| (19) |
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(11) |
EP 2 032 679 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2015 Patentblatt 2015/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.06.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/056260 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/000700 (03.01.2008 Gazette 2008/01) |
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| (54) |
GRAPHITFREIER HOCHTEMPERATUR-SCHMIERSTOFF
GRAPHITE-FREE HIGH-TEMPERATURE LUBRICANT
LUBRIFIANT HAUTE TEMPÉRATURE SANS GRAPHITE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
28.06.2006 DE 102006030113
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Chemische Fabrik Budenheim KG |
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55257 Budenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BUGNER, Steffen
55257 Budenheim (DE)
- GISKOW, Ralf
55120 Mainz (DE)
- SCHNEIDER, Bernd
65205 Wiesbaden (DE)
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| (74) |
Vertreter: WSL Patentanwälte Partnerschaft mbB |
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Kaiser-Friedrich-Ring 98 65185 Wiesbaden 65185 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 334 977 EP-A2- 0 303 734 DD-A5- 292 678
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EP-A- 0 829 528 WO-A-2006/054768
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- DATABASE WPI Week 199515 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1995-113694 XP002460869
& RU 2 017 799 C1 (FERROUS METALLURGY INST) 15. August 1994 (1994-08-15)
- DATABASE WPI Week 200056 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 2000-589923 XP002460850
& JP 2000 202508 A (NIPPON STEEL CORP) 25. Juli 2000 (2000-07-25)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hochtemperatur-Schmierstoff für die Heißverarbeitung
von Metallen.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Beim Warmverformen von Metallen, insbesondere von Stahl, in einem Temperaturbereich
von 700-1300°C kommt es an der erhitzten Metalloberfläche an der Umgebungsluft zur
Zunderbildung. Bei Warmwalzverfahren von Stahl zur Herstellung von nahtlosen Rohren
wird ein Vollmaterial durchstoßen und ein Hohlblock gebildet, der anschließend in
nachfolgenden Walzschritten elongiert wird. Hier ist die Gefahr von Zunderbildung
auf der erhitzten Metalloberfläche des Hohlblocks während der Überführung zu dem Elongierprozeß
besonders hoch. Bei den nachfolgenden Walzschritten kann dieser Zunderanfall zu Innenfehlern
des nahtlosen Rohres führen. Aus diesem Grund wird der anfallende Zunder beispielsweise
mit Druckluft oder Inertgas ausgeblasen. Zusätzlich werden unterschiedlichste Substanzen
in Pulverform als Schmier- oder Beizmittel auf die Innenoberfläche der Hohlblöcke
aufgebracht. Beispiele für solche Schmier- oder Beizmittel enthalten Graphit, Bornitrid,
Molybdänsulfid, Silikate oder Erdalkaliphosphate sowie Mischungen davon.
[0003] Viele Schmiermittel für die Heißverformung von Metallen enthalten Graphit aufgrund
seiner guten Schmiereigenschaften. Allerdings hat Graphit erhebliche Nachteile, wie
z. B. die Aufnahme von Graphitkohlenstoff in die bearbeitete Metalloberfläche, wodurch
die Zusammensetzung und die Eigenschaften der Metalloberfläche verändert werden können.
Darüber hinaus ist Graphit aus arbeitshygienischen Gründen unerwünscht, da das Graphitpulver
leicht in die Umgebungsatmosphäre zerstäübt wird und für in der Nähe arbeitende Personen
eine Gesundheitsgefährdung durch Einatmen des Graphitpulvers darstellt.
[0004] Weiterhin besitzen viele bekannte Schmiermittel aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften
und Korngrößen kein gutes Riesel- bzw. Fließverhalten. Ein grobes Material mit hohen
Korngrößen führt häufig zu einer unzureichenden und ungleichmäßigen Belegung der Metalloberfläche
und damit zu einer schlechten Zunderreduzierung. Bekannte feinkörnige Materialien
mit kleinen Korngrößen, beispielsweise unter 50 µm, neigen häufig zu Verklumpung,
insbesondere bei Lagerung, weshalb sie nur schwer als Pulver auf die Metalloberfläche
aufgesprüht werden können. Eine feinere Körnung hätte jedoch den Vorteil, daß eine
bessere Schichtbildung erreicht werden kann, jedoch wird dieser Vorteil bei bekannten
Zusammensetzungen mit feiner Körnung durch die starke Neigung zur Verklumpung wieder
zunichte gemacht.
