[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster- oder Türprofil aus Kunststoff mit einer Profilkörper,
der als Hohlkammerprofil ausgebildet ist, wobei in dem Profilkörper mehrere Hohlkammern
angeordnet sind, die von Außenwänden und/oder Innenstegen begrenzt sind, sowie ein
damit versehenes Fenster oder eine Tür.
[0002] Kunststoffprofile für Fenster- und Türelemente sind üblicherweise Hohlkammerprofile,
die durch Extrusion hergestellt werden, wobei diese Hohlkammerprofile mehrere Hohkammern
aufweisen, einerseits um über die Stege eine gewisse Versteifung des Kunststoffprofils
zu erlangen, und andererseits um die Wärmedämmung zu verbessern. Zur Aussteifung werden
in diesen Hohlkammerprofilen normalerweise Metallprofile eingeführt. Es gibt jedoch
bereits auch Bestrebungen, diese Metallprofile zu ersetzen. So ist bspw. aus der
DE 198 43 742 A1 ein Kunststoffprofil für Fenster und Türen bekannt, welches dreiteilig aufgebaut
ist, mit einem Profilkern und einer Außenschale sowie einer Innenschale. Der Profilkern
dient zur Aussteifung des Profils und kann aus einem glasfaserverstärktem Kunststoff
bestehen, wobei vorzugsweise dieser Profilkern eine wabenförmige Querschnittsstruktur
aufweist.
[0003] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, ein Fenster- bzw. Türprofil derart weiterzubilden,
dass dieses eine höhere Funktionalität bietet.
[0004] Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zumindest einer der Innenstege
des Profilkörpers dickwandig ausgebildet ist, mit einer Wandstärke von zumindest 70
% der Wandstärke zumindest einer der Außenwände, mit der Maßgabe, dass die Wandstärke
des Innensfeges zumindest 1,5 mm beträgt, sowie durch eine Tür oder ein Fenster, welche(s)
mit dem erfindungsgemäßen Hohlkammerprofil ausgestattet ist. Es ist damit möglich,
Fenster oder Türen - abgesehen von metallischen Beschlagteilen - metallfrei auszubilden,
also ohne die übliche und bisher notwendige metallische Aussteifung, sodass also die
Herstellung des Hohlkammerprofils insofern vereinfacht ist, als dass das nachträgliche
Einbringen derartiger metallischer Aussteifungen nicht immer erforderlich ist. Für
sehr schwere bzw. große Fenster kann eine Metallversteifung, wie diese im Stand der
Technik üblich ist, vorgesehen werden. Im Vergleich zum Stand der Technik ergibt sich
allerdings auch in diesem Fall eine bessere Lastabtragung. Es werden nämlich üblicherweise
Metallprofile verwendet, die ein relativ großes Spiel zu den Wänden der Hohlkammern
aufweisen, wobei zusätzlich produktionsbedingt die gewisse Verzüge im Hohlkammerprofil
vorhanden sind, sodass ein Ausknicken der Metallprofile nicht bzw. nur eingeschränkt
verhindert werden kann. Durch die erfindungsgemäßen Innenstege kann hier eine Verbesserung
erzielt werden. Darüber hinaus besteht im Rahmen der Erfindung die Möglichkeit, sog.
Piloten zur Lastabtragung innerhalb des Hohlkammerprofils anzuordnen, um damit eine
direkte Lastableitung in das umgebende Mauerwerk über das Profil zu erreichen. Diese
Piloten können dabei annähernd punktformig, z.B. mit einem Durchmesser von 0,15 mm,
sein, wobei in diesem Fall auch pilzförmige Durchmessererweiterungen zur Erhöhung
der Aufstandsfläche für ein Glaselement möglich sind, oder linienförmig, z.B. mit
einer Aufstandsfläche für ein Glaselement von 4 x 8 cm. Diese Piloten können zwischen
dem dickwandigen Innensteg, bzw. gegebenenfalls der Metallversteigung, und dem Glaselement
vorgesehen werden, insbesondere zwei Piloten pro Glaselement. Die Piloten können z.B.
aus Kunststoff bestehen, insbesondere mit dem Hohlkammerprofil verbunden sein, beispielsweise
einstückig mit diesem hergestellt sein, oder aus Holz. Es ist weiters möglich, dass
die Piloten mit einer Überhöhe hergestellt werden, um eine Anpassung vor Ort, z.B.
