(19)
(11) EP 2 030 527 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.03.2009  Patentblatt  2009/10

(21) Anmeldenummer: 08450108.9

(22) Anmeldetag:  16.07.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 3/12(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA MK RS

(30) Priorität: 30.08.2007 AT 13572007

(71) Anmelder: Ferch, Rudolf
5026 Salzburg (AT)

(72) Erfinder:
  • Ferch, Rudolf
    5026 Salzburg (AT)

(74) Vertreter: Sonn, Helmut 
Sonn & Partner Patentanwälte Riemergasse 14
1010 Wien
1010 Wien (AT)

   


(54) Tisch


(57) Zusammenlegbarer Tisch mit einer Tischplatte (1) und mindestens drei Fußteilen (5) die mit der Tischplatte (1) lösbar verbunden sind und zum Zwecke eines leichten Transportes untereinander gelenkig verbunden sind und zu einem flachen Bündel gegeneinander verschwenkbar sind.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen multifunktionellen kleinen Tisch, welcher sowohl für den Hausgebrauch als auch zur Bewirtung für Empfänge und andere Veranstaltungen geeignet ist und mindestens drei Fußteile sowie eine Tischplatte aufweist.

[0002] Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines transportablen kleinen Tisches, welcher auf einen kleinen Raum zusammenlegbar ist und sich durch einfache Handhabung auszeichnet.

[0003] Es sind Gartentische bekannt, die mit einer schwenkbaren Tischplatte versehen sind und in eine flache Form gebracht werden können.

[0004] Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen stabilen Tisch zu schaffen, welcher problemlos transportabel ist und eine raumsparende Lagermöglichkeit bietet.

[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einem Tisch der eingangs erwähnten Art die Fußteile einen Dreifuß bilden, untereinander gelenkig verbunden und zu einem flachen Bündel verschwenkbar sind, welches mit der Tischplatte lösbar, z.B. durch Schraubverbindung, verbunden ist.

[0006] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Fußteile untereinander, z.B. durch Schraubverbindung, lösbar verbunden. Durch diese Konstruktion ist es möglich, die Bestandteile des Tisches in eine raumsparende Form zu bringen, indem der Tisch in seine Bestandteile zerlegt werden kann, welche problemlos transportabel sind. Durch die Maßnahme nach Anspruch 3 ist eine schöne Verkleidung des Tischteiles gegeben.

[0007] Durch die Maßnahme nach Anspruch ist neben einer einfachen Handhabung eine hohe Stabilität und eine raumsparende Lagermöglichkeit bieten.

[0008] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, in welcher zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sind. Es zeigen:

Fig. 1 den erfindungsgemäßen Tisch in Seitenansicht;

Fig. 2 eine Draufsicht;

Fig. 3 eine Druntersicht;

Fig. 4 eine Ausführungsform der Befestigung eines Fußteiles an der Tischplatte;

Fig. 5 eine Verbindung der Fußteile untereinander in Seitenansicht;

Fig. 6 eine Draufsicht in Richtung der Pfeile VI-VI der Fig. 5;

Fig. 7 eine Draufsicht in Richtung der Pfeile VII-VII der Fig. 5;

Fig. 8 eine Draufsicht in Richtung der Pfeile VIII-VIII der Fig. 5;

Fig. 9 eine Draufsicht nach der Linie IX-IX der Fig. 5;

Fig. 10 einen Querschnitt des bodenseitigen Endes einer Fußstütze;

Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung derselben;

Fig. 12 eine vereinfachte Form der Fußstütze;

Fig. 13 und 14 je eine Variante der Fußstütze; und

Fig. 15 eine Variante des oberen Endes der Fußstütze im Bereiche der Befestigung der Tischplatte.



[0009] Der gegenständliche Tisch besitzt eine runde Tischplatte 1, welche mittels Schrauben 2 (Fig. 4) und daran angeschraubten Flügelmuttern 3 mit einem Fußgestell, im vorliegenden Fall einem Dreifuß 4, lösbar verbunden ist, welcher aus drei rohrförmigen Rahmenteilen 5 besteht, die tischplattenseitig an Auflageteile 6 durch Schrauben 7 befestigt sind.

[0010] Die Rahmenteile 5 können die aus den Fig. 12 bis 14 ersichtliche Form aufweisen und sind, wie aus den Fig. 5 bis 9 hervorgeht, untereinander gelenkig verbunden. Die Gelenke können, wie Fig. 6 zeigt, aus jeweils einer Lasche 8 bestehen, welche am jeweiligen Rahmenteil 5 z.B. durch Schweißen befestigt ist und ein mittiges Loch 9 zum Durchführen einer nicht dargestellten Schraube aufweist.

[0011] Die Lasche kann auch, wie Fig. 7 zeigt, als Winkel 10 ausgebildet sein, welcher ähnlich wie die Lasche 8 am jeweiligen Rahmenteil 5 angeschweißt ist und ähnlich wie die Lasche 8 ein mittiges Loch 9 zum Hindurchführen einer Befestigungsschraube besitzt.

[0012] Eine weitere Variante zeigt Fig. 8, gemäß welcher die Lasche als Rohrabschnitt 11 ausgebildet ist, welcher ähnlich wie die Lasche 8 am Rahmenteil 5 angeschweißt und ebenfalls zum Durchführen einer Befestigungsschraube ausgebildet ist.

[0013] Eine ähnliche Variante zeigt auch Fig. 9.

[0014] Bodenseitig besitzen die Rohrteile 5 einen nach außen abgewinkelten Rahmenteil 5', welcher mit dem Rahmenteil 5 vorzugweise einen Winkel α von 130° einschließt (Fig. 13 und 14).

[0015] Der bodenseitige Aufstandsteil 5' kann mit dem Rahmenteil 5 durch eine Strebe 13 versteift sein und endseitig mit einem nicht dargestellten Schuh versehen sein, welcher den Boden vor Kratzspuren und dergl. schützt.

[0016] Die Tischplatte 1 kann randseitig eine Umfangsnut 12 (Fig. 1) zur Aufnahme einer Vorhangschnur aufweisen, um den Dreißfuß 4 durch einen Vorhang verkleiden zu können.

[0017] Gemäß der Variante nach den Fig. 12 bis 15 ist das Rahmenrohr am Ende flach gequetscht, so dass es am tischseitigen Ende doppelte Wandstärke besitzt. Durch das dem Loch 9 entsprechende Loch 9' kann das tischseitige, gequetschte Ende des Rahmenprofils an der Tischplatte unmittelbar angeschraubt werden.

[0018] In ähnlicher Weise kann auch das fußseitige Ende des Rahmenteiles 5 mit einem gequetschten Aufstandsteil und allfälligem darauf befestigten Schuh aus weichem bzw. den Boden vor Kratzteilen schützenden Schuh versehen sein.

[0019] Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Änderungen vorgenommen werden. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, anstelle eines Dreifußes mehr als drei Rahmenteile 5 untereinander gelenkig zu verbinden, wobei wesentlich ist, dass die Rahmenteile zu einem flachen Gebilde zueinander gegenseitig verschwenkt werden können.


Ansprüche

1. Zusammenlegbarer Tisch mit einer Tischplatte und mindestens drei Fußteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußteile (5) einen Dreifuß (4) bilden, untereinander gelenkig verbunden und zu einem flachen Bündel verschwenkbar sind, welches mit der Tischplatte (1) lösbar, z.B. durch Schraubverbindung, verbunden ist.
 
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußteile (5) untereinander, z.B. durch Schraubverbindung, lösbar verbunden sind.
 
3. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (1) mit einer Umfangsnut (12) versehen ist, welche sich entlang des Tischplattenrandes erstreckt.
 
4. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußteile (5) jeweils als U-förmige Rohre ausgebildet sind, dessen bodenseitiges Ende gequetscht ist und als Aufstandselement dient.
 
5. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußteile (5) jeweils aus einem Rohr bestehen, dessen tischplattenseitiges Ende gequetscht und an die Tischplatte (1) durch Schraubverbindung lösbar angeschlossen ist.
 




Zeichnung



















Recherchenbericht