deren Sensordateneingang DATA_IN übertragen. Die Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE stellt dann abhängig von der an dem vorgenannten Sensordateneingang DATA_IN anliegenden Regelgröße UReg und der mit Hilfe des Sollwertgebers SWG über einen Trimmwiderstand Rv oder ein Potentiometer einstellbaren und über einen weiteren Dateneingang der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE vorgebbaren Führungsgröße USoll (Sollwert) für die im Dimmbetrieb vom LED-Modul zu erzeugende Strahlungsleistung, ausgedrückt durch den Sollwert ΦLM, soll des vom LED-Modul im Dimmbetrieb zu emittierenden Lichtstroms ΦLM, die vorstehend erwähnte Stellgröße UProg ein. Bei Feststellung einer Regelabweichung zwischen Führungsgröße Usoll und Regelgröße U Reg wird eine geeignete Stellgröße UProg generiert, durch die die vorgenannte Regelabweichung zumindest näherungsweise kompensiert wird.

[0044] Über den Programmierdatenausgang PROG_OUT der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE kann darüber hinaus ein vom Anwender vorgebbarer Dimmkennlinienverlauf (z.B. linear, logarithmisch, exponentiell etc.) aus einem über ein integriertes Display der Steuerungseinrichtung StE angezeigten Menü ausgewählt werden. Das dazu benötigte Steuersignal wird in digitalisierter Form über die digitale Busschnittstelle IF2 der Steuerungseinrichtung StE auf einen weiteren Datenübertragungskanal der Busleitung BL aufgeschaltet. Nach Übertragung über die Busleitung BL wird das Steuersignal dem Betriebsgerät BG über den vorgenannten Programmiersignaleingang PROG_IN zugeführt und an den LED-Konverter geleitet. Wie bereits unter Bezugnahme auf Fig. 2a beschrieben, berechnet dieser zu den in dem Flash-EEPROM des Betriebsgeräts BG hinterlegten Stützwerten interpolierte Zwischenwerte für den Zeitverlauf einer zum Dimmen der LEDs benötigten Dimmkennlinie und steuert mit den dabei erhaltenen Werten einen in das Betriebsgerät BG integrierten Pulsbreitenmodulator PWM an, über den das Tastverhältnis d eines von dem Betriebsgerät BG generierten, der LED-Treiberschaltung in Form eines pulsbreitenmodulierten Steuersignals UPWM zugeführten periodischen Rechteckstroms variiert wird. Die Dimmkennlinie verläuft dabei innerhalb eines durch zwei parallel zur Zeitachse verlaufende Geraden begrenzten Wertebereichs, dessen Untergrenze durch den aktuellen Istwert einer voreingestellten Dimmstufe gebildet wird und dessen Obergrenze durch die Führungsgröße Usoll vorgebbar ist (oder umgekehrt). Wie unter Bezugnahme auf Fig. 2a beschrieben, können die interpolierten Zwischenwerte alternativ zu der vorstehend erwähnten Berechnung auch aus einer z.B. in einem Nurlesespeicher des LED-Konverters abgelegten Wertezuweisungstabelle entnommen werden, die den innerhalb des Wertebereiches liegenden Stützstellen je nach Vorgabe des Anwenders vorab berechnete, linear, logarithmisch, exponentiell oder anderweitig interpolierte Zwischenwerte zuordnet.

[0045] Wie bei dem in Fig. 2a dargestellten Ausführungsbeispiel ist auch bei dieser Schaltungsvariante erfindungsgemäß vorgesehen, dass die in dem Flash-EEPROM gespeicherten Stützwerte über das Steuersignal der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE neu kalibriert werden können, um herstellerspezifische Toleranzen des Betriebsgeräts BG, der LED-Treiberschaltung und/oder der durch die LED-Treiberschaltung angesteuerten Leuchtdioden des LED-Moduls zu minimieren bzw. zu kompensieren. Wie bei dem in Fig. 2a skizzierten Ausführungsbeispiel kann zu diesem Zweck vorgesehen sein, dass die vorgenannten Stützwerte aus dem Flash-EEPROM ausgelesen und über einen Datenausgang READ_OUT des Betriebsgeräts BG und dessen digitale Busschnittstelle IF1 auf einen Datenübertragungskanal der Busleitung BL aufgeschaltet werden, so dass sie der Regelungs- und Steuerungseinrichtung RSE über deren digitale Busschnittstelle IF2 und einen Dateneingang READ_IN zugänglich sind.

