[0001] Die Erfindung betrifft einen außenseitig an einem Unterseeboot mitführbaren Behälter.
[0002] Bei Unterseebooten zählt es heutzutage zum Stand der Technik, Zusatzbehälter außenseitig
anzubringen, in denen Ausrüstungsgegenstände oder beliebige andere Gegenstände außerhalb
des Unterseeboots gelagert werden können (
DE 102005051374 A1). Derartige Behälter sind typischerweise lösbar am Unterseeboot befestigt. Die Befestigung
kann so sein, dass die Behälter im Bedarfsfall auch vom Inneren des Unterseeboots
heraus abgeworfen werden können. Derartige Behälter werden typischerweise außerhalb
der Außenhaut des Unterseeboots, z. B neben dem Oberdeck angebracht, sodass sie von
außen, insbesondere auch für Taucher zugänglich sind, die in getauchtem Zustand den
Behälter öffnen, Gegenstände herausnehmen oder einbringen können und dann den Behälter
wieder verschließen.
[0003] Da die Behälter außerhalb der Außenhaut des Unterseeboots angebracht sind, liegen
sie im Strömungsweg und sind daher so auszubilden, dass sie im Tauchbetrieb die Umströmung
des Unterseeboots wenig behindern und somit auch eine möglichst geringe Geräuschemission
hervorrufen. Um dies zu erreichen sind die Behälter typischerweise langgestreckt und
schmal, was zwar strömungsgünstig ist, jedoch insbesondere beim Be- und Entladen Probleme
mit sich bringt. So sollte es nach Möglichkeit vermieden werden, dass der Taucher
unter Wasser in den Behälter hinein tauchen muss, da dies allein schon aufgrund der
räumlichen Gegebenheiten ein erhöhtes Risiko bedingt.
[0004] Aus
EP 1 798 145 A2 ist ein Behälter zur Aufnahme und Lagerung einer Drohne bekannt. Solche Behälter
sind für die Lagerung von Ausrüstungsgegenständen grundsätzlich weder vorgesehen noch
geeignet, sie sind ausschließlich für die Bedienung aus dem Inneren des Unterseebootes
heraus vorgesehen und nicht von außen.
[0005] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen außenseitig
an einem Unterseeboot mitführbaren Behälter so auszubilden, dass dieser einerseits
strömungsgünstig ausgebildet sein kann um die Eigenschaften des Unterseeboots insbesondere
hinsichtlich Tauchverhalten, Signatur, Lenkverhalten etc. möglichst wenig zu beeinflussen,
andererseits jedoch ein möglichst großen Stauvolumen aufweist, das auch für einen
Taucher unter Wasser gut zugänglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist der außenseitig an einem Unterseeboot mitführbare Behälter
mit einem den Behälter abschließenden und von außen zu öffnenden Deckel sowie mit
einem innerhalb des Behälters gelagertem Traggestell versehen, das bei geöffnetem
Deckel zumindest teilweise aus dem Behälter ausfahrbar ist.
[0008] Grundgedanke des erfindungsgemäßen Behälters, der zur außenseitigen Befestigung an
einem Unterseeboot und zur Mitnahme von Gegenständen unter Wasser vorgesehen ist,
ist es, innerhalb des Behälters ein Traggestell vorzusehen, das zumindest teilweise
nach Öffnen des Behälterdeckels ausfahrbar ist. Die innerhalb des Behälters zu stauenden
Gegenstände werden zweckmäßigerweise auf dem Traggestell befestigt, sei es dadurch,
dass das Traggestell entsprechende Seitenwandungen aufweist, die die Gegenstände halten
oder aber dass die Gegenstände z.B. über Zurrgurte oder andere Kupplungsmittel mit
dem Traggestell verbunden werden, sodass zum Be- und Entladen der Traggestelles nicht
das Behälterinnere zugänglich sein muss, sondern das Traggestell nach Öffnen des Deckels
aus dem Behälter ausgefahren werden kann, so dass die Gegenstände bequem von den Seiten
des Traggestells entladen bzw. beladen werden können. Mit der erfindungsgemäßen Lösung
können praktisch beliebig schmale und lang gestreckte Behälter auf einfache und sichere
Weise be- und entladen werden, da nicht mehr die Notwendigkeit des Hineingreifens
oder gar Hineintauchens in den Behälter besteht sondern dieser nach Ausfahren des
Traggestells gut zugänglich und aus sicherer Position be- bzw. entladen werden kann.
[0009] Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Lösung auch bei durchströmten Behältern Anwendung
finden, d.h. bei Behältern, deren Inneres mit dem Umgebungsdruck kommuniziert. Besonders
vorteilhaft wird die Erfindung jedoch im Zusammenhang mit druckfest ausgebildeten
Behältern angewendet, die im Wesentlichen den gleichen Tauchdruck ertragen müssen
wie das Unterseeboot. Ein solcher druckfester, hermetisch geschlossener Behälter hat
den großen Vorteil, dass die darin gelagerten Gegenstände nicht ständigem Druckwechsel
ausgesetzt sind und insbesondere gegenüber frei durchströmbaren Behältern den Vorteil,
dass die darin befindlichen Gegenstände nicht dem aggressiven Salzwasser ausgesetzt
sind. Auch kann der Behälter als Ganzes schocksicher gelagert werden, sodass auf eine
entsprechende Lagerung innerhalb des Behälters weitgehend verzichtet werden kann.