[0005] Die
DD 292678 A5 offenbart einen Überzug zur Verminderung der Reibung bei der elastischen oder plastischen
Verformung von metallischen Werkstoffen, bestehend aus einem homogenen Feststoffgemisch
thermischer Umsetzungsprodukte, entstanden durch eine thermische Einwirkung bei 250
bis 1600°C auf eine homogene Mischung aus (A) 0,02 bis 28 Masseanteilen Fettsäuresalzen,
(B) 0,09 bis 9,1 Masseanteilen Alkali- oder Ammoniumborat, (C) 0,18 bis 26 Masseanteilen
Alkali- oder Ammoniumphosphat, (D) 0,02 bis 18 Masseanteilen einer polymeren organischen
Verbindung und (E) 0,06 bis 18 Masseanteilen Reaktionsprodukten der Komponenten A-C,
gebildet in wässriger Lösung bei einem pH-Wert > 6,5 und bei einer Temperatur < 80°C.
Aufgabe der Erfindung
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand daher darin, einen Hochtemperatur-Schmierstoff
mit gutem Riesel- und Fließverhalten zur Zunderauflösung auf erhitzten Metalloberflächen
bereitzustellen, der in Pulverform aufgebracht eine gute Belegung der Metalloberfläche
erlaubt und auch nach längerer Lagerung unter Produktionsbedingungen noch gute Riesel-
und Fließeigenschaften ohne starke Verklumpung aufweist und der die Verwendung von
Graphit vermeidet.
Beschreibung der Erfindung
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Hochtemperatur-Schmierstoff
für die Heißverarbeitung von Metallen, bestehend aus einem Gemisch von feinpulverigen
Materialien, wobei das Gemisch wenigstens die folgenden Bestandteile enthält:
- (a) eine sekundäre und/oder tertiäre Calciumphosphatverbindung, ausgewählt unter Hydroxylapatit
[Ca5(PO4)3OH] und Tricalciumphosphat [Ca3(PO4)2].
- (b) eine Fettsäure oder ein Fettsäuresalz,
- (c) Borsäure, ein Borsäuresalz (Borat) und/oder ein Borsäuresalz (Borat) enthaltendes
Mineral und
- (d) Alkalipolyphosphate und/oder Alkalipyrophosphate und/oder Alkalimetaphosphate
in einer Menge von 60 bis 95 Gew.-% in dem Gemisch,
und wobei die Bestandteile des Gemischs eine mittlere Korngröße von ≤ 150 µm aufweisen
und der Schmierstoff keinen Zusatz von Graphit enthält.
[0008] Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß sich das erfindungsgemäße Gemisch mit
den Bestandteile (a), (b), (c) und (d) als Schmierstoff für die Heißverarbeitung von
Metallen besonders gut eignet. Es versteht sich, daß der erfindungsgemäße Schmierstoff
weitere Bestandteile enthalten kann, soweit diese die gewünschten vorteilhaften Eigenschaften
nicht wesentlich nachteilig beeinflussen.
[0009] Sekundäre und/oder tertiäre Calciumphosphatverbindungen haben sich überraschenderweise
als besonders geeignete Rieselhilfsmittel in einem Hochtemperatur-Schmierstoff der
erfindungsgemäßen Art für die Heißverarbeitung von Metallen erwiesen. Monocalciumphosphat
ist ungeeignet, da es bei Luftfeuchte zu Verklumpung führt. Die Calciumphosphatverbindung
des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffes ist unter Hxdroxylapatit [Ca
5(PO
4)
3OH] und Tricalciumphosphat [Ca
3(PO
4)
2] ausgewählt, wobei Hxdroxylapatit besonders bevorzugt ist.
[0010] Das Gemisch des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs enthält weiterhin
eine Fettsäure oder ein Fettsäuresalz in Kombination mit den übrigen Bestandteilen.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß durch die Verwendung einer Fettsäure
oder eines Fettsäuresalzes die Verklumpung des feinkörnigen Pulvers erheblich verringert
und die Lagerungsbeständigkeit verbessert werden können. Ohne daß sich die Anmelderin
hierdurch an eine Theorie gebunden fühlt, wird angenommen, daß sich die Fettsäure
oder das Fettsäuresalz an die Körner eines oder mehrerer weiterer Bestandteile des
Gemisches anlagert und auf diese Weise eine Verklumpung der Körner verhindert oder
vermindert, Feuchtigkeit von den Körnern abhält und dadurch die Lagerungsbeständigkeit
sowie das Riesel- bzw. Fließverhalten des Schmierstoffs verbessert.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
ist die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz unter gesättigten und ungesättigten Fettsäuren
mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen bzw. deren Salzen ausgewählt. Besonders bevorzugt ist
die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz unter Kapronsäure, Kaprylsäure, Kaprinsäure,
Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Margarinsäure, Stearinsäure, Arachinsäure,
Behensäure, Lignocerinsäure, Cerotinsäure, Palmitoleinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure,
Vaccensäure, Icosensäure, Erucasäure, Nervonsäure, Linolsäure, Linolensäure, Arachidonsäure,
Timnodonsäure, Clupanodonsäure bzw. deren Salzen, ausgewählt. Ganz besonders bevorzugt
ist die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz Stearinsäure bzw. deren Salz, insbesondere
Magnesiumstearat. Voraussetzung für die Auswahl ist, daß die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz
bei einer Temperatur > 30°C als Feststoff vorliegt.
[0012] Der erfindungsgemäße Hochtemperatur-Schmierstoff enthält als weiteren Bestandteil
Borsäure, ein Borsäuresalz (Borat) und/oder ein Borsäuresalz (Borat) enthaltendes
Mineral. Besonders bevorzugt sind Borsäure [H
3BO
3], Borax [Na
2B
4O
5(OH)
48H
2O bzw. Na
2B
4O
7·10H
2O], weitere Natriumborate, wie Na
2B
4O
75H
2O, Na
2B
4O
7 (wasserfrei), Natriummetaborat [NaBO
24H
2O] und Borsäureanhydrid [B
2O
3]. Die erfindungsgemäße Verwendung von Borsäure, einem Borsäuresalz (Borat) und/oder
einem ein Borsäuresalz (Borat) enthaltenden Mineral verbessert die gleichmäßige Verteilung
des Schmiermittels auf der Metalloberfläche und reduziert die Zunderbildung. Bei den
hohen Temperaturen der Metallverarbeitung bildet der Hochtemperatur-Schmierstoff eine
Schmelze.
[0013] Der erfindungsgemäße Hochtemperatur-Schmierstoff enthält als weiteren Bestandteil
Alkalipolyphosphate und/oder Alkalipyrophosphate und/oder Alkalimetaphosphate, vorzugsweise
von Natrium oder Kalium. Ganz besonders bevorzugt sind Dinatriumpyrophosphat [Na
2H
2P
2O
7], Trinatriumpyrophosphat [Na
3HP
2O
7], Tetranatriumpyrophosphat [Na
4P
2O
7], Natriumtripolyphosphat [Na
5P
3O
10], Natriumtrimetaphosphat [(NaPO
3)
3], Natriumpolyphosphat [(NaPO
3)
n], Dikaliumpyrophosphat [K
2H
2P
2O
7], Trikaliumpyrophosphat [K
3HP
2O
7], Tetrakaliumpyrophosphat [K
4P
2O
7], Kaliumtripolyphosphat [K
5P
3O
10], Kaliumtrimetaphosphat [(KPO
3)
3] und/oder Kaliumpolyphosphat [(KPO
3)
n], am bevorzugtesten Natriumtripolyphosphat [Na
5P
3O
10]. Es hat sich gezeigt, daß die Verwendung eines Polyphosphats und/oder eines Pyrophosphats
und/oder eines Metaphosphats in dem Gemisch des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
mit Vorteil unter anderem zur Zunderauflösung beiträgt.
[0014] In dem erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoff weisen die Bestandteile des
Gemischs eine mittlere Korngröße von ≤ 150 µm auf. Bevorzugt ist eine mittlere Korngröße
der Bestandteile des Gemischs von ≤ 100 µm, besonders bevorzugt von ≤ 50 µm. Durch
die geringen mittleren Korngrößen der Bestandteile des erfindungsgemäßen Gemischs
wird das Riesel- und Fließverhalten des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
gegenüber bekannten Schmierstoffen erheblich verbessert, das Aufsprühen auf Oberflächen
als Pulver erleichtert und eine bessere und gleichmäßigere Schichtbildung bzw. Belegung
auf der Metalloberfläche gewährleistet. Gleichzeitig wird durch die Kombination der
erfindungsgemäßen Bestandteile des Gemischs eine Verklumpung verhindert oder vermindert,
die bei Schmierstoffen nach dem Stand der Technik mit kleinen Korngrößen regelmäßig
aufgetreten ist und zu erheblichen Nachteilen geführt hat.
[0015] Es ist weiterhin bevorzugt, wenn die Bestandteile des Gemischs des erfindungsgemäßen
Hochtemperatur-Schmierstoffs eine mittlere Korngröße von ≥ 3 µm, vorzugsweise ≥10
µm, besonders bevorzugt ≥ 15 µm aufweisen. Es hat sich erwiesen, daß zu geringe mittlere
Korngrößen zum einen nur sehr aufwendig und unter verhältnismäßig hohen Kosten herstellbar
sind und sie zum anderen auch die Neigung zur Verklumpung wieder erhöhen. Eine mittlere
Korngröße im Bereich von 20 bis 50 µm hat sich daher als optimal erwiesen.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
ist die sekundäre oder tertiäre Calciumphosphatverbindung (a) in einer Menge von 0,1
bis 15 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von 1 bis 5
Gew.-% in dem Gemisch enthalten.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
ist die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz (b) in einer Menge von 0,1 bis 15 Gew.-%,
vorzugsweise von 1 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von 3 bis 7 Gew.-% in dem Gemisch
enthalten.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
ist Borsäure, Borsäuresalz (Borat) und/oder ein Borsäuresalz (Borat) enthaltendes
Mineral (c) in einer Menge von 5 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise von 10 bis 25 Gew.-%,
besonders bevorzugt von 15 bis 20 Gew.-% in dem Gemisch enthalten.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs
ist Polyphosphat und/oder Pyrophosphat und/oder Metaphosphat (d) in einer Menge von
70 bis 85 Gew.-%, besonders bevorzugt von 75 bis 80 Gew.-% in dem Gemisch enthalten.
Lagerverhalten, Agglomeratbildung und Feuchteaufnahme
[0020] Zur Prüfung der Verklumpungsneigung unter Produktionsbedingungen wurden Lagerversuche
verschiedener Mischungen unter Produktionsbedingungen durchgeführt. Dafür wurden 150
g Probe im Klimaschrank (Typ 3821/15 der Firma Feutron) bei konstant 30°C und 80%
relativer Luftfeuchte für 0 h, 67 h und 96 h gelagert und anschließend ihre Agglomeratbildung
(Rieselfähigkeit) in einem Siebtest sowie ihre Feuchteaufnahme anhand der Gewichtszunahme
gegenüber der ursprünglichen Einwaage bestimmt.
[0021] Erst die Gesamtbeurteilung von kombiniertem Lager- und Rieselverhalten einer jeweiligen
Mischung läßt eine Aussage über ihre Qualität und Eignung unter Produktionsbedingungen
zu. Die Ergebnisse der Untersuchung verschiedener Mischungen sind in Tabelle 1 gezeigt.