[0046] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf lichttechnische Systeme beschränkt ist, deren Systemkomponenten über eine DALI-Schnittstelle an einen zur Spannungsversorgung dienenden Kanal einer Busleitung angeschlossen sind, sondern dass erfindungsgemäß jede andere, zur Übertragung digitaler Steuersignale geeignete digitale Busschnittstelle für diesen Zweck verwendet werden kann.

[0047] Wenn das verwendete Leuchtmittel eine oder mehrere LEDs sind, kann die freie Programmierbarkeit der internen Dimmkennlinie dahingehend verwendet werden, dass diese auf die farbspezifische Empfindlichkeit des menschlichen Auges abgestimmt wird. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn in unabhängigen Kanälen eines Betriebsgeräts oder durch mehrere Betriebsgeräte LEDs unterschiedlicher Farbe angesteuert werden, da das menschliche Auge die unterschiedlichen Farbe (bspw. Rot, Grün, Blau) unterschiedlich wahrnimmt.

[0048] Somit kann die interne Dimmkennlinie für die Ansteuerung von LEDs (oder anderer farbiger Leuchtmittel) unterschiedlicher Farbe individuell und somit unterschiedlich programmierbar sein.

[0049] Bspw. kann das durch eine Betriebsgerät mit drei unabhängigen Ausgängen erfolgen, bspw. ein RGB-Farbmischmodul für LEDs oder Leuchtstofflampen. Die Zuordnung der Farben und die individuelle Anpassung der internen Dimmkennlinie für jede Farbe kann dann erst in der Leuchte während der Installation erfolgen.

[0050] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann bspw. durch einen externen Befehl, bspw. über eine Busleitung, ein artifizieller Maximalwert für einen Leistungsparameter oder Kombinationen von Leistungsparametern (Strom etc.) gesetzt werden. Diese Beschränkung kann dann von Aussen wieder aufgehoben und/oder verändert werden, so dass bspw. später wieder die tatsächlich verfügbare Maximallleistung freigegeben werden kann. Alternativ kann diese artifizielle "Drosselung" auch durch eine manuelle Einstellung am Vorschaltgerät erzielt werden.

[0051] "100% Dimmlevel" entspricht somit dem artifiziell beschränkten Maximalwert und nicht dem tatsächlich möglichen "ungedrosselten" Maximalwert.

[0052] Die interne Dimmkurve wird kann an den artifiziell beschränkten Maximalwert angepasst werden: Um weiterhin möglichst fein verteilte interne Dimmwerte zu verwenden, werden sämtliche intern verfügbaren Dimmwerte bei gesetzter Maximalwertbeschränkung auf den Bereich zwischen 0% Dimming und dem artifiziellen Maximalwert verteilt.

[0053] Eine einfacher Ausführung kann vorsehen, in dem Gerät vorab wenigstens zwei Kennlinien für das Mapping der externen Dimmwerte zu den internen Dimmwerten vorzusehen (programmieren), nämlich bspw. eine Aufteilung zwischen 0% und 100% und eine weitere Aufteilung zwischen 0% und der Maximalwertbeschränkung.


Ansprüche

1. Betriebsgerät zum Betrieb eines Leuchtmittels (LM), wobei das Betriebsgerät eine digitale Schnittstelle (IF1) aufweist, über die dem Betriebsgerät (BG) von einem Bussystem externe Dimmwerte als digitale Bussignale zuführbar sind,

- wobei das Betriebsgerät (BG) Umsetzungsmittel aufweist, die dazu eingerichtet sind, diese zugeführten externen Dimmwerte in quantisierte interne Dimmwerte umzusetzen, und wobei das Betriebsgerät weiter dazu ausgelegt ist, auf Grundlage der interne Dimmwerte die angeschlossenen Leuchtmittel (LM) anzusteuern,