[0010] Aufgrund der erforderlichen Druckfestigkeit sind die konstruktiven Varianten hinsichtlich
der Behälterform vergleichsweise gering. Besonders günstig ist es, wenn der Behälter
eine im Wesentlichen zylindrische und sich parallel zum Unterseeboot erstreckende
Form hat, wobei vorteilhaft nur ein Deckel stirnseitig vorgesehen ist, der vorzugsweise
bugseitig (in Fahrtrichtung des Unterseeboots gesehen vorne) angeordnet ist, da dann
die Rückseite des Behälters strömungsgünstig verkleidet werden kann.
[0011] Vorteilhaft wird der Behälter so ausgebildet, dass er eine glatte Außenhaut aufweist.
Dabei wird zumindest der druckfeste Teil des Behälters ähnlich aufgebaut, wie der
Druckkörper eines Unterseeboots, nämlich durch eine Vielzahl von innen liegenden Spanten
abgestützt. Die hintere Stirnseite wird zweckmäßigerweise geschlossen ausgebildet,
wohingegen die vordere Stirnseite offen und durch den Deckel abschließbar ausgebildet
wird. Durch eine solche Konstruktion erhält man bei vergleichsweise kleinen äußeren
Abmessungen einen strömungsgünstigen Behälter mit gut nutzbarem vergleichsweise großem
Stauraum. Der Stauraum ist insbesondere deshalb besonders gut nutzbar, da das Traggestell
vorgesehen ist, welches die zu stauenden Gegenstände aufnimmt und welches zum Be-
und Entladen vorzugsweise nahezu vollständig aus dem Behälterinneren herausfahrbar
ist. Hierzu ist das Traggestell vorteilhaft teleskopierbar gelagert.
[0012] Zum Aus- und Einfahren des Traggestells, das mit den darauf befindlichen Gegenständen
ein nicht unerhebliches Gewicht aufweisen kann, ist gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung ein Antrieb vorgesehen. Der Antrieb kann durch Hilfsmittel, beispielsweise
Druckluft unterstützt sein, vorteilhaft ist er jedoch so ausgebildet, dass er ausschließlich
durch Handkraft betätigbar ist.
[0013] Um eine möglichst vollständige Ausfahrbarkeit des Traggestells zu erreichen ist dieses
vorteilhaft auf einem Rollwagen verfahrbar gelagert, der wiederum verfahrbar an einem
behälterseitig festgelegten Lagergestell angeordnet ist. Bei einer solchen Anordnung
ist auch in voll ausgefahrener Stellung des Traggestells ein sicherer Halt des Traggestells
innerhalb des Behälters sichergestellt, da etwa die Hälfte des Verfahrweges durch
den Rollwagen und die andere Hälfte des Verfahrwegs durch das eigentliche Traggestell
erfolgt, sodass stets ausreichende Abschnitte der vorgenannten Bauteile verbleiben,
mit denen diese behälterseitig gehalten werden können.
[0014] Der Antrieb zum Aus- und Einfahren des Traggestells ist gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung vorteilhaft durch mindestens einen Spindeltrieb gebildet, der vorzugsweise
mittels einer Handkurbel von außerhalb des Behälters betätigbar ist. Ein solcher Spindeltrieb
hat den Vorteil, dass er einerseits robust ist und hohe Kräfte aufnehmen kann, andererseits
selbsthemmend ist, sodass in jeder Spindelstellung sichergestellt ist, dass Traggestell
bzw. Rollwagen in Bezug auf den Behälter festgestellt sind und nicht beispielsweise
durch Schräglage von alleine aus- oder einfahren können. Der Spindeltrieb ist dabei
so auszulegen, dass er vorteilhaft durch eine Handkurbel vom Taucher betätigt werden
kann, ggf. ist eine Untersetzung vorzusehen, um die zum Ein- und Ausfahren erforderlichen
Kräfte von Hand aufbringen zu können.
[0015] Vorteilhaft sind zwei Spindeltriebe vorgesehen, und zwar ein erster zwischen Lagergestell
bzw. Behälter und dem Rollwagen und ein zweiter zwischen Rollwagen und Traggestell.
Beide Spindeltriebe sind so ausgelegt, dass sie mittels einer Handkurbel betätigbar
sind, wobei zur Betätigung des ersten Spindeltriebs vorzugsweise eine nahe dem zur
Behälteröffnung weisenden vorderen Ende des Rollwagens angeordnete Handkurbel und
zur Betätigung des zweiten Spindeltriebs vorzugsweise eine nahe zur Behälteröffnung
weisenden vorderen Ende des Traggestells angeordnete Handkurbel vorgesehen sind. Es
kann sich hierbei um eine Handkurbel handeln, die umsteckbar und unverlierbar angeordnet
ist. Bei einer solchen Anordnung wird zum Ausfahren des Traggestells zunächst einmal
der zwischen Lagergestell und Rollwagen angeordnete Spindeltrieb betätigt, bis der
Rollwagen maximal ausgefahren ist, wonach dann der Spindeltrieb zwischen Rollwagen
und Traggestell ausgefahren wird. Beim Einfahren ist in ungekehrter Reihenfolge vorzugehen.