Korngrößenbestimmung
[0022] Die Bestimmung der mittleren Korngröße des Gemischs bzw. der Bestandteile des Gemischs
des erfindungsgemäßen Hochtemperatur-Schmierstoffs erfolgt mittels eines Laser-Granulometers
Cilas Modell 715/920 der Firma Cilas U.S. Inc. Circa 80 mg Probe werden in 2-Propanol
suspendiert und die Messung eine Minute nach Herstellung der Suspension gemäß der
Anleitung des Herstellers durchgeführt.
Tabelle 1
| Rieselfähigkeit und Feuchteaufnahme nach unterschiedlicher Lagerdauer unter Produktionsbedingungen |
| Proben-Nummer |
Zusammensetzung |
Lagerdauer unter Produktionsbedingungen; 30°C, 80% rel. Luftfeuchte |
Siebrückstand bei Maschen- bzw. Lochweite von 250 µm 1) |
Feuchteaufnahme |
| |
(Gew.-%) |
(%) von Einwaage |
(%) von Einwaage |
| 1 |
82 % Natriumtripolyphosphat |
0 h |
5 |
0 |
| 18 % Borsäure (techn. Pulver) |
67 h |
89 |
17 |
| (Stand der Technik) |
96 h |
87 |
20 |
| 2 |
74 % Natriumtripolyphosphat |
0 h |
2 |
0 |
| 16 % Borsäure (techn. Pulver) |
67 h |
67 |
11 |
| 5 % Tricalciumphosphat |
| 5 % Magnesiumstearat |
96 h |
57 |
11 |
| 3 |
72 % Natriumtripolyphosphat |
0 h |
3 |
0 |
| 16 % Borsäure (techn. Pulver) |
67 h |
73 |
12 |
| 10 % Tricalciumphosphat |
| 2 % Magnesiumstearat |
96 h |
71 |
10 |
| 4 |
72 % Natriumtripolyphosphat |
0 h |
4 |
0 |
| |
16 % Borsäure (techn. Pulver) |
67 h |
59 |
12 |
| 2 % Tricalciumphosphat |
| 10 % Magnesiumstearat |
96 h |
53 |
8 |
| 5 |
74 % Natriumtripolyphosphat |
0 h |
16 |
0 |
| 16 % Borax (techn. Pulver) |
67 h |
14 |
8 |
| 5 % Tricalciumphosphat |
| 5 % Magnesiumstearat |
96 h |
13 |
13 |
| 1) Siebbedingungen: Probenmenge 2 g + Feuchtaufnahmemenge; Vibrationsamplitude 1 Skalenteil;
Vibrationsdauer 70 sek. |
1. Hochtemperatur-Schmierstoff für die Heißverarbeitung von Metallen, bestehend aus einem
Gemisch von feinpulverigen Materialien, wobei das Gemisch wenigstens die folgenden
Bestandteile enthält:
(a) eine sekundäre und/oder tertiäre Calciumphosphatverbindung, ausgewählt unter Hydroxylapatit
[Ca5(PO4)3OH] und Tricalciumphosphat [Ca3(PO4)2],
(b) eine Fettsäure oder ein Fettsäuresalz,
(c) Borsäure, ein Borsäuresalz (Borat) und/oder ein Borsäuresalz (Borat) enthaltendes
Mineral und
(d) Alkalipolyphosphate und/oder Alkalipyrophosphate und/oder Alkalimetaphosphate
in einer Menge von 60 bis 95 Gew.-% in dem Gemisch,
und wobei die Bestandteile des Gemischs eine mittlere Korngröße von ≤ 150 µm aufweisen
und der Schmierstoff keinen Zusatz von Graphit enthält.
2. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Bestandteil (c) unter Borsäure [H3BO3], Borax [Na2B4O5(OH)4·8H2O bzw. Na2B4O7·10H2O], Natriumboraten, wie Na2B4O7·5H2O, Na2B4O7 (wasserfrei), Natriummetaborat [NaBO2·4H2O] und Borsäureanhydrid [B2O3] und Gemischen davon ausgewählt ist.
3. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Bestandteil (d) unter Polyphosphaten und/oder Pyrophosphaten und/oder Metaphosphaten
von Natrium oder Kalium, besonders bevorzugt unter Dinatriumpyrophosphat [Na2H2P2O7], Trinatriumpyrophosphat [Na3HP2O7], Tetranatriumpyrophosphat [Na4P2O7], Natriumtripolyphosphat [Na5P3O10], Natriumtrimetaphosphat [(NaPO3)3], Natriumpolyphosphat [(NaPO3)n], Dikaliumpyrophosphat [K2H2P2O7], Trikaliumpyrophosphat [K3HP2O7], Tetrakaliumpyrophosphat [K4P2O7], Kaliumtripolyphosphat [K5P3O10], Kaliumtrimetaphosphat [(KPO3)3], Kaliumpolyphosphat [(KPO3)n] oder Gemischen davon ausgewählt ist, wobei Bestandteil (d) am bevorzugtesten Natriumtripolyphosphat
[Na5P3O10] ist.
4. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz unter gesättigten und ungesättigten Fettsäuren
mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen bzw. deren Salzen, vorzugsweise unter Kapronsäure,
Kaprylsäure, Kaprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Margarinsäure,
Stearinsäure, Arachinsäure, Behensäure, Lignocerinsäure, Cerotinsäure, Palmitoleinsäure,
Ölsäure, Elaidinsäure, Vaccensäure, Icosensäure, Erucasäure, Nervonsäure, Linolsäure,
Linolensäure, Arachidonsäure, Timnodonsäure, Clupanodonsäure bzw. deren Salzen, ausgewählt
ist, vorausgesetzt daß die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz bei einer Temperatur >
30°C als Feststoff vorliegt.
5. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz Stearinsäure bzw. deren Salz ist.
6. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sekundäre oder tertiäre Calciumphosphatverbindung (a) in einer Menge von 0,1
bis 15 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von 1 bis 5
Gew.-% in dem Gemisch enthalten ist.
7. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettsäure bzw. das Fettsäuresalz (b) in einer Menge von 0,1 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise
von 1 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von 3 bis 7 Gew.-% in dem Gemisch enthalten
ist.
8. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Borsäure, Borsäuresalz (Borat) und/oder ein Borsäuresalz (Borat) enthaltendes Mineral
(c) in einer Menge von 5 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise von 10 bis 25 Gew.-%, besonders
bevorzugt von 15 bis 20 Gew.-% in dem Gemisch enthalten ist.
9. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Polyphosphat und/oder Pyrophosphat und/oder Metaphosphat (d) in einer Menge von 70
bis 85 Gew.-%, besonders bevorzugt von 75 bis 80 Gew.-% in dem Gemisch enthalten ist.
10. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile des Gemischs eine mittlere Korngröße von ≤ 100 µm, vorzugsweise
≤ 50 µm ausweisen.
11. Hochtemperatur-Schmierstoff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile des Gemischs eine mittlere Korngröße von ≥ 3 µm, vorzugsweise ≥
10 µm, besonders bevorzugt ≥ 15 µm aufweisen.
1. A high-temperature lubricant for the hot processing of metals consisting of a mixture
of fine-powder materials, wherein the mixture includes at least the following constituents:
(a) a secondary and/or tertiary calcium phosphate compound selected from hydroxyapatite
[Ca5(PO4)3OH] and tricalcium phosphate [Ca3(PO4)2],
(b) a fatty acid or a fatty acid salt,
(c) boric acid, a boric acid salt (borate) and/or a mineral containing boric acid
salt (borate), and
(d) alkali polyphosphates and/or alkali pyrophosphates and/or alkali metaphosphates
in an amount of 60 to 95 % by weight in the mixture,
and wherein the constituents of the mixture have a mean grain size of ≤ 150 µm and
the lubricant does not contain any addition of graphite.
2. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that constituent (c) is selected from boric acid [HaBO3], borax [Na2B4O5(OH)48H2O or Na2B4O710H2O], sodium borates such as Na2B4O75H2O, Na2B4O7 (water-free), sodium metaborate [NaBO24H2O] and boric acid anhydride [B2O3] and mixtures thereof.
3. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that constituent (d) is selected from polyphosphates and/or pyrophosphates and/or metaphosphates
of sodium or potassium, preferably from disodium pyrophosphate [Na2H2P2O7], trisodium pyrophosphate [Na3HP2O7], tetrasodium pyrophosphate [Na4P2O7], sodium tripolyphosphate [Na5P3O10], sodium trimetaphosphate [(NaPO3)3], sodium polyphosphate [(NaPO3)n], dipotassium pyrophosphate [K2H2P2O7], tripotassium pyrophosphate [K3HP2O7], tetrapotassium pyrophosphate [K4P2O7], potassium tripolyphosphate [K5P3O10], potassium trimetaphosphate [(KPO3)3], potassium polyphosphate [(KPO3)n] or mixtures thereof, wherein constituent (d) is most preferably sodium tripolyphosphate
[Na5P3O10].
4. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that the fatty acid or the fatty acid salt is selected from saturated and unsaturated
fatty acids with 6 to 26 carbon atoms and salts thereof, preferably from capronic
acid, caprylic acid, capric acid, lauric acid, myristic acid, palmitic acid, margaric
acid, stearic acid, arachic acid, behenic acid, lignoceric acid, cerotic acid, palmitoleic
acid, oleic acid, elaidic acid, vaccenic acid, icosic acid, erucic acid, nervonic
acid, linoleic acid, linolenic acid, arachidonic acid, timnodonic acid, clupanodonic
acid and salts thereof, provided that the fatty acid or the fatty acid salt is present
as a solid at a temperature > 30° C.
5. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that the fatty acid or the fatty acid salt is stearic acid or salt thereof.
6. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that the secondary or tertiary calcium phosphate compound (a) is contained in the mixture
in an amount of 0.1 to 15 % by weight, preferably 0.5 to 10 % by weight, particularly
preferably 1 to 5 % by weight.
7. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that the fatty acid or the fatty acid salt (b) is contained in the mixture in an amount
of 0.1 to 15 % by weight, preferably 1 to 10 % by weight, particularly preferably
3 to 7 % by weight.
8. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that boric acid, boric acid salt (borate) and/or a mineral (c) containing boric acid salt
(borate) is contained in the mixture in an amount of 5 to 30 % by weight, preferably
10 to 25 % by weight, particularly preferably 15 to 20 % by weight.
9. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that polyphosphate and/or pyrophosphate and/or metaphosphate (d) is contained in the mixture
in an amount of 70 to 85 % by weight, particularly preferably 75 to 80 % by weight.
10. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that the constituents of the mixture have a mean grain size of ≤ 100 µm, preferably ≤
50 µm.
11. A high-temperature lubricant according to one of the preceding claims characterized in that the constituents of the mixture have a mean grain size of ≥ 3 µm, preferably ≥ 10
µm, particularly preferably ≥ 15 µm.
1. Lubrifiant haute température pour le traitement à chaud de métaux, constitué d'un
mélange de matériaux en poudre fine, le mélange contenant au moins les constituants
suivants :
(a) un composé phosphate de calcium secondaire et/ou tertiaire, choisi parmi l'hydroxylapatite
[Ca5(PO4)3OH] et le phosphate tricalcique [Ca3(PO4)2],
(b) un acide gras ou un sel d'acide gras,
(c) de l'acide borique, un sel de l'acide borique (borate) et/ou un minéral contenant
un sel de l'acide borique (borate), et
(d) des polyphosphates alcalins et/ou des pyrophosphates alcalins et/ou des métaphosphates
alcalins en une quantité de 60 à 95 % en poids dans le mélange,
les constituants du mélange présentant une granulométrie moyenne ≤ 150 µm, et le lubrifiant
ne contenant aucune addition de graphite.
2. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le constituant (c) est choisi parmi l'acide borique [H3BO3], le borax [Na2B4O5(OH)4.8H2O ou Na2B4O7.10H2O], les borates de sodium, tels que Na2B4O7.5H2O, Na2B4O7 (anhydre), le métaborate de sodium [NaBO2.4H2O] et l'anhydride borique [B2O3], et des mélanges de ceux-ci.
3. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le constituant (d) est choisi parmi les polyphosphates et/ou les pyrophosphates et/ou
les métaphosphates de sodium ou de potassium, d'une manière particulièrement préférée
parmi le pyrophosphate disodique [Na2H2P2O7], le pyrophosphate trisodique [Na3HP2O7], le pyrophosphate tétrasodique [Na4P2O7], le tripolyphosphate de sodium [Na5P3O10], le trimétaphosphate de sodium [(NaPO3)3], le polyphosphate de sodium [(NaPO3)n], le pyrophosphate dipotassique [K2H2P2O7], le pyrophosphate tripotassique [K3HP2O7], le pyrophosphate tétrapotassique [K4P2O7], le tripolyphosphate de potassium [K5P3O10], le trimétaphosphate de potassium [(KPO3)3], le polyphosphate de potassium [(KPO3)n], ou des mélanges de ceux-ci, le constituant (d) étant de la manière la plus préférée
le tripolyphosphate de sodium [Na5P3O10].
4. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'acide gras ou le sel d'acide gras est choisi parmi les acides gras saturés et insaturés
ayant 6 à 26 atomes de carbone et leurs sels, de préférence parmi l'acide caproïque,
l'acide caprylique, l'acide caprique, l'acide laurique, l'acide myristique, l'acide
palmitique, l'acide margarique, l'acide stéarique, l'acide arachidique, l'acide béhénique,
l'acide lignocérique, l'acide cérotique, l'acide palmitoléique, l'acide oléique, l'acide
élaïdique, l'acide vaccénique, l'acide icosénique, l'acide érucastique, l'acide nervonique,
l'acide linoléique, l'acide linolénique, l'acide arachidonique, l'acide timnodonique,
l'acide clupanodonique ou leurs sels, à la condition que l'acide gras ou le sel d'acide
gras se présente sous forme d'un solide à une température > 30°C.
5. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'acide gras ou le sel d'acide gras est l'acide stéarique ou l'un de ses sels.
6. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composé phosphate de calcium secondaire ou tertiaire (a) est contenu dans le mélange
en une quantité de 0,1 à 15 % en poids, de préférence de 0,5 à 10 % en poids, d'une
manière particulièrement préférée de 1 à 5 % en poids.
7. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'acide gras ou le sel d'acide gras (b) est contenu dans le mélange en une quantité
de 0,1 à 15 % en poids, de préférence de 1 à 10 % en poids, d'une manière particulièrement
préférée de 3 à 7 % en poids.
8. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'acide borique, le sel d'acide borique (borate) et/ou un minéral (c) contenant un
sel de l'acide borique (borate) est contenu dans le mélange en une quantité de 5 à
30 % en poids, de préférence de 10 à 25 % en poids, d'une manière particulièrement
préférée de 15 à 20 % en poids.
9. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le polyphosphate et/ou le pyrophosphate et/ou le métaphosphate (d) est contenu dans
le mélange en une quantité de 70 à 85 % en poids, d'une manière particulièrement préférée
de 75 à 80 % en poids.
10. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les constituants du mélange présentent une granulométrie moyenne ≤ 100 µm, de préférence
≤ 50 µm.
11. Lubrifiant haute température selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les constituants du mélange présentent une granulométrie moyenne ≥ 3 µm, de préférence
≥ 10 µm, d'une manière particulièrement préférée ≥ 15 µm.
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