- wobei das Betriebsgerät (BG) Kalibrierungsmittel aufweist zum Kalibrieren der Umsetzung der externen Dimmwerte in die internen Dimmwerte über das Bussystem mit Hilfe eines Kommunikationsprotokolls über einen Steuersignaleingang (PROG_IN) der digitalen Schnittstelle (IF1),

- und wobei das Betriebsgerät einen nicht-flüchtigen Speicher aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

- die internen Dimmwerte höher aufgelöst sind als die externen Dimmwerte,

- wobei dem Betriebsgerät Wertezuweisungstabellen zur Umsetzung der externen Dimmwerte in die internen Dimmwerte über das Bussystem mit Hilfe des Kommunikationsprotokolls bereitgestellt sind, und

- wobei die Umsetzung der externen Dimmwerte in die internen Dimmwerte in dem nicht-flüchtigen Speicher gespeichert ist.


 
2. Betriebsgerät nach Anspruch 1,
wobei das Leuchtmittel (LM) wenigstens eine Leuchtdiode (LED1 bis LEDN) ist.
 
3. Betriebsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend einen Flash-Speicher (EEPROM) zur Speicherung der kalibrierbaren Umsetzung der externen Dimmwerte in interne Dimmwerte.
 
4. Betriebsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem eine Maximalwertbeschränkung der internen Dimmwerte unterhalb von 100% festlegbar ist, die selektiv einschaltbar ist.
 
5. Betriebsgerät nach Anspruch 4,
bei dem sämtliche verfügbaren internen Dimmwerte auf den Bereich zwischen 0% und der Maximalwertbesachränkung aufgeteilt sind.
 
6. Betriebsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das mehrere Ausgänge zur Ansteuerung von Leuchtmitteln verfügt, wobei interne Dimmkennlinien individuell für jeden dieser Ausgänge kalibrierbar sind.
 
7. Betriebsgerät nach Anspruch 6,
wobei die Ausgänge Leuchtmittel unterschiedlicher Farbe ansteuern.
 
8. Verfahren zur Konfiguration eines Betriebsgeräts (BG) für Leuchtmittel (LM), dem von einem Bussystem externe Dimmwerte als digitale Bussignale über eine digitale Schnittstelle zugeführt werden,

- wobei in einem Schritt die zugeführten externen Dimmwerte in quantisierte interne Dimmwerte umgesetzt werden, auf deren Grundlage die Ansteuerung der angeschlossenen Leuchtmittel (LM) erfolgt,

wobei in einem weiteren Schritt die Umsetzung der externen Dimmwerte in die internen Dimmwerte über das Bussystem mit Hilfe eines Kommunikationsprotokolls über einen Steuersignaleingang (PROG_IN) der digitalen Schnittstelle (IF1) kalibriert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass

- die internen Dimmwerte höher aufgelöst sind als die externen Dimmwerte,

- wobei zum Kalibrieren Wertezuweisungstabellen zur Umsetzung der externen Dimmwerte in die internen Dimmwerte über das Bussystem mit Hilfe des Kommunikationsprotokolls bereitgestellt sind,

- und wobei in einem noch weiteren Schritt die Umsetzung der externen Dimmwerte in die internen Dimmwerte in einem nicht-flüchtigen Speicher des Betriebsgeräts gespeichert wird.


 
9. Verfahren nach Anspruch 8,
bei dem eine Maximalwertbeschränkung der internen Dimmwerte unterhalb von 100% festlegbar ist, die selektiv einschaltbar ist.
 
10. Verfahren nach Anspruch 9,
bei dem die internen Dimmwerte auf den Bereich zwischen 0% und der Maximalwertbeschränkung aufgeteilt werden.
 
11. Verfahren nach Anspruch 9,
wobei das Betriebsgerät mehrere Ausgänge aufweist, wobei interne Dimmkennlinien individuell für jeden dieser Ausgänge kalibriert werden.
 
12. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei die internen Dimmkennlinien der Leuchtmittel (LM), insbesondere LEDs, unterschiedlicher Farbe, individuell kalibriert werden.
 