[0016] Lagergestell, Rollwagen und Traggestell sind zweckmäßigerweise so an der Unterseite
des Behälters angeordnet, dass die Spindeltriebe in dem zwischen Traggestell und Lagergestell
innerhalb des Rollwagens gebildeten Freiraum angeordnet werden können, sodass ein
möglichst großer über dem Traggestell sich ergebender Freiraum zur Aufnahme von Ladung
gebildet ist.
[0017] Vorteilhaft weist der Behälter an seiner Außenseite einen Handlauf auf, und zwar
vorzugsweise an der vom Unterseeboot abgewandten Seite, damit der Taucher unter Wasser
daran sicheren Halt findet. Der Handlauf ist zweckmäßigerweise bis über einen Teil
des Deckels, der zweckmäßigerweise mittels eines Gelenks am Behältnis befestigt ist,
fortgesetzt und kann dabei in vorteilhafter Weise einen Schutz für den zum Öffnen
und Schließen am Deckel vorgesehenen Hebel bilden.
[0018] Grundsätzlich ist der erfindungsgemäße Behälter bei druckfester Ausführung so konzipiert,
dass die darin befindlichen Gegenstände in Luft- oder in Schutzgasatmosphäre hermetisch
abgeschlossen gelagert sind. Um den Behälter unter Wasser öffnen zu können ist es
zunächst erforderlich, für einen Druckausgleich zu sorgen. Zweckmäßigerweise wird
jedoch der Behälter vor dem Öffnen und Ausfahren des Traggestells nahezu vollständig
geflutet, da dann ein sicheres und zugleich einfaches Handhaben des Traggestells mit
den darin befindlichen Gegenständen unter Wasser gewährleistet ist. Hierzu sind gemäß
der Erfindung zwei Ventile vorgesehen, nämlich ein Ventil zum Fluten mit einem Einlass
an der Unterseite des Behälters und ein Ventil zum Entlüften mit einem Auslass an
der Oberseite des Behälters.
[0019] Wenn das Behälterinnere durch umlaufende Spanten gestützt ist, dann wird sich auch
beim Öffnen beider Ventile und Fluten des Behälters eine Luftblase im oberen Bereich
des Behälters bilden, nämlich zwischen den Spanten, was gewünscht und zweckmäßig ist.
Wenn nämlich der Behälter nachfolgend verschlossen und mit Wasser gefüllt ist, sorgt
diese Luftblase dafür, dass innerhalb des Behälters ein Luftpolster vorhanden ist,
das Volumenänderungen aufgrund von Temperatur- und Druckänderungen ausgleicht sowie
darüber hinaus für eine Schockdämpfung des innerhalb des Behälters befindlichen Wassers.
[0020] Die Ventile zum Fluten und Entlüften des Behälters können vorteilhaft als Kugelhähne
ausgebildet sein, da diese konstruktiv einfach, wenig störanfällig und unabhängig
vom Tauchdruck mit vergleichsweise geringen Kräften betätigt werden können. Zur Betätigung
der Kugelhähne sind innerhalb des Behälters gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
Druckluftzylinder vorgesehen, die federvorgespannt sind, derart, dass bei Druckentlastung
die Kugelhähne aufgrund der Federkraft selbsttätig schließen und in dieser Schließstellung
gehalten sind. Die Druckluftzylinder können an eine gemeinsame Druckluftleitung angeschlossen
werden, die innerhalb des Behälter geführt und an geeigneter Stelle, vorzugsweise
nahe des Unterseeboots durch die Behälterwand hindurch geführt ist und zur Verbindung
mit einem an der Außenseite des Unterseeboots vorgesehene Druckluftleitung vorgesehen
ist. Die Druckluftbeaufschlagung erfolgt dann vom Inneren des Unterseeboots aus ferngesteuert.
[0021] Um einen reibungslosen Ablauf der aus dem Inneren des Unterseeboots heraus zu steuernden
Funktionen einerseits und der durch den oder die Taucher an der Außenseite des Behältnisses
einzuleitenden Arbeiten zu gewährleisten, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
eine Kommunikationseinrichtung vorgesehen, die zweckmäßigerweise an der Außenseite
des Behälters, typischerweise nahe des Deckels angebracht ist und die über eine elektrische
Leitung mit dem Inneren des Unterseeboots ggf. lösbar und signalverbunden ist. Eine
solche Kommunikationseinrichtung kann durch eine Wechselsprechanlage ggf. videounterstützt
gebildet werden, besonders einfach und zuverlässig ist jedoch die Anordnung eines
von außen zugänglichen Tasters mit einer ebenfalls an der Außenseite angeordneten
Lampe, wobei über den Taster elektrische Signale, z. B. Morsesignale in das Bootsinnere
abgegeben werden können und umgekehrt über die Lampe elektrische Morsesignale aus
dem Bootsinneren nach außen abgegeben werden können. Die elektrische Anschlussleitung
für die Kommunikationseinrichtung wird zweckmäßigerweise an der Außenseite des Behälters
lang geführt, z.B. in einem schützenden Rohr, da ansonsten eine doppelte Wanddurchführung
erforderlich wäre.
[0022] Der den Behälter stirnseitig abschließende Deckel ist vorteilhaft schwenkbar am Behälter
gelagert, wobei zum Aufschwenken ein handkurbelbetätigtes Getriebe vorgesehen sein
kann, mit welchem der Deckel unter Wasser auf- bzw. zugeschwenkt werden kann. Auch
dieser Antrieb ist vorteilhaft selbsthemmend mit ausgeführt, sodass der Deckel in
jeder Stellung stehen bleibt, ohne dass die Gefahr eines Auf- oder Zuklappens besteht.
[0023] Vorteilhaft ist der Deckel mit mindestens einem Riegel versehen, welcher den Deckel
in Schließstellung formschlüssig am Behälter festlegt. Zweckmäßigerweise ist eine
Vielzahl, über den Umfang des Deckels verteilte Riegel vorgesehen, die über eine an
der Innenseite des Deckels angeordnete Betätigungsmechanik ansteuerbar sind. Die Betätigungsmechanik
weist eine durch den Deckel druckdicht durchgeführte Welle auf, auf der drehfest eine
von außen zu betätigende Handhabe sitzt, sodass mittels der Handhabe von außen die
Verriegelung innen gelöst bzw. verriegelt werden kann. Als Handhabe kann ein Handrad
vorgesehen sein, bevorzugt jedoch ein Handhebel, der beispielsweise nach Schwenken
um 30° bis 60° die Riegel von der verriegelten in die entriegelte Stellung verfährt
oder umgekehrt.
[0024] Um das Fluten und Entlüften des Behälters kontrollieren zu können ist es vorteilhaft,
im Inneren des Behälters Füllstandsensoren vorzusehen, deren elektrische Anschlussleitungen
druckdicht durch die Behälterwand zu einem außen liegenden Anschluss durchgeführt
sind. Über diesen außen liegenden Anschluss und ein Verbindungskabel erfolgt die Verbindung
in das Innere des Unterseeboots, von wo aus die Ventile gesteuert und somit der Flut-
und Entlüftungsvorgang kontrolliert werden kann.
[0025] Um den Behälter strömungsgünstig auszubilden, ist es zweckmäßig, ihn nach hinten
hin zu einer Spitze auslaufen zu lassen. Eine strömungsgünstige Ausbildung der Erfindung
kann auch eine Halbkugel, einen Konus oder eine andere geeignete nach hinten zulaufende
Form geben sein. Zweckmäßigerweise wird dies als durchflutbare Verkleidung ausgebildet,
um den druckfesten Teil des Behältnisses nicht an diese Form anpassen zu müssen.
[0026] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in stark vereinfachter Darstellung eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Behälter
mit geöffnetem Deckel und ausgefahrenem Traggestell,
- Fig. 2
- den Behälter gemäß Fig. 1 jedoch in geschnittener Darstellung (Horizontalschnitt),
- Fig. 3
- den Behälter gemäß Fig. 1 in Seitenansicht und Schnittdarstellung (Vertikalschnitt),
- Fig. 4
- in vergrößerter Darstellung den geschlossenen Behälter in geschnittener Seitenansicht
(Vertikalschnitt),
- Fig. 5
- in weiter vergrößerter Darstellung den vorderen Teil des Behälters in Schnittdarstellung
ähnlich Fig. 4
- Fig. 6
- in perspektivischer Darstellung den geöffneten Behälter schräg von unten und vorne
und
- Fig. 7
- in perspektivischer Darstellung den Behälter schräg von oben und vorne.
[0027] Die räumlichen Angaben (oben, unten, hinten, vorne) beziehen sich auf eine Anordnung
des erfindungsgemäßen Behälters in seiner bestimmungsgemäßen Position am Unterseeboot
in ausgeglichener horizontaler Schwimmlage, wenn der Behälter mit seiner Unterseite
an der Außenseite des Unterseeboots angekuppelt ist, derart, dass er außerhalb der
Außenhaut neben dem Oberdeck angeordnet ist.