durch Fräsen zu ermöglichen. Diese Anpassung ist selbstverständlich auch möglich,
wenn Piloten ohne Überhöhe verwendet werden. Es wird damit auch der Wärmedämmwert
des Hohlkammerprofils an sich, und in der Folge die Wärmedämmung des gesamten Fensters
oder der gesamten Tür verbessert, in dem es nämlich möglich ist, die Ansichtsbreite
des Hohlkammerprofils zu verkleinern - im Vergleich zu Hohlkammerprofilen aus dem
Stand der Technik - wodurch der Glasanteil eines Fenster bestimmter Größe - verglichen
mit einem Fenster aus dem Stand der Technik - höher ausgebildet sein kann. Da die
Schwachstelle in der Wärmedämmung bekanntlich im Bereich des Rahmens selbst liegt
- zwei oder drei Scheiben Isolierglas-Fenster weisen bekanntlich im Wärmedämmwert
auf, der besser ist als jener des Rahmens - kann durch die Verkleinerung des Anteils
des Rahmens am Fenster selbst somit die Wärmedämmung verbessert werden. Darüber hinaus
wird der Vorteil erreicht, dass durch den höheren Glasanteil auch die Licht- und Energiedurchlässigkeit
verbessert werden kann. Als Zusatzeffekt wird damit auch eine bessere Optik des Fensters
erreicht, was insbesondere im Hinblick auf den derzeit zu beobachtenden Trend zu großflächigen
Glasfronten von Vorteil ist. Darüber hinaus ist die Anbringung von Beschlagteilen
an derartigen Fenstern einfacher und weisen diese erfindungsgemäßen Hohlkammerprofile
auch bessere Auszugswerte für Schrauben auf. Durch die höhere Wandstärke zumindest
eines der Innenstege des Hohlkammerprofils wird einerseits eine höhere mechanische
Belastbarkeit des Profils an sich erreicht, sodass also auch größere und schwerere
Glaselemente wie z.B. Schallschutzfenster, Sicherheitsfenster, 3-fach Verglasungen
z.B. für Glasfassaden möglich sind, darüber hinaus erhöht sich auch die Flexibilität
der Profile, da damit auch Befräsungen dieser Profile möglich sind, bspw. um geometrische
Anpassungen vor Ort vorzunehmen oder generell, um die Optik vor Ort anzupassen, ohne
dass die Stabilität des Hohlkammerprofils verloren geht. Die Befräsungen können z.B.
auch so durchgeführt werden, dass eine Hohlkammer teilweise zur Aufnahme eines Beschlagsteils
geöffnet wird, oder dass der Anschlagbereich eines Fensters um eine weitere Falzstufe
erhöht wird, indem eine Ecke des Profils zumindest teilweise entfernt wird. Durch
diese höhere Flexibilität und Funktionalität der Profile ist es also möglich, ein
Profil für mehrere Anwendungen bzw. Ausgestaltungen von Fenster oder Türen vorzusehen,
sodass also für verschiedenste Fensterarten und Größen lediglich ein Extrusionswerkzeug
bzw. Werkzeug für Herstellung derartiger Hohlkammerprofile erforderlich ist und damit
auch Investitionskosten eingespart werden können. Mit der Erfindung kann auch das
Ausknicken der Profile in den Profilendbereichen vermieden werden, wie dies bei Stand
der Technik Fenster auftreten kann, da die Metallaussteifung sich wegen der Verschweißung
der Profile nicht bis in die Enden erstrecken kann. Mit dem erfindungsgemäßen Hohlkammerprofil
kann auch eine Reduktion an Rohmaterial und damit eine Kostenersparnis erreicht werden.