13. Verfahren nach Anspruch 12,
wobei interne Dimmkennlinien der Leuchtmittel (LM), insbesondere LEDs, unterschiedlicher Farbe zur Anpassung an die Wahrnehmung des menschlichen Auges individuell kalibriert werden.
 


Claims

1. Operating device for operating an illuminant (LM), wherein the operating device comprises a digital interface (IF1), via which the operating device (BG) can be supplied with external dimming values as digital bus signals by a bus system, wherein the operating device (BG) comprises conversion means which are configured to convert these supplied external dimming values into quantized internal dimming values, and wherein the operating device is further designed to control the connected illuminants (LM) on the basis of the internal dimming values,

wherein the operating device (BG) comprises calibration means for calibrating the conversion of the external dimming values into the internal dimming values via the bus system with the aid of a communication protocol via a control signal input (PROG_IN) of the digital interface (IF1), and wherein the operating device comprises a non-volatile memory,

characterized in that

- the internal dimming values have a higher resolution than the external dimming values,

- wherein value assignment tables for converting the external dimming values into the internal dimming values are provided to the operating device via the bus system with the aid of the communication protocol, and

wherein the conversion of the external dimming values into the internal dimming values is stored in the non-volatile memory.


 
2. Operating device according to Claim 1,
wherein the illuminant (LM) is at least one light-emitting diode (LED1 to LEDN).
 
3. Operating device according to either of the preceding claims, comprising a flash memory (EEPROM) for storing the calibratable conversion of the external dimming values into internal dimming values.
 
4. Operating device according to any one of the preceding claims, in which a maximum value limit of the internal dimming values below 100% can be defined and can be selectively switched on.
 
5. Operating device according to Claim 4,
in which all available internal dimming values are divided into the range between 0% and the maximum value limit.
 
6. Operating device according to any one of the preceding claims, which has a plurality of outputs for controlling illuminants, wherein internal dimming characteristic curves can be individually calibrated for each of these outputs.
 
7. Operating device according to Claim 6,
wherein the outputs control illuminants of different colors.
 
8. Method for configuring an operating device (BG) for illuminants (LM), which is supplied with external dimming values as digital bus signals by the bus system via a digital interface, wherein

- in one step, the supplied external dimming values are converted into quantized internal dimming values, on the basis of which the connected illuminants (LM) are controlled, wherein in a further step, the conversion of the external dimming values into the internal dimming values is calibrated via the bus system with the aid of a communication protocol via a control signal input (PROG_IN) of the digital interface (IF1),

characterized in that

- the internal dimming values have a higher resolution than the external dimming values,

wherein, for calibration, value assignment tables for converting the external dimming values into the internal dimming values are provided via the bus system with the aid of the communication protocol,

and wherein, in yet a further step, the conversion of the external dimming values into the internal dimming values is stored in a non-volatile memory of the operating device.


 
9. Method according to Claim 8,
in which a maximum value limit of the internal dimming values below 100% can be defined and can be selectively switched on.
 
10. Method according to Claim 9,
in which the internal dimming values are divided into the range between 0% and the maximum value limit.
 
11. Method according to Claim 9,
wherein the operating device comprises a plurality of outputs, wherein internal dimming characteristic curves are individually calibrated for each of these outputs.
 
12. Method according to Claim 11,
wherein the internal dimming characteristic curves of the illuminants (LM), in particular LEDs, of different colors are individually calibrated.
 
13. Method according to Claim 12,
wherein internal dimming characteristic curves of the illuminants (LM), in particular LEDs, of different colors are individually calibrated for adaptation to the perception of the human eye.
 