[0028] Der Behälter 1 weist eine im Wesentlichen zylindrische Form auf, wobei die Zylinderachse
in angekuppeltem Zustand im Wesentlichen parallel zur Druckkörperachse des Unterseebootes
angeordnet ist. Der Behälter 1 ist ähnlich wie ein Druckkörper aufgebaut, er weist
im Mantelbereich ein den Behälter nach außen hin abschließendes zylindrisch geformtes
Blech 2 auf, das an seiner Innenseite durch umlaufende Spanten 3 abgestützt ist. Die
hintere Stirnseite des Behälters ist durch einen kappenartigen Abschnitt 4 gebildet,
der außenseitig bündig in den Zylindermantel 2 übergeht und an der Innenseite entsprechend
verstärkt ausgebildet ist um dem Tauchdruck standhalten zu können. Die Kappe 4 ist
nach hinten hin stetig zu einer Heckspitze 5 auslaufend verkleidet. Diese Verkleidung
6 dient dazu, dem Behälter 1 eine strömungsgünstige Form zu geben, sie ist nicht druckfest
ausgebildet sondern weist Öffnungen 7 auf, durch welche sie durchströmbar und stets
druckausgeglichen ist. An der vorderseitigen Stirnseite weist der Behälter 1 einen
schwenkbar angelenkten Deckel 8 auf, der ebenfalls kappenförmig ausgebildet und um
eine vertikale Achse schwenkbar ist, die auf der vom Unterseeboot abgewandten Seite
angeordnet ist.
[0029] Am vorderen Ende des Behälters 1 ist ein umlaufender Flansch 9 vorgesehen, welcher
bei geschlossenem Deckel 8 mit einem gegenüberliegend am Deckel 8 vorgesehenen ebenfalls
umlaufenden Flansch 10 zur Anlage kommt. Am Flansch 9 ist eine gegen Außendruck wirksame
umlaufende Lippendichtung befestigt, die die Abdichtung zwischen Flansch 10 und Flansch
9 erwirkt. Die aneinander anliegenden Flansche 9, 10 werden in Schließstellung (Fig.
4) durch deckelseitig angelenkte bügelförmige Riegel 11 umfasst und formschlüssig
verbunden. Die nahe dem Außenumfang des Deckels an seiner Innenseite um tangentiale
Achsen schwenkbar angelenkten Riegel 11 sind gelenkig mit Hebeln 12 verbunden, die
im Wesentlichen radial verlaufen und mit dem anderen Ende an einem Körper 13 angelenkt
sind, der mit einer durch das Zentrum des Deckel 8 druckdicht hindurch geführten Welle
14 drehfest verbunden ist. Die Welle 14 ist an der Außenseite des Deckels drehfest
mit einem Hebel 15 verbunden, der in verriegelter Stellung des Deckels 8 durch einen
Bügel 16 nach außen hin geschützt ist, der zugleich als Griff oder Handlauf nutzbar
ist.
[0030] Durch Schwenken des Hebels 15 aus der in Fig. 4 dargestellten verriegelten Stellung
um etwas 45° wird die Welle 14 mit dem daran befestigten Körper 13 entsprechend gedreht,
sodass auf die Hebel 15 eine Zugkraft ausgeübt wird, welche die Riegel 11 in eine
entriegelnde Stellung schwenk, so wie sie an der Innenseite des Deckels anhand der
Figuren 6 und 7 ersichtlich ist. Bei geschlossenem und verriegeltem Deckel 8 ist der
Behälter 1 druckdicht und tauchfest. Nach Schwenken des Hebels 15 von der Außenseite
des Deckels 8 aus, wird dieser zunächst entriegelt. Sodann kann dieser durch Betätigen
einer Kurbel 17, an welcher ein Untersetzungsgetriebe 18 angereift und eine Welle
heraus geführt ist, aus der in Fig. 4 dargestellten geschlossenen Stellung in eine
um 180° dazu verschwenkte geöffnete Stellung verbracht werden. das Getriebe 18 ist
so ausgelegt, dass Selbsthemmung vorliegt, sodass der Deckel 8 in jeder Schwenkstellung
festgestellt ist.
[0031] Um die erforderlichen Handkräfte von außen auf den Hebel 15 bzw. die Kurbel 17 aufbringen
zu können, ist der Bügel 16 vorgesehen, der nicht nur als Schutz gegen unbeabsichtigte
Betätigung des Hebels 15 sondern auch als Haltegriff dient. Darüber hinaus ist ein
seitlich sich über die gesamte Länge des Behälters 1 erstreckender Handlauf 19 vorgesehen,
der mit geringem Abstand zum Behälter 1 befestigt ist und, wie insbesondere die Fig.
7 zeigt, von vorne gesehen etwa in 30°-Stellung zu der Oberseite auf der vom Unterseeboot
abgewandten Seite angebracht ist.
[0032] Innerhalb des Behälters 1 ist ein Traggestell 20 verfahrbar gelagert, das einen Boden
21, einen am hinteren Ende angeordneten Bügel 22 sowie an beiden Längsseiten vom Boden
21 nach oben ausragende Handläufe 23 aufweist. An der Unterseite des Bodens 1 sind
zwei U-Profile 24 mit den Schenkeln zueinander weisend angeordnet. Diese bilden Führungs-
und Laufbahnen für die äußeren Führungsrollen 25 eines Rollwagens 26, auf dem das
Traggestell 20 verfahrbar gelagert ist. Der Rollwagen 26 weist einen im Wesentlichen
U-förmigen Querschnitt auf, wobei in den Schenkeln des U-Profils die außenseitigen
Führungsrollen 25 sowie innenseitig angeordnete Führungsrollen 27 gelagert sind, die
in zwei in Längsrichtung des Behälters 1 bodenseitig angebrachten U-Profilen 28 geführt
sind, sodass der Rollwagen 26 an diesen U-Profilen 28 verfahrbar gelagert ist. Die
U-Profile 24, der Rollwagen 26 mit den Führungsrollen 25 und 27 sowie U-Profile 28
bilden einen Teleskopauszug, mit dem Traggestell 20 aus einer vollständig im Behälter
1 befindlichen Stellung (Fig. 4) in eine nahezu vollständig ausgefahrene Stellung
(Fig. 1-3) verfahrbar ist. Da sowohl das Traggestell 20 als auch der Rollwagen 26
und die durch die U-Profile 28 gebildete behälterseitige Verankerung eine Länge aufweisen,
die im Wesentlichen der Behälterlänge entspricht, ist sichergestellt, dass auch in
ausgefahrener Stellung eine sichere Abstützung des Traggestells 20 erfolgt (Fig. 2).
Die zueinander verfahrbaren teleskopierbaren Bauteile 24, 27 und 28 können zueinander
jeweils nur auf etwa halbe Länge ausgefahren werden, wodurch sich jedoch insgesamt
nahezu ein Vollauszug des Traggestells 20 ergibt. Um das insbesondere beladen möglicherweise
schwere Traggestell sicher aus- und wieder einfahren zu können, sind Spindeltriebe
vorgesehen, die bei geöffnetem Deckel 8 von außen betätigbar sind. Ein erster Spindeltrieb
29 ist innerhalb des Rollwagens 26 angeordnet, wobei am vorderen Ende ein Getriebe
30 vorgesehen ist, an dem eine Handkurbel 31 angebracht oder anbringbar ist. Die Spindel
ist laufwagenseitig gelagert, die Spindelmutter an der Unterseite des Behälters 1
befestigt, sodass durch Drehen der Kurbel über das Getriebe 30 die Spindel gedreht
und somit der Rollwagen 26 in Bezug auf den Behälter 1 verfahren wird. In entsprechender
Weise ist ein zweiter Spindeltrieb 32 an der Unterseite des Traggestells 20, insbesondere
des Bodens 21 vorgesehen, das mittels einer Handkurbel 31 und eines Getriebes 33 eine
traggestellseitig gelagerte Spindel antreibt, deren Spindelmutter am Rollwagen 26
festgelegt ist. Es können also mit den Spindeltrieben der Rollwagen 26 zum Behälter
1 und das Traggestell 20 zum Rollwagen 26 verfahren werden, und zwar in Richtung deren
Längserstreckung.
[0033] Zum Ausfahren wird nach Öffnen des Deckels 8 zunächst der erste Spindeltrieb 29 betätigt,
bis der Rollwagen 26 in seine Ausfahrstellung verbracht ist. Sodann wird ggf. nach
Umstecken der Handkurbel 31 in das Getriebe 33 der zweite Spindeltrieb 32 betätigt,
bis das Traggestell 20 in Bezug zum Rollwagen 26 vollständig ausgefahren ist. Dann
befindet sich das Traggestell 20 nahezu vollständig außerhalb des Behälters 1, sodass
es ent- bzw. beladen werden kann. Die dort zu ladenden Gegenstände können mittels
Zurrgurten oder anderen geeigneten Befestigungsmitteln fixiert werden. Das Einfahren
erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge, d. h. zunächst durch Einfahren des zweiten
des Spindeltriebs 32 und dann nachfolgend Einfahren des ersten Spindeltriebs 29.
[0034] Die rechts und links in Längsrichtung seitlich vom Boden 21 aufragenden Handläufe
23 sowie der am vorderen Ende sich über die gesamte Höhe der Ladefläche erstreckende
Bügel 22 dienen nicht nur als Haltegriffe sondern bilden auch eine gewisse Sicherung
des Ladeguts gegen Abrutschen vom Boden 21.
[0035] Bestimmungsgemäß wird der Behälter 1 an Land beladen, d.h. die im Behälter zu stauenden
Gegenstände werden auf dem Boden 21 abgestellt und befestigt, wonach das Traggestell
20 in den Behälter 1 eingefahren und der Deckel 8 in seine geschlossene Stellung verschwenkt
und verriegelt wird, sodass der Behälter 1 druckdicht verschlossen ist. Der so verschlossene
Behälter 1 wird dann mittels einer hier nicht im Einzelnen beschriebenen Kupplungsvorrichtung
an den entsprechenden Kupplungspunkten des Unterseeboots angebracht, wobei der Behälter
1 über U-förmige Stauchbügel 34 gegenüber einer entsprechenden Anlagefläche des Unterseeboots
federnd abgestützt und somit schockfest gelagert ist.
[0036] Wenn nun der Behälter 1 typischerweise in getauchtem Zustand von einem Taucher geöffnet
und entladen werden soll, d.h. ein oder mehrere dort gestaute Gegenstände entnommen
werden sollen, ist zunächst für einen Druckausgleich und im weiteren für ein Fluten
des Behälters 1 zu sorgen, damit eine sichere Handhabung unter Wasser möglich ist.
Hierzu sind innerhalb des Behälters zwei Ventile in Form von Kugelhähnen 35 und 36
vorgesehen, wobei der Kugelhahn 35 nahe der Unterseite innerhalb des Behälters 1 angeordnet
ist und zu einer Einlassöffnung in der Unterseite des Behälters führt, wohingegen
der Kugelhahn 36 nahe de Oberseite angeordnet ist und zu einer Auslassöffnung 37 an
der Oberseite des Behälters 1 führt. Im Übrigen sind die Kugelhähne 35, 36 mit dem
Behälterinneren verbunden. Der untere Kugelhahn 35 dient zum Fluten des Behälters
wohingegen der obere Kugelhahn 36 zum Entlüften, also zum Ablassen der innerhalb des
Behälters befindlichen Luft dient.
[0037] Die Schalthebel 38 der Kugelhähne 35 und 36 sind von federvorgespannten Druckluftzylindern
39 derart beaufschlagt, dass bei Nichtbeaufschlagung der Druckluftzylinder 39 mit
Druckluft die Kugelhähne 35 und 36 durch die Kraft der Federn 40 in ihrer geschlossenen
Stellung gehalten werden bzw. selbsttätig in ihre geschlossene Stellung überführt
werden. Zum Öffnen sind die Druckluftzylinder 39 mir Druckluft zu beaufschlagen. Hierzu
sind die Druckluftzylinder 39 an eine gemeinsame Druckluftleitung angeschlossen, die
durch die Behälterwand durchgeführt und an der zum Unterseeboot weisenden Seite des
Behälters mit einem Druckluftanschluss versehen sind, über die die entsprechend unterseebootseitig
heraus geführte druckluftführende Steuerleitung anschließbar ist.
[0038] Weiterhin sind innerhalb des Behälters 1 auf unterschiedlichen horizontalen Höhen
nicht dargestellte Füllstandsensoren vorgesehen, deren elektrische Leitungen innerhalb
des Behälters 1 geführt und an einer im hinteren Bereich der Kappe 4 liegenden Verteilerleiste
41 angeschlossen sind. Ebenfalls an der Verteilerleiste 41 sind die innerhalb des
Behälters 1 nahe der Oberseite vorgesehenen Leuchten 42 angeschlossen. An der Verteilerleiste
41 laufen sämtliche elektrische Leitungen innerhalb des Behälters 1 zusammen und münden
in einem Kupplungsanschluss 43, der über Kupplungen mit einem Kupplungsanschluss 44
verbunden ist, über welche die elektrischen Anschlussleitungen durch die Behälterwand
nach außen zu einem Kupplungsanschluss 45 geführt sind, über den dann wiederum die
elektrische Verbindung zum Unterseeboot erfolgen kann.
[0039] An der Oberseite des Behälters 1 nahe dem Bug sind ein Taster 46 sowie eine Leuchte
47 angeordnet, die durch einen mit Abstand darüber geführten Schutzbügel 48 geschützt
sind. Die elektrischen Anschlussleitungen für den Taster 46 und die Leuchte 47 sind
durch ein an der Oberseite des Behälters 1 in Längsrichtung verlaufendes Rohr 49 bis
zur Kappe 4 und dort durch die Verkleidung 6 zu der dem Unterseeboot zugewandten Seite
des Behälters 1 geführt, wo eine entsprechende Anschlusskupplung vorgesehen ist, über
welche die elektrische Verbindung mit dem Unterseeboot erfolgt. Taster 46 und Leuchte
47 bilden eine Kommunikationseinrichtung, die hier eine Morsekommunikation zwischen
Taucher und der innerhalb des Unterseeboots befindlichen Bedienperson ermöglicht.
Hier kann alternativ oder zusätzlich eine Gegensprecheinrichtung vorgesehen sein.
Auch können innerhalb des Behälters 1 alternativ oder zusätzlich zu den Füllstandsensoren
ein oder mehrere elektronische Kameras vorgesehen sein, mit denen das Behälterinnere
optisch überwacht werden kann.
[0040] Der anhand des vorstehenden Ausführungsbeispiels beschriebene Behälter ist aus Stahl
hergestellt. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf dieses Material, Behälter
oder Behälterteile können auch aus anderen Werkstoffen, insbesondere Verbundwerkstoffen
hergestellt sein.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1 -
- Behälter
- 2 -
- Außenhaut, Blech
- 3 -
- Spanten
- 4 -
- Kappe
- 5 -
- Heckspitze
- 6 -
- Verkleidung
- 7 -
- Öffnungen
- 8 -
- Deckel
- 9 -
- Flansch
- 10 -
- Flansch
- 11 -
- Riegel
- 12 -
- Hebel
- 13 -
- Körper
- 14 -
- Welle
- 15 -
- Hebel
- 16 -
- Bügel
- 17 -
- Kurbel
- 18 -
- Getriebe
- 19 -
- Handlauf
- 20 -
- Traggestell
- 21 -
- Boden
- 22 -
- Bügel
- 23 -
- Handläufe
- 24 -
- U-Profile
- 25 -
- Führungsrollen
- 26 -
- Rollwagen
- 27 -
- Führungsrollen innen
- 28 -
- U-Profile behälterseitig
- 29 -
- erster Spindeltrieb
- 30 -
- Getriebe
- 31 -
- Handkurbel
- 32 -
- zweiter Spindeltrieb
- 33 -
- Getriebe
- 34 -
- Stauchbügel
- 35 -
- Kugelhahn unten
- 36 -
- Kugelhahn oben
- 37 -
- Auslassöffnung
- 38 -
- Schalthebel
- 39 -
- Druckluftzylinder
- 40 -
- Federn
- 41 -
- Verteilerleiste
- 42 -
- Leuchten
- 43 -
- Kupplungsanschluss
- 44 -
- Kupplungsanschluss
- 45 -
- Kupplungsanschluss
- 46 -
- Taster
- 47 -
- Leuchte
- 48 -
- Schutzbügel
- 49 -
- Rohr
- 50 -
- Lippendichtung
1. Außenseitig an einem Unterseeboot mitführbarer Behälter (1), der eine sich parallel
zum Unterseeboot erstreckende langgestreckte Form hat und der einen den Behälter (1)
stirnseitig abschließenden und von außen zu öffnenden Deckel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Behälters (1) ein Traggestell (20) gelagert ist, das bei geöffnetem
Deckel (8) zumindest teilweise aus dem Behälter (1) ausfahrbar ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er druckfest ausgebildet ist und eine im Wesentlichen zylindrische Form hat, dessen
Deckel (8) vorzugsweise bugseitig angeordnet ist.
3. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er eine glatte Außenhaut (2) mit innenliegenden Spanten (3) aufweist, dessen hintere
Stirnseite geschlossen und dessen vordere Stirnseite offen und durch den Deckel (8)
abschließbar ausgebildet ist.
4. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (20) teleskopierbar gelagert ist und einen Antrieb (29, 32) zum Aus-
und Einfahren aufweist.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (20) auf einem Rollwagen (26) verfahrbar gelagert ist, der wiederum
verfahrbar an einem behälterseitig festgelegten Lagergestell (28) angeordnet ist.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb durch mindestens einen Spindeltrieb (29, 30) gebildet ist, der vorzugsweise
mittels einer Handkurbel (31) von außerhalb des Behälters (1) betätigbar ist.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Spindeltrieb (29) zwischen Lagergestell/Behälter (28) und Rollwagen (26)
und ein zweiter Spindeltrieb (32) zwischen Rollwagen (26) und Traggestell (20) vorgesehen
sind, wobei zur Betätigung des ersten Spindeltriebs (29) vorzugsweise eine nahe dem
in eingefahrenem Zustand zur Behälteröffnung weisenden Ende des Rollwagens (26) angeordnete
Handkurbel (31) und zur Betätigung des zweiten Spindeltriebs (32) vorzugsweise eine
nahe dem in eingefahrenem Zustand zur Behälteröffnung weisenden Ende des Traggestells
(20) angeordnete Handkurbel (31) vorgesehen sind.
8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handlauf (19) an der Außenseite vorgesehen ist, vorzugsweise an der vom Unterseeboot
abgewandten Seite.
9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventil (35) zum Fluten mit einem Einlass an der Unterseite des Behälters (1)
und ein Ventil (36) zum Entlüften mit einem Auslass (37) an der Oberseite des Behälters
(1) vorgesehen sind.
10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile als Kugelhähne (35, 36) ausgebildet sind, die von in Schließrichtung
der Kugelhähne (35, 36) ferdervorgespannten Druckluftzylindern (39) steuerbar sind,
die über eine vorzugsweise gemeinsame Druckluftleitung beaufschlagbar sind, die durch
die Behälterwand hindurchgeführt und zur Verbindung mit einem an der Außenseite des
Unterseeboots vorgesehenen Druckluftleitung vorgesehen ist.
11. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er an seiner Außenseite eine Kommunikationseinrichtung (46, 47) aufweist, die über
eine elektrische Leitung mit dem Inneren des Unterseeboots lösbar und signalverbunden
ist.
12. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (8) mittels mindestens eines Riegels (11) in seiner geschlossenen Stellung
verriegelbar ist, wobei der oder die Riegel (11) über eine an der Innenseite des Deckels
(8) angeordnete Betätigungsmechanik (12, 13) betätigbar sind, die eine durch den Deckel
druckdicht durchgeführte Welle (14) mit einer darauf drehfest sitzenden und von außen
zu betätigende Handhabe (15) aufweist.
13. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Behälters (1) Füllstandsensoren vorgesehen sind, deren elektrische
Anschlussleitung druckdicht durch die Behälterwand zu einem außenliegenden Anschluss
durchgeführt ist.
14. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der hinteren Stirnseite eine zu einer Spitze (5) nach hinten zulaufende Verkleidung
(6) vorgesehen ist, die vorzugsweise frei durchflutbar ist.
15. Unterseeboot mit einem Behälter nach einem order mehreren der vorhergehenden Ansprüche.