[0005] Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Wandstärke des dickwandigen
Innenstegs ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 80 % und
einer oberen Grenze von 130 % der Wandstärke zumindest einer der Außenwände. Einerseits
wird durch die Erhöhung der Wandstärke auf zumindest 80 % der Wandstärke einer Außenwand
dem Profil eine höhere Festigkeit verliehen, sodass diese Profile für höhere Belastungen
auch entsprechende Notfallreserven bzgl. der Belastbarkeit aufweisen. Im Hinblick
auf die obere Grenze von 130 % konnte ein optimales Verhältnis zwischen mechanischer
Belastbarkeit und Materialaufwand bzw. Gewicht des Rahmenprofils beobachtet werden,
wobei hier anzumerken ist, dass eine weitere Erhöhung der Wandstärke auf über 130
% selbstverständlich möglich ist und eine höhere mechanische Stabilität erbringt,
allerdings nicht in dem Ausmaß in dem damit auch das Gewicht des Hohlkammerprofils
erhöht wird. Zudem kann bei höheren Wandstärken eine Reduktion der Extrusionsgeschwindigkeit
erforderlich sein, wodurch die Produktionskosten steigen würden. Auch sind die Maßtoleranzen
bis zu dieser Grenze besser als darüber.
[0006] Der zumindest eine dickwandige Innensteg kann sich von einer ersten Außenwand bis
zu einer zweiten Außenwand erstrecken, also durch das gesamte Hohlkammerprofil verlaufend
ausgebildet sein, bspw. vertikal oder horizontal verlaufend. Es kann damit dem Hohlkammerprofil,
d. h. dem Fenster- oder Türprofil, je nach Bedarf eine höhere Quersteifigkeit oder
Versteifung in Schwerkraftrichtung verliehen werden, wodurch es möglich wird, die
weiteren Innenstege die normalerweise dünnwandig ausgeführt sind, normalerweise beträgt
diese Wandstärke bei herkömmlichen, aus dem Stand der Technik bekannten Hohlkammerprofilen
ca. 0,6 mm bis 1,2 mm, verringert werden kann, ohne Einbußen im Hinblick auf die mechanische
Stabilität des Fenster- oder Türprofils.
[0007] Es ist auch möglich, dass mehrere dickwandige Innenstege, ggf. mit zumindest einer
der Außenwände, eine -im Querschnitt betrachtet - geschlossene Kammer ausbilden. Mit
dieser Ausführungsvariante der Erfindung wird es möglich, diese Kammer zur Aufnahme
von Beschlagsteilen vorzusehen, sodass diese Beschlagsteile also zumindest teilweise
verdeckt liegend im Fenster- oder Türprofil angeordnet sind, bspw. Ecklager. Durch
diese Integration von Beschlagsteilen in das Fenster- bzw. Türprofil selbst ist eine
Verringerung der Falzluft möglich, ebenso wie eine weitere Verringerung der Ansichtsbreite
derartiger Hohlkammerprofile, womit eine weitere Erhöhung der Wärmedämmung erreicht
werden kann, und darüber hinaus auch die Optik derartiger Fenster oder Türen verbessert
werden kann, da der Anteil an sichtbaren metallischen Beschlägen reduziert wird.
[0008] Der zumindest eine dickwandige Innensteg kann zwischen dünnwandigen Innenstegen,
welche eine Wandstärke von weniger als 70 % der Wandstärke zumindest eine der Außenwände
aufweisen, angeordnet sein und insbesondere mit diesen verbunden sein, sodass eine
Aussteifung des Tür- oder Fensterprofils auch dann erreicht wird, wenn dieser dickwandige
Innensteg nicht mit den Außenwänden verbunden ist, sondern lediglich über die dünnwandigen
Innenstege im Fenster- oder Türprofil angebunden ist.
[0009] Zur weiteren Erhöhung der mechanischen Belastbarkeit eines Fensters oder einer Tür,
welches mit dem erfindungsgemäßen Fenster- oder Türprofil ausgestattet ist, ist es
möglich, dass an zumindest einer Oberfläche der oder des dickwandigen Innenstege(s)
zumindest ein sich in Längserstreckung des Profilkörpers sich erstreckender Steg angeordnet
ist, also im Wesentlichen eine Materialverdickung ausgebildet ist.
[0010] Die Ausbildung eines Verbindungselementes an zumindest einer Oberfläche des dickwandigen
Innensteges für ein Beschlagelement eines Fensters oder einer Tür, bspw. in Form einer
Klipp-Verbindung bzw. eines Klipp-Elementes, insbesondere mit hakenförmigen Endfortsätzen,
wobei diese Verbindungselemente bevorzugt bereits während der Herstellung im Hohlkammerprofil,
d.h. im Fenster- oder Türprofil, aus dem Werkstoff des Profils ausgebildet werden,
wird die Montage derartiger Beschlagselemente im Fenster- oder Türprofil und deren
Halterung vereinfacht, wodurch der Montageaufwand an sich reduziert werden kann.
[0011] Eine weitere Erhöhung der Aussteifung bzw. der Funktionalität der Fenster- oder Türprofile
ist erzielbar, wenn der zumindest eine dickwandige Innensteg aus einem partikel- oder
faserverstärktem Kunststoff gebildet wird.
[0012] Durch die mit Ausnahme der Beschlagselemente metallfreien Ausbildung eines Fensters
oder einer Tür mit den erfindungsgemäßen Fenster- oder Türprofilen ist es möglich,
den Wärmedämmwert eines derartigen Fensters oder Tür zu erhöhen, in dem der Nachteil
der hohen Wärmeleitfähigkeit von Metallteilen vermieden bzw. verringert wird.
[0013] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand nachfolgender Figuren näher
erläutert.
[0014] Es zeigen jeweils in stark schematischer vereinfachter Darstellung:
- Fig. 1
- ein Querschnitt einer Ausführungsvariante eines Fenster- oder Türprofils;
- Fig. 2
- den Querschnitt einer weiteren Ausführungsvariante des Fenster- oder Türprofils;
- Fig. 3
- den Querschnitt einer anderen Ausführungsvariante des Fenster- oder Türprofils;
- Fig. 4
- den Querschnitt einer anderen Ausführungsvariante des Fenster- oder Türprofils.
[0015] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind diese bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters
können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen,
unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder
erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
[0016] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen,
dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe
1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze
1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit
einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder
weniger, z.B. 1 bis 1,7 oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
[0017] Fig. 1 zeigt den Querschnitt einer ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Fenster- oder Türprofils 1. Dieses Fenster- oder Türprofil 1 weist einen Profilkörper
2 auf, der als Hohlkammerprofil 3 ausgebildet ist. Dazu sind einerseits am Profilkörper
2 Außenwände 4 als äußere Begrenzung des Profils ausgebildet und andererseits Innenstege
5. Die Außenwände 4 bilden mit den Innenstegen 5 mehrere Hohlkammern 6.
[0018] Bei dieser Ausführungsvariante des Fenster- oder Türprofils 1 ist ein horizontal
angeordneter Innensteg 7 dickwandig ausgebildet, mit einer Wandstärke, welche jener
Wandstärke entspricht, die die Außenwände 4 aufweisen. Dieser Innensteg 7 ist dabei
nicht direkt mit den Außenwänden 4 verbunden, sondern über dünnwandige Innenstege
5 in den Profilkörper 2 eingebunden. Es ist damit möglich, eine relativ zentral im
Fenster- oder Türprofil angeordnete Hohlkammer 8 großvolumig auszubilden, wobei diese
Hohlkammer 8 durch den dickwandigen Innensteg 7 in zwei Teilhohlkammern unterteilt
wird, wodurch die Wärmedämmung dieses Fenster- oder Türprofils 1 verbessert werden
kann, da ein kalter Außenbereich 9 über die großvolumige Hohlkammer 8 von einem warmen
Innenbereich 10 eines Fensters oder einer Tür getrennt ist. Zudem wird über diesen
dickwandigen Innensteg 7 erreicht, dass eine Ausbauchung der dünnwandigen vertikalen
Innenstege 5, welche mit dem dickwandigen Innensteg 7 verbunden sind, in Richtung
auf die großvolumige Hohlkammer 8 während der Belastung zumindest großteils vermieden
wird.
[0019] Prinzipiell ist es im Rahmen der Erfindung möglich, das der dickwandige Innensteg
7 horizontal, vertikal oder schräg zur Horizontalen verlaufend ausgebildet ist. Durch
die vertikale Anordnung ist eine bessere Lastabtragung in das umgebende Mauerwerk
erreichbar, insbesondere bei schweren bzw. großen Fenstern, sodass in den meisten
Fällen auf zusätzliche Unterstützungen, wie z.B. Piloten, wie dies im folgenden noch
näher beschrieben wird, verzichtet werden kann. Diese vertikalen Stege können sich
dabei durch das gesamte Hohlkammerprofil 1 oder bis zu einem horizontalen, insbesondere
dickwandigen Innensteg 7 erstrecken, und insbesondere direkt unterhalb des Lastangriffspunktes
angeordnet sein.
[0020] Die dünnwandigen Innenstege 5 können dabei bspw. eine Wandstärke von 0,6 mm bis 1,2
mm aufweisen, die Außenwände 4 sowie der Innensteg 5 bspw. eine Wandstärke von bis
zu 5 mm. Diese Zahlenangaben sind jedoch nicht beschränkend zu verstehen und wird
daher der Fachmann diese Wandstärken bei Bedarf variieren, wobei auch das relative
Verhältnis der Wandstärken der dünnwandigen Innenstege 5 zum dickwandigen Innensteg
7 bzw. den Außenwänden 4 variiert werden kann. Dieses Verhältnis kann dabei ausgewählt
werden aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0,6 : 1,5 und eine oberen Grenze
von 0,6 : 6, insbesondere aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0,6 : 1,8
und einer oberen Grenze von 0,6 : 5.
[0021] Es ist weiters möglich, dass das Fenster- oder Türprofil 1 Außenwände 4 mit unterschiedlicher
Wandstärke aufweist, wobei in diesem Fall der dickwandige Innensteg 7 eine Wandstärke
aufweist von zumindest 70 % jener Wandstärke der Außenwand 4 mit der dünnsten Wandstärke
von den Außenwänden 4, zumindest jedoch von 1,5 mm aufweist.
[0022] Wie bereits voranstehend erwähnt, weist der dickwandige Innensteg 7 vorzugsweise
eine Wandstärke auf, der ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze
von 80 % und einer oberen Grenze von 130 % der Wandstärke zumindest einer der Außenwände
4. Insbesondere kann diese Wandstärke des Innensteges 5 ausgewählt sein aus einem
Bereich mit einer unteren Grenze von 100 % und einer oberen Grenze von 120 % der Wandstärke
zumindest eine der Außenwände 4.
[0023] Bei der Ausführungsvariante des Fenster- oder Türprofils 1 nach Fig. 2 wird durch
zwei dickwandige Innenstege 7 eine Hohlkammer 11 ausgebildet, wobei diese Hohlkammer
11 an zwei Seiten durch die Außenwände 4 begrenzt ist.
[0024] Es ist selbstverständlich möglich, dass diese Hohlkammer 11 lediglich an eine der
Seitenwände 4 angrenzt, bzw. kann diese Hohlkammer 11 auch zur Gänze innerhalb des
Fenster-oder Türprofils 1 angeordnet sein, ohne direkten Kontakt mit einer der Außenwände
4 des Profilkörpers 2.
[0025] Durch die Anordnung dieser Hohlkammer 11 entsprechend der Ausführungsvariante nach
Fig. 2 im Bereich der Außenwände 4 ist es möglich, diese Hohlkammer 11 zur Anordnung
von Teilen von Beschlagselementen, wie z.B. Verschlusselementen oder Ecklager, zu
verwenden. Dazu kann diese - im Querschnitt betrachtet - geschlossene Hohlkammer 11,
bspw. an jenen Stellen, an denen Beschlagsteile angebracht werden sollen, aufgefräst
oder aufgeschnitten werden, um damit den Hohlraum dieser Hohlkammer 11 frei zu legen
und das Beschlagselement einlegen zu können. Andererseits ist es möglich, dass, nachdem
diese Hohlkammer 11 im Fenster- bzw. Türprofil 1 an den Stirnflächen offen ausgebildet
ist - der Verschluss erfolgt erst durch das Verschweißen mehrerer Fenster- oder Türprofile
1 zum Fensterflügelrahmen bzw. Türflügelrahmen - die Beschlagselemente nachträglich
eingeschoben werden, sodass lediglich ein kleiner Bereich dieser Hohlkammer 11 geöffnet
werden muss, um das Eingreifen weiterer Beschlagselementteile, wie z.B. Schließteile,
zu ermöglichen.
[0026] Obwohl diese Hohlkammer 11 in Fig. 2 zumindest annähernd mit quadratischem Querschnitt
ausgebildet ist, ist es selbstverständlich möglich, dieser Hohlkammer 11 andere Querschnittformen
zu verleihen, ebenso wie dem gesamten Fenster- oder Türprofil 1.
[0027] Daneben sei an dieser Stelle angemerkt, dass das erfindungsgemäße Fenster- oder Türprofil
nicht nur als Fensterflügelrahmenprofil oder Türflügelrahmenprofil Verwendung finden
kann, sondern bspw. auch als Blendrahmenprofil.
[0028] Weiters ist aus Fig. 2 ersichtlich, dass an einer inneren Oberfläche 12 des bei dieser
Ausführungsvariante horizontal angeordneten dickwandigen Innensteges 7 zwei Längsrippen
13 ausgebildet sind. Mit diesen Längsrippen 13 wird eine weitere Versteifung dieses
Innensteges 7 erreicht bzw. ist damit auch eine beabstandete Halterung von Beschlagselementen
in der Hohlkammer 11 möglich. Mithilfe dieser Längsrippen 13 ist auch ein Niveauausgleich
möglich wenn in die Hohlkammer Beschlagelement eingesetzt werden, indem diese Längsrippen
so befräst werden, dass sich eine ebene "Aufstandsfläche" bildet. Es können damit
also kleinere herstellungsbedingte Verzüge ausgeglichen werden.
[0029] Selbstverständlich ist es möglich, dass auch nur ein oder mehr als zwei, z.B. drei,
Längsrippen angeordnet sind.
[0030] Anstelle oder zusätzlich zu den Längsrippen 13 ist es möglich im Bereich dieser bzw.
in den Bereichen all jener Oberflächen, an denen Schrauben angeordnet werden könnten,
insbesondere an dem bzw. den dickwandigen Innensteg(en) 7 so genannte Schraubnasen
anzuordnen, um die Auszugswerte für Schrauben weiter zu verbessern. Diese Schraubnasen
gleichen im Querschnitt im wesentlichen den Längsrippen 13, wobei jedoch der Abstand
zwischen zwei nebeneinander angeordneten Schraubnasen geringer ausgeführt ist, sodass
diese Schraubnasen beim Einschrauben einer Schraube geringfügig gespreizt werden.
Diese Schraubnasen können dabei punktuell und kreisförmig oder stegförmig, sich über
einen Teilbereich der Längserstreckung des Profilkörpers 2 erstreckend ausgebildet
sein, wobei immer zwei Schraubnasen nebeneinander angeordnet sind.
[0031] Durch die weiteren Ausführungsvarianten entsprechend den Fig. 3 und 4 des Fenster-
oder Türprofils 1 soll verdeutlicht werden, dass es unterschiedliche Variationsmöglichkeiten
der Anordnung und Ausbildung von dickwandigen Innenstegen 7 im Profilkörper 2 gibt,
sodass also die dargestellten Ausführungsvarianten nicht beschränkend zu sehen sind.
So ist es bspw. möglich, unterhalb der Hohlkammer 11 zwei dünnwandige Innenstege 5
als Abstützung für diese Hohlkammer 8 vorzusehen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
[0032] Ebenso ist es möglich, den vertikalen, dickwandigen Innensteg 7 der die Hohlkammer
11 seitlich begrenzt, derart zu verlängern, dass dieser dickwandige Innensteg 7 sich
von einer Außenwand 4 bis zur dieser gegenüberliegenden Außenwand 4 erstreckt. Zusätzlich
kann, wie dies auch in der Fig. 4 dargestellt ist, die Hohlkammer 11 noch durch einen
dünnwandigen Innensteg 5 abgestützt sein. Dieser dünnwandige Innensteg 5 kann aber
zur besseren Lastabtragung ebenfalls dickwandig im Sinne der Erfindung ausgebildet
sein, wie dies in Fig. 4 strichliert dargestellt ist.
[0033] Es besteht weiters die Möglichkeit, lediglich den Boden der Hohlkammer 11 und diesen
vertikalen Steg unterhalb des Bodens (strichliert in Fig. 4) dickwandig auszubilden.
[0034] Mit dieser Variationsmöglichkeit im Rahmen der Erfindung ist es einerseits möglich,
die mechanische Steifigkeit bzw. generell die mechanischen Eigenschaften und mechanische
Belastbarkeit des Fenster- oder Türprofils 1 zu variieren. Ebenso kann durch die unterschiedliche
Ausgestaltung der Hohlkammern 6, 8 auch der Wärmedämmwert dieses Fenster- oder Türprofils
1 variiert bzw. entsprechend verbessert werden.
[0035] Das Fenster- oder Türprofil 1 wird dem Stand der Technik entsprechend über ein Extrusionsverfahren
hergestellt. Ebenso ist es möglich, dieses durch Spritzguss- oder Strangpressverfahren
herzustellen.
[0036] Als Werkstoff wird ein Kunststoff verwendet, insbesondere ein thermoplastischer Kunststoff
wie bspw. PVC, Polypropylen. Ebenso ist es möglich holzfaserverstärkte Kunststoffe,
so genannte WPC (Wood Plastic Composits) einzusetzen, z.B. Mischungen aus Polypropylen
mit Holzfasern.
[0037] Insbesondere ist es von Vorteil, wenn zumindest der zumindest eine dickwandige Innensteg
7 aus einem derartig partikelverstärktem Kunststoff hergestellt wird, um damit die
mechanische Festigkeit weiter zu erhöhen.
[0038] Mit Hilfe der Erfindung ist es möglich, ein Flächenverhältnis - im Querschnitt betrachtet
- von Kunststoff zu Luftraum bzw. Hohlraum für ein Fenster- oder Türprofil 1 bereit
zu stellen, dass ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 :
0,5 und einer oberen Grenze von 1 : 15, insbesondere ausgewählt aus einem Bereich
mit einer unteren Grenze von 1 : 1 und einer oberen Grenze von 1 : 12, vorzugsweise
ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 : 1,5 und einer oberen
Grenze von 1 : 10, es also möglich ist, ein Fenster- oder Türprofil 1 bereit zu stellen,
welches aufgrund der Metallfreiheit - mit Ausnahme von Beschlagselementen - eine sehr
gute Wärmedämmung aufweist. Ein Flächenverhältnis von Gesamtfläche Innenstege zu Gesamtfläche
der Hohlräume - wiederum im Querschnitt betrachtet - kann dabei ausgewählt sein aus
einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 : 4 und einer oberen Grenze von 1:40,
insbesondere ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 : 5
und einer oberen Grenze von 1 : 35.
[0039] Im Hinblick auf die Beschlagselemente sei ausgeführt, dass es möglich ist, bereits
im Profilkörper 2 selbst entsprechende Verbindungs- bzw. Befestigungseinrichtungen
vorzusehen, bspw. ist es möglich, die Längsrippen 13 innerhalb der Hohlkammer 11 nach
oben zu verlängern und bspw. die Enden mit hakenförmigen Elementen zu versehen, sodass
ein Beschlagselement zwischen diesen verlängerten Längsrippen 13 eingeklippt werden
kann.
[0040] Die Ausführung mit dickwandigen Innenstegen dient insbesondere dazu, dass das Profil
nach der Extrusion "punktuell" nur dort aufgefräst werden kann, d.h. in den speziellen
Bereichen, wo Beschlagsteile bzw. Verriegelungspunkte bzw. -teile montiert werden.
Damit können tragende Beschlagsteile bzw. Verriegelungspunkte bzw. Verriegelungsteile
montiert werden ohne Festigkeitsverlust des Profils bzw. ohne Tragfähigkeitsverlust
der Beschlagsteile bzw. Verriegelungspunkte bzw. Verriegelungsteile. Damit können
Beschlagsteile und Verriegelungspunkte bzw. Verriegelungsteile verdeckt liegend montiert
werden, d.h. tiefer oder in gleicher Höhe wie die nicht ausgefräste Profilsektion.
[0041] Es wird damit eine neue Montage von Beschlagsteilen bzw. Verriegelungsteilen ohne
statische Verluste, durch die normalerweise sehr dünnen Innenstege, die vorwiegend
wegen der verbesserten Wärmedämmung eingesetzt werden, erreicht.
[0042] Des Weiteren kann dies auch zu einer verbesserten, weil statisch mehr belastbaren,
Glasleistenaufnahme genutzt werden.
[0043] Darüber hinaus besteht im Rahmen der Erfindung die Möglichkeit, sog. Piloten zur
Lastabtragung innerhalb des Hohlkammerprofils anzuordnen, um damit eine direkte Lastableitung
in das umgebende Mauerwerk über das Profil zu erreichen. Diese Piloten können dabei
annähernd punktförmig, z.B. mit einem Durchmesser von 0,15 mm, sein, wobei in diesem
Fall auch pilzförmige Durchmessererweiterungen zur Erhöhung der Aufstandsfläche für
ein Glaselement möglich sind, oder linienförmig, z.B. mit einer Aufstandsfläche für
ein Glaselement von 4 × 8 cm. Diese Piloten können zwischen dem dickwandigen Innensteg,
bzw. gegebenenfalls der Metallversteifung, und dem Glaselement vorgesehen werden,
insbesondere zwei Piloten pro Glaselement. Die Piloten können z.B. aus Kunststoff
bestehen, insbesondere mit dem Hohlkammerprofil verbunden sein, beispielsweise einstückig
mit diesem hergestellt sein, oder aus Holz. Es ist weiters möglich, dass die Piloten
mit einer Überhöhe hergestellt werden, um eine Anpassung vor Ort, z.B. durch Fräsen
zu ermöglichen. Diese Anpassung ist selbstverständlich auch möglich, wenn Piloten
ohne Überhöhe verwendet werden.
[0044] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Fenster- oder Türprofils
1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten
Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen
der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit
aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können
des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche
denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten
und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
[0045] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus des Fenster- oder Türprofils 1, dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise
unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
[0046] Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der
Beschreibung entnommen werden.
[0047] Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2; 3; 4 gezeigten Ausführungen den
Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen,
erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren
zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung
[0048]
- 1
- Fenster- oder Türprofil
- 2
- Profilkörper
- 3
- Hohlkammerprofil
- 4
- Außenwand
- 5
- Innensteg
- 6
- Hohlkammer
- 7
- Innensteg
- 8
- Hohlkammer
- 9
- Außenbereich
- 10
- Innenbereich
- 11
- Hohlkammer
- 12
- Oberfläche
- 13
- Längsrippe
1. Fenster- oder Türprofil (1) aus Kunststoff mit einem Profilkörper (2), der als Hohlkammerprofil
(3) ausgebildet ist, wobei in dem Profilkörper (2) mehrere Hohlkammern (6, 8, 11)
angeordnet sind, die von Außenwänden (4) und/oder Innenstegen (5, 7) begrenzt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Innenstege (7) dickwandig mit einer Wandstärke von zumindest
70 % der Wandstärke zumindest einer der Außenwände (4) ausgebildet ist, mit der Maßgabe,
dass die Wandstärke des Innensteges zumindest 1,5 mm beträgt.
2. Fenster- oder Türprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des dickwandigen Innensteges (7) ausgewählt ist aus einem Bereich
mit einer unteren Grenze von 80 % und einer oberen Grenze von 130 % der Wandstärke
zumindest einer der Außenwände (4).
3. Fenster- oder Türprofil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zumindest eine dickwandige Innensteg (7) von einer ersten Außenwand (4)
bis zu einer zweiten Außenwand (4) erstreckt.
4. Fenster- oder Türprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere dickwandige Innenstege (7), gegebenenfalls mit zumindest einer der Außenwände
(4), eine - im Querschnitt betrachtet - geschlossene Hohlkammer (11) ausbilden.
5. Fenster- oder Türprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine dickwandige Innensteg (7) zwischen dünnwandigen Innenstegen (5)
mit einer Wandstärke die kleiner als 70 % der Wandstärke zumindest einer der Außenwände
(4) ist, angeordnet und mit diesen verbunden ist.
6. Fenster- oder Türprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Oberfläche (12) der oder des dickwandigen Innenstege(s) (7) zumindest
eine sich in Längserstreckung des Profilkörpers (2) sich erstreckende Längsrippe (13)
angeordnet ist.
7. Fenster- oder Türprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Oberfläche (12) eines dickwandigen Innensteges (7) zumindest ein
Verbindungselement für ein Beschlagelement eines Fensters oder einer Tür ausgebildet
ist.
8. Fenster- oder Türprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine dickwandige Innensteg (7) aus einem partikel-oder faserverstärkten
Kunststoff gebildet ist.
9. Fenster oder Tür mit einem aus Profilelementen gebildeten Flügelrahmen, die als Hohlkammerprofil
(3) ausgebildet sind, wobei an zumindest einem der Profilelemente zumindest ein Beschlagelement
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente als Fenster- oder Türprofil (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche gebildet ist.
10. Fenster oder Tür nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen aus einstückigen Profilelementen und mit Ausnahme der Beschlagelemente
metall frei ausgebildet ist.