Revendications

1. Appareil de commande pour faire fonctionner une source d'éclairage (LM), l'appareil de commande présentant une interface numérique (IF1), à travers laquelle des valeurs de gradation externes peuvent être fournies en tant que signaux de bus numériques par un système de bus à l'appareil de commande (BG), l'appareil de commande (BG) présentant des moyens de conversion, lesquels sont configurés pour convertir ces valeurs de gradation externes fournies en valeurs de gradation internes quantifiées et l'appareil de commande étant conçu pour commander les sources d'éclairage (LM) connectées sur la base des valeurs de gradation internes,

l'appareil de commande (BG) présentant des moyens d'étalonnage pour l'étalonnage, à l'aide d'un protocole de communication à travers une entrée de signaux de commande (PROG_IN) de l'interface numérique (IF1), de la conversion des valeurs de gradation externes aux valeurs de gradation internes à travers le système de bus et l'appareil de commande présentant une mémoire non-volatile,

caractérisé en ce que

- les valeurs de gradation internes ont une résolution plus élevée que les valeurs de gradation externes,

- des tableaux d'affectation de valeurs étant fournis à l'appareil de commande pour la conversion, à l'aide du protocole de communication, des valeurs de gradation externes aux valeurs de gradation internes à travers le système de bus et

la conversion des valeurs de gradation externes aux valeurs de gradation internes étant enregistrée dans la mémoire non-volatile.


 
2. Appareil de commande selon la revendication 1,
la source d'éclairage (LM) étant au moins une diode électroluminescente (LED1 à LEDN).
 
3. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, présentant une mémoire flash (EEPROM) pour l'enregistrement de la conversion pouvant être étalonnée des valeurs de gradation externes en valeurs de gradation internes.
 
4. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel une restriction de valeur maximale des valeurs de gradation internes en dessous de 100 % peut être fixée, laquelle peut être activée sélectivement.
 
5. Appareil de commande selon la revendication 4,
dans lequel toutes les valeurs de gradation internes disponibles sont distribuées dans la plage entre 0 % et la restriction de valeur maximale.
 
6. Appareil de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, qui dispose de plusieurs sorties pour la commande de sources d'éclairage, des caractéristiques de gradation internes pouvant être étalonnées individuellement pour chacune de ces sorties.
 
7. Appareil de commande selon la revendication 6,
les sorties commandant des sources d'éclairage de couleurs différentes.
 
8. Procédé pour la configuration d'un appareil de commande (BG) pour sources d'éclairage (LM), auquel des valeurs de gradation externes sont fournies en tant que signaux de bus numériques par un système de bus à travers une interface numérique,

- dans une étape, les valeurs de gradation externes fournies étant converties en valeurs de gradation internes quantifiées, sur la base desquelles la commande des sources d'éclairage (LM) connectées est effectuée,

dans une autre étape, la conversion des valeurs de gradation externes aux valeurs de gradation internes à travers le système de bus étant étalonnée à l'aide d'un protocole de communication à travers une entrée de signaux de commande (PROG_IN) de l'interface numérique (IF1),

caractérisé en ce que

- les valeurs de gradation internes ont une résolution plus élevée que les valeurs de gradation externes,

pour l'étalonnage, des tableaux d'affectation de valeurs étant fournis pour la conversion, à l'aide du protocole de communication, des valeurs de gradation externes aux valeurs de gradation internes à travers le système de bus,

et dans une autre étape encore, la conversion des valeurs de gradation externes aux valeurs de gradation internes étant enregistrée dans une mémoire non-volatile de l'appareil de commande.


 
9. Procédé selon la revendication 8,
dans lequel une restriction de valeur maximale des valeurs de gradation internes en dessous de 100 % peut être fixée, laquelle peut être activée sélectivement.
 
10. Procédé selon la revendication 9,
dans lequel les valeurs de gradation internes sont distribuées dans la plage entre 0 % et la restriction de valeur maximale.
 
11. Procédé selon la revendication 9,
l'appareil de commande présentant plusieurs sorties, des caractéristiques de gradation internes étant étalonnées individuellement pour chacune de ces sorties.
 
12. Procédé selon la revendication 11,
les caractéristiques de gradation internes des sources d'éclairage (LM), en particulier de DEL, de couleurs différentes étant étalonnées individuellement.
 
13. Procédé selon la revendication 12,
des caractéristiques de gradation internes des sources d'éclairage (LM), en particulier de DEL, de couleurs différentes étant étalonnées individuellement pour l'adaptation à la perception de l'œil humain.
 




Zeichnung














Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente